Bücher mit dem Tag "gespräch"
33 Bücher
- Stephan Schäfer
25 letzte Sommer
(245)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks25 letzte Sommer hat sich für mich nicht einfach wie Lesen angefühlt. Eher wie Durchatmen.
Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in dieser Atmosphäre drin. Zwischen Kaffee am Morgen, alten Traktoren, Kartoffelfeldern, gutem Essen, Seen, Büchern und langen Gesprächen über das Leben. Ich hatte wirklich das Gefühl, neben Karl auf diesem Hof zu sitzen.
Der Schreibstil ist so warm, fein und gemütlich. Ganz schlicht eigentlich und trotzdem hat mich fast jeder Satz erreicht. Man merkt schnell, dass dieses Buch gar nicht von großer Handlung lebt, sondern von Stimmung und kleinen Momenten.
Von der ersten Tasse Kaffee nach dem Baden. Von Fahrrädern am Abend Richtung See. Von Honigäpfeln aus der Pfanne und Gesprächen, die plötzlich etwas in einem auslösen.
Und dann kamen auch noch Katzenbabys ins Spiel. Da war es endgültig vorbei. Wie cozy will dieses Buch eigentlich noch werden? ☺️😅
Das Buch entschleunigt wirklich. Es nimmt einen raus aus diesem ständigen Funktionieren, aus To do Listen, Handybildschirmen und dem Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen. Ich glaube, viele Berufstätige werden sich darin sofort wiederfinden. Ich zumindest habe mich sehr oft erkannt gefühlt.
Dabei ist die Geschichte eigentlich ziemlich einfach und teilweise auch klischeehaft. Der gestresste Protagonist trifft auf Karl, der mit seiner Frau ruhig auf dem Land lebt und irgendwann beschlossen hat, sein Leben nicht mehr nach den Erwartungen anderer auszurichten. Aber genau diese Einfachheit macht das Buch für mich so besonders.
Es kratzt eher an der Oberfläche und lässt dadurch Raum für eigene Gedanken. Und trotzdem steckt so viel darin.
Vor allem die Gespräche über Wünsche, Träume, Angst und das wirklich Wichtige im Leben haben mich sehr beschäftigt. Auch die Geschichte über den Tsunami 2004 und warum Karl seitdem vieles anders sieht, hat dem Ganzen nochmal eine tiefere und sehr menschliche Ebene gegeben.
Ich habe beim Lesen so viele Stellen markiert. Dieses Zitat liebe ich besonders:
„Kreativität entsteht durch Empathie – und Langeweile. Schönheit geht nicht schnell.“
Und irgendwie beschreibt genau das auch dieses Buch. Es ist ruhig. Langsam. Warm. Und gerade deshalb so besonders.
Die kurzen Kapitel machen außerdem total süchtig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Und als ich das Buch beendet hatte, habe ich wirklich angefangen auszurechnen, wie viele Sommer mir wohl noch bleiben. Ich glaube, mehr muss ein Buch manchmal gar nicht schaffen
- Daniel Glattauer
In einem Zug
(341)Aktuelle Rezension von: kerstinsbooksDer erfolgreiche Schriftsteller Eduard hat schon länger keinen Roman mehr geschrieben. Während einer Zugfahrt, von der er sich Ruhe verspricht, sitzt ihm i. Abteil eine Frau gegenüber, die ihn unversehens in ein Gespräch verwickelt: Eiskalt erwischt mit einer einleitenden Frage stellt die erfahrene Therapeutin ihm kurz darauf allerhand Fragen zur Liebe, zu (Langzeit-)Beziehungen und zum Schreibprozess…
Glattauer lässt seine beiden Protagonisten in diesem Kammerspiel verbal aufeinander los: Eine Therpeutin, von der der an sich zweifelnde Autor (ein Alter Ego?) befürchtet, analysiert zu werden - der aber durch eigene scharfsinnige Beobachtungen, die wir aus seiner Perspektive erleben und seine Reaktionen darauf niemals die Kontrolle über das Gespräch zu verlieren scheint.
Zwei kluge Menschen in einem tiefsinnigen Gespräch, währenddessen beide mehr von sich preisgeben, als ihnen bewusst ist. Die Sprache ist das große Highlight: Bestechender Wortwitz, Situationskomik und messerscharfe Analysen enthüllen tiefsinnige Ansichten, die auch über die Lektüre hinaus im Gedächtnis haften bleiben.
Eine wunderbar warmherzige, wortgewandte, kluge, ehrliche und humorvolle Abhandlung über das Leben, die Liebe und das Schreiben: Glattauers autofiktionaler Roman war für mich die perfekte, erfrischende Urlaubslektüre!
- Lia Louis
Acht perfekte Stunden
(139)Aktuelle Rezension von: belli4charlotte
Cover
Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet und wirkt hochwertig, unter anderem durch den Glanzeffekt. Die floralen Elemente passen thematisch zur Geschichte und werten das Gesamtbild auf. Farblich konnte es mich jedoch nicht vollständig überzeugen, da der Orangeton für mich eher wenig ansprechend ist. Insgesamt ein schönes, aber nicht herausragendes Cover.
Inhalt
Die Geschichte beginnt mit einer vielversprechenden Idee: Noelle und Sam lernen sich während eines Schneesturms im Stau kennen und verbringen acht Stunden mit intensiven Gesprächen. Diese Ausgangssituation weckt hohe Erwartungen, wird jedoch recht schnell abgehandelt. Entgegen des Klappentextes spielt der Stau nur einen kleinen Teil der Handlung, danach basiert die Geschichte vor allem auf wiederholten, zufälligen Begegnungen der beiden. Die Handlung lebt stark vom Schicksalsmotiv, das stellenweise übertrieben und konstruiert wirkt. Zwar werden emotionale Themen angeschnitten, doch bleiben Charaktere und Beziehung insgesamt eher oberflächlich.
Meinung
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig, wodurch sich das Buch leicht lesen lässt. Dennoch fiel es mir schwer, eine echte Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen. Besonders Noelles verkopfte und unsichere Art empfand ich stellenweise als anstrengend. Die Emotionen und die romantische Spannung waren zwar teilweise spürbar, konnten mich aber nicht durchgehend erreichen. Auch die vielen Zufälle nahmen der Geschichte an Glaubwürdigkeit. Insgesamt plätschert die Handlung über weite Strecken vor sich hin, ohne wirklich zu fesseln.
Fazit
Acht perfekte Stunden ist eine nette Geschichte für zwischendurch, die mit einer starken Grundidee startet, diese jedoch nicht konsequent ausschöpft. Es fehlte mir an Tiefe, emotionaler Intensität und einer klaren gemeinsamen Entwicklung der Protagonisten. Gegen Ende wird die Geschichte zwar etwas spannender, konnte meine Erwartungen insgesamt aber nicht erfüllen. Für Leserinnen und Leser, die eine leichte, unaufgeregte Liebesgeschichte suchen, ist das Buch dennoch geeignet – mich hat es jedoch nur teilweise überzeugt.
- Anna Gavalda
Ich habe sie geliebt
(296)Aktuelle Rezension von: ReisebaerenDieser Roman handelt von Chloé, einer sitzengelassenen Mutter, und ihrem kühlen Schwiegervater Pierre. Gemeinsam verbringen sie ein paar Tage in seinem Landhaus und überraschend eröffnet er sich der traurigen jungen Frau und erzählt ihr von seiner großen Lieben.
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Zum einen ist dort diese am Boden zerstörte Frau, verlassen von ihrem Mann, und jetzt alleine mit zwei jungen Mädchen. Jeden Tag muss sie aufstehen, sich um sie kümmern und dabei den Schmerz des Verlassen werdens ertragen. Und zum anderen handelt die Geschichte von Pierre, einem verschlossenen, griesgrämigen alten Mann. Doch langsam öffnet er sich seiner Schwiegertochter und beginnt ihr von seiner großen Liebe zu erzählen. Am Ende muss der Leser entscheiden, ob das Verlassen oder das Dableiben die bessere Wahl ist.
Eine ganz wunderbare Geschichte, nur viel zu kurz
- Italo Calvino
Die unsichtbaren Städte
(33)Aktuelle Rezension von: MoniAls Rahmenhandlung der unsichtbaren Städte dient ein "fiktiver" Dialog zwischen dem jungen Marco Polo und dem greisen Kublai Khan, in welchem Marco Polo, der Kundschafter des Tatarenkaisers, die auf seinen Sendreisen besuchten "ebenso fiktiven" Städte schildert. Die Städte tragen alle antike oder biblische Frauennamen: Diomira Isidora Dorothea Zaira Anastasia Tamara Zora Despina Zirma Isaura Maurilia Fedora Zoe Zenobia Euphemia Zobeide Hypatia Armilla Chloe Valdrada Olivia Sophronia Eutropia Zemrude Aglaura Ottavia Ersilia Baucis Leandra Melania Esmeralda Phyllis Pyrrha Adelma Eudoxia Moriana Clarice Eusapia Bathseba Leonia Irene Argia Thekla Trude Olinda Laudomia Perinthia Procopia Raissa Andria Cäcilia Marotia Penthesilea Theodora und Berenike. Auf jeweils ein- bis drei Seiten skizziert Italo Calvino seine Städtebilder. Die Stadt Dornbirn, in der ich wohne, und wo einmal mitten auf dem Marktplatz ein Tourist nach dem Stadtzentrum gefragt hat, entspricht am ehesten dieser: "In Penthesilea gehst du stundenlang voran, und dir ist noch immer nicht klargeworden, ob du schon mitten in der Stadt oder noch draußen bist." - Sofie Cramer
Nachtflug
(43)Aktuelle Rezension von: ZahirahDank des flüssigen Schreibstils und Abschnitten, die abwechseln aus Sicht von Jakob und von Ingrid erzählt werden, war ich recht schnell im Geschehen. Es hat mir ein paar unterhaltsame Stunden beschert. Es gibt Szenen, in den ich mir das Schmunzeln nicht verkneifen konnte, aber auch Abschnitte in denen ich schon nachdenklich wurde. Das Ende war für mich stimmig. Wer mal abschalten möchte ist mit diesem kurzweiligen Roman gut bedient.
- G. A. Aiken
Call of Crows - Entfacht
(45)Aktuelle Rezension von: dorothea84Jace Berisha hatte kein leichtes Leben und dann hat ihr Mann sie auch nun ja ermordet. Sie kämpft jetzt für die mächtigen Götter der Wikinger, Seite an Seite mit den gefährlichen Crows. Jace liebt Sprachen und Bücher, deshalb soll sie den Protektor helfen. Obwohl die beiden Clans nicht gerade gut aufeinander zu sprechen sind. Ski Eriksen ist ein friedliebender Kerl und fühlt sich von Jace angezogen.
Nach dem letzten Band glauben die Crows, dass sie die Göttin aufgehalten haben. Doch als Leser wissen wir das es nicht der Fall war. Doch auch die Crows und die anderen Clans kommen in diesem Band dahinter. Ein auffallender Beginn der Geschichte von Jace. Die etwas gruselig ist. ;) Wie auch schon bei Band 1 ist hier viel dunkler Humor vorhanden und das liebe ich. Die Geschichte ist nicht nur witzig, sondern auch voller Spannung und Action. Jace und Ski Gespräche sind einfach einzigartig und ich liebe es. Diese Reihe überrascht mich von den Charakteren immer wieder. Die Geschichte nimmt Fahrt auf und man fragt sich ob die Crows die Welt wirklich retten können. Denn eine Party feiern können sie auf jeden Fall. Natürlich taucht auch ein Haufen alte Bekannte auf.
- Luisa Neubauer
Noch haben wir die Wahl
(26)Aktuelle Rezension von: Kathrin_SchroederIntelligentes Streitgespräch zwischen Luisa Neubauer (Klimaaktivistin) und Bernd Ulrich (Journalist) über Freiheit, Ökologie und den Konflikt der Generationen. So habe ich das Setting verstanden.
Real kann ich das Wort "Streit" aus der Diskussion herausnehmen. Es gibt zwar kleinere Unstimmigkeiten, elegantes Reden auch um wechselseitige Vorurteile doch grundlegend Einigkeit und ähnliche Sichtweisen aus den Perspektiven zweier intelligenter Menschen mit unterschiedlich viel Lebenserfahrung.
Wer viel zum Thema gehört und gelesen hat, wird naturgemäß nur wenig Neues, dieses aber auf eine erfrischende Art verpackt finden.
Für mich hat sich dieses Buch gelohnt.
Auch wenn ich wenig Hoffnung habe wünsche ich uns allen, dass Luisas Beruf sich tatsächlich selbst abschafft.
#NochhabenwirdieWahl #Netgalleyde #Klimaaktivist #LuisaNeubauer #BerndUlrich #KathrinliebtLesen #Bookstagram
- John Gray
Männer sind anders. Frauen auch. Männer sind vom Mars. Frauen von der Venus.
(11)Aktuelle Rezension von: Astrid73Erklärt sehr gut grundlegende Unterschiede zwischen Männern und Frauen - ihren unterschiedlichen Bedürfnisse und Einstellungen. Schon 4x gelesen und ich entdecke immer wieder neues
- Thomas Fitzner
Die Mallorca-Therapie
(4)Aktuelle Rezension von: Ruby SummerDie Mallorca-Therapie handelt in erster Linie von Jo, seines Zeichens Star-Psychologe, der schon die berühmtesten Sportler von Depressionen und anderen Tiefs geheilt hat.
Kurz nach seiner (unfreiwilligen) Scheidung kann er etwas Abstand von Land und Leuten vertragen und beschließt eine Pause einzulegen. Auf dem Weg in sein sorgfältig geplantes Sabbat-Jahr wird er jedoch dazu genötigt, abschließend einen letzten Fall zu bearbeiten: Die Millionärstochter Conni scheint des Lebens müde und so engagiert deren Vater Jo, um diesen Zustand innerhalb der Rekordzeit von vier Wochen zu beenden. Der Deal lautet, dass Conni nach dieser Frist angemessen finanziell unterhalten ihrer eigenen Wege gehen darf.
Es kommen weitere interessante Charaktere wie etwa das Faktotum der mallorquinischen Villa und eine möchte-gern-französische Künstlerin samt Ehemann hinzu.
Die Geschichte hat mich in ihrem gesamten Verlauf gut unterhalten, die Handlung aus der Perspektive des Jo fand ich abwechslungsreich und humorvoll. Die Abschnitte, in denen Mallorca näher beschrieben wird, waren mir oft zu langatmig, über die habe ich meist hinweg gelesen.
Auch das Ende war mir zu weit her geholt und nicht dem angemessen, was im Laufe des Buch es als Spannungsbogen aufgebaut worden ist.
Insgesamt habe ich den Roman aber gern gelesen und kann ihn als leichte Lektüre – chick lit verfasst von einem nicht-chick – empfehlen.
- Franz Kafka
Beschreibung eines Kampfes
(1)Aktuelle Rezension von: NelebooksDas ist sein erstes erhaltenes Werk und wurde postum veröffentlicht. Ich kannte diese Geschichte noch gar nicht. Es ist wieder typisch Kafka: skurril erscheinend und verwirrend, aber immer irgendwie auch interessant und man versucht dahinter zu blicken.
Hier sind zwei Männer nachts auf den Straßen Prags unterwegs und der Erzähler wird meiner Meinung nach immer seltsamer und interpretiert Sachen hinein, schafft sich seine Fantasywelt oder vergöttert den anderen nahezu. Das Ganze ist eben auch wieder verwirrend und lässt einen auch, wie bei anderen Geschichten, ratlos zurück. - Elke & Ralf Raml
Immer stecke ich zurück: Wie Sie Ihre Partnerschaft retten, bevor es zu spät ist
(8)Aktuelle Rezension von: abetterwayAlso ich habe das Buch gelesen und muss sagen das man sehr viel über sich slebst und auch den anderen lernen kann.
Allerdings finde ich es toll das man sich selbst reflektieren kann, nur wenn man sich slebst auch ändert wird sich an der Gesamtsituation etwas ändern.
Ich finde die Anregungen und Tipps wirklich toll und haben uns auch weiter gebracht. Ich finde das man das Buch ruhig öfter zu rate ziehen kann um einfach einmal die Perspektive zu welchseln.
Vielen Dank für die neue Erfahrungen. - Dreimal heiße Romantik am Arbeitsplatz
Ein Happy End für die Liebe
(18)Aktuelle Rezension von: LadyMoonlight2012Diese Kurzgeschichte hat mich gut unterhalten. Die Charaktere sind mir sympathisch, der Schreibstil ist locker und angenehm. Die Gefühle bleiben irgendwie etwas auf der Strecke, bei so einem kurzen E-Short kann ich das aber verschmerzen. - Mauricio Rosencof
Kerkerjahre: Als Geiseln der uruguayischen Militärdiktatur
(1)Noch keine Rezension vorhanden - André Aciman
Stowaways: From the global bestselling author of Call Me By Your Name
(2)Noch keine Rezension vorhanden - Jens Böttcher
Der Tag, an dem Gott nicht mehr Gott heißen wollte
(23)Aktuelle Rezension von: gusacaDer Musiker Leon grübelt viel über den Sinn seines Lebens nach. Gerade als er seine Lebensmüdigkeit erkennt, begegnet er Gott. Gott hat sich leibhaftig auf den Weg gemacht, um den MEnschen durch Leon seinen wahren Namen näher zu bringen.
Diese Erzählung hat mich sofort gefangen genommen. Wechselseitig kommen Leon und Gott zu Wort . Dabei ist der Schreibstil flüssig und schafft es sehr gut sehr unterschiedliche Emotionen einzufangen. Hilflosigkeit , Angst, Verwirrung und die Suche nach dem eigenen Ich wechseln sich mit Liebe, Friede und Freude ab. Häufig muß man schmunzeln und zu diesem liebenden Gott, der den MEnschen immer mit offenen Armen entgegengeht , muß man einfach ja sagen. Ich konnte mich so gut mit Leon identifizieren.
Die Selbstgerechtigkeit der Menschen lösen bei Gott eine Allergie aus, was für eine geniale IDee. Und die Selbstvorwürfe werden als vollkommen sinnlos aufgeklärt. Gott weist uns den Weg und seine Aussage, das wir die wichtigen Wegkreuzungen gar nicht verfehlen können, geben uns Hoffnung.
Ein großartiges Buch ,das unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt und den Leser voller Hoffnung und Friden zurückläßt.
- Nina Dorn
Freitag Nacht: Eine erotische Erzählung
(1)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Elisas Freund sollte sie nach der Arbeit abholen, aber er schickt stattdessen seinen Vater. Der Anwalt hat seine ganz eigenen Pläne mit der jungen Praktikantin, deren Beziehung ohnehin schon auf der Kippe steht.
Elisa soll an diesem Tag von ihrem Freund abgeholt werden, doch als sie bereits seit zwanzig Minuten im Regen steht, erfährt sie durch ihren Freund, dass ihr Schwiegervater sie abholen wird. Noch nie ist sie diesem vorgestellt worden. Elisa ist sauer und da die Beziehung sowieso nicht mehr so gut läuft, ist sie den Annäherungsversuchen ihres Schwiegervaters und Anwalts durchaus nicht abgeneigt...
Ich sag es direkt und schmerzfrei. Das war mitunter die größte Scheiße die ich je in meinem Leben gelesen habe. Da ist es auch egal, ob das ebook kostenlos zu erwerben ist. Dieser eshort ist einfach nur krank und hätte wohl in einem schlechten Schmuddelfilmchen eher Verwendung finden können. Die Autorin selbst stellt sich bereits zu Beginn des Buches vor und an sich schreibt sie nicht schlecht von der Schreibart her, aber der Inhalt. Meine Fresse - das schlägt dem Fass den Boden aus. Fremdschämen? Vielleicht... Moralisch ganz unten im Keller? Definitiv! Ich lese gerne erotische Romane, aber das hier war kurz vorm Ekel-Würgereiz. Bereits zu Beginn erhalten wir einen Einblick in die durchaus nicht zimperliche Elisa. Wildes rumgevögel durch Diskotheken, da ein Blowjob, da ein anderes Techtelmechtel. Gut, sei es drum. Richtig klasse. Die Frau angehende Anwältin saß auch schon einmal im Knast wegen einem öffentlichen Stelldichein. Sie brauch das. Das ist der Kick. Gut. Auch noch okay. Aber dann... kommt ihr Schwiegervater um die Ecke gebogen und es wird wieder wild drauf losgelutscht - detailliert, versteht sich - und dann huscht sie mit ihrem Freund in die Kiste.
Wir haben hier also knapp 13 Seiten schlechten Porno. Kaum eine Handlung, kaum Details zu Charakteren oder anderen Umständen. Das Einzige was wir erfahren ist, wie ihr Freund bestückt ist, wie ihr Schwiegervater bestückt ist und wie geil sie noch immer ist. Nur zum Ende hin haben wir ein bisschen Storyline, die man sich aber auch hätte schenken können.
Bedenklich dass man so etwas kostenlos erwerben kann. Bedenklich dass es keine Altersbegrenzung gibt. Einfach nur schlecht, nicht lesenswert. - Thorsten Otto
Die richtigen Worte finden
(5)Aktuelle Rezension von: h3nn1ngMit „Die richtigen Worte finden“ hat Thorsten Otto einen leicht lesbaren Ratgeber für all diejenigen geschrieben, die besser kommunizieren möchten...
Die komplette Rezension lesen Sie hier.























