Bücher mit dem Tag "gespräche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gespräche" gekennzeichnet haben.

61 Bücher

  1. Cover des Buches Begin Again (ISBN: 9783736302471)
    Mona Kasten

    Begin Again

    (3.469)
    Aktuelle Rezension von: Maike_Merker

    Was ein toller Auftakt der Reihe.

    Der Schreibstil von Mona Kasten ist toll und das Buch hat mir sehr gut gefallen.
    Ich mochte Allie, Kaden & die restliche Clique super gern, die Tension zwischen den beiden war toll und ich habe ein wenig mit den beiden mitgelitten. Bin gespannt wie die Geschichten der anderen sein werden 🤭

  2. Cover des Buches Das Jahr, in dem ich dich traf (ISBN: 9783596521166)
    Cecelia Ahern

    Das Jahr, in dem ich dich traf

    (398)
    Aktuelle Rezension von: Miripanda

    Schwaches Buch der Autorin...

    Jasmine wird von der Arbeit freigestellt und kümmert sich 1 Jahr um sich selbst und ihren Garten. Ihrem Nachbarn Matt geschieht Ähnliches, sie kann ihn allerdings nicht ab, stalkt ihn aber aus Gründen...

    Letztendlich entwickelt sich über Umwege eine Freundschaft und das Leben von Jasmine ändert sich.

    Die Geschichte beginnt interessant und bis zur Hälfte bin ich auch am Ball geblieben, allerdings ändert sich nur das Leben von Jasmine. Sie selber entwickelt sich gefühlt auf den letzten 10 Seiten. 

    Man sollte auch meinen, dass sie keine Erwachsene ist. Sie trifft nicht nachvollziehbare Entscheidungen, lügt mehrfach und lernt nix daraus. Welcher Erwachsene verteilt bitte als Rache Klopapier in Nachbars Garten...

    Der Alkoholmissbrauch ging mir auch zu weit in diesem Buch.

    3 Sterne nur gerade so, weil es bis zur Hälfte gut war und ich die Nebenrollen mochte.

  3. Cover des Buches A Little Life (ISBN: 9781447294832)
    Hanya Yanagihara

    A Little Life

    (108)
    Aktuelle Rezension von: yellbee

    Ich habe das Buch angefangen, wissend das sehr viele meinten das die ersten 400 Seiten langweilig sind. Allerdingsdings finde ich das Persönlickeitsabhängend, da ich seit der ersten Seite gefesselt war.

    Die Einblicke in den 5 Freunden ihr Leben fande ich super, man findedest schnell herraus um wen es sich Handelt. Jeder einzelte von Ihnen hat ein Päckchen zum tragen und das wir sehr schön da gestellt. 

    Ich konnte Jude sehr nachvollziehen weshalb er manche entscheidungen trifft und gleichzeitig konnte ich die Perspektive der Freunde nachvollziehen.

    Das Buch ist voller Trauma und selbstzerstörerische Denkweise. Aber trotzdem empfehlenes Wert!!

  4. Cover des Buches Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch: Special Edition (ISBN: 9783736321670)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch: Special Edition

    (489)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Nach dem Beenden des ersten Teils von Shays und Landons Geschichte, war ich doch sehr neugierig und hyped, wie ihre Lovestory weitergehen und enden wird.


    Im zweiten Teil ihrer großen Liebesgeschichte gab es mir jedoch zu viel Hin und Her, wodurch ich mich eigentlich immer hin- und hergerissen gefühlt habe, ob mein Wunsch nach einem Happy End für diese Zwei sich auch wirklich erfüllen sollte.


    Durch die schweren Päckchen, die beide Protagonisten mit sich herum tragen, wies die Geschichte eine starke, gefühlvolle Seite auf. Diese drückt jedoch auch extrem auf die Stimmung.

    Normalerweise habe ich damit keine Probleme, aber hier war es mir too much.

    Außerdem habe ich aufgrund dieser Schwere, die Frotzeleien und Sticheleien, sowie die hitzigen Wortgefechte vermisst, die sich Shay und Landon in WIE DIE STILLE VOR DEM FALL lieferten.

    Ich hatte zuweilen das Gefühl, hier ganz andere Versionen der Zwei vor mir zu haben, und leider habe ich auch keine wirklich große Entwicklung ihrer Charaktere feststellen können.


    Nach dem Beenden der Geschichte fühle ich mich eher etwas ernüchtert.

    Ich hatte wohl einfach ganz andere Erwartungen an ihre Liebesgeschichte.

    Es war tiefgründig, aber es hat mich einfach nicht so berühren und catchen können, wie die Geschichte von Eleanor und Grey.

    Dennoch bin ich aber sehr froh, die Geschichte von Shay und Landon endlich gelesen zu haben!


    3,5 Sterne

  5. Cover des Buches Alte weiße Männer (ISBN: 9783462052466)
    Sophie Passmann

    Alte weiße Männer

    (162)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Sophie Passmann trifft verschiedene Personen und interviewt sie. Es geht um die Ansichten von "alten weißen Männern" auf Frauen und den Feminismus.

    Ich hatte ein Buch erwartet, dass Meinungen von "alten weißen Männern" auslegt und als Beispiel nutzt, warum der Feminismus immer noch so wichtig ist. Oder auch Diskussionen, um den Feminismus auch dieser Gruppe nahezulegen.

    Jedoch handelt es sich mehr um Interviews, die nicht richtig diskutiert und ausgelegt werden. Sophie Passmann gibt sich auf jeden Fall Mühe und stellt kluge Fragen, befasst sich aber nicht konkret mit den Aussagen.


    Ich würde das Buch nicht wirklich empfehlen - außer man will nur Meinungen von Männern mit Macht lesen.

  6. Cover des Buches Nachtblumen (ISBN: 9783989425392)
    Carina Bartsch

    Nachtblumen

    (341)
    Aktuelle Rezension von: anni_99

    Es geht in dem Buch um die neunzehnjährige Jana, die eine schwierige Vergangenheit hatte und jetzt in einem Wohnprojekt auf Sylt einen Neuanfang sucht. Dort wohnt sie mit anderen jungen Erwachsenen zusammen, die ebenfalls ihre eigenen Geschichten mit sich herumtragen und fängt währenddessen eine Ausbildung an. Unter anderem ist da auch Collin, der gerne alleine ist und niemanden an sich heranlässt. Doch mit der Zeit entwickelt sich langsam eine Verbindung zwischen den beiden.

    Die Beziehung entwickelt sich nur sehr langsam, was sehr echt wirkt und sich sehr entspannt verfolgen lässt. Alle Charaktere sind wirklich detailliert und authentisch entwickelt und auch die Nebenfiguren haben alle ihre kleine, aber durchaus wichtige Rolle in dem Entwicklungsprozess von Jana. Besonders gut hat mir auch der atmosphärische und bildliche Schreibstil gefallen, sodass sich beim Lesen fast dauerhaft ein Film vor meinen Augen abgespielt hat. Ich konnte richtig in die Geschichte und das Inselfeeling abtauchen, alles ist sehr realistisch und schön zu lesen.

    Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass meiner Meinung nach wirklich relativ wenig auf den immerhin knapp 550 Seiten passiert. Es fehlt dadurch ein bisschen die Spannung, trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich habe dauerhaft mit Jana mitgefühlt. Letztendlich ist es nämlich wirklich schön gewesen zu sehen, wie sich die Persönlichkeit von Jana immer weiter entwickelt hat.

    Fazit: Ruhige, gefühlvolle Geschichte mit sehr angenehmer Atmosphäre, klare Leseempfehlung für jeden, der nichts gegen ein bisschen weniger Spannung einzuwenden hat.

  7. Cover des Buches Drachensaat (ISBN: 9783453429161)
    Jan Weiler

    Drachensaat

    (143)
    Aktuelle Rezension von: Fynn_Augustus

    Dieses Buch ist auf jeden Fall eins meiner Lieblingsbücher geworden. Es ist super geschrieben und hat mir total gut gefallen. Der Humor, die Charaktere, die Emotionen und natürlich auch die Gesellschaftskritik. Bei diesem Buch stimmt einfach alles! Großartig. Und ein ganz tolles Ende. Oft habe ich beim Lesen laut gelacht, was sicherlich auch nicht alle Tage vorkommt. Es war mein 2. Buch von Jan Weiler - das andere Buch habe ich als Audiobuch gehört (Munk), was mir ebenfalls gut gefallen hat, aber ganz anders war. Ich wollte noch ein anderes Buch von ihm lesen und habe es nicht bereut, ganz im Gegenteil. Ich werde sicherlich noch mehr Bücher von ihm lesen.

  8. Cover des Buches Nur diese eine Nacht (ISBN: 9783442384051)
    Gayle Forman

    Nur diese eine Nacht

    (470)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    „Nur diese eine Nacht“ ist die Fortsetzung zu „Wenn ich bleibe“. Das Buch spielt nachdem Mia aus dem Koma erwacht ist. Während Band 1 aus Mias Sicht geschrieben ist, bekommen wir dieses Mal Adams Sicht der Geschehnisse gezeigt. Adam mochte ich in Band 1 sehr gerne und meine Sympathie hat für ihn nicht abgenommen. Ich hatte unglaublich viel Mitgefühl für ihn. Mia mochte ich in der Fortsetzung tatsächlich nicht mehr, denn auch wenn ich ihre Beweggründe verstehen kann, finde ich ihr Verhalten gegenüber Adam grausam. Für sie mochte es das Beste gewesen sein und man soll ja immer zuerst an sich denken, aber Adam hat sie damit zugrunde gemacht und er hatte auch viel verloren, nicht nur sie. Durch das ganze Buch zog sich deshalb eine tiefe Traurigkeit, die ich auch jetzt noch nicht abschütteln konnte. Mias und Adams Wiedersehen habe ich skeptisch gegenübergestanden. Was mir gut gefallen hat, war die Charakterentwicklung von Adam gegen Ende. Und auch wenn das Buch eher fröhlich als traurig endet, bleibt mir die Traurigkeit in Erinnerung, die das Buch in mir ausgelöst hat.

  9. Cover des Buches Immer am Meer entlang (ISBN: 9783423218535)
    Franziska Jebens

    Immer am Meer entlang

    (129)
    Aktuelle Rezension von: EllaH

    „Immer am Meer entlang“ ist aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben.

    Inhalt

    Seit ihrer Kindheit träumt Josie davon, mit einem alten Bulli quer durch Europa zu fahren – immer am Meer entlang. Nur sie selbst. Doch schon bald trifft sie auf Paul, einen spontanen Reisenden mit einer Reifenpanne. Auf ihren Roadtrips kreuzen sich ihre Wege immer wieder, erst zufällig, dann absichtlich. Unterwegs hinterlassen sie sich kleine Botschaften und Geschenke, durch welche sie sich gegenseitig und sich selbst besser kennenlernen.


    Fazit

    Eine wunderschöne, leichte Sommerlektüre. Man wird ans Meer versetzt und reist quer durch Europa - immer am Meer entlang. Man entdeckt wunderschöne Buchten und Küsten. Ein Roman mit ganz viel Gefühl und Urlaubsatmosphäre. Das Fernweh lässt nicht lange auf sich warten. 

  10. Cover des Buches SCHWEIG! (ISBN: 9783462005363)
    Judith Merchant

    SCHWEIG!

    (396)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Gr0ßartig geschrieben, im Laufe der Geschichte werden die Sympathien des Lesers ziemlich durcheinandergewirbelt. Psychologisch sehr gut durchdacht. Auch den Schreibstil fand ich eingängig zu lesen, sehr bildhaft und man kann sich auch sehr gut in die Personen hineinversetzen. Da der Klappentext schon einiges verrät, habe ich mir beim Lesen ständig die Frage gestellt, wie es dazu kommen wird, wen es trifft. Der Twist am Ende war da nochmal eine ziemliche Überraschung.

  11. Cover des Buches Unser allerbestes Jahr (ISBN: 9783596511747)
    David Gilmour

    Unser allerbestes Jahr

    (297)
    Aktuelle Rezension von: BooKLoVE

    Inhalt (übernommen)

    Eltern sind auch nur Menschen. Und was macht man mit einem Sohn, der nicht mehr in die Schule gehen möchte? David, der Vater, schlägt Jesse einen ungewöhnlichen Handel vor: freie Kost und Logis, aber drei Filme pro Woche. Von Truffaut über Hitchcock bis hin zu >Basic Instinct<. Nachmittage und Abende gemeinsam auf dem Sofa. Kein Kurs in Filmgeschichte, sondern viel Zeit zum Reden über falsche Freundinnen, die richtigen Drogen, verlorene und gefundene Liebe. Und darüber, wie lebenswichtig Leidenschaft ist.

    Meine Meinung zum Buch

    Das Cover des Buches ist meiner Meinung nach etwas altmodisch gestaltet (naja, das Buch ist aber ja auch schon älter), hätte auch noch etwas aufregender sein können. Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut, denn das Buch lässt sich angenehm schnell lesen und auch das Verhältnis an Spannung passt!
    Der Einstieg in die Geschichte hat mir ganz gut gefallen, man wurde direkt zum Thema hingeführt.
    Die weitere Handlung fand ich auch ganz interessant zu lesen, wobei ich die ganzen Filme, die erwähnt wurden nicht gekannt habe. Ansonsten war das Buch aber ganz spannend, andererseits habe ich nicht ganz verstanden, was mir das Buch jetzt sagen wollte, es hat mir aber jedenfalls Lesespaß bereitet.
    Das Ende hätte meiner Meinung nach etwas ausführlicher sein können, da ich gerne noch mehr, als die wenigen nicht wirklich aussagekräftigen Teilsätze, über das jetzige Leben der Protagonisten erfahren hätte. 

    Fazit

    Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen, auch wenn es stellenweise noch gekürzt werden könnte.
    Ich vergebe 3,5 bis 4 Sterne!

  12. Cover des Buches 'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna' (ISBN: 9783596812752)
    Fynn

    'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna'

    (554)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Eines Tages lernt Fynn die fünfjährige Ausreißerin Anna kennen und nimmt sie mit nach Hause. Die Kleine scheint Schlimmes durchgemacht zu haben, aber davon lässt sie sich nicht unterkriegen. Mit ihrer fröhlichen und unbefangenen Art bringt Anna (liebevoll auch „Fratz“ genannt) Freude in das Leben ihrer Mitmenschen. Sie hat eine außergewöhnliche und unkonventionelle Sicht auf die Welt und vor allem einen ganz besonderen Bezug zu ihrem „Mister Gott“. Mit ihren erfrischend anderen Fragen und Überzeugungen regt sie die Leute um sich herum zum Nachdenken an. Schon nach kurzer Zeit wird Anna für Fynn ein Teil der Familie…

    Was genau war eigentlich Anna? Ein Kind, ein kleines Mädchen natürlich, sehr intelligent, sehr begabt, doch das war nicht alles. Sie fiel jedem Menschen auf, der sie kennenlernte. Jedermann sah etwas Besonders in ihr, hielt sie für anders als andere Kinder. (S. 60)

    Meine Meinung:

    Leider waren meine Erwartungen an dieses Buch zu hoch. Ich habe es aufgrund vieler positiver Rezensionen gelesen und gehofft ein ähnliches Leseerlebnis wie bei Heidi oder Anne auf Green Gables zu haben, weil auch in diesen Büchern ein aufgewecktes, liebeswertes und fantasiebegabtes Mädchen im Mittelpunkt steht.

    Zunächst zu dem, was ich an der Geschichte gemocht habe: Die kleine Anna und ihren „Bruder“ Fynn habe ich sehr ins Herz geschlossen. Man freut sich sehr für Anna, dass sie endlich ein richtiges zu Hause gefunden hat in dem sie geliebt wird und dieses Geschehen wird sehr rührend beschrieben. Anna hat mir mit ihrer netten, fröhlichen und positiven Art sehr gefallen und dementsprechend herzzerreißen und traurig ist das emotionale Ende der Geschichte.

    Manche von Annas Gedanken sind wirklich schön und haben mir sehr gefallen. Hier ein paar Beispiele:

    Hässlichkeit war dazu geschaffen, dass man sie in Schönheit verwandelte; traurige Leute gehörte glücklich gemacht, und bei alldem hatte man Mister Gott als verlässlichen Partner. Seine Aufgabe war es, überall mitzumachen. (S. 21)
    Religion war dazu da, dass man etwas tat, und nicht, um darüber zu lesen, was man tun könnte. (S. 22)
    Menschen hatten eine begrenzte Anzahl von Standpunkten, Gott aber stand auf allen diesen Punkten, und jeder dieser Punkte war deshalb ebenso wichtig wie jeder andere. Ob sie das meinte? Ich fragte sie, und sie nickte befriedigt. (S. 32/33)
    Die Leute konnten nicht sehen, was Anna sah – nicht die Schönheit eines zerbrochenen Eisenpfeilers, die Farben, die kristallinen Muster an den Bruchstellen. […] Mister Gott wusste das natürlich alles, und Anna war sicher, er hatte seine Freude an all den winzigen Dingen. Und daraus ergab sich wiederum, dass Mister Gott nichts dagegen hatte, sich ganz klein zu machen. Die Leute dachten immer, Gott sei riesig groß und unendlich. Aber es war ein Fehler, so zu denken. Offensichtlich konnte Mister Gott jede Größe annehmen, die ihm eben gefiel. (S. 41/42)

    Das Buch hat vergleichsweise wenig Handlung, was aber wohl auch darauf zurückzuführen ist, dass das Buch bloß ca. 170 Seiten hat. Im Wesentlichen geschieht nur Folgendes: Fynn findet Anna und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Am Ende des Buches gibt es noch ein sehr trauriges Ereignis, das einem aber nicht überrascht, weil es schon auf der ersten Seite des Buches vage angekündigt wird.

    Leider ist mir das Buch insgesamt zu episodenhaft. Weite Teile der Geschichte sind im Wesentlichen eine Aneinanderreihung davon wie Anna über bestimmte Dinge denkt. Zudem denkt Anna überwiegend über religiöse Themen nach. Da Anna erst fünf Jahre alt ist, hätte ich – trotz des Buchtitels – nicht erwartet, dass sie derart viel über Religion nachdenkt und sie sich mit Fragen auseinandersetzt wie man sie eher bei Erwachsenen erwarten würde. Der Fokus liegt für mein Empfinden zu sehr auf dem Thema Religion. Weniger wäre hier mehr gewesen. Zudem habe ich ehrlich gesagt keinen Zugang zu machen von Annas Gedanken gehabt und ich konnte nicht mit allem etwas anfangen. So sagt Anna z. B. an einer Stelle (ohne dass das ausführlich erläutert wird):

    „Zur Kirche gehen ist genauso wie ein Radio reparieren.“ (S. 89)

    Außerdem erfährt man vergleichsweise wenig über die Personen, die in der Geschichte vorkommen. Das fällt vor allem bei unserer Hauptperson Anna auf: Weil Anna sich weigert über ihre Vergangenheit zu sprechen erfährt man ebenso wie ihre Wahl-Familie nichts darüber wo Anna herkommt und warum sie von dort weggelaufen ist. Die blauen Flecken lassen aber vermuten, dass sie ein Opfer häuslicher Gewalt geworden ist. Zwar ist es verständlich, dass Anna nicht darüber reden will, aber es hat mich doch gewundert, dass Fynn und seine Familie nicht mehr unternehmen um etwas über sie herauszufinden. Immerhin könnte sie auch noch einige nette Verwandte haben, die sich Sorgen um sie machen oder die es zumindest verdient hätten zu wissen, dass es Anna gut geht und sie nicht etwa einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Es wird auch nie thematisiert ob Fynn und seiner Familie Ärger mit den Behörden bevorstehen könnte wenn herauskommt, dass sie Anna einfach behalten haben und sie das nie der Polizei gemeldet haben. Auch wenn diese Geschichte vor Jahrzehnten spielt ist das bestimmt auch damals schon keineswegs so unproblematisch und selbstverständlich gewesen wie es hier dargestellt wird.

    Eine große Schwäche dieses Buches ist meiner Meinung nach, dass es einige Stellen gibt, die ich unangebracht, befremdlich oder auch merkwürdig finde. So gibt es beispielsweise eine Szene in der jemand kurz nach einer Beerdigung das folgende „Gedicht“ zitiert (und dieser jemand ist nicht etwa ein Kind, sondern ein Erwachsener!):

    „Richard der Beknackte saß auf dem Topf und kackte, kackte bis der Topf zerbrach und die Wurst daneben lag.“ (S. 146)

    Auch folgende Passagen treffen meinen Humor nicht und ich finde sie eher merkwürdig und überflüssig:

    „Warum darf ich nicht ‚Arsch‘ sagen?“ – „Das tut man nicht.“ – „Jesus hat aber auch einen.“ – „Aber er hat nicht ‚Arsch‘ gesagt.“ – „Woher weißt du das?“ – „Ich wette, der hat ‚Popo‘ gesagt.“ (S. 147)
    „Warum lachst du denn so?“ – „Na, bloß die Idee, Mister Gott hat kein hinten. Vielleicht hat er dann auch keinen Hintern?“ Ich gackerte schon wieder wie das dümmste Huhn im Stall. (S. 138)
    „Sei nicht blöd. Engel tragen kein Hemd. […] Höchstens so eine Art Nachthemd.“ – „Mensch, wer trägt denn Nachthemden. So richtig schlappschwänzig ist das.“ (S. 144)

    Es gibt zudem einige Stellen an denen Dinge mit Sexualität verglichen werden. Da die kleine Anna aber erst fünf Jahre alt ist, finde ich es unglaubwürdig und auch ein wenig merkwürdig, dass sie in diesem jungen Alter auf die Idee kommt solche Vergleiche zu machen. Und solche Vergleiche kommen nicht nur einmal vor:

    „Fynn, die Kirche. Ich meine, ist die Kirche vielleicht sexuell… oder wie das heißt? […] Die Leute sagen doch immer, die Kirche sät die guten Samen in die Menschen hinein und macht alle neuen Sachen… oder?“ (S. 80)
    „Ich glaub, auch der Schulunterricht ist sexuell. […] In der Schule machen sie Sachen in unsern Kopf rein, und dann entsteht was ganz Neues.“ (S. 81)

    Fazit:

    Dieses Buch hat sowohl Stärken als auch Schwächen. Die drei Sterne vergebe ich für die schönen und berührenden Momente, die das Buch bietet und dafür, dass man mit Fynn und Anna zwei sehr liebeswerte und sympathische Protagonisten hat. 

    Ein zweites Mal würde ich dieses Buch dennoch nicht lesen. Es gibt den einen oder anderen Gedankengang zu dem ich keinen richtigen Zugang gefunden habe. Zudem gibt es leider auch so einige Passagen, die ich merkwürdig und befremdlich finde. Vielleicht bin ich auch einfach nicht die Zielgruppe dieses Buches und mit falschen Erwartungen herangegangen. 

    Zum Schluss noch ein schönes Zitat über Annas ansteckendes Lachen:

    Wie viele Male in den folgenden drei Jahren habe ich dieses Lachen gehört. Es klang nicht wie Silberglöckchen, es war eine Mischung aus Hundegebell, Motorrad und Fahrradluftpumpe. (S. 9)
  13. Cover des Buches Das Liebesleben der Hyäne (ISBN: 9783423211062)
    Charles Bukowski

    Das Liebesleben der Hyäne

    (138)
    Aktuelle Rezension von: NikoVoss

    »Das Liebesleben der Hyäne« bekommt von mir 4 Sterne. Was ich an Bukowski hier wirklich respektiere, ist seine überkrasse Ehrlichkeit. Er nimmt nichts zurück, beschönigt nichts – und genau das macht viele Stellen so witzig — einfach einzigartig! Allein die Ausdrucksweise, die er zu dem Zeitpunkt schon verwendet hat, zeigt für mich, dass er seiner Zeit voraus war. Bukowski war definitiv ein Trendsetter.

    Vom Aufbau her wirkt das Buch allerdings weniger wie ein durchkomponierter Roman und eher wie eine lose Folge von Episoden. Nicht Tagebuch im klassischen Sinn, sondern eher wie ein Monats- oder Quartalsbuch: Beobachtungen, Erlebnisse, Frauen, Alkohol, Frust, kleine Höhepunkte – alles hintereinander gereiht, ohne großen übergeordneten Spannungsbogen. Das passt zu ihm, nimmt aber dem Buch etwas von der Geschlossenheit, die seine stärksten Werke haben.

    Trotzdem: authentisch, witzig, ehrlich und unverwechselbar Bukowski. Deshalb solide 4 Sterne.

  14. Cover des Buches Und Großvater atmete mit den Wellen (ISBN: 9783596523931)
    Trude Teige

    Und Großvater atmete mit den Wellen

    (187)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Java kennt man im Allgemeinen als exotische Urlaubsinsel - aber Europäer in einem Gefangenenlager im 2.Weltkrieg? Diese Seite der unheilvollen Geschichte mit der anderen Nation mit Weltmachtsfantasien - Japan - kennt man so nicht. Ich jedenfalls hatte mich mit diesem Kapitel noch nicht beschäftigt. Sehr spannend und authentisch -> 4 Sterne

  15. Cover des Buches Ich, Eleanor Oliphant (ISBN: 9783838784120)
    Gail Honeyman

    Ich, Eleanor Oliphant

    (64)
    Aktuelle Rezension von: izzy_books

    Gail Honeymans „Ich, Eleanor Oliphant“ ist eine warmherzige, zugleich schmerzlich ehrliche Geschichte über Einsamkeit, Trauma und die Suche nach Verbindung. Eleanor, exzentrisch und isoliert, lernt durch unerwartete Freundschaft, dass Heilung möglich ist. Humor und Herz balancieren meisterhaft – ein Roman, der bewegt, ohne kitschig zu werden.

  16. Cover des Buches Agathe (ISBN: 9783446261914)
    Anne Cathrine Bomann

    Agathe

    (122)
    Aktuelle Rezension von: printbalance

    Inhaltsangabe:
    „Und nun möchte ich gerne hören, was Sie quält.“ Mit diesem Satz beginnt der Psychiater seit über einem Jahrzehnt jede seiner Sitzungen. Tag für Tag hört er sich die Sorgen und Ängste seiner Patienten an. Doch seine Zeit in der Praxis neigt sich allmählich dem Ende zu, denn in fünf Monaten wird der 72-jährige Mann in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen. Nur noch knapp 800 Einzelgespräche trennen ihn von seinem neuen Lebensabschnitt - eine Zahl, die er fast schon wie ein Mantra herunter zählt.
    Eines Morgens im Frühling betritt Agathe Zimmermann unangemeldet seine Praxis. Die junge Frau aus Deutschland setzt alle Hebel in Bewegung, einen Termin bei dem älteren Therapeuten zu erhalten. Anfangs lehnt dieser rigoros ab, doch ihre Beharrlichkeit überzeugt ihn schließlich.
    Agathe, die bereits mehrere Aufenthalte in der Klinik Saint Stèphane hinter sich hat und sowohl mit Depressionen als auch Suizidgedanken kämpft, spricht mit bemerkenswerter Klarheit über ihr Leben. Während er ihr zuhört, beginnt der Psychiater auch sein eigenes Dasein zu hinterfragen und erkennt, dass nicht nur seine Patienten in alten Mustern gefangen sind, sondern auch er selbst.
    Und plötzlich wird ihm klar, dass es höchste Zeit wird auch in seinem Leben etwas zu verändern…

    Eigene Meinung:
    „Agathe“ von Anne Cathrine Bomann scheint zumindest am Anfang ein vielversprechender Roman zu sein, der meiner Meinung nach bei der Umsetzung nicht ganz überzeugt. Auf gerade einmal 160 Seiten begleitet der Leser den namenlosen Psychiater, der mit seinen 72 Jahren nur noch dem Ruhestand entgegenfiebert. Die zahlreichen Gespräche mit seinen Patienten erfüllen ihn schon längst nicht mehr, stattdessen empfindet er seine Arbeit zunehmend als Belastung.
    Doch mit dem Erscheinen von Agathe Zimmermann nimmt sein Leben eine unerwartete Wendung. Die junge Frau aus Deutschland setzt alles daran von dem älteren Therapeuten behandelt zu werden, doch warum ihr das so wichtig ist, bleibt bis zum Schluss unklar – ebenso wie viele andere Fragen.
    Die knapp bemessene Seitenzahl reicht einfach nicht aus um die Geschichte in einen ausdruckstarken Roman zu verwandeln. Warum ausgerechnet die verheiratete Frau den müden, beinahe gebrechlichen Mann kurz vor seinem Ruhestand plötzlich aus seiner Lethargie reißt, bleibt ebenso rätselhaft wie das offene Ende. Positiv hervorzuheben ist der angenehme Schreibstil und der gelungene Szenenwechsel.
    Fazit: Eine interessante Buchidee, die jedoch viel mehr Tiefe verdient hätte.
    Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen

  17. Cover des Buches Festland (ISBN: 9783596190706)
  18. Cover des Buches Heimaterde (ISBN: 9783746636252)
    Lucas Vogelsang

    Heimaterde

    (22)
    Aktuelle Rezension von: carathis
    Lucas Vogelsang nimmt uns mit auf eine Reise zu den Wurzeln der Menschen, ihrer Heimat, die sehr oft nicht an dem Ort liegt, wo sie leben.

    Der Klappentext hinter dem ungewöhnlichen und unglaublich schönen Cover, verriet mir, dass ich verschiedenen Menschen begegnen werde, die in Deutschland ein Zuhause haben, aber nicht unbedingt eine Heimat. Wie diese Heimaterde aber aussehen kann und ob sie als Gefühl, Stadt, bestimmte Gewohnheit oder als andere Lebewesen daherkommt, wird beschrieben und detailliert auseinander genommen. 

    Dieses Thema erschien mir überaus präsent, in den Medien und dem allgemeinen Umfeld und deswegen freute ich mir auf dieses Buch. Gegliedert ist es in verschiedene Städte bzw. deren "Brennpunkte" wie Castrop-Rauxel oder Rostock-Lichtenhagen. Dort trifft der Autor die Menschen, die teils dramatische Geschichten erlebt haben, aber oft daran gewachsen sind. 
    So trifft man zum Beispiel ein ungleiches Brüderpaar, die als Kinder durch Kontinente getrennt waren und nicht so recht in das jeweilige Land passen wollten. Doch sie fanden irgendwie wieder zusammen, zumindest so halb. Immer wieder treffen sich die Fäden aber wieder in Berlin, wo auch der Autor lebt. Und das merkt man ihm auch an.

    Die Sprache ist sehr direkt, manchmal zu derb und sprunghaft. Das muss man mögen. Es gibt auch Sätze, die man erst beim zweiten oder dritten Mal lesen  so richtig begreift, die Bilder aufnehmen, die mir manchmal die Luft nahmen. 
    "Es sind Orte wie Selbstmörder, sie halten den Zug auf, verlangsamen die Reise." 
    Solche Sätze waren mir zu krass, da wollte ich das Buch gleich weg legen. Aber die Menschen haben mich dann doch interessiert, ich wollte erfahren, was aus ihnen wurde. Und manchmal kann man die Situationen wohl auch nur so richtig darstellen, denn sie sind ab und zu hart. 

    Fazit: Da wir in Deutschland derzeit viele Menschen unterschiedlichster Herkunft aufnehmen, die teilweise hier auch eine Heimat finden möchten, bin ich der Meinung, dass Bücher wie dieses wichtig sind. Sie öffnen die Augen für die Probleme und Hoffnungen der Zugereisten. Ob man mit der Sprache zurecht kommt, muss jeder selbst feststellen, sie ist recht sachlich und direkt. Insgesamt ist es keine leichte Kost, aber die Mühe des Lesens wert. 

  19. Cover des Buches Wie man mit einem Lachs verreist und andere nützliche Ratschläge (ISBN: 9783446276611)
    Umberto Eco

    Wie man mit einem Lachs verreist und andere nützliche Ratschläge

    (64)
    Aktuelle Rezension von: Mira123

    Solltet ihr je planen, Literaturwissenschaft oder ein ähnliches Fach zu studieren, dann bereitet euch schonmal darauf vor, dass euch jeder in eurem Bekanntenkreis plötzlich kistenweise Klassiker vorbeibringen wird, denn ihr braucht die ja sicher dringender. Und dann habt ihr plötzlich vier Ausgaben von Goethes "Faust" als Reclamhefte herumliegen und wisst nicht so richtig, was man denn jetzt damit anfangen soll. Gott sei Dank sind da manchmal aber auch kleine Schätze dabei! Zum Beispiel hat mein Vater mir unter anderem dieses Buch vererbt - was bedeutet, dass ich nicht nur dieses Buch lesen durfte, sondern auch die Anmerkungen, die er in dieses Buch gekritzelt hat als er in meinem Alter war, was ebenfalls spannend ist.

    Ich muss zugeben, dass ich bisher von Umberto Eco weniger Bücher gelesen habe, als ich wahrscheinlich gelesen haben sollte. Bei so großen Autor:innen gibt es da immer einen ziemlich ordentlichen Druck, dass ich das kennen muss, verstehen muss und jedem Menschen, den ich ganz zufällig im Bus treffe, erklären können muss. Und natürlich muss mir jede Notiz dieser Autoren gefallen, denn die sind Klassiker und haben damit eigentlich fast Heiligenstatus und nicht sofort vor ihren Werken auf die Knie zu gehen, grenzt fast schon als Ketzerei. Kein Wunder also, dass nicht immer unbedingt Lust darauf habe, die großen Werke zu lesen, denn so eine Art von Druck kann ich in meinem Leben nicht brauchen.

    In diesem Büchlein findet ihr verschiedene Kurztexte von Umberto Eco. Größtenteils handelt es sich dabei um satirische Ratschläge und Gebrauchsanweisungen: Wie funktionieren öffentliche Bibliotheken? Wie rechtfertige ich meine Büchersammlung vor Fremden? Wie zitiere ich eigentlich richtig in wissenschaftlichen Texten? Wie überlebe ich den Zoll, wenn ich ins Ausland reise? Oder auch: Wie verreise ich mit einem Lachs? Diese Gebrauchsanweisungen fand ich super spannend und lustig. Es handelt sich dabei natürlich größtenteils um Satire und es war für mich sehr interessant, zu sehen, was denn zum Zeitpunkt des Entstehens gerade Themen gewesen sein müssen, die Umberto Eco beschäftigt haben.

    Danach folgt ein Nachrichtenaustausch, der in der Zukunft zwischen verschiedenen Arten von Aliens stattfindet. Ich hatte ehrlich keine Ahnung, dass Umberto Eco je Science Fiction geschrieben hat. Spannend fand ich, dass die Kommunikation hier so stark durch Vorurteile der verschiedenen "Rassen" und durch Misskommunikation geprägt wird, sowie durch die Unfähigkeit, seinen eigenen Standpunkt zu verlassen. Das erinnerte mich stark an den Umgang, den wir Menschen auch untereinander haben, wenn es darum geht, mit dem "Fremden", dem "Anderen" umzugehen. Und wir sind ja alle nur Menschen! Keine unterschiedlichen Spezies, die von anderen Planeten abstammen.

    Trotz der Tatsache, dass mich dieser Nachrichtenaustausch so offensichtlich zum Nachdenken anregte, muss ich gestehen, dass ich gegen Ende das Interesse an dieser Kommunikation verlor. Ich hatte einfach das Gefühl, dass mir Vorwissen zu dieser Welt fehlt, die Umberto Eco uns hier zeigt. Es würde mich interessieren, ob zu dieser Welt wirklich nur diese paar Nachrichten existieren, die hier abgedruckt wurden, oder ob diese Nachrichten eine Art "Zusatzmaterial" zu einem längeren Text sind, von dem ich einfach bisher nichts gewusst habe.

    Dieses Buch schließt dann mit ein paar Kurzgeschichten, die mich aber ehrlich gesagt nicht so ganz fesseln konnten. Ich glaube das liegt vor allem daran, dass der Ton meiner Meinung nach nicht wirklich zu den vorhergehenden Texten passte.

    Mein Fazit? Alles in allem ein cooles Buch, das ich über weite Teile spannend fand. Wie es aber mit Sammlungen dieser Art immer ist, war für mich nicht jeder Text gleich interessant und mit ein paar konnte ich leider auch gar nichts anfangen. Aber alles in allem eine lesenswerte Sammlung.

  20. Cover des Buches Interviews mit Sterbenden (ISBN: 9783451613142)
    Elisabeth Kübler-Ross

    Interviews mit Sterbenden

    (28)
    Aktuelle Rezension von: FabrizioPiero

    Auch wenn der Titel bereits einige Jahre auf den Schultern hat, so ist die Thematik wohl aktueller denn je, gerade in Zeiten von Palliativ Care und SAPV. Als (werdende) examinierte Fachkraft für Gesundheits- und Krankenpflege gehört dieses Buch, so wie auch andere „Meisterwerke“ von Elisabeth Kübler-Ross, zur Pflichtlektüre für Pflegefachkräfte, Assistenzen und vor allem aber, auch für die behandelnden Ärzte. Denn ich erlebe es tagtäglich, fachlich Koryphäen, zwischenmenschlich katastrophal – so erleben viele schwerkranke Menschen unsere Ärzteschaft.

    Wer verstehen möchten, was schwer kranken und sterbenden Menschen wirklich hilft und was sie tatsächlich von uns brauchen und möchten, der sollte sich die Arbeiten dieser phantastischen Persönlichkeit zu Gemüte führen. Meine absolute Empfehlung!


  21. Cover des Buches Der kleine Buddha auf der Reise nach Hause (ISBN: 9783451033179)
    Claus Mikosch

    Der kleine Buddha auf der Reise nach Hause

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Jacky2708

    Inhalt:

    "Zuhause ist es doch am schönsten", heißt es. „Aber wo genau ist eigentlich mein Zuhause?“, fragt sich der kleine Buddha und überlegt, was "zuhause sein" wirklich bedeutet. Dazu begibt er sich von seinem Lieblingsplatz unter dem Bodhi-Baum auf eine weitere Reise und damit zugleich auf die abenteuerliche Suche nach der eigenen Heimat. Unterwegs trifft der kleine Buddha über die Begegnung mit verschiedenen Menschen auf ganz unterschiedliche Vorstellungen vom eigenen Zuhause: „Zuhause“ kann ein Ort sein oder gleich die ganze Welt, eine bestimmte Person oder vielleicht nur ein Gefühl. Letzten Endes geht es darum, das Zuhause auch in sich zu finden, sich selbst Heimat zu sein.

    Fazit:

    Der Schreibstil ist einfach gehalten und liest sich flüssig. Der kleine Buddha macht sich auf seine 5. Reise und fragt sich, was eigentlich zu Hause ist. Auf seiner Reise begegnet er verschiedenen Menschen und fragt sie danach, was für sie zu Hause bedeutet. Es war wirklich schön ihn zu begleiten. Überall wird er mit offenen Armen empfangen und er hilft, wo er kann.  Wieder zurück hat er die Erkenntnis, dass zu Hause ganz verschiedene Möglichkeiten sind. Der eine findet es in einer Beschäftigung, ein anderer in einem Menschen oder Gefühl. Eine schöne Geschichte über zu Hause und dem achtsam sein.

  22. Cover des Buches Kein Sturm zu nah (Tales of Sylt, Band 2) (ISBN: 9783743214088)
    Alexandra Flint

    Kein Sturm zu nah (Tales of Sylt, Band 2)

    (106)
    Aktuelle Rezension von: elme

    In "Kein Sturm zu nah" geht es um Elisa und Jonah, die beide ein wenig in der Luft hängen und nicht recht wissen, was sie mit ihrem Leben machen sollen, wenn auch beide in vollkommen unterschiedlichen Lebenslagen sind.
    Elisa fliegt überstürzt von Australien nach Sylt nachdem sie dort einen großen Fehler begangen hat und Jonah kämpft für sich und seine Schwester, für die er alles tun würde.

    Was mir an dem Buch besonders gefallen hat, sind die tiefgründigen Gespräche zwischen Elisa und Jonah. Man hat sich gefühlt wie wenn man mitdrinnen und dabei ist und konnte sich auch selbst oft einen guten rat von den beiden holen. Auch die unglaublich berührende Beziehung zwischen Jonah und seiner Schwester Hannah hat mich immer wieder aufs neue berührt und gefesselt. Der Wille der im Buch vermittelt wird, nicht aufzugeben, für sich und seine Zukunft zu kämpfen war sehr beeindruckend und hat mich sehr gefesselt.
    Definitiv eine Empfehlung!

  23. Cover des Buches Scyomantische Gespräche (ISBN: 9783946381204)
    Lyakon

    Scyomantische Gespräche

    (8)
    Aktuelle Rezension von: moni_loves

    Seid ihr auch neugierig und wollt über den Tellerrand hinaus schauen? Dann empfehle ich euch dieses Buch von Lyakon. 

    Lyakon gewährt einen Einblick in die Welt der Geister, ihre Taten zu Lebzeiten, die Umstände ihres Verbleibs im Zwischenreich und ob er ihnen helfen konnte.

    Jeder Begegnung mit einem Geist folgt ein Kapitel, welches über die Arbeits- bzw. Wirkungsweise eines Scyomanten aufklärt. Vor allem diese Kapitel helfen dem Leser die vorangegangene Geschichte besser zu verstehen. 

    Es war interessant zu erfahren warum manch ein Geist im Zwischenreich festsitzt, ob nun aus freien Stücken gewählt oder bewusst dazu entschlossen und was diese Entscheidungen für Auswirkungen nach sich zieht.

    Hierbei sind es nicht nur "harmlose" Gestalten, die auf die Hilfe des Scyomanten angewiesen sind. Mag man an Geister glauben oder nicht, es lohnt sich dieses Buch zu lesen und eine zeitlang dort zu verweilen.

    Es hat mich sehr unterhalten und an einigen Stellen zum Nachdenken gebracht. Das Thema hat mich definitiv neugierig gemacht und ich werde mir bestimmt weitere Lektüre zu diesem Thema aneignen.  

    Die Gestaltung dieses Buches hat mich sehr angesprochen. Es passte perfekt zur Stimmung des Geschriebenen. Gerade die Zeichnungen an den Kapitelanfängen haben mir sehr gut gefallen. Sie lieferten eine sehr gute Ergänzung zum folgenden Kapitel. Man konnte sich den kommenden Charakter oder sein erlebtes viel besser vorstellen. Hier wurde wirklich viel Arbeit in die Illustrationen gesteckt, die genau meinen Geschmack getroffen haben. Sie verleihen dem Buch zusätzlich einen ganz besonderen Charme.

  24. Cover des Buches Für immer und einen Weihnachtsmorgen (ISBN: 9783956496028)
    Sarah Morgan

    Für immer und einen Weihnachtsmorgen

    (175)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Als Alec während einer schlimmen Situation für Skylar da ist, lernen sich die beiden Streithähne noch einmal neu kennen. Aus Freundschaft wird bald schon mehr, aber beide haben keine guten Erfahrungen mit Beziehungen gemacht und so fällt es ihnen schwer, sich vollends auf einander einzulassen.

    Bis zu einem gewissen Punkt mochte ich das Buch sehr, aber das Ende hat es mal wieder für mich versaut. Das dann plötzlich alles so schnell gehen muss, verstehe ich nicht.

    Was ich allerdings sehr schön fand, war die weihnachtliche Atmosphäre die geschaffen wurde, das hat richtig Vorfreude auf Weihnachten gemacht.

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