Bücher mit dem Tag "gestalten"
12 Bücher
- Julie Kagawa
Plötzlich Fee - Sommernacht
(2.448)Aktuelle Rezension von: Celine_Catak✨️Dieses Buch ist ein Traum für jeden der sich in unendliche Fantasywelten wünscht. Perfekt für Jugendliche, da es wirklich kein Spice gibt oder etwas, was Jugendliche nicht lesen sollten. Ich denke dass Fans von Fantasy mit einem ordentlichen Touch romance sich wohl in Megans Welt fühlen werden.✨️
❗️In weniger als 24 Stunden wird Meghan 16 Jahre alt. Sie freut sich darauf und möchte an diesem Tag ihren Schwarm beeindrucken. Das geht schief, doch nicht wegen ihr.. Nach den Vorkommnissen in der Schule und einem bei ihr Zuhause ist nichts mehr so wie es früher war. Sie wird in eine Fantasywelt gebracht mit 2 Höfen. Dort verfolgt sie ein Ziel: der Kampf um ihr altes Leben. Doch je mehr Zeit sie dort verbringt, umso doller merkt sie, dass sie vielleicht doch genau hierher gehört. Zwischen der Verwirrung über ihre wahre Identität und ihr altes Leben trifft sie auf den umwerfenden Prinzen Ash, der Sohn von Mab. Diese herrscht über den dunklen Hof und möchte nichts lieber als Megan vernichten. Was würde Meghan nur ohne ihren besten Freund Rob machen. Aber kennt sie ihn wirklich? Und kann sie ihm vertrauen, nachdem sie herausfindet wieso er immer an ihrer Seite war? Und was wird Meghan tun wenn sie herausfindet wer sie wirklich ist und ausgerechnet für Ash, den kalt scheinenden Prinzen, Gefühle entwickelt. All das und noch mehr erwartet euch in diesem Roman. Absolute Leseempfehlung und das gute ist: das ist der erste Teil von weiteren dieser Reihe. Man muss sich also nicht mit dem unerwarteten Ende zufrieden geben.❗️
🖌Das Cover ist wirklich schön gemacht und gibt genau den Vibe von Feen und Elfen, Fantasy und einer jungen schönen Frau, die sich zwischen all dem wiederfindet.
❤️Leser:innen die sich gerne stundenlang in Welten bewegen, mit Magie und Liebe kämpfen wollen und eine bewegende und aufregende Geschichte lieben, werden mit diesem Buch Perfekt aufgehoben sein❤️
- Ursula K. Le Guin
Erdsee
(223)Aktuelle Rezension von: Quivi92Ein High-Fantasy-Klassiker, aber…
Kaum ist der Held an einem Ort angekommen und stellt sich einer Herausforderung … ist das Ganze auch schon wieder vorbei. (Dies mag der Tatsache geschuldet sein, dass Ursula Le Guin ursprünglich Kurzgeschichten zu der Erdsee-Welt geplant hatte.) Hinzu kommt, dass die Erzählung sehr stark vom Daoismus geprägt ist: Wandel, Veränderung und die Suche nach der wahren Identität sind zentrale Aspekte von „Erdsee“. Daher wirkt es ehr wie ein daoistisches Philosophie-Gleichnis mit Fantasy-Elementen.
Mich konnte das Buch leider emotional nicht abholen. Ich hatte kaum das Bedürfnis, dass ich unbedingt wissen muss, wie die Geschichte um Ged weitergeht. Auf mich wirkten einige Stellen nicht ganz ausgearbeitet, denn sobald es richtig spannend und interessant wurde, ließ sich die Erzählung zu einem anderen Ufer mit einer neuen Herausforderung treiben – Inselhopping mal anders.
Die Geschichte hat so viel Potential. Schade nur, dass der Erzählstil so emotions- und detaillos ist…
- Rob Hopkins
Stell dir vor ...
(68)Aktuelle Rezension von: Bianca_ArendsDas Buch "Stell dir vor..." ist eine philosophische und gedankenexperimentelle Wundertüte für Menschen die sich wieder mehr mit sich und mit den Fragen die uns von innen heraus beschäftigen sollten auseinandersetzen wollen. Durch die äußeren Einflüsse stehen wir oft unter Dauerfeuer ( Medien, Handy etc.). Die Kommunikation mt anderen und die Meinungsbildung wird stark von diesen äußernden Einflüssen dominiert. Dieses Buch gibt dem Leser ein Stück weit die Chance wieder zu sich zurückzukommen und der Problemlösung zu widmen ohne von außen abgelenkt zu werden. Über die Beschreibung der Menschen die durch ihre Gedankenexperimente neue Wege der Problemlösung finden bekommt man ein positives Zukunftsbild und gewinnt dadurch für sich auch eine deutlich positivere Einstellung. Neben der inhaltlichen Qualität überzeugt das Buch auch durch die schöne Gestaltung und die Haptik.
- Marie Force
Alles, was du suchst
(42)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerZuallererst möchte ich sagen, das mir das Cover leider überhaupt nicht gefällt. Aber Geschmäcker sind ja verschieden :).
Der Schreibstil ist super, und lässt ein schnelles Lesen garantieren. Es ist auch alles sehr bildgewaltig geschrieben.
Dieser Ahornsirup wurde einem total schmackhaft gemacht :).
In diesem Teil handelt es um Will (einer von 10 Geschwistern, der sich Hals über Kopf in Cameron verliebt. Sie soll beruflich dem Familienbetrieb unter die Arme greifen.
Was denn passiert, kann man sich eigentlich vorstellen.....
Für mich war es schön und hinreißend zu lesen, wie die beiden sich finden und lieben lernen. Aber wird es auch eine Zukunft haben? Cameron wohnt in New York und Will in Vermont.
Ich werde auf jeden Fall den zweiten Teil weiter lesen, da man sich als Leser in dieser großen Familie einfach wohl fühlt.
Von mir 4 von 5 Sternen, da es mir teilweise zu viel mit den Liebeleien war.
- Norbert Pautner
Chalkboard. Das große Lettering & Doodle Buch
(8)Aktuelle Rezension von: AnnejaWenn ich an etwas Freude gefunden habe, dann am Handlettering. Doch auch, wenn ich hier noch einiges an Übung brauche, ist mein Ehrgeiz noch immer ungebrochen. Das liegt wahrscheinlich an den ganzen Möglichkeiten, welche man damit haben kann. Eine davon ist das Lettern mit Kreide und genau dafür arbeite ich gerade mit diesem tollen Buch.
Tafeln, als Kind in der Schule gehasst, wurden sie für mich als Erwachsene wieder interessanter. Immerhin kann man damit toll dekorieren oder eben interessantes vermerken. Doch da ich das ewige Gekritzel nicht weiter sehen konnte, wollte ich mich mal mit der Schönschrift auf Tafeln auseinandersetzen. Ich wollte dafür ein sehr simples Buch, das mich erst einmal in bisschen in die Thematik einführt, immerhin wusste ich ja noch nicht, ob es mir gefällt oder nicht.
Um so schöner war es dann, als dieses Buch bei mir eintraf. Schon als ich es sah, bekam ich sofort Lust an eine meine Tafeln zu gehen und etwas darauf zu schreiben oder zu malen, doch ich zügelte mich und übte erst einmal. Hier hatte ich die Wahl zwischen richtiger Kreise oder einem Kreidemarker. Ich entschied mich für letzteren, da dieser zum einen da war und zum anderen bei mir besser in der Hand lag.
Kurz und knapp, danach begann der Spaß. Die schwarzen Seiten des Buches waren angenehm dick und sind nur Wiederverwendung gedacht. Einmal geübt, einfach mit einem feuchten Tuch entfernen und es kann weitergehen. Ich finde das toll, da ich gerade Dinge die mir nicht gelingen, öfter üben möchte. Ein weiteres Highlight waren jedoch die Blätter selbst, die man heraustrennen konnte. Ich habe dies allerdings noch nicht gemacht, sondern nutze das Buch im Gesamten.
Wer als Kind, wie ich, eine Sauklaue an der Tafel hatte, wird sich schnell freuen, wenn plötzlich saubere Buchstaben dabei herauskommen. Zwar nur mithilfe der Linien, aber hey, kleine Freuden bestimmen das Leben. Zudem lassen sich Fehler viel leichter korrigieren, was eine ganze Menge Frust einspart.
Sind es am Anfang noch einfache Blockbuchstaben, wird es mit jeder Seite ein Stück schwerer. Von Früchten bis hin zu Elementen wie Rahmen, Schnörkel oder Banner ist alles dabei, wobei natürlich auch hin und wieder ein wenig Handlettering gelehrt wird. Allerdings alles mit viel Unterhaltung und mit der Einbringung der eigenen Persönlichkeit. Richtig, der Autor wollte nicht jedem die gleichen Sätze auferlegen und schuf einfach Aufgaben, in denen man sich seinen Satz selber zusammensetzen konnte. So macht´s doch gleich noch mehr Spaß.
Aktuell versuche ich mich öfter mal an Kreide und versuche diese nicht nur mit Handlettering, sondern auch Sketchnotes zu verbinden.
Mein Fazit
Quadratisch (fast), praktisch gut. Für Einsteiger, die sich ein wenig an ihrer Kreideschrift versuchen wollen ist das Buch wie gemacht. Fortgeschrittene wären hier wohl eher gelangweilt, da wirklich nur ein kleiner Bereich von zeichenbaren Gegenständen gezeigt wird. Ich bin trotzdem begeistert, weil man merkt, das hier mitgedacht wurde. Die Seiten sind wiederverwendbar und bieten genügend Platz. Zudem wurde daran gedacht, die Aufgaben vielseitig zu gestalten.
- Nika S. Daveron
Königin der Monster
(42)Aktuelle Rezension von: austrianbookie99So nicht nur das Cover besticht, nein der Klappentext macht einen ja schon sehr neugierig auf die Geschichte und der Inhalt hat es mir auch sehr angetan.
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Endlich mal eine Prota, die nicht wie Disney's Prinzessinnen auf einer rosaroten Wolke tanzt. *grins*
Eine völlig andere... nicht nur von dem coolen Charakter, das große Ganze hat mir imponiert.
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So, den Schreibstil fand ich hervorragend angenehm!
Es war flüssig, humorvoll zu lesen und man hatte das Gefühl sehr schnell voran zu kommen.
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Frech, kokett und erfrischend! ❤️
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🌟 4,5/ 5 Sternen - Walter Moers
Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)
(178)Aktuelle Rezension von: MarcoLWie toll bitte ist diese Graphic Novel
Auf der Grundlage des Buches „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers – eines meiner Lieblingsbücher für immer – erschuf hier Florian Biege eine sensationelle Graphic Novel. Dies ist der erste Teil „Buchhaim“. Im zweiten Teil geht es mit unserem lieben Protagonisten in die äußerst gefährlichen Katakomben.
Hildegunst von Mythenmetz trauert in der Lindwurmfeste um seinen Dichtpaten Danzelot von Silbendrechsler. Auf dem Sterbebett vermachte dieser Hildegunst ein Manuskript eines unbekannten Autors. Dieses Manuskript ist perfekt, einzigartig. Und so macht sich Hildegunst, der zu dieser Zeit noch kein Dichter ist, in die legendäre Bücherstadt Buchhaim. Dort möchte er nicht nur das Orm, jene Kraft, die einen beflügelt, die richtigen Worte aufs Papier zu bringen, finden, sondern auch den Verfasser jenes perfekten Manuskriptes. Dabei begibt er sich in allerhöchste Gefahr …
Die Aufmachung dieses Bandes ist einfach nur wunderbar. Die Zeichnungen sind voller Phantasie und Details, beinahe schon in 3D. Man wird regelrecht in diese zamonische Welt hinein gesogen. Und es bleibt auch nicht beim einmaligen Schmökern. Immer wieder gibt es in den Bildern etwas Neues zu entdecken. - Ganz große Kunst!
Moers hat den Text für diese Graphic Novel meisterhaft adaptiert. Ich bin erstaunt, wie es ihm gelang, mit wenigen Worten die Handlung derart treffend und spannend wiederzugeben. Ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen rundet den Band perfekt ab.
Absolute Leseempfehlung für dieses herrliche Werk. Es hätte eigentlich 10 Sterne verdien - Dean Koontz
Schattennacht
(50)Aktuelle Rezension von: lucatrkis„Schattennacht“ war für mich bislang der schwächste Odd-Thomas-Band. Das eingeschneite Kloster fand ich als Setting höchstens in Ordnung, einige der Mönche und Nonnen zwar ganz sympathisch (besonders der mysteriöse Besucher namens Romanovich hatte es mir angetan), allerdings vermisse ich allmählich das beschauliche Pico Mundo sowie dessen liebenswürdig gestaltete Charaktere. Sicher wiederhole ich mich aus meinen anderen beiden Rezensionen, doch war Stormy sterben zu lassen einer von Koontz' größten Fehlern in seiner Karriere als Schriftsteller.
Beim dritten Teil der Reihe noch einmal alle Erklärungen über Geister, Bodachs oder Odds treuen Begleiter, den allein für ihn sichtbar umherwandelnden Elvis, runterzuleiern (und das in sehr ähnlichen Worten wie zweimal davor), erachte ich für unnötig, da dies den Lesefluss hin und wieder hemmte. Der Übersetzer blieb in der deutschen Ausgabe übrigens fortlaufend bei „übersinnlichem Magnetismus“ statt des „paranormalen Magnetismus“ aus Band eins.
(SPOILER) Odd begegnete nach ungefähr einem Drittel des Romans einem aus Knochen bestehenden, ihm unbekannten Geschöpf im Schnee, welches seine Gestalt beständig zu wandeln vermochte. Ich wusste nicht so recht, was ich davon halten sollte; wie sich herausstellte, war dieses Wesen jedoch ohnehin keine weitere übersinnliche Erscheinung, die nur Odd wahrnehmen konnte, sondern das Werk eines verrückten, schizophrenen Wissenschaftlers aus dem Kloster, der bei Forschungen auf subatomarer Ebene einen Weg gefunden hatte, einzig durch seine Gedanken Dinge zu manifestieren. Ein wenig erinnerten mich diese Knochengestalten an den Antagonisten aus Koontz' „Phantoms“, ohne zu viel dazu verraten zu wollen. (SPOILER ENDE)
Am Ende gab es ein kurzes, aber sehr erfreuliches Wiedersehen mit Little Ozzie, ehe angedeutet wurde, dass Odd im nächsten Teil schon wieder irgendwo auf Reisen sein würde. Und Elvis wurde schließlich noch von Frank Sinatra ersetzt, was für einige Fans der Reihe sicher eine Enttäuschung sein dürfte. Mir gaben die Referenzen zu seinem Lebensweg zwar nie viel, da dieser lange vor meiner Zeit vorbei war, doch gehörte Elvis gewissermaßen (wie Stormy) zu der Geschichte dazu – man denke nur an Terri, die Besitzerin des Pico Mundo Grills, die zu jedem Datum seines Lebens eine Anekdote vorzuweisen hat oder den Elvis-Aufsteller in Odds Wohnung.
Fazit: Odd bleibt ein außergewöhnlicher, äußerst liebenswürdiger Protagonist, auch wenn es für ihn allmählich Zeit werden könnte, an seinen Grill in Pico Mundo zurückzukehren. Ansonsten fand ich die Handlung eher mittelmäßig – das mag allerdings daran liegen, dass ich mit dem Thema dieses Romans schlicht weniger anfangen konnte als mit dem der anderen.
- Barbara Edelmann
Mordsrausch
(5)Aktuelle Rezension von: Archimedes„Mordsrausch“ von Barbara Edelmann, ein Allgäu-Krimi aus dem Hause Emons-Verlag, ein Taschenbuch auf 383 Seiten.
Da geht’s ja schlimmer zu als in der Großstadt Berlin. Eigentlich wollte sich Ernst Waldegg, der Saupreiß aus Berlin- Autor, etwas Ruhe von der Stadt gönnen und in der Idylle des Dorfes Maria Steinbach wieder das Schreiben fortsetzen. Genauso ging aus auch Dieter Flöter-Witwer, ein ehemaliger Finanzbeamter, einfach den Lebensabend entspannt verbringen. Wäre da nicht der liebe Nachbar- Herr Harald Bröckle- seines Zeichen Immobilienmakler und Großkotz. Vor Jahren hat er zu einem Schnäppchenpreis das Haus vom Jürgen unter den Nagel gerissen und auch die Frau gleich noch übernommen. Das Haus hat er behalten, die Frau gegen eine andere aber ausgetauscht.Jürgen Hoffmann kam danach nicht wieder auf die Beine, denn eine Gefängnisstrafe setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Jedoch ließ sich Jürgen nicht unterkriegen und feierte eine seiner berüchtigten Partys, in einem angemieteten alten Bauernhof. Alle 350 Einwohner des kleinen Dörfchens mochten Jürgen, immer nett und hilfsbereit, nein über den lassen sie nichts kommen. Auch die hübsche Lena macht sich auf den Weg zur Halloweenparty, vorbei an ihrem mürrischen Vater Benno. Gerade zu Allerheiligen ist der grantiger als sonst. Bei Jürgen trifft sich gerade das halbe Dorf. Auch Eva Bröckle- Ehefrau von Harry, macht sich verkleidet auf den Weg zu ihm. Läuft da was zwischen ihr und Jürgen? Kostverächter war er ja nie und die Eva ist ja auch einen Bombenfrau. Wie hat sich der kleine Giftzwerg nur so eine Frau angeln können, na es wird das Geld schon recht gemacht haben. Da sind sich die Maria Steinbacher mal einig. Was sich da in der Nacht für Gestalten rumtreiben, einfach gruselig. Die Stille der Nacht wird jäh von Schatzi unterbrochen, nur weil er eine schwache Blase hat. Ilse Scharnagel geht ihren Schatzi suchen, als er nach einigen Minuten nicht wieder ins Haus kommt. Es ist eine kalte und nasse Oktobernacht. Als sie in den Garten geht, werden ihre Hauspantoffel ganz feucht und die Nässe geht ihr durch und durch. Als sie ein Licht in der Garage ihres Nachbarn sieht, hofft sie ihn dort zu finden. Ihr stockt kurz der Atem als sie die Garage betritt, aber nur kurz, eine Ilse Scharnagel hat sich im Griff. Kommt sie jetzt vielleicht sogar in die Zeitung, denn der Reporter Steinmeier ist fast schnell, als die Kriminalpolizisten Sissi und Klaus. Eigentlich ist es im Allgäu ruhig und beschaulich-eigentlich!
Fazit:
Großartiger Krimi, hat mir sehr gut gefallen. Alle meinen immer, auf dem Dorf gibt’s keine Sünd! Da ich auch in einem Dorf wohne, weiß ich es besser. Die Charaktere sind super ausgewählt, man kann sich in manche Gestalten hineinfühlen. Die Spannung wird bis zum Schluss aufrechtgehalten. Mein Liebling ist Anna und ihre Mutter, tolles Duo. 5 Sterne plus!!!
- John Williams
Butcher's Crossing
(11)Aktuelle Rezension von: Barbara62Kurz nachdem ich „Butcher’s Crossing“ von John Williams (1922 – 1994), seinen zweiten Roman aus dem Jahr 1960, der 2015 bei dtv erstmals auf Deutsch erschien, gelesen hatte, habe ich mir zusätzlich das Hörbuch besorgt und bin von der Umsetzung vollständig überzeugt. Die Übersetzung von Bernhard Robben hat in der gesprochenen Form noch stärker auf mich gewirkt, die Kürzungen sind behutsam und überlegt durchgeführt, die sieben CDs mit einer Laufzeit von 538 Minuten nicht zu lang und der Sprecher Johann von Bülow hat mich nach kurzer Gewöhnungsphase mit seinen Stimmmodulationen in Bann gezogen. Auch meine Befürchtungen, die so grausam beschriebenen Jagdszenen könnten sich vorgelesen als unerträglich erweisen, sind zum Glück nicht eingetreten, vielleicht, weil ich gut darauf vorbereitet war.
Der Protagonist Will Andrews aus bürgerlichem Milieu in Boston gibt 1873 sein Harvard-Studium im dritten Studienjahr auf und reist nach Kansas ins trostlose Präriestädtchen Butcher’s Crossing, das von Büffelfellen und der Hoffnung auf den Bau der Eisenbahn lebt. Antriebsfeder für ihn ist die Abenteuerlust, seine Sehnsucht nach Wildheit, nach Natur und Freiheit, und der Wunsch, sich auf diese Weise selbst zu finden. Weder die Warnungen des alten Fellhändlers, noch die der mütterlich-freundlichen Hure Francine, der einzigen Frauenfigur des Romans, die den Verlust seiner weichen Hände prophezeit, können ihn davon abhalten, mehr als die Hälfte seines Vermögens in einen eigenen Büffeljägertrupp zu stecken. Mit dem erfahrenen Jäger Miller als Führer, dem schrulligen Charley Hoge, einem etwas debilen Mann der Bibel und Alkoholiker, der Miller treu ergeben ist, und dem professionellen Häuter Fred Schneider bricht der vierköpfige Trupp auf zu einem der letzten Täler, in dem es laut Miller noch eine nennenswerte Anzahl von Büffeln geben soll. Auf dem Weg Richtung Westen droht ihnen und ihren Pferden und Ochsen der Tod durch Verdursten, doch unbeirrt und mit traumwandlerischer Sicherheit führt Miller sie in das Tal. Kaum angekommen, verfällt er in einen manischen Blut- und Jagdrausch. Längst ist die Zahl der Felle für eine erfolgreiche Jagd erreicht und der Wintereinbruch droht, doch Miller will nicht aufhören, bevor nicht die ganze Herde erlegt ist. So werden sie vom ersten Schneesturm überrascht und dazu gezwungen, weitere sieben Monate auszuharren. Erst Ende Mai kommt der geschrumpfte Trupp wieder in Butcher’s Crossing an, wo nichts mehr so ist, wie es bei ihrem Aufbruch war - eine bittere Erfahrung, die die ganze Unternehmung, das Abschlachten sowie ihre Entbehrungen und Verluste, im Nachhinein doppelt sinnlos macht.
Ich kann die Hörbuchfassung ebenso wie das Buch wärmstens empfehlen und selbst wenn man letzteres bereits kennt, kann man beim Hören neue Facetten des Romans entdecken.
http://mit-büchern-um-die-welt.de/auf-sinnsuche-im-wilden-westen/
- Gemma Correll
Das feministische Mach-Mit-Buch
(2)Aktuelle Rezension von: Eva-Maria_ObermannDas Buch mischt Humor und Information. Neben einem „ABC des Feminismus“ bietet es am Anfang auch einen kleinen Überblick der Feministischen Wellen. Immer wieder werden Fakten gegeben, am Ende gibt es nochmals einen Glossar und eine Lösungsseite. Denn das Mach-Mit-Buch bietet Fragen, die es zu beantworten gilt, kleine Rätsel. Außerdem Seiten für kreativen Spaß, Buch- und Filmlisten. Selbstironisch, Sarkastisch und vor allem richtig stark kommt das Buch daher.
Und es lädt nicht nur zum Gestalten von Kondomen und kreativen Anwendungen der Menstruationstasse ein, sondern regt dabei auch immer wieder zum Nachdenken an. Mit einfachen Mitteln zeigt das Buch, das Feminismus vielfältig ist und im Grunde nur eine Überzeugung hat. Die, dass Menschen unabhängig ihres Geschlechts gleich sind. Wie viele Menschen das anders sehen und was sich Frauen so alles öffentlich gefallen lassen müssen, wird ebenfalls gezeigt. Wie tabuisiert Themen wie Menstruationblut ist, warum der Bechdel-Test auch heute noch wichtig ist und was eigentlich die großen Probleme am Patriachat sind.
Natürlich ist das hier unvollständig. Das Buch lädt zum ersten Nachdenken ein, zur aktiven Beschäftigung mit Feminismus, es übertreibt hier und da, weil es die Idiotie der Situationen aufzeigt. Beispielsweise mit der Seite voller Männernippel, die in den Algorithmen der sozialen Medien nie beanstandet werden, während bereits stillende Frauen als pornografisch gelten. Im gleichen Zug kommt auch das Soziale-Medien-Bingo ist, in der die tollen Standard-Sprüche, denen jede Frau, die sich mal für gleiche Rechte einsetzt zu hören bekommt. „Feminazi“, „du verstehst keinen Spaß“, „ich bin auch eine Frau und fühle mich nicht diskriminiert“, etc.
Das Buch macht vor allem eins, es geht offen mit Themen um, die gerne verschwiegen werden. Nicht nur die Periode, auch Sex wird immer wieder aufgegriffen. So selbstverständlich und doch Tabu. Es macht großen Spaß, durch die Seiten zu blättern, aus der Menstruationstasse einen Blumentopf zu machen und ein Tampon knallrot anzumalen. (Schon gewusst: Mensturationsblut ist gar keine hellblaue Flüssigkeit). Richtig toll fand ich aber, aus dem Buch herauszutreten und meine Bücher, meine Filme, meine weiblichen Vorbilder zu betrachten. Wie sieht diese direkte Umwelt im Hinblick auf sexistische Grundzüge aus. Was kann ich dabei empfehlen?
Das feministische Mach-Mit-Buch stellt dabei keinen Absolutheitsanspruch. Es bleiben Lücken, Bücher, die gelesen werden können (oder vielleicht auch sollen), Filme, die einen erstaunen (hättet ihr gedacht, dass Clueless feministisch gelten kann), Blickwinkel, die auch mir neu waren und Begriffe, die ich noch lernen muss. Das Buch ist für alle, die sich mit Feminismus beschäftigen eine Bereicherung aber auch und gerade für die, die ihn noch nicht kennen. Ich kann es jedem ans Herz legen, hineinzuschauen und über einiges nachzudenken.
- Tove Jansson
Die Mumins. Eine drollige Gesellschaft
(5)Aktuelle Rezension von: stefan182Inhalt: Das Mumintal erwacht aus dem Winterschlaf. Mumin, der Schnupferich und das Schnüferl durchstreifen bereits fröhlich die Umgebung und klettern auf einen Berg, wo sie eine besondere Entdeckung machen: einen Hut, der so manche Überraschung bereithält.
Persönliche Meinung: "Die Mumins. Eine drollige Gesellschaft" ist der dritte Roman von Tove Jansson, der sich um die Mumintrolle dreht. Er spielt während eines Frühlings und Sommers im Mumintal und erzählt einzelne Abenteuer, die die Mumins in dieser Zeit erleben (eine Bootsfahrt zu einer Insel, das Kennenlernen neuer Freunde o.Ä.). Der Gegenstand, der die einzelnen Episoden verbindet, ist der von Mumin und seinen Freunden gefundene Hut, der - wie die Leser*innen (nicht aber die Figuren) früh erfahren - der Zylinder eines Zauberers ist. Dementsprechend ist der Hut für einzelne der erlebten Abenteuer, wie z.B. fliegende Wolken, auf denen man reiten kann, verantwortlich. Außerdem finden sich ganz leichte Gruselelemente in der Handlung, die für Spannung sorgen. So blitzt mehrfach der eigentliche Besitzer des Hutes auf und die Morra hat ihren ersten Auftritt in einem Muminbuch. Erzählt wird die Handlung von einem auktorialen Erzähler, der die Geschehnisse teilweise mit kurzen, ironischen Bemerkungen kommentiert. Daneben finden sich noch weitere parodierende Elemente wie der fatalistische Bisam oder eine gespielte Gerichtsverhandlung, die anders als in der Realität verläuft. Illustriert ist der Roman mit verschiedenen schwarz-weiß Zeichnungen von Tove Jansson. Insgesamt ist "Die Mumins. Eine drollige Gesellschaft" ein schönes Fantasybuch mit einem verträumten Setting, liebenswerten Figuren und ironischen Brechungen, das sich sowohl an jüngere als auch an ältere Leser*innen richtet. - 8
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