Bücher mit dem Tag "gesund"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gesund" gekennzeichnet haben.

113 Bücher

  1. Cover des Buches Calendar Girl - Ersehnt (Calendar Girl Quartal 4) (ISBN: 9783548288871)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Ersehnt (Calendar Girl Quartal 4)

    (505)
    Aktuelle Rezension von: Chrissi_liebt

    In den Herbstmonaten Oktober, November und Dezember ist Mia nun frei. Keine Männer mehr - keine Aufträge. Doch ganz glücklich darf sie nicht in die Zukunft blicken. Die Vergangenheit hat Spuren hinterlassen … wenn auch nicht unmittelbar bei ihrem Leben, so hat es doch Einfluss auf ihren Alltag.
    auch im letzten Band war ich begeistert von der Erzählweise der Erzählerin und konnte das Buch nur schlecht zur Seite legen. Nun stehen alle vier Bänder in meinem Regal und ich bin etwas traurig, das neue Jahr ohne Mia zu starten. 

  2. Cover des Buches Gemüseliebe (ISBN: 9783706626071)
    Tina Ganser

    Gemüseliebe

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein tolles vegetarisches Rezeptbuch mit vielen interessanten Rezepten. 

    Das Kochbuch ist übersichtlich und strukturiert aufgebaut. Die verschiedenen Rezepte sind in verschiedene Kategorien aufgeteilt wie z.B. "Tinas 30 Minuten Küche", welches es einem erleichtert das passende Rezept für einen zu finden.

    Die Rezepte sind so gestaltet, dass man auch wenn man eher nicht so der Küchenprofi ist gut bei allem mitkommt und die Gerichte gelingen.

    Die Bilder, welche sich über das gesamte Kochbuch erstrecken sind farbenfroh, wunderschön und machen Hunger.

    Meinen persönlichen Geschmack hat das Kochbuch nicht hundertprozentig getroffen (da ich teilweise ein wenig krüsch bin), für Leute die gerne kochen und welche über die Bandbreite des Gemüses alles hinweg essen ist es jedoch eine klare Empfehlung.

     

  3. Cover des Buches Saures (ISBN: 9783038009474)
    Freddie Janssen

    Saures

    (50)
    Aktuelle Rezension von: esposa1969

    Klappentext:


    Einlegen und Fermentieren auf frische, innovative und unkomplizierte Art. Freddie Janssen, ein erklärter Foodie und Fan von allem, was sauer eingelegt ist, präsentiert über 60 Rezepte für pikante, saure und würzige Leckereien, die jeder Mahlzeit den ultimativen Kick geben. Von schnellen »Quickles« - Quick Pickles - die schon nach wenigen Stunden genussbereit sind, bis zu klassisch milchsauer eingelegtem, also fermentiertem Gemüse, für das man sich einige Monate gedulden muss. Bekanntes wie Sauerkraut, Ketchup oder das aktuell angesagte Kimchi erhalten hausgemacht ihre ganz besondere Note. Und Experimentierfreudige punkten mit aussergewöhnlichen Spezialitäten wie mexikanisch angehauchten Chipotle-Eiern, eingelegter Szechuan-Wassermelone, köstlichen Wasabi- Beten oder einem süffigen Pickletini als Aperitif.




    Meine Meinung:


    Sehr interessantes Kochbuch über eben eingelegtes Saures, wenn auch teilweise sehr gewöhnungsbedürfte und exotische Gerichte wie "Rote Bete in Lakritzlake". Teilweise auch mit lustig wirkenden Skizzen untermalt, die es für mich nicht gebraucht hätte. Etwas mehr reale Abbildungen hätten mir besser dazu gefallen. Einlegen versus Fermentieren war für mich ein sehr interessantes Kapitel, da ich bis dato nur fermentierte Eier kannte. Insgesamt waren ein paar gute Rezepte dabei, aber einige eben doch auch unnötig. 


    Das Cover ist auch so ein wenig auf versucht witzig gemacht, da hätte ich ebenfalls eine reale Abbildung mehr begrüsst. Knappe 4 Sterne sind es dann gerade noch geworden.


    @ esposa1969

  4. Cover des Buches Pflücksalat & Blattspinat (ISBN: 9783706626163)
    Yvonne Schwarzinger

    Pflücksalat & Blattspinat

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104

    Was für ein tolles Buch. Die Rezepte sind vielfältig und laden ein auch mal was Neues auszuprobieren. Z.B. war ich bisher immer ein wenig ratlos bei Mangold. Das schaut nun anders aus. Auch die Blätter von Radieschen und Möhrenkraut finden bei mir nun Verwendung, allerdings hätte ich mir hierzu gern ein paar Rezepte gewünscht. 

    Richtig toll fand ich die Knusperstangen sowie das Spinatbrot und die Gemüsebrühe. Brennessel wächst bei mir direkt im Garten daher hab ich mich auch daran mal gewagt...muss man glaube mögen. 

    Auf jeden Fall hab ich nun viele neue Ideen und probiere mich durch.

  5. Cover des Buches Re-Power (ISBN: 9783431070279)
    Susanne Esche-Belke

    Re-Power

    (16)
    Aktuelle Rezension von: lilablume

    Die beiden Autorinnen Dr. med. Susanne Esche-Belke und Dr. med. Suzann Kirschner-Brouns haben in Ihrem Ratgeber "Re-Power: Gesund, schlank und glücklich mit Hilfe unserer wichtigsten Organe" viel hilfreiches und detailliertes Fachwissen kompakt verpackt. Das Buch ist untergliedert in vier Kapitel, die sich dem Darm, der Schilddrüse, dem Vagusnerv und unserer Seele widmen. Dabei werden jeweils die wichtigsten Aufgaben dieser Organe beleuchtet, aber auch diejenigen Verhaltens- und Ernährungsweisen, die sie belasten. Weiterhin wird erklärt, wie man die Organe durch Mindset, praktische Übungen und die richtige Ernährung wieder genesen lassen kann bzw. sie gesund erhalten kann. Mittig ist ein 28-Tage-Programm zur Umsetzung des Gelernten enthalten.

    Meine Meinung: Das Cover ist schön und schlicht gestaltet und wirkt seriös, wie es bei einem Fachbuch sein sollte. Die auffallende Farbe ist nicht aufdringlich und wirkt wie eine Signalfarbe: vielleicht das Signal, jetzt etwas zu ändern?
    Mit diesem Ratgeber erhält man viel Wissen. Für meinen Geschmack werden aber zu viele Fachbegriffe verwendet, so dass man nicht flüssig durch den Ratgeber kommt. Da ich mich schon oft mit den beschriebenen Themen befasst habe, waren mir viele Tipps schon bekannt. Dennoch finde ich es gut, wie hier alles kompakt und vollständig erfasst wird. Auffallend ist, dass oft zum Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln geraten wird, was mir persönlich nicht gut gefallen hat, aber das kann ja jeder für sich umsetzen oder eben nicht.
    Da für jedes Organ andere Tipps gelten, bekommt man leider beim Lesen den Eindruck, man muss gefühlt alles bei der Ernährung weglassen. Wenn man dann noch für die Nebennieren eine Stunde länger schlafen soll, aber für das empfohlene Journaling eine Stunde früher aufstehen, gerät man als gewöhnlicher Arbeitnehmer schon an seine Grenze. Daher ist manches für mich einfach nicht umsetzbar beziehungsweise auch widersprüchlich, wenn man versucht, möglichst viel umzusetzen.
    Das 28-Tage-Programm finde ich mit nur einigen Seiten sehr kurz. Ich benötige da mehr Anleitung für eine konsequente Umsetzung. Auch die Platzierung fände ich am Ende des Buches besser, da man ohnehin zuerst alle Kapitel lesen sollte, um das Programm zu verstehen.

    Fazit: Alles in allem ist der Ratgeber gut gelungen und es ist viel Wissen verpackt. Dennoch ist es für mich sehr theoretisch gewesen und auch schwierig, das Wissen umzusetzen und in den Alltag zu integrieren. Ich werde mir die Kapitel nochmals in Ruhe anschauen und gerne einzelne Tipps in den Alltag mitnehmen. Alles in allem würde ich den Ratgeber mit 3/5 bewerten.

  6. Cover des Buches Happy Healthy Food (ISBN: 9783954531264)
    Nathalie Gleitman

    Happy Healthy Food

    (54)
    Aktuelle Rezension von: Julitraum
    Die Verfasserin dieses Kochbuchs hatte schon mit Anfang 20 mit vielen gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen. Es ging ihr richtig schlecht. Dann wurde bei ihr eine Histaminintolerenz diagnostiziert und daher beschäftigte sie sich stärker mit ihrer Ernährung. Sie begann, Rezepte zu entwickeln, die histamain- und laktosefrei sind. Diese stellt sie auch auch ihrem deutsch und englischssprachigen Blog vor. Da sie selbt in Deutschland, Israel und England gelebt hat, sind ihre Rezepte dementsprechend auch international ausgelegt. Dies bedeutet jedoch auch, daß man für viele der in diesem Kochbuch gelisteten Rezepte die meisten Zutaten nicht unbedingt zu Hause hat.

    Das Buch ist wirklich von ganz hervorragender Ausstattung und Aufmachung. Der Einband ist sehr stark und fest, die Seiten aus Papier sind kräftig und reißen auch bei öfteren Blättern nicht ein. Das Buch ist sehr schön mit vielen Fotos der Gerichte und auch der Verfasserin des Buches ausstaffiert. Die Bilder der jungen Autorin, die sicherlich sehr fototauglich ist, haben mich jedoch sehr irritiert. Es sind nun wirklich nicht wenige Fotos und sie posiert in der Regel auch in recht knapper Kleidung und wirkt lebensfroh, gesund und voller Elan. Doch was haben so viele Bilder von ihr in einem Kochbuch zu suchen? Vielleicht aber wollte der Verlag dem Leser vermitteln, daß die Rezepte zu solchen einem Aussehen und solch einer Vitalalität führen und den Kaufanreiz des Buches steigern?

    Das Buch umfasst gut 250 Seiten. Es gibt ein Rezeptregister und ein Lebensmittelregister, was mir gut gefallen hat. Auch die einleitenden Worte der Autorin weckten mein Interesse, denn das Thema Ernährung und Unverträglichkeiten interessiert mich sehr und betrifft auch mich bei einigen Lebensmitteln.

    Die Rezepte sind durchweg sehr ansprechend bebildert und ihre Beschreibung gut erklärt. Die Rezepte sind allerdings nicht für jeden etwas, da sie doch fast überwiegend auf recht exotischen und nicht unbedingt regionalen Zutaten aufbauen, die zum einen immer zugekauft werden müssen und zum anderen aufgrund ihrer Herkunft nicht unbedingt günstig sind und teilweise meiner Meinung nach auch belastet sind. Da habe ich dann leider meine Vorbehalte. Das eine oder andere Rezept konnte mich aber schon begeistern und daher vergebe ich gerne noch 3 Sterne. Es ist eben ein etwas spezielleres Kochbuch.
  7. Cover des Buches Voll verzuckert - That Sugar Book (ISBN: 9783833851766)
    Damon Gameau

    Voll verzuckert - That Sugar Book

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Die neue böse Droge auf dem Weltmarkt ist Zucker. Und während andere Prediger hergehen und den Konsum verteufeln um die Gefahr zu verdeutlichen, macht Damon es umgekehrt. Durch seine Freundin ist er schon seit Jahren los vom weißen Gift, jetzt will er um seinen Standpunkt zu beweisen, täglich die Menge an Zucker zu sich nehmen, die jeder Australier im Durchschnitt pro Tag verzehrt. Die Crux an der Sache ist, dass er sich dazu von scheinbar gesunden Nahrungsmitteln, die von der Industrie als besonders gesundheitsfördernd angepriesen werden, ernähren muss, also nix mit Donut, Schokolade, Cola und Co. Erstaunlicherweise hat er bereits nach einem Frühstück mit Müsli, Saft und fettarmen Joghurt sein Tagessoll erfüllt.

     

    Voll Verzuckert, versteht sich als Zusatzmaterial zu Damons Film „That Sugar Movie“. Es zeigt wie viel von dem billigen Zusatzstoff die Industrie uns ins Essen mischt und ganze Nationen damit krank macht. Damons Selbstexperiment zeitigt sehr schnell Auswirkungen auf seine Leber und seine Konstitution. Er kann förmlich zusehen wie sein Bauch wächst. Zudem reist er nach Amerika, dem Land der grassierenden Fettsucht, um Ursachenforschung zu betreiben. Erschreckenderweise lernt er da Kinder kennen, die trotz schmerzhafter Behandlungen beim Zahnarzt nicht von süßen Softdrinks lassen können. Der Autor zeigt durch eine poppige Herangehensweise, die manchmal sehr unkonventionell ist und nicht immer wissenschaftlich, wie gegenwärtig Zucker in unserer Nahrung ist und was er mit unserem Körper macht. Gerade die schrille Aufmachung die vielen vielleicht nicht liegt, finde ich toll, denn damit vermag er sehr anschaulich Inhalte zu vermitteln. Zum Beispiel, indem er sein Mittagshühnchen mit Zucker überschüttet um zu zeigen, wieviel davon sich in der Marinade versteckt. Für meinen Geschmack ist mir Damon zu radikal. Zucker reduzieren ja, aber so komplett aus dem Leben streichen, halte ich wirklich nur für Fans von Selbstkasteiung machbar. Daher waren die Rezepte am Ende des Buches interessant, sie haben mich aber jetzt nicht dazu animiert sie sofort nachzukochen.

     

    Wer so gar keine Ahnung hat wird in diesem Buch einen leichten peppigen Einstieg finden und sich vielleicht ein bisschen bewusster ernähren. Ich für meinen Teil fand es unterhaltsam, aber wirklichen Neuwert hatte es für mich jetzt nicht, weil ich schon andere Bücher über dieses Thema gelesen habe, nur die Herangehensweise fand ich erschreckend und unterhaltsam zugleich.  

  8. Cover des Buches Vegan-Klischee ade! (ISBN: 9783955751951)
    Niko Rittenau

    Vegan-Klischee ade!

    (26)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚die Quintessenz ist, dass zwar jede vollwertige rein pflanzliche Ernährung automatisch eine vegane Ernährung ist, aber nicht jede vegane Ernährung auch eine vollwertige rein pflanzliche Ernährung darstellt‘ (Seite 19)

    Niko Rittenau setzt sich in seinem Buch initial mit der Frage auseinander, was Ernährungsgesellschaften über vegane Ernährung sagen.

    Danach befasst es sich mit Protein, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B12, Vitamin B2, Vitamin D, Eisen, Kalzium, Zink, Selen und Jod sowie stellt die fünf wichtigsten Lebensmittelgruppen der veganen Ernährung vor (Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen).

    Am Ende seines Buches geht Rittenau auf die Sojakontroverse ein.

    Ich lebe seit 14 Jahren vegetarisch und fast genauso lang ‚so vegan wie möglich‘, d.h. ich verzichte auf fast alles Tierische, esse aber selten Käse und Schokolade. Ich habe mich in den letzten Jahren immer mal mit ernährungsspezifischen Themen befasst, in den letzten Jahren aber zugegebenermaßen eher weniger.

    Das Buch ist eine echte Fundgrube an Wissen, und mein Anspruch war eigentlich, das Buch komplett von vorn bis hinten zu lesen. Dies fand ich aber eher etwas ermüdend und für mich zu detailliert, so dass ich irgendwann quer gelesen habe.

    Vor allem die Tabellen mit dem Gehalt bestimmter Vitamine, Spurenelemente etc. in pflanzlichen Lebensmitteln sowie die Zusammenfassungen am Ende der einzelnen Kapitel fand ich sehr gelungen und hilfreich, und wenn ich darüber mehr wissen wollte, habe ich in den jeweiligen Abschnitten genauer nachgelesen. Diese Art des Lesens funktioniert bei diesem Buch sehr gut, weil Rittenau sein Buch sehr klar gegliedert und übersichtlich aufgebaut hat. Auf diese Weise kann man entweder schnelle Antworten auf Fragen zur veganen Ernährung bekommen oder (für die Geduldigeren unter uns) ganz genau erfahren, wieso Rittenau welche Antwort gibt.

    Mich hat das Buch inspiriert, wieder mehr auf bestimmte Lebensmittel zu achten, meine Ernährung etwas genauer zu planen, bestimmte Lebensmittel bewusst in meine Mahlzeiten aufzunehmen.

    Ich habe hier sehr viel Neues erfahren und bereits Bekanntes wiederholt, zudem habe ich ein gutes Gefühl, dass ich dem Gelesenen Glauben schenken kann, weil Rittenau sehr genau und sehr ausführlich recherchiert zu haben scheint.

  9. Cover des Buches The Sky in your Eyes (ISBN: 9783499006630)
    Kira Mohn

    The Sky in your Eyes

    (448)
    Aktuelle Rezension von: charlies.reading

    SPOILER ENTHALTEN

    Inhalt: Elín ist 24, begeisterte Hobby-Köchin, hat eine toxische Beziehung hinter sich, wohnt wieder bei ihren Eltern und macht regelmässige Strandbesuche bei Nacht. In diesen Momenten kann sie kurz vergessen, was ihr Ex über sie und ihren Körper gesagt hat. Dennoch ist sie von regelmässigen Selbstzweifeln und dem alltäglichen Bodyshaming geplagt. In einem Kochkurs lern sie Jón kennen, einen attraktiven, witzigen und charmanten Mann, der sich für sich interessiert. Elín kann seine Zuneigung ihr gegenüber nicht verstehen und hat Angst, sich nochmals auf jemanden einzulassen, jetzt, wo sie weiss, wie weh es tun kann. Doch Jón ist entschlossen, sie davon zu überzeugen, dass sie richtig ist, genau so wie sie ist.

    Grund: Das Buch ist bereits vierjährig und steht seit Ewigkeiten bei mir im Regal. Also habe ich gedacht, probieren wir's doch einfach mal damit.

    Positives: The Sky in your Eyes beinhaltet viele wichtige Themen, die praktisch jede Person sogar aus dem Alltag kennt. Es geht um Bodyshaming, Selbstzweifel, aber auch Selbstakzeptanz, Vertrauen und Repräsentation. Zwar bekommen wir als Leser*innen ausschliesslich die Sicht von Elín erzählt, allerdings hat es mich hier diesmal nicht wirklich gestört. Denn ich hatte oft das Gefühl, zu wissen, was Jón gerade dachte, also brauchte ich seine Sicht gar nicht unbedingt. Die Landschaften, das Umfeld und Elíns Gedanken selbst sind auf extrem schöne und poetische Weise beschrieben. Elíns beste Freundin Sophia, die in Paris lebt, war eine sehr tolle Nebenfigur. Und dass mensch gegen Schluss erfährt, dass sie queer ist, hat mich ebenfalls sehr gefreut. Ebenfalls fand ich es toll, dass Elín gegen Ende aufgehört hat, sich für alles zu entschuldigen und einfach mal ihre ehrliche Meinung klar durchegegben hat. Der letzte Punkt ist etwas persönliches und zwar war ich extrem happy darüber, dass diese eine Szene, in der Elín sich übergeben musste, kein bisschen beschrieben wurde, also null Details.

    Negatives: Ich fand es schade, dass das Buch keine Triggerwarnungen hatte, denn es sind mehrfach Themen vorgekommen, die mensch kaum erwartet hat (Erbrechen (wenn auch nur ein Mal), Sexismus, Frauenfeindlichkeit, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Erwähnung von Pornografie, Mobbing, Erwähnung von Blut und vergangenen Wunden, etc.) Obwohl ich Jón als insgesamt sympathsichen Charakter beschreiben würde, ist er dennoch eher etwas flach geblieben, ich denke, bei ihm hätte mensch etwas mehr herausholen können. Der nächste Punkt ist etwas, dass einfach mich persönlich nervt...warum müssen die beiden gefühlt 24/7 Wein trinken?! Bevor sie sich kennengelernt haben, hat Elín meiner Meinung nach um einiges weniger getrunken. Es ist zum Glück nichts passiert, ich bin einfach eine zertifizierte Alkohol-Hasserin. Als letztes: Es ist sehr schwierig zu erklären, aber aus irgendeinem Grund hat sich das Buch anfangs wie eine Umarmung angefühlt und mit der Zeit ist dieses Gefühl verschwunden und stattdessen kam es mir irgendwie...flach vor.

    Fazit: Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, aber es gab einige Minuspunkte, die es für mich sehr beeinflusst haben. Daher 3.5 Sterne.

  10. Cover des Buches Mit Meal Prep zum Wunschgewicht (ISBN: 9783442178940)
    Pascale Weeks

    Mit Meal Prep zum Wunschgewicht

    (12)
    Aktuelle Rezension von: katze102

    Pascale Weeks betreibt in Frankreich einen Kochblock und hat bereits mehrere Kochbücher veröffentlicht, dieses hier zusammen mit der Ernährungsberaterin Aurélie Guerri.

    Auf den ersten Seiten des Buches erhält man eine Einweisung in die drei Phasen der hier vorgestellten Ernährungsumstellung; so dauert die „Reinigung“ zwei Wochen, die „Neuausrichtung fünf Wochen und die „Routine“ ebenfalls fünf Wochen. Pro Woche gibt es fünf Rezepte, jeweils für das Abendessen, insgesamt also 60 Rezepte. Für Frühstück, Mittagessen und Zwischenmahlzeit gibt es in der Einführung jeweils ein paar Ideen.

    Der Plan ist, am Sonntag die fünf Abendessen der folgenden Woche so weit wie möglich zuzubereiten. So wird geschnibbelt und vorgekocht, wobei die leichter verderblichen Zutaten für die ersten Rezepte genutzt werden. In jeder Woche gibt es eine pürierte Gemüsesuppe, die man einfriert, zeitlich passend auftaut und aufwärmt. Manche vorbereiteten Rezepte werden als Salat kalt gereicht oder in Fertigwraps eingerollt; vorbereitete Dips und Salatsaucen sind sofort einsatzbereit. Unter anderem werden Aufläufe so vorbereitet, dass man die gegarten Bestandteile dann noch mal aufbackt. Das Wochenende ist von diesem Plan ausgenommen; entweder kocht man die Mahlzeiten zusätzlich oder geht essen, was aber ein Einhalten der Ernährungsumstellung erschweren dürfte.

    Ich muss gestehen, dass das Buch anders ausgefallen ist, als ich vor dem Lesen angenommen hatte. Ich war nicht davon ausgegangen, dass man nur das Abendessen vorbereitet. Wahrscheinlich ist dieses Vorgehen für alljene, die Frühstück und Mittag außer Haus einnehmen eine Erleichterung, obwohl ich denke, dass viele zur Zeit im Homeoffice arbeiten und dann doch alle Mahlzeiten zu Hause einnehmen – und zwangsläufig dann doch für Frühstück und Mittagessen täglich aufs Neue in der Küche stehen. Für mich persönlich macht also die Vorbereitung des Abendessens für eine Woche nicht ganz so viel Sinn; ich arbeite da lieber übergreifend, koche einen Eintopf für zwei Tage oder Kartoffeln, Nudeln, Reis und Co. in doppelter Menge um sie im Kühlschrank für eine andere Mahlzeit bereit zu haben.

    Die Zubereitungen der Wochenmahlzeiten sind immer gut aufgebaut, mit einer Übersichts der fotografierten Zutaten auf einer Doppelseite, gefolgt von den fünf Titeln der Abendessen, wobei diese Übersicht als Menü der Woche bezeichnet wird. Eine Einkaufsliste, die ich durch ihre vier Spalten und den dadurch ausgelösten Zeilenumsprüngen bei den meisten Zutaten ziemlich unübersichtlich finde sowie ein Verarbeitungsplan für den Sonntag runden den Einstieg in die Woche ab. Angegeben werden für die Sonntagsvorbereitungsarbeiten zwei Stunden; wobei ich mir nicht sicher bin, ob diese Zeitangabe nicht ein wenig zu knapp bemessen ist, selbst für Routinierte. Jedes Abendrezept zeigt die Vollendung der Speise auf, ergänzt durch ein Foto sowie eine Veggie-Version. Dass man Zeit einsparen kann, wenn man beispielsweise Möhren für direkt mehrere rezepte klein schneidet und auch weniger zu spülen hat, leuchtet mir ein. Jedoch schätze ich es, wenn die Zutaten meines Essens frisch sind und die eben erwähnten Möhren würde ich lieber frisch raspeln als tagelang im Kühlschrank geraspelt zu lagern; ich stelle mir vor, dass sie dann auch noch mehr ihrer gesunden Inhaötsstoffe enthalten.

    So interessant ich die Idee der wöchentlichen Vorberitung finde, umso mehr muss ich für mich feststellen, dass ich ein tägliches Kochen und Zubereiten der Mahlzeiten dann doch bevorzuge. Dennoch habe ich einige gute Ideen und Anregungen sowie ansprechende, schnelle Rezepte in diesem Buch gefunden, die ich zubereiten werde.

  11. Cover des Buches Beautiful Chaos (ISBN: B008PM4Y5M)
    Kami Garcia

    Beautiful Chaos

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Ethan dachte, er wüsste was Chaos bedeutet. Er dachte, all die Monate, die er mit Lena verbracht hat, hätten ihn für jegliche magischen Schwierigkeiten abgehärtet. Er lag falsch. Seit die beiden von der Great Barrier zurück sind, erhält das Wort „Chaos“ völlig neue Dimensionen. Die Ordnung der Dinge selbst ist zerstört, aus dem Gleichgewicht gebracht von Lenas Berufung. Gatlin wird von beängstigenden Naturphänomenen heimgesucht. Die Caster verlieren die Kontrolle über ihre Kräfte. Link und Ridley müssen lernen, mit den Veränderungen zurecht zu kommen, die der Kampf mit Abrahams Schergen bei ihnen auslöste. Marian soll sich vor dem Gericht der Bewahrer verantworten, weil sie sich angeblich in den Lauf der Geschichte eingemischt hat. Alles droht, in sich zusammen zu brechen. Die Welt braucht eine Neue Ordnung, um nicht völlig aus den Fugen zu geraten und sich von den Ereignissen an der Great Barrier zu erholen. Ethan und Lena müssen herausfinden, was das Schicksal von ihnen verlangt. Sind sie bereit, die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und Opfer zu bringen, wie schrecklich sie auch sein mögen?

    Ich habe die Handlung von „Beautiful Chaos“ nicht völlig verstanden. Mir ist natürlich absolut klar, was passiert, aber ich habe nicht begriffen, warum es passiert. Die Zusammenhänge sind mir ein Rätsel. Chaos ist da wirklich das richtige Wort. Ethan und Lena kehren von der Great Barrier zurück und stürzen ansatzlos in den Wirrwarr, der in ihrer Heimat Gatlin herrscht. Nichts ist so, wie es sein soll; alles ist irgendwie pervertiert und auf den Kopf gestellt. Kami Garcia und Margaret Stohl vermittelten mir, dass Lena und ihre Berufung für diese Situation verantwortlich sind. Ihre Entscheidung hat die alte Ordnung der Dinge zerstört. Ich verstehe nicht, wie das sein kann. Ihr Entschluss mag revolutionär sein, doch sie ist nur eine einzelne Caster und meiner Meinung nach hat sie bereits mindestens einen Zauber gewirkt, der weit mehr in die Ordnung eingriff. Die beiden Autorinnen gehen viel zu wenig auf die Gründe für diese Entwicklung ein. Sie stellten mich vor vollendete Tatsachen, ohne mir zu erklären, warum Lenas Entscheidung so heftige Auswirkungen hat. Ebenso wenig konnte ich nachvollziehen, dass es nur eine äußerst radikale Möglichkeit gibt, eine Neue Ordnung herzustellen. Es kam mir so vor, als sei der präsentierte Handlungsverlauf einzig und allein der Dramatik geschuldet, ohne tatsächlich durch die Geschichte motiviert zu sein, weshalb ich nicht völlig überzeugt davon war. Im Ergebnis erschien mir „Beautiful Chaos“ weniger zusammenhängend und in sich geschlossen als die beiden Vorgänger. Bisher ist er meiner Meinung nach der schwächste Band der Reihe, obwohl mir die verdrehte Atmosphäre gefiel und ich ein weiteres Mal emotional mit den Charakteren mitfiebern konnte. Meine Sympathien verteilten sich allerdings anders, weil ich es schwierig fand, an Ethan heranzukommen. Die Ereignisse der letzten Bände haben ihn verändert. Ihm fallen Stück für Stück immer mehr kleine Seltsamkeiten an sich selbst auf, die ihn belasten, über die er aber mit niemandem spricht. Dadurch strahlt er eine merkwürdige Präsenz aus; er wirkt zurückgezogen und nicht mehr komplett in der Realität verankert, als würde er traumwandeln. Es hat mich wahnsinnig gemacht, dass er sich nicht helfen lässt und stattdessen lieber versucht, allein mit seiner Lage fertig zu werden. Er weiß doch, wie gefährlich diese Geheimniskrämerei ist. Sowas Unvernünftiges. Es fiel mir schwer, ihn genauso zu mögen wie in den Bänden zuvor. Stattdessen konnte sein liebenswerter bester Freund Link zahllose Pluspunkte sammeln. Ethan hätte sich zweifellos eine Scheibe von ihm abschneiden können, denn die Art und Weise, in der Link mit seinem neuen Leben umgeht, ist bewundernswert. Er zeigt ein gesundes Interesse an seinem Zustand, hat unheimlich schnell gelernt, die Veränderung zu akzeptieren und setzt sich voller Neugier damit auseinander. Man muss eine heikle Situation nicht noch komplizierter machen, als sie sowieso schon ist. Link zerbricht sich nicht den Kopf über Konsequenzen oder Implikationen, die er ohnehin nicht absehen kann und nimmt es einfach, wie es kommt. Ich fand das unheimlich mutig. Leider verhält er sich in Bezug auf Ridley nicht ganz so gescheit. Ich hatte große Hoffnungen für Lenas Cousine, die sie unglücklicherweise alle enttäuscht hat. Es ist nicht leicht, eine gewisse Toleranzgrenze für Ridleys Handeln aufrecht zu erhalten. Ich versuche wirklich, Verständnis für sie zu haben, aber sie ist einfach eine egoistische Bitch. Ja, ich weiß, das sollte man nicht sagen und vermutlich ist ihre Psyche ein dunkler, verzerrter Ort, der all ihre schändlichen Taten relativiert, doch was ankommt, ist eben schlicht und ergreifend Boshaftigkeit. Sie verdient weder Link, noch die Rücksicht ihrer Familie, allen voran Lena.

    Im Klappentext meiner Ausgabe von „Beautiful Chaos“ steht, dass es dieses Mal kein Happy End geben wird. Das stimmt. Wenn ihr diesen dritten Band lesen möchtet, solltet ihr euch darauf einstellen, dass euch ein fieser Cliffhanger am Ende erwartet – und davor jede Menge Schmerz. Meinem Empfinden nach ist „Beautiful Chaos“ reichlich finster, aber nicht ganz so überzeugend wie „Beautiful Creatures“ und „Beautiful Darkness“. Die kausale Kette der Ereignisse erschloss sich mir einfach nicht, obwohl ich fest überzeugt bin, dass Garcia und Stohl eine klare Vorstellung davon hatten, warum sich ihre Geschichte so und nicht anders entwickeln musste. Sie haben es nur nicht aufgeschrieben. Vielleicht dachten sie, der Ablauf sei logisch und offensichtlich, sodass das nicht unbedingt nötig sei. Leider muss ich ihnen da widersprechen: etwas weniger Drama zugunsten von mehr inhaltlicher Kohärenz hätte der Geschichte definitiv gutgetan.

  12. Cover des Buches Jünger wären mir die Alten lieber (ISBN: 9783426791172)
    Monika Bittl

    Jünger wären mir die Alten lieber

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Vieles an diesem Buch macht der Leserin Mut, ist unterhaltsam und klug, anderes hat mich erst wütend und dann sehr nachdenklich gemacht. Wenn es ums Gendern und um Politik, vor allem Umweltschutz geht, haben die Autorinnen leider extrem egoistische und egozentrische Ansichten. Aber das liegt wohl an ihrem Alter und da haben sie erstens ihren Platz in der Berufswelt längst gefunden und zweitens werden sie die schlimmsten Folgen der Klimaerwärmung kaum noch erleben. Schade, dass diese beiden Frauen ihre Möglichkeiten nicht nutzen, um die Zukunft der jüngeren Generationen - auch ihrer eigenen Kinder - zu retten.

  13. Cover des Buches Einfach vegetarisch (ISBN: 9783833837777)
  14. Cover des Buches Shaking Salad (ISBN: 9783850339759)
    Karin Stöttinger

    Shaking Salad

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Hexchen123
    Die Idee ist so simpel wie genial. Salat zum Mitnehmen. Aufgeschichtet im Glas, das Dressing kommt später hinzu. Nichts wird matschig, frische Zutaten, schnell vorbereitet.

    „Shaking Salad“ ist in fünf Bereiche unterteilt:

    Vegetarisch
    Vegan
    Fisch
    Fleisch
    Süss

    Die Vielfalt der Rezepte ist gigantisch. Es finden sich sehr viele Rezepte, welche inspiriert aus fernen Urlaubsreisen sind. So kann man sich ganz schnell die orientalische, asiatische oder südländische Küche nach Hause holen. Die Zutaten sind überall erhältlich und vieles hat man auch selbst im eigenen Vorratsraum.

    Das Kochbuch ist wunderschön gestaltet und die Fotos mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Beim ersten Durchblättern konnte ich mich gar nicht entscheiden, welchen Salat ich als erstes ausprobieren möchte.

    Alle Rezepte sind für zwei Personen, die Zutaten übersichtlich gegliedert und unterteilt nach Salat und Dressing. Die Zubereitung ist sehr verständlich geschrieben und für jeden verständlich. Jedes Rezept hat ein Foto, so dass man auch genau weiß wie der Salat aussieht.

    Entschieden habe ich mich für den „Taboulé mit frischer Pfefferminze“ und „Gebackene Hühnerfilets mit Bärlauch-Kartoffelsalat“. Beide Salate waren oberlecker! Ich werde in Zukunft öfter mal einen Schichtsalat in die Schule oder ins Büro mitgeben.

    Ein rundum gelungenes Buch mit vielen schmackhaften Rezepten. Für mich die pure Inspirationsquelle, um auch eigene Salate zusammenzustellen. In Zeiten von Fast-Food und Co. ist dies die gesunde und schmackhafte Alternative. Und das völlig unkompliziert!
  15. Cover des Buches Der Ernährungskompass - Das Kochbuch (ISBN: 9783570103814)
    Bas Kast

    Der Ernährungskompass - Das Kochbuch

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Snowbird

    Nach der enormen Resonanz auf den Ernährungskompass hat Bas Kast diesem in Zusammenarbeit mit Michaela Baur mit dem Kochbuch eine Sammlung von Rezepten als praktische Anleitung hinzugefügt. Den Rezepten vorgeschaltet ist ein theoretischer Teil, in dem er die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Ernährungskompass sowie die 10 Goldenen Regeln (im Kompass sind es 12) zusammenfasst. Dieser Text ersetzt allerdings die Lektüre des Kompasses nicht, macht es aber möglich, beide Bücher in umgekehrter Reihenfolge zu lesen. Besonders gut gefällt mir an dieser Stelle die Kompass-Ampel: eine Übersicht, die den Verzehr von Lebensmitteln in (sehr) gut (= grün) - in Ordnung/neutral (= gelb) und lieber vermeiden (= rot) einteilt. Das ist eine schnell zu erfassende Orientierungshilfe und einprägsame Unterteilung.

     

    Im Hauptteil folgen 111 Rezepte, sortiert in morgens, mittags und abends. Ein kurzer Erfahrungsbericht darüber, was sich nach der Arbeit mit dem Ernährungs-Kompass für den Autor verändert hat sowie ein Register der Rezepte und ein Register der Zutaten runden das Buch ab.

     

    Zur Gestaltung: Die Darstellung der Rezepte ist ungewöhnlich, denn Zutatenliste und Beschreibung werden zusammengefasst. Das ist platzsparend und übersichtlich, mir gefällt das gut. Weniger gut finde ich, dass es zu vielen Rezepten keine Abbildung gibt bzw allenfalls ein sehr allgemeines Systemfoto. Das erscheint mir bei Gerichten, die für mich völlig neu sind, etwas unglücklich, denn da wüsste ich schon gerne, wie sie aussehen sollten, wenn sie fertig sind. Zudem erschließt sich die Lust auf ein Gericht leichter mit den Augen als durch das Lesen eines Rezepts. Ich finde Illustrationen auch gerade für Ernährungsumstellungs-Anfänger wichtig, die erst damit beginnen, sich mit einer neuen Ernährungsart vertraut zu machen. Erschwert wird der Zugang zu den Rezepten für Anfänger auch durch die Verwendung von teilweise eher ungewöhnlichen Zutaten, die man in einem 0-8-15-Supermarkt auf dem Land nicht unbedingt bekommt.

     

    Ich koche schon länger nach den Prinzipien der Mittelmeerküche, deshalb ist mir ein Teil der Rezepte dieses Kochbuches aus der Erfahrung vertraut. Andere Rezepte finde ich gewöhnungsbedürftig. Der Ernährungs-Kompass als theoretische Grundlage ist super, den empfehle ich uneingeschränkt, aber dieses Kochbuch finde ich zum Einstieg in eine neue Ernährungsweise nur bedingt geeignet.


  16. Cover des Buches Fa(t)shionista (ISBN: 9783864930539)
    Magda Albrecht

    Fa(t)shionista

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Durga108
    Die Autorin, Magda Albrecht, wurde 1986 in Stralsund geboren und wuchs in Berlin auf. Nach ihrem Amerikanistik-Studium ist sie als politische Sprecherin und Journalistin tätig. Sie schreibt regelmäßig für den Blog "Mädchenmannschaft", forscht und hält Vorträge zu den Themen Queer-Feminismus sowie Körpernormierungen und Dicksein. Mehr auf ihrer Webseite: http://magda-albrecht.de/ .

    "Schon als Sechsjährige ärgert sich Magda Albrecht über die Kommentare ihrer Mitmenschen, die abfällig über ihren dicken Körper sprechen. Heute will sie das Schönheitsideal verändern, besser: ausdehnen, denn nicht die vielen Pfunde, sondern die Vorurteile sind hartnäckiger als gedacht: Wer dick ist, hat versagt, ist faul und ungebildet. Warum eigentlich?, fragt sich die Autorin nach vielen Jahren der Verunsicherung und verordnet sich seither keine Diätshakes mehr, sondern eine doppelte Portion Selbstbewusstsein. Denn sie hat gelernt, dem Schlankheitsideal etwas entgegenzuhalten: stolze Fatshionistas und die Erkenntnis, dass Diäten nichts bringen — außer schlechter Laune."

    Ihre Forderungen hat sie in 10 Wünschen an die Welt genauer definiert:
    1. Die Zahl auf der Waage entscheidet nicht über meinen Wert.
    2. Ich will Schönheitsideale ausdehnen – und zum Platzen bringen.
    3. Essen ist für alle da – und zwar mit Genuss, nicht mit Stress.
    4. Ich möchte eine vorurteilsfreie medizinische Behandlung.
    5. Ich möchte die Möglichkeit haben, mit meinem Körper eine coole Freundschaft einzugehen – oder sogar eine heiße Liebesaffäre.
    6. Ich möchte mich bewegen, weil es mir Spaß macht – nicht, weil ich muss.
    7. Ich nehme es nicht hin, dass es mehr Diätprogramme gibt als passende Klamotten.
    8. Ich habe ein Recht auf Schutz vor Diskriminierung.
    9. Ich will mich in den Medien vertreten sehen – am liebsten mit Kopf und nicht als headless fatty!
    10. Ich habe ein Recht auf körperliche Selbstbestimmung – und fordere dieses auch für andere ein.

    Das alles hat Potential und macht sicherlich der einen oder anderen "Betroffenen" Mut, zumal Magda Albrecht mit einem humorigen Schreibstil versucht, ihre Anliegen öffentlich zu machen. V.a. im zweiten Teil des Buches schreibt sie selbst als lustige, kumpelhafte Dicke gegen das Klischee der lustigen, kumpelhaften Dicken an. Dadurch kämpft sie jedoch nicht gegen ein Klischee, sondern bedient es auch noch. Ähnlich ging es mir, mit den, nach meinem Geschmack, viel zu häufigen Hinweisen, dass die Autorin so gerne isst: "Ich war ein hungriges Mädchen...", "Der Löffel in der Hand und ich - wir sind ein echtes Dreamteam!" usw. Auch hier bedient sie ein Klischee und zwar das der undisziplinierten, lustgesteuerten und überhaupt nicht gesundheitsbewussten Vielesserin. Vielen Dank Frau Albrecht, der Schuss ging nach hinten los! Genauso wenig lustig finde ich ihre Ausdrücke für essen, Bauch, oder dicke Körper, wie "Wampe", "spachteln", "speckig" usw. Diese empfinde ich abwertend und beleidigend und kann so gar nicht darüber schmunzeln.

    Albrecht sagt "Mein Fett ist politisch", aber dann doch bitte politisch-korrekt!
  17. Cover des Buches Mix it! (ISBN: 9783830481829)
    Lena Suhr

    Mix it!

    (47)
    Aktuelle Rezension von: BookLooker


    Egal ob Smoothies und Säfte, Aufstriche und Pestos, Salate mit Dressings oder auch Süßen in diesem Buch findet man für jeden Anlass ein passendes Rezept, dass ganz einfach zusammengemixt werden kann. Dabei sind die Rezepte vegan und auch glutenfrei, was extra angegeben ist.

    Um auch ein optimales Ergebnis zu erziehlen ist das Kochbuch mit ein paar Bildern geschmückt.
    Das Cover passt perfekt zum Thema und ist sehr ansprechend gestaltet.

    Nach einen tollen Einleitung in das Thema, welches von der Autorin verfasst ist, geht es auch schon los.

    Die Rezepte an sich sind ausführlich erklärt. Sehr gut sind dabei die kurzen Beschreibungen zu Beginn jedes Rezeptes.

    Insgesamt ein sehr gutes "Kochbuch", dass nicht nur für Veganer geeignet ist, sondern für jeden, der mal was Neues ausprobieren will.

  18. Cover des Buches Glow (ISBN: 9783442176168)
    Amelia Freer

    Glow

    (8)
    Aktuelle Rezension von: ViEbner
    Hier wird auf erfrischende Art und Weise nicht nur dem Zuckerverzehr der Kampf angesagt, sondern auch allen Lebensmitteln, die vom Körper in selbigen umgewandelt werden.

    Amelia Freer schaut dem interessierten Leser direkt ins Herz, kennt dessen Dilemma aus eigener Erfahrung und scheint genau das auszusprechen, was dieser denkt. Man fühlt sich von der ersten Zeile an verstanden und selbst nach unendlich vielen Diätversuchen, hat man das Gefühl, die Umstellung zu schaffen.

    Viele äußerst ansprechende Farbbilder und farbige  Zeichnungen machen den Text komplett und am Ende ist man absolut überzeugt: Das kann ich auch schaffen!

  19. Cover des Buches Schrot&Korn Kochbuch (ISBN: 9783800108268)
    Schrot&Korn

    Schrot&Korn Kochbuch

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Lindenskydavis

    Wer schon einmal einen Bioladen besucht hat kennt sicher auch das Schrot & Korn Magazin. Für alle Fans gibt es jetzt auch ein Kochbuch mit den besten Rezepten aus 30 Jahren Schrot & Korn.

    Das Buch ist in die 4 Jahreszeiten aufgeteilt. Jede Jahreszeit ist wiederum in Suppen, Salate, Hauptgerichte und Desserts & Kuchen unterteilt. Dadurch kann man sich sehr gut zurechtfinden und findet schnell ein passendes Rezept. Am Anfang des Kochbuchs findet sich noch ein Abschnitt der über die wichtigsten Infos von Schrot & Korn, sowie von regionaler Küche informiert.

    Besonders gut gefällt mir, dass es zu jedem Rezept auch ein Foto gibt. Auf der linken Seite ist das Foto zu finden und rechts gibt es die Zubereitungsanweisung. Außerdem ist jede Jahreszeit mit einer anderen Farbe versehen. Dadurch ist es sehr schön einheitlich gestaltet und toll designt.

    Das beste am Buch ist, dass die Rezepte realistisch sind. Es sind meist keine super aufwendigen Rezepte, die viel Zeit brauchen. Stattdessen findet man alltagstaugliche Küche mit regionale Zutaten. Für dieses muss man aber, wenn man nicht möchte, nicht zu einem Biosupermarkt gehen. Die benötigten Zutaten findet man auch beim Supermarkt um die Ecke. Die Angst, dass das Ausprobieren zu viel Zeit kosten würde, kann ich Ihnen nehmen. Dieses Buch ist sehr praktisch und punktet mit zeitsparenden und meist, da regional und saisonal, auch kostengünstigen Rezepten.

    Empfehlung: Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich gebe ihm 4,5/ 5 Sternen. Es ist perfekt für alle die Inspiration für eine umweltbewusstere Küche suchen und ihren Horizont mit neuen Rezepten erweitern wollen. Zudem ist es auch toll um mehr heimische Produkte in die Küche einzubauen.

  20. Cover des Buches Vegan im Job (ISBN: 9783809451273)
    Patrick Bolk

    Vegan im Job

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Titel: Vegan im Job | Autor:Patrick Bolk | Verlag: Südwest | Ausgabe: Fester Einband | ISBN: 9783517093741 |  Erscheinungsdatum: 27.04.2015| 

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    Meine Meinung zum Buch

    Ich möchte mich in erster Linie beim Bloggerportal für das zur Verfügung stellen dieses Rezensionsexemplares bedanken. Ich lebe seit über zwei Monaten vegan und stecke daher noch in der Selbstfindung. Jedes Buch über Veganismus ist mir eine große Hilfe. Ich kann vorweg sagen, dass das Buch auch für nicht Veganer geeignet ist und viel Freude bringt. Mit seiner farbenfrohen Gestaltung ist es schön anzusehen und man zieht es öfter zu Rat. Nach einer kleinen aber leicht zu verstehenden Einführung, kommt man zum schmackhaften Teil des Buches und man darf sich an großartigen Rezepten ausprobieren. Ich habe mich schon an einigen versucht, jedoch war nicht jedes von ihnen vorzeigbar, weshalb ich mich für ein Bild entschieden habe. Jedoch werde ich euch auf Instagram (Thriller Lady) auf den laufenden halten und mehr Selbstversuche posten.

  21. Cover des Buches Superfood Heimische Wildpflanzen (ISBN: 9783800103737)
    Karin Greiner

    Superfood Heimische Wildpflanzen

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Sommerregen

    Wer Pflazenpower für Detox, Anti-Aging, Immunboosting oder Wellness sucht, muss kein Geschäft aufsuchen, denn vieles wächst so auch vor der eigenen Haustür. Dieses Buch zeigt 28 Wildpflanzen zum Selbersammeln, Inhaltsstoffe und ihre Wirkweise auf den Körper, bietet herzhafte und süße Rezepte mit Wildkräutern und -früchten. Dabei stehen Regionalität und Saisonalität im Vordergrund.

    Was mich an diesem Buch schwer beeindruckt hat, sind die unfassbar abwechslungsreichen Rezepte: Ob Brombeer-Flammkuchen, Fichtenspitz-Eis, Kartoffelplätzchen, Kleeblütensahne, vegetarischer Nussbraten, Rotkleesprossen ziehen, alkoholfreier Schlehenpunsch oder Vogelbeer-Chutney - die Möglichkeiten scheinen schier unbegrenzt. So wird man ans Experimentieren gebracht und lernt heimische Wildpflanzen von den unterschiedlichsten Seiten kennen.
    Außerdem unterscheidet ein weiteres Detail dieses Buch von anderen Wildpflanzenbüchern, die ich bisher kenne. Normalerweise sind derartige Bücher in einen Teil zu den Pflanzenportraits und einen zu den Rezepten gegliedert - hier wechselt sich dies jedoch ab. Erst wird die jeweilige Pflanze vorgestellt und dann das entsprechende Rezept angefügt. Das ist sehr praktisch, da man nicht nachblättern muss, welches Rezept wozu gehört und welche Kräuter man wofür sammeln muss. Zudem sind die vorgestellten Pflanzen nach Jahreszeiten sortiert, was ich auch für sehr sinnvoll halte und die (Vorrats-)Planung erleichtert.
    Insgesamt ist dieses Werk sehr ansprechend gestaltet und es sind viele vegane, laktose- oder glutenfreie Rezepte vorhanden, sodass jeder etwas für sich passendes finden dürfte. Man findet wunderbar übersichtliche Vorstellungen mit detaillierten Beschreibungen zu den einzelnen Wildpflanzen, sodass absolut nichts schief gehen kann.

    Somit ist hier auf 127 kompakt das Wichtigste vorgestellt und Dank des Formates ist es perfekt für die Handtasche oder den Rucksack geeignet.
    Von mir gibt es daher eine ganz klare Empfehlung und 5 Sterne!

  22. Cover des Buches Super fresh (ISBN: 9783833877988)
    Donna Hay

    Super fresh

    (70)
    Aktuelle Rezension von: leselauri

              Total Frisch und Lecker... 

    ja ich habe beinahe alle Rezepte ausprobiertund muss sagen sie haben mich wirklich sehr Positiv überrascht. Die Rezepte sind so Konzipiert, dass sie wirklich allen schmecken. Die Rezepte sind schnell zum zubereiten und selbst wenn man voll im stress ist und Eigentlich gar keine Zeit hat, kann man doch noch schnell etwas schönes Zaubern und es schmeckt auch noch... Wow.

    Die Rezepte sind auch nicht nur für eine Altersgruppe konzipiert, sondern schmecken allen, sogar Generationsübergreifend, was wirklich gut ist für ein Familienessen. Somit kann man niemanden enttäuschen und es schmeckt allen.

    Ich empfehle das Buch wirklich jeden der auch Teenager im Haus hat un dauch generell immer Probleme bei der auswahl des Essens hat, dabei hilft das Buch wirklich sehr gut . Wirklich Top kann ich weiterempfehlen.

            

  23. Cover des Buches No time to cook – Das Kochbuch (ISBN: 9783898839822)
    Sarah Tschernigow

    No time to cook – Das Kochbuch

    (84)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena

    • Rezension - unbezahlte Werbung •

    "Stress, Termine, Verpflichtungen – und das Essen wird zur Nebensache. Wenn uns der Hunger überkommt, greifen wir zu dem, was schnell verfügbar ist: zum belegten Brötchen vom Bäcker, zum Schokoriegel aus dem Automaten oder zum Fastfood. Die Folge: Wir neigen zu Übergewicht, werden müde und krank.

    Ernährungscoach und Podcasterin Sarah J. Tschernigow zeigt, dass gesunde Ernährung auch im stressigen Alltag funktioniert. Dafür muss niemand stundenlang in der Küche stehen. Das Erfolgsrezept: Ein wenig Organisationsgeschick, jeden Tag wenige Minuten in die Essenszubereitung investieren und unterwegs kluge Entscheidungen treffen. Dank 10-Punkte-Plan kann jeder gesunde Ernährung einfach und flexibel umsetzen, selbst unterwegs, auf Reisen und in besonders herausfordernden Situationen. Mit Sarahs Mealprep-Schema lassen sich in kürzester Zeit und mit wenigen Zutaten die besten und gesündesten Mahlzeiten für unterwegs zubereiten. So kommen wir auch ohne Kalorienzählen zum Idealgewicht und gehen energiegeladen und glücklich durch den Tag!"


    Ich fand das Buch recht gut, habe aber nicht so viel Neues erlangt. Die Geschichte der Autorin fand ich sehr interessant. Ich frage mich nur, warum.müssen sich diese Art von Bücher immer auf Workerholics und Vielbeschäftigte beziehen. So viele Bücher habe ich bereits über das Thema gelesen und immer sind es "Überflieger" die Betroffen sind. Ich würde mal ganz frech behaupten das 90% der Bevölkerung nämlich aus "Normalos" besteht. 

    Wenn man das Buch so liest, könnte man denken das es einfach ist sich gesund zu ernähren,  aber dann frage ich mich warum es so viele Übergewichtige Menschen gibt ? Das Buch konnte mich nicht zu 100% zufriedenstellen, der Schreibstil hat mir dennoch gefallen. Die Rezepte am Ende fand ich gut. 

  24. Cover des Buches Stoffwechselgeheimnis (ISBN: 9783432109275)
    Libby Weaver

    Stoffwechselgeheimnis

    (32)
    Aktuelle Rezension von: kirara
    Inhalt:
    Dr. Libbys Buch zur Unterstützung bei Gewichtsabnahme und Ernährungsumstellung hat sie in 9 verschieden "Bausteine" unterteilt. Jeder Baustein hat einen wichtigen Bestandteil im Zentrum, der zur Umstellung auf eine gesunde Ernährung beiträgt. Dabei geht es um körpereigene Prozesse wie der Verdauung und dem Hormonhaushalt, um Organe wie die Leber und die Schilddrüse und auch um psychische Faktoren wie das Nervensystem und die Gefühle.

    Eigene Meinung:
    Das Buch hat eine etwas andere Herangehensweise an gesunder Ernährung wie Bücher und Video-Formate, die ich bis jetzt gesehen habe. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das Buch als Einziges wirklich aufmerksam beim Lesen verfolgt habe.
    Es ist sehr medizinisch, Dr. Libby erzählt für ein Buch, in dem es eigentlich um Ernährung und Lebensmittel geht, sehr ausführlich darüber, was sich in unterschiedlichen Bereichen unseres Körpers abspielt. Es ist nicht immer ganz genau zu verstehen, da ich keine medizinische Ausbildung habe, aber ich fand, sie hat ihre Argumente, warum man etwas nicht tun oder etwas tun sollte, ausführlich und einleuchtend erklärt.
    Sie gibt dabei eher weniger eine Do's & Don'ts - Liste an Lebensmitteln. Sie versucht eher zu erläutern woran welche Probleme liegen könnten und was man möglicherweise zur Verbesserung versuchsweise beitragen könnte.

    Umsetzung:
    Manche der Tipps sind schwerer, viele aber auch leichter umzusetzen.
    So bin ich z.B. am "Kein-Trinken-während-der-Mahlzeiten" gescheitert, obwohl sie erklärt hat, dass Flüßigkeiten zusammen mit den Mahlzeiten die Magensäure neutraler machen könnte und so die Verdauung nicht optimal läuft. Ich hatte dadurch erst Probleme mit der Verdauung, weil ich nicht mehr genug getrunken habe.
    Andererseits habe ich es geschafft den Verzehr von Milchprodukten einzuschränken, obwohl ich ein totaler Käseliebhaber bin. Hierfür war die Erklärung, dass wir die Wachstumshormone, die für die eigentlichen Trinker der Milch (Kälber, Lämmer & Co.) gedacht sind, eigentlich nicht brauchen.
    Dr. Libby betont dabei immer, dass es nicht darum geht, dass sie dem Leser einen Ernährungsplan vorlegt, an den der Leser sich strickt zu halten hat, sondern darum, dass der Leser Probleme und Lösungen erkennt, die für ihn gelten.
    Ein besonderer Tipp dabei ist: Wenn du einen Verdacht hast, dass ein Lebensmittel dir schadet, dann verzichte 4 Wochen lang komplett darauf und schau danach, wie es dir geht. Diesen Tipp für die Milchprodukte habe ich noch vor mir :)

    Fazit:
    Habe tatsächlich schon etwas abgenommen und snacke deutlich weniger zwischendurch.
    Vor allem aber habe ich begonnen mich intensiv mit Lebensmitteln zu beschäftigen und mich langsam umzustellen, statt an Radikaldiäten zu scheitern.
    Für manche mag ein Buch mit klaren Vorgaben und wenig medizinischem Hintergrund besser sein, für mich ist dies aber ein gelungenes Buch, auch wenn sich meiner Meinung nach nicht alles so einfach umsetzen lässt, wie Dr. Libby es darstellt.

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