Bücher mit dem Tag "gesunde ernährung"
66 Bücher
- Tom Hohenwies
Low Carb Express-Kochbuch: mit 5 Zutaten vielseitig kochen | Abnehmen ohne Verzicht!: Mühelos kochen, genussvoll essen, gesünder leben: Inkl. 4-Wochen-Plan und Meal-Prep-Tipps
(58)Aktuelle Rezension von: nikomikoDas Low Carb Express Kochbuch von Tom Hohenwies ist ein kleines (ca. 125 Seiten) aber feines Buch mit Rezepten, die man schnell nachkochen oder vorbereiten kann und dabei braucht man nicht mehr als fünf Zutaten. Die Gewürze sind nicht immer mitgezählt, der Autor selbst meint "Gewürze und Kräuter sind bewusst davon ausgenommen, damit Sie flexibel und individuell nach Ihrem Geschmack variieren können.".
Das Buch ist gegliedert in Frühstück, Vegetarisch, Fleischgerichte, Fischgerichte, Snacks und Desserts sowie ein 4- Wochen Ernährungsplan und praktische Tipps für Vorbereitung und Aufbewahrung der Gerichte.
Die Rezepte sind sehr schön je auf einer Seite präsentiert, was das Buch sehr übersichtlich macht. Immer dabei ist ein Bild, wie das Fertiggericht am Ende aussehen soll, die Kochzeit, die Zutaten, die Nährwerte pro Portion und die Kochschritte.
Alles ist sehr übersichtlich gehalten und ich denke, die Rezepte würde ich lieber in einem Karteikasten haben als in einem Buch, so dass ich immer nur mit einer Kartei arbeiten kann, nicht mit dem ganzen Buch - das ist natürlich Geschmacksache.
Insgesamt finde ich das Buch sehr schön gestaltet, die Rezepte halten was sie versprechen, kurze Vorbereitungszeit und wenige Zutaten und lässt Platz für Eigengeschmack durch Aussuchen der Gewürze und Kräuter.
Tolles Buch für alle, die wenig Zeit mit Kocher verbringen wollen aber trotzdem gesund essen möchten.
- Catharina Hamm
Das Herz isst mit
(16)Aktuelle Rezension von: sweinzieDie ersten 40 Seiten sind wirklich sehr schön gestaltet, strukturiert und aufbereitet. Auf jeder Doppelseite widmet sich Catharina Hamm einen Bereich rund um das Thema Herzgesundheit. Besonders spannend fand ich die Auswirkung, die unsere unterschiedlichen Hormone auf das Herz haben. Dabei sind die Texte kurz, knackig und leicht verständlich.
Der Grossteil des Buches besteht aus Rezepten. Dabei wird unterschieden in Frühstück, kleine Gerichte, Hauptgerichte und Snacks / Süsses.
Im Klapptext steht, dass die Rezepte unkompliziert sind und für Abwechslung sorgen. Für meinen Geschmack sind etwas zu viele Rezepte mit Randen / rote Beete und Avocado enthalten. Auch sind die Rezepte für mich nicht wirklich pfiffig sondern in den meisten modernen Kochbücher zu finden. Einzig, dass hier hin und wieder eine Besonderheit in den Rezepten auftaucht, wie beispielsweise glutenfreier Senf oder Erbsendrink, was aber beides problemlos ersetzt werden kann.
Schade ist in dem Zusammenhang, dass von der Aufmachung das Buch doch eher Frauen anspricht und ich mir dann gewünscht hätte, dass auch hier etwas gezielter auf die Hormonelle Ernährung bei Frauen eingegangen wird bei den Rezepten, schliesslich ist das ein Risikofaktor.
Schön ist, dass jeweils bei den Rezepten steht, ob die Rezepte glutenfrei, vegetarisch oder laktosefrei sind. Auch Rezepte mit viel Magnesium oder Eisen werden als solche ausgewiesen. Leider fehlen die Hormone oder auch die Gefässgesundheit aus meiner Sicht.
Sehr schön gestaltet, aber von den Rezepten her kaum ein unterschied zu anderen thematischen Kochbüchern wie Entzündungen oder basische Ernährung. Daher empfiehlt sich ein Blick vorab auf die Rezepte
- Christine Storl
Unsere fünf heiligen Bäume
(57)Aktuelle Rezension von: claidaIn dem Buch "unsere Grüne Kraft" von Christine Storl geht es um das (wie der Titel schon verspricht) Heilwissen der Familie Storl. Ein Vorwort von Wolf-Dieter Storl und tolle Bilder runden das Ganze ab.
Es geht um 16 Heilpflanzen und 6 Mittel aus der Küche, heilsames Räuchern und hilfreiche Grundrezepte zu den Heilanwendungen. Durch das Leben im Einklang mit der Natur auf einem abgelegenen Hof, haben sie viel Erfahrung gesammelt und die Teilen sie hier wunderbar.
Das Buch gefällt mir sehr gut und ist auch als Nachschlagewerk perfekt geeignet. Für alle möglichen Wehwehchen ist etwas dabei. Der Aufbau ist gut gewählt. Ein bisschen Pflanzenwissen, wie man diese erkennt, Anwendungsbeispiele und immer wieder kleine Geschichten. Mega, hat mich voll überzeugt und ich habe auch schon einiges ausprobiert.
Das Heilwissen der Familie Storl ist ein Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde!
- Ingo Froböse
GU Aktion Ratgeber Junge Familien - Fitness-Minis
(3)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Dieses Kapitel zeigt Ihnen, dass Fitness nicht nur Muskeltraining und Joggen bedeutet, sondern auch geistige Wachheit, gute Ernährung und Entspannungsfähigkeit.«
Ich muss gestehen, dass mich die Kombination der Worte Fitness + Minimal magisch anzieht. Zeit ist für mich ein derart rares Gut, dass schon einige gute Vorsätze am reinen Zeitmangel gescheitert sind. Dieses Buch ließ in mir die Idee reifen, mal wieder einen neuen (und vielleicht diesmal erfolgreichen?) Versuch zu starten…
Ich wollte es gründlich angehen und habe daher vor dem ersten Praxistest das gesamte Buch gelesen. Der Aufbau gefiel mir gleich sehr gut. Der Autor ist Professor für Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln und wissenschaftlicher Berater zahlreicher Krankenkassen. Hier erläutert er ausgiebig, wie sich Fitness auf die gesamte Gesundheit auswirkt, wie wichtig auch geistige Fitness ist, wie diese trainiert werden kann und welche Faktoren sich positiv oder negativ auswirken. Auch dem Punkt Stress samt seinen Auswirkungen wird Beachtung geschenkt, Entspannung und Stressabbau sollten also ebenfalls zu einem Fitnessprogramm gehören.
Wenn man sich nicht zum ersten Mal mit der Thematik Fitness befasst, liest man so einiges, von dem man schon an anderer Stelle gehört hat. Aber auch neue Erkenntnisse und Konzepte werden vorgestellt, hier fand ich beispielsweise „Life Kinetik“ interessant, bei dem Denksport mit Bewegung kombiniert wird, um die positiven Effekte auf die geistige Fitness zu verstärken.
Nach einer theoretischen Vorbereitung geht’s im Buch weiter mit der praktischen Umsetzung. Auch hier gibt es vier große Bereiche, die idealerweise kombiniert werden sollten: Ausdauertraining, Krafttraining, Ernährung und Entspannung.
Dem Punkt Ausdauertraining muss ich als großes Plus anrechnen, dass er wirklich ein vernünftiges Einstiegsprogramm vorstellt. Es fehlt auch nicht an Steigerungsprogrammen für Fortgeschrittene, so dass man je nach individuellem Fitnessstand trainieren kann. Aber: Der Autor legt seinen Schwerpunkt aufs Laufen, ein Parallelprogramm für zum Beispiel Radfahren oder Schwimmen fehlt. Dazu gibt es noch ein (vor allem bei Zeitmangel) hoch angepriesenes Treppentraining, das ich aber leider nicht umsetzen kann, weil ich nirgendwo in meinem direkten Umfeld eine geeignete Treppe gefunden habe. Und wenn ich erst einen Anfahrtsweg zur Treppe in Kauf nehmen muss, ist der angebliche Zeitvorteil schon wieder keiner mehr.
Die vorgestellten Übungen im Bereich Krafttraining erscheinen effektiv und abwechslungsreich und sind ebenfalls wieder in mehrere Anspruchslevel unterteilt. Allerdings finde ich, dass sie für wirkliche Anfänger in der Umsetzung teilweise zu schwierig sind. Hier sehe ich ein nicht geringes Frustpotential! Wer aber schon ein wenig Erfahrung in diesem Bereich hat, kann hier tatsächlich Übungen finden, die das Training verschiedener Muskelpartien kombinieren und dadurch eine Zeitersparnis bringen können.
Im Bereich Ernährung stehen Gesundheit, Fitness und Gewichtsabnahme auf dem Themenplan. Die Grundlagen empfand ich als vernünftig und gut erklärt dargestellt. Ergänzt wird dieser Teil mit Tipps zur Umsetzung und mit Rezepten. Allerdings fehlen bei letzteren komplett die Angaben zu Nährwerten und Herstellungsdauer, das stört mich sehr. Auch finde ich hier für meine persönlichen Zeitprobleme leider keine Lösungen, denn dass es Menschen gibt, deren Wecker um 5:30 Uhr klingelt und die abends erst nach 20:00 Uhr wieder nach Hause kommen, scheint in den Köpfen vieler Ratgeber noch nicht angekommen zu sein.
Im Bereich Entspannung gibt es unter anderem ein interessantes Kapitel zu Atemtechniken und einige Übungen zum Faszientraining. Beides empfand ich als gut umsetzbar und wert, in den Alltag eingebaut zu werden. Auch der Abschnitt „Fit im Büro“ liefert den ein oder anderen ansprechenden Ansatz – mal sehen, ob es mit der Umsetzung klappt ;-)
Fazit: Guter ganzheitlicher Ansatz, aber dass ich hier wirklich mit einem Minimum an Zeit auskommen soll, sehe ich leider nicht.
- Matthias Riedl
Iss dich gesund mit Dr. Riedl: Mein Ernährungswissen und 150 Rezepte für ein gutes, langes Leben (GU Einzeltitel Gesunde Ernährung)
(4)Aktuelle Rezension von: LeseabenteuerDr. Riedle ist bekannt durch die TV Doku Die Ernährungs Docs. Er ist Arzt und spezialisiert auf Ernährung. In dem Buch erfahren wir, was eine gesunde Ernährung ausmacht und wie viele Erkrankungen man mit den richtigen Lebensmitteln behandeln oder lindern kann. Man bekommt viel Wissen geliefert und etliche gesunde Rezepte.
Ich fand das Buch großartig. Ich hätte nie gedacht, dass Gemüse und Kräuter Sorten so eine Wirkung haben. Es war sehr wissenswerte und dabei leicht zu lesen.
Die Gerichte fand ich meistens ansprechend und werde das ein oder andere ausprobieren. Auch ist 3s ein Buch, zu dem ich immer mal wieder greifen werde.
Eine große Empfehlung!
- Tobias Homburg
Arthrose endlich heilen
(52)Aktuelle Rezension von: booklovingMEINE MEINUNG
Das im GU-Verlag erschienene Sachbuch „Arthrose endlich heilen – Die revolutionäre Strategie zur Knorpelregeneration nach Dr. Feil“ ist ein hochinformativer und praxisnaher Ratgeber rund um das Krankheitsbild Arthrose, der mit vielen Vorurteilen und überholten Behandlungskonzepten in der Medizin aufräumen möchte. Nach Meinung vieler Ärzte gilt Arthrose nämlich als unheilbar, da von einer Nichtgenerierbarkeit von Knorpel ausgegangen wird, und daher ein schmerzfreies Leben letztlich nur durch einen operativen Eingriff möglich ist.
Die Autoren Dr. Wolfgang Feil, als Nährstoffspezialist und einer der weltweit führenden Arthrose-Experten, sowie Ernährungsberater und Physiotherapeut Tobias Homburg stellen uns in ihrem Buch ihre innovativen Methoden zur Arthrosebekämpfung und Knorpelregeneration vor, die sie anhand wissenschaftlicher Analysen und langjähriger Praxiserfahrung entwickelten und im Rahmen der Dr. Feil-Strategie auch sehr erfolgreich anwenden.
Die Autoren vertreten die Auffassung, dass Arthrose als eine Entzündungserkrankung, die alle Gelenke betreffen kann, durchaus heilbar sei und die Regeneration von Knorpel in zahlreichen Studien belegt ist. Eine wirklich hoffnungsvoll stimmende Nachricht für alle Schmerzgeplagten und Anlass genug, aktiv zu werden und einen Selbstversuch zu starten.
Angesichts der recht reißerischen und vollmundigen Versprechungen (beispielsweise eine deutliche Schmerzreduktion in nur 1 bis 3 Monaten!) kommt bei mir allerdings auch etwas Skepsis auf.
In der interessanten Einleitung wird zunächst auf die der Erkrankung zugrundeliegende Problematik und physiologischen Zusammenhänge eingegangen. Die Autoren zeigen sehr anschaulich auf, dass chronische Entzündungsprozesse einen schleichenden und fortschreitenden Knorpelabbau bewirken, der letztlich zu Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit führt. Hauptverantwortlich für Entzündungsprozesse im Körper ist insbesondere die Aktivierung von spezifischen Immunzellen, den sogenannten M1-Makrophagen, die es auszuschalten gilt. Da Knorpel das biologische Potential zur Selbstregeneration besitzt, gilt es also den Neuaufbau von Knorpelmasse durch ein entzündungsfreies Milieu durch M2-Makrophagen zu fördern.
Die Zusammenhänge werden anfangs für medizinische und naturwissenschaftliche Laien auch recht nachvollziehbar erläutert, doch im weiteren Verlauf wird es dann aber hochkompliziert mit vielen Fachausdrücken und Abkürzungen, so dass man leider nur noch mit viel Akribie und Hintergrundwissen den Ausführungen folgen kann. Durch die übersichtliche Anordnung und ansprechende Gestaltung der einzelnen Kapitel findet man sich gut zurecht. Veranschaulicht werden die Texte mit interessanten Infografiken und Illustrationen, zahlreichen höchst detaillierten Tabellen und nützlichen Checklisten, die einen guten Überblick über Inhaltsstoffe von Lebensmitteln und empfehlenswerten Nährstoffen geben.
Im Hauptteil des Ratgebers wird uns die ausgeklügelte Dr. Feil-Strategie vorgestellt, die auf einer körpereigenen Umprogrammierung von Knorpelzellen und Knorpelregeneration über den sogenannten M2-Heilungsweg basiert und eine Ausheilung der Arthrose zum Ziel hat.
Ein Blick in das übersichtliche Inhaltsverzeichnis gibt einen guten Überblick über die behandelten Themengebiete.
Im ersten Abschnitt "Die 4 Bausteine der Dr. Feil-Strategie" werden die grundlegenden Komponenten bestehend aus entzündungssenkender Ernährung, körperlicher Aktivität, Stärkung der Psyche sowie die Knorpelregeneration durch ergänzende Nährstoffe vorgestellt. Hier erfahren wir alles Wissenswerte über das Krankheitsbild Arthrose und Wege zur Heilung. Hochinformativ waren hier für mich vor allem, die verschiedenen Aspekte der entzündungshemmenden Ernährung sowie die Rolle von Antioxidantien und M2-Makrophagen. Im nächsten Teil "Umsetzung der Dr. Feil-Strategie" erfahren wir, wie sich die einzelnen Bausteine mühelos in den Alltag einbauen lassen. Im Mittelpunkt steht hierbei hilfreiches Ernährungswissen und wichtige Lebensmittel. Es schließt sich ein umfangreiches Übungsprogramm mit 30 gezielten Übungen für die Gelenke an sowie nützliche Tools für eine starke Psyche mit Übungen zur Stressbewältigung und Mentaltraining. Der letzte Baustein umfasst schließlich eine Vorstellung der Top-Nährstoffe für die Knorpelregeneration. Laut Autoren ist leider eine entzündungssenkende Ernährung allein nicht ausreichend, so dass auf kostspielige Produkte von Nahrungsergänzungsmitteln zurückgegriffen werden muss, um zum Erfolg zu kommen. Für mich ein großes Manko dieser Dr. Feil-Strategie!
Im letzten Abschnitt Kommen Sie in die Umsetzung erfahren wir schließlich, wie Mahlzeiten geplant und zubereitet werden können. Die vorgestellten Rezepte für den Einstieg sind sehr schön aufgemacht und bieten einige gute Anregungen. Insgesamt ist der Rezeptteil allerdings viel zu kurz geraten. Abschließend findet man auf einer Doppelseite noch Hinweise, wie man körperlich aktiv werden kann und einen Wochenplan für für körperliche Aktivität.
Den Autoren ist es insgesamt zwar gut gelungen, die wissenschaftlichen Grundlagen und das Konzept ihrer Dr. Feil-Arthrosestrategie anschaulich und nachvollziehbar zu präsentieren, doch durch die Vielzahl an Details werden ihre Ausführungen rasch zu komplex und für Laien unverständlich. Dennoch konnte ich mir viele hilfreiche Informationen und wertvolle Anregungen zu einer entzündungshemmenden Ernährung und wichtige Nahrungsergänzungsstoffe mitnehmen.
Etwas aufdringlich und für ein wissenschaftlich seriöses Sachbuch unangemessen empfand ich allerdings die für meinen Geschmack zu prominent eingefügten positiven „Erfolgsgeschichten“ und Patienten-Empfehlungen.
Abgerundet wird der Ratgeber mit einem umfangreichen, mit Service betitelten Anhang, der neben einer Zusammenstellung von Stimmen von ernährungsmedizinischen Spezialisten und Wissenschaftlern zum Buch einen Auszug wissenschaftlicher Studien, ein ausführliches alphabetisches Register, ein Verzeichnis der Übungen, Rezepte und Infografiken, weiterführende Adressen und Links sowie einen Bildnachweis umfasst.
FAZIT
Ein informativer und übersichtlich aufbereiteter Ratgeber, der anschaulich und eindrucksvoll Zusammenhänge und Fachwissen rund um das Krankheitsbild Arthrose aufzeigt. Das überzeugend präsentierte, aus vier Bausteinen bestehende Konzept der Dr. Feil-Strategie zeigt einen vielversprechenden Weg zur Knorpelregeneration und möglichen Arthroseheilung auf.
Für Laien ist dieser Ratgeber allerdings aufgrund vieler wissenschaftlicher Detailinformationen nicht immer leicht verständlich!
- Karate Jana
Elli Energiekuh und ihr Zauberfutter
(39)Aktuelle Rezension von: GrisiInhalt:
Als Elli ein geheimnisvolles Kribbeln in ihrem Bauch spürt, begegnet sie den kleinen Bauchhelferchen und lernt spielerisch, wie sie die Signale ihres Körpers wahrnehmen kann. Durch achtsames Erleben und kindgerechte Impulse entwickelt sich ein liebevoller Zugang zu Appetit, Geschmack und einer natürlichen, freudvollen Ernährung.
Meinung:
Ich habe das Buch mit meinen Kinder gelesen und uns sind direkt die wunderschönen Illustrationen aufgefallen, die sehr liebevoll sind und zum Entdecken anregen. Auch die Geschichte selbst hat uns gut gefallen. Ich finde die Idee sehr schön, so auf das Bauchgefühl aufmerksam zu machen und den Kindern das Bauchgefühl näher zu bringen. Gerne hätte ich noch einige Seiten mehr dazu gelesen, wie Elli mithilfe ihres Bauchgefühls die richtige ENtscheidung für sich trifft, das ging mir dann fast zu schnell. Ich kann das Buch trotzdem sehr empfehlen. Ich bin zwar nicht im Kitakonzext tätig, aber mit dem Buch könnte man meines Erachtens eine Projektwoche zum Thema Ernährung und Bauchgefühl begleiten. Das würde sehr gut passen.
- Dr. Mareike Awe
Wohlfühlgewicht
(107)Aktuelle Rezension von: aspecialkateDie Autorin Mareike Awe hat mit ihrem Buch "Wohlfühlgewicht" einen Motivations-, Veränderungs- und Ernährungsratgeber der besonderen Art geschrieben. Diäten, Jojo-Effekt, emotionales Essen... Wir kennen ihn alle, den Gewichtskampf, der einen in den Wahnsinn treiben kann. Damit ist nun Schluss, denn die Autorin ist Ärztin und ein Profi in Sachen Ernährung und holt einem aus dem Teufelskreis der Ess- und Ernährungsfallen.
Besonders motivierend und spannend erklärt, schafft Awe mit ihrem Konzept des intuitiven Essens Klarheit, Bewusstsein, Motivation und Abnehmerfolge. Authentisch und ehrlich offenbart sie ihre eigenen Essprobleme und ihre Motivation hinter dem Konzept. Diäten sollte man schnell vergessen, denn es geht vielmehr um das Wohlfühl-Ich im eigenen Körper. Es geht um langfristige Ziele, Prinzipien der intuitiven Ernährung und eine einfache Umsetzung im Alltag.
Das Konzept ist nicht nur eine Ernährungs- sondern auch eine Lebensumstellung und die Einstellung zu dem Ganzen ist sehr bedeutsam. Besonders begeistert hat mich das Kapitel, in dem es um den emotionalen Hunger geht. Die Übungen und hilfreichen Ratschläge sind alltagstauglich und praktisch umsetzbar. Auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körperbild, Akzeptanz, Selbstkritik und Selbstliebe motivieren und stärken einem bei der Umsetzung. Wer zum Buch einen Begleiter benötigt, der kann zusätzlich an Mareike Awe`s selbst entwickelten intueat Programm teilnehmen. Dies ist vor allem hilfreich, wenn man den Austausch mit Gleichgesinnten schätzt und Inhalte mehr vertiefen möchte.
Fazit: Ein motivierender, lebensverändernder Ernährungsratgeber mit viel Selbstliebe und Wertschätzung dem eigenen Körper gegenüber. - Erwin Seitz
Naturnahes Kochen – einfach, gut, gesund
(61)Aktuelle Rezension von: annaleeliestNaturnahes Kochen von Erwin Seitz ist ein Kochbuch aus dem Insel Verlag, das leckere und gesunde Rezepte mit viel Fachwissen zu den Produkten verbindet.
Die Aufmachung des Buches hat mich komplett überzeugen können. Es ist wirklich hochwertig gestaltet worden und es wurden im gesamten Kochbuch viele Fotos zur Veranschaulichung verwendet.
Was mich besonders angesprochen hat, war, dass das Buch nicht nur Rezepte enthält sondern auch Informationen zu den benutzten Produkten.
Gerade wenn man bewusster Kochen will, finde ich dieses sehr hilfreich!
Dadurch dass die Warenkunde sehr ausführlich gestaltet wurde, besteht etwas die Gefahr, dass das Buch den einen oder anderen Anfänger (z.B. mich) vielleicht erstmal "erschlagen" könnte.
Die Rezepte, warme wie auch kalte Speisen, sind dagegen aber sehr übersichtlich und verständlich beschrieben worden.
Insgesamt hat mir das Kochbuch gut gefallen. Gerade durch die qualitativ hochwertige Aufmachung eignet es sich sehr als Geschenk. - Franziska Frey
Der Junge mit dem Krokodil im Bauch
(8)Aktuelle Rezension von: mama_liestvorEHRLICH....ich glaube das ganz viele Kinder ein Krokodil im Bauch haben ,so wie der Kleine Justus....Justus ist ein sehr abenteuerlustiges und aktives Kind und er liebt es auf Bäume zu klettern , direkt in sein wunderschönes Baumhaus.Eines Tages kribbelt und grummelt es in seinem Bauch und als er in sich reinhört, bemerkt er das ein kleines Krokodil in seinem Bauch wohnt und es hat immer Hunger...Auf Pizza, Eis ,Limo und auf viele andere Leckereien...Das Krokodil im Bauch von Justus ,wird immer größer und schwerer und Justus auch.Als er es nicht mal mehr schafft ,locker und leicht in sein geliebtes Baumhaus zu Klettern , beschließt Justus, so kann es nicht weitergehen...Das Bauchkrokodil muß ausziehen !....Eine lustige und liebevolle Geschichte die den Kindern vermittelt, wie wichtig es ist sich gesund zu Ernähren.Kindgerecht und verständlich wird im Buch auch die Ernährungs Pyramide erklärt.Klasse auch die leckeren und gesunden Kinderrezepte am Ende des Buches.Die Autorin Franziska Frey, hat mal wieder ein sehr wertvolles Kinderbuch erschaffen mit farbenfrohen Illustrationen.Auch von DER MUHENDEN KATZE war ich begeistert.Wunderschöne Bilderbücher , die Kinder wichtige Werte vermitteln.Das Buch ist im FarbFux Verlag erschienen.Von mir eine 5 Sterneempfehlung. - Amiena Zylla-Schwarz
Yoga für einen flachen Bauch
(9)Aktuelle Rezension von: CoribookprincessYoga für einen flachen Bauch bietet eine interessante und ganzheitliche Herangehensweise, für das Selbstwertgefühl und Bewegung.
Die Kombination aus gezielten Yoga-Übungen und einer passenden Ernährung ist gut durchdacht und ist lehrreich.
Ich besuche schon länger einen Yogakurs und fand das Buch wirklich interessant und auch hilfreich.
Der theoretische Teil des Buches vermittelt wichtige Grundlagen über die Körpermitte, Muskeln und das Bauchgefühl.
Die Rezepte sind gut umsetzbar und ansprechend, ich hätte mir nur mehr vegetarische und vegane Optionen gewünscht.
Die Asanas sind klar erklärt und leicht verständlich, besonders für Anfänger hilfreich.
Die Meditationen sind ein schönes Extra, da sie helfen, Stress abzubauen.
Die Wochenpläne am Ende des Buches sind eine praktische Unterstützung für die Umsetzung des Programms.
Insgesamt ein gelungenes und interessantes Buch, für Einsteiger sowie auch für Fortgeschrittene. - Jasmin von @15Minutenrezepte
Einfach trifft lecker
(3)Aktuelle Rezension von: zeilenzumverliebenEinfach trifft lecker ist eine Sammlung gesunder, bunter, frischer und vor allem leckerer Gerichte. Ich finde die Gestaltung und den Aufbau des Buches sehr gelungen. Die Rezepte sind in Bereiche eingeteilt und zu Beginn jedes Abschnitt finde sich eine Übersicht mit den zugehörigen Rezepten. Diese kleine Vorschau finde ich super. Die Bilder vom Essen sind super und geben einem gleich einen guten Einblick was einen erwartet. Die Zutaten sind immer am Rand gelistet und die Anweisungen knapp, verständlich formuliert.
Die Angabe der Portionen ist für mich nicht immer eindeutig gewesen und ich habe dann in der Regel selbst überlegt, welche Menge nun geeignet ist.
Ich konnte einige Inspirationen aus dem Buch ziehen und das ein oder andere Gericht wird es definitiv öfters geben.
- Friederike Ziesmer
Den Magen mögen
(15)Aktuelle Rezension von: GluecklicheDas Buch „Den Magen mögen“ von Friederike Ziemer sucht seinesgleichen. Alle Themen rund um den Magen und seine Gesundheit sind systematisch, übersichtlich und liebevoll aufbereitet.
Es beginnt schon beim Titel und beim Cover, die einen beide sehr ansprechen. Der Untertitel „Magenprobleme – Ursachen erkennen und natürlich behandeln“ sagt schon viel über die Herangehensweise der Autorin. Probleme mit dem Magen sollen möglichst natürlich und schonend geheilt werden.
Zuerst wird der Weg der Nahrung durch unseren Körper beschrieben. Schon hier werden Hinweise gegeben, wie die Nahrungsaufnahme gesund und störungsfrei erfolgen kann. Nach jedem Abschnitt gibt es Platz für Notizen und für die Antworten auf Fragen, die die Autorin den Lesenden stellt. Dies ermöglicht eine aktive Auseinandersetzung mit dem Lesestoff und ist äußerst hilfreich.
Im Weiteren geht es um Magenerkrankungen, ihre Anzeichen, die Ursachen und die Symptome. Dabei gibt es immer wieder Hinweise, die gut sichtbar abgegrenzt sind und uns raten, was wir konkret tun können. Bei der Diagnose werden schließlich das schulmedizinische und das naturheilkundliche Vorgehen vorgestellt.
Ohne hier auf alle Inhalte eingehen zu wollen, die das Buch enthält, kann ich nur sagen, es lohnt sich. Es ist so umfassend, dass sich bestimmt jeder Rat und Unterstützung holen kann. Natürlich ersetzt es nicht den Arzt. Aber es wird viel Anleitung zum eigenen Handeln gegeben. Das betrifft die Ernährung, die Vorstellung verschiedener Anwendungen aber auch die Betrachtung seelischer Aspekte.
Neben der Darstellung möglicher Begleiterscheinungen einer Gastritis werden Vorschläge für eine geeignete Bewegung des Körpers unterbreitet. Mir haben die Yoga- und Atemübungen sehr zugesagt.
Am Ende gibt es geballte Hilfe zur praktischen Umsetzung. Es gibt Vorlagen für Einkaufs- und für Tagesplaner. Dabei geht es nicht um die allgemein übliche Terminplanung, sondern um die Planung der Blöcke für Pausen, zur Entspannung und für Unvorhergesehenes, dies alles eingebettet in die Zeiten der Arbeit.
Als sehr hilfreich empfinde ich den Erste-Hilfe-Abschnitt am Ende des Buches. Dort finde ich die geeigneten Sofortmaßnahmen bei den verschiedenen Magen-Beschwerden sowie eine Gewürze-Tabelle, die die für die einzelnen Beschwerden hilfreichen Gewürze auflistet.
Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem als Helfer und als Nachschlagewerk, denn es enthält viele Tipps und Ratschläge zur Erreichung und Stabilisierung der Gesundheit unseres Magens.
- Matthias Riedl
Medical Cuisine - Das große Longevity Kochbuch
(9)Aktuelle Rezension von: evaczykDen Ansatz der "Medical Cuisine" Bücher von Matthias Riedl und Johann Lafer finde ich großartig: Einerseits der Blick des Mediziners und Ernähungswissenschaftlers, andererseits der Koch, der ja schon von Berufs wegen Essen als etwas geradezu Sinnliches erlebt. In der Vergangenheit hat sich das Autorenteam unter anderem mit Arthrose, Leber- und Darmgesundheit auseinandergesetzt und ich habe die Bücher auch ohne Beschwerden in der einen oder anderen Richtung gerne und mit Interesse gelesen. Man kann die Rezepte schließlich auch als Prävention ausprobieren, und Alterserscheinungen kommen früher oder später sowieso.
Das neueste Buch von Riedl und Lafer befasst sich mit Longevity, also wie die richtige Ernährung zu einem langen - und dabei auch möglichst wenig eingeschränktem - Leben führen kann.
Der Aufbau ist in bewährter Weise aufgeteilt in einen theoretischen Teil und einen Rezeptteil. Im theoretischen Teil geht es erst einmal darum, wie der Alterungsprozess etwa auf Zellebene des Organismus überhaupt verläuft, welche Erkrankungsrisiken mit fortschreitendem Alter drohen sowie das Potential einer "artgerechten" Ernährung. Wer bereits Bücher der Medical Cuisine-Reihe gelesen hat, wird schon ahnen: Es wird Wert auf Eiweiss vor allem auf pflanzlicher Basis, auf Ballaststoffe und die Förderung der gesunden Darmbakterien gelegt. Zucker und Kohlenhydrate sollen zurückgefahren werden und auch Fleisch - vor allem rotes Fleisch - von Speiseplan deutlich zurückgedrängt werden.
Als Superfoods, die zu einem langen vitalen Leben beitragen können, werden unter anderem Pilze, Olivenöl, dunkle Beeren, Blattgemüse, Hafer, Sauermilchprodukte und Nüsse empfohlen. Eine Tabelle zeigt außerdem, welche Lebensmittel besonders als Prävention gegen Demenz, Schlaganfall, Diabetes und Krebs empfohlen werden.
Eigentlich wenig überraschend: Die Autoren empfehlen, öfter selbst, mit frischen und wenig verarbeiteten Zutaten zu kochen. Und natürlich werden auch Bewegung und sportliche Aktivität empfohlen.
Der Rezeptteil gliedert sich in süße und herzhafte Frühstücksgerichte, etwa Smoothies, Porridges, overnight bowls und selbstgemachtes Granola. Die Salate und Bowls kombinieren verschiedene Gemüse und Sprossen, zum Teil mit Couscous oder Buchweizen auch noch etwas sättigender als ein reiner Salat. Unter den Suppen reizt mich besonders ein grüner Gazpacho und die türkische Linsensuppe. Ein eigenes Kapitel ist vegetarischen Mahlzeiten gewidmet, etwa gebratene Auberginen mit Linsen-Tomaten-sugo, gefüllter Ofenkürbis mit Gewürzcouscous und Feta oder Möhren Falafel.
Bei den Hauptmahlzeiten mit Fleisch und Fisch dominiert wenig überraschend Geflügel sowie Fisch und Meeresfrüchte. Süßes wird nicht völlig verbannt: Es gibt eines Dessertteil mit teilweise veganen Rezepten wie veganes Walnuss-Schoko-Eis oder vegane Blaubeertarte mit Kokoscrumble. Die Autoren empfehlen, zwei bis dreimal in der Woche ein Rezept aus dem Buch auszuprobieren, um die angestrebte Wirkung zu erzielen. Anregungen gibt es jedenfalls reichlich, und die Bilder zu den vorgestellten Rezepten sind appetitanregend.. Gesundes muss nun wirklich nicht langweilig sein - klare Probier-Empfehlung.
- Dantse Dantse
Zucker Das Süße Gift: Wo und wie man ihn versteckt & was er verursacht: Krebs, Diabetes, Schlaganfälle, Depression, fördert Aggressivität, Stress, Gewalt, Angst, manipuliert Gehirn&Gefühle
(3)Aktuelle Rezension von: dieanneIm Buch wird in vielen Kapiteln gegliedert die schädliche Wirkung von Zucker beschrieben. Versteckte Zucker werden genauso behandelt, wie auch das Offensichtliche. Allerdings geht es erst auf nach ca. 90 Seiten mit dem richtigen Thema los. Davor erzählt der Autor viel über seine Geschichte und Coaching-Methode, was ich hier nicht so passend fand bzw. deutlich kürzer hätte ausfallen können.
Aber auf jeden Fall gibt es hier einen guten Überblick über die Zuckergefahr.
- Dennis Streichert
Ketogene Ernährung: Neue Power in dir | Erfahre, wie du in Ketose kommst und dadurch unglaubliche Energie entfaltest | Viele praktische Tipps | Umfangreiche Lebensmittelliste | Rezepte
(4)Aktuelle Rezension von: SteffiFeeInhalt: In diesem kleinen Büchlein gibt der Autor Dennis Streichert hilfreiche Tipps für die Ketogene Ernährung. Ziel ist es, sich möglichst konstant kohlenhydrat- und zuckerarm zu ernähren, um mehr Power im Leben zu erlangen. Erläutert werden die Vorteile dieser Ernährungsform und wie man sie am besten umsetzt. Anbei befindet sich auch eine Liste an Lebensmitteln, die besonders gut für die Ketogene Ernährung geeignet sind, sowie eine Reihe an abwechslungsreichen Rezepten.
Meine Meinung: Das Buch eignet sich gut als Einstieg in die Ketogene Ernährung. Um in den Zustand der Ketose zu kommen, sollte man sich diszipliniert kohlenhydratarm ernähren und gesunde hochwertige Fette zu sich nehmen. Natürlich ist auch regelmäßige Bewegung wichtig, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Da ich ein Genussmensch bin, stelle ich mir die Umstellung auf eine Ketogene Ernährung nicht ganz einfach vor, denn zwischendurch esse ich auch gerne mal ein Stück Kuchen. Außerdem kommen nicht alle empfohlenen Lebensmittel für mich in Frage, da ich mich vegetarisch ernähre. Auf alle Fälle wurde ich dazu angeregt, mich näher mit dieser Ernährungsform zu beschäftigen und es gibt diesbezüglich auch Bücher für Veganer und Vegetarier. Insgesamt fand ich den Inhalt aber sehr informativ und teilweise auch gut anwendbar.
Fazit: Guter und verständlicher Ernährungs-Ratgeber
- Matthias Riedl
Meine 80 besten Rezepte gegen Arthrose
(6)Aktuelle Rezension von: Michaela62Ich kenne Dr. Matthias Riedl natürlich aus dem Fernsehen. Seine Erklärungen zu den verschiedensten Gesundheitsthemen. Vor Jahren habe ich selber die Diagnose Arthrose in den Händen und Füßen bekommen, mit der Aussage damit müsste ich nun leben, machen kann man da nichts Natürlich befasst man sich im Anschluss mit den verschiedensten Behandlungsmöglichkeiten und kommt schnell auch auf den Punkt der Ernährung, leider in den meisten Fällen begleitet von zahlreichen Verboten, einseitig und wenig lecker. Deshalb habe ich mir dieses Buch zugelegt.
Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung in das Thema Arthrose, wie sie entsteht und was das für die Betroffenen bedeutet, gleichzeitig wird erklärt, dass man mit einer antientzündlichen Ernährung gut gegensteuern kann und welche zehn Lebensmittel da unangefochten an der Spitze stehen. Darum folgen im Anschluss auch die Rezepte, sie sind unterteilt in Frühstück, kalte und warme Hauptgerichte und Snacks und Desserts, denn gesund heißt in diesem Fall nicht, dass Naschen verboten ist.
Die Rezepte sind in Zutaten und Zubereitung gut erklärt, begleitet mit ausdrucksstarken Fotos, wie man es auch von anderen Büchern des Verlages gewohnt ist. Es gibt Angaben zu den Nährwerten und Tipps zu einzelnen Komponenten. Direkt oben auf der Seite kann man direkt erkennen, ob das Rezept vegetarisch, laktose-, oder glutenfrei ist, oder ob es zu den Favoriten des Autors gehört. Alle Zutaten können im gut sortierten Supermarkt, oder auch in Drogeriemärkten, oder Reformhäusern erworben werden.
Bei den Rezepten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die meisten Rezepte sind vegetarisch, ab und zu enthalten sie auch Fisch, oder Hähnchen. Alles in Allem sehr gesund. Ich bin sehr begeistert von diesem Buch und wende es in meinen Alltag sehr oft an.
- Matthias Riedl
Medical Cuisine - Genussvoll leben mit Diabetes
(4)Aktuelle Rezension von: KlusiDiabetes ist leider mittlerweile zur Volkskrankheit geworden. Da ich von meinen Eltern beiderseits vorbelastet bin, ist es mir wichtig, einer Erkrankung vorzubeugen. Früher wurde es als Schicksal angenommen, wenn jemand an Diabetes erkrankte, und ich weiß von meinem Vater noch, welche Erkenntnisse damals vorherrschten. Da wurde von normalem Haushaltszucker auf Fruchtzucker umgestellt, und statt zuckerhaltiger Limonaden gab es welche mit Süßstoff. Ansonsten wurde weiterhin gegessen wie gewohnt.
Bücher wie dieses aus der "Medical Cuisine" zeigen, dass es ganz anders geht und dass viele weitere Faktoren bei der Ernährung eine große Rolle spielen. Es werden verschiedene Strategien erklärt, die auf den ersten Blick gar nicht wirken, als würden sie den Blutzucker beeinflussen, die aber alle zu einer gesünderen Lebensweise beitragen. Auf "Diabetiker-Lebensmittel", wie man sie früher nutzte, kann man dabei völlig verzichten.
Dafür werden im Buch die Top-Ten-Lebensmittel vorgestellt, die für Diabetiker besonders sinnvoll und geeignet sind und die Bauchspeicheldrüse entlasten. Natürlich muss unsere ideale Ernährung nicht nur gesund sein, sondern sie soll auch schmecken, und dafür sorgen hundert Rezepte, die in sechs Kapiteln übersichtlich gegliedert sind.
So gibt es je ein Kapitel für Frühstücksrezepte, Salate und Bowls, Suppen und Eintöpfe, vegetarische Gerichte, Fisch und Fleisch sowie Desserts und Kuchen.
Da ist sicher für jeden etwas Passendes dabei. Bei den Frühstücksrezepten kann man quasi aus dem Vollen schöpfen, denn da gibt es tolle Variationen für Overnight-Oats, Smoothies und Porridge aber auch herzhafte Gerichte wie gebackene Avocados, pflanzliche Aufstriche, diverse Brote und Brötchen und vieles mehr. Was mir hier besonders gefällt, sind die zwei Rezepte für knuspriges Granola ohne Zucker. Gekauftes Granola ist oft sehr süß, aber das geht auch anders. Bisher kannte ich nur Rezepte mit Kokosöl. Auch auf die Zugabe von Fett wird hier ebenfalls verzichtet bzw. wird dieses durch Nussmus ersetzt. Ich habe beide Rezepte ausprobiert, wobei ich das schnelle Pfannengranola, welches lediglich mit einem Löffel Honig gesüßt wird, im Airfryer zubereitet habe, das funktioniert bei solch kleinen Mengen wunderbar. Das Vital-Granola-Müsli habe ich auf Vorrat im Backofen hergestellt. Es ist nur mit einer reifen Banane und drei Datteln gesüßt und wird herrlich knusprig. Man kann entweder eine Portion davon mit Früchten und Joghurt genießen oder sich eine kleine Menge davon als Topping übers Müsli streuen.
Im zweiten Kapitel ist mir der warme Salat von Artischocken und Bohnen mit Caesardressing und Romana gleich ins Auge gefallen. Mein Mann liebt Artischocken, und so ist das ein ideales Gericht, das wir nun regelmäßig zubereiten. Zu unseren Favoriten gehört hier auch der Wassermelonen-Quinoa-Salat mit Limetten-Minze-Dressing und der Spargel-Orangen-Salat mit Räucherlachs und Brunnenkressecreme.
Im nächsten Kapitel gibt es Suppe satt, mal warm oder mal eisgekühlt. Jetzt in der warmen Jahreszeit bietet sich das geeiste Wassermelonen-Paprika-Süppchen mit Avocado-Cashew-Chili-Topping an oder, wenn es lieber etwas Warmes sein soll, die würzige Erdnuss-Kokos-Suppe mit gebratenen Auberginensatés. Für die kalte Jahreszeit behalte ich besonders die Winter-Minestrone mit Steckrüben, Rosenkohl und Räuchertofu im Auge.
Im Kapitel der vegetarischen Gerichte klingen die Low-Carb-Sushirollen besonders gut, und auch der bunte Gemüse-Grünkern-Schmarrn sieht verführerisch aus. Interessant klingen auch die Shakshuka-Pizza oder der gebackene Kürbis mit Baba Ghanoush und Joghurtsoße.
Es sind auch ein paar Fleisch- und Fischgerichte im Buch, wobei dieses Kapitel relativ klein ausfällt, was ja aus ernährungsphysiologischer Sicht sinnvoll ist, da man den Fleischkonsum einschränken sollte. Da ich sowieso kein Fleisch esse, ist dieser Punkt für mich nicht von Belang, und bei den gefüllten Auberginen mit Tomaten-Zimt-Sugo oder der Couscous-Bowl mit geschmortem Paprika-Dattel-Hühnchen kann ich gut Alternativen verwenden.
Besonders interessant finde ich das Kapitel für Desserts und Kuchen, denn mein Mann und ich sind beide kleine Süßschnäbel. Bei den hier gezeigten Desserts kommt meist nur ein wenig Agavendicksaft zum Einsatz bzw. manchmal auch Dattel- oder Ahornsirup. Damit wird das Ergebnis nicht gar so süß aber sehr aromatisch und wohlschmeckend. Hier findet man so leckere Desserts wie Kokosschmarrn mit exotischem Fruchtsalat oder diverse Sorbets. Vom Gebäck werde ich sicher demnächst die vegane Linzertorte mit Cranberry-Konfitüre ausprobieren, die sieht sehr verführerisch aus. Auch der Zucchini-Heidelbeer-Cake mit Zitronentränke steht ganz oben auf meiner To-do-Liste.
Alles in allem ist dies ein gutes und interessantes Buch, nicht nur für Diabetiker sondern für alle, die sich gesünder ernähren und beispielsweise auf Zucker verzichten wollen. Manche Rezepte sind ziemlich anspruchsvoll, und nicht immer sind alle Zutaten leicht erhältlich, vor allem in kleineren Städten oder ländlichen Gebieten. Hier merkt man deutlich, dass ein Spitzenkoch am Werk war. Aber die meisten Gerichte lassen sich gut umsetzen und bestehen aus Zutaten, die man überall bekommt.
- Franz Keller
Ab in die Küche!
(7)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisFranz Keller, ehemaliger Szenekoch, schwört nun in seinem neuesten Buch seine Leser darauf ein, nur Zutaten aus der Region zu verarbeiten. Er prangert die Nahrungsmittelfabriken an, die minderwertiges, oft mit gentechnisch veränderten Futtermitteln, Fleisch auf den (Super)Markt und auf die Teller bringen.
Lieber wenig, aber dafür hochwertiges Fleisch auf den Teller bringen. Das Argument, dass in Zeiten von Harz IV, billige Nahrungsmittel gekauft werden müssen, stimmt nicht wirklich. Gemüse ist in der Erntezeit auf den Märkten günstig zu erwerben. Allein, man muss sich nur der kleinen Mühe unterziehen, es auch selbst zu kochen, statt zum Smartphone zu greifen und Fertigfutter zu bestellen.
Franz Keller hat die Gabe, seine Leser zum Mitmachen zu motivieren. Lass uns gemeinsam kochen! Kochen ist sinnlich! Lasst die Kinder Gemüse schnippeln und in den Töpfen rühren! Probiert neue Gerichte abseits des üblichen aus.
Vergesst die Hypes um Avocados oder Quinoa - kauft einheimisches Obst und Gemüse. Graupen ersetzen Quinoa bestens, haben aber leider das angestaubte Image des „Arme-Leute-Essens“. Doch ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass was heute teure Delikatesse ist, war vor hundert Jahren ebenfalls gering geschätzt und Nahrung für Arme: zum Beispiel Austern, Krebse oder Schnecken.
Fazit:
Ein tolles Buch, das zum Um- und Nachdenken anregt und in einigen Fällen die Lust am Kochen entfacht. gerne gebe ich hier 5 Sterne.
- Gabriele Redden Rosenbaum
Die besten Smoothies. Power-Smoothies, Grüne Smoothies, Fruchtsmoothies, Gemüsesmoothies
(5)Aktuelle Rezension von: chellytheglubschInhalt: Glück aus dem Glas
Smoothies sind cremig, fruchtig, schnell zubereitet und strotzen vor Vitalstoffen. Sie sorgen somit perfekt für Ihren Energiehaushalt. Aber auch beim Genuss lassen Smoothies keine Wünsche offen, wie die vielfältigen Rezepte für Frucht- und Gemüsedrinks in diesem Buch zeigen. Lassen Sie sich verführen von köstlichen Kombinationen mit Früchten, Joghurt und Eis. Oder stärken Sie Ihre Abwehrkräfte mit frischen, grünen Smoothies. Sie werden sehen - diese Drinks machen glücklich!Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist hell, fröhlich und einladend. Das Desing im Buch gefällt mit auch sehr. Die Smoothies kommen sehr gut zur geltung und springt einem direkt ins Auge. Auf den Seiten ist immer nur eine zusätzliche Farbe abgebildet die immer in einem Pastelton gehalten sind. Das lässt das Buch sanft einwirken und ist deshalb sehr angenehm zu lesen.
Das Buch beginnt erst mit ein paar Tipps über Zutaten, Mixer und wie man am besten etwas nachsüßt. Und daaaan kommen die 'Fruchtigen Smoothies' *-*
( Ich mag ja Obst, besonders beeriges :) Freu mich schon drauf die ganzen Rezepte nacheinander auszuprobieren ^-^ )
Dannach kommen noch ein paar 'Grüne Smoothies' und wieder Tipps für Zutaten.Ich bin begeistert von dem Buch, es ist sehr schön, modern und ermuntert einen direkt ins Geschäft zu gehn um Zutaten für einen Smoothie zu besorgen ;)
- Mario Kotaska
Das Plus-3-Prinzip – Einfach Kochen mit wenig Zutaten
(5)Aktuelle Rezension von: Sandra8811Wie kam ich zu diesem Buch?
Ich habe Mario Kotaska auf der Frankfurter Buchmesse 2018 bei einer Live-Kochshow gesehen und war sofort begeistert von den gezeigten Gerichten.Cover:
Das Cover ist durch das Neon-Orange super auffällig. Mario Kotaska passt super ins Bild und man erkennt schnell, dass es sich um ein Kochbuch handelt.Inhalt/Vielfalt der Rezepte:
In diesem Buch befinden sich nicht nur 90 Rezepte, sondern auch viele Grundlagen zu einer ausgewogenen Ernährung und sogar Wochenpläne und Einkaufslisten. Mir fehlen hier allerdings Grundlagen zu Koch- bzw. Zubereitungstechniken. Bei den Rezepten ist von Frühstück bis Abendessen alles dabei. Auch Dessert, Vegetarische, fleischlose und Rezepte mit Fisch sind enthalten. Für jeden sollte also was dabei sein. Alle Rezepte arbeiten nach dem Plus-3-Prinzip, also Basic-/Lager-Zutaten, die man normalerweise zuhause hat und drei „frische“ bzw. Zukauf-Zutaten.Rezeptaufbau:
Die meisten Rezepte haben ein Bild mit dabei, das Gericht im fertigen Zustand zeigt. Es gibt aber auch einige Rezepte, da sind nur Bilder von den frischen Zutaten mit drin. Neben den klassischen Angaben wie Zubereitungsschritte, benötigten Zutaten und deren Mengen befinden sich auch Angaben zu den Nährwerten als auch Zubereitungszeit und die Portionsgröße (also für wie viele Personen das Essen zubereitet wird) bei den Rezepten. Oft sind sogar noch Tipps von Mario Kotaska mit dabei.Verwendete Zutaten:
Bei den Zutaten handelt es sich immer um einige Basic-Zutaten, die Mario Kotaska immer zuhause hat und um 3 „frische“ Zutaten. Leider muss ich sagen, dass ich in 70% der Fälle nie alle Basic-Zutaten zuhause habe, da ich z.B. Quark oder Joghurt nur dann kaufe, wenn ich diesbezüglich irgendetwas verkochen möchte. Auch ist es manchmal so, dass einige Basic-Zutaten auch mal bei den „frischen“ Zutaten dabei sind, z.B. Kartoffeln, Basilikum, Zwiebeln oder Knoblauchzehen. Hier wurden sie dann als „Plus“-Zutat verwendet, da es ansonsten wohl kein Plus-3 Rezept geworden wäre. Es sind erstaunlich viele Fisch-Rezepte dabei, daher steht oft eine Fischzutat bei den Plus-3 Zutaten. Die exotischten Zutaten dürften Harissa-Paste, Flönz (Blutwurstart), Urmöhren, Merguez /Lammbratwürstchen) und Panko (Weißbrotflocken) sein, mit diesen konnte ich bisher noch nichts anfangen. Alles andere hat man vermutlich schonmal im gut bestückten Supermarkt gesehen oder sogar gekauft.Zubereitungs- und Kochschritte:
Die Schritte sind detailliert erklärt und gut beschrieben, manchmal fehlt mir allerdings was. Fotos von einzelnen Schritten findet man leider nicht, das heißt man sollte schon ein gewisses Koch-Grundwissen haben, wenn man sich an so manches Rezept ran wagt. Dies war für mich vor allem ein Hinderungsgrund die Rezepte mit den Fischen auszuprobieren, da ich keine Ahnung habe, auf was man da so achten muss. Was z.B. ist einen Fisch im Sashimi-Style dünn aufschneiden? Hier fehlt mir eindeutig Hintergrund-Wissen und Übung.Meine Meinung:
Ich habe mich an ein paar Rezepten versucht und muss sagen ich habe einen klaren Favoriten: Die Bloody-Oats mit Gemüse -> Mein Lieblings-Frühstücksrezept, das ich regelmäßig nachkoche. Leider sind die anderen Rezepte nicht ganz so „fesselnd“ wie die Bloody Oats. Ich habe das Buch jetzt seit einem halben Jahr zuhause und nicht wirklich viel daraus probiert. Die Ideen sind nett, aber irgendwie mache ich dann doch immer wieder was anderes. Die Zutatenmengen sind immer sehr klein und manchmal lohnt es sich nicht, etwas zu kaufen und dann ist noch so viel übrig. Das Buch ist super um sich Ideen zu holen, aber ich mache vieles dann anders oder nutze die Idee für eine andere Kombination. Manche Rezepte dauern mir dann auch einfach zu lange, da ich nach der Arbeit nicht noch eine Stunde in der Küche stehen möchte (ich bin einfach langsamer bei der Zubereitung, daher passen die Zeitangaben bei mir leider nicht). Die Idee des Buches ist nett und es gibt einige interessante Rezepte, für mich ist es allerdings kein Highlight.Fazit:
Gut für Leute die schon ein gewisses Grundwissen und Kochroutine haben, für Anfänger eher nicht geeignet. Viele vegetarische und Fisch-Rezepte erhalten. Auch Gemüse kommt hier nicht zu kurz, konnte mich aber trotzdem nicht vollständig überzeugen. Mir fehlen als Anfänger einfach detailliertere Beschreibungen bzw. Fotos zu einzelnen Schritten und Grundlagen-Erklärungen. - Anne Fleck
Ran an das Fett - Das Praxisbuch
(49)Aktuelle Rezension von: MarcsbuechereckeFür mich, wie auch sicherlich für viele andere, gehören die Ernährungsdocs regelmäßig zu den Abendsendungen, die man dann doch noch gucken kann, ohne in permanenten Fremdscham abzurutschen.
Besonders und menschlich gefällt mir hier die Autorin dieses Buches, Dr. med. Anne Fleck, die mit ihrer unkomplizierten Art und Weise, sich schnell in mein Gesundheits-Herz geschlichen hat. Die Ansätze in der Sendung wissen regelmäßig zu überzeugen und auch in anderen Ratgebern im Gesundheits- bzw. Ernährungsbereich wird immer öfter darauf hingewiesen, dass Fett nicht fett macht, sondern im Gegenteil zu einer gesunden Ernährung zwingend dazu gehört.
Und genau hier ist das Problem, warum ich mich entschieden habe, diesem Buch "nur" vier Sterne zu geben. Das Wissen in diesem Buch ist nämlich für Lesende, die sich in diesem Genre durchaus schon zu Hause fühlen, bereits vorhanden. "Geheimtipps" wie Ölziehen und ähnliches werden in unserem Haushalt bereits seit Jahren durchgeführt.
Dennoch haben mir sowohl der Schreibstil, die Art der Wissensvermittlung und auch die Struktur des Buches wirklich sehr gut gefallen.
Fazit:
Ein wirklich gutes Einsteigerbuch für alle, die wissen möchten, wie und warum sie Fett in ihren Ernährungsplan einbauen sollten.
Viel Spaß beim Lesen und in diesem Fall ausprobieren.
- Katharina Seiser
30 Pflanzen pro Woche
(32)Aktuelle Rezension von: sansolSchwierig, schwierig... die Grundidee des Buches mehr und vor allem mehr unterschiedliche "Pflanzen" in die Ernährung zu integrieren finde ich super. Dies wird im ersten, theoretischen Teil auch gut erklärt.
Die Übersicht zum ausdrucken ist ebenfalls sehr positiv.
Irgendwie logisch dass nicht jede kleine Menge eines Gewürzes als eigene Pflanze angekreuzt werden soll - bei den vielen Rezepten wird aber so verfahren.
Die vorgeschlagenen Challenges mögen für viele einen Anreiz bilden, bei z.B. einer Familie mit drei Kindern empfinde ich es aber als Herausforderung (vielleicht mag ich auch einfach nicht dieses Challenge / Battle Konzept). Man merkt dass die Autorin gerne und viel kocht, die Zeit und Ruhe dafür hat - ich betrachte dass Buch eher als Anregung mehr "Pflanzen" zu nutzen.
Allerdings glaube ich kaum dass unsere Vorfahren soviele verschiedene Pflanzen in ihrer sicherlich sehr pflanzenbasierten Ernährung hatten, die Auswahl wird uns heute dank des jederzeit großen Supermarkt Angebotes leicht gemacht.
Dreiviertel des Buches wird für Rezepte genutzt die zum größten Teil aus anderen Büchern stammen und in die Kategorien kalt, warm und süß eingeteilt werden.
Ich gebe zu, bisher keines der Rezepte ausprobiert zu haben. Dies hat mehrere Gründe. Sehr viele sprachen mich einfach nicht an, benötigen zu viele Dinge die ich erst extra kaufen müsste und am wichtigsten: es werden keine Angaben für die Zubereitungszeit genannt. Die meisten erscheinen recht aufwendig d.h. nicht unbedingt nach der Arbeit zu realisieren sondern eher für Menschen denen kochen Erfüllung, Entspannung oder Spaß bedeutet.
Außerdem finde ich es oft schwierig nachzuvollziehen was genau in welcher Menge zählt (der schwarze Pfeffer wird gewertet, die Petersilie auf dem Salat dann wieder nicht).
Die Informationen aus dem theoretischen Teil sind gut und interessant, der Rezepte-Teil überzeugt mich leider nicht. Damit liege ich eigentlich bei 3.5 Punkten die ich nach langer Überlegung zugunsten der Grundidee aufrunde.























