Bücher mit dem Tag "gewaltherrschaft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gewaltherrschaft" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches NSA - Nationales Sicherheits-Amt (ISBN: 9783404179008)
    Andreas Eschbach

    NSA - Nationales Sicherheits-Amt

    (364)
    Aktuelle Rezension von: Hanns_Steffen_Rentschler

    Andreas Eschbach hatte eine geniale Idee.

    Also wirklich.

    Was wäre, wenn die Nazis schon Computer gehabt hätten?

    Eine dieser Fragen, bei denen man als Leser das Popcorn fallen lässt und denkt:

    „Holy shit – das wird böse.“

    Aber was kommt?

    Ein Roman wie ein eingeschlafener Systemadministrator.

    Eschbach öffnet die Hölle – und macht dann erstmal ein Backup.

    Er ersetzt Goebbels durch Google, Himmler durch Hashwerte und den totalen Krieg durch eine sehr gründliche Datenbankpflege.

    Widerstand? Fehlanzeige.

    Konsequenz? Abgemildert.

    Technologischer Impact?

    So revolutionär wie eine Fritzbox im Reichstagsbunker.

    Denn wer glaubt, man könne dem Dritten Reich digitale Macht geben, ohne die Welt gleich mit in den Abgrund zu ziehen, der schreibt nicht spekulativ – der schreibt feige.

    Statt einer rasenden Neuinterpretation der Geschichte gibt’s kleinteiliges Hackerpathos, moralisches Rumschleichen und ein bisschen Metaethik auf Unterhaltungsniveau.

    Eschbach will warnen – aber bitte so, dass es niemandem den Schlaf raubt.

    Die Vision bleibt brav. Die Dystopie harmlos.

    Die Pointe?

    Technik ist gefährlich.

    Danke. Das wussten wir schon.

    Eschbach zeigt mal wieder wie ungefährlich Literatur bleibt –

    wenn sie ihre eigenen Ideen nicht zu Ende denkt.


    Stell dir vor, Hitler hat Zugriff auf Big Data – und Eschbach macht daraus einen Roman über Datensparsamkeit.



  2. Cover des Buches Red Nova: Revolte (ISBN: 9781976791154)
    R.J. Hoenatsch

    Red Nova: Revolte

    (44)
    Aktuelle Rezension von: shopaholic34

    Ich habe mich in das Buch sofort verliebt! Wer Geschichten mag, die ihren Treibstoff langsam verbrennen, für den sind die Chancen groß, dass er an diesem Buch viel Gefallen finden wird!

    Ich lese ja eigentlich vor allem Liebesromane, vielleicht konnte mich deshalb das Buch so begeistern? Kurz zum Inhalt: Schon der Prolog gibt an, worum es eigentlich geht nämlich um Liebe. Der Vater (den wir alle noch nicht kennen) lebt und arbeitet auf einem Sklavenmond. Sein ganzes Leben widmet er der Suche nach der einen wahren Liebe. Kurz vor seinem Tod findet er sie und zeugt mit ihr den Helden der Geschichte: Jake.  Wie der Vater so der Sohn? Auf jeden Fall! Auch Jake möchte von seinem Leben als Sklave fliehen und besucht nach etlichen Strapazen die Weltstadt Light City, in der er sich - völlig unverhofft - das erste Mal verliebt. Und zwar so richtig bis über beide Ohren! Aber wird der Bösewicht, in diesem Fall die Konzernchefin Vana Vaughn, diese Liebe zulassen? Ist die Liebe stärker als der mächtigste Konzern auf der Welt? Oder wird sie am Ende doch zerbrechen? All das sind die Leitfragen, die das Buch für mich so spannend gemacht haben. Ich kenne jedenfalls keinen vergleichbaren Science Fiction Roman.

    Auch weil hier schon fast philosophische Themen angeschnitten werden, nach dem Sinn des Lebens gefragt wird und Träume und Hoffnungen in Frage gestellt werden, glaube ich, dass auch Leser wie ich aus anderen Bereichen einen Mehrwert aus dem Buch ziehen können. Für mich war es jedenfalls ein perfekt gelungener Mix aus Spannung, Liebe und Gefühle und Themen zum Nachdenken.

  3. Cover des Buches Das Lied des Propheten (ISBN: 9783608988871)
    Paul Lynch

    Das Lied des Propheten

    (145)
    Aktuelle Rezension von: Stephan58

    Ein dystopischer Roman voller Hoffnung und Verzweiflung, angesiedelt in einem Irland, das von einem autoritären Regime bedroht und letztlich beherrscht wird. Der Kampf der Mutter ums Überleben ihrer Familie ist gekennzeichnet von immer neuen Bedrohungen, Ungewissheit und Verlusten. Lynch skizziert den schrittweisen Zugriff der Diktatur auf den Alltag und das Denken der Menschen, deren Verhalten sich von Widerstand, zu den letztlich nur noch verbleibenden Möglichkeiten – Anpassung in Agonie oder Flucht - zuspitzt. Doch die Wahl der Flucht bedeutet auch den Verlust der Heimat und den Verlust der verschollenen oder zurückgelassenen Familienmitglieder.

    Ein spannender Plot, eine sprachlich manchmal etwas zu komplexe Darstellung, umgesetzt in einer atmosphärischen Dichte, die den Leser bis zum Schluss gefangen hält.

  4. Cover des Buches Schuhhaus Pallas (ISBN: 9783423624640)
    Amelie Fried

    Schuhhaus Pallas

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Amelie Fried hat die Geschichte ihrer Familie nieder geschrieben. Anhand von Zeitdokumenten und begleitet von Bildern wird es besonders deutlich. Ein wichtiges SAchbuch zum Thema Juden im dritten Reich von der Bestsellerautorin Amelie Fried. Ganz nah bei uns ums Eck in Ulm, das macht das Buch noch wichtiger

  5. Cover des Buches Amistad. (ISBN: 9783453141476)
    Alexs Pate

    Amistad.

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Das Drehbuch zum Steven-Spielberg-Film, der einen tieftraurig zurück ließ. Cinque wurde mit einer Gruppe weiterer Afrikaner entführt, als er sich auf dem Nachhauseweg von seinem Reisfeld in Westafrika befand, und von einem Bekannten, der einem anderen Dorf angehörte und bei dem er Schulden hatte, in Galinas Bay an Sklavenhändler verkauft, womit sein Martyrium begann. Als Film war das Ganze natürlich noch eindringlicher, v.a. die Szenen, die sich an Bord der "Amistad" abspielten, und die Cinque später vor dem Bezirksgericht schilderte. Ein maßloses Verbrechen, dessen die Aufarbeitung der beteiligten Länder leider größtenteils noch aussteht. Für mich als Juristen auch nicht ganz uninteressant, geht es hier doch um Rechtsgeschichte. Man würde sich über mehr deutsche Bücher zu dem Thema freuen, die diesen Wendepunkt der Geschichte beinhalten.

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