Bücher mit dem Tag "gewicht"
34 Bücher
- Nadja Hermann
Fettlogik überwinden
(98)Aktuelle Rezension von: BettinaviolabarthWarum dieses Buch noch auf dem Markt ist, zeigt leider nur, wie normalisiert essgestörte Verhaltensweisen ist unserer Gesellschaft weiterhin sind, denn dieses Buch ist nicht mehr als eine Anleitung zur Essstörung, in der eine Person, der aufgrund ihres Berufes fälschlicherweise Experise zugesprochen wird, ihren Weg zu einem schlanken Körper auf essgestörte und ungesunde Art beschreibt. Dieses Buch war ein Grund für meinen letzten Anorexie Rückfall und ist ein Zeugnis für unsere Fettfeindliche und Essstörungen normalisierende Gesellschaft.
- Simona Ahrnstedt
After Work
(306)Aktuelle Rezension von: ReiShimuraDas Cover des Buches ist normalerweise kein Thema bei meinen Rezensionen, da ich die Beurteilung des Inhalts des Buches als wichtiger erachte. In diesem Fall mache ich aber eine Ausnahme. Denn das Cover stößt mir ein wenig sauer auf. Auf den ersten Blick passt es ja wirklich gut zum Titel des Buches, aber leider nur bedingt zum Inhalt. Denn die Themen Gewicht, body shaming und falsche Schönheitsideale in der Werbung sind zentrale Punkte in der Geschichte. Und trotzdem tappt der Verlag hier in die gleiche Falle und wählt ein ausnehmend schlankes Model für das Cover. Sehr schade.
Mit Lexia Vikander konnte ich mich recht schnell anfreunden und mich auch in sie hineinversetzen. Ihre Unsicherheiten und Unzulänglichkeiten sind manchmal ein wenig anstrengend und nervig, machen sie auf der anderen Seite aber auch realistisch, menschlich und sympathisch. Ähnliches gilt für Adam Nylund. Bei ihm war meine Sympathie sehr stark davon abhängig welche seiner vielen Seiten er gerade gezeigt hat. Den harten Hund in geschäftlichen Dingen fand ich nicht immer sympathisch, konnte seine Handlungen aber verstehen. Nicht nachvollziehen konnte ich seine Gedanken bezüglich seiner Exfreundin, diese waren für mich völlig aus der Luft gegriffen und haben für die Geschichte keinen Mehrwert geliefert. Außer die Seitenzahl zu erhöhen und das Ganze ein wenig in die Länge zu ziehen.
Autorin Simona Ahrnstedt spricht in ihrem Buch sehr viele wichtige Themen an. Manche davon sind heute nicht mehr ganz so relevant. Die Werbung ist in den letzten Jahren, das Buch ist immerhin bereits 2018 erschienen, durchaus vielfältiger und diverser geworden. Andere Themen werden wahrscheinlich nie an Aktualität verlieren, auch wenn es wünschenswert wäre. Body positivity wird zwar überall propagiert, so ganz ist das in den Köpfen der Menschen aber noch nicht angekommen. Fälle von body shaming und Mobbing wegen eines von der Norm abweichenden Aussehen sind ist gerade in den sozialen Medien noch immer gang und gäbe.
Bei mir hinterlässt das Buch ein wenig das Gefühl, dass die Autorin es mit den "schwierigen" Themen ein klein wenig übertrieben hat. Da wurde für meinen Geschmack zu viel reingepackt, vor allem Dinge, die für die Geschichte keinen Mehrwert bringen, sondern nur dazu dienen, dass das Buch politisch korrekt ist und sich jede und jeder mitgemeint fühlt.
Die Liebesgeschichte zwischen Lexia und Adam würde ich als glaubwürdig bezeichnen, was für mich persönlich immer sehr wichtig ist. Die pikanten Szenen kommen natürlich vor, sind aber durchaus akzeptabel formuliert und nehmen nicht zu viel Raum ein.
Der Erzählstil der Autorin gefällt mir und sie konnte das Gefühlschaos der Protagonisten glaubwürdig transportieren. Leider sind viele der Nebencharaktere nur platte Randfiguren. Da wird tief in die Klischeekiste gegriffen und wie oben bereits erwähnt, versucht möglichst viele Randgruppen und Minderheiten auch noch zu integrieren. Einige der Personen hätten auch Potential gehabt, kamen in der Geschichte aber ein wenig zu kurz.
Alles in allem war es ein angenehmes, teilweise aber auch langatmiges Leseerlebnis. Ich hätte aber auch nichts dagegen einzuwenden gehabt, wenn der eine oder andere Handlungsstrang gefehlt hätte.
- Daniela Dröscher
Lügen über meine Mutter
(266)Aktuelle Rezension von: JVA_81Daniela Dröscher beschreibt das Aufwachsen in einer Familie in den 80ern, das beherrscht wird von einem Thema, nämlich dem Gewicht der Mutter. Denn der Vater macht das Gewicht seiner Frau für die Dinge die er nicht bekommt. Beruflichen Erfolg und soziale Anerkennung im Dorf. Aus diesem Grund entscheidet er dass seine Frau abzunehmen hat.
Die Autorin beschreibt dabei eindringlich die Doppelmoral mit welche auf der einen Seite der Ehefrau zur Gewichtsabnahme fast schon gezwungen wird, sich der Vater auf der anderen Seite aber jedwede Freiheit herauskommt.
Herausgekommen ist eine eindringliche Familiengeschichte, die in den intensivsten Momenten schon körperliches Unbehagen hervorruft.
Unbedingte Leseempfehlung.
- Åsa Ericsdotter
Epidemie
(49)Aktuelle Rezension von: Rose75Ich lese sehr gerne Politthriller und wenn sie aus Skandinavien kommen, habe ich besondere Freude daran.
Die Idee des Buches: Schweden hat zu viele Übergewichtige ( so wird es auf jeden Fall vermittelt ) und die neue Gesundheitspartei setzt sich für ein schlankes und gesundes Schweden ein. In den ersten vier Jahren haben sie schon Erfolge zu feiern, weil sich viele der neuen "Gesinnung" anpassen und sich schlank trainieren, mit Appetitzüglern den Magen beruhigen oder sich gleich ein Magenband einsetzen lassen. Sogar in der Schule wird schon auf die Kinder eingewirkt. Als die nächste Wahl ansteht, geht der Ministerpräsident auf`s Ganze. Alle Fettleibigen ( ein Fett-Muskel-Quotient über 50 ) sollen verschwinden. Offiziell werden sie in Fett-Camps fit gemacht. In Wahrheit werden sie wie fette Schweine behandelt ....
Einer der Protagonisten kann seine Freundin aus den Fängen der Regierung befreien und danach setzt er alles daran, diesem Treiben ein Ende zu bereiten.
Ich finde die Idee des Buches gut und die Autorin hat es geschafft ein bedrückendes Bild zu zeichnen. Die Geschichte ist nicht wirklich spannend, aber das würde hier auch gar nicht passen. Beim Lesen dachte ich, dass sich die Handlung in die Länge zieht, aber im Nachhinein ist der ruhige Erzählton genau passend. Man muss es aushalten.
- Pascal Mercier
Das Gewicht der Worte
(58)Aktuelle Rezension von: Schmuck_GuggerinHier ist dem Autoren ein Buch gelungen, das alle Lesenden so ganz fordert. Schon im Titel wird dem „Wort“ eine große Bedeutung gegeben. Auch in der Handlung kann es das Leben des Protagonisten entscheidend beeinflussen. Immer wieder kehren seine Gedanken zu dem an ihn gerichteten „Wort“. Wie anders hätte sein Leben verlaufen können, wäre es nicht an ihn adressiert. Das Leben verläuft seitdem in Abhängigkeit zu einer Situation, die zudem ein Irrtum war.
Der Roman handelt aber auch von Chancen, die entstanden sind und die der Protagonist nutzen kann.
Mich hat das Buch sehr begeistert. Es erzählt von einer Schwere, die Zufälle in das Leben bringen können, denen wir nur schwer entkommen. Für mich eindeutig ein Buch mit „Gewicht“, das ich gerne weiterempfehle.
- Nicole Jäger
Die Fettlöserin
(76)Aktuelle Rezension von: Perse- Details:
Ausgabe: eBook
Erscheinungsdatum: 18.12.2015
Verlag: Rowohlt
Genre: Autobiografie
Seitenanzahl: 286
- Inhalt:
Nicole Jäger erzählt von ihrem Kampf mit den Kilos.
- Meinung:
Das Buch hat nicht meine Erwartungen erfüllt. Ihre Geschichte ist interessant, ehrlich und stark - das möchte ich gar nicht abstreiten, aber eine "Anatomie des Abnehmens" ist es wahrlich nicht. Sie hat lediglich geschafft, ihre eigene Fettlöserin zu sein, keine allgemeine. Wer hier eine Art Ratgeber erwartet, wird enttäuscht sein.
- Fazit:
Das Buch war ansatzweise interessant, aber konnte mich nicht so mitnehmen.
- Empfehlung:
Für alle, die Fans von Nicole Jäger sind und/oder Interesse an Abnehmgeschichten haben.
Keine Kauf- und Leseempfehlung von mir.
- Antonia C. Wesseling
Wie viel wiegt mein Leben?
(105)Aktuelle Rezension von: SinaAnisAls selbst Betroffene fand ich dieses Buch super einfach verständlich und habe mich total verstanden gefühlt.
Das Buch beinhaltet null Prozent Triggerinhalte und ist daher super für Betroffene.
Aber auch für Angehörige ist das Buch passend. Es sind Meinungen und Gedanken von ihren Eltern und ihrer älteren Schwester drin, die ebenfalls helfen können, die Betroffenen zu verstehen.
Neben zahlreichen Tipps enthält das Buch aber auch Interviews mit ihrem Psychologen.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, da Antonia C. Wesseling so unterhalsam und leicht über dieses komplexe Thema!
Eine Top Leseempfehlung für Betroffene, die Halt suchen (oder auch Mut) aber auch ein Buch für alle Angehörigen um etwas Hoffung zu erhalten!
- Jan Weiler
Mein Leben als Mensch
(120)Aktuelle Rezension von: KarinJSeine Storys muten irgendwie ausgedacht und trotzdem real an. Seine Charaktere wirken auf mich sehr lebendig und sympathisch, vor allem sein Schwiegervater, sein kleiner Sohn und das Kindermädchen Natalya. Bei ihr habe ich immer die Nastya aus der Lindenstrasse vor Augen und der Schwiegervater liegt mir, bei allem, was er sagt, sofort mit einem angenehmen weichen Singsang in den Ohren. Die Texte amüsieren durch Überraschungen, denn die Charaktere sind schlagfertig und Jan Weiler springt von einem Thema ins nächste, um dann plötzlich auf irgendetwas zurückzukommen. Über alle Kolumnen hinweg wurden sehr viele, unterschiedliche Themen bearbeitet. Das macht dieses Buch abwechslungsreich. Die Sprache ist anschaulich, enthält viele eingängige Bilder, ist eine frische Mischung aus Alltagssprache und einem gehobenen Schreibstil, wie man ihn für Veröffentlichungen erwarten würde.
- Dr. Mareike Awe
Wohlfühlgewicht
(107)Aktuelle Rezension von: aspecialkateDie Autorin Mareike Awe hat mit ihrem Buch "Wohlfühlgewicht" einen Motivations-, Veränderungs- und Ernährungsratgeber der besonderen Art geschrieben. Diäten, Jojo-Effekt, emotionales Essen... Wir kennen ihn alle, den Gewichtskampf, der einen in den Wahnsinn treiben kann. Damit ist nun Schluss, denn die Autorin ist Ärztin und ein Profi in Sachen Ernährung und holt einem aus dem Teufelskreis der Ess- und Ernährungsfallen.
Besonders motivierend und spannend erklärt, schafft Awe mit ihrem Konzept des intuitiven Essens Klarheit, Bewusstsein, Motivation und Abnehmerfolge. Authentisch und ehrlich offenbart sie ihre eigenen Essprobleme und ihre Motivation hinter dem Konzept. Diäten sollte man schnell vergessen, denn es geht vielmehr um das Wohlfühl-Ich im eigenen Körper. Es geht um langfristige Ziele, Prinzipien der intuitiven Ernährung und eine einfache Umsetzung im Alltag.
Das Konzept ist nicht nur eine Ernährungs- sondern auch eine Lebensumstellung und die Einstellung zu dem Ganzen ist sehr bedeutsam. Besonders begeistert hat mich das Kapitel, in dem es um den emotionalen Hunger geht. Die Übungen und hilfreichen Ratschläge sind alltagstauglich und praktisch umsetzbar. Auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körperbild, Akzeptanz, Selbstkritik und Selbstliebe motivieren und stärken einem bei der Umsetzung. Wer zum Buch einen Begleiter benötigt, der kann zusätzlich an Mareike Awe`s selbst entwickelten intueat Programm teilnehmen. Dies ist vor allem hilfreich, wenn man den Austausch mit Gleichgesinnten schätzt und Inhalte mehr vertiefen möchte.
Fazit: Ein motivierender, lebensverändernder Ernährungsratgeber mit viel Selbstliebe und Wertschätzung dem eigenen Körper gegenüber. - Silvia Aeschbach
Bye-bye, Traumfigur
(12)Aktuelle Rezension von: MK262Die Autor schreibt hier Ihre Erfahrungen aus der Kindheit und in welchen Problemen Sie im Moment persönlich steckt. Ihr Schreibstill ist sehr unterhaltsam und locker geschrieben auch ein gutes Päckchen mit Selbstironie bringt Sie gut mit unter. Habe mit ein bisschen was anderes erwartet möchte das Buch aber nicht schlecht machen. Hier gibt es keine Ratschläge und Vorschläge oder sonstige Hilfsmittel. Hab mich in einigen Stellen wieder erkannt und gemerkt was so alles mit vielen anderen auch schief läuft. Die Gedanken und Tipps von Ihrem Ex Personal Trainer regen echt zum Nachdenken an. Hilf dir selber sonst hilft dir keiner! Ein Lebensmoto an dem jeder arbeiten muss ob Dick oder Dünn.
- Stephen King
Erhebung
(214)Aktuelle Rezension von: Neytiri888Habe das Buch heute schnell zwischendurch gelesen, war sehr gut unterhalten und konnte es kaum weg legen.
Die Geschichte enthält eine gesellschaftskritische Botschaft, was auch spannend und gut zu lesen war, aber ich hätte mir mehr den Fokus auf die rätselhafte Gewichtsabnahme gewünscht, da das ja an und für sich eine gute und spannende Idee war.
Es hätte ja keine komplette Erklärung des Phänomens gebraucht, aber ein bisschen mehr dahinter, als dass er einfach immer leichter wird, bis er irgendwann davon schwebt, hätte ich mir schon gewünscht. Habe auch keinen Zusammenhang zwischen der Gewichtsabnahme und seiner Persönlichkeitsentwicklung gesehen (sein Engagement und liebes Verhalten gegenüber seinen Nachbarn), deswegen hatte ich am Ende leider so ein "Hä?-Gefühl".
Also an und für sich, tolle und kurzweilige Geschichte, aber irgendwie hat mir etwas Sinn und Zusammenhang gefehlt.
- Dr. med. Petra Bracht
Das Kochbuch zum Intervallfasten
(62)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderMit dem Intervallfasten bringe ich meinen Körper zu Höchstleistung und es ist echt eine super Sache. Die Umsetzung ist gar nicht so schwer. Mit dem Buch bekommt man eben super gute Tipps und es wird auch erklärt wie und was im Körper passiert.
Dann folgen eben viele köstliche Rezepte, die man einfach und schnell zaubern kann und die es einfacher machen. Gut zum vorbereiten und einkaufen, super Sache.
- Metin Dogru
Pflegers Struggle
(43)Aktuelle Rezension von: Melli_00Das Cover, passend mit Bild von Metin, ist seinem Genre entsprechend gewählt. Es handelt sich um ein zweites Buch von Metin, ich selbst habe sein erstes nicht gelesen und dieses hier ist auch ohne das andere lesbar.
Metin "kenne" ich schon eine Weile von seinem Instagram Account und dort folge ich ihm sehr gern. Da auch einige aus Familien- und Freundeskreis in der Pflege arbeiten, war ich sehr gespannt auf das Buch.
In dem Buch erzählt Metin von seinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen aus der Pflegewelt, unterstützt mit Berichten von anderen und Einschüben der bekannten "Schwester Rabiata". Es klingt nach einer tollen Mischung, doch leider fehlte für mich an manchen Stellen der rote Faden bzw. der Zusammenhang. Dies tat dem Lesefluss leider einen Abbruch, da im Gegenzug passend dazu der Schreibstil sehr leicht zu folgen war.
Dennoch einen riesen Respekt an Metin, dass er so offen und schonungslos über die Pflegewelt berichtet.
Fazit: ein ehrliches Buch über die Pflege, was ich jedem nur empfehlen kann mal zu lesen. - B Oftring
Stell dir vor, du wärst...ein Tier im Wald
(14)Aktuelle Rezension von: losgelesenDas Buch „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ von Bärbel Oftring gibt den interessierten Kindern die Möglichkeit die Perspektive von über 20 verschiedenen Tieren einzunehmen, um so zu erfahren, wie diese in der freien Natur leben. Das 64 Seiten dicke Buch aus dem moses Verlag bietet allerhand Informationen über verschiedene heimische Tiere. Jedes Tier wird dabei auf zwei Doppelseiten vorgestellt und es gibt recht viele Informationen und ein paar Zeichnungen. Diese sind zwar generell recht hübsch anzusehen, haben aber eher selten einen größeren Informationsgehalt. Auch die Hintergrundbilder zeigen in erster Linie nur passende Landschaften. Da könnte der Raum besser für mehr visuelle Informationen genutzt werden, denn so gibt es für jüngere Kinder, die noch nicht selber lesen können, beim Vorlesen einfach zu wenig zu entdecken. Teilweise ist der Hintergrund sogar einfach nur in Weiß gehalten. Das ist leider eine Verschwendung von Möglichkeiten!
Insgesamt ist „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ ein ordentlich aufgemachtes Buch, das fundiertes Wissen über die Tiere im Wald bietet. Auch die Idee, dass die Kinder in ihrer Phantasie den Platz des Tieres einnehmen ist gut, aber nicht zu Ende gedacht, denn so sind die Texte halt nur aus dieser Sicht geschrieben. Imponierend wäre es – soweit überhaupt möglich - wenn die Abbildungen tatsächlich die Sicht der Tier auf die umgebende Natur zeigen würden, also wie und was die jeweiligen Tiere in der Natur wahrnehmen. Das wäre tatsächlich etwas Besonderes, aber vielleicht auch zu schwierig darstellbar. Trotzdem, aufgrund der fehlenden visuellen Unterstützung reicht es für „Stell dir vor, du wärst… ein Tier im Wald“ nur zu einer eingeschränkten Empfehlung.
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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.
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- Mia B. Meyers
Strange memories
(68)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksAmber trägt ihr Herz auf der Zunge, sie ist direkt und liebt Muffins ganz anders als der kalte Unternehmer Mason, doch als beide miteinander arbeiten müssen kommen sie sich näher und es knistert gewaltig zwischen den beiden. Doch Mason hat eine Vergangenheit mit der er noch nicht abgeschlossen hat und diese holt ihn immer wieder ein...
Auch hier wieder, toller Schreibstil und wundervolle Charaktere, ich mag wie die Autorin ihre Geschichten angeht und dessen Verlauf sehr. Ich habe mich nach nur 5 Seiten in den Humor der Protagonistin verliebt und musste laut lachen als ihre "taten" aus Masons Sicht erzählt werden...
Einen Kritikpunkt bekommt aber das Buch, für mich war es ein zu schnelles sich verlieben, obwohl sie so verschieden sind und obwohl sie erst nach ihrem Zusammenarbeiten ausgehen möchten, geschieht es viel zu früh und zu intensiv. Da bin ich als Leserin fast nicht mitgekommen... Zum Schluss gab es noch eine Wendung, da dachte ich och nee etwas 08.15 aber die Autorin hat es dann doch wieder verändert und so gefiel mir das Ende sehr gut :)
Ich habe noch einige ihrer Bücher auf dem SuB und werde gleich mit Band 2 weiter machen, da gehts nämlich um Cole und da bin ich gespannt drauf...
Für alle die gerne eine Lockere Lovestory mit einer Humorvollen Protagonistin mögen
- Lucy Diamond
Diät-Pralinen
(9)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3Der deutsche Titel ist leider total daneben, denn das Original heißt "Sweet Temptation", also "Süße Versuchung", was ja eindeutig zweideutig ist. Man sollte es auch lieber im Original lesen, weil in der Übersetzung ein paar Fehler drin sind, die für Verwirrung sorgen. Auch fand ich manche Formulierungen zu derb, was sicher auch an der Übersetzung liegt, weil sie nicht zum Rest des Buches passen. Aber das ist Geschmacksache.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es geht um drei Frauen, die abnehmen wollen. Eine ist geschieden und Single, eine verlobt und eine verheiratet mit Kindern. Also gibt es für jede Leserin eine Identifikationsfigur (falls man sowas braucht). Es dauert in diesem Buch sehr lange, bis die Personen vorgestellt sind und sich kennen lernen und anfreunden, was mir sehr gefällt. Die Perspektive wechselt immer zwischen den Frauen. Lange Bögen, deren Anfang man längst wieder vergessen hatte, werden gegen Ende des Buches wieder aufgegriffen und verknüpft, dabei ist zwar das Ende im Großen und Ganzen vorhersehbar, aber das macht nichts, denn wie es genau dazu kommt, das ist das spannende!
Der Schluss kam für mich etwas plötzlich, als hätte die Autorin keine Lust oder Zeit mehr gehabt, alles auszuführen. Aber wie sie auf wenigen Seiten doch noch alles zu einem Abschluss bringt, finde ich dann doch ganz gut.
Es ist alles dabei: Freundschaft, Liebe, Angst, Spannung, Spaß, Trauer,...Die Personen entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, das finde ich bei Romanen immer wichtig.
- Christopher Davis
Philadelphia
(50)Aktuelle Rezension von: HoldenIn der "Stadt der brüderlichen Liebe": Andrew Beckett ist einer der talentiertesten Anwälte in Philadelphia und arbeitet wie ein Pferd in der bekanntesten Kanzlei am Ort Wheeler & Wyatt, bis ihm unter einem fadenscheinigen Grund gekündigt wird, als man bei ihm erste Anzeichen einer Aids-Erkrankung erkennen kann. Beckett ist homosexuell und lebt mit seinem Lebenspartner Miguel zusammen, was er in der Kanzlei allerdings verschweigt. Als Anwalt erklärt sich nur Joe Miller bereit, Afroamerikaner und anfangs voller Vorurteile gegenüber Schwulen, Beckett zu vertreten im Arbeitsrechtsstreit um dessen Kündigung und dessen Rechtmäßigkeit. Beckett geht es zunehmend schlechter, je lämnger sich der Prozeß hinzieht, wird er das Ende überhaupt noch erleben? Der erste Oscar für Tom Hanks in der Hauptrolle, die Geschichte war 1993 angeblich noch ein Wagnis, als der Film rauskam. Die Rolle von Denzel Washington als Miller ist vielleicht etwas schwarz-weiß gezeichnet, vielleicht auch etwas viel "Anwaltsverherrlichung" (Tom Robbins), aber auch ohne den Neil-Young-Song am Ende sehr ergreifend.
- Mirjam Wilhelm
Als die Pfunde laufen lernten
(1)Aktuelle Rezension von: christariraEs sind fünf Geschichten, mit fünf unterschiedlichen Protagonistinnen, die sich jedoch alle irgendwie kennen. Sie alle haben dasselbe Problem: Sie möchten ein paar Kilo verlieren.
Das Buch ist keineswegs ein Ratgeber zum Abnehmen, wie man bei diesem Titel möglicherweise vermutet. Keineswegs. Viel eher schreckt es davor ab.
Keiner der Protagonisten kommt von selbst auf die Idee abnehmen zu müssen - es ist immer jemand da, der sie kritisch beäugt, oder ihnen rät, ein paar Pfunde weniger auf den Rippen, würden ihr gut tun. Erschreckend zeigt Mirjam Wilhelm hier die Wirklichkeit auf, wie wir sie teilweise kaum wahrnehmen. Der Schlankheitswahn ist in unserer Gesellschaft tatsächlich genau so präsent, wie sie es in ihren Geschichten erzählt.
Die Autorin schafft es in diesen fünf Geschichten unterschiedliche Personen und ihren Weg ins Untergewicht in unterschiedlichen Geschehnissen darzustellen. Und obwohl diese Thematik erschreckend ist, so ist dass Buch trotzdem noch unterhaltend.
Die Protagonisten sind jedoch nicht unabhängig voneinander, sondern tauchen oftmals auch in den Geschichten der anderen auf - eine gute Verknüpfung wie ich finde, welche das Buch noch einmal interessanter macht, da man durch die eigene Geschichte einer Person, vollkommen anders über ihre Handlungen in einer anderen Geschichte denken kann.
Diäten, Pillen, Sport - Wege zum "Glück", zum Abnehmen. Sie alle werden beschrieben und können in die Krankheit führen, obwohl es nie wirklich notwendig für die Protagonisten ist, dünner zu werden. Und am Ende haben sie es zwar alle geschafft, sind aber nicht glücklich damit.
Fazit
Ich empfehle diese Lektüre wirklich sehr. Ich habe mich unterhalten gefühlt und bin nun selbst wieder geneigt über dieses Thema nachzudenken. Abnehmen möchte in dieser Gesellschaft beinahe jede Frau und jedes Mädchen - ich nehme mich hier nicht aus. In diesem Buch erfährt man ein paar gute Gründe warum man es nicht, und wie man es nicht machen sollte.
Klare Leseempfehlung. - Marion Reddy
Kopfsache schlank
(8)Aktuelle Rezension von: buchwurm_deWer jetzt allerdings gedacht hat das Buch liefert die absolute Formel wie man dauerhaft schlank sein kann und offenbart das Geheimrezept schlecht hin, ist hier an der falschen Adresse. Natürlich ist klar das eine gesunde Ernährung und Sport maßgebend für einen gesunden Körper sind. Allerdings wird hier sehr gut erläutert wie alles zusammenhängt. Welche Prozesse in unserem Körper ablaufen und damit waas bewirken. WOrauf man achten sollte und was der Körper meint wenn er bestimmte Signale sendet. Das fand ich wirklich sehr interessant und informativ. Man kann sich den ein oder anderen Tipp mitnehmen und versteht besser auf seinen Körper zu achten! - Laura Banks
Die neue A-Klasse
(1)Aktuelle Rezension von: PerleHabe dieses Buch vor paar Wochen begonnen, kam bis auf Seite 21 und fand es schon langweilig und legte es erstmal beiseite. Ich beschloss es Wochen später nochmal in Angriff zu nehmen. Als ich es diese Tage wieder zur Hand nahm und von vorne anfing und bei Seite 21 nicht aufhörte zu lesen und weiterlas, fing ich an das Buch zu mögen, es gefiel mir stellenweise ganz gut. Ich musste sogar schmunzeln. Einiges konnte ich sogar bestätigen oder auch für meine Zukunft gebrauchen. Es ging hauptsächlich über den B-Fab und dann später um eine mögliche Diät. Ich musste an Susanne Fröhlich und ihr Moppel-Ich denken, die mir wesentlich besser gefallen hat. Deshalb mittlere 3 Sterne hierfür. - Birte Jensen
Das Leben ist nicht extra small
(5)Aktuelle Rezension von: HeLo23Ich finde es gut, dass es mittlerweile einige Bücher über Essstörungen gibt in denen Betroffene und ehemals Betroffene ihre Gefühle und Gedanken offen darlegen. Noch immer wird dieser Krankheit in der Gesellschaft viel zu wenig Beachtung geschenkt. Und das obwohl so viele junge Mädels und auch Burschen betroffen sind.Leider ist es immer noch ein Tabuthema und wird häufig mit den Worten: "Ja, iss halt mehr" abgetan. Wenn das mal so einfach wäre!
Das Buch handelt von einem Mädchen namens Birte die beschließt eine Diät zu machen um ein paar Kilo abzunehmen. Wie so häufig, ein typischer Einstieg in die Anorexie. Sehr gut beschrieben werden immer wieder die Gedankengänge und auch die "Stimme" der Krankheit. Als ebenfalls Betroffene kann ich sehr viele Überlegungen und Argumente der "Stimme" nachvollziehen und mich gut reinversetzen. Leider...Ich finden den Weg, den Birte gegangen ist und ihren Mut, den Kampf und die Willenskraft wirklich bemerkenswert. Auch toll ist der Rückhalt der Familie und der Freunde.
An manchen Stellen wiederholt es sich etwas, ich weiß zwar aus Erfahrung, dass es im wahren Leben auch so ist und es immer wieder Hochs und Tiefs gibt, im Buch fand ich es teilweise aber etwas zu häufig und "langgezogen".
Während des Lesens konnte man Birte immer besser kennenlernen und ich muss sagen sie wuchs mir irgendwie ans Herz. Ich finde es schön, dass Birte am Schluss eine gute Einstellung erlangt hat und hoffentlich inzwischen (noch immer) stark ist :)
- Sophia Thiel
Einfach schlank und fit
(12)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderSie lacht, sie strahlt und sieht fit aus, aber schon immer hat mich das aufgedunsene Gesicht gestört und verwundert. Kein Wunder, denn durch ihre Essstörung hat sich der Körper verändert, überall. Also ist das Buch eigentlich als sehr traurig zu beachten, denn es wird den Lesern vorgemacht, dass sie mit Ernährung und einem gesunden Lebenswandel und Sport, zu ihrem Körper und ihrem Gewicht gekommen ist. Aber dem ist nicht der Fall....traurig
- Suzanne Ryan
Simply Keto for you
(6)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch koche gerne und habe deshalb das Buch Simply Keto for you ausprobiert. Es ist bei @penguinrandomhouse erschienen. Autorin und Fotografin ist Suzanne Ryan. Das Buch hat 352 Seiten und ist im Juli 2023 erschienen.
Bei der ketogenen Ernährung kann man mit gesunden Fetten und wenig Kohlenhydraten gut abnehmen. In diesem Kochbuch findet man neben Rezepten mit Huhn, Pute, Rind und Schweinefleisch auch mehr Informationen über die Keto Küche und was genau überhaupt Keto ist. Das Kochbuch ist in 5 Abschnitte geteilt. 1. Über Keto hinaus, 2. Was ist Keto?, 3. Die Keto-Küche, 4. Rezepte und 5. 30–Tage-Speiseplan. Was ich aber sehr großartig finde, ist der 30 Tage Speiseplan, der die ganzen Tage komplett plant und eine Einkaufsliste ebenfalls enthält. Vorher ist eine Liste mit Vorrat und Gewürzen, die man, um die Rezepte zuzubereiten, haben sollte. Mehr als 150 Rezepte für zum Frühstück, für Desserts, Beilagen oder Gerichte mit Huhn, Pute, Fisch oder Rind sind in dem Kochbuch enthalten. Ich mag vor allem das Gericht Hähnchen Fajitas oder die deftigen Ranch-Puten-Burger, die sehr lecker aussehen. Aber auch der Cheeseburger-Salat oder die Pizza mit Prosciutto und Rucola klingen absolut lecker. Ich mag sehr, dass es bei den Rezepten auch die Rubrik Appetizer und Snacks gibt, denn wenn man seine Ernährung umstellt, hat man meist Hunger auf Snacks und ich mag, dass es Rezepte auch dafür gibt.
Das Rezeptbuch ist 4-farbig und hat über 130 Abbildungen. Ich selbst habe meine Ernährung auch auf Keto umgestellt und das Buch finde ich sehr hilfreich dazu und die Rezepte sind superlecker. Ich will weiterhin Rezepte daraus nachkochen und bin weiterhin gespannt darauf, wie sie werden.























