Bücher mit dem Tag "ghostwriter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ghostwriter" gekennzeichnet haben.

49 Bücher

  1. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (710)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein

    In gewohnter Haruki Murakami-Manier wird sicher wieder sehr viel Zeit für die einzelnen Charaktere und deren Geschichten genommen. Wer gerne liest und sich von dicken Büchern nicht abschrecken lässt, kommt hier wieder voll auf seine Kosten. Es macht einfach einen Unterscheid, wenn man sich Zeit lässt für die Details und völlig unaufgeregt durchs Buch wandert. Auch wenn die Thematik einer Fiktion und unrealistischen Geschichte normalerweise nicht meinem Geschmack entspricht, feiere ich dieses Buch wieder hart! Wie Haruki Murakami den Leser in Geschichten zieht, ist einmalig. Da wurde ich auch hier wieder nicht enttäuscht, sodass ich im Anschluss direkt in die Fortsetzung gestartet bin.

  2. Cover des Buches Asche und Phönix (ISBN: 9783551313560)
    Kai Meyer

    Asche und Phönix

     (588)
    Aktuelle Rezension von: Violet Baudelaire

    Ash ist eine Taschendiebin und als sie das Hotelzimmer des Superstars Parker Cale hatte sie nicht erwartet, dass er dort auftaucht. Vorallem da er sich gerade von seinem Vater, seinem Ruhm und seiner Rolle "Phoenix Hawthorne" losgesagt hat. Diese Aktion weckt eine dunkle Macht welche ihn und nun auch Ash von London bis nach Frankreich bis ans Mittelmeer verfolgt. Den der Preis für den Ruhm hoch und fordert nun seinen Tribut ein.

    Ein richtig gutes Buch, welches einen nicht mehr loslässt. Zwei sehr gute Hauptpersonen, wobei ich finde, dass über Ash weniger erzählt wurde als über Parker. Auch das Ende war wirklich mehr als spektakulär.

  3. Cover des Buches Perfect Passion - Verführerisch (ISBN: 9783404171583)
    Jessica Clare

    Perfect Passion - Verführerisch

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_Vinci

    Der erste Teil der Reihe war so vielversprechend, dass ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut habe, aber leider wurde ich ziemlich enttäuscht.

    Gretchen, die man im ersten Teil schon kurz kennen lernt, wirkte für mich einfach aufdringlich und nervig. Sie wird bei Hunter untergebracht und drängt sich ihm ziemlich auf. Nicht dass er es nicht herausgefordert hätte, trotzdem für mein Empfinden sehr unangenehm. 

    Der Klappentext verspricht, dass der Roman, wie jeder Roman des Genre aufgebaut ist, was aber leider überhaupt nicht so ist.

    Von dem Beschützer und Liebhaber kann man hier leider nur träumen. Es wird zwar versucht durch Gretchens Handeln Erotik einzubauen, aber wie oben gesagt, habe ich es als aufdringlich empfunden.

    Hunter versinkt in Selbstmitleid und schließt sich lieber ein, was meiner Meinung nach absolut nicht das ist, was ich von einem Erotikroman erwarte. 

    Dadurch dass ich zu keinem der Charaktere eine Bindung aufbauen konnte, fand ich das ganze Buch eher langweilig. 

  4. Cover des Buches Nullnummer (ISBN: 9783446249394)
    Umberto Eco

    Nullnummer

     (37)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    "Nullnummer"- ist Umberto Ecos letzter Roman. Wie passend, dass er sich mit Verschwörungstheorien und der jüngeren Geschichte Italiens beschäftigt. Eco wirft hier einen Blick hinter die Kulissen der Medienwelt. Folgendes Zitat habe ich mir markiert: "Nicht die Nachrichten machen die Zeitung, sondern die Zeitung macht die Nachrichten."

    Der Roman hat mir ausgesprochen gut gefallen.

    Allerdings muss ich zugeben, dass ich viele Veröffentlichungen von Umberto Eco gelesen habe und daher sein Werk gut kenne. Meine Highlights waren natürlich "Der Name der Rose"; "Das Foucaultsche Pendel" - für mich der Klassiker für Verschwörungstheorien und "Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana". 

    "Nullnummer" - ist kürzer als andere Werke von Umberto Eco. Die Handlung wird aus der Sicht des Journalisten Colonna erzählt, und bleibt auch auf dieser Ebene. Wer erwartet, dass hier Verschwörungstheorien aufgedeckt werden, die zu politischen Skandalen und gesellschaftlichen Umbrüchen führen, hat das falsche Buch in der Hand. Eben gerade, dass dies nicht passiert, ist für mich die Quintessenz des Buches. 

  5. Cover des Buches Suche Platz auf Wolke Sieben (ISBN: 9783548064444)
    Franziska Jebens

    Suche Platz auf Wolke Sieben

     (106)
    Aktuelle Rezension von: xlisamllr

    Let’s. Be. Love. 🤍


    Vor drei Jahren wurde Marlene plötzlich von ihrem Verlobten verlassen. Sie stand vor dem nichts und hat sich geschworen, dass sie sich nie wieder verlieben wird. Bei einer Menge Cocktails ,mit ihrer Freundin Sassy, und Verzweiflung entstand die Idee: die Onlinedating-Agentur Wolke Sieben ☁️. Sie spielt lieber für andere den Armor und schreibt für ihrer Kunden, als Ghostwriterin, ihre Profile und Nachrichten. Als dann der rüpelhafte Manager Bruno und der berühmte Sänger Basket in ihr Leben tritt und sie endlich mal Urlaub auf Sardinien macht, bringt das ihr geordnetes Leben ganz schön durcheinander. Vielleicht landet sie nun endlich wieder selbst auf Wolke sieben ☁️


    Marlene ist echt eine Powerfrau, die für ihren Erfolg mit Wolke sieben alles gegeben hat. Sie mag keine Überraschungen und hat alles gern geregelt. Sie setzt sich sehr für den Klimawandel ein und im Büro haben sie sogar selbst Gemüsebeete angelegt.

    Bruno hat sich beim ersten Treffen nicht von der besten Seite gezeigt und einfach ein Radieschen geklaut. Da wäre er auch bei mir unten durch 😂 nein, nein. Er hat sich später wirklich bemüht ihre Beziehung zu verbessern.

    Der Schreibstil war sehr humorvoll und lebensnah. Ich musste oft lachen und hatte das Gefühl, dass ich ein Teil der Gruppe bin. Vorallem Sassy würde ich gern in meinem Freundeskreis haben. Sie ist so verrückt und lebensfroh, dass es total ansteckend war. 

    Es war ein schönes Wohlfühlbuch für zwischendurch und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen ☁️

  6. Cover des Buches Der Ghostwriter (ISBN: 9783596196050)
    Cecelia Ahern

    Der Ghostwriter

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Matice

    Für mich ein Buch ohne Sinn, Spannung und Inhalt. Hab mich von der ersten bis zur letzten Seite durchgequält. Man hat bei diesem Buch das Gefühl, das einfach etwas geschrieben wurde um Seiten zu füllen. Für meinen Geschmack absolut  nicht empfehlenswert!

  7. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1 & 2) (ISBN: B008HHNZB4)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1 & 2)

     (32)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    1984. Aomame hat zwei verschieden große Ohren. Beim Rendezvous mit einem reichen Ölhändler zückt sie eine Nadel und ersticht ihn – ein Auftragsmord, um altes Unrecht zu sühnen. Tengo ist Hobby-Schriftsteller. Er soll einen Roman der exzentrischen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, damit sie einen Literaturpreis bekommt. Der Text ist äußerst originell, aber schlecht geschrieben – ein riskanter Auftrag. Aomame wundert sich, warum die Nachrichten ihren Mord nicht melden. Ist sie in eine Parallelwelt geraten? Um diese Sphäre vom gewöhnlichen Leben im Jahr 1984 zu unterscheiden, gibt Aomame der neuen, unheimlichen Welt den Namen 1Q84.
    Inhaltsangabe auf amazon


    Das Buch wollte ich schon lange lesen oder hören.
    Und da ich in letzter Zeit zufällig über mehrere Vergleiche gestolpert bin, die Stephen King mit Haruki Murakami verglichen haben, hat mich das angespornt es nun endlich mal anzugehen.
    Leider bin ich nur bis ungefähr zur Hälfte gekommen, aber jetzt muss ich die Waffen strecken.
    Es ist mir viel zu ausufernd und langatmig erzählt.
    Und was mich bei S. King fast gar nicht stört, was ich bei ihm sogar reizvoll und atmosphärisch empfinde, stört mich hier doch sehr.. 
    Denn ich empfinde es als viel extremer.
    Leider also nichts für mich...
  8. Cover des Buches Sei schlau, stell dich dumm (ISBN: 9783404606696)
    Daniela Katzenberger

    Sei schlau, stell dich dumm

     (316)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Der Spiegel spricht von der "blondesten Medienkarriere des Jahres", für die Bunte ist sie Deutschlands neues Phänomen. Wer ist diese Frau, die rundum für Aufsehen sorgt? Wasserstoffblondierte Kunsthaarmähne, cappuccinofarbene Studiobräune
    und Doppel-D-Silikon-Busen. An "der Katze" scheint wenig echt zu sein, trotzdem kommt sie bestechend authentisch und ehrlich rüber. Ihre Sprüche sind legendär und wenn sie redet, trägt sie das Herz auf der Zunge. Offenherzig und unbeschwert
     wandelt die Katze durchs Leben - kaum zu glauben, dass in ihrem Leben schon viel Mist passiert ist. Davon erzählt sie hier zum ersten Mal. Und davon, wie sie es trotzdem geschafft hat, die zu werden, die sie ist.


    Cover:

    Das Cover finde ich sehr passend, denn es zeigt wie bei allen Büchern der „Katze“ sie höchst selbst und ich finde es gut, dass sie von Anfang an ihrem Schema treu geblieben ist. Der Titel jedoch ist in meinen Augen sehr unpassend zum Inhalt, denn effektiv geht es eher weniger um das dumm stellen, sondern ist eher eine Biografie der Katze und eine Analyse, wie sie zu dem geworden ist, was sie jetzt eben ist. Etwas verwirrend, aber okay, sicher auch Geschmackssache.


    Eigener Eindruck:

    Daniela Katzenberger, Kultblondine und bekannt geworden durch ihr freches Mundwerk sowie ihre tätowierten Augenbrauen, für die sie sich heute auch noch ein bisschen schämt, die aber eine Zeit lang ihr absolutes Markenzeichen waren. Ein Name und mittlerweile eine Marke. Doch wer ist die Blondine überhaupt und wie ist sie zu der geworden, die sie nun ist? In dieser biografieähnlichen Betrachtung schreibt die Blondine darüber, wie sie aufgewachsen ist, was sie geprägt hat und nimmt sich dabei auch selbst ordentlich mit auf die Schippe, so wie wir es aus diversen Fernsehshows gewöhnt sind. Dass der Weg zum Promi nicht immer einfach war und dass sie oft auch missverstanden wird, das zeigt die Blondine in diesem Buch sehr anschaulich auf. 


    In ihrem ersten Buch beschreibt die Kultblondine Daniela Katzenberger was ihr Leben bis jetzt geprägt hat und warum sie so geworden ist, wie sie eben ist. Da gibt es Einblicke in ihr doch recht einfaches Leben als Kind, da wird ohne Pardon über die Männer ihrer Mutter gesprochen, es wird ausgewertet, wie arm sie gelebt haben und dass sie trotzdem eine schöne Kindheit hatte, auch wenn die vielleicht anders gewesen ist, als man sich das bei so manch wohl behütetem Kind vorstellt. Es wird berichtet, wie sie in der Kneipe ihrer Mutter Hausaufgaben machte, wie sie mit ausgeholfen hat, wie es war ihren ersten Freund zu haben und wie es mit ihren Geschwistern war, wenn sie sich mal lieb und weniger lieb hatten. Es wird berichtet, was sie sich damals dabei dachte, als sie sich für die Bild beworben hat oder für diverse TV-Shows und wie es für sie war, als sie endlich für diverse Fernsehsendungen entdeckt wurde. Dass das nicht immer einfach war und dass sie durch die Arbeit vor und hinter der Kamera viele neue Freunde gefunden hat. Das ist alles wirklich interessant und macht Spaß, wenn man es liest. Vor allem, weil die Daniela so schreibt, wie sie auch im Fernsehen quatscht. Also an sich sehr authentisch und wirklich gut gemacht. Aber was an dem Buch doch ein bisschen nervt ist die Tatsache, dass es sich bei vielen Kapitel immer ums Geld dreht und dabei vor allem ihre Mutter scheinbar immer schlecht davon kommt, weil sie als geizig und geldgierig hingestellt wird. Bisweilen sogar wie eine Rabenmutter wirkt. Man muss schon öfter einmal Mitleid mit der Daniela haben. Auch weniger toll fand ich dann zum Schluss die Interviews, wo ihr Medienteam zu Wort kommt. Das kann man mal gelesen haben, war mir aber dann doch zu viel Baupinselei. Dass dann zum Schluss noch so eine Art Quiz kommt, so a la: Wie viel Katze steckt in dir? Nun, das schlug dem Fass dann echt den Boden aus und fand ich wirklich mehr als übertreiben. Überblättert man also die Seiten zum Schluss geflissentlich, bekommt man eine ganz unterhaltsame Biografie. Man sollte aber eben nicht zu viel erwarten, es ist mal eine nette Lektüre für zwischendrin, das war es dann aber auch.


    Fazit:

    3 von 5 Sterne


    Daten:

    ISBN:9783404606696

    Sprache:Deutsch

    Ausgabe:Flexibler Einband

    Umfang:256 Seiten

    Verlag:Bastei Lübbe

    Erscheinungsdatum:14.10.2011

  9. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - Jagd im Mondlicht (ISBN: 9783570380277)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - Jagd im Mondlicht

     (103)
    Aktuelle Rezension von: buecher_liebe21
    Auch bei diesem Band finde ich die Covergestaltung wieder sehr schön. Düster, mystisch und geheimnisvoll, passt also super zum Inhalt.
    Auch hier fiel es mir wieder leicht, in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil ist angenehm, wodurch sich die Geschichte leicht und schnell lesen lässt.
    Die Geschichte ist von Anfang an interessant geschrieben, aber dabei bleibt es leider auch bis fast zum Ende. Die Geschichte tropft quasi vor sich hin, es passiert nicht wirklich viel, wodurch manchmal etwas langatmige Passagen enstehen und spannend wird es auch nicht. Dadurch hatte ich auch leider nicht das Bedürfnis, immer weiterzulesen. Erst in den letzten 100 Seiten baut sich ein wenig Spannung auf, die jedoch leider auch schnell wieder verfliegt. Der Showdown am Ende hat mir leider eigentlich so ziemlich komplett gefehlt. Es wurde zwar gefährlich und actionreich, aber es hielt sich überhaupt nicht lange und war etwas platt.
    Die Protagonisten sind nach wie vor nicht so charakterisiert, wie sie damals bei Lisa J. Smith waren, doch es bessert sich immerhin schon etwas.
    Die Kapitel sind von der Länge her gut eingeteilt und die jeweiligen unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonisten haben mir gut gefallen. Dadurch hat man immer erfahren, was die jeweiligen Charaktere gerade unternahmen.
    Letztendlich bin ich leider auch von diesem Band enttäuscht. Die vorherigen Bände von Lisa J. Smith überlegen deutlich die Bände des Ghostwriters bisher. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass der nächste Band wieder besser wird. Da ich ein großer Fan dieser Reihe bin, werde ich die Folgebände auch lesen. Wäre dies nicht der Fall, würde ich wahrscheinlich spätestens nach diesem Band die Reihe beenden. Aber da dies nicht der Fall ist, war es schön, diesen Band gelesen zu haben und ich freue mich auf den nächsten. Deswegen gibt es auch gut gemeinte drei Sterne von mir.
  10. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - Jagd im Morgengrauen (ISBN: 9783570380284)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - Jagd im Morgengrauen

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Booksaredifferentworlds
    Lisa J. Smith- Tagebuch eines Vampirs- Jagd im Morgengrauen
    Showdown auf dem Campus von Dalcrest College: Nicolaus, der älteste und mächtigste aller Vampire, ist wieder zum Leben erwacht – und hat nur eines im Sinn: Elena und ihre Gefährten zu vernichten! Eine atemlose Jagd beginnt, und es gibt nur eine Chance, dem Bösen zu entrinnen: Elena muss sich endgültig zwischen Stefano und Damon entscheiden – und sie muss sich ihrem Schicksal stellen, denn als Wächterin hat sie die Macht, Nicolaus zu besiegen. Doch das Geheimnis ihrer Vergangenheit fordert einen folgenschweren Entschluss ...


    Produktinformation
    Taschenbuch: 448 Seiten
    Verlag: cbt (9. April 2013)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3570380289
    ISBN-13: 978-3570380284
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
    Originaltitel: The Vampire Diaries: The Hunters: Destiny Rising
    Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 4,1 x 18,6 cm

    Inhalt:

    Die Freunde kehren nach Problemen mit der Vitale Society endlich wieder ans College zurück. Wobei hier erwarten sie böse Vorahnungen, die Reste der Society unter Ethan lässt Nicolaus den gefürchteten Feind wieder auferstehen. In all diesem steht ihnen jedoch keine Hilfe von Damon parat, da dieser sich nach Elenas Entscheidung mit Stefano zusammen zu sein zurückgezogen hat und nicht mehr mit sich reden lässt. Als sich Elena dann auch noch entscheiden muss, ob sie ihre neue Stelle als Wächterin antreten will, ist das Chaos gerade zu perfekt.

    Charaktere:

    In diesem Buch tauchen neben den üblichen Charakteren, unter anderem auch altbekannte wieder auf. So spielen Merediths Bruder Christian und Caterina eine Rolle. Außerdem werden neue Charakter wie André und Elenas Mutter in einer wichtigen Funktion eingeführt.
    Was auch sehr nett zu sehen war, war Bonnies Entwicklung zu jemanden starken und selbstsicheren, wo sie doch immer mehr das Küken der Gruppe war.

    Cover:

    Das Cover ist wie immer in einem netten blau und schwarz gehalten.

    Fazit:

    Das Buch läuft zu Anfang etwas langsam an, da es genau an den Vorgängerteil anknüpft und man ein paar Seiten braucht um sich wieder rein zu lesen, dennoch werden im Laufe des Buches verblüffende Wandlungen eingeworfen und einige Charakter so auch Tyler und Caroline scheinen eine komplette mentale Wendung erlebt zu haben. Also alles in allem sehr zu empfehlen für alle Vampire Diaries Fans, die wissen wollen wie es weiter geht, man sollte nur zuerst die anderen 10 Teile lesen, da es sonst zu Verwirrung bei den Referenzen kommen könnte.
  11. Cover des Buches Der Verrat (ISBN: 9783426514023)
    Val McDermid

    Der Verrat

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Ewynn

    Der Verrat 

    von Val McDermid


    Es handelt sich um das erste Buch, das ich von Val McDermid lese. Ein "Thriller" nur in Anführungszeichen, denn ich hab schon brisantere Romane gelesen. 

    Durch den Klappentext hatte ich eine andere Erwartung an die Geschichte. Der "Abstecher" in die Vergangenheit nahm sehr viel mehr Raum ein als vermutet und nahm gleich zu Beginn die Spannung aus der Geschichte. Die Vorgeschichte fand ich zunehmend interessant, und auch wichtig für das Verstädnis, aber unpassend für einen Thriller. 

    Wenn ich diesen Aspekt einmal bei Seite lasse, fand ich das Buch ausgezeichnet. Hervorragend geschrieben, insbesondere das Rätsel um den Entführer bzw. Verräter, wie der Titel ja schon erahnen lässt ... 

    Auch der Einblick in das Leben einer Ghostwriterin und die Freundschaft mit einer Prominenten war sehr interessant. Mir gefielen (falt alle) Rollen, die jeder etwas Besonderes hatte, und deren Entwicklung ich sehr interessant fand. Nick Nicolaides entpuppte sich als mein Lieblingscharakter. Viele kleine Wendungen und Überraschungsmomente (auch in der Vorgeschichtr) hielten mein Interesse aufrecht, auch wenn die echte Thriller-Spannung fehlte. 

    Die Entführungsgeschichte selbst, sowie auch die Ermittlungen von Vivian McKuras, hatten nicht viel Raum, schufen aber das Fundament für das bahnbrechende Finale. 

    Das Ende - aufgeteilt in Private Ermittlung und die Auflösung - war wirklich spannend und schockierend. Es hatte eigentlich alles, was man sich von einem Thriller wünschte könnte ... mit einem kleinen Aber. 

    Aber: 1. Die Einleitung der Auflösung kam zu aprupt. Stephs Erkenntnis kam ohne Vorwarnung. Für den Leser fehlte da Etwas (z.B. Gedanken), die diese Eingebung erklärt hätten. 2. Mir fehlte das "danach". Ein Epilog hätte das gelöst. Meiner Meinung nach herrschen noch zu viele offene Fragen. Bezüglich der Ermittlungen und Stephs, Nicks und Jimmys Leben. Den Umgang oder die Reaktionen auf das Erlebte waren non-existent. Das führte zu einem aprupten Ende und einem unbefriediedigen Gefühl bei mir als Leserin.

    Nicht viel Kritik, aber entscheidende. Der letzte Punkt machte den Unterschied zwischen 3 und 4 Sternen letztendlich aus. Für den Stil und den Überraschungseffekt hätte ich nämlich sehr gerne 4 Sterne vergeben. Nach dieser Leseerfahrung würde ich definitiv wieder zu einem Buch/Thriller von Val McDermid greifen, jedoch mit einer anderen Erwartungshaltung.

    3 Sterne 


     



  12. Cover des Buches Regenroman (ISBN: 9783442469161)
    Karen Duve

    Regenroman

     (136)
    Aktuelle Rezension von: liyah40

    Ich entdeckte das Buch in einem hiesigen Secondhand-Buchladen und da ich Taxi sehr mochte, nahm ich es mit.

    Karen Duve erzählt die Geschichte eines jungen Ehepaars, dass kaum das sie sich kennengelernt haben, heirateten. Leon ist ein erfolgloser Schriftsteller der sich an Gedichten versucht, Martina ist Mitte zwanzig, eine bildschöne, unsichere Frau, die unter Bulimie leidet. Harry, Leons bester Freund, vermittelt ihm einen Auftrag: Er soll die Biografie des Zuhälters und Boxers Pfitzners schreiben. Pfitzner gibt ihm einen Vorschuss und seinen alten Mercedes, den Rest bekommt er nach Fertigstellung des Buches. Endlich besitzt Leon Geld und träumt von einem eigenen Haus im grünen und zieht mit seiner Frau gen Osten. Dort finden sie in einem kleinen Dorf ein Haus, umgeben von einem Moor, die Natur fasziniert Leon und er träumt von einer großen Schriftsteller Karriere.

    Es regnet, es regnet ununterbrochen, dass Haus ist klamm, feucht und voller Schimmel, vergeblich versucht das Ehepaar, beide mit zwei linken Händen ausgestattet, das Haus in Schuss zu kriegen, was ihnen nicht gelingen mag. Ihre nächsten Nachbarn sind zwei seltsame Schwestern, doch freundet Martina sich mit der burschikosen Kay an, die ihnen von da an zur Hand geht. Dem Ehepaar ist ein Hund zugelaufen und Martina macht es sich zur Aufgabe ihn zu retten, aber immer mehr bekommt man das Gefühl, dass er Martina rettet, in diesem zunehmend beklemmenden Leben, denn nicht nur der Regen schlägt aufs Gemüt, sondern auch Pfitzners Besuche, der nicht zufrieden mit Leons arbeiten ist und zunehmend Druck ausübt...

    Ein atmosphärisch dichter Roman, die Geschichte kriecht in den Leser, wie die Feuchtigkeit in das Haus. Ein Buch das einen an manchen Stellen ekelt, dass einen Schmunzeln lässt, dass einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Schnappt euch eine Decke und eine schöne Tasse Tee und fangt an zu lesen- es lohnt sich!

     

  13. Cover des Buches Ghost (ISBN: 9783453406148)
    Robert Harris

    Ghost

     (119)
    Aktuelle Rezension von: BenMillennium

    Inhalt:

    Der britische, ehemalige Premierminister Adam Lang möchte seine Memoiren durch einen neuen Ghostwriter fertigstellen lassen, nachdem sein ursprünglicher Ghostwriter auf ungeklärte Weise zu Tode gekommen ist (bzw. es war als Unfall deklariert worden. Aus der "Ich-Perspektive" begleiten wir den neuen Ghostwriters des Ex-Primiers. Bei den Nachforschungen über Adam Lang deckt der Ghostwriter mehr und mehr Indizien und Hinweise auf, die den Ex-Premierminister mit grauenhaften Kriegsverbrechen in Verbindung bringen könnten. Dabei geht es bald schon um Leben und Tod und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...


    Meinung:

    Für mich nach Intrige der beste Harris. Auch in diesem Buch schafft es Harris wieder wahre Gegebenheiten mit einer Würze Fiktion und einem alternativen Ende zu einem spannenden, fesselnden Roman zu bündeln, der einem durchaus so glaubwürdig erscheint, dass man denken könnte, das Buch ist doch mehr als nur ein gut recherchierter Roman! Mehr seht ihr in meinem Video.

    5 fette Sterne für diese politische Abrechnung mit dem Ex-Premierminister Tony Blair.  

  14. Cover des Buches Lebt (ISBN: 9783596196517)
    Orkun Ertener

    Lebt

     (25)
    Aktuelle Rezension von: pegu
    Gerade habe ich das Buch zugeklappt und bin hin und hergerissen. Selten hab ich erlebt sich meine Meinung zu einem Buch von Seite zu Seite geändert wie hier.
    Wir begleiten die Protagonisten Cen und Anna auf der Suche nach ihrer Vergangenheit, auf die Geschichte ihrer Eltern die ihnen lange verborgen blieb. Dabei geht die Reise einmal quer duch ganz Europa um verschiedene Schnipsel des verborgenen aufzudecken.
    Am Anfang kam ich mit dem doch sehr ungewohnten Schreibstil nicht wirklich klar aber irgendwann hat er mich doch gepackt. Nicht durchgehend aber sobald ich verlorend mit dem Buch da saß wurde ich doch sofort wieder abgeholt und wollte wissen wie es weiter geht.
    Was das Buch ausmacht ist sowohl die vermischung aus realer und fiktiver Geschichte, aber auch die zwischenmenschlichen Beziehungen und Gefühle und vorallem das, was zwischen den passiert. 
  15. Cover des Buches Bisduvergisst (ISBN: 9783839210345)
    Friederike Schmöe

    Bisduvergisst

     (33)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16
    ~~~
    Titel: Bisduvergisst (Bd 3 der Kea Laverde Reihe)
    Autorin: Friederike Schmöe
    Genre: Krimi, leichter Thriller
    Verlag: Gmeiner Verlag GmbH
    Erschienen:  2010
    Seitenanzahl: 274 + 9 Seiten Werbung
    ~~~

    Zeit des Vergessens - Sommer 2009, während der "Landshuter Hochzeit". Als die 82-jährige Irma Schwand die niederschmetternde Diagnose Alzheimer erhält, beauftragt sie die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde, ihre Erinnerungen aufzuschreiben. Die Autobiografie ist für ihre Enkelin Julika bestimmt. Doch kurz nach dem letzten Interview mit Irma wird das Mädchen ermordet aufgefunden. Während der Kokon des Vergessens sich immer enger um die alte Dame schließt, entdeckt Kea, dass Irma jahrzehntelang einen Mord gedeckt hat - eine Tat, die in den letzten Wochen des 2. Weltkriegs geschah...

    Friederike Schmöe wurde 1967 in Coburg geboren. Heute lebt sie in Bamberg. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist habilitierte Germanistin als Dozentin an den Universitäten in Bamberg und Saarbrücken beschäftigt. Mit Katinka Palfy, der kultigen Heldin ihrer ersten Romane, hat sie sich in der Krimiszene längst einen Namen gemacht. Bisduvergisst ist nach Schweigfeinstill und Fliehganzleis der dritte Band ihrer Krimiserie um die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde.


    Meine Meinung:
    Bei dem Cover handelt es sich um ein typisches Friederike Schmöe (und für die Kea Laverde Reihe typisches) Cover. Relativ schlicht gehalten und gibt schon mal einen Hinweis auf den Mordfall, der in diesem Buch behandelt wird. Auch der Titel gefällt mir gut und gibt natürlich auch schon ein paar Hinweise auf das Hauptthema dieses Bandes. Nämlich das Vergessen. Wie ich immer sage, durch das Cover wäre ich wahrscheinlich nicht auf das Buch gestoßen, aber dafür auf den Titel. Im Endeffekt hat mir meine Mutter Friederike Schmöe empfohlen, weswegen ich diese Reihe angefangen habe und dieser Teil kommt nun mal als nächstes.
    Der Schreibstil gefällt mir nach wie vor sehr gut. Er ist eher locker und leicht verständlich. Das Buch lässt sich fliesend lesen und man wird gleichzeitig gut unterhalten und muss dabei keine anstrengende Kopfarbeit verrichten. Also alles in einem perfekt. Das einzige was mir vielleicht aufgefallen ist, dass es in diesem Teil ein paar plötzliche Sprünge gab. Zum Beispiel fand die Unterhaltung in einem Haus statt und plötzlich waren sie im Auto. Ohne einem Absatz dazwischen. Aber das war im ganzen Buch vielleicht 2-3 Mal so. Also nur eine Kleinigkeit. Was mir noch gut gefallen hat, waren die Zitate/Sprüche, die vor jedem neuem Kapitel angeführt wurden. In den anderen Teilen war das nämlich nicht so.
    Das Thema fand ich mal wieder interessant. Diesmal ging es um die Krankheit Alzheimer und um das Vergessen. Eine schwierige Krankheit, die viel Trauer und Schmerz mit sich bringt. Schmöe hat die Kapitel, in denen Irma (die Alzheimer hat) erzählt, in einem bestimmten Schreibstil gehalten. Dieser Schreibstil machte einem die Verwirrtheit und die intensiven Gefühle, die Irma umschwirrten, sehr deutlich erkennbar und genau das hat diesen Teil "Bisduvergisst" zu einem besonderen Erlebnis gemacht.
    Es gibt, wie im vorherigen Teil, Zeitsprünge. Diesmal in die Jahre um 1945. Im letzten Teil war mir das zu viel Geschichte und vorallem zu viel Politik. Aber diesmal hat es mir sehr viel Spaß gemacht in diese Zeit einzutauchen und mitzuerleben. Übrigens (das schreibt Schmöe am Schluss) beruht diese Geschichte teilweise auf wahren Begebenheiten - das macht es umso interessanter.
    Auch tauchen wieder neue spannende Charaktere auf, die es für die Hauptprotagonisten schwerer und leichter machen. Diesmal fand ich insbesondere Yoo Lim und Herr Leitner besonders toll. Ich hoffe, dass die beiden nochmal irgendwann auftauchen oder wenigstens ab und zu mal auftauchen. 
    Außerdem beschäftigt sich Schmöe in jedem Buch mit einer neuen Umgebung und deren Besonderheiten (vorzugsweise in Deutschland). Diesmal werden wir in das bunte Geschehen der Landshuter Hochzeit geworfen. Ich mag das sehr gerne, dass ich während ich einer fiktiven Geschichte nachgehe, auch viel über bestimmte Gebiete und Bräuche erfahre. Deswegen lese ich auch so gerne diese Buchreihe.
    Alles in einem hat mir das Buch wieder gut gefallen. Sowohl Schreibstil als auch Charaktere, Idee und das Ende haben gut harmoniert und haben mich ausgesprochen gut unterhalten.

  16. Cover des Buches Zeilen unserer Liebe (ISBN: 9783944421216)
    Patricia Adam

    Zeilen unserer Liebe

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Becky_loves_books
    Cover:
    Das Cover mit dem sich küssenden Paar würde mich jetzt nicht unbedingt von den Stühlen reißen, obwohl das Bild ansich gar nicht schlecht ist. Die Farbgebung und die Schriftart gefallen mir dagegen sehr gut. Wie immer bei den Büchern aus dem Hause THG ist der Verlagsname auch hier wieder liebevoll ins Gesamtbild integriert. Diesmal in Form eines herzförmigen Anhängers in silber.

    Meinung: Wir lernen Jillian kennen, die sich für Geld anbietet. Allerdings nicht im sexuellen Sinne. Sie ist Ghostwriterin und bietet ihr literarisches Talent an. So weit so gut. Als allerdings ihr Ex-Freund Steven auftaucht, gerät ihre ganze Welt ins Wanken.
    Zunächst wirkt Jillian wie eine starke junge Frau, aber als Steven auftaucht, merkt man schnell, dass sie ein scheues und verletztes Wesen ist. Steven hingegen wirkt sehr selbstsicher. Im Laufe der Geschichte erkennt man aber, dass er sehrwohl eine sehr gefühlvolle Seite hat. Allerdings hat er in der Vergangenheit oft falsche Entscheidungen getroffen, die auch dafür sorgten, dass Jillian letztlich das Weite suchte. Die Protagonisten fand ich gut ausgearbeitet und realistisch dargestellt.
    Was dann folgt, ist eine emotionale Reise in die Vergangenheit der beiden und die Suche nach der Antwort auf die Frage: War Steven wirklich allein Schuld am Aus der Beziehung? Wie so oft im Leben ist der Schlüssel zum Glück eigentlich "nur" die richtige Kommunikation untereinander. Aber Menschen gehen nunmal selten den einfachen Weg und so müssen auch Jullian und Steve zuerst lernen, wer sie selbst eigentlich sind und was sie im Leben wollen.
    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da der Leser direkt angesprochen wird und somit das Gefühl hat, selbst am Geschehen teilzunehmen. Durch die abwechselnde Sicht der beiden Protagonisten erlebt man deren Gedanken und Emotionen viel intensiver.

    Fazit:
    Dieser Roman ist eine Lektüre, die man - einmal gefesselt -  in einem Rutsch liest. Die Story ist emotional bis in die Zehenspitzen und sorgt für unterhaltsame und gefühlvolle Lesestunden. Direkt aus dem Leben gegriffen und absolut nachvollziehbar. Mir ging es dabei so, dass ich die Entscheidungen meines Lebens noch einmal genauer betrachtete und länger darüber nachdachte.
    Nicht platt oder seicht - einfach nur schön!
  17. Cover des Buches Ghost (ISBN: 9783837100853)
    Robert Harris

    Ghost

     (18)
    Aktuelle Rezension von: black_horse
    Mit diesem Buch begibt sich Autor Robert Harris in politische Gefilde.
    Der britische Premierminister Adam Lang ist in den Ruhestand gegangen und will nun seine Memoiren veröffentlichen. Doch leider verunglückt sein Ghostwriter tödlich.
    Das Buch ist aus der Perspektive des Mannes geschrieben, der die Rolle des Ghosts übernimmt. Während er sich dem Ex-Premier in Gesprächen nähert, droht diesem eine Anklage als Kriegsverbrecher.

    Harris greift offensichtlich reale Vorbilder auf und versucht eine spannende Handlung um die undurchsichtige Vergangenheit des Adam Lang aufzubauen. Leider konnte mich die Handlung nicht wirklich fesseln. Die Personen bleiben mir zu blass und zu viele Fragen bleiben offen.

    Das Hörbuch - ich habe die gekürzte Version mit Hannes Jaenicke gehört - ist gut gelesen. Evtl. sind durch die Kürzungen Anschlüsse verloren gegangen, die zum genaueren Verständnis beigetragen hätten.

    Insgesamt war das Hörbuch angenehm zu hören, konnte mich aber inhaltlich nicht wirklich überzeugen, was aber auch daran liegen könnte, dass Politthriller nicht zu meinem bevorzugten Genre gehören.
  18. Cover des Buches Die Speed Queen (ISBN: 9783499226403)
    Stewart O'Nan

    Die Speed Queen

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Jeami

    So eine Art Roadmovie, in dem die zum Tode verurteilte und kurz vor ihrer Hinrichtung stehende Majorie Bänder bespricht, auf denen sie erzählt, wie sie zusammen mit ihrem Mann Larmont und ihrer Freundin Natalie 13 Menschen umgebracht hat.

    Das Thema ist nicht wirklich neu, doch die Geschichte beeindruckt dadurch, dass Majorie relativ emotionslos aus ihrem von Anfang an verpfuschten Leben erzählt. Lakonisch spult sie ab, wie es zu den Morden gekommen ist. Irgendwie haben sich diese Morde nebenbei ergeben, völlig sinnlos und dadurch sehr traurig.

  19. Cover des Buches Erinnerung des Herzens (ISBN: 9783453421448)
    Nora Roberts

    Erinnerung des Herzens

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn

    Eines der eher älteren Bücher der Bestsellerautorin, aber es hat über die beinahe 3 Jahrzehnte seit seiner Ersterscheinung nichts von seiner Aktualität und seiner Spannung eingebüßt.

    Wir begegnen Julia, die von der berühmt berüchtigten Schauspielerin Eve dazu verpflichtet wird ihre Biografie zu verfassen. Beim Schreiben der selbigen, werden bald Skandale und Erinnerungen wach, die besser in Ruhe gelassen worden wären.

    Wie auch bei vielen anderen Büchern, versteht es Nora Roberts auch hier wieder ihre Charaktere authentisch und mit viel Zeit und noch mehr Facetten einzuführen und auszubauen. Alle Protagonisten ergänzen sich detaillegetreu und fließend mit den vielen Nebencharakteren. Jeder Charakter kriegt seine Chance sich selbst zu erzählen.

    Die Geschichte ist gut aufgebaut und schwenken immer zwischen Eves Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. Es könnte leicht langatmig werden, aber das ist es nicht. Eve hatte ein interessantes Leben. Man konnte zwischendurch sogar ein paar Mal vergessen, dass es reine Fiktion ist.

    Roberts ist und bleibt die Königin der Beziehungsentwicklung unter ihren Protagonisten. Die Verbindung zwischen Julia und Paul ist selbstverständlich wie immer wunderschön hervorgearbeitet, in diesem Buch sind es aber vor allem die anderen zwischenmenschlichen Beziehungen, die einem ins Auge fallen und sich im Herzen festsetzen. Gerade die Beziehung von Paul und Brandon ist sehr schön, oder auch die zwischen Eve und Julia.

    Durch einen zwar kurzen, aber spannend gehaltenen Prolog führt Roberts ihre Geschichte ein, und genau dieser Prolog ist es, der den Spannungsbogen über die ganze Geschichte hinweg stetig aufrecht erhält.

    Einfach super gemacht von der Grand Dame der Unterhaltungsliteratur. Mehr kann man dazu gar nicht sagen.

    Einzig und allein die vielen Übersetzungsfehler könnte man bemängeln, da dieses Buch aber vor dreißig Jahren übersetzt und bestimmt seitdem verbessert wurde, finde ich, sollte ihm das nicht angelastet werden.

  20. Cover des Buches Pandora im Kongo (ISBN: 9783596174249)
    Albert Sánchez Piñol

    Pandora im Kongo

     (85)
    Aktuelle Rezension von: KasiaJaeckel
    Heute nehme ich mir endlich die Zeit und erzähle Euch über Thomas Thomson und sein literarisches Abenteuer im Kongo. Zunächst – wenn Ihr keine Lust zum Rumklicken habt, fasse ich den Akteur und den Start von Piñols Handlung nochmal zusammen:

    Unser Held mit dem klangvollen Namen Thomas Thomson ist ein brotloser Schriftsteller im Jahre 1914. Über eine unterhaltsame Schicksalsverwicklung – beginnend in London der damaligen Zeit – kommt er mit einem Mordfall in Kontakt, der ihn zumindest schriftstellerisch auf eine Reise in den Kongo schickt. Ein Anwalt ersucht ihn durch die Umsetzung der Ereignisse um den Mord an zwei Adelsnachkommen in Form eines Buches für einen wohlwollenden Blick gegenüber dem Angeklagten zu sorgen. Wie er den Auftrag umsetzt, sich in die Geschichte hineinsaugen lässt und ob er auch tatsächlich selbst in den Kongo fährt, bleibt am Anfang des Buches und auch in allen Ankündigungen ein kleines Geheimnis…ich habe mich entschieden zu der Frage ein Mäntelchen des Schweigens auszubreiten, möchte jedoch anklingen lassen, dass die Geschichte eine fast utopische Wandlung erfährt.

    Laß uns spielen, oder: Eine unvergessliche Spannungskurve

    Ihr kennt das sicherlich alle, es gibt gute Bücher, erfreuliche Bücher, lehrreiche Bücher, schlechte Bücher und Bücher, die man nie wieder aus dem eigenen Buchgedächtnis streichen wird. „Pandora im Kongo“ zählt für mich zu dieser letzten Sorte. Der spielerische Schreibstil und der nicht endend wollende Wortschatz des Autors lassen mich den Hut ziehen. Trotz teilweise langer und auch zuweilen verschachtelter Sätze fiel mir das Lesen niemals schwer.

    Mit jeder Seite versank ich tiefer im Jahr 1914 und tiefer in dem heißen, wilden Urwald des Kongo. Die Umgebung entstand mühelos vor meinem inneren Auge und die einzeln beschriebenen Grausamkeiten der beiden Adelssöhne, sprich der to-be-Leichen, jagten mir Schauer den Rücken runter. Auf diese Weise dem vermeintlichen Täter zuhörend, schlüpfte ich automatisch in die Rolle von Thomas Thomson. Ich konnte seine widersprüchlichen Gefühle der Geschichte gegenüber, seine Mühen an dem eigenen Buch und seine Verzweiflung, je mehr er dem Angeklagten Glauben schenkte, selbst nachspüren.

    Um Euch noch einen Vergleich ob meiner Begeisterung zukommen zu lassen: Daß ich einem Erzählstrang mit solch einer Atemlosigkeit gefolgt bin, ist mir zuletzt im Fall der „Stadt der Diebe“ von David Benioff (Meistererzähler und Produzent von Game of Thrones) widerfahren und auch davor eher selten.

    Zum Ende des Buchs sei gesagt, dass man um jeden Preis bis zum allerletzten Buchstaben lesen muss. Die Wendungen hören nicht eher auf und auch der Emotionsregen für den Leser nicht.

    Ich werde mir so schnell wie möglich die beiden weiteren Büchern des Autors besorgen und hoffentlich mit vergleichbarer Begeisterung verschlingen können. Mit „Im Rausch der Stille“ gelang Albert Sánchez Piñol bereits 2003 der internationale Durchbruch. Ferner ist auf Deutsch auch „Der Untergang Barcelonas“ erschienen. Alle drei im Fischer-Verlag.

    Ich wünsche Euch weiterhin eine belesene Zeit und vielleicht ja auch viel Spaß mit Thomas Thomson im Kongo…
    Eure Kasia
  21. Cover des Buches Fliehganzleis (ISBN: 9783839210123)
    Friederike Schmöe

    Fliehganzleis

     (44)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16
    ~~~
    Titel: Fliehganzleis (Bd 2 der Kea Laverde Reihe)
    Autorin: Friederike Schmöe
    Genre: Krimi, leichter Thriller
    Verlag: Gmeiner-Verlag GmbH
    Erschienen: 2009
    Seitenanzahl: 321 + 11 Seiten Erklärungen zum Buch und Werbung
    ~~~

    Unbewältigte Vergangenheit - Larissa Gräfin Rothenstayn, die in der DDR aufwuchs und 1975 in den Westen fliehen konnte, bittet die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Dann wird sie in ihrem Schloss in Unterfranken von einem Unbekannten schwer verletzt, die Polizei spricht von versuchtem Mord. Kea arbeitet sich durch das Familienarchiv. Ihre Recherchen führen sie zurück in das Jahr 1968 und zu einem Verbrechen, das nie gesühnt wurde...

    Friederike Schmöe wurde 1967 in Coburg geboren. Heute lebt sie in Bamberg. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist die habilitierte Germanistin als Dozentin an den Universitäten in Bamberg und Saarbrücken beschäftigt. Mit Katinka Palfy, der kultigen Heldin ihrer ersten acht Romane, hat sie sich in der Krimiszene längst einen Namen gemacht. Fliehganzleis ist nach Schweigfeinstill der zweite Band ihrer Krimiserie um die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde.

    Meine Meinung:
    Dieses Cover hat mir diesmal besser gefallen. Es ist zwar noch eher schlicht und ist jetzt nichts Besonderes, aber ich finde es schon sehr viel besser als das vom ersten Band. Ansonsten wirkt es wie eine Fotografie, die ich auch angefertigt hätte (als Laie).
    Der Titel zeichnet sich durch das zusammengeschriebene Wort deutlich von der Menge ab und fällt dementsprechend positiv auf.
    Der Schreibstil ist solide - nichts Besonderes, aber flüssig zu lesen. Das Buch ist eher locker geschrieben und macht Spaß zu lesen.
    Größtenteils zumindest. Ich hatte nämlich das Gefühl als wäre der Schreibstil in diesem Teil etwas ernster als beim Vorgänger. Und zusätzlich wurden Orte und Gefühle diesmal deutlicher hervorgehoben.
    Die Charaktere zeichneten sich wieder durch Vielfältigkeit und Abwechslung aus. Die meisten Charaktere sind zudem auch sympathisch. Manche eher nicht. Aber natürlich wäre eine Geschichte ohne blöden Charaktere langweilig. Wir erfahren etwas mehr über die Hauptprotagonisten. Vor allem Kea Laverde wurde gefühlstechnisch mehr in den Vordergrund gestellt. In diesem Teil wirkte sie viel zerbrechlicher und trauriger als sonst, obwohl sie ja eher die durchsetzungsfähige und chaotische Frau mittleren Alters ist. Das fand ich etwas schade, aber auch verständlich. Allgemein wurde aber diesmal weniger Wert auf die sozialen Kontakte und Verbindungen zwischen den Hauptcharakteren gelegt. Den Charakteren, die für diesen Mordfall wichtig waren, wurden viel eingehender beleuchtet.
    Die Story war spannend und an sich interessant. Allerdings viel zu viel Politik. Meiner Meinung nach. Das hat mir einen großen Dämpfer dafür gegeben dieses Buch noch mehr zu mögen und hat mich sehr gelangweilt und war immer froh, wenn diese politischen Gespräche zu Ende waren. Zum Glück kennt sich mein Freund in so etwas gut aus und konnte  mir etwas Nachhilfe geben, sonst hätte ich die Geschichte gar nicht mehr verstanden, weil ich mich zusätzlich nicht viel mit Politik beschäftige - vor allem nicht über die Politik von damals. Dafür lernt man was dazu. Die geschichtlichen Ereignisse weisen eine gute Recherche auf, denn die meisten Geschehnisse sind Fakten aus dem echten Leben - am Ende vom Buch, im Nachwort, wird alles nochmal genauer aufgezeigt was der Realität entspricht und was nicht.
    Auch das Ende hat mir gut gefallen und bin schon auf den nächsten Band gespannt, wenn Kea Laverde ganz zufälligerweise an Ort und Stelle ist, wenn ein Mord begangen wurde. 
    (Sie hat innerhalb eines Jahres mehr Morde erlebt als ich wahrscheinlich in meinem ganzen Leben mitbekommen werde - wenn überhaupt. Aber natürlich wäre es ohne kein Krimi.)

    Wer Fragen hat, darf mich gerne privat auf LovelyBooks anschreiben :)

  22. Cover des Buches Chronic City (ISBN: 9783608501070)
    Jonathan Lethem

    Chronic City

     (55)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Chronic City von Jonathan Lethem erzählt die verrückt-fantastische Geschichte von Chase Insteadman, einem ehemaligen Kinderstar, der seinen verblassten Ruhm in der High Society Manhattans mit dem wohligen Gefühl einer gesicherten Wohlstandsgeborgenheit erlebt. Zwischen Wohltätigkeitsveranstaltungen und einem Gelegenheitsjob als Synchronsprecher treibt es Chase dieser Tage wie ein Blatt im Wind durch Manhattan. Wäre da nicht Janice Trumbull seine Verlobte, die im All als Astronautin zusammen mit ihren amerikanischen und russischen Kollegen ums Überleben kämpft, vielleicht würde sich schon niemand mehr an Chase und seine Rolle als Warren Zoom in der Daily Soap Martyr & Pesty erinnern. Aber Janices‘ Liebesbriefe an Chase werden zum Wohle aller in der kriegsfreien Ausgabe der Times veröffentlicht und ermöglichen es der geschätzten Öffentlichkeit mit Chase und Janice zu hoffen und zu verzweifeln.

    Als Chase den verschrobenen Kulturkritiker Perkus Tooth kennenlernt scheint Bewegung und auch echte Freundschaft in sein Leben zu kommen…und ein Gewissenskonflikt in Sachen Liebe, denn Perkus‘ ehemalige Gehilfin und Ghostwriterin Oona Lazlo zieht seine Aufmerksamkeit magisch in ihren Bann.

    Chronic City ist auf eine unterschwellige Art so wundervoll surreal, dass man beim Schmökern beinahe vergißt, dass all die verqueren Begebenheiten, wie die Tyrranei durch einen gigantischen Tiger oder die auf den Kopf gestellten Naturereignisse auf einen viel größeren Betrug hindeuten müssen. Und zunächst erscheint alles einfach nur wie eine verrückt fröhliche Geschichte um durchkiffte Nächte, verrückte eBay-Auktionen um geheimnisvolle Kaldrone und eine abstruse New York Atmosphäre, aber Chase stellt zunehmend fest, dass das Drehbuch seines Lebens wohl ohne seine Zustimmung umgeschrieben wurde.

    Nach „Festung der Einsamkeit“ ein weiterer Lethem, der mich voll und ganz in Beschlag genommen und begeistert hat.

  23. Cover des Buches Crashing Heat - Drückende Hitze (ISBN: 9783864258688)
    Richard Castle

    Crashing Heat - Drückende Hitze

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Mona174

    Wie immer eine gelungene Fortsetzung der Buchreihe. Allerdings hat mir etwas Spannung in diesem Buch gefehlt. Ich fand die Handlung etwas zu sehr vorhersehbar. Es fehlte zum Schluss der Spannungsaufbau. Insgesamt aber eine flüssige, lesenswerte Fortsetzung der Reihe.  Inzwischen wurde meiner Meinung nach auch mehr auf die Beziehung zwischen den beiden Hauptdarstellern eingegangen, als um den eigentlichen Fall.

  24. Cover des Buches Chaos (ISBN: 9783644043817)
    David Mitchell

    Chaos

     (61)
    Aktuelle Rezension von: MariaAlexandra
    Wenn ich Chaos damals gelesen hätte, als der Episodenroman schienen ist, hätte ich mich gefragt, was nach so einem grandiosen Debüt noch kommen soll. Die Ideen, die der Autor aufgreift, sind bemerkenswert frisch, philosophisch und erzählerisch grandios ausgearbeitet. Unter anderem spielen mit: ein U-Bahn-Terrorist, ein Finanztyp, der einen Geist sieht, eine alte Frau, die die Wirren der Kulturrevolution in China durchlebt und mit einem Baum redet (der auch noch antwortet), eine russische Kunstdiebin, eine KI – und ein bisschen Quantenphysik ist auch dabei. Es ist schon ein kleines Wunder, dies alles logisch, nachvollziehbar und intelligent unter einen Hut zu bringen.
    Besonders die Charakterzeichung der Kunstdiebin hat mich nachhaltig beeindruckt. Nachdem auch dieses Kapitel aus der Ich-Perspektive erzählt wird, ist so etwas ja wirklich schwer – am Anfang glaubt man ihr alles, was sie über sich selbst erzählt und dann blättert so langsam der Lack ... So meint man am Ende des Kapitels die Protagonistin besser zu kennen als sie sich selbst.
    Und wenn man vorher schon den Wolkenatlas gelesen hat, dann trifft man wieder auf „alte Bekannte“. Chaos scheint ein „Spin-off“ zum Wolkenatlas zu sein.
    Mitchell ist damit wirklich ein Weltenerschaffer, der den Leser in ein durchaus mögliches und keineswegs absurdes Paralleluniversum mitnimmt. Und gerade bei Chaos fühle ich mich deswegen an Haruki Murakami erinnert – nur eben auf „Britisch“. Ich bin absolut entzückt!

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