Bücher mit dem Tag "ghule"
17 Bücher
- Sabaa Tahir
Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
(214)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksSchon die ersten beiden Bände haben mich total begeistert – und auch wenn sich Band 3 zwischendurch ein klein wenig gezogen hat (wirklich nur Meckern auf hohem Niveau!), hat es sich absolut gelohnt dranzubleiben. ✨
Die Geschichte ist wieder packend erzählt, die Atmosphäre dicht und voller Intrigen. Besonders spannend fand ich diesmal die wechselnden Perspektiven – wir bekommen nicht nur Einblicke in Laia und Elias, sondern auch in Figuren wie den Blutgreif und sogar den Nachtbringer. Das verleiht allem noch mehr Tiefe.
Das Ende? Einfach phänomenal! 🔥 Elias wird nun zum Seelenfänger – und seine Sichtweise verändert dadurch alles. Ich bin unglaublich gespannt, wie sich das im nächsten Band weiterentwickelt.
Mir gefällt, wie politisch und vielschichtig die Handlung geworden ist: Krieg, Machtspiele, Intrigen – und doch immer die Figuren im Mittelpunkt, die einem ans Herz gewachsen sind. Für mich ein absolutes Highlight der Reihe und ganz klar 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
- Jeaniene Frost
Dunkle Sehnsucht
(474)Aktuelle Rezension von: BlutmaedchenVor ungefähr drei Wochen habe ich den ersten Teil dieser Vampirserie ("Blutrote Küsse") gelesen und war mehr als begeistert! Frosts Schreibstil war genial, der Charme und Sarkasmus einzelner Charaktere geradezu legendär! Im zweiten Teil ("Kuss der Nacht") konnte ich dann nicht mehr mithalten und habe durch die manchmal ordinäre und primitive Ausdrucksweise der Hauptprotagonistin Cat - die auf einmal so ganz anders war als im ersten Buch - die Verbindung zur Geschichte verloren. Im dritten Buch ("Gefährtin der Dämmerung") merkte ich dann wie enorm der Handlungsspielraum ist und habe auf das vierte Buch gehofft, da Band 3 mich nicht sooo vom Hocker gerissen hat. Und mit "Der sanfte Hauch der Finsternis" wurde es dann auch ein bisschen besser. Ich hatte mich wieder mit Cat angefreundet und alles war gut - na ja fast...
Einen Hacken hat es also bis auf Band 1 bei allen Büchern dieser Reihe gegeben, irgendwas hatte ich immer auszusetzen^^ Meine Erwartungen diesen Band betreffend waren dementsprechend weniger als gering. Keine Vorsätze = Keine Enttäuschungen... Und enttäuscht hat mich das Buch auch nicht, aber es war wieder sowas teilweise unrealistisches, weil auch wieder nichts ganz erklärt wurde und deshalb habe ich auch zu "Dunkle Sehnsucht" keine Besonderheit aufgebaut.
Jeder einzelnde Charakter dieser Reihe ist es wert! Ich kann nicht behaupten keinen Spaß gehabt zu haben, aber die Geschichte ist einfach zu wirr.
Ghule, die plötzlich Cats Leben einfordern, nur weil sie Angst haben sie könne eine Mischung zwischen Vampir und Ghul werden und dann die Weltherraschaft an sich reißen? Zu verrückt. Und wieder muss ich bemängeln, dass die Geheimniskrämerei weitergeht, was mich unendlich gestört hat. Es wird wieder eine bedeutende historische Person eingeführt - Jeanne d´Arc - diesmal als "Anschauungsbeispiel". Sie soll der einzige Halbvampir gewesen sein, der existierte, bevor Cat geboren wurde. Und was damals passierte - Jeannes Wahl über Tod oder Leben - soll nun auch Cat bevorstehen, da der selbe Ghul wie damals seine Wahnvorstellung eines mächtigen Vampir-Ghul-Mischlings in die Welt hinausgetragen hat ohne vorher nachzudenken. Apollyon hat regelrechte Hetzkampagnen veranstaltet, was zu Massenmorden an Vampiren führte.
Doch auch neben all dem blutvergießen steht wieder Cats Familie. Ihr Onkel Don ist sterbenskrank und lehnt die Möglichkeit weiterzuleben - in dem er zum Ghul wird - strikt ab. Und als wäre es noch nicht genug eine liebgewonnene Vaterfigur zu verlieren, stürzt sich auch ihre (im letzten Band) unfreiwillig verwandelte Mutter in die Schlacht. Wenn man ewig leben kann, dann währt auch die Rache ewig... Justina Crawfield war mir immer irgendwie suspekt. Mal mochte ich sie, mal konnte ich sie gar nicht verstehen. Dass sie jetzt selbst zu der Kämpferin werden will, was sie an Cat so gehasst hat, macht sie für mich nicht so wirklich glaubwürdig. Andererseits ist es die logischste Reaktion, die es geben kann...
Was mir absolut nicht gefallen hat, war der schnelle Sprung. Das Leben von Cat und Bones knüpft zeitlich an den Vorgängerband an, aber zwei Dinge haben sich geändert! Mencheres - der ägyptische Meistervampir - hat eine neue Frau an seiner Seite... Und Denise - Cats menschliche beste Freundin, die alles über die Welt der Untoten weiß - ist mit Spade, Bones bestem Freund verheiratet und nochdazu hat sie die dämonische Fähigkeit, die Gestalt anderer Leute anzunehmen.
Warum das so ist erfährt man nur, wenn man "Nachtjägerin" und "Rubinroter Schatten" gelesen hat, die noch vor "Dunkle Sehnsucht" erschienen sind. Diese beiden Bücher befassen sich mit den Geschichten von Mencheres und Kira und Denise und Spade... Da ich diese Bücher erst nach dieser Reihe lesen wollte, war das für mich sehr schade, aber egal^^
"Dunkle Sehnsucht" ist wieder ein toller Mix: Action, Leid, Erotik, Triumph und Niederlage. Am besten hat mir Vlad Tepesch gefallen. Er kitzelt alles aus Cat raus. Bones will Cat schützen, Tepesch will Cats Kampfgeist stärken um ihr höhere Überlebenschancen zu verschaffen. Wenn es Bones nicht gäbe, könnte ich mir gut vorstellen, dass Cat und Tepesch ein tolles Paar abgeben würden. ^^
Fazit:
Auch wenn ich relativ viel zu bemängeln habe, ist es eine tolle Geschichte mit passenden Charakteren, die genau den Ton angeben, der passt. Es sind herausragende und einprägsame Charaktere, die aber dennoch nur das sind und nicht mehr.
Ich kann jedem nur empfehlen sich sein eigenes Bild zu machen. Vielleicht würde ich, wenn ich die Bücher nochmal lese, auch ganz anders darüber denken und urteilen - ich weiß es nicht... - Jeaniene Frost
Verführerisches Zwielicht
(178)Aktuelle Rezension von: alexandranicDas ist ein Teil, den man nicht unbedingt lesen muss, aber in den Kapiteln kommen immer ganz nebenbei Cat & Bones vor.
Dieser Band wir in 3 Kapiteln unterteilt. Laut Reihenfolge auf „buechertreff.de“, liest man zuerst das Kapitel „Teufel im Leib. Was eigentlich nachvollziehbar ist, wenn man weiß, was da noch kommt ;P
In diesem Kapitel geht es um eine junge Vampirin, die in den ausgestorbenen U-Bahn-Schächten wohnt, um der Bevölkerung zu entfliehen, doch eines Nachts, als sie auf Nahrungssuche geht, läuft sie einem jungen Menschen in die Arme, der einen ungewöhnlichen Todes Wunsch hegt.
Wie sich im Laufe des Bandes herausstellt, ist dieser junge Mann von einem Dämon besessen, und wird zu mörderischen Taten gezwungen, denen sich der Wirt nicht entziehen kann. Weil er dem ein Ende setzen möchte, und keinem unschuldigem Wesen mehr Leid zufügen möchte, hat er alles schon versucht um sein Leben zu beenden, doch der Dämon lässt es nicht geschehen.
Elise bemerkt seine Miese und möchte ihm helfen. Es bleibt spannend, ob sie ihm, mit gewisser Hilfe(:D), von dem bösen Passagier befreien kann.
- Jeaniene Frost
Nachtjägerin
(444)Aktuelle Rezension von: FortunaEndlich erfahre ich mehr über Spade. Wer er als Mensch war und wie er Bones und Ian kennen gelernt hat.
Das Bones öfter mit seinem richtigen Namen Crispin erwähnt wird hat mich nicht so gestört, da ich das spin-off mit Ian gerade gelesen habe und da auch öfter von Crispin die Rede war. Natürlich haben Cat, Bones und Ian auch ihren Einsatz im Buch.
- Sui ISHIDA
Tokyo Ghoul 01
(164)Aktuelle Rezension von: Eve_WaeDer erste Teil des Tokyo Ghoul Mangas hat mich mit seiner beklemmenden Stimmung und seiner eindringlichen Erzählweise beeindruckt. Sui Ishida schafft es, eine Welt zu zeichnen, die gleichzeitig grausam und zutiefst menschlich ist. Im Mittelpunkt steht Kan, ein ganz normaler Student, der nach einem Unfall zum Halbghoul wird und plötzlich lernen muss, in einer Welt zu überleben, die ihn nicht mehr akzeptiert.
Was mir besonders gefallen hat, ist, wie still und intensiv Kans Entwicklung erzählt wird. Man spürt seinen inneren Konflikt in jeder Szene, zwischen Menschlichkeit und Hunger, Angst und Überleben. Die Ghoule sind keine gesichtslosen Monster, sondern komplexe Figuren mit eigenen Geschichten und Gefühlen. Dadurch wird das moralische Grau dieser Welt greifbar.
Die Zeichnungen wirken roh und manchmal fast chaotisch, was perfekt zur Verzweiflung der Figuren passt. Viele Panels tragen eine unglaubliche emotionale Wucht, besonders in den stillen Momenten, wenn Kan mit sich selbst ringt.
Der erste Teil von Tokyo Ghoul ist eine düstere, aber fesselnde Geschichte über Identität, Schmerz und Menschlichkeit. Kein typischer Horror, sondern eher ein psychologisches Drama, das tief unter die Haut geht.
- Jeaniene Frost
Der sanfte Hauch der Finsternis
(625)Aktuelle Rezension von: ChronikskindMal wieder hat es mich in die Welt von Cat & Bones gezogen. Auch wenn mich die Geschichten nach wie vor nicht 100% begeistern können, macht es doch immer wieder Spaß, die beiden Protagonisten zu begleiten. Ihre Geschichten können mich einfach gut unterhalten und das zählt doch am Ende am meisten.
Sprecherin des Buches ist wie auch in den Vorgängern Elke Schützhold. Sie gefällt mir immer noch gut, ihre Sprechweise ist angenehm und sie verleiht den Charakteren unterschiedliche Stimmen, sodass man sie alle gut auseinander halten kann. Ein wenig witzig fand ich ihren französischen Akzent, den einige Charaktere hier bekommen haben.
Die Handlung hat mir gut gefallen, wenn ich sie manchmal auch ein wenig skurril fand. Wir bekommen hier Einblicke in Cats Vergangenheit, die man so gar nicht hätte vorhersehen können. Was einerseits spannend war, andererseits eben auch ein wenig skurril. Aber gut, unterhalten hat es mich und das zählt am Ende. Ein wenig nervig fand ich das Hin und Her in der Liebesgeschichte, denn so langsam finde ich das einfach unnötig. Dass Cat und Bones zusammengehören, ist doch schon lange in Stein gemeißelt und da stört das einfach. Ansonsten fand iche s gut, dass der Handlungsort diesmal öfter gewechselt hat und man so auch ein paar Einblicke bekommen konnte. Vor allem zum Ende hin kommt es zu einigen spannenden Entwicklungen, deren Ausmaße noch nicht so ganz klar sind – insofern freue ich mich schon auf den nächsten Band.
Cat und Bones gefallen mir als Protagonisten nach wie vor gut, vor allem wenn sie beide an einem Strang ziehen, um das Böse aufzuhalten. Nach wie vor ist Cat alleinige Erzählerin der Geschichte, ich würde mir manchmal dennoch Bones Sicht als Ergänzung wünschen. Es gibt ein Wiedersehen mit zahlreichen bekannten Charakteren, es kommen aber auch neue hinzu. Nach wie vor sind es viele Namen, am Anfang brauche ich da immer ein bisschen, bis ich reingefunden habe. Bei einigen Charakteren bin ich sehr gespannt, wie sie sich im nächsten Band entwickeln werden.
Mein Fazit
Auch der vierte Band der Reihe konnte mich wieder gut unterhalten. Die Sprecherin begeistert mich noch immer und ich lausche da sehr gerne der Geschichte. Die Handlung fand ich gut, wenn ich sie auch an manchen Stellen ein wenig skurril fand. Aber sie hat auch spannende Wendungen im petto, deren Folgen noch nicht ganz klar abzusehen sind. Cat und Bones gefallen mir als Protagonisten nach wie vor gut. Ich bin gespannt auf ihr nächstes Abenteuer. - Jeaniene Frost
Betörende Dunkelheit
(190)Aktuelle Rezension von: Blubb0butterflyEckdaten
Blanvalet Verlag (Verlagsgruppe Random House)
Roman
9,99 €
ISBN: 978-3-442-38378-8
Übersetzung. Sandra Müller
Band 7
2015
Cat & Bones-Reihe
347 Seiten + 1 Seite Danksagung
Cover
Endlich ist Cat auf dem Cover zu sehen! Wie kann es nur sein, dass der Verlag dafür so lange gebraucht hat?
Inhalt
Ein abtrünniger CIA-Agent treibt im Geheimen einen bösen, skrupellosen Plan voran. Nur die ehemalige Vampirjägerin Cat und ihr vampirischer Ehemann Bones können noch verhindern, dass es zum offenen Krieg zwischen Menschen und Untoten kommt. Doch jedes gefährliche Geheimnis, das sie aufdecken, bringt sie und ihre Freunde in noch viel größere Gefahr. Denn in dieser Welt gibt es Schicksale, die um einiges schlimmer sind als der Tod. Sollte die Mission des ungleichen Ehepaars scheitern, wäre ein kaltes Grab für die Ewigkeit noch ihr geringstes Problem…
Autorin
Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie Wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. Zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Roman.
Meinung
Es geht spannend weiter, denn die Ereignisse vom letzten Band haben gezeigt, dass es eine Fortsetzung geben muss. Mich stört es definitiv nicht, weil ich Cat und Bones einfach so sehr liebe! :D
Ich frage mich natürlich, was der neue Controller mit ihren alten Teamkameraden getan hat. Don, ihr geisterhafter Onkel, weiß einiges über ihren neuen Chef, aber seltsamerweise will er nichts sagen. Madigan, der neue Chef, wird auf jeden Fall noch für viel Ärger sorgen, das habe ich so im Gefühl.
Ach du meine Güte, Ian und Bones sind enger miteinander verwandt als ich dachte! Diese Enthüllung habe ich nicht kommen sehen und ich bin völlig baff! Wow, die Autorin überrascht einen immer wieder aufs Neue.
Dracula, ich meine natürlich Vlad heiratet! Seine Geschichten habe ich schon alle gelesen und bin begeistert! :D Ich liebe einfach all die Figuren, mit deren Geschichten uns die Autorin beglückt hat, aber Cat und Bones sind meine absoluten Lieblinge. ;)
Cat sehnt sich nach einem „normalen“ Leben mit weniger Action und mehr Frieden. Hoffentlich bekommt sie das eines Tages, denn sie kann nicht auf ewig so weitermachen und die beiden verdienen doch auch ihr wohlverdientes Happy End in Frieden. ^^
Oho, eine weitere Enthüllung, mit der ich definitiv nicht gerechnet habe! Und Cat mit großer Sicherheit auch nicht, aber das rundet ihre „seltsame“ Familie auf jeden Fall ab. XD
Hier zeigt sich wieder, wie wahnsinnig ein Mensch werden kann, wenn er sich als Gott aufspielt. Schrecklich und das vor allem für diejenigen, die in diesen Experimenten involviert sind.
Ein möglicher Kampf zwischen Untoten und Lebenden scheint unausweichlich zu sein. Werden Cat und Bones es wieder schaffen und die Welt retten oder kommt es dieses Mal wirklich zum großen Showdown?
Ein sehr gelungener Abschluss einer fantastischen Reihe! Man muss die Bücher einfach gelesen haben!
❤❤❤❤❤ von ❤❤❤❤❤ - Helen Harper
Magic Blaze
(30)Aktuelle Rezension von: globi4711Die Idde eines Gipfeltreffen der Übernatürlichen fand ich genial! Man erfährt mehr über die verschiedenen - weniger zahlreiche - Gruppierungen und das macht echt Spass! Dass ein Mord die Sache verkompliziert und die Anstrengungen zunichte machen könnte, ist nachvollziehbar. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist die Art wie sich das Ganze dann aufgelöst hat. Ich fand die Erklärungen (sowie den Täter) etwas konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Mir kam es so vor, als müsste irgendeine Lösung her, die die Übernatürlichen entlastet und die politische Lage nicht erschwert. Aber das ist vielleicht nur meine Empfindung und sicher Geschmacksache.
Den Schreibstil der Autorin mag ich hingegen sehr. Sie schafft es spielend Spannung aufzubauen und einem zu fesseln. Ich bin gepsannt, wie es weitergeht. - Anton Serkalow
Anton Serkalows Nighthunter 1: Die Nacht der Ghule
(20)Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchtenEs handelt sich um eine Neuauflgae der Nighthunter Serie, die ich damals sehr gerne gelesen habe. Obwohl das Cover nahezu identisch ist, gefällt mir die dezentere Farbgebung von damals besser.
Die "Aaron McKenzie Bande" plant, den Nachtzug der zwischen Denver City - Colorado und Omaha - Kansas verkehrt, zu überfallen. Bevor sie ihren Plan ausführen können, funken ihnen der Vampir Louis Royaume und der Gestaltwandler Geistwolf dazwischen. Für den adeligen Vampir sind die Banditen eine leckere, unverhoffte Mahlzeit, die er auch dringend benötigt, da er sich noch von einigen schweren Verletzungen erholen muss. Frisches Blut fördert die Heilung.
Zwar haben die beiden Nighthunter den Plan der Bande vereitelt, sie halten aber selber den Zug an, da einer der Fahrgäste etwas besitzt, was für den Vampir überlebenswichtig ist.
Weder die Reisenden, noch die beiden Freunde ahnen, was noch in dem Zug befördert wird.
Kommentar:
Ich möchte zu diesem Buch so vieles schreiben aber dann wäre die Rezension noch länger als meine üblichen Texte und die sind schon sehr ausführlich und lang.
Der Autor katapultiert den Lesenden sprichwörtlich mit einem Tritt in die Handlung. Wir erfahren weder, woher sich die beiden Nighthunter kennen, noch etwas über ihre Herkunft. Auch auf den Gegenstand, den Louis Royaume unbedingt in seinen Besitz bringen will, wird nicht näher eingegangen.
Beindruckend ist das Zusammenspiel der beiden Freunde, die sich blind aufeinander verlassen können. Sie beschützen die Passagiere des Zuges, ohne an ihr eigenes Wohl zu denken. Die Frage, die Louis hier gestellt wird: „ Warum kämpfst Du auf Seiten der Menschen?“, beantwortet Louis in dieser ersten Geschichte nicht.
Auch in der zweiten Geschichte bleiben viele Fragen offen. Zwar erfährt der Leser etwas mehr über den Gegenstand, den Louis so verzweifelt zu finden trachten aber der Ursprung der Freundschaft zwischen den beiden Nachtwesen und ihre Verbundenheit bleibt im Dunkeln.
Anton Serkalow listet am Ende seines Buches auf, wer und was ihn alles zu dieser Geschichte inspiriert hat. Wenn man liest, dass die Mitglieder einer Diebesbande die Namen Joe, William, Jack und Averell tragen, erkennt man sicherlich schon eine Inspirationsquelle.
Ich lese selten Bücher in denen Vampire eine Hauptrolle spielen, da ich von den heutigen Glitzervampiren und Sexsymbolen eher abgenervt bin. Horrorbücher meide ich, so dass ich über Ghule und Zombies bisher kaum etwas gelesen habe und somit keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Daher kann ich subjektiv nur sagen "dieses Buch ist saucool".
Der Vampir Louis ist ein sehr ambivalenter Charakter. Sicher hat der Autor nicht zufällig diesen Namen für seinen Vampir gewählt, der ebenso aus Louisiana stammt, wie der Louis aus den Romanen von Anne Rice, der Zögling von Lestat de Liancourt. Auch Joshua York, der mit seinem Clan auf dem Schaufelraddampfer Fiebertraum auf dem Mississippi unterwegs ist, könnte Pate für Louis Royaume gestanden haben. Und ein weiterer Vampir, der über ein zwiespältiges Wesen verfügt und versucht, gegen seine dunkle Seite zu handeln, ist Thomas, der Bruder von Harry Dresden. Alle vier Vampire haben gemeinsam, dass sie mit den Menschen interagieren und sie nicht nur als Nahrungsquelle betrachten. Der innere Zwiespalt zerreißt sie förmlich. Hier konzentriert sich der Vampir auf die Bösewichter als Mahlzeit und davon gibt es im Wilden Westen mehr als genug.
Außer dem Skinwalker kenne ich bisher nur einen weiteren Gestaltwandler bzw. eine Gestaltwandlerin und das ist Mercy Thompson aus der Feder von Patricia Briggs. In den Legenden der amerikanischen Ureinwohner spielen Gestaltwandler aber eine große Rolle und Tony Hillermann hat dieses Legenden in seinen Ethno Krimis oft verwendet.
Papa Legba und Loa sind zwei Begriffe, die dem Lesenden sicher auch schon begegnet sind. In den American Horror Stories, in Angel Heart und in der Krimiserie von John Connelly mit Ermittler Charlie Parker.
Somit hat Anton Serkalow hier das Rad sicher nicht unbedingt neu erfunden aber was er aus den bekannten Zutaten zusammengestellt hat und was er an neuen Ideen beigesteuert hat ist absolut fesselnd und spannend. Natürlich dürfen der schwarze Staubmantel und die silbernen Sporen nicht fehlen. Sehr klischeehaft aber eben auch sehr passend. Ich wäre enttäuscht gewesen, hätten diese kleinen Details gefehlt. (Immerhin hat auch Brandon Sanderson in seinem Roman Jäger der Nacht nicht darauf verzichtet. )
Nicht nur die Hauptcharaktere überzeugen, auch die Nebencharaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Vor allem der alte, verkrüppelte und missgestaltete Sam in der zweiten Geschichte ist einer meiner Favoriten.
In Westernromanen treten oft Duos auf. Natürlich fallen mir zuerst Old Shatterhand und Winnetou ein aber auch Walter Longmire und Henry Standing Bear sowie der Lone Ranger John Reid mit seinem indigenen Begleiter Tonto. Ich selber bin noch mit den Comics von Tom Mix oder Silberpfeil und Falk aufgewachsen In den Nighthunter sehe ich eine Hommage an all diese genannten Bücher und Filme.
Die Geschichten sind allerdings nichts für zarte Seelen. Es ist ein Horrorszenario in einem Westernambiente und darauf muss man sich einlassen. Es wird zerstückelt, gemetzelt, und gemordet, an Blut wird also nicht gespart. Louis muss sich oft zusammenreißen, dass ihn der Blutrausch nicht überfällt und er selber zu einem Schlächter wird.
Sprachlich gibt es nichts zu meckern. Die Fußnoten, die der Autor einfügt, erläutern Begriffe aus dem Westernmilieu, die den Lesenden vielleicht nicht so bekannt sind. Das ganze wird abgerundet mit einer Karte des Wilden Westens der Jahre 1880/81 und einem Personenregister.
Von den genannten Inspirationsquellen kenne ich viele, vor allem God's Army und Erbarmungslos zählen zu den Filmen, die ich schon häufiger gesehen habe und die mich immer wieder zu fesseln vermögen.
Und das Cover ist einfach spektakulär gut und das Buch hält, was das Cover verspricht. Ein gelungener, spannender, teils humorvoller aber auch blutiger Roman über den Wilden Westen, wie er besser kaum sein könnte.Warum dieses Buch nicht bei Festa erschienen ist, wo es sicher wunderbar zum Programm gepasst hätte, verstehe ich nicht. Immerhin haben sie dort Longmire und Horror im Programm und Nighthunter ist die ideale Mischung aus beiden. Ich kann mit dem Begriff "weird western" nichts anfangen, so nennt sich das Genre wohl.
Für mich bleiben allerdings viele Fragen offen, die ich eventuell doch lieber zu Beginn der Serie beantwortet bekommen hätte:
Wie haben sich Louis und Skinny kennen gelernt?
Was hält sie zusammen?
Wer ist Catherine?
Über welche Macht verfügt das Amulett?
Wie ist Louis zu seinen schweren Verletzungen gekommen?
Was geschah in Jericho?
Man sieht also, es müssen noch einige Bände erscheinen, um diese Fragen zu klären. Eine absolute Leseempfehlung für alle Fans des Bourbon Kid!
- Falk Holzapfel
Millenia Magika - Der Schleier von Arken
(104)Aktuelle Rezension von: Alexa-TimDas Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht.
Die Gestaltung vom Cover und den Illustrationen innen wurden einfach so schön gestaltet. Passend zum Kapitel gab es am Anfang die Person(en), die in dem Kapitel vorkamen. Auch die Gestaltung mit schwarzer und ab und an roter Schrift wurde in den Bildern wiedergespiegelt.
Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, aber es berauscht mich auch nicht.
Der Schreibstil ist flüssig. Nur fehlte mir die Spannung im Schreibstil.
Die drei Protagonisten Adrian, Jazz und Juri mag ich, aber sie sind ausbaufähig, genau wie die anderen Protagonisten in dem Buch. Dabei waren es echt tolle Protagonisten, die leider zu schnell von Abenteuer ins nächste gegangen waren. Eine große Entwicklung der Protagonisten konnte ich leider nicht erleben. Manche Themen wurden kurz angeschnitten und im Laufe der Geschichte nicht weiter darauf eingegangen.
Mir hat die Tiefe darin gefehlt. Es ging recht flott voran.
Es ist quasi von allem ein bisschen zu viel. Der Autor hätte sich, für mich, lieber auf bestimmte Handlungsstränge konzentrieren sollen und dafür detailreicher.
Trotz wunderschöner Gestaltung nahm mich das Buch leider nicht mit.
Nichtsdestotrotz kann ich das Buch auch weiterempfehlen.
Macht euch ein eigenes Bild von der Reihe. - Sabine Osman
Alchemy & Blood 1 - Das Ghul-Kartell: Urban Fantasy Roman
(4)Aktuelle Rezension von: LeseluderKaum wird Cassandra von Darckstein bewusst, dass mehr in ihr steckt, als ihr lieb sein kann, muss sie auch schon mit ihrem neuen Wissen in einer Welt voller Monster bestehen. Die Monsterjagd erinnert an einen Krimi, bei dem ein Indiz nach dem nächsten zum eigentlichen Bösewicht führt.
Sabine Osman hat einen spannenden Roman abgeliefert, der auf so manch altbekanntes Klischee verzichtet, die gerade Urban Fantasy Romane allzu gern vereinnahmen. Dafür gibt es die eine oder andere Splatterszene, die schon nahe ans Horrorgenre heranreicht.
Durch den lockeren Schreibstil werden die Charaktere im Buch schnell lebendig. Trotz der abgefahrenen Abenteuer, die sie bestehen müssen, bleiben sie glaubwürdig.
Ein Lesetipp für alle, die spannungsgeladene Urban Fantasy mögen und gut auf geheimnisvolle Fremde verzichten können, die (un)heimlich angeschmachtet werden. - Helen Harper
Magic Flame (Firebrand Reihe 2)
(64)Aktuelle Rezension von: globi4711Auch den zweiten Teil der "Firebrand-Reihe" habe ich zügig "weggelesen". ;-) Mit der sympathischen und etwas überforderten Emma mitzufiebern, hat wieder grossen Spass gemacht. Ihren Umgang mit der gewöhnungswürdigen Übernatürlichen-Gemeinschaft fand ich ab und zu wirklich witzig. Aber ohne "ihren" Vampir-Lord hätte Emma oftmals wohl nur wenig Erfolg gehabt.... Oder zumindest wäre es wesentlich schwieriger gewesen.... ;-)
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin bisher sehr gut. Sie schreibt spannend, unterhaltsam und hat ein gutes Gespür für auflockernde, witzige Momente.
Nach wie vor fühlen sich - für mich - die Einblicke in die Welt der Übernatürlichen (inbesondere der Werwölfe und der Vampire) zu oberflächlich und zu unpersönlich an. Ich hätte gerne mehr gewusst, gefühlt und kennengelernt. Irgendwie fehlt mir einfach noch etwas. Schwierig zu erklären.... Alles in allem fand ich das Buch aber gut und es hat mir viel Lesevergnügen bereitet. Shadowrun: Für alle Fälle Kincaid
(9)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDer elfische Privatschnüffler und Magier, hat sich über die Jahre hinweg in seiner Nachbarschaft, im Puyallup einen gewissen Ruf, als strikter Ordnungsmacht, erarbeitet. Bei einem Einsatz für seinen Ex-Arbeitgeber, geriet Kincaid an einen mächtigen Vampir, welcher ihm fast bis aufs letzte seiner magischen Fähigkeiten beraubte. Seinen Gerechtigkeitsdrang und seinen Kampfeswillen hat Kincaid nicht verloren und um seinen magischen Verlust auszugleichen hat er sich der Technik hingegeben und sich Cyberware einpflanzen lassen.
So hat Kincaid sich ein einigermaßen sicheres Leben geschaffen und verdingt sich nun als Privatermittler, welchen seine Aufträge nicht wirklich vor großen Schwierigkeiten stellen. Zwar muss er sich immer auf den laufenden halten, aber lieber eine Wand im Rücken als eine Klinge oder Kugel.
Allerdings, als Kincaid einen persönlich gelagerten Auftrag, einen Mord an einen ehemaligen Weggefährten annimmt, gerät sein Leben aus den Fugen. So muss er sich und seine Handlungen mehrfach hinterfragen bzw. er steht vor Herausforderungen die er sich selbst als Sicherheitsmagier nicht gewünscht hatte.
MEINE MEINUNG
Nachdem ich beim letzten Roman doch das ein oder andere zu meckern hatte, fange ich hier mal mit einer positiven Nachricht an. Das Lektorat ist durchgehend auf einem guten Niveau und harkt nicht so wie bei „Ein ganz normaler Auftrag“. Dafür gibt’s schon mal ein Daumen hoch.Die Buchausstattung fand ja bereits bei mir Anklang, daran hat sich hier auch nichts geändert.
Nun komm ich aber zur Story. Man steckt ohne viel Tamtam sofort im Geschehen und wird direkt in den Alltag von Kincaid gezogen. Man fühlt quasi schon den Türknauf und das Sicherheitsschloss seiner eigenen Wohnung und hofft, dass einem nicht direkt die Drecksluft entgegenschlägt, welche Seattle ja auszeichnen. Und so macht das miterleben, selbst keiner Dinge einfach Spaß.
Allerdings schafft es Zimmerman nach und nach die Schlagzahl und das Tempo zu erhöhen ohne das man dabei das Gefühl hat, man wird durch die Story gehetzt oder man hat was nicht mitbekommen.
Bei der Charakterbeschreibung war das Kopfkino gut versorgt und der Film auf der Leinwand lief flüssig durch.
„Für alle Fälle Kincaid“ hat mir ein paar schöne schattige Stunden bereitet und wirklich Spaß gemacht. So sollte es Minimum weitergehen mit den SR-Romanen, dann bin ich zufrieden.
- Leveret Pale
Die Rückkehr der Götter
(15)Aktuelle Rezension von: Mara85Einst haben die Götter über die Welt geherrscht und untereinander Kriege geführt. Sie erschufen dabei die verschiedensten Völker, darunter die Menschen, damit diese für sie kämpften. Als sich der Staub auf den Schlachtfeldern der Welt legte, waren die Herrscher tot und die dienenden Völker frei. Das war vor über fünfhundert Jahren. Die Menschheit ist in fünf Königreiche zerfallen, die einander bekriegen. Horden untoter Ghule ziehen durchs Land und treiben die Menschen hinter die Mauern der überfüllten Städte. Sekten und kriminelle Organisationen machen die Straßen unsicher. Magier werden für ihre Fähigkeiten verbrannt. In all dem Chaos erbittet eine düstere Gestalt, die ihr Aussehen unter einer eisernen Maske und einem weitem Gewand versteckt, eine Audienz beim König des südlichen Königreiches Hoorn. Der Fremde hat eine unheilvolle Prophezeiung zu verkünden:
Das Elend und die Untoten sind erst der Anfang. Die Götter haben sich aus ihren Gräbern erhoben und werden der zerstörerischen Freiheit der Menschen ein Ende bereiten.
Meine Meinung:
Mit selbst hat dieses Buch ganz gut gefallen, auch wenn es hier sehr blutig zur Sache geht was normalerweise nicht so meines ist.
An gewissen Stellen erinnerte mich diese Geschichte etwas Das Lied von Feuer und Eis, was aber nichts negatives heißen soll.
Wir haben 7 Charaktere aus deren Sicht wir auch lesen, was Anfangs etwas viel wirkt aber dennoch sehr flüssig zu lesen ist. Romantische Szenen bleiben hier komplett aus, würden aber auch gar nicht passen. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat war diese detailgetreue Schreibweise auch wenn dieses bei den vielen Bluttaten auch manchmal etwas zu genau war.
Die Stor ist sehr komplex angelegt und manchmal denkt man auch es fehlt einem etwas an Information, dieses legt sich aber wieder, also nicht abschrecken lassen. Immer weiterlesen der "aha" Effekt kommt auf alle Fälle.
Diese kleine Verwirrtheit hat mich auch nicht vom lesen abgehalten, im Gegenteil ich hatte die Hoffnung "da kommt noch was" und so war es auch. So hat es das Buch doch noch etwas spannender gemacht.
In Die Rückkehr der Götter gab es ausnahmsweise mal keinen Charakter den ich sofort 100% mochte was ich aber wiederum auch nicht schlimm finde.
Ein wirklich spannendes und empfehlenswertes Buch für alle die gerne Dark Fantasy lesen, auch mich hat es überzeugt und bin gespannt auf den zweiten Band der Elirium Saga!
- Christine Erdiç
Auf Wiedersehen im Luhg Holiday
(1)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:
Auf einer Urlaubsreise in den Süden fahren Sabrina, Gudrun und Betty im Nebel gegen einen Baum und müssen im Luhg Holiday einkehren. Das Hotel hat sich verändert, denn es sind 7 Jahre vergangen, seitdem Sabrina mit ihrer Familie dort unfreiwillig ihre Ferien verbrachte.
Wer ist der nette junge Mann, der sich nach dem Unfall so rührend um sie kümmert und doch ein düsteres Geheimnis mit sich trägt? Und was ist aus den Ghulen geworden, die das Luhg Holiday verwalteten? Ein spannendes Abenteuer wartet auf die Freundinnen. Werden sie der Gefahr entkommen, die dort hinter den düsteren Mauern auf sie lauert?
Eine Gruselkomödie der besonderen Art …
Rezension:
Sabrina hat ihr Abitur geschafft. Zur Feier dieses Ereignisses soll es gemeinsam mit Freundinnen in den Süden gehen. Doch soweit kommen sie nicht, die Fahrt endet an einem Baum. Zum Glück ist niemand ernsthaft verletzt, und ein freundlicher junger Mann bringt sie in ein nahegelegenes Hotel. Sabrina glaubt ihren Augen nicht trauen zu können: Das ist doch tatsächlich das „Luhg Holliday“, in dem sie mit ihren Eltern vor fast 7 Jahren zu Weihnachten gestrandet war.
Mancher hat sowohl die Protagonistin als auch das Hotel wahrscheinlich wiedererkannt. In „Willkommen im Luhg Holiday“ entführte Christine Erdiç ihre Leser und Sabrinas Familie auch schon in dieses etwas andere Hotel. Damals konnte man die 11-jährige Sabrina dabei begleiten, wie sie die Geheimnisse dieses Hotels und seiner Betreiber erforschte. Jedoch hat sich nicht nur die Protagonistin und Ich-Erzählerin in den zwischen beiden Geschichten liegenden Jahren verändert, auch das Hotel ist anders geworden. Einiges haben die Betreiber modernisiert, die Gäste sind ‚abwechslungsreicher‘ geworden.
Christine Erdiç bleibt sich beziehungsweise ihrem Stil in dieser Fortsetzung treu. Trotzdem schafft sie es, die vermittelten Eindrücke ihrer nunmehr fast erwachsenen Hauptfigur anzupassen. Im Grunde bleibt die Geschichte aber eine locker-leichte Urban Fantasy, die zwar keinen großen Tiefgang aufweist – und dies wohl auch gar nicht will –, den Leser aber gut unterhält. Und das ist es doch, was zählt.
Fazit:
Ein Hotel voller Ghule, Vampire, Gnome und Werwölfe – und dazwischen ein paar Menschen. Der Urlaub kann beginnen!
Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.
- Jeaniene Frost
Rubinroter Schatten
(297)Aktuelle Rezension von: Blubb0butterflyEckdaten
2011
Roman
Penhaligon Verlag (Verlagsgruppe Random House)
14,99 €
ISBN: 978-3-7645-3087-7
Übersetzung: Sandra Müller
382 Seiten + 2 Seiten Danksagung + 12 Seiten Leseprobe „Dunkle Sehnsucht“ der Autorin
Cover
Es passt wieder in die Reihe. Ich frage mich so langsam nur, ob die Frau jemand Bestimmtes darstellen soll oder einfach nur zufällig gewählt wurde…
Inhalt
Das Leben von Kira Graceling liegt in den Händen eines Vampirs. Doch Mencheres ist seiner untoten Existenz. Wenn Kira nicht sterben will, muss sie seinen Lebenswillen wiedererwecken. Oder hat Mencheres mit ihr längst gefunden, wofür es sich zu kämpfen lohnt?
Autorin
Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie Wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. Zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Roman.
Meinung
Ich bin wirklich gespannt, wie Mencheres‘ Geschichte verlaufen wird. Denn nach dem Fiasko mit Patra hat er weiß Gott ein Happy End verdient. ;) Wer nicht weiß, wovon ich rede, sollte die Reihe um Cat und Bones zuerst lesen. Oder sucht im Internet nach der richtigen Lesereihenfolge. ^^ Die Handlung spielt, nachdem Cat auf Gregor traf, weshalb sowohl Cat als auch Bones nicht sehr gut auf Mencheres zu sprechen sind. Wer mehr wissen wohl, sollte wie gesagt die andere Reihe lesen. ;)
Für Mencheres läuft es gerade nicht so toll, weshalb er eine gravierende Entscheidung trifft, die verheerende Folgen nach sich ziehen wird, aber im letzten Moment kommt ihm Kira zu Hilfe.
Kira ist eine Privatdetektivin und einer der wenigen Menschen, die immun gegen Vampirkräfte sind. XD Das wiederum bedeutet einen Heidenspaß für Mencheres. XD Sie erfährt zum ersten Mal in ihrem Leben, dass es Untote gibt und kann das alles erstmal nicht fassen. Wohl wahr, wer glaubt schon an Vampire, Ghule etc.? Genau, niemand. ^^ Für ihre Schwester würde sie alles tun und so lässt sie sich auf einen Deal mit ihm ein, aber er entlässt sie irgendwann daraus. Sie hatte es nicht leicht in ihrem Leben und von Männern hat sie auch erstmal genug, aber etwas in ihm spricht sie an.
Und es kommt wie es kommen muss und sie nähern sich einander langsam an, aber es gibt immer noch einen uralten Konkurrenten, der es auf sein Leben abgesehen hat. Werden die beiden es schaffen und den Bösewicht besiegen, damit ihrer Liebe nichts mehr im Wege steht? Tja, das erfahren wir im großen Showdown am Ende des Buches, also schön zu Ende lesen. XD
Wieder ein gelungenes Buch der Autorin und eine wunderbare Ergänzung zur Hauptreihe. Man erfährt mehr über Mencheres und auch noch einiges über die anderen Figuren dieses Universums. Etwas für eingefleischte und auch neue Fans. ;)
❤❤❤❤,5 von ❤❤❤❤❤ - Anton Serkalow
Anton Serkalows Nighthunter: Sammelband 1
(11)Aktuelle Rezension von: JohnnyZombieDer Vampir Louis Royaume und sein gestaltwandelnder Freund "Skinny" ziehen durch den Wilden Westen auf der Jagd nach einem magischen Amulett, das Louis gestohlen worden ist. Ihnen in den Weg stellen sich Ghule, Zombies und Geistersoldaten...
Im ersten Sammelband der Nighthunter-Reihe werden die ersten drei Geschichten, die wie Genre-Größen John Sinclair oder Professor Zamorra in regelmäßigen Abständen einzeln veröffentlicht worden sind, zusammen abgedruckt.
Da ich auch ein Fan der beiden genannten bin und außerdem dem Western-Genre Einiges abgewinnen kann, musste ich auch den Nighthuntern eine Chance geben - und sie haben die Erwartungen an kurzweilige Unterhaltung mit Grusel und Action definitiv erfüllt.
Die Episoden lassen sich gut einzeln lesen und verstehen, aber die übergreifende Story mit dem gestohlenen Amulett macht einen gespannt auf die nächsten Abenteuer des stilvollen Gespanns, dessen Beschreibungen einem immer Bilder wie aus einem Western-Film vor dem geistigen Auge auftauchen lassen.
Dazu kommt, dass der Autor es schafft, die Spannung trotz der übernatürlichen Kräfte des Duos ständig aufrecht zu halten. Und auch die zahlreichen Anspielungen auf die Vergangenheit der beiden Protagonisten machen neugierig auf die nächsten Bände.
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