Bücher mit dem Tag "giftmord"
82 Bücher
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 06
(1.093)Aktuelle Rezension von: Booknerd232Im sechsten Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte weiter mit noch mehr Spannung und Komplexität. Daenerys Targaryen, die Königin der Drachen, steht vor der Herausforderung, ihre Herrschaft in Essos auszubauen, während im Norden die Bedrohung durch die Weißen Wanderer immer realer wird. Gleichzeitig kämpfen die verschiedenen Häuser in Westeros um Macht und Einfluss. George R. R. Martin gelingt es meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben und die Charaktere in moralisch komplexe Situationen zu bringen. Die düstere Atmosphäre und die unerwarteten Wendungen machen dieses Buch zu einem fesselnden Erlebnis für alle Fans von epischer Fantasy. 🐉🔥👑
- Agatha Christie
Mord im Orientexpress
(852)Aktuelle Rezension von: buch_klatsch╰ 💭 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞
Agatha Christie schafft es schon auf den ersten Seiten eine ganz besondere Stimmung aufzubauen. Man spürt die Kälte, die Enge des Zuges und diese unterschwellige Spannung, die ständig mitschwingt. Nach und nach lernt man die zahlreichen Fahrgäste kennen und genau das ist typisch Agatha Christie. Es wirkt aber niemand zufällig in der Geschichte, jede Figur scheint etwas mitzubringen.
Was ich an diesem Kriminalroman besonders mochte, ist das geschlossene Setting. Der Zug, niemand kann weg, jeder könnte etwas verbergen. Poirot beobachtet, kombiniert, stellt Fragen und man rätselt automatisch mit. Mehr als einmal war ich mir sicher die Lösung gefunden zu haben. Spoiler: Nur wenige Seiten später habe ich sie wieder verworfen.
Die Auflösung hat mich aber wirklich überrascht. Niemals hätte ich damit gerechnet!
Einziger kleiner Kritikpunkt: die vielen Figuren. Zwar gibt es im Verlauf eine Übersicht, aber man muss zwischendurch aufpassen wer wer ist. Das bremst doch bisschen das Lesevergnügen.
╰ 📌 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧
Ein atmosphärischer Krimi-Klassiker mit genialer Auflösung, der trotz vieler Figuren lange im Kopf bleibt. 🚂❄️📚
╰ 🌟 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚
★★★★½
Bis zum nächsten Buchmoment 📚✨
Jeanette
- Agatha Christie
Alibi
(217)Aktuelle Rezension von: reading_josephine💭Als Jugendliche mochte ich vor allem die schrullige Miss Marple, seit Neuestem lerne ich den eigensinnigen Detektiv Poirot immer mehr kennen und lieben. Ich mag die neueren Verfilmungen sehr und bin durch einen Podcast auf den Fall Alibi oder "The Murder of Roger Ackroyd" aufmerksam geworden, weil es angeblich der beste Fall Poirots sein soll. Entsprechend war ich sehr gespannt und ich kann verraten, ich wurde nicht enttäuscht.
📚Der Roman spielt im fiktiven englischen Dorf King’s Abbot und wird aus der Perspektive von Dr. James Sheppard erzählt, der Poirot in diesem Fall zur Hand geht. Die Geschichte beginnt mit dem Tod von Mrs. Ferrars, einer wohlhabenden Witwe, die angeblich Jahre zuvor ihren Ehemann vergiftet haben soll. Kurz darauf wird Roger Ackroyd, ein wohlhabender Witwer und zudem Mrs. Ferrars Verlobter, ermordet. Hercule Poirot, der sich eigentlich zur Ruhe setzen wollte, wird von Flora Ackroyd, der Nichte des Opfers, gebeten, den Fall zu untersuchen. Die Verdächtigen sind zahlreich und wie immer scheinen alle ein Motiv gehabt zu haben, den Mord zu begehen. Poirot deckt nach und nach die komplexen Beziehungen und Intrigen auf, die alle Dorfbewohner miteinander verbinden und enthüllt schließlich eine überraschende Wahrheit über den Täter und seine Methoden.
⭐️Wer auf Plott-Twists steht, ist hier absolut richtig. Ich habe selbst die ganze Zeit gerätselt, welche spektakuläre Wendung es hier noch geben könnte und hab es wirklich erst auf den Seiten gerafft. Auch während der Geschichte wird man durchweg gut unterhalten, muss aber stets gut aufpassen, um in dem ganzen Wirrwarr den Faden nicht zu verlieren. Für mich ein wunderschöner "Whodunit", der trotz seines Alters nichts an seiner Frische eingebüßt hat. - Kai Meyer
Die Bibliothek im Nebel
(143)Aktuelle Rezension von: Sunny_96Der Roman "Die Bibliothek im Nebel" des Autors Kai Meyer hat mich absolut beeindruckt. Selten habe ich ein so spannendes und atmosphärisches Buch gelesen. Es entführt die Leser durch den detaillierten Schreibstil in eine längst vergangene Zeit.
Im Jahr 1917 lebt der junge Artur in Sankt Petersburg in einer prächtigen Villa bei der Familie Kalinin, die ihn bei sich aufgenommen hat. Er verbringt seine Tage hauptsächlich mit Büchern und Ofelyia, die für ihn wie eine Schwester geworden ist. Doch dann kam der Tag, an dem er der jungen Künstlerin Mara auf der Straße begegnet. Niemand ahnte, dass dieser Tag sein komplettes Leben beeinflussen würde. Eine turbulente Geschichte voller Freundschaft, Liebe und Abenteuer beginnt.
Der zweite Erzählstrang handelt von der kleinen Liette, die im Jahre 1928 bei ihrem Onkel den Sommer verbringt. Als sie im Dachboden seines Hotels an der Cote d'Azur spielt und zufällig alte Reisekoffer russischer Familien findet, stößt sie auf ein mysteriöses Geheimnis dass sie noch viele Jahrzehnte später zu lüften versucht.
Besonders beeindruckt hat mich, wie die beiden Erzählstränge ganz langsam miteinander zu verschmelzen scheinen. Immer wieder werden kleine und große Geheimnisse gelüftet, bis sich alles zu einem großem Ganzen zusammenfügt. Ich konnte selbst mit ins Geschehen eintauchen und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Geschichte ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk und lässt die Grenzen zwischen Krimi, Abenteuerbuch, Liebesgeschichte, Verrat und Familiengeheimnissen verwischen. Daher eine absolute Weiterempfehlung meinerseits ⭐⭐⭐⭐⭐
- Agatha Christie
Das fehlende Glied in der Kette
(243)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerLange stand er auf meiner Liste, jetzt war es endlich so weit: Mein erster Fall mit dem legendären Hercule Poirot. Als Fan klassischer Ermittlungskrimis führt an Agatha Christie natürlich kein Weg vorbei – und ihr Erstling "Das fehlende Glied in der Kette" ist ein Paradebeispiel für das Beuteschema eines jeden Krimi-Liebhabers.
Atmosphäre und Charakterköpfe:
Das Setting ist so britisch wie eine Tasse Earl Grey: Ein herrschaftliches Landhaus im Nirgendwo, ein illustrer Kreis an Verdächtigen und mittendrin dieser wunderbar schrullige, kleine Mann mit dem markanten Schnurrbart. Christie beschreibt Poirot so herrlich präzise – man sieht ihn förmlich vor sich, wie seine Augen mit jedem Gedanken grüner funkeln. Dank einer modernen Übersetzung liest sich der Roman erstaunlich flüssig und frisch, ohne jedoch den nostalgischen Charme der 1920er Jahre einzubüßen.Das Spiel mit dem Leser:
Christie ist eine Meisterin darin, den Leser an die Hand zu nehmen, nur um ihn im nächsten Moment im Labyrinth falscher Fährten auszusetzen. Obwohl ich mich für eine aufmerksame Leserin halte, hat sie mich eiskalt erwischt – ich lag bis kurz vor Schluss völlig daneben! Der Aufbau ist clever, hochstrukturiert und lädt ununterbrochen zum Miträtseln ein.Das große Finale:
Das Highlight war für mich die klassische Auflösung am Ende. Es hat etwas unheimlich Befriedigendes, wenn Poirot alle Beteiligten versammelt und das komplexe Puzzle Stück für Stück zusammensetzt. Ja, die Lösung ist konstruiert und durchaus kompliziert, aber sie bleibt innerhalb der logischen Grenzen des Romans absolut realistisch. Nichts wirkt an den Haaren herbeigezogen.Ein kleiner Hinweis am Rande:
Man sollte sich bewusst sein, dass das Buch über 100 Jahre alt ist. In meiner Ausgabe finden sich Begriffe wie „Negerin“, die heute aus der Zeit gefallen sind. Wer darüber hinwegsehen kann und das Werk als historisches Zeitzeugnis liest, wird davon jedoch nicht aus der Geschichte gerissen.Fazit:
Ein grandioser Auftakt! Wer klassische Whodunnits liebt, kommt an diesem Meilenstein nicht vorbei. Poirot hat mich überzeugt, und ich freue mich schon jetzt auf seinen nächsten Einsatz. - Janet Laurence
Mord nach Rezept
(22)Aktuelle Rezension von: frenzelchen90Meine Meinung: Eins vorweg: Die Bücher der Reihe sind alle in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Es wird immer wieder auf die alten Bände hingewiesen, aber um wirklich alle Hintergrundinformationen zu kennen, sollte man die Bücher der Reihe nach lesen. Schon zum vierten Mal tappt die Hauptfigur des Buches, Darina Lisle, in einen Mordfall und wird zur unfreiwilligen, aber durchaus sehr motivierten Hobbyermittlerin. Fast schon hat man das Gefühl, dass sie die Morde einfach anzieht und in ihrer Nähe immer etwas passiert. Dabei stehen die Morde nicht im Vordergrund, wie es für einen Cosy-Krimi typisch ist. Dafür wird die englische Landschaft und das leckere Essen in den Fokus gerückt und sehr bildlich beschrieben. Man fühlt sich mitten im Geschehen und lernt Darina mehr und mehr kennen. Die Aufklärung der Morde ist, wie auch schon in den Bänden davor, bis zum Ende des Buches spannend. Es werden zwar immer wieder Beweise für einen eventuellen Täter von Darina entdeckt, aber der wahre Täter wird erst auf den letzten Seite enttarnt. Und auch die spannende Wende bleibt diesmal nicht aus.
Mein Fazit: Langsam kann man gar nicht mehr genug von Darina Lisle bekommen. Eine klare Leseempfehlung für diese Reihe! - Dany R. Wood
Nur Uschi kochte schärfer
(76)Aktuelle Rezension von: suntweetyDer ehemalige Französischlehrer reist nach Hirschweiler zum Klassentreffen. Käthe lernt diesen über das Internet kennen und verknallt sich Hals über Kopf in ihn. Am nächsten Morgen wird dieser tot im Hotelzimmer aufgefunden - Herzinfarkt. Bald wird dies revidiert - es war Mord. Und die Oma steht unter Verdacht. Jupp beginnt zu ermitteln und bekommt von seiner Gattin Unterstützung.
Dies ist der 2. Band um Familie Backes. Der Krimi ist an sich abgeschlossen, somit kann man die Bände auch unabhängig voneinander lesen.
Das Cover passt zur Geschichte und der Artikel zu der Reihe - es hat schon Widererkennungswert.
Die Familie liebe ich. So unterschiedlich sie auch sind, aber sie halten immer zusammen. Inge und ihre naive Art, Jupp mit seiner ruppigen Weise und die Oma, als ewige Teenagerin.
Herrlich die Unterhaltungen und urkomischen Situationen. Man mag das Buch garnicht mehr aus der Hand legen.
Selbst der Krimi lässt den Leser miträtseln und man bekommt Stück für Stück neue Indizien und Häppchen zugewiesen.
Ich freu mich jetzt schon auf weitere Bücher der Reihe.
- Edina Stratmann
Darf's ein bisschen kriminell sein?
(26)Aktuelle Rezension von: mannomaniaDarf's ein bisschen kriminell sein? von Edina Stratmann
Ein kleines, handliches Taschenbuch mit 129 Seiten, einem übersichtlichen Inhaltsverzeichnis sowie Kurzvorstellung der Autorin.
Das Cover ganz in schwarz mit rotem Schriftbild und im hellen Kreis dann die Pistole mit roten Blutstropfen - welch' mo(r)de(r)n(d)e Aufmachung!
Ebenso eine sehr gut lesbare Schrift sowie flüssiger Schreibstil - überzeugt Euch selbst...
Fazit:
Die Autorin hat ein sehr gutes Einfühlungsvermögen sowie sinnvolle Ablenkungsmanöver beschrieben.
Man kann Schmunzeln, da Vieles liebevoll rüberkommt.
Die spannenden Geschichten aus dem Kriminal-Büchlein sind sehr empfehlenswert und interessant, ebenso durch den nahen Bezug zum Alltagsleben!
Vielen lieben Dank für diese kurzweilige Unterhaltung der besonderen Art und Weise :)
- Eva Völler
Alte Taten, neuer Zorn
(30)Aktuelle Rezension von: Anti81Nachdem ich „Helle Tage, dunkle Schuld“ total gefeiert habe, konnte ich den neuen Krimi von Eva Völler kaum abwarten.
Darum geht es:
1949 - Der angesehene Richter Dr. Vahrendonk stirbt bei einem Giftanschlag. Im Laufe der Ermittlungen tauchen immer mehr Verdächtige auf, die alle ein Motiv für den Mord haben. Denn Vahrendonk soll sich während der Nazizeit furchtbarer Verbrechen schuldig gemacht haben. Auch privat hat Carl Bruns zu kämpfen. Denn seine Liebe zu Anne hängt nur an einem seidenen Faden. Und ein ominöser Fremder setzt alles daran, diesen endgültig zu zerreißen.
Ich mache es kurz:
„Alte Taten, neuer Zorn“ von Eva Völler ist ein solider Nachkriegskrimi, der aber nicht mit dem ersten Teil der Reihe mithalten kann. Mir persönlich hat die Liebesgeschichte zwischen Carl und Anne zu viel Raum eingenommen, während die Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen zu sehr in den Hintergrund gerückt ist. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Wer gerne spannende Liebesromane liest, ist hier an der richtigen Stelle. Wer viel Wert auf die Ermittlungsarbeit legt, wird evtl. etwas enttäuscht sein. - Agatha Christie
Morphium
(115)Aktuelle Rezension von: HoldenHercule Poirot wird zu einem schon fast verlorenen gerufen, alles deutet auf Elinor Carlisle hin, die die von allen gemochte Mary Gerrard ermordet haben soll. Ms. Carlisle steht schon vor Gericht, bekennt sich für nicht schuldig, aber so rein gar keiner der Indizien scheint für sie zu sprechen (Elinors Verlobter hatte ein Auge auf die liebreizende Mary geworfen und war komplett verknallt.) Wer hätte v.a. sonst ein Motiv, das "edle Geschöpf" M.G. zu vergiften? Poirot scheint auch vor einem Rätsel zu stehen. bis ihm eine plumpe, sinnlose Lüge auffällt, die ihm schließlich den richtigen Weg weist....Das anfängliche antiquierte Gerede über Liebe ("genug zu lieben, aber nicht zu viel...") bremst das Ganze ein wenig aus, es dauert deswegen etwas, bis die Krimigeschichte Fahrt aufnimmt. Als erfahrener Krimileser hat man von Anfang an einen Verdacht, den auch H.P. gesehen hat (Wer hatte zu Beginn das Morphiumröhrchen, bevor es angeblich gestohlen wurde?), und so war man schon in der richtigen Richtung unterwegs.
- Silke Nowak
Schneekind
(77)Aktuelle Rezension von: Monika_D_KunzeAus der Sicht der Protagonistin erzählt, legt die Autorin kleine Spuren und lenkt den Leser in diverse Richtungen, um schließlich doch zu überraschen - und das völlig. Hier haben wir einen Krimi, der sich zur Weihnachtszeit abspielt und auf eine gewisse Weise für Stimmung sorgt, kann man anhand der Beschreibungen sich gut in die schön beschriebene Umgebung hineinversetzen. Und doch ist da dieses Unbehagen, denn es sterben Menschen. Mehr kann ich zum Inhalt im Grunde nicht schreiben, ohne zu viel zu verraten. Mir wurde dieses Buch herzlich empfohlen und das tue auch ich. Die Schreibweise hat mir gefallen und das Buch las sich flüssig und schlüssig, mit einem klaren Blick auf Details. Es hat mir gefallen und ich empfehle es gerne weiter.
- Sophie Bonnet
Provenzalische Flut
(59)Aktuelle Rezension von: SelfsoulPierre Durand macht mit seiner Frau nach der Hochzeit Flitterwochen.
Am ersten Morgen im Urlaub rettet er einen Taucher aus dem Meer. Bevor dieser stirbt, behauptet er ermordet zu sein.
Auch ein herbeigeeilter Arzt kann dem Taucher nicht mehr helfen. Als der Arzt verschwindet, glaubt Durand nicht mehr an Zufall. Er beginnt zusammen mit seiner Frau Charlotte zusammen zu ermitteln.
Wer Pierre Durand liebt, wird auch hier wieder seine Freude daran haben. Richtiger Plottwist bleibt zwar aus, aber ist ein guter Krimi.
- Val McDermid
Schleichendes Gift
(14)Aktuelle Rezension von: MAZERAKDetective Chief Inspector Carol Jordan ist schockiert: der allseits beliebte und bekannte Fußballstar Robbie wird heimtückisch mit einem seltenen Gift ermordet. Während die Ermittlungen noch weitere Rätsel aufgeben, explodiert im Fußballstadion eine Bombe – reißt mehr als dreißig Menschen in den Tod und hinterlässt ein Chaos an verletzten Menschen. Ein Ex-Kollege, der helfend einspringt, verstirbt unmittelbar darauf – an Gift…
Val McDermid ist eine Meisterin der Spannung und Christian Berkel ein exzellenter Leser, der die Charaktere wunderbar umsetzt und Stimmungen perfekt einfängt.
Die sehr wohl spannende Story hat zwei Ermittlungsansätze, einerseits die entsetzlichen Giftmorde, andererseits das Bombenattentat, dass sofort vom Terrorkommando übernommen wird, sehr zum Ärger Carol Jordans. Profiler Tony Hill, lädiert nach einem Anschlag bei einem Einsatz, führt die Fäden schließlich zusammen.
Ich bin ein Fan von Val McDermid, aber diese Geschichte konnte mich nicht so richtig überzeugen. Jordan und Hill zoffen und vertragen sich, es gibt jede Menge Zuständigkeitsstreitigkeiten, und auch die Intention des Mörders wie die des Attentäters waren mir zu unwirklich.
Ein spannender Thriller, der mich aber nicht so mitreißen konnte, wie von Val McDermid gewohnt.
- Felicitas Mayall
Hundszeiten: Laura Gottbergs fünfter Fall
(70)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Warum sollte es Laura und ihrem italienischen Freund anders gehen als uns? Im München beherrschen die Hundstage die Menschen.
Hass und Reizbarkeit liegt in der Luft. Lauras Kinder sind in den Ferien in England und sie muss sich mit sich selbst beschäftigen. Doch die drückende Hitze macht es ihr nicht leicht.
Bei einer vermeintlichen Rettungsaktion an der fast ausgetrockneten Isar fängt sie sich von Ralf, dem Penner, ein Veilchen erster Klasse ein. Und muss schmerzhaft ihre Fehler erkennen.
Tags darauf überfällt eine Horde dunkler Gestalten einen Obdachlosen und hinterlässt ihn tot zurück. Laura ist schockiert über die Wut, die in Menschen stecken kann.
Immer mehr gerät sie selbst hinein und sie kann sich nur schwer beherrschen, als ihr kranker Kollege ihr jetzt auch noch seinen alten Fall hinterlässt.
Mühsam gelingt ihr hier ein Fortschritt nach dem anderen, doch als ein weiterer Obdachloser brutal erschlagen aufgefunden wird, reicht es Laura.
Sie kämpft mit sich selbst, in der Dienststelle mit ihrem Chef und dann wäre ja auch noch ihr Vater, der unbedingt wieder zurück nach Italien will. Ja, wäre da nicht noch ihr Geliebter Guerrini, der trotz Hitze und Lauras Laune in München aufschlägt.
Felicitas Mayall konfrontiert im fünften Teil Hundszeiten die Menschen mit ihrer dunklen Vergangenheit. Hass und Neid, wohin man sieht. Doch Laura besinnt sich und geht mit offenen Augen und offenem Herzen durch die Welt und ist sich nicht zu schade, einen Obdachlosen zu unterstützen, obwohl ihre ganz eigene Krise sie gerade eingeholt hat.
- Ulrike Barow
Tatort Emsland
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenEs wäre wirklich Zeit für einen "Tatort Emsland" im Ersten, vielleicht mit Günther dem Treckerfahrer und Opa Anton als Ermittler? Diese dünne Stories, abgesehen von der ersten Geschichte von Jan Schröter und der Geschichte von Klaus-Peter Wolf, braucht keiner, da ist das Tollste jedes Mal, daß sich alles an bekannten Orten im Emsland abspielt. Und warum Gummistiefel und Schüppe auf dem Cover? Nur Klischees!
- Frida Gronover
Dänische Schuld (Ein Gitte-Madsen-Krimi 2)
(28)Aktuelle Rezension von: Blackfairy71Die Bestatterin Gitte Madsen hat sich gut in ihrer neuen Heimat, dem dänischen Ferienort Marielyst, eingelebt. Doch die Ruhe währt nicht lang: Als sie im Restaurant Schou's zu Abend isst, fällt ein anderer Gast tot vom Stuhl. Was zunächst wie eine fatale Pilzvergiftung aussieht, entpuppt sich schnell als heimtückischer Giftmord - und ehe sie sich's versieht, ermittelt Gitte in einem neuem Fall.
"Dänische Schuld" ist der zweite Teil der Krimireihe mit der sympathischen Gitte Madsen. Die Bestatterin ist vor ein paar Monaten nach Dänemark gezogen, um hier zu leben und zu arbeiten. Der zweite Grund ist das Verschwinden ihres Vaters vor fast zwanzig Jahren. Der gebürtige Däne verließ Frau und Tochter in Münster und kehrte nie wieder aus Marielyst zurück.
Dieses Mal ist sie dabei, als der Geschäftsmann Lars Andresen stirbt, wovon Kommissar Ole Ansgaard wenig begeistert ist. Erst recht nicht, als er erfährt, dass Björn, der Sohn des Opfers, Gitte bittet, ihm bei der Suche nach dem Mörder zu helfen. Für ihn zählt der junge Mann, der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt, zum Kreis der Verdächtigen. Aber davon gibt es viele, denn anscheinend hat Andresen sich durch seine Geschäfte nicht nur Freunde gemacht. Es gibt immer mal wieder Überraschungen und Wendungen, was die Spannung aufrecht hält.
Neben dem Fall gibt es auch wieder Interessantes und Amüsantes nebenbei. Wie schon in Teil 1 erfährt man viel über die dänische Lebensart und die Gewohnheiten und Sitten des Landes. Wir waren ja gerade dort im Urlaub und ich musste oft schmunzeln und einige Mal zustimmend nicken. Die Autorin weiß, wovon sie schreibt und das macht die Geschichten so authentisch.
Schön fand ich das Wiedersehen mit Erik, dem Schweden, der mir schon in Teil 1 sympathisch war. Ob wir nun auch endlich seine Frau kennenlernen? Das verrate ich nicht, lest selbst. :-)
Muss man Teil 1 "Ein dänisches Verbrechen" vorher gelesen haben? Nein, muss man nicht, aber sollte man, denn sonst hat man etwas verpasst. ;-)
Ich habe mich jedenfalls wieder sehr gut unterhalten und die Seiten flogen nur so dahin. Teil 3 wird auf jeden Fall auch bald gelesen.
- Jürgen Seibold
Schwarzer Nachtschatten
(41)Aktuelle Rezension von: beereadytoreadDen Einstieg in die Geschichte fand ich ziemlich düster, wie auch weitere Szenen, die nicht aus Majas Perspektive geschildert werden. Diese Perspektivenwechsel waren für mich so gesetzt, dass die Spannung nahezu durchgehend hochgehalten wurde – Verschnaufpausen gab es nur kurz. Das hat mir sehr gut gefallen!
Bei der Auflösung hatte ich mir etwas mehr erhofft und leider nimmt ihr Beruf eine weniger zentrale Rolle ein als ich erwartet hatte, gut unterhalten hat mich der Fall dennoch. Auf die Fortsetzung bin ich schon sehr gespannt & hoffe, dass die Charaktere dann etwas mehr Tiefe bekommen. - Silvia Stolzenburg
Die Salbenmacherin und der Engel des Todes
(35)Aktuelle Rezension von: Daniela_WeigelOlivera kommt über den Tod ihrer Großmutter nicht weg, um sich abzulenken, arbeitet sie noch mehr im Spital. Das gefällt Götz, der sich Sorgen um seine hochschwangere Frau macht, gar nicht. Als im Spital Menschen sterben und Olivera beschuldigt und verhaftet wird, weiß Götz, dass seine Sorgen berechtigt waren. Wer steckt hinter den Verleumdungen und hat es mit seiner Bewerbung im großen Rat zu tun? Während Götz nach Olivera sucht, arbeiten die Feinde heimtückisch im Hintergrund weiter und bringen auch ihn in Misskredit, und sie schaffen es, dass auch er im Loch landet.
Olivera und Götz haben wirklich hartnäckige Feinde, immer wieder spinnen sie neue hinterhältige Intrigen und dies so geschickt, dass sich der Rat überzeugen lässt, und niemand darauf kommt, wer wirklich dahinter steckt. Doch sie haben auch Freunde und Verbündete, dies bekommt Olivera zu spüren als sie sich schwer verletzt retten kann und die Hilfe bekommt, die sie dringend benötigt.
Puh, das war wieder spannend, die Autorin fasziniert mich immer wieder. Ich mag Olivera und Götz total, aber auch Jona. Er versucht alles richtigzumachen, und schlittert dabei immer wieder in Dinge hinein, die nicht gut sind. Eigentlich geht es ihm genauso wie Olivera.
Silvia Stolzenburg hat hier eine ganz tolle Reihe geschrieben, in der mich jeder einzelne Teil fasziniert. Ich kann gar nicht genug von Olivera und Götz bekommen.
Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
- Catherine Simon
Bitterer Calvados
(35)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIn Deauville beginnt das Krimi-Festival"Mord am Meer" das schon vier Mal ausgetragen wurde.Auch Bestsellerautor Jean-Paul Picard mit dabei. Am nächsten Tag wird er tot aufgefunden.Kommissar Leblanc beginnt zu ermitteln und stellt bald fest dass er mit einem Calvados vergiftet wurde.War es ein neidischer Autor?Oder sogar ein Verleger?Aber Picard hatte auch etliche Geliebte...
Ich bin sehr gut in das Buch hinein gekommen weil der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen ist.Die Protagonisten, besonders,Leblanc sind sympathisch und authentisch dargestellt.Der Spannungsbogen umfasst dabei das ganze Buch und steigert sich dadurch allmählich.
Fazit:Der Krimi spielt in der Normandie und da gibt es gleich zu Beginn eine Landkarte.Leblanc's Privatleben kommt nicht kurz.Ich finde das ist ein guter Kontrast zu den Ermittlungen. Es sind praktisch zwei Handlungsstränge die sich zwar langsam annähern aber sich doch nicht verweben.Bereiche aus dem Privatleben kommen den Befragungen zugute.Die Kapitel sind nicht allzu lang so dass die Story für mich kurzweilig zu lesen war.Der Krimi wird nach der Hälfte des Buches etwas komplexer.Ab einer gewissen Stelle war es für mich fast schon absehbar wer der Mörder sein könnte.Diese Geschichte hat einige Wendungen so dass ich sogar einiges über Gold erfuhr.Für zwischendurch ist dieser eher leichte Krimi genau richtig.Vielleicht sogar mir einem Glas Calvados als Erfrischung? Es ist der dritte Band einer dreiteiligen Reihe. Das Buch ist in sich abgeschlossen. Der Leser braucht nicht unbedingt die Vorgängerbücher zu kennen.
- Alan Bradley
Flavia de Luce 10 - Todeskuss mit Zuckerguss
(74)Aktuelle Rezension von: lesenundteetrinkenBereits der 10. Fall für die 12jährige Hobbydetektivin Flavia de Luce.
Ich liebe die Reihe. Flavia hat einfach eine unnachahmliche Art. Sie liebt die Chemie - besonders Gifte haben es ihr angetan - und sie ist fasziniert vom Tod. Sobald irgendwo in ihrem kleinen Ort eine Leiche auftaucht, beginnt sie mit der Spurensuche, sammelt Beweise und analysiert sie in ihrem eigenen Labor.Dieses Buch hat mir aber nicht ganz so gut gefallen wie die bisherigen Teile. Zum einen, weil Flavia in diesem Band mit ihrem Butler Dogger zusammen ein Detektivbüro gegründet hat und Dogger dadurch mehr im Mittelpunkt steht als sonst und Flavia einige der Nachforschungen abnimmt. Zum anderen weil der Fall aus dem Klappentext für mich nicht wirklich gelöst wird. Es geht hauptsächlich um eine andere Ermittlung, deren Auflösung ich ehrlich gesagt nicht so ganz verstanden habe.
Trotzdem werde ich auch auf jeden Fall den nächsten Teil der Reihe lesen. Flavia ist einfach zu gut.
- Maxim Wahl
Das Savoy - Aufbruch einer Familie
(56)Aktuelle Rezension von: HelefloIch dachte, das ist die Geschichte des Savoy und der Eigentümerfamilie, der Bediensteten und der Gäste. Erwartet habe ich sowas wie Downton Abbey in einem Hotel.
Leider hat mir das Buch so wie es ist nicht so wirklich gefallen. Als wenn der Autor einen Krimi zu Beginn der Nazizeit nach London verfrachtet hat und mangels alternativer Location kurzentschlossen im Savoy angesiedelt. Alles gewollt, nichts wirklich überzeugend gekonnt.
Auch der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Teil gut beschrieben und ausgeschmückt unter Verwendung der richtigen Adjektive wechselte es abrupt in einen eher nüchternen, stichpunktartigen Stil und wieder zurück. Ein ewiges hin und her. Ich hatte das Gefühl es hat mehr als ein Autor daran geschrieben und die wurden sich nicht einig.
Alles in allem schon irgendwie unterhaltsam aber nicht das, was ich mir bei dem Titel vorgestellt habe. Die nächsten Bände werde ich wohl nicht so bald lesen, wenn überhaupt.
- Robin Stevens
Eine Prise Mord
(15)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Die Freundinnen und Detektivkolleginnen Hazel Wong und Daisy Wells sind gerade erst nach Deepdean zurückgekehrt, da stecken sie bereits in einem neuen Fall:
Mitschülerin Küken beobachtet ein Verbrechen im Wald und auf der Jubiläumsfeier anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens kommt es zu einem weiteren Vorfall.
Es wimmelt nur so von Eltern und Ehemaligen. Alte Geheimnisse und Rivalitäten scheinen erst der Anfang zu sein.
Daisy und Hazel sind fest entschlossen, den Fall zu lösen, denn die Zeit rennt. Wird der Mörder ein weiteres Mal zuschlagen?
Altersempfehlung:
ab 12 Jahre
Mein Eindruck:
Dies ist der achte Fall für die Nachwuchsdetektivinnen Daisy und Hazel. Vorkenntnisse sind jedoch nicht nötig.
Zu Beginn finden sich der Lageplan des Deepdean Internats und ein Sitzplan für Tisch vier beim Galadinner sowie eine Personenübersicht (Lehrerinnen, Mitschülerinnen, Gäste usw.).Bei den vielen Eltern verliert man jedoch ab und zu den Durchblick, wer nun wer ist und wer zu wem gehört.
Der Schreibstil ist mitreißend, humorvoll und trotz der Handlung im Jahr 1936 alles andere als antiquiert.
Das Abenteuer ist wie gewohnt als Bericht verfasst aus der Sicht der Schriftführerin Hazel:Der Fall des Jubiläumsmords.
Robin Stevens hat mit "Wells & Wong" eine unterhaltsame und moderne Detektivreihe geschaffen: zumeist spannend, originell und mit viel Charme. Die beiden jungen Damen wachsen an ihren Kriminalfällen und die Entwicklung der Charaktere ist sehr gut ausgearbeitet.
Obwohl die jungen Damen sowohl optisch wie auch charakterlich grundverschieden sind, verbindet sie eine starke Freundschaft.
Aufgrund ihres Alters dienen sie Lesenden hervorragend als Identifikationsfiguren.
Unverhofft schlittern sie in neue Mordfälle und man könnte annehmen, dass sie diese magisch anziehen.
"Doch nun [...] konnte Daisy endlich wieder Detektivin sein: wagemutig, wichtig und außergewöhnlich. Was für jeden anderen Gefahr bedeutete, schenkte Daisy Wells seltsamerweise Trost und sogar eine schräge Art von Sicherheit." (vgl. S. 42)
Die beiden (fast) 15-Jährigen bilden den Detektivclub "Wells & Wong":
Daisy Wells, Vorsitzende, und ihre beste Freundin Hazel Wong, Schriftführerin und Vizevorsitzende.
Drei ihrer Klassenkameradinnen wurden bereits zu Mitgliedern der Detektei ernannt und unterstützen tatkräftig die Ermittlungen.
Wie bei einem Whodunit-Krimi zu erwarten, finden sich neben einem (hier eher altväterlichen und um Rat und Mitarbeiter suchenden) Inspektor wie so oft scheinbar bunt zusammengewürfelte Verdächtige und diverse Fährten, die bei der Lektüre zu den wildesten Spekulationen verleiten.
Die Fälle, die an der Deepdean spielen, zählen nicht zu meinen Favoriten und auch dieses Mal zeichnet sich schon nach wenigen Kapiteln ab, dass es sich hier um einen der schwächeren Fälle handelt. Auch erweckt Daisy mit ihrer Art und ihrem Verhalten wenig Sympathie. Sie steht wegen einer neuen Schülerin mal nicht im Mittelpunkt und benimmt sich unnötig kindisch und herablassend.
Was mir aber neben den typischen Elementen an dieser Krimireihe ebenfalls sehr gefällt, ist die übersichtliche Strukturierung.
Die unterschiedlichen Phasen der Ermittlungen (Vorgeschichte, Mord, Ausschluss verdächtiger Personen, abschließenden Auflösung) werden in einzelne Teile separiert.
Abschließend gibt es Daisys Deepdean-Führer mit weiteren Erläuterungen und Besonderheiten.
Dieser Kriminalfall konnte nicht vollständig überzeugen und ich vergebe 3 von 5 Giftfläschchen.
Im nächsten Band wird es mit "Der Tod setzt Segel" hoffentlich wieder exotischer und atmosphärischer.
Fazit:
Der achte Teil der charmant-witzigen Jugend-Krimi-Reihe!
Im Vergleich zu den Vorgängern etwas farblos und weniger spannend.
Statt exotischer Orte oder gesellschaftskritischer Anspielungen bleiben Mordfall und Nebenfiguren blass und können nicht vollständig überzeugen.
...
Rezensiertes Buch: "Ein Fall für Wells & Wong: Eine Prise Mord" aus dem Jahr 2020
- Ellen Barksdale
Tee? Kaffee? Mord! - Arsen und Käsekuchen
(22)Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannikaBeim alljährlichen Käsekuchen-Wettbewerb der Region, der überraschend im Black Feather stattfinden muss, kippt Organisator und Chef-Juror Stuart Ridlington beim Probieren plötzlich tot um. War der Kuchen vergiftet?
Zyankali wird im Kuchen von Dauer-Gewinnerin Mrs. Buffridge gefunden, aber die hat überhaupt kein Motiv! Nathalie, Louise, Ronald und JL (der neue Gerichtsmediziner aus Folge 6) stehen ein wenig auf dem Schlau, aber der Zufall bringt dann doch alles ans Licht.
Nathalies privates Projekt ist ein Land-Supermarkt, in dem die regionalen Anbieter ihre Produkte verkaufen können. Hierfür spannt sie die Künstlertruppe von Fred Estair (Folge 5) ein, die seit kurzem in Earlsraven hausen. Monetär übernehmen wird sich Nathalie deswegen nicht, denn sie hat ein geheimes, spanisches Konto von Tante Henrietta entdeckt. Mit dem Kauf des Supermarkt-Grundstücks möchte sie Ravens-Gate (Folge 6) verhindern. Außerdem kommt sie Fred näher, was bedeutet, dass Louise die Spannungen zwischen den beiden richtig gedeutet hat.
Wie immer, dickes Lob für Vera Teltz, selber lesen wäre nur halb so schön.
Fazit: Immer was los in Earlsraven. Ich bin schon fast süchtig nach den charmanten Charakteren und den erquickenden Fällen. Wie gut, dass ich noch am Anfang der Serie bin.























