Bücher mit dem Tag "giftpflanzen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "giftpflanzen" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Kaninchenherz (ISBN: 9783548612584)
    Annette Wieners

    Kaninchenherz

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe
    Mit Kaninchenherz startet Annette Wieners Krimireihe um die Friedhofsgärtnern Gesine Cordes. In diesem ersten Teil wird man mit den Personen bekannt gemacht, die auch in den Folgekrimis mitwirken. Die Hauptprotagonistin ist Gesine, ehemals Kripobeamtin, die nach dem dramatischen Todesfall ihres kleinen Sohnes vor 10 Jahren ihr bisheriges Leben vollständig hinter sich gelassen hat. Sie lebt nun in einem Wohnwagen auf einer Wiese bei Bauer Josef. In dem Bestatter Hannes van Dees hat sie in dieser Zeit einen Freund gefunden, der sie stets unterstützt. In dem Fall geht es um ihre ermordete Schwester und die Aufarbeitung und Aufklärung des Todesfalles ihres Sohnes. Schließlich wird ein Familiendrama offengelegt, das den aktuellen Todesfall sicher verhindert hätte, wenn vor 10 Jahren jemand den Mut gefunden hätte, über die Wahrheit zu reden.
    Viele Personen blieben mir aufgrund ihres Verhaltens und ihres Charakters fremd, die Geschichte ist dennoch sehr gut und flüssig lesbar; der Krimi kommt ohne blutrünstige Szenen aus. Zwischen den Kapiteln werden Giftpflanzen (passt zur Story) vorgestellt. Das Cover ist sehr schön gestaltet, der Titel hat sich mir leider nicht erschlossen. Für Alle, die einen eher ruhigen Krimi lesen wollen, bietet dieses Buch gute Unterhaltung.
  2. Cover des Buches Die Poison Diaries (ISBN: 9783841421241)
    Maryrose Wood

    Die Poison Diaries

     (423)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Die Poison Diaries war kein perfektes aber dennoch sehr gelungenes Buch .

    Es hat einige Schwächen, glänzt aber auch mit vielen Stärken,  eine sehr gute Mischung von allem .

    Es ist eine sehr langsame,  mystische Geschichte  und sehr poetisch geschrieben, was einem beim Lesen gefallen muss. 

    Die Protagonistin hat mich ehrlich gesagt manchmal etwas gefordert durch ihr Verhalten und ihre Art,  was mich aber nicht davon abgehalten hat die Geschichte zu beenden  und Band 2. gerne weiter lesen zu wollen.

  3. Cover des Buches Die Poison Diaries (ISBN: 9783841421258)
    Maryrose Wood

    Die Poison Diaries

     (133)
    Aktuelle Rezension von: hauntedcupcake
    Inhalt
    Nachdem ihr geliebter Weed sie verlassen hat, fristet Jessamine ein trauriges Dasein, macht sich aber als Heilerin einen Namen. Bis sie die Wahrheit über ihre Krankheit und den Tod ihrer Mutter erfährt. Und die Wahrheit über Weeds Weggang. Und so plant sie, ihren Vater mit seinen geliebten Giftpflanzen zu töten und ihren Liebsten zu suchen. Doch die Reise, die sie antritt, ist eine schreckliche, denn längst hat Oleander, der Giftprinz, Anspruch auf Jessamine erhoben...

    Meine Meinung

    Nachdem mich Band 1 vollkommen überzeugen konnte, war ich gespannt, wie es mit Jessamine und Weed weitergeht und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm zu lesen und passt perfekt in die Szenerie, denn er gibt die richtige Stimmung wieder. Das Buch ist wieder aus der Sicht von Jessamine und mit einigen Kapiteln aus der Sicht von Weed geschrieben, was mir wiederum gut gefallen hat. Die richtige Spannung ist so definitiv aufgekommen.

    Jessamine erfährt die Wahrheit darüber, warum sie krank war, warum ihre Mutter so früh starb und warum Weed weggegangen ist. Verbittert schwört sie Rache an ihrem Vater, dem seine Giftpflanzen so viel mehr Wert waren, als alles andere. Von da an befindet sie sich auf der Flucht und macht sich auf die Suche nach Weed. Geleitet wird sie durch die Stimme von Oleander, dem Giftprinzen, der sich ihr während ihrer Krankheit offenbart hat. Je länger die Reise andauert, desto öfter schwirrt Oleander in ihrem Kopf herum, bis er schliesslich über ihr Leben bestimmt und aus Jessamine eine andere macht. Währenddessen sucht Weed verzweifelt nach seiner Geliebten, denn auch er hat eingesehen, dass Liebe das stärkste aller Gefühle ist. So gelangt er an eine weise Botanikerin, mit dessen Hilfe er Jessamine finden und Oleander besiegen will.

    Die Wandlung, die Jessamine in diesem Buch durchmacht, ist aussergewöhnlich. Sie entwickelt sich nicht einfach weiter, wie andere Protagonisten es tun, sondern sie macht einen kompletten Wandel durch. Dies aufgrund des negativen Einflusses des Giftprinzes. Aus dem einst naiven, verträumten Mädchen wird eine geheimnisvolle und äusserst gefährliche junge Frau. Die Entwicklung der Protagonistin hat mir hier sehr gut gefallen, es war definitiv mal etwas anderes. Auch Weed entwickelt sich, er fasst mehr Vertrauen zu den Menschen und sieht ein höheres Ziel in seinem Tun. Den Giftprinzen Oleander lernt man auch hier nicht wirklich besser kennen, aber man bekommt ein gutes (oder eben ungutes) Gefühlt, was seine Machenschaften betrifft.

    Band 2 der Poison Diaries spielt teilweise in England, teilweise in Italien. Das Setting hat mir gut gefallen, auch wenn dieses Mal etwas weniger die Botanik an sich und etwas mehr das politische Geschehen beleuchtet wurde. Das hat mir aber durchaus gefallen, so werden die Poison Diaries zu einer Art historischen Geschichte mit mystischem Einfluss.

    Das Ende von Band 2 lässt mich richtig atemlos, aber auch ratlos zurück. Nach etwas Recherche habe ich herausgefunden, dass Band 3 "Into the Garden" abgesagt worden ist und stattdessen ein Buch namens "Weed" erschienen ist - ohne Maryrose Wood als Autorin, sondern von einem neuen Co-Autor. "Weed" soll, wenn ich das richtig verstanden habe, auch nicht wirklich an Band 2 anknüpfen, resp. sich vollkommen auf Weed konzentrieren und nicht mehr als Jugend- sondern als Erwachsenenbuch veröffentlicht worden sein. Die ganze Entwicklung der Poison Diaries-Trilogie finde ich also sehr schade. Vom absolut schrecklichen Cover von "Weed" will ich gar nicht anfangen. Ich muss nun wohl mit dem Ende von Band 2 als offenes Ende leben...

    Fazit
    Die Geschichte um Jessamine und Weed geht weiter. Märchenhaft, aber viel düsterer als Band 1, mit einer interessanten Entwicklung der Charaktere und einem spannenden Einblick in die Botanik, die Politik und die Abgründe der Liebe, hat mich auch dieser Teil überzeugen können. Schade, dass Band 3 nicht mehr übersetzt resp. ordentlich weitergeführt wurde!
  4. Cover des Buches Mordzeitlose (ISBN: 9783839222362)
    Patricia Holland Moritz

    Mordzeitlose

     (19)
    Aktuelle Rezension von: wampy

    Buchmeinung zu Patricia Holland Moritz – Mordzeitlose

    „Mordzeitlose“ ist ein Kriminalroman von Patricia Holland Moritz, der 2018 im GMEINER Verlag erschienen ist.

    Zum Autor:
    Patricia Holland Moritz wurde im heutigen Chemnitz geboren, arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, verließ die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an, studierte in Berlin Nordamerikanistik, wurde Bookerin für Bands und arbeitet heute in einem Verlagshaus. Sie ist Bloggerin und Ghostwriterin. Für ihre Romane erhielt sie Arbeitsstipendien des Berliner Senats und des Mörderische Schwestern e.V. Auf ihren Tourneen las sie bereits mit renommierten Autoren wie Håkan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert. Ihr Krimi »Kältetod« aus dem Crystal Meth-Milieu Berlins wurde vom »Tip« 2015 für die »ausgefallenste Mordmethode« geehrt. »Mordzeitlose« ist ihr dritter Roman im Gmeiner-Verlag.

    Klappentext:
    Margrit Kunkel wächst in einer brandenburgischen Gärtnerei auf, ihr Studium führt sie durch die Botanischen Gärten der Welt. Bald gilt sie als Koryphäe und übernimmt die Leitung der Holländischen Gartenakademie in Berlin. Ihr Modell des »Slow Gardenings« scheint auch ihren Mitarbeitern Harmonie zu verleihen. Diese wird jedoch jäh gestört, als Margrit im Kakteenhaus auf eine menschliche Hand stößt. Wären da nicht bereits die ungeklärten Todesumstände ihrer Mutter, das seltsame Verschwinden von Margrits erstem Freund und ein Ermittler, der beunruhigende Zusammenhänge herstellt, hätte sie den Fund der Polizei gemeldet. Doch so nimmt sie die Sache lieber selbst in die Hand.


    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat einen ganz besonderen Reiz, der in der Hauptfigur Margrit Kunkel begründet ist. Sie hat ein grünes Händchen und jede Menge Geduld. Sie ist kein einfacher Charakter, aber man fiebert mit ihr mit. Sie wirkt eher bemitleidenswert als sympathisch. Auch der Ermittler verfügt über jede Menge Geduld und ist eine gelungene Ergänzung zur Protagonistin. Diese beiden Figuren sind sehr ausführlich mit vielen Facetten beschrieben. Das Erzähltempo ist niedrig und die Spannung baut sich oft auf Andeutungen auf. Dies ist eine zeit lang interessant, aber die Autorin überzieht es nach meinem Empfinden. Es entsteht der Eindruck, dass sich manche Vorgänge und Entwicklungen öfters wiederholen. Hier wäre weniger mehr gewesen.

    Fazit:
    Ein durchaus interessanter Kriminalroman mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur, die eine unerwartete Entwicklung nimmt. Wiederkehrende Abläufe taten der Spannung nicht gut und so vergebe ich drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).

  5. Cover des Buches Sonnenschein zum Frühstück (ISBN: 9783845841724)
    Michael Holland

    Sonnenschein zum Frühstück

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Alles über Pflanzen

    Hast du dich schon mal gefragt, woher dein Frühstücksmüsli kommt? Wusstest du, dass deine Schuhsohlen von einer Pflanze stammen? Dieses wunderschön illustrierte Buch gibt den Pflanzen der Welt endlich die Ehre, die ihren gebührt, und zeigt, wie sehr sie unser Leben durchdringen – von der Minze in der Zahnpasta bis zur Baumwolle im T-Shirt.

    Wofür brauchen wir Pflanzen? Kurz gesagt: für alles. In diesem Buch lernst du, was Pflanzen eigentlich sind und wie sie funktionieren, aber auch, wie du tagtäglich mit ihnen zu tun hast. Komm mit auf eine Entdeckungsreise zu diesen erstaunlichen Lebewesen!

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Keine Frage, bei diesem Buch hat mich die farbenfrohe Umschlaggestaltung vom ersten Augenblick an fasziniert und gefesselt! Was für ein Cover! Was für eine Gestaltung! Es ist einfach traumhaft, dass sich diese schönen und so außergewöhnlichen Illustrationen über alle Seiten des Buches erstrecken und die vielfältigen Informationen zu unseren grünen Mitbewohnern transportieren und zu jeder Zeit bereichern! Die detailreichen Seiten laden zum Entdecken ein.

    Als Zielgruppe wird ein Lesealter von 8 bis 10 Jahren angegeben. Die Informationen im Buch sind sehr breit gefächert und lassen durchaus einen tiefergehenden Wissensgewinn zu. So war ich, als Dipl.-Ing. für Gartenbau, erstaunt, dass bei allen Pflanzennamen in Klammern auch die botanischen/wissenschaftlichen Namen dazu genannt werden. Ich stelle schon in Frage, ob ein 8jähriger Leser/eine Leserin alles im Buch erfassen und begreifen kann, aber ein gemeinsames Lesen und Entdecken macht hier auch den Erwachsenen große Freude!

    Die Texte sind knapp und doch informativ gehalten, meist als Kästchen oder kleinere Abschnitte formatiert. Die angesprochenen Themengebiete sind sehr umfassend:

    • Bestäubung, Keimung, Wachstum, Pflanzenorgane, Fossilien
    • Verwendung von Pflanzen als Nahrung, Kleidung, bei Sportgeräten, Musikinstrumenten,…
    • Evolution, Lebensräume von Pflanzen und ihre Anpassungen daran
    • Heilpflanzen, Giftpflanzen, Fallensteller, Düfte und Gerüche
    • Einblick in Pflanzenfamilien, Landwirtschaft, Umweltschutz
    • Pflanzentechnologie und Pflanzenrekorde
    • uvm.

     

    Hinzu kommen Aktionsseiten mit verschiedenen Pflanzenexperimenten zum Selber- und Nachmachen, wie einem Pflanzenlabyrinth, Schleim aus Maisstärke, Pflanzendruck etc. Am Ende des Buches befindet sich ein ausführliches Glossar mit vielen Fachbegriffen. Das Buch wandert auf jeden Fall auf meine Idee-Liste für Geschenke – da kommt Freude auf!

     

    》FAZIT:

    Dieses Buch lässt nicht nur Kinderaugen, sondern auch die Augen Erwachsener auf Entdeckungsreise gehen: Jede Seite besticht mit abwechslungsreichen und sehr außergewöhnlichen Illustrationen. Dazu kommt eine Menge an spannender Informationen und verschiedenen Pflanzenexperimenten! Toll!

  6. Cover des Buches Giftmorde 1 (ISBN: 9783946734260)
    Andreas M. Sturm

    Giftmorde 1

     (28)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Das Buch hat eine Zusammenstellung unterschiedlichster Pflanzen und ihren entsprechenden Giftstoffen. Diese werden gut verpackt in einer Kurzgeschichte mit einer „Anleitung“.

    Ich fand die Idee sehr interessant und ich war beeindruckt, wie viele Pflanzen giftige Stoffe in sich tragen. Hilfreich ist auch immer ein Bild der Pflanze gewesen. Da man viele zwar dem Namen nach kennt, aber leider nicht weiß wie sie aussehen.

    Einige Geschichten haben mich wirklich sehr überzeugt, sie waren gut durchdacht und hatten eine gewisse Würze.

    Andere dagegen waren wieder zu sehr gezogen und übertrieben.

    Deshalb hat mich das Buch leider nicht vollends überzeugen können.

  7. Cover des Buches Wildeule (ISBN: 9783548612591)
    Annette Wieners

    Wildeule

     (98)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Die Ex-Kommissarin Gesine Cordes kann es wieder mal nicht lassen, sie muss sich an den Ermittlungen beteiligen, bzw. in diese massiv einmischen, denn diesmal wird’s persönlich – ihr Freund, der Bestatter Hannes van Deerst gerät ins Visier der Polizei. Doch bald kommen ihr selbst Zweifel, er macht sich doch leider sehr verdächtig, ist er etwa der Täter? Als die zweite Leiche auftaucht, macht sie ernst!
    Soviel zu der Geschichte im Kurzwaschgang. Es handelt sich mal wieder um eine durchaus flüssig zu lesende Story, die meiner Meinung nach aber des Öfteren zu sehr ins Unglaubwürdige abdriftet. Hier kommen doch ein paar zu viele Zufälle zusammen und auch die enge Zusammenarbeit zwischen Kommissarin Marina Olbert und Gesine erscheint mir in dieser Form eher nicht möglich. Und dann die Sache mit den Zwillingen … kann es der Vater wirklich verantworten, dass sie nachts alleine im Bett liegen, während er Schichtdienst leistet? Wie dem auch sei, es waren ein paar nette Stunde an einem kalten und verregneten Sonntag. Nicht mehr und nicht weniger und zum Schluss werden alle glücklich. Bin mal gespannt, ob wir von Gesine und Hannes noch mehr hören werden? 
  8. Cover des Buches Lavendelbitter (ISBN: 9783839216439)
    Elinor Bicks

    Lavendelbitter

     (24)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Lavendel klärt den Geist und belebt die Sinne...“

    Lore Kukuk hat das Haus ihrer Großmutter auf dem Otzberg geerbt Sie arbeitet im Burgmuseum.

    Vor kurzem hat Laszlo bei ihr einen Rohrschaden repariert. Nun geht sie mit ihm tanzen. Es ist das erste Mal seit fast 30 Jahren, dass sie wieder mit einem Mann ausgeht. Am nächsten Tag wird Laszlo tot in seiner Wohnung gefunden. Der Fall landet auf dem Tisch von Hauptkommissar Roland Otto.

    Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Die Geschichte ließ sich zügig lesen.

    Während der Kommissar verschiedenen Spuren nachgeht, ist sich der Ort einig. Bei dem Toten roch es nach Lavendel. Also kann die Täterin nur Lore sein, denn sie baut in ihrem Garten Lavendel an. Außerdem gab es auf ihrem Grundstück in der Vergangenheit schon mehrere mysteriöse Todesfälle. Hinzu kommt, dass ihr einige Bewohner vorwerfen, den Tourismus zu behindern, denn Lore ist nicht bereit, ihr Land für neue Wanderwege zu verkaufen.

    Die Geschichte wird über weite Strecken spannend erzählt. Rückblicke in die Vergangenheit geben einen Einblick in Lores Leben. Von ihrer Großmutter hat sie auch ein altes Kräuterbuch geerbt. Das eine oder andere Rezept findet sich im Buch wieder. Dabei wurde sie immer darauf hingewiesen, dass die Dosis das Gift macht.

    Brenneisen, der Neue im Kommissariat, nimmt während der Ermittlungen eine erstaunliche Entwicklung. Erst skeptisch gegenüber seinem Vorgesetzten, lernt er dessen Vorzüge bald erkennen. Außerdem darf er auch eigene Wege gehen und sich den Erfolg auf seine Fahne schreiben.

    Die Autorin ermöglicht mir ebenfalls Einblicke in das Privatleben der Ermittler. Das lockert die Geschichte nicht nur auf, es ermöglicht auch eine zusätzliche Charakterisierung der Protagonisten.

    Der Schreibstil ist dem Genre angemessen. Rezepte werden kursiv hervorgehoben. Es gibt sachliche Informationen zu Giftpflanzen. In Verhören und Dialogen kommt man schnell auf den Punkt. Gut wiedergegeben werden die Emotionen der Protagonisten. Ottos Trauer über den Tod seines Hundes ist mit den Händen greifbar.

    Das Cover mit den Lavendelpflanzen passt gut zum Thema.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ein unterhaltsamer Krimi war gespickt mit einer Menge interessanter Fakten. Die Autorin hat mich gekonnt auf Irr- und Umwege geführt.

  9. Cover des Buches Die Triffids (ISBN: 9783453528758)
    John Wyndham

    Die Triffids

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Science Fiction Klassiker von 1951 - typisch nüchterner Stil den man aus der Zeit kennt, trotzdem eine sehr spannende Idee und Umsetzung.

    Ich war ja sehr gespannt, denn Geschichten aus dieser Zeit sind für mich immer besonders reizvoll weil ich immer das Gefühl habe, in die Vergangenheit zu reisen. Der Schreibstil wirkt anders, ebenso die Dialoge, und auch das Weltbild und die Gesellschaft zeigen andere Schwerpunkte.
    Mit John Wyndhams Triffids reist man aber dennoch in eine Zukunft, die eine grauenvolle Entwicklung bereit hält. Gab es damals schon genmanipulierte Pflanzen? Ich weiß es nicht, jedenfalls wirkt das ganze zwar sehr visionär, aber auch sehr real, was auch an der nüchternen Schreibweise liegt. Ich hab das Gefühl, dass in dieser Zeit in den Geschichten immer etwas mit den Empfindungen der Figuren gespart wurde - war das damals nicht so wichtig? Lag der Fokus in Büchern woanders oder war es von der Gesellschaft her einfach so, die Gefühle eher beiseite zu lassen? Finde ich jedenfalls sehr faszinierend.

    Was mich ja total überrascht hat war das Szenario am Anfang, dass mich sehr an die Serie The Walking Dead erinnert hat. Jemand wacht in einem Krankenhaus auf und die ganze Welt hat sich über Nacht verändert. Der Protagonist William erlebt einen völligen Zusammenbruch der Gesellschaft, ohne den Auslöser mitbekommen zu haben und muss sich nun irgendwie durchschlagen. Während es bei The Walking Dead die Zombies sind, sind es hier die Triffids, die mutierten Pflanzen, die Jagd auf die Menschen machen. Auch im weiteren Verlauf gibt es viele Parallelen zur Serie, wo schon der Gedanke aufkommt, ob die Serienmacher sich hier einige Ideen geholt haben.

    Zusätzlich kommt hier aber das Problem auf, dass die meisten Menschen über Nacht erblindet sind, was natürlich zu extremsten Situationen führt. Denn die wenigen, die noch Sehen können, sind natürlich die einzigen, die das Überleben sichern können. Was das bei vielen an Ängsten auslöst und welche Charakterschwächen hier zutage treten, verursachen ein äußerst drastisches und brutales Bild. Dieser Zusammenbruch der Gesellschaft war mir zwar etwas zu schnell, aber man weiß ja nie, wie solch ein apokalyptisches Weltbild tatsächlich für Auswirkungen hat. Die Überlebensstrategien der Menschen und die Grüppchenbildung wurden aber sehr gut beschrieben und steht auch mehr im Vordergrund erstmal als die Gefahr durch die aggressiven Verhaltensweisen der Triffids.

    Trotz den fehlenden Gemütsbewegungen wurden die Konsequenzen und Entwicklungen sehr gut beschrieben und ich konnte mir sehr gut vorstellen, welche Gewissenskonflikte in diesem Fall auftreten: das eigene Überleben sichern oder denen helfen, die durch ihre Blindheit kaum Chancen haben, sich Nahrung oder frisches Wasser zu sichern. Dazu kommen natürlich die vielen Toten und die sich dadurch verbreitende Gefahr der Krankheiten und die schleichende Bedrohung durch die Pflanzen, die sich zu einem unaufhaltsamen Gegner entwickeln.

    Insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen. An den Schreibstil muss man sich etwas gewöhnen, da er natürlich dem damaligen Stil entspricht und in seiner nüchternen Art ein bisschen an Einfühlungsvermögen vermissen lässt, dafür aber auch das ganze Ausmaß sehr wirkungsvoll und ohne zu kaschieren vor Augen führt. Wollen wir hoffen dass wir nie in so eine Situation geraten.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  10. Cover des Buches Giftmorde 2 (ISBN: 9783946734055)
    Andreas M. Sturm

    Giftmorde 2

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    Schon die „Giftmorde 1“ hatten mir auf unterhaltsame Weise verdeutlicht, was so alles an tödlichen Waffen im heimischen Garten wächst. Morde mit Gift sind meist gut durchdacht und geplant, bei den hier verwendeten Giften kommt noch hinzu, dass sie selbst hergestellt werden aus natürlichen (und meist auch schön anzusehenden) Zutaten.

    Für diese Anthologie hat Andreas M. Sturm wieder tödliche Anleitungen von Mitautorinnen und -autoren gesammelt und natürlich auch selber eine Geschichte beigetragen.

     

    Der Leser darf sich erneut auf eine große Vielfalt freuen. Unter den fünfzehn Geschichten finden sich auch historische, sogar eine phantastische ist dabei. Die Handlungen und Motive sorgen ebenfalls für Abwechslung, ich war sehr erfreut, auch im zweiten Band immer wieder Neues zu lesen. Zwar gibt es natürlich die klassischen Mordmotive wie Rache, Eifersucht und Gier, hier tauchen aber noch diverse andere auf. Besonders schön ist, dass man bei vielen Geschichten vom dem Schluss und/oder der Auflösung überrascht wird. Hier siegt nicht immer das Gute, hier kommen nicht alle Protagonisten mit ihren Plänen durch. Manches läuft wie im wirklichen Leben völlig anders als gedacht und nicht immer gerecht. Mir gefiel diese Unvorhersehbarkeit sehr!

     

    Wie immer habe ich jede Geschichte einzeln bewertet. Sechs von ihnen erhielten von mir 5 Sterne, dreimal vergab ich 4 Sterne. 3 Sterne gab es von mir für fünf Geschichten, eine konnte mich nicht erreichen und erhielt lediglich 2 Sterne. Im Schnitt ergibt das eine Wertung von 3,9, also verdiente 4 Sterne.

     

    Fazit: Abwechslungsreiche und gelungene Krimiunterhaltung, hier ist für jeden etwas dabei. Ich freue mich, dass „Giftmorde 3“ schon in meinem Bücherregal auf mich wartet.

  11. Cover des Buches Silberregen (ISBN: 9783839218082)
    Elinor Bicks

    Silberregen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Elinor Bicks Gartenkrimireihe bekam mit "Silberregen" im Jahr 2016 den zweiten Teil. Das Buch erscheint im Gmeiner Verlag.

    Eine Einbruchserie hält die Gemeinde Otzberg in Atem. Kommissar Roland Otto und sein Kollege Brenneisen tappen im Dunkeln. Lore
    Kukuk spielt den Lockvogel und gerät prompt ins Visier skrupelloser Schmuggler. Als hätte sie mit einer Bienenplage und einem fragwürdigen Verwandten, der sich bei ihr einnistet, nicht schon genug zu tun. Bei den gemeinsamen Ermittlungen kommen Otto und Lore sich näher. Bis Lore auf eigene Faust für Gerechtigkeit sorgt. Mit Hilfe eines heimtückischen Pilzes und des hochgiftigen Silberregens, der auf dem Nachbargrundstück blüht.

     

    Nun habe ich alle drei Bände dieser Krimireihe gelesen und wurde wieder spannend und gut unterhalten.
    Lore Kukuk ist um die 60, besitzt heilkundliches Wissen und steht mit der modernen Technik auf Kriegsfuss. Doch deshalb besucht sie mit ihrem Bekannten Erich einen Computerkurs. Doch auch Handys sind ihr völlig fremd. Als die Spur einiger Einbrüche in Lores Umgebung zu einem Reiseunternehmen mit Seniorenfahrten führt, spielt Lore für Kommissar Roland Otto und dessen Assistenten Brenneisen den Lockvogel.
     
    Die Charaktere sind wieder mit viel Sinn für Besonderheiten und mit spürbaren Emotionen beschrieben. Lore, Otto und Brenneisen kennt man schon vom ersten Band Lavendelbitter. Nun gesellen sich noch ein paar spezielle Typen hinzu. Völlig unerwartet, nistet sich das dürre Menchen Opa Gersprenz bei Lore ein. Sie bewirtet und bemuttert ihn, obwohl sie ihn nie zuvor gesehen hat. Außerdem hat sie einen neuen Gärtner, der in ihrem Garten wahre Wunder bewirkt.

    Die Krimihandlung in diesem Buch dreht sich auch um das Privatleben der Hauptfiguren und entwickelt sich eher beschaulich, aber dennoch interessant. Denn hinter der Fassade so einiger harmloser Personen verbirgt sich so manche böse Seele.
    Auch Lore ist nicht ohne, sie vermag mit ihrem Wissen über Heilpflanzen nicht nur zu helfen. Hier darf man besonders gespannt sein.
     
    Auch dieses Mal werden Heilpflanzen vorgestellt und es gefallen mir die Informationen über die Wirkung von bestimmten Pflanzen, die je nach Dosierung heilend oder vergiftend ausfallen können.
    Man kann doch immer noch dazulernen.
     
     

    Unterhaltsam, witzig und gut geschrieben, so kann man es kurz zusammenfassen. Dabei sind die Todesfälle die eigentlichen Knaller der Handlung.
  12. Cover des Buches Das Haus der Medusa (ISBN: 9783847675792)
    Katharina Burkhardt

    Das Haus der Medusa

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Janine2610

    Worum geht's?

    Ein altes Haus in Hamburg-Altona: das Haus der Medusa. Streng wacht die schlangenhaarige Dämonin über ihre zum Teil recht sonderbaren Bewohner. Die junge Patissière Florentine ist glücklich, dass sie hier sowohl eine Wohnung als auch Räume für ihre Confiserie gefunden hat und richtet sich mit Begeisterung ein.
    Doch je länger sie in dem Haus wohnt, desto unheimlicher wird es ihr. Nach und nach entdeckt sie, dass alle ihre Nachbarn etwas verbergen, dass hinter jeder verschlossenen Tür Geheimnisse lauern. Als auch noch mysteriöse Todesfälle auftreten, ist es endgültig vorbei mit Florentines Ruhe. Sie stellt Nachforschungen an - und verstrickt sich dabei selbst immer mehr in den Machenschaften ihrer Nachbarn.

    Meine Meinung:

    Ist das Haus der Medusa, in das Florentine Stern eingezogen ist, etwa das Haus des Todes? - So ist es mir nämlich vorgekommen und das ist auch kein Wunder bei all den Toten innerhalb nur eines Jahres. Da drängt sich einem doch wirklich die Frage auf, ob da bei dem einen oder anderen Verstorbenen nicht vielleicht nachgeholfen wurde...? Ob sich mein Verdacht bestätigt hat, oder nicht: das durchs Lesen dieses kurzen, aber knackigen E-Books herauszufinden ist es auf jeden Fall wert! ;-)

    Eine Geschichte über Schweigen, Gewalt, Hass und Tod, aber auch Loyalität und Zusammenhalt. Ach ja, und über allerhand Süßigkeiten! ;-D
    Das 139-seitige E-Book ist ideal geeignet für "die kleine Lesefreude" zwischendurch. Es liest sich relativ schnell weg und beschert ein paar spannende Rätselratestunden.

  13. Cover des Buches Die Poison Diaries. Band 1 (ISBN: 9783839840177)
    Maryrose Wood

    Die Poison Diaries. Band 1

     (3)
    Aktuelle Rezension von: 78sunny

    Kurz-Meinung:

    Okay, erst einmal frage ich mich was dieser Titel soll – ein Mischmasch aus Deutsch und Englisch? Das ist sehr merkwürdig.


    Aber auch die Mischung im Buch an sich ist sehr merkwürdig. Es fängt ganz sacht an und zieht sich auch etwa zwei Drittel des Buch so hin. Man erfährt alles über Jessamine, die weibl. Hauptperson in dem Buch. Alles plätschert vor sich hin, auch als der männl. Protagonist in der Geschichte auftaucht und so zieht es sich hin – sein besonderes Talent wird nach und nach aufgedeckt. Man lernt über Jessamines Vater, dass er einen geheimen Graten mit Giftpflanzen führt und alles über sie herausfinden möchte. Es passiert kaum etwas, wird aber in einen so lockeren und verspieltem Schreibstil vermittelt, dass ich mich trotzdem wohl fühlte. Tja und dann, BAMM!, wurde das ganz zu einem düsteren und deprimierenden Buch, das an manchen Stellen für meinen Geschmack sehr brutal für ein Buch wurde, dass der Verlag ab 12 Jahre empfiehlt. Hallo, hier wird nicht nur ein Mord bis ins kleinste Detail beschrieben – also man erlebt ihn komplett mit, vom Winseln des Opfers um Gnade bis hin zum Finalen Ende. Also ich würde das keiner 12jährigen in die Hand drücken. Das letzte Drittel passte einfach gar nicht mehr zu den ersten beiden und war daher besonders schockierend. Sicher ich konnte auch diesem Teil etwas abgewinnen. Es war spannend und in einem angenehmen Art verworren. Wäre das ganze Buch auf diese Art geschrieben, so hätte ich es durchaus positiver bewerten können. So passte es aber gar nicht. Auch die 'große' Überraschung war für mich keine. Es war mir relativ schnell klar, was hier Sache ist.


    Tja und dann das Ende. Ich will hier nicht spoilern, daher sage ich nur, dass es mir absolut nicht gefiel. Außerdem frage ich mich welche Botschaft das Buch eigentlich vermitteln möchte. Im letzten Drittel werden einige sehr existenziellen Fragen indirekt in den Raum geworfen, mit denen sich der Leser befassen soll, aber ich bin überfragt, was die Autorin genau bezwecken möchte. Die große Frage ist wohl, wer entscheiden über Leben und Tod und mit welcher Begründung. Es wird geschickt dargestellt, dass etwas was gerecht scheint, im nach hinein doch das Gegenteil sein kann. Es lässt einen darüber nachdenken, was für einen Rattenschwanz so manch eine Entscheidung hinter sich herzieht. Trotzdem wurde nie klar, wie sich die Geschichte bzw. der Autor hier positioniert. Und gerade bei diesem Ende bin ich mehr als verwirrt. Es ist extrem offen, aber ich werde die Reihe definitiv nicht weiterverfolgen. Dafür hätte sich die Autorin entweder für das locker leichte und verträumte oder eindeutig für das Düstere entscheiden müssen. Diesen Mischmasch werde ich mir nicht noch einmal antun.


    Meine Wertung:

    3 von 5 Sternen


  14. Cover des Buches 111 tödliche Pflanzen, die man kennen muss (ISBN: 9783740804411)
    Klaudia Blasl

    111 tödliche Pflanzen, die man kennen muss

     (5)
    Aktuelle Rezension von: anja_bauer

    Pflanzen, so schön, so prachtvoll und viele essbar. Und trotzdem bergen diese Schönheiten der Natur, die Geschenke der Natur unheilvolles. Sie würgen und schmerzen. Sie berauschen auch und betäuben. Im schlimmsten Fall führen die natürlichen Schönheiten zum Tode.  Aber ihr schlimmstes Geheimnis ist, sie stehen ganz harmlos in vielen Gärten und Zimmern oder gar in den Blumenvasen. Ganz zu schweigen von den leckeren Mahlzeiten, die man mit den Naturprodukten zubereiten kann. Klaudia Blasl hat 111 tödliche Pflanzen, die man (unbedingt) kenne muss in einem Buch zusammengefasst.

    Ich habe mir dieses Buch zu dem Gemüt gefügt, um zu sehen, welche Pflanzen alle giftig sind.  Und ich bin ein wenig erschrocken, welche hier alle aufgeführt sind. Von A wie Akelei über M wie Muskatnuss bis hin zu Z wie Zucchini. Hier ist fast alles oder zumindest sehr vieles vertreten, wovon man nicht wusste, dass sie überhaupt giftig sind.

    Das Buch selber ist aufgebaut von A bis Z. Linksseitig ist immer der Text über die Pflanze und rechtseitig ein Bild von dieser. Mit einem Infotext.

    Von dieser Aufmachung finde ich das Buch selber ganz gut.

    Zum Text selber: Eine kleine Einführung zur vorgestellten Pflanze wird abgelöst durch die Wirkungsweise und einen kleinen Ausflug über die Jahrhunderte hin. Geschichtliches und Anekdoten fehlen hier bei der Beschreibung nicht.

    Allerdings sind nicht alle Pflanzen die giftig sind gleich auch tödlich. Und bei jeder Pflanze sind unterschiedliche Teile giftig. Entweder sind es die Wurzeln oder die Blätter, dann wieder die Blüten oder die Früchte. Aber auch Kerne und das Holz können durchaus giftig sein.

     

    So jetzt aber trotzdem auch was Negatives. Was mir nicht so gefallen hat, ist bei der Beschreibung, in welcher Menge, zum Beispiel die Eckern von der Buche, giftig bzw. tödlich sind. D.uas geht nicht aus dem Text hervor. Da hätte ich mir ein wenig mehr Aufklärung gewünscht. Oder bei der Bohne, wie viele muss man essen um eine toxische Reaktion hervor zu rufen.

    Aber ansonsten finde och das Buch von Klaudia Blasl echt informativ und gut geschrieben. Ich jedenfalls sehe jetzt viele Pflanzen mit anderen Augen und vielleicht habe ich auch nun ein wenig Angst vor dem ein oder anderen Gemüse.

    Das Cover, gelungen nach meiner Meinung nach. Schwarz! Der Titel in weiß und eine leine unscheinbare Blütenschönheit, die plastisch dargestellt ist.  Das hintere Cover ist mit vielen kleinen Bildern von Blüten und Co versehen. Die Inhaltsangabe ist im schwarzen Kasten. Alles im allen ein Hingucker. Für Gärtner, Pflanzenliebhaber und für viele andere begeisterte.

     

  15. Cover des Buches Giftpflanzen - Gifttiere (ISBN: 9783835408395)
    Horst Altmann

    Giftpflanzen - Gifttiere

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherdiebin
    Relativ kurz, die wichtigsten Giftpflanzen sind gerade so drin.
  16. Cover des Buches Giftpflanzen. Pflanzengifte (ISBN: 9783933203311)
    Roth

    Giftpflanzen. Pflanzengifte

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Buecherdiebin
    Ein wahnsinnig ausführliches Nachschlagewerk über Giftpflanzen und Pflanzengifte. Mit biochemischen Erklärungen
  17. Cover des Buches Die Kunst der botanischen Illustration (ISBN: 9783421040268)
    Andrew Brown

    Die Kunst der botanischen Illustration

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_Poesie

    In dem Buch "Die Kunst der botanischen Illustration" von Andrew Brown werden ausgewählte Pflanzenporträts des Chelsea Physic Garden gezeigt. Dabei handelt es sich vor allem um wundervolle Aquarelle. Der Chelsea Physic Garden ist ein historischer botanischer Garten in Großbritannien, der 1673 gegründet wurde und zunächst als Apothekergarten für Studenten und Forscher diente. Im 17. Jahrhundert begann man Bildersammlungen der großen Pflanzenwelt des Garten anzufertigen, die nicht nur der Kunst dienen, sondern auch wertvoll für Botaniker zur Bestimmung und Benennung der Pflanzen sind. In diesem Buch befinden sich 78 Illustrationen, die alle in den letzten 20 Jahren von Mitgliedern der Chelsea Physic Garden Florilegium Society angefertigt wurden. Mehr über die Bedeutung der botanischen Illustration und Geschichte des Garten erfahren wir in den einleitenden Texten im Buch.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da man nicht nur wundervolle Illustrationen betrachten kann, sondern auch noch einiges über die Geschichte des Chelsea Physic Garden erfährt. Zudem wird jede Illustration von einem Text begleitet, in dem man etwas über die Charakteristika und Verwendung in der Volksheilkunde und Medizin der einzelnen Pflanzen lernt. Ich werde mir die Illustrationen wahrscheinlich noch einige Male anschauen, da ich vor allem die Aquarelle sehr schön und inspirierend finde. Außerdem hat mich das Buch auch dazu motiviert mal wieder in den Garten zu gehen und mir die Pflanzen dort mal genauer anzuschauen. Dort habe ich das Buch dann auch auf einer Decke auf dem Rasen mit noch größerer Freude gelesen.
  18. Cover des Buches Kraut und Rübchen (ISBN: 9783954511792)
    Elke Pistor

    Kraut und Rübchen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Was macht man, wenn sich herausstellt, dass die eigene Urururgroßmutter eine Serienmörderin war? Und noch dazu eine, die sich aufgrund der sorgsamen Auswahl ihrer Opfer allergrößter Beliebtheit erfreute? Vor dieser Frage steht die Großstadt-Journalistin Katharina Rübchen, als sie auf dem geerbten Familienbauernhof alte Aufzeichnungen findet. Doch das ist nicht ihr einziges Problem, Die Dörfler bangen um lange gewahrte Geheimnisse, ihr Chefredakteur drängt auf die große Story, und die hofeigene anarchistische Ziegenherde macht, was sie will. Und dann ist da noch dieser Tierarzt, der deutlich mehr Interesse an Katharina als an ihren vierbeinigen Mitbewohnern hat.Ich habe es " aus Versehen zweimal" gelesen, weil ich vergessen hatte es einzutragen. Und hab mir nach kurzer Zeit gedacht : " Egal das Buch ist so toll lies es nochmal":  Spannend sind halt die Sequenzen des Tagebuches. Hier wird auf ganz tolle Weise das Leben früher mit einer spannenden Krimihandlung vermischt. Und dieses Tagebuch hat Konsequenzen bis in die Jetztzeit. Klar es ist ein bisschen skurril und auf jeden Fall abgefahren und mit Sicherheit kein klassischer Krimi, aber wer sich einfach mal ganz toll unterhalten lassen möchte und  humorigen Tiefgang mag ist mit diesem Buch ganz toll bedient .
  19. Cover des Buches Giftige Schönheiten (ISBN: 9783937485430)
    Krone

    Giftige Schönheiten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    Vom Adlerfarn bist zum Wunderbaum werden hier einige giftige Pflanzen vorgestellt. Durch eine botanische Beschreibung aber auch die zugehörige Abbildung sind die Pflanzen leicht zu identifizieren. Neben dem Gift wird auch die Zeit der höchsten Giftigkeit, die besonders giftigen Teile, der Grad der Gefährlichkeit und die Wirkung auf Mensch und Tier erwähnt. Den Abschluss bilden einige Elementarhilfen, die bei einer Vergiftung als Soforthilfe wirken können.



    Da ich mich in letzter Zeit mit Kräutern und deren Heilwirkung befasst habe, wollte ich mich nun auch darüber informieren, welche davon es zu meiden gilt. Schon die Einleitung weist auf die Gefahren hin – stellte diese aber meiner Meinung nach sehr dramatisch vor. Auch dem Hauptteil konnte ich nicht so viel abgewinnen. Es werden zwar die Pflanzen vorgestellt, dabei waren allerdings viele bekannte Giftpflanzen dabei, von denen ich nichts Neues erfahren habe. Die Bilder passen zum Titel des Buches – sie zeigten wirklich die schönen Seiten der Giftpflanzen. Bei vielen habe ich mir aber die Frage gestellt, warum man auf die Idee kommen könnte, sie zu essen (und ihre Giftwirkung bezieht sich auf eine orale Einnahme). Die kurzen Bemerkungen unter dem Titel „Hätten Sie es gewusst“ waren interessant und hätten für mich gerne weiter ausgeführt werden können. Auch hätte die Giftigkeit – wenn schon Thema des Büchleins – besser beschrieben werden können. Nur selten wurde klar unterschieden, ob sich die Wirkung auf das Essen, den Kontakt mit der Haut oder andere Weise entwickelt. Immer wieder musste ich das anhand der Giftwirkung ableiten. So habe ich wenig Interessantes erfahren, da mir sehr vieles bereits bekannt war und ich den Rest als nicht besonders leserfreundlich aufgebaut empfunden habe.

  20. Cover des Buches Nimmergrün (ISBN: 9783839220108)
    Elinor Bicks

    Nimmergrün

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    "Ein Hauptkommissar mit einem Dackel im Tragetuch" ist wahrhaftig ein gewöhnungsbedürftiger Anblick. Roland Otto bringt "Plato" mit an seinen Arbeitsplatz, da der "Kampfdackel" allein in dieser "Verpackung" einigermaßen zu bändigen ist. Das "asozialste, gestörteste Tier, das er jemals erlebt hatte", hat ihm eine Verehrerin zwangsweise überlassen. 

    Eigentlich wollte er mit "Beate", die in der Tierherberge Egelsbach tätig ist, Schluss machen, aber ihm fehlten die richtigen Worte, zumal sie im weiteren Verlauf des Gesprächs verhörartige Taktiken anstimmte. Schließlich kamen sie auf den Punkt und der gutherzige Otto entwickelte die dumme Idee einer Wiedergutmachung, falls er ihr weh getan haben sollte. Beate nahm das Angebot prompt an und vertraute ihm "Plato" an ...

    Was das jetzt alles mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat? Nicht viel bis gar nichts, und dennoch ist der Nebenschauplatz kein Lückenfüller, sondern ein gutes Beispiel dafür, wie die Autorin den Haupterzählstrang mit nicht selten sehr humorigen Passagen anreichert. 

    Was den guten Hauptkommissar und seinen langjährigen vierbeinigen Begleiter, den Pudelmischling "Peppy", noch alles erwartet, ahnen die beiden zunächst nicht. Vordringlich muss sich das Herrchen noch um das wahre Ziel seiner kaum noch im Zaum zu haltenden Emotionen kümmern: "Lore Kukuk".

    Ein Vorwand treibt ihn zu ihr, und dort erlebt er erste Hinweise, die zu einem Fall mit größerer Tragweite führen werden. Ein geheimnisvoller Virus scheint im Umlauf zu sein, welcher Zierpflanzen und Bäume rund um den Hugenotten- und Waldenserpfad im Landkreis Darmstadt-Dieburg angreift ...

    Leserinnen und Leser sind schon etwas weiter, da Elinor Bicks auf mehreren Ebenen ein zunächst sehr umfangreiches Szenario anlegt, das sich bis weit in die Vergangenheit der Region erstreckt. So wird Spannung aufgebaut und nebenbei die Marschrichtung angedeutet: Lore Kukuk ist mit ihren privaten Ermittlungen stets einige Schritte im Voraus.

    Im Ausdruck bevorzugt Elinor Bicks ebenso eindringliche wie originelle Be- und Umschreibungen, wenn es über so unterschiedliche Dinge zu berichten gilt wie beispielsweise einen Bart, der wie "angespülter Seetang aussieht, die Ankunft von "Todesreitern" oder Rechtsmediziner, die auf einem Seziertisch Tischtennis spielen. Locker angeschrägt klingt es, wenn per Computer "Gugel Erde" bemüht wird!

    Zusammengefasst geht es in einem weiteren Volltreffer der Gartenkrimi-Reihe des Gmeiner Verlags um verschmähte Liebe, Eifersucht, einen alten Fluch, Giftköder, übereifrige Umweltschützer, katholische Sektierer, Pfusch am Bau, Korruption und natürlich um Kräuter, mit welchen man "allerlei Ungeheuerlichkeiten" anstellen kann. Wie das alles zusammenpasst, erzählt "Nimmergrün".
  21. Cover des Buches Katzenpflanzen (ISBN: 9783735786371)
    Sabine Ruthenfranz

    Katzenpflanzen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: mutzu
    Ich hatte immer Katzen und war mir nie so ganz sicher, welche Pflanzen ich nun hinstellen darf und welche besser nicht. Natürlich wusste ich dass es Giftpflanzen gibt, aber in wie fern diese auch für meinen Kater gefährlich werden können, habe ich dank dieses Buches herausgefunden. Das Buch Erläutert in der Einleitung die Hintergründe (unterhaltsam und lesenswert!!!) die einem im Laufe des Buches dabei helfen den für sich und seine Katze passenden Pflanzenweg einzuschlagen. Zahlreiche Pflanzenportraits mit ungiftigen Pflanzen helfen eine gute Auswahl zu treffen. Am Ende des Buches gibt es eine sehr umfangreiche Auflistung von Giftpflanzen (nach botanischen und deutschen Namen sortiert).
  22. Cover des Buches Was blüht denn da? Der Fotoband. Wildwachsende Blütenpflanzen Mitteleuropas (Kosmos-Naturführer) (ISBN: 9783440068373)
    Dietmar Aichele

    Was blüht denn da? Der Fotoband. Wildwachsende Blütenpflanzen Mitteleuropas (Kosmos-Naturführer)

     (4)
    Aktuelle Rezension von: FrankWK
    Ein sehr schöner Naturführer durch die wildwachsenden Blütenpflanzen Mitteleuropas. Er ist nach Blütenfarbe gegliedert und sehr hilfreich, besonders für Naturfreunde
  23. Cover des Buches Blatt für Blatt (ISBN: 9783038009641)
    Steffen Guido Fleischhauer

    Blatt für Blatt

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Hexchen123
    Nach so einem Buch habe ich schon lange gesucht. Die klassischen Bestimmungsbücher gehen immer nach der Blüte, schön sortiert nach Farben. Doch was tun, wenn man nur die Blätter vorfindet ohne Blüte?
    Genau hier setzt Steffen Guido Fleischhauer in Zusammenarbeit mit Roland Spiegelberger und Claudia Gassner in seinem neuesten Werk „Blatt für Blatt“ an.

    Gleich vorne kann der Buchdeckel aufgeschlagen werden und wir finden eine Übersicht über die verschiedenen Blattformen. Anhand dieser Übersicht kann ich zu der passenden Kennzahl blättern und meine Pflanze bestimmen. Damit ich nicht jede Pflanze anschauen muss, ist oben am Blattrand nochmals eine detaillierte Leiste mit den Blattformen. Insgesamt sind über 800 Pflanzen aufgelistet. Und obwohl das Buch so viele Wildpflanzen beinhaltet, finde ich innerhalb kürzester Zeit die gesuchte Pflanze.

    Aber selbst wer eine blühende Pflanze hat, kann diese anhand einer Übersichtstabelle leicht finden. Dort sind nochmals alle Blüten nach Farbe und Blütenform mit der passenden Kennzahl abgebildet und ich finde schnell das richtige Ergebnis.

    Die einzelnen Pflanzen sind jeweils mit Foto und einer Zeichnung versehen. Verschiedene Symbole weisen uns auf den Verwendungszweck aber auch auf ihre Gefährdung hin. Standort, Merkmale und Blütezeit sind ebenfalls aufgeführt.

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich noch nie ein besseres Bestimmungsbuch in den Händen gehalten habe als „Blatt für Blatt“. Jetzt würde ich mir wünschen, dass es noch eines für Bäume und Sträucher gibt. Ein wirklich gelungenes Werk, dass ich nicht mehr missen möchte und meine Empfehlung für jeden Pflanzeninteressierten aussprechen möchte. Ihr werdet es nicht bereuen!
  24. Cover des Buches Kaltes Gift (ISBN: 9783426639610)
    Nigel McCrery

    Kaltes Gift

     (43)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Der Schreibstil ist angenehm, die Protagonisten teilweise nervig gut erfasst und die Zubereitung einer Kanne Kaffee Hitchcock-mäßig. Der Gute wird nur anhand seiner Krankheit gemessen, die Böse mit böser Kindheit zu wenig (!) beschrieben und die Handlung gestreckt bis zum gehtnichtmehr. Alles in Allem ein sehr durchschnittlicher "Folge-682-Detektiv-Serien-Roman".
    Wie auch immer - riskant!

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