Bücher mit dem Tag "gisa pauly"
14 Bücher
- Gisa Pauly
Der Mann ist das Problem
(54)Aktuelle Rezension von: LangeweileKlappentext:
Helene hat genug! Als ihr Mann sich zu ihrem Geburtstag seinen eigenen Wunsch erfüllt und ihr ein Wohnmobil schenkt, das sie nie wollte, ist das Maß gestrichen voll. Sie setzt sich in das wuchtige Gefährt und düst los, ohne Plan, ohne Ziel, ohne Kohle. Letzteres ändert sich jedoch, als sie im Einbauschrank ein kleines Vermögen findet. Wie ist Siegfried an so viel Geld gekommen? Aber pah, was soll‘s! Eine bessere Grundlage für einen Neustart kann es schließlich kaum geben! In einem toskanischen Städtchen beginnt für Helene ein aufregendes neues Leben. Als Siegfried plötzlich vor ihrer Tür steht, ist allerdings erstmal Schluss mit Dolce Vita. Doch will er wirklich sie zurück oder nur sein Geld?
Die Autorin ist quasi ein Garant für lockere und lustige Unterhaltung.Zu Anfang war die Geschichte etwas zähflüssig,auch wenn es zwischendurch immer einiges zu lachen gibt. Ab der Mitte nahm das Buch dann Fahrt auf, es wurde zusehends spannender, mit einer kleinen Überraschung zum Schluss.
- Frederike Labahn
Lametta, Lichter, Leichenschmaus
(13)Aktuelle Rezension von: buecher_t1naDieses Buch mit 24 weihnachtlichen Krimis hatte ich schon in 2022 angefangen, kam aber dann nicht mehr dazu, es weiter zu lesen. 2023 habe ich dort weitergemacht, wo ich aufgehört hatte.
24 weihnachtliche Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren klingt erstmal gut. Die ersten paar Geschichten fand ich auch auf ihre morbide Art lustig, aber entweder ich hatte an die ersten Geschichten eine falsche Erinnerung oder mein Geschmack hat sich geändert…
Je mehr es auf den 24.ten ging, desto merkwürdiger fand ich die Geschichten. Teilweise saß ich da und war mir gar nicht sicher, ob ich verstanden habe, was ich gelesen hatte…
Fazit ist, ich hatte schon mal Kurzgeschichten gelesen, diese waren aber von derselben Autorin. Schon da meinte ich, dass Kurzgeschichten vielleicht nichts für mich sind. Und nun waren es auch noch in einem Buch unterschiedliche Autoren. Somit war meiner Meinung nach auch der Schreibstil/Erzählstil nach jedem Kapitel eben anders. Was natürlich ist, da 24 Autoren - aber ich konnte mich nicht daran gewöhnen.An sich mag ich Krimis, ich denke aber ich bleibe pro Buch bei einem Autor :D
- Gisa Pauly
Strandläufer
(42)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerCharlotta Capella ist wieder bei ihrer Familie auf Sylt. Ihr Schwiegersohn Erik ist dort Kriminalhauptkommissar. Als Charlotta den Maler Paul kennen lernt ist sie hin und weg. Aber Erik vermutet dass Paul mit einem Kunstraub in Zusammenhang steht. Dann wird ein berühmter Talkmaster ermordet und Erik hat das Gefühl dass Paul auch hier seine Finger im Spiel hat.
Der Schreibstil ist sehr leicht, bildhaft und zügig zu lesen. Die Protagonisten sind sympathisch dargestellt und der Spannungsbogen verläuft dabei genau richtig.
Fazit: Ich bin sehr gut in diesen Regionalkrimi hinein gekommen obwohl ich keines der Vorgängerbücher kenne. Es gibt dazu auch kaum bis gar keine Rückblenden. Die Story hat keine Kapitel so dass sie fortlaufend erzählt wird. Die Handlung spielt sich auf Sylt ab und hat das Flair Italiens an sich weil Charlotta eine typisch italienische Mama ist. Sie war mir sympathisch aber dazwischen wurde sie mir auch mal nervig. Die Story wird aus Sichtweise der verschiedenen Charakteren erzählt - vorwiegend von Erik und Charlotta. Meiner Meinung nach sind es zwei Handlungsstränge die sich immer mal wieder miteinander verbinden. Auf der einen Seite ist es das Privatleben von Kriminalhauptkommissar Erik und seiner Familie incl. Mama Charlotta und auf der anderen Seite die Ermittlungen. Die Story ist gespickt mit leichtem Humor. Meiner Meinung nach zog sich die Story zeitweise hin weil es dann doch die eine und andere Länge für mich gab. Meiner Meinung ist der Krimi klischeehaft gerade auch was Mama Charlotta angeht. Es wird gekocht und da gibt es im Anschluss noch 16 Rezepte von Mama Charlotta. Die Story ist leicht und unterhaltsam zu lesen - als Urlaubslektüre ist dieses Buch sehr gut geeignet. Dieser Regionalkrimi ist der achte Band einer siebzehnteiligen Reihe. Er ist in sich abgeschlossen. Der Leser braucht nicht unbedingt die Vorgängerbücher zu kennen. Ich vergebe für diesen Regionalkrimi drei Sterne.
- Gisa Pauly
Wellenbrecher
(8)Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1Als Mamma Carlotta mal schauen will, wo es ihre Enkelin Carolin beruflich hin verschlagen hat trifft sie nicht nur auf ihre Jugendfreundin sondern stolpert mal wieder über einen Toten. Natürlich muss sie helfen dem Mörder auf die Spur zu kommen.
Das Cover des Hörbuchs ist mal wieder seemännisch. Wellen und die obligatorische Möwe.
Wellenbrecher so heißt das Hotel italienischen Namens auf Sylt, in dem Carolin eine Ausbildung angefangen hat.
Sie macht dort erstaunliche Entdeckungen mit denen sie natürlich sofort zu ihrem Papa geht, damit dieser ermitteln kann.
Mamma Carlotta ist in meinen Augen eine alte Dame, wie Miss Marpel. Allerdings war hier irgendwo zu hören, das sie 60 Jahre alt ist. Wenn ich mich da nicht verhört habe passt das Bild das das Hörbuch von ihr zeichnet nicht wirklich, denn sie erscheint mir eher wie Ende 70. Allerdings ist sie echt der Knaller. Mit ihrer Art ist sie irgendwie immer da, wo es was zu ermitteln gibt. Ihre Lieblingskneipe ist eine Imbissbude, die eher ein bisschen schmuddelig ist. Da aber der Besitzer und der zweite Gast, der schon fast zum Inventar gehört, seh maulfaul sind, bleibt für das was Mamma aCarlotta zu erzählen hat mehr Raum. Deshalb liebt sie diesen Treffpunkt so sehr, dass sie sogar ihrem Schwiegersohn so manches verschweigt.
Auf jeden Fall wieder witzige Dialoge und mit der Staatsanwältin und Mamma Carlotta wieder super Ermittler.
Allerdings hätte es ein bisschen kürzer sein dürfen, denn die Geschichte schwenkte dich hin und wieder ab, so das sich für mich das Spannungsmoment nicht lange aufrecht erhalten ließ. Deshalb ziehe ich auch einen Stern ab.
- Gisa Pauly
Vogelkoje
(9)Aktuelle Rezension von: Petra_MayerDie Geschichte hatte einige Länge, so dass ich öfters mal abgeschweift bin.
Hörbuch - ungekürzte Lesung - 2 mp3 CDs - Dauer: 17 Stunden - 469 Tracks
Inhalt:
Mamma Carlotta gibt Gas.
Schon lange ist Mamma Carlotta der Meinung, dass ihr Schwiegersohn, Kriminalhauptkommissar Erik Wolf, viel zu langsam Auto fährt. Sie selbst ist eher von der schnellen Sorte. Aber illegale Rennen auf Sylt? Das geht der Italienerin dann doch zu weit. Erst recht, als bei einem dieser Rennen ein Leichenwagen verunglückt. Und ein Sarg herausfällt, dessen Inhalt sogar für Eriks an sich gute Nerven zu viel ist. Natürlich ist die Neugier seiner Schwiegermutter prompt geweckt. Mamma Carlotta beginnt sogleich Erkundigungen einzuholen - ohne zu ahnen, dass sich hinter diesem Sarg ein gefährliches Geheimnis verbirgt... - Gisa Pauly
Gegenwind (Mamma Carlotta 10)
(12)Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1Mamma Carlotta ermittelt dieses Mal in einem Todesfall, der ihr wortwörtlich in die Arme fiel.
Beim Syltlauf stand sie als Publikum am Rande, als ein junger Mann stolpernd in ihre Arme fiel und starb.
Schnell fand man heraus, dass es sich hier nicht mit ein normales Herzversagen handelte. Mamma Carlotta ermittelte parallel zu den Ermittlungen ihres Schwiegersohns und brachte mal wieder so manche Tatsache ans Licht, die zur Klärung des Falls beitragen konnte.
Die Cover dieser CosyCrime Serie sind immer recht witzig gemacht. Auch dieses Mal, mit der Kuh und der Möwe, die gehörig Gegenwind bekommen.
Mamma Carlotta, eine italienische Nonna, knapp unter der 60, ist immer mitten im Geschehen. Meist weis sie mehr als ihr Schwiegersohn Eric, der eigentlich der Ermittler in der Polizeiinspektion in Westerland auf Sylt ist.
Eric wird wie immer von Sören unterstützt, und auch die Staatsanwältin Frau Dr. Speck, die Eric am liebsten von hinten sieht, ist wieder mit von der Partie, als der Tod des Jungen plötzlich noch mehr Todesfälle nach sich zieht.
Neben den Bezügen zur Vergangenheit des Umfeldes von Heimo, dem toten Sportler, werden auch seine Familie und weiter Personen aus dem Bekanntenkreis durchleuchtet. Hierbei kommen einige Ungereimtheiten ans Licht und es tauchen immer wieder neue Verdächtige auf.
Mein Verdacht hat sich dieses Mal sogar bestätigt, jedoch wieder mit ein wenig anderen Beweggründen, als ich noch gedacht habe.
Neben den Morden spielen auch Erpressung, Eifersucht, Leid, eine große Rolle.
Auch der beliebte Lokalkolorit ist wieder dabei und der Alltag des Ermittlers, seiner Kinder und der Oma birgt wieder einiges zum schmunzeln.
Ich mag Mamma Carlotta, obwohl sie immer schon als so alt dargestellt wird. Dabei hat sie die 60 noch nicht erreicht und kann schon noch recht fit sein. Aber irgendwie stelle ich sie mir nach den ganzen Beschreibungen schon als eine alte Nonna vor.
Ich habe mir nun schon das nächste Hörbuch runtergeladen und werde noch weiter Zeit mit Mamma Carlotta und ihren Lieben verbringen.
- Gisa Pauly
Venezianische Liebe
(49)Aktuelle Rezension von: karin66Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen, lassen doch beides auf einen unterhaltsamen Roman hoffen. Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die einzelnen Personen sind mit Bedacht ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.
Zur Geschichte, Marie darf die Hochzeit ihrer Tochter Amelie in Venedig organisieren. Sie hat allerhand zu tun. Doch dann trifft sie auf den hochbegabten Geiger Leander, der eigentlich schon für tot erklärt war, da er einem Tsunami zum Opfer gefallen ist. Marie teilt mit ihm in der Vergangenheit ein Geheimnis und sie verfolgt ihn, um zu erfahren, ob er es wirklich ist. Doch unter den Hochzeitsgästen verweilen auch welche, die dem Geiger nicht gut gesinnt sind. Doch wie letztendlich die Geschichte weiter geht und was es mit dem Geiger auf sich hat, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.
Ein sehr kurzweiliges Buch, das mir eine angenehme Lesezeit beschert hat. Ich empfehle es gerne weiter.
- Sarah Sigle
Frost, Forensik, Früchtebrot
(6)Aktuelle Rezension von: LeKoEs ist wieder so weit, es gibt eine neue Anthologie des mörderischsten Adventkalender von Knaur.
Das Cover springt sofort ins Auge - ein Adventskranz aus Totenköpfen.
In "Frost, Forensik, Früchtebrot" geht es heiter, furchterregend, blutig und mitunter auch rätselhaft zu.
Für mich war es die erste Anthologie in diesem Genre.
Ich finde es gut, dass es 24 verschiedene Autoren*innen sind, die ihre Geschichte für dieses Buch geschrieben haben.
So lernt man diese und ihren Schreibstil in kürzester Zeit kennen (und vielleicht auch lieben).
Ich fand es spannend diese "kennenzulernen".
Außerdem finde ich es toll, dass es ganz verschiedene Schauplätze in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt.
Die Geschichten haben eine gute Länge, sodass sie auch während der stressigen Weihnachtszeit gut zwischendurch gelesen werden können.
Ein toller Adventskalender mit guten und ziemlich unterschiedlichen Geschichten von bekannten und unbekannteren Autoren*innen.
- Miriam Gramoschke
Myrrhe, Mord und Marzipan
(16)Aktuelle Rezension von: Juanla-4Das Buch "Myrrhe, Mord und Marzipan" ist eine Sammlung von 24 Weihnachtskrimis, welche als mörderischer Adventskalender konzipiert sind. Sie werden als Kurzgeschichten erzählt und stammen von 24 verschiedenen Autoren. Die Anthologie wurde von Miriam Gramoschke herausgegeben.
Adventskalender-Geschichten sind heute populärer den je und für Fans von Krimis ist hierbei bestens gesorgt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, denn die Geschichten sind sehr vielfältig, was bedeutet, dass die Sammlung sich durch ihre Gegensätzlichkeit auszeichnet. Sie ist eine Mischung aus blutigen, heiteren und grauenerregenden Geschichten, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Die Schauplätze der Krimis befinden sich an verschiedenen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, von der Ostseeküste in Hohwacht bis nach St. Moritz und sie sind durch diese regionale Vielfalt sehr ansprechend. Durch die Vielzahl und Beteiligung vieler verschiedener, bekannter Autoren ist für Abwechslung im Erzählstil und in der Handlung gesorgt.
Zu den Autoren, deren Geschichten in dieser Sammlung enthalten sind, gehören:
- Achim Achilles/Michael Meisheit
- Andreas und Angélique Kästner
- Andreas Winkelmann
- Anne Verhoeven
- Carine Bernard
- Christiane Franke/Cornelia Kuhnert
- Christiane Dieckerhoff
- Eleanor Bardilac
- Eva Völler
- Florian Schwiecker
- Gisa Pauly
- Iny Lorentz
- Justine Pust
- Katja Bohnet
- Kerstin Rubel
- Marc Hofmann
- Markus Heitz
- Regine Kölpin
- Simon Ammer
- Sonja Rüther
- Steffen Weinert
- Su Turhan
- Thomas Kastura
- Tilo Eckardt
Fazit: Ich habe mich jeden Abend darauf gefreut, eine Kurzgeschichte zu lesen und dieses Buch hat meinen Advent bereichert.
- Gisa Pauly
Küstennebel (Mamma Carlotta 6)
(2)Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1Mamma Carlotta und ihre Lieben bekommen unerwarteten Besuch. Doch warum haben plötzlich so viele Fremde Interesse am Hause Wolf und was hat Fietje mit ihnen zu schaffen? Als einer der Beobachter ermordet aufgefunden wird führt die Spur nach Umbrien. Wie praktisch, das Mamma Carlotta und ihre Lieben dort auf eine Silberhochzeit eingeladen sind. So kann Erik dort inkognito ermitteln.
Das Cover mit den beiden Schafen im Strandkorb ist wieder typisch für den Sylt Krimi. Den Nebel erahnt man im Hintergrund. Außer das man schon gleich erkennt das Mamma Carlotta erneut ermittelt kann ich auch bei diesem Cover keine Verbindung zum Thema aufbauen.
Mamma Carlotta scheint inzwischen fest bei Erik und den Enkelkindern zu leben.
Sie freut sich über Tizios unerwarteten Besuch, hätte aber auf seine Begleitung ,Luana , gut verzichten können.
Auch Fietje und Tove sind wieder mit von der Partie und unterstützen Mamma Carlotta bei ihren Ermittlungen.
Dieses Mal wird sogar in Umbrien, in Mamma Carlottas Dorf ermittelt. Wie gut das alle dort auf eine Silberhochzeit eingeladen sind.
Wie immer weiß der Hörer schon ab der Mitte des Hörbuchs genaueres, als die Ermittler. Gegen Ende, wenn man denkt das man den Fall gelöst hat, nimmt er aber wie immer eine Wendung um 180 Grad und die Lösung ist ganz anders, als man es erwartet hat.
Auch dieses Mal gerät Mamma Carlotta wieder gehörig in die Bredouille, aber ihre Freunde stehen ihr auch dieses Mal wieder zur Seite.
Was mich bisschen gestört hat war die Sprecherin. Sie hatte eine sonderbare Betonung beim italienischen Akzent und sprach auch Fietje oder andere manchmal einfach im italienischen Akzent kurz weiter, wenn es lange Passagen von Mamma Carlotta gab.
Ansonsten hat mir der Krimi aber wieder gut gefallen und ich freu mich schon drauf wenn Mamma Carlotta erneut ermittelt.
- Gisa Pauly
Reif für die Insel
(4)Aktuelle Rezension von: LesezeichenfeeFee zum Buch:
Sophia`s Mann hat sich seine Sekretärin geangelt, die bedeutend jünger ist und hat seine Frau verlassen. Ihre Scheidung hat sie hinter sich gebracht. Das Ferienhaus auf Sylt durfte sie behalten und ein Cabrio hat sie sich auch gekauft. Sie möchte eine schöne Auszeit auf der Insel verbringen. Dabei kommen ihr viele Erinnerungen an den ersten Sylt Besuch. Ein Autor, der anonym schreibt, möchte hier, bei seiner ersten Lesung, seine wahre Identität preisgeben.
Fee zum Hörbuch:
Es gab zwei Vorleser, eine Frau und ein Mann. Beide fand ich jetzt leider nicht so der Brüller. Aber ich bin halt Mamma Charlotta geschädigt. Die Vorleserin von Mamma Charlotta (oder waren es zwei?) ist einfach genial und sehr unterhaltsam.
Marina Köhler und Christoph Jablonka sind die Sprecher. Hier braucht man schon 2 Sprecher, so dass man unterscheiden kann, wenn der anonyme Autor (in Ich-Form) spricht und Sophia (wo man sofort weiß, dass es aus ihrer Sicht ist). Trotzdem, die beiden Sprecher haben mich leider nicht überzeugt. Mit der Zeit habe ich mich dann an Beide gewöhnt, da fand ich es nicht mehr so tragisch.
Lokalkolorit:
Ohne Zweifel war das Syltfeeling vorhanden. Es gab viele Orte, die erwähnt wurden, vor allem Gosch und das Feeling den Fisch zu essen. Das wurde so richtig zelebriert. Das war genial, ich hab sofort Appetit bekommen. Genau so geht’s mir auch auf Sylt. Diese Szene mochte ich total. Ohne Zweifel war eins der Highlights im Hörbuch. Ich konnte den Strand vor mir sehen. Die Wärme des Sandes spüren und ich war mit in der Inselbuchhandlung. Das gefiel mir total. Da merkte ich dann wieder dass das Buch von Gisa Pauly geschrieben wurde. Da hatte ich dann gleich Heimweh nach Westerland und nach ganz Sylt.
Die Geschichte:
Erst war es spannend, aber ich wusste dann relativ zügig, wer der anonyme Autor war und das hat dann doch die ganze Spannung weggenommen. Auch wusste ich schnell, wer mit wem zusammen kommt. Das fand ich irgendwie schade. Die ganze Geschichte war total vorhersehbar.
Ich finde es auch schade, dass die Autoren immer auf den paar überflüssigen Pfunden rumreiten. Irgendwie bekommt man als Leserin überall den Eindruck, man ist zu dick. Das finde ich sehr schade. Warum werden die Komplexe auch noch durch die Bücher verstärkt? Bei Mamma Charlotta ist das immer alles ok.
Die Geschichte der Jugend und dass Paul seine Sophia damals nicht bekommen hat, aber eine andere und dass er für den Tod eines ihrer Freunde mit Verantwortlich ist, ist eine schuldbeladene Geschichte. Ich habe Verständnis für beide Seiten. Die Nachbarn von Sophia fand ich witzig, vor allem das mit der Haarsträhne ließ mich schmunzeln und auch als Sophia sich mit der Nachbarin unterhalten will und die das nicht gewohnt ist, fand ich witzig. Schade, dass Elena nur in Gedanken und Telefonanrufen dabei war. Ein Auftritt von ihr auf Sylt hätte der Geschichte sicher mehr Fahrtwind gegeben. Immerhin gab’s Fahrtwind mit dem Cabrio, das gefiel mir sehr gut.
Emotional fand ich die Geschichte nicht wirklich gut. Ich konnte nicht mitleiden und fand das ganze fad und dazu die beiden Sprecher. So hat mich das Hörbuch leider nicht überzeugen können.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Da das Fischessen so zelebriert wurde und ich da für einige Minuten auf Sylt war, da ich den warmen Sand spüren konnte und das kühle Wasser gebe ich 3 Sterne für das Hörbuch, das ansonsten leider nicht so toll war. Und ich freu mich schon auf den nächsten Mamma Charlotta Krimi. - Gisa Pauly
Die Kurärztin von Sylt
(14)Aktuelle Rezension von: sdickeEine junge Frau wird Ärztin und bewirbt sich für die Stelle des Kurzarztes auf der Insel Sylt. Sie erhält die Stelle und richtet ihre Praxis ein. Anfangs hat sie praktisch keine Patienten, da die meisten Leute sich keiner Frau als Ärztin anvertrauen wollen. Langsam stellen sich dann aber doch Patienten ein.
Was mich an dem Roman stark gestört hat ist, dass ein wichtiger Teil der Handlung zeitlich unmöglich ist angesichts der Geografie der Insel. Es kommt auf der Baustelle des Hindenburgdamms zu einem Unfall. Die Arbeiter suchen zuerst den Arzt im Hauptort Keitum auf. Als dieser nicht verfügbar ist, holen sie die Kurärztin aus Westerland. Man bedenke folgendes: Die Luftstrecke zwischen dem Westende des Hindenburgdamms und Keitum beträgt etwa 8,5 Kilometer und die zwischen dem Westende des Hindenburgdamms und Westerland 12,9 Kilometer. Einmal davon abgesehen, dass der Verletzte die entsprechenden Laufwege seiner Kollegen wohl kaum überlebt hätte, setzt das eine recht erstaunliche Fitness der Kurärztin voraus, die innerhalb der Handlung des Romans ansonsten in keiner Weise auch nur angedeutet wird. Wenn ich mich richtig erinnere, es ist schon etwas länger her, dass ich den Roman gelesen habe, rechtfertigt die Autorin ihre Ignoranz der räumlichen Verhältnisse in einem Nachwort. Mich als Kenner der Gegend hat dieser Mangel schon ziemlich gestört, indem die Fiktion an dieser Stelle unglaubwürdig geworden ist.
- Gisa Pauly
Wellenbrecher
(28)Aktuelle Rezension von: LangeweileKlappentext übernommen:
Mamma Carlotta freut sich, als ihre Enkelin Carolin eine Ausbildung als Hotelkauffrau beginnt. Das neue Hotel in Wenningstedt, »Frangiflutti«, ist aber auch eine besonders feine Adresse. Als ein Kellner des Hotelrestaurants spurlos verschwindet, übernimmt Kriminalhauptkommissar Erik Wolf den Fall. Dabei stößt er auf eine unglaubliche Geschichte. Seine Schwiegermutter entdeckt derweil eine Spur, die nach Italien führt. Dabei geht es um Wein, einen großen Betrug, eine Million, und um die Staatsanwältin ..
Meine Meinung:
Eigentlich fühlt Mama Carlotta sich in ihrer Küche am wohlsten, wenn Sie die köstlichsten Gerichte für Ihre Familie und auch für eingeladene und nicht eingeladene Gäste zaubert.Aber als es auf Sylt einen Mordfall gibt, dem kurz darauf ein zweiter folgt, kann sie nicht anders,als ihren Schwiegersohn bei den Ermittlungen zu unterstützen.Die „ Miss Marple“der Herzen ,ist in ihrem Element und kombiniert geschickt,nicht immer zum Wohlwollen ihres Schwiegersohns,nach Herzenslust.
Erneut ist das Buch eine gelungene Mischung aus Cosy Krimi, Fremdenführer von Sylt und kulinarischer Ratgeber.Ich bin der Protagonistin sehr gerne gefolgt und habe die Ermittlungen,bei denen sie auch den einiger anderen Dämpfer hinnehmen mußte,mit Spannung und ganz viel Schmunzeln verfolgt.
- Gisa Pauly
Jeder lügt, so gut er kann
(6)Aktuelle Rezension von: TWDFanSTInhalt
Anna stammt aus einer Familie, die es mit dem Gesetz nicht so genau nimmt. Genau genommen ist sie so ziemlich die einzige Umbescholtene. Im Alter von sechzig Jahren will Anna sich nun ihren Traum erfüllen: ein Hotel in der Toskana. Doch auch im schönen Italien kann sie dem Verbrechen nicht entkommen. Erst wird ihr Geld geklaut, dann taucht ihre Tochter Henrike samt zwielichtigen Freund auf.
Bewertung
Leider kann dieses Hörbuch bzw. seine Hauptfigur nicht mit Gisa Paulys bekanntester Heldin Mamma Carlotta mithalten. Anna fehlt irgendwie der Witz, der die italienische Nonna auszeichnet. Zwar lässt sich das Hörbuch trotzdem gut hören, es weckt aber nicht das Verlangen in mir, es erneut zu hören.
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