Bücher mit dem Tag "gletscher"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gletscher" gekennzeichnet haben.

70 Bücher

  1. Cover des Buches The Sky in your Eyes (ISBN: 9783499006630)
    Kira Mohn

    The Sky in your Eyes

     (238)
    Aktuelle Rezension von: headunderwords

    Zuerst mal das Cover. Ich habe selten so ein wunderschönes Cover gesehen, ich habe absolutes Fernweh bekommen und möchte jetzt unbedingt die Polarlichter sehen! Das Buch bekommt einen Ehrenplatz in meinem Regal 🙏🏽


    Der Schreibstil von Kira Mohn gefällt mir sehr gut, ich bin locker durch die Seiten geflogen. Die Geschichte wird aus Elíns Sicht erzählt, allerdings hätten mir ein paar Kapitel aus Jóns Sicht auch gefallen 😋


    Als ich gelesen habe welche Problematik das Buch thematisiert war ich anfangs skeptisch. Ich habe mir Sorgen gemacht, dass das Thema nicht richtig aufgearbeitet wird. Schon nach den ersten Seiten wurde ich eines Besseren belehrt. Ich habe Elíns inneren Konflikt so sehr gefühlt, dieser wurde sehr authentisch beschrieben. Vergleiche mit Anderen, „Selbstoptimierung“ und die Angst was Andere über einen Denken. Dazu Bodyshaming. 

    Für Elíns Ex-Freund habe ich keine Worte. Wegen solchen Menschen fühlen sich andere Menschen weniger wert, nicht gut, etc. 

    Jón war das genaue Gegenteil, er war mir von Anfang an sympathisch!

    Besonders gut hat mir Elíns Entwicklung gefallen. Außerdem war das Ende wunderschön. 


    Alles in allem ein wundervolles Buch. 


  2. Cover des Buches Die Geschichte des Wassers (ISBN: 9783442718313)
    Maja Lunde

    Die Geschichte des Wassers

     (329)
    Aktuelle Rezension von: Skip

    Die Autorin hat mich sanft in die wunderschöne Natur Norwegens entführt. Sehr bildhaft und anmutig erzählt sie eine tragische Geschichte in einer Landschaft aus grünen Bergen, imposanten Fjörden und spektakulären Wasserfällen im Jahr 2017.  Zwischendurch wird der Leser in einer Dystopie im Jahr 2041 geführt, in der im südlichen Europa Klimaflüchtlinge auf dem Weg nach Norden sind. Die beiden Handlungsstränge werden spät, aber absehbar miteinander verwoben. Das Thema ist hochaktuell und wichtig.

    Die Szenen im Flüchtlingslager sind für mich aber zu langatmig und zu detailverliebt, ohne wichtige Elemente für die Handlung zu liefern. 

    Eine der zentralsten Szenen, in der David seine halbe Familie auf der Flucht verliert, ist für mich überhaupt nicht plausibel. Dies reißt für mich einen Großteil der angestrebten Dramatik in die Bedeutungslosigkeit. 

  3. Cover des Buches Das Schneemädchen (ISBN: 9783499258220)
    Eowyn Ivey

    Das Schneemädchen

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Eowyn Ivey hat mit dieser Geschichte etwas Wundervolles erschaffen.
    Es geht um ein kinderloses Ehepaar, das in Alaska lebt und deren Leben durch das Schneemädchen etwas aufregender und vielleicht auch ein bisschen bedeutsamer wird.

    Mir gefiel das Setting unheimlich gut. Alaska wurde wahrlich gut gewählt. Zum einen mochte ich die Stille (der Natur), die man beim Lesen förmlich aufgesogen hat. Zum anderen, weil man sich als Leser zwischen Realität und Mythologie befindet. Man kann sich darauf einlassen, es als Märchen anzunehmen, man kann allerdings auch alles Mögliche logisch und/oder (zumeist) psychologisch erklären. Aber was ist wahr? Die Antwort erfahrt ihr nur, wenn ihr es selbst lest.
    Fakt ist, dass das Buch nachhallen kann.

  4. Cover des Buches Finstermoos - Am schmalen Grat (ISBN: 9783785577493)
    Janet Clark

    Finstermoos - Am schmalen Grat

     (119)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Meinung:

    Band zwei schließt nahtlos an seinem Vorgänger an, und man findet sich schnell wieder zurecht. Unsere Protagonisten in diesem Band sind, wie auch im vorherigen, Basti, Valentin, Luzie, Mascha und wie vorhergesehene rückt auch Nic in diesen Bund.

    Diese versuchen nun herauszufinden was mit Maschas Mutter passiert ist, weshalb sie sich auf die Suche nach dieser machen. Bei der Suche kommen sie nicht nur Geheimnissen nahe, stellen Vermutungen darüber auf, was im Dorf eigentlich passiert oder was hier früher passierte, sondern werden auch noch von einem Mysteriösen „Typen“ verfolgt, der sie umbringen will. 

    Anscheinend ist alles etwas kompliziert und miteinander verknüpft. Alle Streitereien der Väter von Luzie und Basti und auch die Probleme die man mit Valentins Familie hat, alles hat anscheinend einen Ursprung, der schon viel früher begann. Wobei auch die Familie von Mascha darin verwickelt ist. Wie??? Keine Ahnung.

    Die Geschichte wird spannend aus den verschiedensten Sichten erzählt, und immer, wenn man denkt man hat einen Hinweis oder hat ein Geheimnis gelüftet, kommen widere welche dazu und man steht am Anfang. Wie auch im vorherigen Band werden Sequenzen aus der nahen Zukunft dazwischen gespielt, wobei diese hier von Nic geschildert werden.

    Die Figuren sind sympathisch, unterschiedlich und ihre Freundschaft hält sie zusammen, obwohl auch immer wieder Krisen, durch Geheimnisse etc. entstehen, ziehen sie trotzdem an einem Strang und versuchen gemeinsam den Geheimnissen von Finstermoos auf die Spruen zu gehen.

     

    Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, die nicht nur nahtlos an Band 1 anschließt, sondern auch spannend weitergeht und einen fesselt!!!


  5. Cover des Buches Frostgrab (ISBN: 9783959675529)
    Allie Reynolds

    Frostgrab

     (169)
    Aktuelle Rezension von: sniperosx

    Ein wenig habe ich mich an ScaryMovie zurück erinnert, nur im Setting der verschneiten Alpen. Wirklich hinterfragen darf man die Story nicht, dann hat man mit dem Buch wirklich viel Spaß. Ursprünglich hat sich meine Frau über den Klappentext amüsiert, aber nach den ersten Kapiteln konnte ich das Buch dann doch nicht mehr weglegen und wollte wissen, was wirklich passiert ist. 

    Wenn man keine tiefgründige Literatur erwartet, findet man hier gute Unterhaltung in wirklich traumhaften und mystischen Setting. Die Spannung baut Reynolds bereits ab den ersten beiden Kapiteln auf und spannt den Bogen wirklich bis zum Schluss. Jede zwei Kapitel wechseln zwischen heute und vor 10 Jahren und bringen meist Kliffhanger mit sich. Kein Problem, denn die Kapitel sind kurz, man kommt schnell in den Genuss der Auflösung. Daher entpuppt sich das Buch als starker Pageturner mit Suchtfaktor. 

    Mich hat allerdings der ganze Snowboarder-Slang stark gestört. Ja Frau Reynolds ist Profi in diesem Bereich, aber teilweise sind halbe Kapitel lang nur von 20-60s und sonstigen Stunts gefüllt. Ich wusste bis dato nicht einmal, wie eine Snowboard-Pipe aussieht, ganz zu schweige von irgendwelchen Figuren.Aber die Autorin geht davon aus, dass jeder Leser ein halber Freestyle-Profi war/ist. Dafür gibt es einen halben Punkt Abzug. 

    Des Weiteren gibt es noch einen weiteren halben Punkt Abzug für die teilweise sehr stumpfen und pubertären Formulierungen. Manche Kapitel wirken wie ein Artikel aus der Bravo der 90er, aber zeitgleich haben sie mich dann doch an diese "verrückte" Zeit  zurückerinnert. 

    Als Fazit: Ein Pageturner der in wenigen Tagen verschlungen ist und für ein Debüt eine solide Leistung! Ich werde mir das zweite Buch von ihr anschauen und lesen, sofern es nicht wieder in ihrer Snowboard-Welt stattfindet. 

  6. Cover des Buches Insel der blauen Gletscher (ISBN: 9783404171545)
    Christine Kabus

    Insel der blauen Gletscher

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Das Buch spielt in zwei verschiedenen Zeitsträngen. Beide sind ziemlich unterschiedlich und doch fand ich beide interessant und spannend. Während der in der Vergangenheit ziemlich abenteuerlich und aufregend ist, wirkt der aktelle eher realistischerer und hat etwas von einer romantischen Geschichte und Selbstfindung spielt eine große Rolle. Das macht das ganze Buch ziemlich unterhaltsam, vorrausgesetzt man stört sich nicht daran, dass nach jeden Kapitel die Perpektive gewechselt wird.
    Dennoch erfährt man nebenbei viel über Norwegen und das sowohl üver historische Ereignisse, als auch über die aktuelle Kultur und das Land.
    Und auch die Personen finde ich toll. Sie sind sympathisch, wirken echt und ich konnte gut mit ihnen mitfiebern.

    Alles in allem macht das das Buch sehr angenehm zu lesen und trotz der 600 Seiten, war ich ziemlich schnell damit durch und hätte sogar noch weiterlesen können. Das Buch ist nicht nur etwas für Norwegenfans, sondern auch für alle anderen zu empfehlen.

  7. Cover des Buches Finstermoos - Im Angesicht der Toten (ISBN: 9783785577509)
    Janet Clark

    Finstermoos - Im Angesicht der Toten

     (92)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-
    Nun ist bereits der dritte Band beendet und ich bin schon so gespannt wie die Reihe enden wird.
    Der Anfang von Band 3 war etwas fad, gut zu lesen, aber auch nicht so sonderlich spannend. Dafür wird es gegen Ende richtig spannend. Einige neue Details kommen ans Licht und manches Puzzelstück setzt sich zusammen.
    Ich will endlich wissen wie die Freunde in den Bunker kamen und vorallem warum!! Ich hoffe auf ein gigantisches Finale
  8. Cover des Buches Das Tal - Die Katastrophe (ISBN: 9783401505312)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Katastrophe

     (589)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der zweite Band der bisher eher leicht enttäuschenden Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem Katie den Gipfel des unheimlich großen und gefährlichen Ghost-Berges besteigen will. Julia,Chris, Benjamin, David, ihre Tourführerin Ana und der geheimnisvolle Paul begleiten sie begeistert dabei, um mehr über die Gruppe von acht Studenten zu erfahren, die in den 70ern dort oben verschollen sind. Doch ihre Reise wird lebensgefährlicher als gedacht und die neuen Erkenntnisse werfen nur noch mehr Fragen auf.  Leider wird die Story wie schon in Band eins nie wirklich spannend und den Großteil der Seiten, wo eher langweilig beschrieben wird, wie die Protagonisten herum eiern und dabei den Berg besteigen, überfliegt man nur knapp. Auch Katies Geheimnis ist irgendwie einfach überraschend langweilig - zwar kann man verstehen, dass sie nicht unbedingt möchte, dass alle es herausfinden, aber an sich ist es nichts krass »schlimmes«. Doch auch wenn einen die Geschichte nur mäßig unterhält, tun sich neue Geheimnisse auf und man ist an sich schon neugierig auf die Auflösung, so dass man andererseits schon irgendwie weiterlesen will. Die Charaktere an sich sind dabei wieder ganz okay und zugegeben ist es schon gut, dass der Fokus hier von Julia auf Katie übergewandert ist und ich hoffe sehr, im nächsten Band springt die Sicht wieder auf einen anderen aus der Clique über, da man so einfach alle viel besser kennen und verstehen lernen kann. Der Schreibstil liest sich dazu wieder pragmatisch, bündig und ganz gut. Insgesamt ist es definitiv nicht die mitreißende Fortsetzung, auf die man gehofft hat und man ist durchaus wieder enttäuscht, aber da man die Auflösung der angesammelten Geheimnisse schon irgendwie wissen will - immerhin gibt es einiges zu erklären -, will man der Reihe schon noch eine dritte Chance geben.

  9. Cover des Buches Das Eis (ISBN: 9783608503524)
    Laline Paull

    Das Eis

     (87)
    Aktuelle Rezension von: tine1211

    Das Eis von Laline Paull

    Als ein Schiff mit Luxustouristen die Antarktis entlangschippert und dabei in geschützte Gebiete vordringt, auf der Suche nach einem ultimativen Foto, „kalbt“ ein Gletscher. Ein riesiger Eisbrocken bricht ab und gleitet ins Meer und legt dabei eine Leiche frei. Hierbei handelt es sich um Tom Harding, einen bekannten Umweltaktivisten.

    Harding kam ein paar Jahre zuvor bei einer Expedition ums Leben und galt seither als vermisst. Seinem Freund, Sean Cawson, überlebte diese Expedition und ist mittlerweile Eigentümer der Midgard Lodge auf Spitzbergen. Ein Traum, den er gemeinsam mit Tom verwirklichen wollte. Während Tom die Verbindung zwischen Umweltschutz und Geschäft ein Anliegen war, ging es Sean nur um Geld. Doch er nutzte Tom gerne als Aushängeschild.

    Nach dem Fund von Toms Leiche werden die Ermittlungen zum Tod von Hardings Tod aufgenommen und Sean rückt in den Fokus der Ermittlungen. War die gemeinsame Eröffnung der Lodge vielleicht doch von zu gegensätzlichen Interessen?

     

    Mit diesem Roman schuf Laline Paull einen Ökothriller, der sich mit den aktuellen Themen in der Arktis beschäftigt. Die Kombination aus Thriller und ökologischen Idealen machen dieses Werk besonders.

    Zu Beginn kam ich nicht leicht in die Geschichte, da mir der Lesefluss einfach etwas diffus war, dies änderte sich aber recht schnell, sodass ich dem Faden folgen konnte.

    Obwohl das Buch einen stetigen roten Faden hatte und ich die Thematik grundsätzlich interessant fand, konnte mich das Buch leider nicht ganz überzeugen. Daher von mir drei von fünf Sternen.

    448 Seiten

    ISBN 978-3608503524

    Erschienen beim Tropen Verlag im März 2018

     

     

     

  10. Cover des Buches Das Tal - Die Prophezeiung (ISBN: 9783401505336)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Prophezeiung

     (399)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der tatsächlich mal etwas besser gelungene vierte Teil der Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem Ben drei Tage lang verschwindet und dann so vollgepumpt mit einer mysteriösen Droge ins College zurück kehrt, dass er ins Koma fällt. Katie, David und Robert versuchen dann, um die Droge zu identifieren und vielleicht sein Leben zu retten,  herauszufinden, wo auf dem Campusgelände er sich aufgehalten hat und machen dabei eine seltsame, schockierende Entdeckung. Die Story geht schnell und stetig voran und ist zum ersten Mal doch relativ spannend, weshalb man nicht mehr so halb desinteressiert durchblättert, sondern auch gern etwas fokussierter ist. Dabei wird ein weiteres großes Rätsel endlich fast vollkommen aufgelöst und auch die neuesten Entdeckungen sind sehr interessant und nicht wirklich erahnbar, weshalb man durchaus Motivation hat, den nächsten Band zu lesen. Diesmal wird die Geschichte zudem wieder aus der Sicht von Katie erzählt, was zwar etwas schade ist, da ich es schon cool gefunden hätte, wären wieder andere aus der Clique in den Vordergrund getreten, aber auch so war es wieder sehr stimmig und die Protagonisten waren wie immer in Ordnung. Der Schreibstil liest sich ebenfalls wieder gut und es ist cool, dass diesmal kurze Texte aus den Notizbüchern der verschwundenen Studenten zwischen die Kapitel eingebaut wurden, das war schön auflockernde Idee und ein gutes Stilmittel, um dieses Geheimnis stimmungsvoll aufzulösen. Insgesamt bisher das beste Buch der Reihe und man hofft, auch die Folgebände nutzen ihr Potenzial jetzt gut. Jedenfalls bin ich doch ganz froh, die Reihe trotz ihrer Startschwierigkeiten nicht gleich abgeschrieben zu haben.

  11. Cover des Buches Der Tote am Gletscher (ISBN: 9783462047288)
    Lenz Koppelstätter

    Der Tote am Gletscher

     (70)
    Aktuelle Rezension von: vicky

    Die bozener Einmann-Ermittlerabteilung des Commissario Grauner, gebürtiger Südtiroler und nebenberuflich Milchbauer, wurde um einen jungen Kollegen aus Neapel erweitert, was beide Seiten wenig begeistert. Als nun ein Toter auf einem Gletscher im abgelegenen Schnalstal gefunden wurde, nehmen beide auf ihre Art die Ermittlungen auf. Der Mord scheint im Zusammenhang mit dem vor ca. 25 Jahren gefunden Ötzi zu stehen, nur wie ?!?

    Ein sehr schön geschriebener Krimi, der einen in die südtiroler Alpenwelt eintauchen lässt. Durch das ungleiche, aber sympatische Ermittler-Duo gibt es auch immer was zu schmunzeln. 

    Empfehlenswert für jeden der gern Regionalkrimis liest. Ich bleibe auf jeden Fall an der Reihe dran :)

  12. Cover des Buches Die Geschichte des Wassers (ISBN: 9783844528794)
    Maja Lunde

    Die Geschichte des Wassers

     (50)
    Aktuelle Rezension von: KatMa

    Das Thema des Buches berührt mich sehr, die Protagonisten, vor allem David, schaffen das nicht so. Die Charaktere bleiben sperrig, die geschilderten Banalitäten lenken vom Thema ab und mir fehlte eine „Lösung“ nach Art der „Geschichte der Bienen“

    Dennoch, die Bilder und das Thema werden nachwirken. Die Kritik der Autorin am Verhalten von uns Menschen ist bei mir (einmal mehr) angekommen.


    „...wo alles, was uns etwas bedeutet, langsam ausgebaut, abgebaut, ausgenutzt wurde, wo Fluss, Wasserfälle und Weiden verschwunden sind, niemanden schert es, auch nicht, dass der Blafonne zerstört wird, sie wollen es nicht hören, nicht sehen, sie sind wie Magnus alle miteinander, seine ganze Generation, meine Generation, alle wünschen sich nur edlere Weine, größere Häuser, ein schnelleres Internet.“ (S.76)

  13. Cover des Buches Wilde Schafsjagd (ISBN: 9783832178994)
    Haruki Murakami

    Wilde Schafsjagd

     (404)
    Aktuelle Rezension von: Syakka

    Die Geschichte liest sich locker weg. 

    Mir ist aber nicht klar, was mir der Künstler nun sagen wollte. Gefallen hat mir das Atmosphärische, man bekommt einen gewissen Eindruck vom alltäglichen Japan (der 70er). Aber die Schafsjagd war nicht wild, eher lahm, zu viele „Zufälle“, die die Suche weiterbringen, das Ende auch irgendwie dämlich...

    Also nein.... 

  14. Cover des Buches 2,5 Grad - Morgen stirbt die Welt (ISBN: 9783548063201)
    Noah Richter

    2,5 Grad - Morgen stirbt die Welt

     (93)
    Aktuelle Rezension von: joojooschu

    Die Handlung von "2,5 Grad" ist ein paar Jahre unserer Zeit voraus in der Zukunft angesetzt.
    Corona wird zwar kuzr erwähnt, ist aber bereits Geschichte, dafür greifen Not und Elend verursacht durch klimabedingte Dürren und Hochwasser um sich.
    Zuerst lernen wir verschiedene Personen in kapitelweise scheinbar willkürlich auftauchenden Handlungssträngen kennen. Da ist Jakob in der Forschungsstation im Eis. Afeni, die mit ihrem Sohn aus der Dürre nach Deutschland zu fliehen versucht. Die rebellische Undine von Boch; Gitta und ihre Tochter die vor dem Vater fliehen und nicht zuletzt die eigentliche Protagonistin Leela. etc.
    Schritt für Schritt verweben sich die einzelnen Handlungsstränge zu einem großen Ganzen, Anfangs noch völlig unwissen, wo das alles hin führt, fliegen die Seiten nur so dahin. Die handlung ist absolut mitreisend und bei jedem Kapitelwechsel möchte man eigentlich noch viel länger bei der aktuellen Handlung bleiben.
    Doch dann wird es immer konfuser, zu konstruiert und absurd.
    Das Ende ist dann nicht wirklich überraschend und lässt mich unzufrieden zurück.
    Irgendwie hatte ich mir mehr erhofft.

  15. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783404175048)
    Dan Brown

    Meteor

     (1.775)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein früher Dan Brown, in dem man schon merkt, wie genial dieser Autor plotten kann ... sehr zu empfehlen

  16. Cover des Buches Fräulein Smillas Gespür für Schnee (ISBN: 9783499237010)
    Peter Hoeg

    Fräulein Smillas Gespür für Schnee

     (665)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Kennt ihr den Film zum Buch? Ich habe den Film schon mehrfach gesehen und wusste, dass er auf einem Buch basiert. Deshalb habe ich auch direkt danach gegriffen als ich es im Büchertauschschrank gesehen habe. Allerdings muss ich sagen, dass es für mich zu den wenigen Büchern gehört, wo ich tatsächlich den Film besser fand. Schon im Film ist die Hauptfigur Smilla schwierig, eigenbrötlerisch, kalt und unnahbar. Im Buch ist sie das noch viel stärker. Dadurch kann ich zumindest als Leser wenig mit ihr mitfühlen oder ihre Handlungen nachvollziehen. Sie ist mir einfach zu düster und deprimierend, als das sie wirklich eine sympathische Protagonistin wäre. Außerdem gibt es ständig Rückblicke z. B. in ihre Kindheit in Grönland oder später im Internat, die überall eingestreut werden und damit den Lesefluss stören. Dann kommen außerdem gerade im letzten Teil des Buches Beschreibungen von Schiffen dazu, die für einen Binnenländer auch nicht ganz einfach nachvollziehbar sind. Insgesamt konnte mich das Buch also nicht begeistern. Für mich nur 2 von 5 ⭐.

  17. Cover des Buches Das Glück des Wolfes (ISBN: 9783328602033)
    Paolo Cognetti

    Das Glück des Wolfes

     (49)
    Aktuelle Rezension von: blaustrumpfine

    Glücklicherweise kannte ich den Bestseller „Acht Berge“ von Paolo Cognetti noch nicht, als ich dieses Buch las, denn manche Teilnehmende der Leserunde hatten sich wohl ein ähnliches Leseerlebnis erwartet und waren dann etwas enttäuscht. Mich hingegen hat „Das Glück des Wolfes“ vollständig in seinen Bann gezogen. In knapper, fast wortkarger Prosa beschreibt Cognetti, wunderbar übersetzt von Christiane Burkhardt, darin das Leben auf einer italienischen Schutzhütte – dort, wo die frühere Städterin Babette einst, inspiriert von Tania Blixen, das Lokal „Babettes Gastmahl“ eröffnet hat, welches sie seitdem mit wechselnden Saisonkräften betreibt. Auch Fausto und Silvia heuern dort als saisonale Arbeitskräfte an, auf der Suche nach Natur, Inspiration und einem Neuanfang in den Bergen. Während der vierzigjährige Fausto als Aushilfskoch versucht, die Stammgäste kulinarisch zu beglücken, arbeitet die jüngere Silvia als Kellnerin und ist auf der Suche nach einer Gletscherhütte, wo sie auch den Sommer verbringen kann. Zum Personal des Buches gehört außerdem der Schneeraupenfahrer Santorso, der sich mehr für Wölfe, Füchse und Birkhähne interessiert als für seine Mitmenschen und öfter mal zu tief ins Glas guckt.

    Aus wechselnder Perspektive der Protagonist*innen wird erzählt, wie sich diese näherkommen und wieder voneinander entfernen, wie sich die Bergwelt der Alpen durch den Klimawandel verändert und wie sich der Alltag in der Großstadt vom einfachen Leben auf der Schutzhütte unterscheidet. Während die Geschichten der Menschen, ihrer Liebe und Schicksalsschläge, sprachlich mitunter eher spröde skizziert werden – was prima zum eigenbrötlerischen Charme mancher Bergbewohner passt –, werden die Bergwelt und die Natur intensiv und poetisch geschildert. Ein sinnliches Lesevergnügen für Menschen mit Fernweh und Sehnsucht nach den Bergen, besonders gut geeignet für winterliche Stunden!

  18. Cover des Buches Valhalla (ISBN: 9783426509418)
    Thomas Thiemeyer

    Valhalla

     (124)
    Aktuelle Rezension von: reading_bumble_bee

    >>Nicht alle Deutschen sind Nazis, und nicht alle Nazis sind Deutsche<<

    1944 setzt sich ein Sonderkommando der Nazis in Norwegen ab, um an einem geheimen Projekt zu forschen. Sein Codename: VALHALLA. Jedoch geht das Projekt gründlich schief und seitdem ruht ein brandgefährlicher Virus unter dem ewigen Eis.

    2015. Spitzbergen -der Milliardär Norman Stromberg beauftragt die erfahrene Archäologin Hannah Peters an einer Expedition teilzunehmen bei der eine Ruine unter dem Eis untersucht werden soll. Handelt es sich wirklich um das Sagenumwobene Hyperborea?

    Achtung Spoiler / Meinung:

    Das Buch liest sich richtig gut. Mir gefallen die historischen Informationen und die einfache Sprache die Thomas Thiemeyer benutzt. Auch die Charaktere sind super. Aber ausgerechnet einer meiner Favoriten Viktor Primakov stirbt am Ende?! Nein Nein Nein

    Interessantes: Hannah Peters überlebt die erste Expedition und den Virus nur, weil sie schwanger ist. Das Thema des Chimärismus war ein echtes Highlight. Kann das Buch aufjedenfall empfehlen.

  19. Cover des Buches Acht Berge (ISBN: 9783328602026)
    Paolo Cognetti

    Acht Berge

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Leseknopf

    Eine tolle Geschichte über eine Freundschaft die über 30 Jahre überdauert und dabei viele Höhen und Tiefen erlebt. Und eine Geschichte übers Bergsteigen und die Leidenschaft für Berge. Ich mochte die beiden Hauptcharaktere und ihre Freunschaft die sie hatten obwohl beide so verschieden waren. Der eine, den es hinaus in die Welt zieht und der andere der in seiner kleinen Welt bleiben möchte. Beide verbiendet die Leidenschaft fürs Bergsteigen und ihre Heimat. Leider war das Ebde nicht so wie ich es erhofft habe.  Für mich war es dann nochmal interessanter weil ich die meisten der Berge kenne die im Buch vorkommen. Ich kann die Leidenschaft für die Berge vollkommen verstehen:-)

  20. Cover des Buches Ayla und das Tal der Großen Mutter (ISBN: 9783453215238)
    Jean M. Auel

    Ayla und das Tal der Großen Mutter

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Nachdem Jondalar und Ayla schon einiges erlebt haben, geht es jetzt ins nächste Abenteuer: Auf den Weg in Jondalars Heimat. Die Reise dorthin ist lang und beschwerlich und auch hier bleiben Probleme, Schwierigkeiten und Herausforderungen nicht aus.

    Ich muss gestehen, dieser Teil war bisher meiner Meinung nach der schwächste. Diese unglaublich detaillierte Beschreibung, die einen anfangs zwar in ihren Bann gezogen hat, kann nach drei Büchern und über 3000 Seiten doch schonmal zäh sein. Zumal man im Grunde genommen immer wieder mit Wiederholungen zu kämpfen hat und ständig nur das gleiche liest. Ein Baum bleibt nunmal ein Baum, auch wenn man ihn an noch so unterschiedlichen Orten sieht.

    Ayla ist auch in diesem Teil der Überflieger schlechthin, findet für alles eine Lösung, hat jederzeit die rechten Kenntnisse zur Hand, lernt mit der Gewissheit eines fotografischen Gedächtnisses und gleicht mehr als einmal einem Racheengel der jederzeit bereit ist, alles und jeden zu beschützen.
    Jondalar ist der perfekte Liebhaber und Freund, wenn auch ein quengeliger Begleiter, der ständig auf Eile beharrte.

    Die Herausfoderungen, vor die beide gestellt werden, waren teilweise sehr spannend, manchmal auch überzogen; zeugen aber dennoch von einer unglaublich weiten Reise und Erfahrungen, die man nur als spannend und packend bezeichnen kann.
    Ich werd es mir jetzt natürlich nicht nehmen, auch die letzten zwei Teile durchzulesen; wobei ich hoffe, dass sie besser sind als dieser Teil.
  21. Cover des Buches Winter (ISBN: 9783841905734)
    Barbara Schaefer

    Winter

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?

    Barbara Schaefer lebte vier Wintermonate in Grönland, an der rauen, isolierten Ostküste. Sie war überwältigt von der grimmigen Landschaft und den harten Lebensbedingungen. Sie wanderte über den gefrorenen Baikalsee, suchte den Schnee am Kilimandscharo, überquerte auf Schneeschuhen eine Hochebene in Schweden, reiste nach Norwegen, in die Arktis und in die Alpen und versuchte dabei zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. Sie hörte Winterlieder, las Winterbücher, sah Winterfilme. Sie hat draußen manchmal jämmerlich gefroren – und wollte dennoch in diesen Momenten nirgends anders hin. Denn anstatt am Strand zu liegen, trifft sie lieber Menschen im Winter. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.

     

    EIGENE MEINUNG:

    Schon die Aufmachung dieses Buches passt für mich perfekt ins Bild und ist etwas Besonderes. Es handelt sich um ein Hardcover, jedoch ohne Schutzumschlag. Der Leineneinband hat eine tolle Struktur und ist in einer blaugrauen – für mich sehr winterlichen – Farbe gefärbt. Der Titel steht groß im Mittelpunkt und ist wie „Eine Liebeserklärung“ und der Name der Autorin von weißen, verschieden großen Punkten – Schneeflocken – umgeben. Ein wenig schade fand ich es, dass die Schrift am Buchrücken sich leider mit fortschreitendem Gebrauch etwas abgelöst hat. Dafür liebe ich das Lesebändchen und beim ersten Aufschlagen erwartet einen auch eine Überraschung: So farblich zurückhaltend die Gestaltung von außen auch ist, die erste/letzte Seite sind in einem tollen Orangeton gehalten. Mit so etwas hatte ich gar nicht gerechnet und finde den Kontrast und die Wirkung auf mich als Leser ganz toll!

     

    Zu Beginn finden wir ein fein gestaltetes Inhaltsverzeichnis, dass uns die großen Kapitel „Winterliebe“, „Nordwärts“, „In die Stadt“, „In den Bergen“ und „Vom Eise befreit“ mit vielen Unterpunkten aufzeigt. Darauffolgend beginnt jedes dieser großen Kapitel mit einem winterlichen Aquarell. Eine umfangreiche Bibliografie ergänzt am Ende die Ausführungen und in beiden Umschlagseiten befinden sich toll gestaltete Karten. Diese waren für mich aber eher Zier als wirkliche Information. Etwas problematischer fand ich die sehr kleine Schrift, die mir das Lesen nicht unbedingt erleichtert hat.

     

    Da ich „Winter“ als Sachbuch eingruppiert habe steht unter „Inhalt“ mal wieder der Original-Klappentext. Für mich klang er in erster Linie nach einem Reisebericht – dann habe ich jedoch viel mehr bekommen! „Eine Liebeserklärung“ trifft es perfekt: In den fünf angesprochenen Kapiteln werden die verschiedensten Aspekte des Winters beleuchtet. Die eigenen Reisen der Autorin sind natürlich damit verflochten, bilden für mich aber nicht den Mittelpunkt, sondern eher einen roten Faden. Im Buch selbst geht es um viel mehr und so viel Verschiedenes: Was sind eigentlich Eis, Schnee, Eisblumen, etc. Wie entsteht dies alles? Welche Forschungen wurden dazu angestellt? Es geht um Eisklettern, Lawinen, verschiedene Reisen, historische Persönlichkeiten rund um das Thema, Maler, Autoren, Polarforscher, Kindheitserinnerungen, Schicksale. Natürlich dürfen auch die Polarlichter, Wintersport, Klimawandel, Wissenschaft und Tiere im Winter nicht fehlen. Über das „Natürlich“ im letzten Satz musste ich jetzt selbst etwas lachen, denn das war es für mich eigentlich zu Beginn überhaupt nicht. Dieses Buch hat mich in so vielen Aspekten überrascht und ich höre jetzt auch damit auf so viele dieser aufzuzählen. Wo ich am Anfang noch damit gehadert habe, dass ich keinen rechten roten Faden fand, war ich zum Schluss völlig begeistert von der lockeren Zusammenstellung von „Winterthemen“!!

     

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war zu jeder Zeit unterhaltsam und flüssig zu lesen, auch wenn einem das ein oder andere Thema mal mehr, mal weniger lag. Ich habe so viel Wissenswertes erfahren, ohne je das Gefühl zu haben in einem Lehrbuch zu lesen. Barbara Schaefer schreibt mit einer solchen Begeisterung, dass es einfach ansteckend ist. Ich habe in einer anderen Rezension gelesen dieses Buch sei ein „Reiseverführer“ und kann nur zustimmen. Auch wenn ich, als Winterfan, für viele Orte und Unternehmungen daraus wohl doch nicht gemacht bin. ;)

     

     

    FAZIT:

    Die Vielseitigkeit und Unvorhersehbarkeit dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen – es ist eine Mischung aus Reise- und Erlebnisbericht, Geschichte und Kultur, sowie Wissenschaft und noch so vielem mehr! Die Autorin hat mich in eine tolle Winterstimmung versetzt und zum Nachdenken angeregt! Außerdem habe ich viel dazu gelernt! Man merkt wie sehr sie den Winter liebt und im Laufe des Lesens auch wie sehr man selbst ihn mag! Auch als Geschenk kann ich mir „Winter“ sehr gut vorstellen.

  22. Cover des Buches Projekt Wintermond (ISBN: 9783404152339)
    Glenn Meade

    Projekt Wintermond

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Dustin_Kronefeld
    Dieses Buch liegt schon seid längerer Zeit bei mir rum und
    nun konnte ich es lesen. 
    In nichtmal 2 Wochen habe ich es durchgelesen. 
    Absolut spannend und viel Action um eine intrigante Geschichte der Marchs. Ich kann dieses Buch nur empfehlen :)
  23. Cover des Buches Die Eismalerin (ISBN: 9783104027821)
    Kristín Marja Baldursdóttir

    Die Eismalerin

     (113)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    Super schöne isländische Geschichte.

  24. Cover des Buches Die Stille unter dem Eis (ISBN: 9783492310178)
    Rachel Weaver

    Die Stille unter dem Eis

     (51)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Der Zufall bringt Anna und Kyle zueinander, während Anna sich zu Fuß verbissen auf der Straße in Richtung Norden nach Alaska vorkämpft. Ein freundliches Mitnahmeangebot Kyles nimmt sie schließlich, wenn auch erst sehr zögerlich, an. Schnell merken die Beiden, dass sie viele Gemeinsamkeiten haben, Gemeinsamkeiten, die sie einen und sie schließlich an einen gemeinsamen Weg denken lassen. Das Angebot, in einem verlassenen Leuchtturm den Winter zu verbringen, lockt die beiden ungestümen jungen Abenteurer und so lassen sie sich voller Elan auf diese Herausforderung ein. Ein explosives Unterfangen, wenn man bedenkt, dass jeder für sich sein Päckchen nicht erzählter Probleme bei sich trägt …

    Ich weiß nicht mehr warum ich dachte, dass es sich bei „Die Stille unter dem Eis“ um einen Thriller handeln würde. Lag es an dem düsteren, geheimnisvollen Cover? So war ich dann doch etwas überrascht, dass es sich bei diesem Debutroman, um eine Story mit viel Tiefgang dreht, die sich mit der inneren Zerrissenheit von Anna und Kyle auseinandersetzt. Die Atmosphäre, die Einsamkeit und auch die ungeheuerliche Macht der Natur sind hervorragend eingefangen, und ich konnte mich wunderbar mit den beiden Charakteren identifizieren. Nach anfänglichen kleinen zähen Abschnitten, steigt die Anspannung stellenweise derart an, dass ich mich dabei ertappte, die Luft beim Lesen anzuhalten. Mit dem eher offenen Ende bin ich mehr als einverstanden und vergebe hier gerne dicke vier von fünf Sternen. Ich bin gespannt, ob wir noch mehr von Rachel Weaver lesen werden, die einst für den Alaska Forest Service arbeitete. Sie hat wirklich ein Händchen für Geschichten, die unter die Haut gehen. 

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