Bücher mit dem Tag "gletscher"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gletscher" gekennzeichnet haben.

70 Bücher

  1. Cover des Buches Wilde Schafsjagd (ISBN: 9783832178994)
    Haruki Murakami

    Wilde Schafsjagd

     (397)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Jaco

    „Wilde Schafsjagd“ von Haruki Murakami klingt nach einem bizarren Actionthriller, weshalb der Leser zunächst vielleicht überrascht durch die überaus normalen Vorkommnisse im Leben des Protagonisten, ein frisch geschiedener Übersetzer in seinen Vierzigern, blättert. Kenner des murakamischen Stils bereiten sich jedoch auf den radikalen Bruch in der Handlung vor, ab dem so ziemlich gar nichts mehr an der Geschichte normal sein wird; dieser kommt in Form eines mysteriösen Assistenten eines noch mysteriöseren Chefs, der den nichtsahnenden Übersetzer mit der Suche nach einem Schaf, ja, einem Schaf, beauftragt. Sodann beginnt eine rasante Reise quer durch Japan, in der eine Frau mit ungewöhnlich schönen Ohren, das Geschlechtsteil eines Wals und ein Schafsmann eine wichtige Rolle spielen. Niemand Anderes als Murakami könnte diesen Elementen Sinn einhauchen, und wieder schafft der Autor es mit seiner symbolisch-träumerischen Erzählart und seiner tief gehenden Menschenkenntnis. „Wilde Schafsjagd“ gibt einen wahrhaftig unglaublichen Einblick in die Einsamkeit, Selbsterkenntnis und, letztendlich, die menschliche Psyche. Absolut empfehlenswert!

  2. Cover des Buches Die Geschichte des Wassers (ISBN: 9783442718313)
    Maja Lunde

    Die Geschichte des Wassers

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Nerwen_1205

    In Teil 2 des Klima Quartetts befasst sich Maja Lunde mit dem Wasser. Die Erde besteht zwar zu rund 70 Prozent aus Wasser, dennoch ist es eine knappe Ressource. Es drohen Dürren, aber auch Überschwemmungen. Ganze Küstenabschnitte und Inseln könnten geflutet werden  - und das nicht nur im weit entfernten Ausland, sondern auch bei uns in Europa. Viele Entwicklungen lassen sich nicht mehr rückgängig machen und so lässt "Die Geschichte des Wassers" auch nicht viel Optimismus zurück. 

    Maja Lunde erzählt ihre Geschichte in zwei Erzählsträngen. Die Norwegerin Signe ist fast 70 Jahre alt und schaut auf ihr bisheriges Leben zurück, das sie dem Schutz der Natur gewidmet hat. Als sie in ihren Heimatort zurückkehrt, stellt sie fest, dass das Eis eines Gletschers abgebaut wird, um es in den Mittleren Orten zu verschiffen, wo es an wohlhabende Menschen als Eis für ihre Getränke verkauft wird. Verantwortlich für den Abbau ist die Liebe ihres Lebens. Kurzerhand entschließt sie sich zu ihm zu segeln und ihn zur Rede zu stellen.

    Der zweite Erzählstrang handelt von David und seiner Tochter Lou. Sie sind aus ihrem Heimatort im Süden Frankreichs geflohen. Ein Feuer, das aufgrund der Dürre um sich griff, hat die Heimatstadt zerstört. Sie kommen in ein Flüchtlingsheim in der Hoffnung hier Frau und Sohn zu treffen, von denen sie bei der Flucht getrennt wurden. Doch auch im Flüchtlingslager sind die Ressourcen bereits knapp.

    "Die Geschichte des Wassers" hat mir gut gefallen, allerdings nicht ganz so gut wie "Die Geschichte der Bienen". Das liegt vor allem daran, dass das Buch ein paar Längen hat. Dennoch finde ich das Buch lesenswert. Es behandelt ein wichtiges Thema und regt zum Nachdenken an. Ich bin bereits gespannt auf die weiteren beiden Teile des Klima Quartetts.

  3. Cover des Buches Das Schneemädchen (ISBN: 9783499258220)
    Eowyn Ivey

    Das Schneemädchen

     (317)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>...Sie war Himmel und Eis, weite Bergketten und endlose Wildnis.<<
    „Das Schneemädchen“ von Eowyn Ivey klingt nicht nur wie ein Wintermärchen, tatsächlich war es für mich so so viel mehr! Neben Alaskas kalter und rauer Natur tauchen wir als Leser ganz tief in die Geschichte von Mable und Jack ein und kämpfen gemeinsam mit ihnen teilweise wirklich ums nackte Überleben. Als Aussteiger haben sie es nicht leicht und doch zieht der Zauber Alaskas auch die beiden in den Bann.
    Für mich ist dieses Buch eine literarische Liebe💖... Zeilen voller Magie und Poesie und voll mit rauem Winter, spiegelglattem zerbrechlichem Eis und unheimlich viel Tiefe... wenn man sich denn darauf einlässt.

  4. Cover des Buches Fräulein Smillas Gespür für Schnee (ISBN: 9783499237010)
    Peter Hoeg

    Fräulein Smillas Gespür für Schnee

     (661)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Kennt ihr den Film zum Buch? Ich habe den Film schon mehrfach gesehen und wusste, dass er auf einem Buch basiert. Deshalb habe ich auch direkt danach gegriffen als ich es im Büchertauschschrank gesehen habe. Allerdings muss ich sagen, dass es für mich zu den wenigen Büchern gehört, wo ich tatsächlich den Film besser fand. Schon im Film ist die Hauptfigur Smilla schwierig, eigenbrötlerisch, kalt und unnahbar. Im Buch ist sie das noch viel stärker. Dadurch kann ich zumindest als Leser wenig mit ihr mitfühlen oder ihre Handlungen nachvollziehen. Sie ist mir einfach zu düster und deprimierend, als das sie wirklich eine sympathische Protagonistin wäre. Außerdem gibt es ständig Rückblicke z. B. in ihre Kindheit in Grönland oder später im Internat, die überall eingestreut werden und damit den Lesefluss stören. Dann kommen außerdem gerade im letzten Teil des Buches Beschreibungen von Schiffen dazu, die für einen Binnenländer auch nicht ganz einfach nachvollziehbar sind. Insgesamt konnte mich das Buch also nicht begeistern. Für mich nur 2 von 5 ⭐.

  5. Cover des Buches Finstermoos - Am schmalen Grat (ISBN: 9783785577493)
    Janet Clark

    Finstermoos - Am schmalen Grat

     (118)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Meinung:

    Band zwei schließt nahtlos an seinem Vorgänger an, und man findet sich schnell wieder zurecht. Unsere Protagonisten in diesem Band sind, wie auch im vorherigen, Basti, Valentin, Luzie, Mascha und wie vorhergesehene rückt auch Nic in diesen Bund.

    Diese versuchen nun herauszufinden was mit Maschas Mutter passiert ist, weshalb sie sich auf die Suche nach dieser machen. Bei der Suche kommen sie nicht nur Geheimnissen nahe, stellen Vermutungen darüber auf, was im Dorf eigentlich passiert oder was hier früher passierte, sondern werden auch noch von einem Mysteriösen „Typen“ verfolgt, der sie umbringen will. 

    Anscheinend ist alles etwas kompliziert und miteinander verknüpft. Alle Streitereien der Väter von Luzie und Basti und auch die Probleme die man mit Valentins Familie hat, alles hat anscheinend einen Ursprung, der schon viel früher begann. Wobei auch die Familie von Mascha darin verwickelt ist. Wie??? Keine Ahnung.

    Die Geschichte wird spannend aus den verschiedensten Sichten erzählt, und immer, wenn man denkt man hat einen Hinweis oder hat ein Geheimnis gelüftet, kommen widere welche dazu und man steht am Anfang. Wie auch im vorherigen Band werden Sequenzen aus der nahen Zukunft dazwischen gespielt, wobei diese hier von Nic geschildert werden.

    Die Figuren sind sympathisch, unterschiedlich und ihre Freundschaft hält sie zusammen, obwohl auch immer wieder Krisen, durch Geheimnisse etc. entstehen, ziehen sie trotzdem an einem Strang und versuchen gemeinsam den Geheimnissen von Finstermoos auf die Spruen zu gehen.

     

    Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, die nicht nur nahtlos an Band 1 anschließt, sondern auch spannend weitergeht und einen fesselt!!!


  6. Cover des Buches EisTau (ISBN: 9783446237575)
    Ilija Trojanow

    EisTau

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Henrik_Josefsson

    Das Buch handelt von einem Glaziologen (Gletscherforscher), der offenbar ein rechter Eigenbrötler zu sein sein scheint. Nachdem sein Lieblingsgletscher nahezu verendet ist, bricht er seine akademische Tätigkeit und arbeitet offenbar als Guide auf Kreuzfahrtschiffen, die auf der Antarktisroute unterwegs sind. In seiner ehemaligen  Ehe hatte er sich massiv von seiner Partnerin "weggelebt". Seine Arbeit als Guide frustriert ihn zunehmend, da die Antarktis für die Touristen nur ein Spektakel scheint und nicht die erhofften grundlegenden  Einstellungsänderungen bei ihnen bewirkt.
    Eine von einem Avantgarde-Künstler inszenierte Aktion, bei der nahezu die gesamte Schiffsbesatzung an Land ist, wir - vermutlich von ihm - für einen spektakulären Showdown genutzt.

    Der Erzählstil ist stark aus der Ich-Seite geprägt. Viele Handlungssprünge muss man fast erraten. Welche Elemente eher Traum, welche real sind, blieb für mich nicht immer klar.  Gekrönt wird der surreale Part noch durch nahezu dadaistische Stichwort-Salven zwischen den Kapiteln(, die aber glücklicherweise durch kursiven Satz erkennbar sind!) , deren Seherische Bedeutung ich nicht immer nachvollziehen konnte.

  7. Cover des Buches Insel der blauen Gletscher (ISBN: 9783404171545)
    Christine Kabus

    Insel der blauen Gletscher

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Bouquiniste

    Hanna und Emilie, zwei Frauen aus Deutschland, die hundert Jahre getrennt voneinander Deutschland verlassen, um nach Spitzbergen zu reisen.

    Hanna lebt im Jahr 2013. Von ihrem Mann verlassen, beschließt sie, ihre Arbeit als Reisejournalistin wieder aufzunehmen. Ihr erster Auftrag führt sie nach Spitzbergen, wo sie auf den Polarforscher Kåre Nybol trifft. Auf ihren gemeinsamen Exkursionen erlebt Hanna die atemberaubende Landschaft und lernt die Menschen, die auf diesem nördlichen Archipel leben, kennen. Bei ihren Nachforschungen stößt sie schließlich auf ein dunkles Geheimnis, dass über hundert Jahre in die Vergangenheit zurück reicht.

    Um 1907 wünscht sich die junge Emilie nichts sehnlicheres als den Zwängen ihrer Zeit zu entfliehen und Abenteuer zu erleben. Die Chance hierfür ergibt sich, als sie als Mann verkleidet an einer Expedition in die Arktis teilnehmen kann. Von nun an muss sie sich in einer rauen Männerwelt behaupten, immer in der Angst, ihre Verkleidung könnte entdeckt werden. Dabei merkt Emilie, dass auch ihre Mitreisenden etwas zu verbergen haben. Die Situation spitzt sich zu, als die kleine Gruppe auf Spitzbergen ankommt.

    "Insel der blauen Gletscher" ist das dritte Buch von Christine Kabus und steht im losen Zusammenhang mit den Vorgängern "Im Land der weiten Fjorde" und "Töchter des Nordlichts". Die Bücher können aber unabhängig voneinander gelesen werden, da Personen aus den vorangegangenen Büchern zwar genannt werden, aber nicht für den Handlungsverlauf von Bedeutung sind.

     Schon das Cover des Buches stimmt durch seine ansprechende Illustration auf die wilde und eisige Landschaft Spitzbergens ein. Ein liebevolles Detail ist der Husky, der auch im Buch seine kleine Rolle hat.

    Spitzbergen ist als Handlungsort eher ungewöhnlich. Für mich war es sehr interessant durch die Handlung des Romans auch mehr über dieses ungewöhnliche Eiland, so hoch im Norden zu erfahren. Man lernt einiges über die Geschichte Spitzbergens und die Lebensbedingungen auf der Insel.

    Die Handlung ist in zwei Zeitschienen aufgeteilt, die sich mit jedem Kapitel abwechseln. Diese Einteilung schafft einen ganz eigenen Spannungsbogen, da die einzelnen Kapitel oftmals an einer interessanten Stelle enden und man so zum Weiterlesen animiert wird, um die weiteren Entwicklungen zu erfahren.

    Mit ihrer bildlichen und reichen Sprache schafft es Christine Kabus die Geschichten der beiden Frauen anschaulich und fesselnd zu erzählen. Speziell die Handlung um 1907 erlaubt einen guten Einblick in die damaligen gesellschaftlichen Zustände.

    Die Hauptpersonen sind gut gezeichnet. Besonders die sympathische, für ihre Zeit recht unkonventionelle, Emilie, mit ihrem Wissensdrang und ihrer Abenteuerlust, hat es mir angetan. Man kann mit ihr mitleiden, wenn sie wieder einmal durch Erwartungen und Benimmregeln eingeengt wird und man freut sich mit ihr, die Freiheit zu entdecken, als sie den Konventionen endlich entflieht. Während Emilie sich bis zum Ende des Buches charaktermäßig nicht groß verändert, kann man bei Hanna eine Entwicklung von einer eher unscheinbaren, oft an sich zweifelnden Mutter und Hausfrau in eine unternehmungslustige und selbstsichere Reisejournalistin erleben.

     Ein kleiner Wehrmutstropfen war für mich die eigentlich Handlung des Buches. Obwohl es nicht langweilig wurde, die Geschichten der Figuren zu verfolgen, fehlten mir doch zeitweise Ereignisse, die die Handlung bereichert und vorangetrieben hätten. Man kann Emilie und Hanna in ihrem täglichen Leben verfolgen und so auch eine enge Beziehung zu ihnen aufbauen, aber es fehlen Momente, die die Protagonisten vor gefühlsmäßige Herausforderungen stellen und sie so über sich hinauswachsen lassen könnten. Erst ab dem letzten Drittel des Buches ist dies der Fall. So kann es kommen, dass man es zuerst noch schafft, das Buch auch mal zur Seite zu legen, es dann aber in einem Rutsch zu Ende liest und fast traurig ist, da man nun die einem so vertraut gewordenen Personen nicht mehr weiter in ihrem Leben begleiten kann.

    "Insel der blauen Gletscher" ist ein gelungener Roman vor der Kulisse Spitzbergens. Der flüssige  Schreibstil und die sympathischen Figuren lassen das Lesen zu einer angenehmen Zerstreuung werden. Es ist ein Buch, um sich damit in einen gemütlichen Sessel zu kuscheln und den Protagonisten auf ihrer Reise nach Spitzbergen zu folgen. Wenn auch die Handlung nicht immer so ereignisreich ist, wie man es sich wünschen würde, wachsen einem die Figuren doch ans Herz und ist die letzte Seite erst umgeblättert, würde man gerne noch mehr Zeit mit ihnen verbringen.

  8. Cover des Buches Wo Elfen noch helfen (ISBN: 9783424350654)
    Andrea Walter

    Wo Elfen noch helfen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Andrea Walter bekommt ein Stipendium bei einer isländischen Zeitung. Noch weiß sie nicht viel über das kleine Land im Nordatlantik. Außer, dass es dort Elfen geben soll und die Telefonbücher nach Vornamen sortiert sind, dass man im Winter die Bürgersteige beheizt und es das erste demokratische Land war, das eine Frau zum Staatsoberhaupt wählte. Dann lernt sie Island kennen und stellt fest: Es ist alles noch viel besser! So beginnt eine Liebe für eine außergewöhnlichen Fleck hoch oben im Norden, dessen Bewohner ebenso freiheitlich wie kauzig sind. Naturverbundene Individualisten mit einem liebenswerten Knall und dem Willen, niemals aufzugeben.

     

    》EIGENE MEINUNG:

    „Ich kenne den deutschen Ausdruck für isländischen Lebensstil. Er heißt: Extremismus. Wir gehen immer den ganzen Weg, die ganze Zeit.“

    HELGI, ein Kollege vom Morgunbladid

     

    Dieses Büchlein, mit 206 Seiten, habe ich zur Einstimmung auf unseren diesjährigen Island-Urlaub gelesen. Das Cover ist dabei einprägsam und doch locker leicht gestaltet. Der Titel, zusammen mit „typisch isländischen“ Dingen, lässt gleich das Herz vor Vorfreude höher schlagen und mich als Leser leicht schmunzeln.

    Das Buch ist in zwei große Kapitel, mit vielen kleinen Unterkapiteln, eingeteilt:

    Teil 1: Mein erster Besuch im Land der Wunder

    Teil 2: Rückkehr ins Land der Wunder. Ist Island noch, was es einmal war?

     

    Der Schreibstil ist locker und leicht; die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Einblicke werden subjektiv aus der Sicht der Autorin selbst geschildert und vor allem auch die beschriebenen Personen üben einen großen Reiz daran aus. Es fühlt sich an, als würde eine Freundin von ihren Erfahrungen berichten, einem Tipps für die Reise mitgeben oder etwas erklären.

    Die einzelnen Abschnitte behandeln dabei völlig unterschiedliche Themen, sind jedoch immer spannend, interessant, humorig, kurios uvm. Island wird nie verkitscht oder auf niveaulose Art dargestellt. Es geht um Geschichte, Nachtleben, Spezialitäten, Natur, ein berühmtes Schachspiel, Gefängnisse, Museen,… Man hat das Gefühl zusammen mit der deutschen Autorin in Land, Leute und Lebensweise einzutauchen und sich in sie zu verlieben. Ich hatte durch das Buch eine noch größere Vorfreude auf unsere Reise und das Gefühl, schon etwas näher dran zu sein. Tatsächlich hat mir allerdings der erste Teil – in dem die Autorin das erste Mal nach Island reist – besser gefallen, als der zweite. In diesem geht es vor allem auch um die Situation in Island nach der Finanzkrise. Interessant, aber nicht mehr so gefühlvoll und spannend wie Teil 1.

     

    „Wir glauben an das Leben vor dem Tod.“

    DAGUR, noch ein Kollege vom Morgunbladid

     

    》FAZIT:

    Amüsantes Eintauchen in die Lebensart der Isländer und dieses wundervolle Land! Subjektiv, humorvoll, spannend und viel Vorfreude bereitend!

    (4,5 Sterne)

  9. Cover des Buches Ayla und das Tal der Pferde (ISBN: 9783641163440)
    Jean M. Auel

    Ayla und das Tal der Pferde

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Vom Clan des Bären verstoßen schlägt sich Ayla alleine durch die Wildnis, auf der Suche nach ihren Leuten – den Anderen. Angekommen im Tal der Pferde beschließt sie, auf unbestimmte dort zu verweilen. Zeitgleich brechen die beiden Brüder Jondalar und Thonolan vom Volk der Zelandonii auf zu einer großen Reise, die sie vor viele Herausforderungen stellt.

     

    Die Erlebnisse von Ayla und den beiden Brüdern laufen zunächst abwechselnd ab, mal durchlebt man mit Ayla gemeinsam ihre Bemühungen alleine im Tal der Pferde zu überleben, mal ist man Teil der Reise von Jondalar und Thonolan, die große Entwicklungen durchmachen.

     

    Auch in dem Teil fand ich es wieder unglaublich spannend zu beobachten, wie Ayla sich durch eine Situation kämpft, die sie so gar nicht gewohnt ist (nämlich vollkommen auf sich selber gestellt zu sein) und wie sie sich weiterentwickelt. Nicht nur körperlich, sondern auch emotional. Sie fängt an zu erkennen, dass Tiere nicht nur als Nahrung dienen können, genauso die Entdeckung des Eisenpyrits wie auch ihre Überlegungen zur Entstehung eines Kindes.

    Auch hier sind die Beschreibungen wieder sehr detailliert und intensiv aufgeführt, sodass man sich alles prima vorstellen konnte (auch wenn es sich zwischendurch wieder unglaublich gezogen hat und ich auch manchmal trotz intensivster Beschreibung nicht verstehen bzw. mir nicht vorstellen konnte, was genau jetzt dargestellt werden sollte).

     

    Als Leser hat man natürlich ständig darauf gewartet, das Ayla auf Jondalar und Thonolan stoßen wird um zu sehen, wie das ablaufen wird. Bis es soweit war, ist ein ganzes Stück Spannung aufgestiegen, das muss man schon sagen.

    Man hat in dem Buch mitgefiebert, gelitten, gelacht, geweint und sich auch gefürchtet. Ich hoffe der nächste Teil wird genauso toll!

  10. Cover des Buches Die Eismalerin (ISBN: 9783104027821)
    Kristín Marja Baldursdóttir

    Die Eismalerin

     (111)
    Aktuelle Rezension von: buchwoelkchen

    Klappentext:

    Karitas ist die jüngste Tochter der verwitweten Steinunn Olafsdóttir, die es geschafft hat, dass alle sechs Kinder - auch die Mädchen - die Schule besuchen konnten. Trotz der harten Lebensumstände um 1900 in Island entdeckt Karitas ihr künstlerisches Talent als Malerin. Doch als sie den gut aussehenden Sigmar kennenlernt, steht sie vor der folgenschwersten Entscheidung ihres Lebens. 

    Meine Meinung:

    Ich fand die Lebensgeschichte von Karitas sehr interessant, innsbesondere weil man auch etwas über die Lebensumstände und Eigenheiten der Isländer erfährt. Ich fand es sehr interessant zu lesen wie das Landleben damals in Island war. Auch die Charaktere der Personen die Karitas auf ihrem Lebensweg trifft fand ich toll. Ich mochte die Frauen, die sich Gegenseitig geholfen haben und immer füreinander da waren.

    Was manchmal etwas schwierig war, waren die zum Teil sehr grossen Zeitsprünge in der Erzählung. Auch wurde ich mit Karitas nicht so wirklich warm. Ich fand sie manchmal etwas übertrieben und dramatisch. Sie wurde im Laufe der Geschichte immer unsympathischer und irgendwie undankbar und egoistischer in ihren Entscheidungen.

    Die Beschreibungen von Islands Natur und dem Landleben hat mich sehr fasziniert. Der Schreibstil der Autorin war flüssig und leicht zu lesen.

    Mein Fazit :

    Eine interessante Lebensgeschichte mit einigen Längen.



  11. Cover des Buches Energiewende (ISBN: 9783218009096)
    Roger Hackstock

    Energiewende

     (25)
    Aktuelle Rezension von: melvil
    Roger Hackstock legt mit dem Buch "Energiewende" ein Plädoyer für den Ausbau von erneuerbaren Energien vor. Es handelt sich nicht um eine neutrale Darstellung der Sachlage. Folgende Hauptthesen werden im Buch aufgestellt:
    1. Der Klimawandel sorge für immer extremere Temperaturen, Wetterumschwünge und Naturkatastrophen. Das ist in der Tendenz sicher richtig, wird aber in diesem Buch ein bisschen übertrieben dargestellt. Es wird übersehen, dass es auch früher viele extreme Wetterverhältnisse und Naturkatastrophen gab. Der Klimawandel ist nicht für jeden kleinen Wirbelsturm verantwortlich. Abgesehen davon müsste ein seriöser Autor zugeben, dass kein Klimamodell die zukünftige Entwicklung des Klimas vorhersagen kann (und auch nicht die Zukunft des Golfstroms oder die Höhe des Meeresspiegels).
    2. Der Ausbau der erneuerbaren Energien solle noch viel schneller gehen. Der Staat solle erneuerbare Energien weiterhin subventionieren. Da stellt sich mir die Frage, warum sich Ökostrom nicht von alleine gegen Atom- und Kohlestrom am Markt durchsetzen kann. Die Antwort lautet: Weil diese beiden Energiearten subventioniert werden. Also müsste seine Forderung eigentlich lauten, diese Subventionen abzuschaffen, anstatt noch mehr Subventionen zu fordern.
    3. Chinesische Billigimporte von Solarzellen mit Importzöllen zu belegen sei richtig, weil ja sonst Arbeitsplätze gefährdet sind. Dabei könnten doch billigere Solarmodule mehr Leute dazu animieren, sich eben solche aufs Dach montieren zu lassen und so die Energiewende zu beschleunigen. Das vergisst der Autor aber und schreibt stattdessen gegen die billigen Importe an, als wäre er ein deutscher Gewerkschaftler.
    4. Der technische Stand der Wärme- und Energielangzeitspeicherung wird viel zu optimistisch dargestellt. Insgesamt tendiert der Autor zu Lösung der Klimaproblematik durch Technik anstatt durch weniger Verbrauch. Vom Rebound-Effekt hat er wohl noch nie gehört. Man liest auch viel zu wenig von ihm gegen die Ausnahmen für "energieintensive Betriebe" im EEG, die mit für die zurzeit hohen Strompreise für Verbraucher verantwortlich sind.
    5. Es werden im Buch viele Statistiken zur Menge von durch Windkraft und Solarenergie produziertem Strom genannt, und der Leser hat sich gefälligst zu freuen, dass es immer mehr wird. Einen Grund zur Freude gäbe es aber nur, wenn gleichzeitig kaum noch Kohlestrom produziert würde. Wird er aber, und die absolute Menge sinkt nicht. Ohne eine Abkehr vom Wirtschaftswachstum wird das auch so bleiben und wir werden trotz Windrädern alle sterben.

    Insgesamt ist das Buch mit zwei Sternen gut bedient.
  12. Cover des Buches Killeralgen (ISBN: 9783442363629)
    Clive Cussler

    Killeralgen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Als Kurt Austin von der NUMA und die Archäologin Skye Labelle in einem Gletschergebiet auf eine Leiche in Fliegermontur und einen Helm mit rätselhaften Schriftzeichen stoßen, entkommen sie kurz darauf nur knapp einem Mordanschlag. Der Fund führt sie auf die Spur der Familie Fauchard, die geheime Laboratorien betreibt und dort mit einem Wunderanzym experimentiert. Und das wird ausgerechnet dort geerntet, wo kürzlich ein U-Boot der NUMA verschollen ist. Das Forschungsteam war tief unten auf dem Grund des Atlantiks damit beschäftigt, Informationen über mysteriöse Killeralgen zu sammeln …
  13. Cover des Buches Ayla und das Tal der Großen Mutter (ISBN: 9783453215238)
    Jean M. Auel

    Ayla und das Tal der Großen Mutter

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Nachdem Jondalar und Ayla schon einiges erlebt haben, geht es jetzt ins nächste Abenteuer: Auf den Weg in Jondalars Heimat. Die Reise dorthin ist lang und beschwerlich und auch hier bleiben Probleme, Schwierigkeiten und Herausforderungen nicht aus.

    Ich muss gestehen, dieser Teil war bisher meiner Meinung nach der schwächste. Diese unglaublich detaillierte Beschreibung, die einen anfangs zwar in ihren Bann gezogen hat, kann nach drei Büchern und über 3000 Seiten doch schonmal zäh sein. Zumal man im Grunde genommen immer wieder mit Wiederholungen zu kämpfen hat und ständig nur das gleiche liest. Ein Baum bleibt nunmal ein Baum, auch wenn man ihn an noch so unterschiedlichen Orten sieht.

    Ayla ist auch in diesem Teil der Überflieger schlechthin, findet für alles eine Lösung, hat jederzeit die rechten Kenntnisse zur Hand, lernt mit der Gewissheit eines fotografischen Gedächtnisses und gleicht mehr als einmal einem Racheengel der jederzeit bereit ist, alles und jeden zu beschützen.
    Jondalar ist der perfekte Liebhaber und Freund, wenn auch ein quengeliger Begleiter, der ständig auf Eile beharrte.

    Die Herausfoderungen, vor die beide gestellt werden, waren teilweise sehr spannend, manchmal auch überzogen; zeugen aber dennoch von einer unglaublich weiten Reise und Erfahrungen, die man nur als spannend und packend bezeichnen kann.
    Ich werd es mir jetzt natürlich nicht nehmen, auch die letzten zwei Teile durchzulesen; wobei ich hoffe, dass sie besser sind als dieser Teil.
  14. Cover des Buches Projekt Wintermond (ISBN: 9783404152339)
    Glenn Meade

    Projekt Wintermond

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Dustin_Kronefeld
    Dieses Buch liegt schon seid längerer Zeit bei mir rum und
    nun konnte ich es lesen. 
    In nichtmal 2 Wochen habe ich es durchgelesen. 
    Absolut spannend und viel Action um eine intrigante Geschichte der Marchs. Ich kann dieses Buch nur empfehlen :)
  15. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783404175048)
    Dan Brown

    Meteor

     (1.756)
    Aktuelle Rezension von: SabrinaFederlein

    Ich fand diese Buch extrem spannend. Wenn man ein mal begonnen hat, kann man es nicht mehr weglegen. 

    Ich habe mit jedem Protagonisten mitgefiebert und auch mit gelitten. Ein. rund um gelungenes mitreißendes Buch. 

  16. Cover des Buches Valhalla (ISBN: 9783426509418)
    Thomas Thiemeyer

    Valhalla

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Ich liebe Archäologie und vergangene Kulturen und Thriller mit Übernatürlichem. Da klang Valhalla genau richtig für mich. Gut, als ich es mir zulegte, wusste ich nicht, dass es bereits ein dritter Band einer Reihe ist, aber das macht nichts. Die Bände hängen nur lose zusammen, der einzige Faden ist die Protagonistin, ähnlich wie bei Krimireihen.

    Ein gutes Gespür für Tempo
    Wie man es eben so macht, will ich als erstes mit dem Positiven anfangen und das ist das Tempo der Geschichte. Die Geschichte startet mit einem wirklich spannenden Prolog, auf dem eine kurze Aufwärmphase folgt. Der Autor hat hier wirkliche in gutes Händchen für das Tempo der Geschichte, denn obwohl ich die Protagonistin noch nicht kannte, hatte ich dank dieser ersten ruhigeren Phase keine Probleme Hannah, ihre Beziehungen und Umfeld kennen zu lernen. Und genau in dem Moment, als ich dachte: „Ok, jetzt bist du gut im Bilde.“, nimmt die Handlung Fahrt auf und geht so richtig los. So soll es sein: kurze Kennenlernphase zum reinkommen und dann konsequent Spannung. Das führt dazu, dass sich das Buch ziemlich schnell durchlesen lässt, da man immer weiter voran gepeitscht wird.

    Archäologie? Wohl kaum

    Leider gab es auch einige Punkte, die mich massiv gestört haben. Am meisten war es die inakkurate Darstellung der Archäologie. Wenn ein Autor seine Protagonistin zur Archäologin macht, kann man doch erwarten, dass er sich wenigstens grundlegend mit dieser Wissenschaft beschäftigt. Das Gefühl hatte ich bei Herrn Thiemeyer nicht, denn er leistet sich einige gravierende Schnitzer. So heißt es z.B. Restaurierung und NICHT Restauration. Eine Restauration ist das wiederherstellen einer alten politischen Ordnung z.B. nach einer Revolution oder ein alter österreichischer Begriff für ein Restaurant. Restaurierung bezeichnet die Erhaltung und Konservierung von Objekten. Ich habe bereits so einige Restauratoren kennen gelernt und die werden richtig aggressiv, wenn man das verwechselt. Als Laie ist es ja ok, die beiden Begriffe klingen ja auch sehr ähnlich, aber wenn ich bereits seit drei Bänden eine Geschichte um eine Archäologin spanne, ist dieser Fehler einfach nur hochgradig peinlich und zeugt von schlechter bis keine Recherche.

    Die Recherche ist auch so eine Sache. Ich persönlich bin jemand der, wenn ich im Buch etwas entdeckte, das schnell mal nachgoogelt, Wikipedia ist da die erste Anlaufstelle, dazu ist es ja da. Für den Autor war Wikipedia offenbar auch die ultimative Quelle. Ich habe mindestens 5 Textstellen gefunden, die bis auf minimale Wortänderungen eins zu eins von Wikipedia stammen. Ich finde es ja nicht schlimm, wenn ein Aitor Wikipedia nutzt, man kann ja nicht für jeden Pups erstmal ein Buch beschaffen. oder Experten befragen, aber kann man von einem Autor nicht wenigstens erwarten, dass er die betreffenden Informationen so einpackt und formuliert, dass es nicht exakt der Wikipedia Artikel ist?

    Und um nochmal auf die Archäologie zurück zu kommen: Ich finde es sehr irritierend, dass Protagonistin Hannah in der Sahara, an der Himmelscheibe von Nebra und dann in Angkor in Kambodscha forscht. Was zum Teufel ist ihre Fachrichtung? Denn in der Realität haben Archäologen Fachrichtungen. Niemand ist einfach nur Archäologe, sondern Ägyptologe, Klassischer Archäologe, Archäologe für Vor- und Frühgeschichte usw. Niemand macht alles, außer Hannah Peters, die Super Archäologin.
    Versteht mich nicht falsch, ich erwarte keine absolut akkurate und detaillierte Darstellung der Archäologie, es ist ja immer noch Fiktion, aber wenn das Buch sich schon Wissenschaftsthriller schimpf, sollten wenigstens solche rudimentären Sachen schon stimmen, zumal alles was ich aufgezählt hat, mit ein paar Klicks auf Universitätsseiten oder. dem DAI (oder einem simplen Blick in den Duden, was Restauration angeht) recherchiert hätte werden können.

    Ziemlich enttäuscht war ich auch, dass die Ruinen unter dem Eis nur Kulisse sind. Ich war gespannt darauf mehr über diese Stadt zu erfahren, wer hat sie erbaut, warum soweit nördlich etc. Im Endeffekt sind sie aber wirklich nichts weiter als eine Kulisse für die actiongeladene Jagd nach dem was die Nazis erschaffen haben (Was das ist, möchte ich aus Spannungsgründen natürlich nicht verraten). Diese Jagd ist zwar nicht langweilg, trotzdem hätte ich gene mehr über die Ruinen erfahren.

    Fazit:

    Valhalla ist empfehlenswert für alle, die einfach nur einen actionreichen Thriller nach klassischem Muster lesen wollen. Wer ein bisschen mehr erwartet, wird aber wohl eher enttäuscht werden. Abraten würde ich auch jedem Leser, der auch nur rudimentäre Kenntnisse der Archäologie hat, denn dem wird bei der inakkuraten Darstellungsweise dieser Wissenschaft die Haare zu Berge stehen.


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner



  17. Cover des Buches Winter (ISBN: 9783841905734)
    Barbara Schaefer

    Winter

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?

    Barbara Schaefer lebte vier Wintermonate in Grönland, an der rauen, isolierten Ostküste. Sie war überwältigt von der grimmigen Landschaft und den harten Lebensbedingungen. Sie wanderte über den gefrorenen Baikalsee, suchte den Schnee am Kilimandscharo, überquerte auf Schneeschuhen eine Hochebene in Schweden, reiste nach Norwegen, in die Arktis und in die Alpen und versuchte dabei zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. Sie hörte Winterlieder, las Winterbücher, sah Winterfilme. Sie hat draußen manchmal jämmerlich gefroren – und wollte dennoch in diesen Momenten nirgends anders hin. Denn anstatt am Strand zu liegen, trifft sie lieber Menschen im Winter. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.

     

    EIGENE MEINUNG:

    Schon die Aufmachung dieses Buches passt für mich perfekt ins Bild und ist etwas Besonderes. Es handelt sich um ein Hardcover, jedoch ohne Schutzumschlag. Der Leineneinband hat eine tolle Struktur und ist in einer blaugrauen – für mich sehr winterlichen – Farbe gefärbt. Der Titel steht groß im Mittelpunkt und ist wie „Eine Liebeserklärung“ und der Name der Autorin von weißen, verschieden großen Punkten – Schneeflocken – umgeben. Ein wenig schade fand ich es, dass die Schrift am Buchrücken sich leider mit fortschreitendem Gebrauch etwas abgelöst hat. Dafür liebe ich das Lesebändchen und beim ersten Aufschlagen erwartet einen auch eine Überraschung: So farblich zurückhaltend die Gestaltung von außen auch ist, die erste/letzte Seite sind in einem tollen Orangeton gehalten. Mit so etwas hatte ich gar nicht gerechnet und finde den Kontrast und die Wirkung auf mich als Leser ganz toll!

     

    Zu Beginn finden wir ein fein gestaltetes Inhaltsverzeichnis, dass uns die großen Kapitel „Winterliebe“, „Nordwärts“, „In die Stadt“, „In den Bergen“ und „Vom Eise befreit“ mit vielen Unterpunkten aufzeigt. Darauffolgend beginnt jedes dieser großen Kapitel mit einem winterlichen Aquarell. Eine umfangreiche Bibliografie ergänzt am Ende die Ausführungen und in beiden Umschlagseiten befinden sich toll gestaltete Karten. Diese waren für mich aber eher Zier als wirkliche Information. Etwas problematischer fand ich die sehr kleine Schrift, die mir das Lesen nicht unbedingt erleichtert hat.

     

    Da ich „Winter“ als Sachbuch eingruppiert habe steht unter „Inhalt“ mal wieder der Original-Klappentext. Für mich klang er in erster Linie nach einem Reisebericht – dann habe ich jedoch viel mehr bekommen! „Eine Liebeserklärung“ trifft es perfekt: In den fünf angesprochenen Kapiteln werden die verschiedensten Aspekte des Winters beleuchtet. Die eigenen Reisen der Autorin sind natürlich damit verflochten, bilden für mich aber nicht den Mittelpunkt, sondern eher einen roten Faden. Im Buch selbst geht es um viel mehr und so viel Verschiedenes: Was sind eigentlich Eis, Schnee, Eisblumen, etc. Wie entsteht dies alles? Welche Forschungen wurden dazu angestellt? Es geht um Eisklettern, Lawinen, verschiedene Reisen, historische Persönlichkeiten rund um das Thema, Maler, Autoren, Polarforscher, Kindheitserinnerungen, Schicksale. Natürlich dürfen auch die Polarlichter, Wintersport, Klimawandel, Wissenschaft und Tiere im Winter nicht fehlen. Über das „Natürlich“ im letzten Satz musste ich jetzt selbst etwas lachen, denn das war es für mich eigentlich zu Beginn überhaupt nicht. Dieses Buch hat mich in so vielen Aspekten überrascht und ich höre jetzt auch damit auf so viele dieser aufzuzählen. Wo ich am Anfang noch damit gehadert habe, dass ich keinen rechten roten Faden fand, war ich zum Schluss völlig begeistert von der lockeren Zusammenstellung von „Winterthemen“!!

     

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war zu jeder Zeit unterhaltsam und flüssig zu lesen, auch wenn einem das ein oder andere Thema mal mehr, mal weniger lag. Ich habe so viel Wissenswertes erfahren, ohne je das Gefühl zu haben in einem Lehrbuch zu lesen. Barbara Schaefer schreibt mit einer solchen Begeisterung, dass es einfach ansteckend ist. Ich habe in einer anderen Rezension gelesen dieses Buch sei ein „Reiseverführer“ und kann nur zustimmen. Auch wenn ich, als Winterfan, für viele Orte und Unternehmungen daraus wohl doch nicht gemacht bin. ;)

     

     

    FAZIT:

    Die Vielseitigkeit und Unvorhersehbarkeit dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen – es ist eine Mischung aus Reise- und Erlebnisbericht, Geschichte und Kultur, sowie Wissenschaft und noch so vielem mehr! Die Autorin hat mich in eine tolle Winterstimmung versetzt und zum Nachdenken angeregt! Außerdem habe ich viel dazu gelernt! Man merkt wie sehr sie den Winter liebt und im Laufe des Lesens auch wie sehr man selbst ihn mag! Auch als Geschenk kann ich mir „Winter“ sehr gut vorstellen.

  18. Cover des Buches Das Tal - Die Katastrophe (ISBN: 9783401505312)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Katastrophe

     (583)
    Aktuelle Rezension von: greta_jcb

    Das zweite Buch ist besser als der erste Band, allerdings wird auch hier viel in die Länge gezogen. Es war interesant, die Geschichte aus einer anderen Perpektive zu sehen, allerdings ist kein Chrakter ( abgesehen von David) wirklich sympathisch. Ich bin gespannt wie der dritte Band werden wird.

  19. Cover des Buches Die purpurnen Flüsse (ISBN: 9783404183838)
    Jean-Christophe Grangé

    Die purpurnen Flüsse

     (320)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Zwei Ermittler, zwei Fälle und ein Ping-Pong zwischen beiden. Ich mochte die doch recht nüchterne Darstellung und auch die Protagonisten haben dazu gepasst. Die einzelnen Schritte und Wege waren mir etwas zu nachvollziehbar, sodass ich am Ende früher wusste, was eigentlich Phase war - ein kleiner Wermutstropfen am Ende, aber dank der allgemeinen Plastizität und Greifbarkeit der Geschehnisse, hat mich das nicht davon abgehalten das Buch zu beenden. Da Krimis normalerweise nicht so mein Ding sind, war ich hiervon doch angenehm überrascht und kam auch schnell durch - ein gutes Zeichen. 

  20. Cover des Buches Lirael (ISBN: 0061474347)
    Garth Nix

    Lirael

     (7)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    No Mother, no father, no sight Vierzehn Jahre sind vergangen seit Touchstone und Sabriel das alte Königreich befriedet haben. Lirael, eine Clayr ohne die Fähigkeit in die Zukunft zu sehen, arbeitet in der großen Bibliothek der Clayr. Dort borgt sie heimlich jedes Buch, dessen sie habhaft werden kann und beginnt sich die verborgenen, geheimen und gefährlichen Bereiche der Bibliothek und die Magie zu erschließen, während sie sich in ihrer täglichen Arbeit mit den normalen Gefahren einer Bibliothekarin auseinandersetzen muss, wie unbekannte Fallen, vergiftete Einbände und Chartersprüche, die sich auflösen. Schon bald hat sie sich eine Menge gefährlicher Magie beigebracht, Kreaturen gebannt, die anderen Bibliothekaren gefährlich hätten werden können und sich einen Familiar, den disreputable Dog geschaffen, von dem sie nicht genau weiß, was er eigentlich ist. Nie hätte sie gedacht, dass diese Fähigkeiten einmal das Königreich retten könnten, denn als der König und der Abhorsen in Ancelstierre sind, erstehen erneut viele Untote, ein Freund des Prinzen verschwindet und die Clayr sind nicht in der Lage in die Zukunft zu sehen, sie wissen nur, Lirael wird da sein, an dem Ort und zu der Zeit wo sich das Schicksal des Reiches entscheiden wird. Anders als der Titel des Buches suggeriert ist dieses Buch nicht nur die Geschichte Liraels sondern auch von Sameth, Sabriels und Touchstones Sohn. Sameth ging wie seine Mutter und seine Schwester in Ancelstierre ins Internat und ist nun zurück im alten Reich, in dem nach vielen Jahren wieder die Toten auferstehen und ein Necromancer nach Macht strebt. Als ein alter Schulfreund aus Ancelstierre ihn im alten Reich besuchen will und dabei verschwindet, macht sich Sameth auf die Suche nach diesem und stellt sich dabei reichlich unfähig an. In diesem zweiten Band gehen zwei archetypische Antihelden auf Abenteuerreise. Da ist zum einen Prinz Sameth, der kleine Bruder unter dem Pantoffel der in Abwesenheit der Eltern regierenden großen Schwester, der designierte aber unwillige Abhorsen, der eigentlich nur in seiner Werkstatt Dinge basteln möchte. Zum anderen Lirael, Bibliothekarin, ungeküsst aber theoretisch weiß sie alles darüber aus dem Büchern. Mit dabei zwei Familiars, zum einen Mogget, den man schon aus dem ersten Band kennt und der Disreputable Dog Liraels, von der nicht ganz klar ist was für ein magisches Wesen sie nun tatsächlich ist. Anders als der erste Band der Reihe, der in sich abgeschlossen war, wird dieser zweite Band in Band 3 nahtlos weitererzählt. Man muss Sabriel aber nicht gelesen haben, um Lirael verstehen zu können. Die Episoden von Liraels Abenteuern in der Bibliothek sind sehr gelungen und der disreputable Dog ein wunderbarer Charakter während der Erzählstrang um Prinz Sameth eher klassisch ist und sich ein wenig zieht, vor allem weil er sich wie ein Schuljunge aufführt, der er ja auch ist. In diesem Band erfährt man auch langsam was die Charter ist und wie sie geschaffen wurde, wenn es auch dennoch ein wenig mysteriöse bleibt wie und von vom sie geschaffen wurde. Unterhaltsam, wenn auch teils sehr vorhersehbar ist dieser zweite Band eher die Einführung zum eigentlichen Abenteuer im dritten Band der Reihe: Abhorsen.
  21. Cover des Buches Finstermoos - Im Angesicht der Toten (ISBN: 9783785577509)
    Janet Clark

    Finstermoos - Im Angesicht der Toten

     (91)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-
    Nun ist bereits der dritte Band beendet und ich bin schon so gespannt wie die Reihe enden wird.
    Der Anfang von Band 3 war etwas fad, gut zu lesen, aber auch nicht so sonderlich spannend. Dafür wird es gegen Ende richtig spannend. Einige neue Details kommen ans Licht und manches Puzzelstück setzt sich zusammen.
    Ich will endlich wissen wie die Freunde in den Bunker kamen und vorallem warum!! Ich hoffe auf ein gigantisches Finale
  22. Cover des Buches So weit. So gut. (ISBN: 9783763248674)

    So weit. So gut.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Der Klang des Schnees (ISBN: 9783795115630)
    Thomas Wharton

    Der Klang des Schnees

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Vom Glück, ein Briefträger zu sein (ISBN: 9783442733101)
    Charlotte Weitze

    Vom Glück, ein Briefträger zu sein

     (20)
    Aktuelle Rezension von: dicketilla
    Kaspar, 28 jährig ,träumt davon Postbote zu sein .
    Dem tristen Sortieren der Post zu entfliehen .
    Nur gibt es ein Problem.Kaspar ist ein Albino, der sich der Sonne nicht aussetzen darf .
    Doch dann bekommt er das Angebot in einem entlegenden Ort , die Stelle des alten Postmeister Rusk auf Lebenszeit zu übernehmen .
    Auf der Route die er gehen muß, soll nur eine Woche im Jahr die Sonne scheinen.Getreu seinem Lebensspruch " Man kann was man will "macht er sich auf .
    Oben in den Bergen führt ihm sein Weg über die Fjell hinab ins Tal, in eine kleine Siedlung nur von einer Handvoll Menschen bewohnt .
    Er lernt Sofie kennen , die es mit ihrer Schafzucht zu Reichtum gebracht hat .Verliebt sich in die Flötistin Laerke und lernt den scheuen , etwas eigenartigen König kennen .

    Eine schöne , amüsante , skuriele aber auch märchenhafte Erzählung .
    Das Buch wurde in Dänemark mit dem Literaturpreis ausgezeichnet .

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