Bücher mit dem Tag "glüc"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "glüc" gekennzeichnet haben.

81 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.900)
    Aktuelle Rezension von: Kaddie

    Sehr interessant die alten Tradition der Geisha zu lesen. Ich hab das Buch gekauft weil ich Asien bereist habe u d die Kultur liebe. Schönes Buch. 

  2. Cover des Buches Dark Canopy (ISBN: 9783839001448)
    Jennifer Benkau

    Dark Canopy

     (856)
    Aktuelle Rezension von: vib_very_important_books

    {Rezension auch auf meinem Blog zu finden 🙂}

    • ✒ Autor*in: Jennifer Benkau

    • 📖 Seitenanzahl: 525 

    • 🌎 Welt: Zukunft, Großbritannien (🌟🌟🌟🌟🌟)

     • 📚 Cover: 🌟🌟🌟🌟

     • 👱‍♀️ Charaktere: 🌟🌟🌟🌟🌟  

          - Lieblingscharakter: Neél, Joy, Matthial, Graves & Rick 

    • ✒ Schreibstil: 🌟🌟🌟🌟🌟+ • • Jennifer Benkau ist für mich einfach die Königin der Worte. So hat sie auch hier wieder eine unglaublich spannende & süße Dilogie geschrieben, die mich mal wieder vollkommen überzeugen konnte! ❤ 

    • Ich liebe Joy. Sie ist ein wenig rebellisch, ironisch & stark. In meinen Augen eine Protagonistin wie ich sie mag 🙈 Mit Neél hatte ich meine anfänglichen Problemchen, aber es dauerte nicht lange bis ich auch ihn in mein Herz schließen konnte. Durch die Reihe hindurch ist er einfach so unfassbar niedlich😍🤗💕 

    • Ich finde, dass hier weder die Action, noch der Nervenkitzel, die Lovestory oder der Humor zu kurz kommt. Ich habe von Seite zu Seite mitgefiebert & mich des öfteren gefragt, wie es denn weitergehen sollte, weil alles so aussichtslos erschien 😢 

    • Ja, ich wollte nicht wieder heulen & es wäre mir auch beinahe gelungen, aber dann hat Jennifer Benkau wieder einen ihrer berühmten Heulkrampfsätze raus gehauen und es war aus mit mir. Das Ende ist echt ein schlimmer Cliffhanger 😭💕 

    • Ich kann die Reihe nur jedem ans Herz legen! 🌟🌟🌟🌟🌟 von 5 Sternen 🤗💕

  3. Cover des Buches Glück ist, wenn man trotzdem liebt (ISBN: 9783404173648)
    Petra Hülsmann

    Glück ist, wenn man trotzdem liebt

     (636)
    Aktuelle Rezension von: Lulu2305

    „Ich will den Typen, der perfekt für mich ist und bei dem es auf den ersten Blick BÄMM macht.“

     

    „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ ist ein Roman von Petra Hülsmann. Er erschien im Juni 2016 im Bastei Lübbe Verlag.

    Isabelle ist ein Gewohnheitsmensch. Sie hat einen volldurchgeplanten Wochenrhythmus, von dem sie nur sehr ungern abweicht. Als jedoch ihr Lieblingsrestaurant schließt und sie den neuen Restaurantleiter Jens kennenlernt, gerät ihr Leben plötzlich ungewollt aus den Fugen…

     

    „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ ist humorvoll, amüsant und romantisch. Auf wunderschöne und unglaublich witzige Art beschreibt Petra Hülsmann das Leben von Protagonistin Isabelle. Diese ist absolut strukturiert, vollkommen unflexibel und ihre Tages- bzw. Wochenroutine ist ihr heilig. Doch als ihr Lieblingsvietnamese gegenüber schließen muss und sie den Besitzer des neuen Restaurants – Jens – scheint plötzlich alles nur noch durcheinander zu gehen…

    Mir hat Isabelle sehr gut gefallen, ihre Art ist speziell, aber vielleicht gerade deshalb so sympathisch. Obwohl sie Veränderungen hasst, ist sie offen und freundlich und immer für ihre Freunde da. Sogar manche Spontanaktion ist möglich, wenn sie die Person sehr gern hat. Sie glaubt an Liebe auf den ersten Blick und verrennt sich damit in eine Idealvorstellung. Diese passt aber zu Isabelles Charakter und Persönlichkeit und ist damit absolut nachvollziehbar. Glücklicherweise entdeckt sie aber mit der Zeit, dass Veränderungen auch positiv sein können und ergreift sogar den Mut spontan zu sein und ihr Leben zu verändern. Diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Sie entstand langsam und war dadurch sehr authentisch und nachvollziehbar. 

    Neben Isabelle als Protagonistin sind auch die anderen Romanfiguren unglaublich liebevoll beschrieben und dargestellt. Jeder hat seine eigene Geschichte und seinen speziellen Charakter und für jeden ist dieser wirklich anschaulich gezeichnet.

    Ebenso gut gefallen hat mir die Entwicklung von Isabelles neuer Beziehung, denn auch diese war letztendlich nicht überstürzt und damit unrealistisch, sondern entwickelte sich langsam und unscheinbar.

    Der Schreibstil ist unglaublich humorvoll und witzig. An vielen Stellen habe ich laut gelacht und musste auch den ein oder anderen Satz meinem Partner vorlesen. Gerade durch Isabelles Eigenheiten entstehen so viele schöne Szenen, die mir das Lesen unglaublich leicht gemacht haben. Die Buchseiten flogen nur so dahin und es war einfach wundervoll, den Roman zu lesen.

    Mir gefällt die Leichtigkeit des Romans, die sich durchaus mit einigen tiefgründigeren Themen mischt, die dabei aber nicht auftragen oder negativ ins Gewicht fallen.

    Ebenso gefallen hat mir, dass der Buchtitel auch im Roman selbst noch einmal aufgegriffen wird und dadurch nochmal eine ganz andere Bedeutung bekommt. Liebe muss eben nicht perfekt, sondern echt sein! 😊

     

    Mein Fazit: „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ ist definitiv eins meiner Jahreshighlights 2020 – humorvoll, charmant und romantisch, dabei nicht oberflächlich oder unrealistisch. Einfach perfekt und ein Roman, der gute Laune verbreitet und sich leicht und flüssig lesen lässt. Es gibt daher 5 von 5 Sternen von mir. 

  4. Cover des Buches Ich, Eleanor Oliphant (ISBN: 9783431039788)
    Gail Honeyman

    Ich, Eleanor Oliphant

     (291)
    Aktuelle Rezension von: CrazycolorTiger

    Ich, Eleanor Oliphant lag schon wirklich lange auf meinem Bücherstapel. Endlich habe ich das Buch begonnen, doch ich blieb weiterhin ein wenig skeptisch. Eleanor ist wirklich ein wenig sonderbar, wenn auch nicht unsympathisch. Nur Zwischendurch habe ich mir gedacht, dass sie ja vielleicht nicht so reagieren sollte… Das Buch hat trotzdem irgendwie einen Sog auf mich ausgewirkt und ich musste weiterlesen und es hat sich absolut gelohnt. Eleanor hat eine wirklich tragische Hintergrundgeschichte, welche sie verdrängt hatte. Durch einen neuen Freund und schafft es Eleanor schliesslich,  die Welt mit neuen Augen zu sehen. Sie entdeckt das Leben auf eine neue Art und kommt aus ihrem Schneckenhaus hervorgekrochen. Eleanor ist eine wirklich liebenswürdige Person, welche durch ihre Geschichte in die Ecke gezwängt wurde. 

    Der Schreibstil ist sehr unterhaltsam und eben ein wenig sonderbar. Aber ich kann euch das Buch sehr ans Herz legen, denn es geht darum, wie man zu leben beginnt und statt die grosse Liebe das eigene Selbst findet. Ich, Eleanor Oliphat ist eine Liebesgeschichte an sich selbst. Jeder Mensch ist es wert von anderen und vor allem von sich selbst geliebt zu werden. Gewisse brauchen einfach ein wenig Starthilfe.

  5. Cover des Buches Bis ich dich finde (ISBN: 9783257236217)
    John Irving

    Bis ich dich finde

     (387)
    Aktuelle Rezension von: miss_atticos

    In "Bis ich dich finde" von John Irving reist Jack Burns mit seiner Mutter durch Nordeuropa, um seinen Vater zu finden. An Skurrilität ist Jack Burns vermutlich nicht zu übertreffen. Er hat irgendwie einen Knacks weg, wird in einem Mädcheninternat groß, muss so manche "Vergewaltigung" durchmachen, es liest sich so, als hätte der Junge kein Problem damit. Und was soll ich sagen, er hat wirklich keins damit. Jack Burns ist alles andere als normal und daher auch nicht aus meinem Gedächtnis zu löschen. Es war mein zweites Buch von John Irving. Seine Figuren sind schön schräg. Trotz des Umfangs von über 900 Seiten musste ich wissen wie die Geschichte von Jack endet und ob er überhaupt seinen Vater findet. Ich muss mich mal outen, irgendwie liebe ich auch richtig kranke Charaktere. Wer sonderbare Gestalten liebt, sollte nicht zögern, Jack in seinen Kopf zu lassen. 

  6. Cover des Buches Selection – Die Kronprinzessin (ISBN: 9783733501389)
    Kiera Cass

    Selection – Die Kronprinzessin

     (2.051)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    Nachdem ich die ersten 3 Teile im Sommer verschlungen habe, hat mich nun die Muse endlich wieder für Band 4 und 5 gepackt… Joooaa hätt ich mir sparen können.

    Diesmal erleben wir das Casting aus der Sicht von Americas und Maxons Tochter Eadlyn, Kronprinzessin und Oberzicke von Illeá, die sich unter 35 schnuckligen Männern einen aussuchen darf. 

    Vorab: Ein toller Ansatz, das Casting mal von der anderen Seite zu betrachten und diesmal eine Frau bei der Qual der Wahl zu begleiten… leider hat die Geschichte dadurch aber einige Schwächen. 

    Fangen wir mal bei Eadlyn an. Ich konnte sie leider von Anfang an nicht ausstehen. Empathielos, herablassend, aufbrausend und gleichzeitig super sensibel. Ein Mädchen, das alles haben will, aber null Gespür dafür hat, wie man es erreicht. Das Motto „Man erntet was man sät“ hat sie leider auch am Ende des Buches noch nicht überrissen, dafür gilt ständig „Eadlyn first“.

    Die vielen jungen Männer.. das ist mein Hauptmanko. Dadurch, dass man Eadlyn beim Casting begleitet, werden alle Bewerber gleichgestellt. Man kriegt von einigen ein bisschen was mit, von einigen gar nix und ich hab das Gefühl, dass sie eigentlich alle dieselben Puppis mit verschiedenen Namen sind. Aber klar, der Fokus kann halt nicht nur bei einem liegen. 

    Eadlyn und ich werden keine Freundinnen mehr. Die Jungs sind bis jetzt ganz nett, ich hoffe man kriegt jetzt dann mal mehr von ihnen mit. Die Geschichte drum herum finde ich allerdings ganz gut, das Familienkonstrukt im Palast, der Status der Monarchie in Illeá, der Werdegang einiger Charaktere aus den ersten Bänden.. reicht aber für mich nicht. Das Nebenher-Blabla kann ja nicht besser sein als der Hauptplot. 

    Ich habe mit Band 5 bereits angefangen und ich fühle mich in dem bestätigt, was ich von Anfang an vermutet habe. Band 4 ist eine Katastrophe, schafft aber eine richtig gute Basis für den nächsten Teil. Schade, dass es dafür ein ganzes Buch braucht.


  7. Cover des Buches Nur einen Horizont entfernt (ISBN: 9783596521401)
    Lori Nelson Spielman

    Nur einen Horizont entfernt

     (799)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Die erfolgreiche TV-Moderatorin Hannah Farr liest einen Artikel, in dem über eine ehemalige Klassenkameradin berichtet wird, die mit "Vergebungs-Steinen" gerade für Aufsehen sorgt. Es geht darum, dass sie Briefe an Leute verschickt hat, in denen sie um Verzeihung bittet und diesen Briefen zwei Steine und eine Anleitung beigelegt hat. Der eine Stein soll an sie zurückgeschickt werden, wenn die betreffende Person ihre Entschuldigung annimmt und ihr verzeihen kann. Der zweite Stein soll an jemanden weitergeschickt werden, den der Empfänger des Briefs selber um Verzeihung bitten möchte. Der Artikel erinnert Hannah Farr daran, dass sie von dieser ehemaligen Klassenkameradin bereits vor zwei Jahren so einen Brief bekommen hat, da Hannah damals von ihr gemobbt wurde. Soll Hannah den Brief zurückschicken und den zweiten Stein dafür nutzen, wieder mit ihrer Mutter Kontakt aufzunehmen? Als Hannah sich näher mit den Vergebungs-Steinen befasst, beginnt ihr bisher so erfolgreiches und geordnetes Leben aus den Fugen zu geraten... 

    Der Schreibstil von Lori Nelson Spielman ist äußerst angenehm lesbar. Sie versteht es wieder hervorragend, vom ersten Moment an eine Wohlfühl-Atmosphäre zu erzeugen, die auf diesen Roman über das Verzeihen einstimmt. Allerdings dauert es ein wenig, bis die Handlung Fahrt aufnimmt. Zunächst betrachtet man die Hauptprotagonistin Hannah nämlich etwas distanziert und mag kaum glauben, wie naiv sie ist. Manchmal gerät man in Versuchung, sie zu schütteln und dazu aufzufordern, endlich die Augen zu öffnen, damit sie begreift, was um sie herum vorgeht. Deshalb plätschert die Handlung anfangs eher gemächlich vor sich hin. 

    Doch nachdem diese Startschwierigkeiten überwunden sind, gerät man in den Sog der Ereignisse und fiebert mit Hannah mit. Denn die kleinen Steine sorgen dafür, dass ihr Leben gehörig durcheinandergewirbelt wird. Lori Nelson Spielman gelingt es die Geschichte so einfühlsam zu vermitteln, dass man zum Nachdenken angeregt wird. 

    Ein Roman über Vergebung und das Verzeihen, der allerdings eher gemächlich startet und deshalb nicht ganz so überzeugt, wie andere Bücher aus der Feder der Autorin. 

     

  8. Cover des Buches For 100 Days - Täuschung (ISBN: 9783802598210)
    Lara Adrian

    For 100 Days - Täuschung

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Wieczorek

    Eher 3,5 als 3 Sterne

    Achtung kann Spoiler enthalten:

    Avery, freischaffende bisher nicht erfolgreiche Künstlerin, lebt in New York und kann sich mit ihrem Job als Kellnerin geradeso über Wasser halten. Durch einen Zufall soll sie auf ein Apartment in dem Gebäude aufpassen, in dem der Milliardär Dominic 'Nick' Baine das Penthouse bewohnt. Vom ersten Tag, an dem die beiden aufeinandertreffen, herrscht eine starke Anziehungskraft zwischen den beiden. Die beiden kommen sich näher, doch wird es mit ihnen weiterhin funktionieren, wenn er das Geheimnis welches Avery hütet kennt?

    Der Schreibstil war sehr flüssig was das Lesen sehr einfach und angenehm gemacht hat.

    Mit Avery bin ich anfangs ziemlich schnell warm geworden, was mir allerdings im späteren Verlauf nicht mehr so gut gelang. Sie hat immer wieder Selbstzweifel und das nicht nur wegen ihres Geheimnisses. Sie will damit aber auch nicht so wirklich herausrücken.

    Nick ist ein typischer Geschäftsmann. Er ist sehr geheimnisvoll und hat hohe Mauern um sein Innerstes errichtet. Er ist aber immer aufrichtig und ehrlich was die Beziehung zwischen den beiden anbelangt. Mir war er relativ schnell sympathisch.

    Im Allgemeinen hat mir das Buch gefallen. Es stört mich jedoch das es in Teilen gefühlt nur um die Leidenschaft zwischen den beiden geht und als Lückenfüller immer wieder das Geheimnis von Avery erwähnt wir. Bis zum Ende erfährt man nicht um was es sich handelt und dann geht alles auf einmal ganz schnell, als ob das Buch jetzt beendet werden müsste.

    Ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der gerne erotische Romane liest, noch einmal würde ich es jedoch nicht mehr lesen. Da ich trotzdem gespannt bin wie es weitergeht werde ich die Reihe weiterlesen.

  9. Cover des Buches Pandemonium (ISBN: 9783551313683)
    Lauren Oliver

    Pandemonium

     (1.175)
    Aktuelle Rezension von: Naomi-Emma

    Einleitung: 

    Lenas Leben hat sich komplett verändert.
    Sie ist aus ihrer Heimatstadt geflohen und lebt nun in der Wildnis bei einer Gruppe Invaliden. Der tägliche Kampf ums Überleben und ein Leben in Freiheit—das ist völlig neu für Lena. Zudem hat sie mit dem Verlust von Alex zu kämpfen, der die Flucht nicht geschafft hat. Lena will die Hoffnung nicht aufgeben, dass er vielleicht doch noch am Leben ist.
    Doch in der Wildnis lernt sie, dass ihr altes Leben hinter dem Zaun hier nicht mehr wichtig ist und sie lernen muss sich hier zurecht zu finden.
    Sie schließt sich der Widerstandsbewegung an. Diese gibt ihr den Auftrag den Sohn des Leiters der Vereinigung eines Deliria freien Amerika, Julian Fineman, zu beschatten.
    Bald ist es jedoch nicht bloß der Auftrag, der sie und Julian verbindet...

    Inhalt und Bewertung:

    Zunächst einmal gibt es eine auffällige Neuerung im Schreibstil der Autorin.
    Es wechseln sich nämlich zwei 'Arten' von Kapiteln ab.
    Die damals-Kapitel erzählen von dem was unmittelbar nach Lenas Flucht passiert und wie sie sich in der Wildnis und unter den anderen Invaliden zurecht findet. In den jetzt-Kapiteln ist Lena bereits dem Widerstand beigetreten und verfolgt ihren Auftrag bei dem sie auf Julian trifft.
    Am Anfang habe ich mich damit ehrlich gesagt etwas schwerer getan, vor allem, weil das Buch mit einem dieser jetzt-Kapitel startet und ich unbedingt wissen wollte, wie es Lena nach ihrer Flucht erging. Aber im Verlauf der Geschichte habe ich mich daran gewöhnt und fand es sogar ziemlich interessant, weil ich so viel besser die Veränderungen in Lena bemerken konnte. Wer das Buch also gerade anfängt zu lesen und auch erst nicht richtig begeistert ist von den wechselnden Kapiteln, sollte auf jeden Fall weiterlesen!

    Die Charaktere Raven und Tack (zwei Invaliden in Lenas Gruppe) fand ich besonders gelungen. Sie zeigen dem Leser (und auch Lena) einfach super gut wie das Leben in der Wildnis abläuft, wie es den Menschen dort ergeht und was das mit ihnen macht. Denn das Leben in der Wildnis ist hart und hinterlässt Spuren. 

    Als Lena beginnt Julian zu beschatten, kann sie ihn zuerst überhaupt nicht leiden. Ihre Meinung ändet sich allerdings, als die beiden bei einem Attentat  entführt werden und in eine gemeinsame Zelle gesteckt werden. Ab dort stieg auch die Spannung enorm an;  ich habe mich die ganze Zeit über gefragt, wie es jetzt weitergeht und wie sie da wieder rauskommen. 

    In der Zelle müssen Lena und Julian zwangsläufig miteinander klar kommen und sie lernen sich besser kennen, auch wenn das zunächst von ihren völlig verschiedenen Weltbildern etwas herausgezögert wird.
    Nach und nach verliert Julian den Glauben daran, dass es richtig ist wie die Regierung handelt und seine Angst vor einer Ansteckung mit Amor delirium nervosa.
    Und obwohl Lena immer noch oft an Alex denken muss, merkt auch sie, dass sie und Julian mehr verbindet, als bloß die Situation in der sie stecken. Die Entwicklung zwischen Lena und Julian hat mir richtig gut gefallen und war ein Highlight in Band 2. 

    Zum Ende hin wird es nochmal richtig spannend. Ich habe mich mehr als einmal gefragt ob Lena und Julian eine Zukunft haben und ob der Widerstand es schafft nachhaltig etwas zu verändern.
    Das Ende des Buchs kam für mich völlig überraschend und hat nochmal alles durcheinander gewürfelt.
    Jetzt muss ich unbedingt wissen wie es weitergeht!

    Fazit: Eine wirklich gelungene Fortsetzung von Band 1! Der Widerstand steht hier im Fokus und dazu gibt es eine tolle Liebesgeschichte oben drauf. Und das Ende macht mehr als Lust auf das Finale!😍



     

  10. Cover des Buches Muh! (ISBN: 9783499256264)
    David Safier

    Muh!

     (423)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Ich fande es sehr niedlich geschrieben und flüssig zu lesen !

  11. Cover des Buches Das Glück an Regentagen (ISBN: 9783499291708)
    Marissa Stapley

    Das Glück an Regentagen

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Das Cover des Romans ist als Klappbroschur gestaltet. Der Titel ist in goldglänzeder Schrift gedruckt und das Motiv wirkt verträumt, wenn auch sehr typisch „romantisch“.

    Auf der Innenseite findet sich eine gezeichnete Übersichtskarte des hauptsächlichen Handlungsortes Alexandria Bay.

    Als Einleitung jedes Kapitels dient ein Beispiel für die Dinge, die man bei Regen tun kann.

    Die Geschichte selbst spielt abwechselnd in der Gegenwart und in den Erinnerungen der überschaubaren Anzahl an Protagonisten. Dabei bleiben die Personen irgendwie fremd. Sie erleben viel Verlust, Schmerz, Trauer, Freude; aber nichts davon kommt mir nah genug um mich in Bann zu ziehen oder Sympathien aufzubauen.

    Die Sprache wirkt nahezu poetisch. Als würde jemand auf einer Wolke sitzen und erzählen. Leider wird trotzdem kein Gefühl rüber gebracht. Die Ereignisse werden nahezu sachlich und berichtartig beschrieben.

    Mich stören die vielen Andeutungen, die sich durch fast das gesamte Buch ziehen und erst nach und nach ein Gesamtbild ergeben. Dies wirkt in diesem Buch künstlich spannungserzeugend. Nur weil ich die Auflösung der Geschehnisse erfahren wollte, habe ich das Buch ganz durchgelesen.

    Fans von Dramen werden möglicherweise ihre Freude an dem Buch haben. Wer wirkliches Gefühl erwartet, wird leider enttäuscht.

  12. Cover des Buches Miss you (ISBN: 9783453359352)
    Kate Eberlen

    Miss you

     (203)
    Aktuelle Rezension von: LinaLitLesLivres

    ACHTUNG: SPOILER

    In "Miss you" geht es um die Geschichten zweier Menschen, die sich in ihrem Leben immer wieder über den Weg laufen, aber erst am Ende zueinander finden. 

    Grundsätzlich hat mich die Idee der Geschichte angesprochen, sonst hätte ich das Buch nicht aus dem Regal genommen. Die Umsetzung ist meiner Meinung nach jedoch ziemlich misslungen. Die Geschichten der beiden Protagonisten lassen sie sehr unsympathisch wirken, wodurch man als Leser keinen Anschluss an das Buch findet. Mit jedem Mal, das sich die beiden fast begegnen, hat man das Gefühl, dass sie sich noch mehr voneinander entfernen. Ich hatte nach einiger Zeit nur noch das Gefühl, dass mich die Geschichte hinhält, bis sich die beiden 10 Seiten vor dem Ende endlich treffen. Ab dann ging alles viel zu schnell. Von 'Liebesroman' kann somit kaum die Rede sein. Wäre das Buch so begonnen, wie es am Ende geendet hat, hätte ich vielleicht nicht ganz so häufig darüber nachgedacht, es einfach abzubrechen. Am Ende des Tages somit eine ziemliche Zeitverschwendung.


  13. Cover des Buches Ich wollte nur, dass du noch weißt ... (ISBN: 9783785586082)
    Emily Trunko

    Ich wollte nur, dass du noch weißt ...

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Pergamentfalter

    „Ich wollte nur, dass du noch weißt“ enthält eine Auswahl von Briefen, die auf Emily Trunkos Tumblr-Blog „Dear My Blank“ anonym veröffentlicht wurden. Es sind Briefe an das eigene Selbst und an die ganze Welt, Briefe an heimlich Geliebte, an Partner*innen und solche, die es mal waren. An Freund*innen und Familie und an verlorene Menschen.

    Jeder einzelne Briefe gibt einen Einblick in ein fremdes Leben: mal auf ein oder zwei Seiten, mal in nur ein oder zwei Sätzen. Trotzdem steht jeder einzelne Brief für sich und kann bewegen, auf ganz unterschiedliche Arten. Manche schenken Freude und Hoffnung, andere bedrücken und machen traurig. Manche strotzen vor Erinnerungen und guter Laune, andere sind Abschiede oder sagen ganz still „Danke“.

    Wer tatsächlich hinter den Briefen steht, lässt sich meist nicht herauslesen. Es gibt keine Vorgeschichten, keine Kontexte. Trotzdem wirken die Briefe. Zudem sind sie alle wunderschön illustriert, was jeder Seite noch einmal eine besondere Wertigkeit gibt.

    Ich finde allein schon die Idee, die hinter diesem Projekt steht, großartig. Was daraus wurde, ist schlichtweg wunderschön.

  14. Cover des Buches Kuss und Kuss gesellt sich gern (ISBN: 9783956491900)
    Susan Mallery

    Kuss und Kuss gesellt sich gern

     (93)
    Aktuelle Rezension von: ElkeK

    Inhaltsangabe:

    Bei Felicia wurde schon früh Hochbegabung festgestellt. Aus Unsicherheit haben ihre Eltern sie mit vier Jahren in die Obhut von Universitätsprofessoren gegeben. Entsprechend ist Felicias Unerfahrenheit mit den zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie analysiert alles und ist außerdem ein hervorragender Organisator, aber sie möchte auch normal werden und eine Familie gründen. Doch wie fühlt sich Liebe überhaupt an? Und woran erkennt man das?

    Gideon, ein ehemaliger Soldat, hat die Rundfunkstation in Fools Gold gekauft und sendet Nacht für Nacht die Oldies über den Äther. Seine seelischen Wunden sind tief, überlebte er doch als einziger die zweijährige Geiselhaft bei den Taliban im Irak. Er glaubt, es gibt nicht mehr viel Menschliches in seinem Innern.

    Felicia und Gideon verbindet eine heiße Nacht in Thailand vor einigen Jahren. Doch in Fools Gold ist es anders – dort ist das normale Leben in einer großen Gemeinschaft. Wird Felicia sein Herz erobern können? Und werden seine tiefen Wunden heilen? Aber auf die beiden wartet ein noch größeres Abenteuer …

    Mein Fazit:

    Wer die Serie kennt, weiß, dass die Geschichten aus Fools Gold die geistige Natur des Lesern nicht besonders anstrengen. Muss es ja auch nicht, Bücher mit reinem Unterhaltungswert haben für mich mindestens genauso einen hoch Stellenwert wie anspruchsvolle und tiefgründige Literatur.

    Diese Serie lese ich nicht in der Reihenfolge, da ich aus verschiedenen Gründen die Bücher so nehme, wie sie auf amazon angeboten werden. Im Grunde ist es nicht nötig, die Bände hintereinander zu lesen, denn jede Geschichte ist insich abgeschlossen. Allerding tauchen die Protagonisten aus früheren Bänden manchmal auf und dann weiß man schon, wie die Geschichten ausgehen. Bei Susan Mallery ist immer ein Happy End garantiert, was es auf lange Sicht vorhersehbar macht, für mich aber trotzdem einen gewissen Reiz hat.

    Auch hier geht es wieder heiß her, aber wie ich finde, sind die Rahmenbedingungen ungewöhnlich. In diesem Kontext muss man Felicia verstehen, die zwar um Längen cleverer als ihre Mitmenschen ist, aber in Sachen Freundschaften und Beziehungen keine Erfahrung vorweisen kann. Jeder Vorgang in ihrem Leben wird mit ihren Überlegungen begleitet, die aus ihrer Sicht eine logische Natur haben, aber für „Normalsterbliche“ gewöhnungsbedürftig sind. Gideon, der bei der Armee war und eher das Leben eines Einsiedlers führen möchte, hat mit Felicia keine Probleme, nur mit ihren Wünschen kann er nicht so ganz konform gehen. Zumindest ist er von Anfang an ehrlich und lässt sie über seine Ziele nicht im Unklaren. Aber wie es oft so ist: Das Herz hat ja auch noch ein Mitspracherecht!

    Die Autorin ist etwas mehr in die Tiefe von Gideons Seele gegangen, hat seine Qualen geschildert und seine ungeheure Verletzlichkeit, auch wenn er sich nach außen hart und kühl gibt. Wie es nun in der Army genau zugeht, weiß ich natürlich nur aus Filmen und das wird auch nicht alles richtig sein. Aber ich fand es zum Teil schon recht interessant. Auch die Folgen dieser langen Folter sind Gideon deutlich anzumerken und das hat ihn in meinen Augen auch so sympathisch gemacht.

    Ansonsten bietet die Geschichte wie gewohnt viel Humor und Herzenswärme. Eine Stadt wie Fools Gold würde mir auch gefallen, man ist im Grunde niemals allein. Trotz der vielen kleinen und größeren Klischees möchte ich dem Roman fünf Sterne geben, er bot mir doch für ein paar Stunden prickelnde und hurmorvolle Unterhaltung.

    Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

  15. Cover des Buches Alltagsperlen (ISBN: 9781365999932)
    Antonia Löschner

    Alltagsperlen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Weihs

    Alltagsperlen ist ein zauberhaftes Buch welches sein Cover schon ansprechend ist.

    Das Blümchen vermittelt mir Lebensfreude, JA zum Leben.

    Es zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht!


    Der Schreibstil ist klar und ausdrucksstark.

    Worte und Texte sehr emphatisch, die mich erreichten.

    Die Autorin vermag ein gewisses Feingefühl zu haben die Menschen zu erreichen. 

    Ihr inneres Ich zu berühren und zum Nachdenken anzuregen.

    Seine Sichtweise einmal zu überdenken.


    Ein kleines Taschenbuch was man auch sehr schön verschenken kann.

  16. Cover des Buches Der Mann im Heuhaufen (ISBN: 9783423260428)
    Birgit Hasselbusch

    Der Mann im Heuhaufen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84
    Charlotte liebt ihre Altbauwohnung in der Hamburger Innenstadt. Ihr Freund Kai will sie zum Geburtstag überraschen. Doch er vor einem Einfamilienhaus am Stadtrand hält. Steigt er und sie aus und nicht nur der Makler ist vor Ort, sondern auch ihre Eltern. Jetzt reicht es ihr....

    Die Geschichte hat ihren eigenen Humor und liest sich sehr leicht. Charlotte will ihr Leben ändern, den nicht nur ihr Freund, weiß nicht was sie eigentlich will, nein sogar ihre Mutter versucht sie in ein Leben zu drängen, das sie nicht will. Die Kapitel Überschriften sind sehr amüsant und bringen sogar etwas mehr Humor mit in die Geschichte. Doch fehlte mir etwas Spannung in der Geschichte. Trotzdem habe ich ein paar nette Stunden mit der Geschichte verbracht.
  17. Cover des Buches Die Liebe unter Aliens (ISBN: 9783630873190)
    Terézia Mora

    Die Liebe unter Aliens

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Blacksally

    Meine Meinung:


    Kurzgeschichten mag ich an sich sehr gerne. Bei Bänden mit Kurzgeschichten hat man meistens ein paar die man sehr gut findet und auch 1-2 die man nicht so mag.


    Hier ging es mir etwas anders. 

    Leider bin ich mit dem Schreibstil der Autorin nicht wirklich warm geworden. Mir hat etwas gefehlt, und das waren nicht nur die Striche, wenn jemand etwas sagt. 

    Die Gefühle usw. sind gut rüber gekommen, wir haben hier insgesamt 11 Kurzgeschichten, die alle etwas melancholisch waren und zum Nachdenken anregen. Jedoch bin ich mit den meisten nicht wirklich warm geworden. 


    Ich hatte bei keiner der Geschichten das Gefühl das es einen richtigen Abschluss gab. Was sehr schade war. 

    Dennoch könnte ich mir vorstellen das der Schreibstil an sich, einigen Personen gefallen könnte. Für mich war dieses Buch leider nichts.

  18. Cover des Buches Mit Flipflops ins Glück (ISBN: 9783458361589)
    Matthias Sachau

    Mit Flipflops ins Glück

     (40)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Der Titel und das Cover des Buches haben mich sofort angesprochen. Ich hatte schon einmal ein anderes Buch von dem Autor gelesen und mich so auf das neue Buch gefreut.

    Der Schreibstil ist locker, leicht und angenehm zu lesen.

    Nina, ist gerade Ende zwanzig und mit ihrem Freund Sami schon längere Zeit zusammen. Dieser bekommt ein tolles Jobangebot in Brasilien, so dass sich Nina entscheiden muss, ob sie ihm dorthin folgen wird.

    Gleichzeitig trifft sie nach langer Zeit wieder auf ihrer Jugendliebe Gero und dieser lässt sich nicht kalt. Sie steckt nun in einer Zwickmühle.

    Doch mehr möchte ich an dieser Stelle von den Geschehnissen nicht verraten.

    Ein sehr seichter Roman, der mit seinen 200 Seiten recht schnell gelesen wird. Doch fehlt es insgesamt an Spannung, Humor und Witz. Das Buch plätschert so vor sich hin und ich muss gestehen, dass ich mir mehr erwartet hatte. Es hat mich irgendwie nicht umgehauen. Schade.

  19. Cover des Buches Ghostwalker: Ruf der Erinnerung (ISBN: 9783802585081)
    Michelle Raven

    Ghostwalker: Ruf der Erinnerung

     (99)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Isabel Kerrilyan wird in Las Vegas entführt. Die Wandlerin Keira macht sie auf die Suche nach Isabel. Unterstütz wir sie von Sawyer und Bowen. Der Geschäftsmann Lee hat damit zu tun und er weit gefährlicher als sie glaubten.

    Voller Spannung beginnt es und fesselt schnell an die Geschichte. Hier bekommt man genau, dass was man von den anderen Bändern gewohnt ist. Dieses Mal sogar zwei Liebesgeschichte zum Preis von einem Buch. :) Isabel und Bowen, die sich näherkommen und das nicht nur geistig. Keira und Sawyer, deren Geschichte es deshalb schon mag, weil die beiden genialen Schlagabtausche haben. Natürlich wusste man vom letzten Band das zwischen Isabel und Bowen sich etwas Entwickelte und gefunkt hatte. Doch jetzt wird es leidenschaftlich. Aber die Spannung ging keine Sekunde verloren. Konnte die Wandler, Isabel rechtzeitig finden und sie retten! Mit dieser Frage war ich bis zur letzten Seite gefesselt und konnte es nicht aus der Hand legen.

  20. Cover des Buches Der Geschmack von Sommerregen (ISBN: 9783945932438)
    Julie Leuze

    Der Geschmack von Sommerregen

     (310)
    Aktuelle Rezension von: Marinas_Geschichtensammlung

    Wir haben hier einen typischen YA Roman, der mir eigentlich ganz gut gefallen hat. 

    Die Geschichte ist schön, die Protas waren mir meistens recht sympathisch. Die bildhafte Farbenbeschreibung von Sophies „innerem Monitor“ finde ich ganz wunderbar, ich konnte mir dadurch alles richtig gut vorstellen. Es ist mal eine außergewöhnliche Thematik und ich finde es richtig und wichtig und toll, dass die Autorin eine solche Protagonistin erschaffen hat. 

    Allerdings störte mich Sophies Entwicklung im Laufe der Geschichte, denn es gibt keine. Ihr Charakter legt nämlich eine urplötzliche Kehrtwende hin, von „unsicherer, beeinflussbarer Teenager“ zu „selbstbewusste, starke junge Frau“ - quasi in einer Nacht und leider erst ziemlich am Ende. 

    Womit wir zum zweiten Kritikpunkt kommen: für die gewünschte Charakterentwicklung ist einfach kein Platz, denn das Buch ist voll von Dialogen, die nicht stattfinden. Die Unfähigkeit der Figuren, miteinander zu sprechen war auf jeder Seite präsent und brachte mich mit der Zeit völlig auf die Palme.

    Alles wird konsequent bis zum Schluss totgeschwiegen, sodass jedes Vorwärtskommen in der Handlung im Keim erstickt wird.

    An vielen Stellen habe ich auch gemerkt, dass ich der Geschichte entwachsen bin - ich bin nicht sicher, ob ich mich mit 16 besser mit Sophie hätte identifizieren können.

    Deshalb kann ich den Roman zwar trotz allem empfehlen, aber wirklich nur für die Zielgruppe. Ich kann mir vorstellen, dass sie einige Situationen anders wahrnehmen wird.

  21. Cover des Buches Glück ist Lebenslust (ISBN: 9783735784537)
    Britta Kanacher

    Glück ist Lebenslust

     (4)
    Aktuelle Rezension von: abetterway
    Inhalt:
    "Sie nehmen bei sich einen Mangel an Erfolg, einen Mangel an Geld, an Lebensfreude oder gar Lebenslust wahr? Vergessen Sie, was Sie bisher über Erfolg, Lebensziele und Glück gelernt haben: Statt danach zu fragen, was dem Glück im Wege steht, sollten Sie herausfinden, wie und warum sich das Leben heute zu einem Nur-Da-Sein entwickeln kann. Lassen Sie sich hinsichtlich wesentlicher Punkte ihres Lebens nicht länger ein X für ein U vormachen. Sie haben dies bislang zugelassen, weil Sie es nicht besser wussten. Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie es besser wissen. Dieses Buch ist erklärend, ergreifend, ermunternd und dabei wohlwollend nachvollziehbar - wie von selbst lösen sich die Fesseln, die Sie an Ihr derzeitiges Da-Sein binden. So können Sie Ihr „Ich-muss-funktionieren-Leben“ überwinden und zu Ihrer Lebenslust zurück finden"

    Meinung:

    Es ist eine kleine Zusammenfassung wie man sein Glück und seine Lebenslust wieder erreichen kann.
    Vieles wird von uns verdrängt, durch die immer wachsende Konsumgesellschaft
    Das Büchlein hilft einen in sich hineinzuschauen und sich zu betrachten. Was jeder daraus macht ist einem selbst überlassen.
    Mängel können aufgezeicgt werden und wie man sich verändern kann.

    Nettes Buch um sich selbst besser kennen zu lernen.

    Fazit:
    Eine schöne kleine Zusammenfassung was einem zu Lebenslust und Glück verhelfen kann.

  22. Cover des Buches Im Schatten von Schlägel und Eisen (ISBN: 9783957200372)
    Jörg Krämer

    Im Schatten von Schlägel und Eisen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Antika18
    Klappentext:

    1865: Das Ehepaar Biel lebt mitten im Ruhrgebiet. Johannes Biel ist Bergmann auf der Zeche Neu-Iserlohn. Seine Ehefrau, Wilhelmine Biel, bringt acht Kinder zur Welt, die sie in armen Verhältnissen resolut aber liebevoll großzieht. Abseits der glanzvollen Geschichten bekannter Industriellenfamilien gewährt der Autor tiefe Einblicke in das Leben der einfachen Bergleute. Die Arbeit auf der Zeche ist dabei nur am Rande Thema. Der Blick ist immer in die Familie und das Gefühlsleben hinein gerichtet. Der Leser lernt die Werte dieser Zeit kennen, und wie sie vermittelt wurden. Werte, die sich teilweise gravierend von unseren heutigen unterscheiden.

    Meine Meinung:

    Dieses Buch ist ein biografischer Auszug aus dem Leben der Bergarbeiter- Familie Biel beginnend im Jahr 1865 und über fast 40 Jahre andauernd.

    Bereits das Cover lässt auf den Inhalt schließen: Ein Mann, der auf der Zeche arbeitet und gleichzeitig jedoch auch Familienvater ist mit einem Baby im Arm.

    Obwohl ich mich Anfangs erst an den ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnen musste, hat mich das Buch zugleich gefesselt.
    Diese Biografie zeigt bewusst die Familie während der Zeit der Industriealisierung und lässt die Arbeit auf der Zeche im Hintergrund.

    Wir dürfen Wilhelmine Biel - die Ehefrau des Bergarbeiters Johannes Biel - während dieser schweren Jahre begleiten und bekommen einen Einblick in ihr Gefühlsleben.
    Es ist bemerkenswert, mit welch einfachen Mitteln, die Menschen damals auskommen mussten und trotzdem glücklich waren.
    Obwohl Wilhelmine in all den Jahren acht Kinder zur Welt gebracht hat, hat sie nie den Mut und ihre Liebe zur Familie verloren. Sie hat ihren Kindern mit viel Hingabe Werte und Traditionen vermittelt, die zur damaligen Zeit einfach unentbehrlich waren. Der Zusammenhalt von Familie, Nachbarn und Zechen-Kollegen war einfach einmalig.

    Auch wenn die Zeiten damals wirklich schwer waren, vermisse ich vieles davon in unserer heutigen schnelllebigen Zeit, in der Jeder nur für sich lebt und Reichtum ein Mittel zum angeblichen Glück scheint.

    Dieses Buch ist nicht nur für die Menschen aus dem Ruhrgebiet interessant, sondern für Jeder, der sich für Zeitgeschichte interessiert.
  23. Cover des Buches Der kleine Alltagsphilosoph (ISBN: 9783839880739)
    Christoph Quarch

    Der kleine Alltagsphilosoph

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Gelsche

    Warum lohnt es sich mit Philosophie zu befassen?

    Das ist die Einleitung, dieses wunderschönen kleinen philophischen Werkes von Christoph Quarch.

    Unterteilt in verschiedene Lebensthemen, kommen die bekannten und etwas unbekannteren Philosophen zu Wort. Platon, Nietzche, Sokrates, Meister Eckarhart, Herman Hess, Marc Aurel...... und viele andere .
    Mir gefiel die Aufteilung der Themen, die farbliche Absetzung, wenn die Philosophen zitiert wurden und die sprachlichen Erklärungen sehr gut. Zu Beginn einer Doppelseite wird immer eine Frage gestellt. Dabei geht es um ganz alltägliche Themen, z.B. " Jugendliche sitzen stundenlang vor Computerspielen, und erwachsene Männer lieben nichts mehr als Fußball. Doch verschwenden wir mit Spielen nicht wertvolle Zeit?" Dazu wird Schiller zitiert und der Autor ergänzt dies mit eigenen Gedankengängen.  Aktuelle Themen in Verbindung mit Philosophie, passen besser als ich es jemals für möglich gehalten hätte. Ich wurde immer wieder angeregt, andere Gedankenrichtigungen einzuschlagen.

    Philosophie ist doch nicht so trocken wie ich immer glaubte.

    Das Buch ist ein wertvoller kleiner Schatz, hochwertig in der Verarbeitung und vom Inhalt her. Ein wunderschönes Geschenk.
  24. Cover des Buches Das Gleichgewicht der Welt (ISBN: 9783596512621)
    Rohinton Mistry

    Das Gleichgewicht der Welt

     (215)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Ein Klassiker der, wie ich finde sehr gelungen ist. Rohinton Mistry schlägt in diesem starken Buch einen sehr weiten Bogen. In den ersten Kapiteln wird das bisherige Leben der Hauptcharaktere ausführlich dargestellt. Dabei beginnt er jeweils mit der Elterngeneration und endet in der Zeit, zu der der Roman spielt. Hierdurch gelingt ihm eine atmosphärische Dichte, die den Leser schnell in seinen Bann zieht. Die Charaktere sind sehr überzeugend und authentisch. Die politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse in Indien werden plastisch beschrieben, so dass es auch einem Mitteleuropäer leicht fällt, sich in die indischen Verhätlnisse zu dieser Zeit hineinzudenken. Eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe. Schonungslos, grausam, rührend, humorvoll und so fesselnd wie kaum ein anderes Buch. Immer wenn man glaubt es kann nicht schlimmer werden, jetzt wird alles gut, setzt Mistry noch einen drauf. Ohne Erbarmen erzählt er vom Leben im Indien der 70'er Jahre während des Ausnahmezustandes. Dabei wird der Autor weder politisch noch rührselig. Die letzten Kapitel waren für mich kaum zu ertragen und doch war ich traurig Abschied zu nehmen. Am Ende war mir nur eines klar: Diese Welt ist nicht im Gleichgewicht.

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