Bücher mit dem Tag "göppingen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "göppingen" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Lehrerzimmer (ISBN: 9783442745425)
    Markus Orths

    Lehrerzimmer

     (61)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Feueralarm, gähnte einer der Schüler und ging an mir vorbei wieder hinaus. Machen die immer am ersten Schultag, sagte der Zweite. Den Dritten fragte ich, was ich jetzt tun solle. Fenster zu und Klassenbuch retten, sagte er, der Rest kann verbrennen...“


    Studienassessor Kranich hat es endlich geschafft. Er bekommt eine Stelle an einem Gymnasium in Göppingen. Schon beim Vorstellungsgespräch lernt er einen Direktor kennen, der als Alleinherrscher regiert, die Kollegen gegeneinander ausspielt und sehr subtil seine Botschaften vermittelt.

    Der Roman ist in Ich – Form geschrieben. Die Geschichte lässt sich flott lesen.

    Kranich gelangt schnell in eine Gruppe von Kollegen, die das Schulsystem unterminieren wollen. Letztendlich erkennen sie aber selbst, dass sie viel reden und nichts tun.

    Der Schriftstil ist satirisch überhöht. Die Geschehnisse werden gekonnt überspitzt dargestellt.


    „...Schwellendidaktik, wiederholte Renner. Wichtigste Fähigkeit eines jeden Lehrers. Und was heißt das? Fragte ich. Dass du die Stunde in dem Moment vorbereitest, sagte Renner, in dem du über die Schwelle ins Klassenzimmer trittst...“


    Der Autor konzentriert sich auf das Geschehen im Klassenzimmer. Die Schüler spielen nur eine untergeordnete Rolle. Gefallen hat mir an vielen Stellen der Wortwitz. Das Verhalten des Direktors wirkt aber mit der Zeit nur noch nervig. Es geht ihm um den schönen Schein nach außen. Die wirklichen Probleme werden kaum gesehen. Er verliert sich in Nebenschauplätzen.

    Das Buch hat mir gut gefallen, hätte aber an manchen Stellen eine Straffung vertragen.

  2. Cover des Buches Netzkiller (ISBN: 9783839212394)
    Oliver Wolf

    Netzkiller

     (36)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Netzkiller

    Cover: Das Cover kommt sehr explosiv herüber, also man vermutet ein wenig mehr dahinter, als es in dem Buch richtig rüberkommt. Aber die bittere Realität, ein Mann steht und geht auf der Straße und wird von einer Kamera überwacht, nur das Gesicht wird unkenntlich gemacht. Schlimm, dass es ein Buch mit realistischen Hintergrund ist, weil wir heutzutage überall aufgenommen werden.

    Herausgeber ist Gmeiner; Auflage: 2 (13. Februar 2012) und das Buch hat 326 Seiten.

     

    Kurzinhalt: Es scheint ein Traum für Computerspieler zu sein. Eine Seite, auf der illegale Downloads angeblich verfolgungssicher angeboten werden. Doch der Traum wird zum Albtraum, denn jeder, der sich einloggt, ist dem Gamemaster hilflos ausgeliefert und nimmt an einem ganz besonderen Spiel teil. Die Regeln sind einfach: Finde eine Person auf einem vorgegebenen Google-Street-View-Bild oder sie wird sterben. Die Kriminalbeamten André Bürkle und Antonia Ronda machen sich auf die Jagd nach dem Mörder, doch selbst als dieser gefasst wird, ist das Spiel noch lange nicht vorbei.

    Meine Meinung: Illegaler Download aus dem Internet, ein Thema brisanter denn je, deswegen wollte ich das Buch gern lesen. Der Klappentext versprach ein wenig zuviel an der Manipulation von Menschen und der Macht des Internets. Es war und ist eine gute Idee gewesen, aber leider ein wenig mager umgesetzt. Es waren einfach zu viele Perspektivwechsel, man hat kaum Hintergrundwissen gelesen und man ist auch nicht in den Ermittlungen drin. Sondern die Leute sterben einfach mysteriös und man muss selbst erkennen, warum und wie das alles zusammenhängt. Die Spannung war von Anfang an da, aber sie wurde nicht gesteigert, das Buch war in 3 große Teile gespalten, im Teil 2 ist kaum etwas passiert und das Ende konnte mich auch kaum überzeugen.

    Mein Fazit: Gutes Thema, schlecht umgesetzt, zu viele Nebensächlichkeiten, kaum Ermittlungen und wie es im zu den Taten gekommen ist und wie. Leider nicht so mein Fall!

    Nur 3 von 5 Sternen, von mir keine Leseempfehlung.

  3. Cover des Buches Dezembermord (ISBN: 9783740801762)
    Jochen Frech

    Dezembermord

     (16)
    Aktuelle Rezension von: laraelaina
    Dezembermord von Jochen Frech ist m. E. ein kurzweilig erzählter Kriminalroman, der in der Gegend um Göppingen spielt. Kriminalkommissar Kepplinger und Polizeiobermeisterin Lea Thomann müssen einen Mordfall aufklären, bei dem Lea in ziemliche Schwierigkeiten kommt. Der Roman nimmt zum Ende hin immer mehr Fahrt auf und überrascht mit einem furiosen Ende.
    Gut erzählter Plot und leicht zu lesen.
    Dafür gibt es von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
  4. Cover des Buches Hochsommermord (ISBN: 9783442744640)
    Jochen Frech

    Hochsommermord

     (39)
    Aktuelle Rezension von: angi_stumpf
    Jochen Frech hat einen neuen Fan gewonnen, denn dieser Krimi hat einfach alles, was ich mir von spannender Lektüre wünsche: einen sympathischen, interessanten Protagonisten, eine gut durchdachte, spannende Story und das nötige Maß an Emotionen.

    Im Mittelpunkt steht Moritz Kepplinger, dem als ganz frisch gebackener Kriminalkommissar sofort die Leitung eines Vermisstenfalles übertragen wird. Hilfe bei der Aufklärung bekommt er nicht nur von seinen durchgehend sympathischen Kollegen, sondern auch von Lea, einer Streifenpolizistin. Alle arbeiten so wunderbar zusammen, es gibt kein Kompetenzgerangel und keine Rivalität, was zur Abwechslung mal ganz tröstlich ist.

    Der Fall ist sehr fesselnd und da das Opfer ein unschuldiges Mädchen ist, auch etwas tragisch. Es ist zwar schon ein Ermittlerkrimi, aber es wird an keiner Stelle langweilig, die nötige Action ist auch vorhanden. Die Figuren wirken genauso lebendig wie die Schauplätze und die Dialoge. Ein toller Schreibstil, der dafür sorgt, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte. Das hohe Maß an Authentizität ist auch ein Pluspunkt, schließlich weiß der Autor aus eigener Erfahrung, worüber er da schreibt.

    Mich hat dieser Krimi absolut bestens unterhalten und ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der sofort auf meine Wunschliste gewandert ist. Von mir eine klare Leseempfehlung.

  5. Cover des Buches Hapu (ISBN: 9783942635196)
    Michael Zandt

    Hapu

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Christina_M_Fischer
    Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich schon einige Infos darüber, bzw. eher über das ungehörige Verhalten der Hauptprotagonistin, dennoch war ich von den ersten Sätzen schockiert.... Wer bitte schön möchte einen Delphin abknallen??? ö.Ö Aber genau das macht Hapu aus. Sie ist eben nicht wie die meisten weiblichen Buchcharaktere es sind. Hapu beleidigt, sie prügelt, gibt rotzfreche Antworten und benimmt sich eben nicht wie jeder andere Mensch! Warum? Sie ist eben kein Mensch! Hapu ist eine Asartu, besitzt einen beweglichen Schwanz und ist gezwungen Menschenfleisch zu essen, um am Leben zu bleiben. Ich ließ mich beim lesen vollkommen auf Hapu ein, störte mich nicht an ihrem untypischen Verhalten. Natürlich kann man sich nicht mit ihr identifizieren, aber genau das fand ich so spannend. Ich hatte das Gefühl, etwas vollkommen Neues zu lesen und es hat Spaß gemacht. Im ersten Teil des Buches bekommt man einen Einblick in Hapus Leben. Sie lebt eben nach dem Motto: Das Leben tritt mir sauhart in die Fresse, also trete ich genauso hart zurück! Trotz ihres rüpelhaften Verhaltens merkt man ihr sofort an, dass sie diejenigen beschützen will, die sie gerne mag. Man erhält auch Informationen über ihre Kindheit, die wohl nicht ganz so einfach gewesen sein muss. Der zweite Teil des Buches hat mich, um ehrlich zu sein, öfters mal geschockt. Hier wird die Andersartigkeit Hapus umso mehr betont. Sei es die Passage des krebskranken sterbenden alten Freundes, die mich ziemlich verstört hat, oder die Jagd auf Menschen, diese Ausblicke zeigen dem Leser, dass es sich hier um eine hartgesottene Asartu handelt. Bei der Passage mit der Menschenjagd jedoch habe ich mich gefragt, wie Hapu so hart sein und trotzdem eine menschliche beste Freundin haben kann, Hati. Das ist jedoch die einzige Stelle gewesen, wo ich leichte Zweifel hatte. Das Buch an sich ist spannend geschrieben, neuartig, so eine Protagonistin habe ich in keinem anderen Werk gefunden und ich bin schon eine richtige Leseratte. Wenn man sich mit der Heldin identifizieren will, so ist das Buch nicht die richtige Wähl. Möchte man sich jedoch auf ein fremdartiges Abenteuer einlassen, dann ist man hier genau richtig. Eine kleine Kritik habe ich jedoch, dies betrifft aber nicht die Geschichte an sich, sondern das Buch. Meines Erachtens wurde da ordentlich beim Druck gespart. Es fällt jetzt nicht auseinander, aber schon nach kurzem Lesen wölbte sich der Buchdeckel, obwohl ich wirklich zu den Lesern gehöre, die sorgfältig mit den Büchern umgehen.

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