Bücher mit dem Tag "göteborg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "göteborg" gekennzeichnet haben.

65 Bücher

  1. Cover des Buches Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen (ISBN: 9783423216517)
    Lars Simon

    Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen

     (156)
    Aktuelle Rezension von: _Sahara_

    Inhalt:

    Lennart Malmkvist hat eigentlich ein tolles Leben. Er hat einen super Job und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch innerhalb kurzer Zeit ändert es sich schlagartig. Sein Nachbar Buri Bolmen, Besitzer eines Zauber-und Scherzartikelladens kommt ums Leben. Ausgerechnet Lennart soll sich um den Laden samt Mops Bölthorn kümmern. Außer das Buri sein Nachbar war, hatte Lennart nichts weiter mit ihm zu tun. Als er bei einem wichtigen Meeting patzt und so seinen Job verliert, beschließt er dem Wunsch seines Nachbars nachzukommen und dessen Erbe anzutreten. Doch er weiß noch nicht auf was er sich da eingelassen hat und welche verrückten Zeiten ihm noch bevorstehen…

    Meinung:

    Das Cover und der Titel haben mich dazu bewogen das Buch zu kaufen. Denn der Mops hat mich magisch angezogen. Was soll ich sagen, das Buch ist auch wahrhaft magisch. Und so amüsant. Es hat meinen Geschmack voll getroffen.

    Mit dem Schreibstil bin ich gut zurechtgekommen, die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Der Humor hat mir auch sehr gut gefallen. Mein Highlight ist ganz klar der Mops Bölthorn. Den habe ich direkt ins Herz geschlossen. Lennart war mir zu Beginn nicht sooo sympathisch, was sich aber dann doch recht schnell geändert hat. Alle Charaktere sind irgendwie schräg und haben so ihre Eigenheiten.

    Wer hat Buri Bolmen umgebracht und aus welchem Grund? Diese Fragen stellen sich dem Leser und man rätselt mit. Ich hatte jemanden in Verdacht, lag aber nicht richtig. Was mir wiederum  einen Überraschungsmoment beschert hat ;)

    Mir hat die Atmosphäre dieses Buches einfach sehr gut gefallen. Es ist stellenweise etwas unheimlich, vor allem wenn der Leierkastenmann plötzlich auftaucht. Da konnte ich die Musik förmlich hören. Das der Mops bei Gewitter sprechen kann, finde ich eine super Idee und hat immer wieder für amüsante Situationen gesorgt.

    Ich habe hier nichts zu bemängeln und kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen.

    Fazit:

    Das Buch hat mich voll und ganz überzeugt. Wer magische und verrückte Bücher liebt, sollte hier unbedingt zugreifen!

    ©_Sahara_

  2. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.539)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Willi

    Der erste Drittel und das letzte Drittel waren wirklich interessant. Ich hab das Buch nicht in einem Rutsch durchgelesen da es irgendwann recht langatmig wurde und ich pausen machte. Der Schluss war dann wirklich wieder spannend und habe ich an einem Stück  durchgelesen. Der erste Teil der Reihe hat mir besser gefallen. 

  3. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.303)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  4. Cover des Buches Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (ISBN: 9783473586028)
    Kim Nina Ocker

    Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Alexia_

    Frühling, Sommer, Herbst und Winter werden in dieser Welt von Adelshäusern gelenkt und Bloom wird von einem Moment auf den anderen als Hüterin ihres Hauses Winter eingesetzt. Mit dieser Rolle hat sie nicht gerechnet und auch nicht welche Hürden und Konflikte auf sie zukommen, nachdem sie auf einem Ball zur Überleitung in den Frühling einen zauberhaften Kuss erhält.

    Zunächst einmal muss man sagen das der Schreibstil sehr angenehm ist und sich gut weg lesen lässt. Auch nach ein bisschen Pause, kann man wieder gut in die Geschichte einsteigen. Jedoch sind mir nach einer gewissen Zeit, Wiederholungen aufgefallen die immer und immer wieder widergekäut werden. Das war mit der Zeit etwas anstrengend, gepaart mit dem doch anfangs sehr rasant voranschreitenden Erzähltempo der Geschichte. Dieses Tempo stagniert in der Mitte und es wird tatsächlich etwas zäh. Gegen Ende hin kommt dann auf einmal wieder alles gebauscht. Das fand ich ein wenig schade, denn die Idee hinter der Geschichte mit der fünften Jahreszeit und dem Zusammenhang zum Klimawandel, fand ich eigentlich eine sehr gute. Bloom als Protagonistin war eigensinnig und von ihren inneren Monologen geprägt. So hat man zwar einen guten Einblick in ihr Innenleben bekommen, jedoch haben diese die Geschichte in meinen Augen oft ausgebremst. Blooms ewiges Hin und Her und nicht Entscheiden können, fand ich mit der Zeit ebenfalls etwas anstrengend. Kevo als Gegenpart hingegen fand ich sehr spannend, aber auch mit sehr viel hin und her. Ich möchte die Geschichte nicht komplett schlecht reden, denn zwischendurch hat sie mir wirklich gut gefallen, aber im Gesamtpaket leider einfach nicht meinen Nerv getroffen.

    Insgesamt eine schöne Geschichte für Zwischendurch, die wie schon gesagt nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat. Deswegen ist sie nicht schlecht, ich denke vielen gefällt sie sehr gut. Für mich war es leider nicht das Gelbe vom Ei und deswegen gebe ich liebe 3 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches Die Menschen, die es nicht verdienen (ISBN: 9783499271083)
    Michael Hjorth

    Die Menschen, die es nicht verdienen

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Dieses ist nun der 5. Teil der sebastian Bergmann Reihe. Der Fall, den die Reichsmordabteilung diesmal aufzuklären hat, hat mir sehr gut gefallen. Der Serientäter wurde gut dargestellt und zwischen ihm und Sebastian Bergmann beginnt ein Katz und Maus Spiel. Das Ende war sehr dramatisch und leider hört das Buch auch wieder mit einem Cliffhänger auf. Sebastian Bergmann ist immer noch ein Scheusal, jedoch finde ich ihn auch faszienierend. Auch von den anderen Reichsmordkommissaren erfahren wir viel privates, was viele Wendungen mit sich bringt. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil.

  6. Cover des Buches Die Sekte - Es gibt kein Entkommen (ISBN: 9783734107252)
    Mariette Lindstein

    Die Sekte - Es gibt kein Entkommen

     (89)
    Aktuelle Rezension von: iur83

    Die Sekte-Es gibt kein Entkommen_ geschrieben von Mariette Lindstein auf 608 Seiten

    Erschienen Blanvalet Verlag

    Zum Inhalt:

    Sofia Baumann ist begeistert von dem Konzept Via Terra, welches Franz Oswald auf einer Insel führt, auch für Franz scheint sich Sofia zu interessieren.

    Oswald entpuppt sich nach einiger Zeit als sadistischer Psychopath. 

    Sofia will fliehen, aber ganz so einfach ist es nicht die Insel zu verlassen.

    Mein Fazit:

    Ich bin schnell in die Geschichte gekommen, der Schreibstil ist leicht und verständlich.

    Allerdings erschien mir Die Sekte in einigen Punkten als ziemlich lächerlich.

    Z.B. das Büßerprogramm 2.0, da wollte ich eigentlich schon abbrechen.

    Ich habe dennoch dem Buch eine Chance gegeben, aber es war mir einfach zu langatmig und zu langweilig.

    Vielleicht werde ich irgendwann mit dem zweiten Teil beginnen.

    Das Cover ist gut gelungen.

    Das Buch hätte mit ca. 400 Seiten gereicht.


  7. Cover des Buches Der Leuchtturmwärter (ISBN: 9783548285863)
    Camilla Läckberg

    Der Leuchtturmwärter

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Furbaby_Mom

    Dieser Kriminalroman war leider überhaupt nichts für mich. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir eine gänzlich andere Geschichte erwartet:

    "Schriftstellerin Erica Falck hat mit ihren Zwillingen alle Hände voll zu tun, seit ihr Mann Patrik wieder im Polizeidienst ist. Sie findet kaum Zeit für ihre Schulfreundin Annie, die gerade in das idyllische Fischerdorf Fjällbacka zurückgekehrt ist. Annie zieht in das kleine Haus auf der Leuchtturminsel vor der Küste. Dort soll es nachts spuken, und dunkle Legenden ranken sich um den Ort. Annie scheint es nicht zu stören, vor allem als Mats, ihre erste große Liebe, zu ihr zurückkehrt. Doch dann wird Mats brutal ermordet. Patrik und Erica beginnen zu ermitteln."

     

    Bereits der Einstieg zieht sich wie Kaugummi und gestaltet sich unheimlich anstrengend zu lesen – zig Perspektiven etlicher Hauptcharaktere, Nebenfiguren und deren diverser Familienangehöriger wechseln sich innerhalb der einzelnen Kapitel ab; es herrscht ein heilloses Durcheinander, auch im Hinblick auf die verschiedenen Nebenplots. Die in der Inhaltsangabe erwähnte Freundschaft zwischen Erica und Annie hat im Grunde nie existiert, da Erica zu Schulzeiten eher eine stille Bewunderin der coolen Annie gewesen war, aber mehr auch nicht. Folglich kann von potentieller Wiedersehensfreude keine Rede sein – und wo wir gerade dabei sind, auch nicht von aktiver Mithilfe: Erica stolpert eher aus Neugier in die Ermittlungen ihres Gatten hinein.

    Bereits nach wenigen Kapiteln war mir der Hintergrund zu Annies Situation sowie zu ihrem Sohn klar, da die Wortwahl diesbezüglich einfach zu bewusst gewählt worden war; von da an wartete ich im Grunde nur noch auf die Auflösung. Was Mats angeht, erfährt man ja bereits aus der Inhaltsangabe, dass er ermordet werden wird – ein Jammer, denn er und seine Eltern waren mir mit am sympathischsten. Von der ersten großen Liebe, die Mats und Annie einmal verbunden haben soll, spürt man allerdings herzlich wenig. Dafür werden die familiären Hintergründe sämtlicher Nebenfiguren im Detail ausgebreitet; kaum ein Thema, das nicht auch noch auf Krampf untergebracht wird: eine Fehlgeburt aufgrund eines Unfalls, häusliche Gewalt und Frauenhäuser, Drogen, allerlei Familienprobleme…und obendrein Geister, die auf der Insel herumspuken und dem Krimi jeglichen Realitätsbezug rauben. Gekrönt wird das Ganze von Rückblenden in das späte 19. Jahrhundert, als die Insel (Annies Rückzugsort) von einer jungen Frau namens Emelie, die in einer unglücklichen Ehe mit dem Leuchtturmwärter Karl gefangen ist, bewohnt wird. Selten war ich so erleichtert gewesen, ein Buch endlich beenden zu können.

    Die zwei Sterne vergebe ich ausschließlich aufgrund des emotionalen Schreibstils und der guten Ausarbeitung der einzelnen Personen. Den überladenen Plot, den (fehlenden) Spannungsaufbau, die chaotische Aufeinanderfolge der Szenen sowie das bestenfalls langweilige, aber eher enttäuschende Ende nehme ich von der Bewertung aus.

  8. Cover des Buches Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen (ISBN: 9783423217040)
    Lars Simon

    Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Na da bin ich voll dabei! Ein Zauberer, der sich mit seinem bisschen Halbwissen durch seine Abenteuer mogelt.... dazu der süsse und manchmal sprechende Mops!  Ich liebe es! Die Lösung am Ende super einfach und elegant! Das Buch endet mit einem sehr unschönen Cliffhanger, mehr möchte ich dazu nicht sagen, ich brauch das 3. Buch! 

  9. Cover des Buches Code: Orestes - Das auserwählte Kind (ISBN: 9783958541535)
    Maria Engstrand

    Code: Orestes - Das auserwählte Kind

     (68)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Malin lebt im dem beschaulichen Lerum, ganz in der Nähe von Göteborg. Eines Abends wird sie draußen in eisiger Nacht von einem mysteriösen Mann angesprochen. Sie soll einen Brief überbringen und das genau in einhundert Tagen.

     

    Malin schwankt zwischen Angst und Neugierde und nimmt den Brief an. Adressiert ist der mysteriöse Brief an das Rutenkind. Genau einhundert Tage später zieht Orestes in das Nachbarhaus und geht zufälligerweise auch noch in Malins Klasse.

     

    Orestes stellt sich als Supernerd ohne Computer heraus, aber wie kann das gehen? Das Problem des superintelligenten Orestes ist seine Mutter. Die entpuppt sich als Wünschelrutengängerin und Althippie.

     

    Malin traut sich eines Tages den Brief an Orestes zu übergeben. Daraufhin beginnt ein kniffliges Abenteuer. Der Brief an Orestes entpuppt sich als chiffrierte Schnitzeljagd, die die beiden Freunde quer durch Lerum und bis nach Göteborg rätseln lassen.

     

    Während der Jagd lernen sich die beiden besser kennen. Zwischen Malins herzkrankem Vater und Orestes leicht verrückter Mutter entwickelt sich ganz zum Leidwesen der Beiden eine enge Freundschaft. Und so muss sich Malin eingestehen, dass sie sich mit ihrer Mutter, inzwischen beruflich nach Japan gereist, aussöhnen muss.

     

    Orestes hingegen, stets bepackt mit seiner kleinen Schwester Elektra, ist schwer bemüht, sein Leben im Gegensatz zu seiner Mutter, strikt nach Plan und Ziel zu leben.

     

    Die Schnitzeljagd wird immer rasanter und stets hinterlässt der mysteriöse Auftraggeber eine weitere chiffrierte Spur. Bis kurz vor dem Ziel ein weiterer Mitspieler aus Malins Vergangenheit auftaucht.

     

    Fazit

     

    Maria Engstrand lässt einen rastlos zurück. Bepackt mit zahlreichen Chiffren und allerlei mathematischen Rätseln jagen wir mit Malin und Orestes umher. Aus anfänglichem Misstrauen entsteht nach und nach eine wunderbare Freundschaft zwischen den beiden Nachbarskindern.

     

    Neugierig erfahren wir als Leser von den diversen Codierungsmöglichkeiten, gehen zurück in die vorherigen Jahrhunderte und knacken so ein Rätsel nach dem anderen.

     

    Engstrand versteht es sehr gut, historische Ereignisse und Mathematik in einen spannenden Jugendroman zu verpacken. Die beiden Freunde machen trotz des Rätsels Lösung Lust auf mehr Abenteuer.

  10. Cover des Buches Hunde von Riga (ISBN: 9783423212137)
    Henning Mankell

    Hunde von Riga

     (676)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Henning Mankell hat hier meinen liebsten Band der Wallander Reihe geschaffen.

    In "Die Hunde von Riga" geht es um ein kleines Boot, dass an die schwedische Küste geschwemmt wird. Die beiden toten Männer legen eine Spur bis nach Riga. So dass Kurt Wallander kurzerhand dort hin reist, um den Fall aufzuklären. Als er die wunderschöne Ermittlerin Liepas kennen. Gemeinsam versuchen sie den Fall zu lösen.


    Ich liebe dieses Buch. Es ist wahnsinnig spannend und man kann nicht aufhören zu lesen!
  11. Cover des Buches Jagdrevier (ISBN: 9783442713134)
    Helene Tursten

    Jagdrevier

     (38)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Die Polizistin Embla Nyström verbringt eine Woche in einer Jagdhütte, um mit einer Gruppe von Freunden auf die Jagd zu gehen. Als ein Teilnehmer tot aufgefunden wird und ein anderer spurlos verschwindet, wird klar, dass es jemand auf die Mitglieder der Jagdrunde abgesehen hat. Kann Embla die Wahrheit herausfinden, bevor noch etwas passiert?

    „Jagdrevier“ ist der Auftakt der Krimireihe um die Ermittlerin Embla Nyström. Obwohl mir das Buch ganz gut gefallen hat, fehlte mir ein bisschen die Spannung. Irgendwie war von Anfang an klar, wie alles zusammenhängt und wer der Täter ist. Außerdem fand ich die Charaktere nicht ausreichend beleuchtet, so dass ich mich nicht so richtig mit Embla anfreunden konnte. Vielleicht liegt es daran, dass es der Auftakt einer Reihe ist, während der man noch mehr um die Ermittler herausfinden wird. Keine Ahnung.

    Insgesamt fand ich das Buch zwar gut zu lesen und auch unterhaltend, aber es hat mich nicht richtig überzeugt, so dass ich wohl keinen weiteren Teil der Reihe lesen würde.

    Ein recht unterhaltender und gut geschriebener Schweden-Krimi, aber nicht ganz überzeugend.

  12. Cover des Buches Misterioso (ISBN: 9783492239929)
    Arne Dahl

    Misterioso

     (141)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Norsborg eine Stadt nahe Stockholm . Paul Hjelm wird bei einer Sondergruppe eingesetzt . Er soll mithelfen einen Serienmörder dingfest zu machen der es auf die Spitzen der Wirtschaft abgesehen hat . Aber immer wieder führen die Ermittlungen in eine Sackgasse .


    Ich hatte zwar etwas gebraucht um in dieses Buch hineinzukommen , aber nach einer einiger Zeit war ich mitten im Geschehen . Die Spannung baut sich langsam auf zum Schluss hin steigert sie sich rasant . Die Handlung spielt sich hauptsächlich in Wirtschaftskreisen und Bankenkreisen ab . Der Erzähl - und Schreibstil ist dicht aber gut zu lesen .

     Die Charaktere gerade auch das Team um Paul Hjelm passen hervorragend in das Buch hinein . Gerade auch weil sie natürlich wirken , mit all ihren Stärken und Schwächen . In unregelmäßigen und kleineren Kapiteln wird aus Sicht des Mörders erzählt . Zwischendurch zog sich die Story für mich etwas in die Länge . Gerade auch was die private Seite des Kommissars Hjelm angeht. Da sind einige Passagen dabei , die überhaupt nicht so wirklich in das Buch passen . 


    Fazit : Korruption , Wirtschaftskriminalität , Drogen aber auch eine Ordensgemeinschaft spielen in diesem Krimi eine Rolle . Ich fand es sehr gut , dass ich mit diesem Ermittlungsteam nach und nach bekannt gemacht wurde . Auch was die privaten Seiten angeht . Immer mehr geht es auch um einen russisch - estnischen Mafiaableger . Da überraschte mich doch das Ende . Es ist der erste Teil einer fünfzehnteiligen Reihe . 

  13. Cover des Buches Töte, wenn du kannst! (ISBN: 9783827011411)
    Susanne Mischke

    Töte, wenn du kannst!

     (53)
    Aktuelle Rezension von: mfriedrich86

    Die kleine Lucie wird entführt, vier Jahre später erhält der Vater eine Nachricht, dass er töten muss um zu erfahren wo sie ist. Das hört sich schon beim lesen des Klappentextes sehr spannend an und man wird nicht enttäuscht. 

    Zu Beginn war ich etwas verwirrt, da die Geschichte für mich zusammenhangslos zwischen den Protagonisten hin und her springt. Jedoch wurde schnell ersichtlich, dass dadurch die Nebenstränge und Zusammenhänge nach und nach aufgeklärt werden.

    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich so gefesselt war und wissen wollte wer die kleine Lucie entführt hat und wieso und die wichtigste Frage wer getötet werden soll was der Grund dafür ist. 

    Bis zum Schluss war mir nicht klar wer der Täter/die Täterin war, genau das mag ich an Büchern, dass man nicht schon nach der Hälfte das Ende erahnen kann. 

    Ich war doch erstaunt über die Auflösung des Falls, da ich damit nicht wirklich gerechnet habe. 

    Schade finde ich, dass nicht erwähnt wird ob Kommissar Greger Forsberg seine Tochter wiederfinden wird. Aber das regt die Fantasie an und man kann sich dieses Ende selbst ausdenken oder hoffen, dass ein weiterer Fall von Gregor Forsberg erscheint in dem die geklärt wird. 

    Alles in Allem ein  sehr gelungenes Buch, welches ich jedem Krimifan weiterempfehlen kann. 

  14. Cover des Buches Die Gefangene von Göteborg (ISBN: 9783746631868)
    Ann Rosman

    Die Gefangene von Göteborg

     (17)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    Zwei Mitglieder eine Adelsfamilie kommen bei einem Maskenball um. Schnell ist für Karin Adler klar, dass Erbstreitigkeiten dahinter stecken könnten. Sie merkt aber bald, dass der Fall weitreichender sein könnte. Hat eine Klageschrift aus dem 19. Jahrhundert etwas damit zu tun?

    Nun erlebt man wieder die Ermittlung, Karin und ihr Team. Die Geschichte in der Geschichte (das historische) ist nach wie vor vorhanden - und das gefällt mir auch sehr, sehr gut! Ann Rosman schreibt einfach anders. Sie schreibt nicht über den Mord und die Ermittlung, sie holt aus und schreibt auch über die Vorgeschichte, das Historische. Eigentlich bekommt man bei ihr einen Krimi und einen historischen Roman. Schliesslich nimmt sie die Recherchen sehr genau. Dass das Lektorat nicht immer zu 100% gut ist, naja, das ist mir auch schon aufgefallen. Da ich aber so gefesselt und gebannt bin, fällt es nicht allzu sehr auf.

    Fazit: Ein weiterer hervorragender Krimi von der für mich besten schwedischen Autorin. Sie hat es einfach im Griff, den Leser zu packen, zu schütteln, süchtig zu machen. Ich schlafe kaum noch und der Haushalt, naja, der kann ja warten :-)
  15. Cover des Buches Daisy Sisters (ISBN: 9783423212885)
    Henning Mankell

    Daisy Sisters

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Eigentlich ist der Titel von Henning Mankells „Daisy Sisters“ nur ein anderes Wort für: jede Frau hat eine beste Freundin. Mindestens. Der Roman soll sich über drei Frauengenerationen in Schweden bewegen; in der Erzählung jedoch geht es nur am Rande von der vorhergehenden und der nachfolgenden zweier Generationen aus der Arbeiterklasse. Wichtige Themen spricht Mankell an, dessen Bedeutung nichts an Aktualität verloren haben, wenn wir uns nicht nur in Deutschland, oder auch Schweden, dem Ort des Geschehens, umschauen. Es betrifft nicht nur Frauen untereinander sondern das Verhältnis derer in einer Gesellschaft und wo Männer sich inzwischen auf verlorenem Posten sehen. Sie wehren sich wie üblich durch bloßes Machtgehabe, wie in Polen und auch anderswo sichtbar. Vergewaltigung, das bewusste Kleinhalten von Frauen, die sich nicht trauen auszubrechen, Machtmissbrauch durch sexualisiertes Verhalten, schlechte Rahmenbedingungen und vieles mehr werden hier beschrieben.

    Die Väter von Elna und Vivi gehören verschiedenen Parteien an, im Zweiten Weltkrieg wirken sich beide Zugehörigkeiten fatal aus. Die beiden jungen Frauen führen lange Zeit eine Brieffreundschaft, bis sie sich endlich einmal treffen können. Eigentlich sollen sie nur einem Verwandten von Elna bei der Heuernte helfen, doch vorher wollen die beiden an die Grenze zu Norwegen, den Krieg erleben. Nach einer heftigen Nacht mit zwei Grenzsoldaten muss Elna Wochen später damit zurechtkommen, dass sie schwanger ist. Dass es bei Elna eine Vergewaltigung war, kann sie sich selbst gegenüber nur schwer eingestehen. Abbrüche sind verboten aber möglich, doch misslingt ihr dies, Eivor wird geboren. Die Umstände des versuchten Schwangerschaftsabbruches, wie die Eltern und das gesamte Umfeld reagieren ist bezeichnend für die damalige Zeit. Eigentlich will Elna etwas anderes aus ihrem Leben machen, sie ist klug, doch aus ihren Träumen wird nichts. Sie heiratet und bietet ihrer Tochter, die absolut nichts über ihren leiblichen Vater weiß, zumindest gute Randbedingungen, um es besser zu machen.

    Jahre später erleben wir, wie es auch Eivor nicht gelingen mag, das sogenannte bessere Leben zu erwischen. Der alkoholkranke Nachbar, von Mankell liebevoll gezeichnet, nimmt einen Ausreißer auf, in den Eivor sich verliebt und furchtbares dadurch erleidet. Das zeichnet sie fürs Leben. Sie will in einem größeren Ort endlich durch harte Arbeit ihre Träume verwirklichen und landet doch nur, wie ihre Mutter, viel zu früh schwanger in einer Ehe. Nach dem ersten Kind will sie partout wieder arbeiten, doch ihr Mann sorgt dafür, dass sie wieder schwanger wird. Die Ehe zerbricht nach wenigen Jahren, sie muss und will für sich selbst und ihre Kinder sorgen. Die Freundschaft zu einer Arbeitskollegin aus ihrem ersten Job lässt sie an den nächsten Ort ziehen, wo sie wieder auf bessere Zeiten hofft. Das ist am Anfang auch so, doch dann trifft sie eine fatale Entscheidung. Sie landet in einer Fabrik, bei der Frauen eher selten anzutreffen sind. Hier begegnet sie derart niederträchtigen und sexualisierten Bedingungen, wie ich sie persönlich noch, zwar abgeschwächt, in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts während meiner Banklehre erlebt habe. Männern gegenüber ist sie nun extrem vorsichtig eingestellt, doch die erste Liebe holt sie ein. Wieder erlebt sie furchtbares, wird erneut schwanger und entscheidet sich letztendlich für das Kind.

    Die schweren Bedingungen, die Mutter wie auch die Tochter erleben, werden von Mankell zwar gut beschrieben, doch die Gefühle der Frauen kann auch er nicht wirklich wiedergeben. Dass auch die Tochter von Eivor früh schwanger wird, ist für die Mutter wie ein Schlag ins Gesicht. Die Sprachlosigkeit, die Ängste, die die jeweilige Mutter gegenüber ihrer Tochter wie ein versagen klingen, dieses festhalten, nicht ausbrechen können aus dem Rahmen, das ist einfach nur furchtbar zu lesen. Nicht sichtbare Ketten, die von keinem der Frauen, auch den Freundinnen, durchbrochen werden können, stimmen einen traurig. Die Daisy Sisters erhalten zumindest ihre Freundschaft so wie Eivor auch die ihre. Dass das Leben kein Ponyhof ist, wird hier eindrucksvoll bewiesen.

  16. Cover des Buches Der letzte Winter (ISBN: 9783548610603)
    Åke Edwardson

    Der letzte Winter

     (36)
    Aktuelle Rezension von: AnnaRupp
    Es gibt Krimis und Thriller, da ist der Mord selbst ein einziges Gemetzel und das Motiv dahinter so plump wie die Tat selbst. Und es gibt solche Mörder wie in diesem Buch. Mörder mit Stil, mit Rafinesse, die genau wissen, was sie tun und es schon fast als eine Art Ausdruckskunst veranstalten. Mord mit Botschaft und Eleganz könnte man sagen. Tatsächlich liebe ich solche Geschichten, in denen der Mörder die Intelligenz des Lesers herausfordert. Nicht durch sein Untertauchen und den Versuch, ungeschoren davon zu kommen, sondern durch die Nachricht, die er hinterlässt und dass es ihm nichts auszumachen scheint, geschnappt zu werden, solange man ihn versteht. Diese Story trifft es genau auf den Punkt. Und zeigte mir einmal mehr, wie wenig Verstand ich beim Lesen und dahinter kommen eigentlich benutze. Wenn ein Buch dir zeigt, wie blöd du bist :D
  17. Cover des Buches Mord in den Schären (ISBN: 9783959672955)
    Anna Ihrén

    Mord in den Schären

     (12)
    Aktuelle Rezension von: coffee2go

    Meine Meinung zum Buch:

    Das Cover wirkt sehr idyllisch und ist typisch für einen Schären-Krimi. Inhaltlich ist die Aufklärung des Mord- und des Vermisstenfalles eher gemütlich bis langweilig, es passiert längere Zeit über recht wenig, den Hauptteil des Buches nehmen persönliche Angelegenheiten von Dennis und Sandra in Anspruch bzw. ihre ausgedehnten Kaffeepausen. Am Ende ist es auch Anderen zu verdanken, dass alles so glimpflich ausgeht. Der Krimi überzeugt weniger mit einer ermittlungstechnischen Meisterleistung, dafür hat er Charme und lebt von der Atmosphäre des Sommers in den Schären.



    Mein Fazit:

    Der Krimi überzeugt weniger mit einer ermittlungstechnischen Meisterleistung, dafür hat er Charme und lebt von der Atmosphäre des Sommers in den Schären.

  18. Cover des Buches Feuertanz (ISBN: 9783442737154)
    Helene Tursten

    Feuertanz

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Nisnis
    Irene Huss, Kriminalinspektorin aus Göteborg, ermittelt in einem äußerst verworrenem Fall. Sophie, die junge Choreographin und leidenschaftliche Tänzerin, wird tot in einem niedergebranntem Schuppen aufgefunden. Sophie ist nicht die einzige in der Familie, die einem Brand zum Opfer fiel, ihr Stiefvater starb ebenfalls bei einem Brand. Doch damals war Sophie selbst die Verdächtige. Meine Meinung: Voller Lesegenuss habe ich diesen schwedischen Kriminalroman verschlungen. Ein ansehnlicher Schreibstil und ein actionreicher Plot ließen diesen Roman zum Pageturner werden. Erst auf den letzten 10 Seiten kristallisierte sich für mich der Täter heraus. Der gesamte Krimi strotzt vor geschickt geschriebener Verwirrungen. Mehrmals hatte ich die Namen von möglichen Tätern im Kopf, die dann aber doch eher ein Opfer waren und am Ende ist der Täter dann doch auch ein Opfer. Immer wieder lag ich mit meinen gedachten Ermittlungen falsch, es war schon fast zum Schmunzeln. Für mich waren die Spannungskurven sehr geschickt kreiert und die Spannungshöhepunkte hätten nicht besser platziert sein können. Ich wurde durch das komplette Buch von einer schaurigen Geschichte begleitet und bekam hier und da Gänsehaut vor lauter Spannung. Die Charaktere waren sehr fein ausgearbeitet. Sie wurden mir maßvoll vorgestellt und sie lebten in der Handlung nicht nur im Geschehen, sondern sie hatten alle eine gelungen skizzierte Vergangenheit ohne das die Geschichte überladen wirkte. Mein Fazit: Diesen Krimi kann ich jedem Krimi- und Thriller- Fan nur ans Herz legen.
  19. Cover des Buches Hannas Töchter (ISBN: 9783596704743)
    Marianne Fredriksson

    Hannas Töchter

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Sassl

    Hanna, Johanna und Anna - drei Frauen, drei Generationen - die Geschichte von Großmutter, Mutter und Tochter über 100 Jahre.

    Der Roman (und die wahnsinnig guten Rezensionen) verspricht sehr viel. Doch leider konnte ich mich bis zuletzt weder für den Stil noch für eine der Frauen erwärmen.

    Obwohl alle drei auf ihre Art eine gewisse Stärke aufweisen, wirken sie ihrer Zeit, ihren Männern und ihren Kindern ausgeliefert. Sie nehmen das Leben als gegeben hin. Der Stil erschwert es sehr, eine Verbindung zu den drei Frauen aufzubauen. Zudem wirkt alles sehr trist und emotionslos - keiner der drei Frauen habe ich irgendwelche Gefühle nachempfinden können. 

    Auch waren die zumeist langen, aneinandergereihten Sätze und die Gespräche (mal in Anführungszeichen, mal nicht) sehr anstrengend zu lesen. Ich war froh, als ich die letzte Seite geschafft hatte.

  20. Cover des Buches Zimmer Nr. 10 (ISBN: 9783548283968)
    Åke Edwardson

    Zimmer Nr. 10

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62
    Es ist bereits der siebte Band um den Göteborger Hauptkommissar Erik Winter in seinen teueren Designeranzügen und mit seiner Zigarillosucht, aber er eignet sich gut für einen Einstieg in die Reihe, weil der aktuelle Fall bis in Winters Anfänge bei der Polizei zurückreicht.

    Wegen einer beruflichen Sinnkrise möchte Winter für ein halbes Jahr pausieren und dieses mit Freundin und Töchtern an der Costa del Sol verbringen. Er steht deshalb bei den Ermittlulngen im Mordfall um eine junge Frau, die erhängt im Zimmer Nummer 10 in einem schäbigen Göteborger Hotel gefunden wird, unter Zeitdruck. Eltern, Freundin und Bekannter können oder wollen nichts über die zurückgezogen lebende Frau sagen. Die Situation erinnert Winter an seinen ersten Fall vor 18 Jahren, in dem eine junge Frau spurlos verschwand. Die Ermittlungen verliefen im Sande, aber die Suche endete genau in diesem Hotelzimmer, in dem sie zuletzt übernachtet hatte.

    Winter glaubt nicht an Zufälle, sein Bauchgefühl sagt ihm, dass es einen Zusammenhang geben muss. Er hat es nie verwunden, dass er als Anfänger dem Ehemann der Verschwundenen nicht gewachsen war und sieht nun seine Chance für eine Wiedergutmachung. Mehr und mehr taucht er in die Vergangenheit ein...

    Mir hat an diesem Krimi gefallen, dass das Warum wichtiger ist als das Wer. Allerdings ist eine gehörige Portion Konzentration nötig, um die abrupten Zeitsprünge mitzugehen. Alles in allem ein typischer Schwedenkrimi, etwas melancholisch, aber toll konstruiert, spannend und intelligent.
  21. Cover des Buches Im Schutz der Schatten (ISBN: 9783442745548)
    Helene Tursten

    Im Schutz der Schatten

     (21)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ein Mann wird auf dem Gelände einer Bikergang angezündet und der Ehemann von Kommissarin Irene Huss wird bedroht. Besteht da ein Zusammenhang ? Und kann Irene Huss ihren Mann beschützen ? 

    Ich mag die Bücher und die Charaktere sehr. Habe in letzter Zeit aber eher flottere Krimis gelesen, sodass mir dieser anfangs etwas langsam vorkam. Dennoch war er spannend. Vor allem im letzten Drittel nahm er sehr an Fahrt auf und ich habe den Krimi verschlungen. Ich muß unbedingt wieder mehr von Helene Tursten lesen. Zum Glück habe ich noch paar Bücher von ihr im Regal stehen. 

    Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es allen, die Schwedenkrimis lieben.

  22. Cover des Buches Tanz mit dem Engel (ISBN: 9783548608464)
    Åke Edwardson

    Tanz mit dem Engel

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 434 Seiten

    Verlag: Weltbild (1. Januar 2003)

    ISBN-13: 978-3828973459

    Originaltitel: Dans med en Ängel

    Übersetzung: Wolfdietrich Müller


    Spannend, aber nicht alles geklärt


    Inhalt:

    In London wird in einem Hotelzimmer die Leiche eines jungen Schweden aufgefunden, in Göteborg die Leiche eines jungen Engländers. Beide wurden bestialisch gefoltert. Die Blutspuren legen den Verdacht nahe, dass der Täter einen Tanz aufgeführt hat. Kommissar Erik Winter und sein britischer Kollege arbeiten zusammen, tappen aber lange Zeit im Dunkeln.


    Meine Meinung:

    Nachdem dieses Buch nun bestimmt 15 Jahre in meinem Regal schlummerte, habe ich es endlich aus seinem Schattendasein befreit, zumal der Rest der Reihe auch schon wartet. ;-)


    Insgesamt fand ich diesen 1. Band der Krimi-Reihe um den schwedischen Kommissar Erik Winter nicht schlecht, aber halt auch nicht ganz gut. Er ist durchaus spannend erzählt, brutal, wie man es von den skandinavischen Autoren kennt, und lebt von seiner düsteren Atmosphäre. Teilweise hatte ich beim Lesen das Gefühl, mich durch winterlichen Nebel arbeiten zu müssen.


    Als Mangel sehe ich den Schreibstil (Übersetzung?), wo manche aneinandergereihten Sätze einfach nicht zusammenpassen wollen bzw. Wörter falsch gewählt sind. Weiters bleibt vieles offen, was die Fälle angeht. Der Täter wird zwar gefasst, doch warum er gemordet hat, kommt nicht klar raus. Da gibt es nur so eine Psycho-Wischi-Waschi-Erklärung. Auch der Grund für die Auswahl der Opfer bleibt unklar sowie noch einiges andere mehr.


    Nichtsdestotrotz konnte der Krimi mich so fesseln, dass ich nun auch auf die weiteren Bände gespannt bin und die Reihe auf jeden Fall weiterlesen werde.


    Die Erik-Winter-Reihe:

    1. Tanz mit dem Engel

    2. Die Schattenfrau

    3. Das vertauschte Gesicht

    4. In alle Ewigkeit

    5. Der Himmel auf Erden

    6. Segel aus Stein

    7. Zimmer Nr. 10

    8. Rotes Meer

    9. Toter Mann

    10. Der letzte Winter

    11. Das dunkle Haus

    12.Marconipark

    Winterdunkel (Erzählungen)


    ★★★☆☆


  23. Cover des Buches Die Frau des Polizisten (ISBN: 9783746630007)
    Ingrid Elfberg

    Die Frau des Polizisten

     (6)
    Aktuelle Rezension von: dieFlo
    Ein Polizistin muss fliehen, nicht vor einem Verbrecher - nein vor ihrem immer wieder ausrastenden Mann - ihre Scham ist groß und sie weiß, wenn sie überleben will, muss sie weg. Nur wird ihr das gelingen? 

    Sie lässt sich nach Göteborg versetzen und lebt bei Freunden - die Blessuren am Körper sind offiziell von einem Sturz..... Bei ihrer Arbeit an einem neuen Fall, steht sie voll Energie dahinter .. .doch dann tauchen Fragen auf. Fragen ihrer Kollegen, Verdächtigungen, dass sie Kontakt zum Untergrund hat. Das sie eine Razzia platzen lies - denn was sie bis dato nicht wirklich wusste, dass ihr Cousin, zu dem kein Kontakt besteht, Kontakt zu jemanden hat, der ihr schaden will und muss. 

    Eine Anzeige wegen Körperverletzung folgt und ihr schwant, wenn sie da raus will, muss sie hart kämpfen.

    Ein Thriller, der mir ein wenig zu langatmig war - eher einem Krimi gleicht. Zwar gut geschrieben, aber .... nicht so überzeugend. Dafür gute 3 Sterne.
  24. Cover des Buches Die Tochter des Leuchtturmmeisters (ISBN: 9783746627953)
    Ann Rosman

    Die Tochter des Leuchtturmmeisters

     (34)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    Bei Bauarbeiten am Leuchtturm auf einem einsamen Felsen vor der Insel Marstrand wird eine Leiche gefunden. Eingemauert. Mumifiziert. Ein Fall für die passionierte Seglerin Karin Adler und ihre Kollegen von der Kripo Göteborg. Nichts ahnend, was sie erwarten wird, wenn sie tiefer graben.

    Eine neue Ermittlerin von einer schwedischen Feder. Stimmt der Hinweis auf dem Rückentext? "Karin Adler - Ann Rosmans weiblicher Wallander - zieht den Leser in eine düstere Welt voller Leidenschaft und Magie". Jolie ? Ich bin ja sehr gespannt. Langsam habe ich nämlich das Gefühl, dass der Hippe nachlässt und die nordischen Autoren nicht um Welten besser sind als andere...

    Neugierig schlug ich die erste Seite auf und war - sprachlos? Gebannt? Gefesselt? Keine Ahnung, das kann man nicht in Worte fassen, was dann passierte. Das ist schlicht unmöglich, dass so zu beschreiben, dass das nachvollzogen werden kann. Das muss man erleben. Ich flog nur so durch die Seiten und wusste einfach nur eines, weglegen darf ich diesen Krimi nie und nimmer. Nicht vor der letzten Seite. Man merkt, dass Ann Rosman Seglerin ist, das spürt man bei jeder Seite wo es um das Thema geht. Es ist nicht mein Thema, ganz und gar nicht, aber so gut verpackt, mit so einem guten Krimi kann man das gut und gerne übergehen. Karin Adler - die neue Ermittlerin - ist ja auch Seglerin und passt sich dementsprechend dem Hobby der Autorin an. Es macht einfach Spass, beim lesen zu merken, dass jemand mit viel Hintergrundwissen etwas schreibt / beschreibt. Auch wenn das Thema dann nicht das bevorzugte ist, wird es spannend und interessant. Schliesslich kann man noch was lernen. Es ist aber auch ein typischer Krimi mit viel Ermittlungsarbeit und auch das Privatleben von Karin Adler kommt nicht zu kurz. Etwas schade war, dass das Team sehr im Hintergrund blieb. Karin dominierte. Aber für ein Erstlingswerk. Ich bin einfach nur begeistert. Selten hat mich ein Buch so gepackt und beschäftigt. Ich konnte nicht anders als meine gesamte freie Zeit eines Wochenendes zu bündeln und zu lesen. In der Küche, während die Teigwaren kochten reichte es auch für ein paar Seiten. Und dann kann man ja auch lesen, während man durch das Haus wandelt, während der Boden am trocknen ist... :-)

    Fazit: Ein Krimi, der mich begeistert hat. Spannend, fesselnd und lehrreich wird man zu einem Geheimnis geführt... Unmöglich etwas zu ahnen, zu wissen. Es hat mich einfach nur gepackt. Aus der Hand legen ging nicht mehr. Absolute Suchtgefahr. Ich will und brauche mehr solcher fantastischer Krimis.

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