Bücher mit dem Tag "goethezeit"

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5 Bücher

  1. Cover des Buches Als Deutschland noch nicht Deutschland war (ISBN: 9783462049572)
    Bruno Preisendörfer

    Als Deutschland noch nicht Deutschland war

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundinimnorden
    Bisher hatte ich es schwer, verlässliche Informationen über das späte 18. und das frühe 19. Jahrhundert zu finden. Sicher, es gibt einiges über die großen Kriege, wichtige Erfindungen und Entdeckungen. Das Alltagsleben der Menschen allerdings spielte dabei kaum eine Rolle. Wer sich dafür interessiert, ist mit diesem Buch gut bedient. Der Autor hat zahlreiche Quellen ausgewertet und zeichnet ein ausführliches Bild der Goethezeit: Reisen sind noch eine Qual, um die Bildung der meisten Mitbürger steht es nicht allzu gut und von geregelter medizisvher Versorgung keine Spur. Ohne Sozialkitsch schildert der Autor Begebenheiten, die mir zumindest überwiegend unbekannt waren. Ich bin mit seiner Hilfe gerne zur Zeitreisenden geworden und empfehle das Buch für alle, die lebendige Geschichtsstunden mögen.
  2. Cover des Buches Eine unerhörte Reise in die Goethezeit (ISBN: 9783826041044)
    Andrea Schütte-Bubenik

    Eine unerhörte Reise in die Goethezeit

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Viv29
    In diesem Buch erfährt der Leser einiges über Themen, die sonst in Büchern über die Goethezeit nicht behandelt werden. Dies geschieht hauptsächlich durch Zitate aus Briefen, Tagebüchern oä der damaligen Personen im Umkreis Goethes, zwischendurch fügt die Autorin Hintergründe oder Erklärendes ein. Die Autorin selbst schreibt einen angenehm flotten Stil. Die Themen sind so vielfältig wie Blicke auf Ehe und Elternschaft, Krankheit, Alter, Tod, Aussehen, Theater, Religion oder Standesbewußtsein. Hinzu kommen einige Kurzbiographien über damalige Personen und einige Kapitel, die sich speziellen Beziehungen widmen, wie zB der Abneigung von Charlotte von Stein gegen Christiane Vulpius.

    Dies liest sich teilweise sehr unterhaltsam und bietet auch jenen, die schon viel über die Zeit gelesen haben, neue Informationen und Einblicke in Menschen, die in gängigen Goethe- oder Schillerbiographien nur am Rande vorkommen. Der Inhalt bleibt sehr an der Oberfläche, dies ist sicher auch nicht anders gewollt, aufgrund so vieler Themen ist nur ein solch allgemeiner Überblick möglich. Trotzdem hätte ich mir an manchen Stellen noch einige erklärende Sätze oder Hintergrundinformationen gewünscht.

    Was dagegen völlig überflüssig und schon ärgerlich war, waren die Namenslisten vor jedem Kapitel, in denen eben jeder aufgelistet wird, der in diesem Kapitel vorkommt. Da es aber im ganzen Buch hindurch ohnehin mehr oder weniger die gleichen Personen sind, ist der im Anhang gegebene Gesamtüberblick der Personen völlig ausreichend und die langen, sich wiederholenden Listen vor jedem Kapitel (insgesamt machen diese ca 30 Seiten des Buches aus) überflüssig. Es wirkt wie Seitenschinderei und der Platz hätte viel besser für mehr Kapitelinhalt verwendet werden können.

    In den neun Kapiteln mit Kurzbiographien könnte man sicher darüber streiten, warum nun einige hier aufgenommen wurden, andere nicht. Goethe und Schiller in Kapiteln von 6 - 8 Seiten Länge abzuhandeln ist natürlich gar nicht möglich und deshalb wirken diese beiden Kapitel etwas unbefriedigend. Warum es zudem möglich war, Goethe eigenständig zu betrachten, Schiller aber fast nur im Zusammenhang seiner Freundschaft mit Goethe, verstehe ich auch nicht. Es gibt doch in Schillers Leben wirklich genug Eigenständiges.

    So lesen sich die Kapitel alle recht unterschiedlich. Einige sind sehr unterhaltsam, lesen sich angenehm. Bei anderen findet eine Zitatparade mit nur wenigen verbindenen Sätzen der Autorin statt, so etwas liest sich für mich immer etwas zusammengestoppelt und ist nicht mein Geschmack - dies ist aber natürlich völlig subjektiv.

    Lobenswert fand ich diesen frischen Blick auf die Zeit, die Tatsache, daß ich tatsächlich recht viel Neues erfahren habe und den Stil der Autorin. Das, was mir nicht zugesagt hat, habe ich schon beschrieben, ein weiterer Punkt ist aber auch, daß dieses etwas über 200 Seiten lange Buch (30 Seiten davon sind wie gesagt sich wiederholende Namenslisten) 19,80 Euro kostet, was für das Gebotene schlichtweg viel zu viel ist.
  3. Cover des Buches Der rote Domino (ISBN: 9783627000981)
    Marc Buhl

    Der rote Domino

     (3)
    Aktuelle Rezension von: emeraldeye
    Der Verlag: Im Weimarer Goethe-und Schiller-Archiv geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Doch davon ahnt Udo Stahl, gescheiterter Akademiker und eigentlich für anderes zuständig, noch nichts, als eines schönen Sommertages ein besorgtes Elternpaar in seinem Büro steht und ihn für einen sonderbaren Auftrag engagieren will: Ihre Tochter Bettina, eine Studentin, die in ein riskantes Promotionsvorhaben verstrickt ist, ist spurlos verschwunden. Sicher scheint nur, dass sie etwas Unerhörtes entdeckt hat. Die Eltern bitten Stahl, ihre Tochter zu suchen. Nur widerstrebend nimmt Stahl den Job an. Krimi, Demontage eines literarischen Genies, das Scheitern einer Existenz, Besessenheit bis zur Selbstaufgabe und das Spiel mit unterschiedlichen Zeitebenen hat Marc Buhl gekonnt und spannend in seinem Roman verpackt. Mich hat der Inhalt, der auf reale Ereignisse hinweist, total überrascht. Was aber vielleicht auch nicht verwunderlich ist für jemanden, der fast völlig auf Literatur aus dem englischsprachigen Raum fixiert ist. Ein Mitglied meiner Literaturrunde hat, nachdem ich den Inhalt von "Der rote Domino" kurz vorgestellt hatte, mit einer minutenlangen Verteidigungsrede ihrer Empörung Ausdruck gegeben und den Rest von uns völlig sprachlos gemacht. Trotzdem werden wir es jetzt alle lesen und es bei unserem nächsten Treffen diskutieren. Streitgespräche sind nicht ausgeschlossen! Was kann ein Autor mehr mit seinen Geschichten erreichen?
  4. Cover des Buches Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802 (ISBN: 9783842493452)
    Johann Gottfried Seume

    Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Elisabeth_Rettelbach

    Ich liebe historische Reiseberichte! Dieser hier ist ein Favorit. Am 6. Dezember 1801 bricht Johann Gottfried Seume in der Nähe von Leipzig zu einer "Wanderung" nach Syrakus (Sizilien) auf. Am 1. April 1802 kam er dort an, im August 1802 war er wieder zu Hause. Und was ist zwischendrin passiert? Alles! Was mich vor allem fasziniert hat beim Lesen, waren die kleinen Dinge, wie seine Berichte über Wirtshäuser, Frühstücke, Strategien gegen das Ausgeraubtwerden, Menschen unterwegs, aber auch wie man damals ja wirklich in jeder freaking Stadt einen neuen Reisepass beantragen musste. Gefühlt alle drei Seiten erzählt er wieder, dass er vor einem weiteren Beamten sitzt und erklärt, warum er einen Passierschein durch Gebiet xy verdient hat. Es ist einfach faszinierend, diesen fernen Menschen über den Abgrund der Jahrhunderte hinüber bei seinem täglichen Laufen zu begleiten. Wir sind so anders und doch so gleich wie er. Man wandert mit ihm. Ein schönes Buch, vereinzelt hat es natürlich seine Längen. Dennoch, es lohnt sich. 

  5. Cover des Buches Das irdische Paradies (ISBN: 9783412125981)
    Andrea van Dülmen

    Das irdische Paradies

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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