Bücher mit dem Tag "göttin"
73 Bücher
- Carissa Broadbent
The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1)
(630)Aktuelle Rezension von: ariadneIch war von der War of Lost Hearts-Reihe der Autorin echt begeistert und habe deshalb schon lange auf diese neue Reihe der Autorin hingefiebert. Muss zugeben, dass mich Vampire jetzt nicht wirklich so interessieren und packen, aber konnte der Story doch etwas abgewinnen.
An sich ist die Geschichte und der Plot nicht schlecht, wenn auch nicht unbedingt originell: Ein Turnier, Charakter A und B sind Feinde, tun sich zusammen, verlieben sich, ein Krieg im Hintergrund, plötzliche Wendung am Ende...alles schon mal irgendwo gelesen. Das ist an sich nicht schlecht, dennoch haben sich andere Autoren und Autorinnen wenigstens mehr Mühe gegeben, die Welt und die Regeln, nach der sie funktioniert, besser zu erklären.
Mir ist bis jetzt schleierhaft, wie Vampire, die verschiedenen Häuser und Clans und Menschen eigentlich zueinander stehen. Die Magie wird hier auch nicht wirklich gut beschrieben, von den Action- und Kampfszenen war ich auch etwas verwirrt.
Oraya und Raihn fand ich in Ordnung, ihre Gefühle ganz glaubwürdig, aber zu Ende hin doch etwas schmalzig. Die komplizierte und komplexe Beziehung zwischen Oraya und Vincent fand ich viel spannender und hätte man deutlich mehr damit machen können. Ganz zu schweigen, dass eine Figur, die Oraya sehr nahe stand, praktisch sofort am Anfang brutal ermordet wird und wir kaum etwas über sie erfahren. Alle anderen Charaktere, viele waren es eigentlich nicht, kamen auch nicht so wirklich zur Geltung.
Mal schauen, ob sich der nächste Teil verbessert, es sollen ja 5 Bücher werden, aber ob da so viel Handlung hineingepackt werden kann?
- Madeline Miller
Ich bin Circe
(404)Aktuelle Rezension von: Vreni_liestRezension: Ich bin Circe von Madeline Miller
Ich habe Ich bin Circe mit großer Neugier begonnen, da mich die Idee einer Neuerzählung der griechischen Mythologie aus weiblicher Perspektive sehr angesprochen hat. Die Geschichte der Zauberin Circe, Tochter des Sonnengottes Helios, wird hier konsequent aus ihrer Sicht erzählt ,von ihrer Außenseiterrolle unter den Göttern bis zu ihrer Verbannung auf die Insel Aiaia.
Inhaltlich fand ich den Roman durchaus interessant. Circe begegnet bekannten Figuren wie Odysseus, Hermes oder Ariadne(wo ich doch I, Ariadne schon gelesenhabe), und es hat mir gefallen, diese mythischen Gestalten einmal aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen. Besonders der Fokus auf Circes innere Entwicklung, ihre Einsamkeit und ihr langsames Wachsen an den Herausforderungen hat dem Buch Tiefe verliehen.
Allerdings muss ich sagen, dass ich mich mit dem Schreibstil nicht immer leichtgetan habe. Die Sprache ist sehr ruhig und detailliert, stellenweise vielleicht zu sehr. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass sich Passagen in die Länge ziehen und die Handlung nur langsam vorankommt. Manche Beschreibungen wirkten auf mich langatmig, was meinen Lesefluss gebremst hat und dazu führte, dass ich zwischendurch meine Mühe hatte.
Trotzdem hat das Buch seine starken Momente. Circes Entwicklung zur selbstbestimmten Frau und die feministische interpretation der Mythologie sind gut gelungen. Ich bin Circe ist für mich ein Roman, der mehr durch Atmosphäre und innere Prozesse als durch Spannung überzeugt auch wenn er für meinen Geschmack etwas straffer hätte erzählt sein dürfen.
Insgesamt ein interessantes, aber nicht ganz leichtes Leseerlebnis, das Geduld verlangt und sicher nicht jeden gleichermaßen abholt.
- Tracy Wolff
Covet
(329)Aktuelle Rezension von: Isa_HeDas Buch „Covet“ ist der dritte Teil der Katmere Academy Reihe von der Autorin Tracy Wolff und knüpft unmittelbar an das Ende von Band zwei an und es geht rasant weiter für Grace und ihre Freunde. Neben Schulabschluss und Liebesdingen, trachtet der Vampirkönig Cyrus Grace weiterhin nach dem Leben und auch ihre Freunde sind in Gefahr.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und mitreißend, sodass man schnell wieder in die Geschichte rund um Grace und ihre Freunde eintaucht. Sehr gerne mochte ich die gelungene Mischung aus ernsteren sowie traurigen Momenten und lockereren Szenen, denn trotz der vielen Gefahren, die sich Grace und ihre Freunde stellen müssen, gab es auchbimmer wieder witzige Momente. Vor allem Hudson und auch Flint bringen mit ihrem ganz eigenen Humor eine erfrischende Leichtigkeit in die Handlung, die ich sehr genossen habe.
Die Story selbst hält zahlreiche Wendungen bereit, mit denen man so nicht gerechnet hätte. Dabei überschlagen sich die Ereignisse teilweise und rund um Grace und ihre Freunde hat man das Gefühl, dass eine Katastrophe auf die nächste folgt. Doch keiner von ihnen wollte aufgeben oder den Kopf in den Sand stecken und Ware die Situationen noch so ausweglos, es wurde nach einer Lösung gesucht. Dies und wie Grace von allen unterstützt wurde, hat mir sehr gefallen.
Die Charaktere wurden von der Autorin ebenfalls wieder sehr gut ausgearbeitet. Jeder wurde individuell gestaltet und wirkte auf seine Art authentisch und besonders. Grace entwickelt sich im Laufe der Geschichte spürbar weiter und muss viele Höhen und Tiefen, auch emotionaler Natur, durchleben. Trotz ihres jungen Alters empfand ich sie als sehr stark, was sie zu einer überzeugenden Protagonistin macht. Sehr gefiel mir auch, dass Hudson stärker in den Fokus rückt und man mehr über ihn erfuhr, gerade auch über seine Beweggründe vergangener Handlungen. Er ist in dieser Geschichte definitiv nicht der Bösewicht, sondern vielschichtig und auch seine Arroganz und das Bad Boy Getue ist zum Großteil Fassade, hinter die man nach und nach schauen kann. Schön ist zudem das Wiedersehen mit bekannten Figuren wie Macy oder Flint, während aber gleichzeitig auch neue Charaktere eingeführt werden, die potentielle Verbündete darstellen könnten. Diese Mischung aus Vertrautem und Neuen sorgte dafür, dass die Geschichte lebendig bleibt und sich stets weiterentwickelt. Was Grace und ihre Freunde aber alles erleben, das müsst ihr selbst lesen.
Mir hat „Covet“ insgesamt sehr gut gefallen. Es ist definitiv eine spannende Fortsetzung, auch wenn es gerade zu Beginn ein bisschen emotionales hin und her gibt, was vielleicht nicht jeder mag. Für mich gehörte es aber zur Geschichte einfach mit dazu. Daher vergebe ich fünf Sterne und ich freue mich schon auf Band vier.
- Mona Kasten
Fallen Princess
(492)Aktuelle Rezension von: Fallendreamswar wohl absolut nix..
Zoey war absolut eine 0815-Prinzessin, die ständig am jammern ist. Ich konnte zu ihr keinerlei Sympathie aufbauen. Sie ist so verzogen, arrogant und wird aus ihrer Clique wegen ihrer Magie ausgeschlossen. Natürlich findet sie hunderte Rechtfertigungen für ihre so genannten "Freunde" und hält eher zu denen, als zu Menschen, die ihr wirklich helfen wollen.
Scheinbar ist sie mit Bo zusammen, doch davon merkt man auch nicht so wirklich viel. Es juckt Zoey auch nicht so wirklich, dass ihr geliebter Bo sie wegen ihrer Magie ignoriert. Die "Liebe" der beiden habe ich keinen Moment gefühlt. Ein Typ, der dich aufgrund deiner Magie ignoriert? Ganz klar ein klasse Typ - nicht.
Zoey saß auf einem ziemlich hohen Roß und ist durch ihre Magie ziemlich tief gefallen. Zumindest in ihren Augen. Eigentlich dachte ich, dass sie mir durch ihre klitzekleine Charakterentwicklung sympathischer wird - doch Fehlanzeige. Sie verdächtigt natürlich immer nur ihre neuen Freunde, jedoch niemals ihre alte arrogante Clique.
Dylan war ganz okay, jedoch habe ich auch ihn nicht zusammen mit Zoey gefühlt. Falls man da überhaupt Tension gespürt haben sollte.. Für meinen Teil ist es auch nur schwer nachvollziehbar, weshalb sich Dylan überhaupt auf Zoey einlassen sollte.
Das einzige Fantasymäßige war die Magie, die die einzelnen Charaktere besitzen. Ansonsten war es eher ein Academy-Buch. :)
Fazit
Blasse Charaktere, null Anziehungskraft zwischen den Charakteren und eine unsympathische Protagonistin. Zoey war für mich die typische arrogante Highschool-Prinzessin.Für mich leider ein Nein. Ich mag die Romancebücher von Mona Kasten sehr gerne, jedoch werde ich zu keinem weiteren Romantasybuch von ihr greifen.
- Elizabeth Lim
Ein Kleid aus Seide und Sternen
(552)Aktuelle Rezension von: Eliza_KoopmannIn dem Buch geht es um das Mädchen Maia Tamarin, die davon träumt die beste Schneiderin des Reiches zu werden.
Als es einen Wettbewerb um den Posten des Hofschneiders gibt, verkleidet sie sich als Junge, da es für Mädchen verboten ist und nimmt dort teil. Dort muss sie Aufgaben lösen und um die letzte Aufgabe zu bewältigen begibt sie sich mit dem Magier Edan auf eine Reise, die sie für immer verändert......
Mich hat das Buch auf jeden Fall sehr überzeugt. Ich finde es immer am wichtigsten, dass ein Buch mich fesselt und dass ich es nicht mehr aus der Hand legen will. Das war bei diesem Buch auf jeden Fall so. Besonders gefallen, hat mir der Schreibstil von Elizabeth Lim, da er eine sehr mitreißende Wirkung hatte. Die Verbindung zwischen den beiden Hauptcharakteren fand ich super, auch wenn sie etwas vorhersehbar war. Das Ende war plötzlich sehr schnell, aber ich freue mich schon auf den zweiten Teil und bin gespannt, wie es mit Maia weitergeht.
Das Cover bekommt von mir 5 von 5 Sternen und die Geschichte 4 von 5.
- Deborah Harkness
The Book of Life - Das Buch der Nacht
(339)Aktuelle Rezension von: Simply_Another_BookaholicNach ihrer gefährlichen Zeitreise ins London der elisabethanischen Ära kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont in die Gegenwart zurück. Doch anstatt zur Ruhe zu kommen, werden sie sofort mit neuen Gefahren und alten Feinden konfrontiert. In Sept-Tours, dem Stammsitz von Matthews Familie, finden sie zwar Verbündete und vertraute Gesichter wieder, müssen jedoch auch einen schmerzhaften Verlust verkraften, der vor allem Diana tief erschüttert.
Während im Hintergrund dunkle Mächte agieren, schafft es Autorin Deborah Harkness es immer deutlicher zu machen, dass das Rätsel um das geheimnisvolle Manuskript Ashmole 782 noch längst nicht vollständig gelöst ist. Um die Zukunft der magischen Welt zu sichern, müssen Diana und Matthew die fehlenden Seiten finden und deren wahre Bedeutung entschlüsseln. Dabei geraten sie in einen gefährlichen Strudel aus Intrigen, Machtkämpfen und uralten Geheimnissen.
Ich habe "The Book of Life" als emotionalen Band erlebt. Die Handlung ist spannend, vielschichtig und bringt zahlreiche Entwicklungen mit sich. Besonders gefallen hat mir, wie die verschiedenen Handlungsstränge miteinander verwoben und viele Fragen endlich klarer werden.
Die Charakterentwicklung von Diana und Matthew wirkt authentisch und tiefgehend, ihre Beziehung gewinnt spürbar an Reife. Gleichzeitig bleibt die Geschichte voller Dynamik, Magie und überraschender Wendungen.
Für mich ist dieses Buch ein starkes Bindeglied innerhalb der Reihe, das neugierig auf alles macht, was noch folgen wird.
- Kendare Blake
Der Schwarze Thron - Die Schwestern
(430)Aktuelle Rezension von: GwynnDie Grundidee von Der schwarze Thron ist eigentlich stark: drei Schwestern, die als Spielbälle der Politik und des Machtkampfes mächtiger Familien gegeneinander antreten, während sogar die Priesterinnen ihre Fäden ziehen. Auch die Idee der Ehegattenanwerber vom Festland klingt theoretisch spannend. In der Praxis aber rückt der Fokus oft auf repetitiv erzählte Liebesgeschichten und Alltagsszenen, die weder die Handlung voranbringen noch den Figuren mehr Tiefe verleihen.
So bleibt die Geschichte zwar durchdacht und hat ihre atmosphärischen Höhen, zieht sich aber zwischen langen, blassen Passagen immer wieder zäh dahin. Die Schwestern selbst sind schwer auseinanderzuhalten, die Charakterzeichnung bleibt oberflächlich, und am Ende fehlt die Magie und die Wucht, die aus dieser düsteren Prämisse eigentlich ein packendes Machtspiel hätten machen können.
Ich war hin- und hergerissen: Spannende Höhen haben mich zum Weiterlesen bewegt und ich habe alle Bände bis zum Ende verfolgt. Doch es wird keine Triologie sein, die ich noch einmal zur Hand nehme, um mit den Figuren zu leiden oder zu hoffen. Dafür fehlt am Ende schlicht die Tiefe.
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält
(260)Aktuelle Rezension von: FeelicitasAchtung, kann die letzten zwei Bände spoilern!: Ich habe mich so auf die Vortsetzung des Plottwists vom Letzten Band (und natürlich der ganzen Reihe gefreut) und direkt nach ein paar Seiten hat es mich gefesselt. Wie Immer Spannend, tiefgründige, natürliche Beziehungen der Charaktere ohne nervigen Spice und besonders den Saum und die Magie. Kerstin Giers Schreibstil hat mich mal wieder umgehauen. Es war einfach geschrieben aber anschaulich beschrieben und es war perfekt für einen verregneten Nachmittag auf der Couch. Ich finde es schade, dass es jetzt schon zu Ende ist. Denn beim Lesen hatte ich dieses kribbelnde Gefühl, als würde die Tinte der Schrift verschwimmen und sich in ein Portal verwandeln, und ich könnte richtig in die Geschichte eintauchen. Also auf jeden Fall eine 10 von 10. Auch für die gesamte Triologie.
- Tracy Wolff
Court
(210)Aktuelle Rezension von: dorothea84Ja, ich lese diese Reihe immer noch und eigentlich wollte ich sie längst beendet haben. Aber nach diesem Band? Keine Chance.
Grace hat seit Band 1 unglaublich viel erlebt und eine enorme Entwicklung durchgemacht. Genauso ihre Freunde. Alles läuft hier auf ein großes Finale hinaus und nein, ich war absolut nicht darauf vorbereitet.
Dieser Band ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Herzschmerz nicht nur einmal, sondern immer wieder. Und dann kommt sie: die große Actionszene.
Ich musste meine Schwester erst einmal zusammenstauchen, weil sie mir nicht gesagt hat, dass mich hier eine Szene mit Endgame-Vibes erwartet. Hätte ich das gewusst, hätte ich das Buch viel früher gelesen.
Was soll ich sagen: Wow. WOW. Und ja – WOW.
Was für ein Ende, was für eine Schlacht. Ich habe jede einzelne Seite gefeiert.
Auch wenn ich ehrlich gesagt noch nicht weiß, was mich in den nächsten zwei Bänden erwartet – ich bin definitiv dabei.
- Anna Benning
To Tempt a God
(262)Aktuelle Rezension von: Juli_LalluluMich hat "To tempt a God" absolut überrascht. Ich hatte das Buch schon länger auf meiner Liste, da es von Vielen empfohlen wurde. Irgendwie war der Drang es zu lesen dann aber weg. Auch das Cover spricht mich persönlich nicht so an. Als ich das Buch dann aber begann, wurde ich regelrecht in die Geschichte gesaugt. Es war total spannend und das Worldbuilding, wie auch die Charaktere haben mir sehr viel Spass gemacht.
Die Dynamik zwischen Mensch und Gott, die Machtverhältnisse und die Geschichte dahinter haben mich total in ihren Bann gezogen. Ich konnte mit der Protagonistin absolut mitfühlen. Sie weiss nicht, was wahr ist und wem sie vertrauen kann. Es ist alles plötzlich so anders, als es ihr immer gesagt wurde.
Auch der SLow Burn hat mir hier sehr gut gepasst. Es war nicht zu schnell, aber es hat sich auch nicht bis zu den letzten 10 Seiten gezogen. Zudem hat es sich auf einer schönen erwachsenen Ebene abgespielt, die sehr glaubhaft dargestellt war.
Mich hat die Geschichte absolut geflasht und ich kann sie jedem weiterempfehlen, der ein wenig auf Liebe und viel auf Fantasy steht. Wir haben Themen wie Krieg, Welten, Götter und Menschen, Unterdrückung, Wiederstand, und vieles mehr. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
- Jennifer Wolf
Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten
(1.186)Aktuelle Rezension von: NeviaIn Morgentau begleiten wir Maya, die als eine der Auserwählten in die Welt der Jahreszeiten gerufen wird. Dort soll sie einem der vier Söhne der Jahreszeiten dienen – und möglicherweise ihr Herz verlieren. Zwischen Pflicht, Magie und einer Liebe, die nicht sein darf, muss sie ihren eigenen Weg finden. Die Welt ist märchenhaft, gefährlich und voller Gefühle, die Maya stärker prägen, als sie je erwartet hätte.
Meine Meinung: Ich habe Morgentau weggeatmet. Dieses Jugendbuch ist so unfassbar schön und intensiv geschrieben, dass ich komplett darin versunken bin. Besonders die Emotionen, die die Autorin in jede Zeile legt, haben mich tief berührt. Es gab mehrere Momente, in denen mir Tränen gekommen sind, einfach weil die Gefühle so ehrlich und zart beschrieben werden.
Die Atmosphäre ist traumhaft, fast poetisch, und gleichzeitig so lebendig, dass man beim Lesen alles um sich herum vergisst. Für mich war es ein wundervolles, warmes, träumerisches Leseerlebnis, das mich noch lange begleitet.
Ein Buch zum Fallenlassen, Fühlen und Träumen.
- P.C. Cast
Geweckt
(1.196)Aktuelle Rezension von: anni5692Rezension♡
House of Night ~ Geweckt
Inhalt:
Nichts wird wieder so sein, wie es mal war: nach dem Tod ihres Menschenfreundes Heath hat Zoey Zuflucht auf der schottischen Isle of Sky gefunden. Dort könnte sie das Erbe der mächtigen Königin Sgiach antreten. Warum soll sie nach Tulsa ins HoN zurückkehren? Denn dort hat Neferet, die Hohepristerin, wieder die Herrschaft übernommen und Rache geschworen. Dabei ist Kalona nur eine Waffe, die sie fegen Zoey einsetzen will.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung. Es war wieder so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Von der Isle of Sky mit ihrer beschriebenen Schönheit kann man nur verzaubert sein und will direkt hinreisen. Nach allem was Zeoy passiert ist, wirkt diese müde und zerstört. Was man sehr gut nachempfinden kann. Dennoch rafft sie sich auf um ihre Freunde, Familie und vielleicht auch die Welt zu retten.
5/5 ⭐️
- Kai Meyer
Die Krone der Sterne
(315)Aktuelle Rezension von: thrill.tasticSchon nach den ersten Seiten bzw. Minuten wusste ich, dass es ein Fehler war, dieses Buch so lange auf dem SUB liegen zu lassen. "Die Krone der Sterne" ist nämlich genau mein Fall!
Von Anfang an spannend, mit lebendigen Figuren und faszinierenden Welten. Die einen folgen der Stille, die anderen verehren das große Schwarze Loch Kamastraka. So auch die Gottkaiserin mit ihrem Hexenorden. Als sich die junge Adelige Iniza weigert, eine ihrer Bräute zu werden, beginnt eine actionreiche Reise durch die Galaxis.
Besonders mochte ich, dass Iniza und Glanis von Anfang an zusammen sind und die Probleme einer gefestigten Beziehung bewältigen müssen, anstatt der ewig gleichen Kennenlern-Story. Aber auch die anderen Crewmitglieder, die sich mehr oder weniger freiwillig auf der "Nachtwärts" versammeln, habe ich ins Herz geschlossen. Der grantige Kopfgeldjäger, die naive Androidin und die pfiffige Pilotin ergänzen sich perfekt.
Das Buch versprüht Star Wars-Vibes, ohne den Eindruck einer Kopie zu erwecken.
Tiamande steckt voller tiefgehender Geschichte, Legenden und alter Technologie, bevölkert von religiösen Fanatikern, intriganten Politikern, gewitzten Überlebenskünstlern und mutigen Helden. Vor allem HeldINNEN!
Tolles Buch von vorne bis hinten, inklusive der grandiosen Optik, die Ausgaben sind nämlich auch noch illustriert. Auch als Hörbuch, gesprochen von Philipp Schepmann, ein Fest!
Ein fantastische Space Opera, die ich wirklich jedem empfehle, dem die Reihe bisher entgangen ist. - Kerri Maniscalco
Kingdom of the Wicked – Die Göttin der Rache
(230)Aktuelle Rezension von: Sarah_SZum Buch ,Schreibstil und Story habe ich schon in den andern beiden Rezension geschrieben.
Ich finde die Triologie findet hier Ihren perfekten Abschluss.Alles wir aufgeklärt und mehr oder minder gibt es ein Happy End,aber länger hätte die Reihe nicht sein dürfen.
Mir hat es spaß gemacht die Reihe zu lesen. - Kristin Cast
Erlöst
(588)Aktuelle Rezension von: Pappbecher- Buchtitel: HoN 11 & 12
- Autor/in: P. C. & Kristin Cast
- Verlag: Fischer
- Ausgabe: Hardcover
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Meinung:
Ich habe endlich die Buchreihe beendet, die ich vor Jahren begonnen habe und was soll ich sagen? Irgendwie war es doch leicht enttäuschend. Nicht nur, dass die Reihe für mich ihren Charme verloren hat, sondern die Geschichte wird in meinen Augen immer abgedrehter. Ja, wir sprechen hier von Fantasy Romanen und ja, es ist eine Jugendreihe. Trotzdem passiert für mich zu viel, was in meinen Augen nicht einmal mehr wirklich in die bereits erschaffen Fantasy Welt passt. Vor allem Teil 11 zieht den Schluss in meinen Augen einfach nur unnötig in die Länge. Man hätte locker die Handlung kurz und knackig in einem letzten Buch zusammenfassen können. Ansonsten finde ich den Schreibstil wie immer recht angenehm und die Spannung gegen Ende auch wieder recht gut.
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Fazit:
Alles in allem ist es ein durchaus passender Abschluss der Reihe, ich hätte mir nur etwas weniger drumherum gewünscht.
- Laini Taylor
Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
(319)Aktuelle Rezension von: Jula007Strange the Dreamer hat mich so positiv überrascht, da ich es zu einem früheren Zeitpunkt schon mal angefangen, aber abgebrochen hatte.
Als ich es dann dieses Mal anfing, war ich sofort verzaubert von dem Worldbuilding. Ich wollte sofort mit Lazlo die sagenumwobene Stadt finden und konnte sehr mit ihm mitfühlen.
Aber nicht nur die Story hat mich überzeugt, auch die Schreibweise fand ich super poetisch und hat mich vollkommen gefesselt.
- Aprilynne Pike
Der Kuss der Göttin
(227)Aktuelle Rezension von: wordworldIm Zuge des SuB Abbaus habe ich beschlossen, mich nochmals an die "Earthbound"-Reihe von Aprilynne Pike zu machen. 2013 erschienen habe ich bisher nur Band 1 der Fantasy-Trilogie, "Der Kuss der Göttin" gelesen. Band 2, "Die Liebe der Göttin" lag danach jahrelang ungelesen im Schrank, genau wie der dritte Teil (engl. "Earthrise"), der leider nie auf Deutsch erschienen ist. Da ich Band 1 als wirklich mitreißende Geschichte im Kopf hatte, habe ich beschlossen, mich der Reihe nun nochmal als Ganzes zu widmen und meine Eindrücke in einer Sammelrezension zusammenzufassen.
Die Geschichte rund um Tavia beginnt mit einem dramatischen Flugzeugabsturz, den sie als Einzige überlebt. Was zunächst wie eine klassische Coming-of-Age-Fantasy anmutet, entwickelt sich rasch zu einem mystisch aufgeladenen Abenteuer: Tavia ist eine Göttin, gefangen in einem Zyklus ewiger Wiedergeburt, auf ewig auf der Suche nach ihrem Seelenpartner. Doch ihr Schicksal ist größer – sie steht im Zentrum eines jahrtausendealten Krieges zwischen den Earthbounds (Göttern) und den Reduciata, einer Organisation, die nichts Geringeres plant, als die Auslöschung der Götter mit einem tödlichen Virus. Auch wenn der Auftakt genauso spannend und temporeich war, wie ich ihn in Erinnerung hatte, verliert sich die Handlung leider später in bekannten Erzählmustern. Trotz einiger überraschender Wendungen bleibt die Grundidee weitgehend vorhersehbar und folgt vertrauten Fantasy-Strukturen. Was mich 2014 vielleicht noch beeindrucken konnte, wirkte heute leider etwas fade auf mich.
Denn wer viel YA-Fantasy liest, wird das Gefühl nicht los, hier bereits Bekanntes in neuer Verpackung zu erleben. Während Band 1 noch eine solide Mischung aus Mysterium und Romantik bot und Band 2 die mythologischen Elemente vertiefte, zerfällt das Konstrukt spätestens mit dem dritten Band in Frustration und klischeehafte Dramaturgie. Die dramatische Zuspitzung – eine globale Bedrohung, mächtige Kräfte und ein letztes großes Opfer – sollte ein episches Finale bieten, stattdessen hinterlässt der Abschluss mit unlogischen Wendungen, charakterlichem Ungleichgewicht und unrunder Auflösung aber einen bitteren Nachgeschmack.
Aprilynne Pikes Sprache ist bildhaft und angenehm zu lesen. Gerade in den Anfangskapiteln und bei actionreichen Szenen gelingt es ihr, mit offenen Fragen und geschickt platzierten Andeutungen atmosphärische Spannung aufzubauen. Allerdings hemmen langatmige Gedankenpassagen und redundante Selbstreflexionen im Verlauf der Geschichte den Lesefluss und je weiter die Geschichte fortschreitet, desto deutlicher treten Schwächen zutage: überlange Monologe, ermüdende Gedankenschleifen und eine inflationäre Emotionalisierung bremsen die Handlung immer wieder aus. Besonders Band 3, der im Self-Publishing erschienen ist, leidet unter technischen und sprachlichen Mängeln.
Tavia ist eine widersprüchliche Protagonistin: Einerseits sensibel und überfordert von der Last ihrer Bestimmung, andererseits mit einer inneren Stärke ausgestattet, die gelegentlich durchscheint. Doch ihre Entwicklung bleibt durch zahlreiche innere Konflikte und übertriebene Selbstzweifel oftmals stecken und besonders gegen Ende werden ihre Entscheidungen zunehmend schwerer nachvollziehbar. Logan, der als dilígo – ihr ewiger Gefährte – konzipiert ist, steht ihr treu zur Seite, wirkt aber streckenweise mehr wie ein klischeehafter Retter als eine eigenständige Figur. Das Liebesdreieck mit Benson, dem charismatischen, zwielichtigen Freund aus der Vergangenheit, soll für etwas Ambivalenz sorgen, wirkt aber oftmals forciert und trägt mehr zur Verwirrung als zur Vertiefung der Handlung bei. Insgesamt fehlt den Nebenfiguren oft das Profil – sie dienen meist der Handlung oder den inneren Konflikten der Hauptfigur, ohne selbst echten Raum zur Entfaltung zu erhalten. So bleibt nach drei Bänden leider ein gemischter Eindruck zurück, sodass ich die Reihe nur für hartgesottene YA-Fantasy-Fans mit hoher Frustrationstoleranz empfehlen kann.
Fazit
"Der Kuss der Göttin" und "Die Liebe der Göttin" bieten streckenweise solide Urban Fantasy mit mythologischem Einschlag, gutem Tempo zu Beginn und interessanten Ideen. Doch trotz vielversprechendem Konzept schwächelt die Umsetzung mit wachsender Seitenzahl immer mehr: Klischeehafte Entwicklungen, eine überzeichnete Heldin und ein überstrapaziertes Liebesdreieck rauben der Reihe viel von ihrem Potenzial und hinterlassen besonders nach Band 3 einen sehr durchwachsenen Gesamteindruck.
3,5 Sterne für Band 1
- Colleen Houck
Fluch des Tigers - Eine unsterbliche Liebe
(206)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKelsey, Kishan und Ren sind endlich wieder vereint und auf dem Weg, sich in ein nächstes Abenteuer zu stürzen.
Als wäre das nicht schon genug, ist da noch diese Sache mit Ren, die Kelsey das Herz zerbricht. Ohne ihn, hat sie keine Kraft und trotzdem gibt sie nicht kampflos auf. Als Ren sie dann aber in die Arme von Kishan treibt, trifft Kelsey eine Entscheidung... - Ava Reed
Witches of Deadly Sins
(110)Aktuelle Rezension von: Lexy_KochAva Reed schafft mit Witches of Deadly Sins einen angenehmen, einladenden Einstieg in eine magische Welt, perfekt für LeserInnen, die cozy Fantasy und entspannte, stimmungsvolle Geschichten mögen. Die Atmosphäre wirkt warm und gemütlich, die Beschreibungen laden zu ruhigen Leseabenden ein.
Allerdings bleiben die Figuren anfangs etwas schwammig; sie gewinnen erst langsam an Tiefe, was zwar in vielen Reihen üblich ist, hier aber merklich zur gemächlichen Erzählgeschwindigkeit beiträgt. Insgesamt entwickelt sich die Handlung eher langsam, Spannungsspitzen fehlen, sodass die Story oft vor sich hinplätschert statt mitzureißen. Die Protagonistin gerät immer wieder in einen Konflikt mit ihrer Großmutter. Das war das ein oder andere mal ein wenig zu viel. Klar sollte hier die Distanz und Disput zwischen den beiden klargestellt werden, aber für mich war das ein wenig to much.
Ein zentraler Kritikpunkt ist die romantische/romantisierende Dynamik. Ein Protagonist wird offenbar als „nicht gut genug, oder nicht interessant genug“ empfunden. Seine hartnäckigen Werbungsversuche erzeugen bei der Hauptprotagonistin Unbehagen. Der andere männliche Charakter geht deutlich weiter: er taucht ständig auf, beobachtet und verfolgt sie. Dieses Verhalten wird dadurch verharmlost, dass er als attraktiv und anziehend dargestellt wird. Diese Logik hat für mich nicht funktioniert; Attraktivität darf nicht übergriffiges Verhalten rechtfertigen. Hier hätte ich mir entweder klare Grenzen, Konsequenzen oder mehr Widerstand der Protagonistin gewünscht, damit die Beziehungskonstellationen glaubwürdiger und verantwortungsbewusster wirken. Leider funktionieren die meisten neuen Romantasy Storys aber nicht mehr anders.
Für wen ist das Buch geeignet? Wer gemütliche, langsame Fantasy mit Wohlfühlatmosphäre sucht, wird sich gut unterhalten fühlen. LeserInnen, die realistischere Beziehungsmuster, stärkere Spannung oder klarere moralische Linien erwarten, könnten enttäuscht sein. Insgesamt ein solides, sympathisches Buch mit spürbaren Schwächen, aber mit einer soliden Grundstory, die gerade am Ende auch wieder Lust auf den zweiten Band macht.
Von mir gibt es in Pandoras Büchse versiegelte 3 von 5 Delicious Sternchen.
- P.C. Cast
Göttin des Lichts
(163)Aktuelle Rezension von: CrazycolorTigerDie Göttin des Lichts der Mythica-Reihe konnte mich leider gar nicht überzeugen. Sonst liebe ich diese Reihe wirklich sehr, doch dieses Buch konnte mich einfach nicht packen.
Die Handlung ist wirklich sehr langsam und wird sehr in die Länge gezogen. Es geschieht fast nichts und auch wie sich die beiden Protagonisten kennenlernen, ist nicht wirklich interessant. Daher bin ich ein wenig enttäuscht von diesem Band.
Auch viele Figuren sind mir wirklich nicht sympathisch und ich habe mich mehr durch diesen Band gekämpft, als ich eigentlich wollte.
Dass andere Charakter aus den anderen Bänden erwähnt werden und vorkommen, hat mich wiederum gefreut. Dennoch war das Ende nicht zufriedenstellend.
Viel mehr gibt es leider auch gar nicht zu sagen, denn die Geschichte ist in meinen Augen oberflächlich gehalten und die erotischen Szenen wirken so, als wären sie da, um ein wenig Handlung in die Geschichte zu bringen.
Dieser Band kann man, meiner Meinung nach, getrost auslassen.
- Jennifer Wolf
Nachtblüte. Die Erbin der Jahreszeiten (Buch 3)
(400)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenScheinbar ist die Jahreszeiten Reihe eine, die man mehr oder weniger unabhängig von einander lesen kann. Zumindest hatte ich das Gefühl, es ist nicht ganz so schlimm, wenn man Band zwei nicht gelesen hat. Natürlich fehlen Informationen, aber diese werden im Buch dennoch mehr oder weniger kommuniziert.
Dieser Band spielt sich mehr in der Welt der Menschen ab, als in der Welt der Götter. Es geht in erster Linie um den Sommer und sein Kind, beziehungsweise seine Enkeltochter. Doch ebenfalls im Fokus steht Aviv, der Frühling. Beide hängen sehr aneinander und werden von Schicksalsschlag zu Schicksalsschlag inniger in jeglicher Beziehung.
Im Gegensatz zu Band eins habe ich nur auch mehr Gefühl und Meinung zu Aviv. Dies liegt jedoch mit Sicherheit auch daran, dass Ilea ihn anders kennenlernt, als noch Maya. Zwischen Kopfschütteln, Schmunzeln und hysterischen kurzen Ausfällen, ist emotional viel dabei. Generell wird in der Reihe viel auf Emotion gespielt, und das auf weniger als 300 Seiten ist schon hart. Freundschaft und Liebe liegen hier eng beieinander und bringen Segen und zugleich tiefstes Bedauern und Trauer. Damit versteht sich die Autorin auf wenigen Seiten meisterlich umzugehen. Leider werden aber viele Sachen nicht richtig erklärt und ich habe manchmal das Gefühl, dass mehr Seiten zu besseren Verständnis verholfen hätten. Generell ist da so viel Platz für mehr, insbesondere bezüglich der göttlichen Welt.
Der Schreibstil ist einfach gehalten und die Perspektivwechsel bringen Abwechslung rein, die angenehm ist. Auch hier gilt wieder, wer sich ein Happy End wünscht, der bekommt irgendwas anderes. Zufriedenstellend ist es jedoch nicht wirklich. Insgesamt dennoch ein unterhaltsames Buch 🌷
- Amie Kaufman
The Other Side of the Sky – Die Göttin und der Prinz
(149)Aktuelle Rezension von: Aquarius15Über den Wolken schweben die prachtvollen und hochtechnologischen Himmelsstädte von Alciel. Darunter, auf der Erde existiert eine raue und dunkle Welt mit Tempeln und Magie. Doch keine der beiden Welten weiß von der Existenz der jeweiligen anderen. Eines Tages als Prinz North bei einer Flugschau vom Himmel abstürzt und in das Reich darunter gerät, findet ihn Nimh. Doch sie glaubt nicht an einen Zufall ihrer Begegnung. Sondern es bestätigt eine Prophezeiung. North der an so was wie Magie und Vorhersehung nicht glaubt, tut es Unfall ab. Aber für Nimh, die eine wiedergeborene Göttin ist, ist ihre Begegnung, dass wichtigste in ihrem Leben. Denn endlich hat sie einen Weg, eine Bestimmung der sie folgen kann. Norths einziger Gedanke ist, wie er wieder nach Hause kommen kann, denn sein Gleiter ist bei dem Sturz kaputt gegangen. Nimh bietet ihm ihre Hilfe an und sie gehen ein Bündnis ein. Die vielen Gefahren schweißen die beiden sehr schnell zusammen und bald wird daraus mehr als Freundschaft. Aber da Nimh eine Göttin ist, darf sie von niemanden berührt werden. Und Nimh hat Geheimnisse vor North. Wird ihre Beziehung diese Geheimnisse standhalten oder sie entzweien?
Der Schreibstil ist sehr bildhaft und flüssig. Ich bin schnell in die Geschichte eingetaucht. Mir hat sehr gut gefallen, wie man, wie North, langsam mit der Magie in Berührung kam.
Der Spannungsbogen wurde zunehmend aufgebaut. Ich finde es toll, wie man North und Nimh im Laufe der Geschichte besser kennenlernt. Aber beide wirken sehr viel erwachsener, als ein Mädchen und ein Junge in dem Alter.
Der erste Teil war sehr spannend und ich bin schon gespannt wie der zweite Teil sein wird. - Alana Falk
Gods of Ivy Hall, Band 2: Lost Love
(166)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneErin hat einen Fehler begangen, der eigentlich unverzeihlich ist – sie hat sich in Arden verliebt. Und das, obwohl ihr Herz längst in tausend Stücke gebrochen ist. Doch für die junge Rachegöttin bleibt keine Zeit, sich in ihrem Schmerz zu verlieren. Am Ivy Hall College muss sie weiter Seelen für Hades jagen. Pflichtbewusst erfüllt sie ihre Aufgabe, während tief in ihrem Inneren ein ganz anderer Kampf tobt: der verzweifelte Wunsch nach Freiheit, nach einer Zukunft für ihre Schwester Summer – und gegen diese dunkle, zerstörerische Wut, die sie Tag für Tag stärker zu überwältigen droht.
Als Arden plötzlich wieder vor ihr steht, wird Erin klar, dass ihre Gefühle für ihn vielleicht gefährlicher sind als alles andere, was ihr bisher begegnet ist.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte am Ende noch einmal mit Wendungen überrascht, mit denen ich so nicht gerechnet hatte – genau solche Momente liebe ich beim Lesen. Auch die Verbindung von Fantasy und griechischer Mythologie hat mich wieder total abgeholt.
Es gab zwar zwei Abschnitte der Geschichte, die sich für mich etwas gezogen haben. Kurzzeitig habe ich mich gefragt, wann wir eigentlich genau in diesen Teil der Handlung eingestiegen sind. Dafür kam die Auflösung am Ende dann recht geballt, als plötzlich viele Zusammenhänge auf einmal klar wurden. Trotzdem hat mir die Geschichte rund um Erin und Arden insgesamt wieder sehr gut gefallen.
Auch die Nebencharaktere haben die Geschichte für mich bereichert. Besonders Lyra mochte ich in diesem Band sogar noch mehr als zuvor. Aber auch die neuen Figuren wie Persephone und Pandora wurden spannend eingeführt und fügen sich stimmig in die Handlung ein.
Alles in allem eine gefühlvolle Geschichte voller Herz, innerer Konflikte und überraschender Entwicklungen, die mich wieder in ihre mythologische Welt gezogen hat. - Caroline Brinkmann
Aurora – Das Flüstern der Schatten
(98)Aktuelle Rezension von: booksonmycoffeetableEs geht um Aurora, die gegen den Damön, der Herr der Käfer, mit der Hilfe von Sol kämpfen soll. Sie findet sich aber ohne Errinnerung wieder und trifft auf einen Seemann Kaz. Ihre Vergangenheit holt sie ein und sie muss sich mit Verrat und Intrigen auseinandersetzen.
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Nun zu meiner Wertung:
Ich muss sagen, dass die Handlung wirklich interessant war und mir die Welt wirklich gefallen hat.
Ich finde, dass sich das Buch wirklich leicht und schnell lesen lässt. Die Kapitel sind kurz und der Schreibstil ist auch sehr einfach gehalten. Man wird am Anfang einfach in eine Handlung geworfen, wodurch man gezwungen ist, die Charaktere schnell kennenzulernen. Jedes Kapitel wird von einem anderen POV erzählt. Generell ist das Pacing schon übereilt und es gibt oft wenig „Zeit“ für Details.
Das ist an vielen Stellen total schade, da ich mir bei manchen Charakteren, Wendungen oder Intrigen schon mehr Tiefe und Details gewünscht habe.
Vor allem zum Ende gibt es sehr viele Wendungen und Dinge, die herausgefunden wurden, die wirklich sehr kurz und mit fehlender Skepsis oder Hinterfragen der Charaktere einfach so akzeptiert wurden, da man auch da den Eindruck hatte, das Pacing gibt den Details keinen Raum.
Darunter leidet das Worldbuilding ebenfalls. Auch total schade, da mir die Welt wirklich gefallen hat und ich mir auch da mehr Details gewünscht hätte.
Ich glaube, all dies wäre anders gewesen, wenn das Buch einfach länger gegangen wäre und damit mehr Raum für die Feinheiten hätte.
Das Buch war dadurch sehr fokussiert auf den Plot, welcher mir auch sehr gefallen hat. Es gab viele gute Ansätze, welche aber nicht vertieft wurden.
Deswegen gibt es von mir insgesamt eine Wertung von 🌟🌟🌟 (3/5)Instagram: @books_on_my_coffeetable























