Bücher mit dem Tag "goldgräber"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "goldgräber" gekennzeichnet haben.

36 Bücher

  1. Cover des Buches Die Gestirne (ISBN: 9783442754793)
    Eleanor Catton

    Die Gestirne

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    „Die im Rauchzimmer des Crown Hotel versammelten zwölf Männer wirkten, als hätten sie sich dort zufällig eingefunden. Aus ihrem Betragen und ihrer Kleidung zu folgern […] hätten sie zwölf Fremde in einem Eisenbahnwaggon sein können, jeder von Ihnen auf dem Weg zu einem anderen Viertel einer Stadt mit genug Nebel und Wasserläufen, um sie voneinander zu trennen; […].“ (Catton, 2015:15)

    Mit diesen Worten beginnt Catton ihren großen Roman und in dieser Konstellation findet sich der junge Walter Moody wieder, als er nach Neuseeland übersiedelt, um auf den Goldfeldern von Hokitika sein Glück zu versuchen. Zwölf Männer der Stadt – alle mit eigenen An- und Absichten weihen Moody – mehr zufällig und unwillig – in eine Geschichte ein, die bei Ihrem Zusammentreffen schon im vollen Gange ist. Ein Mann ist tot, ein weiterer verschwunden, mit ihm eine Menge Gold und dann gibt es da noch Anna Wetherell – zu denen jeder einzelne Mann eine ganz eigene Beziehung pflegt und die angeblich versucht habe, sich umzubringen. Jeder einzelne der zwölf versucht sich einen Reim auf die Geschehnisse zu machen und trägt ein Stück zur Aufklärung der Geschichte bei. Doch am Ende läuft alles bei fünf Personen zusammen, die eine Geschichte verbindet – die von Glück, Unglück und Zufall geprägt ist.

    An sich würde ich meine Rezension nie mit den exakten Worten des Anfangs eines Romans beginnen, doch Eleanor Cattons Formulierungen sind so wunderbar, dass die Versuchung nur all zu groß war und ihre Worte fügen sich perfekt in die Zusammenfassung der Geschichte ein. 

    Cattons Roman ist komplex, lang, durchaus vielschichtig und wunderbar konstruiert. Über viele Kapitel entfaltet sie ihre Geschichte um die Goldgräberstadt Hokitika, die einem Familienepos gleich daherkommt und die LeserInnen ins Neuseeland des 19. Jahrhunderts entführt. Dabei braucht man durchaus etwas Zeit, um sich mit allen Charakteren, der Handlung und dem Setting vertraut zu machen. Denn wir erfahren eine Geschichte, die durch viele Augen gefiltert wurde und dabei zunächst von keinem der eigentlichen Hauptcharakteren erläutert wird. Vielmehr sind es die Randfiguren, die im Mittelpunkt stehen und uns wiederum die Geschichte der eigentlichen Hauptprotagonisten erläutern. Dadurch entstand eine eigene Dynamik, Komplexität und Atmosphäre, der ich mich, zum Ende hin kaum, noch entziehen konnte. Diese Rasanz spiegelte sich auch im Aufbau des Buches wider, dessen Teile und Kapitel zum Ende hin immer kürzer wurden, ohne die Komplexität zu verlieren. Und gerade das hat mich besonders beindruckt. Eine vielschichtige Geschichte zu konstruieren ist eine Sache, dieses Niveau aber zu halten und am Ende alle losen Fäden zu einem Bild zu vollenden, eine ganz andere. Und das ist Catton ganz meisterlich gelungen.

    Kurzum: Eine toll konstruierte Geschichte mit allem was es braucht: spannenden Charakteren, ein gutes Setting, Dramaturgie und ein Gefühl für Sprache. Daher unbedingt zu empfehlen.

  2. Cover des Buches Im Land der weißen Wolke (ISBN: 9783404270019)
    Sarah Lark

    Im Land der weißen Wolke

     (460)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    London, 1852: Zwei junge Frauen treten die Reise nach Neuseeland an. Es ist der Aufbruch in ein neues Leben - als künftige Ehefrauen von Männern, die sie kaum kennen. Die adlige Gwyneira ist dem Sohn eines reichen "Schafbarons" versprochen, und die junge Gouvernante Helen wurde als Ehefrau für einen Farmer angeworben. Ihr Schicksal soll sich erfüllen in einem Land, das man ihnen als Paradies geschildert hat. Werden sie das Glück und die Liebe am anderen Ende der Welt finden? Ein fesselnder Schmöker über Liebe und Hass, Vertrauen und Feindschaft und zwei Familien, deren Schicksal untrennbar miteinander verknüpft ist.

    Das Buch:
    Eigentlich war ich nie der Mensch, der ein Buch von Sarah Lark lesen wollte. Obwohl ich historische Romane liebe und auch Liebesgeschichten mich begeistern können. Und obwohl die Bezeichnung Familien-Epos mich oft ködern kann, so waren die Bücher dieser Autorin für mich eher etwas, dass ich für mich abgeschrieben hatte.
    Doch nun habe ich den ersten Teil der Weißen-Wolke-Saga gelesen und das Buch konnte mich eindeutig überzeugen. 
    Beginnen wir mit dem Setting. London 1852 klingt schon mal ganz spannend. Die Kulisse wird eindrucksvoll geschildert auch die beiden weiblichen Protagonistinnen werden zum ersten Mal eingeführt. Beide sind mir von Anfang an sympathisch gewesen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch wenn Heiratsumstände heute ganz anders sind konnte ich doch nachvollziehen, warum Helen die Heiratsannonce anziehend fand.
    Ich kann nicht bestätigen oder widerlegen, ob die historische Wirklichkeit im damaligen London wirklich so war, wie es in diesem Buch beschrieben wurde, aber ich konnte es mir gut vorstellen. 
    Die kleinen Details haben mir das gut möglich gemacht. Und selbst wenn die Tatsachen nicht so stimmen würden, täte dies dem Buch dennoch keinen Schaden. Denn es ist so spannend geschrieben, dass man schon nach nur wenigen Seiten mehr erfahren möchte.
    Die beiden weiblichen Protas waren für mich eindeutig in diese Zeit geschrieben und so konnte es auch passieren, dass die beiden erst nach Neuseeland reisen mussten. Würde das Buch in der heutigen Zeit spielen, wären die Beweggründe nicht vorhanden oder vollkommen anders. 
    So sind es jedoch die Umstände, die die beiden Protas in eine neue Welt schicken. Und gemeinsam mit den beiden erkundet auch der Lese das unbekannte Land.
    Die Überfahrt wird genauso spannend gestaltet wie alles andere davor auch, doch der interessanteste Teil folgt eindeutig danach. 
    Denn nicht nur für Helen und Gwyneira war dieses Land neu, sondern auch für mich. 
    Dabei wird auch diese Kulisse so eindrucksvoll beschrieben, dass ich mir genau vorstellen konnte, wo die beiden gelandet sind. Ich konnte mir sowohl das Land, als auch die Berge und Seen gut vorstellen.
    Bis hierher weiß der Leser noch nicht, wie sich die beiden Männer gestalten werden, die Helen und Gwyneira heiraten sollen. Das bleibt zunächst ein Geheimnis, welches es noch spannender macht weiterzulesen. 
    Im Laufe des Romans wird diese Geheimnis jedoch geklärt und es stellt sich heraus, dass die beiden Frauen und ihre Schicksale miteinander verknüpft sind. Im weiteren Verlauf müssen die Beiden viele Hürden überstehen, erleben jedoch auch schöne Situationen. Obwohl das Buch mehr als 800 Seiten hat, wurde mir beim Lesen nie langweilig und ich wartet gespannt darauf, was als nächstes kommen möge. Und obwohl irgendwann der Alltag ins Leben der beiden Protas einzieht, so wird das Lesevergnügen doch nie gemindert. Denn immer wieder werden interessante Passagen über das Land, das Leben dort oder die Fauna und Flora eingebunden, die eindeutig darauf schließen lassen, dass die Autorin dieses Land wirklich gut kennt.
    Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, als würde ich in die Welt hineingezogen. Dabei gab es für mich viele liebenswerte, aber auch einige hassenswerte Figuren. Und obwohl das Buch mit einem kleineren Cliffhanger endet kann man das verzeihen, denn der nächste Band wartet schon auf einen ;)
  3. Cover des Buches Rivergold (ISBN: 9783841422248)
    Ally Condie

    Rivergold

     (52)
    Aktuelle Rezension von: lunalulu34

    Romys Freund wurde das letzte mal, als sie auf einem Baggerschiff waren von Piraten getötet. Seit diesem Tag hat Romy nur eins im Sinn. Sie will Rache. Sie hat die Baggerschiffe zu mechanischen Todesfallen für die Piraten umgebaut und begibt sich nun zur letzten Fahrt eines ihrer Schiffe selbst an Bord. Doch diese letzte fahrt verläuft nicht so wie geplant. 

    Ich habe bisher erst ein anderes Buch der Autorin gelesen, muss aber sagen, dass mir der Schreibstil sehr zusagt. Die Idee, mit den Baggern, die nach Gold graben fand ich sehr interessant, vorallen da der Titel absolut passend ist. Ich glaube ich hätte mir etwas mehr Gefühl und Liebe gewünscht, andererseits hat mir sehr gefallen, dass es davon eher weniger gab und nur dezent Liebesgefühle angedeutet wurden. Rachegelüste, Wut, Selbstzweifel, Reue und sämtliche anderen negativen Gefühle gab es dagegen genug. Dennoch waren die Charaktere, abgesehen, von der Protagonistin Romy insgesamt etwas oberflächlich beschrieben und ich habe mich schwergetan mitzufühlen. Am meisten gelang mir das noch bei den Piraten. Insgesamt hat mir das Zusammentreffen und die Entwicklung aller Charaktere am besten gefallen. 

    Fazit: Ein etwas anderes dystopisches Jugendbuch mit einer interessanten und neuen Idee, die noch nicht völlig ausgeschöpft wurde.

  4. Cover des Buches Tara und Tahnee (ISBN: 9783522184670)
    Patrick Hertweck

    Tara und Tahnee

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Franci_Becker

    Obwohl es sich um eine Geschichte handelt, die dem Kinderbuchbereich zugeordnet wurde, möchte ich das Abenteuer von Tahnee und Tara jedem empfehlen. Patrick Hertweck weiß wie man jung & alt unterhält.

    Ich bin durch die äußerst angenehme, wenn nicht sogar mitreißende Sprechstimme von Christiane Marx nach Sierra Nevada der 1856er gereist. Während Tahnee im Wilden Westen bei ihrem Vater aufwächst, bis dieser spurlos verschwindet und das junge Mädchen bedroht wird, lebt Tara behütet mit ihrem Großvater in San Francisco. Erzählt wird aus der Sicht beider Elfjähriger, sodass man die gefährliche Flucht von Tanneh samt der beschwerlichen Reise hautnah miterlebt, andererseits Tara durchTagebucheinträge kennenlernt – solange, bis sich die beiden Kinder treffen & das Geschehen zusammen läuft.

    Obwohl leicht & altersgerecht geschrieben wurde, baut der Autor eine Spannung auf, die der greifbaren Atmosphäre in nichts nach steht. Die Handlung ist lebendig &, trotz einer gewissen Ahnung wie alles zusammen hängt, bleibt das Interesse konstant aufrecht. Ich finde, dass das typische Wild-West-Feeling wurde gekonnt umgesetzt & die Charaktere detailliert ausgearbeitet wurden, sodass der Leser / Hörer nicht umhinkommt dieses Buch ins Herz zu schließen. Natürlich gibt es weitere Figuren, die der Geschichte zuträglich & wichtig für den Verlauf sind.

    Zusammen gefasst: Kinder, die durch ihre Stärke & ihren Mut faszinieren & eine wunderbare Vorbildfunktion abgeben. Knapp sieben Stunden bangte, hoffte ich mit, während ich der fabelhaften Sprecherin lauschte.

    Ein ereignisreicher Abenteuerroman, der von Patrick Hertweck prall gefüllt wurde – nicht zuletzt mit Freundschaft & Spannung.

  5. Cover des Buches Das Gold der Maori (ISBN: 9783404260881)
    Sarah Lark

    Das Gold der Maori

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Kathleen O’Donnell und Michael Drury befinden sich im Taumel ihrer ersten großen Liebe. Gemeinsam träumen sie 1846 davon, der Armut und Hungersnot in Irland zu entfliehen und nach Amerika überzusiedeln. Als Kathleen schwanger wird, wollen sie ihre Heimat so schnell wie möglich verlassen, doch dazu brauchen sie Geld, das Michael wie üblich durch Gaunereien zu beschaffen versucht. Diesmal wird er wegen seines Korndiebstahls für die Schwarzbrenner jedoch verhaftet und nach Australien deportiert. Zwar schwört er Kathleen, zu ihr und dem Baby zurückzukehren, um die Schande zu mildern verheiraten ihre Eltern sie aber mit einem Viehhändler, der mit ihr nach Neuseeland auswandert. Für Kathleen bricht durch ihren grausamen Mann ein Martyrium an, von dem Michael nichts ahnt. Auf dem Gefangenenschiff lernt er das wegen Mundraubs verurteilte Freudenmädchen Lizzie Owens kennen. Nachdem Lizzie ihm auf der Strafinsel hilft zu fliehen, verschlägt es sie gemeinsam ebenfalls nach Neuseeland.

    Großangelegte, in Neuseeland spielende Familiensagas mit romantischen Verwicklungen und einem reichhaltigen historischen und kulturellen Hintergrund sind eine von Sarah Larks Spezialitäten. Oft wird ihren Hauptfiguren darin übel mitgespielt, so auch im Auftaktband der Kauri-Trilogie, in dem ein fast zwanzig Jahre langer, beschwerlicher und verschlungener Weg vor ihnen liegt. Die Autorin lässt die Leser ganz nah am Schicksal der drei Protagonisten teilhaben und verstrickt sie in eine ebenso ungewöhnliche wie faszinierende Dreiecksbeziehung, die sehr ans Herz geht. Michael steht gewissermaßen zwischen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während er Kathleen, die für ihn unerreichbar scheint, glorifiziert, bemerkt das charmante, aber unbedarfte Schlitzohr nicht, was es an der zupackenden Lizzie hat. Da jede der Frauen für sich genommen etwas Besonderes darstellt, ist es eine Freude, dass beide schließlich ihr Glück finden, auch wenn nur Eine am Ende Michael bekommt. (TD)

  6. Cover des Buches Der Klang des Muschelhorns (ISBN: 9783404173037)
    Sarah Lark

    Der Klang des Muschelhorns

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Der Klang des Muschelhorns ist der 2. Teil von der Trilogie von Sarah Lark, 928 Seiten.

    Es geht weiter in der Geschichte um Ida und Cat und ihrer Farm Rata Station. In dieser Geschichte Spielen aber die Kinder von Ida und Cat, Linda und Carol sowie Mara die Hauptrollen. Auch Eru der Sohn von Jane mit dem Häuptling. Ich muss sagen mir wahr es manchmal fast zu blutrünstig der Krieg der Maori gegen die Weissen. Zum Glück kam es schlussendlich  mehr oder weniger Gut raus.

    Von mir 4 von 5 Sternen

  7. Cover des Buches Zeitrausch - Spiel der Zukunft (ISBN: 9783401510682)
    Kim Kestner

    Zeitrausch - Spiel der Zukunft

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Sarah04

    Die Idee mit den Realitäten ist gut doch sehr sehr schlecht umgesetzt. Es wird durch das Buch immer verwirrender, Gefühlt was die Autorin auch verwirrt als dieses Buch geschrieben wurde. Manche Stellen sind gut geschrieben, diese werden dann aber mit anderen Stellen wieder verwirrt dargestellt. Ich selbst werde diese Reihe jetzt abbrechen, da diese verwirrende Darstellung der Realitäten kein gutes Gefühl beim Lesen erzeugt sondern eher Kopfschmerzen hervorruft. 

  8. Cover des Buches Mr Griswolds Bücherjagd - Der Unlösbare Code (ISBN: 9783958541207)
    Jennifer Chambliss Bertman

    Mr Griswolds Bücherjagd - Der Unlösbare Code

     (17)
    Aktuelle Rezension von: AdelheidS

    Emily und ihr bester Freund James sind wieder auf Rätseljagd. Auf der Suche nach der Lösung für den sagenumwobenen unlösbaren Code heften sie sich an die Fersen ihres Lehrers der eine eigene Quest löst - dabei begeben sich alle in große Gefahr. Denn überall wo ein spezielles Buch gefunden wird bricht kurz darauf ein Feuer aus.

    Cover: Sehr schön gelungen.

    Meine Meinung zum Buch: Dies ist der zweite und mttlere Band um Emily und James und ihre Liebe zu Büchern und Rätsel. Der erste Band war fesselnder als dieser und auch die Rätsel treten etwas in den Hintergrund. Da hätte ein wenig mehr Spannung rein gehört. Trotz allem war der Schreibstil gut zu lesen und es wurden auch einige Botschaften vermittelt wie die Auswirkung wenn man unangenehmes zu lange aufschiebt oder auch, dass manchmal mit Verständnis aus Rivalen Freunde werden können. Auch dass man nicht aufgeben soll und für andere da zu sein ist thematisiert und sich mal was neues zuzutrauen. Alles in allem ein solider Jugendroman mit Potential nach oben. Bin schon auf den finalen Band gespannt. Da geht es dann nach Alcatraz in einen Escape room. 

    Fazit: 2. Band einer Trilogie - schwächer als Band 1 - trotzdem lesenswert.

  9. Cover des Buches Das Geheimnis des Winterhauses (ISBN: 9783404178995)
    Sarah Lark

    Das Geheimnis des Winterhauses

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Ellinor erfährt durch Zufall dass Sie und Ihre Mutter nicht blutsverwandt mit der restlichen Verwandtschaft sind. Die Neugierde ist bei ihr geweckt und sie macht sich auf Spurensuche. Diese beginnt in Dalmatien und führt sie nach Neuseeland. Und dort findet sie mehr als nur ihre Verwandtschaft.


    Die Grundhandlung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Stellenweise war die Geschichte etwas langatmig und leider haben mich sehr viele Kleinigkeiten in dieser Geschichte gestört.

    Zuerst mal der Name der Protagonistin, wenn die Geschichte in Wien startet (weil Österreich die Heimat ist) ist der Name nicht authentisch. Außerdem ist diese furchtbar naiv und unterwürfig, fast ein Dummchen.

    Ihr Gatte und weitere Personen wirken in dieser Geschichte total unsympathisch. Der Ehemann soll es wohl auch sein, aber manche Randperson hätte dafür keinen Grund.

    Zwei von einander unabhängige Frauen, auf 2 verschiedenen Kontinenten, verwenden die selben Redephrasen.

    Die sterbenskranke Cousine, die eine Niere braucht, kann 3 Monate danach einen Trip nach Neuseeland machen usw.

    Von diesen Unstimmigkeiten gibt es in diesem Buch einfach zu viele als dass es ein toller Roman wäre.


  10. Cover des Buches Letzten Montag habe ich das Böse besiegt (ISBN: 9783864291531)
    Antje Herden

    Letzten Montag habe ich das Böse besiegt

     (16)
    Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannika

    Cover/Bilder: 
    Kurt klettert auf einer schwarzen riesen Schlange, während sich Tilda und Sandro auf der Rückseite hinter dem Schwanz verstecken.


    Zum Buch:
    Kurt, Tilda und Sandro fliegen in den Ferien zu Kurts Mutter Konstanze nach Surinam. Sie soll dort für einen niederländischen Kaufmann antike Schätze / Juwelen finden. Aber als die drei im Dschungel ankommen, ist Kurts Mutter verschwunden. Der schleimige Ausgrabungschef ist den dreien nicht geheuer und die anderen Teammitglieder sind wegen des Verschwindens von Kurts Mutter sehr besorgt. Die Kinder packen daraufhin ihre Rucksäcke und ziehen los, um  Konstanze zu suchen.


    Ich legte mich auf den Rücken und schaute die langen Lianen bis in die Baumkronen der Urwaldriesen hinauf. Eben noch hatten wir mit einer Sintflut gekämpft, und lagen wir hier, nass, aber satt, in der warmen Sonne. 

    "Das Paradies und die Hölle sind manchmal ganz schön nah beieinander", meinte Sandro.


    Und dabei erleben sie das Abenteuer ihres Lebens.


    Meine Meinung:
    Letzten Montag hab ich das Böse besiegt. Natürlich waren wir wieder zu dritt. Wer mich kennt, hat sich das bestimmt gleich gedacht. Allen anderen kann ich sagen: Ich war - zum Glück - nicht allein! Meine Freunde Sandro, die Prinzessin und ich erlebten gemeinsam den wildesten und gefährlichsten Sommer unseres Lebens. Obwohl wir das natürlich nicht ahnen konnten, als die Sommerferien begannen.


    Der Einstieg in Teil 2 der Triologie zeigt einem schon was uns, die wagemutigen Leser, erwartet.
    Unsere drei Freunde sind wieder, frisch gestärkt nach dem ersten Abenteuer, von dem sie leider niemandem erzählen dürfen. Hätte ihnen eh keiner geglaubt.


    Und anstatt interessanter Sommerferien an Ausgrabungsstätten, kämpfen die drei im Dschungel ums Überleben. 
    Wir haben den Mut, den Erfindergeist und den Zusammenhalt der drei Protagonisten bewundert. Seit dem ersten Band (Letzten Donnerstag ...) haben sich die drei weiter entwickelt, ihre schulische Trennung wird kurz erläutert, aber man stellt fest, das sie im Grunde noch stärker zusammen gewachsen sind. Die Prinzessen spricht fast permanent aus, was Kurt denkt. Das vor zu lesen ist lustig, weil meine Kinder erst dachten ich würde immer alles zwei mal lesen.
    Und das sich die drei auch äußerst gründlich auf die Reise vorbereitet haben, z.B. in dem sie vorher holländisch gelernt haben, ist einfach fantastisch zu lesen.


    Fazit: 
    Spannend bis zur letzten Seite. Unbedingt lesen - aber in Reihenfolge!
  11. Cover des Buches Goldfields (ISBN: 9782919803699)
    Izabelle Jardin

    Goldfields

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Klappentext von Goldfields:

    Einmal mehr verknüpft Izabelle Jardin über Jahrhunderte hinweg die Lebenswege starker Frauen und entführt uns in eine längst vergangene Epoche, die bis heute nachwirkt.

    London 2012: Die junge ehrgeizige Robin begegnet bei einer Abendgesellschaft auf einem englischen Landsitz einer faszinierenden alten Dame. Mit ihren Erzählungen entführt sie Robin ins London des Jahres 1851.

    Beatrice Ames, Tochter einer wohlhabenden Reederdynastie, ist schön, hat einen scharfen Verstand und mitreißende rhetorische Fähigkeiten. All ihr Denken und Handeln gilt sozialen Reformen und der Durchsetzung des Frauenwahlrechts – Ziele, die Beatrice mit einem hochangesehenen Mitglied des britischen Oberhauses verbinden, mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre hat.

    Doch Beatrices Talent, die Menschen zu begeistern und revolutionäre Kräfte zu entfesseln, ist nicht nur der Obrigkeit ein Dorn im Auge, sondern auch ihrem Bruder und Vormund Henry. Als sie England in Richtung Australien verlassen muss, lernt sie eine fremde raue Welt kennen. Und den attraktiven jungen Iren Peter O'Lalor …

    Meine Meinung:

    Auch im 2. Teil der "Funken der Vergangenheit-Reihe", konnte Izabelle Jardin mich wieder mehr  als begeistern.
    Er spielt auch, wie in "Funkenflug", dem 1. Band der Reihe, in zwei Zeitepochen.

    Izabelle Jardin entführt uns in das Jahr 2011, in der Robin auf einer Abendgesellschaft die ältere Dame Margaret kennenlernt, die ihr die unglaubliche Geschichte von Beatrice, der Schwester von Henry Ames, welcher mir aus "Funkenflug" noch bestens bekannt war, erzählt.

    Zwei Jahre später wird Robin von der Journalistin Faye, auch bekannt aus dem 1. Band, zu einem Interview gebeten. Robin weiß etwas über Faye und willigt endlich ein, die Geschichte um Beatrice Ames zu erzählen.
    Dann reisen wir in das Jahr 1851 und erfahren, was mit Beatrice, der Schwester von Henry Ames, damals geschehen ist und wie sie letztendlich in Australien landete.

    Wieder konnte mich die Autorin von der ersten Seite an begeistern. Ihr flüssiger und bildgewaltiger Schreibstil war fesselnd und die Charaktere hervorragend ausgearbeitet. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei und mir wurde wieder bewusst, mich welchen Einschränkungen die Frauen damals leben mussten.

    Ich kann Euch auch diesen 2. Band wärmstens empfehlen und man kann ihn unabhängig vom ersten Band lesen. Allerdings begegnet man auch vielen Charakteren aus "Funkenflug" wieder, weshalb ich diese Reihe in der richtigen Reihenfolge lesen würde.

    Sehr gerne vergebe ich hier 5 von 5 Sternen.

  12. Cover des Buches Oliver Twist (ISBN: 9781407145457)
    Charles Dickens

    Oliver Twist

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Caro_Lesemaus
    Der Waisenjunge Oliver Twist wächst in elenden Verhältnissen im Armenhaus auf und flieht nach einer missglückten Anstellung bei einem Sargbauer nach London. Dort gerät er in die Fänge einer Diebesbande, deren Meister Fagin auch Oliver Tricks beibringt. Beim ersten Diebeszug wird Oliver von seinen Kameraden im Stich gelassen und versteht eigentlich erst dann, wozu die ganzen erlernten Tricks nützlich sein sollen. Oliver ist erschüttert und wird von einem netten älteren Herren, Mr. Brownlow, in dessen Haus aufgenommen. Doch Olivers neu gewonnenes Zuhause soll ihm nicht lange vergönnt sein. Mr. Brownlow schafft es schließlich, Olivers Identität ans Licht zu bringen und damit seinem Leben die entscheidende Wendung zu geben.

    Dieser Klassiker stand schon lange auf meiner Leseliste, musste aber häufig hinter anderen Büchern zurück stehen. Umso mehr freue ich mich, ihn nun endlich kennen gelernt zu haben. Die Sprache ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, wie es meistens bei Klassikern der Fall ist. Dickens vermag es allerdings, eine wirklich schöne Geschichte zu erzählen. Die Erzählung wurde ursprünglich als Fortsetzungsroman in Zeitungen veröffentlicht, sodass die Kapitel recht kurz und durch inhaltszusammenfassende Überschriften gekennzeichnet sind. So kommt es vermutlich auch zustande, dass es zwischendurch Kapitel gibt, in denen Olivers Schicksal keine Rolle spielt und man keine Informationen erhält, wie es mit ihm weitergeht. Für mich waren diese Kapitel reine Verzögerungen, die nicht den Effekt hatten, einen Spannungsbogen aufzubauen. Zum Teil entstanden dadurch leider sogar Längen, die als Nebengeschichte für die eigentliche Handlung nicht unbedingt notwendig waren. Für diese Phasen der aufkommenden Langeweile zwischendurch muss ich einen Stern abziehen.
    Die Figuren des Buches sind in ihren Charakteren vielfältig und werden so eindrücklich beschrieben, dass man sie sich lebhaft vorstellen kann. Überraschend war für mich, dass die berühmte Figur des "Artful Dodger" eigentlich nur eine kleine Nebenrolle einnimmt. Ich hatte irgendwie die ganze Zeit noch auf seinen großen Auftritt gewartet. So kann man sich mit seinen Erwartungen insbesondere bei einem berühmten Werk täuschen...

    Fazit:
    Ein absolut lesenswerter Klassiker, dessen Geschichte jeder kennen sollte. Leider kommt er nicht ohne Längen daher und erhält von mir deshalb auch nicht die volle 5-Sterne-Bewertung. Dickens versteht es jedenfalls, Geschichten zu erzählen und ich freue mich schon auf den nächsten Klassiker, der im Regal wartet.
  13. Cover des Buches Die Tochter des Goldsuchers (ISBN: 9783899415025)
    Nora Roberts

    Die Tochter des Goldsuchers

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Eigentlich liebe ich die Romane dieser Autorin - das vorliegende Buch kann sich aber nicht in die tollen Werke der Autorin einreihen. 

    Die Handlung ist angelehnt an den Roman "Geheimrezept zum Glücklichen". Dort versucht sich die Protagonistin als Schriftstellerin und schreibt ein Buch: Nämlich dieses Buch hier. Insofern ein toller Ansatz - aber leider hat sich die Autorin wohl die Protagonistin zum Vorbild genommen, deren Erstlingswerk das darstellen soll. Man merkt dem Buch das fehlende Können an -- leider!

    Die Figuren sind flach und ohne Konturen, dafür voller Klischees. Das Geschehen hebt sich in keiner Weise vom üblichen Hin-undHer zwischen den "Liebenden" ab und die Ausgestaltung der Handlung mit Revolverhelden und Indianern erinnert an ein Kinderbuch. Davon kann nur das Liebesgeplänkel und die paar schönen erotischen Passagen ablenken.

    Nur die gewohnt flüssige Schreibweise mit ein paar gefühlvollen Stellen haben dem Buch die Einstufung als "Flop" erspart. Trotzdem kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass die Autorin zu diesem Werk kaum etwas beigesteuert hat - wenn überhaupt----!

  14. Cover des Buches Deadwood (ISBN: 9783935890823)
    Pete Dexter

    Deadwood

     (39)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Einfache Geschichten einfacher Menschen mit einfachen Lebensweisheiten. Der Autor hüpft ständig zwischen den Protagonisten und verliert sich in ihren Schicksalen. Die Atmosphäre in Deadwood ist gut erfasst und die damalige Zeit im Wilden Westen gut beschrieben. Mehr aber auch nicht.
    Wie auch immer - Langweilig.

  15. Cover des Buches Das Lachen der Yanomami (ISBN: 9783738031041)
    Nina Hutzfeldt

    Das Lachen der Yanomami

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Solengelen

    Kurzbeschreibung

    Als Helene stirbt, steht Andrea vor einem Scherbenhaufen. Sie hat nicht nur ihre Mutter verloren, sondern auch eine enge Freundin. Beim Ausräumen der Wohnung findet Andrea einen geheimnisvollen Brief, der einen Hinweis auf ihren unbekannten Vater enthält. Ihre Freundin Mareike bestärkt sie in ihrem Wunsch, ihren Vater kennenzulernen.

    Doch wo ist er und wie soll sie ihn finden?

    1993: Samuel unternimmt mit Jean eine Abenteuerreise in den Regenwald Amazoniens. Niemals hätte er erwartet, was ihm dort widerfährt. Er trifft nicht nur auf einen besonderen Menschen, sondern erkennt auch sein wahres Ich und fängt an, an seinem alten Leben zu zweifeln.

    Was will er wirklich?

    Fazit

    Andrea findet nach dem Tod ihrer Mutter Hinweise auf ihren Vater, den sie nie kennen gelernt hat. Da sie mit ihrer Klasse eine Fahrt nach England geplant hat, beschließt sie vorab dem Hotel einen Besuch abzustatten. Dort angekommen lernt sie Christopher kennen. Er hilft ihr bei der Suche nach ihrem Vater. Aber was verschweigt er ihr? Und was ist, wenn Andrea ihrer Vater gefunden hat, wird es so sein, wie sie es sich vorgestellt hat, was erfährt sie über die Beziehung zwischen ihrem Vater und ihrer Mutter? 

    Im zweiten Handlungsstrang, der in der Vergangenheit liegt, lernt der Leser Samuel kennen, der sich seinem verstorbenen Vater zuliebe auf ein verwegenes Abenteuer einlässt und uns in eine geheime exotische und bedrohte Welt entführt. In eine Welt voller Gier, die ein Paradies bedroht. 

    Wie hängen die beiden Geschichten zusammen? 

    Der leichte, aber auch bildhafte Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Ich bin in England an Andrea's Seite gewesen, genauso wie im Dschungel bei Samuel und den Ureinwohnern. 

    Die beiden Handlungsstränge wechseln sich ab. Obwohl einer in der Vergangenheit und der andere in der Zukunft spielt, kann man beiden gut folgen. Allerdings finde ich die Geschichte um Samuel und die Ureinwohner interessanter, als die Geschichte um Andrea. Es hat mir immer wieder Gänsehaut beschert und es hat mich an reale diesbezügliche Ereignisse in erschreckender Weise widerspiegelt. 

    Die Autorin versteht es, den Leser bis zum Schluss über die Zusammenhänge der beiden Handlungsstränge im Unklaren zu lassen. "Das Lachen der Yanomami" regt zum Nachdenken an, zum Nachdenken über uns Menschen, über unsere Gier und was wir anderen und unserer Umwelt damit antun. 
  16. Cover des Buches Zwei Bräute zuviel (ISBN: 9783865917898)
    Mona Hodgson

    Zwei Bräute zuviel

     (14)
    Aktuelle Rezension von: pallas
    Dieses Buch ist ein wunderschöner erster Teil einer Serie, die von der Newcomerin "Mona Hodgson" verfasst wurde 

    Es beschreibt das Leben der Menschen im Cripple Creek, Colorado, U.S.A. des 19 Jahrhunderts
    Der Vater der Familie, Sinclair, ist beruflich nach Frankreich versetzt worden. Seine vier zurückgelassenen Töchter müssen sich nun auf ihre Selbständigkeit verlassend alleine durchschlagen. Ida und Vivian gehen in der Zwischenzeit zur ihrer Tante - zumindest so lange, bis sie ihre Ausbildung beenden konnten.
    Nell und Kat gaben eine Heiratsannonce auf, um in ihrer aktuellen Situation einen geeigneten Lebenspartner zu finden. Das Leben führte sie auf diese Weise in das Städtchen Cripple Creek,  Colorado.
    In Colorado angekommen, erscheint jedoch niemand um sie vom Bahnhof abzuholen. Schon bald stellt sich heraus, dass Kats zukünftiger Mann ein Alkoholiker und Spieler ist. Nells geplanter Bräutigam ist hingegen in familieren Angelegenheiten unterwegs.
    Beide junge Damen finden in der Hotelbesitzerin Hattie eine wahre Freundin. Ihre Unterstützung in vielen Belangen  ist den beiden Frauen eine große Hilfe.
    Kurz nach der Ankunft bricht in dem Städtchen Cripple Creek ein verheerendes Feuer aus, bei dem viele Menschen ihre Unterkünfte und einige sogar ihr Leben verlieren. Kat findet ein Weisenmädchen Rosita dessen sie sich annimmt und in ihr Herz schließt.

    Die Geschwister müssen viel leisten und nur der Glaube an Gott hält sie in den anstrengenden Wirrungen aufrecht. Dieser Aspekt gefällt mir ganz besonders an dem Buch: Die gläubigen Gedanken der Schwestern sind in stiller Rede erfahrbar. So kann man als Leser in die Gedankenwelt der handelnden Personen schlüpfen, deren Erfahrungen teilen und aus dem Gegebenen lernen.
    Ich möchte nicht alles verraten, nur so viel: wo Gott ist, da gibt es auch erfüllende Wege um schließlich doch glücklich zu werden.

    Das Werk zeichnet sich durch einen sehr lebendigen, flüssigen Schreibstil aus.
    Das Buch hat mich sehr beeindruckt und seine Story gefesselt. Ganz besonders nachhaltig bleibt im Gedächtnis, wie die Menschen auch in der extrem schwierigen Zeit im Westen der USA nicht den Schicksalsschlägen erlegen sind und im Glauben an Gott ihr Leben, "ihr Städtchen" aufbauten und damit Hoffnung auf eine gute Zukunft hatten.
    Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, von dem ich erfuhr, dass es über das Leben der nächsten Schwester Ida berichten wird.
  17. Cover des Buches Éanna - Verheißenes Land (ISBN: 9783401061931)
    Leonie Britt Harper

    Éanna - Verheißenes Land

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Tolles Buch. Mitreißend und spannend. Jedoch finde ich es nicht so gut, dass sie sich am Ende für Patrick entscheidet, und nicht für Brendan, der mit ihr all die Leiden durchgemacht hat. Das hat mich ein wenig "geärgert"! Ansonsten supertoll, wie die anderen.
  18. Cover des Buches Die drei ??? und der Phantomsee (ISBN: 9783865364289)
    William Arden

    Die drei ??? und der Phantomsee

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Zwillingsmama2015

    Im zweiten Fall der Juniordetektive aus Rocky Beach geht es um einen sagenhaften Schatz, den der schottische Seemann Angus Gun aus seiner Heimat mitgebracht und gut versteckt hat. Die drei Fragezeichen wollen der Familie helfen, dass Rätsel um den Schatz zu lösen - dabei kommen sie in viele gefährliche Situationen und treffen auf einen gewieften Verbrecher. 

    Diesen Fall haben ich schon sehr oft gehört, so dass er jetzt nicht mehr so spannend für mich ist, dennoch ist er toll und so schön sagenhaft mit den alten Tagebüchern und den Briefen.

  19. Cover des Buches Gold (ISBN: 9783312004867)
    Blaise Cendrars

    Gold

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Auf fremden Pfaden (ISBN: 9783847256533)
    Karl May

    Auf fremden Pfaden

     (19)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    8 Geschichten von Karl May teils humoristisch, teils missionarisch, aber immer spannend umgesetzt. Viele Länder, viele bunte farbige schillernde Geschichten.
  21. Cover des Buches Feuerbucht (ISBN: 9783426520246)
    Patricia Shaw

    Feuerbucht

     (53)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    Australien 1868 die Geschwister Emilie und Ruth kommen als Gouvananten von England in dieses rauhe Land. Alles ist viel anders als sie es sich vorgestellt hatten. Sie finden den Menschenschlag dort sehr grob. Die Vermittlung klappt nicht und sie müssen sich selbst Stellen suchen. Beide sind nicht begeistert von ihren Arbeitgebern, doch aus Not ergeben sie sich ihrem Schickal. Emilie lernt bald Mal einen jungen Mann kennen, der später unschuldigt für einen Goldraub mit Mord verhaftet wird. Emilie setzt alle Hebel in Bewegung um ihn durch einen guten Anwalt aus dieser schlechten Lage zu befreien. Sie zweifelt nie an ihm. Ruth dagegen sitzt einem Betrüger auf und es zieht sie zurück nach England als ihre Stiefmutter stirbt. Der Vater hatte die beiden Mädchen verstoßen, als er eine neue Frau kennenlernte die gegen die Töchter war. Das war der eigentliche Grund warum die Beiden nach Australien gingen.   Emilie findet letztendlich ihr Glück in dem neuen Land. Di Geschichte ist sehr abwechslungsreich und kurzweilig. Man taucht in die Geschichte Australiens ein und erfährt wie schwer es die Menschen damal hatten und viele von ihnen sehr arm waren..
  22. Cover des Buches Goldrausch in Kalifornien (ISBN: 9783957511751)
    Rainer M. Schröder

    Goldrausch in Kalifornien

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Nele
    Bei "Goldrausch in Kalifornien" von R. M. Schröder handelt es sich um einen Jugendroman, der zur Zeit des Goldrausches in Kalifornien spielt. Der Schweizer Sutter baut sich mit eigenen Mitteln und Hilfe der Einheimischen in Kalifornien eine ganze Siedlung auf. Auch am oberen Fluss wird mit Hilfe von Mormonen einen Windmühle gebaut. Eines Tages taucht der oberste Handwerker von dort oben bei Sutter im Camp auf und hat ihm etwas mitzuteilen: auf dem Boden des Flusses liegen Goldnuggets in Hülle und Fülle - man müsste sich nur danach bücken. Sutter setzt jetzt natürlich alles darauf an, dass niemand davon erfährt, denn er weiß, dass ihm sonst das selbst bewirtschaftete und erbaute Land unter den Fingern weggerissen wird, wenn man hier überall Gold finden kann. Das ist leider nicht so einfach wie er denkt ... Naja, das Buch war für kurze Zeit unterhaltsam, es las sich sehr schnell weg, der geschichtliche Hintergrund mag auch gut recherchiert sein. Doch muss ich sagen, dass mich die Geschichte an sich nicht überzeugt hat, es wurde versucht Spannung aufzubauen, was doch meiner Meinung nach nicht gelang. Ich würde sogar soweit gehen, dass es selbst als Jugendbuch ein wenig zu langweilig ist. Die Umstände der Zeit und des Aufbaus Kaliforniens sind sehr gut beschrieben, jedoch meiner Meinung nach alles etwas platt.
  23. Cover des Buches Arzt und Helfer in Alaska (ISBN: 9783871581809)
    Adele Comandini

    Arzt und Helfer in Alaska

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Der Komet (ISBN: 9783869710679)
    Hannes Stein

    Der Komet

     (34)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    In Sarajewo hat das Attentat auf den Thronfolger Franz Ferdinand nicht stattgefunden, denn der zukünftige Monarch war schlau genug nach einem ersten gescheiterten Versuch, sich nicht noch einmal der Gefahr auszusetzen. Damit wurde nicht nur der erste sondern auch der zweite Weltkrieg verhindert und die Weltordnung wurde wie vor dem ersten Weltkrieg erhalten, dass heißt Europa wird hauptsächlich von Königen regiert. Im Wien der k. u. k. Monarchie lebt es sich gemütlich. Es ist eine Hochburg der Psychoanalyse. In den Salons finden elitäre Veranstaltungen statt und eben bei einer solchen Veranstaltung trifft der schüchterne Alexej von Repin auf die Gastgeberin Barbara Gottlieb.


    Was wäre wenn das Attentat von Sarajewo nicht stattgefunden hätte, welche eine Idee. Mit Wiener Kaffeehaus Atmosphäre erzählt der Autor von einer Welt, die der heutigen schon ähnlich ist, die sich aber doch ganz anders entwickelt hat. Auf Fernseher wollte der Autor in seiner Utopie nicht verzichten, die Entwicklung der mobilen Telefone und einiger anderer Modernitäten steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Die Menschen sind satt, in Europa gab es bis auf kleine Scharmützel seit hundert Jahren keinen Krieg mehr, die Kolonien wurden verteilt und die Menschen dort verhalten sich brav. Einzig Amerika steht für sich, allerdings mehr wie im wilden Westen als als Weltbeherrscher. So brav und bieder das Leben der Menschen verläuft, haben sie doch ihre Wünsche und Sehnsüchte. Da hinein platzt die Nachricht von einem Kometen, der die Erde zu zerstören droht.


    Eine witzige Idee, zu der es ein Drehbuch geben müsste. Gut kann man sich die Filmbilder vorstellen, die bei einer filmischen Umsetzung über den Bildschirm flimmern würden. In Worten dargestellt gerät die Handlung, obwohl sie weniger als 300 Seiten umfasst, manchmal etwas sehr in die Beschreibung der Umstände und der Geschichte, die so oder so ähnlich stattgefunden hat oder eben nicht. Trotzdem bangt und hofft man mit den Menschen der Katastrophe entgegen.


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