Bücher mit dem Tag "goldgräber"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "goldgräber" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Die Gestirne (ISBN: 9783442715145)
    Eleanor Catton

    Die Gestirne

    (138)
    Aktuelle Rezension von: Sanne54

    Walter Moody trifft 1866 nach schwerer Überfahrt in der neuseeländischen Hafenstadt Hokitika ein. Im Raucherzimmer des Hotels, in dem er absteigt, wird er durch die Erzählung von 12 Männern in eine Serie ungeklärter Mordfälle hineingezogen, die sich rund um das Goldgräbermilieu bewegen.

    Wer nun einen Kriminalroman erwartet oder einen historischen Roman, der wird enttäuscht sein. Catton strickt eher eine Art Sittenbildnis, entführt den Leser in ein wildes, unerschlossenes, abenteuerliches Neuseeland. 

    Ich habe das Buch von einer Freundin geschenkt bekommen, die selbst großer Neuseeland-Fan ist, mit dem Hinweis, dass man trotz der Komplexität dem Plots doch gut folgen kann, selbst wenn man den Roman mit Unterbrechungen liest. Und in der Tat tut es dem Romanvergnügen keinen Abbruch, wenn man ihn immer wieder zur Hand nimmt, um weiterzulesen. Ich habe allerdings auch sehr lange benötigt, um ihn zu beenden.

    "Die Gestirne" ist ein sehr aufwändig und kunstvoll (künstlich) konstruierter Roman. Die 12 Männer sind 12 Gestirnen (Sternzeichen und Planeten) zugeordnet, deren Konstellationen der Handlung entsprechen. Dazu kommt, dass der abnehmende Mond sich in der Kapitellänge widerspiegelt. Es ist einerseits ein Roman, den man mit Verstand lesen sollte, andererseits sollte man die Szenerie, in der er spielt genießen. Ich kann verstehen, dass manche Leser den Roman ermüdend finden, ich persönlich war am Ende aber fast enttäuscht, Neuseeland wieder verlassen zu müssen.

  2. Cover des Buches Das Gold der Maori (ISBN: 9783404260881)
    Sarah Lark

    Das Gold der Maori

    (219)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Michael sitzt in Gefangenschaft und mit Hilfe der listigen Lizzie kommt er frei und sie flüchten nach Neuseeland und heiraten. Kathleen musste hochschwanger einen widerlichen Viehhändler heiraten und sie zogen von Australien nach Neuseeland. Viele Jahre später treffen Kathleen und Michael in Neuseeland aufeinander und ihre alte Liebe entflammt, denn vor seiner Festnahme wollten sie flüchten und heiraten.

    Sarah Lark erzählt in prächtigen Bildern und entfaltet eine große Saga über Liebe, Hass und zeigt, dass wahre Hoffnung niemals stirbt.

  3. Cover des Buches Der Klang des Muschelhorns (ISBN: 9783404173037)
    Sarah Lark

    Der Klang des Muschelhorns

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Carol und Linda, die Töchter von Ida und Cat, sind glücklich. Ebenso ihre Schwester Mara. Carol ist mit Oliver Butler verlobt, bald soll geheiratet werden. Linda soll weiter auf Rata Station, der Farm von Ida und Karl sowie Cat und Chris, bleiben. Bei einem Bootsrennen verliebt sie sich in Fitz, einen Freund Olivers. Mara ist zwar erst 15, weiß aber schon genau, wen sie mal heiraten will: Sie liebt Eru, den Sohn des Häuptlings des nächsten Maori-Stammes.

    Doch dann geschieht ein Schiffsunglück, in dessen Folge die drei Mädchen von Rata Station verjagt werden. Während Linda mit Fitz in Richtung Goldfelder abzieht, machen sich Carol und Mara auf den Weg zur Nordinsel. Doch auf dem Weg dahin geraten sie Mitten in den Krieg zwischen Maoris und Weißen. Bald müssen sie um ihr Leben fürchten.

    Bei dem Buch handelt es sich um den 2. Band der "Feuerblüten"-Trilogie. Ich empfehle, den ersten Band zu lesen. Ansonsten ist es sicherlich schwierig am Anfang durchzublicken, wer wie zu wem steht. Die Handlung an sich ist aber abgeschlossen. 

    Sarah Lark schafft es immer wieder mit ihren Büchern, mich zu verzaubern. Ihre detailreichen Erzählungen führen dazu, dass man sich in alle Gegebenheiten gut hineinversetzen kann, ohne dass es je langweilig wird. Das Buch ist spannend mit immer neuen Wendungen. Das Ende empfinde ich als ein bisschen zu viel des Guten, aber das ist auch der einzige Kritikpunkt. Ganz klare Leseempfehlung!

  4. Cover des Buches Der Ruf der Wildnis (ISBN: 9783150206461)
    Jack London

    Der Ruf der Wildnis

    (164)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Jack Londons Buch über Buck, der von seinem Herrn in Kalifornien geraubt wird und spät noch sein Glück unter seinesgleichen findet, eines der tollsten Tierbücher überhaupt! Sehr geschickt, wie London es beschreibt, wie Buck mehr und mehr zu sich findet und auf die für ihn spät erfahrbaren Reize der Natur reagiert und mit dieser sich in Einklang setzt. Eine Verwilderung quasi, also das Gegenteil der Domestizierung, und auch von Buck es gut gehabt hat in Santa Clara als "Hund für alle Fälle", freut es einen doch, daß er am Ende seine wahre Bestimmung gefunden hat und sein Glück. Den Abschnitt, als er den Amateurschlittenfahrern Hal, Charles und Mercedes ausgeliefert war, habe ich als sehr lustig empfunden, keine Ahnung. ob das von dem Autor auch so beabsichtigt war oder ob man da nur die Unzulänglichkeiten der Menschen darstellen wollte.

  5. Cover des Buches Mr Griswolds Bücherjagd - Der Unlösbare Code (ISBN: 9783958541207)
    Jennifer Chambliss Bertman

    Mr Griswolds Bücherjagd - Der Unlösbare Code

    (18)
    Aktuelle Rezension von: AdelheidS

    Emily und ihr bester Freund James sind wieder auf Rätseljagd. Auf der Suche nach der Lösung für den sagenumwobenen unlösbaren Code heften sie sich an die Fersen ihres Lehrers der eine eigene Quest löst - dabei begeben sich alle in große Gefahr. Denn überall wo ein spezielles Buch gefunden wird bricht kurz darauf ein Feuer aus.

    Cover: Sehr schön gelungen.

    Meine Meinung zum Buch: Dies ist der zweite und mttlere Band um Emily und James und ihre Liebe zu Büchern und Rätsel. Der erste Band war fesselnder als dieser und auch die Rätsel treten etwas in den Hintergrund. Da hätte ein wenig mehr Spannung rein gehört. Trotz allem war der Schreibstil gut zu lesen und es wurden auch einige Botschaften vermittelt wie die Auswirkung wenn man unangenehmes zu lange aufschiebt oder auch, dass manchmal mit Verständnis aus Rivalen Freunde werden können. Auch dass man nicht aufgeben soll und für andere da zu sein ist thematisiert und sich mal was neues zuzutrauen. Alles in allem ein solider Jugendroman mit Potential nach oben. Bin schon auf den finalen Band gespannt. Da geht es dann nach Alcatraz in einen Escape room. 

    Fazit: 2. Band einer Trilogie - schwächer als Band 1 - trotzdem lesenswert.

  6. Cover des Buches Feuerbucht (ISBN: 9783426520246)
    Patricia Shaw

    Feuerbucht

    (56)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Zwei Schwestern aus England kommen 1868 in Australien an und sehen einem ungewissen Schicksal entgegen. Bald schon  trennen sich ihre Wege. Ein wunderbares Buch, das Australien super und sehr malerisch beschreibt. Vor allem die Schilderung der Insel Fraser Island ist so traumhaft, dass mein Reisewunsch in dieses Land noch tiefer wurde!

  7. Cover des Buches Deadwood (ISBN: 9783596195794)
    Pete Dexter

    Deadwood

    (35)
    Aktuelle Rezension von: JohnnyZombie

    In „Deadwood“ werden die Ereignisse erzählt, die sich so hätten zutragen können zwischen bekannten Persönlichkeiten des Wilden Westens wie Wild Bill Hickok, Charlie Utter und Calamity Jane.

    Das ist gleichzeitig eine Stärke und eine Schwäche des Buchs. Zwar heißt es, dass das Leben die schönsten Geschichten schreibt, aber leider bilden diese Geschichten keinen Spannungsbogen wie bei rein fiktiven, was die beschriebenen Ereignisse relativ zusammenhang- und belanglos erscheinen lässt.

    Und obwohl die Figuren bekannt sind, haben sie keine sonderlich bemerkenswerten Leben geführt. Klar gab es Intrigen und Schießereien, aber weil die Charaktere weder richtig sympathisch noch unsympathisch genug, um interessant zu sein, sind, hat mich das relativ kalt gelassen.

    Das Setting hingegen ist perfekt getroffen worden. Hier gibt es keine romantischen Verklärungen des „Wilden Westens“, er wird mit all seinen Seiten dargestellt. Dadurch kommt eine eindrucksvolle Stimmung auf, die mich trotzdem in den Bann ziehen konnte.

    Am Ende nimmt die Handlung jedoch Fahrt auf und ich konnte auch mit den Protagonist:innen warm werden. Auch die Vielzahl von Charakteren hat dazu geführt, dass sich ihre Schicksale doch noch auf spannende Arten und Weisen verflochten und ein halbwegs stimmiges Gesamtbild abgegeben haben.

  8. Cover des Buches Unter fernem Himmel - Gebrochene Versprechen (ISBN: 9783757991005)
    Jana Beck

    Unter fernem Himmel - Gebrochene Versprechen

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Marie-Therese89

    Nachdem mich Band 1 komplett überzeugt hat, freute ich mich auf die Fortsetzung. In Band 2 „Gebrochene Versprechen“ verfolgen wir Louisas neues Leben in Amerika, nachdem sie von ihrem eigenen Vater an den sogenannten „Seelenhändler“ verkauft wurde, der sie dann mit anderen Mädchen per Schiff in die USA brachte.

    Inmitten des herausfordernden Alltags als Tanzmädchen und mit immer neuen Widrigkeiten konfrontiert, kämpft sich Louisa durch und hält weiterhin an der Hoffnung fest, die Freiheit zu erlangen.

    Ein Lichtstrahl in ihrem Leben ist die erblühende Liebe zwischen ihr und dem jungen Goldgräber Finn, der ihr Halt und Trost gibt. Doch Mrs. Hart – die Frau, an die Louisa nach der Ankunft verkauft wurde – ist über die Beziehung gar nicht begeistert und versucht alles, um die beiden voneinander fernzuhalten.

    Zusätzlich zu all den Herausforderungen scheint es zudem so, dass Finn ein Geheimnis in sich trägt, welches nicht ans Licht kommen soll.

    Wie geht es mit der jungen Louisa weiter? Und wird sie mit Finn glücklich werden können?

    Lest selbst und findet es heraus!

    Wie bereits Band 1, war auch dieser 2. Teil sehr spannend und mitreißend zu lesen. Ich freue mich nun auf den dritten – und somit letzten Band – der Reihe und bin gespannt, wie die Geschichte ausgeht.

  9. Cover des Buches Die drei ??? und der Phantomsee (ISBN: 9783865364289)
    William Arden

    Die drei ??? und der Phantomsee

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Und wieder einer meiner Favoriten. Ein Fall, der durch das unerwartete immer wieder auftretende Erscheinen von Java Jim für viele Überraschungsmomente sorgt. Auch so manch sprechende und um sich schießende Puppe sorgt für den nötigen Grusel in einer Geisterstadt. Hinzu kommt viel Spannung gepaart mit kompliziert aussehenden Rätseln rund um den Schatz des Phantomsees. Ein toller Klassiker-Fall, den ich immer wieder aufs Neue genieße.

  10. Cover des Buches Aufbruch zum Yukon: Yukon River Band 1 (ISBN: 9783743814394)
  11. Cover des Buches Das Geheimnis des Winterhauses (ISBN: 9783404178995)
    Sarah Lark

    Das Geheimnis des Winterhauses

    (73)
    Aktuelle Rezension von: crime_fever_booklover

    Das Geheimnis des Winterhauses von Sarah Lark beginnt durchaus interessant als die Hauptprotagonistin Ellinor erfährt, dass sie und ihre Mutter nicht mit dem Rest der Familie blutsverwandt sind. Sie macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln und kommt dabei über Dalmatien nach Neuseeland. Die Geschichte der Gumdigger ist hierfür der Rahmen. Leider sind die Charaktere in diesem Buch nicht so gelungen wie bei Sarah Lark üblich und die Geschichte ist an vielen Stellen zu langatmig. Es werden auch immer mehr Geschichtsstränge mit eingeflochten, bei denen man zwar nicht den Überblick verliert, die aber das ganze Buch weniger lesenswert machen, weil es zu oberflächlich ist und zu viele Fragen offen bleiben. Das Ende ist dann auch zu vohersehbar und klischeehaft.

    Alles in allem ganz nett zu lesen, aber mich hat es leider nicht gefesselt.

  12. Cover des Buches Three Oaks - Folge 2 (ISBN: 9783732516094)
    Dan Adams

    Three Oaks - Folge 2

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Endlich bin ich dazu gekommen, den 2. Teil zu hören. Es war interessant mitzuerleben, wie Kerrish weiter versucht unter dem Radar zu bleiben. Doch es wird ihm nicht leicht gemacht und er muss sich auch das eine oder andere Mal beherrschen. Dabei lernte ich die Protagonisten besser kennen und bin gespannt, welche Facetten es noch zu entdecken gibt.
    Ja, ich gebe es zu, ich mag Western. Immerhin bin ich mit „Bonanza“ und „Rauchende Colts“ aufgewachsen und die Charaktere sind grundsätzlich den Stereotypen entsprechend. Jedoch gibt es auch die eine oder andere Überraschung, die ich genial in Szene gesetzt find.
    Die Spannung hat Adams sukzessive gesteigert - subtil, aber kontinuierlich. Ich merkte erst, wie stark ich in die Handlung gezogen worden war, wenn ich das Hörbuch pausieren musste.
    Okay, ich gebe zu, ich bin Simon Jäger-Fan. Er belebt die Handlung, hat für jeden wichtigen Charakter eine eigene Stimm-Klang-Farbe und zieht mich jedes Mal in die Handlung.
     Der Schreibstil ist locker-leicht und in manchen Szenen äußerst deftig, doch immer passend. Ich kann ohne Probleme miterleben, wenn Typen vermöbelt werden, aber wenn der Grizzly ein Pferd reißt, muss ich weiterspulen. Ja, mir ist klar, dass es sein muss, denn die Realität war noch grausamer. Aber ich verzichte dankend. Trotzdem erhält die Fortsetzung 5 Grizzly-Sterne und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘
     Die Goldgräber weigern sich, die Mine wiederzueröffnen, da in ihr mehr als siebzig Männer begraben liegen. Also versucht Jordan einen Keil zwischen die Goldgräber zu treiben - und findet schnell Verbündete. Catherine will die Mine ihres Mannes zurückerobern und bittet Kerrish um Hilfe. Doch der will aus Angst vor seinen Verfolgern lieber unauffällig bleiben und sich aus jedem Ärger raushalten.

  13. Cover des Buches Rivergold (ISBN: 9783841422248)
    Ally Condie

    Rivergold

    (56)
    Aktuelle Rezension von: lunalulu34

    Romys Freund wurde das letzte mal, als sie auf einem Baggerschiff waren von Piraten getötet. Seit diesem Tag hat Romy nur eins im Sinn. Sie will Rache. Sie hat die Baggerschiffe zu mechanischen Todesfallen für die Piraten umgebaut und begibt sich nun zur letzten Fahrt eines ihrer Schiffe selbst an Bord. Doch diese letzte fahrt verläuft nicht so wie geplant. 

    Ich habe bisher erst ein anderes Buch der Autorin gelesen, muss aber sagen, dass mir der Schreibstil sehr zusagt. Die Idee, mit den Baggern, die nach Gold graben fand ich sehr interessant, vorallen da der Titel absolut passend ist. Ich glaube ich hätte mir etwas mehr Gefühl und Liebe gewünscht, andererseits hat mir sehr gefallen, dass es davon eher weniger gab und nur dezent Liebesgefühle angedeutet wurden. Rachegelüste, Wut, Selbstzweifel, Reue und sämtliche anderen negativen Gefühle gab es dagegen genug. Dennoch waren die Charaktere, abgesehen, von der Protagonistin Romy insgesamt etwas oberflächlich beschrieben und ich habe mich schwergetan mitzufühlen. Am meisten gelang mir das noch bei den Piraten. Insgesamt hat mir das Zusammentreffen und die Entwicklung aller Charaktere am besten gefallen. 

    Fazit: Ein etwas anderes dystopisches Jugendbuch mit einer interessanten und neuen Idee, die noch nicht völlig ausgeschöpft wurde.

  14. Cover des Buches Heiße Stürme (ISBN: 9783442555406)
    Rebecca Brandewyne

    Heiße Stürme

    (1)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Die blutjunge und wunderschöne Josselyn O'Rourke kommt in die Goldgräberstadt Central City, um sich das Erbe ihres Vaters zu sichern. Doch das Testament verlangt, dass sie einen der Partner ihres Vaters heiratet. Der charmante Gentleman Wylie und der Glücksritter Durango umwerben sie - doch einer von beiden muss der Mörder ihres Vaters sein ... Für einen Liebesroman ein gutes Buch,es gibt eine Handlung die sogar einigermaßen logisch ist. Oft ist der ganze Plot jedoch zu durchsichtig.
  15. Cover des Buches Goldfields (ISBN: 9782919803699)
    Izabelle Jardin

    Goldfields

    (39)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Klappentext von Goldfields:

    Einmal mehr verknüpft Izabelle Jardin über Jahrhunderte hinweg die Lebenswege starker Frauen und entführt uns in eine längst vergangene Epoche, die bis heute nachwirkt.

    London 2012: Die junge ehrgeizige Robin begegnet bei einer Abendgesellschaft auf einem englischen Landsitz einer faszinierenden alten Dame. Mit ihren Erzählungen entführt sie Robin ins London des Jahres 1851.

    Beatrice Ames, Tochter einer wohlhabenden Reederdynastie, ist schön, hat einen scharfen Verstand und mitreißende rhetorische Fähigkeiten. All ihr Denken und Handeln gilt sozialen Reformen und der Durchsetzung des Frauenwahlrechts – Ziele, die Beatrice mit einem hochangesehenen Mitglied des britischen Oberhauses verbinden, mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre hat.

    Doch Beatrices Talent, die Menschen zu begeistern und revolutionäre Kräfte zu entfesseln, ist nicht nur der Obrigkeit ein Dorn im Auge, sondern auch ihrem Bruder und Vormund Henry. Als sie England in Richtung Australien verlassen muss, lernt sie eine fremde raue Welt kennen. Und den attraktiven jungen Iren Peter O'Lalor …

    Meine Meinung:

    Auch im 2. Teil der "Funken der Vergangenheit-Reihe", konnte Izabelle Jardin mich wieder mehr  als begeistern.
    Er spielt auch, wie in "Funkenflug", dem 1. Band der Reihe, in zwei Zeitepochen.

    Izabelle Jardin entführt uns in das Jahr 2011, in der Robin auf einer Abendgesellschaft die ältere Dame Margaret kennenlernt, die ihr die unglaubliche Geschichte von Beatrice, der Schwester von Henry Ames, welcher mir aus "Funkenflug" noch bestens bekannt war, erzählt.

    Zwei Jahre später wird Robin von der Journalistin Faye, auch bekannt aus dem 1. Band, zu einem Interview gebeten. Robin weiß etwas über Faye und willigt endlich ein, die Geschichte um Beatrice Ames zu erzählen.
    Dann reisen wir in das Jahr 1851 und erfahren, was mit Beatrice, der Schwester von Henry Ames, damals geschehen ist und wie sie letztendlich in Australien landete.

    Wieder konnte mich die Autorin von der ersten Seite an begeistern. Ihr flüssiger und bildgewaltiger Schreibstil war fesselnd und die Charaktere hervorragend ausgearbeitet. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei und mir wurde wieder bewusst, mich welchen Einschränkungen die Frauen damals leben mussten.

    Ich kann Euch auch diesen 2. Band wärmstens empfehlen und man kann ihn unabhängig vom ersten Band lesen. Allerdings begegnet man auch vielen Charakteren aus "Funkenflug" wieder, weshalb ich diese Reihe in der richtigen Reihenfolge lesen würde.

    Sehr gerne vergebe ich hier 5 von 5 Sternen.

  16. Cover des Buches Die Gestirne (ISBN: 9783844519082)
    Eleanor Catton

    Die Gestirne

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Shannon

    10 Jahre lang hatte ich dieses Buch auf meinem SuB liegen und habe es aufgrund der stark polarisierten Kritiken nicht gelesen. Nun habe ich mich eines Besseren besonnen und wurde mit einem unglaublichen Leseerlebnis belohnt. Warum die Buchbesprechungen so durchwachsen sind, leuchtet mir nun ein und ich möchte anhand einer eigenen Kritik darauf eingehen und meinen Eindruck schildern.

     


    1. Aspekt – Der Plot


     

    Wir befinden uns in einer kleinen neuseeländischen Goldgräberstadt in den 1860ern des 19. Jahrhunderts. Ein schottischer Rechtsanwalt kommt nach einer abenteuerlichen Schiffsreise hier an und sucht Schutz und Gesellschaft im Rauchersalon eines Hotels, wo er auf 12 Männer trifft, die in einer Geheimbesprechung, die Stadtereignisse der letzten Wochen aufdröseln wollen. Unser Schotte namens Moody befindet sich sofort in einer Welt krimineller Verstrickungen, geisterhafter Erscheinungen und durchtriebener Machenschaften rund um einen ermordeten Einsiedler, einer Hure namens Anna und einem verschwundenen Goldschatz, der verschwindet, wieder auftaucht und wieder verschwindet…

     


    1. Aspekt – Die Astrologie


     

    Die Handlung wird uns eingewebt in einen dichten Kokon aus Astrologie, astrologischen Zeichnungen, Planetenstellungen und Tierkreiszeichen präsentiert. Sie sind jedem Kapitel vorangestellt und mit ihrer Hilfe erkennt man schon bald Gesetzmäßigkeiten im Auftauchen gewisser Protagonisten und in ihrem Tun.

     


    1. Aspekt – Die Sprache und der Aufbau


     

    Catton hat ihren Dickens gelesen. Hier wird eindeutig „viktorianisch“ gesprochen und hätte es einen Neuseelandroman aus dieser Zeitepoche gegeben – er würde genauso klingen und sich lesen lassen müssen. Sie hat von der damaligen Literatur vor allem die erklärenden, langen Überschriften übernommen in denen ein Gros der Handlung vorweggenommen und dem Leser in einer Kurzfassung dargelegt wird. Tatsächlich machen gegen Ende hin die Überschriften gegenüber den Kapitelinhalten wesentlich mehr aus, was einer weiteren stilistischen Methode geschuldet ist, derer sich Catton bedient. Sie schreibt jedes Kapitel halb so lang wie das vorhergegangene. Im englischen Original bedeutet dies – 1. Kapitel 400 Seiten, 2. Kapitel 200 Seiten, 3. Kapitel 100 Seiten, etc. … Mehr als jeder andere Umstand trägt dies wohl zu den negativen Rezensionen des Buches bei, da vor allem das umfangreiche erste Kapitel die potentielle Leserschaft gewaltig abschreckt. 

     

     

    Was halte ich von den einzelnen Punkten?

     

    Der Plot ist einzigartig. Er ist wohldurchdacht und sehr spannend. Wie es der Autorin gelingt, die einzelnen Stränge zusammen zu weben ist schlichtweg großartig. Wir dürfen nicht vergessen, dass allein die 12 Tierkreiszeichen und die entsprechenden Charaktere im Buch unterscheidbar sein müssen und das gelingt ihr sehr gut – und dann kommen noch die Planeten und ihre jeweiligen Charaktere dazu. Wir lernen eine Siedlerwelt im 19. Jahrhundert kennen und zwar wirklich gut – alle sozialen Schichten sind vertreten – vom chinesischen Opiumhändler über den Maori bis zum Spediteur und aufstrebenden Politiker. Auch wenn ich mir die Namen anfangs nicht merken konnte, arbeitet sie die Charaktereigenschaften der Leute so heraus, dass sie deutlich unterscheidbar sind und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ihre Motive und Lebenswelten werden dargelegt und prägen vor allem dieses verfluchte erste Kapitel, über das so viele negative Stimmen im Internet zu finden sind. Der Plot ergibt zu jeder Zeit Sinn, auch wenn Catton ihn wendet und dreht, wie die Protagonisten ihn grad gerne hätten. Wir haben einen starken Hauch Mystery über allem, eine geniale Séance-Szene, ein Gerichtsdrama, in dem endlich auch Cattons Humor voll durchbricht, eine Geistererscheinung und eine Liebesgeschichte. 

     

    Ist die übergreifende Einteilung in astrologische Elemente sinnvoll? Vielleicht ist sie das nicht, aber sie findet sicherlich ihre geneigten Leser. Und tatsächlich würde das Element der Liebesgeschichte ohne sie in dieser Form nicht sinngemäß funktionieren. Außerdem trägt sie einen weiteren Hauch Mystik bei und der gefällt mir hier recht gut.

     

    Die Konstruiertheit des Kapitelaufbaus und des Plots wurde vielfältig kritisiert. Gegen Ende hin, wo die Überschriften wirklich schon länger sind als die Kapitel selbst, lies sie mich schmunzeln, ansonsten fand ich sie nicht störend. Irgendwie verwundert mich dieser Vorwurf auch, denn ehrlich – ich kenne keinen einzigen Autor, der sein Buch NICHT konstruiert. Und hier stört es mich nicht. Wenn ich diesem Buch Erin Morgensterns „The Starless Sea“ gegenüberstelle, werden hier die Konstruktionen wenigstens aufgelöst und ich habe eine Chance sie zu durchblicken – als Leser. Andere Werke bleiben kryptisch. Ich kann Catton hier keinen Vorwurf machen.

     

    Für mich war „Die Gestirne“ zu keinem Zeitpunkt langatmig. Es ist weitläufig, ausschweifend und zäh, aber nicht öd. Stört es mich wirklich als Leser, dass ich so lange und detaillierte Kapitel lesen muss? Nein! Denn ich wurde mit einer wunderschönen, authentisch wirkenden, historisch bereichernden Zeitreise ins Neuseeland der Siedler und Goldgräber belohnt, wie ich sie nie tatsächlich antreten kann – es sei denn in Büchern vom Format dieses Werkes. Und das finde ich fein! 

     

  17. Cover des Buches Damit mein Leben neu beginnt (ISBN: 9783963623127)
    Jody Hedlund

    Damit mein Leben neu beginnt

    (22)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Wenn Sie Miss Nilsson heiraten und sie als Ihre Frau mit nach Hause nehmen, gebe ich Ihnen das Geld, das Sie für den Kauf der Rinder brauchen...“


    Greta Nilsson war mit ihrer kleinen Schwester nach Fairplay gekommen, um hier zu heiraten Aber ihr Bräutigam ist auf tragische Weise verstorben. Deshalb nimmt der Bürgermeister des Ortes die Sache in die Hand. Er bietet Wyatt McQuaid einen Deal an.

    Die Autorin hat eine spannenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Er beleuchtet die Verhältnisse in Colorado im Jahre 1862.

    Greta hat keine Wahl. Sie nimmt das Angebot an und ist am Abend des Tages verheiratet. Allerdings verschweigt ihr Wyatt den Grund für die schnelle Hochzeit.

    Astrid, Gretas kleine Schwester, leidet an Schwindsucht. Trotzdem ist sie ein lebensfrohes Mädchen, das ihren eigenen Kopf hat. Sie kennt keine Scheu, geht sofort auf Fremde zu und wirkt durch ihre schelmische Art beeindruckend.


    „...Astrid war zu oft abgewiesen worden, weil sie krank war. […] Greta betete, dass ihre Schwester endlich glücklich werden würde. ...“


    Greta unterstützt Wyatt auf der Farm. Der lässt ihr Zeit. Er will sie erst besser kennenlernen. Gretas Geschäftssinn zeigt sich schnell. Mir gefällt der Umgang der beiden miteinander. Es ist Astrid, die immer wieder für Aufregung und Abwechslung sorgt.

    Doch dann gibt es Probleme auf der Farm wegen eines missgünstigen Nachbarn. Judd, der für Wyatt arbeitet, bringt die Dinge auf den Punkt.


    „...Du kannst jedes Mal, wenn die Fliegen anfangen, nach dir zu beißen, weglaufen. Oder du schlägst so lange nach ihnen, bis sie verschwinden...“


    Nicht nur Wyatt ringt mit Selbstzweifeln, sondern auch Greta. Auch hier gibt es ein tiefsinniges Gespräch mit Judd.


    „...Wollte Gott wirklich, dass sie mit ihren Sorgen zu ihm kam, statt zu versuchen, ihre Probleme aus eigener Kraft zu lösen und ihn nicht zu belästigen?...“


    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Personen werden ausreichend charakterisiert. Ich erfahre, was sie in der Vergangenheit geprägt hat. Überraschende Wendungen sorgen für innere Spannung.

  18. Cover des Buches Tara und Tahnee (ISBN: 9783522184670)
    Patrick Hertweck

    Tara und Tahnee

    (105)
    Aktuelle Rezension von: TiraLi

    Tahnees Vater wird von einem Kopfgeldjäger geschnappt. Er hat seiner Tochter eine Botschaft hinterlassen die sie nach San Francisco führen soll. Der Weg dorthin ist hart und gefährlich. Tahnee muss sich durch die Wildnis kämpfen und wird dabei ebenfalls von den skrupellosen Kopfgeldjäger gejagt.

    Und dann ist da noch Tara, die einem Geheimnis auf der Spur ist das alles verändern könnte.

    Meine Meinung:
    Eine spannende, schlüssige und gut abgeschlossene Geschichte die im wilden Westen spielt.

    Tahnees Reise ist abenteuerlich und nicht gerade leicht. Sie lernt dabei interessante Menschen kennen und findet neue Freunde. Ich mag es dass Tahnee so stark und mutig ist. Sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen und gibt nicht auf, egal was kommt. Auch Tara beweist zum Schluss viel Mut, obwohl sie so behütet aufgewachsen ist.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal aus Tahnees Sicht, die man hautnah begleitet und einmal aus der Sicht von Tara, deren Tagebucheinträge man liest. Taras Tagebucheinträge und Tahnees Erlebnissen sind zeitlich versetzt und nähern sich langsam einander an. Es ist richtig spannend mitzuverfolgen wie Tara Stück für Stück das Geheimnis aufdeckt. Auch wenn man einiges ahnt, ist es doch faszinierend zu erfahren wie zum Schluss alles zusammenpasst.

    Den Schreibstil fand ich anfangs etwas schwergängig. Ich habe mich allerdings schnell daran gewöhnt und fand das Lesen mit der Zeit immer angenehmer. Der Sprachstil ist der Zeit angepasst. Das gefällt mir sehr gut.

    Zum Schluss wird es richtig aufregend und mitreißend. Ich konnte gar nicht schnell genug lesen um zu erfahren wie es weitergeht.

    Ich finde es schön dass der „Feind“ nicht einfach als böser Mensch dargestellt wird. Er hat seine Gründe und man lernt ihn zu verstehen.

    Gestaltung:
    Das Cover ist wirklich toll illustriert und stimmig gestaltet.
    Eine gewagte, ungewöhnliche Farbgebung die erstaunlich gut passt.

  19. Cover des Buches Bevor ich mich an dich verliere (ISBN: 9783963622465)
    Jody Hedlund

    Bevor ich mich an dich verliere

    (17)
    Aktuelle Rezension von: pallas

    Im dritten Teil der Reihe - Bride Ships Series - mit dem Titel "Bevor ich mich an dich verliere" von Jody Hedlund kommt Zoe mit einem Ihr anvertrauten halbindianischen Säugling in arge Bedrängnis.
    Zoe arbeitet zunächst in einer Textilfabrik in Manchester, verliert jedoch relativ bald ihren Job. Als sie immer häufiger Misshandlungen ihres dem Alkohol verfallenen Vaters ausgesetzt ist, beschließt sie mit ihrer Freundin Jane nach Britisch Kolumbien zu reisen, um einen geeigneten Ehemann für sich zu suchen.

    Kaum in Britisch Kolumbien angekommen, stirbt ihre Freundin. Beim Begräbnis lernt Zoe Pastor Abe kennen, der ihr in ihrem Schmerz hilfreich zur Seite steht. Als Abe und Zoe ein Säugling Violet anvertraut wird, ist es um Zoe geschehen. Zoe ist so sehr in das kleine Mädchen verliebt, dass sie es am liebsten adoptieren möchte. Doch dies ist in Britisch Kolumbien ohne verheiratet zu sein nicht möglich. Wie Zoe dieses Problem zu lösen versucht beschreibt der Roman auf sehr spannende und unterhaltsame Weise. Wird es Zoe gelingen die kleine bezaubernde Violet zu adoptieren?


    Der Autorin gelang ein außerordentlich berührender und herrlich in sich geschlossener Roman, wobei die sehr schön herausgearbeiteten Charaktere die Story wunderbar plastisch tragen. Ganz besonders gefiel mir, wie Zoe um Violet kämpft und wie sich der Pastor im Glauben und durch die Liebe einer Frau verändert.
    Ein Satz im Buch ist einfach nur schön und ist wie ein wegweisender Schlüssel für den ganzen Roman:

    "Aber was ist, wenn unsere Berufung von Gott kommt? Wenn Gott derjenige ist, der uns unseren Auftrag gibt hat kein Mensch die Macht uns diese wegzunehmen"

    Sehr viele schöne Momente reihen sich in diesem Roman zu einem Gesamtwerk, das man einfach nur gerne liest und nicht aus der Hand legen mag. Jody Hedlund hat ganz offensichtlich das Talent dafür, wertvolle Romane mit eleganter Tiefe und beschaulichem Sinn zu schreiben. "Bevor ich mich an dich verliere" von Jody Hedlund ist ein Roman, dessen Lektüre ich jedem sehr empfehlen kann.

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