Bücher mit dem Tag "goldmann"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "goldmann" gekennzeichnet haben.

160 Bücher

  1. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (ISBN: 9783641301644)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen

    (10.327)
    Aktuelle Rezension von: Sandy-Buchgefuehl

    Für mich ist dieser erste Band ein sehr guter Auftakt zu einer schönen Romance-Geschichte, natürlich mit etwas mehr Drama.

    Die beiden Hauptfiguren Ana und Christian gefallen mir sehr gut. Besonders ihre Dynamik miteinander fesselt einen beim Lesen und sorgt dafür, dass man am Ende sogar ein wenig traurig wird.

    Auch wenn die Geschichte schon etwas älter ist und ich sie bereits einmal gelesen habe, verliert sie für mich trotzdem nicht ihren Charme. Viel weiter über die Handlung ausholen muss ich, glaube ich, nicht, da wahrscheinlich fast jeder die Geschichte kennt und weiß, was daran so dramatisch und romantisch ist.

    Ich kann nur sagen, dass Fifty Shades of Grey – Geheimes Verlangen für mich ein toller Auftakt dieser Trilogie war.

  2. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

    (6.564)
    Aktuelle Rezension von: julia___

    4,5/5

    Auch nach vielen Jahren finde ich das Buch immer noch so gut! (war jetzt das dritte Mal, dass ich das Buch gelesen habe)

    Es hat auf seine Art viel Tiefgang und behandelt sehr interessante Themen. Die Story ist spannend aufgebaut und wendungsreich. Ich finde das System mit den Fraktionen sehr interessant und es ist cool umgesetzt. Vor allem der Anfang begeistert mit dem Feroxanteil 😊

    Für alle die gerne dystopische Jugendbücher lese, ist die Reihe ein MUSS!!

  3. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe (ISBN: 9783442485277)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe

    (4.380)
    Aktuelle Rezension von: Sandy-Buchgefuehl

    Auch diesen zweiten Band habe ich nach langer Zeit wieder gelesen und er hat für mich nichts von seinem Charme verloren.

    Die Geschichte geht nahtlos weiter und wir erfahren mehr über Christian Grey und darüber, was bei ihm eigentlich so falsch läuft. Auch Ana lernen wir in diesem Band noch etwas besser kennen. Gleichzeitig vertieft sich ihre Beziehung immer weiter.

    Damals, als ich die Reihe zum ersten Mal gelesen habe, fand ich sie schon sehr gut und auch heute gefällt sie mir immer noch, obwohl inzwischen einige Jahre vergangen sind. Teilweise finde ich diesen Band sogar etwas besser als den ersten.

    Beim Lesen gab es für mich wieder einige traurige Momente und an manchen Stellen habe ich richtig mitgefiebert. Es ist immer noch eine schöne Geschichte, die mir auch heute noch gefällt. Besonders die Dynamik zwischen Ana und Christian mag ich weiterhin sehr, denn sie fesselt einen beim Lesen einfach.

  4. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

    (1.345)
    Aktuelle Rezension von: Ezmia130

    Maya ist eine sehr sympathische Hauptfigur, mit vielen Ängsten und einem großen Herz.

    Ich liebe die Idee von den sieben Schwestern und den Reisen in die Vergangenheit und kann es kaum erwarten ins nächste Abenteuer zu reisen, doch zu erst erzähle ich euch von Mayas Urahnin Bel (Izabella) und ihrer tragischen Liebe Laurent und ihrem Verlobten.

    Die Geschichte von wahrer Liebe und Reisen, Tränen und Tänzen.

    Ich wünschte Bel müsste sich nicht zwischen ihrer Pflicht und ihrer Liebe entscheiden!

    Maya hingegen ist eine kleine Einsiedlerin, nach dem ihre erste Liebe mit Tränen endete, doch mit dem charmanten brasilianischen Autor könnte es diesmal anders laufen. Und so sucht Maya unter dem Fuße des Christo und der tanzenden Menge nach Hinweisen auf ihre Familie.

  5. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Befreite Lust (ISBN: 9783442486892)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

    (3.806)
    Aktuelle Rezension von: Sandy-Buchgefuehl

    Bei diesem Re-Read habe ich mich gefragt, ob das Buch meinen damaligen Eindruck überhaupt noch bestätigen kann. Und tatsächlich ist es erstaunlich, dass es mir auch diesmal wieder Spaß gemacht hat, diesen Band der Fifty-Shades-of-Grey-Reihe zu lesen.

    Auch hier gefallen mir Ana und Christian wieder sehr gut. Selbst wenn es hier und da etwas emotional und manchmal auch ein wenig traurig wird. Und dann gibt es noch diesen einen Plottwist, bei dem Ana in Gefahr gerät und am Ende doch alles gut ausgeht.

    Wie schon in den ersten beiden Bänden erfahren wir auch hier wieder mehr über den Werdegang von Christian und natürlich auch von Ana. In diesem Band wirken beide etwas erwachsener und man merkt auch, dass ihre Beziehung immer besser funktioniert.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mich diese Geschichte immer noch fesselt, wenn ich sie mal wieder lese, genauso wie damals, als sie herauskam. Sie hat für mich einfach ihren Charme nicht verloren. Auch dass mir die Figuren hier immer noch so nahegehen, zeigt mir auf eine Art und Weise, dass sich die Geschichte auch heute noch richtig gut lesen lässt.

    Die Hintergründe der Geschichte gingen mir wieder nahe und dadurch wurde es auf ihre Art und Weise auch spannend zu verfolgen, wie sich ihre Beziehung weiterentwickelt.

    Für mich bleibt diese Geschichte mit ihren richtig guten Figuren immer noch richtig gut.

  6. Cover des Buches Shatter Me (ISBN: 9783641334482)
    Tahereh Mafi

    Shatter Me

    (1.975)
    Aktuelle Rezension von: Melissa_ng

    Tahereh Mafi hat in dieser Buchreihe eine Besondere Erzählweise benutzt mit der sie die düsteren Gedanken der Haupt Protagonistin Juliette perfekt getroffen hat. Und sie hat eine super Entwicklung im Laufe der Reihe.

    Der  Schreibstil ist zwar Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber trotzdem eine GANZ große Empfehlung!

  7. Cover des Buches Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt (ISBN: 9783442484232)
    E. L. James

    Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt

    (1.149)
    Aktuelle Rezension von: Buchsucht_de

    Er hat alles unter Kontrolle. Sein Vermögen, seine Firma, seine Mitarbeiter, sein Leben. Alles läuft nach Plan. Bis eine schüchterne Studentin über die Türschwelle seines Büros stolpert und ihm einen kurzen Blick aus großen blauen Augen zuwirft. In diesem Moment kippt Christian Greys perfektes Universum. E L James liefert mit „Grey“ endlich das, wonach Fans jahrelang gedürstet haben: die Kult-Geschichte aus der Sicht der wohl bekanntesten Fifty-Shades-Figur.

    Christian Grey ist 27, einer der reichsten Männer der Welt, CEO von Grey Enterprises Holdings, Kontroll-Freak. Sein Leben ist perfekt geordnet, effizient, diszipliniert und komplett leer. An einem Montagmorgen kommt Anastasia Steele in sein Büro, weil ihre Zimmergenossin krank ist. Ana kennt ihn nicht, hat keine Ahnung, wer er ist, und ist überhaupt nicht sein Typ. Trotzdem kippt in dem Moment, als er sie ansieht, etwas in ihm. Ein Sturm an Gefühlen, ein Drang, den er zunächst zu ignorieren versucht, der aber immer stärker wird. Was folgt, kennen Fifty-Shades-Fans in- und auswendig. Aber diesmal erleben wir es aus Christians Kopf.

    Das absolute Herzstück ist für mich Christians erster Blick auf Ana. In der Ana-POV-Trilogie war das ihr peinlicher Moment beim Stolpern. Aus Christians Sicht ist es ein transformativer Augenblick. Wir sehen, wie sein Gehirn nach Erklärungen sucht, wie er versucht, die Gefühle einzuordnen, und wie er nach wenigen Sekunden weiß: Diese Frau ist anders. E L James zeigt seine Besessenheit als zwanghaften Sog, nicht als bewusste Wahl. Warum er nach Portland fliegt, um sie im Baumarkt „zufällig“ zu treffen, warum er ihr Sicherheitspersonal auf sie ansetzt, warum er ihr Blumen schickt: All das war aus Anas Perspektive mysteriös bis leicht bedrohlich. Aus seiner verstehen wir es endlich. Er kann nicht anders.

    Ein zentraler Wert des Buches ist, dass wir Christians Kontroll-Verhalten endlich einordnen können. Es ist eine Trauma-Reaktion. Ein Kind, das jahrelang keinerlei Kontrolle über sein Leben hatte, wird zum Erwachsenen mit obsessivem Kontrollbedürfnis. Ganz wichtig zur Einordnung: Das erklärt sein Verhalten, entschuldigt es aber nicht. In realen Beziehungen sind Überwachung durch Sicherheitsdienst, Entscheidungen für die Partnerin und Grenzüberschreitungen Warnsignale für emotionale Gewalt, egal wie gut sie gemeint sind.

    Wirklich bewegend fand ich die Einblicke in die Grey-Adoptivfamilie. Christian ist tief verletzt, aber nicht allein. Grace und Carrick, die ihn nach dem Tod seiner leiblichen Mutter aufnahmen, lieben ihn bedingungslos. Elliot ist der loyale Bruder mit Humor, Mia die energische kleine Schwester, die trotz seiner Distanz zu ihr durchbricht. Besonders die Mutter-Sohn-Beziehung zu Grace ist psychologisch stark: die eine Frau in Christians Leben, die ihm eine sichere Bindung ermöglicht hat.

    Ich muss aber auch ehrlich zu den kritischen Punkten sein. Die BDSM-Darstellung bleibt problematisch. Die Vertragsklauseln, mit denen Christian Anas Ernährung, Schlaf und Kleidung auch außerhalb der Sessions kontrollieren will, entsprechen nicht gesunder Kink-Praxis. Echter BDSM basiert auf Safe, Sane und Consensual, und Alltag bleibt getrennt vom Kink. Auch die paternalistische Ana-Wahrnehmung ist reflexionsbedürftig. Christian sieht sie „so, wie sie sich selbst nicht sehen kann“, ein romantisches, aber auch problematisches Narrativ. Die Idee, dass der Mann die Frau in ihre Sexualität einführen muss, ist patriarchal geprägt. Zeitgemäßere Romance zeigt weibliche Hauptfiguren als vollständige Menschen von Anfang an.

    Wichtige Hinweise: Fifty Shades ist Fiktion und kein Beziehungs-Ratgeber. Bei Interesse an authentischem BDSM lieber Fachliteratur lesen. Bei Trauma oder toxischen Beziehungsdynamiken bitte professionelle Hilfe suchen, Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen unter 116 016, rund um die Uhr, anonym. Und bitte unbedingt zuerst die Original-Trilogie lesen, dann „Grey“, „Darker“ und „Freed“.

  8. Cover des Buches Lord of Shadows (ISBN: 9783442489008)
    Cassandra Clare

    Lord of Shadows

    (505)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    "Dann brich mir das Herz. Brich es in tausend Stücke. Du hast meine Erlaubnis."

    Für "Lord of Shadows" habe ich wirklich ewig gebraucht und das ist auch mein allergrößter Kritikpunkt in diesem Buch. Ein 850-Seiten-Buch sollte keine 250 Seiten Einstieg benötigen, bevor es mit der Handlung und der Spannung überhaupt losgeht. Ernsthaft, warum sind Clares Bücher alle immer solche Wälzer?! Da muss ich von Anfang an gepackt sein und nicht hingehalten werden. Auch zwischendurch gab es immer mal wieder Längen, so dass ich max. 100 Seiten am Stück lesen konnte. 

    Es war nicht ganz so schlimm wie "Clockwork Prince", denn die Geschichte nahm nach dem ersten Drittel wirklich gut Fahrt auf und an Handlung ist einiges passiert. Die Charaktere haben sich in diesem Buch toll entwickelt und auch an Liebesgeschichten mangelt es nicht. Ich musste grad nochmal nachzählen, wir bekommen hier neben Emma & Julian (die mir in diesem Buch erneut das Herz zerrissen haben, weil sie nicht zusammen sein dürfen, obwohl alles in ihnen nach dem anderen ruft! Immerhin haben sie sich nun endlich die Wahrheit gesagt und können zusammen an einem Strang ziehen...) noch mind. 3 weitere Beziehungsstarts präsentiert und ich bin echt gespannt, wo das Ganze noch hinführt! Tatsächlich empfand ich das nicht als too much, sondern gab den Personen weitere Tiefe und auch eigenständige Handlungsstränge.

    Das Ende war für alle Beteiligte (inklusive mir) absolut beschissen, wenn nicht sogar unnötig für zu viel Drama. Neben dem Trauma wurden noch zwei weitere rote Fäden gestartet, so dass ich wenigstens hoffe, dass sich dieser Figurentod auch gelohnt hat und hier nicht einfach nur geliebte Charaktere gekillt wurden, weil die Autorin es kann.

    "Lord of Shadows" bringt die Gesamthandlung der "Die dunklen Mächte"-Reihe ein ganzes Stück voran, schafft es aber selten, die Spannung zu halten. Ich vergebe 3,5/5 Sterne.

  9. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

    (536)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Inhalt: Als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist, verliert er seine Mutter durch ein tragisches Unglück. Er versinkt in tiefer Trauer. Auch das Gemälde, das verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Es scheint geradezu, als würde ihn das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt ...

     

    Meinung: „Der Distelfink“ stand ein paar Monate in meinem Regal, bevor er für mich zur Urlaubslektüre wurde. Mein erster Roman von Donna Tartt, die Erwartungen waren groß.

    Leider quälte ich mich durch die über 1000 Seiten. Es war nicht so, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat, aber es war für mich sehr ermüdend zu lesen.

    Die ganze Story ist sehr düster und deprimierend. Theo verliert seine Mutter bei einem tragischen Unglück in einem New Yorker Museum. Zunächst wächst er bei der Familie (Barbour) eines Schulfreundes auf, um dann von seinem Vater nach Las Vegas geholt zu werden. Nach dessen Tod macht sich Theo wieder auf den Weg zurück nach New York und kommt schließlich bei Hobie unter. Die Hauptperson ist die ganze Zeit, obwohl teilweise in elterlicher Fürsorge, mehr oder weniger auf sich alleine gestellt. Ich habe nicht das Gefühl, dass er von irgendeiner Person geliebt wird (außer von Hobie). Alle Erwachsenen sind irgendwie „kaputt“, ja, sogar, seine Freunde (Boris!). Boris ist für mich ein Charakter, dem ich nicht einmal einen Funken Vertrauen schenke und es war eine regelrechte Qual, sein Reden, sein Tun, seine Anwesenheit „auszuhalten“. Dass Theo so viele positive Gefühle für ihn hegt, hat auch seine Sympathie geschmälert.

    Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen, da das Schicksal dieses traumatisierten Jungen nicht viel Positives für ihn übrighatte. Und wenn mal etwas Gutes passierte, tröstete ihn auch das nicht. Leider war zudem ein Großteil der Handlungen und Gefühle für mich nicht nachvollziehbar.

    Der Schreibstil war mir eindeutig zu ausufernd. Außerdem waren Theos Innenreflexionen sehr mühsam – sie enthielten schlichte Erkenntnisse, die seitenlang ausgeschlachtet wurden. Für mich eine große Verpackung mit leider wenig Inhalt.

    Außerdem konnte ich bei keiner Person eine Entwicklung feststellen. Theo und Boris verhalten sich als Kinder gleich wie als junge Erwachsene (nur dass dieses Mal Waffen im Spiel sind). Jedes Mal, wenn Boris auf der Bildfläche erschien und Theo das Blaue vom Himmel versprach, wollte ich das Buch zur Seite legen. Aber ich habe es zu Ende gelesen, weil ich mir dachte, es wird doch wohl noch etwas Aufregendes passieren. Möglicherweise mit Kitsey oder mit Pippa?

    Leider wurde ich auch hier enttäuscht. Dem guten Theo bleibt also nichts anderes übrig, als sein trübsinniges Leben weiterhin zu führen, das er im Grunde gar nicht schätzt. Die letzten Seiten sind noch einmal eine Depri-Draufgabe, falls dem Leser das Buch bis hierhin zu fröhlich war.

    Ich vergebe 2 von 5 Sternen, weil es mich absolut nicht catchen konnte, schon gar nicht mit unendlich vielen Aufzeichnungen, Anreihungen, Adjektiven, die einen Pinselstrich mit solch einer gähnenden Sorgfalt ins Rampenlicht stellen, wo Welten aufeinandertreffen, die gar keine Welten sind (steht so oder so ähnlich ziemlich am Ende des Buches), wo man sich sein Herz nicht aussuchen kann, genauso wenig wie sein eigenes Ich und man am besten gar nicht geboren worden wäre und sowieso immer die falschen Menschen und Nichtmenschen brutal aus dem Leben, das ja gar nicht lebenswert, sondern „nur“ katastrophal ist, gerissen werden, anstatt die Bösen, die aber in Wahrheit gar nicht böse sind, weil es gibt ja in diesem Sinne kein Gut und kein Böse, und warum macht man sich darüber überhaupt Gedanken?

    Ja. Genau das fragte ich mich beim Lesen auch manchmal.

  10. Cover des Buches Lady Midnight - Die Dunklen Mächte (ISBN: 9783442487042)
    Cassandra Clare

    Lady Midnight - Die Dunklen Mächte

    (873)
    Aktuelle Rezension von: FreyaJueptner

    Ich habe nahezu alles aus der Schattenjägerwelt verschlungen. Trotzdem wähle ich bewusst „Die Dunklen Mächte“ für meine Rezensionen aus, denn hier verlässt Cassandra Clare für mich erstmals deutlich ihre vertraute Komfortzone und wagt sich an einige heiße Eisen.

    Vordergründig erzählt „Lady Midnight“ von einer verbotenen Teenagerliebe. Darunter liegt jedoch das Porträt der schwer traumatisierten Emma Carstairs. Ihre Besessenheit vom Tod ihrer Eltern und ihr unermüdliches Training lassen sich für mich als Ausdruck einer posttraumatischen Belastungsstörung und ihrer Verdrängungsmechanismen lesen. Emma kämpft, sucht und funktioniert, weil sie sich andernfalls ihrem Verlust stellen müsste. Gerade diese innere Zerrissenheit macht sie für mich zu einer interessanteren Hauptfigur als die berühmte Clary Fairchild.

    Auch Julian Blackthorn musste viel zu früh erwachsen werden. Gemeinsam mit Emma trägt er die Verantwortung für seine jüngeren Geschwister, weil der erwachsene Vormund seiner Aufgabe nicht gewachsen ist. Cassandra Clare zeigt damit Kinder und Jugendliche, denen eine Verantwortung aufgebürdet wurde, die niemals ihre hätte sein dürfen. Dass sie diese Last scheinbar selbstverständlich tragen, macht ihre Situation nicht weniger erschütternd.

    Zugleich erleben wir eine Schattenjägerwelt, die sich nach einem verheerenden Krieg wieder aufzubauen versucht. Der Krieg ist offiziell vorbei, doch weder die Menschen noch ihre Institutionen haben ihn wirklich überwunden. Aus Angst und dem Wunsch nach Sicherheit werden Maßnahmen ergriffen, die kaum gerecht und nur schwer nachzuvollziehen sind. Cassandra Clare spiegelt darin politische Mechanismen wie Ausgrenzung, Kollektivstrafen und den Versuch, gesellschaftliche Konflikte durch Verbote zu lösen. Schon in diesem ersten Band erzeugt diese Ordnung ein deutliches Unbehagen.

    All das verbirgt sich unter einer ebenfalls nicht unumstrittenen Romanze. Emma und Julian sind Parabatai, und nach den Gesetzen sowie der magischen Ordnung der Schattenjäger ist ihre Liebe verboten. Dadurch ist die Liebesgeschichte nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern eng mit den Regeln und Konflikten dieser Welt verbunden.

    Wer nur die Teenagerromanze sieht, übersieht deshalb einen großen Teil dieses Romans. „Lady Midnight“ erzählt ebenso von Trauma, viel zu früher Verantwortung, politischer Kurzsichtigkeit und einer Gesellschaft, die aus ihrem letzten Krieg offenbar nicht genug gelernt hat.

  11. Cover des Buches Unravel Me (ISBN: 9783641334499)
    Tahereh Mafi

    Unravel Me

    (990)
    Aktuelle Rezension von: Lira_Crown

    Endlich ist der Funke übergesprungen! Ich hatte schon die Befürchtung, dieser langanhaltende Hype um diese Bücher geht komplett an mir vorbei.

    Wir begleiten wieder Juliette, die mittlerweile in Omega Point angekommen ist. Anders als erwartet, fühlt sie sich auch dort als Monster und versinkt in ihrer Gefühlswelt. Erst als Wut das ganze Ausmaß ihrer Gabe entfesselt, begreift sie, dass sie zu mehr bestimmt ist. Zusammen mit Adam, Kenji und Castle begibt sie sich auf eine Mission, die den Krieg unausweichlich macht. Seltsam ist nur, dass Warner diese unaussprechlichen Gefühle in ihr auslöst und damit alles woran sie glaubte auf den Kopf stellt.

    Ich muss gestehen, die erste Hälfte hat es mir schwer gemacht. Juliette versinkt in Selbstmitleid, ihre Gedanken drehen sich nur im Kreis und ich war genervt von ihr. Erst als Kenji ihr endlich eine Ansage macht, wacht sie aus ihrer Trance auf und die Geschichte nimmt langsam Fahrt auf. Auch das hin und her mit Adam fand ich anstrengend zu lesen. Schon im ersten Teil war ich nicht von ihrer Abhängigkeit zueinander begeistert und habe die Dynamik absolut nicht gespürt. Auch hier empfinde ich deren Beziehung eher als krankhaftes Erzwingen und nicht als Liebe.
    Im Laufe der Geschichte erfährt man mehr über Omega Point und deren Anhänger. Juliette beginnt langsam damit, Beziehungen aufzubauen und Freunde zu finden. Ich finde man merkt direkt die Veränderung, nachdem sie und Adam nicht mehr so aufeinander hocken.
    Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt, als Juliette zu dem Obersten, Warners Vater, zitiert wird, um Geiseln zu befreien. Ab da war ich total hooked. Die Dynamik zwischen Warner und Juliette ist unfassbar stark. Die Gespräche zwischen den beiden sind total schön. Endlich gibt es mehr von dieser Tension.

    Zum Ende überschlagen sich die Ereignisse und Juliette entgeht dank Warner nur knapp ein schreckliches Schicksal. Ich möchte am Liebsten direkt weiter in die Geschichte eintauchen. Endlich hat es "Klick" gemacht!

  12. Cover des Buches Ignite Me (ISBN: 9783641334505)
    Tahereh Mafi

    Ignite Me

    (808)
    Aktuelle Rezension von: Ninisbuecherchaos

    Ich weiß immernoch nicht was ich von der Reihe halten soll weil mir weiter nahezu jedes Worldbuilding fehlt, was für mich für eine Dystopie extrem wichtig ist. Der Schreibstil ist, wenn man sich mal dran gewöhnt hat, ok. Aber immerhin sind die Bücher nicht so dick und man hat sie recht schnell durch.

    Das Liebesdrama und ständige hin und her um die immer gleichen Themen nervt mich und Adams Charakterentwicklung ist ungemein schlecht und nicht nachvollziehbar- ich habe das Gefühl bekommen, dass die Autorin einfach nur wollte dass man ihn hasst damit sie das love Triangel endlich auflösen kann.

    Am Schluss, als endlich Spannung aufkam, wurde das natürlich wieder ungemein abgekürzt und nicht weiter ausgeführt weswegen mir wirklich was gefehlt hat und mir die ganze Auflösung in dem Fall zu schnell und einfach war. Schade... aber da ich bereits die gabze Reihe zu Hause habe wird das irgendwann noch weiter verfolgt.

  13. Cover des Buches Evermore - Der blaue Mond (Die Immortal-Reihe 2) (ISBN: B09Y9JGG3M)
    Alyson Noël

    Evermore - Der blaue Mond (Die Immortal-Reihe 2)

    (1.327)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    "Evermore - Der blaue Mond" ist Band zwei der Romantasy-Saga von Alyson Noël. Band eins hat mich ehrlich gesagt sehr begeistert und nachdem ich so verdammt unterschiedliche Meinungen zu den weiteren Büchern gehört habe, war ich unsicher was mich in "Der blaue Mond" erwarten würde, aber ich war positiv überrascht...

    Das Buch ist optisch wieder wundervoll gestaltet und auch der Buchtitel ist gut gewählt. Mir hat dieses Buch storymäßig unglaublich gut gefallen, auch wenn ich oft ungläubig mit dem Kopf geschüttelt habe, aber charakterlich war es ein schwaches Buch.Ever ist eine unschlagbare Protagonistin und eine sehr unberechenbare, die nie das tut, was man ihr zutraut. Sie schafft es immer wieder auf neue eine Schüppe draufzupacken. Im ersten Buch war sie ja schon so, aber in Band zwei ist sie mir sehr unsymapthisch - ich habe keinen Zugang zu ihr gefunden und ihre Handlungen waren mir mehr als unverständlich. Sie vertraut den Falschen und zerstört fast alles - was mich unglaublich wütend gemacht hat. Andererseits musste ich sie insgeheim doch bewundern, denn dass sie teilweise so gelassen reagiert hat, obwohl sie die Liebe ihres Lebens verloren hat und sachlich an eine Lösung herangetreten ist, macht sie wieder einzigartig. Und ich sehe ihren schwerwiegenden Fehler als gute Einleitung für Band drei! Da gibt es verdammt viel spannungsgeladen Lesestoff und ich hoffe sehr, dass Alyson Noël mich in diesem Punkt nicht enttäuscht, denn anders als an Band zwei, gehe ich an Band drei nach diesem Ende doch etwas erwartungsvoller heran.

    Das Ende war dann leider doch sehr plump geschrieben und kam mir persönlich viel zu plötzlich.

    Meine Bewertung war bisher noch nie so wiedersprüchlich, denn die Story war gut, aber Ever hat mich wirklich genervt und so den Lesespaß auch ein wenig eingedimmt. Aber die Vernunft siegt und so gibt es dennoch wohlverdiente vier von fünf Sterne.

    Fazit:

    Optisch eine Augenweide, wieder sehr aufschlussreich mit vielem negativen, was den Geschichtsverlauf für die Nachfolgebände ebnet, hat mich "Der blaue Mond" begeistert und gleichzeitig genervt.
    Ich hake dieses Buch unter Okay ab und freue mich auf Band drei. ^^

  14. Cover des Buches Die Zwölf (ISBN: 9783442487974)
    Justin Cronin

    Die Zwölf

    (590)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Mir hat bereits der "Der Übergang" unglaublich gut gefallen und Teil zwei der Passage-Trilogie steht dem in nichts nach. Ich finde sogar, dass es in diesem Teil rasanter voran ging. Es gab trotz der über 800 Seiten kaum Längen und ich hatte immer den Drang ständig weiterlesen zu wollen.

    Sehr toll fand ich das Personen, die im ersten Teil nur kurz angerissen wurden in diesem Teil wichtige Rollen in der Haupthandlung hatten und so die ganze Geschichte noch epischer macht. Es ist wie ein großes Ganzen, das sich langsam immer weiter zusammenflechtet. Ich bin schon total gespannt welche Zusammenhänge sich dann noch im dritten Teil ergeben.

    Und natürlich hab ich mich total gefreut wieder auf alte Bekannte zu treffen :)

    Ich bin total froh, dass ich jetzt endlich Dank eines tollen Buddy-Reads zu diesem Buch gegriffen habe. Das gemeinsame Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und macht das Buch nochmal mehr zu etwas ganz Besonderem für mich

  15. Cover des Buches Evermore - Die Unsterblichen (Die Immortal-Reihe 1) (ISBN: B09ZDWG71M)
    Alyson Noël

    Evermore - Die Unsterblichen (Die Immortal-Reihe 1)

    (2.576)
    Aktuelle Rezension von: CelenaLowell

    Hinweis: ich beziehe mich in meiner Rezension auf die alte gedruckte Ausgabe mit den alten Covern aus dem Jahr 2009.

    Ich habe die Immortal-Reihe mit 12/13 Jahren gelesen, direkt nach Twilight und Co., im großen Vampirhype. Jetzt mit 26 Jahren möchte ich viele der Bücher, die mir damals gut gefallen haben, noch einmal aus heutiger Perspektive lesen, und Evermore stand da ganz oben auf meiner Liste. Zwar sind die Unsterblichen in Evermore keine Vampire, aber gefühlt ist das nur eine Art "Special Snowflake" Bezeichnung, denn Damen Auguste ist eine exakte Mischung aus den Salvatore Brüdern und einem noch klischeehafteren, "perfekten" Edward Cullen. Die Unsterblichen scheinen kein Blut zu trinken, sondern "spezielle hausgemachte rotgefärbte" Limonade. Damen legt seit etwa sechshundert Jahren und hat während dieser Zeit natürlich alle großen Schriftsteller, Künstler und Ikonen miterlebt, kennengelernt und war sogar der Mentor von Picasso. Damen Auguste hat keine (plausible) Schwäche - und das ist seine größte Schwäche überhaupt. Edward Cullen ist gegen ihn ein wirklich guter, ausgereifter Charakter. 

    Inhalt:

    Als Leser:in begleiten wir die 16-jährige Ever durch diese Geschichte. Nach einem tragischen Autounfall verlor sie ihre Eltern, ihre kleine Schwester Riley und ihren Hund Buttercup (der Name ist nach all den Jahren stark hängen geblieben, obwohl der Hund außer wenigen Erwähnungen keine Rolle spielt). Ever ist von einer beliebten Cheerleaderin in Oregon zu einem introvertierten "Freak" (ihre Worte) in Kalifornien geworden. Mit Kapuze und Kopfhörern schirmt Ever sich ab von den Reizen, die sie seit dem Unfall als eine Art "Gabe" deutlich intensiver wahrnimmt. Sie kann die Bruchstücke, manchmal sogar ganze Lebensabschnitte einer Person durch eine Berührung sehen, und sie sieht die Farben der sogenannten Aura, die die Menschen umgibt je nach Stimmungslage und Intuition. Zu ihren beiden Außenseiter Freunden Miles und Haven gesellt sich bald ein neuer Mitschüler, der mündig gesprochene Damen Auguste, unser Love Interest der Geschichte. Natürlich sieht er unfassbar gut aus, wird von allen begehrt und ist in allem perfekt - doch er verbirgt Geheimnisse, die Ever durchschauen will. Neben Damen hat mir Ever als verkorkste, schuldbehaftete und edgy Teenagerin wirklich gefallen. Auch wenn sie recht vorhersehbar und einfach geschrieben war, so hat sie doch die Lebensrealität eines Teenagers mit einer solchen Biografie getroffen; vielleicht bin ich dahingehend aber auch etwas biased, weil ich mit 16 Jahren so ziemlich eine ebenfalls untherapierte edgy Ever-Kopie mit ebenfalls verstorbener Mutter war, nur mit Autismus statt Aura lesen. Deshalb hat mir persönlich Ever als Teenager-Protagonistin gut gefallen, auch wenn sie sich manchmal wirklich flach und nervig verhält, aber das ist eben Teenager-Verhalten, also passt es. 

    Meinung:

    Mein Highlight - damals wie heute - ist Evers Schwester Riley. Das 12-jährige Geistermädchen besucht Ever in ihrem neuen Leben, folgt ihr zur Schule, beschattet ihre Freunde und bringt dabei herrlichen Humor und Leichtigkeit in die Geschichte. Von allem Charakteren finde ich Riley am glaubhaftesten, und ich liebe das Verhältnis zwischen Ever und Riley. Mit einem weinenden Auge verabschieden wir uns am Ende von ihr, wenn Riley die sogenannte Brücke ins Jenseits überquert - zumindest bis zu dem Spin-Off, das es aus Rileys Leben gibt,

    Kurz einmal die gröbsten Schwächen des Buches zusammengefasst, damit man zumindest weiß, worauf man sich einlässt: die Charaktere sind zumeist sehr flach, klischeehaft und wenig originell. Die Antagonistin Drina ist eine klassische "Böse", die dahinter nicht vielmehr Charakter aufweisen kann. Das gleiche gilt für die menschliche Antagonistin in Evers Schule, die oberfläche beliebte Zicke Stacia mit ihrer gefolgsamen Freundin Honor. Die beiden gemeinsam mit Evers Freunden Miles (der schwule beste Freund und Außenseiter) und Haven (die Gothic-Teenagerin, die nicht genug Aufmerksamkeit bekommt) erinnerten doch sehr stark an die Charaktere aus dem Kultfilm "Mean Girls" aus dem Jahr 2004. Ever wirkt manchmal wie eine ichbezogene Dramaqueen, was aber den Umständen geschuldet in einem Jugendbuch gut passt. Das gleiche lässt sich auch über die gesamte "Beziehung" zwischen Ever und Damen sagen, darauf gehe ich noch ausführlicher ein.

    Eine eher spezifische Schwäche: ich finde den Alkoholkonsum, der im letzten Drittel des Buches thematisiert wird, problematisch und zu unreflektiert für ein Jugendbuch. Hier hätte ich mir entweder eine andere Kompensation von Ever gewünscht oder zumindest eine reflektierte, weniger "das ist aber schlecht, Mädchen!"-Einschätzung von erwachsenen Personen in ihrem Umfeld gewünscht. Ein kurzer Einschub einer erwachsenen Figur, die klar sagt: "Das ist kein tragbares Verhalten, und ich nehme das ernst"– das hätte gereicht. So wie in dem Buch beschrieben wirkte es aber meiner Meinung nach mehr verherrlichend als abschreckend. 

    Auch sonst bietet das Buch finde ich wenig neues und ist mit Klischees überladen - mehr als rote Tulpen sage ich an dieser Stelle mal nicht. Die "Beziehung" zwischen Ever und Damen ist leider aber sogar für diese Art Geschichte wirklich nicht gut und sogar auf unlogische und nervige Weise toxisch, nicht auf diese zwar vorhersehbare, aber irgendwie trotzdem verführerische und spannende Weise. Damen und Ever sind immer "on/off", weil ihre Kommunikation schlecht ist und Damen manchmal einfach verschwindet und Ever aus heiterem Himmel manchmal wütend auf ihn ist. Außerdem weiß Ever wirklich gar nichts über Damen, als sie gemeinsam eine Beziehung eingehen, die nie überhaupt als solche offiziell benannt wurde, sondern einfach irgendwann "da" war. Dann wieder nicht. Und dann doch wieder. Und dann lieben sie sich auf einmal. Die Begründung, dass Ever bei Damen keinerlei Überreizung oder Aura wahrnimmt, ist zwar Grund genug, dass Ever sich bei ihm wohlfühlt und neugierig auf ihn ist, aber nicht, dass sie ihn plötzlich nach zwei sehr kuriosen Dates "liebt". Das in Anführungszeichen, weil ich mir nicht mehr sicher bin, ab wann tatsächlich der wörtliche Begriff der Liebe in den Mund genommen wurde. Immerhin wurde es wenigstens wie in The Vampire Diaries bei Elena Gilbert so umgesetzt, dass Ever Angst bekommt, als sie hinter die Geheimnisse von Damen kommt und sie Abstand sucht, ihn als grausam betitelt und seine Taten und sein Lügen nicht schön redet, wie es bei Bella in der Twilight Saga der Fall ist. 

    Und trotz alledem: ich hatte wirklich Spaß an diesem Buch! Vermutlich hätte ich es nicht weitergelesen, wenn ich es heute mit 26 Jahren das erste Mal in der Hand gehalten hätte. Da sich die Geschichte und ihre Charaktere aber wie eine Zeitkapsel zu meinen eigenen Teenagerjahren angefühlt haben, habe ich nicht nur Band 1 innerhalb weniger Tage beendet, sondern hatte auch wirklich Freude an dem Buch und  werde die Reihe auch fortsetzen. Ich weiß zumindest, dass ich damals nicht alle Bücher der Reihe gelesen habe, also werde ich vielleicht noch auf die ein oder andere Überraschung stoßen. 

    Fazit:

    Insgesamt ist Evermore für mich glaube ich das, was für andere Trash-TV ist: eine heitere Unterhaltung, von der man nicht die größte Qualität erwartet, die aber ihre Daseinsberechtigung und ihre Aufgabe erfüllt, indem sie einfach leichter Stoff zum Abschalten ist. Außerdem bleibe ich auch bei der Meinung, dass Evermore als Jugendbuch nach wie vor volle drei Sterne verdient hat, da sie die Ansprüche und den Zeitgeist der zumindest damaligen Jugend (noch mit iPod und Kabelkopfhörern, ohne Smartphone) definitiv treffen. 

    Ich freue mich auf die Fortsetzungen!

  16. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442498215)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

    (1.009)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Dies ist der Auftakt der Todesreihe von Andreas Gruber. Ich habe tatsächlich alle acht Bände geschenkt bekommen und sie lange Zeit vor mir hergeschoben, aber nun den ersten Schritt gewagt – und ich muss sagen, ich bin zufrieden. Mir liegen diese Art von Thrillern etwas mehr, denn sie erzählen eine deutlich tiefgründigere Geschichte.


    Es geht nicht einfach nur um einen Serienmörder, der wahllos Menschen abschlachtet, sondern letztendlich um einen Menschen, der schwer misshandelt wurde und bei dem weggeschaut wurde. Einem Menschen, dem hätte geholfen werden können, dem aber nicht geholfen wurde. Man kann sich nur schwer in die Gefühle anderer Menschen hineinversetzen. Mord scheint niemals eine Lösung zu sein, aber solange man nicht selbst Opfer ist, weiß man nie, wie sehr einen eine Straftat – vor allem im Kindesalter – belasten kann.


    Ich sehe den Täter hier nicht als einen wahllos mordenden, kranken Psychopathen, der eine Gefahr für seine Umwelt darstellt, sondern vielmehr als ein Opfer, für das seine Umwelt die eigentliche Gefahr war und das letztendlich versucht, diese Welt auf seine Weise davon zu „bereinigen“. Vielleicht ist das eine kontroverse Meinung, dennoch denke ich, dass es unglaublich wichtig ist, genauer hinzusehen, bevor man den Täter einfach verteufelt.


    Ich bin gespannt darauf, wie sich die Charaktere Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder in den nächsten sieben Bänden entwickeln werden. Ihre Charaktere stellt Andreas Gruber unglaublich gut dar. Ich werde die Bücher der Reihe zwar nicht direkt hintereinander lesen, aber der Auftakt ist gemacht, und ich bin jetzt schon fast überzeugt davon, dass mir die anderen Teile ebenfalls gefallen werden – vorausgesetzt, sie sind mit derselben Qualität geschrieben wie der erste Band.


    Man sollte Autoren eigentlich nicht miteinander vergleichen, da jeder individuell ist. Trotzdem muss ich sagen, dass Andreas Gruber für mich eher in die Richtung von Andreas Winkelmann geht als in die von Sebastian Fitzek. Für Thrillerfans auf jeden Fall eine absolute Empfehlung.

  17. Cover des Buches Ohne ein einziges Wort (ISBN: 9783442487387)
    Rosie Walsh

    Ohne ein einziges Wort

    (600)
    Aktuelle Rezension von: rikke1721

    Ohne ein einziges Wort...🍃

    .

    Irgendwie anders als erwartet, Cover und Titel und die für mich bis dato unbekannte Schriftstellerin...

    .

    Ich hatte es mitbestellt, weil es gerade günstig war, ab und zu landen so auch mal Bücher bei mir, die ich sonst nicht unbedingt so ausgewählt hätte. 

    .

    Das war ein absoluter Glückstreffer! 🍀🎉

    .

    Die Zeitsprünge sind vorallem zu Beginn ein weeeenig verwirrend, aber man kann sich trotzdem gut durchfuchsen. 🤝

    .

    Man ist anfangs erstmal verwundert, stellt seine eigenen Vermutungen auf, hat immer wieder eine Idee, was denn hier passiert ist...💭

    .

    Aber den Plottwist... den hab ich nicht kommen sehen... tatsächlich war ich als der Plot kam wirklich überrascht, vorallem, dass ich es tatsächlich mal nicht schon zu Beginn wusste, wie es endet! 💪

    .

    Man leidet mit der Prota mit, aber am Ende auch mit dem zweiten Part...🥺

    .

    Rosie Walsh hat einen krassen Schreibstil in diesem Buch hingelegt, Wendungen mit denen man nicht rechnet und eine Storyline die einen emotional mitgenommen hat und beschäftigt hat. 

    .

    Ich habe noch einige Tage über das Buch nachgedacht... eigentlich ist es mir bis heute - Wochen - Monate später noch immer gut im Gedächtnis. 💭 Auf positive Art. 😊

    .

    Ein super Buch, was einem auf jeden Fall im Gedächtnis bleibt. Von mir absolute Empfehlung. 💚

  18. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783552075818)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

    (2.252)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Nachdem Leo ihr Date hat platzen lassen, da er nicht aufgetaucht ist, haben er und Emmi keinen Kontakt mehr miteinander. Doch Emmi beginnt ihm wieder E-Mails zu schicken, doch anscheinend ist seine E-Mail-Adresse nicht mehr aktiv. Dennoch schreibt sie weiter und als er plötzlich antwortet, beginnen die beiden sich wieder regelmäßig zu schreiben und sofort entsteht wieder ihre Verbundenheit. Sie schaffen es sogar sich endlich persönlich zu treffen und finden sich seitdem noch sympathischer, da sie ja nun ein Gesicht vor Augen haben. Obwohl beide offensichtlich Gefühle für einander haben, schaffen sie es aber nicht sich ihrer Gefühle für einander einzugestehen und verpassen immer wieder den Moment um es zu tun.

    Mir persönlich gefiel dieses Buch sogar besser als der Vorgänger 'Gut gegen Nordwind'. Es lässt sich angenehm lesen und man ist sofort in der Story drin. Da man die Charaktere kennt,  macht es einfach Spaß mehr von Emmi und Leo zu erfahren.

  19. Cover des Buches Die Spiegelstadt (ISBN: 9783442469369)
    Justin Cronin

    Die Spiegelstadt

    (248)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Ich bin absolut begeistert. Was für ein grandioses Epos, was für ein sprachgewaltiger Autor, was für ein würdiger Abschluss einer Trilogie, die zu den Besten zählt, was ich aus diesem Genre gelesen habe. Aber um was für ein Genre handelt es sich hier denn, bei diesem Mix aus Vampiren, Monster, Dystopie, Thriller und Mystery?

    Im Laufe der Triologie ergab sich eine Vielzahl von mysteriösen Begebenheiten, die einen fragend zurückließen. Ich könnte mir zwischendurch nicht vorstellen, wie Cronin hier noch mal einen roten Faden hineinbekommen will. In der Spiegelstadt nimmt er sich die Zeit und den Raum und löst wirklich jeden offen Punkt auf. Nachdem man ja gedacht hat, dass die Virals nach dem zweiten Band besiegt wurden mit dem Niederschlag der Zwölf, taucht mit dem Zero ein noch viel überwältigender Gegner auf. Tim Fanning als Zero, der sich ursprünglich bei der Expedition im Dschungel angesteckt hatte, spielte in den ersten beiden Romanen keine große Rolle. Doch nun im letzten Band wird der Anfang der Geschichte und auch das Ende erzählt. Der Kreis schließt sich zu meiner größten Zufriedenheit. Auf den letzten Seiten schafft Cronin es sogar, einen ganz große emotionale Schlussszene zu kreieren, bei der selbst mir nach einem so ausgedehnten Werk das Wasser in den Augen stand.

    Amy wird immer mehr zur Lichtgestalt, zur Retterin der Welt, zur Heilsbringerin. Obwohl der Autor von sich selbst sagt, dass er nicht besonders gläubig ist, fallen gerade in diesem Buch die vielen biblischen Symbole auf. Nicht nur Amy als Erlöserin, sondern auch Michael als Noah, der die Arche baut. Ganz zu schweigen von den Virals als Plagen, der apokalyptischen Weltvernichtung oder der Zahlensymbolik (die Zwölf). Ich hatte meinen Spaß an diesen Parallelen. Das Beste an diesem Buch ist aber das schriftstellerische Können von Justin Cronin. Eine solch poetische Sprache habe ich in diesem Genre noch nie gelesen.

  20. Cover des Buches In ewiger Schuld (ISBN: 9783442484669)
    Harlan Coben

    In ewiger Schuld

    (223)
    Aktuelle Rezension von: celinenala

    Zum Buch: Als Maya auf ihrer neuen Nanny-Cam ihren totgeglaubten Ehemann Joe sieht, ist sie zutiefst schockiert. Wenige Wochen zuvor fand noch seine Beerdigung statt. Wie konnte das sein? Auf der Suche nach Antworten zum Mord an ihrem Ehemann muss sich Maya mit ihrer militärischen Vergangenheit und Joes reicher Familie auseinandersetzen. Dabei gerät sie selbst immer mehr ins Visier. 

    Zu Beginn war ich leider nicht so im Buch drin. Mir hat es an Spannung gefehlt, da meiner Meinung nach zu viele Details das Wesentliche überschattet haben. Ich musste mich deshalb durch die erste Hälfte durchzwingen. Den zweiten Teil des Buches fand ich viel packender, weshalb ich durch diesen Teil durchgeflogen bin. Auf offene Fragen kamen immer mehr Antworten und auch die Charaktere wurden durchschaubarer. Das Ende hat mich dann doch überrascht, weshalb ich trotz des schwierigen Starts 3 von 5 Sternen vergebe. Die Abzüge sind jedoch Geschmackssache und meine persönliche Einschätzung.

  21. Cover des Buches Engelskalt (ISBN: 9783442497379)
    Samuel Bjørk

    Engelskalt

    (405)
    Aktuelle Rezension von: Magdalena1107

    In diesem Teil begleiten wir erneut Mia und Munch bei einem spannenden Fall. Ein kleines Mädchen wird an einem Springseil erhängt an einem Baum gefunden, ein Schild um den Hals "Ich reise allein". Und sie soll nicht die einzige bleiben...


    Auch in diesen Teil konnte ich mich aufgrund der schnell startenden spannenden Ereignisse schnell einfinden. Die persönlichen Handlungsstränge von besonders Mia, aber auch Munch, passen gut in die Story hinein und werden immer so eingebettet, dass es nicht langweilig oder überflüssig wirkt. Zwischendurch kommen dann Parts über neue Personen, von denen man zunächst denkt "wie soll das denn in die Story passen?". Da dies nicht meine erstes Buch der Reihe ist, wusste ich schon, dass jeder Part später eine Rolle spielen wird. Und genau das gefällt mir jedes mal wieder an Bjørks Bücher. So viele zunächst Lose Handlungsstränge, die vermeintlich ins Leere führen, bis dann am Ende doch alles zusammenpasst.
    Mit der Auflösung habe ich wieder mal absolut nicht gerechnet, war daher vom Ende umso faszinierter.
    Der Schreibstil ist irgendwie gewöhnungsbedürftig, gefällt mir persönlich aber gut. Man kommt schnell durch die Seiten und die Dialoge sind realistisch gestaltet, mit allen ähms und ehs ausgeschrieben, was alles nochmal sympathischer macht.
    Anschließend kann ich sagen, eine rundum schlüssige Story ohne vorhersehbaren Ende, es war mir wieder mal ein Vergnügen.

  22. Cover des Buches Todesurteil (ISBN: 9783442498222)
    Andreas Gruber

    Todesurteil

    (671)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Das ist das zweite Buch aus der Reihe um Marten S. Sneijder und Sabine Nemez, und ich muss sagen: Ich bin positiv überrascht.


    Am Anfang hatte ich tatsächlich leichte Schwierigkeiten, weil ich die Zusammensetzung der Geschichte nicht ganz verstanden habe. Der Einstieg beginnt mit der Entführung, und man begleitet Martin und Sabine die ganze Zeit durch eine Nebenhandlung – oder man denkt zumindest, es wäre eine. Andreas Gruber schafft es aber auf wirklich clevere Weise, die Stränge miteinander zu verbinden. Das Ergebnis ist ein großartiger Plot-Twist.


    Hut ab dafür. 


    Anfangs fand ich das Buch etwas langatmig, und auch später gibt es Passagen, die sich so anfühlen. Gruber hat für mich keinen reißerischen, spannungsgeladenen Schreibstil, sondern eher einen ruhigen, ergebnisorientierten. Aber das Dranbleiben wurde belohnt. Der Einfallsreichtum ist wirklich beeindruckend – mal abgesehen von der erschreckenden Anzahl der Opfer.


    Allerdings muss man berücksichtigen, dass es sich um einen Serienmörder handelt, der kein Serienmörder im herkömmlichen Sinne ist. Er ist ein Meister der Manipulation, der andere als Täter nutzt, um seine perfiden Gedanken auszuleben. Dabei sieht er sich selbst als eine Art Vollstrecker der Gerechtigkeit. Ohne Schuldeingeständnis natürlich – aber so ist es meistens, besser gesagt immer, bei Psychopathen. Sie leben in ihrer eigenen Welt, und dieses Buch bringt das sehr gut zur Geltung.


    Ich werde langsam warm mit Andreas Gruber und habe noch sechs Bände aus der Reihe vor mir. Wenn sie genauso clevere Elemente enthalten wie Todesurteil oder eine tiefere Botschaft wie Todesfrist, bin ich wahrscheinlich dankbarer dafür, die Reihe geschenkt bekommen zu haben, als ich anfangs dachte.


    Wie in den meisten meiner Rezensionen vermeide ich bewusst Spoiler dazu, wer der Täter war.


    Für mich ist es ein Vier-Sterne-Buch. Da Thriller eigentlich nicht mein Genre sind – zumindest nicht diese Art von Thriller – würde ein Fan der Reihe es wahrscheinlich mit fünf Sternen bewerten. Eine klare Empfehlung.

  23. Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: 9783442492367)
    Søren Sveistrup

    Der Kastanienmann

    (338)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Eine Bekannte hat mir das Buch empfohlen, sie meinte von den Buch gibt es eine Serie die richtig spannend wäre , und da ich gerne lese sollte ich unbedingt diesen Thriller lesen . Die Serie werde ich mir aber in Zukunft aber trotzdem Mal anschauen..

    Man braucht bei den thriller viel Geduld , aber ab etwas von der Mitte des Thrillers wird es richtig spannend und es packte mich . Ich hatte jemand anderen als Verdächtiger, der sich als den kastienmann ausgibt , mit dieser Auflösung hätte ich nicht gerechnet auch über die Hintergründe.. am Anfang hatte ich ein bisschen Probleme gehabt , weil bei den meisten Kapiteln hin und her gesprungen wird . Nach einer Zeit ging es aber . Es ist kein Thriller für zwischen durch, man sollte sich da schon die Zeit und Ruhe nehmen .. 

  24. Cover des Buches Sag, es tut dir leid (ISBN: 9783945386736)
    Michael Robotham

    Sag, es tut dir leid

    (358)
    Aktuelle Rezension von: Lisi_Wirth

    Zwei Freundinnen verschwinden im der kleinen Ortschaft Bingham spurlos. Piper Hadley stammt aus einer tollen Familie und Tash McBain stammt aus einer zweifelhaften Familie Was verbindet diese beiden Madchen? Das Ermittlerteam findet keine Spur der Beiden. Nach drei Jahren gelingt Tash die Flucht. Sie wird erfrohren in einem See aufgefunden - wo ist Piper? Die Suche wird erneut aufgenommen. Wird Piper lebend gefunden? Diese Buch war spannend bis zum Schluß!

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