Bücher mit dem Tag "gorbatschow"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gorbatschow" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Kinder der Freiheit (ISBN: 9783404173204)
    Ken Follett

    Kinder der Freiheit

     (432)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Ferienlektüre - nun ist auch der dritte Teil der Trilogie da. Liest sich auch gut weg, und wie gewohnt, erfährt man vieles noch einmal im Zusammenhang, was geschichtlich wichtig ist - nun auch in die Zeit hineinreichend, die man schon selbst erlebt hat. Von daher hat es durchaus Spaß gemacht, dies zu lesen.
    Trotzdem war der nicht ganz ungetrübt. Sprachlich vor allem ist es nicht so ganz erfreulich. Wie viel an der auch nicht ganz fehlerfreien Übersetzung liegt, ist schwierig zu sagen - soo stilistisch platt war es mir in den ersten beiden Teilen nicht aufgefallen, zumindest Band 2 hatte ich auf Englisch gelesen. Aber auch die Plots sind ja recht einfallslos und geradeaus, die Frauen sind fast alle rasend schön, die Männer geben, je nachdem, Chrustschow, Kennedy oder auch Genscher (wobei, vielleicht dem auch nicht), praktische Ratschläge und Informationen, die dann die Welt verändern, immer ist praktischerweise jemand vor Ort eben dies eintritt. Ach ja, und außerdem ist man dauernd mit irgendwem im Bett.

  2. Cover des Buches Die Deutschen und ihre Nachbarn / Russland (ISBN: 9783406578502)
  3. Cover des Buches Die Romanows (ISBN: 9783426607527)
    Robert K. Massie

    Die Romanows

     (11)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo
    Im Juli 1991 wurden in der Nähe von Jekatarinburg neun Skelette exhumiert, die in einem flachen Grab in Sibirien verscharrt gelegen haben. Nur wenige Kilometer entfernt waren 1918 der Zar und seine Familie ermordet worden auf Anordnung des Ural-Gebietssowjets. Der Autor Massie geht der Frage nach ob es sich bei den Überresten um die Romanows handeln könnte.

    Das Buch ist in 4 verschiedene Teile gegliedert:

    Teil 1 - Die Gebeine
    Dieser Teil beginnt in der Nacht der Ermordung des Zaren und seiner Familie und wandert dann bis in das Jahr 1995 durch die Geschichte. Es wird das verschwinden lassen der Überreste,  sowie deren geheime Entdeckung 1979 und  die dann öffentliche Exhumierung 1991 behandelt. Die Identifizierung der Leichen wurde unter den beteiligten Wissenschaftlern zum Streitpunkt. Die DNS konnte dann bestätigen das es sich um die Romanows handelt. Aber bis heute ist nicht sicher geklärt, welche Tochter im Grab fehlt. Erstaunlich fand ich die Streitereien und die Missgunst die bei den Wissenschaftlern herrschte. Als das Buch endet war noch nicht klar, wo die Skeletten beerdigt werden sollten (1998 erfolgte erst die Beerdigung in St. Petersburg)

    Teil 2 - Anna Anderson
    Sie ist wohl die bekannteste der Hochstapler,  die behaupten einer der Romanowkinder zu sein. In diesrm Teil wird ihr Leben geschildert, auch das sie die Gallionsfigur für viele Menschen wurde, die unbedingt glauben wollten, das sie Anastasia ist und vor Gericht endete um ihre DNS mit der der Romanows zu vergleichen. 

    Teil 3 - die Überlebenden
    Die Romanows gliedern sich in vier Familienzweige, die mittlerweile über den Erdball verstreut leben. Diese Kapitel widmet der Autor den verschiedenen Familienzweige, ihre Nähe zum Thronanspruch und dem Bruch der durch die Familien geht.

    Teil 4 - Das Ipatjew-Haus
    In diesem kurzen Teil wird kurz das Leben der Romanows im Gewahrsam dieses Hauses, auch anhand von gefundenen Tagebucheinträgen erzählt, und endet natürlich in der Nacht der Ermordung.

    Ein tolles Buch, welches wirklich alle Facetten der Geschehnisse nach der Ermordung der Romanows beleuchtet. In einem flüssigem Schreibstil, der etwas romanhaftes an sich hat, kann man sich durch die Historie lesen. Ein gelungenes Werk was ich gerne gelesen habe jedem nur empfehlen kann, der sich für das Thema interresiert. Daher auch 5 Sterne von mir.
  4. Cover des Buches Herbst '89 (ISBN: 9783360510280)
    Egon Krenz

    Herbst '89

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Die Trotzigen (ISBN: 9783351050290)
    Boris Schumatsky

    Die Trotzigen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Autor: Boris Schumatsky
    Titel: Die Trotzigen
    Gattung: Roman, Gesellschaftskritik, Erzählung, Historisches
    Erschienen: 2016
    Gelesene Ausgabe: Blumenbar, 2016
    ISBN: 978-3-351-05029-0
    Gelesen auf: Deutsch
    Gelesen im: November 2016

     

    Zum Buch:

    Die junge Deutsche Anna Iwanowa verbringt die Zeit während des Augustputsches in Moskau zusammen mit dem Dolmetscher Sascha Potjomkin. Saschas größter Wunsch ist es der Revolution zu entgehen, nach Deutschland zu gelangen und Anna zu heiraten - Annas größter Wunsch ist es die Revolution mit Haut und Haar zu erleben, frei zu sein und auf den Barrikaden zu tanzen. Verworren, folgt Schumatsky dem Weg der beiden, zwischen Berlin und Moskau. Er springt zwischen der Zeit, vor der Wende, die Zeit nach der Wende, aber auch die Zeit während der Wende. Von der dreckigen Moskauer Punkerszene, voller obskuren Gestalten, von Jelzin und Gorbatschow zu Berliner Hausbesetzern um Wolfgang Jepp.
    Mir persönlich hat das Buch stellenweise sehr gut gefallen, allerdings wird dem Leser durch diese Zeit- und Bedeutungssprünge, die Verfolgung der Handlung nicht ganz leicht gemacht. Auch fehlen einige Zusammenhänge, wenn man nicht ein wenig Hintergrundwissen über den Zerfall des Eisernen Vorhanges besitzt. Dennoch eine packende und ungewöhnliche Erzählung zwischen Deutschland und Russland.

     

    Eine der Lieblingsstellen:
    Zitat: "Ja", sagte Sascha. Es war typisch für seine Noch-Freundin, sich in Moskau mit dahergelaufenen Säufern zu verbrüdern, was ihr in Deutschland wohl nie in den Sinn gekommen wäre."[1]

    Stil und Sprache: Relativ kurze Sätze, Traumsequenzen, Umgangssprache.
    Zitat: "Seit frühster Kindheit kannte Sascha den Aufdruck in der Mitte der Wählscheibe: Achtung! Das Telefon gewährleistet nicht die Vertraulichkeit des Gesprächs. Damals dachte er, das stehe auf allen Telefonen in der Sowjetunion."[2]

    Schlüssigkeit der Handlung: leider nicht immer ganz klar, Perspektiv- und Zeitsprünge.

     

    Das hat mir gefallen: Der ungewöhnliche Blick auf Russland und den Zerfall der Sowjetunion.
    Das hat mir nicht gefallen: Teilweise willkürliche Handlungen der Personen.

     

    In One Sentence: Ein ungewöhnlicher Blick auf den Fall der Sowjetunion.

    Sterne: 3


    [1] S.19
    [2]
    S.27

  6. Cover des Buches Mein Chef Gorbatschow (ISBN: 9783360500526)
    Nikolai Ryschkow

    Mein Chef Gorbatschow

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Das Thema Putsch gegen Gorbatschow und Zerfall der Sowjetunion wird nicht zum ersten Mal beschrieben. Doch diesmal ist der Autor Nikolai Ryschkow, der als Ministerpräsident unter Michail Gorbatschow den Untergang der UdSSR aus nächster Nähe miterlebt hat.  

    Daher habe ich mir eine Berichterstattung der Ereignisse aus dem Zentrum der Macht erwartet. Doch leider bin ich enttäuscht worden, denn was eine interessante Innensicht auf das Geschehen sein hätte können, wirkt auf mich wie ein Rundumschlag gegen alle, die nicht KPdSU-treu sind.  

    Ryschkow bleibt schlüssige Beweise für viele seiner Behauptungen schuldig. Manches klingt wie das Psychogramm eines Funktionärs, der sich durch den Lauf der Geschichte gedemütigt und ausrangiert fühlt.  

    Ja, man kann Gorbatschow und seinen Reformen durchaus kritisch gegenüberstehen. Dabei darf man nicht vergessen, dass auch Ryschkow, obwohl er ein durchaus kritischer Geist ist, ein Teil des Gesamtproblems und seiner Entwicklungsgeschichte ist.  

    Ryschkow beschreibt die Vorgänge natürlich sehr subjektiv. Nach und nach wird Michail Gorbatschow entzaubert. Noch wissen wir noch nicht alles, was zum Sturz des Staatschefs geführt hat. Aber, vielleicht werden wir es in Zukunft einmal erfahren. 

    Die literarische Qualität des Buches lässt allerdings ein wenig zu wünschen übrig. Vielleicht liegt das an der Übersetzung. Manche Sätze holpern einfach.  

    Ich denke, ich werde noch Ignaz Lozos Buch "Der Putsch gegen Gorbatschow und das Ende der Sowjetunion" lesen. Es ist mir von Kennern der Sowjetunion empfohlen worden. 

    Von Ryschkows Buch habe ich, ehrlich gesagt mehr erwartet. Der Titel "Mein Chef Gorbatschow" suggeriert eine enge Verbindung zwischen den beiden Männern. Die scheint es, zu Beginn der Zusammenarbeit gegeben zu haben, ist aber im Laufe der Jahre verloren gegangen. Daher nur 3 Sterne. 

     

  7. Cover des Buches Große Verlierer (ISBN: 9783499615030)
    Wolf Schneider

    Große Verlierer

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Mephisto
    Wolf Schneiders Stil ist kurz und prägnant, sehr gut lesbar und informativ geschrieben. Eine kleine Auswahl von Biographien, die eins gemeinsam haben: die bekanntesten Verlierer der Weltgeschichte zu sein. Einziges Manko, die Auslese ist einwenig zu einseitig geschehen, unter den Verlierern sind sehr wenig Frauen aufgeführt.
  8. Cover des Buches Glückskind mit Vater (ISBN: 9783518467602)
    Christoph Hein

    Glückskind mit Vater

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Loretello
    Wieder ein Buch, das in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts spielt! Es war eine Zeit, über die man viel erzählen kann, in der es besondere Schicksale gibt. Und diese zu erzählen beherrscht Christoph Hein meisterhaft. Die Person des Konstantin Boggosch, der 1945 in der späteren DDR geboren wurde und über dessen Leben wir in diesem Buch viel erfahren, steht uns nahe. Sein Schicksal, als Sohn eines Kriegsverbrechers geboren zu sein, das sein ganzes Leben immer wieder beeinflusst, gab dem Buch den gut gewählten Titel. Mich hat dieser Roman über ein Leben in der DDR gefesselt und bewegt.
  9. Cover des Buches History. Geheimnisse des 20. Jahrhunderts (ISBN: 9783570006658)
    Guido Knopp

    History. Geheimnisse des 20. Jahrhunderts

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    In diesem Band sind nun abgesehen von den üblichen ganz großen Themen auch viele packende "Histörchen" aufbereitet. Vieles war mir nicht neu. Etwa die Love Story von Queen Viktoria mit ihrem schottischen Hochland-Diener John Brown. Oder die Tatsache, dass Magda Goebbels einen jüdischen Stiefvater hatte, den sie im KZ verrecken ließ. Manches hat mich aber total überrascht. Hat etwa jemand gewußt, wie und warum die Limonadenmarke "Fanta" unter den Nazis erfunden wurde? Oder dass Hitler einen irischen Neffen namens William Patrick Hitler hatte, der später in der US-Armee diente? Oder - für mich der Highlight - was Musik-Superstar Billy Joel mit Josef Neckermann zu tun hat? Hier wird Zeitgeschichte erfahrbar, manchmal amüsant, meist erschütternd. Ein uneingeschränkt empfehlenswertes Buch.
  10. Cover des Buches Branch Point (ISBN: 0441002919)
    Mona Clee

    Branch Point

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Zuckerleben (ISBN: 9783832162689)
    Pyotr Magnus Nedov

    Zuckerleben

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Italien 2011: Beinahe hätte der Moldawier Tolyan Andreewitsch zwei Teenager mit seinem Kleinbus überfahren, die nachts auf der einsamen Straße in den Abruzzen Selbstmord begehen wollten, weil sie durch die Eurokrise ihren Job in der Zuckerfabrik verloren haben. Andreewitsch nimmt Cristina und Angelo mit in ein Hotel, wo er ihnen erzählt, dass damals beim Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 eine wirkliche Krise war. Während Cristina immer noch an Suizid denkt, lauscht Angelo gebannt der Geschichte von Pitirim Tutunaru und seinen Kumpanen, die 1991 40 Tonnen Zucker zu Schnaps verarbeiten wollten, um in Italien ein neues Leben anzufangen.

    Mit viel Humor und einer ordentlichen Prise Sarkasmus erzählt Nedov vom Ende der Sowjetunion in der damaligen moldawischen SSR, von Pitirim Tutunaru und dem Helden der sozialistischen Arbeit Wladimir Pawlowitsch genannt Ilytsch, dem Ewig Hungrigen Historiker Roma Flocosu und anderen, die auf ihre Art und Weise der Krise trotzen möchten. Nachdem Zuckerfabrikdirektor Hlebnik verschwunden ist, findet Pitirim Tutunaru die verschollenen 40 Tonnen Zucker und beginnt mit Ilytsch in der verlassenen Fabrik Schnaps zu destillieren. Während Vorkehrungen für die Ausreise nach Italien und eine Italienischlehrerin ausfindig gemacht werden, ist anderen die Aktivität in der Zuckerfarbik nicht verborgen geblieben und Tutunaru und seine Crew müssen sich bald gegen zwielichtige Parteifunktionäre und Roma-Clanführer wehren.
    An und für sich hat Nedov eine gute Geschichte aus einer ganz anderen Sichtweise erzählt. Mal ehrlich, wer kennt schon Moldawien? Ich jetzt jedenfalls etwas besser.
    Der Roman war für mich nur unheimlich anstrengend zu lesen und zwar aus den folgenden Gründen: Bereits zu Beginn werden viele Personen mit scheinbar unabhängigen Handlungen voneinander eingeführt, viel später erst fügen sich die Puzzleteile zusammen. Während der ganzen, oft skurrilen Handlung (ich sag nur: Mischa und Nadia) verliert sich der Autor in einem Satz oft in nebensächlichen Beschreibungen. Aufgrund der für mich ungewohnten russischen/moldawischen Nachnamen erforderte das Lesen schon Konzentration, doch um den Leser wahrscheinlich die Namen besser ins Gedächtnis zur rufen, versieht Nedov sie jedes Mal mit einem charakteristischen Merkmal, z.B. Ilytsch, der Held der sozialistischen Arbeit; Pitirim Tutunaru, der moldawische Spekulant, Nadia Pilipciuc, die Italienischlehrerin usw. Jedes einzelne Mal. Mit unnötigem Ballast angefüllte Sätze verleiteten mich des öfteren dazu, sie zu überspringen, vor allem, da die Handlung nicht immer vorangebracht wurde. Obendrein sprechen viele der Moldawier mit einem österreichischen Akzent und das war mir zu absurd. Auch ein Glossar für viele der sowjetischen Begriffe hätte ich ganz nett gefunden. Das Ende fügt die losen Fäden geschickt zusammen und machte das Buch insgesamt zu einem interessanten, kuriosen aber dennoch eher anstrengendem Leseerlebnis.
  12. Cover des Buches Die Company (ISBN: 9783596185924)
    Robert Littell

    Die Company

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Arun
    Klappentext: Robert Littell entfaltet in seiner fesselnden CIA-Saga die Geschichte des US-Geheimdienstes über mehrere Generationen. Jack, Leo und Jewgeni haben zusammen in Yale studiert und sind beste Freunde geworden. Nach dem Examen werden Jack und Leo von der CIA angeworben, Jewgeni, der russische Austauschstudent, kehrt nach Moskau zurück. Und bald auch wieder in die USA, mit falscher Identität. Alle drei kämpfen 45 Jahre lang an den Frontlinien des Kalten Krieges, angefangen mit der legendären Berliner Basis über das Desaster der Schweinebucht bis hin zum sowjetischen Einmarsch in Afghanistan und dem Sturz Gorbatschows ... Ein virtuoses, hoch spannendes Epos über Macht und Moral, Mord und Verrat, Liebe und Verlust.

    Meine Meinung: Ein Buch wie ein Paukenschlag, bisher eines der Besten auch dem Bereich Agenten-Spionage-Verschwörungsthriller das ich gelesen habe.
    Auf 1000 Seiten breitet der Autor ca. 50 Jahre Spionage, Gegenspionage und Politische Ränke aus, auf eine Art und Weise welche auch der Wirklichkeit entnommen sein könnte.
    Die Hauptthemen sind: Berlin der vier Sektoren 1951, der Ungarnaufstand 1956
    der Invasionsversuch auf Kuba - Bahia de Cochinos (Schweinebucht) 1961
    und der Putschversuch in Russland während der Gorbatschow - Regierung 1991
    Was mir besonders zugesagt hat ist das fast jedes politische Ereignis bei dem die USA die Hände im Spiel hatte kurz erwähnt oder angedeutet wird und dabei auf politische Korrektheit nicht immer Wert gelegt wird.
    Alles schön verpackt in eine durchgängig gelungene Saga über Agenten aus verschiedenen Himmelsrichtungen.
    20 Stunden beste Leseunterhaltung von einem der Großmeister dieses Genres.
    Für Freunde des Politthrillers eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
  13. Cover des Buches Putin verstehen? (ISBN: 9783958410473)
    Philipp Ewers

    Putin verstehen?

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Putins Welt (ISBN: 9783492310406)
    Katja Gloger

    Putins Welt

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Soraniea
    Ich habe das Buch bei der Aktion “Bäume raus - Bücher rein"  gewonnen und habe mich wahnsinnig darauf gefreut es zu lesen.

    Putins Welt - Das neue Russland, die Ukraine und der Westen von Katja Gloger.

    "Es ist ein Rätsel innerhalb eines Geheimnisses, umgeben von einem Mysterium", sagte Winston Churchill vor über 70 Jahren über Russland. 

    Dieser Satz beschreibt Russland so gut wie nichts anderes und startet den Auftakt zu einem sehr spannenden Buch.

    Katja Gloger die das System-Russland beschreiben möchte, hat den Aufstieg Putins erlebt und Ihn monatelang begleitet.

    Durch den aktuellen Fokus der Medien auf Russland, die Ukraine und den Westen bin ich als Bürger sehr interessiert, wie die Welt seitens Putin so aussieht.

    Man bekommt Einblicke in seinen Alltag und erfährt wie er aufgewachsen ist. Vieles mir teilweise nicht bekannt gewesen und doch sind diese Informationen sehr spannend. Alte Politische Ereignisse, die vor der eigenen Geburt stattfanden, geben nun einen ganz anderen Blick auf das Geschehen. 

    Das Buch liest sich trotz seiner 280 Seiten relativ schnell und ich kann es jedem Empfehlen einmal gelesen zu haben. Konnte es gar nicht aus der Hand lassen, sobald ich es angefangen habe.
    Ich habe immer im Zug gelesen (40 min.) und die Zeit flog nur so dahin.

    Fazit:
    Möchte man einfach mal die Welt aus der Sicht von Putin sehen, kann ich dieses Buch nur Empfehlen. Es ist doch spannend zu sehen, wie der mächtigste Mann Russlands denkt und handelt.


  15. Cover des Buches Fremde Freunde (ISBN: 9783827013538)
    Katja Gloger

    Fremde Freunde

     (1)
    Aktuelle Rezension von: michael_lehmann-pape


    Zu kaum einer anderen Nation, einem anderen Land (außer vielleicht zum direkten Nachbarn Frankreich), hat Deutschland eine solch wechselhafte Geschichte erlebt wie mit dem russischen Reich, der Sowjetunion und in der Gegenwart Russland.

    In beiden Weltkriegen erbitterte Gegner, in Zeiten zuvor in Teilen enge Verbündete (soweit das ob der Entfernung und der völlig anderen gesellschaftlichen Prägung möglich war), aber auch im Rahmend es „Eisernen Vorhangs“ direkt benachbarte „Feinde“. Viel wechselhafte Geschichte spätestens seit Peter dem Großen und seiner strikten Ausrichtung „nach Westen“, was damals zunächst Deutschland hieß bis hin zu den Verfolgungen und der Drangsal deutschstämmiger und deutschsprechender Bevölkerungsgruppen nach dem zweiten Weltkrieg, die im Rahmen der sogenannten „Russlanddeutschen“ in großer Zahl seit den 1980er Jahren von Russland nach Deutschland umsiedelten und zuvor das Verhältnis beider Nationen von seiner schlechtesten Seite her (zumindest, was die russische Seite betrifft) erlebt haben.

    Geschichtliche Momente bis hin zu der nicht eindeutigen und verscheiden bewerteten Lage in der Gegenwart, die Gloger in ruhigem Stil und sachlich orientiert aufnimmt und anhand derer sie dieses besondere Verhältnis detailliert beschreibt.

    „In keinem anderen westlichen Land wird so leidenschaftlich um Russland und seine Zukunft gerungen, wie in Deutschland“. Und auf der anderen Seite ist es gar nicht so wundersam, dass Putin fließend deutsch spricht. Es ist ein besonderes Verhältnis zwischen diesen beiden Nationen, ohne Frage.

    „Zwei Länder, zwei Völker, die seit tausenden von Jahren nicht voneinander lassen können“.

    Vorurteile, Furcht, Hass bis aufs Blut, Bewunderung, Neid durchaus, Freundschaft und Kooperation andererseits, Ein Verhältnis der starken Polarisierungen, auch dies kann man zunächst festhalten, wie es Gloger vollzieht.

    Eine kluge Entscheidung der Autorin ist es daher, mit jenem Ereignis und jener Person zu beginnen, die für den konstruktiven Teil der beiderseitigen Geschichte steht, vielleicht genau darum aber am Ende im eigenen Land scheitern musste. Gorbatschow und sein Versuch, die Welt friedlich zu ändern. Und auch das kann ein Ergebnis der Lektüre dieses wechselhaften Verhältnisses sein, wie oft die konstruktiven Möglichkeiten wenig genutzt wurden. Als würden die Menschen, die „Staatenlenker“ zu allen Zeiten eine friedliche Kooperation eher unschön finden.

    Wobei der tiefe Blick in die Geschichte und die sorgsame Beschreibung der Ereignisse und, vor allem, der Folgen dieser Ereignisse für die innere Haltung einander gegenüber im Buch natürlich nicht zu kurz kommen.

    Bis hin zur überzeugend argumentierten Sicht auf die Gegenwart, in der die Staatsleitung Russlands dieses als „postwestliche Avantgarde“ betrachtet und damit, mit vielfachen Spannungen und Gefahren verbunden, der Weg beider Nationen aktuell mehr und mehr auseinanderzudriften scheint.

    Wobei der Grundton des Buches erkennbar dahin geht, sich gegen ein solches „Trennen“ vehement zu stellen und, gegen allen Augenschein zur Zeit, das Verbindende und Gemeinsame unbedingt suchen zu sollen. Denn an jenen Orten, an denen die Verbindung konstruktiv und eng wurde und war, folgten immer positive Momente. Nicht nur für die beiden Länder, sondern auch darüber hinaus. So steht die „Wende“ 1989 eben auch für ein stärker zusammenwachsendes Europa. Was gerne in den Wogen der darauffolgenden Haltungen und Ereignisse fast vergessen zu werden droht.

    Und doch und dennoch gilt:

    „Deutschland bleib sein (Putins) natürlicher Anknüpfungspunkt, sein…..“Tor in die Welt“. Wie es schon für Peter den Großen galt. Einerseits. Während andererseits er sich (und vielleicht die ganze „russische Seele“) am Anblick Merkels vor dem Hund weidete.

    Eine interessante und fundiert recherchierte Lektüre, die in sehr verständlichem Ton die Eigenarten und die Geschichte eines besonderen „Staatenverhältnisses“ aufzeigt.
  16. Cover des Buches Unser Jahrhundert (ISBN: 9783570551240)
    Helmut Schmidt

    Unser Jahrhundert

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Marcus_Krug
    Zwei betagte Persönlichkeiten reden über „Unser Jahrhundert“. Das ist zum einen der Historiker und Experte in deutscher Geschichte Fritz Stern (Jahrgang 1926) und zum anderen der omnipräsente Altkanzler Helmut Schmidt (Jahrgang 1918). Schon allein die Geburtsjahre lassen darauf schließen, dass beide etwas zu erzählen haben. Inhaltlich das Gesprächsbuch zu erfassen, soll im Rahmen dieser Besprechung nicht Sinn und Zweck sein. Nur soviel, sämtliche Ereignisse und Personen, die sich zwischen dem 19. Jahrhundert und dem angehenden 21. Jahrhundert zugetragen haben oder lebten, werden hier mehr oder weniger intensive zum Thema des Gespräches gemacht. Das Gespräch (bzw. die Gespräche) zwischen den oben genannten Personen fand an drei Tagen, jeweils vor- und nachmittags statt – analog ist auch das Buch gegliedert. Den roten Faden des Buches geben lediglich einige Fragen vor, an denen sich die Gesprächspartner lose orientieren. Da man aus Gründen der Authentizität das Gespräch nicht in thematische Schubladen presste, liest sich das ganze Buch sehr spannend, ungezwungen und erfrischend. Will sagen, man merkt dem Gespräch an, wie es sich durch Schmidts und Sterns Gedanken entwickelt, indem der eine auf das Gesagte des anderen unmittelbar reagiert. Von Zeit zu Zeit – wenn das Thema zum Abschweifen einlud – erinnern sich Stern und Schmidt immer wieder gegenseitig daran, dass sie doch noch andere Fragen hätte, die einer Diskussion bedürfen und man kehrt zum eigentlichen Thema zurück. Gerade dieses Ausufernde und Improvisierte macht den Reiz der Lektüre aus. Auch die geistreichen Kommentare und durchaus den ein oder anderen Sachverhalt erhellenden Anekdoten tragen ihren Teil zum Gelingen dieses Gesprächsbuches bei. Es liefert genügend Stoff zum Nachdenken und Staunen und die Lektüre ist inspirierend und bereichernd. Das Buch ist vor allem eines, eine Aufzeichnung des Gespräches zweier erfahrender Persönlichkeiten. Es ersetzt keinesfalls ein Geschichtsbuch. Jedoch wünschte ich mir an der einen oder anderen Stelle schon eine weitere Ausführung, denn manche Erklärungen sind aufgrund des Hintergrundwissens von Stern und Schmidt doch äußerst knapp. In diesen Fällen wäre eine Fußnote sehr willkommen gewesen. Obwohl hier zwei zumindest gebürtige Europäer über ihre Erlebnisse und Erfahrungen sprechen, ist mir persönlich das Gespräch zu Amerika-lastig geraten. Auch ist mir negativ aufgefallen, dass Altkanzler Schmidt des öfteren Herrn Stern ins Wort fällt und das Thema „für sich nutzt“. Aber das mag an meiner ambivalenten Haltung gegenüber Herrn Schmidt liegen. Einerseits hat er einiges zusagen (verglichen mit der historische Ahnungslosigkeit kontemporärer Politiker), aber andererseits wird er von den Medien als allwissendes Orakel überstrapaziert, wobei ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass er sich in dieser Rolle mehr als gefällt. Nichtsdestotrotz ein sehr bereicherndes und inspirierendes Buch!
  17. Cover des Buches Schafspelz (ISBN: 9783898116886)
    Peter Schmidt

    Schafspelz

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Der Hauptfeind (ISBN: 9783886807116)
    Milt Bearden

    Der Hauptfeind

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
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