Bücher mit dem Tag "got"

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69 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.381)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Der Tod ist grausam endgültig, während das Leben voller Möglichkeiten bleibt."


    "Die Herren von Winterfell" ist der Auftakt zum umfangreichen High-Fantasy-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Autor George R. R. Martin. Obwohl die Bücher schon etwas älter sind, erfreuen sie sich noch immer auf Grund der erfolgreichen HBO-Serie "Game of Thrones" großer Beliebtheit. Nachdem das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, und ich Anfang Herbst immer in düsterer Fantasy-Stimmung bin, widme ich mich nun den Büchern. Band 1 unterscheidet sich noch nicht wirklich von der Serie, weil der Auftakt trotz der vielen Seiten rein zum Kennenlernen dieser umfangreich ausgearbeiteten High-Fantasy-Welt und dessen zahlreichen Haupt-Charakteren dient.

    Inhalt: Im Königreich Westeros herrscht seit 7 Jahren Sommer und nach einer langen Sommerzeit folgt bekanntlich ein um so härterer Winter. Doch der nächste Winter wird Jahrzehnte andauern, dessen ist sich Eddard Stark, der Lord von Winterfell, im Norden Westeros, sicher. Die Anzeichen dafür sind erkennbar. Der Winter naht und mit ihm seine Schrecken.
    Während sich der Norden für den Winter rüstet und bereit macht, kümmert sich der Süden und die Königsstadt von Westeros wie gewohnt um Macht, Wohlstand und Intrigen.

    Cover: Das Cover des Taschenbuchs ist für mich sehr ansprechend, vor allem durch das schlichte aber doch prägende Design. Der Hintergrund ist in Pergament-Optik gestaltet. Im Vordergrund das Wappen der Starks mit Leitspruch. Durch die Drachen und Ritterrüstung erkennt man sofort, dass es sich nicht um einen historischen Roman handelt, sondern um ein Fantasy-Werk mit mittelalterlichem Setting. Der Buchrücken gefällt mir besonders gut, weil dort die Nummer des Bandes, in diesem Fall die 1, noch einmal extra detailliert herausgearbeitet wurde.
    Die Inhaltangabe auf der Hinterseite fehlt, was mir weniger gut gefällt. Da "Game of Thrones" mittlerweile aber so ziemlich jedem ein Begriff ist, weiß vermutlich auch der Großteil worum es geht. Ansonsten findet sich eine kurze Inhaltsangabe im Inneren der Klappenbroschur.
    Zu Beginn und am Ende findet sich eine schön illustrierte und sehr detailreiche Karte von Westeros. Auf der ersten Seite findet sich der Norden und auf der Letzten der Süden. Am Ende des Buches befindet sich auch ein Glossar, mit allen wichtigen Persönlichkeiten und Anmerkungen und Beschreibungen zu allen Häusern von Westeros. Wenn man noch gar keine Ahnung von "Game of Thrones" hat, rettet die Karte und das Glossar vermutlich Leben und ist wirklich hilfreich. Bei all den Namen und Orten, kommt man ansonsten sehr schnell durcheinander.

    Meine Meinung: Ich habe die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen und geliebt und da das Ende der Serie schon einige Zeit her ist und ich in düsterer Fantasy-Herbst-Stimmung bin, habe ich beschlossen mich nun den Büchern zu widmen. Der Schreibstil von George R. R. Martin ist perfekt für düstere High-Fantasy und anders als ich es von anderen Autoren kenne. Er legt irrsinnig viel Wert darauf, einzigartige und unglaublich detailliert ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen. Ich habe bisher noch kein Fantasy-Werk gelesen, in denen es so viele Protagonisten gibt. Und jeder dieser Protagonisten hat eine eigene Persönlichkeit, manche sympathisch, andere weniger, aber trotzdem einzigartig und umfassend gestaltet. Ich werde jetzt nicht alle Charaktere vorstellen, dann würde diese Rezension vermutlich den Rahmen sprengen. 😅 Da ich die Serie bereits kenne, habe ich schon meine Lieblingscharaktere und so mancher Plottwist konnte mich leider nicht mehr überraschen, aber ich bin sehr gut darin, Bücher und dessen Verfilmung trennen zu können. Es hat mich daher etwas überrascht, dass sich Tyrion trotzdem zu meinem Lieblingscharakter des Buches entwickelt hat. Ich hätte eher angenommen, dass seine Persönlichkeit erst im Laufe der Geschichte zu strahlen beginnt, aber falsch gedacht. Tyrion ist von Anfang an ein unglaublicher Charakter und nicht ohne Grund gehört er zu meinen absoluten Lieblingscharakteren überhaupt. Trotz seiner mangelnden Erscheinung hat er das Köpfchen eines Riesen und das Herz eines Helden.
    Während mir einige Charaktere sofort ans Herz gewachsen sind, konnten mich Andere noch nicht wirklich überzeugen, so zum Beispiel Sansa Stark, die älteste Tochter des Lords von Winterfell, und Catelyn Stark, die Lady von Winterfell, war mir sogar sehr unsympathisch, obwohl ich sie in der Serie eigentlich mochte. Der Charakter und die Persönlichkeit von Daenaeys wirkt im Buch sehr viel realer und naher als in der Serie. Ich konnte sie sehr viel besser verstehen und habe den Anfang von ihrer Geschichte vom unschuldigen und unwissenden Kind zu einer selbstbewussten jungen Frau sehr gerne verfolgt.

    Das Buch lässt sich schnell und zügig lesen, ist einfach geschrieben, auch wenn man für die Einführung in diese fantastische Welt, mit seinen Legenden und Geschichten und seinen Machtspielchen und Intrigen, viel Aufmerksamkeit benötigt. Da sich der Autor für das Kennenlernen der Charaktere und der Welt sehr viel Zeit gelassen hat, geht die Story trotz der 570 Seiten noch nicht wirklich voran. Da der Verlauf der Story noch nicht so viel Fahrt aufnimmt, hat das Buch gewisse Längen. Das Eintauchen in diese fantastische High-Fantasy-Welt macht das aber wett und da ich ja weiß, dass die Story noch sehr spannend wird, gibt es da so einiges auf das ich mich noch freuen kann. Einige Andeutungen im Buch schüren dabei meine Vorfreude. Ich bin schon sehr gespannt, ab wann und wie stark die Bücher von der Serie abweichen. Bisher unterscheidet sich das Buch noch nicht so stark von der Verfilmung, außer in der äußerlichen Darstellung einiger Charaktere. Das Buch ist bisher auch bei Weitem nicht so blutrünstig und brutal. Durch das mittelalterliche Setting ist ein bisschen Blut und Grausamkeit ja auch vonnöten, um überzeugend zu sein.

    Ich muss sagen, dass ich mir von Band 1 ein bisschen mehr erhofft habe, aber ich verstehe, dass das bei so einem umfangreichen Epos mit so vielen einzigartigen Charakteren kaum möglich gewesen wäre. Dann wäre diese fantastische Geschichte vermutlich nur halb so episch. Der Autor hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass man diese umfangreiche Geschichte aus mehreren Blickwinkeln und Perspektiven betrachten kann und hat wunderbar detaillierte Charaktere geschaffen, die man nicht so schnell wieder vergessen wird.

    George R. R. Martin hat mit "Lied von Eis und Feuer" wirklich ein Meisterwerk geschaffen und auch wenn er sich jetzt auf seinen Lorbeeren ausruht, hat er für diese ideenreiche und einzigartige Welt wirklich Hochachtung und Anerkennung verdient. Wer braucht schon einen Ritter in glänzender Rüstung, wenn man stattdessen Drachen haben kann?! 😉

  2. Cover des Buches Throne of Glass 3 - Erbin des Feuers (ISBN: 9783423716536)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass 3 - Erbin des Feuers

     (1.180)
    Aktuelle Rezension von: Alanas_buecher

    Tatsächlich hat mir dieser Band bisher am wenigsten gefallen, mir viel der Einstieg etwas schwer bzw. ich fand ihn einfach viel zu langatmig. 

    Auch wenn neue Charaktere aufgetaucht sind wie Rowan und Manon, hat es sich dann doch leider ziemlich gezogen. Ich fand Manons Sichtweise aber tatsächlich ganz interessant und auch herzzereißend 💚 Ich bin super gespannt wie es mit ihr weitergeht, da hinter ihrer kalten Art doch klar wird, dass sie einen weichen Kern hat. Rowan mochte ich tatsächlich von Anfang an 😂 Auch wenn er ein Arsch war, bin ich ihm direkt verfallen (upsi).

    Choal, Dorian und Celaena waren wie immer großartig, vor allem da Dorian sich langsam selbst findet und auch lernt mit seiner Magie zurechtzukommen. Die letzten 100 Seiten waren einfach wirklich der Wahnsinn! Mehr kann ich dazu gar nicht mehr sagen. Ich bin einfach so gespannt wie es weitergeht, gerade nach diesem Ende! 😭

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.933)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Denn zweiten Teil fand ich jetzt interessanter als den ersten Teil.

    Wenn man sich an die vielen Charaktere gewöhnt hat, dann macht das Lesen gleich viel mehr Spaß. Der Autor hat einen flüssigen Schreibstiel und beschreibt alles sehr Detailliert, was mir sehr gefällt.

    Wer das Setting mag und wenn der Krieg nicht stört findet an dem Buch seine Freude.    

  4. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.546)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Auch der dritte Teil von der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" oder "Game of Thrones" geht genauso sagenhaft weiter wie die Teile vor ihm. Jeder Charakter bestreitet seinen Weg weiter, mehr oder weniger erfolgreich. Dabei wird keiner zu kurz behandelt. 

    Mittlerweile fiebere ich sogar richtig mit den Ereignissen mit. 

    Die Buchreihe nimmt mich gefangen in seiner Welt und lässt mich so schnell nicht wieder los. Trotz seiner länger lässt es sich insgesamt gut lesen. Manche Kapitel zehren ein wenig aber auch die gehören einfach dazu. 

    Ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht. 

  5. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 04 (ISBN: 9783442268214)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 04

     (1.314)
    Aktuelle Rezension von: Ninniach

    Die neuen Charaktere, die sich ebenfalls auf die weite Reise zum Eisernen Thron begeben, sind genauso interessant und vielschichtig wie die bisher bekannten Protagonisten (einige erhalten jetzt ebenfalls ihre eigenen Kapitel oder mehr Aufmerksamkeit als im ersten Band). Und die erste große Schlacht in Westeros findet ebenfalls statt: Zwar ist deren Verlauf nicht immer einfach zu verfolgen, was aber das Chaos einer solchen Auseinandersetzung nur realistischer macht. Auch in diesem Bereich zeigt sich, dass Martin gelungene Szenen schreiben kann.

  6. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 05 (ISBN: 9783442268467)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 05

     (1.127)
    Aktuelle Rezension von: andheu

    https://andheu.com/2021/04/10/sturm-der-schwerter-george-r-r-martin/

  7. Cover des Buches Jamaica Lane - Heimliche Liebe (ISBN: 9783548286358)
    Samantha Young

    Jamaica Lane - Heimliche Liebe

     (583)
    Aktuelle Rezension von: Booksworld_lightdark

    Meine Meinung:

    Jamaica Lane ist der dritte Band der Edinburgh Love Stories von Samantha Young. Das Buch erzählt eine Friends to Lover Geschichte. Das Buch handelt von der schüchternen und unerfahrenen Olivia und ihrem besten Freund und Womanizer Nate. Um Olivia mit ihrem Crush weiterzuhelfen, nähern sich Olivia und Nate an, soch es bleibt nicht lange bei nur rein freundschaftlichen Gefühle, doch Nates Vergangenheit holt ihn immer wieder ein und lässt ihn nicht los.

    Samanthas Schreibstil ist super flüssig und die Dialoge zwischen Nate und Olivia sehr erfrischend und tiefgründig. Generell sind die Charaktere in der gesamten Reihe realistisch und trotzdem liebenswert. Jeder Band der Edinburgh Reihe handelt von unterschiedlichen Protagonisten einer Freundesgruppe. Beispielsweise lernte man sowohl Nate als auch Olivia in dem zweiten Band der Reihe kennen. Es ist aber nicht notwendig diese zuvor gelesen zu haben. Das Buch scheint ein bereis oft gesehenes und häufig beschriebenes Thema zu sprechen, dabei ist es noch sehr viel mehr.

    Ich kann sowohl dieses Buch, als auch die ganze Edinburgh Love Stories Reihe herzlich Empfehlen. Die Geschichten bringen Feuer, Liebe, Tiefgründigkeit und auch erfrischende Momente mit sich!✨

    Mein Lieblingszitat:

    “Was sind Eriketten?”
    “So eine Art unsichtbarr Aufkleber, die andere Leute auf dich draufkleben und auf denen steht, was sie in dir sehen. Aber es spielt keine Rolle, für wen oder was andere dich halten. Es spielt nur eine Rolle, für wen oder was du dich hälst.”

    5 von 5 🌟

  8. Cover des Buches Schöne Neue Welt (ISBN: 9783596905737)
    Aldous Huxley

    Schöne Neue Welt

     (1.130)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Gott zu spielen - also Menschen ohne die natürliche Fortpflanzung zu erschaffen; dass ist in einer nahen Zukunft gelungen! Dies bringt Vorteile mit sich: in den City-Brüter und Konditionierungscenter kann man die Personen so erschaffen, wie man sie gerade benötigt: vom einfachen Arbeiter - den Epsilons - bis hin zum Führungskopf; den sogenannten Alphas. All das wird stufenweise im Reifungsprozess des künstlich hergestellten Embryos beeinflusst. Somit entsteht bei niemandem Frust und alle führen ein glückliches und sorgenfreies, koordiniertes Leben. Etwaige Gefühlsschwankungen werden direkt mit einer Art Droge, welche den Namen Soma hat, eliminiert. Bernard Marx ist jedoch anders, er möchte ebene jene andere Emotionen spüren, die der leicht verkümmerter Alpha sonst eigentlich gar nicht zu erwarten hat. Ihn reizend Dinge wie Wut, Aufregung oder auch eine gewisse Enthaltsamkeit des freigebigen Sexualverkehrs, wie er eigentlich üblich ist, was ihm alles ganz neue Gefühle offenbart. Als er eines Tages mit seiner derzeitigen Begleitung Lenina Crowne ein Eingeborenenreservat besucht und dort John sowie seine Mutter Linda kennenlernt, ändert sich sein Leben sowie seine Einstellung rapide. Linda ist nämlich keine leibhaftige Eingeborene, sondern wurde vor Jahren während eines Besuchs des Reservats in einem plötzlichen Sturm verletzt und von den Eingeborenen gesundgepflegt, während ihre Begleiter sie für tot vermuteten. Bernard erhält die Erlaubnis, die beiden zurück mit in die Zivilisation zu nehmen, was ihm als Betreuer des 'Wilden' John einen gewissen Ruhm einbringt. Allerdings rechnet er nicht mit den Gefühlen und Empfindungen von eben jenem John, dem die sogenannte Zivilisation schnell überdrüssig wird. Das scheint alles bis dahin Gut gedachte in den Abgrund zu reißen...

    KOMMENTAR:
    Selbst wenn man ihn nicht gelesen hat - der Roman 'Schöne Neue Welt' sollte so ziemlich Jedermann ein Begriff sein. Die Dystopie von dem englischen Autor Aldous Huxley aus dem Jahre 1932 wird als so wichtig angesehen, dass sie sogar im Englisch-Unterricht an den hiesigen Schulen genutzt wird. Dies war auch vor vielen Jahren mein erster Kontakt mit dem Buch, dass meine damalige Freundin im Schulunterricht beackern musste. In der englischen Sprache wurde es mir jedoch nach einigen Seiten schlicht zu anstrengend, da Huxley mit Fachbegriffen der künstlichen Fortpflanzung nur um sich wirft, dass man entnervt aufgeben mochte. Dies ist auch in der neuen Übersetzung, welche Uta Strätling im Jahre 2013 vorgenommen hatte, nicht gerade anders. Sie hat glücklicherweise den Charakteren und lokalen Stätten ihren eigentlichen Namen wiedergegeben und einige Stellen angepasst - aber Huxleys  detailverliebtes Schreiben zu den elementarsten Änderungen in seiner Zukunfts-Vision schrecken schon den einen oder anderen Leser ab. Hat man sich jedoch durch diese gelesen, schildert der Roman dem Leser schon eine schauderhafte Dystopie, welche eben nur eine oberflächliche schöne, neue Welt offenbart. Anhand der Hauptfiguren Bernard und Lenina auf der Seite der zivilisierten Menschen und John auf der Seite der Eingeborenen, welche eigentlich schlicht den Status der Zivilisation des Jetzt (oder auf den Zeitraum der Veröffentlichung bezogen) legt Huxley die jeweiligen Vor- und Nachteile auf den Tisch. Die nun nicht gerade arg verzwickte Storyline ist alsbald leicht nachvollziehbar und regt den Buchfreund doch mehr und mehr zum Nachdenken an, was sich nach Beendigung des Romans sogar noch gesteigert hat. Egal, welche Schlüsse man nun zieht, was denn letztlich eine schöne, neue Welt sei, eines ist völlig klar: die oberen Machthaber sind jene, denen es am Besten geht und wirklich alle Freiheiten haben! 

    8,0 Sterne

  9. Cover des Buches Und Gott sprach: Wir müssen reden! (ISBN: 9783499259814)
    Hans Rath

    Und Gott sprach: Wir müssen reden!

     (312)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Ich muss das dazu sagen: Ich kenne die Reihe seit ein paar Jahren. Als ich bei einem Gewinnspiel den dritten Band gewonnen hatte, wusste ich nicht, das es zwei Vorgänger gibt. Jedenfalls las ich den dritten Band ohne diese beiden zu kaufen. Doch meine Neugierde siegte und ich holte sie mir. 

    Der Klappentext klingt vielversprechend und machte mich neugierig auf mehr. Vor allem das Thema „Gott und die Welt“ wecke meine Neugierde und hoffte, das der Autor dies gut in Szene gesetzt hatte oder dieses Thema „ausführlich“ beschrieb. 

    Das Buch ist sehr nett gestaltet. Es ist nicht bunt und auch nicht auffallend, aber nett. Ich habe mir Gott und Jakob etwas anders vorgestellt, als auf dem Buchcover zu sehen sind. In meiner Vision waren sie etwas schlanker. 

    Die Geschichte ist sehr humorvoll geschrieben, leicht verständlich. Keine komplexe Texte. Die Geschichte kann man an kalten tage bzw. auch an warmen Tage lesen.  

    Der Protagonist ist mir auf dem ersten Blick und beim ersten Lesen gleich sympathisch geworden. Seine Sprüche haben mich manchmal zum lachen gebracht. Der arme ist geschieden von seiner Exfrau, die mir von Anfang an unsympathisch war. Mitten in der Nacht klingelt sie sturm mit einem Typen, der ihn Krankenhaus reif prügelte. Da fragte ich mich als Leser, wieso Jakob Jakobi mit so einer „reichen Schickimicki“ Tante verheiratet war. Allerdings ist Jakob Psychotherpeut. Als Gott ihn besuchte und ihn zum erkennen gab, war er derjenige der sehr skeptisch war. Er war felsenfest davon überzeugt, das „Gott“ kein Gott sei, sondern eine „Gehirnerkrankung“ und diese Person musste dringend in die Klapse. Diese Art an ihn mochte ich gar nicht. Gott schickte ihm dadurch Beweise und auch daran glaubte er nicht.  

    Die Geschichte hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich die Art von Jakob Jakobi, das er Gott nicht vertraute und ihn als „Geistskranker“ sah, weil er viele dinge wusste, die Jakob nicht wusste, nervig. Statt es akzeptieren dass Gott, ein Gott ist, und das er Dinge vorausschauen kann, arbeitete Jakob mit dem Verstand. Er konnte es nicht wahrhaben, dass er Dinge voraus sieht. Und das nervte. Es war nicht vorhersehbar. Ich habe auch an dieser Geschichte nix rum zu mäkeln. 

  10. Cover des Buches A Game of Thrones (ISBN: 9780006479888)
    George R. R. Martin

    A Game of Thrones

     (430)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Die Beschreibungen der Charakteren, die Entwicklung von Personen sind hier viel mehr nachvollziehbar als in der Serie. Dadurch bieten die George R.R.Martin Romane Erlebnisse, die einzigartig sind - man taucht tief in eine andere Welt ein.

  11. Cover des Buches Winter is Coming (ISBN: 9783806233506)
    Carolyne Larrington

    Winter is Coming

     (78)
    Aktuelle Rezension von: PatriciaJanzen

    Game of Thrones ist eines der größten fiktionalen Universen unserer Zeit. Dahinter versteckt sich jedoch nicht nur eine spannende Geschichte voller Intrigen und verzwickter Kämpfe, sondern auch viel Anlehnung und Parallelen zu unserer wirklichen Geschichte. Die Autorin und lehrende Professorin Carolyne Larrington hat sich damit auseinander gesetzt und aufgearbeitet, wo George R.R. Martins Ideen entstammen könnten. Hierzu konzentriert sie sich besonders auf ihr Metier: mittelalterliche Geschichte und Literatur sowie nordische Sagen und Literatur. 

    Es hat mich während des Lesens sehr fasziniert, wie akribisch die Autorin vorgegangen ist. Zu vielen  bekannten und nicht ganz so bekannten Phänomen aus Serie und Buchreihe hat sie existierende Hintergründe untersucht und dargestellt. Dabei gefällt mir auch die passende Bebilderung des Buches sehr! Um der Autorin gut folgen zu können und vor allem nicht gespoilert zu werden, sollte man jedoch die Serie zumindest bis zu Staffel 5 gesehen haben und/oder die Bücher bis einschließlich Band 7 gelesen haben! Einige Spoiler werden zwar in Form eines Raben je nach Grad ihrer Schwere angezeigt, doch vermeiden lassen sich diese oftmals nicht, um die Geschichte historisch einordnen zu können.

    Dieses Buch ist meiner Meinung nach eines, das man nicht von Seite 1 bis 270 einfach "durchsuchtet". Dafür ist mir persönlich der Schreibstil zu wissenschaftlich. Allerdings ist es toll, um immer mal wieder ein bisschen reinzulesen oder auch bestimmte Phänomene aus der Serie nachzuschlagen, zu denen einen die Hintergründe besonders interessieren. 

    Fans, die mehr wissen wollen, empfehle ich dieses Buch! Ich habe viel dazu gelernt. Von mir gibt es 4 🌟☺️

  12. Cover des Buches A Feast for Crows (ISBN: 9780006486121)
    George R. R. Martin

    A Feast for Crows

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    In dem vierten Buch der Reihe hat der Autor das Geschehen nach Charakteren aufgeteilt, weil es sonst einfach zu lang geworden wäre. Das ist aber gar nicht schlimm, denn es ist trotzdem spannend und die neuen Charakterperspektiven in diesem Buch sind toll!
  13. Cover des Buches Den Himmel gibt's echt (ISBN: 9783775152785)
    Todd Burpo

    Den Himmel gibt's echt

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Eine Frage, die wohl jeden beschäftigt, ist was kommt nach dem Tod. Nur wenige, die eine Nahtoderfahrung hatten, können Eindrücke schildern, wie es ausschaut das Leben Danach. So auch der kleine Colton. Eine akute Blinddarmentzündung bringt den Vierjährigen an den Rand des Todes. Später als alles überstanden ist, beginnt er seltsame Bemerkungen zu machen. Er fragt nach der Gottesfurcht verstorbener, behauptet neben Jesus gesessen zu haben und das er seine kleine Schwester getroffen hat, von deren Existenz er gar nichts wissen dürfte. Behutsam versucht der Vater über die nächsten Jahre Colton auszuhorchen, wie es denn sei im Himmel. All dies hat der evangelische Pfarrer nach langen Bitten seiner Gemeinde zu Papier gebracht mit dem Titel: „Den Himmel gibt es echt.“

     

    Ich kann auch mich nicht von der Neugier freisprechen zu erfahren, was mich nach meinem Tod erwartet und da dieses Buch im Rahmen von Amazon Primereading kostenlos zur Verfügung stand, musste ich es einfach lesen. Ich fand die Geschichte der Familie Burpo spannend, aber vom Himmel war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Der Himmel passt eins zu eins zur Bibel. Ich möchte gar nicht abstreiten, dass das was Colton erlebt hat, nicht seinen eigenen Wahrheitsgehalt hat, vielmehr weigere ich mich einfach anzunehmen, dass die biblische Geschichte vom Himmel den Menschen zugesandt wurde, wie ein Fax. Es handelt sich für mich um Erzählungen damaliger Ereignisse, die mündlich weitergegeben wurde, bis jemand sie zu Papier brachte. Der Junge berichtet von Schlachten zwischen Satan und Gott, Jesus der die Kinderlein zu sich kommen lässt und antike Kleidungsstücke, ähnlich einer Togaparty mit Schärpen in unterschiedlichen Farben, wahrscheinlich je nach Dienstgrad. Nein in diesen Himmel möchte ich nicht, würde es doch bedeuten, dass dieser nur Christen offen steht. Was ist mit all den anderen Religionen? Muslime, Hinduisten, Juden und Buddhisten? Ich glaube einfach nicht, dass die Christen die alleinige wahre Religion für sich gepachtet haben, vielmehr glaube ich dass das was Colton gesehen hat, sehr geprägt war von seinem familiären Umfeld. Es stellt sich nämlich die Frage hätte ein Kind, dass nicht aus einer streng gläubigen Pfarrersfamilie stammt, all dies auch so bewertet oder sähe der Himmel eines Moslems genauso aus? Außerdem betont mir der Vater zu oft, dass ein Kind solche Details nicht wissen könne. Nein das war einfach nicht mein Buch.

     

    Ein Buch das Christen helfen kann, die einen lieben Angehörigen vermissen, nur für mich als Atheist liefert diese Schilderung keine realistische Vorstellung vom Himmel, dazu passt das was Colton erzählt zu sehr auf Bibelzitate, die er wahrscheinlich sehr oft gehört hat, wenn sein Vater predigte.

  14. Cover des Buches Jugend ohne Gott (ISBN: 9783744830072)
    Ödön von Horváth

    Jugend ohne Gott

     (538)
    Aktuelle Rezension von: Jamii
    ...Sie vergessen den Henker, Herr Lehrer- den Henker, der den Mörder um Verzeihung bittet. In jener geheimnisvollen Stunde, da eine Schuld getilgt wird, verschmilzt der Henker mit dem Mörder zu einem Wesen, der Mörder geht gewissermaßen im Henker auf. "      -T


    Inhalt  

    Ein junger Lehrer, der von den Idealen der Nazis, die gerade die Macht ergreifen, nichts hält, ist mit dem angepassten Weltbild seiner Schüler konfrontiert. 

    Als dann auf einem Zeltlager einer seiner Schüler ermordet wird, fängt eine lange Suche nach dem Mördern und anderen Schuldigen an, während dieser sich der Lehrer eingestehen muss, dass auch er nicht ohne Schuld ist. 


    Meine Meinung

    Ich war überrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat. Am Anfang war es etwas langwierig und hat ziemlich lange gebraucht, bis ich mich in der Geschichte eingefunden habe, aber dann war die Handlung sehr interessant und die inneren Konflikte des Lehrers boten einen guten Einblick. 

    Auch der Blick des Lehrers auf Gott, wie er von dem nicht gläubigen Menschen sich immer mehr zu einem verwandelt, der nicht unbedingt an die klassische Gottdarstellung glaubt, aber ihn trotzdem in vielen Menschen und hinter jeder Ecke sieht.

    Das ist natürlich abhängig von der Ausgabe, aber ich fand auch die Fußnoten spannend, die immer wieder Faktenchecks und zusätzliche Informationen gegeben haben. 


    Fazit

    Ziemlich interessantes Buch, das durchaus lesenswert ist.

  15. Cover des Buches 'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna' (ISBN: 9783596812752)
    Fynn

    'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna'

     (539)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Wie so oft, habe ich auch dieses Buch relativ häufig in die Hand genommen und kurze Zeit später wieder ins Regal gestellt, weil ich immer dachte: Deine Zeit ist noch nicht jetzt. 

     

    Was soll ich sagen? In der Zwischenzeit war die Zeit da und ich bin begeistert! Dieses Buch ist ein kleines aber feines Meisterwerk, das bei mir zu mehr als nur einer Träne geführt hat. 

    Der Schreibstil ist auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, aber sehr authentisch und macht den besonderen Reiz des Buches aus. 

     

    Da die Handlung recht kurz ist, möchte ich inhaltlich nicht zu sehr auf die Geschichte eingehen um Spoiler zu vermeiden. 

     

    Fazit:

     

    Eines kann ich aber schnell noch sagen: Eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. 

  16. Cover des Buches A Clash of Kings (ISBN: 9780345535429)
    George R. R. Martin

    A Clash of Kings

     (277)
    Aktuelle Rezension von: anna_m

    „A clash of Kings“ erschien 1999 in den USA und wurde für die deutsche Veröffentlichung in zwei Bände unterteilt, die die Titel „Der Thron der Sieben Königreiche“ und „Die Saat des goldenen Löwen“ tragen. Ich habe mich für die amerikanische Ausgabe entschieden, denn ich lese eben gerne das Original.

    Meine Ausgabe enthielt wieder eine doppelseitige Karte der Fantasiewelt, die jedoch immer noch sehr klein ist und bei der man ganz genau hinsehen muss, um sie zu entziffern. Im Anhang waren wieder die Stammbäume aller wichtigen Häuser enthalten, die ich allerdings nicht konsultieren musste, um mich zurechtzufinden. Wie gehabt werden die einzelnen Kapitel mit dem Vornamen der Figur betitelt, aus dessen Perspektive in der dritten Person erzählt wird.

    Dieser zweite Band knüpft direkt an den Vorgänger an und führt zurück in die Welt der Starks, Lannisters, Snows und wie sie nicht alle heißen. Der Leser hat sie im vorherigen Band liebgewonnen und freut sich auf das Wiedersehen. In Westeros scheint der Sommer zur Neige zu gehen, doch niemand weiß genau wann er tatsächlich zu Ende sein wird, noch, wie lange der folgende Winter sein wird. Während es eigentlich gelten sollte, Vorräte zu horten und sich auf den Winter vorzubereiten, verfällt der gesamte Kontinent in einen Krieg um den Thron. Die Brüder des gestorbenen Königs Robert Baratheon, Renley und Stannis, sowie sein Sohn Joffrey erheben einen Anspruch. Die Kinder des gestorbenen Königs werden als illegitim bezeichnet, da der Verdacht des Inzests besteht. Es geht das Gerücht um, alle drei seinen in Wahrheit die Nachkommen von Königin Cersei und ihrem Bruder Jamie Lannister. Stannis hält sich für den richtigen Erben, weil er Roberts älterer Bruder ist. Er hat eine mächtige Zauberin an seiner Seite und eine große Kriegsflotte. Renley hingegen führt das größte Heer an.

    Die Familien des Nordens streben indes ihre Unabhängigkeit unter König Robb Stark an, der mit seiner Armee gen Süden mareschiert. Seine Schwester Sansa soll aber eigentlich den Thronerben Joffrey heiraten, was sich nun nicht mehr ziemt. Seine jüngere Schwester Arya gilt als verschwunden, denn sie reist als Junge verkleidet mit den Rekruten der Nachtwache gen Norden, wo sie an der Mauer aus Eis, die Westeros schützt, ihren Bastardbruder John wiederzutreffen hofft. Im Norden sollen Bran und Rickon, die beiden jüngsten Kinder der Familie Stark auf der Burg Winterfell die Stellung halten.

    Außer Konkurrenz und noch sehr geschwächt, spielt auch Daenerys Targaryen eine Rolle. Auf dem im Osten liegenden Kontinent Essos, der von Westeros durch das Meer getrennt ist, hat sie ihre Gefolgsleute größtenteils verloren und versucht, eine neue Armee und Schiffe zu erstehen, damit sie die Heimat ihrer Vorfahren, Westeros, erobern kann. Dabei sollen ihr ihre drei Drachenbabys helfen.



    So weit, so gut. Wie gehabt geht es um die Vorherrschaft im Reiche Westeros und natürlich um viele Intrigen und Allianzen, die die Protagonisten schmieden oder zu schmieden versuchen, um für sich das Beste rauszuholen. Ich kannte vor der Lektüre die TV-Serie „Game of Thrones“ und habe die Fantasy-Reihe auch nur deswegen zu lesen begonnen. Mich interessierte vor allem, noch mehr über die Protagonisten zu erfahren und ich wurde diesbezüglich nicht enttäuscht. Wie auch im ersten Band findet man immer wieder Dialoge, die 1:1 im Film übernommen wurden, doch wurde bei der Adaptation dieses Mal deutlich gekürzt. Vor allem die Geschichte um Arya und Bran erhält meiner Meinung nach mehr Raum im Roman als im Film und gefiel mir sehr gut. Auch die Lannistergeschiwister Cersei und Tyrionn, die sich gegenseitig nicht über den Weg trauen, haben mich wieder begeistert. Sie beherrschen das Spiel um den Thron wie niemand anders.

    George R.R. Martins Schreibstil ist sehr lebendig und er legt seinen Figuren auch immer wieder Humorvolles in den Mund. Ein paar Kostproben:

    - Maester Cressen, eine Art Medizinmann und Hüter des Wissens, im Dienste von Stannis, erklimmt einen hohen Turm: "There are too many steps in this castle, and it seems to me they add a few every night, just to vex me."

    - Königin Cersei bereitet die manchmal etwas naive Sansa auf ihr Leben als Frau vor: "A woman's life is nine parts mess to one part magic, you'll learn that soon enough... and the parts that look like magic often turn out to be messiest of all" (S.760)

    - Martin baut weise Ratschläge ein: "He who hurries through life hurries to his grave"

    Und er lässt seine Protagonisten vielsagende Prophezeihungen sprechen, deren Wahrheitsgehalt erst viel Später ans Licht kommen wird. 

    - Tyrionn Lannister zu seiner Schwester, der Königin: "A day will come when you think yourself save and happy, and suddenly your joy will turn to ashes in your mouth, and you'll know the dept is paid." (S.779)

    Wer des Englischen mächtig ist, sollte zur Originalausgabe greifen und sich nicht davon abschrecken lassen, dass zu Beginn vielleicht ein wenig unbekanntes Vokabular vorkommt, denn das hat man ganz schnell verinnerlicht. Es hat mir wieder viel Freude bereitet, in diese fantastische Welt einzutauchen und ich kann die Lektüre nur empfehlen, für alle Fans der Fernsehserie sowie für Liebhaber des Fantasy-Genres.
  17. Cover des Buches A Dance With Dragons (ISBN: 9780006486114)
    George R. R. Martin

    A Dance With Dragons

     (145)
    Aktuelle Rezension von: SuSa

    Ein kurzer Einblick

    Zu der Riege der Verstorbenen hat sich nunmehr auch Tywin Lannister hinzugesellt. Mithilfe von Varys schafft es Tyrion nach dem Mord an seinem Vater, unbemerkt nach Essos zu gelangen und macht sich auf den mehr als steinigen Weg, um Daenerys in Meereen zu treffen. Diese muss unterdessen immer mehr feststellen, dass die Herrschaft über die Stadt kein Kinderspiel ist und ihr starke Widersacher gegenüberstehen. Zudem ist sie hin und her gerissen zwischen ihren drei mittlerweile ausgewachsenen Drachenkindern und der Sicherheit der Bevölkerung.
    Und während Jon Snow als Kommandant an der Mauer unpopuläre Entscheidungen treffen muss, die ihm Feinde in den eigenen Reihen einbringen, offenbart sich ein neuer Mitspieler im Spiel um den Eisernen Thron …

    Bewertung

    In diesem „Schwesterband“ zu „A Feast for Crows“ trifft der Leser einige Charaktere wieder, die bereits im Band zuvor zu Wort gekommen waren. Dazu kommen auch endlich wieder die altbekannten Gesichter Tyrion, Daenerys und Jon, welche durch weitere ergänzt werden, wie z.B. Ser Barristan und Quentyn Martell, die die Geschichte abrunden.
    Und auch wenn ich diesen fünften mit Freuden angefangen hatte zu lesen und er mir bei weitem auch besser gefallen hat als der Vorgängerband, muss ich doch zugeben, dass ich ganze sechs Monate zum Lesen gebraucht habe. Der Grund dafür ist einfach: Sicherlich zieht sich die ein und andere Stelle im Buch aufgrund der Ausführlichkeit der täglichen Handlungen doch ganz schön, aber hauptsächlich liegt es einfach am Umfang des Buches. Ich habe nunmehr innerhalb eines Jahres ziemlich genau hintereinander alle fünf bisher erschienen Bände gelesen und irgendwann hat sich leider einfach eine gewisse Lesemüdigkeit eingeschlichen. Von daher bin ich ganz froh, dass ich jetzt erst einmal eine Zwangspause einlegen und warten muss, bis der nächste Band erscheint.
    Nichtsdestotrotz hat mir „A Dance with Dragons“, wie gesagt, wieder besser gefallen als Band vier und das liegt vor allem an den interessanten Wendungen und die spannende Entwicklung meiner Lieblingscharaktere Tyrion und Daenerys. Gerade Tyrion lernt auf seinem Irrweg nach Meereen so manche unterhaltsame und aufschlussreiche Person kennen und sorgt in den entsprechenden Situationen mit seiner speziellen Art für viel Witz, aber auch unerschütterlichen Optimismus. Und so hin und hergerissen sich Daenerys den ganzen Band über scheinbar fühlt, so hat sie wohl zum Ende hin wieder zu sich und ihren Kindern gefunden. Es bleibt auf jeden Fall spannend.
    Auch ist es immer wieder faszinierend zu erleben, wie Autoren es schaffen, einen nach bereits so vielen gelesenen Seiten zu überraschen und mitzureißen. Allein die letzten zwei Seiten des Epiloges waren atmosphärisch so intensiv, dass ich die gebrauchten sechs Monate nicht bereue. Sie waren es definitiv wert.

    Fazit

    Politik und dunkle Geheimnisse wechseln sich ab mit Kriegstrommeln und dem knallharten realen Leben in Westeros und Essos. „A Dance with Dragons“ hält dabei das Niveau der bisherigen Bände und lässt den Leser gespannt auf den nächsten warten.

  18. Cover des Buches Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister (ISBN: 9783764531577)
    George R. R. Martin

    Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Kikis_Buecherkiste

    Mein Eindruck:

    Zitat (S. 24):

    „Als ich an der Reihe war, müssen die Götter wohl betrunken gewesen sein. – Der Sohn des Greifen“

     

    Durch Zufall wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und als großer Game of Thrones Fan war für mich klar, dass brauche ich unbedingt. Vor allem, hallo? Es sind die Zitate von Tyrion Lennister, einer meiner Lieblinge aus GoT.

     

    Ok, zugegeben, ich habe die 10 Game of Thrones Bücher noch nicht gelesen, stehen aber hier im Regal bereit. Dafür habe ich aber die Serie geschaut und war schon nach ein paar Folgen im GoT-Fieber. Tyrion mochte ich von Anfang an, denn sein Sarkasmus, sein Humor und seine unverwechselbare Art ist einfach einzigartig. Auf den Kopf gefallen ist er zudem auch nicht und er weiß genau, was er tut. Zumindest meistens.

     

    Nachdem das Buch hier ankam, habe ich sofort mit dem Lesen angefangen und hatte die 158 Seiten auch ziemlich schnell durch. Das liegt teilweise aber auch daran, dass das Buch pro Seite ein Zitat hat oder eine passende Illustration. Ich persönlich finde das zwar schade und hätte gerne mehr davon gehabt, aber ich muss zugeben, dass so die Zitate um einiges besser zur Wirkung kommen. Tyrions Zitate sind in 14 Abschnitte eingeteilt, in denen er uns zum Beispiel etwas über die Liebe, die Musik oder über die Kunst des Lügens erzählt. So sind es manchmal Witze oder witzige Sprüche oder auch Weisheiten von ihm, die auch außerhalb der GoT-Welt hervorragend passen.

     

    Zitat (S. 73):

    „Einen ehrlichen Kuss, ein wenig Freundlichkeit, jeder hat das verdient, gleichgültig, ob groß oder klein. – Ein Tanz mit Drachen“

     

    Fazit:

    Ein besonderes Schätzchen für eingefleischte GoT und Tyrion Fans. Auch wenn ich mir ein paar mehr Zitate gewünscht hätte, fand ich das Buch recht unterhaltsam, habe es gerne gelesen und mich dabei an die Szenen erinnert. Eine klare Leseempfehlung für GoT Fans.

     

  19. Cover des Buches Von Männern, die keine Frauen haben (ISBN: 9783442717064)
    Haruki Murakami

    Von Männern, die keine Frauen haben

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    “Von Männern, die keine Frauen haben” ist eine Kurzgeschichtensammlung, deren Kern Männer stehen ohne Frauen stehen. Diese Männer werden innerhalb der Erzählung von unterschiedlichen Frauen ergänzt, entweder weil sie diese begehren oder generell einsam zu sein scheinen. Typisch Murakami sind von Melancholisch über Normal bis Skurril wieder diverse Facetten dabei.

    Tja, war ich die richtige Person für dieses Buch? Ich bin nicht der größte Fan von Kurzgeschichten, aber dieses Buch hat mich so gar nicht erreicht. An mir sind die einzelnen Geschichten vorbeigezogen wie eine flüchtige Begegnung mit einem Fremden auf der Straße; noch bevor ich einen Sinn in ihnen erkennen konnte, waren sie auch schon zu Ende. Entsprechend ungerührt haben mich die Geschichten zurückgelassen. Gerade, wenn es sich da um einen Murakami handelt, von dem ich normalerweise sehr angetan bin, ist das besonders enttäuschend. Meine Hoffnung: Mein nächstes Buch von ihm wird hoffentlich besser!

  20. Cover des Buches Mit dir an meiner Seite (ISBN: 9783453534193)
    Nicholas Sparks

    Mit dir an meiner Seite

     (1.423)
    Aktuelle Rezension von: flower2

    Es ist mein Lieblingsroman von Sparks. Das besondere an diesem Roman für mich war, die schwere Tochter-Vater-Beziehung. Bevor das Drama von Ronnies Eltern begang, liebte sie ihren Vater und komponierten und spielten sie gemeinsam am Klavier. Beide hatten einen guten Draht in der Musiksprache.

    Anschließend rebellierte Ronnie und machte alles was schlecht ist. Ein typisches Verhalten für manche Teenagers, die mit Trennungen der Eltern nicht klar kommen und "dumme Sachen machen".

    Als die beiden Geschwistern ihren Vater über Sommer bleiben, war für mich diese Wendung und Gefühle von Ronnie sehr emotional, tiefergreifend, wie sie ihren Vater hasste, Freundschaft mit Blaze & Will knüpfte, Schildkröten vor den Waschbären retten. Jonas bestechen, dass er ihrem Vater nicht sagt, wo sie steckt, vertrauen der Geschwister & zusammenhalten.

    Ihre Liebe zu Will, mochte ich ebenso, warum seine Eltern schwierig sind, wird gut erklärt.

     Seinem Freund Scott, der in schlimmen Dingen verwickelt ist und ihn unterstützt.

    Vertrauen aufbauen zum Vater, seine Krankheit akzeptieren und ihre Fehler gut machen und einfach für ihren Vater da sein, bis zum Schluss.

    Deshalb liebe ich dieses Buch von N. Sparks, weil seine Geschichten auf persönliche Begebenheiten basieren und daraus einen Roman schreibt, besonders bei Familienbeziehungen.

  21. Cover des Buches Teufelstod (ISBN: 9783843210669)
    Sabrina Qunaj

    Teufelstod

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Smaragd7
    Ich fand das Buch wirklich grandios und mochte es genauso wie das erste, allgemein hat mir die Reihe sehr gut gefallen. Vor allem sind mir auch die Charaktere sehr and Herz gewachsen darunter am meisten Damian, welchen ich einfach grandios fand als Sohn des Teufels etc. ich möchte auch Emily gern auch wenn ich sie teilweise etw anstrengend fand, der einzige mit dem ich nicht wirklich warm geworden bin ist Will, er war mir persönlich einfach zu gut haha Wer mir aber auch besonders gut gefallen hat war Marita zunächst fand ich ihren Charakter sehr nervig, aber vor allem gegen Ende hat sie sich zu einem tollen Charakter entwickelt die eine bewundernswerten Ehrgeiz und Zielstrrbigkeit hat. So nun zu dem Grund weshalb das Buch von mir keine 5 Sterne bekommen hat und zwar das Ende mich hat das Ende einfach nur verwirrt, ich bin nicht daraus schlau geworden und verstehe es ehrlich gesagt null. Das ging alles viel zu schnell und hat für mich ein großes Fragezeichen aufgeworfen, der einzige Lichblick an dem Ende für mich, war die Tatsache das ich finde das es durchaus als Happy End durch geht. Deshalb für dieses trotzdem wundervolle Buch von Sabrina Qunaj 4 Sterne !!! Und eine große Leseempfehlung an alle diese Reihe zu lesen :)
  22. Cover des Buches Der Spiegel des Schöpfers (ISBN: 9783865919298)
    Thomas Franke

    Der Spiegel des Schöpfers

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    Thomas Franke schreibt mitreißende Romane mit christlichen Inhalten. Seine Protagonisten sind lebendig und detailliert dargestellt. Die ehrgeizige Ärztin mit ihrem wissenschaftlichen Hintergrund gerät in eine Geschichte, die sie sich nicht hätte vorstellen können. Der Polizist Ruben Lemke, der schwer unter Schuldgefühlen leidet, übertritt mehr Gesetze als er einhält. Der ungewöhnliche Ari, von dem niemand so recht weiß, was er eigentlich ist, zeigt sich verwundert über die Menschen. Langsam bekommt die Leserin eine Ahnung, woher die Verwunderung rührt und wie es sein könnte. Ari wird auf eine ungewöhnliche Probe gestellt. Wird er sie bestehen?

    Das Cover des Umschlages zeigt sehr schön, worum es geht.

    Dies ist nicht mein erstes Buch von Thomas Franke und es wird auch nicht das letzte sein.


    Fazit: ein ungewöhnlicher und spannender Roman 

  23. Cover des Buches Und über uns die Sterne (ISBN: 9783868275155)
    Irma Joubert

    Und über uns die Sterne

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Story-of-Dro

    Südafrika 1932: Kate ist eine junge Soziologiestudentin aus reichem Haus, welche immer das bekommt, was sie will. So kommt es auch dazu, dass sie, trotz dem Missfallen ihrer Familie und ihres Verlobten, ihren Master macht. Den theoretischen Teil ihrer Masterarbeit hat sie bereits hinter sich. Es geht um die Frage, warum es den armen Weißen in Südafrika  über Generationen hinweg nicht gelingt, aus ihrer Armut auszubrechen. Um die Arbeit beenden zu können, muss sie Feldforschungen anstellen, das heißt, sie wird wohl oder übel die Armenviertel von Johannesburg besuchen und mit den Leuten reden müssen. 

    Vor allem ihr Vater ist sehr besorgt um sie, weshalb er ihr als Leibwächter Bernard Neethling zur Seite stellt. Bernard ist als Minenarbeiter angestellt und lebt selbst in sehr ärmlichen Verhältnissen, allerdings hat er noch großes in seinem Leben vor und holt neben der täglichen Arbeit auch noch seinen Schulabschluss nach. 

    Im Zuge ihrer Recherchen kommen sich Kate und Bernard ungewollt näher, doch sie beide stammen aus zwei komplett unterschiedlichen Welten. 

    Das Ganze ist also von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Denken sie zumindest und kämpfen trotzdem beide für die Liebe ihres Lebens.

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    Zu Beginn musste ich mich erstmal an die ungewöhnliche Schreibweise gewöhnen. Denn "Und über uns die Sterne" ist im Präsens geschrieben und Kate spricht mit ihren Eltern und anderen Respektpersonen ganz anders, als wir das heute tun würden. Aber schon nach kurzer Zeit haben mich der Charme und die Eindringlichkeit der Geschichte in ihren Bann gezogen.

    Irma Joubert beschreibt ein Stück südaufrikanische Geschichte und zeigt mit Kate und Bernard die Unterschiede zwischen arm und reich auf. Außerdem wird einem klar, dass jede soziale Schicht irgendwo ihre Probleme hat und sie nicht durch Geld gelöst werden können, auch, wenn das viele denken. 

    Das Ende und die eingewobene Liebesgeschichte sind ab einem gewissen Punkt recht vorhersehbar, allerdings ist es dann schon längst zu spät, sich dem Sog der Handlung zu entziehen. 

    Sehr gut hat mir auch gefallen, dass die Charaktere alle gut heraus gearbeitet waren und glaubwürdig rübergebracht wurden. 

    Die Zeit der Dreißiger Jahre und die südafrikanische Lebensweise machen diesen Roman sehr interessant. 

    Das Buch ist vom Christlichen Glauben durchzogen, allerdings nur so sehr, dass es einem kaum auffällt. Kates Familie ist gläubig, geht zur Kirche und in dem einen oder anderen Gespräch fließt etwas darüber ein. Dies alles aber den damaligen Lebensgewohnheiten angepasst und authentisch.

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    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, dass Liebe auch Grenzen überwinden kann, wenn alle Beteiligten etwas dafür tun.

    4 von 5 Sternen ✔✔✔✔❌ 

  24. Cover des Buches Der liebe Gott macht blau (ISBN: 9783404164721)
    Arto Paasilinna

    Der liebe Gott macht blau

     (50)
    Aktuelle Rezension von: miss_mesmerized
    Dem lieben Gott geht seine Schöpfung und insbesondere der Mensch gehörig auf den Zeiger und schon seit dem 1. Weltkrieg schleppt er sich mit einer latenten Depression herum. Jetzt braucht er eine Auszeit, so ein Sabbat-Jahr wäre genau das richtige für ihn. Aber wer soll dann seine Arbeit übernehmen? Erzengel Gabriel und Petrus sind selbst schon ausgelastet genug, aber warum sollte nicht so unsägliches Menschlein mal auf die Artgenossen Acht geben? Mit Pirjeri Ryynänen, einem finnischen Kranfahrer, haben sie scheinbar genau den richtigen gefunden, der noch dazu bereit ist, diese anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen. Mutig macht er sich ans Werk, Weltfrieden, Umwelt- und Tierschutz stehen auf seiner Agenda, aber er hat den Job ein wenig unterschätzt und Gottes Gehilfen hatten nicht damit gerechnet, dass der agile Finne den Himmel in seine Heimat verlegen möchte und so manch andere Neuerung in petto hat.

    Ein herrlich absurdes Buch – einmal wieder – das einfach nur Spaß beim Lesen macht und das Dasein in Himmel und auf Erden mit einem Schmunzeln betrachtet. Die Figur des Pirjeri ist einfach genial angelegt, in seinen Grundfesten unerschütterlich und mit dem Herz am rechten Fleck, wenn auch am Ende doch etwas zu selbstverliebt bei seiner eigenen Schöpfung, füllt er die Rolle des Lenkers unterhaltsam und doch mit ernsten Nebensätzen aus. Der feine Wortwitz, der entweder in der Übersetzung nicht verloren ging oder schlichtweg sehr gelungen neu geschaffen wurde, macht das Buch zu einer wahren Freude.

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