Bücher mit dem Tag "gothic"

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63 Bücher

  1. Cover des Buches Das Bildnis des Dorian Gray (ISBN: 9783958702905)
    Oscar Wilde

    Das Bildnis des Dorian Gray

    (2.044)
    Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks

    Erster Satz: „Der Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge.“

    Ich kann jetzt auf jeden Fall verstehen, warum Das Bildnis des Dorian Gray als Klassiker gilt. Gleichzeitig war es für mich nicht durchgehend ein Buch, das mich begeistert hat.

    Die Geschichte rund um Dorian Gray hat mir gut gefallen. Ich mochte die Idee rund um das Gemälde. Dorian bleibt nach außen jung und wunderschön, während man auf dem Bild immer mehr sieht, was eigentlich in ihm passiert. Je mehr schlechte Dinge er tut, desto hässlicher wird sein Bild. Dorian selbst verändert sich äußerlich dagegen kaum. Genau dieser Gegensatz hat mir gut gefallen. Nach außen sieht er weiterhin perfekt aus, während das Gemälde zeigt, was aus ihm geworden ist. Seine Entwicklung fand ich interessant. Man sieht, wie er sich immer weiter verändert und wie sehr andere Menschen ihn dabei beeinflussen. Gleichzeitig trifft er seine Entscheidungen aber selbst und muss auch mit den Folgen leben. Gerade diese Seite der Geschichte hat mir gut gefallen.

    Oscar Wildes Schreibstil mochte ich. Seine Sprache ist wirklich schön und ich hatte einige Stellen, die ich sehr gerne gelesen habe. Allerdings gab es auch einige Kapitel, die sich für mich gezogen haben. Teilweise waren sie einfach lang und haben nicht immer zur Geschichte beigetragen, dadurch wurde es zwischendurch langweilig. Das hat mir beim Lesen schon einiges genommen. Trotzdem gab es immer wieder Momente, in denen die Geschichte richtig interessant wurde. Es gab ein paar Wendungen, bei denen ich wirklich überrascht war und unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Dadurch hatte das Buch auch immer wieder Stellen, an denen ich richtig drin war.

    Für mich geht es viel um Schönheit und Jugend, aber auch darum, was passiert, wenn man sich immer mehr von seinem eigenen Wahn und dem Einfluss anderer leiten lässt. Dorian kann lange so aussehen, als wäre alles perfekt. Das Gemälde zeigt aber, was sich tatsächlich verändert hat. Diese Idee fand ich wirklich stark.

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Die Geschichte hatte für mich eine richtig gute Idee und ich mochte es, Dorians Veränderung zu verfolgen. Die ausschweifenden Kapitel haben mir allerdings etwas die Freude am Lesen genommen. Am Ende sind es für mich 3,5 Sterne geworden. Ich bin froh, diesen Klassiker gelesen zu haben, und kann jetzt auch verstehen, warum er bis heute so bekannt ist. Ganz mein Buch war es leider nicht.

  2. Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783755300298)
    Bram Stoker

    Dracula

    (1.182)
    Aktuelle Rezension von: Metalfischchen

    Handlung:

    Der junge englische Gentleman Jonathan Harker besucht den Grafen Dracula in dessen Schloss in Rumänien, um vermeintlich harmlose Immobilien-Geschäfte zu besprechen. Jonathan merkt bald, dass es im Schloss nicht mit rechten Dingen zugeht und versucht zu fliehen. Währenddessen wartet Mina, Jonathans Verlobte, langsam verzweifelnd auf Jonathan und erlebt dabei selbst Rätselhaftes.
    Ich habe angenommen, die Handlung würde hauptsächlich auf Draculas Schloss stattfinden, aber das stimmt nicht. Verschiedene britische Orte, darunter ein Irrenhaus und ein Hafen, werden zu weiteren Orten des Geschehens. Wir lesen die Handlung als Briefe, Tagebuch- und Logbucheinträge. Jonathan und Mina sind nur zwei von mehreren Hauptcharakteren. Schon früh im Buch verlassen wir Rumänien, denn Graf Dracula sucht neue Jagdgründe. Dabei trifft er auf seinen Hauptgegner, den Doktor und Vampirjäger Van Helsing, und ein Katz-Maus-Spiel beginnt.


    Meinung:

    Briefromane waren damals üblich, leider bin ich kein Fan davon, es herrscht immer eine gewisse Distanz zum Geschehen.

    Diese Distanz macht, dass ich mich eher wie eine Forscherin fühle als wie jemand, der sich aktiv gruselt, auch wenn das Beschriebene das Zeug dazu hätte, wenn nur ein bisschen mehr Atmosphäre vorhanden wäre.

    Weil Stokers Dracula nun mal so einflussreich ist wie es ist, habe ich als Leserin unwillkürlich eine Bingo-Karte ausgefüllt im Geist: «Da ist also der Knoblauch! Dort der Spiegel! Da der Pfahl!»

    Die Stoker-Version eines Vampirs hat sich bis heute ziemlich gut gehalten. Man kann Twilight und Co. belächeln, aber gebildet, reich, geheimnistuerisch, verführerisch und moralisch ambivalent sind Attribute, die sich gehalten haben und die im Allgemeinen bis heute nicht gross von Stokers Vorlage abweichen.

    Leider nicht zeitlos sind Stokers Versuche, die Sichtweise von Frauen darzustellen: «Alle wollen mich heiraten, ich will ja so gerne die perfekte Ehefrau sein, ich glaube ich weine jetzt ein bisschen. Schon tapfer von mir als zarter Frau, nicht ständig in Ohnmacht zu fallen», so liest sich das, unübertrieben. Bei diesen Passagen muss man die Zähne zusammenbeissen vor lauter Fremdscham. Auch die Männer werden in lächerliche Geschlechterrollen-Korsetts gezwängt und es gibt viele Monologe, warum es bspw. ausnahmsweise in Ordnung ist, dass ein männlicher Protagonist weint, oder warum sich ein echter Kerl nur so darum reisst, ehrenhaft im Kampf zu sterben. Das haben andere zeitgenössische SchriftstellerInnen besser gemacht. Wer hier einen "so-war-das-damals-halt"-Freipass vergeben will, hat einfach zu wenige Klassiker gelesen.

    Alles in Allem fand ich den eher dicken Band spannend, und wer sich als Horror-Fan fühlt, kommt fast nicht drumherum, diesen Grossvater der Grusel-Popkultur «zu Bildungszwecken» zu lesen, auch wenn die Gänsehaut ausgeblieben ist.

  3. Cover des Buches Das Reich der Vampire (ISBN: 9783596700400)
    Jay Kristoff

    Das Reich der Vampire

    (391)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    „Das Reich der Vampire“ erzählt die Geschichte des Silberwächters Gabriel de León, von seinem Aufstieg zu einem der mächtigsten Wächter aller Zeiten bis zu seinem tiefen Fall und Absturz.


    Maßgebend für eine Bewertung ist zu einem Teil ja auch die Einstellung, mit der man an ein Buch herangeht. Jay Kristoff mochte ich bislang sehr gerne – dank seiner Illuminae-, Aurora- und der Nervernight-Reihe. Was kann also schon passieren? Leider, wie man an meiner Bewertung erkennen kann, schon sehr viel.

    Zunächst mal der Erzählstil. Die Rahmenhandlung ist im Wesentlichen, dass Gabriel einem Untoten seine Lebensgeschichte erzählt. Vielleicht bin ich ja naiv, aber für mich ergibt es am meisten Sinn, da bei der Geburt, bzw. der ersten wichtigen Erinnerung anzufangen und sich dann zum jetzigen Standpunkt vorzuarbeiten. Gabriel sieht das jedoch etwas anders. Wie kann man bei einer Lebensgeschichte derartige Sprünge machen? Ich versteh es nicht und auch der Untote kommt mehrmals in der Handlung nicht mehr mit. Daraufhin reagiert Gabriel stets damit, dass er seine Geschichte so erzählt, wie er sie erzählen will.

    Was mich zum zweiten Problem bringt: Gabriel selbst. Gott, ist der Typ unsympathisch. Ich finde Antihelden bzw. gefallene Helden eigentlich durchaus reizvoll. Und ja, Gabriel ist tief gefallen und hat allen Grund, seinen Kummer zu betäuben, was er ja dann auch regelmäßig tut. Doch auch wenn man vorsichtig mit diesem Begriff sein sollte, das erste Wort, das mir bei Gabriel einfällt, ist: dissozial.

    Die Handlung erschien mir auch in weiten Teilen erschreckend eintönig. Zusammenfassend kann man an vielen Stellen des Romans sagen: Die Guten laufen vor den Bösen weg oder kämpfen gegeneinander. Das ist wenig spannend und so konnte ich mich nur an den wenigen Stellen festhalten, in denen Gabriel – zusammen mit anderen – daran forscht, wer er ist und warum die Welt in „Das Reich der Vampire“ gerade so ist, wie sie ist. Diese rar gesäten Stellen waren für mich, zusammen mit dem Plot Twist am Ende, die Highlights des Romans.

    Und leider muss ich noch auf ein Lowlight eingehen: Die Schicksalsgemeinschaft, der sich Gabriel relativ zu Beginn des Romans anschließt. Alle haben ihre Geheimnisse, keiner sagt was und wenn Gabriel nachfragt heißt es sinngemäß: „Geht dich nichts an.“ Ich frage mich: Wie soll ich als Leser denn Ahnung von der Handlung haben, wenn sie mir verheimlicht wird? Klar ist es genauso langweilig, alles auf dem Silbertablett vorgekaut zu bekommen. Aber man weiß als Leser nur das, was der Autor bereit ist zu schreiben. Und wenn der Autor gar nichts verrät, weil es den Leser ja nicht zu interessieren braucht, was weiß dann der Leser? Eben.


    So war „Das Reich der Vampire“ für mich hauptsächlich mal ein Lehrstück darin, mit dem Begriff „Lieblingsautor“ vorsichtig zu sein. Wie gesagt mochte ich bislang alles von Jay Kristoff – dieser Roman jedoch war nichts für mich. Wirklich schade und enttäuschend, aber es sollte wohl nicht sein. Diese Reihe werde ich nicht weiterlesen.

  4. Cover des Buches Mary Shelley, Frankenstein. Ein Schauerroman (ISBN: 9783730613108)
    Mary Shelley

    Mary Shelley, Frankenstein. Ein Schauerroman

    (642)
    Aktuelle Rezension von: Susi180

    Mary Wollstonecraft Shelley (1797–1851) wurde im englischen Somers Town geboren. 1814 folgte sie dem Dichter Percy Bysshe Shelley auf den Kontinent und lebte dort mit ihm zusammen. Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete sie ihn 1816. Gemeinsam mit Lord Byron unternahmen beide eine Schweizreise, während der der Roman »Frankenstein« entstand. Percy Shelley starb bereits 1822; daraufhin kehrte Mary Shelley nach England zurück und widmete sich ganz der Herausgabe der Werke ihres Mannes. 


    Meine Meinung:

    Endlich habe ich dieses Buch gelesen. Was war das für ein Projekt. Ich hatte es so oft angefangen, und dann immer wieder zu Seite gelegt. Es hat einfach nie gepasst von der Stimmung. Jetzt aber, habe ich es beendet.


    Am Anfang kam ich überhaupt nicht rein. Ich kam mit der Sprache nicht so gut zurecht. Was keinesfalls heißt, das diese schwierig zu lesen ist. Aber es was einfach nicht meins. Und dann kam der Moment, wo ich richtig Lust hatte das Buch zu lesen. Ich muss allerdings dazu sagen, ich hatte vorher den Film geschaut.


    Wenn man die Geschichte erst mal auf sich wirken lässt, die Figuren ins Herz geschlossen hat, erwartet einen hier was sehr emotionales. Und das hätte ich ja gar nicht erwartet. Es ist eben nicht das Böse, sondern eigentlich das was uns Menschen ausmacht und wonach wir uns sehnen. Liebe und Zuwendung.


    Das Buch hat mich am Ende wirklich begeistert. Und wenn man mal überlegt, wie alt diese Geschichte schon ist. Wahnsinn, wie aktuell doch die Thematik. Das Buch hat eine klare Botschaft die mich wirklich mitgerissen hat. Ein Klassiker der nichts an seiner Stärke verloren hat. Ich kann nur sagen, haltet auf den ersten Seiten durch, es lohnt sich. Und am Ende lies es sich super flüssig lesen. 

  5. Cover des Buches Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Gebunden in Cabra-Leder (ISBN: 9783730613948)
    Robert Louis Stevenson

    Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Gebunden in Cabra-Leder

    (677)
    Aktuelle Rezension von: HenriLMatos

    Jekyll und Hyde ist keine Horrorgeschichte über eine chemische Formel. Es ist eine Geschichte über die Illusion der einheitlichen Identität. Jekyll glaubt, er kann die dunklen Anteile seines Selbst abspalten und kontrollieren — was er nicht einkalkuliert, ist dass Hyde nicht das Andere ist, sondern ein Teil von ihm. Stevenson hat etwas Fundamentales beschrieben: Das Selbst ist kein kohärentes Konstrukt. Es ist eine fragile Vereinbarung. Und Vereinbarungen können brechen.

  6. Cover des Buches Rebecca (ISBN: 9783649646105)
    Daphne du Maurier

    Rebecca

    (458)
    Aktuelle Rezension von: HenriLMatos

    Rebecca ist ein Meisterwerk des psychologischen Unbehagens. Die namenlose Ich-Erzählerin ist nicht nur namenlos, sie ist identitätslos. Sie existiert in Manderley als Nachahmung einer Frau, die sie nie gekannt hat, und jeder um sie herum hilft dabei, dieses Phantom lebendig zu halten. Du Maurier hat etwas beschrieben, das tiefer geht als Eifersucht: die Auslöschung eines Selbsts durch die bloße Existenz eines anderen. Psychologisch präzise und atmosphärisch unübertroffen.

  7. Cover des Buches Picture of Dorian Gray (ISBN: 9781407159157)
    Oscar Wilde

    Picture of Dorian Gray

    (330)
    Aktuelle Rezension von: Metalfischchen

    Der schöne Dorian bekommt ein Portrait, dass wie gewünscht an seiner Stelle altert und zum Wrack wird, während der echte Dorian äusserlich jung und schön bleibt. Auf dem Weg dahin gibt es viele Gespräche und nur hier und da kurze Spitzen mit Action. Schauplatz ist die Londoner Oberschicht Ende des 19. Jahrhunderts.

    Der Roman ist kurz, aber voll mit bedeutungsvollen Konversationen und philosophischen Überlegungen. Er enthält zeitlose menschliche Gefühle, bildet auf wenigen Seiten so viel ab und ist ein verdienter Klassiker.

    Mir gefällt besonders die Figur Lord Henry Wotton. Er ist ein Zyniker, der den Lesenden gegenüber gleich auf den ersten Seiten als grossmäuliger Manipulierer entlarvt wird. Er verherrlicht Hedonismus, verachtet alles und jeden und behauptet, jugendliche Schönheit sei der Schlüssel zum wahren Glück. Leider durchschaut der junge, beeindruckbare Dorian seinen älteren Freund nicht und lässt zu, dass dieser mit seinen Worten einen bleibenden schlechten Einfluss auf ihn hat. Beispiel:

    «I am afraid that women appreciate cruelty [...] We have emancipated them, but the remain slaves looking for their masters, all the same. They love being dominated.»

    Influencer, Manosphere und Looksmaxxing der heutigen Zeit lassen grüssen.

    Ich habe im Voraus den Wikipedia-Artikel zu Wilde gelesen und eine Ausgabe mit Kommentaren gewählt (Robert Mighall). Wegen Wildes damals illegaler Bi- oder Homosexualität (das Buch mit seinen homo-erotischen Stellen wurde gegen ihn als Beweismittel verwendet) finde ich die Lektüre nochmals spannender.

  8. Cover des Buches Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe (ISBN: 9783746642000)
    Kaylie Smith

    Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe

    (257)
    Aktuelle Rezension von: Inis

    Phantasma – Spiel um dein Leben von Kaylie Smith bekommt von mir 2 Sterne.

    Die Idee und vor allem die Welt rund um Phantasma fand ich eigentlich richtig interessant. Deshalb hatte ich mich auch sehr auf das Buch gefreut. Leider hat mich die Umsetzung dann ziemlich enttäuscht.

    Für mich waren die spicy Szenen einfach viel zu ausführlich. Irgendwann war es mir ehrlich gesagt ziemlich egal, wie lange und detailliert eine dieser Szenen beschrieben wurde. Auch Ophelias Entwicklung zur Tropfsteinhöhle war für mich eher gewöhnungsbedürftig und hat nicht unbedingt dazu beigetragen, dass ich mich wohler in der Geschichte gefühlt habe.

    Was mich zusätzlich sehr gestört hat, war das ständige Brummen, Knurren und Zähneblecken. Das kam für meinen Geschmack einfach zu häufig vor und hat mich immer wieder aus dem Lesefluss gebracht.

    Sehr schade, denn ich hatte mir von dem Buch wirklich viel versprochen und fand die Grundidee eigentlich richtig gut. Letztendlich konnte mich die Geschichte aber nicht überzeugen.

    Band 2 werde ich nicht lesen.


  9. Cover des Buches Weavingshaw (ISBN: 9783989780057)
    Heba Al-Wasity

    Weavingshaw

    (148)
    Aktuelle Rezension von: Artist0418

    Schon als ich das wunderschöne Cover und den exklusiven Farbschnitt gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Durch seine Thematik passt es wunderbar in den Herbst und nachdem ich angefangen hatte, konnte ich es kaum nich aus der Hand legen.

    Es ist das allererste Buch von Heba Al-Wasity und die Autorin hat mich von Anfang an durch ihren atmosphärischen und bildhafte Schreibstil gefesselt. Sie hat es geschafft, eine düstere und mysteriöse Welt und Atmosphäre zu erschaffen, die einen absolut in den Bann gezogen hat. 

    Es geht um Leena Al-Sayer, die Geister sehen kann, die sonst niemand sieht. Als ihr Bruder erkrankt, verkauft sie ihr Geheimnis an den geheimnisvollen St.Silas und, durch einen Vertrag gebunden, muss sie schließlich einen Geist für ihn finden. Dies führt sie nach Weavingshaw, ein Anwesen, welches dunkle Geheimnisse verbirgt...

    Das ganze Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Die Personen sind interessant und tiefgründig und es werden auch tiefere Themen, wie Migration und Diskriminierung behandelt. 

    Sowohl Leena, als auch St.Silas mochte ich gern und es war interessant nach und nach immer mehr über ihre Hintergründe zu erfahren. Die Dynamik zwischen den beiden, war ebenfalls sehr überzeugend und mir hat es gut gefallen, dass sie sich am Anfang gehasst haben, und sich dann immer weiter aneinander angenähert haben. Es war Slow Burn vom Feinsten, mit viel Tension und Yearning und ohne jeglichen Spice. 

    Die ganze Thematik rund um die Geister und das Anwesen Weavingshaw hat mir wirklich super gut gefallen und hat für eine düstere und gruselige Stimmung im Buch gesorgt. Es ist also perfekt für den Herbst geeignet und für jeden, der düstere Bücher mit Geistern und anderen Wesen liebt.

    Insgesamt ein sehr überzeugender Auftakt einer Gothic Romantasy Trilogie mit interessanten Twists und einem Cliffhanger. Ich kann kaum erwarten, dass der zweite Band der Trilogie nächstes Jahr erscheint und kann Weavingshaw von Heba Al-Wasity nur jedem ans Herz legen. Auf weitere Werke der Autorin bin ich auch sehr gespannt und ich werde sie definitiv lesen. 

  10. Cover des Buches Wer die Hölle kennt (ISBN: 9783426227183)
    Leigh Bardugo

    Wer die Hölle kennt

    (215)
    Aktuelle Rezension von: lindajep_

    Es war eine gute Fortsetzung zum Teil "Das neunte Haus", leider aber nicht mehr als das. Meiner Meinung nach konnte es nicht ganz mit dem ersten Teil mithalten. Der Schreibstil hat sich allerdings nicht verändert und so hatte man das Gefühl von einem fließenden Übergang zwischen den Büchern. Auch konnte man im zweiten Teil die Charaktere noch einmal besser kennenlernen. Im zweiten Teil lag das Augenmerk noch einmal mehr auf den Zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten, da die Hauptprotagonistin sehr viel offener geworden ist, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Rundum war auch die Fortsetzung ein gutes Buch, welches man für den Abschluss gebraucht hat.

  11. Cover des Buches Interview mit einem Vampir (ISBN: 9783734110672)
    Anne Rice

    Interview mit einem Vampir

    (47)
    Aktuelle Rezension von: Romys_Leselounge

    Schaurig schön – anders kann man „Interview mit einem Vampir“ wohl kaum beschreiben. Anne Rice gilt für mich völlig zu Recht als die Mutter des modernen Vampirs. Denn das blutsaugende Monster wird in ihrer Geschichte plötzlich von einer ganz anderen Seite gezeigt. Der Vampir bekommt Gefühle, Sehnsüchte und Ängste, er empfindet Trauer und Schmerz – und vor allem beginnt er, sein eigenes Dasein zu hinterfragen.

    Anne Rice stellt dabei auch eine Frage, die einen als Leser unweigerlich beschäftigt: Wer ist eigentlich das größere Monster? Ein Mensch, der aus Gier, Hass oder Lust tötet, oder ein Vampir, der Blut benötigt, um zu überleben?

    Im Mittelpunkt steht Louis, der uns seine Geschichte erzählt. Noch nie erschien ein Vampir so menschlich, noch nie durfte man so unmittelbar an seinem Leiden teilhaben. Jeder Tropfen Blut, den Louis einem Menschen nimmt, lässt ihn leiden und verwundet ihn ein Stück mehr. Er kann nicht akzeptieren, was er geworden ist, und doch ist er ebenso wenig dazu fähig, sein eigenes Dasein aufzugeben.

    An seiner Seite steht Lestat – und der könnte zunächst kaum unterschiedlicher sein. Lestat hinterfragt nicht ständig, was er ist. Er trinkt Blut, weil es seiner Natur entspricht, und scheint sein Vampirdasein wesentlich leichter zu akzeptieren. Wer allerdings die Folgebände kennt, weiß, dass auch Lestat ein zutiefst melancholischer Vampir ist. Vielleicht besteht der Unterschied zwischen den beiden also vielmehr darin, wie sie mit ihrer Natur umgehen. Lestat akzeptiert die Notwendigkeit des Bluttrinkens – oder vielleicht doch nicht?

    Gerade dieser Gegensatz zwischen Louis und Lestat macht die Geschichte für mich so faszinierend.

    Anne Rice nimmt den Leser auf eine schaurig schöne und gleichzeitig melancholische Reise mit. Man fühlt mit Louis, leidet mit ihm, versteht seine Zweifel und stimmt seinen Gedanken manchmal sogar zu. Am liebsten möchte man ihn zwischendurch trösten und ihm sagen: Es ist schon gut. Trink. Du musst es tun, um zu überleben. Du musst dich deshalb nicht immer weiter quälen.

    Doch Louis leidet weiter. Melancholisch, zutiefst verletzt von dem, was er ist und was er tun muss – und dennoch unfähig, sich selbst aufzugeben.

    Große Bekanntheit erlangte „Interview mit einem Vampir“ sicherlich auch durch die 1994 erschienene Verfilmung mit Brad Pitt als Louis und Tom Cruise als Lestat. Doch wer das Buch gelesen hat, weiß, dass die Geschichte darin noch einmal eine ganz andere Tiefe entwickelt. Der Film ist großartig – das Buch ist für mich dennoch um einiges besser.

    Anne Rice hat dem Vampir Menschlichkeit gegeben, ohne ihm das Monströse zu nehmen. Sie lässt Gut und Böse verschwimmen und schafft Charaktere, mit denen man leidet, obwohl man weiß, dass sie töten.

    Anne Rice ist die Mutter des modernen Vampirs – und das mit Recht. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

    Hinweis: Das Originalbuch aus dem Jahr 1976 ist leider nicht mehr erhältlich. Deshalb habe ich oben die derzeit erhältliche Ausgabe verlinkt. Meine Rezension bezieht sich jedoch auf die Originalausgabe.

  12. Cover des Buches Retrum (ISBN: 9783407744241)
    Francesc Miralles

    Retrum

    (107)
    Aktuelle Rezension von: Gute_Nacht

    Inhalt 

    Christian ist nach dem Tod seines Zwillingsbruders ist zum Einzelgänger geworden. Seine Zeit verbringt er am liebsten  auf dem Friedhof. So lernt er Alexia, Robert und Lorena kennen. Sie nennen sich Retrum und übernachten regelmäßig auf Friedhöfen, um mit Toten in Kontakt zu treten. Christian ist völlig fasziniert von Alexia und schließt sich der Clique an. Er weiß nicht, dass er damit das Tor öffnet zu einer Welt voller dunkler Schatten und Offenbarungen. Was als Spaß beginnt, wird zur tödlichen Gefahr.

    Fazit 

    Nette unterhaltunslektüre für Jugendliche, bei der ich schon damals stellenweise die Augen verdreht habe.

  13. Cover des Buches Kloster Northanger: Roman (Reclam Taschenbuch) (ISBN: 9783159609805)
    Jane Austen

    Kloster Northanger: Roman (Reclam Taschenbuch)

    (25)
    Aktuelle Rezension von: KlabauterKaddi

    Die (Liebes-) Geschichte spielt viel zwischen den Zeilen, soziales Leben, Freundschaft und das Denken/die Entwicklung von Catherine stehen im Mittelpunkt. 

    Dadurch habe ich das Lesen zeitweise als etwas zäh erlebt, weil nicht viel Spannendes passiert. Catherines erster Ausflug aus dem Dorf hinaus nach Bath dominieren die Handlung. Man begleitet sie dabei auf einer Entwicklung vom naiven Ja-Sager zu zunehmend mehr kritischer Wahrnehmung ihrer Mitmenschen. 

    Der Stil in diesem Buch ist angenehm ungewöhnlich, da Jane Austen immer mal wieder ihre eigenen Gedanken mitteilt und man der Geschichte dadurch quasi von aussen zuschaut, als eine Art Kommentar aus dem Off. 

    Die erhoffte Liebesgeschichte war - wie oben bereits erwähnt - leider mehr im Subtext zu finden und wurde nur den letzten Seiten deutlicher. Das fand ich sehr schade, weil ich es anders erhofft hatte.


    Ich habe das Buch im Hardcore Sammelschieber und liebe die Haptik dieser Ausgaben. 

  14. Cover des Buches Blind Date mit einem Vampir (ISBN: 9783802590689)
    Katie MacAlister

    Blind Date mit einem Vampir

    (520)
    Aktuelle Rezension von: Milea

    Das Buch tönte so lustig - ich mag Vampirromane - leider war es eher enttäuschend. Die Protagonistin wirkt sehr anmassend, die Dialoge sind umständlich und die 'erotischen' Szenen sind nicht sehr erotisch. Ich meine... Sie spricht mit dem besten Stück und nennt ihn Mr Happy...

    Das Buch wirkt oft mehr als Aufzählung, den als Roman und enthält sehr viele Wiederholungen. 

  15. Cover des Buches Jane Austens Northanger Abbey (ISBN: 9783959670975)
    Val McDermid

    Jane Austens Northanger Abbey

    (89)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    Momentan werden ja besonders gern Romanklassiker neu aufgelegt, sei es Schneewittchen oder Edgar Alan Poe. Vor ein paar Jahren wagte sich aber schon Krimi-Autorin Val McDermid an keine geringere als Jane Austen und verwandelte die Geschichte von 𝐍𝐨𝐫𝐭𝐡𝐚𝐧𝐠𝐞𝐫 𝐀𝐛𝐛𝐞𝐲 in eine schräge Liebesgeschichte im modernen Gewand.


    Wie im Original ist unsere Protagonistin die 17-jährige Pfarrerstochter Cat Morley, welche ihr Kaff mal verlassen darf, um in Obhut der Familienfreunde das Buch Festival in Edinburgh zu besuchen.

    Dort lernt sie zunächst die kinderreichen Thorpes kennen und freundet sich schnell mit der vorlauten Tochter Bella an. Deren unverschämter Bruder versucht Cat den Hof zu machen. Die würde aber viel lieber den charmanten Henry Tilney näher kennen lernen. Überraschend wird Cat auf das Familienanwesen der Tilney’s eingeladen: Northanger Abbey. Geradezu wie entsprungen aus einem ihrer Lieblingsromane. Viel zu schnell geht Cat’s Fantasie mit ihr durch, denn die Tilneys verhalten sich fast wie...Vampire. Und auch in der Abtei lauert so manches Geheimnis.


    Auch wenn „Northanger Abbey“ mein liebster Jane Austen Roman ist, hatte ich so meine Schwierigkeiten mich an alles zu erinnern. Und dieses Buch ist vor allem dann lustig, wenn man die ganzen Parallelen ziehen kann. In dieser Hinsicht ist der Roman richtig gut gelungen. Bis auf Kleinigkeiten musste man wirklich kaum etwas verändern, so gut passt die Geschichte auch in die heutige Zeit.


    Allerdings werden so auch die Schwächen der Charaktere und des Romans umso sichtbarer. Cat ist auch für eine 17-jährige arg naiv und Henry wirkte als angehender Anwalt fast zu reif für sie. Ich finde die beiden hatten keine Chemie und Original Henry hatte ich auch viel witziger in Erinnerung.


    So wirkte dann auch das Ende sehr überstürzt und hingeklatscht. Ich kann mich nicht erinnern, ob das bei Jane Austen auch so war, aber vielleicht wirkt das Ganze im alten Gewand auch einfach ausgeschmückter und raffinierter.


    Super Idee, prima umgesetzt, aber doch mehr etwas für das jüngere Publikum für das Jane Austen noch zu anspruchsvoll ist.

  16. Cover des Buches Belladonna (English Edition) (ISBN: 9781529367263)
    Adalyn Grace

    Belladonna (English Edition)

    (41)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky

    i kid you not, this book took me almost 2 weeks to finish? why? cause it’s super boring. the little hope of „oh this will get better once the mystery is solved“ is the only thing that kept me going. the plot twist was … okay i guess? not the most amazing thing ever but i’m satisfied with it. however, like i said, it’s so boring for most of the book. it’s over 400 pages that could have been edited down to 300. i will not continue the series cause my time is too precious for that.

  17. Cover des Buches Gothikana – Eine Liebe, die alle Regeln bricht (ISBN: 9783492073202)
    RuNyx

    Gothikana – Eine Liebe, die alle Regeln bricht

    (76)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Corvina ist ziemlich zurückgezogen aufgewachsen, jenseits der Städte, alleine mit ihrer Mutter, die sie nur schützen wollte. Mit ihren violetten Augen ist Corvina auf jeden Fall ein Hingucker. Umso mehr freut es sie, dass sie mit Anfang 20 ein Angebot der Verenmore University bekommt, um dort zu studieren. Alle Studenten haben einen besonderen familiären Hintergrund. Schnell lebt sie sich ein und schließt Freundschaften. Besonders der Dozent Vad Derevell hat es ihr angetan. Doch die abgelegene Burg auf dem Berg hat so ihre Geheimnisse, die Corvina unbedingt aufdecken möchte…

    Meine Meinung: In diesem Dark-Academia-Thriller werden unheimliche Begegnungen mit dunklen Mächten, Freundschaft und Liebe miteinander verwoben. Es ist direkt von Anfang an ziemlich spannend, denn man möchte unbedingt mehr über Corvina herausfinden! Durch ihre besondere Art möchte man sie einfach nur beschützen. Auch der Freundeskreis von ihr ist richtig toll und es macht Spaß, mit ihnen dort zu sein. Der Dozent Deverell, auch der Teufel von Verenmore genannt, ist ziemlich geheimnisumwoben. Aber genauso stark wie Corvina sich zu ihm hingezogen fühlt, sucht er scheinbar ihre Nähe. Doch warum? Langsam entwickelt sich hier eine Liebesgeschichte, die alles überdauern soll…

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, die Kapitellänge ist gerade noch in Ordnung. Meist wird aus Corvinas Sichtweise erzählt, aber manchmal bekommt der Leser auch Gedanken von Deverell mit. Gemeinsam stellen sie sich den dunklen Mächten und finden heraus, was es mit den jahrhundertealten Geheimnissen auf sich hat. Das war wirklich eine spannend zu lesende Geschichte. Ich hatte am Ende noch Bonuskapitel in meinem Buch, das war auch nochmal ein Highlight!

    Mein Fazit: Wer auf Dark-Academia-Setting steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Es gibt eine tiefgehende Liebesgeschichte mit Spice, es gibt unheimliche Szenen nachts im Wald und am See und es gibt spannende Szenen. Alles mit dabei, mir hat es sehr gut gefallen!

  18. Cover des Buches Final Girls (ISBN: 9783423217309)
    Riley Sager

    Final Girls

    (115)
    Aktuelle Rezension von: Mottelchen

    Fand's erstmal spannend, dass ich gelernt habe, dass der Begriff "FInal Girl" daher kommt, dass man so das letzte, überlebende Mädchens in einem Horrorfilm so nennt ... wusste ich nicht, dabei schaue ich relativ oft Horrorfilme. Aber hey, damit habe ich diesen Bildungsauftrag an euch weitergegeben. Macht mit diesem Wissen, was ihr wollt.
    .

    Quincy, die Protagonistin, ist die einzig Überlebende ihrer Freundesgruppe, nachdem sie in einem Wald in einer Hütte zusammen den Geburtstag der besten Freundin feiern wollten. Naja, endete nicht so gut. Die Geschichte wurde aus der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt, sodass man selbst über das Wissen verfügte, das Quincy aufgrund des Traumas verloren hatte. Die Kapitel sind auch so kurz und so geschrieben, dass es ein wahrer Pageturner ist.
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    Zwischendrin hat es sich bisschen gezogen und der Plottwist am Ende hat mich tatsächlich ein wenig gecatcht.
    Und kurzer Rant: Ich mochte die Mutter nicht. Boah, die hat mich sooo aufgeregt, habe das auch erstmal direkt meinen Buchclub-Mädels erzählt, haha. Fand Sam aber auch sehr anstrengend.

  19. Cover des Buches Ein Haus aus Salz und Tränen (ISBN: 9783690860048)
    Erin A. Craig

    Ein Haus aus Salz und Tränen

    (145)
    Aktuelle Rezension von: Gise

    Auf Analeighs Familie scheint ein Fluch zu liegen: Sie hat nicht nur ihre Mutter, sondern auch inzwischen vier ihrer Schwestern verloren. Analeigh vermutet, dass dies kein Zufall sein kann. Ihre Familie ist es leid, immer wieder zu trauern. Durch eine geheime Tür finden sie und ihre Schwestern zu wundervollen Bällen, in denen sie die Lebensfreude wieder finden. Doch irgendetwas scheint seltsam nicht nur an den Todesfällen, sondern auch an den Bällen... Und wer ist der geheimnisvolle Fremde, den sie sehr attraktiv findet und der sie auf der Suche nach dem Täter unterstützen möchte?

    Zunächst scheint Analeighs Geschichte einfach nur tragisch zu sein, doch die seltsamen Ereignisse häufen sich immer mehr. Zwischen den Schwestern gibt es eine ganz besondere Verbindung. Analeigh ist eine kluge junge Frau, sie erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Zunächst scheint es nur um die Frage nach einem (oder mehreren) Mördern zu gehen. Doch zunehmend verwirren sich die Ereignisse, sowohl der Leser wie auch Analeigh fragen sich, was Realität ist und was Illusion. Die Geschichte ist eine fantasievolle Adaptation des Märchens “Die zertanzten Schuhe”, sehr facettenreich erzählt. Es gibt einige völlig überraschende Wendungen, sie sind überhaupt nicht vorhersehbar. Die Geschichte wird logisch aufgebaut und liefert eine fantasievolle Erklärung für alle Geschehnisse.

    Mich hat die Geschichte nicht nur verwirren, sondern auch bestens unterhalten können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  20. Cover des Buches Die Linie der Ewigen (ISBN: 9783962150389)
  21. Cover des Buches Coraline (ISBN: 9783844934038)
    Neil Gaiman

    Coraline

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Dubhe
    Das Buch ist, finde ich, nicht so gut wie der Film. Ansonsten ist es recht spannend, doch wie bereits erwähnt bevorzuge ich den Film.
  22. Cover des Buches The Wyrd: Wenn sich die Schleier an Samhain heben (ISBN: B07X5MDQ8V)
    Sage Dawkins

    The Wyrd: Wenn sich die Schleier an Samhain heben

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Lilith911

    The Wyrd*  ist mystisch, gruselig, spannend, romantisch und keinesfalls kitschig. Passend zur Jahreszeit spielt die Geschichte zu Halloween und es gibt wie bei den anderen Büchern der Autorin, reichlich Blut und Tote. Auch wenn ich kein Freund von Kurzgeschichten bin, habe ich diesen Buchsnack für zwischendurch wirklich genossen und hätte mir gewünscht es wären nicht nur 53 Seiten. Was mich angeht, könnte man diese Geschichte gerne ausbauen und ein ganzes Buch daraus machen. 

    *Wyrd ist ein Begriff, der in der keltischen Tradition das allgemeine Geschick oder das Schicksal beschreibt.

  23. Cover des Buches Boschs Vermächtnis (ISBN: 9783946425403)
  24. Cover des Buches Gothic (ISBN: 9783407741684)
    Christian Walther

    Gothic

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Rauschgift
    "Was aus Liebe gethan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse." - Friedrich Nietzsche


    Mit diesem Büchlein eröffnet sich einem ein ganzes Potpourri der unterschiedlichsten Themen, die allesamt etwas mit den eher melancholischen Seiten des Leben zu tun haben, wie man aufgrund des Titels bereits vermuten kann.
    Es finden sich nicht nur Gedichte und Songtexte, sondern auch diverse Zitate, die sich jedoch ebenfalls sehr gut zwischen die hin und wieder doch recht langen Gedichte einfügen und das Buch etwas auflockern.
    Insgesamt wurde die Sammlung in mehrere Kategorien untergliedert. Somit findet man Poesie zu Themen wie zum Beispiel Liebe und Sehnsucht, Tod, Einsamkeit und Melancholie.

    Der Herausgeber über die Sammlung:
    "Man darf sie [die Werke] nicht um ihrer Verständnis willen aufbrechen, deuten oder bis ins letzte Detail verstehen wollen. Man muss ihre Sehnsucht fühlen, ihre Wut spüren, ihre Romantik durchleben und ihren Schmerz teilen."
    Dem kann ich mich allerdings nur bedingt anschließen. Einige Werke sind doch recht schwer verständlich durch die hochgestochene, manchmal recht altertümliche Sprache und den großen Metaphernreichtum. Um ihre volle Stimmung zu entfalten, sollte man einige Gedichte mehrmals lesen. Denn erst, wenn man zwischen den Zeilen liest, ist eine Identifizierung mit den Worten möglich.
    Vorsicht ist auch geboten für Leser, die der englischen Sprache nicht mächtig sind. In diesem Buch finden sich recht viele Gedichte in dieser Sprache. Sogar ein Französisches ist darunter.

    Alles in allem muss ich sagen, dass wohl jeder eine eigene Wahl für Gedichte und Songtexte getroffen hätte, die die Kategorien präsentieren. Ich persönlich kann mit den meisten Werken nicht sonderlich viel anfangen, aber das ist eben wie so oft Ansichtssache.
    Meine Lieblinge sind jedoch 'Narbengarten' von Fetisch:Mensch, 'Silberfest' von Boris Hillen und 'Mein Engel' von Letzte Instanz.

    Wer allerdings jene Bands und Dichter mag, deren Namen fast immer dann fallen, wenn von der Gothicszene geredet wird, könnte begeistert sein.

    Drei Sterne von mir, weil ich das Kapitel 'Himmel und Hölle' größtenteils recht gern mochte. :)

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