Bücher mit dem Tag "gott"
831 Bücher
- Jostein Gaarder
Sofies Welt
(4.499)Aktuelle Rezension von: Nini55Die Geschichte beginnt geheimnisvoll und weckte bei mir sofort Neugier. Wer sind die unbekannten Absender der rätselhaften Briefe? Und was hat es mit den philosophischen Fragen auf sich, die Sophie plötzlich beschäftigen?
Besonders am Anfang hat mich die Mischung aus Roman und Gedankenspiel sehr gefesselt. Die philosophischen Themen werden verständlich vermittelt und regen dazu an, über das Leben, die Welt und die eigene Wahrnehmung nachzudenken.
Im weiteren Verlauf wurde mir der Philosophieunterricht stellenweise etwas zu ausführlich. Manche Abschnitte wirkten auf mich eher wie ein Lehrbuch als wie ein Roman, wodurch sich die Geschichte für mich zwischendurch etwas zog.
Dennoch hat mich das Buch immer wieder überrascht. Vor allem die Handlung rund um Sophie, Alberto und Hilde entwickelte sich in eine Richtung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Dieser raffinierte und ungewöhnliche Handlungsbogen machte für mich einen großen Teil der Faszination aus und ließ viele vorherige Ereignisse in einem neuen Licht erscheinen.
Es ist kein Buch, das man einfach nebenbei liest. Es fordert Aufmerksamkeit und Interesse an philosophischen Fragen. Gleichzeitig bietet es eine originelle Geschichte, die zum Nachdenken anregt und lange im Gedächtnis bleibt.
Für mich war es nicht durchgehend fesselnd, aber insgesamt ein außergewöhnliches und lohnendes Leseerlebnis.
- Jennifer L. Armentrout
Crown and Bones – Liebe kennt keine Grenzen
(458)Aktuelle Rezension von: Lawa31Nach dem fiesen Cliffhanger von Teil 2, startet das Buch gleich spannend. Poppy wird in einer Gruft gefangen gehalten und wie es Cas geht, weiß man nicht.
In diesem Teil gab es nicht solche Längen wie in Teil 2, sondern es immer etwas passiert.
Poppy wird stärker und mutiger. Sie versucht zu ergründen, wer ihre Eltern sind und wieso sie so mächtig ist. Trotzdem bleibt sie sich treu und versucht die Menschen zu retten, die ihr wichtig sind.
Schön finde ich auch, dass einige Nebenfiguren, die man schon kennt, mehr Raum bekommen und mit witzigen Sprüchen und Humor, so manche Situation auflockern.
Auch das World Building entwickelt sich weiter. Man lernt mehr über die Götter und Gottheiten und es gibt auch neue bösartige Kreaturen.
Der einzige kleine Kritikpunkt ist, dass es zwischendurch etwas viel Spice, an unpassender Stelle war. Die zwei drei Szenen hätte man auch weglassen können.
Diesmal ist der Cliffhanger nicht so schlimm, wie bei den vorherigen Bänden, so dass man wirklich den ersten Teil vom Prequel dazwischenschieben kann.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die offenen Fragen im nächsten Band lösen. - Margaret Atwood
Der Report der Magd
(907)Aktuelle Rezension von: Barbara_LandwehrIch habe Der Bericht der Magd beendet – und das Buch lässt mich nicht los.
Schon beim Lesen musste ich immer wieder an 1984 denken: Überwachung, Kontrolle der Sprache, Manipulation der Vergangenheit und ein System, das den Menschen immer weniger Raum lässt, selbst zu bestimmen, wer er sein möchte.
Bei Atwood kommt für mich aber etwas besonders Beklemmendes hinzu: Gilead wirkt erschreckend real. Vieles von dem, was Frauen dort widerfährt, ist keine wilde dystopische Fantasie, sondern hat historische Vorbilder.
Besonders beschäftigt haben mich Serena Joy und der Commander. Serena unterstützt eine Ordnung, die Frauen Schutz, Sicherheit und einen festen Platz verspricht – und wird am Ende selbst zu ihrer Gefangenen. Der Commander dagegen profitiert vom System und nimmt sich gleichzeitig Freiheiten heraus, die er anderen verweigert.
Und genau hier liegt für mich ein zentraler Gedanke des Buches: Es ist ein Unterschied, ob mir jemand eine Freiheit großzügig erlaubt oder ob ich ein Recht darauf habe.
Selbst das Ende spendet nur bedingt Trost. Gilead ist irgendwann Geschichte. Aber sind damit auch die Vorstellungen und gesellschaftlichen Strukturen verschwunden, die Gilead überhaupt erst möglich gemacht haben?
Der Bericht der Magd hat mich deshalb nicht nur erschüttert, sondern zum Nachdenken gebracht – über Frauen und Männer, über Abhängigkeit und Schutz, über Sicherheit und Selbstbestimmung und vor allem darüber, wie selbstverständlich wir unsere Freiheit manchmal nehmen.
Die Antwort auf die Schwierigkeiten, die Freiheit mit sich bringt, kann niemals weniger Freiheit sein. Für mich kann sie nur in gelebter Gleichberechtigung und gelebter Demokratie liegen.
Ein Buch, das ich zu Ende gelesen habe, mit dem ich aber noch lange nicht fertig bin.
- Lauren Kate
Engelsnacht
(1.906)Aktuelle Rezension von: Jnkrebs92Engelsnacht hat eine interessante Grundidee und eine geheimnisvolle Atmosphäre, konnte mich insgesamt jedoch nicht vollständig überzeugen. Der Einstieg fiel mir etwas schwer und die Handlung entwickelte sich für meinen Geschmack stellenweise zu langsam.
Die Figuren und die Geschichte bieten zwar einige spannende Momente, dennoch fehlte mir das gewisse Etwas, um wirklich mitzufiebern. Erst gegen Ende wurde die Handlung deutlich interessanter.
Insgesamt ist es kein schlechtes Buch, aber ich hatte mir etwas mehr Spannung und Emotionen erhofft. Für Fantasyfans kann es dennoch einen Blick wert sein.
- Hape Kerkeling
Ich bin dann mal weg
(4.122)Aktuelle Rezension von: xoxo_love_booksJa so gut geschrieben. Fühle mich wie das Kind das er da beim Schreiben in dieser einen holzigen Steinhütte trifft. Guter Humor, tiefgründige Gespräche und viel Hoffnung zu finden. Bzw. wer Hoffnung bräuchten mehr davon erlangen möchte, sollte dieses Buch lesen. Ich möchte noch mehr von ihm lernen und ihn irgendwann gern einmal wieder treffen.
- Carissa Broadbent
The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1)
(646)Aktuelle Rezension von: Isa_Neunzig
Serpents and the Wings of Night hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Besonders die Protagonistin konnte mich überzeugen. Sie ist eine starke Persönlichkeit und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte fand ich sehr gelungen und nachvollziehbar.
Am spannendsten fand ich die Geschichte rund um das Turnier. Die Wettkämpfe haben für ordentlich Spannung gesorgt und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Auch die Welt und die Dynamik zwischen den Charakteren haben mir gut gefallen.
Vom Ende hatte ich mir allerdings etwas mehr erhofft. Für mich war der Abschluss etwas komisch und der große Twist blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück. Ich hatte mit einem richtig krassen Moment gerechnet, der mich völlig überrascht – das ist für mich leider ausgeblieben.
- Jennifer L. Armentrout
Flesh and Fire – Liebe kennt keine Grenzen
(652)Aktuelle Rezension von: IgniswingNormalerweise kämpfe ich immer mit zweiten Bänden, da die Erwartungen vom ersten Band meistens sehr hoch sind und es irgendwie hängt.
Tatsächlich habe ich für diesen Band auch länger gebraucht, aber das lag definitiv an mir und nicht am Buch. Es ist großartig!
Poppy (und wir) weiß nun endlich die Wahrheit und es geht spannend weiter. Ich will nichts verraten aber die Wandlung was alleine in diesem Band passiert ist unglaublich. Als ich anfing, befürchtete ich schon, es würde sich zu sehr strecken und einfach nichts wirklich passieren, was die zwischenmenschlichen Beziehungen angeht. Aber nein, in diesem Band geht es rund. Aber nicht so plötzlich, sondern schleichend und irgendwann fällt einem als Leser auf: Hey, war das am Anfang nicht ganz anders? Und du kannst aber nicht ganz greifen, wann es passiert, nur das es passiert ist. Ich liebe diesen Band wirklich sehr, also nur
ABSOLUTE EMPFEHLUNG!!! - Kai Meyer
Die Seiten der Welt – Nachtland
(684)Aktuelle Rezension von: anilaDie Seiten der Welt – Nachtland von Kai Meyer hat mich komplett begeistert. Schon nach den ersten Kapiteln war ich wieder mitten in dieser magischen Welt aus Bibliotheken, Geschichten und literarischen Geheimnissen gefangen. Nachtland schafft es, Spannung, Fantasy und Emotionen so miteinander zu verbinden, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre: düster, geheimnisvoll und gleichzeitig voller Wunder. Kai Meyer schreibt unglaublich bildhaft – jede Szene fühlt sich lebendig an, als würde man selbst durch die verborgenen Gänge und zwischen den Seiten uralter Bücher wandern. Die Ideen rund um die Macht der Bücher und Geschichten sind kreativ und faszinierend umgesetzt.
Auch die Figuren haben mir richtig gut gefallen. Sie wirken glaubwürdig, entwickeln sich weiter und machen die Geschichte emotional greifbar. Vor allem die Mischung aus Abenteuer, Magie und einer leicht melancholischen Stimmung hat das Buch für mich besonders gemacht.
Nachtland ist für mich ein perfekter Fantasyroman für alle, die Bücher lieben und gerne in außergewöhnliche Welten eintauchen. Spannend, atmosphärisch und voller Magie – definitiv ein Highlight!
- Yann Martel
Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray
(1.042)Aktuelle Rezension von: Fiona_CamarsEines der schönsten und ungewöhnlichen Bücher, die ich je gelesen habe. Das Setting ist merkwürdig, mit einem indischen Zoobesitzer Sohn. Die Geschichte mäandern erst hier hin und dorthin, bis plötzlich der (im Deutschen) namensgebende Schiffbruch passiert, bei dem sich der Junge auf einem kleinen Rettungsboot mit einer Handvoll bedauernswerten Tieren wiederfindet. Ungewohntes Ende. Tolle Geschichte!
- Christelle Dabos
Die Spiegelreisende 1 − Die Verlobten des Winters
(747)Aktuelle Rezension von: Sara1Die beschriebene Welt ist ein tollen Konzept. Die Hauptfigur Ophelia lernt man im Laufe des Buches immer besser kennen und auch lieben. Sie wird wie der Leser auch in die neue Welt den Pol geworfen und muss sich darin zurecht finden. Die Handlung nimmt nach der Hälfte immer mehr Fahrt auf und es kommt zu Wendungen mit welchen man nicht rechnet. Insgesamt ist das Buch toll geschrieben und man kann es nicht weglegen wenn man mit dem lesen begonnen hat.
- Scarlett St. Clair
A Touch of Darkness
(587)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksIch hatte mich auf das Buch gefreut, vor allem weil wir es als Buddy Read lesen wollten. Leider musste ich für mich relativ schnell feststellen, dass das Buch einfach nicht meinen Geschmack trifft...
Die Idee rund um die griechischen Götter und die moderne Interpretation der Mythologie fand ich tatsächlich spannend. Das war auch der Grund, warum ich weiterlesen wollte, und wegen dem Buddyread... Leider konnten mich die Figuren überhaupt nicht überzeugen.
Persephone wirkte auf mich sehr naiv und oft ziemlich unbeholfen. Besonders ihre ständigen Erröten-Momente und ihre Reaktionen auf Hades haben mich irgendwann nur noch genervt. Statt echter Chemie zwischen den beiden hatte ich häufig das Gefühl, dass ihre Anziehung sehr oberflächlich dargestellt wird. Mir hat die tiefe gefehlt.
Ich hatte leider auch mit dem Schreibstil meine mühe... zum einen ist es in der Erzählerperspektive und zum anderen hat es für mich gestockt... ich habe es noch mit dem Hörbuch probiert, leider hing auch das nicht...
Deswegen breche ich das Buch bereits nach ca.15% ab. Es war leider nicht meins...
- Elizabeth Gilbert
Eat, Pray, Love
(927)Aktuelle Rezension von: BuchBoxBirgitEin Road Movie zum Lesen, heute würde man sagen: ein Travel Vlog zum lesen. Die Autorin ist auf jeden Fall sympathisch, sie macht eine Reise, wie viele von uns sie (in ihren Träumen) unternehmen möchten und lässt uns an ihren Erlebnissen und Gedanken Teil haben. Sie findet sich selbst, und viele neue Freunde. Unterhaltsam
- Sarah A. Parker
When The Moon Hatched
(415)Aktuelle Rezension von: Jus-TinaDie Geschichte fängt ruhig an – ohne viel Spannung oder Action, was das Interesse anfangs etwas in Grenzen hält. Doch nach und nach nimmt die Handlung an Fahrt auf. Die Puzzleteile fügen sich zusammen, ergeben einen tieferen Sinn und münden schließlich in explosive Action. Die Erzählung entfaltet sich in ihrer vollen, schonungslosen Pracht, sodass man den Schmerz, die Gewalt und das Blut förmlich riechen kann. Gekrönt wird dieses düstere Spektakel von einer emotionalen Liebesgeschichte. Es war zwar interessant und spannend, aber die Geschichte hat mich nicht komplett überzeugt oder richtig mitgerissen – obwohl das Interesse und die Neugier, wie es weitergeht, durchaus da sind.
- V. E. Schwab
Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
(625)Aktuelle Rezension von: Gina_1234Eine ganz besondere, melancholische Geschichte, die für mich am Ende zwar kein absolutes Jahreshighlight war, aber dennoch wunderschön geschrieben ist und definitiv im Gedächtnis bleibt. 📖✨
Meine Eindrücke:
Bewusste Langatmigkeit: Das Buch ist phasenweise wirklich sehr langatmig. Aber je länger man liest, desto mehr merkt man: Es braucht genau diese bewusste Langatmigkeit, um Addies Jahrhunderte andauernde Einsamkeit und damit auch die gesamte Tragweite des Buches wirklich zu verstehen. 🕰️💭
Toller Genre-Mix: Die Verbindung der verschiedenen Elemente hat mir unfassbar gut gefallen. Dieser fließende Genre-Mix aus historischer Literatur und Fantasy ist einfach genau mein Ding und wurde von V. E. Schwab richtig toll umgesetzt. 📜🪄
Der Wendepunkt: Der krasse Cliffhanger am Ende von Teil 3 – als klar wurde, dass Henry ebenfalls eine Abmachung getroffen hat – war genial platziert und hat der ruhigen Geschichte genau im richtigen Moment einen gewaltigen Spannungs-Boost verpasst! ⚡
Fazit: Ein atmosphärisches Buch, das sich Zeit lässt, aber gerade dadurch eine unheimliche Tiefe entwickelt. Eine wunderschöne Geschichte, die von mir absolut verdiente 4 von 5 Sterne bekommt! ⭐⏳
- Dan Brown
Origin
(634)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich muss sagen, dass die letzten beiden Bücher der Robert-Langdon-Reihe meinen Geschmack absolut nicht getroffen haben. Vielleicht ist die Figur einfach langsam auserzählt, und es bringt nichts mehr, weiterhin Geschichten um sie herum aufzubauen. Die ersten drei Teile fand ich deutlich besser. Obwohl ich sie nicht in chronologischer Reihenfolge gelesen habe, wirkten sie auf mich trotzdem stärker als die letzten beiden.
Ich habe Origin nach The Secret of Secrets gelesen, und schon dort habe ich einen gewissen Abwärtstrend bemerkt. Trotzdem gebe ich dem Buch noch drei Sterne – hauptsächlich wegen des Charakters Robert Langdon. Ich habe überhaupt erst angefangen, Dan Brown zu lesen, weil ich vor vielen Jahren den Film The Da Vinci Code gesehen hatte und wissen wollte, wie das Buch dazu ist. Dabei muss ich sagen: Die Bücher gefallen mir deutlich besser als die Filme.
Allerdings wirken die letzten beiden Bände meiner Meinung nach zu verkrampft. Worum geht es in Origin? Ein Futurist und Technologe will beweisen, dass kein Gott nötig ist, damit Leben entstehen kann. Er möchte seine Entdeckung weltweit veröffentlichen, wird jedoch noch vor der Präsentation auf offener Bühne ermordet. Dadurch wird die Welt sogar noch aufmerksamer als zuvor. Der Livestream seiner Enthüllung hatte ursprünglich sieben Millionen Zuschauer, doch nach seinem Tod verfolgen über 200 Millionen Menschen die Auflösung.
Natürlich arbeitet Dan Brown auch hier wieder mit vielen fiktiven Konstruktionen, Halbwahrheiten, Legenden und wissenschaftlichen Ansätzen. Die Wissenschaft versucht seit Jahrzehnten, mithilfe der sogenannten „Ursuppe“ und elektrischer Entladungen die Entstehung von Leben nachzustellen – bislang ohne endgültigen Erfolg. Im Buch wird ein Weg beschrieben, wie Edmond Kirsch dieses Problem angeblich gelöst hat. Allerdings fand ich die Umsetzung enttäuschend, denn letztendlich basiert der „Beweis“ lediglich auf einer Computersimulation, die zeigen soll, dass Leben auch ohne Schöpfer entstehen kann.
Ich hatte auf mehr Raffinesse gehofft. Dan Brown hat mich in früheren Büchern oft mit cleveren Wendungen überrascht. Ich lese seine Werke durchaus objektiv. Auch als gläubiger Christ habe ich kein Problem damit, seine Bücher zu lesen, selbst wenn sie oft mit Legenden, spekulativen Behauptungen und fiktiven Geschichten arbeiten, die dem Christentum kritisch gegenüberstehen. Als Leser finde ich, dass man bei solchen Romanen auch einfach die Geschichte genießen sollte, anstatt alles zu verbissen zu betrachten.
Gerade deshalb hatte ich mir in diesem Buch etwas Originelleres und Aussagekräftigeres erhofft. Dass am Ende ein Rechenmodell den entscheidenden Beweis liefern soll, war mir persönlich zu schwach. Das Problem bei solchen Simulationen ist für mich: Man gibt bestimmte Voraussetzungen und Ziele vor, und der Computer arbeitet innerhalb dieser Grenzen. Dadurch wirkt das Ergebnis auf mich zu leicht manipulierbar, weshalb mich die Aussagekraft diesmal nicht überzeugen konnte.
Hinzu kommt, dass ich relativ früh geahnt habe, wer hinter den ganzen Morden steckt, die scheinbar verhindern sollen, dass das Geheimnis ans Licht kommt. Tatsächlich dienen sie jedoch nur dazu, noch mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen, damit möglichst viele Menschen die Liveübertragung sehen. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, dem möchte ich die Auflösung natürlich nicht spoilern. Ich bin mir aber sicher, dass erfahrene Dan-Brown-Leser relativ schnell erkennen werden, wer am Ende die Strippen zieht.
Wenn man die Robert-Langdon-Reihe liest, sollte dieses Buch trotzdem nicht fehlen. Allerdings finde ich generell nicht, dass man zwingend alle Bände lesen muss. Dass Robert Langdon Symbolologe ist, wissen viele ohnehin schon durch die Filme, und selbst ohne dieses Vorwissen funktioniert die Handlung meistens eigenständig.
Da Origin und The Secret of Secrets die neuesten Bücher von Dan Brown sind, muss ich ehrlich sagen: Mir gefällt der „alte“ Dan Brown besser – mit schnelleren Szenenwechseln, originelleren Geschichten und diesen Momenten, in denen man kaum noch unterscheiden kann, was Wahrheit und was Fiktion ist.
Ich bin gespannt, was er als Nächstes schreiben wird. Meiner Meinung nach sollte er Robert Langdon vielleicht langsam ruhen lassen und sich wieder auf etwas Neues konzentrieren, um frischen Wind in seine Geschichten zu bringen.
Robert Langdon war für mich trotzdem noch das Positivste an diesem Buch. Immer wenn ich ihn lese, habe ich automatisch den Schauspieler aus den Filmen vor Augen. Dadurch wirken sein Humor, seine Wortwitze und seine Art sehr lebendig.
Ansonsten wären es für mich wahrscheinlich sogar weniger als drei Sterne geworden. Deshalb würde ich das Buch vor allem denjenigen empfehlen, die ohnehin bereits mit der Robert-Langdon-Reihe angefangen haben – allen anderen eher nicht.
- William Paul Young
Die Hütte
(632)Aktuelle Rezension von: Max1919Seit ich „Vollmondkinder – Eine Erzählung über den Sinn des Lebens“ von Anna Swedenborg gelesen habe – ein außergewöhnliches Buch voller Wärme, Tiefe und Hoffnung – suche ich immer wieder nach Geschichten, die sich mit den großen Fragen des Lebens beschäftigen: Wie gehen wir mit Schmerz und Verlust um? Wo finden wir Trost in schwierigen Zeiten und welche Bedeutung haben Liebe, Vertrauen und Vergebung?
„Die Hütte“ von William Paul Young ist eine bewegende Erzählung, die auf besondere Weise von Trauer, Heilung und der Suche nach einem tieferen Verständnis des Lebens erzählt. Die Geschichte nimmt den Leser mit auf eine außergewöhnliche Begegnung, die zeigt, wie sich neue Perspektiven auf Leid, Liebe und den eigenen Glauben eröffnen können.
Besonders berührend ist die Botschaft, dass auch aus den schwersten Erfahrungen neue Hoffnung entstehen kann. Das Buch lädt dazu ein, über Vergebung, innere Heilung und die Kraft bedingungsloser Liebe nachzudenken. Es zeigt, dass wir nicht immer alle Antworten finden müssen, um Vertrauen und Frieden in unserem Herzen zu entwickeln.
Diese Geschichte hat mich nicht nur emotional bewegt, sondern auch dazu gebracht, über den Umgang mit Verlust, die Bedeutung von Beziehungen und die unsichtbaren Wege des Lebens nachzudenken. Für alle, die sich für Spiritualität, Lebenssinn und tiefgründige Geschichten über Liebe und Hoffnung interessieren, ist „Die Hütte“ ein besonderes und empfehlenswertes Buch.
- Marah Woolf
Götterfunke 2. Hasse mich nicht
(682)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Götterfunke“ setzt die Geschichte nicht nur fort, sondern hebt sie auf ein neues Level. Der zweite Band ist spürbar düsterer, emotionaler und lässt einen kaum los. Die Dynamik der Charaktere wird stärker herausgearbeitet, Konflikte werden intensiver und die Welt fühlt sich noch lebendiger an. Mahra Wolf schafft es, Spannung und Gefühle perfekt zu verbinden, sodass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Besonders die überraschenden Wendungen und die greifbare Entwicklung der Figuren machen diesen Band zu einem echten Highlight. Ein Muss für alle, die epische Fantasy mit Herz und Feuer lieben. ❤️😍😊😘
- Neil Gaiman
American Gods
(390)Aktuelle Rezension von: Silja_C_Hoppe🖋️ In "American Gods" folgen wir Shadow, der verfrüht aus dem Gefängnis entlassen wurde, weil seine Frau bei einem Autounfall starb. Direkt auf dem Heimweg bekommt er ein Jobangebot, das in seiner Merkwürdigkeit nur von dem Mann übertroffen wird, der es ihm anbietet. Daraus entwickelt sich eine abgefahrene Abenteuergeschichte, die es in sich hat.
💬 Ich habe tatsächlich die Serie vor dem Buch geguckt. Aber nur eine Staffel, danach habe ich das Projekt aus den Augen verloren. Durch einen Tiktokfilter wurde es mir wieder vorgeschlagen. Ich habe direkt den Directors Cut gelesen, also Neil Gaimans ungekürzte Fassung.
♥️ Vor allem mochte ich American Gods für die ulkigen Szenen zwischen den Kapiteln. Die haben mich teilweise sogar zu Tränen gerührt. Mir kommt es so vor, als hätte Neil Gaiman wirklich eingängig recherchiert. Ich liebe den Schreibstil und die vielen Charaktere und die ganzen ulkigen Ideen, die darin stecken.
🙇♂️ Ach, die Auflösung war mir irgendwie zu platt. Ich hätte mir mehr erhofft, wenn ich auch glaube, dass darin nicht die wahre Stärke von "American Gods" liegt. Und ich glaube, dass die Kürzungen vielleicht doch ganz sinnvoll wahren. Hier und da war es mir etwas zu lang. Wer kennt das nicht. :D
⭐ 5 Sterne für mich, da meine Kritikpunkte keinen ganzen Punkt Abzug rechtfertigen. - Elly Blake
Fire & Frost, Band 2: Vom Feuer geküsst
(268)Aktuelle Rezension von: halo123Fire & Frost – Vom Feuer geküsst hat mir genauso gut gefallen wie der erste Band. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und freue mich schon darauf, die Trilogie abzuschließen.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte etwas unvorhersehbarer war als ihr Vorgänger. Vor allem der Mystery-Aspekt hat mir gefallen. Im ersten Band war relativ schnell klar, wer auf der Gegenseite steht, hier dagegen wirkte fast jeder Charakter verdächtig. Ich wusste oft nicht, wem man vertrauen kann und wer nur ein falsches Spiel spielt.
Ein großer Pluspunkt war für mich auch Rubys Entwicklung. In diesem Band geht es viel um ihre Selbstfindung. Zum ersten Mal befindet sie sich an einem Ort, an dem sie nicht sofort als Feindin angesehen wird. Dadurch kann sie ihre Feuerkräfte besser kennenlernen und gleichzeitig mehr über die Herkunft ihrer Mutter und ihre eigene Vergangenheit erfahren. Diesen Handlungsstrang fand ich richtig interessant.
Kai hat mir als neuer Charakter ebenfalls sehr gut gefallen. Ehrlich gesagt mochte ich ihn sogar lieber als Arcus. Das Liebesdreieck war zum Glück nie wirklich eines. Es wirkte eher so, als hätte Ruby während ihrer Zeit fern von Arcus einen kleinen Crush auf Kai. Trotzdem tat er mir irgendwie leid, denn eigentlich hatte er von Anfang an keine wirkliche Chance. Ein kleiner Teil von mir hätte sich sogar gewünscht, dass Ruby sich für Kai entscheidet.
Die schönsten Szenen mit Arcus waren für mich die emotionalen Momente zwischen ihm und Ruby. Beide lieben sich, trauen sich aber nicht, ihre Gefühle offen zu zeigen. Gerade dieses Hin und Her hat für viel Spannung gesorgt und mir deutlich besser gefallen als reine Romantik.
Insgesamt ist Fire & Frost – Vom Feuer geküsst eine gelungene Fortsetzung.
- Mona Kasten
Fallen Princess
(497)Aktuelle Rezension von: Chiara_Maria_BeermannDieses Buch ist nichts gür diejenigen die ein Buch für zwischendurch wollen, denn es bringt einen dazu süchtig zu machen. Es war verdammt schwer das Buch zur Seite zu legen und schlafen zu gehen. Der Schreibstil war mehr als flüssig und man merkt anhand des Schreibstils dass die Autorin jünger ist, was nichts schlechtes ist! Ich finde es sogar ziemlich gut da ich mich dadurch besser mit den Charakteren und der Story identifizieren konnte. Es gibt auf jeden Fall einiges zu lernen in der Akademie und deshalb ist es ratsam das Buch keine längere Zeit rum liegen zu lassen. Bei mir war es der Fall, 2 Jahre konnte ich nicht weiter lesen und habe daher schwierigkeiten gehabt in die Welt der Magie einzutauchen aber in der Geschichte war ich sofort wieder drin! Den 2. Band habe ich direkt bestellt um weiter lesen zu können denn das Ende war mehr als spannend, ich habe sogar eine Träne verdrückt. Das Ende war Emotional und ich habe es wirklich nicht kommen sehen. Manchmal sind die Leute nicht die, für die man sie hält.
- Stephen Hawking
Kurze Antworten auf große Fragen
(125)Aktuelle Rezension von: books_for_presidentMir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war spannend, über verschiedene Theorien und große Fragen des Universums zu lesen. Stephen Hawking erklärt viele komplexe Themen verständlich. Außerdem fand ich gut, dass das Buch recht kurz ist, denn ich glaube, bei deutlich mehr Seiten hätte ich nicht bis zum Ende durchgehalten. Insgesamt ein sehr interessantes und lesenswertes Buch.
- Marah Woolf
GötterFunke 1. Liebe mich nicht
(1.112)Aktuelle Rezension von: BeaSwissgirlMein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)
Ich hatte Lust auf eine etwas ältere Young Adult Urban Romantasy im Bereich Mythologie, ganz ohne Spice& Co und genau das habe ich auch erhalten.
Dies war mein erstes Buch von Marah Woolf und ich muss sagen, der Schreibstil hat mir echt gut gefallen. Dieser ist nämlich lebendig, flüssig, unkompliziert und hat gerade das richtige Mass an Beschreibungen um sich alles vorstellen zu können. Es wird aus der ICH- Perspektive von Jess erzählt, dazwischen gibt es aber noch die Aufzeichnungen des Hermes, was ich eine gelungene Abwechslung fand.
Jess unsere " Hauptprotagonistin" ist gut ausgearbeitet, denn ihre Gefühls und oder Gedankenwelt ist ausführlich beschrieben so dass ihre Handlungen nachvollziehbar sind. Besonders gelungen und auch amüsant zu verfolgen wie sie ihre Gedanken oft direkt hinterfragt vor allem in Bezug auf Cayden ;) Sie war jetzt nicht gerade meine Protagonistin ever, trotzdem mochte ich sie ganz gerne. Zu Beginn gefiel mir auch ihre beste Freundin Robyn, diese nervte mich im weiteren Verlauf jedoch immer wie mehr und ich hatte den Eindruck eine ganz andere Person vor mir zu haben. So vollends zu meiner Befriedigung aufgeklärt wurde ihr Veränderung für mich in diesem Band jedenfalls nicht. In mein Herz geschlossen hatte ich allerdings Josh, den besten Freund von Jess und Apollon, zwei sehr ähnliche Charaktere. Sie sind witzig, liebenswürdig, harter Kern, weiche Schale i love it. Auch Athene, Apollons Schwester und Leah die zu einer guten Freundin von Jess wird waren mir durchaus sympathisch. Und dann ist da noch Cayden...mir war er zu unnahbar, ambivalent, undurchsichtig, was natürlich Teil der Story ist und Sinn macht, trotzdem ich mochte ihn einfach irgendwie nicht.
Das Setting in den Rockys fand ich toll gewählt und ganz am Anfang verspürte ich auch dieses gewisse Camp, Berge, Wald- Feeling mit der Zeit allerdings schwächten sich diese Bilder in meinem Kopf allerdings ab, da wäre sicher noch konstantere Atmosphäre möglich gewesen. Ebenfalls gefiel mir die Idee an sich und die Umsetzung der griechischen Mythologie. Für Anfänger in diesem Bereich sicher überfordernd, dafür gibt es im Anhang des Buches zwar ein Glossar, welches aber teilweise auch spoilert. Als anstrengend empfunden habe ich das dauernde Hin und her zwischen Cayden und Jess, was sicher irgendwie auch so sein muss und für die Story Sinn macht, mich kostete es allerdings sehr viele Nerven! Auch habe ich Jess Verliebtheit durchaus spüren können, die von Cayen aber so gar nicht! Jedoch war es im Gegenzug erfrischend keine Spice Szenen lesen zu müssen und siehe da....es funktioniert auch OHNE diese!!!
Alles in allem habe ich genau DAS erhalten was ich wollte von daher
vergebe ich solide vier Sterne mal schauen wann ich zu Band zwei greife.
- Jennifer L. Armentrout
Erwachen des Lichts
(664)Aktuelle Rezension von: shinyJulieAus dem Nichts erfährt Josie, dass sie eine Halbgöttin ist und sie muss dringend lernen, um ihre Kräfte zu kontrollieren. Seth soll sie dabei unterstützen, aber er ist nicht nur unglaublich arrogant, sondern kann ihr auch gefährlich werden.
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Josie ist eine sympathische Protagonistin und man kann sich gut in sie hineinversetzen, vor allem weil sie so abrupt aus ihrem Leben herausgerissen wird und sich mit einer völlig neuen Realität konfrontiert sieht. Im Gegensatz dazu war Setz wirklich unglaublich arrogant und so, wie er sich Josie gegenüber verhalten hat, hätte ich ihn gerne mal ordentlich durchgeschüttelt. Die Handlung ist spannend aufgebaut und ich konnte gut mitfiebern, vor allem weil sie in ein wirklich schönes und gut durchdachtes Urban Fantasy Setting eingebaut ist. Abgerundet wird das Buch durch den schönen Schreibstil. Ich freue mich auf den zweiten Band. - Richard Dawkins
Der Gotteswahn
(220)Aktuelle Rezension von: Boris_GoroffEr setzt sich in keinster Weise seriös mit Religion auseinander. An allem was auf der Welt läuft gibt er der Religion die Schuld (Dabei waren es gerade die religionslosen Staatssysteme die die Welt an den Rand des Abgrunds gedrängt haben und alle Menschlichkeit vermissen ließen, Nationalsozialismus und Kommunismus).
Gläubige Menschen sind für ihn per se geisteskrank, unabhängig von ihrer Lebensweise und ihrer gelebten Ethik.
Ein primitives Buch, das nur auf Hass aufbaut und die Menschheit weiter spaltet.























