Bücher mit dem Tag "gott"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gott" gekennzeichnet haben.

953 Bücher

  1. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783446242418)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

    (4.495)
    Aktuelle Rezension von: Myrdyn

    Der Titel verspricht, das Buch handle von der "Welt" eines fünfzehnjährigen Mädchens. Doch über Sofie erfahren wir sehr wenig, über ihre Mutter und ihre Welt fast nichts. Den Autor interessiert seine Figur "Sofie" eigentlich nicht, sie ist nur dazu erfunden worden, einem schrulligen alten Mann namens Alberto als willige Zuhörerin bei seinen Monologen über Philosophie zu dienen und sich den Kopf mit lauter Buchwissen volllabern zu lassen. Alberto seinerseits ist eine Maske des Autors Jostein Gaarder, der unbedingt ein Jugendbuch über Philosophie schreiben wollte, aber sich eine schlüssige Einführung in das Philosophieren (= Philosophie als Aktivität denkender Menschen) für junge Leser nicht zutraute. Philosophieren lernt man jedoch nicht durch einen Spaziergang durch die verwitterten, brüchigen Monumente der europäischen Philosophiegeschichte.

     Die Hintergrundstory vom geheimnisvollen Mentor eines hochpubertären und doch braven, leicht manipulierbaren Mädchens, dem er eine neue Welt erschließt, ist schon ohne den verkrampften Sprung ins Metaphysische unglaubwürdig. Wenn Sofie etwa Bücher wie "Die rote Zora und ihre Bande" (von Kurt Held), "Blauvogel - Wahlsohn der Irokesen" (von Anna Jürgen) oder "Yashor - Der Hirt aus Harkin" (von Michael Morgental) gelesen hätte, dann hätte sie über die Einübung in das Philosophieren im praktischen Leben eines jungen Menschen mehr gelernt als durch die aufdringlichen Versuche eines Hobbyphilosophen, der sich fast zwanghaft eine folgsame Rezipientin für seine fast manischen oberflächlichen Expektorationen suchen musste.

  2. Cover des Buches Fates & Furies 1. Starcrossed (ISBN: 9783969760314)
    Josephine Angelini

    Fates & Furies 1. Starcrossed

    (4.644)
    Aktuelle Rezension von: Lyjana

    Cover


    *Bezogen auf das alte Cover (Oetinger Verlag)*


    Dieses Cover entspricht dem typischen Stil der Jugendbücher von vor einigen Jahren, trifft meinem persönlichen Geschmack allerdings nur bedingt. Prinzipiell ist mir das Cover zu schlicht, zu langweilig und stellt eine zu geringe Verbindung zum Inhalt her. 


    Meine Meinung


    Vor vielen Jahren als meine Liebe zu Büchern gerade im Begriff war mein ganzes Taschengeld zu verschlingen, habe ich eine andere Trilogie dieser Autorin gelesen und abgöttisch geliebt. Als ich also vor einigen Monaten in der Buchhandlung meines Vertrauens unterwegs war, sprang mir dieses Buch mit seinem hübschen Schuber ins Auge. 

    Leider musste ich ziemlich schnell feststellen, dass ich für diese Geschichte wohl nicht mehr die richtige Zielgruppe bin. Helen als unsere weibliche Protagonistin und diejenige aus deren Sicht wir den Großteil der Geschichte erleben war gar nicht mein Fall. Zunächst einmal stellt sie sich in vielen Dingen einfach unklug an. Als Beispiel: Es gibt einen Moment, in dem sie unbedingt herausfinden möchte, ob sie ihre Flugkünste ohne Hilfe einsetzen kann. Niemand der einigermaßen bei Trost ist, würde versuchen zu fliegen, wenn eine ganze Schule in der Nähe ist und gerade Sport im Freien betrieben wird. Natürlich wird sie dabei beobachtet und bringt sich selbst und andere mit ihrer Dummheit in Gefahr. Und leider gibt es viele solcher Momente, in denen ich vor diesem Buch saß und nur mit dem Kopf schütteln konnte, weil ich Helen nicht nachvollziehen konnte. Auch scheint sie unter unkontrollierbaren Stimmungsschwankungen zu leiden, stellt ihre Emotionen kaum bis gar nicht in Frage und läuft seelig von einer Gefahr in die nächste. 

    Auch ist Helen das Paradebeispiel einer Stereotyp-Protagonistin. Sie ist natürlich unfassbar hübsch, schüchtern und hatte noch nie einen Freund. Und weil das noch nicht reicht ist sie logischerweise beinahe unbesiegbar, wenn sie ihre ach so mächtigen Kräfte doch bloß richtig trainieren und anwenden würde. Uff. 

    Ihrer Beziehung zu Lukas konnte ich quasi gar nichts abgewinnen. Weder konnte ich das ewig Handhalten, das Aneinandergeklebe noch die künstlich hergestellte Anfeindung zu Beginn nachvollziehen. Lukas scheint ganz nett zu sein, aber die Verbindung der beiden wirkte viel zu erzwungen und gekünstelt. Es gab viel zu wenige echte intime Momente, zu wenig tiefsinnige Gespräche und im Grunde genommen keinerlei Gemeinsamkeiten von der Halbgötter-Sache mal abgesehen. Wie die beiden dazu kommen sich einander die Liebe zu schwören, ging gänzlich an mir vorbei. Auch ist es Ironie des Schicksals, dass Lukas im Grunde genommen keinerlei schlechte Eigenschaften hat, er ist so perfekt, dass ich seine Perfektion einfach anzweifeln muss. 

    Die Autorin schmeißt in diesem Buch mit einer Information nach der nächsten um sich. Es gibt keinerlei Tiefgang, die wichtigen Momente werden nicht ansatzweise genügend ausgekostet, es fehlt an Fingerspitzengefühl das Geschriebene lebendig zu gestalten und daran, alles in eine in sich logische und georderte Reihenfolge zu bringen. Offenbar wurden hier viel zu viele halbgare Ideen zusammengeworfen, der rote Faden fehlt und insgesamt hätte ich mir weniger Elemente und dafür wesentlich mehr Fokus gewünscht. Zudem gibt es mindestens ein Dutzend Dinge, die für mich keinen Sinn machen. Ich habs oben ja bereits erwähnt, aber eine von Helens Fähigkeiten ist das Fliegen. Warum das so ist, weiß wohl nur die Autorin selbst - denn von allen Fähigkeiten, die man seinen Charakteren geben könnte, erklärt sich mir überhaupt nicht, warum es denn das Fliegen sein musste. Denn für diejenigen von euch, die es nicht wissen, diese Geschichte spielt auf einer Insel. Niemand kann mir erzählen, dass eine fliegende Person nicht irgendwem auffallen würde. Auch, dass nach und nach andere Personen aus Helens Umkreis eingeweiht werden, nur ihr Vater nicht, weil es zu gefährlich sei, ruft ein riesiges Fragezeichen auf meiner Stirn hervor. Viele Dinge machen so keinen Sinn. 

    So fehlt es leider massiv an Spannung, daran mich fesseln zu können und in den Bann ziehen zu können. Alles passiert zwar Schlag auf Schlag, aber die Momente werden überhaupt nicht ausgekostet. Die Emotionen kommen gar nicht bei mir an und ich habe den starken Verdacht, dass das Abarbeiten des Plots wichtiger war als die Dimensionalität des Buches an sich.


    Fazit


    Letztlich kann ich diesem Buch nur sehr wenige positive Dinge abgewinnen. Vermutlich bin ich schon lange nicht mehr die richtige Zielgruppe für dieses Buch, trotzdem bin ich massiv enttäusch worden, wie oberflächlich und konfus die Autorin sich von Seite zu Seite hangelt. 


    Von mir gibt es 2 von 5 Sternen.

  3. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

    (2.044)
    Aktuelle Rezension von: RamonaFroese

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen... Manche fragen inm Buch regen sehr dazu an darüber nach zu denken, bei anderen denke ich mir was zur Hölle...

    Die Gechichte als solches um die Jagd nach dem Verlorenen wissen bzw altem Wissen ist sehr gut gemacht. 

    Ich interessiere mich generell für Geheimbünde und und Logen und da passte das Buch sehr gut. 

  4. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783492303279)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

    (864)
    Aktuelle Rezension von: Tabg

    Obwohl dieses Buch bereits in den 80ern geschrieben wurde, fühlt es sich erschreckend real an. Es ist kaum zu ertragen, wie ein Staat Frauen nach und nach ihre Würde, ihre Rechte und ihre Freiheit nimmt. Frauen werden nicht mehr als Menschen gesehen, sondern nur noch als Mittel zum Zweck – als Gebärmaschinen.


    Die Mägde leben in ständiger Angst, ohne Stimme, ohne Selbstbestimmung. Doch auch die Ehefrauen sind Gefangene dieses grausamen Systems. Niemand ist wirklich frei. Jeder wird kontrolliert, überwacht und benutzt.


    Diese Geschichte ist zutiefst traurig, wütend machend und bewegend zugleich. Sie lässt einen nicht los und zwingt zum Nachdenken über unsere Welt – heute mehr denn je.


  5. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783446270749)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

    (1.632)
    Aktuelle Rezension von: MH41197

    Man kann mir mit Recht nachsagen, dass ich historische Romane nicht mag. Das hat seine Gründe - das Genre ist meiner Ansicht nach weder Fisch noch Fleisch, meist trivial, neolibreal dazu auffordernd, sich gleichzeitig an vergangenen Brutalitäten zu ergötzen und dabei dankbar zu sein, heute in der "besseren Welt" (die - Ironie! - natürlich frei von jedem Unrecht ist ... Nicht!) leben zu dürfen, und außerdem überfüllt mit sinnentleerten Gewalt- und Sexszenen.

    Mit anderen Worten: Ich hätte vielleicht nicht gedacht, dass ich jemals einem historischen Roman eine volle Punktzahl geben würde, hätte ich Umberto Ecos "Der Name der Rose" nicht gekannt. Denn dieser Roman ist in jeder Hinsicht perfekt - obwohl in vergangenem Setting.

    Im Italien des Jahres 1327 reist der englische Franziskanermönch und Ex-Inquisitor William von Baskerville (eine von Ecos humoristischen Anspielungen auf andere Literaten - der Nachname ist klar aus Sherlock Holmes entlehnt) mit seinem jugendlichen deutschen Gehilfen Adson von Melk in eine abgelegene, düstere Abtei in den Appenninen, um dort an einer theologischen Debatte zwischen den zerstrittenen Mönchsorden teilzunehmen. Aufgrund seiner Berühmtheit als früherer Inquisitor - vor allem als einer, der diese Tätigkeit mehr als Richter und Detektiv, denn als Hexenverbrenner verstand -, wird William vom Abt gebeten, den sonderbaren Tod eines jungen Mitgliedes des Klosters aufzuklären. William beginnt zu ermitteln - und stößt dabei schon bald an die Grenzen der Weltbilder seiner Zeit, und zwischen die Machenschaften der Post-Kreuzzugs-Ära der spätmittelalterlichen religiösen Extremisten, die für ihre Überzeugungen zu morden und zu sterben bereit sind und jedem Andersdenkenden keinerlei Existenzrecht zugestehen - sei er Wissenschaftler, Freigeist, kritisch denkender Theologe, Katharer, Jude, Muslim ... oder einfach nur eine Frau zur falschen Zeit am falschen Ort.

    Spannend ist dieser Roman allemal - aber nicht im klassischen Stil eines Krimis (der "Der Name der Rose" zweifelsohne ist), dafür ist die Handlung sehr viel dichter gepackt, fast schon eine Milieustudie eines (spätmittelalterlichen) Klosters oder: einer religiös fundamentalistischen (oder wie wir es heute nennen würden: "evangelikalen") Gesellschaft - und damit hat der Roman trotz seines fernen Themas auch noch etwas: Aktualität. Wenn wir die Extremisten in Ecos Kloster über "die Ketzer" reden hören und über den Niedergang der Welt, dann fühlt man sich nicht wenig erinnert an moderne Eiferer, deren Ersatzwort für den Begriff Ketzer "die Woken" geworden sind, wenn man die Selbstherrlichkeit des letztendlichen Antagonisten erlebt, der im Bewusstsein vollkommener Rechtschaffenheit seine Mitbrüder zu einem höheren Ziel tötete und als Kollateralschäden in Kauf nahm, so hat man die Worte von selbstgerechten, brutalen Machtmenschen wie Putin oder Netanyahu im Ohr, und mit dem Selbstmord des Antagonisten und seinem Versuch, dabei alles mit sich zu vernichten, so denkt man unweigerlich an die Selbstmordattentate des ISIS. Umberto Eco hat einen Roman in der Vergangenheit geschrieben, der uns etwas über seine Gegenwart, und aus Ecos Perspektive, der ihn in den 1970er Jahren schrieb, sogar über Ecos damalige Zukunft, die heutige Gegenwart, erzählt. Und darin besteht bereits die Genialität des Namen der Rose - und in seinem Schreibstil: Denn Eco schreibt einen Plot im Plot - macht sich selbst zum zweiten Protagonisten, der im "heute" (oder eben: in den 1970ern) die französische Übersetzung der lateinischen Niederschrift des alten Mönches Adson von Melk ins zeitgenössische Italienische übersetzt - und begibt sich in dieser Eigenschaft dann in die Haut des alten Adson von Melk, der im Rahmen seines mittelalterlich-klösterlichen Weltbildes rückblickend die Geschichte seines jugendlichen Ichs an der Seite von William von Baskerville erzählt.

    Der Name der Rose ist ein stilistisch, thematisch, plottechnisch und handwerklich ein Werk der Superlative: Der beste und der EINZIGE historische Roman, der nicht als "Märchen für Erwachsene" daher kommt, sondern einen Plot erzählt, der in tieferer Bedeutung von der erzählten Zeit in die Gegenwart seiner Niederschrift und bis ins Heute übergreift. Der Name der Rose ist kein "alter Schinken". Keine Mittelalterromantik. Er ist relevant - damals wie heute. Und auch morgen - solange es religiösen Extremismus und Machtgefälle in der Welt gibt. 

  6. Cover des Buches Crown and Bones – Liebe kennt keine Grenzen (ISBN: 9783453321540)
    Jennifer L. Armentrout

    Crown and Bones – Liebe kennt keine Grenzen

    (424)
    Aktuelle Rezension von: booklover98

    Mit dieser Reihe ist meine Liebe für Fantasy wiedererwacht - sie hat mir gezeigt, was ich daran so sehr liebe. Jennifer L. Armentrout hat mit dieser Welt ein Highlight geschaffen und ich hätte nicht gedacht, dass ich so sehr dafür brennen würde. Poppy ist die Protagonistin, die diese Geschichte braucht und ist ein echtes Vorbild für Mädchen und Frauen. Casteel ist nicht nur Poppys Ehemann und König, sondern auch irgendwie die Schlüsselfigur der Reihe - der erste der sie sieht, sie ernst nimmt und sie vergöttert. Er ist sich nicht zu schade, sich hinter sie zu stellen und würde trotzdem die Welt für sie niederbrennen. Wenn das nicht der Stoff aus wahrer, großer Liebe ist, weiß ich es auch nicht. Dieser dritte Band hat mich dennoch etwas zur Verzweiflung gebracht: So stark der Anfang und auch das Ende des Buchs waren, der Mittelteil hat sich gezogen wie Kaugummi. Endlose Wiederholungen und auch explizite Szenen die nichts für die Handlung tun, hätten deutlich gekürzt werden können. Diese Reihe ist für mich bisher schon ein echtes Highlight dieses Jahres und ich freue mich auf alles, was noch kommt.

  7. Cover des Buches Engelsnacht (ISBN: 9783570160633)
    Lauren Kate

    Engelsnacht

    (1.903)
    Aktuelle Rezension von: Nephilimleser

    Inhalt:

    Luce kommt in ein Besserungsinternat und lernt dort ein paar Freunde kennen. Und einen Jungen, der sie vom 1.Moment an anzieht. Irgendwie scheinen alle an der Schule ein Geheimnis zu haben und Luce steckt mitten drin. Nach einem Zwischenfall kommt sie ihrem Schwarm näher.

    Meine Meinung:

    Ich hatte damals den Film gesehen und wollte dann das  Buch. Lauren Kate hat einen sehr langsamen Storyverlauf. Man wird lange im Dunkeln gelassen und daher zieht sich die Geschichte. Am Ende gibt es einen Cliffhanger. 

  8. Cover des Buches Flesh and Fire – Liebe kennt keine Grenzen (ISBN: 9783453321533)
    Jennifer L. Armentrout

    Flesh and Fire – Liebe kennt keine Grenzen

    (616)
    Aktuelle Rezension von: Borderpath

    Flesh and Fire ist der zweite Band der Reihe Liebe kennt keine Grenzen und setzt die Geschichte deutlich vertiefend fort. Der Fokus liegt dieses Mal weniger auf durchgehender Action, sondern stark auf Hintergrundwissen und Aufklärung.

    Die ersten etwa 200–250 Seiten bestehen vor allem aus Erklärungen und Enthüllungen rund um die Geheimnisse und Zusammenhänge der verschiedenen Völker. Das Tempo ist hier ruhiger, aber diese Informationen sind wichtig, um die Welt und die späteren Ereignisse wirklich zu verstehen.

    Ab Seite 300 nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Die Handlung wird spannender, fügt sich stärker in den großen Gesamtplot ein und die Ereignisse bekommen spürbar mehr Gewicht.

    Das Ende hat mich dann total umgehauen. Die Wendungen ist emotional und unerwartet und lassen einen das Buch mit offenem Mund schließen. Rückblickend wird klar, wie sinnvoll der ruhige Aufbau zu Beginn war, denn alles läuft genau auf dieses Finale hinaus und dem weiterem Verlauf der Bände. 

    Insgesamt ist Flesh and Fire ein Band, der Geduld verlangt, diese aber mehr als belohnt. 

  9. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783890296005)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

    (4.112)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_09

    Nach einem Hörsturz und Gallenblasen-OP bricht Hape Kerkeling zusammen. Der bekannte Entertainer ist an einem Scheideweg und entscheidet sich im Sommer 2001 dazu, über den Jakobsweg zu pilgern. Eigentlich kein Wanderer durchlebt er körperliche Herausforderungen, denkt über das Leben nach und lernt die unterschiedlichsten Menschen kennen. 

    Für ihn wird die Wanderung auch ein Weg zu sich selbst, um sich klar zu werden, was für ihn im Leben wirklich zählt. 

    Kerkeling erzählt in der ihm eigenen Sprache, selbstironisch, heiter und doch mit viel Tiefgang und hat so ein Buch geschrieben, von dem man sich inspirieren lassen kann. Es muss vielleicht nicht immer die große Reise auf dem Jakobsweg sein, doch zu sich selbst ehrlich zu sein und sich Auszeiten im Alltag zu schaffen kann durch den manchmal turbulenten Alltag jeden Lebens helfen. 


  10. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846602881)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

    (8.225)
    Aktuelle Rezension von: Liviaa

    Ich hatte das Buch schon lange auf dem Radar und war gespannt, wie die Mischung aus Kunstgeschichte, Symbolik und Thriller bei mir ankommt. Der Einstieg im Louvre war sofort fesselnd und die Rätselreise von Robert Langdon durch Paris und London ließ mich oft mitdenken und miträtseln.

    Die Idee hinter dem Roman fand ich stark: geheimnisvolle Orden, der Heilige Gral, religiöse Geschichte stecken in einem cleveren Rahmen und lädt ein, über die Kirche, Macht und Geschichte nachzudenken. Der Autor packt viele historische Details und Theorien hinein, was beim Lesen das Gefühl gibt, etwas Tiefgehendes zu entdecken.

    Das Tempo in der ersten Hälfte, die spannenden Schauplätze, die visuellen Bilder im Kopf fand ich serh gut. Ich hatte viele „Wow“-Momente, wenn bekannte Kunstwerke oder Kirchen in einem neuen Licht erschienen. Auch die Jagd durch die Stadt- und Kirchengeschichte war gut gemacht.

    Manche Passagen wirkten für mich etwas überfrachtet mit Fakten und Erklärungen. Zwischen den spannenden Szenen gab es Abschnitte, in denen ich dachte „Okay, das Thema wird jetzt erklärt“, statt dass etwas passiert. Das nahm ein wenig von der Spannung. Auch das Ende fand ich überzeugend, aber es fühlte sich an einigen Stellen etwas vorhersehbar an. Ich hatte eine Idee, wohin es gehen könnte, bevor alles aufgelöst wurde.

  11. Cover des Buches Faust I (ISBN: 9783872910288)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust I

    (3.427)
    Aktuelle Rezension von: Selma

    Faust, ein verzweifelter Gelehrter, will mehr wissen, mehr als ihm möglich ist und so geht er einen Pakt mit dem Teufel ein. Doch man weiß ja,  beim Pakt mit dem Teufel entspringen nicht immer nur gute Sachen.  Ob Faust Seele wirklich verloren geht,  ist nach diesem Buch nicht ganz sicher. 

    Relativ schwierig zu lesen und zu verstehen,  durch viele Fremdwörter und mir nicht vorhandenen Vorwissen. 

    Teilweise waren echt gute Absätze und Weisheiten dabei. 

    Als Allgemeinwissen kann man es lesen aber muss nicht sein...

  12. Cover des Buches Die Seiten der Welt – Nachtland (ISBN: 9783596198535)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt – Nachtland

    (682)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Die Umgarnte und ihre Auftraggeberin, Mater Antiqua, sind vernichtet, doch der Kampf geht weiter. Sechs Monate sind vergangen, das Faerfax Anwesen ist nun Unterschlupf für zahlreiche Exlibri und Furia, Cat und Finnian sind bereits wieder im Einsatz. Das neue Ziel lautet das Sanktuarium zu vernichten - das Heiligtum der Adamitschen Akademie. Wir begegnen neuen Gegnern, wie Marduk, einem Siebenstern-Exlibri, der der "König des Exlibri-Ghettos" in Libropolis ist. Wir bekommen einen ausführlichen Einblick in die Familie Himmel, eine der drei führenden Familien der Akademie. Und wir treffen Summerbelle und Duncan, die Furias und Isis` Crew in ihrem Kampf unterstützen. Doch die Gegner kommen nicht nur von außen - auch innerhalb der Clique entstehen Zwietracht und Misstrauen. 

    Mit "den Ideen" gibt es neue Gegner, die aber wohl erst in Band 3 ihren großen Auftritt erhalten werden. Und zahlreiche Protagonisten bezahlen die Geschehnisse dieses Bandes mit ihrem Leben.

    Mit dem Vorwissen aus Band 1 bin ich diesmal schneller mit der Story zurechtgekommen. Ich habe auch was zu biblischer Geschichte gelernt und hatte ein paar Aha-Momente, was die komplizierten Namenswahlen angeht.

    Ich mochte sehr Duncan als neuen Charakter und fand die gruseligen Tintlinge wirklich schaurig.
    Insgesamt ist auch in diesem Band der Kampf um gut gegen böse mit extrem kreativen Ideen durchzogen. Und jeder Fantasy-Liebhaber sollte seine helle Freude hieran haben.

    Irgendwann, wenn Band 3 mich bei einer Schnäppchenaktion anlacht, werde ich auch diesen noch lesen.

    Aber vorerst freue ich mich darauf wieder in eine realere Buchwelt abzutauchen. 

    Auch Band 2 bekommt von mir 4 Sterne.

  13. Cover des Buches The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1) (ISBN: 9783551585516)
    Carissa Broadbent

    The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1)

    (604)
    Aktuelle Rezension von: naddulein

    Kurz zum Inhalt: Die menschliche Oraya wurde vor Jahren von dem Vampirkönig Vincent gerettet, nachdem ihr Dorf brutal ausgelöscht wurde. Er lehrt ihr das Leben unter Vampiren, zeigt ihr wie sie sich schützen und verteidigen kann. Sie arbeiten zusammen auf ein Ziel hin: Orayas Sieg des Kejari. Ein nur alle 200 Jahre stattfindendes, brutales Turnier von der Göttin des Todes und Mutter aller Vampire, bei dem nur selten mehr als ein Teilnehmer lebend hervorkommt. Der Sieger kann sich alles von der Göttin wünschen. Oraya will gewinnen, um auch über Vampirkräfte zu verfügen und ihre menschliche Haut abzulegen. Insgesamt gibt es 3 Prüfungen. Hat Oraya alleine als Mensch unter lauter Vampirkontrahenten überhaupt eine reelle Chance zu gewinnen? Und was hat es mit dem überheblichen Raihn auf sich, der ihr eine Allianz mit ihm anbietet?

    Fazit: Ich war sehr gefesselt! Ich mag die Welt in der die Geschichte spielt, auch wenn sie manchmal etwas vage ist. Hier erwarte ich in den nachfolgenden Büchern mehr Details. Es ist eine Adaption der Hungerspiele, gespickt mit Vampiren, Magie, Göttern und mehr Düsternis. Oraya ist eine starke Protagonistin, die schon ihr ganzes Leben kämpft: Für Anerkennung und Liebe ihres Vaters, um das Überleben unter Wesen, die so viel stärker als sie sind und nachts sogar, um andere Menschen vor den Blutsaugern zu beschützen. Ich mag die Charaktere und bin Fan von Mische! Ich würde das Buch definitiv weiterempfehlen!

  14. Cover des Buches Die Spiegelreisende 1 - Die Verlobten des Winters (ISBN: 9783458364863)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende 1 - Die Verlobten des Winters

    (737)
    Aktuelle Rezension von: Nadja

    Die Verlobten des Winters ist für mich ein gelungener Auftakt zur Spiegelreisenden-Saga. Christelle Dabos entwirft eine Welt, die nicht nur durch ihre zersplitterten Archen fasziniert, sondern vor allem durch die Figuren, die darin leben.

    Im Mittelpunkt steht Ophelia, eine junge Frau, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, aber mit außergewöhnlichen Gaben ausgestattet ist. Sie kann durch Spiegel reisen und sie kann die Vergangenheit von Gegenständen „lesen“, wenn sie sie mit bloßen Händen berührt. Gerade diese zweite Fähigkeit macht sie verletzlich und zwingt sie dazu, stets Handschuhe zu tragen. Ich fand spannend, wie Dabos zeigt, dass ihre Stärke nicht in offensichtlicher Macht liegt, sondern in ihrer Beharrlichkeit, ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer Fähigkeit, in einer feindseligen Umgebung sie selbst zu bleiben.

    Ihr Verlobter Thorn bildet dazu den kompletten Gegensatz: kühl, abweisend, schwer greifbar. An ihm kann man sich reiben – ich war anfangs eher genervt, wollte aber gleichzeitig mehr über ihn erfahren. Seine kantige Art und die langsame, zögerliche Entwicklung zwischen ihm und Ophelia machen einen großen Reiz der Geschichte aus.

    Unter den Nebenfiguren sticht für mich Berenilde, Thorns Tante, hervor: elegant, einflussreich und undurchsichtig. Man weiß nie so genau, ob sie Ophelia schützt oder für ihre eigenen Zwecke benutzt. Faruk, der Familiengeist der Arche Himmelsburg, bleibt ebenfalls im Gedächtnis: ein kindisch-launischer, übermächtiger Herrscher, dessen Willkür für ständige Gefahr sorgt. Außerdem gibt es Archibald, einen charismatischen Intriganten mit eigener Agenda, und Roseline, Ophelias resolute Tante, die ihr Halt gibt. Diese Figurenvielfalt macht die Geschichte lebendig und komplex.

    Fazit:

    Ein atmosphärischer, vielschichtiger Auftakt mit einer ungewöhnlichen Heldin, die man sofort ins Herz schließt. Ophelias Gaben sind nicht nur originell, sondern auch eng mit ihrem Charakter verwoben – verletzlich und stark zugleich. Wer bereit ist, sich auf das langsame Tempo und die vielen Intrigen einzulassen, wird mit einer besonderen Geschichte belohnt, die Lust auf mehr macht.


  15. Cover des Buches Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray (ISBN: 4010232059383)
    Yann Martel

    Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray

    (1.039)
    Aktuelle Rezension von: Fiona_Camars

    Eines der schönsten und ungewöhnlichen Bücher, die ich je gelesen habe. Das Setting ist merkwürdig, mit einem indischen Zoobesitzer Sohn. Die Geschichte mäandern erst hier hin und dorthin, bis plötzlich der (im Deutschen) namensgebende Schiffbruch passiert, bei dem sich der Junge auf einem kleinen Rettungsboot mit einer Handvoll bedauernswerten Tieren wiederfindet. Ungewohntes Ende. Tolle Geschichte!

  16. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783596523344)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

    (923)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Natürlich habe ich schon von diesem Buch und dem Film mit Julia Roberts gehört, aber ich hatte bisher keine Gelegenheit das Buch kennen zu lernen. Deshalb habe ich mich gefreut die Geschichte nun mit diesem Hörbuch zu erleben!

    Die Geschichte dreht handelt in New York: um drei Uhr nachts erwacht Elizabeth Gilbert weinend im Badezimmer. Sie ist über dreißig mit Mann und Haus, doch nein, glücklich ist sie nicht. Sie macht sich auf die Suche nach drei Dingen, die ihr fehlen: Freude, Hingabe und innere Balance. Ihre Reise führt sie nach Rom, wo sie Italienisch lernt, nach Indien, wo sie in einem Ashram erfährt, dass man zur Erleuchtung nachts Böden schrubben muss, und nach Bali, wo sie den Pfad zum inneren Gleichgewicht findet. Und so kommt das Glück. 

    Ich bin gut ins Hörbuch reingekommen, der Schreibstil ist locker und leicht verständlich und anfangs hatte mich die Autorin mit ihrer eigenen Geschichte auch packen können, wie sie aus ihrem alten Leben ausbrechen möchte und zu neuen Ufern finden. Italien hat mir deshalb auch richtig gut gefallen und ich habe diese Zeit gemeinsam mit der Autorin gerne erlebt. In Indien jedoch wurde mir das Buch dann doch zu spirituell und der Alltag im Ashram wurde mir persönlich doch zu ausführlich beschrieben und hatte einige Längen. Bali hat mir dann wieder besser gefallen, vorallem fand ich das Leben der Menschen auf Bali sehr interessant und spannend. Alles in allem eine schöne Geschichte, die aber so ihre Längen hat. Sehr gut gefallen hat mir aber die Hoffnung die das Buch ausstrahlt nach einem völlig verzweifelten Augenblick wieder ins Leben finden zu können!

    Die Sprecherin hat das Hörbuch sehr angenehm gelesen, das Buch hätte ich eventuell auch abgebrochen, durch die Längen in der Mitte, aber das Hörbuch hat mich dann doch motiviert durchzuhalten und dann noch eine schöne Geschichte zuende zu hören. 

  17. Cover des Buches A Touch of Darkness (ISBN: 9783736317758)
    Scarlett St. Clair

    A Touch of Darkness

    (576)
    Aktuelle Rezension von: EllenKnorr

    A Touch of Darkness war für mich eher eine Art Lückenfüller. Das Buch ist gut geschrieben, hat einen flüssigen Schreibstil und man fliegt über die Seiten. Die Geschichte um die griechischen Götter hat mich sehr interessiert. Ich fand es schade, dass nicht mehr darauf eingegangen wurde. 

    Die Charaktere waren sehr schön ausgearbeitet, obwohl ich mir Persephone weiterhin als Brünette vorstelle und gewissenhaft das Wort "blond" überlesen habe. Hades ist einfach nur ein Traum von einem Gott. Ich mag es, dass er als der Böse dargestellt wird, man als Leser aber tiefe Einblicke in diesen vielseitigen Charakter bekommt und unter seine harte Schale blicken darf.

    Alles in Allem ist die Liebesgeschichte um Hades und Persephone ganz nett und süß. Ich bin gespannt was der nächste Teil bringt.

  18. Cover des Buches Die Hütte (ISBN: 9783548069876)
    William Paul Young

    Die Hütte

    (628)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Schon lange hatte ich dieses Buch im Regal stehen, habe mich aber nie so richtig daran getraut, schließlich geht es hier um ein wirklich ernstes und auch sehr tiefgründiges Thema, welches nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.

    So geht es hier im ersten Teil darum, wie Mackenzie seine Tochter verliert und in ein tiefes Loch fällt. Im zweiten Teil, der um einiges länger ist, geht es um ein Treffen mit der heiligen Dreifaltigkeit in einer Hütte im Wald. Diese kommt in Gestalt einer schwarzen, mütterlichen Frau, eines palästinensisch aussehenden, jungen Mannes und einer asiatischen, ätherisch wirkenden Frau daher, die sich als Gott selbst, Jesus und den Heiligen Geist herausstellen. In zahlreichen, tiefgründigen Gesprächen lernt Mackenzie dabei die drei immer besser kennen, verstehen und findet immer mehr zurück zum Glauben und vor allem zum Vertrauen in Gott. Es geht aber auch um Vergebung, um Liebe und Gemeinschaft mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist. Diesbezüglich macht Mackenzie eine sehr emotionale Reise, die ihn nicht unbedingt zu einem besseren Mann macht, aber zu einem Mann mit Hoffnung, der sich nicht mehr von seiner Trauer verschlingen lässt. 

    Geschrieben empfand ich das Buch dabei als wirklich gut, vor allem die Zitate vor jedem Kapitel haben wirklich viel Aussagekraft und leiten das jeweilige Kapitel gut ein. Ich fand aber auch, dass der Fokus im Buch sehr auf Dialogen und Gesprächen lag, die vielleicht nicht unbedingt jeder versteht, die aber auch sehr zum Nachdenken anregen, gerade, wenn man noch keine innige Beziehung mit Gott führt und ihn oftmals nicht versteht. Was mir allerdings gefehlt hat, war ein kleiner Teil, der die sogenannte „Große Traurigkeit“ gezeigt hätte, um Macks Innenleben noch besser zu verstehen. Stattdessen geht es gleich nach dem Verschwinden von Milly mit dem Besuch in der Hütte weiter. Ansonsten war die Geschichte aber, trotz des traurigen Themas, super schön und hat mir persönlich einige neue Erkenntnisse gebracht. 

    Alles in allem hat dieses Buch, obwohl ich nicht komplett überzeugt davon war, wirklich viel Aussagekraft über den Glauben selbst, aber auch über die Beziehung zu Gott, und eventuell findet der eine oder andere dadurch noch etwas Zugang zu diesem Thema, wenn sie oder er sich dafür öffnet. Ich glaube aber auch, dass das Thema leider nicht jeden interessieren wird.  

  19. Cover des Buches A Clash of Kings (ISBN: 9780007465828)
    George R. R. Martin

    A Clash of Kings

    (286)
    Aktuelle Rezension von: Nicolai_Levin

    Wie man’s macht, ist’s verkehrt: Im zweiten Band der Westeros-Saga hat George Martin vieles von dem, was ich am ersten Band bemäkelt habe, besser gemacht, und ich bin immer noch nicht so restlos zufrieden …

    Worum geht’s? Nach dem Tod von König Robert Baratheon, regiert sein vermeintlicher Sohn Joff, der aber tatsächlich die Frucht der inzestuösen Beziehung von Königin Cersei mit ihrem Zwillingsbruder Jaime ist. Roberts Brüder Renly und Stannis erheben daher als legitime Erben Anspruch auf den Eisernen Thron, und die edelmütigen Starks ernennen den jungen Robb zum „König des Nordens“, zwar ohne Ambitionen darauf, alle Lande untertan zu machen, aber doch unabhängig und nicht bereit, das Knie vor den Lannisters zu beugen. Auch auf den Inseln im Westen erhebt sich der Lord zum König, während der letzte Spross der alten Dynastie, Daenerys, mit dem Klan ihres verstorbenen Mannes und drei Drachenbabys und einer ungewissen Zukunft durch die Wüsten des Ostens stolpert.

    Positiv ist schon mal anzumerken, dass einige der Figuren an Profil und Tiefe gewinnen, und ich weit weniger als im ersten Band das Gefühl hatte, stumpfe Schachfiguren hin- und hergeschoben zu sehen. Catelyn Stark hat mir gefallen und auch der Schmuggler Davos, der neu im Reigen der Perspektivträger ist. Im kleinwüchsigen Tyrion Lannister hat George Martin erkennbar seinen Lieblingscharakter geschaffen, der witzig, klug, genussvoll und doch edelmütig sein darf. Auch die spirituelle Seite seiner Welt ergründen wir dieses Mal etwas tiefer; die schamanisch anmutende Waldreligion alter Zeit, der etablierte „Septen“-Glaube, der sehr schön ausgeführt und lebendig geschildert ist, bis hin zu einem durchaus glaubhaften Kirchenlied. Und dann die rebellische monotheistische Religion um den Herrn  des Lichts, die Stannis aus Storm’s End mitbringt. Das fand ich unterhaltsam und richtig clever konzipiert und ausgeführt. Hier blitzt es mal auf, dass gute Fantasy uns eben mehr erzählt über den Menschen an sich als nur unterhaltendes Abenteuer. Schreibtheoretisch kann man sagen: Weltenbau machen und ökonomisch rüberbringen - das ist der fette Pluspunkt dieses Bandes.

    Dafür - ich geniere mich fast, es zu sagen - fand ich die abenteuerhafte Handlung zwischenrein einfach nur zäh zu lesen. An einigen Stellen ist die Szenerie unangenehm überfrachtet - im ersten Drittel werden reichlich Schlachtpläne und Kriegstaktiken erörtert, und alle möglichen Namen von potentiellen Verbündeten und Gegnern in den Raum geworfen, denen man noch nicht begegnet ist und die einen (also: mich) ziemlich verwirren. Dann erscheinen uns jede Menge extensiver Traumsequenzen - offen gestanden, nicht so meins. Auch die seitenlange Parade an Ehrungen nach der Schlacht von King’s Landing, wo jeder Hauptmann seine Erwähnung kriegt, fand ich ermüdend. Erst ab der Hälfte des Buches kommt Schwung in die Handlung, auch wenn einzelne Perspektiven schon vorher actionreiche Szenen bieten konnten. Und Seeschlachten sind leider in Büchern immer öd zu lesen, da fehlt einfach die visuelle Pracht der Drei- und Viermaster mit ihren prallen Segeln und den geschnitzten Steuerrädern und Galionsfiguren, die das in Filmen herausreißt.

    Eine wesentliche schreibtechnische Erkenntnis nehme ich von A Clash of Kings mit: Acht parallele Perspektiven mögen acht spannende und temporeiche Einzelgeschichten erzählen, wenn sich das nicht erkennbar einem gemeinschaftlichen Höhepunkt entgegenarbeitet, liest es sich bei aller Spannung im Detail in Summe doch mühsam und man hüpft eher unbefriedigt von Kapitel zu Kapitel. Das wird verschärft dadurch, dass die Handlung diesmal nicht nur von acht Perspektiven berichtet wird, sondern auch an acht unterschiedlichen Schauplätzen stattfindet, während sie sich im ersten Band wesentlich auf Winterfell und King’s Landing konzentrieren durfte. So kommt beim Lesen irgendwie der Eindruck auf, als habe man eine zerfledderte Sammlung von Abenteuergeschichten vor sich, die (zumindest in diesem Band) zu keinem Großen und Ganzen finden wollen.

  20. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783404177141)
    Dan Brown

    Origin

    (625)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Und täglich grüsst das Murmeltier. Ja, als Leser von Dan Brown ist man es sich gewohnt, dass seine Geschichten um Robert Langdon immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Langdon gerät ungewollt in ein Abenteuer, muss mit einer attraktiven Frau fliegen und das halbe Land ist im dicht auf den Fersen, aber immer wieder gelingt ihm die Flucht ach und er löst zwischendurch wieder ein paar Rätsel.

    Doch in diesem Band ist mir sehr negativ aufgefallen, dass die Örtlichkeiten bis zum Erbrechen beschrieben wurden, was die Handlung enorm in die Länge zieht und die Spannung in den Keller sinken lässt. Genau dasselbe wie mit Gaudis Kunst. Es war einfach zu viel des Guten. Teilweise hatte ich eher das Gefühl, eine Art Reiseführer in Kunstgeschichte in der Hand zu halten. Hie und da wird mal wieder jemand umgebracht, damit das Ganze doch schön mysteriös bleibt und man nicht vergisst, dass es sich hierbei um einen Thriller handelt.

    Genauso langatmig ist der Nebenplot, in dem es um das spanische Königshaus ging. Da wurde versucht, irgendwelche falschen Fährten zu streuen, was anfangs auch geklappt hat aber danach, recht schnell langweilig wurde. 

    Der Schluss… Die Lösung des Rätsels… Ich krieg gleich Schnappatmung. In den Vorgängern wusste man ziemlich schnell, worum es eigentlich geht aber hier wurde man bis zum Schluss im Dunkeln gelassen. Dieses ach so grosse Geheimnis war das einzige, was mich hat durchhalten lassen. Ich wollte unbedingt wissen, worum es in diesem grossen erschütternden und weltverändernden Geheimnis ging und wurde dabei bitter enttäuscht. Die grosse Auflösung ist gespickt mit elendslangen Erklärungen über die Chemie, Physik, Biologie und Informatik. Als Normalsterbliche, die mit solchen Dingen kaum Berührungen hat, war es enorm anstrengend zu lesen. Man wurde schlicht und ergreifend davon erschlagen. 

    Kommen wir nun zu den Charakteren, an denen ich leider auch nicht viel Gutes auszusetzen habe. Robert Langdon war in diesem Buch komplett austauschbar. Im Gegenzug zu den anderen Büchern, in denen man sein Wissen benötigt hat, war es hier kaum wichtig. Und was ist mit der Dame an seiner Seite? Na ja, sie war durchaus ein sympathischer Charakter aber eben auch austauschbar. Und sie gehörte ins selbe Schema wie alle anderen Frauen vor ihr.

    Fazit:

    Ich glaube, mit diesem Band ist meine Dan Brown-Ära zu Ende und ich wende mich lieber anderen Autoren zu.

  21. Cover des Buches Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (ISBN: 9783911399067)
    V. E. Schwab

    Das unsichtbare Leben der Addie LaRue

    (593)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Kurzeinschätzung: Das Buch habe ich tatsächlich vor ungefähr drei Jahren gekauft, als das Buch einen gigantischen Hype hatte. :) Jetzt durch die Challenge: "Ich entscheide was du liest", bin ich endlich dazu gekommen, es zu lesen. Das Buch steckt voller Emotionen, zeigt wie wertvoll Zeit ist- wie wertvoll das Leben und die Menschen sind, die man liebt. Eine berührende Geschichte, eines unsichtbaren Lebens. Das Leben der Addie Larue. *Achtung! Die Rezension enthält Spoiler.*


    Cover & Gestaltung: Ich habe die wunderschöne Ausgabe von "Chest of Fandom" kaufen können. ♡ Das Buch selbst ist rabenschwarz mit verschiedenen Goldprägungen. Besonders schön ist die Rückseite, wo eine Taschenuhr und die Worte: "Ich erinnere mich" zu lesen sind. Wenn man das Buch aufklappt sind dort auch wunderschöne Zeichnungen in den Innenseiten zu finden. ♡ Von Addie und von wunderbaren Schnickschnack. Der Buchschnitt ist unheimlich schön zeigt fliegende Vögel, Sterne und Taschenuhren. Der Schutzumschlag selbst ist jedoch auch schon ein wahrer Hingucker- drei Menschen sind zu sehen und miteinander verknüpft. Dabei muss es sich um Addie, Luc und Henry handeln. :) Auch hier finden sich Sterne. Ein vorgegebenes Schicksal. Eine insgesamt wunderschöne Gestaltung, die perfekt zum Inhalt des Buches passt, ich bin ganz verliebt! ♡ 


    Schreibstil: Die Autorin V.E. Schwab hat hier ein unheimlich schönes Werk geschaffen. Besonders gelungen, fande ich die Zeitsprünge in der Geschichte. Immerwieder lernen wir entweder Addies Vergangenheit oder Gegenwart kennen. Der Schreibstil der Autorin war wirklich gut- leicht zu lesen, gut verständlich und voller wichtiger Messages, die man zwischen den Zeilen lesen konnte. Ich habe tatsächlich schon ein Werk der Autorin lesen dürfen, muss aber sagen, dass ich ihren Stil insgesamt gut, wenn auch nicht perfekt für mich finde. :) Leider hat es zwischen uns noch nicht richtig gefunkt. Dennoch sind ihre Werke perfekt für Zwischendurch und  ich bin schon gespannt, ob mich in nächster Zeit wieder ein Buch von ihr begleiten wird. 


    Idee: Die Idee des Buches hat mir wirklich unendlich gut gefallen. Wir lernen zunächst Addie kennen- Addie lebt ein bescheidenes Leben in einem kleinen Dorf, wo sie jeden Stock und jeden Stein kennt. Ihr Verhältnis zu ihrer Mutter ist solide- das zu ihrem Vater deutlich inniger. Genau wie das Verhältnis zu der "Dorfhexe" Estelle. Bis auf einer Ausnahme, (Ihr Vater hat sie mit auf den Markt genommen) ist sie nie aus ihrem Dorf heraus gekommen.. Plötzlich ist jedoch alles anders: Addie soll heiraten! Sie wird also für immer in ihrem Dorf festsitzen.. Voller Verzweiflung betet sie.. ausversehen die falschen Götter an!  Und der Teufel persönlich macht ihr ein unwiderstehliches Angebot. Sie darf leben, reisen, die Welt entdecken- ist frei. Muss aber ihre Seele verkaufen.. Was Luc ihr nicht sagt: Jeder Mensch wird sie vergessen. Sie kann also keine Spuren hinterlassen.. Kann keine Beziehung aufbauen, keine Freundschaften. Bis.. Addie dem jungen Henry ein Buch stiehlt- und er sich doch tatsächlich erinnert! Nach all den Jahrhunderten.. Sie kann es kaum fassen, glaubt an eine Falle.. Doch es steckt etwas viel Tragischeres dahinter. Beide verlieben sich.. Leben zusammen.. Bis auch hier das Schicksal und die Wahrheit ein böses Spiel mit Addie spielen. Ein Buch voller Philosophie. Ein Buch voller Kunst, Augenblicken und Momenten.  Ein Buch welches definitiv direkt ins Herz geht!♡ 


    Charaktere: Die Charaktere haben mir wirklich richtig gut gefallen und fande ich toll ausgearbeitet! Zuerst haben wir da Addie- Addie ist wirklich eine starke Frau! Ich weiß nicht, ob ich an ihrer Stelle, unter denselben Voraussetzungen, genauso lange durchgehalten hätte. Ich liebe ihre Art, ihre Sanftmut und ihren Überlebenswillen, die Liebe die sie Henry schenkt hat. Das einzig verwirrende an ihr war ihre Beziehung zu Luc. Luc der ihr das angetan hat- der jedoch die einzige Konstante in ihrem Leben ist. Luc der Lust mit Liebe verwechselt. Luc der sie zum Essen einlädt, um sie danach vollkommen mittellos allein zu lassen.. puuuh. Henry war mir da deutlich sympathischer. Er ist lieb, bodenständig- wenn auch etwas verloren. Ein Charakter der nur eine klitzekleine Nebenrolle gespielt hat, der mir jedoch in Erinnerung blieb, war Estelle. Sie ist eine sehr eigene Frau, voller Glauben, aber auch versteckter Wärme. Ich mochte die auf Anhieb. :) 


    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4 Sternchen. Obwohl ich die unterschiedlichen Messages des Buches wirklich schön fande und diese einem nochmal die eigene Vergänglichkeit klar gemacht haben, konnte mich das Buch dennoch nicht vollkommen abholen. Ich habe viele Elemente des Buches wirklich sehr genießen können, unter anderem die Gesamtidee und die Charaktere, leider hat mich vorallem der Schreibstil nicht abholen können, was mir natürlich das ganze Buch etwas mardig machte. Mir fehlte jedoch auch das gewisse Etwas- die Spannung, der Nervenkitzel. Den Drang weiterlesen zu wollen. Dennoch kann ich das Buch jedem empfehlen, der tiefgründige Romane liebt. 

  22. Cover des Buches Götterfunke 2. Hasse mich nicht (ISBN: 9783791501406)
    Marah Woolf

    Götterfunke 2. Hasse mich nicht

    (678)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Jess kämpft nicht nur gegen ihr Verliebtsein in Cayden, sondern beginnt andere Mädchen vor ihm zu warnen. Sie wird zunehmend Spielball der Götter. Agrios will sie weil sie Diafani ist dazu benutzen, die Macht von Zeus zu übernehmen und Zeus will sie benutzen, um genau diese Macht zu schützen. 

    Perfekte Fortsetzung des ersten Bandes, in dem wir mehr über Schattendämonen erfahren und neue Darsteller auftauchen. 

    Matheo war mir von Anfang an suspekt. Meine Intuition trügte mich nicht, wie sich zum Schluß herausstellte.

    Zudem kommt hier eine italienische Dame ins Spiel, die mit ihren Informationen über die Götter bei Jess erheblich viel Hass in Bezug auf Cayden aufkommen lässt. 

  23. Cover des Buches When The Moon Hatched (ISBN: 9783328603917)
    Sarah A. Parker

    When The Moon Hatched

    (363)
    Aktuelle Rezension von: Mica90

    Ich habe sowohl viel Negatives als auch Positives über dieses Buch gehört.

    Daher repräsentiert dieses Buch für mich, die  POSITIVSTE Überraschung im Jahr 2025! Es war ein 5 Sterne Highlight!


    Handlung: 

    Raeve kennt nur ein Ziel: Als Mitglied der Rebellion hat sie geschworen, bis zu ihrem letzten Atemzug zu kämpfen. Als ihre beste Freundin bei einem grausamen Attentat stirbt, ist Vergeltung alles, woran sie denken kann. Doch als sie sich im ausweglosesten Gefängnis wiederfindet, steht plötzlich Kaan vor ihr. Der mächtige Herrscher, der all das verkörpert, was Raeve verabscheut – und dessen Drache ihr doch das Leben rettet. In Kaans dunklen Augen verbergen sich Abgründe, und Raeve spürt, dass ihr Kampf um die Freiheit unweigerlich mit ihm verbunden ist


    Eigene Meinung

    Es ist eine echte Herausforderung für mich, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, denn ich habe das Gefühl, dieser genialen und fantastischen Welt nicht gerecht zu werden!

    Was wirklich ins Auge sticht, ist die brandneue Welt der Autorin, diese ist einzigartig und unvergleichlich!

    Es war so erfrischend, mal was völlig neues zu lesen. Etwas das nicht dem ein oder anderen Buch mit Drachen ähnelt! 

    Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass es notwendig ist, sich in diese Welt einzulesen!

    Nicht ohne Grund existiert ein Glossar, in dem die Welt, die Wesen sowie alle weiteren relevanten Inhalte aufgeführt und erläutert werden.

    Dadurch das man ab dem ersten Kapitel in die Welt von Reave katapultiert wird, braucht man am Anfang ein wenig um alles zu verstehen. Dies ergibt sich aber mit der Zeit immer mehr. 

    Außerdem kann man wie oben erwähnt alles wichtige im Glossar nachschlagen! 


    Ich liebe einfach alles an der Geschichte! Raeve ist eine starke Protagonistin, mit der man von der ersten Seite an mitfiebert.

    Kaan ist einfach zum Dahinschmelzen, und zusammen sind sie einfach großartig!

    Diese Drachen sind einfach der Wahnsinn! Es existieren diverse Arten, die sich durch unterschiedliche Stärken, Schwächen sowie variierende Lebensräume charakterisieren lassen. Es ist beeindruckend, wie viel Tiefe die Autorin diesen Drachen verliehen hat. Und als ob das nicht bereits ausreichen würde, verfügen wir zudem über zahlreiche weitere interessante Wesen, die eine mehr oder weniger bedeutende Rolle einnehmen.


    Letztlich könnte ich noch zwei Seiten darüber verfassen, was ich an diesem Buch alles geschätzt habe, doch das würde den Rahmen überschreiten. 


    Gebt dieser Geschichte eine Chance und lasst euch in eine magische Welt entführen.

  24. Cover des Buches Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth (ISBN: 9783551557308)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth

    (1.517)
    Aktuelle Rezension von: Applesreading

    Rick Riordan führt uns im vierten Band der Percy-Jackson-Reihe tiefer in die Welt der griechischen Mythologie – diesmal in das verwirrende, gefährliche Labyrinth des Dädalus. Percy und seine Freunde müssen sich der immer bedrohlicher werdenden Armee des Titanen Kronos stellen und eine mögliche Invasion in Camp Half-Blood verhindern.

    Die Reise durch das Labyrinth ist voller Gefahren, Begegnungen mit faszinierenden Kreaturen und überraschenden Wendungen. Besonders die mythologischen Elemente und die emotionale Entwicklung der Charaktere stechen hervor. Nico di Angelo gewinnt in diesem Band noch mehr an Tiefe, was ihn zu einem meiner Lieblingscharaktere macht.

    Leider fühlte sich die Geschichte an einigen Stellen etwas zäh und langatmig an, da sich die Handlung gelegentlich im Labyrinth "verläuft". Manche Passagen hätten etwas straffer erzählt werden können, was den Spannungsbogen durchgehend hochgehalten hätte.

    Ein starker Band, der mit packenden Szenen, mythologischem Flair und gutem Humor punktet. Dennoch trüben einige zähe Abschnitte den Lesegenuss leicht. Deshalb 4,5 Sterne.

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