Bücher mit dem Tag "gottheit"

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43 Bücher

  1. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (395)
    Aktuelle Rezension von: Yuria

    "Neon Birds" ist der erste von drei Teilen einer dystopischen Sci-Fi-Trilogie von der deutschen Autorin und Coverdesignerin Marie Graßhoff. Dies ist mein erstes gelesenes Buch der Autorin und sie konnte mich mit ihrem Schreibstil und Weltenbau absolut begeistern.

    Inhalt: Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Zombie-Cyborgs, sogenannte Moja, die dem Willen einer außer Kontrolle geratenen künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert.
    Doch als es den Moja gelingt, die Mauern der Sperrzonen zu durchbrechen, entflammt ein erbitterter Krieg zwischen Menschheit und Technologie. Luke, Flover, Okijen und Andra befinden sich mitten in diesem Krieg und müssen feststellen, dass KAMI noch sehr viel gefährlicher ist, als vermutet und es im Krieg immer zwei Seiten gibt.

    Cover und Design: Das Cover des Buches kann mich nicht ganz ansprechen. Als E-Book fand ich das Cover toll, als ich aber die gedruckte Version in Händen hielt, kommt mir das Cover bei genauerem Hinsehen überladen vor. Die Farben und die Grundidee finde ich zwar gut, aber ein bisschen mehr Aufwand bei dem gedruckten Design des Buches wäre sehr viel schöner gewesen. Der schlichte Einband des Taschenbuches und die glänzend folierte Oberfläche lassen das Buch billig wirken, was ich wirklich sehr schade finde, da es ja von einem Verlag veröffentlicht wurde. Ich hatte schon Bücher von Self-Publishern in Händen, die sehr viel schöner und aufwändiger gestaltet waren. Als E-Book Top, die gedruckte Version eher ein Flop.
    Innerhalb des Buches befinden sich immer wieder Auszüge aus den militärischen Geheimakten, inklusive Personalakten. Dabei befinden sich auch Charakter-Prints von den Protagonisten, die wirklich wunderschön und detailliert illustriert wurden. Die Illustrationen stammen von Mona Finden, einer wahnsinnig talentierten Künstlerin aus Norwegen. Diese Illustrationen von den Hauptcharakteren waren ein richtiges Highlight beim Lesen, schade nur, dass sie in der Print-Version des Buches in schwarz/weiß sind. Im Internet kann man sich die färbigen Prints aber ansehen.

    Meine Meinung: Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr ich es genossen habe, dieses Buch zu lesen. Von Anfang an bis zur letzten Seite habe ich mit den Charakteren und der Story mitgefiebert und war absolut gefesselt. Der Schreibstil der Autorin war außergewöhnlich, denn man wird als Leser:in gleich ins Geschehen hineingeworfen und erst innerhalb des Buches in die ganze Story der Geschichte eingeführt. Das große Thema: außer Kontrolle geratene künstliche Intelligenz. Die Autorin hat daraus eine Cyberpunk-Zombie-Dystopie gewebt. Ein einzigartiges Setting und absolut genial herausgearbeitet. Ich liebe es, was die Autorin aus dieser Idee geschaffen hat. Jedes kleinste Detail ergibt das Große und Ganze und erschafft eine Welt, die mich absolut begeistern konnte. Ich will dazu gar nicht mehr verraten, denn ich will euch nicht die Freude am Entdecken dieser Welt nehmen. 😉

    Die Geschichte ist actiongeladen, wo sich die Spannung nicht erst am Ende entlädt, sondern bereits auf den ersten Seiten beginnt. Zwischendurch wird es wieder etwas ruhiger, bevor sich die Spannung dann wieder explosionsartig entlädt. Die Geschichte war kein einziges Mal langweilig. Wenn gerade kein fesselnder Kampf oder Geheimnisse aufgedeckt wurden, wurde man mit informativen Fakten über die Welt und dessen Vergangenheit oder mit dem besseren Kennenlernen der Charaktere beträufelt. Unvorhergesehene Wendungen lenken die Story ständig in neue Richtungen., so dass sie niemals langweilig, sondern durchgehend spannend bleibt. Das Ende ist offen geblieben und hat mich als Leserin ein bisschen zerstört. 😅 Gefesselt saß ich in meinem Lesestuhl, gedanklich in einer völlig anderen Welt und war fassungslos. Das Buch hat es geschafft, dass ich alles rund um mich herum völlig vergessen habe.

    Man verfolgt die Geschichte aus Sicht von vier jungen Erwachsenen, die wirklich alle einzigartig ausgearbeitet sind. Da gibt es einerseits Flover, der in einer geheimen Militär-Organisation für die Auslöschung der Mojas arbeitet und unter der Stellung seiner Mutter leidet, die eine führende Position in der Welt-Politik einnimmt. Sein Mitbewohner ist Luke, ein Militär-Student, der sich auf die Politikwissenschaften spezialisiert hat und aus dem vor Jahren gefallenen Sao Paulo kommt. Als Sao Paulo von den Mojas übernommen wurde, wurde Luke in sehr jungen Jahren von Tod und Leid geprägt. Okijen ist ein ehemaliger Supersoldat, der als Promi gefeiert wird. Er hat mehr Mojas ausgelöscht als jeder andere Soldat. Das hat ihn aber dementsprechend stark geprägt, nicht nur seinen Charakter, sondern auch seinen Körper, der nach vielen starken Verletzungen hauptsächlich aus Technik und Metall besteht. Andra musste erleben, wie die Mojas ihr Dorf, ihren Stamm und ihre gesamte Familie auslöschten. Sie hat nichts mehr, außer ihr Talent mit dem Umgang von Pfeil und Bogen. Diese vier Hauptcharaktere haben es alle in mein Herz geschafft und ich habe auf jeder Seite mit ihnen mitgefiebert. Flover hat sich derzeit zu meinem Liebling herausgemausert und ich bin schon so unglaublich gespannt, wie seine Geschichte weitergehen wird, denn die Autorin hatte für Flover in "Neon Birds" kein unbedingt nettes Schicksal im Sinn.

    Ich habe zuvor schon viele gute Meinungen zu dieser Buchreihe gehört, habe aber niemals damit gerechnet, dass ich so begeistert davon sein würde. Diese Geschichte hat mich wirklich von vorne bis hinten total überzeugt. Episch, düster, apokalyptisch mit einem Touch Sci-Fi, unvorhergesehenen Wendungen und einem winzigen Hoffnungsschimmer - ich LIEBE es!
    Ich würde dieses Buch auch Leser:innen empfehlen, die kein Fan von Science-Fiction-Büchern sind, denn diese Geschichte beinhaltet keine Aliens oder Raumschiffe, sondern künstliche Intelligenz. Ein Thema, das heutzutage schon fast nicht mehr als Sci-Fi bezeichnet werden kann, sondern tragisch realitätsnah. Neon Birds ist für mich ein absolutes Highlight gewesen und ich bin unglaublich gespannt auf die Fortsetzungen.

  2. Cover des Buches Moon Chosen (ISBN: 9783841440143)
    P.C. Cast

    Moon Chosen

     (155)
    Aktuelle Rezension von: JennyBirdy

    P.C. Cast ist einer meiner Lieblingsautorinen und auch bei diesen Werk hat sie mich nicht enttäuscht.  Am Anfang war es sehr verwirrend und ich brauchte meine Zeit bis ich mich in die Welt der Gefährten und Erdwander hinein gefunden habe. Nach einigen Kapitel jedoch verschlang ich das Buch regelrecht. 

    Das Problem am Anfang war, dass P.C. Cast hier eine sehr komplexe Welt erschaffen hat mit unterschiedlichen Perspektiven und dies viele Leser verschrecken tut (auch die dicke des Buches). Doch wenn man sich der Welt öffnet und nicht nach einigen Kapitel aufgibt, eröffnet sich mal wieder eine wunderbare Erzählwelt, welche nur P.C. Cast erschaffen kann.

    Auf jeden Fall habe ich mir den 2. Teil gleich besorgt und wieder in der Welt der Gefährten und Erdwander hineingetaucht.

    Wer sich nicht von einen komplexeren Buch verschrecken lässt, dem empfehle ich dieses Buch! Erinnern mich sehr an die anderen Werke von P.C. Cast, obwohl meine Lieblingsreihe von ihr immer noch die Mythica-Reihe ist.

  3. Cover des Buches The Last Goddess - A Fate Darker Than Love (ISBN: 9783473585779)
    Bianca Iosivoni

    The Last Goddess - A Fate Darker Than Love

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Bianca Iosivoni beschreibt mit ihrem neusten Werk ein fantastisches Abenteuer in der Welt der nordischen Götter. Mein Wissen über diese Gottheiten reicht vom ersten bis zum letzten Thor-Film aus dem Hause Marvel, weshalb ich mich persönlich also eher auf unbekanntes, aber sehr interessantes Terrain begeben habe. Ich freute mich auf die Mythen abseits von Zeus und Co. Ich gebe zu, dass ich eine Weile gebraucht habe, um mit der Geschichte warm zu werden. Obwohl das Geschehene durchaus spannend ist, fehlte mir doch etwas die Verbindung zu Blair, der weiblichen Hauptfigur. Auch die Beziehung und die Gefühle zu ihrem Freund Ryan wollten zunächst nicht recht etwas in mir auslösen. Die Emotionen bauten sich also sehr schleppend auf, umso schneller ging es dafür mit der Action und dem Mystischen. Mir gefällt der Ansatz, dass die Valkyren die Hauptrolle spielen und nicht die Götter Odin, Thor, Loki und Co. Für mich ist diese Perspektive innovativ und mitreißend, außerdem lernte ich sehr viel dazu. Als ich dann irgendwann so richtig in die Geschichte eingetaucht war und zum Schluss kaum noch Luft holen konnte vor lauter Spannung, war es auch schon vorbei. Auch wenn ich am Anfang etwas gestolpert bin, sprühe ich am Ende der Lektüre vor Begeisterung. Ich bin sehr gespannt auf das Finale des Zweiteilers!

  4. Cover des Buches Entfesselt (ISBN: 9783596198856)
    P.C. Cast

    Entfesselt

     (625)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das ist jetzt das 11te Buch dieser Serie und man könnte da schon glauben, dass es der letzte Teil ist. Zoe gibt sich vollkommen auf und denkt, dass sie jemanden getötet hat. Irgendwie plätschert die Geschichte seit einigen Bändern schon vor sich. So einen tiefen Fall hatte Zoe ja schon als sie zerborsten war und in der Anderwelt feststeckte. Dass sich auch durch die ganzen Bänder sich dieses Liebeschaos zwischen Zoe und ihren Kerlen hindurch zieht, fand ich auch etwas lästig. Außerdem waren Erik und auch ihr Wächter ewig eifersüchtig. Das ist schon ziemlich ermüdend, weil es immer um das gleiche geht, nur halt mit anderen Person Heath hatte einen super tollen Charakter. Im Gegensatz zu dem Hörbuch hat mein bei dem Buch ein paar mehr Sätze, die man lesen muss. Meiner Meinung ein Paar Passagen die man hätte weglassen können. Dennoch eine klare Weiterempfehlung.

  5. Cover des Buches American Gods (ISBN: 9783847905875)
    Neil Gaiman

    American Gods

     (365)
    Aktuelle Rezension von: David_Lindsam


    Heftige Bilder, schnelle Szenenwechsel, Mythen zum Leben erweckt wie Blitzeinschläge …
    Aber welche Substanz bleibt, wenn man hinter die äußerst effektvolle Inszenierung schaut?

    Sucht und Frust …

    Tatsächlich habe ich viel Zeit für American Gods aufgewendet: das Buch gelesen (671 eng bedruckte Seiten), das Hörbuch gehört (24 Stunden!) und alle 26 Folgen der Serie angeschaut (noch mal 25 Stunden) … Warum bin ich nur so zwänglerisch gewissenhaft? – Das ist ja schlimm!
    Es hat mich einfach nicht losgelassen, dass American Gods bei einem anspruchsvollen Publikum, das sonst kaum Fantasy lesen dürfte, so gut angekommen ist. Drei renommierte (Fantasy-)Preise für dieses eine Buch – das müsste ein untrügliches Zeugnis für literarische Qualität sein. Und: Ja, es hat etwas … Deshalb blieb die Hoffnung bis zum Schluss, dass die Begeisterung plötzlich doch noch zuschlägt.
    Hat sie aber nicht. Ich war zwischendrin berauscht, wie im Taumel, gebannt wie das berühmte Kaninchen und danach verkatert und angeätzt.
     Was ist das für ein hartes Zeug, das einen fast süchtig macht, aber komplett ausgelaugt und total unzufrieden zurücklässt?

    Der Stoff

    Wie der Stoff selbst aussieht, ist schnell beschrieben: milchig-grau.
     Natürlich nicht, aber ähnlich hirn-vernebelnd schon und leider nicht so einfach auf einer geraden Erzähl-Linie abzubilden:

    Shadow, groß und beeindruckend, gehört scheinbar zu den Loosern. Frisch aus dem Knast entlassen, verunglückt seine Frau tödlich. Zudem war sie ihm nicht treu. Da kommt das Jobangebot des mysteriösen Mr. Wednesday gerade recht. Als Bodyguard begleitet Shadow seinen neuen Arbeitgeber auf dessen Reise – der Roadtrip beginnt. 

    Wednesday handelt wie ein heruntergekommener Trickbetrüger, und besitzt zugleich etwas von der Würde eines Gottes. Im House on the Rock (gibt es wirklich!) beruft er eine Versammlung ein: ein Thing der Götter. Wednesday offenbart sich als der Allvater Odin und fordert zum Kampf gegen die neuen Götter wie Kreditkarten, Schnellstraßen, Internet und Fernsehn, die nach seinen Worten die alten Götter töten wollen.

    Shadow wird in diesen Kampf hineingezogen, entführt, von seiner untoten Zombie-Frau gerettet und muss in einem idyllischen Dörfchen Unterschlupf suchen. Doch dann ermorden die neuen Götter Mr. Wednesday. Als er die Totenwache übernimmt, reist er selbst ins Reich der Toten und begreift, dass alles nur ein großer Trickbetrug war, der Odin wieder in Macht und Ehre bringen sollte. Doch er wird von den Toten zurückgeholt und beendet den Kampf der Götter. 

    Die ganzen Nebenhandlungen zu dieser Story wuchern übrigens wie Gestrüpp auf dem Weg und machen das Vorankommen unglaublich erlebnisreich, aber ebenso mühsam. Eingestreut werden Einwanderungsgeschichten (Sklaven aus Afrika, Begnadigte aus Irland, Wikinger, Südamerikaner, vorgeschichtliche Stämme aus Asien, etc.), Träume (von Büffelmenschen, Donnervögel u.a.) und Zwischensequenzen, die irgendwo in Amerika spielen und das Schicksal eines Gottes, einer Göttin aufgreifen (Ifrit aus der islamischen Mythologie, Wiskey Jack aus der indianischen Überlieferung, Bilquis/Königin von Saba als Sukubus, etc.).

    Niemand ist Amerikaner. (…) Nicht ursprünglich jedenfalls. (133)
    Als die Menschen nach Amerika kamen, haben sie uns hierher mitgenommen. Mich und Loki und Thor, Anansi und den Löwengott, die Leprechauns und Curicauns und Banshees, Kubera und Frau Holle und Astraroth … und euch alle. (…) Unsere wahren Gläubigen verstarben und hörten auf zu glauben, und uns blieb nichts anders übrig, als uns – besitzlos und verängstigt – mit dem wenigen durchzuschlagen, was wir an Verehrung und Glauben noch finden konnten.“ (166)
    Würdest du glauben, dass alle Götter, die sich die Menschen je ausgedacht haben, immer noch bei uns sind. (445)
    Götter sind groß (…) Aber das Herz ist größer. Denn aus unseren Herzen kommen sie, und dorthin werden sie wieder zurückehren …“ (470)

     

    Göttermigration nach USA wird zum Fantasy

    Die Grundidee ist so faszinierend wie aktuell. Was passiert mit den traditionellen Mythen und Göttern, deren Vorstellungen in den Köpfen von Einwanderer weiterleben, wenn sie im Schmelztiegel der Vielvölkernation USA zusammentreffen. Bleiben sie, verändern sie sich, verlieren sie an Bedeutung und Kraft? Afrika, Südamerika, Asien, Europa  … Protestanten, Katholiken, Muslime, Natur- und Geist-Religionen …  Was bedeutet dieser ethnische und religiöse Multilateralismus für das Land und sein Selbstverständnis. Über zwei Jahrhunderte hinweg bis heute waren immer rund ein Fünftel der im Lande lebenden Menschen dort nicht geboren – ein Dauereinwanderungsland. Das ist einmalig und faszinierend.

    In American Gods sind die Götter lebendig, nähren sich aus Verehrung und Opfer ihrer Gläubigen, sind unter uns, wie sie es schon immer waren.  Doch in dem Schmelztiegel der Kulturen geraten die alten Götter der Einwanderer nach Amerika schnell in Vergessenheit, verlieren ihren Glanz und müssen ein bescheidenes Dasein fristen, während neue Götter der „Kreditkarten“, des „Internets“ und des „Fernsehens“ (167) an Macht gewonnen haben und sich in dem dicken Jungen und Mister World materialisieren. Weil die alten Götter aufbegehren, sollen sie endgültig abgeschafft und umgebracht werden. Eine große Schlacht auf dem Götterhügel steht bevor und droht, sich wie ein katastrophales Unwetter in einem blutigen Gemetzel zu entladen.

    Dieses Setting stellt den Roman in die Genre-Ecke Mystery oder Fantasy

    Aber genau die Inkarnation von Göttern in realen Figuren wirkt in dieser Art auf mich fast plump allegorisierend und aufgesetzt. Sollen sie für das Denken und den Glauben der jeweiligen Einwanderer bzw. für die moderne Verwandlung stehen?
    Dass Internet und Fernsehen uns vereinnahmen und unendlich viel Zeit auf ihren Altären geopfert wird, ist eine banale Tatsache, für die man kein Buch lesen muss. Und warum sind die Hauptakteure für die alten Götter Odin und Loki, obwohl die Wikinger nun gerade nicht zu den Stämmen gehören, die Amerika besiedelt haben (auch wenn sich die Angelsachsen das gerne so vorstellen)?
    Tatsächlich ist Neil Gaiman in Südengland geboren und erst 1992, also grob 10 Jahre vor seinem Roman in die Staaten gezogen. Es ist also so etwas wie eine „Ich bin selbst Migrant und entdecke dieses neue Land“-Geschichte …

    Nordische Mythologie als Interpretationsraster

    „Mr. Englishman Gaiman, warum schreiben Sie einen US-Roadmovie? Fehlen Ihnen nicht die eigenen, tiefen Wurzeln für ein fundiertes Gefühl, was den amerikanischen Flickenteppich des Selbstverständisses ausmacht?“, frage ich.
    „(…) viele der Schlüssel, die ich verwendet habe, um Amerika aufzuschließen, sind germanischen Ursprungs“ (8), erklärt Gaiman.
    Das ist ja nicht zu übersehen. Nur: Warum sollte gerade dieser Blickpunkt etwas von der amerikanischen Gesellschaft verraten? – Weil die Götter wie „Ideen sind“ (83), die nicht sterben können und in anderen „Gestalten“ für immer bestehen bleiben (vgl. S. 83)?
    Es wirkt sehr rechtfertigend, wenn der Autor seinen Schlüssel erklären muss. Künstlerische Freiheit bleibt immer unbenommen. Nur aufgeschlossen hat dieser Schlüssel für mein Amerikabild relativ wenig, meinen Einblick in die Seele der USA kaum vertieft. Und das ist schade, denn gerade die kurzen Zwischengeschichten über Einzelschicksale von Einwandern waren ergreifend und enthüllend – Neil Gaiman ist ja ein Meister -, aber eben nur Beiwerk zu den großen Göttergeschichten. Und die handelten von ägyptischer und nordischer Mythologie, ein wenig von Vodoo aus Afrika wie auch Mystik des Islams und nur in Miniauftritten von den Ureinwohnern Amerikas. Das ist seltsam eklektizistisch und nicht im Geringsten repräsentativ für die große Zahl an Einwanderern aus Europa, Asien und Südamerika. Und deshalb kann es m.E. auch gar nicht in den Kern dessen vorstoßen, was Amerika in seinem Selbstverständnis ausmacht.

    Exzentrik-Effekt

    „Ich wollte ein dickes, merkwürdiges, ausschweifendes Buch schreiben, und das tat ich auch. Ich wollte ein Buch schreiben, das jene Seite von Amerika zeigte, die mich begeisterte und von denen ich besessen war (…)“, schreibt Neil Gaiman selbst in der Einleitung. Wenn das sein Ziel war, hat er es in dieser subjektiven Perspektive sicher erreicht und das Anliegen an sich gereicht einem Schriftsteller zur Ehre. Gefallen muss das Ergebnis deshalb noch lange nicht jedem.

    War es vielleicht nicht nur leidenschaftliche Exzentrik, sondern auch ein bisschen Effekthascherei, die den Autor antrieb? Denn der permanente Tabubruch ist nicht zu übersehen. Leichensezierungen, tödlich endender Sex, brutale Gewalt und Erniedrigung, derbste Gossensprache u.v.m. – keine Ahnung, was diese Elemente zum Gesamten beigetragen, außer dass sie das Adrenalin aufpeitschen. Manches ist noch nicht einmal originär, wie etwa das Penisstück im Mund der toten Frau von Shadow – das kennen wir aus John Irvings Garp.

    Sucht man nach der tieferen Ebene oder gar einer zweiten Interpretationsschicht – dann erschließt sich mir eine solche nur ziemlich schwer. Angebote gibt es wie Billigware aus dem Supermarktregal in jedem Abschnitt: Absurde, groteske und sinnige Sätze finden sich im Übermaß. Man sucht wie im Taumel nach mehr und ich bin mir sicher, dass man etwas finden wird. Intentional – also raffiniert aufgebaut und verschachtelt – wirkt es nicht. Dagegen bietet es effektvolle „Leerstellen“ (wie man es in der Literaturwissenschaft nennt), in die man etwas und vieles hineininterpretieren kann. Natürlich lässt sich das poetisch werten, ist es aber nicht für jeden.

    Der Schatten-Gott aus dem Comic-Universum

    Shadow, die Hauptperson, spielt in der Romanhandlung seinen Charakter wie eine Nebenrolle, ist treu und ehrlich, trotz krimineller Vergangenheit, aber auch ein wenig einfältig. Er ist ein Hüne und verkehrt wie selbstverständlich mit Göttern, obwohl ihm von allen ständig sein einfacher Geist vorgehalten wird. Und dennoch gelingt es gerade ihm und nur ihm, den Krieg der Götter Amerikas zu verhindern. Er ist der eigentliche amerikanische Held. Hätte in der Verfilmung der Schauspieler von Captain America diese Rolle eingenommen, so wäre das mehr als passend gewesen.
    Und so schließt sich der Kreis. Neil Gaimans erste Karriere als Comic-Autor (für den Text) findet in American Gods eine literarische Fortsetzung.
     Comics mag ich zwar sehr, aber eben nur gezeichnet. In literarischen Werken muss der geistige Pinselstrich schon etwas mehr bieten. Geschriebene Comic-Strips schätze ich nicht.

    Fazit

    Ein solch reiches Werk wie American Gods muss man erst mal erschaffen können und ich zolle an dieser Stelle ausdrücklich meinen höchsten Respekt. Und trotzdem hat es mich persönlich nicht bereichert, sondern zur heftigen Kritik gereizt. Aber auch diese ausführliche Auseinandersetzung ist eine Form der höchsten Würdigung, selbst wenn es ganz anders klingt.

    Vielleicht macht es die eigene Lesebiographie als Fantasy-Vielleser aus, dass mir und vielleicht auch anderen mit diesem Hintergrund ein vergleichbares Setting grundsätzlich vertraut ist und die manchmal absurd wirkenden Götter nicht zu faszinieren verstanden. Dagegen sind die plakativen, derben und effekthascherischen Elemente für mich stärker als solche spürbar. Für Freaks und Splatter-Freunde mag es ein ausgemachter Spaß sein. Für etwas mehr literarisch Interessierte wie mich wirkte es wie ein Cocktail mit hartem Stoff, der nur zu genießen ist, wenn man das Zeug gewohnt ist und dem hemmungslosen Rausch der Gedanken in Gestalt zügelloser Phantasie nicht abgeneigt ist. Eine Droge für buchlesende Adrenalin-Junkies, aufgeladen mit heftiger Bedeutung, ohne dies ein- oder aufzulösen. 

    Jede Menge Mythen werden aufgegriffen wie zufällige Begegnungen auf einem Road-Trip, aber sie wirken ohne eine spürbare Verbindung zum heutigen Amerika. Eine philosophische oder gar psychologische Dimensionen kann ich nur in sehr kleinen Ansätzen entdecken. Ehrlich gesagt halte ich das ganz für eine stimulierende Inszenierung, die natürlich ähnlich wie bei der Serie großartig umgesetzt ist, einen aber, inhaltsleer wie sie ist, total unbefriedigt zurücklässt. Ein cooler Trickbetrug – Odins Spiel.

    Meine Neil Gaimann Lese-Ära ist nach American Gods und Der Ocean am Ende der Straße für längere Zeit beendet. Ich wollte ihn gelesen haben und das ist nun geschehen.

    Und Du? Hat es dich eher angeregt oder abschreckt?

  6. Cover des Buches Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen (ISBN: 9783551556615)
    Rick Riordan

    Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Potterheadtoni111

    Nachdem ich die Percy Jackson Reihe gelesen habe, wurde ich auf einen Ordner mit den Büchern “Percy Jackson erzählt griechische Göttersagen“ und “Percy Jackson erzählt griechische Heldensagen“ aufmerksam. Da ich die griechische Geschichte mit ihren Göttern und Helden sowieso sehr spannend finde, hab ich mir das gleich gekauft. Und es war absolut keine falsche Entscheidung. In diesen Büchern werden die einzelnen Sagen gewitzt, toll und übersichtlich erklärt. Ein Muss für jeden, der mehr über die griechische Mythologie erfahren möchte, denn hier lernt man immer noch etwas dazu!

  7. Cover des Buches Nemesis (ISBN: 9783959912204)
    Asuka Lionera

    Nemesis

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    ! Spoiler Warnung!

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    Ein tolles Buch und ich hatte sehr viel Spaß dabei es zu lesen, meiner Meinung nach hätte es aber noch mehr Potential. Aber ich mochte die Welt sehr. Leider hat das Ende für mich persönlich einiges wieder versaut. 


    Ich mochte dir Story wirklich sehr gerne, es war auch schön geschrieben. 

    Eine Geschichte in der Art hatte ich bisher nicht gelesen und ich mochte auch die Charakter.

    Allerdings, dieses Ende, oh man, leider hat das wirklich alles kaputt gemacht.


    Das Cover ist echt schön , aber irgendwie auch nicht herausstechend. 


    Dennoch ein absolut solides Buch.


  8. Cover des Buches Göttlich 1. Göttlich verdammt (ISBN: 9783791526256)
    Josephine Angelini

    Göttlich 1. Göttlich verdammt

     (4.527)
    Aktuelle Rezension von: AnotherWorld

    Zu Anfang war mir Helen noch sympathisch aber mit der Zeit hat sich mich doch eher genervt. Die Liebesgeschichte zwischen Helen und Lucas wird detailliert beschrieben. Man kann gut mitfühlen aber nach kurzer Zeit dreht sich alles nur noch um die zwei. Das finde ich schade, da ich gern noch mehr von den anderen Charakteren erfahren hätte. Ich liebe die Dynamik und persönlichen Bindungen innerhalb der Delos Familie. Noel ist so herzlich und schwingt den ganzen Tag liebevoll den Kochlöffel. Hector und Lucas Beziehung ist hitzig und es gibt den ein oder anderen Schlagabtausch aber das mindert ihre gegenseitige Liebe in keinster Weise. Besonders liebevoll ist Lucas zu seiner Schwester Cassandra obwohl diese sich immer weiter entfernt und zum Orakel wird. Jason ist der Ruhepol obwohl er auch ganz anders kann. Ariadne ist sehr mitfühlend und unterstützend. Hector, Jason, Ariadne und Cassandra werden leider nicht so ausführlich beschrieben und eingebunden wie ich es mir gewünscht hätte. Ein bisschen mehr Hintergrundinfos und Einblicke in die Delos Vergangenheit hätten geholfen die Charaktere noch intensiver kennenzulernen. Die Kräfte sind nichts neues aber dennoch gut beschrieben und passend für die Geschichte. Nicht zu vergessen ist Jerry der trotz seines gebrochenen Herzens durch Helens Mutter ein unglaublich toller Vater ist. Daphne, Helens Mutter, ist hinterhältig und führt irgendetwas im Schilde. Mehr will ich nicht verraten um euch den Lesespaß nicht zu verderben.




  9. Cover des Buches Rivers of London (ISBN: 9780575097568)
    Ben Aaronovitch

    Rivers of London

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Dailybooks

    Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frisch gebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.


    Meine Meinung:

    Die Wahrheit über meine afrikanische Kultur Punkt genau auf Papier gebracht. Richtig unheimlich, was der Autor für einen Insider Wissen über die afrikanische Bevölkerung hat.
    Also ich habe irgendwo gelesen, dass die Deutsche Version einfach Blödsinn ist. Die Hälfte wird bei der deutschen Übersetzung weggelassen. Da ich mir also keine halbe Geschichte anhören wollte, habe ich das Hörbuch auf Englisch gekauft.

    Ich bin ein Fan der Serie Dresden Files von Jim Butcher, auch wenn ich nach ein paar Bücher aufgehört habe, weil ich nicht ständig Fuego lesen wollte.Rivers of London hat sehr viel Ähnlichkeit mit den Dresden Files Geschichten. Diese Geschichte war aber viel witziger.


    Jedoch ist es mir schwergefallen die eigentliche Geschichte zu verfolgen. Die Geschichte hat mich nicht richtig gepackt.
    Trotz meiner Schwierigkeiten mit der Geschichte war ich von der Erzählung, dem Humor und dem Protagonisten sehr begeistert.Kobna Holbrook Smith ist ein hervorragender Sprecher. Er muss nur ein paar Sätze sagen und schon muss ich lachen. Ich habe keine Ahnung warum. Das Beste ist aber wie er die verschiedene Akzente spricht. Einfach wunderbar.


    Fazit:

    Gehört meiner Meinung nach zu den Besten Krimi- Fantasy Reihen. Gerade jetzt ist das Thema „black live metter“ sehr aktuell. Es gibt momentan einfach unglaublich viele Bücher über schwarze oder von afroamerikanische Autoren. Daher ist Rivers of London sehr empfehlenswert, da ein schwarze der Hauptprotagonist ist. Das ist schon was anderes.

  10. Cover des Buches Stadt der Finsternis - Die dunkle Flut (ISBN: 9783802582134)
    Ilona Andrews

    Stadt der Finsternis - Die dunkle Flut

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Wer meine Rezension des ersten Teils gelesen hat, kennt ja meine bisherige Meinung zu den Hauptcharakteren. Kates Charaktere mag ich immer noch, ich hab, das Gefühl ich werde sie mit jedem Teil mehr mögen. Sie hat eine coole Art, sie ist hart, kann sich aber auch ihre eigenen Schwächen eingestehen. Curran ist von Charakter ähnlich, auch jeden Fall genauso dickköpfig. Die Spannung und die guten Dialoge zwischen den beiden lockern die Stimmung wirklich auf. Derek und Jim gehören ebenfalls zu meinen Lieblingen. Dazu kommen noch zwei neue Figuren, Julie und Andrea. Als weibliche Ergänzung finde ich sie gelungen. Auch wenn Andrea mit ihrer Vorliebe für Schusswaffen nicht immer die weiblichste ist. Julie ist eigentlich noch ein Kind, durch sie bekommen wir Kates fürsorgliche Seite besserkennen. Gleichzeitig erfahren wir, als Leser, mehr über ihre Kindheit und ihre Vergangenheit allgemein.
    So viel zu den Figuren, ein weitere Teil, der mein Interesse weckt. In den Fällen kommen in jedem Teil andere Mythologien oder Religionen vor. In diesem Band wurde die keltische Mythologie behandelt. Das fand ich wirklich spannend, vor allem, da ich nicht wirklich etwas über Kelten wusste und sie auch sonst recht selten behandelt werden. Da war das mal was ganz Neues und Erfrischendes. Dafür gibt es definitiv Pluspunkte.
    Der Schreibstil ist wirklich wunderbar und wer genug Zeit hat, kann den gesamten Roman am Stück lesen. Hätte ich auch gerne gemacht, allerdings musste ich zwischendurch noch zur Arbeit.

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Die Reihe zählte nicht zu meinen absoluten Lieblingen, doch sie ist wirklich unterhaltsam, spannend und, an manchen Stellen, wirklich lustig.

  11. Cover des Buches Fremder Himmel (ISBN: 9783959914901)
    Dennis Frey

    Fremder Himmel

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Juliane_Graef

    Die zwei Grundideen der Geschichte sind nicht sehr originell. Eine junge Autorin, die an ihrem Manuskript verzweifelt - an dem Punkt waren wohl die meisten selbst schon einmal. Parallel dazu - eine klassische Abenteuergeschichte in einem High Fantasy-Setting.

    Was dieses Buch, diese Geschichte aber einzigartig und absolut lesenswert macht, ist die Kombination dieser beiden Geschichten. Die Autorin findet sich plötzlich selbst in ihrer Geschichte wieder und wird knallhart mit den typischen Fantasy-Klischees konfrontiert - die sie selbst geschrieben hat! 

    Auf eine sehr charmante, selbstironische und durchaus tiefgründige Art und Weise nimmt uns dieses Buch mit auf eine Reise, bei der ich mehr als einmal laut aufgelacht habe, da ich mich selbst so sehr darin wiedererkannt habe. Wenn Mona auf dem Weg zur nächsten Stadt erfährt, dass diese XYZ heißt, weil sie vergessen hat, den Platzhalter im Manuskript zu entfernen, merkt man, dass der Autor dieses wunderbaren Buchs (Buchception - diesmal meine ich Dennis Frey, ein sehr sympathischer Typ übrigens) sich selbst auf die Schippe nimmt und dabei gleichzeitig mit wertvollen Tipps die Augen angehender Fantasyautoren und -leser öffnet. Auch das Ende ist durchaus unerwartet und lässt einen hinterher noch eine Weile sitzenbleiben und nachdenken.

    Es ist allerdings mehr als nur eine Parodie der klassischen Fantasy-Klischees. Die Charakterentwicklung, die verschiedenen Bedeutungsebenen zwischen den Zeilen, die man beim ersten Durchlesen gar nicht alle finden kann, die Protagonistin selbst, mit der man sich schnell identifizeren kann und die man anfeuert - all dies sind Dinge, die für mich ein Buch für mindestens zweimaliges Nochmal-Lesen qualifizieren, wahrscheinlich mehr. 


  12. Cover des Buches Stadt der Finsternis - Magisches Blut (ISBN: 9783802583421)
    Ilona Andrews

    Stadt der Finsternis - Magisches Blut

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Dieser Band spielt einige Zeit nach dem letzten Teil. Auch wird in diesem Band mehr Zeit auf die romantische Beziehung zwischen Kate und Curran verwendet, diese bekommt allerdings einen kleinen Dämpfer. Der Kriminalfall, der die beiden dann natürlich zur Zusammenarbeit zwingt. Der Fall dieses Mal hat mir besonders gut gefallen, da wir noch mehr über Kate, ihr Geheimnis und Geheimnisse ihrer Familie erfahren. Gerade das Gespräch zwischen Kate und dem Hauptbösewicht hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen. Was mach dann etwas gestört hat, war die Tatsache, dass der Bösewicht ein schnelles Ende bekommt, wodurch noch einige Zeit auf ein weiteres Problem bleibt. Für den Bösewicht fand ich das schade. Die weitere Herausforderung für Kate hat sie mir noch menschlicher, tiefer und naher gebracht. Zusätzlich bringt das Ende noch Konflikte ins Rollen und eröffnet neue Sichten auf die Zukunft, dazu kommen potentielle Gegner.
    Wie auch die letzten Bände hat dieser viel Positives, ein bisschen Schatten. Mir macht die Reihe auch weiterhin Spaß und auch dieser Teil bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

  13. Cover des Buches Im Schatten des Drachen (ISBN: 9783453272767)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Drachen

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Emkeyseven

    Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

    Um das Leben all ihrer Freunde zu retten, hat Kitsune Yumeko ihre Aufgabe verraten. Genno, der Meister der Dämonen, hat eine starke Armee und steht kurz davor, in der wichtigsten Nacht der letzten tausend Jahre seinen Wunsch zu äußern und die Dämonen auf die Menschheit loszulassen. Yumeko muss das unbedingt noch verhindern, aber hier sind auch noch höhere Mächte im Spiel, die noch ganz andere Pläne haben.

    Yumeko entwickelt sich beständig weiter, lernt ihre Fähigkeiten immer besser zu beherrschen und wird immer selbstbewusster, auch wenn sie zwischendurch mal scheitert. Ich habe sie wirklich gerne auf ihrem Weg begleitet und bin begeistert von ihrer wunderbaren und überzeugenden Entwicklung im Laufe ihrer Abenteuer, sowohl als Kitsune als auch als junge Frau.

    Einer meiner liebsten Punkte war, dass wir hier mehr von Tatsumi zu sehen bekommen! Seit er mit Hakaimono verschmolzen ist, hat er sich etwas verändert, ist weder der Dämonenjäger noch der Oni, und doch beide gleichzeitig. Er war schon immer gefährlich und clever, aber Hakaimonos Einfluss macht ihn noch etwas blutrünstiger. Dafür machen ihn seine offensichtlichen Gefühle für Yumeko weicher und seine Loyalität gegenüber der Kitsune und ihrem Plan, den Drachenwunsch zu vereiteln, ist einer seiner größten Antriebe.

    Nicht nur bei Yumeko und Tatsumis Liebesgeschichte gibt es Fortschritte, auch Ronin Okame und Samurai Daisuke bekommen noch etwas Zeit für sich. Ich mochte die beiden wirklich sehr gerne, nicht nur wegen ihres süßen und unterhaltsamen Umgangs miteinander, sondern auch wegen ihrer Einstellung zum Leben und was Ehre betrifft.

    Die Handlung war zum Ende hin eine richtige Achterbahnfahrt. Es ist ein Abenteuer mit vielen Gegnern und ebenso vielen Plänen, die nun alle zum Schluss kommen und deswegen überstürzen sich die Ereignisse. Da war plötzlich so viel los, dass es mich trotz all der Kämpfen und der damit verbundenen Spannung nicht wirklich packen konnte. Trotzdem fand ich das Ende schlüssig und es war auch ein gelungener und schöner Abschluss für die Reihe, der mich an manchen Stellen sogar zu Tränen rühren konnte.

    Fazit
    "Im Schatten des Drachen" bietet einen gelungenen Abschluss die Trilogie. Ich mochte Yumekos Entwicklung im Laufe der Zeit wirklich sehr und auch ihre Gefährten musste ich einfach ins Herz schließen. Ein schönes, spannendes Fantasy-Abenteuer mit japanischem Setting.

  14. Cover des Buches Die Unsterbliche - Die Alchimistin II (ISBN: 9783453419056)
    Kai Meyer

    Die Unsterbliche - Die Alchimistin II

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Kurz vor dem ersten Weltkrieg ist Aura in Paris, um einer Spur zum Verbum Dimissum, dem fehlenden Wort aus der Schöpfungsgeschichte, nachzugehen, wird dabei aber mit Hilfe eines blutigen Handabdrucks auf eine andere gefährliche Suche quer durch Europa geschickt. Gillian, der sich Jahre zuvor im Streit von Aura getrennt hat, ist derweil wieder beim Templerorden und wird ebenfalls auf die Suche geschickt nämlich nach dem verlorenen Schatz des Templerordens. Natürlich werden sich ihre Wege kreuzen und dieses Mal spielt auch ihr gemeinsamer Sohn Gian eine entscheidende Rolle.


    Der Einstieg war etwas schwierig für mich, weil ich mich anfangs nur nebelig an den Vorgängerband erinnern konnte und ich so z.B. nicht mehr wusste, wer eigentlich aus dem ersten Teil noch alles am Leben war und wer davon, so wie Aura, die Unsterblichkeit erreicht hatte. Glücklicherweise sind die einzelnen Figuren auf die zurückliegende Geschichte immer mal wieder eingegangen und haben wichtige Punkte in ihre jeweiligen Erzählungen einfließen lassen. 

    Trotzdem hatte ich lange das Gefühl, dass ich vor allem Auras Weg und Suche nicht richtig greifen konnte, was wohl einfach am Konzept des Verbums Dimissum liegt. Die Suche nach dem Stein der Weisen oder dem Heiligen Gral, dem sagenhaften Schatz der Tempelritter oder eben einem Trank, der Unsterblichkeit verleiht, kann ich irgendwie besser nachvollziehen, als die Suche nach einem fehlenden Wort, das angeblich die Schöpfung neu schreiben/auslösen (ja, was denn eigentlich?) kann. 

    Trotz dieser Anlaufschwierigkeiten war ich schnell wieder gefesselt vom Schreibstil und der Entwicklung der Geschichte und das obwohl es - genauso wie der erste Teil - viel düsterer ist, als alles, was ich normalerweise gerne lese (mit Gewalt und Grausamkeiten wird mal wieder nicht gegeizt); deswegen hat es auch über ein halbes Jahr darauf warten müssen, dass ich es endlich zur Hand nehme.

    Wie alle Fäden dann zusammenlaufen, fand ich äußerst geschickt gemacht und hat mir sehr gut gefallen. Es hat auf mich nicht zu konstruiert gewirkt und hat zusätzlich noch mit ein paar Überraschungen aufwarten können.

    Das Ende fand ich etwas durchwachsen. Zwar waren die Entscheidungen etc. nachvollziehbar, aber eben nicht ganz das, was ich mir gewünscht hätte. Aber gut, auch Buchenden sind keine Wunschkonzerte und so freue ich mich einfach darauf, dass der dritte und letzte Teil noch auf mich wartet.


    Fazit: Ein wahnsinnig fesselnder Schreibstil, der mich auch vergessen lassen konnte, dass ich normalerweise so Düsteres gar nicht gerne lese und auch wenn wir zwischendurch (besonders zu Beginn) leichte Schwierigkeiten miteinander hatten, hat dieses Buch mich wirklich bestens unterhalten können.


  15. Cover des Buches Poirot rechnet ab (ISBN: 9783596167647)
    Agatha Christie

    Poirot rechnet ab

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Erzählt wird das ganze wie desöfteren von seinem Freund und Spürhund Kollegen Arthur Hastings. Er tut mir ja manchmal fast ein bisschen leid, weil Poirot ihn immer mehr als deutlich darauf hinweist, dass er für die Ermittlungsarbeit überhaupt kein Gespür hat und die wichtigen Hinweise grundsätzlich übersieht und auf die falsche Spur gerät ... aber das lockert das ganze auch immer wieder auf und gibt ein paar witzige Momente.

    Es gibt 11 Fälle unterschiedlichster Art, von Drohbriefen über Diebstähle teurer Juwelen, schnödem Mord und Spionagefälle, so dass sich dem Leser ein abwechslungsreiches Sammelsurium von Kriminalfällen bietet.
    Nicht jeder Fall hat mich so packen können muss ich leider sagen, da waren mir die bisherigen anderen Bücher lieber, die einen kompletten Fall beinhaltet haben.
    Ich kenne die Geschichten ja alle schon aus der Serie mit David Suchet, die übrigens großartig umgesetzt ist, vielleicht hat das auch ein bisschen eine Rolle gespielt. Der Ablauf war mir somit bei den meisten Geschichten schon klar, aber das war eigentlich auch bei den anderen Büchern so, bei denen es mich nicht gestört hat.

    Allerdings wusste ich nicht, dass einige Folgen der Serie auf diesen Kurzgeschichten beruhen. Da ist in der Verfilmung mehr zu erfahren und wurde ausgeschmückt, als es natürlich in den wenigen Seiten hier der Fall ist.

    Witzig finde ich ja auch, wie Poirot immer gerne im "Who´s who" nachschlägt, wenn er einen promineten Klienten hat, damit er sich über deren gesellschaftliche Stellung und Umstände schon mal ein Bild machen kann :D
    Am besten gefallen hat mir die erste Geschichte "Die Augen der Gottheit", die anderen schwanken zwischen 3 und 4 Sternen und nicht so gut fand ich die letzte mit "Das fehlende Testament".

  16. Cover des Buches Siddhartha (ISBN: 9783518463543)
    Hermann Hesse

    Siddhartha

     (880)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Heimann

    Es ist viel Wahrheit in diesem Buch von Hesse. Eine Zeit lang habe ich die Bücher von ihm verschlungen. Aber sein Stil finde ich in der heutigen Zeit manchmal altbacken deshalb nur 4 Sterne 

  17. Cover des Buches Auge des Mondes (ISBN: 9783453351493)
    Brigitte Riebe

    Auge des Mondes

     (22)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Katzen sind heilig im alten Ägypten und genau zu dieser Zeit spielt die Geschichte von Mina. 

    Der Ort Per-Bastet ist nach der großen Katzengöttin Bastet benannt und Mina verdient als Geschichtenerzählerin auf dem Markt ihr Geld. Ihr Leben ändert sich, als eine Kobra sie angreift und eine der Katzen der Stadt sie rettet.

    Nicht nur die Katze tritt in ihr Leben, sondern auch der persische Händler Numi.

    Im damaligen Zeitalter war die Beziehung zwischen Ägypten und Persien nicht einfach und Feindseligkeiten zwischen den Menschen liegt immer wieder in der Luft. Dazu kommt, dass die Katzen der Stadt verschwinden und die Menschen sich fragen, ob sie von der Göttin Bastet verlassen wurden. 


    Brigitte Riebe hat mit guter Recherche eine spannende, liebevolle Geschichte kreiert mit interessanten Einblicken in das Leben des alten Ägyptens. Gut Recherchierte Fakten und Daten lassen die Geschichte lebendig wirken. 

    Ich liebe das alte Ägypten und die Autorin hat in wundervoller Arbeit die Geschichte ausgearbeitet und Leben eingehaucht. Man fühlt sich der Katzengöttin verbunden, wenn man diese Geschichte liest. 

    Liebe, Intrige und Krimi durchwandern die Seiten, während das historische Setting den Leser in eine andere Welt entführt, die heute nicht mehr existiert. 

  18. Cover des Buches Der Gottesbeweis (ISBN: 9783932130403)
    Deepak Chopra

    Der Gottesbeweis

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Corinnabl
    Das Cover ist sehr schön und wirkt einladend. Auch von dem Titel und Untertitel habe ich mir viel versprochen. Aber es ist mühsam zu lesen, die Argumentation springt und Beispiele wiederholen sich. Ein interessantes Thema, dass aber kaum nachvollziehbar argumentiert wurde. Dann würde ich lieber eine Einführung in die Systematische Theologie empfehlen als dieses Buch. Es hat zwar ein umfangreiches Themenfeld und der Autor ein großes Wissen, aber man kann wesentlich mehr aus dem machen.
  19. Cover des Buches Krieger des Lichts - Ungezähmtes Verlangen (ISBN: 9783802583100)
    Pamela Palmer

    Krieger des Lichts - Ungezähmtes Verlangen

     (173)
    Aktuelle Rezension von: BeaRa
    Cover:

    Das Cover ist schlicht und zeigt einen Mann und im Hintergrund, etwas schemenhaft einen Löwen. Dies stellt die beiden Seiten des männlichen Hauptcharakters des Buches – Lyon – dar.

    Meine Meinung:

    „Ungezähmtes Verlangen“ ist der erste Band der „Krieger des Lichts“ - Reihe, allerdings der zweite Band, den ich aus dieser Reihe gelesen habe. „Ungezähmte Versuchung“ war mein erster Band und dummerweise der letzte der Reihe, aber das hat meine Lesefreude in beiden Fällen keinen Abbruch getan.

    Mein Problem mit „Ungezähmtes Verlangen“ war, dass ich zunächst nur schwer in das Buch hineinfand. Karas Gedankengänge und Lyons Verhalten zu Beginn waren mir etwas zu seltsam. Ich hatte ernsthaft mit dem Gedanken gespielt das Buch erst wieder an die Seite zu legen. Aber da ich bereits „Ungezähmte Versuchung“ kannte und mir das gefallen hatte, blieb ich am Ball, was sich dann auch auszahlte. Das Buch gefiel mir dann doch noch gut, obwohl mich Lyon mit seiner Zögerlichkeit etwas nervte, weil ich die ganze Zeit der Meinung war er übersieht etwas. Das Ende vom Buch war dann doch einigermaßen spannend.

    Allerdings muss ich eingestehen, dass ich mir nicht sicher bin ob ich die Reihe weiterverfolgt hätte, wenn ich diesen Band als erstes gelesen hätte. Trotz seiner nervigen Zögerlichkeit wurde Lyon mir mit der Zeit echt sympathisch, da er seine Werte nicht nur als Floskel vor sich herschiebt und mich sein Beschützerinstinkt beeindruckt hat. Mit Kara hingegen bin ich erst kurz vor Ende des Buches warm geworden, als sie sich endlich nicht mehr nur mit sich selbst beschäftigt.

    Leseempfehlung: ***

    Obwohl mir das Buch dann doch noch gefallen hat, war die Durststrecke am Anfang ziemlich groß und auch der Rest war nicht durchweg ansprechend. Nach meinem Geschmack kann man das Buch ganz gut lesen, man muss aber nicht. Im Hinblick auf den letzten Band würde ich sagen man sollte sein Glück mit dieser Reihe dennoch versuchen, auch wenn zu erwarten ist, dass sie eventuell durchwachsen ausfällt. Dieser Teil der Reihe erhält aber lediglich drei Sterne von mir, weil er mir in seiner Gesamtheit einfach zu durchwachsen war.

  20. Cover des Buches Der Schatten von Thot (ISBN: 9783404156481)
    Michael Peinkofer

    Der Schatten von Thot

     (94)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    London im ausgehenden 19. Jahrhundert: In einem der verruchtesten Viertel der Stadt wird eine Prostituierte grausam ermordet. Die königliche Familie bittet die junge Adlige Sarah Kincaid um Hilfe: Ein Neffe der Königin steht unter Verdacht, hinter der Mordserie im Stadtteil White Chapel zu stecken. Sarah willigt nur widerstrebend ein. Wie sich herausstellt, sind die Privaträume des Mannes angefüllt mit ägyptischen Relikten, und es zeigt sich, dass er der Vorsitzende einer Gesellschaft von Gentlemen ist, die sich der Erforschung altägyptischer Geheimnisse gewidmet haben. Der königliche Neffe scheint unter Wahnvorstellungen zu leiden und spricht fortwährend von einer ägyptischen Gottheit, die zurückkehren wird - aber ist er ein kaltblütiger Mörder? Die Spur führt Sarah bis nach Ägypten, wo ein uraltes Geheimnis auf sie wartet.

    Das Buch:
    Das Buch spielt ist in London des 19. Jahrhunderts angesetzt. Die Hauptperson hier ist Sarah Kincaid, die als junge Adlige ziemlich abseits der Gesellschaft lebt. 
    Zunächst sieht man, wie Sarahs Onkel sie besuchen kommt. Dabei erfährt man einige Details, die es spannend machen, weiterzulesen und es auch spannend machen, die Hintergründe zu erfahren. 
    Im Hintergrund der Geschichte stehen die Morde von Whitechapel, die ganz London in Atem halten. Dabei gibt es prominente Verdächtige, die von der Schuld befreit werden müssen. 
    Was Sarah jedoch mehr interessiert sind die ägyptischen Zeichen, die am Tatort hinterlassen werden. 
    Sarah bricht also nach London auf und trifft dort auf neue Figuren, die sie mag oder auch nicht. Dabei werden einige Figuren jedoch mehr sympathisch als andere und können sich im Lauf der Geschichte noch entwickeln. 
    Sarah wird zunächst als trauende Tochter gezeigt, da ihr Vater vor kurzem starb. Dabei wird der Tot des Vaters immer wieder angesprochen, jedoch nie erwähnt, wie er starb. Immer wieder gibt es Anspielungen, doch explizit wird es nie erwähnt. 
    Diese Frage und auch andere machen es spannend, das Buch weiterzulesen und danach noch die anderen Teile dieser Reihe. 
    Im Lauf des Buchs stößt man dann auf das fixe Personal dieses Buchs, welches sehr unterschiedlich ist.
    In der Handlung werden dann immer wieder Fragen aufgeworfen, die alles viel spannender machen und die sowohl den Leser als auch Sarah und ihre Crew nach Ägypten führen. 
    Die Crew fand ich sehr abwechslungsreich und interessant zu sehen, wie die verschiedensten Charaktere aufeinander treffen. Auch die Reaktionen der Figuren aufeinander war spannend. 
    Das Buch war spannend und fließend geschrieben, aber auch sehr Illustratorisch. Ich konnte mir die Kulissen, aber auch die Personen gut vorstellen und obwohl ich mich nicht in Sarah hineinfühlen konnte, so fand ich sie doch sympathisch. 
    Dieses Buch fingiert historische Genauigkeit und bringt diese auch sehr realistisch rüber, ich konnte sie sofort den realen historischen Fakten zuordnen. Immerhin war und ist Jack the Ripper immer noch ein historisches Rätsel, dass die Menschen immer noch beschäftigt. Es gibt so viele Theorien, die um diesen Mörder kreisen und das Rätsel bleibt weiter ungelöst.

  21. Cover des Buches Die dunkle Flut (Stadt der Finsternis 2) (ISBN: B00HVIS4CK)
    Ilona Andrews

    Die dunkle Flut (Stadt der Finsternis 2)

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Brivulet
    Der zweite Band der Urban Fantasy Serie bietet in meinen Augen noch eine Steigerung zu Band 1. Die toughe Söldnerin Kate Daniels bekommt vom Herrn der Bestien den Auftrag, gestohlene Landkarten aufzuspüren. Und als wäre das nicht schon genug, sucht ein magischer Flair Atlanta heim, was alle magischen Aktivitäten verstärkt. In diesem Band bekommt man Einblicke in den Hexenzirkel von Atlanta, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Ausschlaggebend für den fünften Stern war für mich aber die Suche nach der Mutter eines kleinen Mädchens. Die Geschichte ging mir wirklich unter die Haut. Eine sehr klare Leseempfehlung!
  22. Cover des Buches Teufelssohn (ISBN: 9783426632888)
    Jörg Kastner

    Teufelssohn

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Zumeist ist es bei Buchreihen ja so, dass der erste Band begeistert und bei einer Fortsetzung diese nicht immer gehalten werden kann. Erstaunlicherweise wurde ich in diesem Fall eines besseren belehrt.

    Was ich damit meine?
    Die Handlung ist hier schlüssiger und auch flüssiger aufgebaut als in "Teufelszahl". Die Figuren mögen zwar nicht alle gleichermaßen glaubwürdig erscheine, doch bei den Hauptcharakteren ist der Hintergrund besser ausgearbeitet. Auch liest sich der Text flüssiger und man gerät kaum ins stocken.
    Unnötige Längen, wo sich der Autor in der Story verliert, waren für mich diesmal nicht zu erkennen und so habe ich das Buch binnen weniger Tage durchgehabt.

    Für mich war es mal wieder ein Thriller, der sich mit den Grundthematiken der Kirche beschäftigte und bei dem die Auflösung am Ende nicht gekünstelt wirkte.

    Fazit: Ein Thriller, der zu überzeugen weiß und bei dem man das Buch schwerlich aus der Hand legen kann.
  23. Cover des Buches Die unbekannte Macht (ISBN: 9783492281416)
    Peter F. Hamilton

    Die unbekannte Macht

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Solara300

    Kurzbeschreibung

    Im Jahre 2600 ist alles möglich in den Weiten der Galaxie.
    Denn die verschiedensten Kolonien gibt es mittlerweile und auch genauso viele Kulturen die hier aufeinanderprallen. Aber auch der Handel blüht und die Konföderation versucht für den Frieden überall zu Sorgen.
    Allerdings ist dies nicht überall gewährleistet und es kommt zu Kämpfen die alles verändern können.
    Denn ein vergessener Planet taucht auf und mit ihm eine neue Lebensform.



    Cover

    Das Cover passt zum Inhalt wie die Weiten der Galaxie. Stimmig mit dem Schiff, das auf einer Mission zu sein scheint und passend zum Titel, denn wer weiß, was einen in fremden Galaxien erwartet.


    Schreibstil

    Der Autor  Peter F. Hamilton hat eine Welt erschaffen, in die ich leider nicht reingekommen bin. Denn schon am Anfang dachte ich, dass es ausführlich beschrieben wurde, aber dass mir die Zusammenhänge und auch die Geschehnisse nicht wirklich immer Stimmig vorkamen und ich immer wieder an dem Punkt war, wo ich mir die Frage stellte, was denn genau der Auslöser von dem Anfang war.
    Deshalb ist diese Geschichte leider nichts für mich und auch nicht mein Geschmack. Die Technik so fortschrittlich sie auch dargestellt wurde ließ mich irgendwann die Geschichte abbrechen und ich muss sagen, dass ich das selten habe und das ich hier nur von meiner Erfahrung des Lesens berichten kann. Denn vielen Stimmen hat es sehr gut gefallen und ich denke hier kommt es immer auf den Persönlichen Lesegeschmack an und wie man in einer Story hinein findet.


    Meinung

    Vergessene Planeten die mit einer Überraschung aufwarten ...

    Hier wird man mitgenommen ins Jahr 2600 wo die Menschen sich im All ausgebreitet haben und die Technologie weitere Fortschritte gemacht hat.
    Allerdings wie in jeder Zivilisation oder Zivilisationen, gibt es auch immer welche die nicht mit dem Frieden einverstanden sind, so auch in der Galaxie.

    Man wird gleich zu Anfang, in ein schweres Gefecht zwischen dem extra erbauten Schlachtkreuzer Beezling mitgenommen, das einen überaus wichtigen Gast an Bord hat, namens "Denn Alchimisten" wer oder was das ist, erfährt man erst später, denn er wurde erschaffen von Dr. Alkad Mzu.
    Ich verrate euch über den Alchemistin jetzt nicht mehr, außer dass die Beezling von Blackhawks angegriffen wird und dreißig Prozent des Schiffes zerstört werden. Was für den Captain Kyle Prager und seine Besatzung heißt, dass sie mitten im Nirgendwo des Alls gestrandet sind. Denn nur bei einer Beschädigung mit zehn Prozent wären sie noch mobil.
    Guter Rat wenn Hilfe sieben Lichtjahre entfernt ist..

    Dabei gibt es jeder Menge unbekannter Planeten, die auch manche eine Heimat sind für Ly-Cilph die einzigen Enitäten die in eine weitere Ebene der Existenz wechseln wollen.

    Wie das zusammenhängt erfahrt ihr, wenn ihr in die Geschichte abtaucht.

    Leider ist dieses Werk nichts für mich, da ich es abgebrochen habe und auch in der Mitte oder dem Ende konnte es mich nicht von einem gegenteil überzeugen.

    Fazit 

    Leider für mich nicht gelungen!
    Eine sehr fortschrittliche Technologie im Weltall mit einer unbekannten Macht erwartet den Leser.

    Die Reihe
    - Die unbekannte Macht: Der Armageddon-Zyklus 1
    - Fehlfunktion: Der Armageddon-Zyklus 2
    - Seelengesänge: Der Armageddon-Zyklus 3
    - Der Neutronium-Alchimist: Der Armageddon-Zyklus 4
    - Die Besessenen: Der Armageddon-Zyklus 5
    - Der nackte Gott: Der Armageddon-Zyklus 6
     

    2 von 5 Sternen

  24. Cover des Buches Hermann Hesses SIDDHARTA (ISBN: 9783929981438)
    Michael Limberg

    Hermann Hesses SIDDHARTA

     (53)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Einer der wichtigsten Bücher in meinem Leben, ich hole es immer heraus wenn ich eine Krise durchlebe. Und es bringt mir immer meien Ruhe und Gelassenheit zurück - wunderschön!

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