Bücher mit dem Tag "gourmetküche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gourmetküche" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Angerichtet (ISBN: 9783462043471)
    Herman Koch

    Angerichtet

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Lesemoni

    Der Autor lotet hier menschliche Abgründe aus, für mich sehr fesselnd und empfehlenswert. Dieses Buch ging mir lange nicht mehr aus dem Kopf, es regt auf alle Fälle zum Nachdenken an. 

    Dabei kommt es aber wirklich leicht daher, was für die schwere Kost auch gut ausgewogen ist - stellenweise wirklich witzig!

  2. Cover des Buches Teufelsfrucht (ISBN: 9783462042870)
    Tom Hillenbrand

    Teufelsfrucht

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Ich kenne die neueren Bücher von Tom Hillenbrand und da mir die durchwegs gut gefallen haben, war ich neugierig auf seine Xavier-Kieffer Reihe. 

    "Teufelsfrucht"   ist Band 1 und wir lernen hier Xavier und sein Umfeld kennen. Xavier betreibt ein kleines Lokal in Luxemburg mit Schwerpunkt 'gut bürgerliche Küche'. Obwohl Xavier durch sein Talent  Chancen in der gehobenen Sterneküche hätte, hat er sich bewusst für die einfache Gastronomie entschieden. Als ein Restauranttester in seinem Lokal nach der Vorspeise tot zusammenbricht, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln  und kommt dadurch den Machenschaften eines Lebensmittelkonzerns auf die Spur.   Im Verlauf der Handlung erfährt man, dass der Titel des Buches sehr gut gewählt wurde. Es geht um eine Frucht mit 'magischen' Eigenschaften. 

    Der Kriminalfall ist zwar immer präsent, aber nicht im Vordergrund der Geschichte.  Es geht viel ums Essen, Sterneküche und die Stadt Luxemburg. 

    Mir hat der Einstieg in diese Reihe recht gut gefallen und ich werde bei Gelegenheit zum nächsten Band "Rotes Gold" greifen. 

  3. Cover des Buches Provenzalische Verwicklungen (ISBN: 9783734101625)
    Sophie Bonnet

    Provenzalische Verwicklungen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich denke wer die Provence und unterhaltsame Krimis mag, dem kann diese Reihe gut gefallen. Der Auftakt war besser als erwartet und durchaus solide und unterhaltsam. Der Fall selbst war interessant, die Auflösung kam sehr kurz vor Schluss und wurde dann relativ unspektakulär abgehandelt. In dieser Hinsicht nicht unbedingt ein Highlight, aber solide und mit Potential. Den Hauptcharakter mochte ich gern. Leider sticht kein anderer Charakter wirklich hervor. Mich konnte das Buch nicht überzeugen, die Reihe weiterzulesen, aber es war auch nicht schlecht.

  4. Cover des Buches Versuchung à la Provence (ISBN: 9783740805142)
    Andreas Heineke

    Versuchung à la Provence

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ckfree
    Das Cover weist einen Kriminalroman aus, während auf der Rückseite von einer Komödie, Liebesgeschichte und kulinarischem Reiseführer die Rede ist.
    Vielleicht ist genau diese Mischung das Problem, weshalb ich nicht wirklich an die Geschichte und die Charaktere heran kam.

    Dabei kann der Autor gut formulieren. Auch sonst ist der Schreibstil detailreich, ruhig und unaufgeregt, sodass man entspannt mit durch die Provence streifen kann ist.
    Leider nimmt daneben die Darstellung der Bruderschaft, ihrer Historie und kulinarischen Ergüsse insbesondere im Mittelteil ebenfalls sehr viel Raum ein, wodurch der eigentliche Kriminalfall für mich in den Hintergrund gerät und zum Ende hin überhastet wieder aufgegriffen wird.
    Dadurch kam für mich keine Spannung auf, und ich konnte das Buch auch gut mal beiseite legen.

    Die aufgeworfene Ethik-Diskussion in Sachen Tierschutz und Gesellschaftskritik regt zwar zum Nachdenken an, aber schießt vielleicht in ihrer Ausführlichkeit in diesem Rahmen übers Ziel hinaus.

    PS: Für zartbesaitete Gemüter oder Tierschützer ist dieses Buch sicher nicht das Richtige.
  5. Cover des Buches Rotes Gold (ISBN: 9783462044126)
    Tom Hillenbrand

    Rotes Gold

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Lysan73

              Das zweite Buch in der Reihe um den (ehemaligen) Sternekoch Xavier Kieffer beginnt noch spektakulärer als der erste Fall. Wir befinden uns nicht im beschaulichen Großherzogtum Luxemburg, sondern in Paris. Wie schon im ersten Buch sind allein die Beschreibungen der verschiedenen Örtlichkeiten so liebevoll detailliert, das der Leser sich quasi direkt im Geschehen aufhält und entweder den Luxus und das Vergnügen hat, die Szenerie zu kennen und um eigene Eindrücke ergänzen zu können, oder aber mit der Zeit das unbändige Gefühl geweckt wird, unbedingt dorthin reisen zu müssen, um all das mit eigenen Augen sehen zu können.

    Der spektakulär inszenierte Mord am Sushimeister führt Kieffer in Welten, die auch ihm vorher in diesem Außmaß nicht bekannt waren. Der Leser mag einiges für übertrieben halten - bei eigener Recherche kann man vor den Tatsachen aber nicht die Augen verschließen! Wir begegnen alten Bekannten wie beispielsweise Pekka und lernen neue Leute wie Francois Allegret lieben oder auch hassen. Wunderbar!

            

  6. Cover des Buches Die Katze im Lavendelfeld (ISBN: 9783458364078)
    Hermien Stellmacher

    Die Katze im Lavendelfeld

     (37)
    Aktuelle Rezension von: SabrinaMaus

    Die Geschichte beginnt mit einem Glückskätzchen,das gfunden wird. Dadurch wird Alice ihr Traumhaus über Umwegen vorgeführt. Sie muss selbst mit einem Verlust zu recht kommen,aber sie kümmert sich immer um ihre Freunde.

  7. Cover des Buches Feine Kost (ISBN: 9783630621852)
    Jo Kyung Ran

    Feine Kost

     (7)
    Aktuelle Rezension von: widder1987
    Klappentext: Eine leidenschaftliche Köchin, eine betrogene Frau, ein teuflischer Plan Liebe geht durch den Magen – wer wüsste das besser als die leidenschaftliche Köchin Yiwon. Doch seit Kurzem ist sie allein in ihrer Traumküche. Denn der einzige Mann, den sie je geliebt hat, ist anderweitig auf den Geschmack gekommen – ausgerechnet bei einer Schülerin aus Yiwons Kochkurs. Quälende Eifersucht beherrscht von da an Yiwons Denken und Fühlen. Bis ihre wachsenden Rachegelüste eines Tages in dem Plan münden, ein meisterhaftes, alles übertreffendes Menü zu kochen, mit dem sie ihren Geliebten wieder für sich gewinnen will – ein Menü nach einem teuflischen Rezept ...

    Fazit: Der Titel 'Feine Kost' basiert auf der im Kontext einer autographischen Lebens- und Liebesgeschichte eingebetteten 'Kochlehre' der koreanischen Autorin Jo Kyung Ran.

    Auf knapp 280 Seiten begleitet der Leser die Köchin auf Schritt und Tritt via 'Ich'- Erzählform und eine Kauderwelsch auf gegenwärtigen Lebenssituation mit ohne überleitenden Rückblicke in die Kindheit bei Oma und der Entdeckung der Leidenschaft der Kulinaria wie der Liebe und einer Mischung aus Kochanleitung und (ausgewählter)Zutatenerklärungen, was den Leser einen mit geschmacklosen Oberflächlichkeit geschilderten Handlungsapparats in flüssig sanft dahin plapperenden Schreibstil entgegen rauschen lässt.

    Wer dem Buchrückentextzufolge mit saftigen und geschmacksniveauen gesticktes Lesemenü erwartet, bekommt eine zu langgekochte bitter-salzige und kalte Wörtersuppe serviert, der jeglicher Zusammenhängigkeit im Handlungsverlauf, Story und Thematik fehlt und ein staubtrocknes wie fahles Lesevergnügen 'verlaiben' muss...1,5 Sterne

  8. Cover des Buches Highlights (ISBN: 9783930656677)
    Eckart Witzigmann

    Highlights

     (4)
    Aktuelle Rezension von: SETMAN
    Sehr gute bildliche Darstellung. Leider nicht alle dargestellten Speisen auch mit Rezept... Eher etwas für Puristen, die sich der Sterneküche nähern möchten... Allerdings bekommt man durch die wirklich wunderbaren Bilder zahlreiche Anrichteideen... Wer niveauvolles Kochen anstrebt, ist mit diesem Buch auf dem richtigen Weg...
  9. Cover des Buches Gutsküche (ISBN: 9783517098609)
    Matthias Gfrörer

    Gutsküche

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    Im Südwest Verlag erscheint Matthians Gfrörers Kochbuch mit dem Titel "Gutsküche: Geschmack ist meine Heimat". Die Fotos steuerte Elissavet Patrikiou hinzu.

    In Matthias Gfrörers Gutsküche zeigt sich seine Passion für ehrliches Küchenhandwerk, pure Produktliebe und Nachhaltigkeit. Sein Ziel ist voller Genuss mit gutem Gewissen. Neben regionalen Produkten setzt er auch internationale Akzente mit exotischen Früchten und Kräutern. In diesem Buch werden die besten Rezepte der Gutsküche vorgestellt, stets mit einer saisonalen Ausrichtung: kräftige Wildgerichte wie "Hasenpfeffer" oder ein Wildschweinkotelett im Herbst, wärmende Maronensuppe im Winter, ein farbenfrohes Rote Rüben-Risotto zum Jahresstart oder ein sommerlicher Spargelsalat. Neben den saisonalen Rezepten finden Leser hier auch zahlreiche Küchentipps und -tricks, damit die Rezepte auch wirklich gelingen. Matthias Gfrörer zeigt, wie man Fisch filetiert, Fleisch und Geflügel richtig zerlegt und Kräuter raffiniert einsetzt.

    Matthias Gfrörer hat bereits in Sterneküchen von Hamburg bis Dubai über die Cote d’Azur bis Barcelona gekocht. Gemeinsam mit seiner Frau erfüllte er sich seinen Traum vom eigenen Restaurant mit der Gutsküche auf dem Bioland Gut Wulksfelde. Seine Hauptschwerpunkte legt er auf Nachhaltigkeit, Bioqualität und Transparenz und seine Gerichte zeugen von erlesener Raffinesse. 

    Der Aufbau des Buches gliedert sich wie folgt: 

    Vorwort von Michael Hoffmann (Ausbilder des Autors), Einleitung über den Begriff Geschmack und über das Gut Wulksfelde bei Hamburg. Danach folgt der Rezeptteil, der sich an den Jahreszeiten orientiert.  

    Winter:

    - Skrei mit Wintergemüse

    - Grünkohlspinat

    - Hasenpfeffer, dazu Kartoffelroulade und korrespondierende Weine, 

    - Fliederbeesüppchen mit Vanille-Grieß-Flammeri und Holsteiner Boscop Sorbet

    - Mandelkuchen mit Pasionsfrucht-Jus und Schmand- Mousse.  

    Frühling: 

    - Frankfurter grüne Soße mit Jacobsmuscheln

    - Gebeiztes Forellenfilet mit Wildkräutersalat

    - Spargelsalat

    - Landhaus-Frikassee

    - Osterzicklein mit Spargel, Taglilien und Vanille-Polenta

    - Quarkplinsen mit glasiertem Rhabarber und Ziegenfrischkäse   

    Sommer: 

    - Gazpacho Andaluz

    - Ceviche vom Kabeljau

    - Pulpo mit Wassermelone

    - Deichlamm mit Aprikosen, Fenchel und Couscous

    - Bouillabaisse

    - Blaubeeromelett 

    Herbst:

    - Steinpilze-Kokosnuss-Suppe  

    - Kürbissuppe

    - Kürbis-Käsekuchen mit Blutorangen-Rahmeis

    - Kartoffel-Maultaschen

    - Crosne Milanese (Crosne ist Knollenziest)

    - Königsmakrele mit Kresse-Gnocchi und Senfkaviar

    - Haselnuss-Pförtchen 

    Danach folgen ein paar handwerkliche Tipps zu Fisch&Meer, Fleisch und Küchenbasics wie Rotkohlgewürz, Zitronen-Confit, Gutsküchen-Haus-Vinaigrette, Sanddorn-Vinaigrette, Nussbutter, Gremolata und mehr. 

    Dieses Kochbuch ist schon einmal optisch sehr schön gemacht, die Rezepte werden mit anschaulichen Fotos vorgestellt, die Zubereitung wird Schritt für Schritt erklärt und das Buch ist saisonal angelegt und erhält mit privaten Fotos einen persönlichen Touch.  

    Die Speisenauswahl ist vielfältig, die Zubereitung nicht ganz einfach und häufig sind mehrere Arbeitsschritte nötig. Deshalb sollte man sich die Anleitungen genau durchlesen, um vorher zu wissen, welche Zutaten und wieviel Zeit man benötigt. 

    Diese ansprechenden Gerichte vereinen mediterane und nordische Einflüsse und sie verwöhnen sicherlich auch anspruchsvolle Gaumen. Die eingebauten Weintipps werden Gourmets gefallen, die Produkt- und Markenwerbung mochte ich weniger.  

    Mir hat der nachhaltige Aspekt besonders gefallen, denn Regionsküche ist das erklärte Ziel für eine umweltschonende Zukunft. 


    Hinter der "Gutsküche" verbirgt sich ein Schatzkästlein mit alltäglichen Genüssen und auch feinere Festtagsküche. 



  10. Cover des Buches Cookys Reise (ISBN: 9783462045864)
    Werner Köhler

    Cookys Reise

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Leserin71
    Werner Köhler hat mit "Cookys Reise " eine Fortsetzung seines ersten Buches "Cooky" über den Koch Gert Krüger geschrieben.
    Ging es in "Cooky" neben der Gründung des gleichnamigen Restaurants in Rückblenden um die Drogen- und Sexeskapaden seiner Jugend, ist Gert Krüger nun erwachsen und reifer geworden. Er hat nun mehrere Restaurants, die von Mitgliedern seiner "Mannschaft" geleitet werden. Auch ist er Vater eines fünfzehnjährigen Sohnes, der bei der Mutter aufgewachsen nun bei ihm eine Kochlehre beginnt. Das Zusammenleben mit einem pubertierenden Teenager ist für Cooky nicht die einzige Herausforderung: Durch eine Pilzerkrankung im Mundraum ist sein Geschmackssinn getrübt.

    So beginnt er eine Reise mit seinem Sohn gleichzeitig in Vergangenheit und Gegenwart und entdeckt nicht nur die Molekularküche, sondern entwickelt vor allem eine Beziehung zu seinem Sohn.

    Die Ausführungen über das Essen haben mir großen Spaß gemacht und Lust auf Essen!

    Obwohl mich der erste Teil nicht überzeugt hat, habe ich mich aufgemacht, den zweiten zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist deutlich besser als das erste, das für tieferes Verständnis aber hilfreich ist.


  11. Cover des Buches Snacks - Die Rezepte der Avantgarde (ISBN: 9787100100496)

    Snacks - Die Rezepte der Avantgarde

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Koch doch 3 (ISBN: 9783898831604)
    Alexander Herrmann

    Koch doch 3

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Mondschein
    Das dritte Kochbuch zur neuen Sendung des sympathischen Fernsehkochs Alexander Herrmann bietet für ein doch relativ dünnes Kochbuch eine schöne Auswahl aus verschiedenen kulinarischen Bereichen. Die Rezepte sind gut nachzukochen, abwechslungsreich und machen Lust aufs Kochen und Ausprobieren. Das ganze präsentiert sich in ansprechendem Design mit zahlreichen Fotos. Zusätzlich findet sich eine kleine Weinkunde im Anhang des Buches.
  13. Cover des Buches Hitze (ISBN: 9783442156047)
    Bill Buford

    Hitze

     (19)
    Aktuelle Rezension von: sumsidie
    Ein Journalist beschließt trotz sehr erfolgreicher Karriere bei der Zeitschrift New Yorker in einem führenden italienischen Restaurant in die Lehre zu gehen. Er beginnt ganz unten mit dem Schnipseln von Gemüse und arbeitet sich langsam nach oben. Die Enge und hitzige Atmosphäre der Küche kann Buford gut rüberbringen, genauso wie die kleinen und größeren Probleme auf dem Weg zum richtigen Koch. Beim Lesen gibt es immer etwas zu Lachen und gleichzeitig kann man diese Ode an das schöne Leben mit gutem Essen über alle Seiten hinweg genießen.
  14. Cover des Buches Die fabelhafte Welt des Popcorns (ISBN: 9783771645588)
    Annerose Sieck

    Die fabelhafte Welt des Popcorns

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Das Geheimnis der toten Köchin (ISBN: 9783724515937)
    Ben Kayser

    Das Geheimnis der toten Köchin

     (2)
    Aktuelle Rezension von: JuliaB
    Im Basler 5-Sternehotel „Münsterhof“ herrscht große Aufregung: Louise Roth liegt tot in ihrer Küche, erschlagen mit einer Bratpfanne. Die junge ambitionierte Köchin, die dem Hotel neuen Glamour hätte verleihen sollen, hat bereits eine steile Karriere hinter sich. Bei der Fernsehshow „Supermenü“ wurde sie mit ihren unkonventionellen Gerichten und frechen Bemerkungen zwar rasch zum Publikumsliebling, dafür hat sie sich entsprechend viele etablierte Gourmetköche zu Feinden gemacht. Auch ihr Vorgesetzter, der cholerische Küchenchef Pierre Schönau, hatte öfters explosive Auseinandersetzungen mit der launenhaften Jungköchin. Dazu kommen hartnäckige Gerüchte, dass die hübsche Kochdiva diverse Männerbekanntschaften unterhielt, nicht wenige davon aus den besten Basler Kreisen. Als sich dann auch noch herausstellt, dass Louise von diesen Herren wiederholt hohe Geldbeträge erhalten hat, weiß Kommissarin Nora Linder angesichts der vielen Verdächtigen und möglichen Spuren kaum mehr, worauf sie ihre Ermittlungen konzentrieren soll. Louise Roth mag Fiktion sein, ihr Umfeld ist es nicht; wer Basel kennt, kann den „Münsterhof“ leicht als Hotel Dreikönig identifizieren. Generell fällt es nicht schwer, die vielen teils kaum versteckten Anspielungen auf Orte und Personen zu entziffern, was für mich einen nicht unbeträchtlichen Reiz der Lektüre ausmacht. Damit sind die positiven Seiten des Buches aber schon bald erschöpft. Die Geschichte an sich ist ganz nett, aber nichts Außergewöhnliches, ein solide gemachter Krimi mit massenhaft Verdächtigen und vielen falschen Fährten. Dumm nur, dass der Klappentext dem aufmerksamen Leser spätestens nach der Hälfte des Buchs eigentlich schon verrät, wer der Täter ist, womit die Spannung natürlich wegbricht. Auch das Ermittlerduo bleibt irgendwie farblos und hölzern, die Figurenzeichnung wirkt wenig konsequent und glaubhaft. So soll die Kommissarin mit ihrem Mann öfters in Gourmetlokalen gespeist haben und hat ein paar Seiten später trotzdem null Ahnung von gehobener Küche; wer selbst kochen kann, wird bei vielen ihrer Fragen und Gedankengänge den Kopf schütteln ob so viel Ignoranz... Fazit: Für Basel-Kenner aufgrund des Lokalkolorits ganz nett, aber ansonsten höchst mittelmäßig.
  16. Cover des Buches Christian Bau - Einblicke (ISBN: 9783865282972)
    Christian Bau

    Christian Bau - Einblicke

     (3)
    Aktuelle Rezension von: CosmoKramer
    Deutschlands jüngster 2 Sterne Koch gibt einen Einblick hinter die Kulissen seines Restaurants. Er zeigt hier detalliert was für ein Organisationstalent, Teambuilder und Motivator, Visionär, Geschäftsmann und nicht zuletzt Leidenschaftlicher Koch mit ungleublicher Leidenschaft und Durchhaltevermögen man sein muss um solch ein Restaurant zu führen und zu leiten und sich solch einen herrausragenden Ruf zu erarbeiten. Da geht ein Tag schonmal 12-14 Stunden. Respekt für diese Leistung.
    Dazu darf man das ganze auch Nachkochen mit leicht verständlichen Rezepten des Chefs.
    Die Fotos dazu veranschaulichen das ganze noch und lassen das Buch letztendlich zu einem Kunstwerk werden, worauf Christian Bau stolz sein darf.
    Ich kann es nur empfehlen, für alle die meinen ein Restaurant zu leiten sei ein Kinderspiel oder die mal wissen wollen wie es hinter den Kulissen eines Sternerestaurants zugeht.
    Super!

  17. Cover des Buches Das Erbe der Madame Dupont (ISBN: 9783458360537)
    Iris Hammers

    Das Erbe der Madame Dupont

     (41)
    Aktuelle Rezension von: leucoryx
    In dem Buch "Das Erbe der Madame Dupont" geht es um eine Familie, die nach Lyon zieht und dort erst einmal Fuß fassen muss. Die Frau Helen freundet sich schon bald mit der Nachbarin Dupont an. Parallel wird die Geschichte zweier Brüder in den 70er Jahren erzählt.

    Ich mag das Cover sehr und zusammen mit dem Klappentext hatte ich eine geheimnisvolle Frau Dupont erwartet. Wirklich geheimnisvoll war sie aber leider nicht. Der Schreibstil ist gerademal durchschnittlich. Die beiden Handlungsstränge plötschern vor sich hin ohne das man zunächst ahnt was die Quintessenz sein soll. Die Geschichte der Familie spiegelt typische Probleme von Neuanfängen wider. Der Ehemann wirkt recht üebrtrieben und Helen fallen am Ende die Dinge zu. Dass sich Madame Dupont und Helen so schnell anfreunden, erscheint unrealistisch und ihre tiefe Verbindung wird zwar versucht durch ihre Vergangenheit zu erklären, macht es jedoch nicht glaubwürdiger. Aber genau diese Verbindung ist sehr wichtig für den Verlauf der Geschichte. Generell sind alle Chakraktereigenschaften, Eigenheiten und Details aus der Vergangenheit udn Gegenwart der Protagonisten notwendig für Geschichte. Das ist zwar einerseits gut durchdacht, wirkt aber anderseits dadurch sehr konstruiert. Wirklich sympathisch und relaistisch war mir nur der Sohn der Familie mit seinem jugendlichen Elan.
    Die Geschichte der Brüder kommt mit sehr vielen grausamen Details, Gewalt, sexuellen Missbrauch und dergleichen daher. Damit hatte ich in dieser Geschichte gar nicht gerechnet und es ist leicht verstörend. Es fällt mir auch schwer dieses Buch einem Genre zu zuordnen oder einer bestimmten Leserschaft zu empfehlen.

    Das Buch enthält viele gute Ideen und die beiden Handlungsstränge fügen sich am Ende gut zusammen. Spannung oder richtige Gefühle kamen leider nicht auf. Das Ende ist viel zu früh absehbar. Ich kann das Buch nich als "ganz nett für Zwischendurch" empfehlen, da es dafür zu grausam ist.

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