Bücher mit dem Tag "grabräuber"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "grabräuber" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Der letzte Turm vor dem Niemandsland (ISBN: 9783743830943)
    Micahel Schmidt

    Der letzte Turm vor dem Niemandsland

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Traubenbaer
    "Der letzte Turm vor dem Niemandsland" von Michael Schmidt (Hg.) (erschienen bei p.machinery) ist eine Anthologie, die viele verschiedene Fantasykurzgeschichten enthält.

    Dabei sind die Themen, die in den Geschichten behandelt werden, sehr breit gefächert: Es geht in dem einen Text um Liebe und im nächsten schon um Betrug und illegale Machenschaften. Ebenso vielfältig sind die Protagonisten und Schreibstile: Es gibt Kurzgeschichten, die in einer fantastischen Welt spielen, die von Fabelwesen bewohnt wird. Andere Geschichten wiederum spielen in unserer eigenen Welt und/ oder kommen ganz ohne Märchenwesen aus.

    Was jedoch alle Kurzgeschichten eint ist die Tatsache, dass sie allesammt sehr lesenswert sind. Ich kann diese Anthologie nur jedem Fantasyfan ans Herz legen!
  2. Cover des Buches Ramses - Geliebt von Amun -: Sechster Teil des Romans aus dem alten Ägypten über Ramses II. (ISBN: B07KJXQGMF)
    Anke Dietrich

    Ramses - Geliebt von Amun -: Sechster Teil des Romans aus dem alten Ägypten über Ramses II.

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Cover / Artwork / Aufbau des Romans


    Auch der finale sechste Teil der Reihe um Ramses II. passt optisch gut in die Reihe und ich wünschte, ich würde die Reihe nicht als Ebook, sondern als Taschen- oder gebundenes Buch gelesen haben, denn dann könnte ich die Reihe im Regal bewundern.
    Die Schreibe der Autorin ist gewohnt flüssig, so dass ich sehr gut durch das Buch durchkam. Da auch die meisten Charaktere aus den voran gegangenen Teilen bekannt waren und man somit alte Bekannte traf, fühlte sich das Buch nicht wie ein sechster Teil an, sondern die Reihe schließt sich wie ein einzelner Roman.


    Inhalt
    Ohne spoilern zu wollen beschreibt dieser Teil die letzten Regierungsjahre des Pharao Ramses II. Im Zentrum dieses Teils steht in meinen Augen vor allem die Wahrung der Sicherheit - sowohl nach innen als auch nach außen. Die Grenzen zum Königreich Hatti müssen gesichert und die Freundschaft ausgebaut werden, jedoch ist es Ramses auch wichtig, seine Familie, seine Nachfolge und sein Ansehen innerhalb seines Königreiches zu schützen. An seiner Seite steht seine Familie und gerade diese starken Familienbande ist es, die ihm bei seiner Regentschaft am meisten unterstützt.


    Fazit
    Was mir am finalen Teil am besten gefiel ist Ramses selbst. Man spürt noch immer immer den Feuer des jungen Ramses in ihm, dennoch hat er seine Kinder, allen voran Bintanat und Chaemwaset, dazu erzogen, ihm ehrliche Ratschläge zu geben. Dies wird vor allem im letzten Drittel des Romans deutlich und hat mir sehr imponiert. Der einzige Wehmutstropfen für mich war, dass der Roman gerade in diesem letzten Drittel auch sehr schnell zu Ende ging. Natürlich war die Geschichte zu Ende erzählt, warum sie also künstlich in die Länge ziehen, doch irgendwie war ich am Ende wirklich ein wenig traurig.
    Alles in allem habe ich die komplette Reihe jedoch sehr genossen und ich werde die Charaktere vermissen.

  3. Cover des Buches Heimliche Fährten. Der sechste Fall für Gamache (ISBN: 9783742418654)
    Louise Penny

    Heimliche Fährten. Der sechste Fall für Gamache

    (3)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Inspector Gamache sucht die Ablenkung…

    Teil 6 der kanadischen Chief Inspector Gamache Krimireihe!

    Nachdem der letzte Einsatz zahlreiche Verluste in den Reihen der Mordkommission hinterlassen hat, beschließt Armand Gamache es erst einmal mit der Ruhe. 

    Gemeinsam mit seinem Hund Henry erholt er sich im winterlichen Québec bei seinem alten Freund und langjährigen Mentor. Tagsüber besucht er die naheliegende Bibliothek und schwelgt in alten französisch-englischen Schlachten. Abends genießen die beiden ausgiebig ihre Freundschaft und gutes Essen. 

    Doch dann wird in der Bibliothek durch reinen Zufall die Leiche eines Mannes im Keller gefunden. Obwohl der dort leitende Ermittler Gamache mehrfach um Hilfe bittet, schlägt er aus. Zu sehr ist er mit seinem letzten Fall beschäftigt.

    Der Anschlag hat tiefe Spuren in den Körpern und in den Seelen des Ermittlerteams hinterlassen und braucht Zeit um zu heilen. Währen da nicht noch die täglichen Briefe aus Three Pines. Er beauftragt Jean Guy mit der endgültigen Lösung des Falles in dem kleinen verschneiten Dorfe. 

    Die Leiche in der Bibliothek entpuppt sich als berühmter selbsternannter Archäologe, der auf der Suche nach dem Grab von Champlain, dem Gründer Québecs mehrfach in Ungnade fiel und als Grabräuber galt. 

    Gamache kann einfach nicht anders und beginnt im Stillen zu ermitteln…

     

    Stück für Stück arbeitet sich der Leser durch die schrecklichen Stunden des Attentats, durch die Gedankengänge Gamaches und geht mit Beauvoir auf die Suche nach innerem Frieden. 

    In Three Pines findet jeder genau das, was er braucht, um wieder ins Leben zu treten. Diese Gemeinschaft bietet Rückhalt, Freundschaft und gute Ratschläge. 

    Mit Louise Penny begibt man sich in dieses beschauliche kleine Dörfchen und glaubt dort angekommen zu sein. Liebreiz umgibt einen aber hinter der Fassade scheint genau dies stets auch das Böse heraufzubeschwören und das Chaos und der Terror stehen Tür an Tür.

  4. Cover des Buches Der kleine Drache Kokosnuss und das Geheimnis der Mumie (ISBN: 9783570175880)
    Ingo Siegner

    Der kleine Drache Kokosnuss und das Geheimnis der Mumie

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Der berühmte Professor Champion landet mit seinem Doppeldecker auf der Dracheninsel. Er ist auf der Suche nach Hinweisen, die ihn zur sagenumwobenen goldenen Maske führen sollen.

    Der kleine Drache Kokosnuss und seine Freunde Matilda und Oskar sind natürlich gleich zur Stelle, um bei der Schatzsuche zu helfen.

    Die Hinweise führen sie nach Ägypten.

    Doch nicht nur der Professor und seine drei Helfer suchen die geheime Grabkammer. Zwei finstere Räuber sind ebenfalls hinter dem Schatz her.


    Illustrationen:

    Auf jeder Doppelseite findet sich mindestens eine farbenfrohe Illustration (teils halb- sowie ganzseitig), um die Handlung aufzugreifen ohne sie jedoch vorwegzunehmen.

    Kokosnuss und seine Freundin das Stachelschwein Matilda sowie der Fressdrache Oskar sind ebenso zeichnerisch gut getroffen wie die Kamele und die beiden Schurken.

    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre für Erstleser

    Die Reihe "Erst ich ein Stück, dann du" vom cbj Verlag ist ausgerichtet auf das Vorlesen des erfahrenen Lesers abwechselnd mit dem Leseanfänger. Die Passagen für Letzgenannten sind fett und größer gedruckt und konzipiert für die ersten Leseversuche.

    In diesem Fall waren jedoch im Selbstleseteil recht schwierige Wörter z.B. "Champion". Gerade für den Teil der Leseanfänger sollte darauf geachtet werden, dass es kürzere und einfache Wörter sind, damit der Spaß beim Lesen nicht verloren geht.

    Auch Oskars Abzählreim "Pampelmusenhampelmann" ist eine kleine Herausforderung.

    Im Moment nutzen wir die Bücher noch zum Vorlesen.

    Das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt, so dass (meist an der spannendsten Stelle) eine (Vor-)Lesepause eingelegt werden kann.

    Mein Eindruck:

    Wir haben bereits einige Kokosnuss-Bücher gelesen und sind mit den Hauptcharakteren Kokosnuss, Matilda und Oskar vertraut.

    Mit welchem der Bücher man beginnt oder ob man schon welche gelesen hat, ist ganz gleich, denn die Geschichten sind unabhängig voneinander. Sollte doch einmal eine vorherige Handlung aufgegriffen werden, so wird dies in einer Fußnote kurz erläutert. Auch Fremdwörter wie Sarkophag und Skarabäus werden erklärt.

    Das Abenteuer um das Geheimnis der Mumie ist flüssig und spannend erzählt.

    Ein guter Schuss Sachwissen (Wie entsteht eine Mumie?) ist auch mit dabei.

    Der etwas schusselige Professor wird entführt und muss von Kokosnuss und seinen Freunde gerettet werden. Die Suche führt die drei direkt in eine Pyramide und dort durch ein Labyrinth.

    Die Rettung gestaltet sich spannend und Kokosnuss und Matilda müssen ihr Wissen nutzen, um z. B. dem Labyrinth und den dort versteckten giftigen Pfeilen zu entkommen. 

    Der Zusammenhalt der drei ist etwas ganz besonderes und da jeder von ihnen mit einer ihm selbst eigenen Fähigkeit glänzt, kommen sie schlussendlich an das gewünschte Ziel.

    Bemängelt wurde nur, dass zu wenig Mumien vorkommen und die Geschichte gar nicht so gruselig ist wie gedacht.


    Fazit:


    Ein weiteres spannendes und wundervoll illustriertes Kokosnuss-Abenteuer. Nicht nur für Ägypten- und Mumien-Fans.


    ...
    Rezensiertes Buch "Erst ich ein Stück, dann du - Der kleine Drache Kokosnuss und das Geheimnis der Mumie" dem Jahr 2012




  5. Cover des Buches In Schönheit sterben (ISBN: 9783548290485)
    Stefan Ulrich

    In Schönheit sterben

    (60)
    Aktuelle Rezension von: SaRah

              In Rom geschieht ein Mord an einer bedeutenden Persönlichkeit.  Das  Ermittlerduo in Rom begibt sich also auf Täter-und Spurensuch, was sich als  kompliziert herausstellt, da es viele Möglichkeiten gibt.

    Man lernt den Rechtsanwalt Robert Lichtenwald und die liebe 

    Giada Bianchi 

    aus einer coolen Perspektive kennen. Robert Lichtenwald ist ein sympathischer, liebenswerter Protagonist, Ende 40, und ehemaliger Rechtsanwalt aus München, den dort nichts mehr hält und der sich in der Toskana ein Haus gekauft hat. Seine Bekannte oder auch Freundin Giada und nachher auch Partnerin bei den Mordermittlungen ist eine atemberaubend, sympathische Frau, welche zusätzlichen stark emotional ist.  Giada besitzt im Gegensatz zu Robert einen temperamentvollen Charakter und kann ihre Emotionen nur schwer unterdrücken, was ich ab und zu etwas nervig finde, schlussendlich aber dazu gehört. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, weswegen sie auch so gut zusammen passen. Er ist streng, geradlinig und kann seine Sinne gut beisammen halten und sie ist viel aufgerdrehter und durch das jüngere Alter viel quirliger, sodass der Leser hier echt auch gefühlsmäßig was geboten bekommt. Zusätzlich zu den Charakteren kommen aber noch einige andere Sachen,  wie Grabräuber und eben diese "Liebe", wobei der Mordfall immer im Vordergrund steht.


    Meiner Meinung nach, wird dem Leser nicht langweilig, da Stefan Ulrichs seinen Job wirklich versteht, sympathisch schreibt und dem Leser  gute Unterhaltung bietet. Das erste Buch kenne ich noch nicht, steht aber jetzt auf meiner Wunschliste.


    Der Schreibstil ist hervorragend, detailgetreu und mit Ausnahme von manchen extremen Beschreibungen und fremdartigen Wörtern, gut zu lesen. Mehrfach habe ich mich gefühlt als wäre ich selber in der Toskana und habe zwischendurch richtig Lust auf Urlaub bekommen, gepaart mit dieser unfassbar interessanten Mordgeschichte ist dieses Buch ein Muss für alle Krimifans aber auch für Italienliebhaber.

            

     

  6. Cover des Buches Ewig sollst du schlafen (ISBN: 9783938046814)
    Lisa Jackson

    Ewig sollst du schlafen

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Hilde1945

    Szene 1: Bobby wacht auf. Sie kann sich nicht bewegen. Es ist dunkel. Unter ihr liegt etwas Glibbriges, Ekliges, faulig Riechendes. Erkenntnis 1: sie liegt in einem Sarg. Erkenntnis 2: unter ihr liegt eine schon teilweise verwesende Leiche. Erkenntnis 3: sie wird gerade lebendig gemeinsam mit der Leiche beerdigt. Erkenntnis 4: sie wird sterben. Und ja - genau ist es auch!

    Szene 2: zwei Kinder entdecken durch Zufall das Grab. Die Polizei kommt, der Sarg wird geöffnet. Im Sarg befinden sich außer der beiden Leichen noch ein Mikrophon und ein Zettel mit einer mysteriösen Botschaft, die an Inspektor Reed gerichtet ist. Der Täter lässt anklingen, dass Reed einen persönlichen Bezug zu einer der Leichen hat und dass noch weitere folgen werden. Und ja - so ist es auch!

    Lisa Jackson hat in diesem Thriller alles untergebracht, was für die US-amerikanische Seele pervers und anrüching genug ist, um in Kombination mit "lebendig begraben werden" ein breites Portfolio an Leserinteressen abzudecken. Insgesamt ist alles - und deshalb erwähne ich "typisch amerikanisch" einfach too much. Haarklein wird das Leiden der lebendig begrabenen Frauen geschildert - nicht nur bei einer, sondern in allen Fällen, als hätten wir nicht kapiert, wie furchtbar es ist, oder als wolle die Autorin den geneigten Lesern noch eine ganz besondere perverse Freude an den Details machen. Dann gibt es einen alten Kriminalfall, den Inspektor Reed verpatzt hat, und in dem Kinder von einem Attentäter gezwungen wurden, Sex mit der eigenen Mutter zu haben. Der aktuelle Täter bekommt pausenlos einen Steifen, und zwar von den Hilferufen der verscharrten Frauen. Das wird nach einiger Zeit schon recht langweilig. Ein Richter ballert gern mit WAffen rum, eine einstige Familie ist total zerstritten und bis zuletzt klärt sich eigentlich nicht auf, weshalb. Auch der Inspektor will Sex, und zwar mit der Journalistin, die er eigentlich überhaupt nicht leiden kann. Interessanterweise hat er auch alle Zeit der Welt, um sich mit Fällen zu befassen, von denen er suspendiert wurde und der besagten Journalistin hinerherzufahren.

    Und nun zur Journalistin Nicky. Hach, die war ja von der Autorin besonders schlüssig und plausibel konzipiert! Nicky ist sehr ehrgeizig und bereit, für eine tolle Story alles zu geben. Dafür klaut sie auch gerne mal Kollegen die Story, was aber ethisch-moralisch niemanden in diesemBuch besonders irritiert. Kann so eine Frau Feinde haben? - Aber ja! Trotzdem lebt Nicky völlig sorglos dahin. Sie vergisst schon mal, ihr Auto oder die Haustür abzusperren oder wo sie ihr Handy gelassen hat, und wenn die beste Freundin mit seltsam-verzerrter Stimme anruft und um ein Treffen in einer komischen Raststätte bittet, tja, dann fährt man da einfach flugs hin und denkt nicht einmal an die Morddrohungen, die man selbst erhalten hat. Da Nicky ansonsten nicht gerade dämlich dargestellt wird, kam mir das permanent sehr seltsam vor. Irgendwann muss der Autorin noch eingefallen sein, dass eine Liebesgeschichte fehlt. Also wurden noch schnell der Inspektor und die Journalistin miteinander verkuppelt.

    Insgesamt wird viel mit Klischees gearbeitet, z.B. des des unahbaren, moralisch über jeden Zweifel erhabenen, vom Leben gezeichneten Ermittlers, des pensionierten Richters, der WAffen und Zigarren mag, und mit einer fragilen FRau verheiratet ist, des der Journalistin, die nur für ihren Beruf brennt, des des nicht ganz intelligent wirkenden Ex-Freundes, der die Trennung nicht akzeptieren kann und die Ex mit "Baby" anredet. 

    Dem Täter gibt Nicky übrigens die Bezeichnung "Grabräuber", was aus meiner Sicht vollkommen daneben gegriffen ist und vielleicht sogar auf ein Übersetzungsdefozit zurückzuführen ist. Denn der Täter ist ein Killer, keiner, der einfach mal ein Grab plündert. Sargkiller wäre sicher passender.


    Nein, also für war`s das mit Lisa Jackson und ihren Thrillern. Weniger ist für mich einfach mehr, und Grauen kann auch mit feinerer Klinge dargestellt werden.


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