Bücher mit dem Tag "graf dracula"

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23 Bücher

  1. Cover des Buches Der Teufelsfürst (ISBN: 9783937357751)
    Silvia Stolzenburg

    Der Teufelsfürst

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer

    Kein Roman über Vampire und Untote, dafür ein historischer Roman, der im fünfzehnten Jahrhundert angesiedelt ist und die Geschichte des „wahren“ walachischen Fürsten Vlad Draculea erzählt, der wohl als Vorbild des Vampirromans diente. Dieser erlitt in seiner Jugend, als Geisel am türkischen Sultanshof, unglaubliche Brutalität, wurde geschlagen, gefoltert und zum Kriegsdienst gezwungen. Eine Jugend, die ihn prägte und später, als Fürst der Walachei, ebenso grausam handeln ließ.

    Zugleich wird hier die Geschichte der Ulmer Kaufmannstochter Zehra von Katzenstein erzählt, die in ihrer Heimatstadt einer Intrige zum Opfer fällt und daraufhin als Hexe verurteilt und verbannt wird. Auf abenteuerlichen Wegen gelangt sie schließlich an den Hof des Fürsten Vlad  und wird seine Geliebte.

    Ein weiterer Strang der Geschichte widmet sich Zehras Bruder Utz, der als Kaufmann in Ulm und auf weiten Handelsreisen gen Osten, ebenfalls einige Abenteuer zu bestehen hat.

    Die von der Autorin gewählte Erzählweise ist für den Leser ein wenig anstrengend. Ständig springt man vom Sultanshof in der Türkei nach Ulm, von der Walachei nach Transsylvanien etc. Da ist es schon eine Herausforderung, all die handelnden Personen im Blick zu behalten und dem Handlungsstrang zu folgen. Zudem muss man ein gehöriges Maß an Unerschrockenheit mitbringen, um die doch recht detaillierten Schilderungen der verschiedenen Foltermethoden zu ertragen. Man fragt sich manchmal, ob es wirklich sein kann, dass ein einzelner Herrscher derart in seinem Land wütet … Rechnet man einmal die damalige Bevölkerungszahl gegen, müsste Vlad Draculea die ihm gehörenden Ländereien fast entvölkert haben. Aber nur so viel dazu. Sicher, die Zeiten waren vermutlich um einiges härter als das heute der Fall ist. Aber dennoch, da geben ich einem meiner Vorrezensenten Recht, wäre eine etwas weniger detaillierte Schilderung ausreichend gewesen. Nach dem zwanzigsten Pfählen eines Gegners reicht es eigentlich, wirklich vorstellen möchte man es sich nicht.

    Insgesamt vermag die Geschichte durchaus zu fesseln, und wer sich nicht an detaillierten Schilderungen mittelalterlicher Folter stört, bekommt eine historisch recht gut recherchierte Story geboten, die auch sprachlich ausgefeilt ist. Von mir bekommt „Der Teufelsfürst“ vier Sterne …

  2. Cover des Buches Memento Monstrum (ISBN: 9783649630104)
    Jochen Till

    Memento Monstrum

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Rajet

    Der Schreibstil ist bildhaft und reichlich beschreibend, es kann gut in Wort und Bild erfasst werden – und kindgerecht, zum Vorlesen uns Selberlesen.

    Cover: Optisch ist das Buch ein Schmuckstück, das immer wieder gerne ansieht und in die Hände nimmt. Mit Prägung, goldenen Akzenten und glänzendem Lack. In der Bildmitte sehen wir Vlad und rundherum die Protagonisten seiner Geschichten und Abenteuer. 

    Im Inneren laden größere (teils komplette Seiten) und kleine Illustrationen – passend zum Inhalt und lassen einen noch tiefer in die Geschichten eintauchen.

    Fazit:                                                                                                                              Obwohl ich weit außerhalb der Zielgruppe liege, konnte ich in der Buchhandlung nicht an diesem Buch vorbei. Die Monster sind nur zum in Herz zu schließen gedacht. 

    Die Geschichten und Abenteuer (es sind mehrere) die der liebe Vlad zum Besten gibt sind spannend, voller Humor (zum Brüllen komisch) – einfach nur wunderbar. Die eigentlichen Geschichten sind immer in rot angedruckt. Man sieht sofort auch optisch den Unterscheid zwischen den Erinnerungen und dem was er aktuell seinen Enkeln erzählt.

    Vlad (eigentlich Graf Dracula) der sonst eher zum Fürchten ist kommt hier ganz als recht liebevoller und begeistert Opa und Geschichtenerzähler daher, noch mehr lässt er alle an seinen Erinnerungen teilhaben.

    Es stecken so viele wunderschöne Botschaften in dem Buch: keine Vorurteile gegen andere egal wie sie sind, auch hinter die Fassade zu schauen. Und das bevor man Urteile fällt! Einfach offen zu bleiben für Neues oder Neue, Träume zu leben, mutig füreinander einzustehen. 

    Für mich ist das Buch Optisch und inhaltlich einfach nur gelungen, kleine und auch große Gruselfans werden ihren Spaß daran haben. Er wird bestimmt mehr als einmal in die Hände genommen und gelesen. Eine Leseempfehlung für eine Hausbibliothek, es ist wohl auch als E-Book erhältlich, wobei dann der optische Eindruck auf der Strecke bleibt. Und von mir für 5 Sterne dafür.

  3. Cover des Buches Der Historiker (ISBN: 9783833303944)
    Elizabeth Kostova

    Der Historiker

     (305)
    Aktuelle Rezension von: David_Lindsam

    Der Titel des Buches (engl. „The Historian“) ist zugleich Motto, Charakterisierung aller Hauptpersonen und Auflösung eines großen Rätsels zum Ende hin – und könnte damit kaum treffender gewählt sein.
     Eingleisig oder gar schmalspurig wird der Roman deshalb nicht. Im Gegenteil. In drei Generationen spielt die Handlung und wir reisen in verschiedenen Zeiten des 20. Jahrhunderts (30er, 50er, 70er) von Amsterdam, nach Istanbul, Budapest, Südfrankreich und Rumänien, immer auf den Spuren Vlad III. und den Zeugnissen über ihn aus dem 15. Jahrhundert. Die treibenden Kräfte sind die großen Fragen: Wo ist das Grab des vermeintlichen Grafen Dracula? Und liegen dort wirklich seine sterblichen Überreste?

    Unerwarteter Erfolg für einen viktorianischen Roman …

    Als der Debütroman von Elizabeth Kostova 2005 in den USA erschien, landete er direkt auf Platz 1 der amerikanischen Bestsellerlisten (New York Times u.a.). Zwei Jahre zuvor war „The Da Vinci Code “ von Dan Brown (dt. „Sakrileg“) erschienen und zu den Topsellern in der Branche aufgestiegen. Das Publikum war begierig auf Thriller, die Action und die Suche nach Rätseln in der Geschichte verbanden, weshalb die Verlagswelt sich in einer Auktion um die Rechte für dieses Werk überbot und damit ein groteskes Stück Buchgeschichte schrieb. Nachdem der Verlag Little, Brown and Company bereits 2 Millionen als Honorar für die Autorin aufgewendet hatte, musste ein gigantisches Marketing mit TV-Werbung und zehntausenden Vorabexemplaren folgen. Ein riskantes Buchpokerspiel …

    Am ersten Tag des Erscheinens wurde in den USA 80.000 Exemplare verkauft. Nach nur einer Woche lagen die Verkaufszahlen bereits so hoch (ca. 700.000), dass The Historian sich auf den Platz 1 geschoben hatte. Das ist eine waschechte american success story und in diesem Fall ein besonderer Glücksfall für die Leserwelt. Durch spekulative Marktmechanismen wurde ein sonst eher leises und anspruchsvolles Werk in Welt der Massenware hochgepusht.  

    Niemand war mehr über den Erfolg erstaunt als die Autorin selbst: „It’s a literary novel, not a commercial novel“. Nach ihrer Meinung hatte sie einen langsamen, viktorianischen Roman geschrieben. Ihre Helden stolpern nicht abgebrüht, abenteuerlustig und plündernd wie India Jones durch unentdeckte Überreste der Vergangenheit, sondern sie sind echte Historiker und Bibliothekare, die sich in mühevoller Kleinarbeit durch vergilbte Karteikartenkataloge kämpfen und die Geheimnisse der Vergangenheit in unzugänglichen Faksimiles akribisch entziffern.

    In Deutschland erschien das Buch noch im gleichen Jahr (2005) bei Bloomsbury (engl. Verlag, bei dem Harry Potter im Original erschien), aber die Resonanz war sehr verhalten. Ich kann nur mutmaßen, ob das vergleichsweise schmale Marketing der Grund war, oder vielleicht die etwas eigene deutsche Leserschaft. Tatsächlich dominierten den deutschen Fantasy-Markt in dieser Ära Zwerge, Orks, Elfen und natürlich die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei. Obwohl ebenfalls 2005 (und auch bei Little, Brown and Company) Stephenie Meyer mit dem ersten Buch ihrer Twilight-Serie einen Vampir-Boom in den darauffolgenden Jahren auslöste, wurde Der Historiker von dieser Welle nicht mitgerissen. Mein böser Verdacht ist, dass das deutsche Fantasy-Publikum schlicht keine anspruchsvolle Kost gewohnt war und deshalb das Dargebotene nicht zu würdigen wusste. Das Urteil mildernd muss ich hinzufügen, dass der viktorianische Schauerroman eine lange und würdige Tradition in den englischsprachen Ländern besitzt und die Geschmacksnerven der Leserschaft besser auf einen über 800 Seiten langen Roman eingestellt sind, in dem der interessante, aber normale Historiker-Alltag nur an einzelnen Stellen von dem Unheimlichen durchbrochen wird. Hoch spannend bleibt es allemal – auf zum Inhalt:

    Geschichten über Geschichte

    In ihrer Kindheit bereiste Elizabeth Kostova (geb. 1964) mit ihrer Familie die südeuropäischen Ostblockstaaten und erinnert sich gerne an die Geschichten, die ihr Vater zur Unterhaltung auf den langen Fahrten über Dracula erzählte. Damit war nicht nur ihr Interesse an dieser schillernden Gestalt zwischen Mythos und historischer Realität geweckt, sondern auch die Erzählform für ihren ersten Roman gefunden. In dem fiktiven Epilog stellt sich eine amerikanische Geschichtsprofessorin vor, die in Rückblenden von ihren Erlebnissen als Sechzehnjährige berichtet, natürlich auf Reisen durch Europa mit ihrem Vater, dem sie ganz langsam das große Geheimnis um ein kleines Büchlein entlockt, das in seinem Inneren nur einen großen, zornigen Drachen beherbergt – das Zeichen des Ordo Draconis, dem Vlad der III. angehörte, weshalb er den Beinamen Drăculea trug.

    Ihr Vater, den wir als Paul kennenlernen, berichtet von den seltsamen Begebenheiten, wie er in den 50ger Jahren als Student in Oxford bei seinen Unterlagen plötzlich dieses leere Buch fand. Als er seinen Geschichtsprofessor Rossi zu Rate zieht, offenbart ihm dieser, dass auch er ein solches Buch besitzt und seine Nachforschungen ihn zu dem walachischen Fürsten (heutiges Rumänien) aus dem 15. Jahrhundert geführt haben. Aus unerfindlichen Gründen übergibt der sonst so rationale Professor Paul die Aufzeichnungen über seine Suche nach dem Grab und fügt fast ängstlich hinzu: „Dracula … Vlad Țepeș … lebt noch“ (35). Am gleichen Abend verschwindet Rossi spurlos; zurück bleiben nur ein paar Tropfen Blut. Verzweifelt sucht Paul in den Unterlagen nach Hinweisen, was seinem Professor passiert sein könnte, und trifft in der Bibliothek auf eine junge Doktorandin, die Rumänin Helen. Nach einer zaghaften Annäherung der beiden zeigt sich, dass Helen den Professor durch ihre Arbeit über Vlad III beeindruck möchte, weil sie dessen uneheliche Tochter ist. Paul erzählt ihr von seinem Verdacht, was mit dem Professor geschehen sein könnte, aber ein Bibliotheksangestellter belauscht das Gespräch und beißt Helen in den Hals. Überhastet brechen die beiden nach Istanbul auf, wohin eine erste Spur weist.

    Immer weiteren Dokumenten und ihren Geheimnissen folgend reisen Paul und Helen nach Ungarn, Rumänien und Bulgarien, werden von Untoten heimgesucht, entdecken nach langen Mühen tatsächlich das Grab des Fürsten, treffen auf den sterbenden Professor, erfahren die wahre Geschichte der Begegnung zwischen ihm und Helens Mutter aus seinen persönlichen Aufzeichnungen und begegnen dem leibhaftigen Vlad Dracula … Mehr kann ich leider nicht verraten, ohne doch auf gemeine Art zu spoilern.

    Inzwischen ist jedoch auch der Vater der Erzählerin spurlos verschwunden und die 16-Jährige macht sich in Südfrankreich auf die Suche nach ihm, denn sie vermutete ihn an einem der letzten Orte, wo Dracula noch eines seiner geheimen Gräber besitzt. Sie wird von unheimlichen Wesen verfolgt, aber auch von einem studentischen Gentleman wacker unterstützt.

    Die verschiedenen Erzählebenen verflechten sich im Laufe des Romans so stark miteinander, dass man als Leser die Geschehnisse in drei Zeiten fast synchron erlebt. Von Rossi erfahren wir durch seine Briefe und Tagebucheinträge, von Paul aus dessen eigenen Schilderungen auf der Reise mit seiner Tochter und zuletzt und parallel alles in der Erzählgegenwart von dieser selbst. Historik und die persönlichen Schicksale verweben sich auf brillante Art in den Historikern selbst.

    Durch Geschichten in der Kindheit der Autorin wird das Interesse an Geschichte geweckt und daraus entsteht wieder die Lust auf Geschichten … Das ist die Geschichte des Buches Der Historiker.

    Übrigens sind die historischen Hintergründe und Orte des Romans sehr gut recherchiert und stimmig, nur die Fakten um das Grab sind fiktiv und die Dokumente und Zeugnisse dazu fast komplett erfunden (ich habe selbst schon zum Thema Vlad III. geforscht).

    Eine eigenwillige Hommage an Bram Stoker

    Der Historiker liegt weitab vom üblichen Fantasy-Mainstream und ist durchaus ein Art Kunstwerk. Elizabeth Kostova hat 10 Jahre daran gearbeitet – manche der bekannteren Fantasy-Autoren bringen deutlich mehr als ein Werk pro Jahr heraus. Daraus lässt sich ersehen, welche Arbeit hinter diesem Buch steckt. Das macht einen Unterschied und der Unterschied ist spürbar.

    Die Autorin hat sich eine interessante Mischung ausgedacht, indem sie historische Briefe, Dokumente und persönliche Berichte mit der Rahmenhandlung einer Ich-Erzählerin verbindet, die uns als LeserIn zu einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit einlädt. Dabei nutzt die Amerikanerin ein Gestaltungsprinzip ihrer großen literarischen Vorlage, Bram Stokers „Dracula“ (1897), der seine Vampir-Geschichte als Tatsachendokumentation in Form von Tagebucheinträgen und Zeitungsartikel präsentiert.

    Kostova stellt dieses Prinzip nicht in Frage, ironisiert es nicht. Eingebettet in eine rückblickende Erzählung umspinnt sie auf diese Weise unseren modernen, rational und historisch geprägten Geist und verführt uns für die Zeit des Lesens, daran zu glauben, dass Dracula tatsächlich noch bis ins letzte Jahrhundert sein Unwesen getrieben hat und, wenn ich den Epilog richtig verstehe, vielleicht sogar noch heute.

    Vampirisches?

    Kommen Vampir-Freunde auf ihre Kosten? Vielleicht nicht, je nach dem. Wer Bram Stokers Dracula mag, wird den Historiker noch weit mehr mögen, weil die Erzählweise viel moderner und weniger weitschweifig, blumig und umständlich ist. Und ein paar typische Gerne-Elemente finden sich durchaus. Bisse, Blut, Werkzeuge für die Vampirjagd (Silberdolch), Angriffe durch dienende Untote (Vampire), bezwingende Hypnose, Fledermausschatten, Särge und Grüfte …
    Am meisten enttäuscht am ganzen Buch hat mich die Begegnung mit Dracula selbst – er ist anders als meine Vorstellung von ihm … und nicht übermäßig böse. Schade – ich hätte mich gerne mehr gegruselt.
     Die Büchlein mit den leeren Seiten und dem Drachen hat er übrigens selbst gedruckt und verteilt … Warum? Wenn ich das mal so ganz verstanden hätte. Ich finde es nicht stimmig.

    Trotz der Umfänglichkeit des Buches bleibt vieles über Vlad Dracula offen, wie er zum Vampir wurde, wie viele seiner Art es noch gibt – reizvoll und unbefriedigend zugleich, aber in jedem Fall anregend für
     die eigene Fantasie. Und das schätze ich durchaus.

    Einordnung in der Literatur und Kritik

    Ein Feuilletonist der FAZ betitelte (2005) seine Rezension sarkastisch „wie man einen Roman pfählt“ und spielte damit auf die grausamen Hinrichtungsmethoden des historischen Vlads und auf Längen des Romans an, eine beliebte Kategorie der Literaturkritik, die wenig besagt. Tatsächlich ging es mir an einigen Stellen aber ähnlich und ich musste zwischendurch mein Durchhaltevermögen bemühen, um dran zu bleiben. Die Frage ist, wodurch diese Längen entstehen.
    Ausführlichere Berichte von der Reise, Beschreibungen der Landschaft und der Städte, Details des Interieurs – all das gehört zum Schmuckwerk und literarischen Gewand eines Romans, der sich an die viktorianische Erzählweise des 19. Jahrhunderts anlegen will, dennoch wirkt es ungewohnt. Die Gothic Novel lebt davon, dass in die alltäglich erlebte Wirklichkeit plötzlich das Übersinnliche hereinbricht und alles in Frage stellt, weshalb man in der Literaturforschung von magischem Realismus spricht.
    Die Längen haben also System. Trotzdem erwarten die Lesegewohnheiten des 21. Jahrhunderts etwas mehr Spannung. Mir hätte es geholfen, wenn die äußeren Orte ähnlich wie bei Dan Browns Thriller in einem direkten Zusammenhang mit der historischen Detektivarbeit gestanden hätten. Aber man kann auch nicht alles in einem Buch haben.
    Der Historiker bietet zudem eine wunderschöne und tragische Liebesgeschichte, lässt das Leben im Rumänien und Bulgarien der 30er und 50er Jahre szenisch vor Augen treten und erzeugt eine leicht gruselige, melancholische Stimmung, die perfekt zu der Erzählung passt.

    Und noch ein Zitat:

    „Es ist eine Tatsache, dass wir Historiker uns für Dinge interessieren, die zum Teil unser eigenes Ich widerspiegeln, vielleicht den Teil, den wir am liebsten nicht näher untersuchen würden, es sei denn auf dem Feld der Wissenschaft. Und je mehr wir in unsere Interessen eintauchen, desto mehr ergreifen sie von uns Besitz.“ (314)

  4. Cover des Buches Department 19 - Die Mission (ISBN: 9783404170814)
    Will Hill

    Department 19 - Die Mission

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Luthien_Tinuviel

    Bevor ich das Werk angefangen hatte, wusste ich nicht, dass es sich hierbei um Jugend- Action-Fantasy handelt. Was aber keineswegs gegen das Werk spricht, man sollte sich nur auf den Jugendbuchstil einstellen.

    Inhalt:

    Nach dem Tod von Jamies Vater ist nichts mehr wie zuvor. Er sondert sich immer mehr ab. Als Jamie von einem Mädchen mit Vampirzähnen angegriffen wird, seine Mutter entführt und ihm plötzlich Frankenstein in Person vor der Nase steht, ist nichts mehr wie zuvor. Mit der Hilfe einiger neuer Freunde lernt er nicht nur, seine Welt mit neuen Augen zu sehen, sondern macht sich darüber hinaus auf die Suche, um seine Mutter aus den Klauen ihres Entführers zu entführen.

    Meine Meinung:

    Das Werk ist spannend geschrieben. Sowohl Handlung als auch Schreibstil fesseln den Leser an das Werk und haben zumindest bei mir dafür gesorgt, dass ich das Werk in einem Rutsch durchgelesen habe.

    Jamie als Protagonist ging mir zwar manchmal gehörig auf den Zeiger mit seinen Stimmungsschwankungen und seiner eher impulsiven Art. Auch hat er mich in seiner Art sehr an Alex Rider von Anthony Horowitz erinnert (was keineswegs schlecht ist), nur eben mit Vampiren. Überhaupt ist Jamie gefühlt ein Naturtalent in jeder Hinsicht, was für mich manchmal zu viel Perfektion war.

    Wie vor allem an den Charakteren, aber auch am übrigen Schreibstil bemerkbar, handelt es sich bei diesem Werk trotz bisweilen blutiger Details um ein Jugendbuch.

    Fazit: Spannendes Action-Fantasy-Jugendbuch für Jugendliche ab circa 14 Jahren.

  5. Cover des Buches Die Vampire (ISBN: 9783453532960)
    Kim Newman

    Die Vampire

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    „Die Vampire“ ist in seiner Gesamtheit ein sehr ambitioniertes Werk. Dem Leser wird eine Mischung aus historischem Roman, Vampirhorror und Phantastik kredenzt. Geschickt werden phantastische Elemente in die realen Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts eingebunden, so dass sich ein beeindruckendes, durchweg logisches Gesamtwerk ergibt. Die damalige Zeit wird realistisch und glaubwürdig dargestellt. So hätte es wirklich aussehen können, wäre Dracula eine reale historische Figur und hätte bis in Viktorianische Zeitalter hinein gelebt.

    Auch die Darstellung des Miteinanders von Menschen und Vampiren ist faszinierend. Beide Rassen haben gelernt, nebeneinander zu leben – zumindest mehr oder weniger, wie der Handlungsverlauf zeigt. Oft wird dieses Nebeneinander nur durch geschickte beiläufige Bemerkungen deutlich.

    Newman jongliert geradezu mit Geschichte und Literatur. Da tauchen Bram Stoker und Simone de Beauvoir auf, Dr. Jekyll und Jack the Ripper, Kaiser Wilhelm II. und Manfred von Richthofen. Sogar Audrey Hepburn hat einen Auftritt. Das ist alles ziemlich beeindruckend – aber teilweise auch ziemlich überladen.

    Denn bei allem Respekt vor diesem Mammutwerk war es für mich auch eine Herausforderung. Zahllose mal mehr und mal weniger wichtige Charaktere bevölkern die drei Bände. Ein Glossar, mit dessen Hilfe man sich besser hätte zurechtfinden können, gibt es leider nicht. Auch die Geschichte an sich sprudelt nur so über vor geschichtlichen Fakten und Ereignissen. Beinahe scheint es, als hätte Kim Newman alles, aber auch wirklich alles, was ihm an historischen Spannungsmomenten gefällt, aufgegriffen, um es irgendwie in seinem Werk zu verarbeiten.

    Gerade auf den ersten 200 Seiten braucht man viel Durchhaltevermögen, um bei der Fülle an Namen, Ereignissen und Ideen nicht die Segel zu streichen. Ich hatte das Buch damals als Rezensionsexemplar erhalten und musste arg kämpfen. Doch für mich konnte sich die Genialität des Werkes nicht vollends erschließen. Nicht falsch verstehen, ich finde es absolut atemberaubend, was Newman hier vollbracht hat.

    Aber bei allen Spielereien mit Geschichte, Literatur und Fiktion blieb für mich der Lesespaß zurück. Mir fehlte dieses Eintauchen in eine spannende Handlung, mir fehlten Charaktere, denen ich mich verbunden fühlen kann. Es geht mehr um das vollendete Gedankenspiel als um ein in sich geschlossenes, harmonisch komponiertes Werk. Und gerade die Figur des Dracula, die ja doch Dreh- und Angelpunkt der 1280 Seiten ist, taucht in meinen Augen viel zu selten auf.

  6. Cover des Buches Dracula, my love (ISBN: 9783746626253)
    Syrie James

    Dracula, my love

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Lea_He

    Ich liebe dieses Buch einfach. Ich habe es vor kurzem zum zweiten Mal gelesen und fand es genauso gut wie beim ersten Mal. 

    Dies ist eins der Bücher, wo ich leider sagen muss, dass sie viel zu wenig gewertschätzt werden. 

    Der Schreibstil ist spannend von seite 1 bis zum schluss, die Geschichte alles andere als kitschig. 

    Ich verliebe mich jedes mal aufs neue in die Protagonisten und kann dieses Buch jedem empfehlen, der endlich mal wieder einen guten Liebesroman lesen will. 

    Enthält die Themen: Schuldgefühle, Liebe, Enttäuschung, Aufopferung, Träume, Trauer, Feminismus, Selbstbewusstsein, Fantasy, und noch viele weitere. 

  7. Cover des Buches Werwolfsjagd (ISBN: B009WKARN4)
    Hannah Siebern

    Werwolfsjagd

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Katja1979

    Mit "Werwolfsjagd (Die Nachtjägerin 1)" hat Hannah Siebern mich komplett umgehauen. Die Story ist fesselnd, dramatisch, spannend und teilweise sehr blutig, aber auch ein wenig humorvoll. Cassandra ist Nachtjägerin. Vor vielen Jahren hat sie ihre Familie durch Werwölfe verloren und schwört Rache. An Halloween erfährt sie von ihrem langjährigen Gefährten Dämon Lester, dass die Werwölfe vor ein paar Jahren Nachwuchs bekommen haben, dieser von seinem Rudel ausgerissen ist. Dies ist ihre Chance sich zu rächen, indem sie den kleinen Welpen töten. Doch nachdem sie ihn vor dem Verbrennungsritual der Hexen gerettet hat, sieht sie ihm zum ersten Mal ins Gesicht und muss mit Schrecken feststellen, dass sie ihn nicht töten kann, also muss sie zumindest alles tun um ihn vor den Dämonen, Vampiren, Hexen und Monster zu schützen. Wird es ihr gelingen? Ich war so verzaubert von der Story, dass ich unbedingt mehr über Cassandra und ihre Mission erfahren möchte. Das Cover ist der absolute Hammer und macht sofort Lust auf die Story, denn es ist düster, aber auch geheimnisvoll und die Farben sind wunderschön.

  8. Cover des Buches Vlad (ISBN: 9781402253515)
    C. C. Humphreys

    Vlad

     (57)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook

    Mit Vampiren habe ich, abgesehen von Roman Polanskis Film "Tanz der Vampire", nichts am Hut, auch Bella und Edward liebten an mir vorbei, aber von C. C. Humphreys war mir bereits ein Buch über eine der Gattinnen des ob seines Frauenverschleißes berühmt-berüchtigten englischen Königs Heinnrich VIII. und Mutter von Elizabeth I., Anne Boleyn, positiv in Erinnerung. Deshalb wollte ich dieses Buch hier ebenfalls lesen. Es erzählt angelehnt an das reale und historisch belegte Leben und die Taten des wahren Vlad Dracula, einstmals Fürst der Walachei, eine fiktive und sehr spannende Geschichte, die mir immerhin 4 Sterne wert ist. 

     

  9. Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783958559691)
    Bram Stoker

    Dracula

     (229)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Der junge Anwalt Jonathan Harker reist für seine Kanzlei nach Transsylvanien, da der dort ansässige Graf Dracula in London ein Anwesen erwerben möchte. Schon bald wird er Zeuge merkwürdiger Vorgänge, die ihn an seiner geistigen Gesundheit zweifeln lassen. Einige Zeit später landet ein Geisterschiff an der Küste Englands und auch dort geschehen grausige Dinge, bis eine Gruppe Freunde sich daran macht, Dracula zu vernichten.

    Den Namen Dracula kennt „jedes Kind“, so prägend war Bram Stokers Gruselroman für unsere Popkultur. Hier findet sich alles, was man Vampiren so nachsagt: sie meiden das Tageslicht, nehmen keine Nahrung zu sich und so weiter. Auch das Töten eines Vampirs durch den Pflock durchs Herz stammt wohl aus diesem Roman.

    Obwohl ich das alles schon kannte, flog ich gebannt durch die Seiten und ließ mich von der unglaublich gruseligen Atmosphäre und der Spannung, die Stoker kreiert, faszinieren. Ich habe mir dabei gerne ausgemalt, wie die viktorianische Gesellschaft auf „Dracula“ wohl reagiert hat.

    Die betroffenen Menschen tappen lange im Dunkeln, bis Dr van Helsing eine Ahnung hat, die sich bestätigt. Draculas erstes Opfer Lucy muss allerdings etwas anderes durchmachen als Mina, Jonathan Harkers Frau. Das war mir zunächst etwas schleierhaft und wirkte auch etwas konstruiert, da Mina fortan eine psychische Verbindung zu Dracula hat, die den Freunden hilft, ihn aufzuspüren.

    Die Verfolgungsjagd und der Showdown am Schluss waren für mich leider nicht so spannend wie der Beginn des Buchs. Der Showdown gestaltet sich relativ schnell und bei der Verfolgungsjagd fehlte mir etwas der Einfallsreichtum. So sind es letztlich nur vier Sterne geworden, dennoch habe ich den Grusel-Klassiker „Dracula“ sehr gerne gelesen.

  10. Cover des Buches Bram Stoker's Dracula (ISBN: 0763625086)
    Jan Needle

    Bram Stoker's Dracula

     (35)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Ich habe mehrfach den Film 'Bram Stoker's Dracula' mit Gary Oldman gesehen (den ich fantastisch finde) und wollte nun endlich mal 'abgleichen', wie viel davon aus dem Buch entnommen wurde. Und siehe da: sehr viel! Da ist zum einen der Tagebuchstil, den man im Film alle paar Minuten zu sehen bekommt, und der das Buch komplett durchzieht. Das ist mittlerweile natürlich kein neues Stilmittel mehr, passt aber zu der Geschichte. Und zum anderen ist da der Zusammenhalt von vier starken Männern, die keine Angst und keinen Aufwand scheuen, um das Monster Dracula zu besiegen und damit gleichzeitig ihre Liebsten zu retten.
    Der größte Unterschied ist die Liebesgeschichte um Mina und dem Grafen Dracula. Diese bestimmt den ganzen Film; im Buch taucht dies gar nicht auf (auch nicht die Vorgeschichte, wie Dracula sich von Gott abgesagt hat - der Selbstmord Elisabethas - ist für den Film erdacht worden).
    Wer sich mit diesem Unterschied abfinden kann - oder den Film noch gar nicht kennt - der sei die Lektüre empfohlen!
  11. Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783958705166)
    Bram Stoker

    Dracula

     (953)
    Aktuelle Rezension von: SorenVC

    Es war an sich viel besser als Frankenstein, da es sich nicht so oft wiederholt hat und es war auch kreativer. Wusstet ihr, dass sich Dracula auch in einen Wolf verwandeln konnte? Ich nicht. Es hatte ein paar Höhepunkte, aber der Schluss war nicht sehr amüsant. Dafür, dass es Dracula Original ist, hätte ich mehr vom Ende erwartet. Na ja, aber es ist DRACULA.

  12. Cover des Buches Abgefahren (ISBN: 9783446258754)
    Dirk Pope

    Abgefahren

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Lesehoernchen99

    Bewertet mit 4 Sternen

    Viorel ist dick und lustlos. Als seine Mutter eines Tages tot am Küchentisch sitzt, ist er starr vor Trauer. Wollte sie nicht in ihrer Heimat am Schwarzen Meer bestattet werden? Wie soll er das hinkriegen, ohne Geld, Totenschein oder Sarg? Notgedrungen wickelt Viorel die tote Mutter in einen Schlafsack und übernimmt selbst den Transport gen Osten. Ein Anhalter erzählt ihm von den Vampirmythen Transsylvaniens, kurz darauf kommt der Mann bei einem tragischen Unfall ums Leben. Mit nun zwei Leichen im Gepäck reist Viorel weiter Richtung Rumänien. Er will seine Mutter beerdigen ...

    Ein Roadtrip der besonderen Art. Erinnerte mich zwar ein ganz kleines bisschen an Tschechien, aber das mochte ich ja auch so gerne.
    Toller Schreibstil, sehr gut zu lesen. Die Art wie Viorel mit der Trauer umgeht und was er auf der Fahrt erlebt ist schon sehr spannend und auch berührend.
    Das Buch ist, wie der Titel, abgefahren.
    Mit hat es gefallen.

  13. Cover des Buches Van Helsing - Die Nacht des Jägers (ISBN: 9783802533747)
    Kevin Ryan

    Van Helsing - Die Nacht des Jägers

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Reneesemee
    Ich habe das Buch in meiner Bücherrei endeckt und mußte es unbedingt mitnehmen. Allerdings ist das schon eine ganze weile her.
    Es ist eine wunderschön spannende Geschichte die ich immer wieder gerne lese oder mir anschaue

    In Rumänien im 19tem Jahrhundert treiben Werwölfe in den düsteren Wäldern von Transsilvaniens ihr unwesen. Die Bewohner müssen grausige Opfer bringen um den Blutdurst dieser und anderer dämonischer Kreaturen zu stillen. Das Land wird schon seit vier Jahrhunderten in Angst und Schrecken versetzen, aber niemand Geringeres als Graf Dracula hält da die Fäden in der Hand.

    Doch der Widerstand regt sich es gibt eine Familie die den Schwur geleistet hat dem Terror ein ende zu setzen. Allerdings muß sie einen hohen Preis dafür bezahlen.
    Der stolzen und schönen Anna wird vom wohl berühmtesten aller Vampirjäger Van Helsing unterstützt. Dessen Auftrag es ist sie vor dem Tode zu bewahren!
    Aber er hat nicht mit dem Grafen gerächnet der einen perfiden Plan ausgeheckt.


    Eine packende Geschichte mit vielen alten Bekannten aus der klassischen Horrorliteratur.
  14. Cover des Buches Die drei ??? - Stadt der Vampire (ISBN: 0886974414025)
    Marco Sonnleitner

    Die drei ??? - Stadt der Vampire

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Die Drei Fragezeichen nehmen mal wieder einen neuen Anlauf für einen ruhigen Wanderausflug, als sie das kleine Dorf Yonderwood erreichen – welches von einer riesigen Fledermaus in Angst und Schrecken versetzt wird! Menschen mit Bissspuren, Blut in den Betten, Kreuze und Knoblauch. Aus der Traum vom Kurzurlaub, rein in die Ermittlungen! Doch viele der möglichen Zeugen haben das Dorf bereits verlassen und die zurück gebliebenen verschanzen sich in ihren Häusern. Zusammen mit der jungen Josy nehmen Justus, Bob und Peter trotzdem eine Spur auf – und diese führt sie in längst vergangene Zeiten…


    》EIGENE MEINUNG:

    Das Cover von Folge 140 zeigt das nächtliche Yonderwood. Der Vollmond steht am Himmel, im Vordergrund steht ein leicht geöffneter Sarg und über allem schwebt eine schwarze Fledermaus mit leuchtend gelben, bösen Augen! Wunderbar atmosphärisch – mir gefällt’s!


    Schon grundsätzlich bin ich ein Freund der Spuk- und Gruselepisoden der Drei Fragezeichen! Ich freue mich immer über einen zweifelnden Justus und einen ängstlichen Peter! Als Hörer kann man wunderbar miträtseln, was wirklich hinter dem Fall steckt – in diesem Fall reichlich blutigen Angriffen eines angeblichen Vampirs! Die Atmosphäre war schön düster, die Ermittlungen interessant und die drei Detektive haben mir in ihren Rollen gut gefallen!


    Tracks:

    1. Yonderwood

    2. Die Geisterstadt

    3. Vampirjäger

    4. Bibelvers

    5. Versammlung

    6. Hilfe!

    7. Durchsucht

    8. Jenseits der Wälder

    9. Nacht des Grauens

    10. Überfall!

    11. Der Schatz der Katze


    》FAZIT:

    Schöne spannende, gruselige Vampirgeschichte um das rätselhafte Städtchen Yonderwood und Ereignissen aus längst vergangenen Zeiten! Kann man auch gut zu Halloween genießen! ;)

  15. Cover des Buches Ottos Ottifanten Buch 2. (ISBN: B002G5U048)

    Ottos Ottifanten Buch 2.

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Otto W. zu seinen besseren Zeiten, Ottifanten der Gegenwart, in der Antike, im Weltall usw. So gut wie früher war Otto seitdem nie wieder. Sehr unterhaltsam.
  16. Cover des Buches Wie Dracula den Kopf verlor und Sissi die Lust (ISBN: 9783462044003)
    Ronald Feisel

    Wie Dracula den Kopf verlor und Sissi die Lust

     (5)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    21 interessante und teils witzige Geschichten, die man als gute Anregung dafür betrachten kann, sich intensiver mit einem Thema auseinanderzusetzen. Zeitgemäße Sprache räumt hier mit alten Vorurteilen auf und enthüllt neue Erkenntnisse zu scheinbar altbekannten Themen. Gute Unterhaltung, die Wissen schafft und oft Lust auf mehr macht.
  17. Cover des Buches Die 50 größten Lügen und Legenden der Weltgeschichte (ISBN: 9783838707136)
    Bernd Ingmar Gutberlet

    Die 50 größten Lügen und Legenden der Weltgeschichte

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Laudia89
    Das Buch ist sehr infromativ geschrieben und klärt so einige Mythen auf. Was mich persönlich sehr beeindruckt hat das man auf weniges Seiten alles kurz und schnell erklärt ohne langweilig zu wirken.  Es ist für jede Altersklasse geeignet.
  18. Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783863524012)
    Bram Stoker

    Dracula

     (45)
    Aktuelle Rezension von: mangomops

    Inhalt: 

    Jonathan Harker, ein Londoner Anwalt, wird die Begegnung mit dem legendenumwitterten Graf Dracula niemals vergessen können. Sein Aufenthalt auf dessen Schloss soll nur der Auftakt einer jungen Mission sein, die den Grafen nach London führen wird. Doch der Vampirjäger Van Helsing stellt sich dem Untoten entgegen. In Reiseberichten, Briefen und Tagebüchern lassen zwölf Sprecher die Zuhörer an einer schauerlichen Jagd teilhaben, die den Autor Bram Stoker einst zum Urvater des Vamoirromans machte. Graf Dracula wurde in dieser Lesung extra als Figur angelegt, um mit der genialen Interpretation von Katharina Thalbach einen unvergesslichen Auftritt zu haben. 

    Meine Meinung:
    Das Hörspiel ist schnell gehört und auch gut gemacht. Ich fand es spannend mal für zwischen durch. Dabei mag ich Hörspiele nicht so sehr. Dieses kann man aber mal hören. Tolle Stimmen und die Story ist auch nicht schlecht. 

  19. Cover des Buches Die Judas-Papiere (ISBN: 9783401504773)
    Rainer M. Schröder

    Die Judas-Papiere

     (56)
    Aktuelle Rezension von: MadeleineS

    Es ist ein hervorragendes Buch dieses Autors. Sehr fesselnd geschrieben, man möchte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Die Charaktere wachsen einem ans Herz. Auch wenn man Fiktion und Wahrheit nicht immer auseinanderhalten kann, ist die Materie dennoch faszinierend. Auch ist es nicht langatmig geschrieben.

  20. Cover des Buches Das Grauen naht um Zwölf (ISBN: 9783866296572)
    Stefan Wolf

    Das Grauen naht um Zwölf

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches 111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss (ISBN: 9783740804459)
    Robert Preis

    111 schaurige Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Annette126
    In diesem Buch geht es um die wunderbare Steiermark - wo ich schon immer mal Interesse dafür hatte. Genauer gesagt - um 111 schaurige und gruselige Plätze/ Orte dort, die man wirklich mal gesehen haben muß. Ich habe daher den großen Mut gewagt.......und diese Buchreise mitgemacht - meine Erkenntnis davon - sie hat mir wirklich sehr gefallen. Ich habe mir dieses Buch in aller Ruhe durchgelesen. Inhaltlich gesehen ist es hervorragend gestaltet, mit Text auf der linken Seite und den Bildern zu den gruseligen/schaurigen Orten auf der rechten Seite - beides zusammen hat mich beim Lesen wunderbar beeindruckt. Und an manch Stelle habe ich auch wirklich etwas geschauert, wie z.B. bei der Geistermesse, wo der tote Mann seiner Frau die Hand hielt um die Mitternacht rum. Mit Mut intus hat mir diese Geschichte dabei wirklich sehr gefallen - Geister sind schließlich auch freundliche Wesen - die beachtet werden wollen....Es liest sich dabei wirklich sehr leicht und angenehm. Mein Gesamteindruck von diesem Buch ist daher wirklich sehr gut. ------ Mein Fazit: Das Buch ist dabei so gut, das es die vollen 5 Sterne dabei auch verdient hat plus ein grosses Lob dabei an alle daran Beteiligten. ----Nach dem Lesen des Buches ist ein Besuch in die echte Steiermark auf jeden Fall sehr lohnenswert aus meiner Sicht. ------Empfehlen kann ich es daher jedem Mutigen, der gruselige und auch schaurige Orte dabei mag -----Holt es Euch - es lohnt sich wirklich-------
  22. Cover des Buches Buffy The Vampire Slayer (Staffel 8) (ISBN: 9783866076563)
  23. Cover des Buches Vampire (ISBN: 9783836948715)
    Maja Nielsen

    Vampire

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Kein Mensch außerhalb von Rumänien würde sich heute noch für Vlad den Pfähler interessieren, hätte es nicht den irischen Schriftsteller Bram Stoker gegeben, der ihn in seinem 1897 erschienenen Dracula-Roman ein aus historischer Sicht fragwürdiges Denkmal setzte.

    In unserer Zeit wäre er damit sicher reich und berühmt geworden wäre. Doch Stoker starb arm und erlebte den weltweiten Triumph seiner Vampir-Saga nicht mehr. Offenbar konnte auch Maja Nielsen der Vampir-Versuchung nicht widerstehen und widmete ihr dieses Buch aus ihrer Reihe.

    Vermutlich wird ihr Versuch, die wahre Geschichte des Grafen Dracula zu erzählen, auf wenig Gegenliebe bei den eingefleischten Vampir-Fans stoßen, schließlich fühlen sie sich durch die Blutsaugerei doch gerade in ihrer Phantasie beflügelt und wollen vielleicht nicht unbedingt auf dem Boden der historischen Wahrheit landen.

    Wer sich aber dennoch für die wirklichen Zusammenhänge interessiert, findet in diesem Jugendbuch eigentlich alle Informationen, die er dafür braucht. Das Werk erzählt zunächst das Leben von Vlad III. ("Draculea", was soviel wie "Sohn des Drachen" bedeutet). Als Woiwode (Fürst) herrschte er mehrere Jahre im 15. Jahrhundert mit brutaler Gewalt über die Wallachei, durch die man ziehen muss, will man von Siebenbürgen zum Schwarzen Meer. Vlad III. liebte es, seine Feinde zu Hunderten auf spitze Pfähle zu setzen, um ihnen damit einen möglichst qualvollen Tod zu bereiten.

    In Rumänien wird dieser Herrscher jedoch als strenger, aber gerechter Fürst bis heute noch von vielen Leuten verehrt. Dass ihm der letzte rumänische Diktator 1976 eine Briefmarke widmet, wird in diesem Buch zwar erwähnt, aber nicht in den Zusammenhang dieser Seelenverwandtschaft gesetzt.

    Als der Ire Stoker am Ende des 19. Jahrhunderts etwas von der damaligen Gruselmode in der Banalliteratur profitieren wollte, wurde er von Freunden auf die Geschichte Draculeas aufmerksam gemacht. Die Entstehungsgeschichte seines Romans wird im zweiten Teil dieses Buches geschildert. Danach erzählt die Autorin alles Wissenswerte zum Vampirkult und seinen Ausprägungen bis in die heutige Zeit.

    Das Buch ist sehr gut bebildert. Viele einzelne Informationsfenster lockern den Text zusätzlich auf, behindern allerdings auch den Lesefluss.

    Fazit.
    Ein sehr gutes und informatives Jugendbuch über den sogenannten Grafen Dracula, dessen historisches Vorbild und den Vampirkult seit dem Erscheinen von Stokers Roman.
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