Bücher mit dem Tag "grammatik"

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270 Bücher

  1. Cover des Buches Im Brunnen der Manuskripte (ISBN: 9783423212953)
    Jasper Fforde

    Im Brunnen der Manuskripte

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    „Der Fall Jane Eyre“ war etwas ganz Neues - die Agentin Thursday Next wurde buchstäblich in die Literatur geschickt, um zu verhindern, dass mit den Werken innertextlich Schindludergetrieben wird. Dabei trifft sie auf die Figuren der Geschichte, die wie Darsteller eines Film auch mal frei haben, aber dennoch nicht wissen, wie man eine Toilette benutzt, sich Schuhe bindet oder andere Tätigkeiten des Alltags, die während des Erzählens ausgelassen werden und deshalb dem Erfahrungshorizont der Figuren entgehen. Jaspar Fforde hat sich viel Mühe gegeben, die innertextliche Logik zu durchdringen: Wie ist es, wenn Thursday Next plötzlich Dialoge ändert, indem sie mit Figuren interagiert? Woher kommen eigentlich die Figuren (unterschiedlicher Klassen von „Lückenfüller à la Mitreisende des Hauptdarstellers“ bis zum Klasse-A-Protagonisten vom Schlage Jane Eyres)?

    Die Fülle der brillanten Einfälle entzückt auch Leser, die nie ein Germanistikstudium erlitten haben. Aber auch die kommen auf ihre Kosten, wenn etwa endlich einmal der Prozess des Lesens als Teil des Kunstwerks dargelegt wird: „Schließlich ist Lesen ein äußerst schöpferischer Vorgang, der die Vorstellungskraft sehr beansprucht. Vielleicht sogar mehr als das Schreiben. Wenn sie Gefühle in ihren Köpfen entstehen lassen, wenn sie die Farben eines Sonnenuntergangs vor ihren inneren Augen erzeugen oder dahin kommen, dass sie eine frische Brise auf ihrer Haut spüren, dann leisten Leserinnen und Leser eine ganz erstaunliche Vorstellungsarbeit und verdienen mindestens so viel Lob wie der Autor - wenn nicht sogar mehr.“ (S. 59)

    Dieses Leserlob habe ich mir nicht verdient, der Autor sich m.E. das seine aber auch nicht. Es reicht m.E. nämlich nicht, eine Pointe an die andere zu reihen, eine skurrile Textidee au die nächste zu häufen und die Agentin Thursday Next von einer Situation in die nächste zu schubsen, um sie wie einen Lackmusteststreifen reagieren zu lassen. Dieses Serielle hat mir den ganzen Roman verleidet, auch weil ich ein Fan davon bin, eine Handlung miterleben zu dürfen. Dann scheitern meine Bemühungen auch nicht, Sonnenuntergänge und frische Brisen zu imaginieren.

    Ein fader dritter Teil eine der pfiffigsten Ideen seit langem.

  2. Cover des Buches Englische Grammatik. Regeln, Beispiele, Übungen für ein fehlerfreies Englisch (ISBN: 9783730603178)
    Birgit Kasimirski

    Englische Grammatik. Regeln, Beispiele, Übungen für ein fehlerfreies Englisch

     (40)
    Aktuelle Rezension von: MeRei

    Das Buch gefällt mir vom Aufbau her sehr gut. Es ist gut strukturiert und alles übersichtlich dargestellt.

    Zu den unterschiedlichen Themen gibt es kurze, gut verständliche Erklärungen und tolle Übungen, um das Gelernte anzuwenden. Lösungen natürlich inbegriffen. ;-)

    Auch Fehlerbeispiele werden angeführt, um auf etwaige Fehlerquellen hinzuweisen. Tipps, Tricks und Redewendungen sind ebenfalls inbegriffen und runden dieses Buch abwechslungsreich ab.

    Man merkt deutlich, dass dieses Buch wirklich mit fundiertem Wissen und entsprechender Erfahrung geschrieben wurde.

    Es ist nicht nur für Erwachsene geeignet, die ihre Englischkenntnisse auffrischen oder vertiefen wollen, sondern auch sehr gut als Nachschlagewerk für SchülerInnen geeignet.

    Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe 5 Sterne.


  3. Cover des Buches Die Eleganz des Igels (ISBN: 9783423429917)
    Muriel Barbery

    Die Eleganz des Igels

     (826)
    Aktuelle Rezension von: Liz_

    Zwei Fragen der Protagonisten lauten: Warum noch auf dieser Erde bleiben und woher rührt das Entzücken, das wir bei gewissen Werken empfinden?

    Wenn man dieses Buch öffnet, kommunizieren wie bei einer Schiebetür, zwei Orte ohne sich gegenseitig zu verletzen.
    Wenn man es schließt gibt es jedem seine Integrität, und die Gewissheit zurück, dass ein Leben im Handumdrehen vergeht.

    Muriel Barbery hat mich mit ihrer Geschichte eingeladen ins Außerhalb der Zeit abzutauchen und von der Schönheit der Sprache verführt zu werden.

     Warum dieser Moment nicht die Regel, der Alltag ist, sondern außergewöhnlich bleibt und vergeht? Diese Geheimnisse sind weder zu lüften noch zu erklären. Die Antwort findet jeder selber zwischen den Zeilen der Eleganz des Igels.

  4. Cover des Buches Latein ist tot, es lebe Latein! (ISBN: 9783548608099)
    Wilfried Stroh

    Latein ist tot, es lebe Latein!

     (25)
    Aktuelle Rezension von: November
    Hatte das buch angefangen, bin aber leider nicht weit gekommen, weil ich es nur geliehen hatte. Jedoch das, was ich gelesen habe , fand ich sehr ansprechend und sobald die Geldkatze nicht mehr auf Diät ist, werde ich es kaufen und fertiglesen.
  5. Cover des Buches Klappe zu, Affe tot (ISBN: 9783499626326)
    Dr. Wort

    Klappe zu, Affe tot

     (16)
    Aktuelle Rezension von: KerstinnI

    `Mein lieber Schwan´, da hat Dr. Wort einige Redewendungen gut zusammengefasst, erklärt und die Herkunft ermittelt, so das auch `Hinz und Kunz´ im Alltag etwas mit ihrem Wissen angeben können. Es ist sicher kein Buch, bei dem ich `bis in die Puppen´ aufgeblieben bin, um es zu Ende zu lesen, aber es erfüllt seinen Zweck: Es ist unterhaltsam und ich konnte mich ein bisschen weiterbilden. Es bietet dem Leser `abgefahrenes´ Wissen mit dem er auf einer Party evtl. etwas angeben, trotzdem aber die ´Kirche im Dorf lassen kann.

    Die kleinen Erläuterungen sind unterhaltsam geschrieben, sie lassen den Leser hin und wieder ´grinsen wie ein Honigkuchenpferd´.

     

    Fazit: Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt: Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch

  6. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 4 (ISBN: 9783462041644)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 4

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Deutsche Sprache, schwere Sprache!

     

    Zum Inhalt:

    Neues aus dem Tiergarten der deutschen Sprache
    Uhu - Tier und Kleber in einem! Aber wie sieht das Ganze im Plural aus? Uhus oder vielleicht doch eher Uhue? Und was ist dann mit dem Kuckuck, sprechen wir da von Kuckucks oder Kuckucken? Sprachpflege oder Tierpflege - auch für Bastian Sick häufig genug eine Herausforderung.´
     Abermals taucht Bastian Sick in die tiefen Wasser - oder Wässer? - der abenteuerlichen deutschen Sprache ein und begibt sich auf die Jagd nach Zwiebelfischen. Er nimmt den Leser mit auf eine unterhaltsame Reise in die Welt der Stilblüten und Paradoxe, der grandiosen etymologischen Verballhornungen und regionalen Besonderheiten. Warum heißt der Maulwurf eigentlich Maulwurf? Wachsen Schattenmorellen im Schatten? Ist der Hirsch das männliche Pendant zum Reh und was hat das alles mit Bambi zu tun? Spätestens wenn man von ›eingefleischten Vegetariern‹ spricht, dann sind Flora und Fauna ein undurchdringlicher Dschungel. Auf humorvolle Weise beweist Bastian Sick zum nunmehr vierten Male, dass man eben nie auslernt!

     

    Cover:

    Das Cover ist nicht sonderlich spektakulär. Es zeigt lediglich ein Klemmbrett, auf dem der Titel prangert. Eyecatcher sehen anders aus, wer aber die Reihe rund um die Rechtschreibferkeleien und deren Aufklärung durch Sick mag, der wird hier auch beherzt zugreifen.

     

    Eigener Eindruck:

    Der deutsche Rechtschreibdschungel ist groß und tückisch. Immer wieder ertappt man sich selbst dabei, wie man Fehler macht. Sei es bei Satzzeichen, Redewendungen, Zeitformen. Irgendwelche Fehler haben sich bei dem Einen oder Anderen durchaus eingeschlichen und die wird man auch nicht mehr so schnell los. Abhilfe schafft das nun schon vierte Buch der Reihe „Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod“ aus der Feder von Bastian Sick. Wer die Bücher bereits kennt, der weiß, dass die Art und Weise des Autors für seine Kolumne in der Zeitung durchaus passend ist, jedoch auf die Masse eines ganzen Buches doch erdrückend wirkt und dem Leser die Nachricht übermittelt, dass man einfach doof ist, nur eben der Autor selbst nicht, der sich mit seiner lustigmachenden Art irgendwie rein menschlich ins Aus katapultiert. Vielleicht ist das nicht so gemeint, kommt aber voll und ganz so rüber und zieht sich leider wie ein roter Faden durch seine vier Bücher. Trotzdem ist das was Bastian Sick aber präsentiert gut recherchiert und durchaus einleuchtend und die eine oder andere Graupe, die man vielleicht selbst innehat, kann hier behoben werden, wenn man sich tapfer durch das Büchlein arbeitet. Ich empfehle das Buch häppchenweise zu genießen, denn man bekommt hier so viel Input, dass man kaum alles auf einmal begreifen kann. Das Buch ist vom Thema her aber auch recht trocken, sodass es durchaus nicht für Jedermann ist.

     

    Fazit:

    Das Buch erklärt anschaulich die Tücken der deutschen Rechtschreibung, jedoch sollte man damit klarkommen, dass die Art des Autors arg von oben herab ist. Nobody is perfect… nur Herr Sick, der ist es scheinbar.

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783462041644

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 224 Seiten

    Verlag: Kiepenheuer & Witsch

    Erscheinungsdatum: 24.09.2009

     

  7. Cover des Buches Deutsch für Profis (ISBN: 9783442161751)
    Wolf Schneider

    Deutsch für Profis

     (34)
    Aktuelle Rezension von: TamaraSchrammel

    "Deutsch für Profis" von Wolf Schneider ist eine wirklich gute Lektüre für alle, die sich mit Worten befassen. Sehr wertvolle Tipps und Anleitungen für einen besseren sprachlichen Ausdruck.
    Allerdings handelt es sich hier um kein Buch, dass sich so schnell mal nebenbei lesen lässt. Man muss sich schon konzentrieren, um alles zu verstehen. Dafür kann man wirklich viel mitnehmen und lernen.
    Absolute Buchempfehlung und fünf Sterne 

  8. Cover des Buches Du Jane, ich Goethe (ISBN: 9783423346559)
    Guy Deutscher

    Du Jane, ich Goethe

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Schroeder

  9. Cover des Buches Deutsch für Kenner (ISBN: 9783492244619)
    Wolf Schneider

    Deutsch für Kenner

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch

    Das Buch ist sehr unterhaltsam und lustig.

    Schneider gibt Tipps und Hinweise zum Schreiben, aber vor allem fühle ich mich ermutigt, darüber nachzudenken, wie ich rede und schreibe und es selber zu entscheiden. Schneider hegt ein gesundes Misstrauen gegen Sprache, die durch Bürokraten und Akademiker geprägt ist und nur Klassenbewusstsein signalisiert. 

  10. Cover des Buches Der Sprachabschneider (ISBN: 9783499206856)
    Hans Joachim Schädlich

    Der Sprachabschneider

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Paul hat Phantasie. Er möchte träumen, muss aber morgens aufstehen, zur Schule gehen, Schularbeiten machen. Dann geschieht etwas. Ein Mann sagt: «Ich übernehme eine Woche deine Hausaufgaben.» Dafür soll Paul ihm ein bisschen von seiner Sprache abgeben. Das ist der Beginn eines großen Abenteuers. Paul merkt zu spät, worauf er sich eingelassen hat.

     

     

    Cover:

    Das Cover fand ich recht interessant. Wir sehen hier Paul, wie er neben einem Mann steht, der eine Schere in der Hand hat und noch einen Regenschirm in der anderen Hand trägt. Das macht natürlich neugierig, was es damit auf sich hat. Außerdem finde ich es vor allem für junge Leser recht ansprechend, da die Figuren als Comic gezeichnet sind. Es ist eine schöne Assoziation für das Abschneiden der Wörter.

     

     

    Eigener Eindruck:

    Paul hat viele Ideen und Träume, kann diese jedoch kaum ausleben, weil er immer wieder Schulaufgaben machen soll. Wozu eigentlich? Schulaufgaben sind so doof! Da kommt ihm der unbekannte Mann sehr gelegen, der ihm anbietet eine Woche seine Schulaufgaben zu machen, wenn er ihm im Gegenzug ein paar Wörter abgibt. Wörter braucht man ja nicht so viele, findet Paul und geht den Deal ein. Doch schon bald muss er feststellen, dass er nicht mehr richtig reden und auch nicht mehr richtig schreiben kann. Was hat Paul nur getan?

     

     Die Geschichte von Paul liest sich recht einfach durch ihr einfaches Sprachbild und die doch recht großen Buchstaben. Man sieht gleich, dass sich das Buch vor allem an junge Leser richtet und auch für den Schulgebrauch geeignet ist. Jedoch muss ich gestehen, dass die Geschichte recht schwer zu verstehen ist, wenn man zum Ende des Buches hinkommt. Hier fehlen die Worte die Paul verkauft hat und es ist selbst für einen Erwachsenen nicht einfach das Buch zu verfolgen. Dass hier vor allem junge Leser recht schnell aufgeben, kann ich mir also gut vorstellen. Dabei ist die Nachricht, die das Buch vermittelt simpel und auch wichtig. Lernen beziehungsweise Wissen ist wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden, denn es begleitet einen überall hin und hilft im Alltag (hier speziell die Sprache). Wenn du nicht mehr richtig reden kannst, dann weiß niemand, was du sagen möchtest. Das lässt sich auch auf andere Dinge projizieren. So gesehen ist es also dich ganz raffiniert gemacht. Aber leider für junge Leser echt doof umgesetzt, wenn man das mal so salopp sagen darf.

     

     

    Fazit:

    Das Buch ist etwas verwirrend und ich bin mir ziemlich sicher, dass vor allem junge Leser, die das Buch in der Schule lesen müssen, einfach nur hassen werden. Es ist recht schwer zu interpretieren, wenn man noch so jung ist, finde ich. Das Büchlein würde ich deshalb auch nicht unbedingt weiterempfehlen. Nur dann, wenn man sich etwas mit der Geschichte auseinander setzen will.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 3/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783499206856

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 64 Seiten

    Verlag: ROWOHLT Taschenbuch

    Erscheinungsdatum: 03.05.1993

     

     

     

  11. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 3 (ISBN: 9783898135665)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 3

     (18)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    Dieser Teil reicht auch nicht so wirklich an Teil 1 ran, weil auch diesmal viele wirklich spezialisierte Dinge dabei sind, die mir als Süddeutsche teilweise nicht nachvollziebar sind, die aber immer noch sehr unterhaltsam vorgetragen werden. Mittlerweile kennt man aber Herr Sicks Freundeskreis und freut sich immer wieder über Neuigkeiten von ihnen zu hören. Währen Der Autor in Teil 2 noch nicht mit seiner französischen Freundin zusammen war, scheint er in Teil 3 bereits mit ihr zusammen zu wohnen. Meine Lieblingsepisode ist die letzte mit dem Buchhändler, der alle Höflichkeitsfloskeln seiner Kunden wörtlich nimmt, einfach wunderbar.
  12. Cover des Buches Speak you English? (ISBN: 9783499168574)
    Gunther Bischoff

    Speak you English?

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1 (ISBN: 9783462301106)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1

     (1.860)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

     Zum Inhalt:


    Die erfolgreiche Spiegel-Online-Kolumne Zwiebelfisch - als Buch über eine Million verkaufte Exemplare! Die oder das Nutella – diese Frage hat schon viele Gemüter am Frühstückstisch bewegt. Der, die, das – wieso, weshalb, warum? Ob Nutella nun weiblich oder sächlich ist, ist sicherlich keine Frage auf Leben und Tod, aber eine Antwort hätten wir schon gern. Wir? Ja, wir hilflos Verlorenen im Labyrinth der deutschen Sprache. Wir, die wir unsere liebe Not mit der deutschen Sprache haben. Und leichter, verständlicher oder zumindest nachvollziehbarer ist es nach der Rechtschreibreform auch nicht geworden. In seinen hinreißend komischen und immer klugen Kolumnen bringt Bastian Sick Licht ins Dunkel der deutschen Sprachregelungen und sortiert den Sprachmüll. Ist der inflationären Verwendung von Bindestrichen noch Einhalt zu gebieten, angesichts von Spar-Plänen und Quoten-Druck?Versinken wir sprachlich gesehen nicht längst im Hagel der Apostrophe, wenn Känguru’s plötzlich in den Weiten Australien’s leben? Derlei Unsinn scheint nicht mehr aufhaltbar, wenn es nicht dieses Buch gäbe. Darauf zwei Espressis!

     

    Cover:

    Das Cover ist nicht sehr spektakulär und würde mich jetzt so auch nicht unbedingt ansprechen. Wir sehen hier eine Art Ortsschild, auf dem der Titel des Buches prangert und noch ein bisschen Landschaftsgrün und das war es dann auch schon. Ehrlich gesagt, so gar nicht mein Fall. Aber gut, bei dem Inhalt ist es auch recht schwer ein passendes Cover zu finden.

     

    Eigener Eindruck:

    Deutsche Sprache, schwere Sprache. Nicht nur „Nichtdeutsche“, welche die deutsche Sprache lernen wollen, haben mit der Grammatik zu kämpfen, auch der Deutsche selbst neigt immer wieder dazu in den tiefen des Grammatikdschungel den einen oder anderen Fehler zu machen. Da gibt es banale Themen wie die Mehrzahl vom Kaktus – nein, das ist nicht die „Kacktusse“ – aber es gibt auch schwere Themen wie richtiges Ausschreiben von Worten, das Einfügen von diversen Satzzeichen und, und, und. Damit hat sich der Autor dieses Büchleins in regelmäßigen Kolumnen im „Spiegel-Online-Magazin“ ausgelebt und somit dem Leser auch vor Augen geführt, wie doof man eigentlich ist. Denn sind wir mal ehrlich, es gibt wohl kaum jemanden, der die deutsche Sprache zu hundert Prozent fehlerfrei beherrscht. Somit hat das Buch also einen sehr lehrhaften Charakter und sollte eigentlich stark in den Himmel gehoben werden. Aber das kann ich nicht. Als kurze Kolumne in einer Zeitschrift mag das alles noch recht verdaulich und witzig gewesen sein, aber wenn man das alles auf einem Haufen in einem Buch präsentiert bekommt, dann fällt vor allem eins auf. Sehr viel trockene Theorie – zwar sehr gut recherchiert – aber so bösartig verpackt, dass man eigentlich im Strahl kotzen möchte. Die hochnäsige und herabblickende Art des Autors ist irgendwann einfach nicht mehr lustig. Sie nervt einfach nur und vermittelt mir als Leser das Bild, dass eben alle Menschen doof sind, nur eben der gottgleiche Autor nicht. Schade eigentlich. Durch den ganzen trockenen Stoff und die heranlassende Art, war ich öfter gewillt, das Buch einfach in die Ecke zu pfeffern. Wirklich schade drum, weil es ein so wichtiges Thema ist.

     

    Fazit:

    Kann man mal gelesen haben, aber man sollte von vornherein wissen, dass diese Thematik hier sehr trocken und langweilig ist und auch der Humor des Autors teilweise sehr fragwürdig ist.

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    • Herausgeber : KiWi-Taschenbuch; 29. Edition (19. August 2004) 
    • Sprache : Deutsch 
    • Taschenbuch : 240 Seiten 
    • ISBN-10 : 3462034480 
    • ISBN-13 : 978-3462034486 
    • Abmessungen : 12.5 x 1.38 x 19 cm 

     

  14. Cover des Buches Ein Tag im Alten Rom (ISBN: 9783442156382)
    Alberto Angela

    Ein Tag im Alten Rom

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer

    Das ist mal ein völlig anderer Blick auf die Geschichte! Unterhaltsam erzählt Alberto Angela etwas über das normale Altagsleben im antiken Rom. Abseits der großen, geschichtlich bedeutsamen Ereignisse taucht der Leser in den Alltag der römischen Bürger des Jahres 115 nach Christus ein. Man ist dabei, wenn der Dominus (Herr) eines reichen Hauses erwacht, geht über den morgendlichen Viehmarkt, besucht Menschen in einfachen Mietskasernen und beobachtet religiöse Zeremonien. Genau so, wie das ein Bürger der damaligen Zeit erlebt hätte. Dabei hat der Autor durchaus gut recherchiert, immer wieder fließen Kommentare zum Zeitgeschehen und Erklärungen ein. Super gemacht, sehr unterhaltsam geschrieben und flüssig zu lesen. Bestimmt hätte sogar ein Geschichtsmuffel Freude daran. Empfehlenswert!

  15. Cover des Buches Der Duden in 12 Bänden. Das Standardwerk zur deutschen Sprache / Die Grammatik (ISBN: 9783411040476)
  16. Cover des Buches Stilfibel (ISBN: 9783423343589)
    Ludwig Reiners

    Stilfibel

     (8)
    Aktuelle Rezension von: janett_marposnel
    Für jeden, der sich mit der Deutschen Sprache beschäftigt, ist diese Fibel ein "MUSS". Man sollte sich "durchwurschteln", auch wenn es manchmal ziemlich trocken zugeht, man ab und zu aufstöhnt und die Augen verdreht, so dient dieses Buch hinterher ab und zu auch als Nachschlagewerk oder man quält andere mit den Aufgaben aus diesem Buch.
  17. Cover des Buches Advanced Grammar in Use / Edition with Answers (ISBN: 9783125341340)
  18. Cover des Buches Langenscheidt Grammatiktafeln Russisch (ISBN: 9783468362903)
  19. Cover des Buches Eine Reise nach Neapel (ISBN: 9783791314419)
    Reinhard Raffalt

    Eine Reise nach Neapel

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Wie gut ist Ihr Deutsch? (ISBN: 9783462043655)
    Bastian Sick

    Wie gut ist Ihr Deutsch?

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Themistokeles
    Inhalt: Das Buch teilt sich in drei Abschnitte. Im ersten dieser Abschnitte ist der Test abgebildet, in dem Fragen zur Rechtschreibung, zur Zeichensetzung, zur neuen deutschen Rechtschreibung, zu Fremdwörtern, der Mehrzahlbildung und noch fünf weiteren Themengebieten im Bereich des Schreibens gestellt werden. Zu jedem der zehn getesteten Bereiche werden einem zwanzig Fragen gestellt, die beantwortet werden müssen. Der zweite Abschnitt enthält die Lösungen zu allen Aufgaben und neben diesen auch noch ausführliche Erklärungen warum die Dinge sind, wie sie sind oder auch warum andere Antworten falsch sind. Zu guter letzt gibt es die Auswertung des Tests bei der man Noten wie in der Schule und eine Erläuterung zu seinen Fähigkeiten erhält. Meinung: Die einzelnen Fragen zu den Themenbereichen schwanken eindeutig zwischen realtiv einfachen Fragen und so gut wie unlösbaren Fragen. Teilweise liegt das daran, dass die Frage an sich wirklich schwer ist, in anderen Fälle wirklich daran, dass es manchmal Dinge sind, die gefragt werden, bei denen man nie drüber nachgedacht hat oder von denen man in seinem Leben noch nichts gehört hat. Was mir auf jeden Fall gefallen hat, war, dass diese Fragen alle so unterschiedlich waren von ihrem Schwierigkeitsgrad und einem einiges abverlangt haben, man sich aber auch freuen konnte, wenn man mal einer richitg hatte. Ich selbst hatte ehrlich meine größten Probleme bei den Sprichwörtern und den aus dem Englischen übernommenen Wörtern, denn bei ersteren kannte ich vieler der verwendeten Sprichwörter gar nicht, was dann natürlich nicht unbedingt gut als Grundlage ist. Bei den zweiten habe ich einfach sehr dazu geneigt sie auch weiterhin englisch zu behandeln, was keine gute Idee ist, wenn man deutsch Konjugieren soll, auch wenn ich zugeben muss, das sie mir original Englisch immer noch besser gefallen, als eingedeutscht. Zudem haben mir die Antworten auf die Fragen richtig gut gefallen, ebenso, wie die Fragestellungen an sich, denn die waren auf eine sehr angenehme, manchmal lustige und oft mit Wortspielerein versetzte Art formuliert, was der ganzen Sachen noch ein bisschen mehr Pep gegeben hat. Außerdem kann man durch die Antworten noch einiges lernen, besonders in den Fällen, wo man selbst einfach intuitiv richtig lag, aber gar nicht weiß, warum die Dinge sind, wie sie sind, denn das wir richtig gut erläutert. Besonders beeindruckend fand ich letztendlich, wie falsch man manchmal bei Sachen liegt, bei denen man davon überzeugt ist, dass sie auf eine bestimmte Art und Weise geschireben weren, denn als ich mein letztendliches Endergebnis gesehn habe und dann auch noch in welchen Fällen ich nicht so gut abgeschlossen hatte, war ich schon sehr überrascht. In Bereichen wo ich zunächst geglaubt hab, dass das alles soweit schon ganz ok ist, da hatte ich dann ziemlich viele kleinere Fehler und in anderen Bereichen, wie der Zeichnsetzung, bei der man mich in der Schule zu tiefst verwirrt hat, da ich ein Kind der Rechtschreibreform bin und zwar zu der Zeit als beides noch galt und die neue deutsche Rechtschreibung nicht ausgereift war, grade genau das lernen sollte, war ich dagegen ziemlich gut. Der Test kann einen also auch noch ganz schön überraschen, was mir erhlkich gut gefallen hat. Auch die Aufteilung der Punkte zu den Ergebnisse und die Texte dazu finde ich ziemlich passig, auch wenn man sich erhlich erst erschreckt, wie viel man doch so falsch machen kann, ist die Bewertung dazu hingegen noch ziemlich human. Alles in allem ist es also ein Buch, bei dem man noch so einiges lernen kann, insbesondere auch seine eigen Fehler schnell findet, die sich über lange Jahre und das Anwenden der Sprache fast schon eingebrannt haben und bei denen man nie wusste, dass sie eigentlich falsch sind.
  21. Cover des Buches Eats, Shoots & Leaves (ISBN: 1592402038)
    Lynne Truss

    Eats, Shoots & Leaves

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Sommerregen
    In ihrem Buch "Eats, Shoots & Leaves- The Zero Tolerance Approach to Punctuation" thematisiert Lynne Truss die fatalen Folgen, falscher Zeichensetzung in der englischen Sprache.
    Nach dem Klappentext, der eine Szene beschreibt, in der ein Pandabär aufgrund eines Zeichenfehlers in einem Wörterbuch, in ein Lokal geht, isst, umher schießt und geht (richtig wäre die Zeichensetzung Eats Shoots & Leaves gewesen- dann hätte er einfach Sprossen und Blätter gegessen,) dachte ich, das ganze Buch wäre eine Aneinanderreihung von kleinen Geschichten, oder lustigen Sätzen.
    Dem war leider nicht so..
    Immer wieder werden die grundlegendsten Zeichensetzungsregeln in der englischen Sprache erklärt, die ich auch schon beherrsche, weswegen diese Stellen (die auch immer über mehrere Seiten gehen- und eigentlich 75% des Buches ausmachen) sich ewig in die Länge zogen und mich nicht wirklich packen konnten..
    Besonders oft werden Komma und Apostroph in den Vordergrund gerückt und Lynne Truss beschreibt Fehler, die sie in ihrem Umfeld wahrgenommen zu haben scheint.
    Ich kann mir aber wirklich nicht vorstellen, dass man in England solche Fehler findet:
    "It need'nt be a pane (on a van advertising discount glass)
    Ladie's hairdresser
    Mens coat's
    (...)
    Freds' restaurant
    (...)
    XMA'S TREES" (S. 52)
    Und so zitiert sie sogar aus einem Brief, den sie als 14jährige von einer Brieffreundin erhalten hat.
    Die Schrift sei schon alleine so groß gewesen wie die eines Kleinkindes, die Brieffreundin hätte auf rosafarbenem Papier geschrieben und die i-Punkte wären Blasen anstatt Punkten gewesen. Und dieses Mädchen soll Fehler in diesem Brief eingebaut haben, was die Autorin des Buches so -verärgerte?- (schließlich wird das Mädchen unter anderem als trottelig bezeichnet und ihr wird ein Handicap unterstellt), dass sie eine "besondere" Antwort schrieb...
    Sie habe einen Füller benutzt und auf grünem Papier geantwortet, ob sie einen Samt-Smoking für einen Anlass, an den sie sich heute nicht mehr erinnern könne, anziehen könnte, und sie habe an manchen Stellen sogar Französisch benutzt. (S. 104)
    Spätestens nach dieser Stelle war mir die Autorin unsympathsich und das Buch kaum noch zu retten..

    Ich hatte online gelesen, dass Lynne Truss mit diesem Werk die Schönheit der Zeichensetzung und ihre Bedeutung für uns herausstellt.
    Naja..

    Die Vielseitige Verwendung der Zeichen wird aber, das muss ich zugeben, behandelt:
    " :-(     Now it's sad!
      ;-)      It looks like it's winking!
      :-r     It looks like it's sticking its tongue out!
    (...) " (S. 193, f.)
    Faszinierend...


    Alles in allem bin ich von diesem Buch wirklich enttäuscht und kann es absolut nicht weiterempfehlen.
  22. Cover des Buches Langenscheidt Kurzgrammatik Russisch (ISBN: 9783468352911)
  23. Cover des Buches Lateinische Grammatik (ISBN: 9783766156273)
    Hans Rubenbauer

    Lateinische Grammatik

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Lesebienchen
    Die umfassendste und beste lateinische Grammatik. Absolut empfehlenswert.
  24. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 2 (ISBN: 9783462301113)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 2

     (331)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Deutsche Sprache, schwere Sprache!

     

    Zum Inhalt:

    Wenn alle Fälle davonschwimmen … Die zweite Folge des Sensationserfolges

    Noch nie sorgte ein Buch über den richtigen Umgang mit der deutschen Sprache für ein solches Aufsehen und begeisterte Hunderttausende von Lesern. Bastian Sick ist heute Deutschlands bekanntester Sprachpfleger, und sein zweites Buch wird schon sehnlichst erwartet.

     Mit seinem ersten Buch gelang Bastian Sick ein kleines Wunder. Plötzlich lasen viele Menschen über Interpunktion, den korrekten Plural oder guten Stil im Deutschen. Gleichzeitig gewannen sie neues Vertrauen in das eigene Sprachgefühl. Doch längst sind nicht alle Fragen beantwortet und alle Probleme gelöst. Und schaut man genau hin, ist nicht nur der Dativ dem Genitiv sein Tod, sondern es verschwinden noch mehr Fälle – »an den Ufern des Rhein und auch beim US-Präsident«. Natürlich möchte man die Dinge auch nicht schwarzmalen. Halt, heißt es nicht schwarzmalen? Manches lässt einen verzweifeln und manchmal bleibt es ein Zweifelsfall der deutschen Sprache. Bastian Sick geht vielen dieser kleinen und großen Sprachvergehen nach und macht sich so seine Gedanken über das gefühlte Komma, den traurigen Konjunktiv und den geschundenen Imperativ. Und vor allem beantwortet er in diesem Band viele Fragen seiner Leser. Mit großem Deutsch-Test!

     

    Cover:

    Das Cover ist nicht sonderlich spektakulär. Es zeigt ein Türschild, wie man es aus Hotels kennt, welches man hinaushängen kann, um nicht gestört zu werden. Auf jenem Schild ist der Titel des Buches zu lesen und das war es dann auch schon. Irgendwie ist das meiner Meinung nach nicht ansprechend.

     

    Eigener Eindruck:

    Auch im zweiten Buch rund um die Rechtschreibferkeleien des deutschen Alltags, bekommen wir von der „Zwiebelfisch-Kolumne“ des Spiegel Magazins in Zusammenarbeit mit dem Autor Bastian Sick wieder jede Menge Tücken des Alltags präsentiert. Das ist durchaus informativ und belehrend und man kann die eine oder andere Verbesserung für sich mitnehmen, aber leider ist auch dieses Buch wieder so von oben herab geschrieben, dass der Humor den Bastian Sick hier vermitteln will nach hinten losgeht und alles eher so wirkt, als würde sich der Autor lustig machen. Das kommt in der Masse natürlich weniger gut und dadurch ließ sich das Buch für mich auch recht schleppend lesen – davon abgesehen empfehle ich, dieses Buch sowieso häppchenweise zu genießen, denn irgendwann hat man einfach genug Input. So weit so gut. Bis auf die neuen Themen die hier behandelt werden und einen Test gibt es kaum Unterschiede oder Neuerungen. Wer also das erste Buch mochte, wird auch dieses hier mögen. Wer es nicht mochte, der wird auch dieses hier nicht mögen. So einfach ist das.

     

    Fazit:

    Auch der zweite Band ist sehr informativ, jedoch sehr trocken von der Thematik her und sicherlich nicht Jedermanns Geschmack. Außerdem ist die Art des Autors noch immer sehr von oben herab.

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783462301113

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: E-Buch Text

    Umfang: 270 Seiten

    Verlag: E-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch

    Erscheinungsdatum: 21.09.2009

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