Bücher mit dem Tag "grammatik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "grammatik" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1 (ISBN: 9783462301106)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1

    (1.864)
    Aktuelle Rezension von: SM1

    "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" entstand aus den Kolumnen von Bastian Sick, welche hier zu einem Buch zusammengefasst wurden. Der Autor befasst sich auf unterhaltsame und humorvolle Art und Weise mit der Deutschen Sprache und ihren Besonderheiten. Dabei klärt er über häufig gemachte Fehler auf. Die unterschiedlichen Themen werden meist in kleine Geschichten verpackt und mit einfachen Beispielen nachvollziehbar und verständlich erklärt.

    Jedem, der sich für Feinheiten der Sprache interessiert, bietet die gesamte Reihe gute Unterhaltung.

  2. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 3 (ISBN: 9783462301120)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 3

    (198)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Auch im dritten Band der Reihe werden einem anhand vieler Beispiele erneut auf lustige Weise einige Tücken der deutschen Rechtschreibung und Grammatik präsentiert...

    Meine Meinung:

    Zur Buchreihe allgemein: Ich hätte vorher nicht gedacht, dass mich Bücher über Rechtschreibung und Grammatik begeistern können. Auch in diesem Band werden einem wieder eine ganze Menge kurioser und lustiger Fehler präsentiert. Vieles bringt einem zum Lächeln oder lässt einem ungläubig den Kopf schütteln. An der einen oder anderen Stelle fühlt man sich aber ehrlicherweise auch ein wenig ertappt und denkt sich: „Da muss ich wirklich aufpassen, dass mir das nicht auch mal passiert!“. Es ist toll wie in diesem Buch das Wissenswerte mit dem Lustigen verbunden wird.

    Man erfährt auch dieses Mal Interessantes und Lustiges über die Eigenarten bestimmter Dialekte. So wird beispielsweise im Ruhrgebiet zuweilen die Präposition „auf“ anstelle der Präposition „nach“ verwendet („Ich fahre AUF Polen“ statt „Ich fahre NACH Polen“). Im Rheinischen hat das Wort „tun“ fast schon die Funktion eines Universalverbs und wird anstelle von „kaufen“, „spendieren“, „servieren“, „einpacken“ und „zapfen“ verwendet. In Österreich wird der Schokokuss als „Schwedenbombe“ bezeichnet und in der Schweiz ist es gängig „parkieren“ für „parken“ und „grillieren“ für „grillen“ zu verwenden. Außerdem gibt es eine fast endlos erscheinende Menge an regional unterschiedlichen Bezeichnungen für die Kartoffel. Ein weiteres sehr lustiges Beispiel für regionale Besonderheiten in der gesprochenen Sprache ist Folgendes: 

    Die Verben „stehen“, „liegen“ und „sitzen“ drücken keine Bewegung aus, daher werden sie standardsprachlich mit „haben“ konjugiert: Ich habe gesessen, ich habe gelegen, ich habe gestanden. In Süddeutschland und in Österreich sagt man dennoch „Ich bin gesessen“, „Ich bin gestanden“ und „Ich bin gestanden“. […] Im Süden gilt offenbar auch der Stillstand als Bewegung. […] Ich find’s charmant, wie fast alles, was aus dem Süden kommt. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass natürlich die Süddeutschen und die Österreicher „stehen“ und „sitzen“ in Verbindung mit „haben“ kennen – und zwar im übertragenen Sinne: Erst hat er gestanden (= ein Geständnis abgelegt), dann hat er gegessen (= er war im Gefängnis). (S. 222/223)

    Außerdem werden wieder einige sehr weitverbreitete Fehler aufgezeigt. So sieht man es z. B. tatsächlich immer wieder, dass Namen von Straßen, Gebäuden und Institutionen, die aus mehreren Teilen zusammengesetzt werden, fälschlicherweise nicht vollständig mit Bindestrichen durchgekoppelt werden („Willy Brand Platz“ statt „Willy-Brand-Platz“).

    Sehr erheiternd ist zudem das Kapitel mit den Zitaten von berühmten Fußballspielern und Fußballtrainern. Es passiert eben sehr schnell, dass man sich verspricht oder eine Redewendung verwechselt. Hier ein paar Beispiele: 

    „Nein, da ist ja inzwischen Schnee über die Sache gewachsen.“ (Andreas Herzog) (S. 82)
    „Wir sind eine gut intrigierte Truppe.“ (Lothar Matthäus) (S. 82)
    „Jede Seite hat zwei Medaillen.“ (Mario Basler) (S. 85)

    Außerdem wird über einige lustige Fehler berichtet, die sich in Zeitungsartikel eingeschlichen haben:

    Einmal stolperte ich auch über das Wort „ErfolgsCOUCH“. Das war allerdings nicht in einem Ikea-Katalog, sondern in einem Bericht über den erfolgreichen Coach der Schweizer Nationalmannschaft. (S. 185)
    Als in der Gemeinde Gilching im November 2005 ein sogenannter Friedenspfahl aufgestellt wurde, meldete die Lokalausgabe der „Süddeutschen Zeitung“: „2,20 Meter hoher Basilisk in Gilching eingeweiht“. Ein Basilisk ist (wie jeder „Harry Potter“-Leser weiß) ein mythisches Schlangenwesen. Vielleicht hatte die Redakteurin am Vorabend einfach zu viel Basilikum gegessen, und womöglich hatte sie noch nie einen „Asterix“-Comic gelesen – jedenfalls kam sie nicht auf das Wort Obelix – pardon: Obelisk. (S. 187)

    Warum habe ich diesem Band trotzdem einen Bewertungsstern weniger gegeben als Band 1? Das liegt zum einen daran, dass es die eine oder andere kleine inhaltliche Wiederholung gibt. Außerdem ist das Buch kürzer als die Vorgängerbände (eigentlich ist es schon auf Seite 191 zu Ende und enthält zudem viele Tabellen, danach kommen dann ein Quiz und das Zwiebelfisch-Abc). Hinzu kommt, dass es aus meiner Sicht eine Menge Rechtschreibfehler und Grammatikfehler gibt, die weitaus schwerwiegender und störender sind als die in diesem Band aufgeführten. So finde ich es z. B. nicht empörend, wenn im Zug folgende Durchsage gemacht wird: „Der Zug endet hier!“ Natürlich muss es eigentlich heißen: „Die ZugFAHRT endet hier!“ Das ausführlich zu kritisieren ist mir dann aber doch etwas zu kleinkariert. Da gibt es viel schwerwiegendere Fehler. Außerdem finde ich nicht, dass man bei fehlerhaften mündlichen Äußerungen immer genauso streng sein muss wie bei Fehlern in der Schriftsprache. Außerdem ist mir beispielsweise folgendes Verständnisproblem im Zusammenhang mit mehrfacher Verneinung etwas zu übertrieben dargestellt: 

    Bei irgendeiner Gelegenheit frage ich meinen Freund Henry: „Du hast nicht zufällig 50 Cent klein?“, und er erwidert: „Ja!“ Erwartungsvoll blicke ich ihn an, aber Henry zuckt nur mit den Schultern. „Also, was ist denn jetzt“, frage ich, „hast du nun 50 Cent oder nicht?“ – „Ich habe keine 50 Cent“, erwidert Henry gelassen. „Und wieso sagst du dann erst Ja?“, schnaube ich entrüstet. „Du hast mich gefragt, ob ich NICHT zufällig 50 Cent klein habe.“ (S. 58)

    Fazit:

    Band 1 und 2 haben mir insgesamt noch ein bisschen besser gefallen als der vorliegende Band. Es handelt sich aber trotzdem um ein unterhaltsames und interessantes Buch, das ich gerne gelesen habe.

  3. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2 (ISBN: 9783462301113)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2

    (338)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Bastian Sick hat erneut eine Menge lustiger Beispiele zusammengetragen, die einem die Tücken der deutschen Rechtschreibung und Grammatik zeigen…

    Unsere Sprache hat bekanntermaßen kein in Beton gegossenes, unveränderliches Fundament. Vielmehr gleicht sie einem Sumpf, einem Treibsand oder einem mit Tiefen und Untiefen gesegneten See, der von einer Eisschicht bedeckt ist, die wir „Standarddeutsch“ nennen. (S. 153)

    Meine Meinung:

    Diese Buchreihe hat mich richtig positiv überrascht. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass mich Bücher über Rechtschreibung und Grammatik begeistern können. Auch in diesem Band werden einem wieder eine ganze Menge kurioser und lustiger Fehler präsentiert. Vieles bringt einem zum Lächeln oder lässt einem ungläubig den Kopf schütteln. An der einen oder anderen Stelle fühlt man sich aber ehrlicherweise auch ein wenig ertappt und denkt sich: „Da muss ich wirklich aufpassen, dass mir das nicht auch mal passiert!“. Es ist toll wie in diesem Buch das Wissenswerte mit dem Lustigen verbunden wird.

    Mit einem Augenzwinkern werden auch in diesem Buch wieder viele lustiger Fehler präsentiert. Besonders unterhaltsam finde ich u. a. das Kapitel zum Thema Redewendungen. Es ist amüsant wie schnell es passieren kann, dass aus zwei verschiedenen Redewendungen eine einzige gemacht wird (z. B. „den schwarzen Peter an die Wand malen“). Außerdem wird aufgezeigt, dass diesbezüglich auch beim Übersetzen ins Deutsche Vorsicht geboten ist, denn wörtlich übersetzte Redewendungen können für Verwirrung sorgen (z. B. „we created a monster“ = wir haben die Kontrolle verloren).

    Viele der in dem Buch aufgezeigten Fehler sind wirklich weitverbreitet und sind mir selbst schon des Öfteren im Alltag begegnet. So habe ich mich schon mehrmals gewundert, wenn jemanden in einem Fernsehinterview sagen hörte „ich erinnere…“ statt „ich erinnere mich daran, dass…“ und auch falsch gesetzte Apostrophen sind mir nicht nur einmal untergekommen. 

    Neben typischen Fehlern wird einem diesmal auch die Herkunft einiger Begriffe erklärt und das ist sehr interessant. So erfährt man was z. B. was ein „Alb“ ist und wie er dem „Albtraum“ seinen Namen gegeben hat und auf welche Weise das Würfelspiel „Puff“ einst dem gleichnamigen Etablissement zu seinem Namen verholfen hat. Auch die Erklärung weshalb Deutschland anders als andere Länder gleich zwei Namen für den sechsten Tag der Woche hat (Samstag bzw. Sonnabend) ist richtig interessant. Bei diesem Thema (= verschiedene Bezeichnungen für bestimmte Dinge) hat es mich zudem überrascht, dass es aufgrund der vielen verschiedenen Dialekte in unserem Land eine schier endlos erscheinende Menge an Begriffen gibt um das zu benennen was vom Apfel übrig bleibt.

    Besonders in Erinnerung geblieben ist mir auch das Kapitel über deutsche Wörter, die ins Ausland exportiert wurden. Es ist erstaunlich wie viele deutsche Wörter (und welche!) es geschafft haben sich in anderen Sprachen zu etablieren. So gibt es z. B. im Französischen das „waldsterben“, im Ukrainischen das „feijerwerk“ und im Dänischen das Adjektiv „salonfaehig“ und das sind nur ein paar von den vielen Beispielen, die der Autor zusammengetragen hat. Es wird zudem erklärt, dass diese „Exportwörter“ zum Teil auch Rückschlüsse auf die Wahrnehmung der deutschen Kultur im Ausland zulassen.

    Wir haben der Welt „sauerkraut“, „gemuetlichkeit“ und „fahrvergnuegen“ geschenkt, von uns haben die anderen den „walzer“, das „lied“ und den „rucksack“. Und wir waren die Ersten, die sich laut und besorgt über das Waldsterben Gedanken machten, sodass „le waldsterben“ im Französischen zum Inbegriff für deutsche Öko-Hysterie wurde. (S. 228)

    Warum vergebe ich nur 4 Sterne und nicht 5 wie bei Band 1? Das liegt daran, dass es die eine oder andere kleine inhaltliche Wiederholung gibt. Außerdem sind das Konzept und der Aufbau gleich wie in Band 1, sodass der Überraschungseffekt nicht mehr so groß ist wie beim Lesen des ersten Buches. Davon abgesehen kann dieser zweite Band aber fast vollständig mit dem ersten Band mithalten.

    Fazit:

    Es handelt sich um eine richtig tolle Kombination aus Lustigem und Wissenswertem. Wer den ersten Band mochte, wird auch an diesem seine Freude haben.

  4. Cover des Buches Englische Grammatik (ISBN: 9783730603178)
    Birgit Kasimirski

    Englische Grammatik

    (60)
    Aktuelle Rezension von: eight_butterflies

    Nachdem mein Schulenglisch nun schon eine Weile her ist, suchte und fand ich eine gelungene Auffrischung in diesem Buch. Vor der großen Hürde stehend, all die komplexe Grammatik so nebenbei wiedererlernen zu müssen, konnte dieses Kompendium mich Stück für Stück begleiten. Wie ist das gelungen?

    Der Aufbau des Buches ermöglicht zunächst einen Überblick zu erhalten und setzt dann sukzessive weiter fort, von den Zeiten bis zu „Damit wird es komplett“. So konnte ich mich gut an die Zeitformen wagen, die mir ein Greuel waren. Nachdem ich die verstanden hatte, war ich offen für conditional, gerund, adverbs und Co. 

    Die Struktur der Texte ist sehr lernwirksam gewählt. Wichtiges ist mit Ausrufezeichen oder farblich hervorgehoben. Die Seiten sind nicht überfrachtet, auch wenn es Fakt um Fakt weitergeht.

    Die Wortwahl ist allgemein verständlich, führt zu Aha-Momenten. Das wird bspw. auch erreicht, indem alles auf Deutsch erklärt und auch bezeichnet wird. 

    Zwischendrin wird Raum für Notizen gelassen. Die Übungen sind gut zu lösen und schließen an die Erklärungen an.

    Weil das Buch mit mehr als 200 Seiten eine Herausforderung ist, habe ich es mir über mehrere Wochen in Stückchen eingeteilt und mir meinen eigenen Wiederholungskurs aufgebaut. Ich fühle mich sicherer und bin bereit, jetzt mehr zu sprechen. Die Aufgabe muss ich mir nun selbst geben, Anlässe und Gelegenheiten schaffen. Es kann losgehen.

  5. Cover des Buches Fehlerfrei Englisch. Das Übungsbuch zum Verlernen typischer Fehler (ISBN: 9783866472617)
  6. Cover des Buches Langenscheidt Sprachführer Italienisch für Reisende - Limitierte Sonderausgabe (ISBN: 9783125142077)
  7. Cover des Buches Theoretische Informatik - ganz praktisch (De Gruyter Studium) (ISBN: 9783110412079)
  8. Cover des Buches Alles außer fern (ISBN: 9783709934821)
    Ksenia Konrad

    Alles außer fern

    (36)
    Aktuelle Rezension von: buecherhaii

    Mir hat bei diesem Buch das Cover irgendwie gar nicht zugesagt, eher der Klappentext - dieser war, wie ich fand, sehr überzeugend gewesen.


    Das Buch ist eine Art Autobiografie, zumindest finde ich das so und gleicht eher einem Sachbuch als einem Roman. Der Schreibstil ist leider so gar nicht meins und das Buch wurde dadurch für mich eher ein krampf, das lesen hat sich sehr rausgezögert und war nicht ganz so entspannt wie erhofft.


    Das Ende vom Buch fand ich übrigens auch sehr geradlinig. Mir hat das gewisse etwas gefehlt, als ob das Buch noch nicht ganz zu Ende war und man einfach keine Lust mehr hatte. Das Buch war halt leider so gar nicht meins, was echt schade ist da ich mir einfach viel mehr durch den Klappentext vorgestellt habe.


    Das Buch empfehle ich nicht direkt weiter, da es - glaube ich - nicht jeden gefallen könnte. Ich zumindest fand auch die Charaktere nicht so berauschend. ..

  9. Cover des Buches VONG (ISBN: 9783548377735)
    H1

    VONG

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Oh man wo fang ich an .

    Hier mal die Beschreibung

    Produktbeschreibungen
    H1 had 1 kleins Buch geschribem. Mit dem will er uns dem VONG sprache 1 klein wemig näher bringem so vong interesse her. Beim lesem vong dem Buch kann man dem Seele baumeln lassem - umd alle regelm der Deutschem Sprache sprengem ...

    Plötzlich kursiert im Netz VONG - der Hype um ein ganz neues Deutsch jenseits aller bekannter Rechtschreib- und Grammatikregeln und mit ganz eigener Logik. Man kann sogar Bücher damit machen. Deswegen präsentiert der bekannteste VONG-Protagonist H1 in diesem Band das VONG-Wörterbuch, das Tagebuch von H1, VONG-Sprüche für alle Gelegenheiten - und jede Menge Bonus-Material.

    Ich wollte das es mir gefällt ....ich habe mir echt mühe gegeben , aber ich und dieses Buch sollte einfach nicht sein

    Nach paar seiten ging es mir auf die nerven .
    Ich kann nicht mal genau sagen was ....

    Es hat einfach nicht gepasst . Vielleicht bin ich dafür zu uncool....

    Leider nur 2 Sternchen
  10. Cover des Buches In der Sprache liegt die Kraft (ISBN: 9783451033919)
    Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf

    In der Sprache liegt die Kraft

    (4)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    In dem Buch von Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf geht es darum, das was jemand wirklich sagen möchte, auch tatsächlich zu sagen. 

    In vielen unserer verwendeten Wörter klingt beispielsweise ganz unterbewusst Negatives mit. Wir beeinflussen damit uns, und das der Zuhörer. 

    Nach dem Lesen des Buches ist mir wirklich ein Licht aufgegangen. Ich habe mich in vielen beschriebenen Formulierungen wiedergefunden. Die Autorin liefert direkt Alternativen mit, die man stattdessen besser sagen könnte. 

    Die Übungen fand ich relativ überflüssig. Ich habe das Buch in einem durchgelesen, ohne 4 Wochen Pause für die Übungen zu machen. Ich fragte mich, ob es dann die entsprechende Wirkung haben wird aber ja, bereits an einem Abend fiel mir bei einer Sprecherin im Fernsehen eine unglückliche Formulierung auf, ohne dass ich in dem Moment über den Inhalt des Buches nachgedacht habe. Es bleibt also im Hinterkopf, ich denke es fruchtet bereits. 


    Es gibt einen Stern abzug, da mir die Inhalte an manchen Stellen zu esoterisch sind. Ansonsten sollte jedoch jeder das Buch lesen, der sich künftig gewählt und klar ausdrücken möchte. 

  11. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 6 (ISBN: 9783462048032)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 6

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Dima_Lubimov

    Als Nichmuttersprachler und Deutschlerner bin ich ständig auf der Suche nach zusätzlichen Materialien, von denen ich etwas lernen könnte und das möglichst auf eine unterhaltsame Art und Weise. Deswegen bin ich noch vor einigen Jahren auf „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ aufmerksam geworden. Die ersten Folgen sind schon lange Bestandteil meiner Bibliothek und nun kam das sechste Buch dazu.

    Die meisten Beiträge erinnerten mich an die aus den ersten Folgen, aber es kam auch relativ viel Neues und für mich Interessantes dazu. Zum Beispiel der Text über jiddische Wörter im Deutschen – das fand ich sehr spannend! Schön ist vor allem die Tabelle mit den Wörtern und den Erläuterungen zu ihrem Ursprung (S. 139-143). Hilfreich für mich als Lernenden war die Tabelle „Beugung hinter Mengenwörtern“  (S. 189-190) – da zweifle ich immer wieder – kommt ein -n am Ende oder doch nicht. Nicht weniger interessant war der Text über Gerundivum im Deutschen (S. 201-203). Wenn man das Buch liest, erkennt man sehr schnell, dass solche Strukturen auch für viele Muttersprachler eine Schwierigkeit sind und gerne weggelassen und vergessen werden. Dabei finde ich es erstaunlich, wie viele Deutschlerner sich gerade für solche komplizierten Sachen interessieren. Strukturen, die die Sprache präziser und ausdrucksstärker machen.

    Schöner machen die Sprache auch die Euphemismen (S. 220-222). Der entsprechende Beitrag war für mich lehrreich und zum Teil sehr unterhaltsam – oft musste ich lächeln, wie einfallsreich einige Ausdrücke sind! Herrlich!

    Die Liste mit den Wörtern lautmalerischen Ursprungs (S. 231-232) muss ich mir noch einmal genauer anschauen: Nach vielen Jahren Deutschlernens schaue ich auf diese Wörter und verstehe, dass ich so gut wie nichts verstehe :-)  Nicht zuletzt waren für mich Wendungen biblischen Ursprungs interessant (S. 237-241). Eine sehr bildhafte Sprache und sehr viele weise Ausdrücke!

    Was mir an diesem Buch gefällt, sind die Verweise zu ähnlichen Artikeln in den anderen Folgen. So kann man sich in die Themen vertiefen und noch mehr Spaß am Lesen haben.

    Mit einem Satz: Ein tolles Buch für alle, die Deutsch lieben, diese Sprache erhalten wollen und die es gerne wagen, an eigener Sprache weiterzuarbeiten.

  12. Cover des Buches Die Grammatik der Rennpferde (ISBN: 9783423253963)
    Angelika Jodl

    Die Grammatik der Rennpferde

    (40)
    Aktuelle Rezension von: GersBea

    Inhalt (Rückentext)


    Eine Lehrerin, die Angst vor dem Leben hat.

    Ein russischer Ex-Jockey, der Pferdeställe ausmistet.

    Zwei, die nichts miteinander gemein haben, entdecken zusammen eine ganz neue Welt.

    Inhalt (Klappentext)


    »Brauche ich Lehrer für Deutsch. Bitte anrufen mir.«

    Sergey, früher Jockey in Russland, jetzt Stallbursche in Oberbayern, will sein neues Leben anpacken und ein Rennpferd kaufen. Dafür braucht er »nur ein paar mehr Wörter«, die sie ihm beibringen soll: Salli Sturm, leidenschaftliche Sprachlehrerin mit hohem Anspruch an ihre Schüler und sich selbst.

    So will sie auch ein Wunder an ihrem neuen Privatschüler Sergey vollbringen. Zwei Leben prallen aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten, zwei Menschen lernen sich kennen, die nicht (mehr) mit der Liebe gerechnet haben.

    Inhalt


    Eine Fünfzigerin, die sich eigentlich nie was getraut hat, lernt Sergey, den ausgewanderten Russen, kennen.

    Eigentlich will sie ihm „ordentliches“ Deutsch beibringen, aber alles kommt anders. Er bringt ihr zu leben bei. Das geschieht so ganz nebenbei. Sie, die sich nie was getraut hat, leiht ihm 20.000 €uro und unterstützt ihn, damit er einen maroden Hof übernehmen kann, wo er Rennpferde züchten will.

    Sie, die immer nur guckt, was die andern von ihr halten, trifft plötzlich unorthodoxe Entscheidungen, für die sie sich insgeheim schämt, weil sie eigentlich gar nicht weiß was er vorhat. Zudem ist sie überzeugt, dass er – mit den Augen ihrer Umwelt – weit unter ihrem Niveau ist.

    Es kommt wie es kommen muss: ganz langsam bahnt sich eine Beziehung an.

    Meine Meinung


    Eine weitere seichte Liebegeschichte, wäre sie nicht mit viel Witz und mancher Situationskomik geschrieben. Dazu kommt, dass die Protagonistin ein inniges Verhältnis zur deutschen Grammatik hat, die bei ihrer Beurteilung von Situationen eine Rolle spielt.

    Fazit


    Für mich war das Buch ein richtiger Lesespaß. Nichts Anspruchsvolles, aber eines dieser Bücher, die man so nebenbei mit viel Vergnügen liest (weil ich zumindest so etwas nicht oft finde).

    Deshalb meine Leseempfehlung „für zwischendurch“ mit fünf Sternen.

  13. Cover des Buches Langenscheidt Englische Grammatik kurz und schmerzlos (ISBN: 9783468349454)
    Sonia Brough

    Langenscheidt Englische Grammatik kurz und schmerzlos

    (5)
    Aktuelle Rezension von: EmmyL

    Dieses Buch soll dabei helfen, Sprechen zu lernen. Stumpfsinniges pauken von Regeln ist im Allgemeinen diesbezüglich nicht sehr hilfreich. Hier sollen lebendige, alltagsnahe Beispiele und witzige Cartoons helfen, mit Spaß unkompliziert zu lernen. Alle Wörter und Wendungen wurden mit der entsprechenden Übersetzung versehen. Zusätzliche Übungen werden kostenlos mit einem entsprechenden Download zur Verfügung gestellt.

    Das Buch unterteilt sich in Kapitel zu den Themen: Artikel, Substantive, Pronomen, Adjektive, Adverbien, Wortstellung, Gegenwart – einfache und –ing-Form, Vergangenheit – einfache und –ing-Form, Einfache Vergangenheit und Present Perfect, Zukunft, Fragen und Verneinung, Passiv, Partizipien, Indirekte Rede, Lassen, Konjunktiv, if-Sätze, Unvollständige Hilfsverben, -ing-Form und to-Infinifiv, Relativsätze, some/any/much/many usw., Präpositionen und Zahlen. In einem ausführlichen Anhang befindet sich eine Tabelle mit den wichtigsten unregelmäßigen Verben. Weiterhin werden unter Terminologie in einer Liste bestimmte Fachbegriffe mit Beispielen erläutert. Jedes Kapitel wird durch eine Übung abgeschlossen, in der die eben erlernten Kenntnisse zur Anwendung gebracht werden können. Die Lösungen befinden sich auf den letzten Seiten des Buches. Alle Kapitel sind übersichtlich gegliedert. Beispiele werden mit blauem Hintergrund hervorgehoben und sind nicht konstruiert, sondern aus dem Leben gegriffen. Die notwendigen Erläuterungen sind witzig, hilfreich und kurz.

    Das Buch nimmt die Angst vor der umfangreichen Grammatik und ist nicht nur für Schüler sehr zu empfehlen.

  14. Cover des Buches English C1 Advanced and C2 Proficiency Smart Vocabulary: Important Words and Phrasal Verbs to Write and Speak like a Well-Educated Native (Complete Edition) ... English Dictionaries) (English Edition) (ISBN: B0BM1RZ7MH)
    Premier English Learning Publishing

    English C1 Advanced and C2 Proficiency Smart Vocabulary: Important Words and Phrasal Verbs to Write and Speak like a Well-Educated Native (Complete Edition) ... English Dictionaries) (English Edition)

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Bellarianna

    Ich habe das Buch English C1 Advanced and C2 Proficiency Smart Vocabulary über mehrere Wochen hinweg genutzt und kann ehrlich sagen, dass es einen spürbaren Unterschied in meinem Sprachgebrauch gemacht hat. Besonders im beruflichen Umfeld fällt mir auf, wie viel souveräner und gebildeter ich mittlerweile auf Englisch klinge. Die Wortwahl ist präziser, nuancierter und hinterlässt einen deutlich professionelleren Eindruck – sowohl in Gesprächen als auch in schriftlicher Kommunikation.


    Was mir besonders gefällt, ist, dass man mit der Zeit beginnt, Wörter und Ausdrücke ganz natürlich in den eigenen Sprachfluss zu integrieren, ohne dass es künstlich oder übertrieben wirkt. Mein schriftlicher Ausdruck hat sich deutlich verbessert; Texte wirken strukturierter, gehaltvoller und stilistisch anspruchsvoller. Ich hätte nicht gedacht, dass mein Englisch sich auf diesem Niveau noch so weiterentwickeln kann, aber dieses Buch hat genau das ermöglicht. Für alle, die bereits ein gutes Englisch haben und sich noch weiter steigern möchten, kann ich es auf jeden Fall empfehlen – es lohnt sich wirklich.

  15. Cover des Buches Grammatik: Alle Regeln leicht verständlich (Basiswissen) (ISBN: B01FV75BJQ)
  16. Cover des Buches Einführung in die portugiesische Sprachwissenschaft (ISBN: 9783823368878)
  17. Cover des Buches Kurze spanische Sprachlehre (ISBN: 9783065311946)
  18. Cover des Buches Che si mangia?: Italienische Rezepte zum Sprachenlernen (Kochen und Backen auf ...) (ISBN: 9783817421626)
    Anna Spiti

    Che si mangia?: Italienische Rezepte zum Sprachenlernen (Kochen und Backen auf ...)

    (3)
    Aktuelle Rezension von: DrAmaya

    Das Konzept dieses Italienisch-Sprachenbuchs ist einfach und genial: Die Autorinnen präsentieren uns nicht nur landestypische Gerichte sondern auch die entsprechenden Vokabeln, um diese zubereiten zu können und ganz nebenbei den Italienisch Wortschatz zu erweitern. Im Anschluss gibt es immer auch ein paar kleine und auch abwechslungsreiche Übungen. Für Spaß und Genuß am Lernen ist also auf ganzer Linie gesorgt. Am Ende des Buches gibt es außerdem noch einen Glossar, dass alle Wörter und deren Übersetzungen enthält.

    Für mich bietet das Buch ein tolles Gesamtpaket: Ich lerne Italienisch in einem sehr gut strukturierten Buch, ich lerne ein paar typische italienische Rezepte, die zudem leicht nachzukochen und auch verdammt lecker sind und gerade die Kombination aus lernen, kochen und essen hilft mir, dass ich die Vokabeln mit etwas Konkretem verbinde und so sehr viel besser behalte. Außerdem gibt es mit dem Buch auch einen Zugang zu den Vokabeln über die phase6-App. Meiner Meinung nach rundum gut durchdacht und toll umgesetzt.

  19. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 5 (ISBN: 9783462044959)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 5

    (22)
    Aktuelle Rezension von: shadow_dragon81
    "Ein Kauz ist eine fusselige Eule...."
    Das ist Biologisch zwar nicht so wirklich korrekt, aber in diesem Buch geht es ja nicht um Biologie, sondern um unsere schöne deutsche Sprache.
    Ich kenne zwar nicht die anderen Bände dieser Reihe, aber ich glaube das macht nichts.

    Wenn der Deutschunterricht in der Schule so amüsant wie dieses Buch gewesen wäre, hätte er mir sehr viel besser gefallen.
    Bastian Sick beschreibt mit viel Wortwitz Besonderheiten der deutschen Sprache. Es ist sehr anschaulich und man hat immer was zum Schmunzeln wenn er z.B.  Wortkreationen der Neuzeit oder regionale Besonderheiten beschreibt. "Von Läuchen, Milchen und Sänden" ist eine Überschrift und "Ist in Deutsch genauso gut wie auf Deutsch?". Schon diese Überschriften machen neugierig und hören sich lustig an.

    Fazit:

    Deutsche Sprache, schwere Sprache! Aber es geht auch lustig.
    Ich fand es sehr informativ und kurzweilig.

    Wer einen Rechtschreibfehler findet, bitte im Stile von Bastian Sick beschreiben und korrigieren... ;-)
  20. Cover des Buches Deutsche Syntax (ISBN: 9783823368342)
  21. Cover des Buches Happy Aua 2 (ISBN: 9783462040289)
    Bastian Sick

    Happy Aua 2

    (109)
    Aktuelle Rezension von: Katis-Buecherwelt
    Klappentext: Alles Negatiefe wird positief! Wer die Welt verstehen will, muss sie lesen, heißt es. Doch das ist nur die halbe Wahrheit, denn vor dem Lesen kommt das Schreiben. Und Bastian Sick entdeckt dort immer wieder eine faszinierende und schillernde Welt. Ob es sich dabei um das Paradie’s handelt oder eine Expedition ins Herz der sprachlichen Finsternis, darf der Leser entscheiden. Nach dem großen Erfolg von Happy Aua, dem bizarrsten Deutschlesebuch der Welt, hat Bastian Sick erneut die lustigsten und kuriosesten Fundstücke aus den zahlreichen Einsendungen seiner Leserinnen und Leser ausgewählt und kommentiert. Er lädt ein zu einem Spaziergang durch den deutschen Schilderwald. Wandern Sie mit ihm durch die Niederungen der Speisekarten und über die Hochebenen der Bedienungsanleitungen bis hinein in die entlegensten Winkel der Internetportale und Boulevardmagazine. Messen Sie sich mit anderen Deutschkennern im Kommasaufen oder holen Sie Gold im Diskurswerfen! Ein Muss für alle, die nach den sensationellen Kolumnenbänden Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod und dem Vorgängerband Happy Aua einfach nicht genug kriegen können von der wunderbaren Welt der Sprache. Und für alle anderen auch. Zum Buch: Das Cover wirkt sehr erfrischend und sommerlich und lässt einen auf ein frisches und humorvolles Buch hoffen. Im Buch sind zahlreiche Abbildungen von den Einsendungen und eine Erklärung von Bastian Sick. Erster Satz: „Liebe Leserinnen und Leser, im Laufe der vergangenen Monate, habe ich Wäschekörbe voller Post bekommen.“ Meine Meinung: Dieses Buch hat mir sehr viel Spaß bereitet. Witzige Bilder von schrägen Schildern, oder witzige Rechtsschreibfehler mit fatalen Folgen und immer sehr humorvoll kommentiert von Bastian Sick. Eine sehr gelungene Sammlung, die man sich angesehen haben muss. Fazit: Ein witziger Irrgarten der deutschen Sprache, dargestellt in zahlreichen Bildern und humorvollen Kommentaren des Autors.
  22. Cover des Buches tiptoi® Mein Wörter-Bilderbuch Unterwegs (ISBN: 9783473554119)
    Yvonne Follert

    tiptoi® Mein Wörter-Bilderbuch Unterwegs

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Spielerisch den Wortschatz erweitern



    Kinder sind viel unterwegs.

    Überall erleben sie dabei aufregendes und neues. So auch die Kinder in diesem Buch aus der Tiptoi Reihe. Dabei steht das Buch für sich und ist auch ohne Stift eine wirkliche Bereicherung in den Kinderzimmern.

    Mit Stift allerdings wird das Buch audio- und interaktiv.

     
    Henry ist mein seiner Mutter mit dem Fahrrad in der Stadt unterwegs. Sie haben beim Bäcker eingekauft. Nun sitzt Henry hinten auf seinem Kindersitz und hält sein Bretzel fest in der Hand. Gerade als sie losfahren wollen kommt Henrys Freundin Sarah mit ihrem Vater angeradelt. Sarah sitzt nicht wie Henry im Kindersitz sondern in einem Fahrradanhänger. Ein Hund spielt mit der Wasser Fontaine eines Springbrunnens. Vor dem Schaufenster eines Geschäftes sitzt ein Elefant und pustet Seifenblasen.
    *
    Auf der nächsten Doppelseite sitzt Sarah in ihrem kleinen Baggerauto und schaut gemeinsam mit ihrem Vater den Baufahrzeugen auf der nahe gelegenen Baustelle zu.
    Auch hier gibt es viel zu entdecken und zu bestaunen.
    *
    Wieder eine Seite Weiter wird es noch spannender. Henry und seine Mutter machen einen Ausflug. Als sie am Ufer eines Sees Kaffee trinken fahren viele Boote an ihnen vorbei. Große und kleine. Sogar eine Autofähre und ein Schwanentretboot sind dabei.  Am Himmel entdeckt Henry einen Zeppelin.
    Was die Kinder wohl noch alles selbst entdecken?
    *
    Als nächstes begleiten wir Sarah und ihre Familie auf einen Ausflug auf die Blumenwiese.
    Auch hier gibt es viel zu entdecken denn nicht nur Sarah ist an diesem schönen Tag unterwegs.
    *
    Besonders spannend wird es als Henry und seine Mutter mit dem Zug verreisen.
    Henry hat einen Platz am Fenster und sogar ein Tisch zum Malen ist da. Er darf der Schaffnerin sogar die Tickets zeigen.
    Was Henry auf der Fahrt alles erlebt das sehen und hören wir mit und in diesem Buch.
    *
    Auf der letzten Doppelseite spielen Henry und Sarah mit anderen Kindern auf dem Spielplatz.
    Ein toller Spielplatz sogar eine Wasserstraße gibt es hier.
    Und was spielen Sarah und Henry?
    Ich verrate es hier noch nicht.
    *

    Nimmt man den Stift zu Hand erschießt sich den Kindern eine interaktive Welt, die spielerisch ihren Wortschatz erweitert.
    Dabei lernen sie neue Wörter aus dem Alltagsleben kennen genauso wie einige besondere Worte wie z.B. der Zeppelin, den nicht jedes Kind jemals zu Gesicht bekommen wird. Dabei werden kleine Sätze formuliert, die erste grammatische Verbindungen/ Strukturen erkennen lassen, die durch einfache Übungen sehr spielerisch eingeführt und geübt werden.
    Mit Spielen und Lieder wird so der Wortschatz  / die neuen Wörter / Begriffe/ gefestigt.
    Die Bilder selbst sind sehr detailreich und realistisch, so dass die Kinder bereits gemachte eigene Erfahrungen schnell mit denen im Buch verbinden können.
    Dabei besteht immer die Möglichkeit mit den Kindern bei der Bildbetrachtung ins Gespräch zu kommen und sie Sätze und kleine Geschichten formulieren zu lassen.
    Sprechanreize und Anlässe liefern nicht nur die Bilder sondern auch das was auf dem Stift an Informationen vermittelt wird kann ergänzt und hinterfragt werden.
    *
    Wieder einmal haben wir hier ein wunderbares Tiptoi Buch.
    Dieses Mal für die Kleinsten Entdecker ab etwa 2,5 Jahren.
    Mit intensiver Begleitung auch schon früher!
  23. Cover des Buches Kaputte Wörter? (ISBN: 9783411756902)
    Matthias Heine

    Kaputte Wörter?

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Mira123

    Ich arbeite mit Sprache in ihren verschiedensten Formen. Einerseits natürlich als Leserin und Bloggerin, andererseits als Autorin, wenn ich an meinen Kurzgeschichten oder meinem Romanprojekt schreibe, als Studentin und als Korrekturleserin. Gerade in letzterer Rolle muss ich mit Fingerspitzengefühl vorgehen und manchmal auch schwere Entscheidungen treffen. Und deswegen halte ich es für wichtig, mich regelmäßig mit Büchern wie diesem fortzubilden, um gerade bei diesen schweren Entscheidungen eine treffen zu können, die ich gut begründen kann.

    In "Kaputte Wörter" werden 80 Wörter analysiert, die auf irgendeine Art problematisch sind. Bei manchen müssen wir meiner Meinung nach gar nicht über deren Problematik diskutieren. Niemand sollte das N-Wort oder das Z-Wort je in den Mund nehmen, außer man ist Teil der jeweiligen Gruppe und nutzt diese Worte zur Selbstbezeichnung. Über andere Worte in diesem Buch wird aktuell gerne diskutiert: Schwarzfahrer zum Beispiel, oder Weihnachtsmarkt oder auch die Sprachpolizei, die scheinbar allen Menschen den Mund verbietet und das Gendern vorschreibt, wenn einem meiner Onkel glauben darf. Wieder andere Wörter hätte man meiner Meinung nach nicht in diesem Buch behandeln müssen. Worte wie "Milch" oder "Völkerball" wirkten auf mich wie Platzfüller, die es nicht gebraucht hätte, damit ein abgerundetes Sachbuch entsteht.

    An diesem Buch mag ich die Tatsache, dass es über weite Teile ein schönes Nachschlagewerk ist. Wir erfahren hier, wie sich das Wort entwickelt und welchen Wortstamm es hat. Der Autor erklärt, seit wann die Worte in Gebrauch sind und in welchen Kontexten sie wie verwendet werden. Außerdem wird erklärt, was denn eigentlich kritisiert wird, wenn über das jeweilige Wort diskutiert wird. Natürlich kann in einem Nachschlagewerk nicht in die Tiefe gegangen werden, aber ich glaube, dass das auch nicht unbedingt notwendig ist. Die Erklärungen bieten meiner Meinung nach einen guten Ausgangspunkt für eigene Recherchen.

    Gestört hat mich, dass der Autor es leider nicht geschafft hat, den objektiven Stil, den ich in einem Sachbuch erwarten würde, aufrecht zu erhalten. Der Autor kommentiert leider jedes der Worte mit seiner eigenen Einschätzung. Das hätte man gut machen können, wenn die Bewertung aufgrund der Punkte geschehen wäre, die zuvor beschrieben wurden. Hier geschah das aber leider anhand der persönlichen Vorlieben und Erfahrungen des Autoren. Der dabei verwendete Ton war meiner Meinung nach unpassend: Teils wirkt der Stil herablassend, teils fast schon spöttisch. Bei anderen ist die Einschätzung dafür nichtssagend, was bei mir die Frage aufwarf, warum der Autor diese Einschätzungen überhaupt für notwendig gehalten hat. Mich hat leider keiner der Kommentare weitergebracht. Irgendwann hab ich die einfach übersprungen.

    Kritisieren muss ich außerdem, dass nicht an jeder Stelle ordentlich mit Quellen gearbeitet wurde. Klar, das ist vielleicht Geschmackssache, aber meiner Meinung nach haben eigene Erfahrungen in einem Sachtext nichts zu suchen. Sie können eventuell als illustrierendes Beispiel auftauchen, aber sie sind keine gute Quelle. Zwar gab es hier Gott sei Dank über große Teile des Texts Quellen, die zitiert wurden und die dann am Ende des Buchs aufgelistet wurden, aber an manchen Stellen bezieht sich der Autor leider doch auf seine persönliche Erfahrung. Das halte ich für nicht angemessen, gerade bei einem so sensiblen Thema, wie es hier behandelt wird.

    Mein Fazit? Ich habe die Lektüre mit großen Erwartungen begonnen. Leider war dieses Sachbuch für mich aber eine Enttäuschung.

  24. Cover des Buches Grammatik: Eine Einführung (German Edition) (ISBN: 9783476026125)

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks