Bücher mit dem Tag "granatapfel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "granatapfel" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Biss zur Mitternachtssonne (ISBN: 9783551584465)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mitternachtssonne

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Midl

    Ein wunderschöner Schreibstil, cooles Cover, ein echt dicker Wälzer und wer damals schon Twilight-Fan war, kommt hier finde ich voll auf seine Kosten, da man sich gleich wieder in die Zeit damals zurückversetzt fühlt. Toll!

  2. Cover des Buches Soja-Steak an Vollmondwasser (ISBN: 9783830334415)
    Markus Barth

    Soja-Steak an Vollmondwasser

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Markus Barth war mir bereits durch seine beiden Vorgängerbücher „Das Genitiv ist dem Streber sein Sex“ und „Mettwurst ist kein Smoothie“, bekannt. Zudem konnten wir ihn auch schon live im Dortmunder Spiegelzelt vor ein paar Jahren erleben. Und da ich den Comedian bereits kannte, wusste ich auch gleich, dass ich es bei „Soja- Steak an Vollmondwasser“, keinesfalls mit einem wissenschaftlichen Lebensmittelratgeber zu tun bekommen würde. Denn Markus Barth ist vor allem ein guter Beobachter der lieben Mitmenschen, der mit viel trockenem Humor ans Schreiben seiner Texte geht und sich gnadenlos über menschliche Marotten lustig macht. Diesmal halt über unseren Umgang mit sogenanntem Trendfood.

    Herausgekommen ist eine witzige Anthologie, verschieden langer Texte; manchmal reicht es sogar nur für ein kurzes Gedicht oder eine knappe Anmerkung. Die verschiedenen Lebensmittel, die Markus Barth hier näher vorstellt, sind zum Teil bebildert; besonders wenn es um recht exotische oder einfach nur idiotisch anmutende Lebensmittel geht. Mein absoluter Favorit unter den abfotografierten Bildern war das farblose Vollkorn-Croissant, das aussah, wie ein archäologisches Artefakt, das wohl einst Obelix höchstpersönlich verlor, während er Hinkelsteine transportierte.

    Aber auch der dazugehörige Text hat mir einige Grinser und Lacher beim Lesen beschert. Genauso wie übrigens meine Favoriten über „Grünkohl“, „Chia-Samen“, „Wasser“, „Matcha-Tee“, „Vegetarische Wurst“, „Schoko-Pudding“, „Schoko-Reiswaffeln“, “Surimi“, “Marsriegel“, „Schwarzwuzeln“, „Drachenfrucht“ und „Koriander“. Und dabei hatte das Büchlein sogar einen Härtest zu überstehen. Es war mein Begleiter im Wartezimmer beim Zahnarzt, wo einem sonst bekanntlich schnell das Lachen vergeht und somit die perfekte Wahl.

    Die Botschaft des Büchleins ist es,  nicht immer alles in Bezug auf angeblich gesunde oder hippe Lebensmittel so bierernst zu sehen und gleich eine Wissenschaft daraus zu machen. Aber angesichts einiger negativer Bewertungen scheint meine Vermutung, dass der Verzehr von Trendfood, das manch einer sich lediglich hineinzwängt, um mitreden zu können, vielen aufs Gemüt und die Laune schlägt und humorlos macht. Eine gruselige Vorstellung! Aber müsste ich solch einen Mini-Hinkelstein, der sich vollmundig Croissant nennt, essen, wäre es mit meiner guten Laune wohl auch schnell vorbei… ;-)

    Einen Miniabzug gibt es aber trotzdem. Und zwar, weil ich fand, dass Markus Barth sich bei manchen Kapiteln ruhig ein wenig länger hätte fassen können.

  3. Cover des Buches Granatapfeljahre (ISBN: 9783442740840)
    Sue Monk Kidd

    Granatapfeljahre

     (10)
    Aktuelle Rezension von: itsjudies

    Der Roman handelt von einer Suche nach dem Sinn des Lebens. Und führt Mutter (Sue) und Tochter (Ann) auf mehrere inspirierende Reisen an ihre persönlichen Sehnsuchtsorte. 

    Ein wirklich ehrlicher Roman zweier Frauen, die sich selbst auf Reisen neu kennenlernen und eine enge Mutter-Tocherbeziehung zueinander haben

  4. Cover des Buches Wir und all die Farben (ISBN: 9783942790406)
    Michelle Schrenk

    Wir und all die Farben

     (55)
    Aktuelle Rezension von: leseHuhn

    Wir und All die Farben

    Michelle Schrenk

    e-book

    Canim Verlag erschienen 2019

    Kurzinfo

    Lina Seidel und Jakob Wolf könnten unterschiedlicher nicht sein.
    Während Lina endlich die Chance bekommt ihren beruflichen Traum zu leben, scheint Jakob sich für nichts außer sich selbst zu interessieren.
    Doch was zwischen den beiden als Hassliebe beginnt, ändert sich schnell, als sie gezwungenermaßen Zeit miteinander verbringen müssen. Lina blickt hinter seine Fassade und stellt fest, dass auch Jakob große Träume hatte, die inzwischen allerdings verblasst sind, genau wie seine Graffitis.
    Als Lina den traurigen Grund dafür erfährt, setzt sie alles daran,  ihm begreiflich zu machen, dass die Farben des Lebens auch noch in der Dunkelheit existieren … 

    Meine Meinung

    Die Romane von Michelle Schrenk, lassen sich immer wunderbar lesen. Ihr Schreibstil ist angenehm und flüssig, und ihre Geschichten gehen mitunter sehr unter die Haut. Sämtliche Emotionen finden Platz darin.

    Auch dieser Roman spielt wieder in Nürnberg. Und als Leser freut man sich schon auf ein Wiedersehen mit der Stadt, weil ihre örtlichen Beschreibungen sehr genau  sind.

    Jakob Wolf, am Anfang eher ein unsympathischer Protagonist. Aber bei eingehender Betrachtung, doch ein ganz netter Kerl. Leider beschäftigt ihn im Moment sein eigenes Leben viel mehr, als das er für Lina und ihre Gefühle Zeit und Platz hat. 

    Michelle Schrenk, hat die beiden unterschiedlichen Charaktere mit vielen Emotionen bestückt und wunderbar zusammen gefügt. Man durfte mithoffen und bangen, ob die beiden einen gemeinsamen Weg einschlagen.

    Ich habe den Roman förmlich aufgesaugt und konnte auch das Handeln der Protagonisten sehr gut nachempfinden. Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Sie waren nicht zu aufdringlich aber immer gut sichtbar.

    Für diese emotionale Story vergebe ich sehr gerne 5⭐⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung.




  5. Cover des Buches Das Granatapfelbuch (ISBN: 9783458194446)
    Bernd Brunner

    Das Granatapfelbuch

     (1)
    Aktuelle Rezension von: buchstabensammlerin
    Rund ums Buch:
    Titel: Das Granatapfelbuch
    Autor: Bernd Brunner
    Seiten: 101
    Verlag: Insel-Bücherei
    Buch: Gebunden
    Erschienen: 12.03.2018
    ISBN: 978-3-458-19444-6
    Preis: 14,00 €

    Cover/Titel:
    Die immer so wunderbar gestalteten Bücher der Insel Bücherei machen schon beim Ansehen Lust auf den Inhalt. Bei diesem Buch sind die Granatäpfel in ihrer einzigartigen Form farbschön abgebildet, sowohl geschlossen, als auch aufgeschnitten, sodass man die Kerne sehen kann. Ein sehr gelungener Einband!

    Inhalt:
    In diesem Buch erfährt der Leser wirklich alles über den Granatapfel. Über die Mythologie, Erscheinung in der Literatur und Kunst, Wachstum, Verarbeitung, Zukunft dieser einzigartigen Frucht.

    Meine Meinung:
    Da ich den Granatapfel vor über 25 Jahren durch einen längeren Spanienaufenthalt kennen und lieben lernen durfte, ist er aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Umso erfreuter war ich, als ich dieses Buch der Insel Bücherei als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekam und ich dadurch mein Wissen über diese einzigartige Frucht vertiefen konnte und dadurch meine Begeisterung für den Granatapfel nur noch mehr gewachsen ist.
    Bernd Brunner geht in aller Ausführlichkeit den Spuren des Granatapfels nach. Dass der Granatapfel zu den ältesten kultiviertesten Obstarten gehört und erstmalig Erwähnung bereits in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts vor Christus fand, war mir komplett neu. Es ist dafür umso erstaunlicher, dass er so lange gebraucht hat, um in der deutschen Lebensmittelwelt Einzug zu halten und sich großer Beliebtheit, die er heute erfährt und vor allem in der moderneren Küche zu finden ist.
    Spannend zu erfahren, dass es viele verschiedene Sorten gibt, die Bäume bis zu 15 Meter in die Höhe reichen und das heutige Hauptanbaugebiet Indien ist und die Kultur schaut auf lange Tradition des Granatapfelanbaus in Afghanistan zurück, die heute wächst und in diesem vom Krieg zerbeutelten Land ein neues wirtschaftliches Potenzial birgt.
    Und es ist ja nicht nur die Frucht, die leider nicht immer ganz einfach zu verarbeiten ist bzw. verarbeitungsbereit gemacht werden muss, es uns angetan hat, sondern ihr Saft in seiner roten Pracht ist ein Genuss und reich an Vitaminen und Mineralstoffen und der hohe Anteil von Antioxidantien macht den Granatapfel zu einem Obst mit therapeutischer Wirkung. Interessant: nur etwas mehr als die Hälfte der Frucht, die essbar ist – ja, harte Schale, viele Kerne! Es ranken sich auch viele Geschichten um die Anzahl der Kerne, im Schnitt sind es 613, was man statistisch belegen konnte.
    Und dass auch hier wieder die Chinesen Büsche züchten, die kirschgroße Granatäpfel hervorbringen, bleibt beim Einzug der Frucht in unseren Alltag nicht mehr aus.

    Fazit:
    So hat mir dieses Buch wieder einmal gezeigt, dass der Granatapfel ein Wunderkind der Obstlandschaft ist und mehr zu bieten hat, als nur als Kerne über einem Salat.
    Ich bevorzuge sie übrigens in frisch gepresstem Orangensaft, was die perfekte morgendliche Erfrischungsbombe mit positiver Wirkung auf den Organismus ist! 



  6. Cover des Buches Café Mandelplatz (ISBN: 9783981899603)
    Christina Brudereck

    Café Mandelplatz

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive
    "Cafe Mandelplatz" von Christina Brudereck
    erzählt die Geschichte von einem jüdischen Cafe in Johannesburg, Südafrika. Die Eigentümerin und Seele dieses besonderen Ortes ist Miriam Mandelbaum, genannt Mima. Sie serviert an diesem besonderen Ort erfrischende Ingwerschorle, koscheren Wein, Bagels und Menüs voller Fantasie
    Und sie hütet ein gefährliches Geheimnis.
    Während alle um sie herum wegschauen, wird Mima immer tiefer in den Widerstand gegen das Apartheidregime hineingezogen. Bis irgendwann das Leben ihrer eigenen Familie auf dem Spiel steht.
    Der Bogen der Geschichte beginnt 1959 und endet 2009.

    Mir war Mima sofort sympathisch, Tochter jüdischer Emigranten aus Deutschland weis sie um Ausgrenzung und Flucht und kann nicht ignorieren wie viele andere, wie die schwarze Bevölkerung von der Regierung behandelt wird. Sie engagiert sich und hält es geheim, vor ihrem Mann, vor ihrer Gemeinde und ihren Angestellten. Trotz aller Repressalien bleibt sie ihrer Überzeugung treu zu einem hohen Preis.
    Parallel wird die Geschichte ihrer Enkelin Ester erzählt, die als sogenannter "Mischling" nach New York auswandert und dort ihren Platz sucht. Auch sie eröffnet ein Cafe nach dem Vorbild ihrer Großmutter.
    Mima bleibt den Grundsätzen ihres Glaubens treu und vor allem auch sich selbst. Sie lebt ihre Werte und das ist in ihrer Ehe eine wirkliche Herausforderung.
    Das Verhältnis zu ihrer Tochter Berit gestaltet sich schwierig, denn sie lehnt das politische Engagement der Mutter ab und lebt lieber ihr Leben für sich mit ihrem Partner, der Sohn der schwarzen Köchin. Ein Skandal zu dieser Zeit.
    Wir erleben das politische Wirken Nelson Mandelas mit, die Gründung des ANC, sein Gefängnisaufenthalt und schließlich die Freilassung und den damit verbundenen politischen Umbruch.

    Christina Brudereck versteht es meisterhaft, den Leser mit nach Afrika zu nehmen, mit in den jüdischen Glauben und wie wichtig es ist nicht wegzuschauen, sondern sich zu engagieren.

    Das Cover finde ich hervorragend ausgewählt, Farbe, Genuß, auch Melancholie ist zu entdecken.
    Das Buch wechselt immer von der Zeit Mimas in Johannesburg und nach New York zu Ester. Von daher bleibt es unvermindert spannend und berührend.

    Die Gerichte werden so lecker beschrieben, dass man die ganze Zeit in Gedanken am Essen ist, oder auch in Wirklichkeit;)

    Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen und ich kann nur die Empfehlung aussprechen.....lesen:)

  7. Cover des Buches Granatapfel, Sumach und Zitrusduft (ISBN: 9783038005704)
    Silvena Rowe

    Granatapfel, Sumach und Zitrusduft

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Mina - Das Irrlicht
    DAS ist mein derzeitiges absolutes Lieblingsbuch! Einfach ein Traum von 1001 Nacht kann man sagen. Liebevoll aufbereitet, schöne Anekdoten, leckere Rezepte, einfach nachzumachen. Jeder, der die orientalische Küche liebt, wird darin fündig werden!
  8. Cover des Buches Im Schatten des Granatapfelbaums (ISBN: 9783641234843)
    Tariq Ali

    Im Schatten des Granatapfelbaums

     (32)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Der Frieden in Granada ist zu Ende. Wir schreiben das Jahr 1499 und die Welt steht Kopf.

     

    Die Wände des maurischen Königreichs bröckeln. Religiöser Fanatismus, Macht und Geldgier regieren mit. Der spanische König Ferdinand und seine Königin Isabella schaffen es, mit Hilfe der kirchlichen Inquisition ihre Macht ausreichend zu demonstrieren.

     

    Für die muslimische Bevölkerung bedeutet diese Machtübernahme Flucht, Verlust von Heimat und der Aufgabe der eigenen Identität.

     

    Umar steht also vor einer Wahl, die eigentlich keine ist. Als aufgeklärter Moslem muss er und seine Familie um sein Gut bangen.

     

    Tariq Ali erzählt durch die einzelnen Familienmitglieder dieses traurige Kapitel unserer Geschichte. Was Ausgrenzung, Fanatismus und Vertreibung aus Menschen macht, sehen wir Tag für Tag.

     

    Als Leser dürfen wie einen tiefen Einblick in diese Zeit miterleben. Atemberaubende Kunst, Bildung und ein Miteinander treffen auf Machtgier einiger weniger Menschen. Untermauert wird dies mit fadenscheinigen religiösen Weltanschauungen.

     

    Tariq Ali fasziniert mit seiner Erzählweise. Er blickt tief mit den Augen der einzelnen Familienmitgliedern Umars auf sein Granada im Jahr 1499.

     

    Die Vergangenheit wird immer wieder in unserer Geschichte zur Zukunft. Lehrreiche Stücke unserer Zeitgeschichte machen uns dennoch zu keinen besseren Menschen.

     

    Mutig tritt Tariq Ali auch gegen Vorbehalte diverser religiöser Gruppen ein. Religion scheint schon immer eine Auslegungssache zu sein.

     

    Bewaffnet mit schonungsloser Offenheit zeigt Tariq Ali, dass Koran und Bibel sich in ihrer Erzählung gar nicht so uneinig sind und dass man sich als Mensch und Gläubiger, egal welcher Weltreligion immer für das Gute im Menschen und für den gesunden Menschenverstand entscheiden sollten.

     

    Das Buch habe ich vor sehr langer Zeit gelesen. Die nächsten Romane von Tariq Ali „Die steinerne Frau“ und „Das Buch Saladin“ stehen leider noch immer in meinem SUB-Regal.

     

    Ich bin gespannt, wie tief wir hier in Religion und Geschichte hineinblicken und staunen dürfen.

  9. Cover des Buches Giftmorde 3 (ISBN: 9783946734086)
    Andreas M. Sturm

    Giftmorde 3

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Als meine Mutter starb, sah ich zu. Tatenlos. Ich sah einfach zu. Ein tiefer Blick in ihre sterbenden Augen. Vom Tod der eigenen Mutter hatte ich mir mehr erwartet. Große Gefühle. Verlust. Trauer. Bedauern. Nichts. Sie war einfach tot. Und gefiel mir so viel besser.«

     

    Andreas M. Sturm hat wieder Geschichten gesammelt. Er und elf weitere Autoren haben insgesamt dreizehn Mörder und Mörderinnen bei ihren ausgesprochen giftigen Problemlösungen begleitet. Diese sind wieder höchst kurzweilig zu lesen und bieten sowohl vom Stil her als auch thematisch ordentliche Abwechslung.

     

    Da kann man einen Kopfgeldjäger bei der Arbeit beobachten oder verfolgen, wie ein schlimmer Nachbarschaftsstreit eskaliert. Zu den Protagonisten bzw. Opfern zählen unter anderem eine rachsüchtige Ehefrau, ein verhinderter Vater, ein Mittelalterfan, eine Serienmörderin oder ein Experte in Sachen Whiskey. Und wie passt ein Biologieprojekt mit Hamstern in ein Giftmordszenario? Am besten nachlesen und überraschen lassen!

     

    Giftmorde haben als Gemeinsamkeit, dass sie meist gut geplant sind. Die jeweiligen Vorgehensweisen zeichnen sich jedoch durch ein hohes Maß an Kreativität aus. Und immer mal wieder kommt es vor, dass nicht alles wie geplant verläuft, manchmal überrascht ein Ende, gelegentlich erschreckt es sogar. Gar nicht verlassen kann man sich darauf, dass immer das Gute siegt, viele der Handlungen entwickeln sich nicht vorhersehbar. Da wird es auch schon mal schwarz und böse und man staunt als Leser, wie entscheidend doch eine Kleinigkeit sein kann.

     

    Wie immer bei Anthologien habe ich jede Geschichte einzeln bewertet. Für vier Geschichten konnte ich 5 Sterne vergeben, für weitere vier lautete meine Wertung 4 Sterne. 3 Sterne vergab ich für erneut vier Geschichten und lediglich eine konnte mich nicht erreichen und erhielt eine 2-Sterne-Wertung. Das ergibt einen Schnitt von 3,8 und somit gute 4 Sterne.

     

    Fazit: Auch diese Sammlung giftiger Morde hat mich wieder gut unterhalten. Kreativ, schwarz, abwechslungsreich – gerne mehr davon!

  10. Cover des Buches Heilende Nahrungsmittel (ISBN: 9783641262754)
    James Duke

    Heilende Nahrungsmittel

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Petra44
    Wer kleine Wehwehchen weg kurieren möchte, ist mit diesem Nachschlagewerk auf der richtigen Seite. Jeder hat sich sicher schon einmal die Frage gestellt, wieviel Chemie wir mit Medikamenten zu uns nehmen wenn wir einmal Bauch- , Kopf- oder ein anderes Wehweh haben. In diesem Buch werden natürliche Mittel zur Heilung auf gezeigt. Sehr gut für Menschen, die nein zur Chemie sagen.
  11. Cover des Buches High Carb Vegan (ISBN: 9783800103119)
    Anton Teichmann

    High Carb Vegan

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Sommerregen
    Mit ihrem neuen Buch „High Carb Vegan“ möchten die Autoren Julia Lechner und Anton Teichmann dem Leser die fettarme und kohlenhydratreiche vegane Küche näher bringen. Darüber hinaus soll auch der Verzicht auf Indurstriezucker und Gluten zu einer gesünderen und ausgewogenen Ernährung beitragen.
    Zuerst erhält der Leser daher Informationen zur „Energiedichte und Nährstoffdichte von Lebensmitteln“, die auch in einer Tabelle gezeigt wird. Hierbei lässt sich festhalten, dass die Energiedichte gleich den kcal/g zu setzen ist. Auch zu Proteinen findet sich ein Text, in dem unter anderem erklärt wird, wie viel Eiweiß ein Mensch benötigt. Auch hier zeigt eine sehr übersichtliche Tabelle den Proteingehalt von einigen Lebensmitteln in den Kategorien der Hülsenfrüchte, Früchte, des Pseudo-/Getreides, des Gemüses und der Wildkräuter/Algen.
    Im Anschluss daran wird auf das Thema Fett eingegangen, auf dessen Verzehr man, folgt man den Autoren des Buches, zwar nicht vollkommen verzichten, ihn aber dennoch reduzieren sollte. Auch die Gründe hierfür werden genannt und pflanzliche Fettquellen – als Nüsse, Samen und Fettfrüchte geordnet – mit ihrem Fettanteil in einer Tabelle aufgelistet.
    Als nächstes wird auf den Energiebedarf eingegangen und die „Basics des veganen High-Carb-Lifestyles“ erläutert. Sie lauten: Qualität, Rohkost, Vegan, Bewegung, Energie, Fett und Makronährstoffverteilung.
    Nachdem dann die Grundausstattung vorgestellt wird, beginnt der Rezeptteil des Buches. Gegliedert in die Kapitel „Salate – knackfrisch vegan“, „Hauptgericht – fettfrei anders“, „Fruit Love – fruchtige Rohkost“, „Desserts – süß ohne Fett“, „Torten & Kuchen – keine leeren Kalorien“ und „Smoothies & Shakes – schnelle Energie“ finden sich in ihrem bereits zweiten Buch 70 vegane und glutenfreie Rezepte für den Alltag. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es ein paar zusätzliche Informationen zum Lifestyle High-Carb. Aber auch innerhalb eines Abschnittes befasst sich immer wieder eine Doppelseite mit Fragen rund um diese Ernährungsform. So wird beispielsweise erklärt, wie man seinem Gericht möglichst viel Geschmack verleiht, ohne dabei auf zu viel Fett, Salz oder Geschmacksverstärker zurückgreifen zu müssen.

    Die einzelnen Rezepte sind sehr übersichtlich gestaltet: Auf einer Seite befindet sich ein ansprechendes Farbfoto des Gerichtes, welches einem schon direkt Lust aufs Nachmachen bereitet, meist mit einem Feld „Unser Tipp“. Was mir sehr gefällt ist, dass sich auf jeder dieser Seiten eine Nährwerttabelle befindet. Auch die Zutaten sind sehr schön geordnet, die einzelnen zu befolgenden Schritte gut strukturiert und bündig verfasst. Eine Box mit dem ungefähren insgesamt einzuplanenden (Zeit-) Aufwand fehlt allerdings.
    Mein bisheriger Favorit, da das Gericht äußerst schnell und leicht von der Hand geht und darüber hinaus auch sehr gut schmeckt, ist die „Kubanische Reispfanne“ (S.80). Sehr schön ist auch, dass man die meisten Zutaten für das Rezept immer Zuhause hat.


    Alles in allem finde ich die Gestaltung des Buches mehr als gelungen, die Rezepte sind sehr schön und lassen sich prima in den Alltag einbinden. Ob herzhaft oder süß, schnell oder doch aufwendiger – in diesem Buch wird man fündig. Auch fällt auf, dass zwei Lesebändchen, 80 schöne Farbfotos und ganze 60 Tabellen helfen, den Überblick zu behalten und das richtige Rezept auszuwählen. So gesehen ein rundum gelungenes Buch. Allerdings konnte mich „High Carb als Lifestyle“ nicht so ganz überzeugen. Ich sehe den Vorteil gegenüber zum Beispiel Low Carb nicht. Zwar wird darauf in dem Buch kurz eingegangen, jedoch hat mich diese Erklärung nicht weitergebracht. Dort wird nämlich beschrieben, dass Low Carb eine Diät, High Carb aber ein Lebensstil, der zu einer dauerhaft guten Figur führe, sei. Eigentlich hört man doch beinahe überall, man solle lieber die Kohlenhydrate etwas reduzieren…

    Aufgrund seiner tollen Gestaltung sowie der leckeren und abwechslungsreichen Rezepte ist dieses Buch aber dennoch sehr zu empfehlen.
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