Bücher mit dem Tag "graphic novel"
572 Bücher
- George Orwell
1984
(4.318)Aktuelle Rezension von: buch_leselustHier frage ich mich tatsächlich, warum ich dieses Buch erst jetzt gelesen habe. Es ist erschreckend aktuell, obwohl es 1946 geschrieben wurde !!
Die bedrückende und kontrollierende Gesellschaft wird so realistisch dargestellt, dass es mir zwischendurch auch etwas Angst gemacht hat. Es waren zwischendurch auch so viele gesellschaftliche Idee und auch Logiken beschrieben, die in sich Sinn gemacht haben und das System erklärt haben, dass ich kurz überlegen musste, ob es real ist oder Fiktion. Wow, einfach wow.
Hatte auch wirklich nicht im Kopf, dass es da eine Frau in Buch gibt und werde jetzt auch das Bich Julia 1984 lesen um diese Sicht noch etwas näher zu beleuchten.
Der innere Kampf um die eigenen Gedanken war wirklich beeindruckend geschrieben.
- Anne Frank
Gesamtausgabe
(2.727)Aktuelle Rezension von: AukjeAnne Frank, die aus einer jüdischen Familie stammt, muss während des zweiten Weltkriegs von ihrer Heimat Frankfurt am Main, 1933 mit ihrer Familie nach Amsterdam flüchten. Während dieser Zeit führt sie über zwei Jahre lang ein Tagebuch, das deutlich die Ängste und wünsche einer Jugendlichen zeigt, die in diesen schweren Zeiten aufwächst. Und wenn das nicht schon ausreicht erhält man auch noch einen guten Einblick über eine jüdische Familie, die versucht eine einigermaßen erträgliche Normalität aufrecht zu erhalten während sie versuchen zu überleben, in ständiger Angst vor den Nationalsozialisten.
Da meine 13jährige Nichte sich zurzeit mit der Zeit des zweiten Weltkriegs auseinander setzt, habe ich ihr dieses Buch gegeben und es selber nach vielen Jahren noch mal gelesen. Auch nach all den Jahren als ich es zum ersten Mal gelesen habe, hat es mich wieder sehr bewegt. Nach wie vor halte ich dieses Buch wichtig, damit Jugendliche beginnen sich mit dieser Zeit zu beschäftigen, da es ein autobiografisches Buch einer Jugendlichen ist, die sie nachvollziehen können.
- Jane Austen
Pride and Prejudice
(516)Aktuelle Rezension von: springtimeIch habe das Buch gern gelesen, auch wenn der Erzählstil etwas gewöhnungsbedürftig war. Manchmal kam mir das Ganze vor als würde ich einen zusammenfassenden Bericht lesen und keinen Roman, weil es mir zeitweise an Beschreibungen und Tiefe fehlte.
Der Plot war allerdings überzeugend und es ist eine eher ruhigere Liebesgeschichte, die ohne intensive Emotionen und Tragik auskommt.
Das Buch kann ich allen weiterempfehlen, die nach einer angenehmen Lektüre suchen zum Entspannen und Abschalten. - Morton Rhue
Morton Rhue "Die Welle", Literaturseiten
(2.336)Aktuelle Rezension von: schnegge1998Wenn man an die heutige Zeit in der Schule denkt, wird wohl jeder sagen, dass mehr Disziplin und Respekt den Schülern gut tun würden. Dementsprechend finde ich das Buch sehr beeindruckend, wie schnell sowas aber auch ein anderes Format einnehmen kann. Das buch ist sehr gut geschrieben und kann den ernst der Lage gut rüberbringen. Den Film finde ich jedoch noch besser, deswegen ziehe ich ein Punkt ab.
- Ray Bradbury
Fahrenheit 451
(805)Aktuelle Rezension von: ButtaDieser Klassiker ist beunruhigend und gruselig aktuell. Wieder Mal zeigt sich wie wichtig Informationen sind, dass wissen Macht ist und wie wichtig es ist, Geschichte und Wissen weiter zu geben. Außerdem zeigt es die gewollte und erzwungene Verdummung der breiten Masse. Die Umkehr der Aufgabe der Feuerwehr ist so absurd, und nicht nur dass es Bücher Verbrennung schon gab, es erinnert leider auch gerade daran,dass KI Firmen das tun. Insgesamt fand ich den Schreibstil etwas sperrig, Orwell ließ sich meiner Meinung besser lesen. Dennoch sollte es Pflichtlektüre sein.
- Cassandra Clare
Clare, C: Infernal Devices 1: Clockwork Angel (The Infernal Devices)
(403)Aktuelle Rezension von: Lorena_ChristEpisch, packend, romantisch, emotional mitreissend… die Qualität nimmt bei Cassandra Clare nicht ab, ebensowenig die Innovation und Kreativität der Geschichten.
Eine absolute Leseempfehlung! Ein Muss für Fantasyliebhaber, Romantasyliebhaber, die nicht so auf Spice aus sind, und Urban Fantasyliebhaber.
- Neil Gaiman
Coraline
(441)Aktuelle Rezension von: TintenweltenCoralines Familie ist umgezogen. Während ihre Eltern zu beschäftigt mit der Arbeit sind, begibt sie sich auf Erkundungstour und findet dabei eine zugemauerte Tür. Als wäre das nicht schon merkwürdig genug, ziehen sich dorthin auch noch die Schatten zurück. Coraline geht der Sache auf den Grund und stößt auf eine alptraumhafte Parallelwelt, die ihrer zwar ziemlich ähnlich ist, aber dennoch auf eine unangenehme Art und Weise ganz anders.
🚪
Coraline ist ein starkes und neugieriges Mädchen, das bereit ist für ihre Lieben über ihren Schatten zu springen. Dementsprechend geht es um Ängste und den Mut, diese zu überwinden. Nach dem Umzug lernt Coraline die anderen Bewohner:innen des neuen Zuhauses kennen. Diese sind reichlich seltsam: der Mann mit Schnurrbart berichtet von einem Mäusezirkus, den noch niemand je zu Gesicht bekommen hat. Die beiden pensionierten Schauspielerinnen warnen sie hingegen vor dem Brunnen im Garten. Besonders gefallen hat mir natürlich, dass auch eine Katze eine nicht unwichtige Rolle spielt!
🐈⬛
Vor Jahren habe ich die Buchverfilmung gesehen und fand sie schon ziemlich gruselig für einen (Kinder-)Animationsfilm. Auch diese Neuauflage von Neil Gaimans Kinderbuch-Klassiker steht dieser in nichts nach. Die Illustrationen von Aurélie Neyret unterstreichen die düstere und bedrohliche Atmosphäre.
🍿
Geeignet für Kinder, die gerne schaurige Geschichten mögen, aber auch Erwachsene werden ihre Freude daran haben. Perfekt für die Zeit rund um Halloween.
🎃
- John Hendrix
Die Weltenerschaffer
(12)Aktuelle Rezension von: NadirEin richtig tolles Buch über die Freundschaft zwischen Lewis und Tolkien.
Zwei die sich nicht gesucht aber gefunden haben und enorm von ihrer Freundschaft profitiert haben.
Eine liebevoll gestaldete Graphic Novel die auf jeder Seite die liebe des Autors zu den beiden wiederspiegelt.
Ein muss für alle Tolkien und Lewis Fans und solche dies noch werden wollen.
- Neil Gaiman
Sandman - Der Comic zur Netflix-Serie
(65)Aktuelle Rezension von: PMelittaMDream, der Herrscher des Traumreiches, wird 1916 von Roderick Burgess, der eigentlich Death fangen wollte, in eine Falle gelockt und Jahrzehnte gefangen gehalten. Während dieser Zeit geraten der Schlaf und die Träume außer Kontrolle. Schließlich kann sich Dream befreien und muss sich zunächst auf die Suche nach seinen Insignien machen, um seine Kraft wiederherstellen zu können.
Wahrscheinlich kennen viele die Serie, die auf dieser Comicreihe basiert, und die ich persönlich grandios finde. Als genauso grandios entpuppte sich für mich die Reihe selbst, deren ersten Sammelband ich nun endlich gelesen habe.
Nicht nur die Geschichte selbst gefällt mir, ohne die Zeichnungen wäre sie nur halb so gut, denn diese transportieren das Geschehen in perfekter Weise und wirken auf mich sehr künstlerisch. Erst im Zusammenspiel von Text und Bild wurde ich komplett gefangengenommen. Dass das so sein wird, war mir schnell klar, und schon jetzt freue ich mich auf die weiteren Bände. Übrigens fand ich das auch bei der Serie gut gelungen.
Manche der Szenen sind sehr gruselig, brutal, teilweise schon fast makaber, zum Beispiel diejenigen, die in einem Diner stattfinden, auch der Höllentrip hat es in sich. Besonders gut hat mir die letzte Geschichte, eine Art Epilog, gefallen, in der Dream auf Death trifft, wunderschön und traurig.
Interessant finde ich auch manchen Charakter, den man hier trifft, wie zum Beispiel John Constantine, Lucifer Morningstar oder die Brüder Kain und Abel, wobei Kain immer noch gerne seinen Bruder ermordet.
Ich bin ziemlich geflasht von diesem Band und freue mich auf die weiteren, Bild und Text ergeben für mich eine perfekte Einheit, beeindruckend und bedrückend. - Alice Oseman
Heartstopper Volume One
(275)Aktuelle Rezension von: XGanzkotzxSehr schöne Story über Nick und Charlie. Herzergreifend, erfrischend und tut der Seele gut. Es beschäftigt viele Themen der jetzigen Zeit, handelt um Freundschaften, die entstehen und zerbrechen und Probleme jeder Art. Nachdem ich die Serie schon zum zweiten Mal gesehen habe, musste ich mir den Ursprung anschauen… Toll!
- Neil Gaiman
Das Graveyard-Buch
(275)Aktuelle Rezension von: CocuriRubyIch mag den Stil des Autors, der einen ganz eigenen Ton hat und Atmosphäre erzeugt – dies macht einen Großteil der Fantasy aus – aber das alles ohne eine gewisse Leichtigkeit bis Beiläufigkeit zu verlieren.
Trotz düsteren Figuren und geschichtlichen Elementen, kommt es einen nicht makaber vor, sondern fast schon „natürlich“.
Es gibt schöne Details zu entdecken, vermeintliche Kleinigkeiten, die aber eine große Wirkung haben – wie z.B. Geisterarme, die ein Baby umfassen und so der physischen Welt enttragen wird oder wie Werwölfe (aber auch andere Wesen) dargestellt sind, bekannt und trotzdem anders (Wölfe Gottes/Himmelshunde).
Die Geschichte ich zunächst irgendwie nichts Ganzes. Als wüsste sie nicht, was sie eigentlich sein möchte, aber letztlich ist es schlichtweg genug von allem.
Es hat eine schöne Massage und bildet auch eine tolle Coming-of-Age Geschichzte die mal ganz anders erzählt wurde.
Dabei bietet es die komplett Emotionspalette – es ist ein Abenteuer, Fantasy (gerade auch düsterer), es spricht von Freundschaft, vom Wunsch der Zugehörigkeit, Vorurteilen, von Familie und dass man mit ihnen nicht Blutsverwandt sein muss, von Freude, Hoffnung, Einsamkeit und Trauer.
Es hat aber auch den Mut viele Stränge offen zu lassen bzw. z.T. schlicht nie wieder aufzugreifen, Generell ist es recht offen – auch das Ende.
Dabei wahrt es wie gesagt seinen eigenen Klang und Atmosphäre – es ist ein schönes, irgendwie lebensbejahendes Buch, gerade weil es den Tod umarmt.
Ein wunderschönes kleines Buch für zwischendurch.
- Emma Scott
Be My Tomorrow
(260)Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooksMein erstes Buch von Emma Scott und meine Erwartungen waren hoch. Ich hatte gehofft, dass es mich emotional berührt und das hat es auf ruhige, feinfühlige Art geschafft.
Der Einstieg war super angenehm. Ich war sofort drin und mochte, dass es sich nicht wie eine typische Romance Storyline angefühlt hat. Die Geschichte wirkt ehrlich und unaufgeregt. Gerade weil ich viel Romance lese, war das erfrischend. Ich wusste nie genau, wohin die Story führt, und das mochte ich sehr.
Zelda als Protagonistin hat mich schnell beeindruckt. Ihr Thema ist heftig, aber die Autorin geht unglaublich sensibel damit um, ohne unnötiges Drama oder Übertreibung. Ich hatte anfangs Angst, dass es zu viel werden könnte, aber das war hier gar nicht der Fall. Besonders zum Ende hin fand ich das alles richtig stark umgesetzt.
Auch Beckett mochte ich gern, auch wenn ich bei ihm etwas länger gebraucht habe, um ihn wirklich zu verstehen. Seine Hintergrundgeschichte hat mich emotional nicht ganz so mitgenommen wie Zeldas, aber die Art, wie mit seinem Trauma umgegangen wird, fand ich richtig gut gemacht.
Die Handlung ist eher schlicht, aber das passt. Es geht um zwei Menschen, die sich kennenlernen, zusammenfinden und lernen, mit ihrer Vergangenheit umzugehen. Das Buch hat dieses warme, wohlige Gefühl, das bleibt, auch wenn es nicht ständig spannend ist. Das Graphic Novel Element war eine schöne Überraschung und gab der Geschichte mehr Tiefe.
Die Liebesgeschichte war süß, ruhig und natürlich aufgebaut. Kein überstürztes Liebe auf den ersten Blick, sondern etwas, das sich langsam entwickelt. Trotzdem hat mir manchmal das Knistern gefehlt, diese Momente, die dich richtig mitreißen. Es war schön und gefühlvoll, aber nicht ganz so intensiv, wie ich es mir gewünscht hätte.
Fazit Ein gefühlvolles, warmes Buch mit wichtigen Themen, sensibel, ehrlich und ruhig erzählt.
4–4,5/5 - Agatha Christie
Agatha Christie Classics: Die Tote in der Bibliothek
(349)Aktuelle Rezension von: Hilou81Als großer Agatha Christie Fan war ich gespannt auf die Graphic Novels Serie und bin direkt mit dem ersten Band der Reihe gestartet. Ich kenne fast alle Bücher der Autorin, wobei ich den Großteil in sehr jungen Jahren verschlungen habe und mich leider kaum noch an die Geschichten erinnere. Daher lese ich hin und wieder mal ein Buch von Christie zum Auffrischen meiner Erinnerungen. Dieses Graphic Novel bietet da eine perfekte Möglichkeit, wieder in die Agatha Christie Welt einzutauchen. Vor allem für Neuleser dürfte diese kompakte Zusammenfassung in Form eines Comics durchaus sehr interessant sein.
Der einzige Kritikpunkt, den ich bezüglich der Umsetzung hier habe, ist die häufige Verwendung von englischen Ausrufen wie "Oh, my God" oder Ähnliches, die für mich in einer sonst deutschen Ausgabe etwas zu gestellt und fehl am Platz wirken. Möglicherweise wollte man damit bezwecken, dass die Story so britisch wie möglich rüberkommt. Meines Erachtens hätte man da gut darauf verzichten können.
Ansonsten hat mir die Graphic Novel aber sehr gut gefallen. ich habe sie innerhalb einer Stunde durchgesuchtet und werde mir den nächsten Teil vornehmen. - Alice Oseman
Heartstopper: Volume 2: A Graphic Novel (Heartstopper #2) (English Edition)
(227)Aktuelle Rezension von: emsAuch dieser Teil war als re-read nicht so magisch wie beim ersten Mal :( Ich bin jetzt definitiv ein wenig mehr invested im Vergleich zu Band eins, aber irgendetwas hat mir leider auch diesmal wieder gefehlt. Versteht mich nicht falsch, ich liebe die Story & Charaktere nach wie vor & würde nie auf die Idee kommen der Reihe weniger als 4 Sterne zu geben. Aber leider konnte es mich nicht ganz so erreichen wie beim ertsen Mal. Ich weiß ehrlich nicht woran es liegt, vielleicht weil ich die Serie zu oft geschaut habe & dadurch einfach weiß was passiert? Oder weil ich manche Stellen doch als cringier empfunden hatte als ich in Erinnerung hatte (ich gebe die Serie dafür Schuld xD)?
Ich hatte trotzdem Spaß beim Lesen & habe eigentlich auch nur gutes über die Reihe zu sagen (kein unötiges Drama; gute Kommunikation; allgemein eine gute Darstellung einer gesunden Beziehung; etc.). Ich freue mich immer Charlie & Nick wiederzusehen :) Die beiden sind einfach zu wholesome<3 Ich finde es toll, dass eine so gesunde Beziehung vielen jungen Leuten präsentiert wird!
Vor allem die extra Story zu Tara & Darcy hat mir besonders gefallen :) Ich freue mich generell sehr darauf ein bisschen mehr von den ganzen Nebencharakteren im nächsten Band mitzubekommen<3
- Marjane Satrapi
Persepolis
(172)Aktuelle Rezension von: butterflyintheskya very important book. yesterday, today and tomorrow. we’re following marjane, the author, and her family in iran. they’re openminded, progressive, western. then comes the revolution and with it … veils, no more parties, no fun. marjane has a hard time with it. even once she moves to austria and tries to get away from it, it will always be a part of her. a story about war, family, growing up and standing up for yourself and what is right.
- Beatrix Gurian
Sommernachtsfunkeln
(82)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaEins muss man Beatrix Gurian lassen, denn schreiben kann sie. Sie hat nämlich einen wirklich tollen, leicht und flüssig lesbaren Schreibstil, der zudem auch noch recht bildlich ist. Außerdem hat sie sich hier eine echt kreative Geschichte einfallen lassen.
Dennoch konnte mich diese nicht so sehr packen, wie ich gehofft hatte. Schon bald konnte ich mir nämlich denken, in welche Richtung sich wohl alles entwickeln würde und im Großen und Ganzen kam es auch so. Trotzdem fand ich die Hintergründe hinter der Story nicht ganz greifbar. Dabei beginnt die Geschichte schon etwas verwirrend, weil man einfach so in die Handlung geschmissen wird. Trotzdem fand ich die Entwicklungen, nachdem Kati Jeff und Lucy kennenlernt, schon recht interessant, ebenfalls die Liebesgeschichte, die sich schon bald in eine Dreiecksgeschichte entwickelt, aber nicht auf die romantische Art, sondern eher wirkt sie etwas komisch. Zudem fand ich, gab es einige Logiklöcher. Das Ende konnte mich ebenfalls nicht so richtig überzeugt, weil mir irgendwas gefehlt hat. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich den Epilog echt gelungen fand, da dieser auf kreative Art doch einen großen Teil der Fragen beantwortet, die bis dahin geblieben sind.
Was die Charaktere angeht, so fand ich diese okay. Kati fand ich schon ziemlich anstrengend. Sie ist ziemlich naiv, selbst für ihr junges Alter. Jeff ist recht mysteriös, aber auch autoritär und wirkte auf mich ziemlich zwielichtig. Ebenso ging es mir mit seiner Schwester Lucy, wobei sie am Ende irgendwie keinen Sinn ergibt. Luke war mir hier noch am sympathischsten, denn er ist ein normaler Teenager, der zwar etwas auf der Leitung steht, aber immerhin ein netter Kerl ist. Süß fand ich ebenfalls die kleine Mia, die zwar nur eine kleine Nebenrolle innehat, mich aber mit ihrer wissbegierigen, süßen Art echt begeistert hat.
Alles in allem war dieses Buch okay, recht unterhaltsam, mit einer kreativen Idee, doch umgehauen hat es mich dennoch nicht.
- Nora Krug
Heimat
(46)Aktuelle Rezension von: PantoffeltierDie deutschstämmige New Yorker Illustratorin und Autorin Nora Krug erkundet in diesem Album ihre Wurzeln. Nora, die mit einem Juden verheiratet ist, fragt sich vor allem, wie sich ihre Großeltern/Verwandten im zweiten Weltkrieg verhalten haben.
Dabei ist ein ganz persönliches Werk entstanden, in dem sie von schönen Kindheitserinnerungen, von Scham und Schuldgefühlen erzählt. Und manchmal bleiben auch einfach Lücken dort, wo sich Spuren verlaufen. Besonders die Aufmachung hat mich überzeugt. Es entstehen Collagen aus Notizen, Fotos, Dokumenten, Zeichnungen. Man hat das Gefühl in einer Art Tagebuch zu blättern.
Für mich gab es keine großen Erkenntnisse darüber, wie sich Deutsche im Nationalsozialismus verhalten haben, aber mir gefiel der sehr persönliche Ansatz der Autorin. Man versteht schon sehr gut ihre Zweifel und Scham und warum sie ihre Familiengeschichte erkunden möchte, bzw. davor auch teilweise zurückschreckte.
Eine sehr schöne, persönliche Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte der Autorin und den Schuldgefühlen einer nach dem Krieg geborenen.
- Leigh Bardugo
Demon in the Wood. Schatten der Vergangenheit
(88)Aktuelle Rezension von: Roman-TippsIch habe alle Bücher der Grisha-Welt von Leigh Bardugo gelesen und liebe diese Geschichten so sehr, dass ich natürlich auch “Demon in the Wood. Schatten der Vergangenheit” von Leigh Bardugo unbedingt lesen musste. Ein wichtiger Charakter der Grisha-Trilogie oder auch der “King of Scars”-Dilogie ist der Dunkle, der die Zweite Armee von Ravka anführte, die Schattenflur schuf und einer der mächtigsten Grisha ist. “Demon in the Wood. Schatten der Vergangenheit” von Leigh Bardugo soll die Vorgeschichte des Dunklen zeigen, der vor all seinen Taten doch nur ein einsamer Junge auf der Flucht gewesen war. Nach dem Lesen der Graphic Novel muss ich jedoch sagen, dass es keine wirkliche Vorgeschichte ist, sondern eher eine Episode aus seinem Leben zeigt, als er noch ein Junge war, und u. a. welche auch ihn beeinflusste zum Dunklen zu werden.
“Demon in the Wood” beginnt damit, dass Eryk und seine Mutter durchs Land streifen, ständig auf der Suche nach einem sicheren Zufluchtsort. Doch sie können nirgendwo lange bleiben und müssen ihre Magie verstecken. Sie sind Grisha – und ihre Macht ist die gefährlichste und seltenste, weshalb sie von anderen gefürchtet und gejagt werden, um an ihre Macht zu kommen und diese für sich selbst auszunutzen. Eines Tages finden sie wieder in einem kleinen Dorf Unterschlupf. Und müssen auf tragische Weise erfahren, was passiert, wenn ihr Geheimnis ans Licht kommt…
“Demon in the Wood” ist die erste Graphic-Novel der Geschichten aus der Grisha-Welt. Die Farb-Illustrationen sind absolut gelungen. Was die Seiten angeht, so ist das Buch leider sehr schnell durchgelesen.
Ich fand die Geschichte sehr spannend und auch emotional. Es war toll, wieder in dieser Welt zu sein. Außerdem konnte ich total überrascht werden aufgrund der Grausamkeit von einigen Charakteren. Mit dem Ausgang der Geschichte hatte ich so absolut nicht gerechnet – definitv aber passend als Beginn dafür, was später mit den anderen Bänden kommen wird.
Fazit:
Eine spannende und emotionale Graphic Novel über eine Episode aus dem Leben des Dunklen, welche einen Einblick gibt, warum er zum Dunklen geworden ist. Mir hat die Geschichte gefallen!
- Alison Bechdel
Fun Home
(45)Aktuelle Rezension von: dominonaIch fand den Stil des Comics sehr interessant und auch das Thema ist eher ungewöhnlich. Es ist eine Suche nach der Vergangenheit und sich selbst in ihr hin zu Identität und Verständnis für familiäre Verwicklungen.
Im späteren Verlauf hat mich der Comic leider verloren, weil es mir zu sehr um Nebensächlichkeiten ging, aber die Zeit war nicht verschwendet. - Neil Gaiman
Stardust - Der Sternwanderer
(309)Aktuelle Rezension von: P_GandalfDas gibt eine kurze Rezi.
Der Sternenwanderer ist einfach ein schön erzähltes Märchen, das den Leser in seinen Bann zieht. Ein unerschrockener, naiver Held, eine unsterbliche Liebe, böse Hexen und Brüder, die sich gegenseitig umbringen, um zu herrschen - sind die Zutaten, der Geschichte.
Kurzweilige, gute Unterhaltung!
- Art Spiegelman
Maus
(240)Aktuelle Rezension von: jacky_liestMaus von Art Spiegelman ist mittlerweile ein Klassiker der Comickultur und hat diesen Status zurecht. Spiegelman öffnet Perspektiven auf den Holocaust und das Überleben dessen, die es zuvor nur selten gab. Die Besonderheit des Comics ist dabei das Verhältnis zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie die Vater-Sohn-Beziehung. Bezeichnet ist, dass Spiegelman seinen Vater weder glorifiziert noch durchweg positiv als Helden stilisiert. Im Gegenteil: der Vater wird als manischer Zwangsneurotiker gezeichnet, dessen Verhaltensweisen sowohl die Figur Art(ie) als auch die Rezipient:innen fragend zurücklassen. Der Comic handelt von unbehandelten Trauma des Erlebten und dessen Übertragung auf die sogenannte zweite Generation. Verhandelt werden hier nicht nur geschichtliche Ereignisse, sondern auch deren Auswirkungen: ein lebenslanges und transgenerationales Trauma.
Besonders die Tiermetaphorik ist bezeichnend für den Stil des Zeichners und für die Handlung: nicht nur mit der Zeichnung der Figuren wird diese Metaphorik wiederholt aufgenommen, sondern auch innerhalb des Comics reflektiert und wiederholt in Szene gesetzt. Die Tiermetaphorik versteckt nicht, sie macht deutlich. Sie zeigt das, was sich unserer Vorstellungskraft entzieht.
Ein weiterer besonderer Aspekt des Comics ist dessen Selbstreflexion: der zeichnerische Prozess und vor allem die Umsetzung werden hier aufgezeigt und reflektiert. Besonders der zweite Band bringt dies auf den Punkt. Wie zeichnet man eine Geschichte, die man selbst nicht erlebt hat, aber dessen Auswirkungen einen geprägt und traumatisiert haben? Wie bringt man einen Diskurs zu Papier, über den so wenig gesprochen wird? Und genau setzt Spiegelman an und macht sich das Medium des Comic zunutze: er fabriziert hier eine neue Erzählung über den Holocaust, die zum Nachdenken anregt und nicht vergessen werden kann.
Maus ist ein herausragender Comic, eine emotionale Achterbahn und ein Medium gegen das Vergessen.
- Mo Schneyder
Torn into Pieces
(35)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchKlappentext:
Gerade noch mittellos und ohne Job, da winkt das Schicksal mit dem Zaunpfahl: Lailani bekommt die Chance, als Nanny in einem Herrenhaus in der Provence anzufangen, noch dazu für den attraktiven Comte Élian de Syrah.
Doch warum steht das herrschaftliche Gebäude seit über zwanzig Jahren leer? Welche Geheimnisse hütet es? Dunkle Ahnungen beschleichen Lailani, als sie es zum ersten Mal betritt und von unheimlichen Visionen heimgesucht wird. Nachts erwachen die Figuren in dem verwilderten Park zu neuem Leben.
Wenig später liegen tote Hühner vor der Haustür. Irgendetwas hat ihnen bei lebendigem Leib die inneren Organe ausgesaugt…
Lailani begibt sich auf die Suche nach dem Täter, nicht ahnend, dass das Geheimnis ihre schlimmsten Albträume übertrifft. Denn im Château de Syrah ist nichts so, wie es scheint.
Das Buch war ganz anders als ich erwartet hatte.
Das Ende war mir dann leider viel zu viel, Schlag auf Schlag und nicht immer ganz nachvollziehbar.
Es gab es auch den ein oder anderen Plottwist, den ich nicht so mochte und andere Szenen und Ereignisse, die auf mich etwas zu gewollt wirkten, einzig dazu da, noch mehr Schocker zu schaffen.
Manche Wendungen und Fügungen sind für mich irgendwie nicht authentisch.
Das Buch liest sich locker und flüssig und wenn Depression, Drogen, explizite Gewalt (Gore), posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Tod, Menschenhandel, Misshandlung, Vergewaltigung, Rassismus, Schwangerschaft, Sex nicht als störend empfunden werden, dann ist es OK.
Für alle, die Gothic Novels und schaurige Geschichten rund um Spukschlösser lieben!
- Paul Auster
Paul Austers Stadt aus Glas
(207)Aktuelle Rezension von: ZyrinMit dem Klappentext ist der Roman erzählt. Die Geschichte geht sehr gut und spannend an, bis zu dem Zeitpunkt als die Observation von Stillmans Vater beginnt. Ab da folgen Dialoge, die den Leser etwas ratlos zurücklassen, nicht des Inhalts wegen, sondern bezüglich des Zusammenhangs.
Philosophische Ansätze, zuweilen sogar etwas schräg, psychologische Fragetechniken, historische und biblische Begebenheiten sowie deren theologische Interpretationen und das alles immer wieder unterbrochen von Beschreibungen wer wann wie welche Straßen entlangläuft. Tatsächlich überzeugt dieses Buch hauptsächlich durch einen hervorragenden Schreibstil und ein Wortgefühl, das beim Lesen wirklich Freude bereitet. Auster schafft es, sehr komplexe Aussagen in wenigen Sätzen so klar abzubilden, dass richtige Bilder entstehen und Geschichten in der Geschichte entstehen. Das ist wirklich perfektes Handwerk und ein Genuss. Inhaltlich hingegen ist es eine Ansammlung vieler Themen, allerdings ist keins genau ausgearbeitet, außer die Verstrickungen zwischen dem Schaffenden und seinem Werk.
Eigene Meinung
Nur selten hat mich ein Buch so verwirrt zurückgelassen. Entweder bin ich noch zu jung für das Buch, zu blöd oder es ist einfach nicht mein Ding.
Fazit: Ein hervorragend geschriebenes Buch, das so unglaublich viel Platz für Interpretationen lässt, dass wohl jeder etwas anderes für sich herauslesen kann. Sowas ist Geschmackssache. - Madeleine L’Engle
Das Zeiträtsel
(74)Aktuelle Rezension von: Janinezachariae"Das Zeiträtsel" von Madeleine L'Engle habe ich vor einigen Jahren zu Weihnachten geschenkt bekommen und endlich vom Sub lesen können. Das Buch wurde auch verfilmt, allerdings habe ich den Film noch nicht gesehen.
Meine Erwartungen aber waren groß. Ich mag Geschichten über Zeit oder Zeitreise.
Allerdings hat mich dieses Buch dann doch extrem enttäuscht. Dreht sich hier einiges um Gott.
Dabei hat es gut angefangen: Der Vater von Meg und Charles ist verschwunden. Eines Tages bzw nachts ist eine alte Dame bei ihnen, die einen lustigen Namen hat. Und so geht es eine Weile weiter. Aber mit dem Besuch eines anderen Planeten und anderen Begebenheiten, hat sich dann doch einiges verändert.
Schade drum. Es sei der Autorin verziehen, ist das Buch 1962 erschienen.
Langweilig war es dann aber trotzdem.
2/5 (less)























