Bücher mit dem Tag "grausamkeiten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "grausamkeiten" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

    (549)
    Aktuelle Rezension von: vanFrieden

    Jonathan Safran Foer schafft es in „Tiere essen“, ein Thema zu behandeln, das uns alle betrifft, auf eine Art, die gleichermaßen eindringlich wie zugänglich ist. Ich war besonders beeindruckt von seiner Fähigkeit, komplexe Fakten, persönliche Erfahrungen und ethische Fragen zu einem flüssigen, packenden Text zu verweben.

    Das Buch regt zum Nachdenken an – nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern durch sorgfältig recherchierte Geschichten, Beispiele und Einsichten, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Es macht bewusst, wie eng unsere Essgewohnheiten mit Tierschutz, Umwelt und unserer eigenen Gesundheit verknüpft sind, und eröffnet gleichzeitig Raum für eigene Überlegungen und Entscheidungen.

    Für mich ist „Tiere essen“ nicht nur eine informative Lektüre, sondern auch ein Appell, den eigenen Konsum zu reflektieren und Verantwortung ernst zu nehmen – ohne dabei bevormundend zu wirken. Ein Buch, das sowohl Augen öffnet als auch Herzen berührt, und das ich jedem ans Herz legen würde, der sich für bewusste Ernährung, Nachhaltigkeit und ethischen Konsum interessiert.


  2. Cover des Buches 1793 (ISBN: 9783492317931)
    Niklas Natt och Dag

    1793

    (440)
    Aktuelle Rezension von: Schmuck_Guggerin

    Im Stockholm des Jahres 1793 wird ein verstümmeltes Bündel eines Menschen in der Kloake der Stadt gefunden. 

    Spätestens jetzt sollte man entscheiden, ob man sich noch weiteren bestialischen Schilderungen aussetzen möchte. Wenn ja, dann kann man weiterlesen von sehr genauen realistisch dargestellten Grausamkeiten. Gleich einer Zeitmaschine nimmt uns der Autor mit durch noch viele weitere Abgründe.

    Das im Präsens geschriebene Buch verbirgt, trotz einer nüchternen Sprache, keine der damaligen Gefühlslagen der Protagonisten. Alle haben schwere persönliche Schicksale und folgen doch einem Wunsch nach Gerechtigkeit.

    Der Roman von Niklas Natt och Dag ist all jenen zu empfehlen, die wissen, worauf sie sich einlassen. 

  3. Cover des Buches Mary Shelley, Frankenstein. Ein Schauerroman (ISBN: 9783730613108)
    Mary Shelley

    Mary Shelley, Frankenstein. Ein Schauerroman

    (631)
    Aktuelle Rezension von: die_gluecksfee

    Victor hat eine Idee: er möchte eine Kreatur aus Leichenteilen schaffen und aus Tod wieder Leben erschaffen. Dieses Buch erzählt das Leben von Victor, wie er aufwuchs, wie Bildung sein Leben prägte, und wie eine grössenwahnsinnige Idee zum Verhängnis wird und ihm schlussendlich sein Leben zerstört.

    Der Einstieg in die Handlung ist originell: Eine Briefsammlung, die Walton an seine Schwester verfasst hat. Darin schildert er, wie er Victor kennengelernt hat und wie dieser ihm seine Lebensgeschichte erzählt hat. Daraufhin übernimmt Viktor die erzählende Rolle. Er schildert ausführlich die Zeit bis zur Erschaffung seiner Kreatur und die Zeit nach seiner Flucht vor dem Monster. Die Spannung steigt, sobald sich die zwei wiedersehen und es zu einer Eskalation kommt. Das Monster erzählt auch aus seiner Perspektive, wie es durch die Welt alleine und einsam navigiert. Die Handlung zieht sich vor allem gegen Ende etwas in die Länge, was den Lesefluss gestört hat. Die Passagen, in denen die Verfolgungsjagd beschrieben wird, waren etwas anstrengend zu lesen. Hier gab es sehr langgezogene Naturbeschreibungen, welche ich teilweise überfliegen musste.

    Thematisch behandelt der Roman die psychischen Grenzen des Menschen. Besonders deutlich wird dies an Victors Obsession. Er vernachlässigt sein Leben, um seine Idee zu erschaffen, flieht jedoch voller Ekel und Angst, sobald seine Schöpfung zum Leben erwacht. Alleine der Gedanke an das Monster treibt ihn in den Wahnsinn. Als das Monster anfängt, geliebte Menschen von Victor zu töten, gerät Victor erneut in eine Besessenheit, die Kreatur zu verfolgen.

    Durch die Schilderungen des Monsters werden seine schrecklichen Taten teilweise nachvollziehbar, nachdem er viel Ablehnung erlebte. Der furchterregende Monster wirkt dadurch überraschend menschlich. Der Klassiker liefert insgesamt eine enorme emotionale Tiefe.

    Dieser Klassiker ist ein Must-Read für alle Leser, die sich für die Abgründe der menschlichen Psyche interessieren. Die langatmigen Passagen lassen sich dadurch ertragen.

  4. Cover des Buches EVIL (ISBN: 9783453677005)
    Jack Ketchum

    EVIL

    (929)
    Aktuelle Rezension von: ratherbehappythandignified

    Nach "Evil" von Jack Ketchum konnte ich erst einmal nicht mehr schlafen. Es hat mich zu sehr aufgewühlt. 

    Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch, nachdem ich eine Empfehlung gesehen habe. Ich glaube zuvor hatte ich "Friedhof der Kuscheltiere" gesehen und so kam ich auf diese Geschichte mit wahrem Hintergrund. Dieses grausame Schicksal hat nämlich Sylvia Liken erfahren und dann ging es mir nicht mehr aus dem Kopf und googlen reichte nicht aus. Ich musste das Buch also unbedingt lesen und es verstört mich immer noch. 

    In "Evil" wurde die Geschichte von Sylvia Liken fiktiv adaptiert. Hier begleiten wir den Ich-Erzähler David, einen 12 jährigen Jungen. Er wohnt mit seinen Eltern in einer amerikanischen Dorfgemeinde und kennt alle Kinder der Gegend. Irgendwann lernt er Meg kennen, die zusammen mit ihrer Schwester nach dem Tod ihrer Eltern zu Ruth Chandler, ihrer Tante, ziehen. Ruth ist eine von allen Kindern beliebte Mutter, da sie schon mal ein paar Augen zudrückt und den Kindern auch Alkohol erlaubt. Da einer ihrer Söhne der beste Freund von David ist, ist dieser des Öfteren im Nachbarhaus, zumal Meg sehr attraktiv ist und sie die Jungs magisch anzieht. Doch Ruth ist nicht so gut auf Meg zu sprechen und schon bald erfindet sie immer neue Verfehlungen seitens Meg, um diese in immer noch grausamere Art und Weise zu bestrafen. Auch die Kinder helfen dabei mit. 

    Jack Ketchum erzählt diese Geschichte super und doch mochte ich das Ende nicht. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte eher dem wahren Ende geglichen hätte. Ich hätte mir auch einen Verweis auf den wahren Fall gewünscht, obwohl mir klar ist, dass Jack Ketchum hier eine fiktive Geschichte erzählt. Leider ist diese allerdings so grausam und dem Mädchen ist eben wirklich so eine Folter angetan worden, dass ich diese Horrorgeschichte nicht trennen kann. 

    Mich wird es jetzt noch für eine lange Zeit verstören. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall keinem Menschen mit schwachen Gemüt empfehlen. Sehr, sehr traurig und grausam!

  5. Cover des Buches Unheimliche Geschichten (ISBN: 9783423281188)
    Edgar Allan Poe

    Unheimliche Geschichten

    (110)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Weinhold

    Das Werk von Edgar Aellen Poe geriet fast in Vergessenheit. Erst Posthum erlangten seine Geschichten in der Schwarzen Romantik zu Ruhm. In "Unheimliche Geschichten" findet man zumindest einen Teil seiner Geschichten, inklusive der berüchtigten "Bluttat in der Rue Morgue". 

    Hinzufügen sei, dass sein Stil nicht ganz einfach ist und man Poe natürlich im Kontext der Zeit sehen muss.

  6. Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406727047)
    Martin Zimmermann

    Die seltsamsten Orte der Antike

    (10)
    Aktuelle Rezension von: BuecherboteRB

    Klappentext:
    Dieses Buch lädt ein zu einer ebenso spannenden wie unterhaltsamen Expedition. Es führt seine Leserinnen und Leser über drei Kontinente vom Hindukusch im Osten zu den Säulen des Herakles im Westen, vom nebelgrauen Thule im Norden zum sonnendurchfluteten Alexandria im Süden und macht mit 40 wahrhaft seltsamen Orten einer fernen Vergangenheit vertraut: mythischen Metropolen wie der Urstadt der Menschheit (Eridu), Schauplätzen großer Liebesgeschichten wie den hängenden Gärten von Babylon, rätselhaften Stätten wie der Stadt der Elefanten (Apameia), betrügerischen Orakeln (Abonuteichos), dem Grabmal der Kleopatra (Alexandria), Gespensterhäusern (Athen), Schädelsammlungen (Entremont) und jenem heiligen Vorgebirge am Atlantik, wo man ein leises Zischen hört, wenn die Sonne im Meer versinkt.

    Über den Autor (Quellen: Portrait im Buch und Wikipedia):
    Martin Zimmermann, geboren 1959 in Güldenstein, studierte Geschichte und Germanistik zunächst in Kiel, später in Tübingen, wo er promovierte und sich habilitierte. Seit 2002 ist er Ordentlicher Professor für Alte Geschichte an der Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt ist die historische Landeskunde Kleinasiens.

    Persönlicher Eindruck:
    Martin Zimmermann schildert in seinem Buch eine Reihe von Städten der Antike vor allem im Hinblick auf ihre Bedeutung im kulturellen Kontext. Anhand teils nachgewiesener, teils rein mythologischer Orte erklärt er, wie die Menschen der Antike versucht haben, sich die Welt zu erklären, aber auch, wie Mythen zu politischen und finanziellen Zwecken ins Leben gerufen oder umgedeutet wurden. Die Ausführungen sind unterteilt in Kapitel, die sich jeweils einer Kategorie von Orten annehmen, zum Beispiel Orte, die den Ursprung der Welt greifbar machen sollten, oder Ort des Wissens. Innerhalb jedes Kapitels werden mehrere Städte in jeweils einem Unterkapitel beschrieben, sodass das Buch auch als Nachschlagewerk verwendet werden kann. Weil Geschichte sich nun einmal zu wiederholen pflegt und die antiken Völker voneinander lernten, bleibt es nicht aus, dass sich verschiedene Elemente in den Mythen wiederholen, trotzdem ist jede Beschreibung für sich spannend. Wenn man zu viel auf einmal liest, kann es passieren, dass einem irgendwann der Kopf schwirrt von Namen von Personen und Städten, und dass man das Gefühl hat, sich in einem Netz aus Querverbindungen zu verheddern. Mich persönlich hat das nicht gestört, insgesamt war es für mich ein spannender Einblick in die Gedankenwelt der Antike.

  7. Cover des Buches Die Kolonie (ISBN: 9783442542666)
    Chuck Palahniuk

    Die Kolonie

    (93)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Siebzehn Autoren folgen einer ominösen Einladung zu einem dreimonatigen Aufenthalt in einer Künstlerkolonie, ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt, um dort in Ruhe Geschichten zu verfassen. Nach einer Weile stellt sich heraus, dass das Ganze eine Falle ist, die Künstlerkolonie entpuppt sich als ein heruntergekommenes Kinogebäude, hermetisch abgeriegelt. Im Laufe der Wochen bricht über die Eingesperrten Kannibalismus, Tod, Selbstverstümmelung und Wahnsinn herein. Und nach und nach stellt der Leser fest, dass die von den Figuren erzählten Geschichten die jeweilige düstere Vergangenheit der dort eingesperrten Autoren widerspiegeln...

    Klingt finster, ist es auch. Allerdings mit dem Palahniuk-typischen Stil, heißt, die Story wird voller Ironie und Gesellschaftskritik präsentiert, in diesem Falle besteht die Kritik u.a. aus dem menschlichen Hang zur Mediengeilheit, dem Wunsch, berühmt zu sein und dafür beinahe alles in Kauf zu nehmen. Die einzelnen, von den jeweiligen Protagonisten vorgetragenen Geschichten, entpuppen sich durchweg als äußerst übel, geschmacklos, schockierend und pervers. Und sie könnten alle wahr sein... Einigen Lesern dürfte diese Ansammlung von menschlichen Abgründen zuviel sein; immer, wenn man denkt, noch grotesker und ekelhafter geht es nicht mehr, legt Palahniuk noch eine Schippe nach...alleine schon die berühmt-berüchtigte erste Story "Vorfall" sorgte bei Lesungen für etliche reale Ohnmachtsanfälle bei Teilen des Publikums.
    Ebenfalls typisch für diesen Schriftsteller ist sein skurriles Figurenensemble, welches bei mir allerdings keinerlei Mitfühlen ausgelöst hat, da Palahniuks Charaktere stets zu merkwürdig und grotesk erscheinen, um bei mir ein Mitfiebern zu erzeugen, was mich allerdings nicht stört. Palahniuks Werke leben vielmehr von seinen überbordenden Ideen und dem einmal mehr sonderbaren und gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, der auf seine Art schon herausragend und durchdacht und mit vielen, vielen Details gefüttert ist.
    Einziger Kritikpunkt (und damit knapp an meiner persönlichen Bestnote vorbeigeschrammt): Das Buch ist (gemessen am Plot) mit knapp 500 Seiten einfach zu lang (ein bei mir recht häufiger Kritikpunkt bei Büchern aller Art)...nicht alle 23 Geschichten im Buch zünden wirklich, etliche sind absolut grandios, viele sind erstaunlich gut, aber einige sind doch eher schwach. Wenn Palahniuk hier eine etwas straffere, bessere Auswahl getroffen und die Sache auf 15 Geschichten eingedampft hätte, wäre das Buch sensationell, so aber schlichen sich bei mir ab und an leichte Müdigkeitserscheinungen ein, was die Lektüre zuweilen etwas zäh wirken ließ.

    Fazit: Wie immer fantasiereich ohne Ende, oft wirklich derbe und magenumdrehend erzählt, jedoch ein wenig zu langgezogen. Nichtsdestotrotz definitiv zu empfehlen.
  8. Cover des Buches Der Knochensammler - Die Ernte (ISBN: 9783596036035)
    Fiona Cummins

    Der Knochensammler - Die Ernte

    (82)
    Aktuelle Rezension von: Reading_Love

    Er sammelt aus Leidenschaft.
    Knochen. Menschliche Knochen.
    Doch das Herzstück fehlt ihm noch in seiner Sammlung...

    In London macht der Knochensammler Jagd auf den kleinen Jakey, der am Münchmeyer-Syndrom leidet, einer Krankheit, die seinen Körper langsam verknöchern lässt. Und ihn einschließt in ein Knochen-Gefängnis. Der Knochensammler ist gut vorbereitet. Er hat bereits ein Kind entführt. Er kommt Jakey jeden Tag ein Stückchen näher, unbemerkt, unerkannt. Und dann schlägt er zu. Jakey ist verschwunden, und der Wettlauf um sein Leben beginnt ...


    Eine im Grunde grausame Story. Wir erfahren in dem Buch viel über das Münchmeyer-Syndrom, einer Knochenkrankheit, die einfach sehr unschön ist. Um den Wettlauf gegen die Zeit besser zum Vorschein zu bringen ist das Buch in die Wochentage unterteilt und innerhalb der Tage noch in einige Zeitabschnitte der Charaktere, was die Leseabschnitte allgemein relativ kurz hält.

    Meiner Meinung nach hat das Buch dennoch zu viel Raum für Passagen übrig, die eigentlich unrelevant für den Verlauf der Geschichte sind und mir persönlich auch die Spannung geraubt haben.

    Das Motiv des Serienmörders ist mal etwas anderes, als ich bisher gelesen habe. Ich fand es schon wirklich creepy. Und ich denke das ist schlussendlich der ausschlaggebende Punkt gewesen, weswegen ich das Buch auch tatsächlich noch beendet habe.

    Aber auch muss ich erwähnen, dass das Buch ziemlich weit zum Schluss eine positive Message erhält, die den Blick aufs Leben noch mal aus einem anderen Augenwinkel zeigt. Meist denken wir bei den kleinsten Dingen einfach so schnell schlecht, obwohl es schlimmer gehen könnte.


    Das Buch bekommt von mir 3 von 5 Sternen.

  9. Cover des Buches Seht, was ich getan habe (ISBN: 9783492235273)
    Sarah Schmidt

    Seht, was ich getan habe

    (65)
    Aktuelle Rezension von: beereadytoread

    In „Seht, was ich getan habe“ wendet sich Sarah Schmidt einem historischen Mordfall zu:

    4. August 1892: Abby und Andrew Borden werden am helllichten Tag ermordet. Das Tatwerkzeug ist eine Axt – 19 bzw. 29 Hiebe sollen die Opfer getroffen haben. Zeug:innen gibt es keine, doch eine Verhaftung lässt nicht lange auf sich warten: Lizzie Borden, die jüngste Tochter, die ihren Vater tot aufgefunden hat, wird der Tat beschuldigt. Die Beweislage ist allerdings lückenhaft und widersprüchliche Aussagen möglicherweise auf Medikamente zurückzuführen. Ist es möglich, dass eine junge Frau ihre Stiefmutter und ihren Vater auf solch brutale Art tötet? Eine Frage, die bis heute ungeklärt bleibt.

    So viel zur Historie. Der Roman ermöglicht einen ergänzend Blick hinter die Fassade der angesehenen Familie: Wie gut haben sich die Bewohner:innen des Hauses wirklich verstanden? Was hat sie bewegt, geärgert oder begeistert? Wie könnte der Tag der Tat sowie die davor und danach abgelaufen sein? Könnte Lizzie die Täterin sein?

    Historischen Fakten verknüpft mit Fiktion. Ich muss sagen, dass diese Kombination für mich ziemlich verlockend klingt. Entsprechend neugierig war ich auf die Umsetzung der Geschichte. Ich hatte beim Auswählen des Buches allerdings erwartet, dass die Geschichte die Richtung eines historischen Krimis einschlägt, das Buch beleuchtet jedoch eher die Familiendynamik und zeigt innere Zerwürfnisse auf – verlorene und doch behütete Wünsche, beflügelnde und zerstörte Hoffnungen sowie ein Netz aus Abhängigkeit und Einsamkeit. Die Geschichte ist ruhig gehalten, die Sprache teilweise blumig und die Schilderung der Umgebung auch auf Sinneseindrücke wie Geruch und Geschmack ausgeweitet. Die eingestreuten Erlebnisse und Erinnerungen lenken die Sympathien durchaus in bestimmte Richtungen, haben Konfliktfelder aber auf verschiedene Arten unterstrichen. Meine Erwartungen waren insgesamt andere, schlecht gefallen hat es mir aber nicht!

    Das „Lizzie Borden House“ ist in Fall River übrigens die Top 1 Aktivität bei Trip Advisor. Es sind nicht nur Touren durch das Haus buchbar, sondern auch Übernachtungen. Richtig gelesen, das Haus/Museum dient nach den Touren als Bed & Breakfast. So lässt sich z. B. dort schlafen, wo die Leiche von Abby gefunden wurde. Morgens erwartet einen dann ein Frühstück, das dem der Bordens am Tattag ähnelt. Verrückt oder?

  10. Cover des Buches Washington Black (ISBN: 9783847900597)
    Esi Edugyan

    Washington Black

    (95)
    Aktuelle Rezension von: Elina_moro

    Es ist ein Abenteuerroman über wichtige Themen wie außergewöhnliche Freundschaften, Sklaverei und Kampf um die Freiheit. Apropos Freiheit. Was bedeutet sie? Was würde sie einem Sklaven bedeuten, wenn er nicht ganz genau weiß, was er machen würde, wäre er frei?

    Die Autorin liefert uns eine Geschichte über das Schicksal eines schwarzen Sklavenjungen Wash. Die Story wird auch aus seiner Perspektive erzählt. Manche seine Formulierungen erscheinen grammatikalisch inkorrekt, was mich überhaupt nicht gestört hat. Dabei bekommt man das Gefühl, dass der Protagonist ungebildet ist. Seine Naivität und wie Wash sich während der Zeit persönlich entwickelt hat, hat mich sowohl überrascht, als auch schockiert. An manchen Stellen kam mir der Roman anhand zu vielen Beschreibungen zu lang vor. Nichtsdestotrotz würde ich das Buch diejenigen weiterempfehlen, die sich für diese Thematik interessieren.

  11. Cover des Buches Das Verschwinden des Josef Mengele (ISBN: 9783746636672)
    Olivier Guez

    Das Verschwinden des Josef Mengele

    (93)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Buch beschreibt die jahrzehntelange Flucht des Massenmörders und Kriegsverbrechers Josef Mengele, angefangen bei Bauernhöfen im Nachkriegsdeutschland bis nach Südamerika. Es ist kaum zu glauben, wie offen viele dieser "Monster" quasi willkommen geheißen wurden und viele Jahre unbehelligt dort leben konnten. Umso schlimmer, dass es auch Jahrzehnte später keinerlei Enisicht oder Reue bei den Allerschlimmsten gab. Die oftmals lasche Verbrecherverfolgung bis in die späten Siebziger hat dazu beigetragen, dass Josef Mengele nicht zur Verantwortung gezogen wurde.

  12. Cover des Buches Ich bin nicht dein (ISBN: 9783453439719)
    Anne Frasier

    Ich bin nicht dein

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Smimo_Do

    Vor knapp einem Jahr gelang Jude Fontaine die Flucht aus dem Haus, in dem sie drei Jahre lang eingesperrt worden war. 

    Seit dem plagen sie fast jede Nacht Alpträume. Obwohl Jude Probleme hat stürzt sie sich nur so auf ihre Arbeit, das lenkt sie ab, zu Hause würde ihr nur die Decke auf den Kopf fallen.

    In einem alten Kino werden während der Vorstellung, drei Menschen die Kehle durch geschnitten, doch es gibt keine Zeugen. Jude Fontaine und ihr Partner Uriah wissen nicht womit sie es hier zu tun haben. War es nur ein Täter oder handelt es sich um eine Gruppe von Psychopathen? Die Zeit drängt, denn schon bald gibt es einen weiteren Tatort.

    In diesem Thriller gibt es nicht nur einen Detektiv mit Problemen, sondern gleich zwei. Denn Jude's Partner Uriah Ahsby ist sowohl gesundheitlich als auch psychisch nicht ganz auf der Höhe.

    Das Privatleben der zwei Detektiven wird immer wieder aus gerollt und gibt den Protagonisten, meiner Meinung nach mehr Tiefe, es zieht sich aber auch etwas in die Länge.

    Ich schätze dass muss man einfach mögen. 

    Der Fall blieb, trotz der kleinen Längen spannend. 

    Der Schreibstil kam mir nicht mehr so bildgewaltig vor wie beim ersten Band, aber er ist sehr angenehm zum Lesen und man fliegt nur so durch die Seiten.

    Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, doch ich fand den Schluss, wieder wie in Band eins, viel zu schnell abgefertigt.

  13. Cover des Buches Wofür es lohnte, das Leben zu wagen (ISBN: 9783958901209)
    Christian Hardinghaus

    Wofür es lohnte, das Leben zu wagen

    (9)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Angesichts des Todes werden die Werte des Lebens ein Nichts...“


    Das Sachbuch beginnt mit einem Vorwort von Hans Machemer. Dort legt er kurz dar, wie und weshalb es zur Veröffentlichung der Geschichte kam. Es sind die Briefe seines Vaters, die den Inhalt des Buches bilden.

    Anschließend folgen von Christian Hardinghaus eine geschichtliche Beurteilung und die Vorgeschichte.

    Helmut Machemer ist Augenarzt. Mit 36 Jahren und auf Grund seines Berufs wäre er vom Kriegsdienst freigestellt gewesen. Doch seine Frau Erna ist nach Lesart der damaligen Zeit halbjüdisch. Damit gelten sie und die drei kleinen Söhne als Mischlinge. Erna musste deshalb schon ihr Medizinstudium aufgegeben. Da sich Helmut nicht von seiner Familie trennen will, sieht er nur eine Chance. Wenn er sich freiwillig zum Heer meldet und dort alle Tapferkeitsauszeichnungen erhält, kann er damit erreichen, dass seine Familie arisiert wird. Diese Sonderregelung gibt es im Rassengesetz.

    Hans Machemer ist dabei, als die Deutsche Wehrmacht am 22. Juni 1941 ohne Kriegserklärung über die sowjetische Grenze marschiert. Er ist Unterarzt der Aufklärungs-Abteilung der 16. Panzerdivision. Gleichzeitig schreibt er in Briefen seine Erlebnisse und Gedanken nieder und fotografiert das Geschehen. Die Vielzahl dieser Briefe bildet den Hauptinhalt des Buches.

    Der erste Brief datiert vom 5. Oktober 1941. Die Deutsche Wehrmacht befindet sich auf einem fast ungebremsten Vormarsch. Deshalb zeigen die ersten Briefe auch seinen Optimismus. Deutlich wird die Überlegenheit der deutschen Truppen herausgestellt. Es ist nicht zu überlesen, dass die Propaganda der letzten Jahre Spuren hinterlassen hat. Das zeigt sich in einer gewissen Überheblichkeit. Andererseits überwiegt auch im Verhalten gegenüber dem Gegner die Menschlichkeit. Das Regiment zieht durch die Ukraine und trifft dabei nicht nur auf Feinde. Exakt werden die Dörfer und das dortige Leben beschrieben. Schnell machen sie Bekanntschaft mit Wanzen und Flöhen.

    Die ganze Widersprüchlichkeit der Gedankenwelt wird hier an einer Stelle besonders deutlich. Helmut möchte, dass seine Familie arisiert wird, nimmt aber den Judenhass in der Ukraine als gegeben hin.

    Mit dem ersten Wintereinbruch ändert sich der Schriftstil leicht. Plötzlich geht es nicht mehr nach vorn. Die Langeweile des Stellungskrieges, erste Erfrierungen, fehlende Winterbekleidung gewinnen zunehmend Raum in den Briefen. Nachdem er im ersten Teil davon berichtet hat, dass die Rote Armee beim Rückzug verbrannte Erde zurückgelassen hat, verwendet nun die Deutsche Wehrmacht ebenfalls diese Taktik. Doch immer überwiegt die Hoffnung auf den Sieg.

    Hinzu kommt, dass Helmut in den Briefen darauf drängt, Maßnahmen zu ergreifen, um die Arisierung der Familie voranzutreiben. Er hat Angst um seine Kinder. Auf seine Beförderung wartet er seit zwei Jahren. Das ärgert ihn, ändert aber wenig an seinem Pflichtbewusstsein.

    Deutlich wird, wie hart das Leben eines Arztes direkt an der Front ist. Es geht um die Erstversorgung der Verwundeten. Die nächste Schwierigkeit besteht darin, sie in ein Lazarett zu bringen. Das ist nur noch bedingt möglich. Der russische Winter lässt nicht nur Wasser gefrieren, sondern auch Füße und Hände. Fahrzeuge fallen aus. Der Stellungskrieg zermürbt. Bisher registrierte Helmut in seinen Briefen die Menge der gefallenen Russen. Nun werden zunehmend eigene Kameraden beerdigt. Außerdem gibt es Probleme mit der Post. Die mit Sehnsucht erwarteten Päckchen aus der Heimat bleiben aus.

    Berührend zu lesen sind die Briefe der Kinder, die sie an ihren Vater schreiben. Im letzten Drittel des Buches sind auch Briefe von Erna veröffentlicht. Dort tauschen sich die Eheleute über Schreibstil und Lesbarkeit aus. Erna schreibt alle Briefe ihres Mannes ab.

    Wie ein roter Faden zieht sich durch das Buch die Hoffnung auf Sieg und Heimkehr. So schreibt Helmut:


    „...Dass der Russe seine letzten Reserven ausschöpft, ist keine Frage...“


    Auch das Eingangszitat stammt aus einem der letzten Briefe. Seine Zeilen sprechen von Kameradschaft selbst in schwierigen Situationen, setzen sich mit Fehlverhalten auseinander und bescheinigen dem Regiment einen Hauch preußischer Disziplin. Doch gerade in der letzten Zeit kommt er auch mit Ärzten in Kontakt, die die Situation wesentlich kritischer sehen. Helmut hat aber nur ein Ziel vor den Augen, und dafür setzt er sich mit ganzer Kraft ein: die Sicherheit seiner Familie. Dabei ahnt er aus meiner Sicht nicht einmal, wie groß die Gefahr für sie wirklich ist. Trotzdem gibt er Verhaltensratschläge, was zu tun ist, falls er nicht zurückkehrt. Die lange Zeit wirkt zermürbend. Heimaturlaub ist nicht in Sicht oder wird gestrichen.

    Und dann stellt er eine Frage, die Monate vorher überhaupt nicht im Raum stand.


    „...Dankt uns die Heimat einmal, was wir für sie tun?...“


    Die Briefe ermöglichen mir als Leser einen Einblick in eine Gedankenwelt, die schwierig nachzuvollziehen ist. Die Soldaten sahen sich als Verteidiger der Heimat. Sie taten ihrer Ansicht nach ihre Pflicht. Dass es zunehmend von beiden Seiten Grausamkeiten gab, wurde registriert, aber kaum bewertet.

    Die politische Beeinflussung des Gegners durch Kommissare wird häufig angesprochen, die Wirkung der eigenen Propagandamaschinerie nicht registriert.

    Eingebunden im Buch sind viele Originalfotos. Sie veranschaulichen die Situation.

    Außerdem gehört zum Buch eine DVD. Auch dort befinden sich bisher unveröffentlichte Bilder. Gut gefallen hat mir der Kommentar des Autors. Unter anderen führt er aus, welchen Gefahren sich Helmut mit diesen Aufnahmen ausgesetzt hat.

    Außerdem sind Originaldokumente dem Buch beigefügt.

    Helmut erreicht sein Ziel. Seine Familie wird deutschblütigen Personen gleichgestellt. Doch er zahlt dafür einen hohen Preis. Seine Söhne werden ohne ihn aufwachsen.

    Ich bin mir bewusst, dass diese Rezension dem Buch nicht allumfassend gerecht werden kann. Sie spiegelt nur einen Teil des Inhalts wider.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist ein wichtiges Zeitdokument, da es ungeschönt die Gedanken eines Arztes an der Front wiedergibt. Der meist sachliche Schriftstil wirkt besonders beeindruckend.

  14. Cover des Buches Die Französische Revolution 1789 bis 1799 (ISBN: 9783717581314)
  15. Cover des Buches La Grande Bleue (ISBN: 9783981843002)
    Helga Hutterer

    La Grande Bleue

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Bkwrm
    La Grande Bleu von Helga Hutterer beschreibt einerseits spannende und bedrückende Informationen aus der Geschichte Algeriens und andererseits viele Episoden aus der Biographie der Autorin. Diese Kombination ist sehr authentisch und hat den Leser von Anfang an mitgenommen.
    Beim Lesen hat man das Gefühl vor Ort mit dabei zu sein oder den Wunsch die Orte der Handlung zu besuchen, da die Beschreibung sehr bildhaft ist. Man kann sich gut vorstellen, mit Hannah durch Oran, Paris oder Algier zu reisen. 
    Dennoch war ich am Ende etwas enttäuscht, da sich die Geschichte, die mit Krieg, Gewalt, Verlust und Terror beginnt, schließlich auf die Geschichte einer unglücklichen Liebesbeziehung zu einem älteren Mann reduziert. Nach allem, was die Autorin von Kindheit an erlebt hat, fand ich dieses Ende unpassend.
    Dennoch war der größte Teil spannend und interessant zu lesen und vor allem eine authentische Darstellung der Ereignisse, die mir zuvor nicht so bekannt waren.
    Insofern hat sich das Buch auf jeden Fall gelohnt. Gut gefallen hat mir außerdem die Gestaltung des Covers und das wertige Papier, etwas altbacken fand ich das Schriftbild. Prinzipiell kann ich es auf jeden Fall empfehlen. 
  16. Cover des Buches Der Ruf der Schwalbe (ISBN: 9783753406657)
    Uta Baumeister

    Der Ruf der Schwalbe

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Lorixx

    Der zweite Roman der Hönnetalreihe um das geheime Nazibauwerk "Schwalbe" hat mir sehr gut gefallen.

    Er spielt auf zwei Zeitebenen und erzählt die Geschichte des Niederländers Klaas de Jong, der im zweiten Weltkrieg  als Zwangsarbeiter an den Bauarbeiten beteiligt war. Der Sohn reist nun mit seiner Mutter nach Deutschland, um über dessen Vergangenheit mehr in Erfahrung zu bringen.

    Eine Reise, die längst überfällig scheint, angesichts des Alters der Familienmitglieder. Diese Geschichten sollten nicht in Vergessenheit geraten und bald gibt es keine Zeitzeugen mehr.

    Dank der Kapiteleinteilung weiss man immer wer, wann gerade erzählt. Der Wechsel macht es noch spannender und man bekommt einen tieferen Einblick in das Leben der Familie, die Zeit und das Grauen des Nationalsozialismus.

    Einfühlsam, emotional und authentisch nimmt die Autorin ihre Leser mit in ein düsteres Kapitel deutscher Geschichte. Und auch heute noch gibt es Geheimnisse aus dieser Zeit, dioe nicht ans Tageslicht gelangen sollen.

    Vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung...





  17. Cover des Buches Mörder aus Passion (ISBN: 9783741894718)
    Bernd Michael Grosch

    Mörder aus Passion

    (15)
    Aktuelle Rezension von: moni-K

    Hier fällt es mir wirklich schwer, eine angemessene Beurteilung zu schreiben. Die Dinge, die in diesem Roman beschrieben werden, sind mehr als schlimm zu nennen. Auf der anderen Seite gibt es solche Menschen eben in unserer Gesellschaft und es hilft nichts, einfach die Augen zu verschließen. Der Autor hat hier Augen und Herz ganz weit aufgemacht und den Menschen hinter dem ‚Ungeheuer‘ erkannt und ihn sowie seine Beweggründe versucht zu beschreiben. In Psychologie nicht so weit bewandert, fällt es mir als Leserin über manche Strecke des Buches nicht einfach, zu folgen, doch ich fühle, dass hier ein tieferer Sinn drinnen steckt. Der Schlusssatz schreckt den Leser wieder auf, als der vermeintliche Rassist sagt: „Agatha ist nicht schwarz; sie sieht nur so aus.“ Man muss das Buch mehr als einmal lesen und immer wieder nachschlagen. Auch wenn mir das Thema als solches widerstrebte, für die hervorragende Umsetzung dennoch fünf Sterne.

  18. Cover des Buches Die dreizehnte Dame (ISBN: 9783548605821)
    José Carlos Somoza

    Die dreizehnte Dame

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Buchgeborene

    Was wäre "wenn du gerade erlebt hast, dass sich Wunden spurlos schließen, dass Zauberworte funktionieren, dass Hexen existieren und die Dichtung anscheinend sehr viel wirksamer ist als die Medizin?" 
    (S. 369)


    Ein junger ehemaliger Literaturstudent und eine SM- Sklavin haben eines nachts denselben Traum. Ihrer beider Leben liegt in Trümmern als sie ihn träumen. Die SM- Sklavin kann sich nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern, weiß nicht mehr, wer sie wirklich ist. Es stellt sich heraus, dass der Traum reale Bezüge hat. Der Mord, von dem sie träumen, scheint genau so passiert zu sein. 
    Ihr Traum hat etwas mit grausamen Hexen auf sich. 13 Damen sind es. Sie werden auch Musen genannt, denn sie benutzen Worte als Magie. Und während man mehr über die Musen lernt, philosophiert man mit dem Autor über die Sprache an sich. 

    "Die dreizehnte Dame" hat eine so überraschende Auflösung für seine Rätsel, dass der Roman nur als verblüffend und spannend bezeichnet werden kann. Ich musste dieses Buch so schnell wie nur möglich lesen und stand ziemlich unter Zeitdruck. Deswegen kann ich nicht sagen, ob "Die dreizehnte Dame" auch Längen hat.

    Doch das Buch ist nicht nur spannend, es ist auch gruselig. Denn die Magie der Sprache wird von den Frauen missbraucht. Es gibt sehr anschauliche Szenen, wie dies passiert. 

    Fazit:Dieses Buch ist nicht geeignet für Menschen, die leicht Albträume bekommen oder die sich nicht für die Sprache an sich interessieren. Es ist jedoch nur empfehlenswert für sprachverliebte Horrorfans, denn dieses Buch ist faszinierend. Ich finde, dass ich etwas verpasst hätte, wenn ich es nicht gelesen hätte.


    0 + ?+ 1 + 1+ * + 1 + () + 0,5 + 0 + 0 = 4.5
  19. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks