Bücher mit dem Tag "greta"
27 Bücher
- Mary E. Pearson
Der Glanz der Dunkelheit
(1.260)Aktuelle Rezension von: BooksQuills"Der Glanz der Dunkelheit" ist der gelungene Abschluss der Chroniken der Verbliebenen von Mary E. Pearson.
Lia und Rafe konnten aus Venda fliehen und reiten nach Dalbreck, der Heimat Rafes. Doch Lia spürt, dass sie in Morrighan ihrer Bestimmung folgen muss. Schweren Herzens trennen sie sich.
Werden die verfeindeten Königreiche Frieden finden? Wie geht die Geschichte für Lia, Rafe, Kaden und alle anderen lieb gewonnenen Charaktere weiter?
In diesem letzten Band gab es in der Mitte des Buches kurze Längen, die dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan haben. Die Spannung wurde über die gesamte Handlung hoch gehalten und es gab einige Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hatte oder auf die man nicht zu hoffen gewagt hatte.
Alle Charaktere haben sich wahnsinnig weiterentwickelt, passend zu all den Erfahrungen, die sie gemacht haben.
Zum Schluss kam das Ende schnell aber nicht übereilt.
Mary E. Pearson hat einen schönen Abschluss gefunden, in dem der Leser sich ausmalen kann, wie die Zukunft aller Königreiche aussehen kann.
Ganz klare Leseempfehlung mit 5/5 ♥️
- J.R.Ward
Bourbon Kings
(418)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover passt zur Geschichte und ist heiß.
Denver Clan und Dallas lässt grüßen.
Die Geschichte ist krass, damit habe ich eindeutig nicht gerechnet. Es ist wirklich alles dabei: Lust, Leidenschaft, Liebe, Intrigen, Machenschaften und Zusammenhalt.
In dieser Geschichte geht es hauptsächlich um Lane und Lizzie, wobei auch die anderen Charaktere nicht zu kurz kommen. Man muss sie alle einfach mögen.
Der Schreibstil ist locker und spannend, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Und das Setting ist toll beschrieben.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Lucinda Riley
Der Engelsbaum
(570)Aktuelle Rezension von: HopeandliveWir befinden uns in Wales im Jahr 1985. Im Herrenhaus Marchmont wird Weihnachten gefeiert und es findet sich die ganze Familie ein, die, die noch leben und die, die in den Erinnerungen noch lebendig sind. Greta kommt nach sehr vielen Jahren wieder an den Ort, der ihr einst Zuflucht und Verhängnis wurde, doch das weiß nur der Leser, denn Greta hat keine Erinnerungen mehr an das, was vor vielen Jahren passiert ist. Ihr langjähriger Freund David, Besitzer von Marchmont, hat sie nach langen Jahren endlich überzeugen können doch mal wieder mitzukommen...
Greta unternimmt Spaziergänge durch das Herrenhaus, dass ihr vor vielen Jahren Heimat geworden ist, so wurde es ihr erzählt und durch die wunderbar verschneite Landschaft und den Wald rundherum. Dabei stößt sie auf einen verwitterten Grabstein, dessen Inschrift ihr klar macht, dass dort ein kleiner Junge begraben wurde. Nun beginnen die Erinnerungen und Ereignisse nach und nach ans Licht zu kommen, denn Greta ist sofort klar, dass es ihr Sohn war, der dort begraben ist. Der Kokon des Vergessens wurde aufgebrochen und die Wahrheiten, die nun ans Licht kommen, fordern von Greta alles was sie an Kraft und Mut aufbringen kann, denn Wahrheit hat die Eigenschaft, nicht immer schön zu sein, doch wer sich ihr nicht stellt, hat keine Aussicht auf wahren inneren Frieden in der Gegenwart und Hoffnung auf eine Zukunft. In diesem Prozess steht ihr langjähriger Freund David hilfreich zur Seite.
Es ist mein erstes Buch von Lucinda Riley und sie versteht es sehr gut eine Familiengeschichte mit den verschiedenen Charakteren so bildhaft und lebendig zu schildern, dass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Der Leser wird mit den auftauchenden Erinnerungen von Greta auf eine Zeitreise in die Vergangenheit mitgenommen, die nicht nur für die Protagonistin erschreckend und schockierend sind. Vor allem erlebt sie, dass trotz sehr viel Schlechtem das Gute nicht zu zerstören ist. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn ich mit der jungen Greta so meine Schwierigkeiten hatte, wurde sie mir mit zunehmendem Alter sympathischer. Zu meinen Lieblingsfiguren gehören auf jeden Fall L.J., Davids Mutter und Ava, Gretas Enkelin, doch das darf jeder Leser für sich selbst herausfinden.
- Jana Hoch
Royal Horses (2). Kronentraum
(75)Aktuelle Rezension von: AdujaKronentraum ist der zweite Band der Royal Horses Reihe von Jana Hoch. Wie auch im ersten Teil sorgt der Schreibstil der Autorin dafür, dass wir emotional in die Geschichte gezogen werden. Greta und Edward sind wieder in eine Reihe von Schwierigkeiten verwickelt. Dazu gehören vor allem Edwards Pflichten als Mitglied der royalen Familie und das Interesse der Öffentlichkeit.
Die Spannungen innerhalb und mit der Familie nehmen auch einen deutlich größeren Stellenwert ein als im ersten Band. Dabei kommen aber auch die Pferde nicht zu kurz. Beide Themen sorgen für eine spannende Geschichte.
Die Gestaltung ist wieder so wunderschön wie beim ersten Band. Insgesamt kann der zweite Band gut an den ersten anschließen.
- Caroline Eriksson
Die Vermissten
(149)Aktuelle Rezension von: monerl94Während des lesen stellt man sich immer wieder die Frage wer ist hier Täter und wer Opfer, und es ist schwierig selbst darauf zu kommen. Gibt es überhaupt ein Opfer? Viele offene Fragen, die sich nach und nach aufklären. Jedoch unglaublich spannend zu lesen. Das Ende ist auch gut, für meinen Geschmack ein bisschen zu viel dan aufeinander.
- Jana Hoch
Royal Horses (1). Kronenherz
(144)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Wie auch schon die letzte Reihe die ich von Jana Hoch gelesen habe (The Ruby Circle) fand ich es sehr emotional. Ich weis nicht wie, aber diese Autorin schafft es irgendwie mich total an ein Buch zu fesseln. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen!
Und ich habe die überraschende Wendung am Ende echt überhaupt nicht kommen sehen. (Ich finde es sehr gut wenn es nicht so vorhersehbar ist!)
Greta ist eine sehr autentische Protagonistin.
Edward hat mich manchmal echt wütend gemacht, aber im großen und ganzen mag ich ihn auch.
Sehr empfehlenswert auch für nicht Pferdefans wie mich.
- M. D. Headley
Magonia
(183)Aktuelle Rezension von: ariadneMein Book of the Month war im November Magonia, das ich jetzt auch schon gefühlt ewig auf meinem SuB habe. Die ganzen positiven Reviews haben mich echt neugierig gemacht und zum Glück ist diesmal der Hype auch nicht umsonst gewesen.Die Vorstellung von Schiffen in den Wolken, die ganze Welt von Magonia und ihre Wesen ist so originell und packend, dass ich es schade fand, dass das Buch nicht noch weiter darauf aufgebaut hat.
Aza und Jason waren mir beide sehr sympathisch und ihre Beziehung/Freundschaft auch glaubhaft. Das gefürchtete Love Triangle zeigt sich zwar ganz kurz, konnte aber glücklicherweise umgangen werden.
Der 2. Teil ist meines Wissens noch nicht auf Deutsch erschienen, was sehr schade ist. Die englischen Rezensionen zum 2. Band fallen auch eher gemischt-negativ aus, bin also noch zögerlich, ob ich weiterlesen werde. - Anna-Sophie Caspar
Verzaubert 2: Gefährliche Freunde
(35)Aktuelle Rezension von: Torsten78Eva hat erfahren, dass es Elementare gibt, die durch eine besondere Verbindung mit ihrem Krafttier besondere Fähigkeiten haben und das sie selbst am 21. Geburtstag zu einem Elementar wird. Da sie ihre Fähigkeiten – im Gegensatz zu den anderen Elementaren - von Geburt an in sich trägt, ist sie ein Urlementar. Der Anführer der Elementare verlangt bedingungslose Folgschaft und tötet die Urelementare.
Eden, der früher Nathaniel bedingungslos gefolgt ist hilft Efa und verliebt sich in sie. Aber kann er Eva wirklich schützen? Und ahnt Nataniel nicht längst, dass er Eden nicht mehr vertrauen kann? Zusätzlich kommt die Evas 21. Geburtstag und somit die Verwandlung zum Phönixelementar immer näher. Und dann nimmt noch ein Ominöser Geheimbund Kontakt auf.
Ohne auf die Details einzugehen steckt hinter dem Machtkampf von Vespa und Nathaniel deutlich mehr als es im ersten Buch den Eindruck macht.
Die Geschichte in Teil zwei ist deutlich komplexer und interessanter als im ersten Teil.
Die naive, plumpe Art von Eva ist nicht mehr ganz so schlimm wie im ersten Teil aber folgender Dialog ist nach wie vor bezeichnend:
»Eden?«, fragte sie leise.
»Mh«, machte er.
»Schläfst du schon?« (Total sinnvolle Frage, nachdem er vorher Mh gesagt hat)
»Jetzt nicht mehr.«
Die Schreibweise erinnert mich nach wie vor mehr an ein Kinderbuch, der Bösewicht steht Hannibal Lecter aber nicht nach. Den finde ich nicht kindertauglich.
Die vollständige Rezension gibt es hier: https://www.torstens-buecherecke.de/396/ - Oliver Pötzsch
Der Spielmann (Faustus-Serie 1)
(162)Aktuelle Rezension von: Anno_TukkWer kennt sie nicht oder hat nicht zumindest schon einmal davon gehört: Die Legende des Dr. Faust, der mit dem Teufel einen Pakt schloss.
Das Buch von Oliver Pötzsch spielt um 1500. Eine Zeit, in der die Begriffe Hexerei, Fortschritt und Magie oft gleichbedeutend waren und von der Kirche mit allen Mitteln bekämpft wurden. In dieser Zeit lebt Johann Georg, ein Junge, der von seiner Mutter Faustus genannt wird - der Glückliche. Er erlebt seine Jugend in Knittlingen im Kraichgau, einem kleinen Ort, in dem es wenig Abwechslung im Leben gibt. Dann erscheinen die Gaukler, unter ihnen der Spielmann und Magier Tonio del Moravia. Faustus ist fasziniert von diesem blassen Mann mit den stechenden, schwarzen Augen und das Schicksal führt die beiden zusammen. Doch es geschehen unheimliche Dinge in Knittlingen: Kinder verschwinden und ein schrecklicher Unfall passiert.
Die Faust-Geschichte von Oliver Pötzsch spannt einen weiten Zeitbogen und ist fast so etwas wie eine Art Road-Movie zum Lesen. Als Junge verlässt Johann Georg Knittlingen und seine Reise führt ihn ihn bis nach Venedig und dann nach Heidelberg. Viele Orte und Städte säumen seinen Weg. Diese Reise ist sein Werdegang vom jungen Faustus hin zum gebildeten und manchmal ziemlich unheimlichen, aber auch sehr vom Schicksal gebeutelten Dr. Faust. Und es lohnt sich allemal, ihn auf diese Reise zu begleiten. So wie auch der Rabe und die Krähen von Tonio del Moravia das tun... oder sind das doch nur einfache Vögel? Eine Krähe sieht schließlich aus, wie die andere!
Der fast 800 Seiten starke Wälzer zieht einen von Anfang an in seinen Bann. Der Text ist gut zu lesen und der Spannungsbogen steigt langsam aber stetig, bis man im letzten Drittel das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Die Geschichte von Faustus ist eine Geschichte, in der Vieles vorkommt: Verlust, Hass, Freundschaft, Liebe, Enttäuschung, Magie und Hexerei, Fortschritt und Stillstand, Kirche und gefallene Engel und auch Kontrollverlust und namenloser Schrecken, aber auch Hoffnung.
Und zum Schluss hat dieses Buch, neben einem kleinen Anhang mit Interessantem und Wissenswertem, auch ein Ende. Zumindest ein vorläufiges. Denn es gibt noch einen zweiten Teil dieser Coming-of-age-Story aus dem tiefsten Mittelalter mit dem Titel "Der Lehrmeister".
Ich werde mir jetzt zur Erholung einen kleinen Gruselhappen in Form eines recht kurzen Taschenbuchs gönnen und bin danach schon sehr gespannt, was Faustus so alles noch passiert und ob er diesem Namen (der Glückliche), dem ihm seine Mutter gab, irgendwann einmal gerecht werden kann. - Kathrin Lena Orso
Your Style Romy - Triff den Moviestar von morgen
(37)Aktuelle Rezension von: hexe2408Romy ist 14 und hat ganz typische Jugendprobleme: welcher Junge ist am süßesten und wie mache ich ihn auf mich aufmerksam, wie kann ich am meisten Zeit mit meinen Freundinnen verbringen, ohne dass Mama zu peinlich ist, was ziehe ich zur nächsten Party an und wie werde ich ein Star. Na gut, nicht jeder Jugendliche hat die gleichen Sorgen und Probleme, aber auf Romys Leben trifft das ziemlich gut zu. Romy möchte gern Schauspielerin werden und übt dafür fleißig. Nebenbei versucht sie ihr größtes Projekt anzugehen: Ben. Und weil selten alles klappt, wie man es so plant, nimmt das Unglück seinen Lauf.
Das Buch ist schon optisch ein absolutes Highlight. Die Schrift ist in rot gehalten und macht das Werk damit schon auf den ersten Blick zu etwas Besonderem. Die eingearbeiteten Bilder unterstützen die Handlung super gut und machen die Erlebnisse von Romy richtig lebendig. Gleichzeitig bekommt man einen Eindruck davon, wie Romy und ihre besten Freundinnen aussehen und was ihnen wichtig ist.
Auch der Schreibstil kann punkten. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig und leicht lesen, die Formulierungen sind gut verständlich, auch für jüngere Leser, und man fühlt sich einfach sofort wohl in der locker-leichten Atmosphäre, trotz der Teenieprobleme. In manchen Situationen habe ich mich an mein eigenes Leben zurück erinnert gefühlt, so dass man die Sorgen von Romy und ihren Freundinnen größtenteils schon nachvollziehen kann, auch wenn man als Erwachsener nun andere Dinge hat, die einen beschäftigen. Immer wieder gibt es auch Situationen zum Schmunzeln, denn die Freundinnen halten zusammen wie Pech und Schwefel und wissen genau, wie sie den jeweils anderen wieder aufbauen können.
Da das Buch aus der Ich-Perspektive von Romy geschrieben ist, erfährt man von ihr, ihrem Gedankenchaos und dem Gefühlswirrwarr am meisten. Und bei ihr ist wahrlich einiges los. Sehr gut hat mir die Kombination der unterschiedlichen Facetten gefallen. Es geht eben nicht nur um Jungs und nicht nur um die Freundinnen und auch nicht nur um peinliche Familien, aber eben auch nicht nur um die mögliche Schauspielkarriere. Es ist ein bunter, abwechslungsreicher Mix all dieser Themen verknüpft mit den kleinen Ecken und Kanten, Hohen und Tiefen, Hoffnungen und Ängsten, die eine Freundschaft und die ersten Gefühle für Jungs so mit sich bringen.
Zwischendurch gibt es noch die Möglichkeit die Psychotests mitzumachen, die Romy präsentiert bekommt, um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Die Auflösung gibt es am Ende des Buches und auch wenn man natürlich schon beim Beantworten ahnt, worauf es hinausläuft, macht es Spaß, sich dem mal wieder zu stellen.
Ich bin beim Lesen auch neugierig geworden, was im Leben der anderen Mädels noch so passiert, was die Freundinnen noch gemeinsam erleben und welche Geheimnisse da noch ans Licht kommen. Man bekommt zwar einen Eindruck von den anderen Mädels, aber hinter alle Masken und Mauern konnte man im ersten Band noch nicht schauen. Besonders von Josi, die neu in der Klasse ist, weiß man noch nicht so viel und ich vermute, da könnte es noch ein paar, für die Freundinnen, unerwartete Enthüllungen geben.
Eine locker-leichte Jugendgeschichte mit einer wirklich gelungenen Optik. Die Illustrationen machen das Buch noch bunter, abwechslungsreicher und lebendiger. Ich habe mich ein wenig an meine Jugend zurück erinnert gefühlt und auch wenn ich Romys Probleme nicht (mehr) teile, kann man sich gut in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen. Ich freu mich schon auf die anderen Bände der Reihe.
- Beata Ernman
Szenen aus dem Herzen
(55)Aktuelle Rezension von: Ruth_TuescherDas Buch liest sich leicht. Man bekommt viel Einblick in das Leben der Familie Gretas. Hauptsächlich ist das Buch wohl von ihrer Mutter verfasst worden, die es als Plattform nutzt, von ihrer Karriere zu erzählen. Lieber hätte ich mehr von Gretas eigenen Gedanken erfahren.
- Kathrin Lena Orso
Your Style
(24)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Your Style, Your Dream, Your Bookazine: Greta ist da! Vier Freundinnen in Berlin, vier Leidenschaften, vier Bücher: Nach Romy, dem neuen Moviestar, und Sportkanone Pepa, erzählt in Band 3 nun Musik-Fan Greta. Sie kennt die besten Rocksongs aller Zeiten, weiß, wo es die coolsten Scheiben gibt (und die ältesten Vintage-Lederjacken) und macht ihren Freundinnen immer Playlists für Party, Liebeskummer oder was auch immer. Und sie hat ein Geheimnis, das sie noch nicht einmal mit ihren Freundinnen teilen kann. Beste Freundinnen und ihre Träume: Schauspiel, Sport, Musik, Mode. Im trendigen Magazin-Stil mit WhatsApp-Chats, Playlists, Tests …
Cover:
Das Cover hat mir ganz gut gefallen und hat für Fans der Reihe einen absoluten Wiedererkennungsfaktor. Die Aufmachung des Covers ist ähnlich der eines Mode- oder Starmagazins. Zu sehen ist hier auf rotem Grund und umringt von Schlagwörtern die Heldin Greta, welche dem Betrachter hipp gestylt entgegenblickt. Das ist natürlich ein echter Blickfang und macht auch Leser, welche die Reihe nicht kennen, neugierig.
Eigener Eindruck:
Greta hat es grad wirklich nicht einfach, ihre Eltern leben zwar getrennt, lassen aber keine Möglichkeit aus, um sich zu streiten. Als Greta in ihrer Unzufriedenheit einem Lehrer Paroli bildet und es um ihre Strafe geht, würde sie am liebsten im Erdboden versinken, als sich ihre Eltern vor der Schulleitung zoffen. Warum müssen Erwachsene immer so kompliziert sein? Und allgemein, wann ist das Leben einfach kompliziert geworden? Dabei will Greta doch einfach nur Musik machen… Gut, dass sie sich in schlechten Momenten immer auf ihre Freundinnen verlassen kann, aber denen kann sie leider auch nicht alle erzählen und dann ist da die Möglichkeit in einer Band mitzumachen und, und, und. Greta muss einigen Mut aufbringen, um alles wieder ins Gleichgewicht zu bringen, denn es gilt sich künstlerisch zu verwirklichen und die Schulstrafe irgendwie erfolgreich abzusitzen…
Wer die Reihe „Your Style“ bereits kennt, der wird den hippen Schreibstil der Autorin wiedererkennen und auch lieben. Schnell findet man sich in die Geschichte von Greta rein, auch wenn man die anderen Bücher noch nicht kennt. Und schnell hat man auch Mitleid mit dem Mädel, wenn es darum geht, ihre Eltern „kennenzulernen“. Absolutes Fremdschämpotential vom Verhalten her und trotzdem wahrscheinlich gar nicht so weit hergeholt. Ansonsten fand ich den Charakter der Greta wirklich gut gemacht und hatte meinen Spaß sie bei ihrer künstlerischen Entwicklung und auch in Sachen Liebe zu begleiten. Das Buch ist im Großen und Ganzen recht angenehm und vor allem für Leserinnen im Teenageralter genau das richtige. Was mich jedoch ein bisschen gestört hat waren diese Psychotests. Das gehört zwar zur Geschichte, aber irgendwie fand ich es dann doch recht überflüssig. Das kann natürlich für Mädchen im jungen Alter interessant sein, aber für uns in der älteren Generation (haha jetzt fühle ich mich alt) ist es doch Pipifax.
Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, vor allem für Leserinnen im Teenageralter. Da ist von allem etwas dabei. Stress mit den Eltern, die erste große Liebe und der Mut seine Wünsche durchzusetzen und sich zu verwirklichen. Klasse.
Idee: 5/5
Charaktere: 4/5
Logik: 4/5
Spannung: 3/5
Emotionen: 4/5
Gesamt: 4/5
Daten:
ISBN: 9783841505040
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Flexibler Einband
Umfang: 208 Seiten
Verlag: Oetinger Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 01.01.2018
- Penelope Ward
Neighbor Dearest
(190)Aktuelle Rezension von: MayaRottenmeierNeighbor Dearest
Von Penelope Ward, 384 Seiten, erschienen am 18.02.18, Goldmann
Band 2 von 2 – die Bücher sind in sich abgeschlossen.Um was es geht:
Chelsea ist frisch umgezogen und genervt von dem vielen Bellen der Hunde ihres abweisenden Nachbarn, der zudem umwerfend gut aussieht. Mit ihrem gebrochenen Herzen geht sie jedoch jeder Liebelei aus dem Weg und selbst ihr Nachbar hat gute Gründe, seine Finger davonzulassen. Dennoch schmiedet Amor seine eigenen Pläne.Die Umsetzung:
In „Neighbor Dearest“ lerne ich Chelsea intensiv kennen. Sie hatte in „Stepbrother Dearest“ ihren ersten Auftritt und mich total neugierig auf sich gemacht. Der Einstieg lässt mich am Scheitern der Beziehung von Elec und Chelsea teilhaben und ich erlebe ihren Herzschmerz aus der 1. Reihe mit. Der weitere Verlauf der Story ist etwas holprig und die anfänglichen Konflikte zwischen Chelsea und ihrem neuen Vermieter Damien wirken erzwungen. Es dauert einige Seiten, ehe mich die Geschichte hat und ich über gewisse Ereignisse lachen und tüchtig mitfiebern kann.Tolle Figuren:
Damien ist ein abwechslungsreicher Charakter, der sich spannungsvoll entwickelt. Seine beiden Hunde Dudley und Drewfus, kurz Doppel-D genannt, sorgen durch ihre Auftritte für Spaß und Kurzweil, was ich total genieße. Chelsea ist eine liebenswerte Frau, die schwer enttäuscht wurde und sich erneut an das Thema Liebe heranzutrauen, fällt ihr nicht leicht. Hierbei wird alles nachvollziehbar geschildert. Damien hat ebenfalls gute Gründe, die Finger davonzulassen, doch was sind wir machtlos, wenn es um Gefühle geht.Ein Buch mit Schwächen:
In „Neighbor Dearest“ wird es humorvoll, romantisch, verflixt heiß und tiefgründig. Das Ende trifft exakt meinen Geschmack. Auch wenn Ward mit diesem Band nicht an den 1. Teil herankommt, so habe ich jede Menge Lesespaß. Leider hapert es an einigen Stellen mit der Übersetzung und Worte werden falsch gesetzt oder fehlen gänzlich, was mich aus dem Lesefluss kippt. Ich erfahre alles aus der Ich-Perspektive von Chelsea in der Vergangenheit und genieße mit San Francisco ein aufregendes Setting.Von mir erhält „Neighbor Dearest“ 3,5 unterhaltsame Sterne von 5 und eine Leseempfehlung. Wo keine halben Sterne möglich sind, runde ich auf.
- Anke Petersen
Sehnsucht nach dem Dünenhof
(14)Aktuelle Rezension von: kaho72liestHistorisches habe ich lange nicht gelesen und trotzdem gefiel mir diese Geschichte richtig gut. Sie ist zwar recht kurzweilig und bot mir einen Tick zu wenig Spannung, aber war dennoch unterhaltsam.
Mir machte es schon Spaß die Geschichte zu lesen, es fehlte nur etwas das auf und ab, alles wirkte sehr glatt. Ich habe gelesen, ohne richtig abzutauchen. Und trotzdem war es eine unterhaltsame Geschichte, die man dank des flüssigen Schreibstils vor sich sieht.
Anni war mir sympathisch , sie wirkte herzlich auf mich und passte gut in die Geschichte und die damalige Zeit. Auch ihre Beziehung zu Martin und den anderen Bewohnern zeigt, wie wichtig damals Familie, Freunde und deren Zusammenhalt war.
Teils ging mir der Werdegang etwas schnell, so als müsse man schnell eine ganze Geschichte auf wenige Seiten zusammenfassen. Trotzdem gefiel mir dieser erste Teil, der sich gut zum nebenbei lesen eignet.
- Daryl Gregory
We Are All Completely Fine
(1)Aktuelle Rezension von: Wortmagie„We Are All Completely Fine“ von Daryl Gregory hat eine interessante Entstehungsgeschichte. Es erschien 2014, ein Jahr, bevor Gregory den lovecraftischen Horror-SciFi-Fantasy-Young Adult-Roman „Harrison Squared“ veröffentlichte. Diese Veröffentlichungsreihenfolge entspricht allerdings nicht der Reihenfolge, in der Gregory die Bücher geschrieben hat. „We Are All Completely Fine“ entstand nach „Harrison Squared“ und hätte ohne den YA-Roman wohl nie das Licht der Welt erblickt. In diesem geht es um den jungen Harrison, der seine Stadt Dunnsmouth vor einer Monsterinvasion retten muss. Nachdem er diese Geschichte abgeschlossen hatte, fragte sich Gregory, welche Konsequenzen sie für seinen Protagonisten haben könnte. Wie schlüge sich Harrison als Erwachsener? Garantiert wäre er traumatisiert, müsste Psychopharmaka schlucken und eine Therapie absolvieren. Was wäre, wenn es allen Held_innen von Monster- und Horrorgeschichten so erginge? Was wäre, wenn sie einmal die Woche zusammenfinden würden – in einer Selbsthilfegruppe?
Wir treffen uns einmal die Woche: Harrison, Barbara, Stan, Martin, Greta und die Leiterin unserer Gruppe, Dr. Jan Sayer. Wir alle haben Schreckliches erlebt. Wir tragen Wunden, Narben und unser ganz privates Trauma mit uns herum. Niemand glaubte uns. Man erklärte uns für verrückt, geistesgestört, psychotisch. Erst Dr. Jan hörte uns zu und gab uns einen sicheren Ort, um über unsere Erfahrungen zu sprechen. Wir sind die exklusivste Selbsthilfegruppe der Welt. Wir wurden vom Unnatürlichen berührt. All die Menschen, die an unseren Geschichten zweifeln, sollten sich eins fragen: was wäre, wenn sie wahr sind?
Ich liebe Autor_innen, die den Mut aufbringen, eine völlig absurde Geschichte lässig zu erzählen und ihre Leser_innen im Brustton der Überzeugung vor vollendete Tatsachen zu stellen. Mit „We Are All Completely Fine“ sucht Daryl Gregory die Konfrontation mit seinem Publikum. Er präsentiert eine komplett abgedrehte Szenerie und überlässt es seinen Leser_innen, aus den Fakten eine kohärente Geschichte zu formen. Er schubste mich in die Handlung hinein und erwartete von mir, mich selbst zurechtzufinden. Er hielt es nicht für nötig, irgendetwas zu erklären – er stellte die Weichen, damit ich selbst Erklärungen finden konnte. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten, mich auf dieses Konzept einzulassen. Ich fand es toll, dass Gregory durch seine selbstverständliche, entschiedene Zurückhaltung immensen gedanklichen und emotionalen Spielraum ermöglichte. Er zwang mir nichts auf, keine Schlussfolgerungen, keine Interpretationen. Er ließ mich einfach machen. Ich konnte vollkommen selbstbestimmt, ja geradezu emanzipiert lesen und die Handlung von „We Are All Completely Fine“ erleben, wie es mir passte. Und die hat es in sich, eine stimulierende Mischung aus oberflächlichem Wahnsinn und nachdenklicher Tiefe. Im Mittelpunkt stehen die Biografien von sechs Menschen, die ihre Begegnungen mit dem erschreckenden Unnatürlichen traumatisiert überlebten und nun versuchen, ihre Traumata durch eine Selbsthilfegruppe zu überwinden. Ich musste mich unwillkürlich fragen, was es hieße, hätten all die Menschen, die behaupten, Kontakt mit dem Übernatürlichen, Fantastischen und Überirdischen gehabt zu haben, keine Wahnvorstellungen. Angenommen, sie sagten die Wahrheit, wurden wirklich von Außerirdischen entführt oder von Monstern verfolgt – was bedeutete das für unsere Wahrnehmung der Realität? Die unfreiwillige Korrektur ihres Weltbildes spielt im Aufarbeitungsprozess der Figuren eine fundamentale Rolle. Sie müssen nicht nur verkraften, was sie physisch durchlitten, sie müssen auch lernen, diese neue, alternative Wirklichkeit zu akzeptieren. Dabei gehen sie ganz unterschiedlich vor. Obwohl sie alle auf ähnlich verstörende Erfahrungen zurückblicken, verarbeiten sie ihre Erlebnisse äußerst individuell. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie viel diebische Freude es Daryl Gregory bereitet haben muss, diese sehr verschiedenen Persönlichkeiten in einen Raum zu sperren und sie zur Interaktion zu zwingen. Die Selbsthilfegruppe ist ein Experiment, sowohl für den Autor, als auch für die Figuren, die passend zu ihren Charakteren mal mehr, mal weniger bereit sind, ihre Geschichten preiszugeben. Gregory beweist erneut vornehme Zurückhaltung und nötigt sie nicht, mehr zu erzählen, als sie möchten. Er offenbart nichts, was sie nicht selbst berichten, wodurch es für mich umso spannender war, ihre Biografien langsam und Stück für Stück ans Licht zu bringen. Ich hatte das Gefühl, dass er sich in der Rolle des Erzählers stark mit der Gruppe identifiziert, ein Eindruck, der durch seinen ungewöhnlichen Erzählstil unterstützt wurde. Der Erzähler spricht von sich oft als Teil der Gruppe, bleibt die ganze Handlung über jedoch anonym und taucht in den Sitzungsbeschreibungen nicht auf. Aber wenn er teilnimmt, ohne physisch anwesend zu sein, wer erzählt dann da eigentlich? Daryl Gregory beantwortete diese Frage in einem Interview – ich werde euch die Antwort allerdings nicht verraten. Wo bliebe sonst der Spaß? ;-)
„We Are All Completely Fine“ ist ein köstliches Vergnügen, voller Wahnsinn, Absurdität und philosophischem Surrealismus. Die Lektüre erfordert einen wachen, aufgeschlossenen Geist und die Bereitschaft, ein unkonventionelles Experiment zu wagen, ohne jede Kleinigkeit zu hinterfragen und auf explizite Erklärungen zu warten. Ich warne euch, es wird seltsam, fantastisch, abgefahren und manchmal sogar ein bisschen beängstigend. Daryl Gregory mag es extrem und schreckt vor Brutalität nicht zurück. Der Trick ist, hinter die schrillen, nervenaufreibenden Szenen zu blicken und auf die Bedeutung der stillen, nachdenklichen Momente zu achten. Wer sich auf diese Herangehensweise einlassen kann, wird ein einzigartiges Abenteuer erleben – mit der skurrilsten Selbsthilfegruppe aller Zeiten.
- Janne Mommsen
Die kleine Inselbuchhandlung
(14)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Als Greta nicht mehr in der Lage ist als Flugbegleiterin zu arbeiten, zieht sie zur Erholung zu ihrer Tante Hille auf die Insel. Durch einen glücklichen Zufall entdeckt sie ihre Leidenschaft fürs Bücher verkaufen und schon entsteht ein Plan für eine kleine Inselbuchhandlung, doch ihr werden Steine in den Weg gelegt.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, okay sie geht nicht wirklich in die Tiefe und bleibt eher oberflächlich, aber sie hat mich bestens unterhalten.
Da ich (unwissend) den zweiten Teil schon gehört hatte, wusste ich ja schon so einiges, aber es war schön die Entstehungsgeschichte der Buchhandlung und des besonderen Antiquariats zu verfolgen.
Alles in allem eine wirklich schöne Geschichte, die Lust auf Bücher und einen Inselbesuch machen. - Charlotte Gardener
Lady Arrington und ein Mord auf dem Laufsteg
(11)Aktuelle Rezension von: Primrose24Dieses Mal führt ein einzigartiges Modespektakel Krimiautorin Mary Arrington zurück an Bord der Queen Anne. Die Überfahrt auf dem Luxuskreuzfahrtschiff wird begleitet von Fashionshows aufstrebender Designer und ihren exzentrischen Entwürfen, die Mary als Teil der Jury beurteilen soll. Doch am Abend der großen Modenschau kommt der Stardesigner des Abends vor aller Augen zu Tode. Während alle Anwesenden von einem Selbstmord ausgehen, ist nur Mary überzeugt, dass am Tod des Designers etwas faul ist. Zusammen mit dem Kapitän und ihren Freunden an Bord geht Mary auf die Suche nach einem cleveren Mörder, der seine Spuren zu verwischen weiß.
Der bereits vierte Fall der Krimiautorin und Hobbyermittlerin entführt den Leser in die etwas exzentrische Welt der Mode und Designer. Ich liebe die Art und Weise wie Mary in ihren Fällen ermittelt. Besonders gefallen hat mir auch dieses Mal wieder die Interaktion mit dem Schiffsarzt Dr. Görmer, die in diesem Fall einige lustige Situationen zur Folge hat. Der Kriminalfall war erneut sehr gut konstruiert und konnte mich mitreißen und überraschen. Insgesamt haben wir hier eine wundervolle Fortsetzung der Cosy-Crime-Reihe, die ich jedem, der mit diesem Genre seinen Spaß hat, guten Gewissens weiterempfehlen kann.
- Nora Engel
Gretas Geheimnis
(75)Aktuelle Rezension von: binchen79Auch ohne Band 1 zu kennen, hat mich Gretas Geschichte direkt gefesselt. Es war sehr spannend die Höhen und Tiefen in Gretas Leben mitzuerleben.
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, man konnte nur so durch die Zeilen fliegen und wollte das Buch überhaupt nicht aus der Hand legen. Das Buch ist sehr emotional geschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen und in die Geschichte hineinversetzen kann.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Ich bin gespannt auf Teil 3.
- Nora Engel
Gretas Versprechen
(61)Aktuelle Rezension von: Eva_GSommer 2019: Mel befindet sich in New York mitten in den Vorbereitungen zu einer Wohltätigkeitsveranstaltung ihrer Organisation, als sie den Anruf erhält, dass ihr Vater Bruno überraschend verstorben ist. Nachdem sie zum selben Zeitpunkt erfährt, dass ihr Ehemann einmal mehr eine Affäre mit einer Büroangestellten hat, beschließt sie spontan in ihre alte Heimat, die Pfalz, zu reisen. Allerdings muss sie auch noch ihren beiden Schwestern Caro und Jule Bescheid geben, denn Caro lebt in Berlin, Jule in Spanien. Leider ist der Kontakt in den letzten zwanzig Jahre seit Mel in die USA gegangen ist, Caro ihr Studium in Berlin begonnen hat und Jule mit nur sechzehn Jahren nach Spanien abgehauen ist, nur sehr oberflächlich. Mit einiger Verzögerung treffen schließlich alle drei Frauen auf Gut Freudberg ein und schnell ist klar, dass sie alle so einige Geheimnisse mit sich herumtragen. Doch zuerst gilt es einmal die Beerdigung ihres Vaters zu organisieren, bevor sie sich einem weiteren Verlust in ihrem Leben widmen können: dem spurlosen Verschwinden ihrer Mutter Greta vor neunzehn Jahren.
Den beiden Autorinnen Daniela Pietrek und Tania Krätschmar, die diese Reihe gemeinsam unter dem Pseudonym Nora Engel veröffentlicht haben, ist mit diesem dritten Band ein großartiger Abschluss gelungen. Denn es werden nochmals sämtliche wichtige Ereignisse aus der Vergangenheit Gretas, aber auch der anderen Charaktere aufgegriffen und alles findet schließlich zu einem runden Ende. Der Roman ist durchgehend fesselnd, denn gerade im ersten Teil fragt man sich immer wieder, was mit Greta geschehen ist und ob sie wohl nocheinmal auftauchen wird. Aber auch das Leben der drei Schwestern läuft gerade alles andere als perfekt, sodass auch hier so manche Schwierigkeit gelöst werden will, wobei aber Mels Schicksal den größten Anteil daran hat.
Schon die ersten beiden Teile der Reihe haben mir sehr sehr gut gefallen, sodass ich nun sehr grlücklich darüber war, wie perfekt es den beiden Autorinnen gelingt, die Saga abzuschließen. Niemals hätte ich gedacht, dass der Roman eine so entscheidende Wende vollzieht und dadurch noch fesselnder wird, wie schon von mir erwartet. Schade, dass ich nun nicht mehr weiter auf Gut Freudberg verweilen darf, allerdings ist das Ende so perfekt, dass es nur halb so schlimm ist.
- Janne Mommsen
Die Bücherinsel
(7)Aktuelle Rezension von: Zahirah...ist genau so leicht und flüssig geschrieben wie der Vorgänger. Das Thema Analphabetismus, was der Autor diesmal in den Mittelpunkt stellt, ist ja selbst in Deutschland immer noch ein Tabu-Thema. Deshalb fand ich es toll, mal eine Geschichte mit dieser Thematik zu lesen. Wie schwierig ein „normales“ Leben für die Betroffenen ist, wurde meines Erachtens gut erzählt. Doch Liebe kann viel bewegen, was ja auch in diesem Buch zum Ausdruck kommt.
Es ist eine zuckersüße Liebesgeschichte rund um ein ernstes Thema. Mir hat das Buch gut gefallen. Und wie auch schon im Vorgänger, hat die beschriebene Inselatmosphäre einen großen Anteil daran. - Bettina Kiraly
Boxenstopp für einen Kuss
(50)Aktuelle Rezension von: SteffiVSGreta und Thimo lernen sich auf einem Fest kennen uns verbringen anschließend eine gemeinsame Nacht miteinander. Für Thimo ist es von Anfang an mehr als ein One Night Stand. Doch Greta möchte sich nicht festlegen. Als Greta aber wenige Tage später Marc, Thimos Bruder kennenlernt ist sie von diesem hin und weg. Sie lässt sich mit Marc auf eine lockere Affäre ein, welche am Ende 5 Jahre geht. Greta erhofft sich mehr als Marc ihr geben kann. Thimo hält sich im Hintergrund, doch hat noch immer Gefühle für sie. Bis ein Erlebnis sich für alle ändert
Nette Geschichte, ohne tiefgründig zu sein. Daher was für zwischendurch. 2. Band dieser Reihe.
- Nora Engel
Gretas Erbe
(138)Aktuelle Rezension von: inyaDas Cover ist sehr schlicht aber dennoch edel und ansprechend gestaltet. Und auch die Geschichte ist überraschend vielschichtig und komplex. Denn die Geschichte handelt von dem Mädchen Greta, welches als uneheliches Kind einer Dienstmagd zur Welt kommt und bei einer Winzerfamilie aufwachsen darf. Doch dort kann sie nie so richtig Fuß fassen und wird kein vollwertiges Mitglied der Familie. Dies ist natürlich nicht einfach für die Protagonistin und natürlich stellt sie sich als Mädchen/ angehende Frau die Frage wer sie eigentlich ist und vor allem was sie will und wohin sie ihr Leben bringen wird. Das Buch ist ein Buch über eine starke Frau, die ihren Weg trotz schwerer Bedingungen geht und uns dabei auf diese spannende Reise mitnimmt. Das Buch ist sehr gut und leicht zu lesen geschrieben und ich kann es allen Lesern sehr ans Herz legen.
- Charlotte Gardener
Lady Arrington und die tödliche Melodie
(47)Aktuelle Rezension von: Primrose24Erneut kehrt Krimiautorin Mary Arrington auf das Kreuzfahrtschiff Queen Anne zurück, um ihre Freunde wiederzutreffen und die kulturellen Angebote des Schiffes zu genießen. Doch bereits zu Beginn ihres Aufenthaltes wird ihre Freude über die Reise je unterbrochen als der Pianist das Konzert mit einem falschen Lied unterbricht und die Sängerin demütigt. Nur wenig später wird der Pianist erstochen aufgefunden, an seine Brust geheftet, die falschen Noten aus dem Konzert. Während Mary und der Kapitän versuchen den Mord aufzuklären, versucht der Schiffsarzt auf Anweisung des Schiffseigners alles, um Beweise verschwinden zu lassen und den Mord zu vertuschen.
Wir kehren zurück auf das Kreuzfahrtschiff Queen Anne, dieses Mal auf eine Fahrt in den Norden. Bereits nach dem ersten Abend auf dem Schiff geschieht ein Mord, sodass Mary erneut die Ermittlungen aufnimmt. Dieses Mal wird sie jedoch durch den Kapitän unterstützt, der seit dem letzten Vorfall auf dem Schiff deutlich zugänglicher geworden ist. Trotz der Gegenwehr des Schiffarztes und unter Androhung seiner Kündigung versucht der Kapitän Mary bei ihren Ermittlungen zu unterstützen. Der Kriminalfall war sehr interessant und spannend gestaltet, nur das Ende konnte mich nicht vollends überzeugen. Trotzdem mochte ich es sehr, wie Mary den Mörder ermittelt hat. Ich werde die Reihe über Lady Arrington auf jeden Fall weiterverfolgen.























