Bücher mit dem Tag "griechische mythologie"
242 Bücher
- Josephine Angelini
Fates & Furies 1. Starcrossed
(4.646)Aktuelle Rezension von: dorofee4711Die Geschichte beginnt vielversprechend und konnte mich in der ersten Hälfte durchaus fesseln. Leider verliert sie im weiteren Verlauf an Stärke: Mit dem Auftauchen von Daphne wirkt die Handlung zunehmend konstruiert und das ständige Hin und Her nimmt der Geschichte an Glaubwürdigkeit. Insgesamt hätte ein Abschluss innerhalb des ersten Bandes meiner Meinung nach der Erzählung gutgetan.
Kritisch sehe ich zudem die Darstellung der Figuren. Wiederkehrende Aussagen über „Mädchen“ wirken pauschalisierend und bedienen stereotype, teils sexistische Denkmuster. Auch die Rollenverteilung – Männer als Beschützer, Frauen als zickig oder böse – erscheint wenig differenziert. Dadurch fiel es mir schwer, mich mit den Charakteren zu identifizieren, zumal Helen sehr impulsiv reagiert und aus meiner Sicht wenig Entwicklung durchläuft.
Auch sprachlich konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen, ohne dass ich das jedoch an konkreten Punkten festmachen kann. Insgesamt eine Geschichte mit starkem Anfang, die jedoch durch klischeehafte Figurenzeichnung und eine überladene Handlung an Wirkung verliert.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Diebe im Olymp
(3.274)Aktuelle Rezension von: Sibel_Susann_TeomanWas Percy so spannend macht, ist seine Dyslexie. Ich mag es, wenn Helden eine ernsthafte Schwäche haben, das macht sie nur umso sympathischer. Denn obwohl er nicht perfekt ist, entwickelt er sich zu einem guten Freund und vollbringt echte Heldentaten, die nicht nur Kids begeistern. Das Buch ist sowohl spannend als auch witzig geschrieben und fesselt von der ersten Seite an.
- Jennifer Estep
Frostkuss
(2.709)Aktuelle Rezension von: Wauwuschel-- Reread nach über 10 Jahren --
Gwen Frost ist das unscheinbare Gypsy-Mädchen mit einer seltsamen Gabe und keinen Freunden. Ganz neu auf der Mythos Academy muss sie sich erst einmal mit den Göttern, der Magie und den unterschiedlichen Gruppen auseinandersetzen. Als ein Mädchen ermordet wird, versucht sie schließlich als Einzige, den Fall aufzuklären.
"Aber irgendwie würde ich Antworten auf meine Fragen finden. Schließlich war ich Gwen Frost, das Gypsymädchen, das Dinge sah. Das Mädchen, das man anheuerte, wenn man etwas verloren hatte." -Gwen
Es ist schon mehr als 10 Jahre her, seitdem ich die Mythos-Academy-Reihe gelesen habe. Deswegen habe ich gedacht, dass es allmählich an der Zeit ist, einen Reread-Marathon zu starten, um zu schauen, ob die Bücher wirklich so gut sind, wie mein früheres (jugendliches) Ich gedacht hat und muss sagen: Ja, das sind sie auf jeden Fall. Sie waren früher schon ein voller Erfolg und sind es auch jetzt noch. Tatsächlich sind ohne Ausnahme alle Bücher von Jennifer Estep lesenswert und das schließt diese Reihe ohne Frage mit ein. Das neue wie das alte Cover sind schön und der Schreibstil liest sich wunderbar flüssig, auch wenn es auf den ersten Seiten gewöhnungsbedürftig war, nur aus einer Sichtweise zu lesen. Ich schließe Gwen ganz neu in mein Herz und habe das Buch in wenigen Stunden durchgelesen.
Schon das Setting und die Idee des Buches sind hammermäßig. Wir befinden uns in einer Akademie, in der Schüler verschiedener Gruppen, zB. Amazonen, Walküren, Wikingern oder Spartanern, das Kämpfen lernen. Der Unterricht hat zum Teil normale Inhalte und zum anderen Teil werden die jungen Erwachsenen in ihren speziellen Kräften und Magien geschult. Dabei wurden Mythen aus aller Welt vereint, sodass wir nicht nur griechische und nordische Mythologie mit deren Göttern haben, sondern auch chinesische, indische und viele mehr. So bleibt es abwechslungsreich und es wird nie langweilig. Auch der Grundkonflikt mit den Schnittern Vs die Guten wurde gut aufgegriffen und wir haben somit einen roten Faden, der sich durch die ganze Reihe zieht. Wahrscheinlich hat mit diesem Buch meine Liebe zur Mythologie und Academy-Romanen begonnen.
Jetzt könnte man meinen, dass dieses Buch an sich ziemlich klischeebehaftet ist, doch es bleibt in meinen Augen einzigartig und ist wie schon gesagt vor so vielen ähnlichen Romantasy-Romanen erschienen. Ja, unsere Protagonistin hat einzigartige Fähigkeiten; Ja, sie steht im Zentrum der Handlung; Ja, es entwickelt sich ganz langsam eine Liebesgeschichte (mehr dazu hoffentlich in den nächsten Bänden); Ja, Gwen ist besonders. Doch es wurde so schlau eingefädelt, dass das alles nichts ausmacht und man die Geschichte bis aufs Äußerste genießt. Es bleiben spannende und actiongeladene Szenen übrig, in denen man mitfiebert, egal ob die Protagonistin gerade ganz klischeehaft mit ihrem Schwarm beim Ball tanzt oder nicht.
Hier bietet es sich gut an, etwas über die Personen zu sagen, die meiner Meinung nach charakterstark und vielfältig gestaltet wurden. Gwen ist ein eher ruhiges Mädchen, das irgendwie versucht in einer unbekannten Umgebung zu überleben. Sie hat Humor, ist teilweise selbstbewusst und im restlichen Abschnitt arbeitet sie an sich selbst und weiß, wann sie Hilfe von Außen braucht. Dabei ist sie sich nicht zu schade, sich retten zu lassen und gesteht sich ihre Gefühle offen ein. Die Protagonistin macht sogar den ersten Schritt und ist einfach authentisch und sympathisch mit großem Potenzial für eine Charakterentwicklung.
Was mir besonders gut gefallen hat war, dass sie in der ersten Hälfte des Buches sagt, keine Freunde zu haben und wirklich keine hat und somit alles im Alleingang startet. In anderen Büchern versucht die Protagonistin, wichtig zu sein, mit dem Satz: Ich habe keine Freunde. Und am Ende hat sie eigentlich eine BFF und die anderen sprechen mit ihr. Hier wird Gwen wirklich ignoriert und sie versucht den Todesfall im Alleingang zu lösen und über Seiten hinweg haben wir nur sie allein. Damit hat die Autorin uns Gwen ein Stück näher gebracht und das ist wundervoll.
Daphne wird erst später eingeführt und die beiden passen zusammen, aber hier werde ich mehr im zweiten Buch drauf eingehen. Auch der Love-Interest Logan kommt erst spät ins Spiel und es passiert auch nicht wirklich was. Mit den Charakteren und deren Beziehungen wird sich Zeit gelassen, sodass die Handlung langsam ins Rollen gerät. Wir haben praktisch ein paar Szenen, in denen er Gwen hilft und sie sich näher kommen, mehr nicht und diese natürliche Entwicklung ist sehr gut gelungen. Natürlich erwartet man hier in den Folgebänden mehr und es kann noch alles passieren. Auch andere Personen, wie das tote Mädchen, die Verdächtigen, Professoren und Mitschüler werden gut in die Geschichte integriert und es wurde eine gute Basis geschaffen.
Zum Schluss gebe ich meine Meinung noch zum Inhalt dazu, denn dieser war ausschlaggebend dafür, dass ich weiter und immer weiter gelesen habe. Die Geschwindigkeit ist langsam und man kommt erst entspannt an der Akademie an, während anschließend der Mord und danach die Suche nach dem Mörder anstehen. Es gibt Pausen dazwischen, wo wir Gwen kennenlernen und Hintergründe sowie Intrigen im Dunklen herausfinden. Außerdem endet es in einem fesselnden Finale, wodurch man direkt weiterlesen möchte. Alles passt einfach so gut zusammen und greift schön ineinander, wodurch man eine einzigartige Erfahrung macht. Noch einmal hervorheben möchte ich Gwens Gabe der Psychometrie, die durch ihre Einmaligkeit überzeugt. Daraus kann sich noch viel entwickeln und wir haben den Kick, der ein Leseerlebnis erst richtig spannend macht.
Insgesamt kann ich diese Reihe wirklich jedem ans Herz legen und selbst nach so vielen Jahren überzeugt sie ausnahmslos!
- Pierce Brown
Red Rising
(510)Aktuelle Rezension von: bibisstuebchenUm dieses Buch bin ich lange herumgeschlichen, da ich schon hörte, dass es heftig wird. Nun konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und werde die Reihe definitiv weiterlesen!
Das Setting auf dem Mars finde ich sehr spannend. Es ist SciFi und doch merkt man es gar nicht so sehr. Der Mars ist erschlossen und die Gesellschaft in Farben/Kasten aufgeteilt und in ihren Funktionen und Namen an alte römische Imperien angelehnt. Diese Mischung finde ich sehr reizvoll.
Das Buch startet schon im ersten Kapitel mit einer schwer auszuhaltenden Beschreibung einer Hinrichtung und diese Art der rauen Gewalt zieht sich durch das ganze Buch.
Doch kurz zum Inhalt: Darrow ist ein Roter und schuftet in den Minen des Mars, um diesen zu erschließen. Doch dieser ist bereits erschlossen. Als er das erfährt, bricht seine Welt zusammen und er wird für eine Rebellion rekrutiert und in die Reihen der Goldenen geschleust.
Was dann passiert, ist eine reine Achterbahnfahrt. Es wird brutal, emotional und einfach heftig. Auf jeder Seite tut sich ein neuer Abgrund auf und es kommt noch schlimmer. Das Szenario erinnert ein bisschen an Die Tribute von Panem und ist doch ganz anders. Die Beschreibungen sind krass und nüchtern und das macht es so heftig.
Der Schreibstil tut dabei sein Übriges. Die Sätze sind kurz, prägnant und lassen keinen Spielraum für Interpretationen. Und diese Nüchternheit macht für mich die emotionale Tiefe aus. Dadurch wirkt es so heftig und nimmt mich total mit. Keiner der Charaktere wirkt dadurch sympathisch und doch sind sie echt und greifbar. Denn es gibt nunmehr auch die hässlichen Seiten der Menschen.
Ich bin super gespannt, wie es weitergeht!
- Josephine Angelini
Fates & Furies 2. Torn
(3.119)Aktuelle Rezension von: CarlyCookieMeiner Meinung nach eine sehr gute Fortsetzung. Alle Elemente die mir am Herzen liegen waren vorhanden. Es gab immer wieder witzige Situationen, es gab sehr traurige, spannende, überraschende, familiäre und freundschaftliche Situationen. Situationen in denen alles einfach nur verrückt, unfassbar und auch mal ungerecht war.
Also mir hat es gut gefallen und ich freue mich den nächsten Band.
- Scarlett St. Clair
A Touch of Darkness
(580)Aktuelle Rezension von: Bookgirly_18Was mir gut gefallen hat:
🖤 Der Schreibstil - flüssig und sehr bildlich, vor allem die Darstellung der Unterwelt ✨
🖤 Die Charaktere - die Tension, die man durch die Seiten hindurch gespürt hat🔥
🖤Das Setting und die Idee💫
Was mir 𝘨𝘢𝘳 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 gefallen hat, war nicht der Spice an sich, sondern dass er an manchen Stellen überhaupt nicht in die Geschichte reinpasst hat - sie haben sich gestritten und 2 Sekunden später schon wieder rumgemacht, ohne überhaupt den Konflikt zu lösen
Ist meiner Meinung nach super unpassend…
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩: Wer griechische Mythologie in modernem Setting und den Enemies-to-Lovers Trope, mit einem besitzergreifenden Protagonisten, liebt, sollte 🖤𝑨 𝑻𝒐𝒖𝒄𝒉 𝒐𝒇 𝑫𝒂𝒓𝒌𝒏𝒆𝒔𝒔🖤 lesen
- Rick Riordan
Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen
(2.005)Aktuelle Rezension von: ariadneDiese Reihe lese ich immer wieder gerne und der 2. Band gefällt mir auch besonders gut.
Die Abenteuer von Percy und Co. gehen weiter und ich finde es immer sehr originell, wie Rick Riordan Mythologie und Moderne verbindet, auch der Humor gefällt mir sehr und macht es stellenweise sehr locker zu lesen.
Ich werde gleich weiter mit dem nächsten Band starten, denn die Bücher liest man fast in einem Rutsch komplett durch.
- Josephine Angelini
Fates & Furies 3. Unleashed
(2.785)Aktuelle Rezension von: CarlyCookieDer letzte Band dieser Reihe hat mir nicht so gefallen. Es gibt zu viele Stellen die sich unnötig ziehen und dann wiederum wird das Ende in gefühlt 2 Zeilen gequetscht und lässt auch noch Tausende von Fragen offen. Es gab allgemein einige Dinge die mir persönlich nicht gefallen haben, gewisse Charakter Entwicklungen usw. Ich habe aber schon um Welten schlechtere Bücher gelesen und eventuell lese ich die Reihe in ein paar Jahren auch noch Mal. Damit möchte ich nicht sagen das mir das Buch nicht gefallen hat. Es ist okay und lohnt sich trotzdem als Abschluss der Reihe gelesen zu werden.
Ich würde mir wünschen dass die Autorin ein kurzes Büchlein nochmal raus bringen und alle offenen Fragen klären würde. Wird zwar niemals passieren aber man darf ja träumen.
Was mir allerdings SEHR gut gefallen hat ist das am Ende des Buches ein detaillierter Glossar vorhanden ist. Ich habe schon viele Bücher gelesen und ich würde mir wünschen dass jedes Fantasy-Buch so einen hätte (oder überhaupt einen). Allein nur dafür verdient das Buch einen Stern mehr
- Abigail Owen
The Games Gods Play – Schattenverführt
(475)Aktuelle Rezension von: Athena2612Am Beginn des Crucible werden 13 menschliche Champions auserwählt, die in einem tödlichen Wettkampf gegeneinander antreten. Lyra, eine junge Frau, wird von Hades ausgewählt, um seine Championin zu sein. Sie steht jedoch unter einem Fluch, der von Zeus ausgesprochen wurde und verhindert, dass jemand sie lieben kann. Während der gefährlichen Prüfungen des Wettbewerbs kämpft Lyra ums Überleben und versucht gleichzeitig, einen Weg zu finden, ihren Fluch zu brechen. Dabei kommt sie vor allem ihrem Patron Hades näher.
Mich hat der Klappentext sofort in seinen Bann gezogen und als ich das Buch gelesen habe, hat sich dieser Eindruck nur bestätigt. Besonders gut hat mir das Setting mit den griechischen Göttern gefallen, die mit den Menschen interagieren. Auch der Ort, an dem die Spiele stattfinden und um den sich alles entwickelt, fand ich sehr spannend gestaltet.
Während der Geschichte merkt man immer wieder, dass Lyra und Hades sich näherkommen und mehr füreinander empfinden. Die Wettkämpfe im Crucible sind sehr spannend und actionreich, wodurch das Buch durchgehend interessant bleibt. Außerdem bekommt man einen Blick hinter die Fassade der Götter und erkennt, dass sie nicht immer allmächtig und vollkommen sind, sondern auch Fehler und Schwächen haben.
Mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet, es hat mich wirklich überrascht. Insgesamt ist das Buch für alle Fans der griechischen Mythologie und dieses Settings absolut empfehlenswert. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass er genauso gut wird wie der erste.
- Jennifer Estep
Frostfluch
(1.751)Aktuelle Rezension von: Wauwuschel– Reread nach über 10 Jahren –
Nach dem Desaster im Herbst haben es die Schnitter nun auf Gwen Frost abgesehen und sie wird bis zum Ski-Resort verfolgt. Trotz der Gefahr versucht sie bestmöglich, genauso gut kämpfen zu lernen wie die anderen Schüler und ihre Magie zu meistern, doch nicht immer läuft alles nach Plan.
“Das Schwert grummelte missbilligend und klappte sein Auge zu, während es seinen Strich von Mund schmollend verzog. Und die Leute hielten Jugendliche für launisch. Bitte. Gegen uralte, blutrünstige, redende Schwerter waren wir harmlos.” -Gwen über Vic
Auch der zweite Band der Mythos-Academy liefert ab und mal wieder habe ich die wichtigen Sachen im Leben vernachlässigt, um zu lesen. Zum Setting und dem Hintergrund der Geschichte muss ich nicht mehr viel sagen, das habe ich in meiner ersten Rezension getan und nach wie vor ist es spannend und geheimnisvoll. Leider hat sich der Anfang ein wenig gezogen, weil erzählt wird, was im ersten Band alles passiert ist und mindestens die ersten 50 Seiten nur wiederholende Informationen beinhalten. Aber es war okay und für Jugendliche vielleicht genau das Richtige. Was mich positiv überraschte, waren die zusätzlichen Informationen am Ende des Buches, denn sie waren unterhaltsam, witzig und interessant. So könnten alle Autoren ihre Bücher beenden.
Außerdem bleibt das Tempo langsam und die Geschichte entwickelt sich Stück für Stück. Ich genieße die teilweise langgezogenen Szenen und entweder haben wir eine Situation voller Humor und Lebensfreude, Gefühle und Liebe oder Spannung und Kämpfe. Man möchte die ganze Zeit weiterlesen und wenn man weiß, dass noch vier Bücher auf einen zukommen, macht das alles auch Sinn. Mit Daphne, ihrem Freund und Logan haben wir noch mehr Personen, die in den Vordergrund rücken und mehr Inhalt bekommen. Es macht Spaß, ihnen und Gwen zuzuschauen und man merkt, dass sich die Autorin mit der Gestaltung jeder einzelnen Person etwas gedacht hat. So mag ich die kleinen aber besonderen Merkmale von ihnen, wie beispielsweise Gwens Comicsliebe oder Daphnes Computerwahnsinn.
Des Weiteren bleiben einige Personen auch mysteriös, sodass wir ihren Hintergrund und ihre Gedanken erfahren wollen. Das trifft am meisten auf Logan zu, bei dem irgendwas hinter der Fassade steckt oder auf Oliver oder gar auf die auffällige Person, die sich während des Ausflugs an Gwen ranmacht. Jeder könnte gut oder böse sein und als Leser müssen wir ständig damit rechnen, dass das schlimmste Ereignis eintritt und nicht jeder so ist wie er scheint. Besonders gut hat mir der Aufbau der anbahnenden Liebesstory gefallen, denn zwischen Gwen und Logan knistert es gewaltig und der Slow-Burn hat es in sich. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und es steht immer etwas oder jemand zwischen ihnen und das bringt Spannung in die Handlung. Immerhin kommen wir (weitestgehend, wir sind immer noch in einer Romantasy für Jugendliche) ohne Klischees aus und unsere Protagonistin ist zu sich und der Welt ehrlich und die beiden kommunizieren miteinander, was man von anderen nicht behaupten kann.
Damit ist und bleibt Gwen meine Lieblingsfigur des Buches (und ja, man darf die Protagonistin nehmen; Wenn sie nicht gilt, nehme ich eben unser aller Lieblingsschwert Vic) und ihre Stärke, ihr Mut und ihre Entschlossenheit überzeugen mich komplett. Sie kämpft und trainiert für sich selbst und ihre Aufgabe, während sie sich um ihre Freunde kümmert und sich ihre Magie weiterentwickelt. Hier kann noch viel passieren und ich bin mir sicher, dass wir noch nicht alles über ihre Berührungsmagie wissen, was der ganzen Geschichte den besonderen Kick gibt. Gwen kämpft für andere und mit anderen und wenn sie nicht in der Liebesgeschichte untergeht, kann sie zu einer der stärksten Protagonisten jemals werden. Auch ihre Entwicklung ist realistisch, sodass sie nicht direkt gut kämpfen und mit den anderen mithalten kann, sondern sich noch auf die anderen verlässt und langsam an Kraft gewinnt. Meiner Meinung nach ist das viel besser als die jungen Frauen, die direkt unbesiegbar werden.
Genauso wie der Rest des Buches, kommt auch der Plot langsam in Schwung und wird von Seite zu Seite aufregender. Ging es am Anfang noch um das Schulleben und normale Alltagsaufgaben mit Jugendproblemen (aka Tratsch und Klatsch), wird es schnell ernst und die Gefahr, dass ein Schnitter sie umbringt, wird größer. Zu den richtigen Momenten haben wir Emotionen und an anderer Stelle ist es spannend wie sonst nichts im Buch, wodurch der Lesespaß immer höher steigt und in einem gelungenen Finale endet. Unvorhergesehene Twists und Entwicklungen überraschen sowohl Gwen, als auch uns Leser. Dadurch kann ich beim besten Willen nicht sagen, wie es ausgehen wird, außer dass es irgendwie zu einem Happy End kommt, doch das Wie und Warum ist entscheidend. Ich bin weiter gespannt und hoffe sehnlichst, dass die Buchreihe dieses hohe Niveau halten kann.
Insgesamt ist dieses Buch ein würdiger Folger nach dem Auftakt der Reihe und es bleibt mitreißend!
- Marah Woolf
Götterfunke 2. Hasse mich nicht
(680)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Götterfunke“ setzt die Geschichte nicht nur fort, sondern hebt sie auf ein neues Level. Der zweite Band ist spürbar düsterer, emotionaler und lässt einen kaum los. Die Dynamik der Charaktere wird stärker herausgearbeitet, Konflikte werden intensiver und die Welt fühlt sich noch lebendiger an. Mahra Wolf schafft es, Spannung und Gefühle perfekt zu verbinden, sodass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Besonders die überraschenden Wendungen und die greifbare Entwicklung der Figuren machen diesen Band zu einem echten Highlight. Ein Muss für alle, die epische Fantasy mit Herz und Feuer lieben. ❤️😍😊😘
- Madeline Miller
Ich bin Circe
(402)Aktuelle Rezension von: Vreni_liestRezension: Ich bin Circe von Madeline Miller
Ich habe Ich bin Circe mit großer Neugier begonnen, da mich die Idee einer Neuerzählung der griechischen Mythologie aus weiblicher Perspektive sehr angesprochen hat. Die Geschichte der Zauberin Circe, Tochter des Sonnengottes Helios, wird hier konsequent aus ihrer Sicht erzählt ,von ihrer Außenseiterrolle unter den Göttern bis zu ihrer Verbannung auf die Insel Aiaia.
Inhaltlich fand ich den Roman durchaus interessant. Circe begegnet bekannten Figuren wie Odysseus, Hermes oder Ariadne(wo ich doch I, Ariadne schon gelesenhabe), und es hat mir gefallen, diese mythischen Gestalten einmal aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen. Besonders der Fokus auf Circes innere Entwicklung, ihre Einsamkeit und ihr langsames Wachsen an den Herausforderungen hat dem Buch Tiefe verliehen.
Allerdings muss ich sagen, dass ich mich mit dem Schreibstil nicht immer leichtgetan habe. Die Sprache ist sehr ruhig und detailliert, stellenweise vielleicht zu sehr. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass sich Passagen in die Länge ziehen und die Handlung nur langsam vorankommt. Manche Beschreibungen wirkten auf mich langatmig, was meinen Lesefluss gebremst hat und dazu führte, dass ich zwischendurch meine Mühe hatte.
Trotzdem hat das Buch seine starken Momente. Circes Entwicklung zur selbstbestimmten Frau und die feministische interpretation der Mythologie sind gut gelungen. Ich bin Circe ist für mich ein Roman, der mehr durch Atmosphäre und innere Prozesse als durch Spannung überzeugt auch wenn er für meinen Geschmack etwas straffer hätte erzählt sein dürfen.
Insgesamt ein interessantes, aber nicht ganz leichtes Leseerlebnis, das Geduld verlangt und sicher nicht jeden gleichermaßen abholt.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Der Fluch des Titanen
(1.733)Aktuelle Rezension von: ariadneObwohl dieser Band der Reihe nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbücher gehört, finde ich ihn dennoch sehr toll und spannend geschrieben. Es geht wieder rasant weiter mit Percy und Co. Diesmal auch mit tollen neuen Nebenfiguren und die Welt wird stetig ausgebaut und gewinnt an Form.
Mein Re-read der Reihe geht zügig voran und kann es nicht erwarten auch die nächsten beiden Bände zu verschlingen.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth
(1.525)Aktuelle Rezension von: ZamsNach dem letzten Teil hatte ich so meine Zweifel, ob die Serie sich auch als Erwachsene noch so toll ist, wie ich sie als Kind gefunden habe, aber dieses Buch hats mir definitiv gezeigt, wie sehr ich sie immer noch liebe.
Unsere Charaktere haben sich etwas weiter entwickelt, sind etwas älter geworden, aber trotzdem blieb es noch lustig.
Ich muss sagen ich bin ein Riesenfan von Dädalus & dem Labyrinth, deswegen hat mir das natürlich ganz besonders gut gefallen, und Monster gibts auch extrem viele, auch wieder einige, die in den vorigen noch nicht vorkamen, was mich auch total abgeholt hat. Es gab auch wieder einige Handlungsstränge und viele verschiedene Schauplätze.
Annabeth war etwas schwierig, aber nicht unlogisch oder unrechtmäßig. Tyson und Grover waren wieder toll, und ich fand super, dass Grover mehr an der Geschichte beteiligt war und auch seine eigenen Ziele wieder mehr verfolgte. Nico fand ich auch toll, und dass man von seiner relativ rasanten Entwicklung viel mitbekommen hat, hat mich sehr gefreut.
Ich war überrascht, dass das Buch einige sehr tiefgründige Themen geliefert hat. Das ist mir zwar als Kind auch schon aufgefallen, aber jetzt noch mehr. Ich war definitiv positiv überrascht, wie gut mir das Buch auch jetzt noch gefallen hat, und ich hab seit dem lezten Mal Lesen auch einiges von der Handlung vergessen, deswegen wars jetzt auch trotzdem noch spannend. Ich werds definitiv in Zukunft nochmal wieder lesen.
- Rick Riordan
Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott
(818)Aktuelle Rezension von: CarlyCookieIn Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott von Rick Riordan wird die Geschichten von drei Halbgöttern erzählt, die sich auf eine gefährliche Reise mit vielen magischen und göttlichen Hindernissen begeben. Diese Reise findet zum Schluss auch ihr Ende so dass man nicht gezwungen ist den nächsten Band zu lesen. Ich allerdings kann es kaum erwarten weiter zu lesen.
Es spielt im Percy Jackson Universum und lässt dementsprechend alle Herzen der Liebhaber der Buchreihe höher schlagen. Das Buch ist in einem fließenden Schreibstil verfasst, obwohl es aus drei Perspektiven erzählt. Bei jedem Kapitel steht der Name jeder Person zu Beginn und oben auf jeder Seite aus dessen Sicht gerade erzählt wird. Ich persönlich mag das sehr gerne. Das Buch ist dadurch automatisch vielschichtig und man kann sich gut orientieren.
Für mich ist es eine klare Empfehlung und ich werde es noch einmal lesen. Außerdem will ich mir die Folgebände sowie die Percy Jackson Reihe zeitnah anlegen.
- Madeline Miller
The Song of Achilles: Madeline Miller
(155)Aktuelle Rezension von: Laura1109"The Song of Achilles" handelt von dem jungen Prinzen Patroclus, der aus seinem Reich verbannt wird und von nun an am Hof von König Peleus lebt. Dort trifft er auf dessen Sohn Achilles und die beiden werden zu Gefährten. Sie werden zusammen einem Zentaur trainiert und verlieben sich immer mehr in einander. Doch um zum Helden zu werden und sein Schicksal zu erfüllen, muss Achilles schon bald in den Krieg ziehen, wodurch ihre Beziehung auf eine harte Probe gestellt wird...
Ich bin ein großer Fan von griechischer Mythologie und dieses Retelling hat mir echt gut gefallen. Das Buch hat ja eine Menge Hype bekommen, besonders für das traurige, emotionale Ende. Ich muss sagen, dass ich das Buch zwar traurig fand, aber bei Weitem nicht so traurig, wie es von vielen dargestellt wird. Lag bei mir vielleicht daran, dass ich wusste, wie es ausgeht und dementsprechend darauf gefasst war, das empfindet aber natürlich jeder anders.
Patroclus als Erzähler war ziemlich passiv. Ich hätte mir da teilweise noch mehr Persönlichkeit von ihm gewünscht, da er größtenteils nur Achilles angehimmelt hat und sonst als ziemlich unnütze dargestellt wurde. Umso schöner fand ich, dass er während des Krieges, die Verwundeten versorgt hat und gezeigt hat, dass noch mehr in ihm steckt. Die Freundschaft zwischen ihm und Briseis mochte ich sehr. Achilles war zu Beginn noch ganz okay, wurde aber im Laufe der Geschichte immer arroganter und rücksichtsloser, was sowohl der Krieg als auch seine Prophezeiung zu verschulden hatte.
Für Liebhaber griechischer Sagen durchaus empfehlenswert.
- Kai Meyer
Arkadien brennt
(1.269)Aktuelle Rezension von: LeseEule28Auch wenn ich mich für Mafiathemen nicht so begeistern kann und man hier oft beide Augen zudrücken muss, habe ich mich auch mit dem zweiten Band der Serie wieder sehr gut unterhalten gefühlt. Wenn man davon absieht, dass insbesondere der Mafiateil sehr unrealistisch ist, ist es eine spannende Fantasygeschichte. Kai Meyer weiß, wie man eine Geschichte aufbaut und spannend erzählt. Ich habe auch hier mit den Protagonisten mitgelitten.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Die letzte Göttin
(1.475)Aktuelle Rezension von: ariadneDie Percy-Jackson Reihe von Rick Riordan gehört einfach seit Langem zu einer meiner absoluten Lieblingsreihen und das ist auch nach Jahren noch so. Einfach toll mit wie viel Liebe, Witz und Spannung diese Bücher gemacht worden sind.
Lese die gesamte Reihe regelmäßig wieder und kann es auch kaum erwarten wieder die Fortsetzung in Angriff zu nehmen. Ich vermisse Percy und Co. jetzt schon!
- Brodi Ashton
Ewiglich die Sehnsucht
(1.016)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAls ich die ersten Rezensionen zu diesem Buch las, war ich mir unsicher, was ich davon halten sollte. Dauernde Zeitsprünge sind nicht so mein Ding. Aber als ich das Buch dann las, war es super. Schon das Cover ist wundervoll. Es ist hell-/taubenblau und zeigt das (liegende) Gesicht von Nikki. Sie schaut eine Frucht an, die über ihr hängt. Nikki hat rote Lippen. Die Frucht, die Blätter sowie der Titel sind etwas erhöht und glänzen. Ein wunderschönes Cover, das man lieben muss. Da kann die Geschichte nur gut werden.
Hier mal meine kleine Zusammenfassung: Nikki kommt nach 100 Jahren im Ewigseits (bei ihr sind es 100, in der Oberwelt ist es nur ein halbes Jahr) wieder zurück auf die normale Welt. Sie hat sechs Monate Zeit, um sich von ihren Lieben zu verabschieden. Dann muss sie entweder in die Hölle (dort heißt es in die Tunnel) oder sie wird durch Cole eine Ewigliche. Nachdem Nikkis Mutter gestorben war und sie meinte, jack beim fremdgehen erwischt zu haben, ging sie mit dem Ewiglichen Cole in das Ewigseits. Dort näherte er sich von Nikkis Gefühlen und nahm ihr diese, sodass sie nichts mehr fühlen kann. Wieder auf der Erde denken alle, Nikki war auf Drogenentzug. Nun versucht Nikki, alles wieder gerade zubiegen, nachdem sie ohne ein Wort verschwunden war, doch Jack hat sie nicht aufgegeben. Er versucht, Nikki zum reden zu bringen und schafft es sogar. Doch auch Cole hat eine tiefe Verbindung zu Nikki und will sie als Ewigliche neben sich haben. Doch Nikki will nicht die Königin werden und sich von anderen Gefühlen ernähren und versucht alles, um auf ihrer Erde zu bleiben.
Sie vertraut sich Jack an und dieser versucht ihr so gut wie möglich zu helfen, doch die Zeit verrinnt wie im Flug und die Schatten sind hinter Nikki her und wollen sie holen, um ihr alle Gefühle zu nehmen. Cole ist auch keine Hilfe sondern versucht weiter Nikki zu überreden, mit ins Ewigseits als eine Ewigliche zu kommen. Wird Nikki es mit Jacks Hilfe schaffen, den Tunneln zu entfliehen oder wird sie alles für immer verlieren?
Ich finde, 'Ewiglich: Die Sehnsucht' ist ein fabelhaftes Buch. Ich weiß nicht, was ich mehr dazu sagen soll. Es ist nicht so verwirrend, wie ich dachte und die Geschichte wird richtig toll, als Nikki Jack wiedersieht und mit ihm redet und als Cole in Gestalt eines Klassenkameraden auftaucht und Jacks Gedanken völlig durcheinander bringt. Ich liebe das Buch und die Liebesgeschichte. Es ist ein Kampf zwischen Männern, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Nikki und ihre Gefühle zu beiden' ein Buch, das man gelesen haben muss. - Scarlett St. Clair
A Touch of Ruin
(256)Aktuelle Rezension von: BookaholicWhiskersA Touch of Ruin ist der Zweite Teil der Reihe und hier wird super fortgesetzt. Das dunkle Cover finde ich wieder sehr gelungen. Mir gefällt die Aufmachung da wirklich gut. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und zeigt uns Persephones Sicht aus der dritten Perspektive auf. Das war ungewohnt für mich. Aber ich kam rein.. Anfangs hab ich mich etwas schwer getan, da ich Persephones Handlungen und Wege nicht immer gleich nachvollziehen konnte. Es gab hier auch doch einiges an Spices, was mir aber gut gefallen hatte. Hier bekommt man eine gute Mischung aus Setting der Unterwelt und der realen normalen Welt. Das fand ich gut und spannend dargestellt. Mir hat das Buch gut gefallen und ich habe mir auch Band 3 und 4 geholt
- Marah Woolf
GötterFunke 1. Liebe mich nicht
(1.109)Aktuelle Rezension von: BeaSwissgirlMein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)
Ich hatte Lust auf eine etwas ältere Young Adult Urban Romantasy im Bereich Mythologie, ganz ohne Spice& Co und genau das habe ich auch erhalten.
Dies war mein erstes Buch von Marah Woolf und ich muss sagen, der Schreibstil hat mir echt gut gefallen. Dieser ist nämlich lebendig, flüssig, unkompliziert und hat gerade das richtige Mass an Beschreibungen um sich alles vorstellen zu können. Es wird aus der ICH- Perspektive von Jess erzählt, dazwischen gibt es aber noch die Aufzeichnungen des Hermes, was ich eine gelungene Abwechslung fand.
Jess unsere " Hauptprotagonistin" ist gut ausgearbeitet, denn ihre Gefühls und oder Gedankenwelt ist ausführlich beschrieben so dass ihre Handlungen nachvollziehbar sind. Besonders gelungen und auch amüsant zu verfolgen wie sie ihre Gedanken oft direkt hinterfragt vor allem in Bezug auf Cayden ;) Sie war jetzt nicht gerade meine Protagonistin ever, trotzdem mochte ich sie ganz gerne. Zu Beginn gefiel mir auch ihre beste Freundin Robyn, diese nervte mich im weiteren Verlauf jedoch immer wie mehr und ich hatte den Eindruck eine ganz andere Person vor mir zu haben. So vollends zu meiner Befriedigung aufgeklärt wurde ihr Veränderung für mich in diesem Band jedenfalls nicht. In mein Herz geschlossen hatte ich allerdings Josh, den besten Freund von Jess und Apollon, zwei sehr ähnliche Charaktere. Sie sind witzig, liebenswürdig, harter Kern, weiche Schale i love it. Auch Athene, Apollons Schwester und Leah die zu einer guten Freundin von Jess wird waren mir durchaus sympathisch. Und dann ist da noch Cayden...mir war er zu unnahbar, ambivalent, undurchsichtig, was natürlich Teil der Story ist und Sinn macht, trotzdem ich mochte ihn einfach irgendwie nicht.
Das Setting in den Rockys fand ich toll gewählt und ganz am Anfang verspürte ich auch dieses gewisse Camp, Berge, Wald- Feeling mit der Zeit allerdings schwächten sich diese Bilder in meinem Kopf allerdings ab, da wäre sicher noch konstantere Atmosphäre möglich gewesen. Ebenfalls gefiel mir die Idee an sich und die Umsetzung der griechischen Mythologie. Für Anfänger in diesem Bereich sicher überfordernd, dafür gibt es im Anhang des Buches zwar ein Glossar, welches aber teilweise auch spoilert. Als anstrengend empfunden habe ich das dauernde Hin und her zwischen Cayden und Jess, was sicher irgendwie auch so sein muss und für die Story Sinn macht, mich kostete es allerdings sehr viele Nerven! Auch habe ich Jess Verliebtheit durchaus spüren können, die von Cayen aber so gar nicht! Jedoch war es im Gegenzug erfrischend keine Spice Szenen lesen zu müssen und siehe da....es funktioniert auch OHNE diese!!!
Alles in allem habe ich genau DAS erhalten was ich wollte von daher
vergebe ich solide vier Sterne mal schauen wann ich zu Band zwei greife.
- Jennifer L. Armentrout
Erwachen des Lichts
(663)Aktuelle Rezension von: shinyJulieAus dem Nichts erfährt Josie, dass sie eine Halbgöttin ist und sie muss dringend lernen, um ihre Kräfte zu kontrollieren. Seth soll sie dabei unterstützen, aber er ist nicht nur unglaublich arrogant, sondern kann ihr auch gefährlich werden.
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Josie ist eine sympathische Protagonistin und man kann sich gut in sie hineinversetzen, vor allem weil sie so abrupt aus ihrem Leben herausgerissen wird und sich mit einer völlig neuen Realität konfrontiert sieht. Im Gegensatz dazu war Setz wirklich unglaublich arrogant und so, wie er sich Josie gegenüber verhalten hat, hätte ich ihn gerne mal ordentlich durchgeschüttelt. Die Handlung ist spannend aufgebaut und ich konnte gut mitfiebern, vor allem weil sie in ein wirklich schönes und gut durchdachtes Urban Fantasy Setting eingebaut ist. Abgerundet wird das Buch durch den schönen Schreibstil. Ich freue mich auf den zweiten Band. - Madeline Miller
Das Lied des Achill
(458)Aktuelle Rezension von: marie_dDas Lied des Achill von Madeline Miller hat mir sehr gut gefallen, vor allem wegen der besonderen Perspektive auf eine so bekannte und historisch geprägte Geschichte. Die Erzählung rund um Achill und Patroklos, die man meist nur aus klassischen, oft sehr männlich geprägten Darstellungen kennt, wird hier viel persönlicher und emotionaler erzählt.
Besonders schön fand ich, wie es Miller gelingt, den Figuren mehr Tiefe zu geben. Durch die Perspektive von Patroklos entsteht eine große Nähe zu den Charakteren, die man in historischen Aufzeichnungen oder klassischen Mythen oft nicht findet. Dadurch wirkt die Geschichte nicht nur wie eine alte Legende, sondern wie eine sehr menschliche Erzählung über Freundschaft, Liebe und Schicksal.
Der Roman liest sich sehr angenehm und schafft es, eine bekannte Geschichte auf eine neue und berührende Weise zu erzählen. Gerade weil man den Figuren so nah kommt, entfaltet das Ende eine besondere emotionale Wirkung.
- Rick Riordan
Helden des Olymp 2: Der Sohn des Neptun
(673)Aktuelle Rezension von: SophelliestIch bin gerade dabei, die ganze Reihe zu rereaden. Ich glaube das alleine zeigt schon, das sie gut ist, wenn ich sie mehrmals in die Hand nehme :)
Die Charaktere
Endlich ist unser Liebling Percy wieder da! Es macht gleich mehr Spaß, wenn man einen der Charaktere bereits kennt. Hazel und Frank sind eine tolle Ergänzung, die zwei sind mir von Anfang an sympathisch und entwickeln sich im Laufe des Buches auch wirklich schön.
Der Schreibstil
Ich glaube zu dem muss ich gar nicht mehr so viel sagen, immerhin hat er sich zum letzten Band nicht verändert.
Die Storyline
Von Anfang an ist die Geschichte spannend und wohlüberlegt. Durch Percy lernt man das römische Camp aus den Augen eines Neulings kennen, was die Einführung ganz angenehm macht.
Fazit
Eine gute Fortsetzung der Reihe, die Lust auf Band 3 macht.























