Bücher mit dem Tag "grinsekatze"

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20 Bücher

  1. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzkönigin (ISBN: 9783570163191)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzkönigin

     (422)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Diese Buchreihe wurde mir von einer lieben, buchbegeisterten Freundin empfohlen. Ohne Zweifel eine Geschichte, welche so komplett anders ist als alles, was ich bisher zu dem Thema gesehen habe, aber dennoch absolut empfehlenswert!

    Das Setting und gleichzeitig auch das Feeling des Buches ist wirklich skurril und düster. Alles, was ich vorher vom Wunderland wusste, wurde hier kurzerhand nochmal auf links gedreht und heraus kam ein Wunderland, welches absolut nichts für kleine Kinder ist, welches gefährlich, geheimnisvoll und voller faszinierenden Bewohnern ist. Ich habe eine Weile gebraucht, um mich an die Düsternis in dem Buch zu gewöhnen, aber anschließend fand ich es einfach nur noch unglaublich. Es gab einfach so viele Dinge, welche ich entdecken konnte, welche mich vollkommen überraschen konnten. 

    Nicht nur das Setting war vielschichtig, die Charaktere waren es auch. Zugegeben, Alyssa mochte ich nicht von Beginn an, hier baute sich während des Lesens erst eine Bindung auf. Am Anfang schien sie mir etwas unreif, einen Tick zu stur und zu bockig. Doch fand ich ihre Entwicklung wirklich toll, zum Schluss konnte sie mich durch Mut und Entschlossenheit, aber auch durch ein aufopferungsvolles Herz begeistern. Mit Jeb war das auch so eine Sache… durch den Klapptext wusste ich ja bereits, dass es hier wohl eine romantische Nebenhandlung mit Alyssen geben wird, allerdings konnte ich ihn durch seine Art, durch seine Handlungen einfach nicht so sehen. Für mich war er praktisch wie eine Art großer Bruder, oder eben doch nur der platonische, beste Freund von ihr. Zwar spürte ich mit der Zeit, dass diese Gefühle ihm gegenüber etwas nachließen, doch so ganz einverstanden war ich bis zum Schluss nicht. Vielleicht kann er mich in den nachfolgenden Bänden von sich überzeugen. Meine Wahrnehmung ihm gegenüber kann aber auch daran liegen, dass in dieser Geschichte ein anderer Mann mein Herz im Sturm erobert hat. Morpheus war einfach nur unglaublich. Bei ihm hatte ich keine Chance, hinter die Fassade zu blicken, ich weiß bis jetzt noch nicht, was genau in ihm vorgeht. Seine geheimnisvolle Art wurde hier wirklich so gut umgesetzt, so etwas habe ich wirklich bisher noch nicht gesehen. Immer wieder konnte er mich überraschen, ich hatte so oft das Bedürfnis, ihn zu schütteln! Dazu sieht er einfach nur unglaublich aus und konnte mich zum Ende zumindest von seiner liebevollen Seite überzeugen. 

    In die Handlung bin ich nicht direkt reingekommen, wie bereits erwähnt musste ich erst mal mit dem Feeling zurecht kommen. Jedoch legte sich das ziemlich schnell und spätestens nachdem Alyssa im Wunderland angekommen war, war ich Feuer und Flamme. Die Handlung war spannend, emotionsvoll mit einer guten Prise Humor. Immer wieder gab es Wendungen, mit welchen ich absolut nicht gerechnet hätte, welche der Handlung aber nochmal einen Spannungsaufschwung gaben. Das Ende war eine große Überraschung und auch, wenn es hier auf einmal wirklich etwas schnell ging und ich einen Moment gebraucht habe, bis ich das Geschehende verstanden habe, so fand ich es klasse. Die Abwandlung von Alice im Wunderland fand ich auch sehr gelungen und vor allem sehr glaubhaft dargestellt. Ich war wirklich einfach nur begeistert und freue mich schon auf den zweiten Band, welcher bestimmt schnell bei mir einziehen wird.

    Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm. Es war ein gutes Wortbuilding und ich konnte einen tollen Lesefluss aufbauen. 

    Mein Fazit:

    Noch nie war ich so froh, auf eine Buchempfehlung gehört zu haben, wie bei diesem Buch. Denn hier hatte ich wirklich ein unglaubliches Lesevergnügen, welches ich so auch noch nie hatte. Das Setting und auch das Feeling der Geschichte waren sehr skurril und düster, sodass ich einen Moment gebraucht hatte, bis ich mich daran gewöhnen konnte. Aber schnell konnte ich mich in das Setting gewöhnen, welches wirklich für einige Überraschung gut war. Alles, was ich bisher vom Wunderland kannte, wurde kurzerhand, aber auch sehr glaubwürdig auf Links gedreht. Mit Alyssa wurde ich nicht gleich zu Anfang warm, vorerst war sie mir etwas zu unreif, stur und etwas bockig. Hier passierte aber eine wirklich große Wendung und gerade zum Schluss konnte sie mich durch Mut, Entschlossenheit und ein aufopferungsvolles Herz überzeugen. Auch Jeb konnte mich nicht zu 100% überzeugen, zumindest nicht in der Rolle, welche ihm hier zugeschrieben wurde. Für mich ist er einfach mehr wie ein Bruder oder wie ein platonischer bester Freund von Alyssa. Jedoch legten sich mit der Zeit meine Gedanken darüber und ich denke, ich kann im Laufe der weiteren Geschichte komplett Frieden finden. Wer mich allerdings im Sturm erobern konnte, war Morpheus. So einen Charakter wie ihn habe ich bisher selten erlebt. Bis jetzt kann ich noch nicht vollkommen genau sagen, auf welcher Seite er denn eigentlich steht, was seine Pläne betrifft. Auch die Handlung fand ich sehr gelungen. Es gab so viele Überraschungen, so viele Wendungen, welche ich nicht vorhersehen konnte. Die Geschichte war einfach so skurril und faszinierend. Spannung, Emotionen und eine gute Prise Humor bildeten die perfekte Mischung. Das Ende fand ich wirklich sehr gelungen, auch wenn auf einmal alles etwas schnell ging und ich einen Moment brauchte, um das Geschehene zu begreifen. Auf jedenfall bin ich schon sehr auf den zweiten Band gespannt, bestimmt wird es nicht lange dauern, bis er bei mir einziehen wird. 


  2. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland (ISBN: 9783764532345)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

     (447)
    Aktuelle Rezension von: juliesleseecke

    TW: Gewalt, Sexuelle Gewalt

    Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital eingesperrt, denn alle halten sie seit ihrem Verschwinden für verrückt. Sie wurde mishandelt und erinnert sich an nichts, nur an das weiße Kaninchen, welches ihr Leben für immer zerstört hat. Niemand glaubt ihr, außer dem Insassen der Nachbarzelle: Hatcher, ein Mann, der viele Menschen mit seiner Axt tötete. Als ein Feuer in der Anstalt ausbricht, schaffen die beiden es zu entkommen, doch auch etwas anderes, Dunkles ist entkommen und droht alles und jeden zu verschlingen. 

    Diese Interpretation von »Alice im Wunderland« hat mich direkt zu Beginn sehr schockiert. Sie ist brutal, blutig und düster, aber auch genial und spannend geschrieben. Alice macht eine unglaubliche Entwicklung durch und beginnt für sich und viele andere einzustehen. Vom alten Wunderland, wie wir es aus unseren Kindertagen kennen, ist nicht viel übrig, Charaktere wie das weiße Kaninchen, die Raupe und die Grinsekatze sind hier böse Schurken, die mit Menschen handeln und mit Blut und Gewalt regieren. Also nichts für schwache Nerven!

  3. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin (ISBN: 9783764532352)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Julyie
    „Folge nicht dem Kaninchen, es sei denn, du wünscht dir noch mehr Tod und noch mehr Irrsinn…“

                       

    Eckdaten

    Originaltitel: Alice (The Chronicles of Alice)

    Verlag: Penhaligon

    Erscheinungsdatum: 16. März 2020

    Preis: Hardcover 18,00€, eBook 12,99€

    Seitenzahl: ca. 352

    Genre: Fantasy, Horrorneigung

                       

    Cover/Gestaltung

    Das Cover war tatsächlich der erste Punkt, der mich angesprochen hat. Während ich auf der Suche nach neuen Bücher war, ist mir dieses Buch auf Grund der Gestaltung ins Auge gestochen. Ich finde das deutsche Cover wirklich sehr schön durchdacht und viel besser, als das Original. Es ist fantastisch gestaltet mit Elementen, die zum Inhalt passen. Außerdem ist der Buchschnitt bedruckt und die Fußspuren wandern von der vorderen Klappe bis nach hinten. Sehr hübsch und ansprechend. Allerdings lässt nichts darauf hindeuten, das dieses Buch auch viele Triggerelemente und Gewaltdarstellungen bietet.


    „Das Kaninchen. Das Kaninchen. Das Kaninchen. Wieder und wieder. Immer wieder. Und jedes Mal wurde sie für verrückt erklärt.“


    Klappentext

    Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat …

                                       

    Trigger Hinweis

    Im Klappentext wird es zwar etwas deutlich, dass dieses Buch nichts für schwache Nerven ist, aber eine eindeutige Warnung gibt es in dem Buch selber nicht. Hier werden – ohne Hand vorm Mund – die Themen Mord, Gewalt, Menschenhandel, Prostitution, Kannibalismus und sexueller Missbrauch thematisiert, daher finde ich es schon angebracht, wenn es erwähnt werden würde. Auch jüngeres Publikum liest gerne „düstere Märchen“ und dies könnte dann bei diesem Buch nach hinten losgehen.


    „Du bist erst eine Maus, wenn du dich von den anderen zu einer machen lässt.“

                       

    Meine Meinung:

    Endlich wieder ein Buch beendet! Nach ewiger Zeit der Leseflaute, bin ich fast ein bisschen stolz auf mich, dass mich endlich, endlich, endlich wieder ein Buch gefesselt hat. Der Klappentext hatte mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Düstere Alice im Wunderland Geschichte? Da wollte ich dabei sein! Aber tatsächlich muss ich hier auf Grund der Trigger Warnung auch sagen, dass mich einige Handlungen und Darstellungen in der Geschichte überrascht haben, da ich mit dieser „Horror und Gewalt“ Wendung in gewissen Momenten echt vorweg nicht gerechnet habe. Wie denn auch, Klappentext deutet ja nur mäßig darauf hin. Also Vorsicht: Nichts für schwache Nerven oder Moralliebhaber.

    ABER: Mir hat die Geschichte im Ganzen wirklich sehr gefallen. Ich fand die Spannung und Handlungsstränge sehr gelungen und ein wirklich überraschender Punkt in meinem Fall: Ich kam total gut mit der Erzählperspektive klar. Normalerweise bin ich ein totaler ICH-Erzähl-Fanatiker, aber der Schreibstil der Autorin bringt die Erzählperspektive völlig anders rüber und ich konnte mich trotzdem komplett in die Protagonistin rein versetzen.

    Am Anfang fand ich die „Welt“ und „Zeit“ und generell die „Umgebung“ recht unübersichtlich und ich brauchte ein wenig um mich rein zu finden. Allerdings ist die gesamte Story so beschrieben, dass zwar grundlegende Details und Werte beschrieben werden, aber dem Leser wird viel, viel, viel Spielraum für Fantasie gelassen, indem einige Details auch einfach nicht erwähnt oder beschrieben werden. Es kam mir dabei nicht so vor, als sei es oberflächlich oder nicht ausgearbeitet genug, sondern mein Kopf ergänzte vieles automatisch. Und wenn man mal drüber nachdenkt, passt es ja auch perfekt zu „Wonderland“. Die Kreativität ist hier ziemlich offen und das ist für die Geschichte auch irgendwie wichtig und passend.

    Inhaltlich ist es nicht die typische „Alice fällt in ein Kaninchenbau Geschichte“. Sondern es spielt zu einer anderen Zeit, in einer anderen Welt und viele altbekannte Charaktere aus dem herkömmlichen Märchen, werden zwar thematisiert, aber auf eine ganz andere Art und Weise. Vor allem sind viele der lieben, knuffigen Figuren hier eher böse, abartige Kreaturen. Sagen wir es mal so: die Autorin hat den Spieß umgedreht.

    Während die Handlung spannend von Blutbad zu Blutbad läuft, enttäuschte mich dann aber das Ende gewaltig. Der Showdown, auf den man die gesamte Story gewartet hat. das Ende, das Alice die ganze Zeit suchte, fiel ziemlich kurz und langweilig aus. Es wirkt beinahe so, als hätte sich die Autorin gedacht: „So, es ist schon genug passiert, jetzt habe ich keine Lust mehr und mache es kurz und knackig.“ Das war schon ein großer Sympathie-Abzug für mich, da ich mir da viel, viel vieeeeeeeeel mehr Kraaaawumm erhofft habe. Vor allem, weil es vorher ja schon oft wild und blutig her ging. Schade!

    Im Ganzen gefiel mir die Geschichte aber sehr gut. Es war flüssig, spannend und eine ganze andere Märchen-Erzählung. Allerdings trugen die fehlende Triggerwarnung und ein enttäuschender Showdown zu Bewertungsabzügen bei.

    Trotzdem bin ich sehr gespannt wie es weiter geht und neugierig darauf, wie die anderen Bände sein werden. Leider dauert dies noch verdammt lang….

    Wem die oben genannten Themen in Büchern nichts ausmachen und wer eine wirklich düstere und dunkle Märchenadaption lesen möchte, macht mit diesem Buch nichts falsch.

    „Sie dachte an den Dschinn aus den Wüstenmärchen, der Wünsche erfüllte, und an all die Wunder, die er vollbringen konnte. Könnte sie so etwas auch? Ein Wunsch hat Macht.“

                        

    Übersicht der Buchreihe

    1. Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland
    2. Die Chroniken von Alice – Die Schwarze Königin (Herbst 2020)
    3. Die Chroniken von Peter Pan – Albtraum im Nimmerland (Frühjahr 2021)
    4. Die Chroniken der Meerjungfrau – Der Fluch der Wellen (Herbst 2021)
    5. Die Chroniken von Rotkäppchen – Allein im tiefen, tiefen Wald (Frühjahr 2022)

                

  4. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzbube (ISBN: 9783570163740)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzbube

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Janiine

    Hello meine lieben bookies!

    Endlich habe ich den zweiten Teil der Dark Wonderland Trilogie gelesen!

    Und ich wurde nicht enttäuscht!

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    Dieses Mal spielt sich die Geschichte nicht in Wunderland ab, sondern in der realen Welt. Alyssa denkt, dass sie endlich ein normales Leben führen kann. Aber Morpheus und sämtliche Bewohner Wunderlands machen ihr da einen Strich durch die Rechnung als sie in der echten Welt auftauchen und Alyssa in ein neues Abenteuer ziehen. 

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    Der Schreibstil war wie im ersten Band fantastisch! Man fliegt nur so durch die Seiten und lernt immer wieder neue Wesen oder Orte kennen. 

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    Es gab viele kleine Geheimnisse die entdeckt wurden und Alyssa und ihre Freunde werden von einer spannenden Situation in die nächste verfrachtet. Natürlich gabs auch die ein oder andere Erinnerung die wir zusammen mit Alyssa erfahren durften. 

    Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Geschichte zu lesen. 

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    In diesem Teil lernt man viel mehr über die anderen Charaktere und Alyssa steht nicht alleine im Mittelpunkt. Das fand ich großartig!

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    Am Ende gab es auch einen Cliffhanger, weswegen ich sofort mit dem dritten und letzten Teil begonnen habe. 

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    Eine klare Leseempfehlung von mir!

  5. Cover des Buches Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783836958646)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Fuchs2017

    “Who did you pass on the road?” The king went on, holding out his hand to the messenger for some more hay.⁣⁣

    “Nobody,” said the messenger. ⁣⁣

    “Quite right,” said the king: “this young lady saw him too. So of course Nobody walks slower than you.”⁣⁣

    “I do my best,” the messenger said in a sulky tone. “I’m sure nobody walks faster than I do!”⁣⁣

    “He can’t do that,” said the king, “or else he’d have been here first”⁣⁣

    ⁣⁣

    I read “through the looking glass” a few weeks back and had such a great time! It’s so witty and entertaining!!

  6. Cover des Buches Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen (ISBN: 9783453268685)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Bookilicious

    *Inhalt*
    Nimmernie und die Welt der Menschen wird bedroht und die Herrscherin der Vergessenen wird immer mächtiger. Ausgerechnet Keirran, Meghans Sohn und Ethans Neffe, kämpft für die Herrscherin der Vergessenen, die die Herrschaft an sich reißen wollen Nur Ethan ist in der Lage, dies zu verhindern, doch dazu muss er bereit sein, alles zu verlieren…

    *Erster Satz des Buches*
    "Mein Name ist Ethan Chase.“
    - J. Kagawa (2016) - Plötzlich PRinz - Die Rache der Feen-

    *Meine Meinung*
    "Plötzlich Prinz - Rache der Feen" ist der dritte und abschließende Band der "Plötzlich Prinz" Reihe - dem Spin-Off der "Plötzlich Fee" Reihe.

    Nachdem die Lektüre der anderen Bände schon einige Jahre her war, hatte ich ein paar Schwierigkeiten, wieder ins Geschehen zurück zu gelangen, mit der Zeit gelang es mir dann aber doch ganz gut.

    Schon bald konnte ich also wieder vollends in die Welt der Feen eintauchen und begegnete dort alten Bekannten wieder (Meghan, Ash und noch einigen anderen) - was mich persönlich sehr gefreut hat. Besonders Ethan konnte mich auch in diesem Band wieder vollends überzeugen, denn er ist einfach ein Charakter mit Ecken und Kanten und so vielen Facetten, dass es nie langweilig wird. Als Ich-Erzähler bekommen wir so einiges aus seiner Gedanken- und Gefühlswelt mit, was gerade im Bezug auf den "Interessenkonflikt" mit der Seite des Feines einiges aufwirbelt und seine Bemühungen, Nimmernie zu retten, umso greifbarer macht.

    Auch wenn ich das Buch phasenweise super spannend fand, zeigten sich auch einige Längen, die dazu führten, dass ich schnell mal einiges nur noch überflog. Waren diese Überwunden, ging es jedoch spannend weiter. Im Vergleich zu den Vorgängerbänden musste dieser Band aber irgendwie an etwas Charme einbüßen.

    Manchmal ist es schwierig, liebgewonnene Charaktere gehen zu lassen, ehrlicherweise muss ich allerdings sagen, dass es mir im Falle von Ethan und Co irgendwie nicht ganz so schwergefallen ist, wie das bei anderen Figuren schon der Fall war. Woran das lag? Vielleicht daran, dass ich die Reihe zwar mochte, sie mich aber nie ganz so überzeugen und begeistern konnte, wie andere...

    *Infos zum Buch*
    Seitenzahl: 480 Seiten
    Verlag: Heyne Verlag
    Erscheinungsdatum: 13.06.2016
    ISBN: 978-3-453-26868-5
    Preis: 16,99 € (Hardcover) / 13,99 € (Ebook)

    Reihe:
    Plötzlich Prinz - Das Erbe der Feen
    Plötzlich Prinz - Das Schicksal der Feen
    Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen

    *Infos zur Autorin*
    "Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie ihr Interesse zum Beruf. Mit ihren Fantasy-Serien »Plötzlich Fee« und »Plötzlich Prinz« wurde sie rasch zur internationalen Bestsellerautorin. In ihrer neuesten Erfolgsserie »Talon« erzählt sie von einer magischen Liebe, die nicht sein darf. Julie Kagawa lebt mit ihrem Mann in Louisville, Kentucky." (Quelle: Verlagshomepage)

    *Fazit*
    Insgesamt handelt es sich bei dem dritten Band der "Plötzlich Prinz" Reihe um einen würdigen Abschluss, der mich jedoch nicht so überzeugen konnte, wie die Vorgängerbände.


    Wertung: 4 von 5 Sterne!

  7. Cover des Buches Alice im Düsterland - Ein Fantasy-Spielbuch (ISBN: 9783961880126)
    Jonathan Green

    Alice im Düsterland - Ein Fantasy-Spielbuch

     (44)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle

    In diesem Spielbuch wird man zu Alice, die vor längerer Zeit im Wunderland war. Doch seitdem hat sich einiges verändert dort, denn überall lauern die Tick-Tack-Männer. Nun muss man als Leser*in entscheiden welchen Weg Alice nehmen wird um dem weißen Kaninchen und ihren Freunden dort zu helfen. 

     

    Als Kind habe ich wahnsinnig gerne die Zeit mit Spielbüchern verbracht, denn ich mochte es aktiv in die Geschichte eingreifen zu können. Wobei ich nicht besonders gut darin bin zu überleben, irgendwie wähle ich immer den falschen Weg. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich auch in diesem Buch manchmal falsch abgebogen bin und nochmal von vorne starten musste. 

    Aber zunächst war mir das Buch wegen seinem Cover aufgefallen, denn diese Grinsekatze verspricht doch schon gruslige Atmosphäre und die bekommt man auch geboten. 

    Dafür sorgt nicht nur die Geschichte, sondern auch die Illustrationen innerhalb des Buches. Die ich wirklich sehr gut finde. Das hat so gar nichts mehr von dem zauberhaften Wunderland von Carroll, aber wir befinden uns ja auch im Düsterland. ;)

    Das Buch selber ist gut aufgebaut, zunächst gibt es da eine Einleitung mit Erklärungen rund um Alices‘ Eigenschaften und Fähigkeiten. Hier habe ich mir schon ein paar wenige Notizen gemacht, damit ich nicht immer wieder zum Anfang blättern musste. Und dann kann es auch schon direkt losgehen. 

    Die Geschichte ist wirklich sehr spannend und die Kämpfe gegen die bösen Wesen im Wunderland sind nicht zu kompliziert gestaltet, sodass man einfach so durch die Seiten fliegen kann. Naja, wenn man den richtigen Weg findet. ;)

    Ich habe mein Abenteuer glaub ich 4 oder 5 Mal neu anfangen müssen bevor ich es wohlbehalten beenden konnte. Wen verwundert es, ich bin vorher natürlich jedes Mal gestorben. 

    Und auch wenn ich mir Notizen zum Labyrinth gemacht habe (was mir selber empfohlen wurde und ich auch jedem empfehlen kann), habe ich mich ab und zu dort verirrt. Naja, passiert. ;)

    Was mich allerdings etwas gestört hat ist, dass man die Geschichte nur gut beenden kann, wenn man ein bestimmtes Rätsel im Buch löst. Ich werde jetzt nicht verraten welches, denn da müsst ihr schon selber drauf kommen. 

    Also, wie gesagt ohne dieses Rätsel kann man es drehen und wenden, man stirbt an einer bestimmten Stelle. Nachdem ich das dann herausgefunden habe, war ich so gefrustet, dass ich ein klein wenig gepfuscht habe. Ich habe das Rätsel gesucht und gelöst ohne auf einem regulären Weg dorthin zu gelangen, denn ich habe leider keine Ahnung wie das geht. Okay, langer Rede, ich habe deshalb das Buch glücklich beenden können und irgendwie fühle ich mich nicht gut dabei. Obwohl ich wirklich wie gesagt sehr gefrustet darüber war, dass es keinen anderen Weg zu geben scheint als über dieses eine Rätsel. 

    Ansonsten waren die Rätsel sehr gut und auch recht knifflig, ich habe schon bei dem ein oder anderen etwas länger gesessen und überlegen müssen, wie die Lösung sein könnte. Das hat mir sehr gut gefallen. Und auch das Ende war sehr cool. 

     

    Mein Fazit: Auch wenn ich nicht ganz ehrlich die Geschichte abgeschlossen habe, hatte ich sehr viel Spaß bei dem Buch. Es ist nicht zu kompliziert und gut erklärt. Einzig hat mich gestört, dass man an einer bestimmten Stelle nur mit einem bestimmten Rätsel weiterkommt. Das fand ich sehr frustrierend. Hätte es da mehrere Möglichkeiten gegeben, wäre ich vielleicht glücklicher gewesen, aber so habe ich später immer mal noch die Chance ein neues Abenteuer zu starten, denn noch sind nicht alle Wege gegangen. ;) 

  8. Cover des Buches Im Brunnen der Manuskripte (ISBN: 9783423212953)
    Jasper Fforde

    Im Brunnen der Manuskripte

     (227)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    „Der Fall Jane Eyre“ war etwas ganz Neues - die Agentin Thursday Next wurde buchstäblich in die Literatur geschickt, um zu verhindern, dass mit den Werken innertextlich Schindludergetrieben wird. Dabei trifft sie auf die Figuren der Geschichte, die wie Darsteller eines Film auch mal frei haben, aber dennoch nicht wissen, wie man eine Toilette benutzt, sich Schuhe bindet oder andere Tätigkeiten des Alltags, die während des Erzählens ausgelassen werden und deshalb dem Erfahrungshorizont der Figuren entgehen. Jaspar Fforde hat sich viel Mühe gegeben, die innertextliche Logik zu durchdringen: Wie ist es, wenn Thursday Next plötzlich Dialoge ändert, indem sie mit Figuren interagiert? Woher kommen eigentlich die Figuren (unterschiedlicher Klassen von „Lückenfüller à la Mitreisende des Hauptdarstellers“ bis zum Klasse-A-Protagonisten vom Schlage Jane Eyres)?

    Die Fülle der brillanten Einfälle entzückt auch Leser, die nie ein Germanistikstudium erlitten haben. Aber auch die kommen auf ihre Kosten, wenn etwa endlich einmal der Prozess des Lesens als Teil des Kunstwerks dargelegt wird: „Schließlich ist Lesen ein äußerst schöpferischer Vorgang, der die Vorstellungskraft sehr beansprucht. Vielleicht sogar mehr als das Schreiben. Wenn sie Gefühle in ihren Köpfen entstehen lassen, wenn sie die Farben eines Sonnenuntergangs vor ihren inneren Augen erzeugen oder dahin kommen, dass sie eine frische Brise auf ihrer Haut spüren, dann leisten Leserinnen und Leser eine ganz erstaunliche Vorstellungsarbeit und verdienen mindestens so viel Lob wie der Autor - wenn nicht sogar mehr.“ (S. 59)

    Dieses Leserlob habe ich mir nicht verdient, der Autor sich m.E. das seine aber auch nicht. Es reicht m.E. nämlich nicht, eine Pointe an die andere zu reihen, eine skurrile Textidee au die nächste zu häufen und die Agentin Thursday Next von einer Situation in die nächste zu schubsen, um sie wie einen Lackmusteststreifen reagieren zu lassen. Dieses Serielle hat mir den ganzen Roman verleidet, auch weil ich ein Fan davon bin, eine Handlung miterleben zu dürfen. Dann scheitern meine Bemühungen auch nicht, Sonnenuntergänge und frische Brisen zu imaginieren.

    Ein fader dritter Teil eine der pfiffigsten Ideen seit langem.

  9. Cover des Buches Die Erfindung von Alice im Wunderland (ISBN: 9783806242645)
    Peter Hunt

    Die Erfindung von Alice im Wunderland

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Sago68

    Zwei Männer und drei Mädchen in einem Boot - so nahm die berühmte Geschichte um "Alice im Wunderland" einst ihren Anfang. Obwohl ich das Buch und seinen Nachfolger "Alice hinter den Spiegeln" seit meiner Kindheit kenne und schätze, war mir sein Ursprung doch bisher völlig unbekannt. Ich ahnte ebenso wenig, dass ein Mädchen namens Alice Liddell reales Vorbild war, noch das Lewis Carroll lediglich der Künstlername des Autors und Mathematikdozenten Charles Dodgson war. Während einer Bootspartie mit den Töchtern seines Dekans fand die Idee zu diesem für die damalige Zeit völlig neuartigen Kinderbuch ihren Ursprung.

    Der Autor und Literaturprofessor Peter Hunt folgt von dort aus der Entstehung, Illustration und Veröffentlichung von "Alice". Mit den zahlreichen Hinweisen zu mir bisher verborgenen Anspielungen auf zeitgenössische Literatur, historische Vorbilder der Protagonisten aber auch auf mathematische Regeln, hat mir Hunt förmlich eine neue Tür in dieses Wunderland aufgestoßen.

    Ausgestattet ist das großformatige Buch mit Fotos von früheren Illustrationen sowie des Autors und seiner Inspirationsquellen. Mir persönlichen hat besonderen Spaß gemacht, dass ich von heutiger Fantasy-Literatur einen Bogen zurückschlagen konnte zu "Alice". Dass Joanne K. Rowlings Vorbild des Schnatz aus Harry Potter anscheinend aus "Alice" stammt, ist mir erst jetzt aufgefallen, wodurch sich für mich ein Kries geschlossen hat.

    Ein wahres Kunststück vollbringt Hunt bei der Auseinandersetzung mit der Frage, ob irgend etwas Unziemliches an der Faszination von Dodgson durch die junge Alice war. Dies bleibt letztendlich der Fantasie der Leser überlassen.



  10. Cover des Buches (ALICE'S ADVENTURES IN WONDERLAND & THROUGH THE LOOKING-GLASS: AND WHAT ALICE FOUND THERE ) By Carroll, Lewis (Author) Hardcover Published on (11, 2009) (ISBN: B0059ECIE8)
    Lewis Carroll

    (ALICE'S ADVENTURES IN WONDERLAND & THROUGH THE LOOKING-GLASS: AND WHAT ALICE FOUND THERE ) By Carroll, Lewis (Author) Hardcover Published on (11, 2009)

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Am besten haben mir im Buch die zwei Gedichte gefallen:
    "Phantasmagoria" und "The Hunting of the Snark".
  11. Cover des Buches Lewis Carroll's Alice's Adventures in Wonderland (ISBN: 9780141197302)
    Lewis Carroll

    Lewis Carroll's Alice's Adventures in Wonderland

     (302)
    Aktuelle Rezension von: miah
    Inhalt:
    Als Alice an einem heißen Sommertag ein sprechendes, weißes Kaninchen vorbeilaufen sieht, folgt sie ihm einfach durch seinen Bau und landet in einer verrückten Welt voller Abenteuer.

    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch nicht zum ersten Mal gelesen. Schon als Kind habe ich die Geschichte geliebt. Auf Deutsch besitze ich eine wundervoll illustrierte Ausgabe. Jetzt habe ich das Buch erstmals im Original gelesen.

    Da mir die Geschichte bekannt war, hatte ich keine Verständnisschwierigkeiten. Das das Englische aber recht anspruchsvoll ist, könnte ich mir vorstellen, dass einige Leser hier Probleme haben könnten, wenn ihr Englisch nicht so gut ist. Insbesondere für die vielen (wirklich großartigen) Wortspiele braucht es ein fortgeschrittenes Niveau. Das Buch ist recht kurz, sollte sich also schnell lesen lassen, doch auch ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich mich an die Sprache gewöhnt hatte. Danach ging es aber gut voran.

    Ich war sofort wieder mittendrin in dieser skurillen Welt voller Absurditäten. Dahinter verbergen sich nicht nur philosophische Themen, sondern auch eine Gesellschaftskritik. Die Geschichte steckt voller Überraschungen und interessanter Wendungen. Man kann einfach nicht vorausahnen, was als nächstes passieren könnte. Das mag ich so an dem Abenteuer.

    Die Charaktere sind allesamt toll gestaltet und ausgearbeitet. Mit viel Kreativität und einem Hang zu Wahnsinn hat Carroll Protagonisten geschaffen, die einem im Gedächtnis bleiben. Es war, als ob ich alte Bekannte treffen würde, auch wenn es schon lange her ist, dass ich das Buch gelesen habe.

    Schon als Kind  habe ich Alice geliebt, heute habe ich ein noch tieferes Verständnis für dieses wahnsinnig tolle Buch von Lewis Carroll entwickelt. Ich kann es nur jedem empfehlen, die Geschichte auch im Original zu lesen. Es lohnt sich.
  12. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783844524925)
    Claudia Carroll

    Alice im Wunderland

     (35)
    Aktuelle Rezension von: StephanieP

    An einem unglaublich langweiligen Tag läuft ein aufgeregtes Kaninchen an Alice vorbei und sieht dabei auf seine Taschenuhr. Neugierig folgt das Mädchen dem Hasen und fällt dabei in dessen Bau. Dort lernt Alice nicht nur den Schwafelhasen die Grinsekatze und den Hutmacher kennen, sie begegnet auch der gefürchteten Herzkönigin und wird prompt auf eine Runde Croquet eingeladen. Das Mädchen gerät in einige verzwickte Situationen, doch es findet immer einen Weg heraus.

    Die Geschichte rund um Alice Erlebnisse im Wunderland ist sehr fantasievoll und zum Teil auch etwas abenteuerlich. Die Geschehnisse fordern beim Zuhörer ebenfalls viel Phantasie und man kann sich einige Szenen richtig vorstellen mit ganz viel Kopfkino. Mir persönlich waren die Szenen oft etwas zu übertrieben und die meisten erschienen zudem langatmig, weshalb ich schnell das Interesse an dem Hörbuch verloren habe. Zudem finde ich persönlich Alice sehr unsympathisch. Sie ist neunmalklug, wirkt sehr verzogen und oftmals etwas unfreundlich. Der einzige Grund weshalb ich es zu Ende gehört habe ist die unfassbar gelungene Sprecherin.

    Es ist eine Freude der Sprecherin zuzuhören. Sie versprüht so viel Energie und Lebensfreude und haucht jeder Figur einen eignen und unverkennbaren Charakter ein. Dementsprechend verstellt sie oft ihre Stimme oder verändert das Sprechtempo, was ausnahmslos immer sehr stimmig wirkt. Ich werde in Zukunft gezielt zu Hörbüchern mit dieser Sprecherin greifen.

    FAZIT:
    "Alice im Wunderland" ist mir persönlich zu fantasievoll und zieht sich zudem in die Länge. Für mich ein Buch zum abbrechen, einzig die Sprecherin konnte mich zum Weiterhören animieren. Daher gibt es nur 2 Sterne!

  13. Cover des Buches Lost in a Good Book (ISBN: 0142004030)
    Jasper Fforde

    Lost in a Good Book

     (57)
    Aktuelle Rezension von: NannyOgg
    Wie auch schon der Vorgänger "Der Fall Jane Eyre"/"The Eyre Affair" herrlich skurril - spitze!
  14. Cover des Buches Alice im Spiegelland (ISBN: 9783946593225)
    Lewis Carroll

    Alice im Spiegelland

     (205)
    Aktuelle Rezension von: RoXXieSiXX

    Von Alice hinter den Spiegeln habe ich mir jetzt nicht mehr so viel erwartet, wie von dem Vorgänger Alice im Wunderland. Daher wurde ich auch nicht im mindesten enttäuscht, aber auch nicht positiv überrascht. Doch mein Augenrollen beim Lesen konnte ich einfach nicht lassen.


    Meinung

    Wie Alice im Wunderland gehört auch diese Geschichte um Alices Träume zu den Kinderbuchklassikern. Doch Alice hinter den Spiegeln konnte mich ebenso wenig packen, obwohl die Anaconda Ausgabe in einer Neuübersetzung erschienen ist, hatte ich null Freude an dem angepriesenen Dialogwitz, ich musste leider eher immer wieder die Augen rollen. Vielleicht liegt es daran, dass ich diese Art von Humor nicht mehr nachvollziehen kann oder aber eher, weil ich einen anderen Humor vorziehe, der auch nicht unbedingt kindgerecht ist.

    Die Figuren waren für mich auch dieses Mal wieder zu blass und viel zu wirr. Auch die dazwischen liegenden Gedichte/Lieder waren für mich einfach nur langweilig und zu lang. Es mag am ursprünglichen Schreibstil des Autors liegen, dass ich mich einfach nicht mit den Geschichten anfreunden kann. Aber eins ist sicher, die Verfilmungen von Tim Burton gefallen mir sehr gut.

    Handlung

    Alice sitzt mit ihren drei Katzen im Haus und beginnt zu fantasieren, wie die Welt auf der anderen Seite des Spiegels wohl aussehen mag, ob dort alles spiegelverkehrt ist. In diesem Buch wird einem schon früher klar, weil es eben auch erwähnt wird, dass Alice zu träumen beginnt.

    Im Garten der sprechenden Blumen trifft Alice auf die schwarze König und damit beginnt ihre Reise über ein riesiges Schachbrett. Die schwarze König sagt, dass Alice selbst Königin werden würde, sollte sie das Ende des Schachbrettes erreichen. Während sie von einem Feld zum nächsten wandert, die immer durch einen kleinen Bach voneinander getrennt sind, trifft Alice viele verschiedene Figuren. Alle sind für sich einzigartig und sie alle sind ihr, in ihren ganz speziellen Weisen behilflich zum nächsten Feld auf diesem riesigen Schachbrett zu gelangen.

    Natürlich schafft es Alice und am Ende, wie in jedem Traum wird es am bizarrsten, denn die Feier zu ihrer Krönung ist ein reinstes Chaos.

    Fazit


    ⭐⭐⭐


    Die Sternebewertung habe ich auf 3 Sterne gesetzt, aber mehr war für mich einfach nicht drin. Am Ende der Tage kann ich jedenfalls sagen, dass ich das Buch gelesen habe, doch es konnte mich vom versprochenen Dialogwitz nicht überzeugen. Auch die gesamte wirre Traumgeschichte hat mich einfach nicht abholen können.

    Ein besonderes Schmancker’l waren die Originalillustrationen von John Tenniel, die das Buch ein wenig aufgepeppt haben.


    Diese Rezension gibt es auch auf theartofreading.de und wurde dort zuerst veröffentlicht.


  15. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783791500171)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (1.165)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Der Zufall wollte es, dass mir vor nicht langer Zeit ein Uralt-Exemplar des als Klassiker hochgerühmten, von „The Guardian“ 2007 in die Liste der 1000 Bücher, die jeder gelesen haben muss, aufgenommenen Werkes von Lewis Carroll, „Alice's Adventures in Wonderland“ in die Hände fiel. Eine wohlmeinende Verwandte teilte in längst vergangenen Zeiten „The Guardian's“ Meinung und pries das Werk in so übertrieben hohen Tönen an, dass mir das bereits in jungen Jahren suspekt war und ich stets nur halbherzige Versuche gemacht hatte, mich mit der Geschichte, die offensichtlich die halbe Welt in Entzücken versetzt, anzufreunden. Tatsächlich gelang es mir wohl auch, mich durchzuquälen, vielleicht auch habe ich kurz vor Schluss verwirrt und verängstigt aufgegeben, von Träumen geplagt, in denen mich die Cheshire-Katze drohend angrinste, die Herzogin mir auf den Leib rückte, der verrückte Hutmacher mir scheußliche Angst einflößte, getoppt nur von der unheimlichen Herzkönigin, die auch meinen Kopf abgeschlagen haben wollte.

    Nein, die Geschichte um das möglicherweise bekannteste Mädchen der Weltliteratur drang ganz und gar nicht zu mir durch, ich fand sie schon immer albtraumhaft bedrohlich, und so ist es mir bis vor kurzem auch gelungen, mich sämtlichen Wunderland-Adaptionen zu entziehen, die mutmaßlich bekannter sind als die Romanvorlage selbst, die, seien wir realistisch, nicht lesbar ist für das Zielalter von sieben Jahren.

    1865 wurde das Buch erstveröffentlicht und der Autor Lewis Carroll, der mit bürgerlichem Namen Charles Lutwidge Dodgson hieß und ein recht eigenartiger Zeitgenosse gewesen sein muss, ein Gewächs Oxfords, Mathematiktutor, Diakon und ein – so sagt man – begabter Photograph, soll darin bekannte Zeitgenossen karikiert und die britische Gesellschaft seiner Epoche sarkastisch persifliert haben. Mag wohl sein – doch welches Kind, damals genauso wenig wie heute, versteht das schon? Überhaupt – welches Kind versteht Sarkasmus? Wer versteht den ganzen Unsinn, den Dodgson/Carroll seine Protagonistin erleben lässt in einem im Eiltempo erfolgenden Gang durch das sogenannte Wunderland, in dem sich Wesen tummeln, die ungehobelt, schlecht gelaunt, frech und schikanös und in höchstem Maße surreal sind, die Unverständliches daherreden, das jeder Logik entbehrt?

    Vergeblich habe ich auch heute, als längst Erwachsene, nach einer Handlung gesucht – und nach einem Sinn hinter dem Unsinn, der vielfach sogar zu oft zitierten geflügelten Worten geworden ist. Sinn in der Sinnlosigkeit? Ich sah damals keinen, was sich auch heute nicht geändert hat. Carroll würde mit der Logik spielen, liest man in Kritiken und lobt dieses absurde Geplänkel, das angeblich Mathematiker und Kinder gleichermaßen faszinierend finden, über den grünen Klee. Und obendrein – diese unsympathische Mädchen, das entweder schrumpft oder unmäßig wächst, weil es ständig irgendwelche undefinierbaren Substanzen trinkt oder isst, mag ich heute genauso wenig wie einst!

    Seit damals auch hält sich das Gerücht, dass Carroll beim Schreiben seiner Alice-Abenteuer, wozu er während einer langen Bootsfahrt auf der Themse inspiriert wurde, auf der er den drei Töchtern eines Vorgesetzten Geschichten erzählte, halluzinogene Drogen genommen hat, was ihn im Übrigen auch bei der Popkultur populär machte. Das würde vieles erklären...

    Kurz und gut – ich kann wenig anfangen mit diesem zur Weltliteratur gehörenden Klassiker – wer eigentlich entscheidet darüber, ob ein Werk weltliteraturwürdig ist? - , der, wie man immer wieder lesen kann, mit seinen Figuren und seiner Metaphorik unverändert großen kulturellen Einfluss hat. Auf wen, bitte? Und worin macht sich dieser Einfluss denn bemerkbar? Eines der hervorragenden Werke des literarischen Nonsens? Mag sein, auch das – und wenn dem so ist, kann man Alice doch zumindestens denjenigen empfehlen, die einen ausgeprägten, einen geradezu überdimensionalen Sinn für den Unsinn haben!

  16. Cover des Buches The Well of Lost Plots (ISBN: 9780143034353)
    Jasper Fforde

    The Well of Lost Plots

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Korinna
    Thursday Next, literature detective
  17. Cover des Buches In einem anderen Buch (ISBN: 9783491912076)
    Jasper Fforde

    In einem anderen Buch

     (7)
    Aktuelle Rezension von: parden
    DER LITERARISCHE IRRSINN GEHT WEITER...

    Spezialagentin Thursday Next, eben noch strahlende Heldin im Falle Jane Eyre, wird schwer in die Mangel genommen: Ihre eigene Dienststelle lässt sie beschatten, bei der Mammut-Herbstwanderung fällt ihr ein Oldtimer fast auf den Kopf, ihr Dodo legt in ihrer Küche ein Ei, der eben erst erworbene Ehemann wird von der ChronoGarde genichtet, und obendrein geht am 12. Dezember die Welt unter, wenn sie und ihr ewig zeitreisender Vater nicht herausfinden, warum sich plötzlich alles in rosa Soße verwandelt. Zum Glück findet sie in Miss Havisham eine strenge Lehrerin, die ihr zeigt, wie man sich mit Hilfe von Jurisfiction nicht nur aus einem Prozess à la Kafka, sondern auch aus einer Waschanleitung für Angorapullover befreit...

    Wer es nicht mehr weiß: Jasper Fforde stellt in seiner Reihe um Thursday Next eine ziemlich schräge Welt vor. Eigentlich spielt das Geschehen im England der achziger Jahre, doch hat der Autor hier einige eigenwillige Wendungen vorgenommen: England befindet sich seit über 100 Jahren im Krieg mit dem zaristischen Russland um die Krimhalbinsel, Wales hat seine Unabhängigkeit als kommunistischer Staat erklärt, und nicht die Flugzeuge haben sich im Luftverkehr durchgesetzt, sondern die allseits beliebten Zeppeline.

    Geheimagentin Thursday Next ist auch keine gewöhnliche Polizistin: sie gehört einer speziellen Einheit des 'Special Operations Network' (SpecOps) an. Sie ist eine Literatur-Agentin (LitAg), die Verbrechen an der Literatur verfolgt. Zeitreisen und Reisen in (und aus) Büchern sind hier möglich, Wirklichkeit und Fiktion vermischen sich immer wieder. Wegen des hohen Ansehens von Kunst und Literatur sind Bücherfälschungen an der Tagesordnung und werden von den LitAgs streng geahndet.

    Allerdings stehen derartige Aufträge derzeit gar nicht im Fokus der Arbeit von Thursday, sondern sie dient nach ihrem aufsehenerregenden Erfolg um die dramatischen Geschehnisse um Jane Eyre (Band 1) als Aushängeschild der SpecOps. Zahllose Interviews, Treffen mit Berühmtheiten und Auftritte in TV-Shows hat sie zu absolvieren, und sie sehnt sich den alltäglichen Trott händeringend wieder herbei.

    Daraus wird allerdings nichts, denn die Ereignisse nehmen ihren Lauf und die Handlung ordentlich an Fahrt auf. Der Ehemann von Thursday verschwindet, kaum dass sie erfahren hat, dass sie schwanger ist, die Agentin erhält Unterricht im Bücherspringen, begegnet der Grinsekatze aus Alice im Wunderland, macht Bekanntschaft mit dem Fußnotaphon und erfährt ganz nebenher, dass es an ihr liegt, in wenigen Tagen die Welt zu retten. Dabei wird Thursday gleichzeitig verfolgt von ihrer eigenen Behörde, wird von dem mächtigen Konzern ' Goliath Corporation' erpresst, muss sich in Kafkas Prozess verteidigen, rettet sich in eine Waschanleitung und schwebt ständig in Lebensgefahr.

    Klingt durchgeknallt? Ist es auch! Es ist gar nicht wirklich möglich, die Handlung auf einen roten Faden zu reduzieren - hier erwartet den Hörer wieder ein Feuerwerk an kreativen Ideen, voll von schwarzem Humor und zahllosen Anspielungen auf literarische Werke. Wer versucht, hier wirklich durchzublicken, hat leider verloren. Also: einfach zurücklehnen, genießen und schmunzeln. Jeder dürfte hier literarischen Figuren begegnen, die er bereits von einem anderen Kontext her kennt - und das macht einfach nur Spaß. So ganz nebenbei versteckt Jasper Fforde auch noch kleine gesellschaftskritische Anspielungen, was mir ebenfalls gefallen hat.

    Elisabeth Günther liest das rasante (ungekürzte) Spektakel von 13 Stunden und 13 Minuten (eine andere Ausgabe als die hier abgebildete) in angenehmer und der jeweiligen Situation entsprechender variantenreicher Stimmlage. Auch wenn die Charaktere eher distanziert bleiben, ist Fforde hier erneut eine unterhaltsame Mischung aus Krimi und fantastischen Elementen gelungen, die eindeutig Lust auf mehr macht!

    Ein toller zweiter Band der Reihe um Thursday Next, und das offene Ende zwingt schon dazu, unbedingt auch nach Teil drei Ausschau zu halten. Intelligenter Nonsens hoch drei und vor allem: eine tolle Liebeserklärung an die Literatur...



    © Parden


    ***********


    Die Reihenfolge der Bände um Thursday Next:

    1. Der Fall Jane Eyre
    2. In einem anderen Buch
    3. Im Brunnen der Manuskripte
    4. Es ist was faul
    5. Irgendwo ganz anders
    6. Wo ist Thursday Next?
    --------
    7. (noch nicht auf Deutsch): The woman who died a lot
  18. Cover des Buches Die Alice-Romane (ISBN: 9783150205013)
    Lewis Carroll

    Die Alice-Romane

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Die Grundgeschichten aus "Alices Abenteuer im Wunderland" sind fast jedem bekannt - auch ich habe einige Adaptionen gelesen und gesehen, seien es nun die Disney-Zeichentrick-Verfilmung dieses Klassikers, die Verfilmung von Tim Burton oder der Roman "Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland" von Christina Henry, den ich erst letztes Jahr mit Begeisterung geschmökert habe. All diese Adaptionen haben eines gemeinsam: sie konnten mich verzaubern. Genau das unterscheidet sie vom Original.


    Ich hatte auf einen schönen Kinderklassiker gehofft, der mich mit Leichtigkeit in eine andere Welt entführt und mich die Realität mal für ein paar Stunden vergessen lässt. Leider habe ich stattdessen aber sehr blasse Figuren bekommen, die nur ihre Verrücktheit verbindet und die den "Nachahmern" nicht das Wasser reichen können. Besonders enttäuscht war ich auch von Alice. Ich habe sie als sehr nervtötende und anstrengende Protagonistin erlebt, mit der ich wohl auch als Kind wenig hätte anfangen können.


    Auf mich haben die Alice-Romane auch irgendwie sehr bruchstück- und lückenhaft gewirkt. Innerhalb der beiden Erzählungen wollten die verschiedenen Kapitel nicht ganz zusammenpassen. Eine Erklärung dafür liefert das Nachwort zum Roman. Der Autor erzählte einem kleinen Mädchen namens Alice immer wieder märchenhafte Geschichten, um ihr zu imponieren. Diese Geschichten fasste er dann - kurz gesagt - in "Alices Abenteuer im Wunderland" und "Durch den Spiegel und was Alice dort fand" zusammen. Das merkt man dem Buch eben leider an, vielleicht konnten daraus aber eben deshalb diese ganzen tollen Adaptionen entstehen, weil der Autor viel Spielraum für eigene Ideen zum Füllen der Lücken gelassen hat.


    Sehr gefallen haben mir die Illustrationen im Buch. Was mein Kopf nicht geschafft hat, sich vorzustellen, wurde mir durch die Bilder vor Augen geführt. Das war echt schön und hat mein Leseerlebnis zumindest etwas verbessert.


    Als ich meine Stimmungslage zu Lewis Carrolls bekanntestem Werk auf Instagram kund getan habe, habe ich gemerkt, wie unterschiedlich die Meinungen dazu doch sind. Manche lieben dieses Kinderbuch, andere konnten genau wie ich nur sehr wenig damit anfangen. Sowas finde ich immer besonders spannend und das hat mir auch wieder gezeigt, wie unterschiedlich wir Bücher lesen und wie sehr sich Geschmäcker unterscheiden können. 


    Ich mochte das Buch nicht und werde wohl auch nicht mehr dazu greifen. Wie aber oben dargelegt sollte euch das nicht davon abhalten, "Alices Abenteuer im Wunderland" zu lesen. Macht euch einfach ein eigenes Bild davon, auch wenn es von mir keine Empfehlung gibt.

  19. Cover des Buches Wonderland (ISBN: 9783866079861)
    Daniel Leister

    Wonderland

     (12)
    Aktuelle Rezension von: N9erz
    Es sind Jahre vergangen, seit Alice ihre Reise ins Wunderland angetreten hat. Mittlerweile ist sie erwachsen und hat eine eigene Familie. Allerdings ist sie auch wahnsinnig geworden und sitz die meiste Zeit nur starr mit ihrem Haustier, einem weißen Kaninchen, in ihrem Haus.

    Doch das Wunderlang kann sie und ihre Familie nicht loslassen und so zieht es ihre Tochter, Calie, hinunter in den Kaninchenbau. Doch handelt es sich hier nicht um das wundervolle und phantastische Wunderland welches wir kennen, sondern um eines, in dem der komplette und brutale Wahnsinn ausgebrochen ist...
    -----
    Eine fortführende Geschichte von "Alice im Wunderland" ist alles, was sich ein echter Fan wünscht. Doch natürlich ist hier "Wonderland 1 - Rückkehr ins Wunderland" nicht unbedingt das, was man sich nach dem Klassiker erwartet. Das soll es auch gar nicht sein und diesen hohen Anspruch erhebt es auch gar nicht.

    Den hier befinden wir uns in einer fernen Zukunft nach Alice, die sich doch größtenteils um ihre Tochter Calie (ein Wunderbares Anagramm von Alice) dreht, die in den Wahnsinn mit hinein gezogen wird, nachdem ihre Mutter diesem bereits verfallen ist. Eine Mischung aus Splatter und Erotik erwartet einen hier - mit einer riesigen Prise aus dem original Klassiker. Jede Menge Charaktere die man kennt und liebt und trotzdem auf eine ganz andere und neue Weise kennen lernt. Denn hier ist alles einen Ticken grauslicher, einen Ticken brutaler und einen Ticken wahnsinniger.

    Doch genau dieser Wahnsinn ist es, der die Geschichte so faszinierend macht. Ein Hutmacher, der vollkommen am Rad dreht, ein weißes verrottendes Kaninchen, eine Grinsekatze die zu einem riesigen Monster mutiert ist und eine Herzkönig die noch mehr Köpfe rollen sehen will. Tausende wunderbare Parallelen die man einfach genießen muss. Natürlich wenn man sich auf die große Portion Brutalität und Erotik einlassen will.

    Die Geschichte macht definitv Lust auf mehr, gerade weil sie eine Mischung aus brutalem Wunderland und Persönlichkeitsgeschichte über Calie bringt. Man will wissen, ob und wie sie sich in Zukunft vor dem Wunderland schützen kann oder ob sie doch dem selben Schicksal wie ihre Mutter erliegt. Ich muss auf jeden Fall recht schnell mit "Wonderland 2 - Jenseits vom Wunderland) weiter machen!

    Was mir an er Wonderland Reihe auch besonders gut gefällt, ist die grafische Aufarbeitung. Die Zeichnungen sind wunderschön und ich könnte tageland damit verbringen nur diese anzusehen. Gerade zwischen den einzelnen Abschnitten oder auch in der Cover Galerie findet man richtige Schmankerl die man sich am liebsten auf Leinwand überall in der Wohnung platzieren würde.

    Ich kann Wonderland wirklich nur allen empfehlen die "Alice im Wunderland" mit einer Mischung Splatter und Erotik vertragen können. Dann ist es definitiv ein Must-Read!
    Weiter geht es mit Wonderland 2!
  20. Cover des Buches Tinkerbell im Wunderland (ISBN: 9783958399020)
    Didier Crisse

    Tinkerbell im Wunderland

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jasmin_Naumann

    Inhalt:

    Tinkerbell landet aus Versehen im Wunderland und möchte nichts anderes als so schnell wie möglich wieder nach Nimmerland zurück, jedoch gestaltet sich das Ganze nicht so leicht wie sie gehofft hat.

    Meine Meinung:

    Eindrucksvolle Illustrationen die dem Buch einen ganz eigenem Charme geben und mir sehr sehr gut gefallen haben. Die Story ist ein wenig wirr und man stellt sich einige Fragen die man hofft beantwortet zu bekommen, allerdings bleiben diese offen, was ich sehr sehr schade finde.
    Hinzu kommt dass das Buch mit einem Cliffhanger endet und ich zuerst der Meinung war es wäre Band 1 einer Reihe dies ist aber leider nicht der Fall.
    Man wird in eine fantasievolle Welt geschleudert mit tollen Charakteren die großes Potenzial haben sich zu entwickeln, aber leider dürfen wir diese Entwicklung nicht miterleben.

    Fazit:

    Super schöne Illustrationen und eine an sich ganz süße Story. Wen es nicht stört, dasses kein richtiges Ende gibt wird seine Freude beim Lesen haben, alle anderen werden sicherlich enttäuscht sein.

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