Bücher mit dem Tag "grippe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "grippe" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches Das Licht der letzten Tage (ISBN: 9783492060226)
    Emily St. John Mandel

    Das Licht der letzten Tage

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Himmelfarb

    Emily St. John Mandel hat einen wunderbaren Roman geschrieben.“Das Licht der letzten Tage“ ist ein kleines Wunder, eine poetische Dystopie, die dem Leser auf berührende Weise die Einmaligkeit, Schönheit und Fragilität unseres Lebens und unserer Welt vor Augen führt.

    Mandel erzählt in ihrem, für einige Literaturpreise zurecht nominierten Roman, die Geschichte des Endes unserer bekannten Zivilisation aufgrund einer tödlichen Pandemie. Der Großteil der Weltbevölkerung fällt der „Georgischen Grippe“ zum Opfer, aber einige Menschen überleben und versuchen, zwischen Erinnerung an die alte Welt und Verzweiflung, ein neues Leben aufzubauen. Auf magische Art verknüpft Mandel das Leben ihrer Protagonisten und führt die verschiedenen Erzählstränge zu einem , humanistischen Epos zusammen. 

    Von mir kann ich behaupten, etwas Derartiges noch nie gelesen zu haben. Meist geht es in dystopischen Romanen um diktatorische Gesellschaften, wie in „Der Report der Magd“ oder „1984“, oder aber um ein Leben nach einer Katastrophe, welches von Zombies oder grauenhaften Mutationen heimgesucht wird, und dann gibt es die Bücher, in denen die Handlung ein einziger Abgesang auf das menschliche Leben ist, wie z. B. „Die Straße“ von Cormac McCarthy.

    Emily St. John Mandel lässt in ihrer Endzeit Hoffnung walten und Liebe, lässt die Erinnerung, an das, was wichtig im Leben ist, als Balsam in die Seelen ihrer Figuren einsickern. Dichtung kann heilen, Liebe und Freundschaft lässt den Menschen alles ertragen, und immer kann das Leben überraschen und glücklich machen. Für mich ist das große Literatur!

  2. Cover des Buches Twisted Love (ISBN: 9783736307032)
    L. J. Shen

    Twisted Love

     (271)
    Aktuelle Rezension von: Jenny2405

    Für Rosie war es Liebe auf den ersten Blick, als sie in ihrer Jugend auf den attraktiven Dean Cole trifft. Doch er entscheidet sich für ihre Schwester Emilia. Seither verdrängt Rosie ihn aus ihren Gedanken, bis die Hochzeit ihrer Schwester und Deans besten Freund Vicious ansteht. Die beiden kommen sich wieder näher, werden aber auch von Dämonen aus ihrer Vergangenheit gejagt. 

    Rosie ist stark, und doch sieht sie kein langes Leben vor sich. Denn sie ist krank, unheilbar krank. Ein kalter Regen kann ihrer Gesundheit schaden und ihr einen mehrtägigen Aufenthalt im Krankenhaus bescheren. Dennoch geht Rosie mit einer Lebensfreunde durchs Leben. 

    "Was gibt dir das Gefühl, lebendig zu sein?"

    Dean kommt anfangs sehr verschlossen rüber. Er verschließt seine Augen vor der Wahrheit und tut so als wäre alles in Ordnung. Dabei drängt er sich selbst in die Alkohol- und Drogensucht. Doch bei Rosie ist alles anders, man merkt wie wichtig sie ihm ist. 

    "Wahrheiten können unbequem sein. Darum neigen die Menschen dazu, sie zu verdrängen."

    LJ Shen schafft es die Geschichte emotional, und trotzdem etwas düster zugleich zu erzählen. Der Schlagabtausch zwischen Rosie und Dean ist einfach wunderbar, und brachte auch den Humor in die Geschichte. Der Schreibstil ist wie gewohnt von LJ Shen gefühlvoll mit Gänsehautmomenten. Klar ist wie in allen von ihren Büchern ist auch hier der männliche Protagonist wieder anders als in anderen Büchern, aber genau das macht die Geschichte doch auch erst spannend. Ich fand Band 2 sogar besser als Band 1, was eventuell an der gut umgesetzten Idee des Buches und der Umsetzung liegen könnte. 

    Ein überraschender gefühlvoller, emotionaler und sexy zweiter Band. 

  3. Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783596523047)
    John Ironmonger

    Der Wal und das Ende der Welt

     (360)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Alles fängt mit dem Wal und den jungen Mann Joe Haak an. Und genauso endet es auch. Beide sind fremd in den kleinen Fischerdorf in Cornwall. Beide brauchen Hilfe. Diese bekommen sie auch von der dortigen Dorfgemeinschaft, die aus sehr eigenwilligen Charakteren besteht. Als es zu einer weltweiten Epidemie kommt, dreht sich das Blatt. Nun ist es Joe Haak der den Dorfbewohnern seine Hilfe anbietet und sie da durchbringt. Auch der Wal taucht zum Schluß wieder auf. Als die Nahrungsmittel knapp wurden, wird er erschossen in die Bucht angespült und kann so mit seinen Fleisch den hungernden Menschen helfen.

    Der Schreibstil ist angenehm,die Handlung baut sich zunehmend auf. Der Autor hat viele Elemente wie glaube, Liebe, Hoffnung, Wertschätzung und Zusammenhalt mit eingebaut.

  4. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Natürlich erinnert das Szenario mit dem Virus an unser derzeitiges Problem und es gibt so kleine Details, die einen an die jetzige Situation denken lassen - aber im Buch ist die Anzahl der Überlebenden so hoch, wie bei uns die Verstorbenen - die Welt erscheint hier also nahezu leer.
    Bis Amerika allerdings "entvölkert" ist, dauert es schon eine Weile, denn King lässt sich hier mal wieder sehr viel Zeit, um die Protagonisten, die eine Rolle spielen, gut kennenzulernen.

    Bis dahin beschreibt King aber sehr gut, wie das ganze abläuft. Es startet mit der Flucht aus einem Militär-Stützpunkt, einer Flucht aus Angst, die jedoch über das Schicksal der Menschen auf der ganzen Welt bestimmen wird. Der Virus kommt hier aus dem Labor, das er nie hätte verlassen sollen und breitet sich unglaublich schnell aus: Überlebenschance so gut wie Null.
    Wie das ganze seine Kreise zieht und sich ausbreitet erlebt man mit einigen Figuren, wie dem Musiker Larry, dem taubstummen Nick, der schwangeren Frann oder dem jungen Mann Stu. Deren Leben und die Veränderungen werden detailliert geschildert, wie man es von dem Autor kennt, das macht er ja sehr gerne - und dadurch lernt man jeden von ihnen auch sehr gut kennen. King´s Gespür fir seine Figuren ist schon jedes Mal wieder phänomenal!

    Diese Überlebenden haben eigentlich eine perfekte Chance, wieder zusammen zu finden und das Leben der Menschen von Grund auf neu zu organisieren. Natürlich gibts da auch ein paar irre Schläger und Waffenfanatiker, die das für sich ausnutzen wollen und denen man lieber nicht über den Weg laufen sollte. Vor allem auch das Fehlen medizinischer Versorgung ist wohl der schlimmste Faktor. Ein Gruppe, die ohne Arzt unterwegs ist, hat auch bei kleinen Infektionen wenig Chancen.
    Ansonsten könnte es aber eine Chance auf einen Neuanfang sein. Die Umwelt erholt sich, die Menschen finden sich, Techniker können den Strom wieder hochfahren und die kleinen Städte neu bewohnbar gemacht werden.
    Bei The Walking Dead kamen hier ja noch die Gefahr der Zombies dazu; und für King war das Drama wohl auch noch zu wenig, denn er stellt den Überlebenden einen Gegenspieler: den "dunklen Mann", den "eitlen Geck", eine Art Handlanger des Teufels, der seine ganz eigenen Vorstellungen hat, wie die Zukunft auf Erden aussehen soll. Und natürlich strömen auch zu ihm die Menschen - jene, die sich von der dunklen Aura der Macht und des Bösen angezogen fühlen.
    Dabei geht er teilweise auf sehr subtile und brutale Weise vor, um sich seine Anhänger gefügig zu machen und auch hier lernt man einzelne Charaktere näher kennen um zu verstehen, wie sie in seine Fänge geraten sind.

    Zum einen ist es wieder mal eine genial erzählte Geschichte, zum anderen gibt es aber auch wieder einige Längen. Mit 1400 Seiten kann man es schon als Mammutwerk betrachen, umso mehr fand ich es etwas schade, dass dieses "letzte Gefecht" auf die letzten 200 Seiten runtergebrochen worden ist und auch nicht das Spektakel war, das ich mir darunter vorgestellt hatte. Im Fokus steht das über- und weiterleben und die Bildung der Gruppen und wie sich diese miteinander verhalten.
    Andererseits hat er mit den Figuren wieder großartige Charaktere geschaffen, zum Beispiel mit dem taubstummen Nick, der sich nur mithilfe von Notizen verständigen kann - oder gerade auch mit Tom, der geistig zurückgeblieben ist, aber gerade dadurch eine besonders liebenswerte Art hat und dem zwischendurch die besten Gedanken kommen:

    Gerade das hatte ihm in [...] gefehlt, überlegte er: einfach Liebe. Gewiss, es gab genug nette Leute, aber in ihnen war wenig Liebe. Sie waren zu sehr mit ihrer Angst beschäftigt. Und dort, wo es nur Angst gab, gedieh Liebe nicht so besonders gut, ebenso wenig wie Pflanzen an Stellen wuchsen, wo es immer dunkel war.
    -Zitat-

    Dem "Bösen" hat King Mutter Abagail gegenübergestellt. Eine alte, wirklich sehr alte Frau, von der die Menschen träumen. Mit Träumen, Visionen und "dem Shining" spielt der Autor auch hier wieder und stellt die Menschen vor die Frage nach Gottes Glauben und Führung.

    Das wird auch einmal in einem Gespräch vertieft, das ich sehr berührend fand. Im Raum stand die Frage nach dem Sinn ihrer Aufgabe:

    "Vielleicht, um durch einen Reinigungsprozess Kraft und Frömmigkeit zu erlangen", sagte Glen. "Ihr müsst wissen, dass es hier symbolisch darum geht, Dinge abzuwerfen. Es ist eine Art Magie. Wenn man Dinge abwirft, wirft man auch andere Dinge ab, die symbolisch mit ihnen verbunden sind. Man beginnt einen Reinigungsprozess. Man beginnt, das Gefäß zu entleeren."
    -Zitat-

    Glen erklärt hier, wie man durch zeitweiligen Verzicht eine andere Sicht auf das Leben bekommt. Er spricht auch über die Initiationsriten von Stämmen, bei denen gefastet wird und bestimmte Aufgaben erfüllt werden müssen. Eine Tradition, die schon über tausende von Jahren den Menschen begleiten.
    Für mich betrifft es eher den "häuslichen" Gebrauch, mich von "Dingen" zu lösen, die ich nicht unbedingt brauche, die mich eher fesseln als befreien und je mehr ich mich von diesem Ballast lossage, desto mehr Raum schaffe ich für anderes.
    Übrigens ja auch heute noch praktiziert im Sinne der Fastenzeit, wobei mir der eigentliche Zweck nicht mehr so ganz überlebt hat.
    Glen beschreibt es auch wie eine Batterie, die sich nicht voll aufladen kann, wenn sie nicht entladen wird. Den Vergleich fand ich sehr treffend.

    Was so ein "Neustart" wirklich bewirken würde ist schon eine Überlegung wert. Wie King hier die positive Seite des Wiederaufbaus mit kleinen negativen Steinchen spickt, die einem beim weitergehen immer wieder in die Füße stechen, hat er sehr gut gemacht!

    Insgesamt ein wirklich fesselndes und sehr wirklichkeitsnahes Endzeit Szenario, das an einigen Stellen zu ausufernd ins Detail geht. Mit dem Ende hatte ich mir etwas anderes erwartet, aber vielleicht muss ich das einfach auch noch etwas sacken lassen, denn ich hab so eine leise Ahnung, das ich noch nicht ganz erfasst habe, was King hier wirklich damit aussagen wollte.

  5. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.704)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich schon viel von Bella und Edward gehört hatte, war ich nun doch auf die Bücher neugierig geworden. Kaum hatte ich angefangen, war ich vom Schreibstil gebahnt, gefesselt und konnte kaum mehr aufhören.

    Bella versucht sich in Forks einzuleben und lernt die "Aussenseiter" der Schule kennen. Schon komisch, wenn sie nichts essen oder trinken. Dann ist auch noch ihre Haut und die Augen sind anders als gewöhnlich. Dies zieht Bella magisch an. Was natürlich Edward nicht willkommen hieß.

    Auf einem Ausflug bekommt sie die Mythen und Legenden der Umgebung erklärt und recherchiert als sie wieder zu Hause war.

    Ein klärendes Gespräch mit Edward bringt neue Fragen auf, dann kommen plötzlich andere Vampire, die hinter Bella her sind.

  6. Cover des Buches Zeit deines Lebens (ISBN: 9783596511860)
    Cecelia Ahern

    Zeit deines Lebens

     (1.141)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist diesmal wieder schlicht gehalten. In einem schönen rot.

    Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Lou gefiel mir am Anfang erst nicht, wurde aber dann in der Geschichte mir immer sympathischer. Lou's Familie gefällt mir in der ganzen Geschichte.

    Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

    Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Lou sich verändert und das er wahrscheinlich sterben wird. War richtig schön die Geschichte, sie schreibt einfach klasse Bücher.

    Richtig klasse Buch.

  7. Cover des Buches Under Ground (ISBN: 9783453438101)
    S.L. Grey

    Under Ground

     (121)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Eine tödliche Grippewelle stürzt das Land ins Chaos. Überall versuchen sich die Menschen in Sicherheit zu bringen. Inmitten dieser Wirren verschanzen sich zwanzig Menschen in einem Luxusbunker, um der drohenden Gefahr zu entgehen. Doch sie haben nicht mit der schlimmsten Gefahr gerechnet - in die Enge getriebene Menschen.

    Ich habe mir das Buch gekauft, da der vielversprechende Klappentext sofort meine Aufmerksamkeit gefesselt hat. Doch leider stellt sich nun heraus, dass das Buch ein totaler Flop ist.

    Die Idee für dieses Buch ist durchaus spannend, doch das Potential wurde hier bei weitem nicht ausgeschöpft.
    Zwar ist der Anfang recht gut gelungen, man kommt schnell in die Handlung hinein und lernt die Charaktere kennen, doch schon nach den ersten Kapiteln wird klar, dass es sich hier hauptsächlich um eine Aneinanderreihung typischer Klischees handelt, angefangen von den luxusverwöhnten Anwälten, bis hin zum asiatischen Computergenie.
    Zudem blieben alle Charaktere sehr blass und wirkten unfertig.

    Auch der Schreibstil hat mir gar nicht gefallen. Es wirkte oft, als hätten sich die beiden Autoren, die sich hier unter dem Namen "S.L. Grey" zusammengetan haben, sich nicht über den Stil des Buches einigen können. Wirre Perspektivwechsel haben dafür gesorgt, dass mir manchmal die Haare zu Berge standen. Manchmal wurde die Handlung aus einer beobachtenden, neutralen Perspektive erzählt, manchmal aus der Ich-Perspektive. Bis jetzt erschließt sich mir nicht, wieso man hier diese verschiedenen Sichtweisen eingebracht hat, da sie für die Handlung selbst eigentlich keine Bedeutung haben. 

    Und dann das Ende... Hier haben sich die beiden Autoren offenbar dafür entschieden, den möglichst unglaubwürdigsten Ausgang zu wählen, den man sich vorstellen kann. 

    Ich muss sagen, wie bereits oben erwähnt, ist die Idee, der Hintergrundgedanke zu diesem Buch sehr spannend, doch die wirre Umsetzung und die vielen Klischees, zusammen mit der vorhersehbaren Story haben mich enttäuscht. Ich kann dieses Buch nicht weiterempfehlen.
    Ein Stern. Leider der absolute Flop.

  8. Cover des Buches Dirty, Sexy, Love (ISBN: 9783736302822)
    Kylie Scott

    Dirty, Sexy, Love

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Lesepinguin33

    „Dirty, Sexy, Love“ ist der 2.Teil der Barkeeper Reihe von Kylie Scott. Dieses Mal geht es um den bärtigen Barkeeper Joe. Erzählt wird die Geschichte jedoch aus der Perspektive von Alex, die nach Coer d‘Alene kommt, um ihre Internetbekanntschaft Eric endlich persönlich zu treffen. In der Dive Bar angekommen, stellt sich allerdings heraus, dass Joe die ganzen letzten Monate den Account seines Bruders Eric benutzt hat und Alex in Wirklichkeit mit ihm geschrieben hat. Damit ist für Alex eine Beziehung undenkbar, denn Lügen sind ein NoGo für sie. Joe möchte seine Gesprächspartnerin aber nicht verlieren und kämpft um sie. Dann kommt aber alles ganz anders und das Blatt wendet sich überraschend...



    Es war schön, wieder in die Welt einzutauchen, die ich schon aus dem vorausgehenden Buch kannte. Es hat mich allerdings nicht so gefesselt wie der erste Teil, sondern war eher etwas langweilig. Trotzdem war es immer noch lustig und unterhaltsam.

    Ich fand besonders cool, dass das Buch gegen Oberflächlichkeit und Mobbing aufmerksam gemacht hat und am Ende wurde es dann noch etwas spannender.


    Ich fand es schade, dass ich Joe fast nicht und Alex gar nicht aus dem vorherigen Buch kannte. Da die Story dann auch sehr auf sie fokussiert war, habe ich die Nebencharaktere vermisst. Im letzten Teil haben sie aber doch noch eine größere Rolle gespielt und nicht nur Alex und Joe haben ein glückliches Happy End gefunden :) 

    Mit Valerie kam auch noch ein eindrucksvoller und sympathischer Nebencharakter hinzu.


    Der Roman handelt von einer dieser „Lass uns nur Freunde sein“-Beziehungen, bei denen aber eh klar war, dass da schon von Anfang an mehr ist und sich die Charaktere einfach nur selber im Weg standen. Dabei hat mich außerdem gestört, dass ich nicht ganz verstanden habe, warum Alex noch so lange so wütend auf Joe war. 



    Alles in allem ein unterhaltsamer 2.Teil, der aber zwischenzeitlich langweilig war.



  9. Cover des Buches Wie Wölfe im Winter (ISBN: 9783959671323)
    Tyrell Johnson

    Wie Wölfe im Winter

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nordamerika in einer fiktiven Zukunft. Nach dem Krieg mit dem Einsatz atomarer Waffen und einer Grippeepidemie, die die Menschheit weitgehend ausrottete, versuchen Lynn und ihre Familie im Yukon zu überleben. Schnee, Winter, die Jagd, Überleben. Lynn war 12, als sie mit ihren Eltern nach Alaska kam. Als ihr Vater stirbt, schließen sich ihre Mutter und ihr Bruder dem Bruder ihres Vaters an und leben in der Wildnis. Es ist ein Überlebenskampf. Keine anderen Menschen. Der ewig dauernde Winter.  Der Nachbar, den Lynn nicht ausstehen kann. Doch eines Tages kommt ein Fremder in ihr Gebiet.

    Die Geschichte lässt ihren Leser direkt hineinspringen in Lynns Leben. Es ist Winter, kalt, Lynn versucht zu überleben mit ihrer Familie. Der Autor schafft es auf den ersten Seiten, dass ich die Atmosphäre spüren kann, dass ich hautnah dabei bin und gefesselt lese.

    Lynn erinnert sich immer wieder an ihre Vergangenheit. Ihre Kindheit, den Krieg, die Grippe. Bruchstückweise, wie eine Art Puzzle, kann der Leser diese Details im Laufe des Lesens zu einem Bild zusammensetzen. Geheimnisse werden gelüftet, neue Erkenntnisse und Wendungen tragen zur Spannung bei. 

    Ich fand es war megaspannend zu lesen absolut fesselnd und nach diesem Debüt des Autors freue ich mich nun schon auf den zweiten Band und die Fortsetzung der Geschichte. 

    Endzeitroman- fesselnd ab der erste Seite- spannend geschrieben.

  10. Cover des Buches Aufbruch in ein neues Leben (ISBN: 9783746635460)
    Linda Winterberg

    Aufbruch in ein neues Leben

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Buchbahnhof

    Mir hat der Auftakt der Hebammen Saga unglaublich gut gefallen. Margot, Luise und Edith sind alle drei ganz wundervolle, unglaublich sympathische Frauen, die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Alle drei Frauen sind mit völlig unterschiedlichen sozialen Hintergründen aufgewachsen, aber sie vereint der Wunsch, Hebamme zu werden, und Frauen zu helfen. Nicht nur dies schweißt die Drei unglaublich schnell zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen.

    Luise kommt aus einem kleinen Dorf, wo bereits ihre Großmutter als Hebamme gearbeitet hat. Sie hat viel Vorwissen, benötigt aber die Prüfung. Dabei lässt sie ihr wissen aber nie heraus hängen, sondern sagt selbst, dass sie an der Schule noch viel lernen kann und möchte.

    Edith, Tochter aus reichem jüdischen Hause, hat es schwer, ihren eigenen Weg gegen den Willen der Eltern zu gehen. Denkt man zunächst, dass hier ein hochnäsiges Fräulein einfach nur ihren Willen durchsetzen will, so wird man schnell eines Besseren belehrt. Edith ist eine unglaublich sozial eingestellte junge Frau, die sich nicht zu fein ist an der richtigen Stelle mit anzupacken.


    Dritte im Bunde ist Margot, die in Neukölln aufgewachsen ist und die Armut der Menschen, die sie behandeln am eigenen Laib erfahren hat. Für sie ist es am schwierigsten, den Berufswunsch auch wirklich umzusetzen. Immer wieder legt das Leben ihr Steine in den Weg, die es zu beseitigen gilt. Margot wäre aber nicht die starke junge Frau, die sie ist, wenn sie es nicht irgendwie immer schaffen würde.

    Alle drei Fauen haben Schicksalsschläge hinzunehmen, wobei mit der letzte Schicksalsschlag (ich will hier nicht mehr verraten, um nicht zu spoilern) ehrlich gesagt ein bisschen drüber war. Das hätte nicht sein müssen und hat mich ein bisschen genervt. Vielleicht war das aber wichtig, um die Geschichte im zweiten Band weiter erzählen zu können. Wäre das, was passiert ist, nicht passiert, dann würde Band 2 auf jeden Fall anders sein, als er nun vermutlich ist. Zu kryptisch? Ich weiß, aber lest einfach selbst. Es lohnt sich wirklich!

    Schreibstil und Geschichte sind einnehmend. Man kann Hunger, Entbehrung, Kälte und auch die Verzweiflung der Menschen förmlich vor sich sehen und die Emotionen greifen. Linda Winterberg schafft es, selbst die Nebenfiguren so unglaublich real werden zu lassen, dass man mit trauert, wenn ein Baby, ein Kleinkind, ein Erwachsener aus dem Leben scheidet.

    Was tatsächlich ein bisschen kurz kommt, denn eigentlich geht es ja um den Beruf der Hebamme, ist die Ausbildung und die Arbeit an sich. Es geht immer alles sehr glatt, kaum Komplikationen, die es zu meistern gilt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie schwer Berlin vom ersten Weltkrieg betroffen war, aber ich gehe mal davon aus, dass es, zu einer Zeit, als die meisten Menschen hungerten, nicht immer so einfach war, rechtzeitig ins Krankenhaus zu gelangen und gesunde Kinder auf die Welt zu bringen.

    Alles in allem konnte mich der Auftakt der Saga fesseln und Band 2 und 3 habe ich hier schon liegen. Spricht doch für die Reihe, oder? Ich vergebe gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  11. Cover des Buches Zusammen ist man weniger allein (ISBN: 9783570197134)
    Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

     (3.317)
    Aktuelle Rezension von: Zahn-Fee

    Ein interessantes Buch mit besonderen Protagonisten, welche sich im Zusammenleben mit all ihren verschiedenen Charakteren und  Eigenarten doch irgendwie ergänzen. Herzerwärmend, wie diese Menschen schliesslich den Weg aus ihrer Einsamkeit finden. Ausserdem eine Hommage an Paris, diese Stadt kann ich mir nun recht gut vorstellen, obwohl ich noch nie dort war. Eine schöne Lektüre, ich habe mich keine Sekunde gelangweilt.


  12. Cover des Buches Neubeginn in Virgin River (ISBN: 9783745700800)
    Robyn Carr

    Neubeginn in Virgin River

     (204)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Neubeginn in Virgin River" von Robyn Carr ist der erste Teil der mehrbändigen Reihe, die in Virgin River spielt. Aufmerksam geworden bin ich durch die Reihe durch die Netflix-Serie Virgin River, die mir sehr gut gefallen hat. Glücklicherweise zählt diese Reihe zu den bereits ins Deutsche übersetzte. Die Serie ist sehr ähnlich zu den Büchern, wenngleich in der Serie ein wenig was abgeändert wurde, um mehr Drama einzubauen. Das Ende des Buches, was ich gelesen habe, nachdem ich die Serie geschaut habe, hat mich daher ein wenig überrascht. Denn zu Beginn und im Verlauf des Buchs sind einige Handlungsstränge und die Personen sehr ähnlich. Es gibt zwar kleine Abweichungen, aber im Buch ist das Ende dann doch anders als erwartet, wenn man die Serie schon kennt. Dennoch hat mir auch dieses Ende des Buches gefallen und Teil 2 der Reihe ist bereits auf meiner Wunschliste. Denn das Buch war grandios. Ich habe es in wenigen Tagen gelesen. 

    Im Buch geht es um Mel, die Krankenschwester aus L.A., die ihren Mann durch einen Raubüberfall verloren hat und nun einen Neuanfang möchte. Sie möchte ihr altes Leben in der Vergangengeit lassen und in der Zukunft neu beginnen. Dort wo sie niemand kennt und sie niemand mitleidig ansieht, weil er um ihren Schicksalsschlag weiß. Sie landet in Virgin River, einem kleinen Dorf weit ab von allem. Dort kennt jeder jeden. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, entscheidet sich Mel vorerst dort zu bleiben und dem ansässigen Doc in seiner Praxis zu helfen. Gegenüber der Praxis ist eine Bar. Der Besitzer der Bar ist Jack. Wie das Schicksal es so will verlieben sich die beiden eineinander. 

    Ich habe das Buch sehr gern gelesen und kann es allen Liebesroman-Liebhabern wärmstens empfehlen. Auch wenn man die Serie nicht gesehen hat. Doch wer die Serie nicht kennt, sollt sie auf jeden Fall auch sehen. Buch und Serie sind einfach nur schön.

  13. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (1.990)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Klappentext übernommen

    Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalen Verschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht ... 

    Noah ist, meines Erachtens, kein typischer Fitzek. Ich empfand das Buch aber trotzdem als eines seiner besten - eben mal was ganz anderes und, zur Zeit (2020, 2021), brisant und erschreckend aktuell. 

    Grundsätzlich möchte ich über den Verlauf der Geschichte, bzw. über die Geschichte an sich nicht viel erzählen, da hier wahrscheinlich schon der kleinste Hinweis spoilern würde. 

    Die Geschichte an sich wird aus diversen Perspektiven erzählt und Fitzek bringt die einzelnen Stränge, die zunächst wie lose Enden wirken, grandios zusammen. 

    Unser Hauptprotagonist hat mir in diesem Buch besonders gut gefallen. Er lässt sich nicht für dumm verkaufen und das, obwohl er sich an nichts aus seiner Vergangenheit erinnern kann. Er hinterfragt und empfindet für andere Charaktere Sympathien - etwas, das ich teilweise bei anderen Fitzek-Büchern vermisst habe. Auch die anderen Protagonisten, die im Buch vorkommen, sind gut gezeichnet und haben den Leser tiefer in die Geschichte eintauchen lassen. 

    Die typischen, meist recht kurzen Fitzek-Kapitel waren dieses mal eher etwas reduziert, sodass man die Geschichte flüssig lesen konnte. Der Schreibstil hat mir, wie immer, in seinen Bann gezogen. 

    Letztendlich glaube ich, dass das übliche Thriller-Gefühl etwas in den Hintergrund gerückt ist. Mich persönlich hat das aber überhaupt nicht gestört, v.a. weil das Buch auf eine ganz andere Art und weise spannend war. 

    Somit gebe ich eine klare Leseempfehlung für alle, die vielleicht nicht zwingend die typischen Psycho-Elemente in einem Fitzek-Roman brauchen. 

  14. Cover des Buches Someone like you (ISBN: 9783548063713)
    Jenny Holiday

    Someone like you

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Lesemama

    Zum Buch:
    Dr. Nora Walsh muss eine große Enttäuschung überwinden. Ihr Freund hat sie betrogen, sie muss aus der gemeinsamen Wohnung raus und am Besten auch aus Toronto.
    Da kommt das Angebot als Ärztin in MoonflowerBay zu arbeiten wie gerufen. Eineauszeit, begrenzt auf zwei Jahre. So der Plan.
    Dann trifft Nora auf den schweigsamen aber sensiblen Jack und plötzlich ist sie mitten drin in der Kleinstadt ...

    Meine Meinung:
    Ein Wiedersehen in Moonflower Bay mit all den Bekannten aus dem ersten Buch, aber man kann es auch gut alleine lesen. Nur wenn man das andere auch lesen mag, sollte man die Reihenfolge einhalten, auch wenn es um andere Charaktere geht.
    Moonflower Bay ist eine total süße Kleinstadt, die Menschen sind sehr sympathisch, wenn auch sehr neugierig. Aber es macht Spaß, es fühlte sich nach heimkommen an.
    Eine romantische, aber auch berührende Geschichte voller witziger Momente, aber auch voller nachdenklicher. Mit hat es jedenfalls wieder einmal sehr gut gefallen in der kleinen Stadt am großen See.

  15. Cover des Buches Das Fieber (ISBN: 9783551560124)
    Makiia Lucier

    Das Fieber

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Liesi_We

    1918. Die Spanische Grippe hat die Welt voll im Griff. Das merkt auch Cleo, nachdem sich die Grippe immer weiter ausbreitet, immer mehr Menschen daran sterben und mit sofortiger Wirkung alle Schulen geschlossen werden. Ihr Bruder Jack ist mit seiner Frau Lucy auf Hochzeitsreise, sie will nicht im Internat bleiben sondern geht nach Hause. Als sie einem Aufruf vom Roten Kreuz in der Zeitung liest, dass sie dringend Helfer benötigen, meldet sich Cleo freiwillig. Dort lernt sie auch den Medizinstudenten Edmund kennen, welcher nur drei Jahre älter ist und zwischen ihnen entwickelt sich ein zarte Liebe. Doch die Grippe wütet weiter. Bald sind die Krankenhäuser überfüllt, es gibt zu wenig Särge um alle Leichen bestattet zu können und was Cleo erlebt, will man sich heute nicht mehr vorstellen. Die Präventionsmaßnahmen sind so identisch mit den Corona Regelungen, das es schon fast wieder lustig war. 

    Man bewundert Cleo, Hanna, Kate und Edmund für ihre Stärke durchzuhalten, obwohl sie einem ständigen Risiko ausgesetzt sind, und trotzdem mit angepackt haben. Sie besitzen Mut, Stärke und Hoffnung für eine bessere Welt. Die ganze Geschichte ist sehr visuell geschrieben, und durch die jetzige Situation wird das Buch wieder hochaktuell! 

    Tipp: Unbedingt Taschentücher bereit halten!

    Ein Meisterwerk in Romanform mit historischem Hintergrund und wahren Begebenheiten, welchen man gelesen haben muss!! 


  16. Cover des Buches Verbrechen am Columbus Circle: Band 2 (Molly Murphy ermittelt-Reihe Staffel 2) (ISBN: B08HZ8WC4D)
    Rhys Bowen

    Verbrechen am Columbus Circle: Band 2 (Molly Murphy ermittelt-Reihe Staffel 2)

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Athene100776

    Molly hat es nicht leicht als Frau im frühen Amerika , und doch lässt sie sich nicht unterkriegen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen zeigt sie uns Lesern, welche Unruhen früher bestanden und wie ein Leben aussah.

    Auch in diesem Band rutsch Molly wieder etwas zufällig in einen ihrer Fälle. Zuerst steht der Kampf um das Frauenwahlrecht an, was in meinen Augen sehr gut und authentisch dargestellt wurde. Das typische Frauenbild als Hausfrau und Mutter scheint überholt zu sein und die Frauen fordern ihre Rechte und auch ihre Freiheit. 

    Für mich ist Molly schon wie eine gute Freundin geworden, die ich schon auf einigen ihrer Fälle begleitet habe, doch dieser Band hat mich besonders angesprochen.

    Die einzelnen Charaktere sind sehr deutlich und doch mit viel Liebe zu Kleinigkeiten gezeichnet und wenn man die Serie verfolgt hat, so bemerkt man als Leser an jeder einzelnen Figur ihre Veränderungen, die sie im Laufe der Zeit verändert hat. Was mich sehr gut gefällt.

    Die Ortsbeschreibungen, die Beschreibungen der Wohnstätten, Geschäfte,... ist so bildlich gehalten, dass man sich diese sehr gut vorstellen kann und man als Leser das Gefühl hat, neben Molly zu stehen.

    Alles in allem ist auch dieser Band wieder eine tolle Reise in die Vergangenheit, indem einem als Leser einiges vermittelt wird und es doch noch Spaß macht, die Geschichte zu lesen.

  17. Cover des Buches Wintermärchen in Virgin River (ISBN: 9783745701036)
    Robyn Carr

    Wintermärchen in Virgin River

     (117)
    Aktuelle Rezension von: PIA79

    #Cover#

    Das Cover von Wintermärchen in Virgin River gefällt mir gut. Es sieht weihnachtlich aus und lässt meine Vorfreude auf die Weihnachtszeit steigen. Es passt zu den restlichen Covern dieser Reihe. Die idyllischen Fotos sehen immer sehr schön aus und gefallen mir.

    #Schreibstil#

    Robyn Carr schreibt so schön. Ich kann in den Geschichten aus Virgin River immer super abschalten. Der Schreibstil ist einfach angenehm zu lesen. Ich fühle mich in jedem Buch wieder super wohl und ich freue mich auf jedes, welches da noch kommen wird.

    #Charaktere#

    Marcie war mir sympathisch. Ich fand es gut, dass sie so beharrlich weiter nach Ian gesucht hat und auch nicht aufgegeben hat, als er ruppig zu ihr war und sie eigentlich nicht bei sich haben wollte. Auch gut fand ich, dass sie sich von ihrer Schwester ein Stück weit lösen konnte und sie so etwas weniger gluckenhaft wurde. Sie hatte es definitiv nicht leicht und musste in ihren jungen Jahren schon so viel schreckliches mit Bobby erleben.

    Ian war, wenn er seine weiche Seite zeigte, wirklich auch sehr sympathisch. Allerdings gefiel es mir anfangs nicht, dass er Marcie so komisch angebrüllt hat. In manchen Teilen war er mir etwas zu stur und er wollte erst sein eigenes Glück nicht so wirklich zu lassen. Seine weiche Seite mochte ich wirklich sehr gerne und ich habe mich immer gefreut, wenn er sie mir gezeigt hat. 

    #Fazit#

    Mir hat auch dieses Buch der Virgin River sehr gut gefallen, allerdings war ich etwas traurig, dass ich hier nicht so viel von den anderen gelesen habe. Ansonsten war es natürlich auch wieder ein Wohlfühlbuch. Ich kann auch dieses Buch der Reihe nur weiterempfehlen.

     

  18. Cover des Buches Herz an Herz (ISBN: 9783499256653)
    Sofie Cramer

    Herz an Herz

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Schaefche85

    Sara aus Hamburg ist frisch geschieden und zu einer Hochzeit an der Ostsee eingeladen, bei der zu vorgerückter Stunde alle Gäste eine Flaschenpost mit Wünschen für das Brautpaar in die Ostsee werfen sollen. Allerdings hat Sara in ihrer Verletztheit und ihrer Betrunkenheit die Aufgabe etwas anders interpretiert und so schreibt Berti, der die Flaschenpost zufällig etwas später an den Kopf bekommt, ihr einen Brief. Bald entsteht aus der Brieffreundschaft eine Mailfreundschaft - wobei das den Kontakt nicht immer einfacher macht, da beim geschriebenen Wort Dinge wie Ironie nicht immer beim Empfänger ankommen, schon gar nicht, wenn man sich nicht persönlich kennt. Doch Sara und Berti sind sich trotz aller Missverständnisse sympathisch genug, um den Kontakt nicht abbrechen zu lassen, so dass sie mit der Zeit sogar mit dem Gedanken spielen, es mit einem Treffen zu versuchen...

    Dieser Roman besteht nur aus Briefen, Mails, SMS, Chats und ein paar Mobilboxnachrichten. Dadurch ist er sehr kurzweilig zu lesen, die Seiten flogen nur so dahin. Da beide einen unterschiedlichen Schreibstil haben (was vermutlich auch damit zusammenhängt, dass dieser Roman von einer Autorin und einem Autor zusammen geschrieben wurde), kommen die unterschiedlichen Charaktere auch noch besser raus. Das Lesevergnügen getrübt haben leider ein paar Rechtschreibfehler (an sowas bleibe ich leider immer hängen), aber auch Datierungsfehler: Die Mails sind immer mit Empfänger, Absender, Datum und Uhrzeit versehen, wo es aber halt auffällt, wenn aus "Freitag, 02." auf einmal "Freitag, 06." wird und die Datierung dann basierend auf dem geänderten Datum fortgesetzt wird. Natürlich sind das Kleinigkeiten, aber so etwas hätte auch beim Korrekturlesen auffallen können, zumal mir erst nicht klar war, ob nicht ein Sprung von einer Woche gemeint war, was aber auch nicht hinkam... so wurde ich leider von der eigentlichen Geschichte immer wieder abgelenkt.

    Die Protagonisten konnte ich mir gut vorstellen und im Grunde waren sie mir beide sympathisch, auch wenn sie schon ein bisschen eigen sind: Gerade Berti ist am Anfang ziemlich überdreht und anstrengend bis zickig, was auch immer wieder rauskommt. Gleichzeitig ist er derjenige, der in einigen Situationen am Kontakt festhält - wobei das auch Sara tut. Beide können Fehler zugeben und sind auch durchaus in der Lage, zu verzeihen. Sara wirkt - gerade am Anfang - ein bisschen reserviert, was sich aber schnell gibt. Vielleicht soll so auch ihr "hanseatischer Typ" im Gegensatz zum bayrischen Berti betont werden.

    Von der Grundidee fand ich den Roman sehr ansprechend (sonst hätte ich ihn weder gekauft noch gelesen), aber vor allem zum Ende hin wurde es mit den Ereignissen ein bisschen viel. Klar können Zufälle passieren, aber hier war es schon ein bisschen arg, was ich leider eher anstrengend fand. Aber darüber kann man vermutlich unterschiedlicher Meinung sein.

    Fazit: Für Fans von romantischen Romanen im Mailstil bestimmt nicht verkehrt.

  19. Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783839894705)
    John Ironmonger

    Der Wal und das Ende der Welt

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Briggs

    Das Hörbuch startet sehr gemächlich am Strand eines idyllischen Fischerdorfes. Trotz der großes Verblüffung, dass ein Wal an der Küste auftaucht und plötzlich ein unbekannter, nackter Mann halbtot aufgefunden wird, verliert die Bevölkerung nicht ihre Ruhe und rettet einfach erst den einen, dann den anderen.

    Es bleibt relativ unaufgeregt. Die Geschichte des "Unbekannten" wird in der Retrospektive erzählt, indem der Hörer in eine komplizierte Wirtschaftsangelegenheit hineingezogen wird. Gleichzeitig verändert sich die Welt: Die Spanische Grippe ist zurück und bedroht auch das kleine Universum des Dorfs von außen. Von innen bedroht ist sie ein kleines bisschen durch die Liebe, die nicht sein darf.

    Verzettelt sich der Autor hier ein bisschen?
    Ich finde ja. So schön es war, dem Buch zu lauschen, und so großartig Johann von Bülow das gelesen hat, so ratlos bleibe ich am Ende über mit der Frage, was nun eigentlich die Geschichte war. Das Fremdsein? Die Liebesgeschichte? Die Vermengung verschiedener Welten?
    Immerhin: Zwischendurch hat mich das Bch richtig angerührt. Also von mir eine Hörempfehlung!

  20. Cover des Buches Wäre ich du, würde ich mich lieben (ISBN: 9783839812709)
    Horst Evers

    Wäre ich du, würde ich mich lieben

     (17)
    Aktuelle Rezension von: vanessabln

    Ich hatte das Buch schon mal angefangen, was mich aber leider nicht fesseln konnte. Mit dem Hörbuch war es nun erfreulicherweise anders. Es sind 5 CDs der ungekürzten Autorenlesung mit insgesamt 5,5 Stunden, die man sehr gut häppchenweise hören kann. Bei so vielen Geschichten ist es sicher immer so, dass einem einige sehr gut gefallen, andere dagegen etwas weniger. Die Themen sind auch recht unterschiedlich, so dass jeder etwas nach seinem Geschmack finden wird. Insgesamt fand ich es als Hörbuch ziemlich unterhaltsam und teilweise sehr witzig. Es sind eben sehr gut beobachtete Dinge aus dem Leben, die nicht jedem auffallen, immer mal wieder übertrieben und somit auf den Punkt gebracht.

  21. Cover des Buches Eating Animals (ISBN: 9780316127165)
    Jonathan Safran Foer

    Eating Animals

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne-liest
    Der Inhalt von Jonathan Safran Foers Buch "Eating Animals" (deutscher Titel: "Tiere essen") wird im Klappentext folgendermaßen zusammengefasst:

    "Eating Animals is a uniquely passionate, powerful and provocative exploration of what we eat and why. It is both a personal quest which goes to the very heart of what it means to be human and a riveting exposé of the horrors and dangers of factory farming."

    Die Sprache ist immer klar und verständlich, wie es von einem solch erfolgreichen Autor zu erwarten ist. Die Hintergründe sind gut recherchiert: auch der informierte Leser kann hier noch sehr viel lernen. Foer geht hauptsächlich auf die Industriestandards und verschiedenen Praktiken und Arbeitsschritte bei der Produktion von Fleisch und Fisch ein, daneben aber auch auf die verherenden Folgen auf Umwelt, Klima und Gesundheit.

    Das Buch ist ein klarer Appell gegen die Grausamkeiten der Massentierhaltungsbetriebe. Die recherchierten Fakten werden offen dargelegt, oft ist es schwer weiterzulesen. Man sollte es trotzdem tun. "Eating Animals" weißt darauf hin, dass wir dem Grauen, welches wir durch unser Konsumverhalten verursachen, ins Auge schauen müssen.

    Als Alternative zu den verschmähten Massentierhaltungsbetrieben ("factory farms") stellt Foer kleine, familiär geführte Bauernhöfe dar. Dabei übersieht er, dass auch in solchen Betrieben äußerst ineffizient und klimaschädlich Nahrung hergestellt wird.

    Leider geht Foer nicht ausreichend auf die moralische Fragestellung ein, weshalb es gerechtfertigt ist, Tiere zu essen. Nach seiner Darstellung ist es völlig ausreichend, den Tieren ein einigermaßen leidfreies Leben und einen kurzen Tod zu geben. Dies sollte keine genügende Rechtfertigung darstellen, da ja im Normallfall kein zwingender Grund besteht, das Tier überhaupt zu essen.

    Die im Buch interviewten Vegetarier und Veganer geben als ihre Beweggründe ihr Mitgefühl mit den Tieren an. Diese sentimentale Darstellung geht an der Fragestellung vorbei. Beim Verzicht auf Tierprodukte geht es um fundamentale Gerechtigkeit. Tiere sollten nicht wie bloße Produktionsmittel behandelt werden. Zur weiteren Lektüre zu diesem Thema empfehle ich die Bücher von Gary Francione und Anna Charlton.
  22. Cover des Buches Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen (ISBN: 9783548609362)
    Francesc Miralles

    Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Marie1971
    Samuel hat sich den Menschen verschlossen und lebt allein und einsam sein Leben. Bis eine Samtpfote sich langsam aber sicher in sein Herz stiehlt. Als wenn diese eine Mauer Stein für Stein abtragen würde, erweckt sie Samuel wieder zum Leben. Was wär das Leben ohne wunderschöne Geschichten, die tief ins Herz gehen und die Seele auf wundersame Art streicheln. Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen ist eines dieser Bücher, dessen Inhalt sich einem so offenbart. Es ist, als ob es Gefühle regnen würde. Wort für Wort legt sich die Geschichte wie zarter Blütenstaub auf den Leser nieder und verschmilzt zu einem unzertrennbaren Ganzen in seinen Gedanken. Die Protagonisten fügen sich mit einer Selbstverständlichkeit ins Bild, wie wenn es keine andere Möglichkeit gäbe. Es ist als stünde man neben ihnen und könnte sie mit der Fingerspitze berühren. Zu keinem Moment wagt man zu zweifeln, dass sich alles genauso abspielen könnte. Die Fiktion ist sehr nahe an dem eigenen Wunschdenken. Für alle Leser, die mit dem Herzen sehen.
  23. Cover des Buches Schwarzer Montag (ISBN: 9783404205967)
    Garth Nix

    Schwarzer Montag

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 354 Seiten

    Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth) (18. Dezember 2006)

    ISBN-13: 978-3431037128

    Originaltitel: Mister Monday

    Übersetzung: Axel Franken

    empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

    Preis: 14,95 €

    auch als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich


    Für ein Kinderbuch ziemlich düster


    Inhalt:

    Arthur Penhaligon leidet an Asthma. Als der Siebtklässler durch einen Asthmaanfall fast stirbt, macht er die Bekanntschaft von Herrn Montag und dessen Diener Nieser, die nur er sehen kann. Sie überreichen dem Jungen einen Schlüssel und ein Notizbuch. Doch schnell tauchen weitere seltsame Gestalten auf, die ihm die beiden Gegenstände wieder abnehmen wollen. Und sie bringen eine Seuche mit in Arthurs Welt. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als in einem kuriosen Haus, „Dem Haus“, herauszufinden, was vor sich geht. 


    Meine Meinung:

    Ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten mit der Story. Ehrlich gesagt, habe ich im Prolog zunächst nicht wirklich kapiert, was geschieht. Da entflieht ein Fragment eines Vermächtnisses in einem sehr seltsamen Haus mit Tausenden von Stockwerken und noch seltsameren Bewohnern. Nach und nach habe ich dann in die Geschichte hineingefunden.


    Arthur ist ein angenehmer Protagonist, freundlich, tapfer und vertrauenswürdig. In dem Haus erlebt er so einiges. Manches davon schleppt sich eher dahin, anderes ist total spannend beschrieben. 


    Die Sprache ist recht einfach und zielt eindeutig auf Kinder ab. Für sie ist die Handlung aber meines Erachtens sehr düster und gewalttätig. Sicher, es wird deutlich, dass es sich nicht um reale Ereignisse handelt, sondern alles der Fantasie des Autors entspringt, trotzdem wird es sicher Kinder geben, die von diesem Buch Albträume bekommen. 


    Die Schlüssel zum Königreich

    1.Schwarzer Montag

    2. Grimmiger Dienstag

    3. Kalter Mittwoch

    4. Rauer Donnerstag

    5. Listiger Freitag

    6. Mächtiger Samstag

    7. Goldener Sonntag


    ★★★☆☆


  24. Cover des Buches Gone - Rache (ISBN: 9783473584543)
    Michael Grant

    Gone - Rache

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Der Kampf "Gut gegen Böse" geht in die nächste Runde und die Dunkelheit hat sich etwas ganz spezielles überlegt um zu gewinnen ...

    Schreibstil:
    Es wird immer verrückter. Im ersten Teil wurde noch vermittelt, dass Gewalt keine Lösung ist und mittlerweile ist jeder irgendwie bewaffnet. Die "Guten" nutzen ihre Waffen allerdings nicht gerne und wirklich nur zur Verteidigung. Die "Guten" haben auch keinen Sex, während es die "Bösen" hemmungslos treiben (nein das wird nicht beschrieben, sondern nur beiläufig erwähnt) - irgendwie ist das typisch amerikanisch ... Und so zieht sich das durchs ganze Buch - die Guten sind ausnahmslos gut und die Bösen halt nicht. Ich finde es ziemlich klischeehaft und den Sinn dieses Teiles habe ich genausowenig begriffen wie Teil Nummer 2 (Hunger). Es fühlt sich einfach an, als müssen beide Teile da sein um die Reihe künstlich zu verlängern. Die Handlung ist wirr, zu lang und wirkt daher wieder überflüssig.

    Charaktere:
    Sie nerven mich! Dieses "ich kann dich nicht töten" zu "ich töte dich, so dass du schmerzen erleiden wirst" immer wieder lesen zu müssen ist grauenhaft! Es gibt nichts neues zu berichten und die Mutantenkräfte reizen irgendwie auch nicht mehr. Der Einzige, der mich wirklich überzeugen konnte war Caine, seinen Zweifel doch nicht richtig gehandelt zu haben machten ihn sympathisch - jeder macht Fehler.

    Cover:
    Das Cover ist gelungen und passt hervorragend zur Geschichte.

    Fazit:
    "Rache" ist genau wie "Hunger" ein Teil mit wenig Inhalt und zielt hauptsächlich auf den Kampf zwischen Gut und Böse ab, ohne einen wirklichen Nutzen für die Geschichte zu haben (so fühlt es sich zumindest an). Ich empfehle diesen Teil wirklich nur an Leser, welche die Reihe bis zu diesem Teil gelesen haben. Wobei, es wird alles erklärt und ein Einstieg ist ebenfalls ab diesem Band möglich. Ich vergebe nur 3 Sterne für "Rache" weil mir die Geschichte zu vorhersehbar war und ich diese typischen ami-klischees nicht so mag, dennoch liest sich der Teil gut und ich freue mich auf den nächsten Band.

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