Bücher mit dem Tag "großeltern"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "großeltern" gekennzeichnet haben.

252 Bücher

  1. Cover des Buches Feel Again (ISBN: 9783736304451)
    Mona Kasten

    Feel Again

     (1.653)
    Aktuelle Rezension von: julzpaperheart

    „Wir sind nicht das, was sie über uns sagen, Sawyer. Lass dir das nicht einreden.” (S.30)

    Sawyer und Isaac könnten unterschiedlicher nicht sein, naja eine Sache haben die beiden wohl doch gemeinsam: Ihr Ruf eilt beiden voraus; Sawyer, die Schlampe und Isaac, der Nerd, der immer noch Jungfrau ist. Doch Beide sind nicht das, was sie zu sein scheinen. Als Sawyer mitbekommt, wie einige Mädchen sich über Isaac lustig machen, küsst sie ihn leidenschaftlich, damit das Geläster der Mädchen verstummt. Isaac bittet sie kurzdarauf um Hilfe. Er will sein Image verändern und Sawyer braucht Jemanden, der ihr beim Projekt für ihren Fotografie-Kurs hilft. Doch was als Projekt beginnt, entwickelt sich schnell zu mehr…

    Der Schreibstil war locker und wunderbar zu lesen, viele Details und an einigen Stellen auch emotional und überwiegend fesselnd. 

    Die kühle, unberechenbare Sawyer ist mir bereits in den ersten beiden Teilen der Reihe aufgefallen. Man hat im Laufe der Geschichte so deutlich gespürt, dass Isaac ihr gut getan hat und die beiden einfach zusammengehören.

    Isaac hat mir in diesem Buch sooooo gefallen. Ich mochte seine schüchterne, nerdige Art und habe ihn gleich in mein Herz geschlossen. Er ist einfach ein perfekter Book-Boyfriend für mich.

    Die Hintergrundgeschichte beider Protagonisten hat mich sehr bewegt und gefesselt. Ich war so gespannt, wie sich alles entwickelt und ausgehen wird. Die Liebesgeschichte der beiden war einfach zauberhaft. Das Buch hat mich emotional mitgenommen und ich konnte beim Lesen völlig in die Geschichte eintauchen. Der letzte Konflikt zum Ende hin war aber so unnötig und langatmig… Deshalb kann ich leider keine 5 Sterne vergeben, da es mich am Ende doch genervt hat und auch einige Handlungen nicht nachvollziehbar waren. Das Ende der Geschichte war aber großartig und deshalb 4,5/5 Sterne für diese wunderschöne Geschichte.

  2. Cover des Buches Erwachen des Lichts (ISBN: 9783959670968)
    Jennifer L. Armentrout

    Erwachen des Lichts

     (578)
    Aktuelle Rezension von: Linchenliestgerne

    Eine kleine Anmerkung vorab: Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar von dem Harper Collins Verlag erhalten und möchte mich dafür noch einmal ganz herzlich bedanken. Meine Meinung zu diesem Buch wird dadurch jedoch in keiner Weise verändert oder verfälscht.

    Meinung:

    Ich liebe die griechische Mythologie und da war es natürlich kein Wunder, dass mich der Klappentext sofort angesprochen hat. Die Geschichte rund um die griechische Mythologie ist perfekt beschrieben und man kann die Verbundenheit zwischen den einzelnen Namen sehr gut verstehen. Vorweg möchte ich noch betonen, dass es mein erstes Buch von Jennifer L. Armentrout ist. Ich war von der ersten Seite an voll und ganz in der Geschichte drin. Auch war ich sofort auf einer Wellenlänge mit Josie und Seth und schon sehr gespannt auf das gemeinsame Abenteuer von den beiden. Die Zerrissenheit der beiden hat mich so gefesselt, dass ich das Buch sehr oft nicht aus der Hand legen konnte. Auch gefällt mir die Abwechslung der Perspektiven zwischen den beiden sehr gut, sodass man dadurch einen noch besseren Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden bekommt. Die Schauplätze und die Unterschiede zwischen der Welt der Götter und der der Sterblichen wurde auch sehr gut beschrieben, sodass ich mir beides sehr lebhaft vorstellen konnte. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich an dieser Stelle jedoch – die Geschichte ist an manchen Stellen einfach zu langatmig. Man hätte da eventuell ein paar nebensächliche Sachen herausnehmen können. Alles in Allem ist es ein sehr gelungener Auftakt der Reihe geworden und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

     Bewertung: 4,5 von 5 Sternen! 

  3. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (730)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    Kurzrezension

    Sehr lange habe ich darauf gewartet diese Reihe weiter zu lesen und mit "Die Sturmschwester" habe ich mich endlich daran gemacht.
    Allys Geschichte fand ich vom Klappentext her sehr spannend. Doch der Anfang hat mich etwas enttäuscht. Ich hatte irgendwie Schwierigkeiten mit Allys Art, habe die Liebesgeschichte zwischen ihr und Theo überhaupt nicht gefühlt, weil sie, in meinen Augen, einfach viel zu plötzlich und so schnörkellos anfing. Irgendwie hatte ich zu wenig Zeit, um mich darauf einzulassen und dann hat Lucinda Riley die Karten ja völlig neu gemischt.
    Die Handlung in Norwegen, vor allem in der Vergangenheit, hat mir unheimlich viel Spaß gemacht und mich sehr berührt. Ich habe Anna so gerne begleitet und hätte dieser Teil noch mehr hergegeben, wäre ich begeistert gewesen.
    Die kleinen Hinweise auf Star und ihre Geschichte haben mich nun natürlich sehr neugierig auf den dritten Teil gemacht und zu diesem werde ich nun greifen.
    Für mich eine schöne Geschichte, die mir Spaß gemacht hat und die ich sehr empfehlen kann!

  4. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.047)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Jacobs Großvater hat ihm häufig Geschichten über Kinder mit besonderen Fähigkeiten erzählt und über Monster geredet, gegen die er immer kämpfen musste. Jacob glaubt schon lange nicht mehr an diese Erzählungen. Doch dann wird sein Großvater auf unheimliche Art ermordet und Jacob wird aus der langweiligen Welt gerissen, der er immer entfliehen wollte.

    Jacob ist ein sturer, aber netter Junge, der nicht wirklich einen Zukunftsplan hat. Sein einziger Wunsch ist es, nicht das Erbe seiner Familie antreten zu müssen. Doch wie er diesem Schicksal entkommen soll, ist ihm auch nicht klar. Mir kam er am Anfang wie ein typischer pubertierender Junge vor, der in den Geheimnissen seines Großvaters seinen Weg findet. Nach und nach bildet sich sein Charakter und er findet Lebensziele.

    Die Kinder sind großartig, eben besonders. Ich bin fasziniert auf welche Fähigkeiten der Autor gekommen ist, da es eben genau nicht die "häufig benutzten" Fähigkeiten sind.

    Bei den Monstern wird auch nicht auf ein Klischee zurückgegriffen, sondern eine gänzlich neue Kreatur ins Leben gerufen, die ein wenig Horror mit in die Reihe bringt.

    Ich bin begeistert von den "Fotos", die "real" sind und für den Roman zum Teil überarbeitet wurden. Es muss lange gedauert haben, diese zusammenzubringen. Der Autor hat sich bei dem Buch sehr viel Mühe gegeben.

    Auch das Cover unterstreicht den "Horror"-Anteil. Es sieht gruselig und mystisch aus und lässt erahnen, wie viele Geheimnisse sich in diesen Seiten verbergen. 


    Leider wurde ich jedoch manchmal in meinem Lesefluss unterbrochen. Es gibt Schachtelsätze oder Ausdrucksweisen, bei denen ich den Satz mehrmals lesen muss, um ihn verstehen zu können. Es kann auch sein, dass es an der Übersetzung liegt, aber es stört den Lesefluss.


    Ich habe erst den Film gesehen und dann die Reihe angefangen. Ich war gespannt, inwiefern sie sich voneinander unterscheiden. Mich stören häufig größere Unterschiede zwischen Film und Buch (siehe "Rubinrot"). Aber hier war dies nicht der Fall. Natürlich gibt es Unterschiede, aber ein Liebhaber von dem Film oder der Reihe wird auch das andere mögen, da die Unterschiede nicht entscheidend sind.



    Alles in allem ist es ein sehr spannender Fantasy-Mysterie Roman mit ein wenig Horror und Romantik. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und bewundere die Arbeit, die der Autor in dieses Werk investiert hat.

  5. Cover des Buches Im Schatten das Licht (ISBN: 9783499267352)
    Jojo Moyes

    Im Schatten das Licht

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Gloria_Schneider_Ferrer

    Sarah hat nur noch ihren Grossvater, doch als dieser einen Schlaganfall erleidet, steht sie plötzlich alleine da. Eine Odyssee durch verschiedene Pflegefamilien beginnt, denen sie ihr Pferd Boo verheimlicht, aus Angst, das Jugendamt könnte es ihr wegnehmen. 

    Dann trifft sie auf die Anwältin Natasha und ihren noch Ehemann Mac, die nur noch ein gemeinsames Haus zu verbinden scheint. Widerwillig nehmen die beiden sie bei sich auf, dringen aber nicht an sie heran. 

    Als Sarah und Boo plötzlich verschwinden machen sich die Streithähne auf, um sie zu finden. Die Suche nach Sarah entwickelt sich immer mehr zu einer Suche nach sich selbst.

    Der Roman ist wunderschön geschrieben. Die Autorin schafft es in wunderbar ergreifenden Bildern den Leser in die tiefsten Gefühle ihrer Charaktere zu entführen. Man leidet und hofft mit ihnen. Die Handlung ist schön und logisch aufgebaut.

    Einen Stern Abzug gibt es, weil die Geschichte keine wirkliche Überraschung bietet, ich wusste schon von Anfang an, wer die wirklich Guten und wer die Schlechten sind. Ausserdem finde ich die Wende am Ende etwas überhastet. 

  6. Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492301299)
    Emma Donoghue

    Raum

     (897)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Ich glaube, in der Welt verteilt sich die Zeit ganz dünn überall hin, über die ganzen Straßen und die Häuser und die Spielplätze und die Geschäfte, deshalb gibt es an jedem Ort nur einen kleinen Klecks davon, und alle müssen schnell weiter zum nächsten.“

    Inhalt

    Jack ist 5 Jahre alt geworden, als seine Mutter ihm klar macht, dass die Welt, die er bis dato kennt, gar nicht die richtige ist, sondern nur ein Gefängnis. Ein Bunker, in dem „Old Nick“ ihr Versorger und Peiniger gleichermaßen, sie eingesperrt hält und ihnen damit das Recht auf Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben nimmt. Jacks Mutter ist dort schon viele Jahre, nachdem sie mit 19 entführt wurde und an diesen dunklen, traurigen Ort gebracht wurde. Jack mag es gar nicht glauben, dass es außerhalb von „RAUM“ noch etwas anderes geben soll und warum seine Mutter dort unbedingt hinwill und sich nicht länger mit dem gemeinsamen Alltag begnügen möchte. Jack wird zur Schlüsselfigur in einer sorgsam geplanten Flucht aus der Entführungshölle, nur bleibt er auch ein Risikofaktor, denn er kennt überhaupt nichts anderes als seine Mutter, die karge Einrichtung in RAUM und „Old Nick“, doch wenn es ihm nicht gelingt, den Plan nach den genauen Vorgaben einzuhalten, steht ihr Leben auf dem Spiel. 

    Meinung

    Zunächst verfügt dieses Buch natürlich über eine absolut fesselnde Ausgangssituation, die nicht nur den Alltag eines Missbrauchsopfers abzubilden versucht, sondern auch die Schäden, die lebenslange Isolationshaft, ohne Kenntnisse einer normalen Welt nach sich zieht. Umso beängstigender wird das Szenario, weil die irische Autorin Emma Donoghue die Erzählperspektive in die Hände eines Kindes legt, dessen Welt nicht nur winzig klein ist, sondern auch kreuzgefährlich und lebensbedrohlich, sobald eine falsche Entscheidung getroffen wird. Doch gerade diese Sicht auf die Dinge, hat mir zunächst einige Probleme bereitet, denn Jack erzählt mit seinen Worten von einem Alltag, der sich dem Leser erst nach und nach erschließt und oftmals die Schrecken umschreibt, die andernfalls ganz ungefiltert ankommen würden. So versteckt sich der Junge zum Beispiel im Schrank, wenn „Old Nick“ mal wieder Bett quietscht und zählt die Quietscher, bis ein seltsames Stöhnen die Geräuschkulisse unterbricht.

    Im ersten Drittel des Buches bin ich gar nicht so richtig damit warmgeworden, doch nachdem es dem Jungen und seiner Mutter tatsächlich gelungen ist, aus „RAUM“ zu fliehen, beginnt für mich der Teil, der einen regelrechten Lesesog verursacht hat, denn plötzlich steht man genauso wie Jack mitten in einer Welt, die so anders und gefährlich ist, dass man sich sehr gut vorstellen kann, warum sich das Kind zunächst in die Sicherheit und Zuflucht seiner bekannten Umgebung zurücksehnt. Gerade der psychologische Aspekt hat mich sehr inspiriert, denn was ist, wenn es nicht nur die vor Angst gepeinigte Mutter gibt, sondern plötzlich andere Kinder, Menschen, Verwandte, Ärzte und eine Welt, die unermesslich groß ist und doch so wenig Anteil nimmt am Leben des Einzelnen. 

    In nur wenigen Tagen wird Jack mit all dem konfrontiert und versucht, wenigstens ein paar gute Dinge zu finden, die es ihm möglich machen das „draußen“ ebenso zu mögen, wie das „drinnen“, selbst wenn es voller Entbehrungen und Belastungen war. 

    Fazit

    Ich vergebe gute 4 Lesesterne für eine krasse, beängstigende Story, die gerade auf Grund der Erzählperspektive so verstörend wirkt. Und obwohl das Buch keine sensationellen Überraschungen bereithält und trotz der bedrückenden Lage glaubwürdig erscheint, kann man sich der Geschichte bald nicht mehr entziehen und fiebert dem weiteren Geschehen entgegen. Möglicherweise hätte mich das ganze auch auf der Ebene eines Thrillers angesprochen, dann aber aus Sicht der Mutter, die mir hier doch etwas zu blass geblieben ist, was aber nicht an ihrer Persönlichkeit liegt, sondern schlicht und einfach an der Fokussierung des Kindes auf die Umstände. 

    Auf jeden Fall möchte ich mir hier jetzt die Verfilmung anschauen, denn möglicherweise füllen sich dort die Lücken, die der Text trotz seiner thematischen Dichte hatte. Ich empfehle diese Lektüre gerne weiter, sie vermittelt einen komplett anderen Blick auf die Schrecken einer Entführung und einer langen, ungewollten Haft in den Fängen des Bösen.

     

  7. Cover des Buches Weil ich Will liebe (ISBN: 9783423216425)
    Colleen Hoover

    Weil ich Will liebe

     (2.199)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Die Geschichte von Will und Layken nimmt ihre Fortsetzung. Die beiden haben sich gefunden und dürfen ihre Gefühle endlich auch zulassen.

    Leider hält das Glück aber nicht lange, denn Will trifft an der Uni seine Exfreundin und erzählt Layken nichts davon. Natürlich erfährt sie aber trotzdem davon und ist davon gar nicht begeistert. Sie zieht die falschen Schlüsse, sodass Will und Layken alles andere als glücklich und beieinander sind ...


    Meinung

    Mir war das ehrlich gesagt zu viel Drama. Klar, es musste irgendwie weiter gehen, wenn man die Geschichte weiter spinnen will. Wenn sie nur glücklich sind, ohne weitere Zwischenfälle, dann ist eine Fortsetzung hinfällig. Trotzdem hätte es mir besser gefallen, wenn hier kein typisches Klischee für das Drama ausgewählt wird, sondern etwas anderes.

    Schön fand ich, dass aber die Familie, also inbesondere die Brüder weiterhin so wichtig waren und auch deren Freundschaft gewachsen ist. Das hat mir gefallen zu lesen. Auch der Poetry Slam hat eine Rolle gespielt und auch sonst haben mir die Charaktere gefallen. Nur fand ich es insgesamt eben etwas überzogen.

    Auch dieses Buch werde ich vermutlich kein zweites mal lesen und Band 3 nicht lesen. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass es anderen Lesern gut gefällt und finde es auch keine schlechte Geschichte. Nur eben nicht ganz meins.

  8. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: JaninaMG

    Zuerst einmal möchte ich das Cover ansprechen. Es ist zwar schlicht gehalten und trotzdem hat es etwas fesselndes an sich. Es passt unglaublich gut zum Inhalt des Buches und hat mich unter anderem erst auf diese Geschichte aufmerksam gemacht. 

    Nun zum Buch selbst: Die Protagonistin Callie ist ein unglaublich zugänglicher und angenehmer Charakter und es hat mir viel Spaß gemacht sie zu begleiten. Ihre Geschichte und wie aufopferungsvoll sie handelt kam extrem gut herüber und hat dem ganzen etwas tiefes verpasst. Die Idee hinter dem Buch finde ich allerdings besonders interessant und erschreckend real. Denn auch, wenn das ganze in der Zukunft spielt, lassen sich gewisse Parallelen erkennen. Die Welt und ihre Bewohner werden schonungslos ehrlich dargestellt und das hat mir sehr gut gefallen. Auch die Spannung hat nie nachgelassen und am Ende war ich froh, den zweiten Band sofort zur Hand zu haben. 

            

  9. Cover des Buches HERKUNFT (ISBN: 9783630874739)
    Saša Stanišić

    HERKUNFT

     (202)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Herkunft erzählt die Geschichte von Stanišić und seiner Oma, die an Demenz erkrankt ist. Ein Buch, dass die Frage aufwirft, ob man überhaupt definieren kann welche Herkunft man hat. Nicht allein das Land, in dem man geboren ist, macht dies aus, sondern auch welche Menschen einen durch die Kindheit begleiten, die Eindrücke, die man in seinem ersten Lebensviertel sammelt. Der Autor versucht seiner Oma alle Erinnerungen, die er an sie und ihre gemeinsamen Begegnungen und Erlebnisse hat, aufzuschreiben. Auch der Leser erhält einen Einblick in das Leben eines Geflüchteten, der in Deutschland eine neue Heimat gefunden hat und seine Wurzeln im jetzigen Bosnien und Herzegowina hat. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe mir für meinen 3wöchigen Balkan-Roadtrip bewusst dieses Buch ausgesucht. Es war eine gute Mischung aus Familien Erinnerungen und dem Aufbau des neuen Lebens in Deutschland. Eine Art zu schreiben und sich auszudrücken wie ich es selten von anderen Autoren gelesen habe. Die Lese-Schnitzeljagd ist sehr innovativ, aber wahrscheinlich bin ich noch nicht bereit für so etwas 😁

  10. Cover des Buches Alice im Zombieland (ISBN: 9783862789863)
    Gena Showalter

    Alice im Zombieland

     (450)
    Aktuelle Rezension von: alexandra_bartek

    Dieser Jugendroman hat einen viel versprechenden Klapptext, der mich angesprochen hat und ich mir von der Story viel versprochen hatte.

    Leider kam es irgenwie anders, am Anfang kam ich nur sehr schwer in die Geschichte rein und es war ziehmlich verwirrend. Man hat sich die Frage gestellt warum nur bestimmte Leute die Zombis sehen können und warum Ihr Vater nicht wollte das keiner das Haus verlässt sobald es dunkel wird. 

    Alice hat ihren Geburtstag feiern wollen doch irgenwie wird sie von ihrer ganzen Familie vergessen bis auf ihre kleine Schwester Emma, der Vater wird als Alkoholiker hingestellt und ist prinzipiel gegen alles was sich in die Abendstunden verlagert. 

    Emma hat eine Balletaufführung und will dort unbedingt Teilnehmen. Alice versucht ihre Mutter zu überreden was ihr dann irgendwie gelingt. Nach dieser Aufführung fahren sie nach Hause, doch es kommt zu einem Unfall den nur Alice überlebt. 

    Seit diesem Vorfall kann nun auch Alice die Zombis sehen, sie wird von ihren Großeltern aufgenommen, was sich als nicht so ganz einfach darstellt. 

    Selbstverständlich ist ein Schulwechsel notwenig, dort begegnt sie dem angeblichen Bad Boy Cole. Er uns seiner draufgängerischen Gruppe wird nachgesagt das man sich besser von ihnen fern halten soll. Doch Alice hat merkwürdige Versionen wenn sie ihm in die Augen schaut. 

    Eines Tages erfährt sie durch einen zufall das Cole und seine Gruppe die Zombis sehen können und diese Jagen. Allerdings fand ich es sehr befremdlich zu lesen das die Zombis als Geister in diesem Buch agieren und man sie nur töten kann, wenn man selbst seinen Körper verlässt und in den Geistzusand wechselt. 

    Auch das weige hin und her zwischen Cole und Alice ging mir beim lesen zunehmend auf die Nerven. Einmal soll sie in der Gruppe sein dann wieder doch nicht und auf einmal dann oh heile Welt.

    Gegen Ende zieht sich das Buch wie ein Kaugummi und irgenwie schien es mir einfach nur noch so dahingeschrieben worden zu sein von seitens der Autorin.

    Ich habe mich stellenweiße durch das Buch gequält und einfach gehofft das es irgendwo noch eine Wendung gibt die einen Fesselt.

    Ich kann für dieses Buch nur 2 Sterne vergeben, da ich mir wirklich mehr von der Story erhofft hatte.

  11. Cover des Buches Extrem laut und unglaublich nah (ISBN: 9783596169221)
    Jonathan Safran Foer

    Extrem laut und unglaublich nah

     (1.231)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Geschichte des kleinen Oskars auf der Suche nach Antworten hat mich sehr mitgenommen. Ich musste immer wieder innehalten und nachdenken. Nichts zum eben mal durchlesen. Sehr bewegend und emotional.

  12. Cover des Buches What if we Stay (ISBN: 9783736314634)
    Sarah Sprinz

    What if we Stay

     (256)
    Aktuelle Rezension von: bookspirit

    Cover & Schreibstil: Wenn man regelmäßig auf Bookstagram aktiv ist, kommt man um die "What If"-Reihe nur schwer herum. Beim ersten Band war es so, dass ich bereits Monate vor dem Erscheinungstermin den Klappentext gelesen habe und er mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist, weil ich unbedingt wissen wollte, was dahintersteckt. Nachdem ich ihn gelesen hatte, war schnell klar, dass der zweite Teil auch gelesen werden muss. Das Cover von What If We Stay finde ich von allen Covern der Trilogie am Schönsten. Die Farben passen einfach so gut zueinander und es ist wirklich traumhaft schön. Der Schreibstil war flüssig zu lesen, allerdings ist es durch die Tiefgründigkeit kein Buch, welches man "mal eben zwischendurch" liest. Man muss sich Zeit nehmen, damit die Emotionen auch bei einem ankommen. 

    Setting: What If We Stay spielt - genau wie Band 1 - in Vancouver. Ich persönlich bin ja ein riesiger Kanada-Fan und möchte unbedingt einmal dorthin fliegen, weil sowohl die Städte als auch die Natur unendlich viel zu bieten hat. Leider finde ich, dass dieser Aspekt in den Büchern zu kurz kommt. Gerade in diesem Band hat sich viel in der Uni oder bei den Protagonisten zuhause abgespielt, das fand ich sehr schade. Für mich sind gerade die Landschaftsbeschreibungen leider viel zu kurz gekommen, denn darauf hatte ich mich am meisten gefreut. 

    Protagonist*innen & Nebencharaktere: Mit Amber musste ich am Anfang aufgrund ihres Verhaltens erst einmal warm werden. Ihre ruppige, unnahbare Art hat mich erst einmal etwas abgeschreckt aber im Laufe des Buches hat sie einige Einblicke hinter ihre Fassade gegeben und ist zu einem sympathischen Charakter geworden. Zum Ende hin wurde sie mir tatsächlich sogar etwas "zu weich", da hätte ich mir einen Teil der ruppigen Art zurückgewünscht. 

    Emmett ist für mich ein sehr wichtiger Buchcharakter und ich bin der Meinung, dass es viel öfter solche Charaktere geben sollte! Durch seine Unsicherheiten wirkt er zu Anfang sehr unbeholfen und verschüchtert, mausert sich aber im Laufe des Buches zu einem engagierten, strebsamen Protagonisten, auf den man sich bedingungslos verlassen kann. Gerade seine Hintergrundgeschichte halte ich für unfassbar wichtig und würde mir wünschen, dass so etwas öfter in Büchern angesprochen wird. 

    Als Nebencharaktere kommen Laurie & Sam aus Band 1 vor, welche ich zu Anfang des Buches etwas anstrengend fand. Im Laufe des Buches wurden aber beide wieder mehr sie selbst. Hope kommt immer eher am Rande vor, aber auch sie ist für mich ein sehr sympathischer Nebencharakter und ich bin gespannt auf ihre Geschichte. 

    Auch Ambers Eltern spielen in diesem Band eine Rolle. Beide waren mir leider unsympathisch aufgrund ihrer Handlungen. Erst zum Ende hin konnten sie ein paar Sympathiepunkte durch Verhaltensweisen und Erklärungen sammeln, die sich mir aber leider nicht komplett erschlossen haben. 

    Handlung: Die Geschichte nimmt definitiv schneller Fahrt auf als in Band 1. Gerade das Architekturthema zieht sich durch das gesamte Buch und es war sehr interessant, da einmal nähere Einblicke zu bekommen. Die Geschichte von Amber und Emmett entwickelt sich tatsächlich eher schleichend und manchmal fiel es mir schwer, die Entwicklungen nachzuvollziehen. Es werden unheimlich wichtige Thematiken in dem Buch angesprochen, unter anderem die Rollenbilder Mann & Frau und auch soziale Brennpunkte. Das gefällt mir sehr gut an der "What If"-Reihe, da sich solche Themen immer wieder durch die Bücher ziehen und so Aufmerksamkeit erhalten. Gerade das Thema Rollenbilder fand ich in diesen Buch unheimlich gut umgesetzt und würde es in Zukunft gern in weiteren Büchern sehen! Doch obwohl diese wichtigen Themen wirklich gut eingebaut wurden, hatte ich so meine Probleme mit dem Buch. Die Hintergrundgeschichte von Emmett war mir persönlich eine Spur zu viel. Es werden viele Aspekte dieser Hintergrundgeschichte genannt, bei denen ich irgendwann das Gefühl hatte, dass hier ein Klischee bedient wird. (Ich benenne bewusst nichts genau, da ich niemanden spoilern möchte!) Da hätten meiner Meinung nach auch einer oder zwei der genannten Aspekte gereicht, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Die Hintergrundgeschichte von Amber fand ich persönlich nachvollziehbar und auch sehr wichtig, um ihre Charakterentwicklung zu verstehen. 

    Leider muss ich sagen, dass gerade die letzten Abschnitte des Buches mich nicht mehr zu 100% überzeugen konnten. Das Drama war mir zu aufgesetzt und vorhersehbar und einige der Nebencharaktere haben auf einmal komplette Charakterentwicklungen durchgemacht, die auf mich sehr unauthentisch gewirkt haben. Das wirkte ein bisschen so, als müsste es unbedingt ein Happy End geben. Das fand ich persönlich schade, weil es dem Buch die Authentizität ein bisschen genommen hat. 

    Fazit: Alles in allem handelt es sich bei What If We Stay um eine Geschichte mit zwei sehr starken Protagonisten, die entgegen der klassischen Rollenbilder leben und dadurch bereits ein sehr wichtiges Thema der heutigen Gesellschaft verkörpern. Der zweite Band hat sich definitiv schneller entwickelt als der erste Band, welcher lange vor sich "hingedümpelt" ist. Leider haben einige Aspekte im Laufe des Buches und gerade das Ende dem Ganzen einen kleinen Dämpfer versetzt. Trotz allem ein wirklich lesenswertes Buch mit unglaublich wichtigen Themen! 

    Ich gebe dem Buch daher 4 Sterne. 

  13. Cover des Buches Blutrote Küsse (ISBN: 9783442266050)
    Jeaniene Frost

    Blutrote Küsse

     (1.153)
    Aktuelle Rezension von: David_Lindsam

    Die Geschichte

    Eine Leiche auf der Ladefläche des Pickups. Fahrzeugkontrolle. Der Officer hält sie an. Cat blinzelt den trotteligen Beamten schnell weg. Ihre Fracht: Ein toter Untoter, den sie nach ihrer Jagd noch entsorgen muss. Wieder einer weniger!
     Die 22-jährige Cat(herine Kathleen Crawfield) überwindet folgsam das Trauma ihrer Mutter, die von einem Vampir vergewaltigt wurde. Fünf Monate später kam Cat zur Welt.  An den Abenden des Wochenendes lockt die attraktive College-Studentin ahnungslose Untote in ihre verführerische Falle und rammt ihnen, kurz bevor es zur Sache geht, hasserfüllt und souverän den Holzpflock ins Herz, beseelt von der Hoffnung, dass auch ihr Vater darunter sein könnte.

    Als Halbvampirin besitzt Cat für ihre Jagd sehr hilfreiche Fähigkeiten, die sie den besonderen Umständen ihrer Zeugung zu verdanken hat. Mit Bones jedoch hat sie nicht gerechnet. Als der Meistervampir sie kennenlernt, dreht er den Spieß um, lockt sie an und nimmt sie gefangen. Und er stellt sie vor die Wahl: Tot oder in seinen Diensten. „Du kannst weiter deiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen … Vampire umbringen. Aber du wirst dich nur noch an denen vergreifen, hinter denen ich her bin. (…) Du bist der Köder, ich der Haken. Die Idee ist perfekt.“ (32)

    Cat wird von ihrem neuen Lehrmeister hart trainiert und tief in die Welt der Vampire, ihre Schwachstellen und überlegenen Stärken eingeweiht. Die Zusammenarbeit funktioniert und sie muss sich ernsthaft die Frage stellen, wer der attraktive Partner an ihrer Seite ist. Bones gibt sich als ausgefuchster Kopfgeldjäger, doch er wirkt wie einer, der auf der anderen Seite gegen das Böse kämpft …

    Die beiden kommen sich näher, erzählen sich ihre Geschichte, töten menschenmordende Vampire, die Anziehungskraft wächst und steigert sich ins Unerträgliche. Dann passiert, was nicht sein darf.
     Ihre Mutter würde sie verdammen, denn in ihren Augen ist jeder Vampir böse. Ein Ausrutscher oder Liebe? Cat kann mit diesem Familienerbe nur schwer zu ihren Gefühlen stehen.

    Die große gemeinsame Aufgabe lenkt sie zum Glück ab. Im US-Bundesstaat Ohio verschwinden seit langem Frauen auf mysteriöse Weise. Ihre Existenzen werden in den Behörden gelöscht, so dass die Verbrechen nur schwer greifbar sind. Ein schlimmer Verdacht, welchem Zweck die armen Opfer dienen, bestätigt sich. Aber wer ist der Kopf eines solchen raffinierten wie grausamen Menschenhandels? Hennessey, ein gefährlicher Vampir, hinter dem Bones schon  lange her ist, scheint das finstere Geschäft zu organisieren. Aber bald zeigt sich, dass ein ganz hohes Tier die Strippen zieht … Bones will sie raushalten, weil er sich um seine Liebe sorgt. Aber Cat wäre nicht sie selbst, wenn sie sich nicht durchsetzen würde. Dank Bones steht sie zu dem, was sie ist, und jetzt will sie es endlich zu etwas Gutem einsetzen. 

    Ach und dann trifft Cat bei ihrem Einsatz auf den Ex, Danny, der sie einst schamlos entjungfert hat. Bones, ganz der Eifersüchtige, spielt ihm böse mit und das rächt sich. Der nur scheinbar harmlose Ex hetzt Cat die Polizei auf den Hals. Und nicht nur die …

    Es kommt zum Showdown, als der Vampir Hennessy ihre Familie brutal mit hineinzieht. Ein blutiges Gemetzel und Cat … Tja, gespoilert wird nicht!
    Nur soviel: Die Situation der jungen Halbvampirin ist komplex: Tote ohne Ende, eine Vampir hassende Mutter, Polizei und Nachrichtendienste im Nacken, ein Unsterblicher, der sich offensichtlich verliebt hat … und noch 6 Folgebände.
     Klar, dass es erst mal nicht alles glatt laufen kann, oder?

    Themen und Charaktere

    Der Titel umreißt schon alles, warum es geht: Vampire, die hohe Kunst der Jagd und die Liebe. Mehr ist es nicht, aber auch nicht weniger. Die Heldin und Ich-Erzählerin ist Collegestudentin. Ihre Perspektive trägt durch die Erzählung. Bones, ihr Partner ist im Aussehen kaum älter, aber 117 Jahre länger auf dieser Welt, was uns manchmal weise Sprüche beschert über frühere Zeiten und das Böse im Menschen. 

    Zur Vampirjagt: Die amateurhaften Methoden von Cat werden schnell professionalisiert, und wir erfahren, welche Vorurteile über die Untoten richtig sind und wo sie falsch lag. Körperliches Training (fast wie eine militärische Ausbildung), Unterricht in effektiven Tötungstechniken, sexy Outfit … Cat der perfekte Köder, Bones der Vollstrecker und ein paar leichtgewichtige Vampire werden gepfählt. Blutige Kämpfe gibt es gar nicht so viele, wie man erwarten würde, erst gegen Ende, die dann allerdings als „Massaker“ (353 ff.) sehr ausführlich und hart beschrieben sind. 

    Die zweite Zutat des Romans: eine intensive Liebesgeschichte, die voll zur Sache kommt. Zunächst nur in Gedanken in der Badewanne (86), beim Tanzen in der Bar (141), dann wirklich im Bett (188 ff.), bis Cat ihrem Bones, der sie zärtlich (aber wenig einfallsreich) „Kätzchen“ nennt, sogar erlaubt, in höchster Leidenschaft ihr Blut zu trinken (316 ff.). Ein „sinnlicher Kampf“ (234), der bis aufs Blut geht … 

    Und natürlich ist der Konflikt mit der traumatisierten Mutter ebenso vorprogrammiert und wie kaum zu lösen.

    Trotz allem sind die Charaktere in sich stimmig. Das Team „Cat and Bones“ ergänzt sich. Sie, die draufgängerische und coole Amerikanerin, der wenig peinlich ist, außer man redet direkt über Sex. Er, der englische Meistervampir, subtil und sarkastisch, edel und offen, aber ebenso gewaltbereit und brutal, wenn die Situation danach verlangt. Es sind weniger die Gegensätze, die sich hier anziehen, als vielmehr die Gemeinsamkeiten: das Vampirsein, die Jagd, die Ehrlichkeit, die Lust …
     Die Böse dagegen bleiben aus der Perspektive der Icherzählerin eher blass. Nur in Dialogen schimmert ein wenig von ihrem Wesen durch und das ist lüstern, gierig und menschenverachtend. 

    Weltkonstruktion und Sprache

    Vampire, Ghule, Geister gehören in diesem Setting ganz selbstverständlich in die moderne Welt.  „(…) etwa fünf Prozent der Erdbevölkerung besteht aus Untoten“ (131), klärt Bones auf. Der biblische Kain war der erste zu ewigem Leben Verdammte (286), andere folgten.
    „Vampire gibt es seit Jahrtausenden, und obwohl es auch unter uns Bösewichte gibt, nehmen doch die meisten nur hier und da ein Schlückchen Blut, aber die Opfer kommen alle mit dem Leben davon.“ (94) Nur selten werden Menschen in Vampire verwandelt, obwohl es scheinbar nur Vorteile hat. Das Blut der Untoten ist heilend (wenn man es trinkt) und verleiht übermenschliche Kräfte, was sich einer „Mutation“ (378) verdankt.
     Cat, von Kindestagen daran gewöhnt, anders zu sein, nimmt diese Wunder mit ihrer sarkastischen Art hin und macht das Beste daraus.

    Derbe Sprüche muss man in diesem makabren Arrangement aushalten. „Kein Problem, Alter“ (177). Da darf es auch gerne „härter“, „schneller“, „heftiger“ (195) bis zum Letzten sein. Und die ultimativen Waffen einer Frau sind auch zugelassen: „,Lass meine Eier los‘, krächzte Isaak. Ich packte sie noch fester“ (366). Autsch!

    Blutrote Küsse (2007) entstand in der Blütezeit der Vampirromane. Sookie-Stackhouse (Charlaine Harris) war erfolgreich als Reihe 2001 gestartet, die Bis(s)-Reihe (Stephanie Meyer), Black Dagger (J.R. Ward) und Fever (Karen Marie Moning) folgten fast zeitgleich 2005/6. Dass nur die Vorlagen von Harris („True Blood“) und Meyer („Twilight“) verfilmt wurden, heißt aber nicht, dass sie besser wären … 

    Bewertung

    Ich war überrascht. Die freche, aber durchaus skrupulöse Cat hat mich gereizt. Ihre Romanze mit dem Unsterblichen war prickelnd erzählt. Das „erste Mal“ besaß gar erotische Qualitäten, auch wenn bei mir kein zweites Mal daraus werden wird.

    Vielleicht bin ich diese Art von Lektüre nicht so gewöhnt, aber jedenfalls war die Handlung für mich nicht vorhersehbar. Die Spannung blieb bis zum Ende, weil ich fasziniert war, wie die Autorin diese Geschichte weiterspinnen würde, wie sich Realität und Fiktion ineinanderflechten, nicht etwa weil mich der Ausgang des Liebesdramas übermäßig in Aufregung versetzt hätte. Und es war ein köstliches Amüsement, wie der offene Umgang mit erotischen Themen jegliche amerikanische Prüderie verscheuchte. Lieber so direkt und manchmal derb als nur halb und nicht gekonnt. 

    Man kann sich an der Sprache stören, aber sie ist konsequent, bis zum Schluss. Ab und an, ging es mir zu weit und die Grenze der Geschmacklosigkeit war spürbar, wenn etwa der Mädchenhandel für Vampire salopp als „Essen auf Rädern“ (182) verniedlicht wurde. Aber mit einer gehörigen Portion Humor und etwas abseits vom moralischen Wertekompass, ist das nicht unwitzig.

    Ich fand es sympathisch, dass nur ein kleiner Ausschnitt der Realität übernatürlich gefärbt ist: Ghule, Geister und Vampire, kein Tummeln von allen möglichen magischen und dunklen Wesen. Die Welt der Vampire ist klar umrissen, recht nah am Stokers Dracula-Konstruktion, nur weiterentwickelt, moderner, heller (sie vertragen Tageslicht und Weihwasser), gesellschaftlich etabliert und letztlich auch harmlos. Bei mir ist kein Grusel entstanden, aber auch kein Nachdenken. Wenn ein ambitionierter Politiker die Straßen mithilfe vampirischer Helfer vom Abschaum reinigen will, dann gerät dieses plumpe Politklischee mit phantastischem Anstrich leicht zur Burleske.

    Ist Blutrote Küsse schnulzig? Ja, schon. Die Beziehung von Cat und Bones ist nicht gerade komplex, von aufwühlenden Gefühlen beherrscht, witzig cool, aber eben flach. Auch die anderen, die Bösen, sie haben wenig Gewicht, sind Bösewichte, aber keine ernstzunehmenden Gegenspieler. Für eine nachhaltige Lektüre fehlt dann leider doch die Substanz.

  14. Cover des Buches Der große Sommer (ISBN: 9783832181536)
    Ewald Arenz

    Der große Sommer

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Maseli

    Normalerweise schreibe ich hier eine persönliche Zusammenfassung zu „Der große Sommer“. Mit diesem Buch mache ich eine Ausnahme. Der Klappentext ist so treffend formuliert, dass ich dem nichts dazuzufügen habe und somit eine Zusammenfassung des Buchinhaltes auslasse.

    Meine persönlichen Leseeindrücke

    Ich bin schon ab den ersten Zeilen von diesem Buch fasziniert. Eine beglückende, wohlige Wärme umgibt mich, während ich Friedrich in diesen 6 Wochen Sommerferien begleite. Was ist das doch für ein toller junger Mann und wie schön ist es mitzuerleben, wie er erwachsen wird. Es ist die Romantik, die das Buch ausmacht und mich verzaubert.

    Wie könnte ich Friedrich beschreiben? Er leidet wie Werther, fühlt gegenüber seinem Großvater ein Pflichtbewusstsein wie Siggi in Lenz‘ Deutschstunde und liest Solschenizyn! Nicht schlecht für einen Jungen in der neunten Klasse! Und dann verliebt er sich. Die Passagen, in denen Arenz diese Gemütslage beschreibt, sind anmutig.

    „Warum kann man nicht hingehen und sagen: > Hey, ich finde dich total interessant und ich will dich kennenlernen, und vielleicht bist du überhaupt die Liebe meines Lebens. < Warum geht das nicht?“

    Arenz kennt die jungen Menschen, weiß wie sich fühlen und was sie denken. Die Romanfiguren sind authentisch, so unterschiedlich sie auch sind. In der ein oder anderen Szene denke ich an meine Jugendzeit und besondere Erinnerungen und Gefühle kehren zurück. Besondere Sorgfalt legt Arenz auch in die Figur des Großvaters, der für Friedrich eine wichtige Bezugsperson wird.

    Fazit

    Wie auch in seinem Roman „Alte Sorten“ ist auch in „Der große Sommer“ ein Teenager Protagonist. Dieses Mal ist es ein Junge, der erwachsen wird. Dabei wird er von seinem Großvater, Herrn Professor Schäfer, begleitet, erlebt Abenteuer und die große Liebe, und steht seinem Freud Johannes zur Seite, gerade wenn es ihm nicht gut geht und er ihn am meisten braucht.

  15. Cover des Buches Das Glück an Regentagen (ISBN: 9783499291708)
    Marissa Stapley

    Das Glück an Regentagen

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Mae kehrt nach 10 jähriger Abwesenheit wieder nach Alexandria Bay zurück. Der Grund ist leider kein so toller, sie wurde von ihrem Verlobten und Geschäftspartner Peter sitzengelassen und geschäftlich betrogen. Nach ihm sucht die Polizei. Mae hat alles verloren: ihren Job, ihre Liebe und ihre Wohnung.

    Bei der Rückkehr in Alexandria Bay will sie sich im Inn ihrer Großeltern erholen.

    Doch ihre Großeltern haben sich beide sehr verändert, oder hat sich nur Mae verändert?

    Mae trifft dort nicht nur auf ihre Großeltern, sondern auch auf ihre große Liebe Gabe, der damals ohne viele Worte einfach so verschwunden ist.

    Das Buch konnte mich jetzt nicht so sehr überzeugen. Im Buch wurden parallel 3 Geschichten erzählt von jeder Generation immer wieder ein paar Seiten lang.

    Was mir bei so einem dünnen Roman zu viele Namen und viel zu verworren war. Für mich war der Roman dann letztendlich einfach nur noch langatmig und stellenweise richtig langweilig.

  16. Cover des Buches Das Mädchen mit den blauen Augen (ISBN: 9783352008764)
    Michel Bussi

    Das Mädchen mit den blauen Augen

     (202)
    Aktuelle Rezension von: TheCoon

    Im Jahr 1980 stürzt ein Flugzeug über Frankreich ab und alle Passagiere bis auf ein dreimonatiges Baby sterben. Doch an Bord waren zwei Babys in diesem Alter. Um wen handelt es sich also? In einer Zeit, in der DNA Tests noch nicht an der Tagesordnung sind, stellt diese Tatsache die Hinterbliebenen vor ein großes Problem und ein Streit um das Sorgerecht des Kindes bricht los. Ein Detektiv wird engagiert, der Licht ins Dunkle bringen soll. Zum 18. Geburtstag des Mädchens will er ihr seine Ergebnisse präsentieren.

    Ein Fall voller Rätsel, Fragen und verdrehter Tatsachen. Denn die Familien beider Babys wollen daran glauben, dass ausgerechnet ihr Schützling überlebt hat. Während der Spurensuche bekleckert sich niemand mit Ruhm, jeder wird zur Schachfigur. Das Mädchen wächst währenddessen mit dem Zweifel an ihrer eigenen Identität auf, was ihr Leben logischerweise bestimmt und schwierig gestaltet.

    Obwohl die Ängste und Konflikte der Protagonisten ausführlich beschrieben werden, fehlt es mir doch an Tiefe und Charakter. Die Verteilung, wer nun der Böse und wer der Gute ist, ist offensichtlich und nicht sehr einfallsreich gestaltet.

    Wie man es sich von Thrillern erhofft, kommt es zu Wendungen und Enthüllungen, die gleichermaßen spannend und unvorhersehbar sind. Bis zum Schluss ist man hin- und hergerissen um welches der beiden Mädchen es sich nun handeln soll. Der flüssige Schreibstil trägt außerdem dazu bei, dass Seite für Seite dahinfließt bis man plötzlich des Rätsel Lösung gegenübersteht.

  17. Cover des Buches Kuss der Nacht (ISBN: 9783442266234)
    Jeaniene Frost

    Kuss der Nacht

     (857)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, konnte ich es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen und ich muss sagen, dass der zweite Band eine gelungenen Fortsetzung ist.

    Der Autorin ist ein toller Mix aus Romantik, Fantasy und Action gelungen. Die Hauptprotagonistin Cat war mir sofort sympathisch und ich liebe ihren Charakter.
    Ich freue mich schon sehr darauf, den dritten Band zu lesen.
    Klare Leseempfehlung !

  18. Cover des Buches Der Geschmack von Apfelkernen (ISBN: 9783462041491)
    Katharina Hagena

    Der Geschmack von Apfelkernen

     (880)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Iris erbt das Haus ihrer Großmutter, dabei begegnet sie nicht nur ihrer Kindheit, sondern auch den Geheimnissen und der Vergangenheit ihrer Familie. 

    Man wandelt durch Iris Sommer mit süßem Apfelgeruch in der Nase, würzigem Liebstöckel-Geschmack im Mund und einem alten goldenen Kleid auf der Haut. Die Beschreibungen im Buch lassen den Leser die Geschichte mit allen Sinnen genießen. Manche Passagen geben einen Einblick in Iris Gedankenwelt, welche prickelnde, lebensphilosophische oder fast schon essayistische Züge hat. 

    Eine zum einen schwer tragische Geschichte, aber zum anderen leicht erzählte Sommerstory. Ich kannte vorher die Verfilmung, die mir schon sehr gefallen hat. Nach dem Buch kann ich sagen, dass der Film wirklich sehr nah an das Buch ran kommt. 

  19. Cover des Buches The Bartender (ISBN: 9783958189546)
    Piper Rayne

    The Bartender

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Ich liebe die Bücher von Piper Rayne und da haben sich Jessi und ich entschieden nun auf die anderen Bücher zu lesen. Angefangen haben wir mit diesem hier. Es war gut zu lesen, doch finde ich die Baileys noch eine Spur besser. Den Humor und das Einhorngeschwafel haben sie in dieser Geschichte aber auch schon gut drauf. Es war wieder angenehm und flüssig zu lesen. Ich freue mich nach diesem Band auch die weiteren Bücher zu lesen und so Lennon und Tahlia besser kennenzulernen. Es macht immer so viel Spaß diese Geschichten zu verschlingen. Die Charaktere fand ich gleich von Beginn an sympathisch und das Lesen ebenfalls erleichtert.
    4,5 Sterne

  20. Cover des Buches Heute fängt der Himmel an (ISBN: 9783734102899)
    Kristin Harmel

    Heute fängt der Himmel an

     (90)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Die Journalistin Emily Emerson erhält ein Gemälde, welches ihre kürzlich verstorbene Großmutter zeigt. Dazu eine Notiz mit unbekanntem Absender, aber der Information, dass Margaret geliebt wurde. Seit jeher war Margaret einsam und sprach nie über den Vater ihres Sohnes. Daher ist Emily sehr überrascht, plötzlich etwas von ihrem Opa zu erfahren, wenn auch nur sehr wenig. Sofort macht sie sich auf die Suche nach dem Großvater und versucht die losen Fäden zusammen zu bringen. Wer war ihr Opa? Warum ließ er Margaret mit dem Baby allein zurück?

    Bei der Suche kommt sie ihrem Vater Victor wieder etwas näher und arbeitet ihre ganz eigenen Probleme auf. Als Kind vom Vater ebenfalls verlassen, fühlte sie sich jeher von Männern im Stich gelassen. Ihre Mutter verstarb und Emily blieb dennoch allein zurück. Hinzu kommt eine eigene Form des Verlustes, die sie durchlebt hat und von der nur Großmutter Margaret etwas wusste.

     

    Meine Einschätzung:

    Das Buch hat mich sehr zu Tränen gerührt. Ich selbst wusste ebenfalls nicht, dass deutsche Soldaten in amerikanische Gefangenenlager gebracht wurden.

    Es war interessant die Geschichte des Kennenlernens von Margaret und Peter zu lesen. Ebenso war es spannend mit Emily auf Spurensuche zu gehen. Diese Geschichten faszinieren mich immer wieder, wenn etwas aus der Vergangenheit geklärt werden muss und sich völlig neue Verwicklungen ergeben. Selbst zum Ende hin gab es noch einige Überraschungen, die die Tränen erst so richtig fließen ließen.

    Ich bin nur zeitweise nicht mit Emily warm geworden. Dass sie sich im Leben so schwertut, weil ihr Vater sie verlassen hat, kenne ich nicht. Auch dass sich dieses Verhalten seit Generationen durchzieht, ist für mich schwer nachvollziehbar, denn jeder kann für sich selbst etwas anders machen. Es hat mich daher wenig erstaunt, dass Emily letztlich die Mauer durchbricht und einen anderen Weg einschlägt. Dass sie damals ihr Baby zur Adoption frei gegeben hat, mag nicht falsch gewesen zu sein. Doch die beschriebenen Beweggründe waren nicht gut gewählt.

    Mich hat es sehr gefreut, dass sich zum Ende (fast) alles zum Guten wendet.

  21. Cover des Buches Sehnsucht ist ein Notfall (ISBN: 9783462046212)
    Sabine Heinrich

    Sehnsucht ist ein Notfall

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    In dem Buch geht es um Eva und ihrer Oma, denn die Oma macht nach 60 Jahren Ehe mit Opa Schluss. Auch Eva ist sich mit ihrer Beziehung zu Johannes nicht mehr sicher, nachdem sie eine Nacht mit Tobias verbracht hat. Da Eva und ihre Oma mal raus müssen, fahren sie nach Italien ans Meer.

    Das Buch ist so schön flüssig geschrieben, daß man es ruckzuck durch hat. Mir gefällt die Geschichte sehr gut, sie ist humorvoll und regt zum Nachdenken an, wieviel Kompromiss man in einer Beziehung eingehen sollte. Das ganze ist so schön humorvoll verpackt, das man oft schmunzeln muss. Einfach klasse Buch. 

  22. Cover des Buches Lauf, Jane, lauf! (ISBN: 9783442457748)
    Joy Fielding

    Lauf, Jane, lauf!

     (1.118)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Lauf, Jane, lauf! Von Joy Fielding ist ein zwar ein älterer Psychothriller der sich heute aber noch genauso gut lesen lässt. Meine Ausgabe ist von 1992 und man merkt es dem Buch und dem Schreibstil nicht an. Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und bin eigentlich immer begeistert von ihren Werken. So auch diesmal, auch wenn es in der Mitte eher langsam und eintönig vor sich ging.

    Der Anfang ist schon etwas skurril und beklemmend. Der Leser irrt mit der Protagonistin durch die Straßen Bostons. Die Frau weiß nicht wer sie ist und was passiert ist. In ihren Taschen findet sie 10.000 Dollar und ihr Kleid ist blutbefleckt. Der Alptraum beginnt aber erst so richtig als sie in der Klinik einem Mann begegnet der behauptet ihr Mann zu sein. Alles scheint schlüssig er zeigt ihr Fotos Papiere und die Nachbarn erkennen sie auch. Ihr Mann gibt ihr Medikamente und Spritzen angeblich sollen diese bei ihrer Amnesie helfen. Doch Jane fühlt sich eher wie eine Gefangene und wird immer schwächer und depressiver, bis sie fast nur noch schläft. Was ist in ihrer Vergangenheit passiert was sie vergessen wollte und warum setzte ihr Mann scheinbar alles daran das es auch so bleibt?

    Der Anfang ist spannend und sehr ereignisreich. Allerdings hört dies mittendrin auf und die Geschichte plätschert vor sich hin. Man erlebt die Geschichte aus Janes Sicht. Was es sehr authentisch wirken lässt und den Leser mit einbezieht. So bekommt der Leser auch manchmal selbst ein beklemmendes Gefühl.

    In der meisten Zeit erlebt man Janes neuen Alltag, der aber meist ziemlich gleich ist. Ab und zu gibt es wieder spannende Ausreißer und man hat das Gefühl dass die Story wieder Fahrt aufnimmt. Allerdings verfällt Jane dann oft wieder in ihre Lethargie. Das Ende wird wieder sehr spannend aber hier hat der Leser das Gefühl dass das Buch schnell zu Ende gebracht werden musste. Es wird schnell abgehandelt und alles ist wird gut.

    Die Autorin schafft es den Leser, trotz des eher mittelmäßigen Mittelteils zu fesseln. Sie baut gekonnt einen Spannungsbogen auf und hält ihn größtenteils auch bei.

    Das ist ein wirklich guter Psycho-Krimi.

  23. Cover des Buches Revenant-Trilogie – Von der Nacht verzaubert (ISBN: 9783785580554)
    Amy Plum

    Revenant-Trilogie – Von der Nacht verzaubert

     (1.028)
    Aktuelle Rezension von: Eziane

    Zu aller erst, habe ich mich bei diesem Buch natürlich in das Cover verliebt.
    Ist es nicht schön? 💞

    Anschließend in die Verzierung bei den Kapitel-Anfängen.
    Sie sind so zauberhaft!✨

    Zu guter letzt natürlich, in die wirklich süße und interessante Geschichte,
    welche sich von anderen abhebt.
    Zumindest kenne ich ansonsten keine Geschichte,
    in der es Fantasywesen gibt, die Selbstmord begehen um anderen Menschen das leben zu retten. (siehe Klappentext)
    Ihr etwa? 🤔

    Nicht so gefallen, hat mir der etwas holprige Schreibstil und das teilweise vorhersehbare und schnell abgehandelte Ende.

    Hätte ich dieses Buch als Jugendliche gelesen, hätte ich es aber mit Sicherheit nicht mehr aus den Händen legen können :D

  24. Cover des Buches Bis ans Ende der Geschichte (ISBN: 9783328100515)
    Jodi Picoult

    Bis ans Ende der Geschichte

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Schroeder

    Schuld in allen Facetten - Vergebung und Rache

    Sage fühlt sich schuldig und hässlich - denn als ihre Mutter nach einem Autounfall starb, saß sie am Steuer. Seitdem versteckt sie sich, ihr Gesicht mit der Narbe und sich ganz, so weit wie möglich. Nur in einer Trauergruppe und nachts als Bäckerin allein im Cafe - und bei den Kollegen bei der Übergabe und bei dem verheirateteten Liebhaber akzeptiert sie Menschen um sich.

    In der Trauergruppe begegnet sie dem etwa 90jährigen Josef, der der auserwählte Gutmensch ihrer Gemeinde war und beginnt eine schüchterne Freundschaft.

    Dazwischen immer wieder eine Geschichte, fast ein Märchen mit viel Gewalt und einer unmöglichen Liebe.

    Backen mit unendlich viel Liebe und Perfektion in der Geschichte bei Sage und ihrer Großmutter Minka.

    Nach und nach entwickelt sich die Geschichte zu einer Geschichte rund um den Holocaust, Schuld und Mitschuld, Vergebung, Rache und Strafe. Manches ist an den Haaren herbei gezogen, vieles vorhersehbar, manches fein ineinander verwebt. Es häufen sich Klischees und alles ist überfrachtet und dennoch nimmt die Geschichte mit in beiden Wortsinnen. Am Ende steht man wie Sage vor einem Scherbenhaufen und muss sein eigenes Bild der Geschichte selbst zusammenfügen.

    #Holocaust #Shoah #Schuld #Rache #Vergebung #BisansEndederGeschichte #JodiPicoult #KathrinliebtLesen



Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks