Bücher mit dem Tag "großvater"
179 Bücher
- Ransom Riggs
Die Insel der besonderen Kinder
(2.142)Aktuelle Rezension von: Randaleranke📖In "Die Insel der besonderen Kinder" von @ransomriggs geht es um Jacob, dessen Großvater ihm von seinen unglaublichen Entdeckungsreisen, Kindern mit besonderen Fähigkeiten und brutalen Monstern erzählt. Eines Tages wird Jacobs Großvater ermordet und Jacob findet heraus, dass all die Geschichten wahr sind.
❗Dieser Text kann Spoiler enthalten.
✅ Dieses Buch ist etwas für dich, wenn...
- du eine Gruppe Jugendlicher beim Zusammenwachsen und einem lebensverändernden Abenteuer begleiten willst.
- du daran glaubst, dass unter uns besondere Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten und Monster leben.
- du keine Lust auf viele komplizierte Fantasynamen hast, du aber auch nicht ganz darauf verzichten willst.
❌Dieses Buch ist nichts für dich, wenn...
- du mit Tod und Gewalt in Büchern nicht gut umgehen kannst.
- du ein schnelles Erzähltempo bevorzugst.
- Inselsetting und Zeitreisen nicht dein Ding sind.
✨ Eigentlich bin ich kein Fan von entspanntem Erzähltempo, aber in diesem Buch ist mir das fast nicht aufgefallen. Als die Action dann anfing, habe ich lediglich im Nachhinein gedacht, dass ich doch schon einen ganz schön großen Teil des Buches gelesen hatte. Die Geschichte hat mich total gut mit seinen unterschiedlichen Atmosphären gecatched. Teilweise war es gruselig, actionreich, hat mich zum Weinen und auch zum Lachen gebracht, also aus meinen Augen eine wirklich gute Balance gehalten. Oft habe ich Jana auch geschrieben, dass ich mich gerade super wohl mit dem Buch fühle. Auch die Charaktere fand ich wirklich gut und abwechslungsreich, die Welt war toll gestaltet und das Ende hatte einen super fairen Cliffhanger, dafür dass es der erste Teil einer Buchreihe ist. Untermalt wurde die Geschichte noch von, meiner Meinung nach, sehr coolen und passenden alten schwarz-weiß Fotos.
P.S. Das Buch ist der erste Teil einer Buchreihe.
- Ally Condie
Cassia & Ky – Die Ankunft
(1.568)Aktuelle Rezension von: Zarina📖 Inhaltsangabe:
Cassia und Ky haben den Weg zur Erhebung gefunden, einer Bewegung, die das unterdrückende System stürzen will. Doch der gemeinsame Kampf fordert Opfer: Die beiden werden getrennt, Cassia kehrt in die Hauptstadt zurück, Ky wird Pilot. Währenddessen trifft Cassia auf Xander, dessen Rolle komplexer ist als erwartet. Als eine tödliche Seuche das Land bedroht, muss Cassia sich entscheiden, zwischen Vergangenheit, Wahrheit, Vertrauen und Zukunft. Ihr Mut könnte über das Schicksal aller entscheiden.📚 Meine Meinung:
Ein würdiger Abschluss der Trilogie! Besonders spannend fand ich die moralischen Fragen, die sich durchziehen: Vertrauen, Verantwortung und Verlust. Cassia wird in diesem Band noch stärker, reflektierter, nicht mehr nur verliebt, sondern bereit, für mehr zu kämpfen. Auch Xander erhält endlich mehr Tiefe. Die Dreiecksbeziehung steht nicht mehr so stark im Fokus, was dem politischen und gesellschaftlichen Teil mehr Raum gibt. Man spürt den Wandel, der über allem liegt, sowohl in der Welt als auch in den Figuren.✅ Fazit:
Ein gelungener Abschluss, der die Geschichte konsequent weiterführt. Weniger Liebesdrama, mehr Weltveränderung *** spannend, emotional und befriedigend. Wer die ersten zwei Bände mochte, sollte diesen auf keinen Fall verpassen. - Leigh Bardugo
Das neunte Haus
(461)Aktuelle Rezension von: ssp293Der Roman hat mir gut gefallen. Die Handlung ist spannend und der Plot insgesamt schlüssig aufgebaut. Die häufigen Wechsel zwischen den Zeitebenen erforderten allerdings erhöhte Aufmerksamkeit und wirkten gelegentlich etwas fordernd. Dennoch überzeugt die Geschichte durch Atmosphäre und stimmige Entwicklungen.
- Ewald Arenz
Der große Sommer
(500)Aktuelle Rezension von: Ms_ViolinDie Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen. Doch zum Glück gibt es Alma, Johann – und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod. Ein großer Sommer, der sein ganzes Leben prägen wird.
Bei diesem Roman war ich schon nach wenigen Seiten komplett gefesselt.
Obwohl meine „großen Sommer“ zeitlich so einige Jahre später lagen, als die von Frieder und seinen Freunden, habe ich mich sofort zurückversetzt gefühlt in die Schulzeit, als die große (Bewegungs-)Freiheit noch durch Fahrräder geschenkt wurde, Musik extrem prägend sein konnte, Schulstress irgendwie immer ein wenig präsent war und vor allem Freundschaften wichtiger als so ziemlich alles andere sein konnten.Die Figuren konnten mich alle vollkommen von sich überzeugen, da sie so wunderbar ausgearbeitet waren, sodass ich ihre jeweiligen Geschichten noch viel intensiver erleben konnte - und intensiv ist hier wirklich Vieles!
Ich habe zwischenzeitlich dermaßen mitgefiebert, dass ich wirklich jede Gelegenheit zum Weiterlesen genutzt habe, die sich mir geboten hat, da ich einfach möglichst schnell wissen musste, wie es für Frieder und seine Freunde ausgeht.
Das ist auch das einzige, was mich wirklich ein wenig gestört hat: dass wir zu wenig vom DANACH erfahren.
Frieder erzählt ja rückblickend und da hätte ich im letzten Kapitel einfach so gerne noch ein wenig mehr von seinem jetzigen Leben - und dem der Anderen - erfahren.
Zum Ende hin war ich dermaßen in diese Geschichte verstrickt, dass mir dieses Ende so einfach noch zu wenig war - auch, wenn das nur zeigt, wie sehr mich dieser Roman und seine Figuren beschäftigt hat.Fazit: Bildgewaltige, fesselnde Sprache, realitätsnahe Figuren mit Ecken und Kanten, zeitlose und universelle Themen und doch eine ganz eigene, berührende und intensive Geschichte, die mich noch einige Zeit nach dem Zuklappen des Buches beschäftigen konnte. (4,5 Sterne)
- Jonathan Safran Foer
Alles ist erleuchtet
(528)Aktuelle Rezension von: JorokaIch habe zuerst den Film gesehen, zu dem das Buch als Vorlage diente; und dieser hat mir ausgesprochen gut gefallen. Normalerweise ist man von der filmischen Umsetzung eines literarischen Werkes enttäuscht, im vorliegenden Fall war es gerade umgekehrt.
Die Geschichte eines jungen jüdischen Amerikaners (Jonathan Safran Foer), der in die Ukraine fährt und sich dort mit Hilfe eines radebrechenden, machohaften Reiseführers und dessen "blinden" Opa als Fahrer, nebst "Blindenhund" auf die Suche nach der Vergangenheit seines eigenen Großvaters macht, ist im Buch als eine der vier Handlungsstränge enthalten.
Daneben geht es um die Geschichte von "Brod", die dem gleichnamigen Fluss "entspringt", als ihre Eltern im Jahre 1791 dort mit Fuhrwerk in den Fluten versinken; des weiteren um die Geschichte der Heirat von Jonathans Großvater vor Zerstörung des Schtetls um 1940 und um die Kommentare von Alex, dem ukrainischen Reisebegleiter von Jonathan, der scheinbar diese Geschichten Korrektur ließt.
Ganz schön verwirrend und so kam es mir beim Lesen auch durchgehend vor. Hätte ich zuvor den Film nicht gesehen, hätte ich bezüglich Orientierung wohl auch gewiss einige Probleme gehabt. Nun, das mag "innovativ" sein, aber meinem Lesevergnügen zumindest nicht zuträglich.
Natürlich sind alle Geschichten miteinander verwoben und auch Alexs Großvater ist involviert. Ein bisschen dick aufgetragen, wie ich finde.
Negativ aufgestoßen ist mir auch die unnötig obszöne Sprache, die in manchen Passagen benutzt wird.
Fazit: Insgesamt kein wirklich schlechtes Buch. Aber es kommt halt wie ein besonders bemühtes Erstlingswerk eines noch nicht ganz ausgereiften Schreiberling rüber.
- Jojo Moyes
Im Schatten das Licht
(349)Aktuelle Rezension von: Neytiri888Das Buch beginnt mit dem Zitat
"Zeige mir dein Pferd und ich sage dir, wer du bist."
Als absolute Pferdefreundin fühlte ich mich natürlich direkt verstanden und abgeholt.
Allerdings ist dieses Buch kein stereotypes Pferdebuch. Es lebt von den gut durchdachten, vielschichtigen Charakteren, die man alle auf ihre Art lieben muss und der bewegenden, tiefgründigen und traurig schönen Story.
Es dreht sich nicht vorrangig um Pferde, es geht um zwischenmenschliche Dinge und vor allem um die Schicksale des elternlosen Mädchens Sarah und ihrem tollen Großvater Henry Lachapelle, einem außergewöhnlichem Reiter, der seine große Leidenschaft das Reiten, für die Liebe seines Lebens aufgegeben hat und daraufhin eine Menge schwerer Schicksalsschläge durchleben musste.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und packend, man konnte das Buch kaum weglegen. Gegen Ende war ich zu Tränen gerührt und hatte einen dicken Kloß im Hals. Genau so müssen Bücher sein. Fünf Sterne für dieses großartige Buch!
- Ana Huang
Twisted Games
(251)Aktuelle Rezension von: marenlowgrenIn Twisted Games trifft Prinzessin Bridget ungeplant auf ihren zukünftigen Bodyguard Rhys und alles gerät aus den Fugen. Zwischen königlicher Pflicht und persönlicher Sehnsucht entsteht eine verbotene Liebe. Bridget sehnt sich nach Freiheit, Rhys nach Kontrolle, doch irgendwann steht mehr auf dem Spiel als nur die Pflicht … ✨️
Ich liebe das royale Setting und Bridget als Figur. 🥹Sie ist eine Prinzessin, die schon immer ausbrechen wollte und Rhys ist ein Bodyguard mit starkem Charakter. 🤭
Die Geschichte hat mir sogar noch besser gefallen als Band 1!
Die Mischung aus Verpflichtung, Macht und völliger Hingabe war einfach fesselnd.❤️🔥
Die Hörbuchsprecher haben das Ganze wunderbar vertont und den Vibe der Story perfekt eingefangen.
Und der Spice? Der kam definitiv nicht zu kurz. 🔥
Also eine ganz klare Empfehlung für alle, die auf Forbidden Love, Spannung und Spice stehen!
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ | 5 von 5 Sternen
- Kathinka Engel
Finde mich. Jetzt
(508)Aktuelle Rezension von: buecher_wurmDie Geschichte von Rhys und Tamsin ist angenehm zu lesen.
Es macht Spaß peu à peu etwas über die Charaktere zu erfahren. Dadurch kann man als Leser die Charaktere und ihre Taten besser nachvollziehen und verstehen.
Sehr gut hat mir die Charakterentwicklungen von Tamsin gefallen. Sie ist zwar von Beginn an eine starke junge Frau, aber im Laufe der Zeit wird sie, leider durch ihr Umfeld, noch stärker. Denn ihre Geschichte, vor allem mit ihren Eltern, ist doch sehr tragisch.
Im Zusammenspiel mit Rhys hat mir jedoch noch der gewisse große Knall gefehlt. Das heißt, dass er Tamsin vor Domenic beschützt, ihren Eltern die Stirn bietet oder sonst irgendwas dramatisches passiert, in der Rhys die Rolle des Beschützers zeigt. Denn wie man im Umgang mit Jeannie sieht, ist das 100% Teil seines Charakters. Deshalb finde ich es schade, dass diese Charaktereigenschaften nicht weiter beleuchtet und intensiviert wurde.
Auch etwas schade fand ich, dass die Vergangenheit von Rhys nur oberflächlich aufgearbeitet wurde und er nicht tiefergehend damit konfrontiert wurde. Die Szene in der Bar hätte für meinen Geschmack noch weiter aufgegriffen werden sollen, sodass er während der Handlung hätte zeigen können, wie er mit seiner Vergangenheit in der Gegenwart umgeht. Hierzu hat mir ebenfalls die Konfrontation mit Rhys' Stiefvater gefehlt.
Deshalb habe ich das Gefühl, dass die Geschichte von Rhys noch nicht auserwählt worden ist.
Nichtsdestotrotz ist die Geschichte der Beiden sehr angenehm zu lesen und in sich auch schlüssig.
Wer also gerne eine schöne romanische Story lesen möchte, sollte auf jeden Fall zu diesem Buch greifen. - Julia Dippel
Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
(981)Aktuelle Rezension von: AlissilaDie Geschichte braucht etwas, um in Fahrt zu kommen, und das Worldbuilding hat mich – im Vergleich zu anderen Reihen der Autorin – zunächst eher ratlos zurückgelassen. Einige Aspekte bleiben für meinen Geschmack zu vage oder nicht ganz überzeugend ausgearbeitet, sodass ich mir hier mehr Tiefe und Klarheit gewünscht hätte.
Doch dann kam das, was Julia Dippel einfach kann: ihre Charaktere. Sobald die typische Dippel-Dynamik einsetzt, gewinnt die Geschichte deutlich an Charme. Die Protagonist*innen nähern sich auf wunderbar sarkastische, humorvolle Weise an, was viele Szenen sehr lebendig und unterhaltsam macht. Gerade dieser pointierte, witzige Ton zwischen ihnen hat mich weitergetragen und schließlich doch abgeholt.
Das Ende kommt ohne großen Cliffhanger daher, was einerseits angenehm ist, andererseits aber auch die Frage offenlässt, wohin die Reise eigentlich genau führen soll. Ich bin neugierig, aber nicht vollständig überzeugt — und habe die leise Befürchtung, dass die Entwicklung der Protagonist*innen in den Folgebänden vielleicht nicht mehr ganz die gleiche Stärke erreichen könnte.
- Lauren Asher
Dreamland Billionaires - The Fine Print
(252)Aktuelle Rezension von: AnuuschaThe Fine Print war so süß und romantisch, ich habe das Buch total geliebt. Die Geschichte hat mich von Anfang an mitgerissen, und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Lauren Asher schreibt leicht und gefühlvoll, man taucht direkt in die Welt von Dreamland ein und fühlt mit den Figuren mit. Ich mochte Rowan und Zahra richtig gerne. Rowan ist zuerst eher kühl und ernst, während Zahra offen, fröhlich und kreativ ist. Die beiden sind total unterschiedlich, aber genau das macht ihre Beziehung so schön. Ihre Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und ist voller schöner, gefühlvoller Momente.
- Anne Lück
Silver & Poison: Das Elixier der Lügen
(426)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteAvery ist Barkeeperin im Rhapsody. Ein Club, der innerhalb kürzester Zeit zu den angesagtesten Clubs der Stadt geworden ist. Denn dieser Club ist nicht irgendein Club, man bekommt hier magische Drinks, die Gefühle verändern können. Aber es sind keine Drogen die den Cocktail verändern, sondern Magie. Avery ist eine Magierin.
Zusätzlich steht Avery noch in der Schuld eines gefährlichen Gangster-Bosses, sie muss ab und zu für ihn besondere Cocktails mixen für Personen die er zu ihr schickt.
Und dann ist da noch Detektive Hayes, er ist Leiter der Magier Taskforce und die Beiden kennen sich von früher. Es knistern gewaltig zwischen den Zwei. Doch dann beginnt sich Averys Gabe zu verändern und es passieren Morde. Hayes und Avery müssen zusammenarbeiten, denn es droht etwas Schreckliches zu passieren….
Ich muss schon sagen, ich habe etwas gebraucht um in die Story eintauchen zu können. Doch hat man dies überwunden, kommt ich auch schon nicht mehr aufhören zu lesen. Die Idee mit den magischen Cocktails fand ich super. Avery und Hayes waren mir gleich von Anfang an sympathisch.
Dieser Roman ist mein erstes Buch von Ann Lück und überhaupt mein erstes Buch im Urban-Romantasy-Genre. Das Cover war das Ausschlaggebende, warum ich dieses Buch gelesen habe, denn dies ist schon genial!
Der Schreibstil ist magisch und bildreich, man kann sich alles recht gut vorstellen. Die magische Unterwelt von New York, zwei Protagonisten die eine gemeinsame Vergangenheit haben und jede Menge offene Fragen am Ende des Romans.
Als Einstieg für mich in dieses Genre absolut tolles Buch, ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht mit Avery und Hayes.
- Aimée Carter
Animox 1. Das Heulen der Wölfe
(227)Aktuelle Rezension von: Twilightstar01In Animox lernen wir Simon kennen, einen Jungen, der seit Jahren bei seinem Onkel lebt, während seine Mutter ständig unterwegs ist. Doch plötzlich wird sie unter mysteriösen Umständen entführt – und Simon setzt natürlich alles daran, sie wiederzufinden. Auf seiner Suche begegnet er Winter, einem Mädchen mit mehr als nur einem Geheimnis, und schließlich auch seinem mysteriösen Großvater Orion.
Dabei erfährt Simon nicht nur, dass er noch mehr Familie hat als gedacht, sondern auch, dass er ein sogenannter Animox ist – ein Gestaltwandler, der sich in ein Tier verwandeln kann, je nachdem, welchem der fünf Reiche er angehört. Nun muss Simon nicht nur herausfinden, welches Tier in ihm steckt, sondern auch, wie er seine Mutter retten kann.
Ich muss sagen: Ich fand das Buch mega, mega gut! Dafür, dass es eigentlich für Kinder geschrieben ist, war ich echt überrascht, wie spannend und mitreißend die Geschichte war. Als ich den Klappentext gelesen habe und dort stand, dass seine Mutter von Ratten entführt wurde, dachte ich zuerst: Was sollen das bitte für Ratten sein? Aber im Buch hat das alles total Sinn ergeben und war richtig gut umgesetzt!
Der Schreibstil ist altersgerecht, man bekommt alles super erklärt und versteht es auch direkt. Besonders spannend fand ich das Konzept der Animox-Reiche – wie sie aufgebaut sind, welche Tiere dazugehören und wie das Verwandeln funktioniert. Natürlich gibt es viele Geheimnisse, aber ich fand es toll, dass man schon früh einiges über die Welt erfährt.
Ich will auf jeden Fall sofort Band 2 weiterlesen, weil ich einfach wissen muss, wie es mit Simon und den anderen weitergeht! Ein richtig tolles, spannendes und fantasievolles Buch, das mich absolut begeistert hat.
- E. Lockhart
Lügner-Reihe, Band 1 - We Were Liars. Solange wir lügen.
(547)Aktuelle Rezension von: queeni»Für uns existierte nur der Moment«
Die Sinclairs verbringen ihre Sommer im auf ihrer Privatinsel. Sie sind die perfekte Familie. Natürlich alles mehr Schein, als sein. Aber darum geht es ja. »Sei ein Gewinn für die Familie« oder »Akzeptiere kein Nein als Antwort«. Cadence liebt die Sommer auf ihrer Insel.
Gemeinsam mit ihrer Cousine Mirren und ihrem Cousin Johnny. Und Gat, ihrem Gat. Dem Neffen von dem Partner ihrer Tante. Aber Gat ist offensichtlich kein Sinclair. Er ist nicht blond, er hat braune Hautfarbe und er hat eine andere Ansicht auf die Dinge. Für Cadence, Johnny und Mirren ist dies egal! Für den alten Sinclair, Harris, dem Familienoberhaupt eher nicht.
Jeden Sommer trifft sich die Familie + Gat auf der Insel. Außerhalb dieses Sommers? Kaum Kontakt. Und dann kommt der eine Sommer. Der Sommer in dem Cadence einen Unfall hat. Den Sommer, an den Cadence sich nicht erinnern kann. Sie will antworten, aber alle schweigen. Was ist passiert? Welche Geheimnisse hat die Familie?Ich mochte das Buch sehr gerne. Der Vibe der Lügner gefiel mir wirklich gut. Die Familienbeziehungen, die so furchtbar oberflächlich waren, waren interessant.
Wer ist einem da überhaupt sympathisch? Ist da überhaupt jemand sympathisch?
Während des Lesens habe ich im Social Reed immer wieder gesehen, dass viele den Schreibstil nicht mochten. Ich fand ihn ehrlich gesagt sehr erfrischend. Er passte perfekt zu Cadence. Einer Teenagerin, die ihr Gedächtnis verloren hat und nach Antworten sucht. Die Gedichte zwischendurch fand ich wirklich gut.
Mit der Wahrheit habe ich so wirklich nicht gerechnet. Ich war sehr traurig. Musste an einer Stelle auch extrem die Tränen wegdrücken.
Bin jetzt gespannt, auf »Family of Liars« - die Geschichte der drei Tanten, aus der Sicht von Carrie. - Gudrun Pausewang
Die Wolke
(953)Aktuelle Rezension von: Perse- Details:
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1987
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Verlag: Ravensburger
Genre: Jugendliteratur
Seitenanzahl: 223
- Inhalt:
Was niemand wahrhaben wollte, passiert: Deutschland erlebt einen atomaren Unfall. Die 14 Jährige Janna-Berta verliert ihre Familie und ist auf sich allein gestellt.
- Wie das Buch zu mir gefunden hat:
Das Buch hat mich über ein Verschenke - Regal gefunden. Ich habe damals den Film im Schulunterricht gesehen und wollte schon immer das Buch dazu gelesen haben, jetzt habe ich es endlich getan...
- Meinung:
Das Thema dieses Buches ist nicht ohne. Gudrun Pausewang erzählt klar, hart und authentisch. Ich finde, dass einen beim Lesen der harte Realismus dieser Welt trifft. Es ist nicht alles "Friede, Freude, Eierkuchen" in der Welt, in dieser Gesellschaft und Politik.
- Fazit:
Zu Recht den Jugendliteraturpreis 1988 gewonnen. Dieses Werk gehört für mich zur Pflichtlektüre!
- Empfehlung:
Für alle, die qualitativ hochwertige Jugendliteratur suchen und/oder Fans von Gudrun Pausewang sind.
Eine Kauf- und Leseempfehlung von mir!
- Tipp:
Schaut euch den gleichnamigen Film von 2006 an.
- Lieblingszitate:
"Kein Ton von den Herren, die so gerne reden."
Prolog - Seite 7
"Versagen ist menschlich. Mit Versagen nicht zu rechnen, ist verantwortungslos und unmenschlich.''
Prolog - Seite 9
"»Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.«"
Kapitel 1 - Seite 23
"»Handeln Sie mit Verantwortungssinn!«"
Kapitel 2 - Seite 33
"Das also würde der neue Unterschied zwischen Arm und Reich sein."
Kapitel 8 - Seite 127
"»Die Leute fangen schon wieder an zu vergessen«,..."
Kapitel 10 - Seite 153
"»Menschen sind zu allem fähig«,..."
Kapitel 10 - Seite 154
- E. Lockhart
We Were Liars
(360)Aktuelle Rezension von: Buecherfreak_M"WE WERE LIARS" 🤫🏝 5/5 Sterne - eine Rezension ohne Spoiler
Eine reiche Familie, ein Privatinsel-Paradies – und ein Sommer, der alles verändert.
In We Were Liars verbringt Cadence Sinclair ihre Ferien wie jedes Jahr mit ihrer Familie. Doch nach einem tragischen Unfall ist nichts mehr wie zuvor, und Cadence versucht, die Wahrheit herauszufinden.
* die Rezension bezieht sich auf die englische Version, zum deutschen Schreibstil oÄ kann ich also nichts sagen *
Seit der ersten Seite hat mir das Buch total gefallen: die exklusive Privatinsel, die reichen Sinclairs und die scheinbar perfekte Fassade. Auch wenn die Story erst zur Mitte richtig catchy wird, hatte ich seit Anfang an Lust, weiter zu lesen. An keiner Stelle hat sich das Buch gezogen oder wurde langweilig. Die Wahrheit enthüllt sich erst Stück für Stück, wenn Cady sich an den Sommer erinnert, was das Lesen extrem fesselnd macht. Ich war emotional total dabei und das Ende war für mich ein echter Schock - damit hätte ich nie gerechnet! Im Nachhinein macht aber so vieles endlich Sinn und ich freue mich schon darauf, das Buch nochmal zu lesen und diesmal eine andere Sicht auf das Geschehen zu haben.
Ich LIEBE den Schreibstil der Autorin. Wow. So ganz anders als der typische Erzählstil, aber es passt total zum Buch und zur Story. Richtig schön poetisch, teils fragmentarisch und sehr bildhaft. Das sorgt für eine ganz einzigartige Sprache und Stimmung, die mir unglaublich gut gefallen hat. Ich habe richtig mit Cady mitgefiebert, mitgelacht, mitgeweint.
Eine ganz große Empfehlung von mir ♡ Ich habe lange kein so gutes Buch mehr gelesen! Den Hype hat es absolut verdient.
- Anna Romer
Das Rosenholzzimmer
(211)Aktuelle Rezension von: Petra_DreDer Inhalt handelt von einer sehr spannenden Familiengeschichte in der auch eine Liebesgeschichte mit vorkommt. Man fiebert schon auf die nächsten Seiten. Es liest sich flüssig und man verliert auch nicht den Faden beim Lesen. Ein Muss für Leser die Spannung und prickelnde Gefühle beim Lesen lieben.
- Carolin Wahl
Larsson Legacy (Crumbling Hearts, Band 3)
(100)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteCover
Das Cover besticht – wie in der gesamten Crumbling Hearts-Reihe – durch eine elegante und moderne Gestaltung, die sofort ins Auge fällt. Die Farbkombination und die liebevollen Details passen perfekt zur Mischung aus Glamour, Emotionen und der prickelnden Spannung zwischen den beiden Protagonisten. Es spiegelt exakt den Vibe der Geschichte wider: intensiv, edel und voller Gefühl.
Inhalt
Im finalen Band der Reihe treffen zwei Welten aufeinander:
Theo Skogen, der loyale Erbe eines mächtigen Familienunternehmens, und Lovisa, die geheimnisvolle Enkelin des größten Konkurrenten. Nach einer magischen Begegnung auf einem Maskenball nimmt Theos Leben eine völlig neue Wendung.
Schnell wird klar, dass Lovisa nicht gefunden werden will – zu groß sind die Schatten, die der Familienkonflikt auf ihre aufkeimenden Gefühle wirft.Ob im Sponsoring für Sportevents, bei prestigeträchtigen Veranstaltungen oder in internationalen Arenen: Zwischen dem “Keksprinzen” und der “Schokoladenprinzessin” entsteht ein elektrisierender Mix aus Rivalität, Leidenschaft und tiefen Emotionen. Überraschende Wendungen, bewegende Momente und humorvolle Schlagabtausche prägen ihre gemeinsame Reise.
Persönliche Meinung
Für mich ist Larsson Legacy ein absolut würdiger, ja sogar grandioser Abschluss der Reihe. Carolin Wahl übertrifft sich hier selbst – besonders in der Entwicklung von Theo, der in den Vorbänden eher unsympathisch wirkte. Ich war erstaunt, wie schnell sich meine Sicht auf ihn verändert hat. Hinter seiner harten Schale verbirgt sich ein warmherziger, loyaler und verletzlicher junger Mann, der für seine Überzeugungen kämpft.
Die Chemie zwischen Theo und Lovisa ist zum Greifen nah: leidenschaftlich, humorvoll und emotional. Ihre Dynamik hat mich regelrecht mitgerissen, besonders weil die Autorin es schafft, auch altbekannte Easter Eggs und Bezüge zu früheren Büchern geschickt einzubauen.
Ich war berührt von Theos Beziehung zu seinem Großvater, habe gelacht über die scharfsinnigen Dialoge, mitgefiebert bei den plötzlichen Plotttwists und konnte das Buch schlicht nicht aus der Hand legen. Dass dieses Finale mich komplett zufrieden zurücklässt – nicht zu viel, nicht zu wenig – passiert mir selten.
Fazit
Larsson Legacy ist ein fulminantes Finale voller Emotionen, Spannung und Herz. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie man aus einem schwierigen Charakter einen absoluten Lieblingsprotagonisten formen kann. Lovisa und Theo haben für mich sogar die bisherigen Lieblingspaare der Reihe übertroffen und bleiben definitiv im Gedächtnis.
Wer romantische Spannung, starke Charakterentwicklungen, familiäre Konflikte und prickelnde Momente liebt, sollte diese Reihe unbedingt lesen. Ganz klare Leseempfehlung! 💖📚
- Marissa Stapley
Das Glück an Regentagen
(9)Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1Zum Inhalt:
Seit Generationen lebt die Familie Summers am Ufer des gewaltigen St. Lorenz-Stroms. Sie angeln, fahren hinaus zu den Inseln, trotzen dem Regen und den Gezeiten und betreiben ein charmantes Inn mit blauen Fensterläden direkt am Wasser. Mae Summers und Gabriel Broadbent sind zusammen im Summers’ Inn aufwachsen, nachdem ein schwerer Schicksalsschlag die beiden für immer miteinander verbunden hat. Hier am Fluss haben sie gemeinsam ihre erste Liebe erlebt. Beieinander finden sie Halt, bis Gabriel eines Tages verschwindet. Mae ist am Boden zerstört und beginnt schließlich ein neues Leben in New York. Zehn Jahre später: Mae kehrt zurück nach Alexandria Bay, in das Inn ihrer Großeltern, um sich von einer schlimmen Trennung zu erholen. Aber ihre Großeltern haben sich verändert. Geheimnisse werden gelüftet, die ein neues Licht auf Gabriels Verschwinden werfen. Lässt sich die Vergangenheit zurückerobern, und damit die Chance auf das Glück?
Das Cover hat mich direkt angesprochen und ich hatte mir eine schöne Liebesgeschichte erwartet.
Leider war dieser Roman nicht wirklich mein Fall. Ich konnte ihn bis zum Schluss nicht wirklich greifen. Viel zu viel Dramatik und viel zu viele Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu vieler Menschen.
Sicherlich konnte man es nicht anders erzählen, ohne die Zusammenhänge richtig rüber zu bringen, aber mich hat es einfach zu sehr verwirrt.
Die Geschichte von Mae und Gabriel, die Geschichte ihrer Mutter und ihres Vaters, dann die Geschichte von Gabe als Kind mit seinem alkoholkranken Vater Jonah und die Geschichte ihrer Großeltern George und Lilly, sowie deren Jugendgeschichte und der Liebe Lillys zu Georges bestem Freund, der leider im Krieg starb.
So viele Dramen in den einzelnen Generationen und immer wieder Erklärungen warum die Geschichte so kam wie sie gekommen ist.
Eine berührende Geschichte die mir aber eindeutig zu dramatisch und zu wenig fröhlich war. - Kim Nina Ocker
Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (Romantische Fantasy - So aufwühlend wie der Herbstwind, so unvergesslich wie ein Sommerabend.)
(250)Aktuelle Rezension von: HeleneFIch hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Das Konzept mit den Jahreszeiten und der Magie klang außergewöhnlich, und das Cover ist wirklich wunderschön. Leider hat mich die Geschichte selbst nicht so mitgenommen, wie ich gehofft hatte.
Der Anfang war vielversprechend, aber schon nach den ersten Kapiteln fiel es mir schwer, wirklich hineinzufinden. Die Welt ist zwar interessant aufgebaut, doch irgendwie blieb sie für mich blass. Ich konnte mir vieles nicht richtig vorstellen, und manches wurde nur angerissen. Auch zu den Figuren habe ich keinen Zugang gefunden. Sie wirkten mir zu glatt, und ich konnte ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen.
Die Liebesgeschichte steht stark im Mittelpunkt, aber ich hätte mir mehr Tiefe bei den Jahreszeitenhütern und der Magie gewünscht. Es war mir stellenweise zu vorhersehbar und zu sehr auf die Beziehung fokussiert.
Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen, das kann Kim Nina Ocker einfach. Trotzdem hat mir das Gefühl gefehlt, dass etwas auf dem Spiel steht. Ich habe gelesen, aber kaum mitgefiebert.
Am Ende bleibt eine Geschichte, die Potenzial hatte, mich aber nicht erreicht hat. Vielleicht lag es am Timing, vielleicht an der Stimmung – manchmal passt es einfach nicht. Drei Sterne für die Idee, den Stil und den Mut, etwas Eigenes zu versuchen.
- B.S. Rutel
Amadeus von Waldenbrucks / AB Rhesus negativ
(17)Aktuelle Rezension von: MK262Der Titel hat mich gleich total ergriffe es ist auch meine Blutgruppe. Die Schreibeweise finde ich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Habe noch nie ein Buch von so einer Arte lesen, hat mich aber gleich voll in Beschlag genommen und begeistert. Die Ermittlerin Frau Wenger finde ich sehr Sympathisch und auch den Bezug zur Region ist sehr gut getroffen. Hier wird man als Leser in die Welt der "feinen Leute" bzw. Kunstkenner und Liebhaber eingeführt was mal eine ganz neues erlebnis ist. Die Spannung geht ein bisschen verloren durch das frühe aufdecken der Täter finde den Krimi trotzdem sehr unterhaltsam es müssen ja nicht immer gleich überall Leichen gefunden werden.
- Detlef M. Plaisier
Bubis Kinnertied. Tüsken Wieken un Wullgras
(11)Aktuelle Rezension von: HarpoDie Originalgeschichte, welche aus den sogenannten Memoiren des Vaters des "Autors", bezogen wurde, hätte eigentlich das Potential zu einer wahrhaft erzählenswerten sein können. Leider macht es der Autor - wir mögen ihn so nennen - einem unmöglich die Geschichte zu genießen. Der Grund: Langweilig und überaus langatmig erzählt. Dazu auch noch schriftstellerisch wenig ausgereifte Stil, der es fast schon zum Kraftakt macht, sich durch das Ganze durchzuarbeiten.
- Carolin Wahl
Skogen Dynasty (Crumbling Hearts, Band 1)
(447)Aktuelle Rezension von: ArnnieSander: Du sollst die Firma von deiner Familie irgendwann einmal übernehmen, wäre da bloß nicht dieser Skandal gewesen. Niemand glaubt dir & du sollst dir nun in der Vallahpampa eine Auszeit nehmen!
Lust hast du keine, merkst aber schnell, dass dich hier niemand kennt & du endlich Du sein kannst.
Du bist nun auf dem Weg zu dir selbst & was du wirklich im Leben willst!
Norah: Verwaistes Kind, dass bei den Großeltern aufgewachsen ist. Mittlerweile leitet sie mehrere Treekingtouren der Familie & trifft auf Sander.
Doch diesmal wird es keine gewöhnliche Tour, Sander reist an & verändert ihr Sichtbild auf ihr zukünftiges Leben!
Eine schöne Geschichte… für alle, die Slow Burn lieben. Ich fand es klasse, dass es auch Mal um andere Faktoren als das Knöpern ging, sondern um Zukunftsängste, Bindungsängste & Selbstfindung was man im Leben wirklich möchte. - Joachim Meyerhoff
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
(224)Aktuelle Rezension von: _liesmich_Mein 2. Meyerhoff. Und wieder brauchte ich einige (viele) Seiten um in den detaillierten Schreibstil einzutauchen. Aber auch diesmal hat es sich gelohnt! Hier beschreibt er die Zeit in München, als er bei seinen Großeltern wohnte und zur Schauspielschule ging. Besonders witzig, die Sicht und das Empfinden der Schüler. Ich mag München, Großeltern und Schauspielschulen, besonders „meine“
- Christie Barlow
Wie ein Tanz auf Morgentau
(24)Aktuelle Rezension von: franziskadaslesemaedchen„Du bist so schön, Alice Parker. Ich glaube, ich kann es wagen, zu behaupten, dass du dich in mein Leben getanzt hast, direkt in mein Herz.“
Originaltitel: A home at Honeysuckle Farm
Autorin: Christie Barlow
Sprache: Deutsch
Einband: flexibler Einband
Seitenzahl: 384
Verlag: MIRA Taschenbuch
Genre: Roman
Preis: D 9,99€ / A 10,30€
ISBN: 978-3-7457-0015-2
Veröffentlichung: 3. Juni 2019
Beschreibung und Handlung:Eine berühmte Tänzerin werden und auf den Bühnen des Broadways stehen, das war Alice‘ Traum, seit sie klein war. Nach einem schrecklichen Familienstreit zog sie gemeinsam mit ihrer Mutter nach New York. Doch inzwischen hat sie Sehnsucht nach England, der Honeysuckle Farm und ihrem über alles geliebten Großvater. Als sie erfährt, dass er im Krankenhaus liegt, ergreift sie die Chance: Nach 13 Jahren kehrt sie das erste Mal zurück. Sie hat sofort das Gefühl, nach Hause zu kommen. Doch das scheinbar längst vergessene Tanzstudio, das Alice in einem versteckten Raum auf der Farm findet, scheint nicht das einzige Geheimnis zu sein, das ihre Familie hütet. Alice beschließt, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, damit alte Wunden endlich heilen können.
Zu der Autorin:
Christie Barlow engagiert sich in der Entwicklungshilfe und ist Redakteurin für ein Onlinemagazin, in dem sie ihre Leser mit allen wichtigen Neuigkeiten und Rezensionen aus der Welt der Bücher versorgt. Sie freut sich über Rückmeldung ihrer Leser, also scheut euch nicht und kontaktiert sie über ihre Website http://www.christiebarlow.com, ihren Twitteraccount @ChristieJBarlow und ihre Facebookseite Christie Barlow author.
Cover:
Ich mag den im Aquarell Stil gestalteten Hintergrund, die Farben verfließen schön ineinander. Die kleinen weißen Symbole von Vögeln stehen wohl für Freiheit und die Chance jederzeit den Ort wo man gerade lebt wechseln zu können. Das Liebespaar, dass im Vordergrund steht verspricht eine wundervolle Liebesgeschichte.
Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte viel mir leicht und ich habe mich in der Handlung sofort wohl gefühlt. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von der Protagonistin Alice, finde ich generell sehr angenehm, vor allem auch weil ich dadurch ihre Entscheidungen besser nachvollziehen kann, wie wenn die Vogelperspektive als Erzählweise gewählt wird.
Alice mag ich sehr gerne, auch die Art wie sie mit ihrem Großvater umgeht finde ich sehr berührend. Die junge Frau ist so freundlich und hilfsbereit, dass ich sie sofort ins Herz geschlossen habe. Die Entscheidung wieder zurück nach England in ihr Heimatdorf zu kehren, unterstütze ich. Vor allem, weil ich nach den ersten paar Kapiteln, die ich gelesen habe, schon der Meinung war, dass Alice nichts in New York hält. Außerdem passt sie viel besser nach Brook Bridge als in eine Großstadt. Was ich schade finde ist, dass die junge Frau zu ihrer Freundin in NY im Laufe der Handlung gar keinen Kontakt mehr hat. Ich hätte es schöner gefunden, wenn die beiden regelmäßig telefoniert hätten oder sich Briefe oder Emails gesendet hätten und Molly nicht einfach von der Bildfläche verschwunden wäre.
Die Geschichte plätschert langsam vor sich hin und man wartet auf den großen Knall. Anfangs war ich mir nicht sicher ob der Höhepunkt ein Todesfall sein wird oder die Aufklärung über den Tod von Alice ihrer Großmutter.
Ich finde es gut gewählt, dass man am Ende über das Familien und Dorfgeheimnis aufgeklärt wird. Somit sind alle offenen Frage, die ich mir während des Lesens gestellt habe, geklärt.Grace, Alice’s Kindheitsfreundin, mit der sie über die Jahre immer Kontakt gehalten hat, ist eine Bereicherung für die Geschichte. Ohne sie würde etwas fehlen.
Sam ist nicht nur ein sympathischer gutaussehender Mann, sondern auch ein begabter Tänzer und wie es der Zufall so will auch noch der Nachbar von Alice.
Die Liebesgeschichte, die sich langsam zwischen Sam und Alice entwickelt, kommt auch sehr gut ohne Sexszenen aus. Sie lassen sich nicht von den Lästereien der Dorfsippschaft beeinflussen, sondern ziehen ihr Dating-Game dennoch durch. Die Beiden entwickeln sich zu einem süßen Liebespaar, dass auf jeden Fall fürs Alt werden bestimmt ist.
Das Setting in dem kleine Dorf Brook Bridge wo sich jeder kennt
Schade finde ich, dass das Thema „Tanzen“ ein bisschen untergeht, beziehungsweise in meinen Augen zu wenig behandelt wird. Dennoch finde ich es schön, wie Alice sich dann dazu entschließt die alte Tanzschule ihrer Großmutter zu übernehmen und wieder aufzumachen. So schließt sich der Kreis am Ende wieder.
Fazit:
Eine süße Liebes- und Familiengeschichte, die sich wunderbar zwischendurch lesen lässt!
An der Stelle möchte ich mich bei dem Harper Collins Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.Ich vergebe 3 von 5 Sternen!























