Bücher mit dem Tag "gründer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gründer" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Monday Club - Das erste Opfer (ISBN: 9783789140617)
    Krystyna Kuhn

    Monday Club - Das erste Opfer

     (338)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    MEINE MEINUNG

    Vor vielen Jahren war das Buch sehr beliebt. Überall war es zu sehen und jeder mochte es. Nun konnte ich es günstig ergattern und habe es prompt gelesen. So viel sei gesagt, nicht nur das Cover hat meinen Geschmack getroffen.


    Finde jetzt mehr heraus.


    "Einsamkeit - das Wort hatte ich bisher nicht gekannt, doch es war der erste Schultag in meinem Leben, an dem ich die Pausen in der Toilette verbrachte und mir ein Stein vom Herzen fiel, als er endlich vorbei war."

    Schreibstil Der Stil von Krystyna Kuhn ist sehr angenehm zu lesen. Ich kam schnell durch die Seiten, durch die gute Kapitellänge und der flüssigen Art der Autorin. Die Geschichte wird nur aus der Sicht von der Protagonistin Faye erzählt. Ihr Leben ist sehr geheimnisvoll und aufregend. Ich freue mich weiterhin alle Geheimnisse zu lüften und hinter der Fassade vom Monday Club blicken zu können.


    Charaktere  Faye ist ein junges Mädchen mit massiven Schlafproblemen. Sie kann ohne Medikamente keine Nacht durchschlafen - und wenn sie Tabletten schläft sie mehrere Tage lang. Ansonsten hat sie ein recht normales Leben. Ihre Mutter ist leider bei ihrer Geburt verstorben, dafür hat sie einen wundervollen Vater und eine aufopfernde Tante. Außerdem hat sie noch ihre Clique bestehend aus ihrem Freund Josh, ihrer Seelenverwandtin Amy und ihren anderen Freunden Ginger und Caleb. Die Jungendlichen kleben zusammen wie Pech und Schwefel und leben nach dem Motto 'Einer für alle, alle für einen'. 


    Handlung  Faye lebt ein normales Leben mit Ausnahme ihrer Schlafstörung. Doch damit kommt sie klar. Sie besucht die Highschool mit ihren Freunden und gerade bricht das letzte Schuljahr für die jungen Leute an. Amy, die beste Freundin von Faye, war den ganzen Sommer über in einem Lerncamp, deshalb freut sich Faye riesig als sie sich in der Schule begegnen. Doch Amy sieht sehr mitgenommen aus und verhält sich ziemlich merkwürdig. Nachfragen blockt sie ab und bittet Faye sich am Abend mit ihr zu treffen. Doch bevor das stattfinden kann, ist Amy in einen schweren Unfall verwickelt und stirbt. Jenes zieht Faye den Boden unter den Füßen weg. Sie kann es nicht begreifen und igelt sich ein. Ihre anderen Freunde schließt sie aus, denn ausgerechnet Ginger war bei Amy als der Unfall passierte und Faye gibt ihr Mitschuld. Noch am Abend von Amy´s Tod sieht Faye sie mitten auf der Straße. Wie kann das sein? Halluziniert sie vom Schlafmangel oder ist Amy von den Toten auferstanden? Viele Fragen kann Faye nicht stellen aus Angst andere würden sie für verrückt erklären. Außerdem würde das dem Monday Club sauer aufstoßen, denn die scheinen auch ihre Finger mit im Spiel zu haben. Der Club existiert seit der Gründung von Bluehaven. Dort engagieren sich die ältesten und wohlhabendsten Familien der Stadt. Dieser verfolgt wohltätige und wirtschaftliche Interessen. Außerdem ist er ziemlich mysteriös. Niemand außer den Mitglieder weiß was jeden Montag auf den Versammlung besprochen wird. Faye versucht unbemerkt den rätselhaften Tod ihrer Freundin auf den Grund zu gehen. Dabei wird sie mehr oder weniger unterstütz von Missy, der stadtbekannten Verrückten, und Luke, der plötzlich auftauchte und Nachforschungen zu seinem verschwunden Vater anstellt. Wem kann sie vertrauen? Was wird sie herausfinden? Und wie viele werden noch sterben?

    LESEEMPFEHLUNG

    "Monday Club - das erste Opfer" hat mir wirklich gut gefallen. Es ist alles noch sehr geheimnisvoll und viele Fragen müssen geklärt werden. Deshalb freue ich mich die Reihe weiterzulesen. Die Figuren sind nett. Besonders den Dad von Faye mag ich gern. Ansonsten gefällt mir aber auch Amy. Die Protagonistin hat mich noch nicht ganz auf ihrer Seite. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen auch wenn viele medizinische Begriffe fallen. Für mich als Erwachsene ist das nicht schlimm, aber ob mir das als Jugendliche gefallen hätte wage ich zu bezweifeln.

  2. Cover des Buches Die Sekte (ISBN: 9783442468355)
    Mo Hayder

    Die Sekte

     (215)
    Aktuelle Rezension von: JuliaAndMyself
    Der Thriller handelt vom Journalist Joe Oakes, der die einmalige Gelegenheit bekommt, auf eine Sekte auf einer Insel in Großbrittanien zu besuchen und die Ansichten und Lebensweisen zu erkunden. Durch sein Investigatismus begibt nicht er sich in Gefahr und tritt mit seinem Erscheinen auf der Insel eine Lawine der Gewalt los. Während seinem Aufenthalt auf der Insel löst er zudem das Geheimnis der Sekte.
    Die Autorin generiert eine Spannung, die den Leser dazu bringen, das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Leser die auf Ekel und Grußel stehen werden auf ihre Kosten kommen. Die Charaktere sind sehr interessant gestaltet. Leider befinden sich im Buch einige Lücken in der Story und es bleiben einige Fragen auf. Auch die Nummerierung der Kapitel ist etwas seltsam gestaltet. Besonders das Ende ist der Autorin sehr gelungen, da es nicht wie erwartet ausfällt. Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen, auch wenn ich von einigen Entwicklungen im Buch etwas enttäuscht bin, da sie etwas antiklimaktisch sind.
  3. Cover des Buches Frank Thelen – Die Autobiografie (ISBN: 9783867746113)
    Frank Thelen

    Frank Thelen – Die Autobiografie

     (18)
    Aktuelle Rezension von: LisaH

    Normal lese ich weniger Autobiografien, habe mir aber von diesem Buch erhofft, nicht nur Einblicke in Frank Thelens Leben zu bekommen, sondern auch aus der StartUp und Investoren Welt. Das ist sehr gut gelungen. Frank Thelen vermischt beides effektiv im Buch und wirkt so zum einen als Mensch nahbarer, zum anderen vermittelt er spannendes Wissen rund um seine StartUps. Der Schreibstil gefällt mir gut und ich hatte das Buch schnell durch. Auch Erklärungen zum Thema KI oder Kryptowährungen waren interessant und hatte ich so gar nicht in dem Buch erwartet. Definitiv ein gelungenes Werk und ich würde jederzeit gerne zu einem zweiten Teil greifen. 

  4. Cover des Buches Höllenritt (ISBN: 9783548374055)
    Ulrich Detrois

    Höllenritt

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Uli ist Aussteiger bei den Hells Angels, dem größten und weltweit gefürchtesten Rockerclub der Welt. Er schildert, wie er auf die schiefe Bahn geraten ist, was für einen Spaß die Partys mit Suff, Koks und Stripperinnen gemacht haben und wie er innerhalb der Organisation kaltgestellt wurde. Inhaltlich ist das Ganze also ganz interessant, auch wenn man vieles schon aus diversen Büchern und Dokumentationen im Fernsehen kennt, aber sprachlich und von der Schreibe her ist das alles so schlecht gemacht, daß ich nicht mehr Punkte vergeben konnte.
  5. Cover des Buches Der Stoff, aus dem die Freiheit ist (ISBN: 9783863342913)
    Nathalie Schaller

    Der Stoff, aus dem die Freiheit ist

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Newinka18

    Ich habe das Buch verschlungen. Die Autorin schreibt authentisch und bemerkenswert ehrlich und unverschleiert wie es ihr in ihrem Business geht und wie sie sich gegen alle Widrigkeiten gestellt und ihre Mission durchgezogen hat 

    Jeder sollte dieses Buch lesen bevor er die nächsten Klamotten shoppen geht und sich überlegen, ees wirklich sein muß.


    Danke, dass es so viele mutige Menschen gibt, die Themen angehen und darüber sprechen. 

  6. Cover des Buches Das Ting (ISBN: 9783423230254)
    Artur Dziuk

    Das Ting

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Mugglemarla

    Instagram: https://www.instagram.com/mugglemarla_reads/?hl=de

    Mein Blog ♡: https://marlareads.home.blog


    Erstmal etwas zum Inhalt. Ich versuche ihn in eigenen Worten wiederzugeben, nehme aber auch immer mal etwas vom Klappentext hinzu:

    "Das Ting" ist 2019 bei BOLD erschienen und schreibt die Geschichte vierer junger Leute, die gemeinsam ein Start-up in Berlin gründen. Es geht um Linus, Kasper, Adam und Niu, die sehr unterschiedliche Leben führen und nach einem Ausweg suchen, den ihnen das Projekt "Ting" bietet. 

    Linus ist arbeitslos und lebt vom Geld seiner Langzeitbeziehung Kira. Kasper hingegen ist Erbe einer großen Unternehmensberatung und versucht den Ansprüchen seines Vaters gerecht zu werden. Stets daran scheiternd. Adam ist Angestellter der Unternehmensberatung Strindholm Consulting, doch findet sich schließlich in einer Sackgasse wieder. Und Niu ist knapp 20 Jahre alt und Spezialistin im Coden. Allein in Berlin lebt sie vor ihrem Computer und widmet es der Erstellung von I – doch als dieses fertig programmiert ist, weiß sie nichts mehr mit sich anzufangen. 

    Ein paar Infos zum Buch selbst:

    Das Buch ist auf 463 Seiten in mehrere Teile geteilt. In drei Teilen lernen wir die Protagonisten näher kennen und wie das "Ting" Einfluss auf ihr Leben nimmt. Jeder Teil hat genau vier Kapitel, je eines pro Protagonist. Die Idee finde ich eigentlich ganz spannend, doch mir persönlich wurden die Charaktere dadurch etwas zu oberflächlich behandelt ... Erstmal etwas Kritik, bevor es wirklich losgeht, super Einstieg, Marla. :D Dafür schiebe ich gleich was ganz Tolles hinterher: Das Buch hat ein Lesebändchen, davon bin ich ein großer Fan. :)

    Jetzt meine Meinung zum Buch (ich versuche mich kurz zu halten):

    Mich hat der Klappentext und die Idee hinter der Geschichte total interessiert. Das sie in meiner Heimat Berlin spielt, war noch ein zusätzlicher Pluspunkt. Normalerweise finde ich es komisch, ein Buch, das in meiner "Hood" spielt, zu lesen (besonders, wenn es Krimis wären, aber zum Glück lese ich ja kaum Krimis :) ), aber die Idee von Dziuk hat mich einfach sehr angesprochen. I mean, ein "Navigationssystem fürs Leben" (so wird das Ting im Buch beschrieben) klingt faszinierend und gruselig zugleich! Eine Technik, die ich mit unserer heutigen Zeit eigentlich gar nicht so abwegig finde.

    Der erste Teil startet zunächst damit, uns die Protagonisten vorzustellen. Wie gesagt, ein Teil besteht immer aus genau vier Kapiteln, jeder Charakter schreibt ein Kapitel. Wir lernen das Leben von Kasper, Adam, Linus und Niu kennen und wie unterschiedlich ihre Vergangenheiten und die Gegenwarten sind. Dadurch sind die Kapitel ziemlich lang, so ca. 40 Seiten ... und ich bin eigentlich kein Fan von solch langen Kapiteln. :/ Dennoch muss ich sagen, dass sie sich im Ganzen wirklich schön und schnell lesen lassen haben. Allerdings hatte der erste Teil insgesamt 169 Seiten ... und das hat mich vorerst dann doch zweifeln lassen. Außerordentlich spannend waren die Hintergrundgeschichten der Protagonisten für mich persönlich nämlich nicht und daher hatte ich auf 170 Seiten stetig das Gefühl, dass nichts passiert.

    Zum Glück habe ich jedoch weitergelesen, denn im zweiten Teil ging es dann heiß her. Während die Protas im ersten Teil noch ihre eigenen Wege gingen, haben sie im zweiten nun zusammengefunden und sind mitten im Aufbau vom "Ting" und bald schon in seiner Beta-Phase. Dieser Teil war um einiges spannender und packender und ich muss wirklich sagen: Solch ein "Navigationssystem fürs Leben" hätte schon was, aber nicht, wenn ich mich dazu verpflichte, wirklich jeder Empfehlung nachzugehen. Dass das Programm meine Körperwerte wahrnehmen und analysieren kann, finde ich eigentlich sehr spannend: "Es ist Zeit zum Aufstehen, du bist ausgeschlafen.", "Du solltest nicht ganz so schnell rennen, wenn du deine Laufstrecke durchhalten möchtest.", "Du bist nervös, nehme dir dringend eine Pause und Atme durch, um dich wieder fokussieren zu können." Dass das Programm jedoch auch die komplette Umwelt der Nutzer wahrnimmt, die Unterhaltungen, Gewohnheiten, Abnormalitäten und Umgebungen ..., würde in mir ein großes Unwohlsein auslösen und das Gefühl, stets beobachtet zu werden. 

    Ganz so ohne geht das tatsächlich auch nicht an den Protagonisten vorbei, denn ohne zu viel zu verraten, ist das Ting bald wie eine zweite Stimme im Kopf seiner Nutzer.

    Letztendlich hat mir das Buch von Artur Dziuk ganz gut gefallen und die Thematik war mal wieder eine völlig neue für mich. Ich muss aber auch sagen, dass ich es mir spannender vorgestellt hätte, dass mehr moralisch hinterfragt wird und die Empfehlungen des Ting sowie seine Folgen provokanter wären. Also bei einer so starken Thematik, ein "Navigationssystem für das Leben" zu entwickeln, habe ich mir mehr Zuspitzung gewünscht, wenn du verstehst, was ich meine. Für mich hätte die ganze Geschichte noch ein bisschen mehr außer Kontrolle geraten können, auch wenn die Protagonisten bereits mit sich zu kämpfen haben und einige Empfehlungen wirklich spannend waren, hinsichtlich dessen, wie Linus, Adam, Niu und Kasper darauf reagieren. Dadurch hat mir aber irgendwie doch ein wenig der Pepp gefehlt und das Buch konnte mich nicht so richtig vom Hocker reißen. 

    Hier möchte ich noch kurz auf die Charaktere eingehen. Ich finde, dass Dziuk Linus, Niu, Adam und Kaspar sehr authentisch dargestellt hat. Sie führen eben total unterschiedliche, aber recht normale Leben, wie du und ich, mit ihren eigenen persönlichen Schwierigkeiten. Dennoch ist für mich alles ein wenig oberflächlich geblieben. In jedem Kapitel spielt jeder Charakter eine Rolle, da sie eng zusammen arbeiten. Die Perspektiven wechseln allerdings. Anstatt jedoch in die Köpfe der Charaktere einzutauchen, sind wir eher äußere Betrachter, die die Empfehlungen des Ting miterleben dürfen. Mich persönlich hat Nius Charakter total interessiert, sie ist sehr geheimnisvoll. Allerdings erfährt man kaum etwas über ihre Persönlichkeit und Vergangenheit. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Damit hätte man ggf. deren Gedankenwelten, einen Zwiespalt zum Projekt oder eine eigene Hin-und-Her-Gerissenheit (puh, was ein Wort) miterleben können.

    Fazit:

    Eine knackige Geschichte mit sehr interessantem Thema, das sicher einige Meinungsbilder hervorruft. Damit meine ich nicht das Buch selbst, die Geschichte und Einflussnahme des Ting. Mit dem Ting entwirft Dziuk nämlich ein Programm, das in der realen Welt sicher einige Aufmerksamkeit bekommen würde, die aber auch stark moralisch hinterfragt werden müsste. Also mich fasziniert die Idee und ich werde noch länger darüber nachdenken müssen, wie ich handeln würde, wenn so ein "Ting" tatsächlich entwickelt werden würde. Würde ich es anwenden wollen? Ich wäre sicher einfach zu neugierig, um abzulehnen, und ... wer möchte denn nicht versuchen, das beste aus sich selbst herauszuholen, selbst wenn man sich dadurch auf ein allgegenwärtiges Tool einlässt?

    Ich könnte meine Gedanken dazu jetzt tatsächlich noch mehr ausschweifen lassen, dabei bin ich genauso gespannt, was du über die Thematik denkst! Hast du das Buch vielleicht auch schon gelesen und falls nicht, so ganz ohne Wissen, würdest du dich von so einem tool, wie das Ting, begleiten lassen, um dich selbst zu optimieren?

    Sehr sehr spannend alles. :)

    Bewertung (5 als höchste Bewertung):

    Idee: 5 Handlung: 3,5 Authentizität: 4

    Erzählstil: 4 Charaktere: 3 Cover: 4

    = 3,9 ☆

    Wenn ich jetzt an das Buch zurückdenke, ist die Thematik wirklich eine, die mich so schnell nicht loslassen wird. Ich finde, das ist immer ein gutes Zeichen für ein gutes Buch. Gleichzeitig bleibt aber auch der Gedanke hängen, dass ich mir etwas mehr erhofft habe.

    Hier noch mal 3 Begriffe, die die Geschichte meiner Meinung nach gut zusammenfassen:

    • faszinierend
    • (leider) recht oberflächlich
    • aktuelle/moderne Thematik
  7. Cover des Buches Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus (ISBN: 9783832165369)
    Jana Revedin

    Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus

     (19)
    Aktuelle Rezension von: petraellen

    Autor

    Jana Revedin

     

    Inhalt 

    Ise Frank ist sechsundzwanzig Jahre alt, als sie am 28. Mai 1923 an der Technischen Hochschule Hannover zum ersten mal auf Walter Gropius trifft. Ihr Leben ändert sich. Sie stammt aus einer großbürgerlichen jüdischen Familie und startete gerade eine Karriere als Buchhändlerin und Rezensentin in München. Sie heiraten und Ise Frank wird nicht nur seine Ehefrau, sondern auch Walter Gropius Sekretärin der berühmten Architektur- und Designschule. Beide begegnen sich auf Augenhöhe und so ist es nicht verwunderlich, dass Ise Frank als Journalistin und Autorin den Kurs des Bauhauses entscheidend mitbestimmen kann.

     

    Historisch

    1919 hat Walter Gropius die Kunstschule „Staatliches Bauhaus in Weimar“ gegründet. Die Gründung des Bauhauses war ein Paukenschlag und hatte zunächst viel Skepsis ausgelöst. Doch nach einigen Anlaufschwierigkeiten schlossen sich namhafte Künstler an wie zum Beispiel: Wassily Kandinsky, Paul Klee, Marcel Breuer und viele mehr. Namen, die bis heute Design bestimmen. 

    Besonderen Einfluss hatte seine zweite Frau Ise Frank, die bisher in der Bauhaus-Geschichte eher unbekannt ist. Doch sie nahm im Leben des Bauhausgründers nicht nur eine wichtige Rolle ein, darüber hinaus war sie für ihn die antreibende Kraft. 

    Die revolutionäre Kunst-, Design- und Architekturschule bestand zwar nur 14 Jahre, doch wirkt sie bis in die heutige Zeit. Im April 2019 jährte sich die Gründung des Bauhauses zum 100. Mal.

     

    Eckpunkte

    „Ise, ich brauche Sie“.  (S.81)

     

    Walter Gropius fühlt sich zu Ise Frank hingezogen. Beide verstehen sich gut. Walter Gropius  bezieht Ise Frank in all seine Überlegungen zum neuen Bauen ein. Er braucht sie, was er ihr ganz zu Anfang ihrer Beziehung sagt. Sie heiratet den deutlich älteren Gropius und dieser Satz von ihm wird zu einem Leitthema, das sich in ihrem Leben durchzieht. Sie ist fasziniert von dieser ihr unbekannten Welt, lässt sich auf die für sie unbekannte Materie ein und engagiert sich unermüdlich für das Bauhaus. Sie wird von den Künstlern besonders aufgrund ihrer Kreativität und präzisen wirtschaftlichen Ideen geschätzt.

     

    „Seit dem zweiten Samstag mit Gropius hatte sie begonnen, auf ihren üblichen weißen Blättern zu protokollieren, was er in ihren Gesprächen über seine Schule und Lehre von sich gab“ 

    (S. 87)

     

    Ise ist eine couragierte und visionäre Frau und schafft es in der Welt der Männer ihr Netzwerk aufzubauen. Sie kennt Gussie Adenauer, deren Mann Konrad Oberbürgermeister von Köln ist. Beinahe wäre das Bauhaus dort hingezogen, wenn Kandnisky, Feininger und Gropius nicht Dessau bevorzugt hätten. Sie arbeitet selbst an Entwürfen. Bruno Taut setzt einen technisierten, ergonomischen Haushalt um mit elektrisch betriebenen Service-Maschinen: der Eier-, Kaffee- und Teekocher, der Tellerwärmer, der Heißluftspüler, der Toaster, der Tischgrill“ (S. 215) 

     

    „Die Zeitungen schrieben, dass Ise das Haushaltslabor der modernen Frau erschaffen  habe. (vgl.S. 215)

     

    Der Nationalsozialismus wirft seine Schatten, das Bauhaus wird immer häufiger als „Judenbande“ denunziert. Erste Gedanken an Auswanderung tauchen auf.

     

    „Ise und Irene [Hecht] entwickelnden mehrere Pläne. Irenes Wahl, sie dachte immer gleich mit weitem Horizont, war: Deutschland verlassen und ein neues Bauhaus in Amerika zu gründen. New York, Harvard oder Chicago die kämen als Standorte infrage." (S. 246).

     

    Dann geschieht es: Das Bauhaus wird aufgelöst, nachdem die NSDAP die absolute Mehrheit im Dessauer Stadtsenat erreicht hatte.

    Ise und Gropius setzen sich 1934 zuerst nach England, 1937 in die USA ab.

     

    Neben der Geschichte des Bauhauses, seinen Problemen, den Erfolgen und Misserfolgen, den Ideen, den Visionen steht auch die Beziehung zwischen Ise und Gropius im Focus. Die Beziehung war nicht einfach, aber der Umgang miteinander erfolgte immer mit gegenseitigem Respekt und auf Augenhöhe. So wie er „Gropius“ war, so war sie „Die Frau Bauhaus“.

     

    Auch die Rolle der Frauen wird in dem Roman angesprochen. Die meisten Studentinnen und weiblichen Lehrkräfte befanden sich in der Weberei, da dies scheinbar der Ausbildungsstruktur und dem traditionellen Frauenbild zu entsprach. 

    Auch im Bereich der Fotografie waren Frauen präsent. Die interessante und besonders innige Freundschaft zwischen Ise Frank und der Fotografin Irene Hecht stellt eine weiteres großes Thema dar.

    Allerdings fand diese Freundschaft zu Irene ein jähes Ende, als sie eine Beziehung zu Irenes Mann unterhielt und damit „das Vertrauen zwischen den einstigen Weggefährten für immer zerstörte.“ (vgl. 259)

     

    Sprache und Stil

    Der Roman umfasst die Jahre 1923 bis 1928. Der Roman beschreibt die detaillierte Entwicklung des Bauhauses und zeigt auch die menschliche Facette auf. Im Mittelpunkt steht Ise Frank, die zur damaligen Zeit eine sehr emanzipierte Frau war. Unter ihrem Einfluss entstand das erste “Haus der emanzipierten Frau“.

     

    Obwohl der Roman nur einen Ausschnitt aus dem Leben von Ise und Walter Gropius aufzeigt, gelingt es der Autorin doch sehr eindrucksvoll alle Facetten mit vielen interessanten Details zu schildern und auch das einmalige kreative Umfeld und Schaffen in dieser Zeitperiode einzufangen. 

    Die Autorin Jana Revedin, selbst Architektin, nutzt eine sachlich distanzierte Sprache, wodurch ein reservierter und ein kühler Stil entsteht, der durchaus zu der Atmosphäre des Bauhauses passt. Auch emotionale Momente zwischen den einzelnen  Figuren bleiben sachlich. So lässt der Übergang zwischen Fiktion und Realität im Roman keine Abgrenzung zu, was wiederum auch dem Bauhausideal, der Durchsichtigkeit und der Klarheit entspricht. Ein Blick von vorne bis hinten nur durch Glas getrennt.

     

    „Das Haus war tatsächlich, wie Passanten sagten, durchsichtig!“ (S. 161)

     

    Kurze Rückblenden geben Einblick in das Leben von Ise Frank und lassen ihre Vergangenheit transparent erscheinen. Auch die besondere Freundschaft zu Irene Hecht, der Fotografin, nimmt einen breiten Raum ein. 

    Ebenso eröffnet der Roman Einblicke in die politische und wirtschaftliche Lage der kurzen Bauhauszeit.

    Der Roman teilt sich in 50 Kapitel auf, die jeweils durch eine kurze prägnante Überschrift zu dem jeweiligen Inhalt gekennzeichnet sind.

    Das Kapitel 50 „Nachspiel“ enthält geschichtliche Ergänzungen und Überblick der weiteren Lebensläufe der Charaktere, wie zum Beispiel die Emigration in die USA.  

     

    Am Schluss beschreibt die Autorin in einem Nachwort ihre Beweggründe den Roman geschrieben zu haben. Demnach ist dieses Buch kein Geschichtsbuch, sondern ihre Protagonisten sind „nicht mehr als «Figuren, die lebendigen Menschen gleichen ».“ 

     

    Fazit

    Fachlich fundiert erzählt das Buch die Geschichte des Bauhauses von seinen Anfängen als bloße Idee über seine Umsetzung bis hin zu seiner Auflösung. 

    Die Geschichte des Bauhauses wird authentisch geschildert, ohne ein Geschichtsbuch sein zu wollen. Verständlich wird das Prinzip Bauhaus erläutert und auch die wichtigsten historischen Persönlichkeiten des Bauhauses in Dessau werden in dem Roman lebendig.

    Noch heute erinnern große Namen an die damalige Zeit, wie zum Beispiel Bruno Taut, Jean Michel Frank, Marcel Breuer, Mies van der Rohe und einige mehr. Gegenstände wie Breuers Freischwinger, Brands Teekanne und Wagenfelds Glaslampe sind bis heute Produkte dieser Zeit.

     

    „«Breuers Freischwinger, Brands Teekanne, Wagenfelds Glas, das könnten Produkte werden, die qualitätsvolles Industriedesign, so wie ich es verstehe, für unser neues Jahrhundert definieren».“ (S.120)

     

    Die Autorin Jana Revedin hat gut recherchiert und es ist ein biografischer Roman entstanden, der auf Fakten basiert, aber trotzdem fiktiv ist. Jana Revedin beschreibt es so in ihrem "Nachspiel":

     

    „Und so basieren alle Charaktere und ihre Handlungen auf Fakten, die, besonders in der von mir gewählten Form eines biografischen Romans, niemals dicht und vollständig sind. Deshalb können alle Gespräche und Begegnungen , besonders in Bezug auf Ise Franks Jugendjahre und ihre schicksalhafte Beziehung zu Irene Hecht so, aber auch anders verlaufen sein.“ (S. 260) 

     

    Ise Frank „Frau Bauhaus“ steht für das Bauhaus als solches und unabhängig von ihrem Mann Walter Gropius. Sie hat gezeigt, dass sie nicht nur am Lebenswerk ihres Mannes sich identifiziert, sondern eine engagierte Frau und kreative Partnerin an der Seite des Architekten und Bauhaus-Gründers Walter Gropius war.

     

    „Jeder nennt mich hier Frau Bauhaus.“

     

     

     

    Anmerkung

    Das Cover der Taschenbuchausgabe entspricht dem Cover der E-Bookausgabe.

    Die Seitenzahlen beziehen sich auf die E-Bookausgabe.


    Mehr Bücher auf: lesenueberall.com


     

  8. Cover des Buches It's A Nerd's World (ISBN: 9783401604367)
    Tobias Schrödel

    It's A Nerd's World

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Siraelia

    Mit „It’s a Nerds’s World“ ist dem Autor und dem Arena Verlag ein wirklich guter Coup gelungen. Der Autor, Tobias Schrödel, der sich als Fachinformatiker und gefragter Referent zum Thema IT-Sicherheit mit der Materie gut auskennt hat hier ein Buch für Kinder ab ungefähr 10 Jahren (bzw. 3te und 4te Klasse Grundschule) geschrieben, dass sehr gelungen Informationen über Persönlichkeiten, besser gesagt „die Brains hinter YouTube, Smartphone, Computer und Co.“ vermitteln.

     

    Schon allein die Aufmachung hat uns überzeugt. So ist die Innenseite des Umschlags mit einem Zeitstahl gestaltet, der beginnend von der industriellen Revolution die wichtigsten Daten in Bezug auf Erfindungen rund um Computer und Co. aufführt.

     

    Das Buch in die Bereiche

    ·        Erfinder

    ·        Pioniere

    ·        Gründer

    ·        Sicherheit und

    ·        Glossar

    unterteilt.

     

    Unter jedem Punkt (mit Ausnahme des Punktes Sicherheit) finden wir Persönlichkeiten, die maßgeblich die Welt zu dem jeweiligen Zeitpunkt beeinflusst und das Thema Computing mitgestaltet und (bewusst oder auch nicht) vorangetrieben haben. So starten wir mit dem Erfinder des Vorläufers des Computers bis hin zu dem bekannten Whistleblower der Neuzeit. Zu jeder Person gibt es noch gut recherchierte und dabei eher unbekannte Facts, bzw. Informationen vom Autor zu diesen Personen. So ist es doch etwas anderes Buch zu lesen und nicht mit einem Artikel auf Wikipedia zu vergleichen, da der Autor alles nochmals geprüft und Zielgruppengerecht aufbereitet hat.

     

    Natürlich gäbe es noch so einige weitere Persönlichkeiten, die man gerne hätte nennen können, dennoch hat uns das Buch völlig überzeugt und äußerst gut unterhalten. Und so einige Fakten waren auch meinem IT-affinen Mitleser (damit meine ich meinen Mann, nicht meine Kinder) unbekannt 😉.

     

    Wir finden, dass dieses Buch ein guter Start in eine neue Reihe bei Arena sein könnte und hoffen, dass solche Kompendien auch noch für andere Bereiche der Entwicklung (z.B. Chemie/Biologie/Physik oder auch künstlerische Entwicklungen z.B. in Kunst und Musik) auf den Markt gebracht werden. Diese Art von Wissensvermittlung ist eine echte Bereicherung und bringt die jungen Leser/innen auch wieder zum Medium Buch zurück.

     

    So gibt es von uns für diesen Schatz verdiente 5 von 5 Punkte und wir beglückwünschen Autor und Verlag und hoffen, dass das Buch wirklich einen Nerv treffen wird!
  9. Cover des Buches Die magische Insel (ISBN: 9783453524392)
    Stan Nicholls

    Die magische Insel

     (35)
    Aktuelle Rezension von: StMoonlight

    Der Widerstand gibt nicht auf und befindet sich auf der Suche nach einem neuem Unterschlupf.

    „Die Quelle“ soll den Rebellen dabei helfen, denn sie könnte die Wende in ihrem Krieg bringen und sie zum Sieg führen. So macht Reeth, der in dieser Geschichte auch der Hauptprotagonist ist, sich auf die Suche nach diesem alten magischen Artefakt. Allerdings macht er dieses nicht aus Nächstenliebe, sondern aus Eigenenutz, denn auch er braucht die Quelle, um eine Antwort auf seine Visionen zu bekommen …

    Die Ereignisse überschlagen sich und sind ebenso schnell wieder vorbei. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir hier mehr Ausschmückung, längere Szenen gewünscht. So kam auch das Ende überraschend schnell, was recht schade ist, da es immer wieder spannende Ansätze gab, die dann aber leider nicht weiter verfolgt wurden. Der Autor hätte hier in jedem Fall mehr rausholen können.

    Die Charaktere sind mir leider ein wenig zu „flach“, ihnen fehlt es teils an Tiefe und damit an Leben. Dafür ist der Schreibstil wirklich gut und flüssig – was bei so einem dicken Band natürlich unumgänglich ist.

    Für das Finale des „Bhealfa-Zyklus“ leider eine Enttäuschung.

  10. Cover des Buches Star Trek - Die Welten von Deep Space Nine 6 (ISBN: 9783864251429)
  11. Cover des Buches Business Angels und technologieorientierte Unternehmensgründungen (ISBN: 9783816756064)
    Carsten Just

    Business Angels und technologieorientierte Unternehmensgründungen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Ritja
    Just beschäftigt sich in seinem Buch mit den Unternehmensgründungen aus der Technologiebranche. Dabei geht er auf die Unterstützungsmöglichkeiten durch Business Angel ein und zeigt die Probleme durch Informationsdefizite auf. Seine Lösungsansätze sind gut strukturiert und verständlich aufbereitet.
  12. Cover des Buches Was Google wirklich will (ISBN: 9783328101437)
    Thomas Schulz

    Was Google wirklich will

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ay73

    Ein sehr interessantes Sachbuch über Google. Wie das Unternehmen entstand, wie die Gründer ticken und arbeiten. Und wie es sich zu einem Welt-Konzern entwickelt hat.

    Aufschlussreich waren die Forschungsfelder und die flachen Hierarchien.. da kann sich so manch großer Konzern was abgucken.

  13. Cover des Buches Wintermörder (ISBN: 9783442462414)
    Krystyna Kuhn

    Wintermörder

     (28)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Dieses Buch war wirklich sehr spannend. Eine Frau wird bestialisch ermorder und dann auch noch ihr Enkel entführt. Auf der Suche nach dem Täter geht es zurück in die Zeit des 2. Weltkriegs und den Vorkommnisses in dieser Zeit. Haben die Vorfahren des kleinen Jungen eine  Vergangenheit, die den Täter zu einem solchen Verbrechen anstiftet? 

    Der Schreibstil von Krystyna Kuhn ist sehr gut. Das Buch ist flüssig geschrieben und hat am Ende eine vollkommen unerwartete Auflösung des Falls.

    Absolute Leseempfelung!

  14. Cover des Buches Die Brandenburger (ISBN: 9783930863594)
    Lew Hohmann

    Die Brandenburger

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Der Sohn des Admirals. William Penn - Aufbruch in die Neue Welt (ISBN: 9783765536748)
    Kurt Rose

    Der Sohn des Admirals. William Penn - Aufbruch in die Neue Welt

     (1)
    Aktuelle Rezension von: blueknight60
    Das Buch beschreibt die Lebensgeschichte des William Penn, Sohn von Admiral William Penn, und Begründer des Staates Pennsylvania in der heutigen USA. Als Admiralssohn der gehobenen Schicht in England zuzurechnen macht er Bekanntschaft mit den christlichen Botschaften der Quäker und findet darin seinen Lebensinhalt und seine große Berufung. Wie viele andere Quäker auch wird er verfolgt, landet im Tower und wirdf als Staatsfeind Englands betrachtet. Dank seiner Herkunft, aber auch wegen seiner Überzeugungskraft gelingt es ihm aber das Blatt zu wenden und so erhält er vom König in Amerika eine größere Landmasse zugesprochen. Dort gründet Penn dann mit seinen Freunden und Glaubensbrüdern den Staat Pennsylvania und die Hauptstadt Philadelphia. Es gelingt ihm eine freie und tolerante Verfassung zu schaffen und damit die Grundlage für einen auf Frieden und Gerechtigkeit basierenden Staat zu schaffen. Pennsylvania blieb bis zur Unabhängigkeitserklärung 1776 im Privatbesitz der Familie Penn. Die Geschichte von William Penn ohne großen Pathos und Verherrlichung geschrieben zeichnet das Leben eines Menschen nach, der nicht so bekannt ist, aber auch nicht aus der Gründungsgeschichte der USA wegzudenken ist. Mir hat das klare Wort des Autors gefallen ohne zu arg in Nebensächlichkeiten abzuschweifen und ohne großen überladenen Pathos. Sicherlich kein Buch, daß man mehrfach liest, aber wer sich für Persönlichkeiten der Geschichte interessiert sollte die Lebensgeschichte von Penn in die engere Wahl ziehen.
  16. Cover des Buches Unternehmungsgründer und Business Angel - Eine ökonomische Analyse (ISBN: 9783890127699)
    Thomas Tonger

    Unternehmungsgründer und Business Angel - Eine ökonomische Analyse

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Ritja
    Gutes Buch über die Marktunvollkommenheiten und den daraus resultierenden Problemen. Die Betrachtung der Agency-Theorie und die Anwendung auf die Beziehung zwischen Business Angel und Gründer liest sich sehr gut und ist verständlich aufgebaut.
  17. Cover des Buches Gesellschaftsrecht (ISBN: 9783406589843)
    Ulrich Eisenhardt

    Gesellschaftsrecht

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Standardwerk im Bereich Gesellschaftsrecht, über Gründung zur Auflösung der bekanntesten Gesellschaftsformen, was passiert bei Vererbung eines Gesellschaftsteils bis zur Austauschung von Mitgliedern. Meine Ausgabe ist leder zu alt, so daß die zwischenzeitlichen Veränderungen hinsichtlich von BGB-Gesellschaft und der Societas Europaea nicht enthalten sind, und laut unserer Repetitorin Claudi vertritt Eisenbart viele Mindermeinungen.
  18. Cover des Buches Delivering Happiness (ISBN: 9780446576222)
    Tony Hsieh

    Delivering Happiness

     (3)
    Aktuelle Rezension von: paulfritze
    Ich bin in den Genuss einer Vorabversion des Buches gekommen und habe auf meinem Blog bereits diese Rezension geschrieben. Vielleicht interessiert es ein paar von Euch ja auch: "Delivering Happiness. A path to Profits, Passion, and Purpose" hat sich mir aufgedrungen, weil Tony Hsieh in den vergangenen Jahren den Schuhversandhandel Zappos gegründet hat und zu einer Firma weiterentwickelt hat, die im vergangenen Jahr für ca. 1.000.000.000 US Dollar an Amazon verkauft wurde. Erstmal nichts wirklich spannendes, denn wie oft werden Firmen für unglaubliche Summen an andere Firmen verkauft? Aber der Weg, den er dabei gewählt, hat bewundere ich. In seinem Buch beschreibt er wie er schon in der Grundschule mit dem Verkauf von Ansteckern Geld verdient hat und diese Unternehmung nach ein paar Jahren an seinen kleinen Bruder übergeben hat, weil ihm langweilig wurde. Er wurde in College-Zeiten Filmvorführer und Restaurantbetreiber. Pizza hatte eine höhere Marge als Burger und man konnte Sie als einzelne Stücke teurer verkaufen, als als Ganzes, also wurde das Restaurant nach kurzer Zeit eine Pizzeria. Er war Unternehmer, kein Kulinariker. Hsieh beschreibt den Weg über seine erste Firma LinkExchange, die er nach wenigen Jahren bereits für über 250 Mio US Dollar an Microsoft verkauft hat, bishin zur Finanzierung von Zappos' Gründung und seinem dortigen Einstieg als CEO. Natürlich geht es wie in jedem Unternehmen darum, so viel Geld wie möglich zu verdienen, aber es ging ihm von Anfang an darum den Menschen nicht zu vergessen, sondern das Gegenteil zu tun: Den Menschen, und zwar jeden einzelnen, in den Vordergrund zu stellen. Dafür wurden und werden bis heute auch höhere Kosten als in anderen vergleichbaren Unternehmen in Kauf genommen, die sich langfristig positiv auszahlen. Ein Beispiel: Es gibt im Kundenservice von Zappos keine Anleitungen wie man einen Kunden zu behandeln hat und wie lange man mit einem Kunden sprechen darf, weil man darauf vertraut, dass jeder Mitarbeiter nach bestem Wissen handelt. Gibt es ein Produkt nicht bei Zappos im online Store sind die Mitabeiter sogar angehalten alternative online Stores zu durchsuchen und die entsprechenden Angebote an die Kunden zu geben. Es geht einzig und allein darum dem Kunden zu helfen auch wenn man in diesem Moment Umsatz verliert. Dem Mitarbeiter wird dabei volles Vertrauen geschenkt, dass dieser richtig handeln wird. Ein Telefonat mit einem Kunden wird bei Zappos nicht als effektiv abzuhandelndes Verkaufsgespräch angesehen, sondern als die Chance bei dem Anrufer den bestmöglichen Eindruck durch den bestmöglichen Service zu leisten. Diese Kultur strahlt in jeden Bereich: Dienstleister und Partnerfirmen werden bei Besprechungen grundsätzlich zum Essen eingeladen - ohne Ausnahme. Zappos veranstaltet Touren durch das Unternehmen in Las Vegas für jeden der interessiert ist, lässt Paare von Elvis vor Ort verheiraten und bestellt auch schon mal Pizza für Menschen, die zwar die Telefonnummer von Zappos kennen, aber nicht die vom örtlichen Pizza-Bringdienst. Zappos probiert aus, geht Wege, die vorher noch keiner gegangen ist und lässt Fehler zu. Transparenz, Spaß an allem was Zappos macht und Service in alle Richtungen (Kollegen, Kunden, Dienstleister, etc.) stehen in den Grundsätzen des Unternehmens verankert. Die Email von Tony Hsieh an seine Mitarbeiter nach dem Verkauf an Zappos zeigt das sehr deutlich (ca. 20 Minuten Lesezeit). Im vergangenen Jahr häufte sich der Ausspruch: "Machen hilft!" in verschiedenen mit Freunden von mir geführten Gesprächen. Die Angst Dinge zu tun, die noch keine Anderer gemacht hat ist oftmals groß und erfordert einiges an Mut. Hsieh bringt das in seinem Buch wie folgt auf den Punkt: “It may seem sometimes like we don’t know what we’re doing. And it’s true: we don’t. That’s a bit scary, but you can take comfort in knowing that nobody else knows how to do what we’re doing either… so there are no experts in what we’re doing. Except for us: we are becoming experts as we do this.” Ich bin nicht wirlich gut darin Rezensionen zu schreiben, sondern versuche hier meine Begeisterung wiederzugeben, die ich vergangene Woche erlebte, als ich das Buch gelesen habe. Das Buch ist nicht nur lesenswert, wenn man Kopf einer Firma ist, gerade eine solche Gründen möchte oder Firmen berät, sondern für jeden, der mit Begeisterung ansieht wie unterschiedlich man an Aufgaben herangehen kann. "Delivering Happiness" halte ich deswegen nicht nur für ein lesenswertes Buch, sondern für einen hervorragenden Grundsatz.
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