Bücher mit dem Tag "grundlagen"
23 Bücher
- Anne Bishop
Dunkelheit
(183)Aktuelle Rezension von: Moelli116Der Aufbau ist eigentlich typisch für Fantasy-Geschichten: Es geht um ein junges Mädel, was insgeheim eine große Macht besitzt und damit in unterschiedlich schwierige Situationen gerät. Dennoch ist es nicht langweilig der Geschichte zu folgen.
Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten herauszufinden, welcher der Charaktere gut oder böse in der Geschichte sind. Insbesondere der Höllenfürst persönlich wird regelmäßig als sehr liebenswürdig dargestellt. Das ist zwar vielleicht manchmal etwas widersprüchlich, aber so kann man sich noch selbst ein Bild über die Charaktere machen.
Spannendes Ende, sodass man gleich mit dem nächsten Teil weiter machen möchte.
- Vasant Lad
Selbstheilung mit Ayurveda
(3)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Sachbuch „Selbstheilung mit Ayurveda – Das Standardwerk der indischen Heilkunde“ wurde von Dr. Vasant Lad geschrieben. Dr. Vasant Lad wurde in Indien geboren und ist Schulmediziner sowie Ayurveda-Arzt. Zunächst war er medizinischer Leiter eines ayurvedischen Krankenhauses in Puna (Indien) bevor er Leiter des Ayurvedic Institute in Albuquerque (New Mexico, USA) wurde. Er gibt auch verschiede Seminare und Workshops.Das Buch besteht aus drei Teilen. Teil 1 ist „Die Wissenschaft vom Leben“ mit den Kapiteln „Ayurveda: Körper, Geist und Seele“, „Entdecken Sie Ihren mentalen und physiologischen Typ“ und „Warum wir krank werden“. Teil 2 heißt „Die Anwendungen der ayurvedischen Prinzipien“ und beinhaltet „Wie wir unsere Gesundheit erhalten können“, „Lebensgestaltung nach ayurvedischen Prinzipien: Die beste Form der Prävention“, „Atemtechniken“, „Meditation und geistige Disziplin“ sowie „Ayurvedische Ernährungsrichtlinien“. Teil 3 hat die Bezeichnung „Geheimnisse der ayurvedischen Selbstheilung – eine Enzyklopädie der Krankheiten und Heilmittel“. Dieser besteht aus „Zum Umgang mit dem lexikalischen Teil dieses Buches“, „Krankheiten und Heilmittel von A bis Z“, „Zum Schluss: Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Gesundheit“ sowie verschiedenen Anhängen. Alle der o. g. Kapitel sind noch in weitere Abschnitte untergliedert.
Für jemanden, der nicht mit Ayurveda aufgewachsen ist, ist Ayurveda zunächst schwer verständlich. Allerding gelingt es dem Autor, die schwierige Thematik sehr verständlich zu vermitteln. Mir hat des Weiteren die Kombination aus den Grundlagen zu Ayurveda und der Enzyklopädie sehr gut gefallen. Für die künftige Ernährung entsprechend des jeweiligen Konstitutionstypen ist die umfangreiche Tabelle „Ernährungsrichtlinien für die drei grundlegenden Konstitutionstypen“ eine große Hilfe. Bisher kannte ich eine entsprechende Tabelle nur mit deutlich weniger Nahrungsmitteln und damit weniger abwechslungsreich.
Mir hat das Buch viele neue Erkenntnisse und Tipps für die Verbesserung meiner Gesundheit und in Bezug auf die Selbsthilfe im Krankheitsfall gebracht. Alles in allem ist es ein sehr gelungenes Buch von dem ich wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren noch sehr profitieren werde.
- Jenny und Sebastian Ritter
Einfach fotografieren mit Jenny & Basti
(9)Aktuelle Rezension von: Claudia_JunghansIch bin eher eine Hobbyfotografin, die zwar mit einer Spiegelreflexkamera ausgestattet ist, sich aber nie wirklich mit der Technik auseinander gesetzt hat. Für mich waren bislang nur Motive und eine gute Belichtung wichtig, doch ich wollte endlich mehr wissen und können.
Das Buch von Jenny & Sebastian Ritter ist DER perfekte Ratgeber für alle Einsteiger und fortgeschrittene Hobbyfotografen. Ein einfacher und wirklich verständlicher Einstieg erklärt alle wichtigen Grundlagen mit einfachen Worten und tollen Beispielen. Immer wieder wird an bereits erlernte Grundlagen erinnert bzw. darauf hingewiesen - durch eine tolle Übersicht im Buch kann man diese auch immer wieder nachlesen.
Die ersten Seiten des Buches befassen sich vorwiegend mit Blende, Verschlusszeit, ISO und Brennweite. Es werden die jeweiligen Funktionen erklärt und Anhand von Beispielen toll präsentiert. Nach dieser Einführung habe auch ich die Basics verstanden und konnte schon mit kleinen Veränderungen von Einstellungen tolle Fotos machen.
Auf den nächsten Seiten wird es schon etwas komplexer aber ohne kompliziert zu werden. Die kreative Bildgestaltung, Nachtfotografie, Portraits fotografieren oder auch Fotografieren auf Reisen sind nur einzelne Themen die behandelt werden. Es ist wirklich für jeden etwas dabei.
Das Buch ist toll und logisch aufgebaut und führt einen Schritt für Schritt näher zur Fotografie. Aber auch später kann man sehr einfach noch einmal einzelne Abschnitte nachlesen und Einstellungen erneut testen.
Besonders gut haben mir die praktischen Abschnitte gefallen, die einen Auffordern selbst zu testen und auszuprobieren.
FAZIT: 5 von 5 Sterne, da einfach und verständlich erklärt und am Ende tolle Fotos garantiert.
- Alessandra Redies
Kochen! Das Goldene von GU
(21)Aktuelle Rezension von: TiferethMein Mann liebt es wenn ich neue Rezpete ausprobiere und beschenkt mich des öfteren mit neuen Kochbüchern, wie auch in diesem Fall.
An sich ist dieses Kochbuch unglaublich gut. Es hat eine große Sammlung an Rezepten und man findet absolut für jeden etwas und auch zu allen Anlässen. Unterteilt ist das ganze in warme und kalte Vorspeisen, Suppen, Soßen und Dips, Kartoffel und Gemüse, Nudeln, Fleisch, Fisch, Desserts und noch ein Kapitel über das Einmachen, also wirklich sehr, sehr viel. Genau da liegt die Schwierigkeit. Dieses Kochbuch ist so unfassbar schwer. Die Sammlung umfasst extrem viele Rezepte, dass man am Ende überfordert ist. Vieles hört sich lecker an, aber bei so vielen Rezepten den Überblick zu behalten fällt einfach schwer. Da sollte man sich lieber ein Kochbuch anschaffen, was sich auf einen höchstens zwei Themenbereiche spezialisiert und zu einem passt. Das Kochbuch hat fast 700 Seiten und beinhaltet 700 Rezepte. Die Gestaltung ist aber wunderschön und sehr ansprechend. Man bekommt gleich Appetit beim durchblättern und den lecker gestalteten Bildern. Auch das Äußere ist hier besonders mit dem goldenen Einband.
Ich habe mir ein paar Rezepte angeschaut und nachgekocht. Werde aber nicht immer wieder zu diesem Klopper greifen. Da gibt es passendere, die für mich und unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind. Wenn man aber eine Sammlung an allen möglichen Rezepten sucht, dann ist man hier auf jeden Fall richtig. Manche wollen lieber ein Kochbuch für alles, als viele kleinere. Ich gehöre allerdings nicht dazu.
- Matthias Kowalski
21 Dinge über deine Finanzen, die du wissen solltest
(75)Aktuelle Rezension von: Pitty318
Das Buch besteht aus 21 Kapiteln rund um die finanzielle Situation.
In diesen Ratgeber von Matthias Kowalski und Stiftung Warentest werden aber nicht nur Tipps rund um Sparen und Geldanlagen gegeben, sondern kurz umrissen werden auch Informationen zu Autos, Versicherungen, Stromanbieter ect. gegeben.
Die Kapitel sind kurz, prägnant und sehr gut verständlich. Zusätzlich gibt es viele Verweise auf Internetseiten mit weiteren Informationsquellen.
Aber auch ohne weitere Informationen sind die Tipps ausreichend, um eine gute Grundlage zu erhalten, seine eigene finanzielle Situation ggf. besser einschätzen zu können.
Weitere Themen sind u. a. Geldfresser im Lebensumfeld auffinden, Prüfung der abgeschlossenen Versicherungen, kleine Schuldnerberatung, Tipps für eine Schuldenfreiheit, Tipps für Geldanlagen abgestimmt auf drei Risikoprofile, Vergleich ETFs und Aktien, Tipps zur Rentenabsicherung, Tipps zur Seriosität von Finanzberatern.
Es werden Kapitalanlagen für schnelles Geld kurz erläutert und warum diese keine gute Idee für ein stabiles Portfolio sind. Zudem gibt es ein Kapitel für eine Rente aus Kapitalanlage.
Gut hat mir auch zu Beginn das Kapitel zur Motivation, sich um die eigenen Finanzen zu kümmern und einen Fokus zu bestimmen, gefallen.
Das Buch enthält am Ende ein Glossar zum Nachlesen der wichtigen Begriffe mit den erklärten Stichpunkten.
Insgesamt sind die Kapitel kurz, prägnant und aussagekräftig.
Eine ausgezeichnete Anleitung die eigene finanzielle Situation zu überprüfen einschließlich der Vermittlung von Wissen, um Veränderungen vorzunehmen.
Den Ratgeber von Matthias Kowalski und Stiftung Warentest kann ich sehr empfehlen. Auch für Menschen, die Einsteiger sind, ist er sehr gut geeignet.
- Karina Matejcek
Kindle Unlimited: Alles, was Sie über Amazons Leihbibliothek wissen sollten: Grundlagen – Tipps – Limitationen
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Maria Hofmann
Bayerisches Kochbuch
(13)Aktuelle Rezension von: BlueberryDessertIch liebe dieses Buch, was würde ich nur ohne diese Rezepte machen! Kurz und knapp beschrieben, auf das Wesentliche reduziert (für Anfänger vielleicht nicht so geeignet). Dafür aber geballte Menge an Rezepten. Egal, was man aus der bayerischen Küche sucht, es ist drin. Für mich allein deshalb schon ein Herzenskochbuch, weil es so viele Erinnerungen an meine Großeltern enthält. Kein Schnickschnack, einfach Tradition und bewährter Geschmack. Es lässt auch jegliche Kombinationsmöglichkeiten zwischen Beilagen und Hauptgerichten offen. Das steht bei mir immer griffbereit. Um schnell nachzuschlagen ist es perfekt.
- Andreas Herteux
Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert
(56)Aktuelle Rezension von: MaurerHildegart
Mir persönlich hat Andreas Herteux "Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert sehr gut gefallen", da es ein innovatives und visionäres Buch ist, dass die Welt aus einer ganz anderen Perspektive zeigt.Der Autor führt zahlreiche neue Begriffe wie "Homo Stimulus", "Verhaltenskapitalismus", "Milieukampf" oder "kollektiver Individualismus" ein und verbindet das zu einem Gesamtbild unseres Jahrhunderts.
Ja, so kann man die Welt betrachten. Ja, so könnte sie sein. Ja, so könnte sie werden.
Herteux Buch ist eine Bestandsaufnahme, aber auch eine Warnung, dringend selbst tätig zu werden. Es ist damit ein Aufruf zur Diskussion der Inhalte.
Der Schreibstil ist angenehm und unterhaltsam. Der Autor hat ein gutes Gefühl dafür, wenn man komplizierte Inhalte durch Vereinfachungen und Beispiele klarer darstellen muss. Die Einleitungen, die kreuz- und quer Analogien in der Weltgeschichte suchen, finde ich spitze. Herteux kann unterhaltsam und informativ gleichzeitig schreiben.
Ich persönlich halte Bücher wie das von Herteux für unglaublich wertvoll, da sie einerseits nachdenklich machen, aber auch zur Diskussion anregen. Und das auch dann, wenn man sie inhaltlich ablehnt. Wenn ein Buch es schafft, dass ich mir Gedanken mache, dann taugt es etwas. Das hier taugt sehr viel und sei allen empfohlen, die mehr von der Wirklichkeit wissen wollen.
Anmerkung: Meine Kritik bezieht sich auf die 4. Auflage der Druckausgabe, die offensichtlch einige Seiten mehr hat (302) als das Ebook (294). Was genau die Unterschiede sind, kann ich nicht sagen.
- Birgit Constant
Autor werden in vier Schritten
(4)Aktuelle Rezension von: Leseratte61
Auszug aus dem Klappentext:
Wie veröffentliche ich mein Buch und wie mache ich es bekannt? Was muss ich bei der Gestaltung meiner Website und meines Newsletter beachten? Wo muss ich mich überall melden, wenn ich freiberuflich arbeite?
Fazit:
Wie stellen sich Leser die Arbeit von Autoren vor?
Früher gab es das berühmte weiße Blatt, heute den weißen Monitor. Und dann geht es los, oder?
Tja, wenn es so einfach wäre, würden es viele machen und sofort beginnen, Bestseller zu schreiben. Schon in den ersten Zeilen können sich Fehler verstecken, die sich dann wie ein roter Faden durch die Handlung ziehen. Sollten diese Fehler ausbleiben, gibt es trotzdem noch genügend Fallstricke, die den Autoren das Leben schwer machen. Um solche Fehler zu vermeiden, hat die Autorin diesen kleinen feinen Ratgeber geschrieben.
Von der Schreibtechnik über das Veröffentlichen und das Marketing bis zur lästigen Bürokratie erklärt sie die wichtigsten Grundlagen, um die Grundsteine für einen Erfolg zu legen. Viele Aspekte waren mir bis dato unbekannt oder ich habe nicht an ihre Wichtigkeit gedacht. Schon deswegen hat es sich gelohnt diesen Ratgeber intensiv durchzuarbeiten. Jetzt kann ich die Arbeit von Autoren noch viel besser einschätzen, auch wenn mein eigener Traum sich momentan noch nicht verwirklichen wird. Doch kommt Zeit, kommt Rat und wenn es dann soweit ist, steht mir das Buch hilfreich zur Seite, da es einen Ehrenplatz im Regal erhält.
Sämtliche Themen wurden sehr anschaulich beschrieben und die Beispiele sorgen für den Aha-Effekt. Durch die verschiedenen Aufgaben und Fragen werden Impulse gegeben, tiefer in das Thema einzusteigen und sich viele Gedanken zu machen. Dadurch wirkt die Thematik greifbarer und lebendiger. Das Buch bietet viele Anregungen und sollte in keinem Autorenleben fehlen.
Von mir eine überzeugte Lese- und Bearbeitungsempfehlung für Autoren und Menschen, die planen ihre Geschichten zu veröffentlichen.
- Michaela Barthel
Die Vollwert-Fibel für die ganze Familie
(12)Aktuelle Rezension von: BarbaraM„Die Vollwert-Fibel für die ganze Familie. Schritt für Schritt zum Geschmackserlebnis“ von Michaela Barthel ist 2017 im Verlag edition Zwischenräume erschienen und umfasst 224 Seiten.
Michaela Barthel hat ihr Buch auf den Erfahrungen ihrer eigenen Ernährungsumstellung angesichts einer schweren Erkrankung geschrieben. Es gelang ihr damit, wieder gesund zu werden. Heute berichtet die Autorin in Vorträgen, Büchern und unterschiedlichen Kursen von ihren Erfahrungen.
Mit ihrem Buch „Die Vollwert-Fibel für die ganze Familie. Schritt für Schritt zum Geschmackserlebnis“ ist wunderbar geeignet für all diejenigen, die ihre Ernährung umstellen wollen und nicht wissen, wo und wie sie überhaupt anfangen sollen. Michaela Barthel hilft dabei, gibt zahllose Tipps, erklärt anschaulich, praxisnah und eben absolut überzeugend, da aus eigener Erfahrung. Das Buch ist geeignet für die ganze Familie, für jedermann: Mann, Frau, Kind, Oma, Opa, Tante Onkel, Single usw.
Das Buch ist in zwei Teile untergliedert.
Der erste Teil ist umschreiben mit „Vitalstoffreiche Vollwertkost – praktische Tipps“. Hier wird sehr anschaulich erklärt, worum es bei der Vollwertkost geht, auf was man achten sollte, was wichtig ist. Es gibt Interessantes und Grundlegendes zum Thema Gemüse, Salat, Keimlinge, Sprossen, Kräuter, Nüsse, Kohl, Zwiebel, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Essig und Öl. Ich persönlich habe hier viel Neues und Interessantes gefunden und mir hat sich manches nochmals neu erschlossen. Gut gefallen haben mir immer wieder persönliche Tipps und Hinweise von Michaela Barthel, die einfach einen unglaublichen Erfahrungsschatz aufzuweisen hat. Auch die vielen Fotos tragen dazu bei zu erklären, zu veranschaulichen und sind ein absoluter Augenschmaus.
Im zweiten Teil stellt die Autorin dann ganz viele Rezepte aus ihrer Vollwertküche vor. Sie unterteilt diese in Salatküche, Gemüsegerichte, Vollwertbäckerei und Süßes, Desserts und Kuchen.
Die Rezepte werden begleitet von vielen Bildern, sind einfach und gut nachvollziehbar erklärt und zusätzlich werden wieder viele persönliche Tipps und weiterführende Informationen gegeben. Das Besondere an diesem Rezeptteil ist auch im Vergleich zu den gängigen Kochbüchern, dass nicht nur ein Rezept auf jeder Doppelseite zu finde ist, sondern im Schnitt bestimmt drei oder vier. In meinen Augen eine wirkliche, sehr inspirierende Rezeptfundgrube zum Thema „Vollwertküche“.
Fazit: Diese Buch ist sehr gut geeignet für jeden, der sich mit dem Thema „Ernährungsumstellung und Vollwertküche“ auseinandersetzen und von vielen Tipps, Rezepten und persönlichen Erfahrungen profitieren möchte, die Michaela Barthel glücklicherweise weitergibt. - Almut Schnerring
Die Rosa-Hellblau-Falle
(10)Aktuelle Rezension von: SternchenBlauAber das sind doch nur Farben, die tun doch nichts, wie kann man nur so kleinlich sein? Diese Repliken kommen noch häufig, wenn die Vermeidung von Rollenklischees angemerkt wird.
„Die Rosa-Hellblau-Falle“, dieser Begriff ist so naheliegend für das gesellschaftliche Phänomen, in dem wir stecken: Der Sexismus, der alle Geschlechter einschränkt. Ich finde es immer wieer erstaunlich, dass erst das Autor:innen-Duo Almut Scherring und Sascha Verlan mit ihrem gleichnamigen Buch von 2014 diesen Begriff geprägt haben. Ich habe in den letzten Jahren viel von den beiden gehört und gelesen und bin nun auch endlich dazu gekommen, ihr Buch zu lesen.
Es sind eben nicht nur Farben, wie das Buch zeigt, sondern ganz bestimmte Rollenerwartungen, die damit verknüpft werden. Mädchen und Frauen sollen anschmiegsam sein, Jungs und Mädchen hart und stark. Und die Falle wirkt sich auf viele Bereiche aus: Ernährung und Über- bzw. Untergewicht, Adultismus von Kindern, Stringtangas und Push-up-BHs in Größe 116, ungerechte Bezahlung, Schulerfolg oder -misserfolg. Den Kindern wird da wenig Spielraum gelassen und im Klamottenladen kommt man auch als Eltern der Falle kaum aus. Andere Länder gehen zumindest in Bezug auf die Werbung längst aktiv dagegen vor:
„In Norwegen gibt es bereits seit 1978 ein Verbot von geschlechtsdiskriminierender Werbung, auch in Irlang Norwegen, Schweden, Dänemark und Finnland, Kroatien, Griechenland, Portugal und Spanien. Doch für Deutschland ist keine gesetzliche Regelung in Aussicht.“
Das ist 2020 leider immer noch so. Im Werberat sitzen nicht mal Pädagogen oder Entwicklungspsychologen, so verwundert es nicht, dass mit „Ironie“ argumentiert wird. Aber wie sollen die 5-, 7- oder 11jährige Kinder dechiffrieren, wenn wir das als Erwachsene nicht immer schaffen? Das Autor:innen-Duo ist auch privat ein Paar und greift immer wieder auf ihre persönlichen Erfahrungen mit den drei Kindern zurück und zeigen damit, dass es eben nicht reicht, wenn man als Eltern bewusste Kaufentscheidungen trifft oder gegen diese Genderbilder ankämpft, wenn Marketing und Gesellschaft die immer gleichen rosa-hellblauen Bilder reproduzieren.
Das Buch bringt immer wieder Meinungen und Sätze aus der Hölle, wie vom Leiter eines international erfolgreichen Marktforschungsinstituts oder von einer Münchner Mutter, die ihre 5jährige Tochter bei einem Beautysalon speziell für Kinder angemeldet hat:
„Ich find’ das schön, dass man das auch mal gemeinsam machen kann und die Mädels an das Thema so sanft herangeführt werden, also sich zu pflegen und hübsch zu machen.“
Inhaltlich ist das Buch leider immer noch aktuell, manches hat sich aber sogar meiner Meinung nach seit 2014 noch verschärft. Die feministische Antithese „Germany’s next Topmodel“ wird zwar stark beleuchtet, Instagramer:innen und Influencer:innen aber noch kaum.
Das Sachbuch lässt sich schnell und unkompliziert lesen, obwohl die Autor:innen oftmals Bezug zur Forschung nehmen. Ihr toller Schreibstil macht auch immer wieder die Absurdität der Rosa-Hellblau-Falle deutlich. Lässt sich schnell lesen. Ich persönlich habe jetzt nicht so viel Neues mitgenommen – und das Buch dennoch sehr gerne gelesen.
Als Grundlagenwerk für das Thema Gendersensibilität vergebe ich 4,5 von 5 Sternen.
- Rosemarie Zehetgruber
Praxishandbuch natürlich Konservieren
(1)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Praxishandbuch „Natürlich Konservieren – Vorrat aus Gemüse, Obst und Kräutern das ganze Jahr genießen“ wurde von Rosemarie Zehetgruber geschrieben. Sie ist Ernährungswissenschaftlerin und Geschäftsführerin von „gutessen consulting“, einem Unternehmen, das Schulen, Gemeinden und Betriebe in Bezug auf gesunde Ernährung, Genuss und ökologische Qualität berät.Das Buch mit 333 Seiten gliedert sich in die Teile „Selbstversorgung“, „Frischhalten und Lagern“, „Verarbeiten und Haltbarmachen“ sowie „Rezepte und Verwendungstipps“. Die vorgenannten Teile sind wiederum weiter untergliedert.
Zu den vorgestellten Möglichkeiten zur Haltbarmachung gehören unter anderem Trocknen, Heißabfüllen, Einkochen, Einlegen in Zucker oder Alkohol und Gärung. Die dazugehörigen Grundlagen werden bereits am Anfang des Buchs ausführlich erklärt. Vor den Rezepten zu dem jeweiligen Obst- bzw. Gemüsebereich befinden sich allgemeine Informationen, die sich speziell auf diesen Lebensmittelbereich, wie zum Beispiel „Steinobst“, „Nüsse und Saaten“ oder „Blattgemüse“ beziehen. Die Rezepte enthalten neben der Anzahl der benötigten Gläser einschließlich deren Größe, die Zutaten, die Zubereitung sowie häufig Tipps und/oder Rezeptvarianten.
Zu den vielen im Buch enthaltenen Rezepten gehören beispielsweise „Lavendelsirup“, „Rhabarbernektar“, „Cassis“, „Traubenchutney“, „Powidl“, „Apfelgelee mit Rosmarin“, „Birnenkompott“, „Physaliskonfitüre“, „marinierter Spargel“, „passierte Tomaten“, „Kürbismus“ und „Salzgurken“.
Auf Grund der ausführlichen und verständlichen Beschreibungen sowie der Anzahl und der Auswahl an Rezepten halte ich das Buch sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Für mich ist es ein sehr gelungenes Buch auf das ich beim Konservieren nicht mehr verzichten möchte.
- Terry Runyan
Malen macht glücklich
(24)Aktuelle Rezension von: MamarenaIch suche ja nach vielen Wegen, um im hier und jetzt zu sein, um damit meine Depressionen zu verrringern. Das Buch ist sehr bunt gehalten und die Zeichnungen step by step beschrieben. Es war mal etwas neues für mich. Leider werde ich nicht länger daran festhalten. Ich kann leider nur "nachzeichnen". Wenn ich "aus dem Kopf" etwas zeichnen soll, fehlt mir die Idee dazu. Habe dennoch ein Foto der gelungenen Zeichnung angefügt.
- Hans K. Biesalski
Taschenatlas der Ernährung
(3)Aktuelle Rezension von: Denise43437Der „Taschenatlas Ernährung“ wurde von Prof. Dr. med. Hans Konrad Biesalski, Prof. Dr. rer. nat. Peter Grimm und Dr. rer. nat. Susanne Nowitzki-Grimm geschrieben und ist im Georg Thieme Verlag erschienen. Es handelt sich mittlerweile um die 7. unveränderte deutsche Auflage.Prof. Dr. med. Hans Konrad Biesalski ist Mediziner mit dem Schwerpunkt Ernährungsmedizin. 1993 erhielt er eine Berufung auf den Lehrstuhl Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft an der Universität Hohenheim. Das Institut leitet er bis heute. Prof. Dr. rer. nat. Peter Grimm ist Diplom-Ernährungswissenschaftler, der im Fachbereich Pharmakologie und Toxikologie der Ernährung promoviert hat. Er ist Lehrbeauftragter der Universität Hohenheim und Geschäftsführer der Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. . Dr. rer. nat. Susanne Nowitzki-Grimm ist Diplom-Ernährungswissenschaftlerin. Sie bietet unter dem Namen „Training on Food“ Verbraucher- und Fachkräfteseminare an und bildet Ernährungsmediziner, Pharmazeuten und Fachkräfte anderer Gesundheitsberufe fort. Außerdem unterrichtet sie an der Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gemünd, der DIU (Dresden International University) und der Universität Hohenheim.
Das Buch der drei Autoren ist in die folgenden drei Teile untergliedert: „Grundlagen“ (allgemeine Grundlagen, Zusammensetzung des Körpers, Energiehaushalt, Nahrungsaufnahme), „Die Nährstoffe“ (Kohlenhydrate, Lipide, Proteine, fettlösliche und wasserlösliche Vitamine, Vitamin-Interaktionen, Mineralstoffe und Spurenelemente, nichtnutritive Nährstoffe) und „Praktische Aspekte/Ernährungsmedizin“ (Lebensmittelsicherheit, Nahrungsmittelqualität, Ernährung in speziellen Lebenssituationen, besondere Ernährungsformen, Ernährungszustand, Ernährungsmedizin). Außerdem gibt es einen Anhang, der unter anderem Abkürzungen und Tabellen sowie ergänzende Informationen und ein Sachverzeichnis enthält.
Die Doppelseiten des Buchs sind grundsätzlich so aufgebaut, dass sich auf der linken Seite der Text befindet, in dem das jeweilige Thema beschrieben wird und auf der rechten Seite unter anderem farbige Zeichnungen, Tabellen und Diagramme zu finden sind. Der Text ist durch Zwischenüberschriften gegliedert und verständlich geschrieben. Das hilfreiche Material auf der rechten Seite verdeutlicht den Textinhalt insbesondere durch die Visualisierung.
Die Zielgruppe des Buchs sind insbesondere Ärzte, Apotheker und Ernährungswissenschaftler sowie Studenten. Für dieses soll das Buch als Nachschlagewerk dienen. Allerdings fand ich es auch für mich, die nicht zur vorgenannten Zielgruppe gehört, sehr informativ und hilfreich um mein Wissen zum Thema Ernährung zu erweitern.
Das Buch beinhaltet eine gelungene Mischung aus Text und Visualisierung in Form von Zeichnungen und Diagrammen, so dass die komplexen Inhalte gut vermittelt werden. Durch die gewählte Strukturierung eignet sich das Buch sowohl als Nachschlagewerk als auch dazu, einen Überblick über die verschiedenen Themen zu erhalten.
- Christoph Troche
Ubuntu 14.04
(1)Aktuelle Rezension von: SonnenwindDie Zeiten von Windows sind vorbei, das weiß jeder. Seit einiger Zeit übe ich mit Ubuntu, aber von Auskennen kann keine Rede sein. So wie man sagt: Was man glaubt, über Computer zu wissen, ist meistens nur Windows-Wissen.
Deshalb habe ich mir dieses Buch nur ausgeliehen: So kann ich testen, ob ich mit den Anforderungen und Informationen umgehen kann. Und es hat mir sehr gut gefallen.
Weil diese Ausgabe aber schon älter ist, habe ich mir die neuere Version bestellt, und da ist sogar eine Installations-CD enthalten. Was will ich mehr? Die Informationen waren für mich sehr nützlich und ich freue mich auf das neue Buch! - Dr. Vinod Verma
Gesund durch Ayurveda
(2)Aktuelle Rezension von: Denise43437Das Buch „Gesund durch Ayurveda – Die Basics des indischen Heilwissens für ein langes Leben“ wurde von Frau Dr. Vinod Verma, die jahrelang in Deutschland gelebt hat und nunmehr in Indien lebt, geschrieben. Sie promovierte in den Bereichen Neurobiologie und Fortpflanzungsbiologie und gründete die New Way Health Organisation. Seit der Gründung forscht sie auf dem Gebiet des Ayurveda, hält Vorträge dazu und veranstaltet Seminare.Etwa 80 % des Ayurveda beschäftigen sich mit den Grundlagen der Krankheitsprävention, Selbstkräftigung, Sexualität, Pflege und Schönheit des Körpers sowie der Stabilität des Geistes. Dabei stehen das körperliche und emotionale Gleichgewicht und die Harmonie im Mittelpunkt. Frau Dr. Verma möchte mit ihrem Buch Methoden zur Bewahrung bzw. Wiedererlangung der Gesundheit und mentalen Ausgeglichenheit und natürlich auch grundlegendes Wissen zu Ayurveda vermitteln. Informationen über die individuelle Grundkonstitution der Menschen (Prakriti) sollen außerdem dazu beitragen, mehr Verständnis für andere aufzubringen und toleranter im Umgang mit anderen Menschen zu sein.
Das Buch gliedert sich in folgende Abschnitte „Vorwort“, „Gesundheit ist Gleichgewicht“, „Organisiert leben“, „Entgiftung: eine Grundvoraussetzung für Wohlbefinden“, „Leitfaden für eine gesunde Lebensführung“, „Aahaar – die Ernährung“, „Ein erfülltes, glückliches Leben“ sowie „Bücher zum Weiterlesen, Kontakt“. Der Schwerpunkt des Inhalts liegt dabei auf den fünf Stützpfeilern des Lebens bzw. der Gesundheit. Dieses sind Atmung, Nahrung, Schlaf, körperliche Bewegung sowie geistige Ruhe einschließlich Ausgeglichenheit.
Die Autorin arbeitet zur Verbesserung der Verständlichkeit mit farbigen Texthinterlegungen: Die wichtigsten Begriffe und die Überschriften im Buch sind pink gedruckt, so dass sie sich vom übrigen Text gut abheben. Wichtige Texte beziehungsweise Aufzählungen, zum Beispiel zum tiefen und friedlichen Schlaf, sind rosa hinterlegt.
Die Yoga-Übungen sind durch den Beschreibungstext und die Zeichnungen gut umsetzbar.
Die 50 Rezepte sind, wie auch der übrige Text, verständlich geschrieben und auch für Kochanfänger geeignet. Ich hätte mir hierzu noch ergänzende Nährwertangaben gewünscht. Auch hat mir ein Glossar für die indischen Wörter gefehlt. Diese werden zwar im Text erklärt, aber wenn der Leser später noch mal die Bedeutung nachlesen möchte, muss er die entsprechende Erklärung leider im Text suchen.
Aus dem Buch wird deutlich, dass Ayurveda und die damit zusammenhängende Lebensweise etwas ist, das nur nach und nach in den Alltag integriert werden kann, um sie dauerhaft im Leben zu verankern. Das sehr umfangreiche Thema Ayurveda kann verständlicherweise in diesem Buch nur rudimentär dargestellt werden. Allerdings vermittelt Frau Dr. Verma diese Grundlagen verständlich, so dass nach dem Lesen des Buches der Leser in der Lage ist, die ersten Dinge umzusetzen und sich zu entscheiden, ob Ayurveda einen Platz in seinem Leben erhalten sollte.
Für mich ist es bis auf das fehlende Glossar ein gelungenes Buch für alle, die einen Überblick über Ayurveda sowie erste Methoden, Tipps, Rezepte und Yoga-Übungen erhalten möchten.
- Iris Panhans
Die Kunst der Hexerei
(36)Aktuelle Rezension von: FancybellaDas Cover finde ich, passt gut zu dem Thema "Magie". Die Hände, das Auge sowie der Mond spiegeln auf eine gewisse Art und Weise die Magie wieder. Die Autorin Iris Panhans erklärt sachlich in einigen Kapiteln was Magie ist, woher sie kommt und wie man in sich selbst Magie finden kann. Besonders dafür gibt Sie Beispiele dazu, die man daheim in Ruhe ausprobieren kann. Ich selbst habe mich daran probiert, konnte aber nichts "ungewöhnliches" an mir feststellen. Ich glaube schon, dass eine Magie in dieser Welt herrscht und einige Menschen stärker damit ausgeprägt sind als andere. Iris Panhans verrät auch im letzten Abschnitt ein paar Zauberrituale die man daheim ausprobieren kann. Ich werde mich an einigen dieser Rituale wagen, da sie für mich hilfreich sein können.
In allem war es eine angenehme Lektüre, für kalte Herbsttage und ich habe einen kleinen Einblick in die Welt der Magie bekommen. - Heinrich Gasteiger
Die große "So kocht Südtirol"-Kochschule
(9)Aktuelle Rezension von: fantafeeWas einem bei „Die grosse - So Kocht Südtirol - Kochschule“ als erstes auffällt ist die sehr ansprechende Gestaltung des Buches. Das edle Blau, der goldene Löffel, dreht man es zur Seite schimmert einem der goldene Schnitt entgegen. Schlägt man es auf, findet man ein schönes Lesezeichen, sowie ein festgebundenes Lesebändchen zum Einmerken. Die Eindruck setzt sich dann auch im Innern fort. So ist die Gestaltung auch hier hochwertig, der Inhalt klar strukturiert und übersichtlich. Also genau das, was man von einer Kochschule erwarten darf.
Nachdem man alles über die notwendige Ausstattung einer Küche und ihrer Verwendung, die einzelnen Zubereitungsarten und Garmethoden erfahren hat, folgte eine kurze Einführung in die Lebensmittel- und Warenkunde, bis es dann schon zu den Rezepten geht.
In den einzelnen Bereichen, eingeteilt nach Warengruppen, werden die absoluten Basics wie "Zwiebel vorbereiten und scheiden“ erklärt, bis zu durchaus anspruchsvollen Handgriffen wie „Filetieren von Fischen“ und fertigen Gerichten wie „Ossobuco alla Milanese“. Besonders wertvoll halte ich die genauen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die es Anfängern leichter macht, die Rezepte nachzuvollziehen. Bei jedem Rezept erhält man neben Zutaten und Zubereitungsschritten, weitere Tipps und Nährwerte (Kalorien, Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate …) pro Portion. Die zu jedem Rezept abgebildeten fünf Sterne-Teller, geben jede Menge Inspiration für viele Ah-und-Ohs beim Servieren am eigenen Tisch.
Mit dieser Kochschule erhalten Anfänger beste Unterstützung beim Kochenlernen, aber auch bereits geübte Köch*innen finden hier viel Nützliches. Für mich z.B. waren die Südtiroler Schlutzkrapfen und andere gefüllte Pasta eine Entdeckung, sowie mancher abgebildete Handgriff ein Ach so geht das-Erlebnis.
Hinweis: Auch wenn Südtirol im Titel steht, finden man hier eine bunte Mischung aus europäischer wie internationaler Küche.
Fazit: Für Anfänger, wie Fortgeschrittene ist diese Kochschule eine große Hilfe und wegen der außergewöhnlich schönen Gestaltung, auch ein tolles Geschenk.
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