Bücher mit dem Tag "grundschule"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "grundschule" gekennzeichnet haben.

165 Bücher

  1. Cover des Buches Isch geh Schulhof (ISBN: 9783404606962)
    Philipp Möller

    Isch geh Schulhof

     (248)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Heute ist Klassenausflug. Bowlen - damit die Kinder sich endlich mal so richtig austoben können. Als ich den Klassenraum betrete, stürmen die ersten schon auf mich zu.
    "Herr Mülla, iebergeil!", ruft Ümit. "Isch mache Strike, ja? Schwöre, schmache eine Strike!" Mit wilden Bowling-Trockenübungen steht er vor mir. Wenn er nachher tatsächlich so bowlt, nehme ich mir besser einen Helm mit.

    Aushilfslehrer? Ein lockerer Job, denkt Philipp Möller - bis zur ersten Stunde in seiner neuen Klasse: Musikstunden erinnern an DSDS, hyperaktive Kids flippen ohne ihre Tabletten aus und zum Frühstück gibt es Fastfood vom Vortag. Möllers Geschichten aus dem deutschen Bildungschaos sind brisant und berührend, und dabei immer wieder urkomisch.

    Dieses Buch sollte gerne Pflichtlektüre werden, es ist sehr berührend weil es einen Zustand dieses Landes wiederspiegelt, den wir alle mehr oder weniger kennen die Politik sich aber niemals dazu äußern würde.
    Ich finde den Schreibstil unheimlich faszinierend, da Herr Möller durchaus kritische Töne anschlägt, diese aber duch den locker, flockigen Tonfall niemanden beleidigen können.
    In dem ostfriesischen Dorf in dem ich lebe gibt es diese Problematik nicht, allerdings weiß ich von Bekannten , die in großen Städten leben, dass sich in diesem Buch durchaus eine gefährliche Realität wiederspiegelt.
  2. Cover des Buches Tausend kleine Lügen (ISBN: 9783404175437)
    Liane Moriarty

    Tausend kleine Lügen

     (119)
    Aktuelle Rezension von: buechernarr

    Jane ist neu in der Küstenstadt Pirriwee und freundet sich durch ihren Sohn schnell mit anderen Müttern an: Sie lernt Madeleine und Celeste kennen, die beide Kinder im selben Alter wie ihr Sohn haben und mit denen sie eine Art „Dreier-Clique“ bildet. Es stellt sich schnell heraus, dass das Städtchen Porriwee nicht so idyllisch ist, wie es sich am Anfang präsentiert und während man als Leser schon ganz zu Anfang den Ausgang der Geschichte erfährt ohne das auf Details eingegangen wird, erschließen sich erst nach und nach die kleinen und großen Dramen, mit denen die drei Freundinnen (und zum Teil auch andere Personen in der Geschichte) zu kämpfen haben und wie sie ins Gesamtbild einzuordnen sind.

    Liane Moriaty schafft es in diesem Roman einerseits, die Verstrickungen und das Gerede in dem Kleinstadtmilieu perfekt einzufangen und andererseits ein komplexes Beziehungsdrama aufzubauen und auf so auf einen Höhepunkt zulaufen zu lassen, das es sich so liest, als könnte es jederzeit und überall auch in der eigenen Umgebung so passieren. Die Charaktere sind zum Teil natürlich überzeichnet dargestellt, vor allem die Nebenpersonen, die gewisse Rollen der Gesellschaft repräsentieren, aber die drei Hauptcharaktere sind sympathisch und nachvollziehbar gestaltet. Jede der drei Frauen ist auf ihre Art stark und kämpft um ihren Platz im Leben und in der Gesellschaft in Pirriwee, in der es ziemlich schwer zu sein scheint irgendetwas richtig zu machen. Alle Eltern an der Schule scheinen ständig alle und alles mit Argusaugen zu beobachten, nur um selber besser dazustehen. Dieser Aspekt ist schön jeweils am Ende der einzelnen Kapitel in die Geschichte mit eingewebt, da dort jeweils verschiedene Mitglieder dieser Kleinstadt zu Wort kommen und Teile der Geschichte aus ihrer Sicht erzählen dürfen, sodass man als Leser ganz unterschiedliche Einblicke bekommt.

    Der Schreibstil der Autorin ist so flüssig und der Humor zum Teil so treffend und bissig, dass ich das Buch mittlerweile wiederholt (gern!) gelesen habe. Die Beschreibung der Eltern und ihres Verhaltens untereinander sind absolut authentisch und witzig dargestellt, das man meint, den ein oder anderen Charakter aus dem eigenen Leben wiederzufinden. Wirklich schön ist auch die Freundschaft der drei Frauen dargestellt, die es allen dreien ermöglicht, an den Herausforderungen zu wachsen und damit fertig zu werden – immer natürlich mit ein klein bisschen Hilfe der Freundinnen. Absolute Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches Lehrerin einer neuen Zeit (ISBN: 9783492062404)
    Laura Baldini

    Lehrerin einer neuen Zeit

     (76)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Mit dem ersten Teil, "Lehrerin einer neuen Zeit" beginnt diese Buchreihe über und mit starker Frauen. Hier erfahren wir über das Leben der jungen Maria Montessori. Ihre schwierige Situation in der Familie und die daraus entwickelte Entscheidung. Für ihren Weg in der psychiatrischen Klinik muss sie einiges hinter sich lassen. Dafür geht sie in ihrer Arbeit voll auf. Muss aber doppelt so hart arbeiten wie ihre männlichen Kollegen. 

    Schade das dieses Buch so kurz ist. Es hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und die Handlung sehr interessant. An dieser Buchreihe werde ich wohl dran bleiben. 

  4. Cover des Buches Weg der Träume (ISBN: 9783453408685)
    Nicholas Sparks

    Weg der Träume

     (374)
    Aktuelle Rezension von: buecherlorek

    Seit dem plötzlichen Unfalltod seiner Frau ist Miles Ryan nicht nur Witwer, sondern auch alleinerziehender Vater. Sein Leben wird seitdem von seiner Trauer dominiert und sein Sohn Jonah ist dabei sein einziger Lichtblick. Miles möchte nun unbedingt den Fahrer finden, welcher für den Tod seiner Frau verantwortlich ist. Wie aus dem Nichts tritt plötzlich neue Hoffnung in sein Leben. Miles lernt Sarah kennen. Sarah ist die Lehrerin seines Sohnes Jonah. Doch Miles kann sein Liebesglück nicht genießen, denn seine Vergangenheit holt ihn immer wieder ein. Zumal ihm eine Frage nicht aus dem Kopf geht: Wieso ist der Unfallfahrer geflohen?

    Miles ist für mich ein großartiger Charakter. Ihn umgibt oft eine düstere Art, dennoch finde ich ihn sehr sympathisch. Seine Geschichte hat mich begeistert und gefesselt.

    Der Schreibstil von Nicholas Sparks in diesem Buch ist einmalig. Es handelt sich hierbei keineswegs um eine gewöhnliche Sparks Liebesgeschichte. Diese Geschichte ist eher ein spannender und wirklich gut durchdachter Thriller.

  5. Cover des Buches Lehrerkind (ISBN: 9783492272964)
    Bastian Bielendorfer

    Lehrerkind

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm80

    Bastian Bielendorfer ist der Sohn eines Lehererpaares und erzählt in diesem kurzweiligen Buch von sener Schulzeit und seinem doch recht überraschenden Berufsweg.
    Als Lehrerkind der Stufe 3, dazu noch ein unansehnliches Moppelchen, wird er von klein auf in der Schule gehänselt und gemobbt. Seine Eltern sind ihm auch nicht gerade große Hilfen, da sein Vater jegliches pädagogisches Feingefühl und seine Mutter jegliche Mutterwärme vermissen lässt. So gewinnt man schnell den Eindruck, Bastian habe extrem in der Schule und unter seinen Eltern gelitten.
    Anfangs musste ich einige Male herzhaft lachen, da er doch recht gekonnt mit der deutschen Sprache und ihrem Wortwitz spielt. Jedoch ab der Hälfte begann mich das Buch zu langweilen und es konnte mich nicht mehr fesseln. Auch das Ende war irgendwie... Naja. Ich werde daher kein weiteres Buch von ihm lesen.

  6. Cover des Buches Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums (ISBN: 9783423717410)
    Benjamin Alire Sáenz

    Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Morgenroete

    Ari und Dante lernen sich beim Schwimmen kennen. Sie wirken sehr gegensätzlich und doch ergänzen sie sich. Sie werden gemeinsam älter, führen tiefgründige Gespräche und probieren Dinge aus. Es wird aus Aris Perspektive geschrieben, der innerlich sehr mit sich zu kämpfen hat und seine Gefühle nicht so gut zeigen kann im Gegensatz zu Dante. Seine Gefühle und Gedanken konnte ich sehr gut nachempfinden. Oft habe ich mich selber wie Ari gefühlt. Die Gespräche und die Entwicklung zwischen ihm, Dante und seinen und dessen Eltern fand ich total schön.  Ich kann es nur weiterempfehlen!

  7. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.243)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwelt
    Es ist definitiv eines von Stephen Kings Monumentalwerken. Aber seien wir ehrlich, wäre es wirklich noch so gut, wenn es nur halb so lang wäre? Es ist gerade der für Stephen King übliche langsame, aber stetige Aufbau der Spannung, der dieses Buch ausmacht. Treibt er es damit auf die Spitze? Ja. Natürlich. Aber was soll ich sagen, er kann es eben. Das ist seine große Stärke und das merkt man in dem Buch ganz deutlich.
    Aber beginnen wir am Anfang. In diesem Buch geht es - ganz kurz gesagt - um eine Gruppe Kinder, die eine unbekannte Macht jagen, die Menschen umbringt, und die als Erwachsene zurückkehren, um ihre Taten zu vollenden. Und doch geht es um so viel mehr.
    Wir haben hier eine Gruppe Kinder, die sich mit Morden konfrontiert sehen. Allein das ist schon eine höchst sonderbare Konstellation, zumal diese Kinder nichts besonderes an sich haben. Sie sind einfach nur ganz normale Kinder. Wir lernen diese Kinder auf den vielen Seiten dieses Buches sehr gut kennen, ihre Sorgen, ihre Gedanken, ihre Freuden, aber vor allem ihre Ängste. Hier kommt nun auch schon das erste leider: Leider liegt der Fokus so stark auf den Kindern, dass die meisten andern Figuren eher blass bleiben. Sie verschwimmen im Hintergrund und viele Personen, die für die Kinder wichtig sein sollten, werden sogar nur erwähnt. Die Kinder werden in ihrer eigenen kleinen, kindlichen Blase dargestellt, und nur diese gemeinsame Welt wird gezeigt. Nun ja, andernfalls wäre das Buch vermutlich noch deutlich länger geworden. Und zwar unterscheiden sich die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten sehr stark, der Fokus liegt aber ganz klar auf Bill. Die anderen Kinder haben ihre Momente, aber Bill ist die treibende Kraft, derjenige, der wirklich aktiv wird, derjenige, der alles vorantreibt und die Gruppe zusammenhält. Er ist allerdings auch derjenige aus der Gruppe, den Es am stärksten beeinflusst hat. Schnell wird für die Kinder klar, dass es nicht nur um Rache geht, sondern auch um ihr eigenes Überleben.
    Trotz seiner Länge verliert das Buch nie seine Spannung. Es ist keines der Bücher, von denen man sich nicht losreißen kann, die einen nachts nicht mehr schlafen lassen. Aber diese ständige, leichte Steigerung der Spannung hält einen die ganze Zeit bei der Stange. Was mich stellenweise völlig aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Perspektivwechsel mitten in der Szene, denen ich nicht immer ganz leicht folgen konnte. Aber auch das ist man von Stephen King ja gewöhnt.
    Die Auflösung und der Hintergrund der ganzen Geschichte waren höchst seltsam, Stephen King typisch eben. Obwohl ich mir an der Stelle tatsächlich noch etwas Erklärung gewünscht hätte, warum das denn alles so war und was es damit auf sich hatte. Aber das bleibt nun meiner Fantasie und Interpretation überlassen.
    Wie bereits erwähnt ging es in dem Buch um den Kampf gegen ein unbekanntes mörderisches Monster. Aber es geht um so viel mehr - und das wird sogar in einem Dialog im Buch aufgegriffen. Es geht um Freundschaften, Pflichtgefühl und um Kindheitsängste, und wie sie uns bis ins Erwachsenenalter hinein begleiten können, vielleicht sogar für den Rest unseres Lebens. Letzteres hat mich ganz besonders fasziniert. Wir wissen zwar als Erwachsene, dass es da kein Monster im Schrank oder unter dem Bett gibt (oder was auch immer einem als Kind Angst gemacht hat), aber wenn man dann in eine Situation kommt, in der man daran erinnert wird und in der es wieder so real erscheint… ist die Angst dann wirklich weg? Sind wir dann wirklich die rational denkenden Erwachsenen? Oder kommt das Kinder in uns wieder hervor, wenn wir an usnere Kindheit erinnert werden, und mit ihm all die Ängste? Sind diese Ängste als Erwachsene nicht sogar schlimmer, weil sie nicht in unser gefestigtes Weltbild passen, aber dennoch so echt erscheinen, es aber vernünftigerweise gar nicht sein können? Diese Themen ziehen sich durch das ganze Buch. Es sind Ängste, die jeder einzelne von uns verstehen und nachvollziehen kann. Und gerade das macht dieses Buch so mächtig. Es ist keine abstrakte Angst, die hier geschaffen wird, sondern eine verdammt reale, die in uns schlummert, und die man weckt.

  8. Cover des Buches Ziemlich beste Mütter (ISBN: 9783746633404)
    Hanna Simon

    Ziemlich beste Mütter

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Sternchen_liest
    Cover:
    Auf dem Cover ist jede Menge los. Der Hintergrund ist allerdings schlicht gehlaten, schwarz-grau meliert. Durch diesen kommen allerdings die vielen kleine Motive hervorragend zur Geltung. Der titel des Buches ist groß und markant in der Mitte des Covers platziert und sticht durch seine handschriftliche Gestaltung sofort ins Auge.
    Anhand der kleinen Motive wie Schnuller, Babywagen, Fläschen usw. hätte ich mit einer Story rund um eine frischgebackene Mutter gerechnet. Alles in allem finde ich das Cover aber passend zur Story.

    Was ich gerne zum Buch sagen möchte:
    In dem Roman "Ziemlich beste Mütter" von Hanna Simon lernt man Marie und ihren 7-jährigen Sohn Florian kennen. Marie hat sich für einen Umzug nach Berlin entschieden. Sie möchte so viele Kilometer wie nur möglich zwischen sich und ihren Ex bringen. Doch auch wenn die beiden knappe 600km trennen, werden sie immer eine Verbindung haben - ihren gemeinsamen Sohn.
    Marie findet in Berlin recht schnell Anschluss und freundet sich mit 3 Frauen an, die genau wie sie selbst einige Hürden in ihrem Leben meistern müssen. Und al swäre das noch nicht genug kommt ihr auch noch die Liebe dazwischen.

    Hanna Simon hat einen wunderbar leichten und flüssig zu lesenden Schreibstil. Beim Lesen habe ich mich sehr gut in die verschiedenen Charaktere einfühlen können, auch wenn ich mit den ganzen vielen Namen und den dazugehörigen Problemchen anfangs etwas Schwierigkeiten hatte. Doch nach und nach habe ich das auf die Reihe bekommen.

    Die Handlung schreitet im Laufe des Buches schnell voran. Immer wieder passiert etwas neues, leider ist nichts so wirklich unvorhersehbar. Dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten und habe die Zeit mit dem Buch sehr genossen.
    Am Ende des Buches geht es sehr schnell ... wo vorher ein langes Katz- und Mausspiel herschte ist auf einmal alles sonnenklar. Das hätte ich mir etwas runder und geschmeidiger gewünscht.

    Fazit:
    Der Roman "Ziemlich beste Mütter" von Hanna Simon hat mir viel Freude bereitet und bekommt von mir 4 von 5 Sterne. Einen Stern habe ich abgezogen, weil die Hnadlung doch sehr vorhersehbar ist, aber lieben wir es nicht wenn alles sich zum Happy End wendet?

  9. Cover des Buches A Silent Voice 03 (ISBN: 9783770489985)
    Yoshitoki Oima

    A Silent Voice 03

     (25)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Shoya beginnt sich immer mehr zu öffnen, aber diese innere Zerrissenheit und eine gewisse Unbeholfenheit sind seine stetigen Begleiter. Jedoch sind einige seiner Gedanken auch zum Augenrollen und man denkt sich nur „Mach dir doch nicht immer so viele Gedanken, Junge!“. Dennoch lässt sein Verhalten und seine Zweifel, seinen Charakter unglaublich authentisch wirken. 

    Was ich hingegen überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist, dass er sich mit Nao abgibt, die sich scheinbar kein bisschen verändert hat. Sie trägt keinen Mehrwert bei, ist einfach nur nervig und unsympathisch.

    Ansonsten ist es nach wie vor eine schön gezeichnete und wunderbare Geschichte, mit zwei tollen Protagonisten.

  10. Cover des Buches Leinen los, Seeräubermoses (ISBN: 9783789120206)
    Kirsten Boie

    Leinen los, Seeräubermoses

     (17)
    Aktuelle Rezension von: vielleser18
    Seeräuber-Moses ist nun Prinzessin auf dem Schloss, sie hat den Blutroten Blutrubin gefunden und er ist nun sicher bei den Seeräubern auf der Insel versteckt. Eigentlich sollte nun alles in Ordnung sein - aber nicht nur, dass Moses sich gar nicht mit dem Prinzessinnenleben anfreunden kann, passieren auch allerhand Dinge, die das Leben von Moses und den Seeräubern wieder durcheinander wirbeln.

    Dies ist der zweite Band um Seeräubermoses von Kirsten Boie. Wir kannten den ersten Band noch nicht, kamen aber gut in die Geschichte hinein. Wir - das ist mein 6jähriger Sohn, dem ich die Geschichte vorgelesen habe  und ich. Wir haben zwar eine ganze Weile für das 320 seitige Buch gebraucht, aber das war kein Probem.
    Meinem Sohn haben auch die Bandwurmsätze gefallen, dadurch wurde die Geschichte schön ausgeschmückt und hat richtig Spaß gemacht.
    Am besten gefallen haben ihm die Protagonisten: die Dohle Schnackfass, Seeräubermoses, Lütt Hein und Olle Holzbein, aber auch Rosa Rosenduft und die Prinzessin Isadora . Nicht jeder von denen war eine gute Figur, aber gerade das macht ja eine gute Geschichte aus, dass es gute und schlechte Figuren beherbergt.
    Besonders gut gefallen (als Mutter) hat mir die persönliche Ansprache der Autorin, die an vielen Stellen den Leser direkt "mit an Bord" nimmt. So erklärt sie den jungen Lesern viele Situationen, die damals ganz anders waren als heute, dies wird von ihr auch gleich bewertet , so dass die Geschichte authentisch beschrieben wird, aber auch der Bezug zur heutigen Zeit gezogen wird.


    Mein Sohn bekommt viel vorgelesen, auch längere Geschichten, daher war dieses Buch für ihn kein Problem. Aber es ist anspruchsvoll und daher wirklich nur für Kinder geeignet, die lange und konzentriert zuhören könnnen. Ein bestimmtes Lesealter kann ich daher nicht bestimmen, es kommt auf das bisherige Leseverhalten an. Allerdings ist es eher ein Buch zum vorlesen, und für Leseanfänger zu schwierig, um es selber zu lesen.
    Wir jedenfalls haben es mit Begeisterung gelesen.
  11. Cover des Buches Amy und die geheime Bibliothek (ISBN: 9783446262119)
    Alan Gratz

    Amy und die geheime Bibliothek

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Amys Lieblingsbuch wird vom Schulausschuss als "unangemessen" abgestempelt und aus der Schulbibliothek verbannt.

    Ein Schock für die 9-jährige Leseratte!

    Doch nicht nur "ihr" Buch, auch andere verschwinden nach und nach aus den Regalen.

    Was aber bedeutet "unangemessen" und warum sollte es verboten sein, bestimmte Bücher zu lesen?

    Amy schmiedet einen Plan und gründet einen geheimen Buchclub, damit jedes Buch für jeden Schüler zugänglich ist.


    Altersempfehlung: 

    ab 10 Jahre 


    Mein Eindruck:

    Die Geschichte wird aus Amys Perspektive in der Ich-Form und auf eine lebendige und fesselnde Art erzählt. Auch wird der Leser immer wieder direkt angesprochen.

    Die 9-jährige Amy ist ein Charakter, der schnell ans Herz wächst: ein liebenswertes Mädchen, still und zurückhaltend, ein sympathischer Bücherwurm. Denn wenn es um Bücher geht, blüht sie geradezu auf und setzt daher alles in Bewegung, um als Bücherretterin mit Hilfe ihrer Mitschüler die G.S.B. (geheime Schließfach Bibliothek) zu gründen.

    Warum dürfen sie plötzlich keine Bücher mehr lesen, die zu schwer oder zu leicht sind oder die andere Meinungen und Ansichten vermitteln, zum Nachdenken und Hinterfragen anregen. Wichtig ist, dass sich Kinder eine eigene Meinung bilden.

    "Vielleicht ist es ja so, dass Bücher viele wunderbare Dinge für uns tun können, aber sie können uns nicht in schlechte Menschen verwandeln." (Amy vgl. S. 230)

    Amy selbst weiß, dass die Lektüre eines Buch nicht zu Diebstahl, Lügen und Respektlosigkeit verleitet. Wohl aber die Verbannung selbiger: für mehr Selbstbestimmung wird aus dem schüchternen Mädchen eine Rebellin, die im Kampf für die Lese-Freiheit auch ein paar Regeln bricht.

    Denn hätte sie das Buch nicht in der Bücherei entdeckt, hätte sie vielleicht niemals erfahren, wie viel ihr diese Geschichte bedeuten würde. Ihr Vater kauft zwar ein eigenes Exemplar für Amy, aber dies ändert nichts daran, dass diese außergewöhnliche Geschichte zwischen zwei Buchdeckeln nun für alle anderen Kinder aus der Schulbibliothek verbannt und somit unerreichbar wurde. 

    Einige der "verbotenen" Bücher habe ich noch nicht gelesen und die Faszination der Grundschüler sowie ihr Motto "jetzt erst recht" kann ich sehr gut nachvollziehen ;-) Amys Kurzbeschreibungen zur Handlung oder den Protagonisten, ihre Begeisterung für die Geschichten, die sie bereits gelesen hat oder noch lesen möchte, ist einfach nur ansteckend.

    Eine warmherzig und einfühlsam erzählte Geschichte über Meinungs- und Entscheidungsfreiheit, Kampf für Gerechtigkeit. Aber auch Vorurteile, Ausgrenzung, wahre Freundschaft sowie Trauer und Verlust werden thematisiert.

    Ein Lesevergnügen für alle Bücherwürmer - ganz gleich ob jung oder alt, Mädchen oder Junge!


    Fazit:

    Dank der ansprechenden Erzählweise und der liebenswerten Protagonistin ein Buch, das im Kopf bleibt und dessen Botschaften noch lange nachhallen.

    Eine warmherzige Geschichte, die zeigt, wie wichtig es ist, für seine Überzeugung einzustehen, auch wenn es Rückschläge gibt, und innerhalb der Familie auch Traurigkeit und Wut zu besprechen.

    ... 

    Rezensiertes Buch "Amy und die geheime Bibliothek" aus dem Jahr 2019

  12. Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden (ISBN: 9783492310512)
    Lionel Shriver

    Wir müssen über Kevin reden

     (184)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Als ich das Buch kaufte, dachte ich noch, Kevin wäre ein normaler Teenager, vielleicht in sich verschlossen, ein Außenseiter, der die laschen Waffengesetze Amerikas ausnutzt und so einen Amoklauf begeht. Stattdessen ist er ein Psychopath, der von kleinauf durch und durch böse war. Dadurch kann die Mutter mit Leichtigkeit jegliche Schuld von sich weisen und auf das Kind deuten, das keine andere Entwicklung zu erwarten hatte. Da macht sich die Autorin vieles einfach, übergeht einen wirklich wichtigen Konflikt und sorgt dadurch schließlich dafür, dass ich ab Seite 300 gelangweilt das Buch zur Seite gelegt habe.

    Für den Amoklauf gibt es keinen richtigen Grund. Es musste passieren, weil das Kind so oder so einen Mord begangen hätte und das macht das Buch grottenschlecht. Kevin ist kein normaler Teenager, sondern eine Ausgeburt der Hölle.

    Hinzu kommt auch, dass die Mutter stark um die Sache herumredet. Sie labbert uns förmlich voll und das hat für mich den Spannungsbogen mehrmals brechen lassen. Der Stil ist schön, das gefällt mir, aber alles wird dermaßen in die Länge gezogen, dass mir das auch irgendwann egal war. Interessante Szene werden nur ganz knapp gezeigt. Das wird nur angeschnitten, damit die Mutter wieder ihre ganzen Gedanken über den Leser ergießen kann und das strapaziert die Geduld und wie gesagt, irgendwann war mir alles egal. Ich wollte einfach nicht mehr weiterlesen und habe es abgebrochen.

    Der Stil ist wundervoll. Das muss man ihr gönnen. Sie schreibt in einer schönen Sprache, erzählt gekonnt, zeichnet Bilder, zeigt uns die Figuren, zeigt uns ein ganzes Leben und gleichzeitig macht sie aus einem Baby ein wahres Ungeheuer, das von der Geburt an gegen die Mutter war. Das ist etwas, was ich schwer glauben kann, denn mal ehrlich, welches vier Jahre alte Kind kann so ein Ungeheuer sein? Oder noch besser: Welches Baby kann gleich nach der Mutter die eigene Mutter dermaßen hassen, dass es lieber hungert?

  13. Cover des Buches Wer hat Angst vorm starken Mann? (ISBN: 9783956496974)
    Susan Mallery

    Wer hat Angst vorm starken Mann?

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Monice

    "Wer hat Angst vorm starken Mann?" von Susan Mallery,

    ist ein Buch, welches uns zeigt das auch starke Männer Ängste haben und das auch starke Frauen schwache Momente haben. Die Autorin nimmt uns wieder mit nach Fool's Gold und zeigt und zwei Menschen auf eine sehr intensive Art und Weise. Die Hauptprotagonistin Pia ist eine Power Frau, doch Mallery lässt uns hinter die starke Fassade blicken. Durch den Schreibstil und die Art wie sie auf Ernste Themen eingeht lässt sich das Buch sehr locker lesen. Wir dürfen als Leser auch hinter die Fassade des starken Raoul blicken. Durch die Sprünge in der Erzähleransicht von einem zum anderen bekommt die Geschichte noch mehr tiefe. Denn so sieht man nicht nur eine Seite der Geschichte sondern beide und das war hier sehr wichtig. Es ging sehr viel um Gefühle, Entscheidungen und Ehrlichkeit. Einige Schwere Entscheidungen mussten getroffen werden und bei jeder habe ich als Leser mit überlegt wie würde ich mich entscheiden. Könnte ich eine Ehe aus Vernunft eingehen? Könnte ich Kinder meiner besten Freundin zur Welt bringen? Wie würde ich mit den verschiedenen Situationen umgehen?
    Sehr ausfürhlich durften wir als Leser auch wieder an dem Leben der Einwohner von Fool's Gold teilnehmen, was doch immer wieder interessant ist, denn hier ist nicht jeder sich am nächsten, jeder steht für alle ein und niemand ist wirklich alleine.
    Ich kann auch dieses Buch empfehlen, denn es ist eine Gesunde Mischung, aus Fragen, Antworten, Gefühl, Ernst und Humor.

     

    Zum Inhalt:

    Pia muss den Tod ihrer besten Freundin verkraften und versucht sich mit Kater Jake anzufreunden, doch dann muss sie feststellen das sie gar nicht den Kater sondern die drei Embryonen geerbt hat. Völlig Überfordert mit der Situation stolpert sie förmlich in die Arme von Raoul. Für Raoul ist klar, das Pia die Babys bekommen wird und das er bei ihr sein will, doch er will sein Herz nicht riskieren und plötzlich ist Pia weiter weg wie er es wollte und auch der kleine Peter zieht sich von ihm zurück. Dabei wollte er doch nur das beste für die Beiden. Dank vieler Einwohner in Fool's Gold kommt dann doch noch alles anders.

  14. Cover des Buches George (ISBN: 9783733502096)
    Alex Gino

    George

     (176)
    Aktuelle Rezension von: tienea

    "Ich bin kein Junge, ich bin ein Mädchen", würde George am liebsten laut schreien, wenn ihre Mutter "Mein Junge" zu ihr sagt. Aber sie traut sich nicht. Noch nicht einmal ihre beste Freundin weiß, was mit ihr los ist. Aber eines Tages entscheidet George, dass es alle wissen sollen.


    Transgender.

    Heutzutage ein wirklich wichtiges Thema, welches aber leider viel zu selten angesprochen wird. Besonders im Kindesalter wird es schnell abgeschüttelt: Du weißt doch nicht wovon du sprichst. Das ist doch alles nur eine Phase. Das kannst du doch jetzt noch nicht so genau wissen.

    Dies war bisher das erste Buch welches ich zum Thema Transgender gelesen habe. Ich finde es wirklich super wie das Thema aufgegriffen wird, wie George sich dabei fühlt und wie ihre Mitmenschen darauf meist zuerst zaghaft, dann aber schon unterstützend reagieren.

    Besonders Kelly war immer sehr unterstützend was mir sehr gefallen hat. Ich denke, dass leider viele Trans Menschen und besonders auch Kinder oftmals auf Unverständnis treffen und in diesen Momenten würde jeder gerne eine Freundin wie Kelly an seiner Seite haben wollen. 

    Die Geschichte und so gesehen auch Georges "Comming out" mit dem Theaterstück zu kombinieren fand ich eine wirklich gut gelungene Idee. 

    Alles in allem hat mich das Buch - trotzdem, dass es eigentlich eher ein Kinderbuch ist - wirklich sehr berührt und ich kann es auf jeden Fall nur weiterempfehlen - an Kinder und auch Erwachsene.

  15. Cover des Buches Die Tintenkleckser - Mit Schlafsack in die Schule (ISBN: 9783423761420)
    Dagmar Geisler

    Die Tintenkleckser - Mit Schlafsack in die Schule

     (34)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Am Tage der Lesenacht herrscht große Aufregung in der Klasse 3a. Ein weißer Tiger ist verschwunden und keiner wagt zu sagen, was er darüber weiß. Oder gibt es vielleicht einen Dieb in der Klasse? Während der Lesenacht schleichen sich heimlich einige Kinder getrennt voneinander fort, um den Tiger aufzuspüren. Doch im Dunkeln wirkt vieles geheimnisvoller und furchterregender als bei Tageslicht. 

    Das Cover ist sehr schön gestaltet. Die Illustrationen im Innenteil sprechen die Kinder an. Dieses Buch richtet sich nicht einseitig an ein Geschlecht, sondern ist gleichermaßen etwas für Mädchen und Jungen.

    Die Geschichte wirkt aus dem Leben gegriffen, so dass sie in jeder Klasse passieren könnte. Gruselige Momente in der Nacht, werden als natürliche Erscheinungen aufgeklärt. Neben dem Abenteuer kommen aber auch einige witzige Szenen nicht zu kurz. Zu Beginn war ich von den vielen Namen etwas verwirrt, doch meine Jungs hatten damit keine Probleme. Der Erzählstil ist leicht und die Schriftgröße angemessen, so dass dieses Buch für Leseanfänger gut geeignet ist. Die kurzen Kapitel animieren dazu, jeden Tag einen Abschnitt zu lesen. Meinen Jungs hat das Buch gefallen.

  16. Cover des Buches A Silent Voice 01 (ISBN: 9783770489961)
    Yoshitoki Oima

    A Silent Voice 01

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Lady_Cassiopeia

    Schöner Manga mit Tiefe und ernsten Thematiken, Stichwort: soziale Isolation/Ausgrenzung.


  17. Cover des Buches Ben liebt Anna (ISBN: 9783407740991)
    Peter Härtling

    Ben liebt Anna

     (227)
    Aktuelle Rezension von: ilkagk

    Das Buch "Ben liebt Anna" von Peter Härtling ist aus dem Gulliver Verlag und hat 92 Seiten. Das Buch hat von mir 4 von 5 Sterne bekommen.

    Worum geht es in dem Buch?

    In dem Buch geht es um Ben und Anna. Auch Kinder kennen Liebe, und nicht nur die Liebe innerhalb der Familie. So geht es Ben mit Anna, dem Aussiedlermädchen, das neu in die Klasse kommt. Ben und Anna haben sich eine Weile sehr lieb gehabt. Das ist schön, aber auch schwer, denn Anna muss zurück nach Polen.

    Wie fand ich das Buch?

    Das Buch war ganz schön. Ich mochte die Charaktere, das Szenario und die Handlung des ganzen Buches. Es ist auch eine Kindheitserinnerung von mir, denn es ist das dritte Schulbuch von mir und es ist das Buch, wo ich richtig mit dem Lesen angefangen habe. Also ist dieses Buch also der Anfang meines Leselebens.

  18. Cover des Buches A Silent Voice 04 (ISBN: 9783770492145)
    Yoshitoki Oima

    A Silent Voice 04

     (17)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Meiner Meinung nach sind plötzlich zu viele neue Freunde da. Das macht die ganze Handlung sehr unübersichtlich und wirr. Zudem verstehe ich nicht, warum Shoya Menschen in Shokos Leben holt, die sie früher gemobbt haben und allem Anschein nach, sich kein bisschen verändert haben. Dadurch rückt die eigentliche Geschichte um Shoko und Shoya ziemlich in den Hintergrund, was sehr schade ist.

    Dennoch wird in diesem Band endlich Shokos Leben näher beleuchtet. Der Leser erfährt vieles über die Vergangenheit, auch als sie noch ein Kleinkind war. Spannend ist, dass hier besonders die Problematik behinderter Kinder in Japan thematisiert wird. Viele Japaner glauben nämlich, dass Menschen, die ein behindertes Kind haben, für ihre Boshaftigkeit in einem früheren Leben bestraft werden.

    Fazit:

    Meiner Meinung nach ist dieser Band bisher der schlechteste und das, obwohl man so einiges über Shoko und ihre Familie erfährt.

  19. Cover des Buches Warum unsere Kinder Tyrannen werden (ISBN: 9783442171286)
    Michael Winterhoff

    Warum unsere Kinder Tyrannen werden

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Die Schrift ist groß, die Seiten sind dick, da fällt es kaum auf, dass das Buch nicht einmal 200 davon hat. Aber okay, man kann auch in wenigen Worten viel sagen. Bei diesem Autor ist es leider nicht so. Die ganze Zeit heißt es: "Das Problem ist nicht die Erziehung, sondern die Psyche der Kinder."* Und nu? Soll man jetzt resignieren und sagen: "Es liegt an der Psyche, ich kann da nichts machen." Oder soll man die Psyche der Kinder ändern? Aber wie? Darüber schweigt sich der Autor leider (in diesem Buch) aus. Dabei wäre es so einfach. Schließlich werden viele Fallbeispiele angeführt, die erst scheinbar wertfrei erzählt werden, gefolgt von der Analyse der unreifen Psyche des Kindes und dem Fehlverhalten der Erwachsenen. Hier müsste man einfach nur zeigen, was im jeweiligen Fall zu tun ist, um dem Kind zu helfen, eine altersgemäße Psyche zu entwickeln, indem es z.B. lernt, Frustration zu ertragen wie in der Geschichte mit dem imaginierten Muffin.

    Der Grundgedanke des Buches ist dabei ja gar nicht so verkehrt. Eltern von heute geben die Verantwortung an die Kinder ab. Sie machen die Kinder zum Partnerersatz oder Freund, wollen um jeden Preis geliebt werden. Und das ist falsch. ABER. Jeder vernünftige Mensch weiß doch, dass man mit konstruktiver Kritik zum Ziel kommt, nicht mit negativem Gemecker und Gejammer.

    Bis zum Ende des zweiten Kapitels habe ich durchgehalten. Dann habe ich einen Blick ins Inhaltsverzeichnis geworfen und gesehen, dass es immer so weiter geht. Also habe ich noch das Fazit am Ende des Buches gelesen und gesehen, dass da auch nur wieder steht: "Mit Erziehung kann man da nichts machen, es liegt an der Psyche. Ich will hier keine Ratschläge geben. Ich will, dass die Menschen sich des eigentlichen Problems bewusst werden."* Wie gut, dass ich mir den Mittelteil erspart habe.

    Zum Zusatz "Die Abschaffung der Kindheit" muss ich sagen: Ich sehe es genau anders herum. Viele Erwachsene wollen heute nicht erwachsen sein. Sie kleiden sich wie Teenager, spielen den ganzen Tag auf dem Handy oder Computer herum, essen zu viel Junk und drücken sich vor jeder Verantwortung. Das Problem ist also nicht die Abschaffung der Kindheit, sondern die unendliche Ausdehnung derselben.

    *Nicht wörtlich zitiert, sondern mit meinen eigenen Worten wiedergegeben.

  20. Cover des Buches Die Höhle am Meer (ISBN: 9783944824680)
    Veronika Aretz

    Die Höhle am Meer

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Luca336
    Ich habe das Buch " Die Höhle am Meer" von Veronika Aretz von meiner Mutter bekommen.
    Die Schriftform und die Illustrationen gefallen mir sehr gut! Ich finde es auch toll, das die einzelnen Kapitel nicht so lang sind und dass das Buch nicht so dick ist. So konnte ich es schnell durchlesen. Schade nur, das es kein Hardcover ist.

    Inhalt vom Buch:
    Jana und ihr Bruder Max machen Urlaub mit ihren Eltern am Meer. Da lernen sie den Jungen Marco kennen. Er möchte Ihnen beibringen, wie man mit einem Bodyboard auf dem Wasser umgeht.
    Doch dann wird das Bodyboard gestohlen und die Geschwister glauben, dass es sich in einer Höhle befindet. Das Abenteuer beginnt!

    Dieser Band war mein erstes Buch von Veronika Aretz. Obwohl ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe, konnte ich dieses sehr gut ohne Vorwissen lesen. Die Autorin hat einen flüssigen, guten, kindgerechten Schreibstil.

    Ich, mit meinen 9 Jahren, fand das Quiz und die Baderegeln total cool. So konnte ich noch was dazulernen :-)


  21. Cover des Buches Die Tierolympiade - Leserabe ab Vorschule - Erstlesebuch für Kinder ab 5 Jahren (ISBN: 9783473460243)
    Henriette Wich

    Die Tierolympiade - Leserabe ab Vorschule - Erstlesebuch für Kinder ab 5 Jahren

     (37)
    Aktuelle Rezension von: libe

              Kurzmeinung: Sehr gut geeignet für Leseanfänger 


    Inhalt: An einem gewöhnlich Tag im Zoo beschließen die Tiere Pia, Fred und Ali aus Langeweile eine Olympiade zu veranstalten. 

    Dabei hat natürlich jedes der Tiere sein Fachgebiet, auf dem es gut ist und muss auch mal eine Niederlage wegstecken. Zum Schluss sind dann aber doch alle glücklich: Alle konnten eine Medaille ergattern.


    Meinung: In diesem Vorlesebuch wurden alle Nomen durch kleine Bilder ersetzt. Somit können schon Vorschulkinder beim Lesen mit einbezogen werden und die Wörter selbst einfügen. Alle Bilder sind am Ende des Buches mit Erklärung abgebildet, falls ein Kind mal die Bedeutung eines Bildes nicht erkennen sollte. Schönes Buch um nach dem ich lese und dann liest du Prinzip vorzugehen. 

    Die Zeichnungen sind wie immer toll und kindgerecht ausgewählt. 


    Fazit: 5 /5 Sternen

            

  22. Cover des Buches Die Stadt, in der es mich nicht gibt 03 (ISBN: 9783842010338)
  23. Cover des Buches Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser: Dinosaurier (Band 1) (ISBN: 9783473600007)
    Carola von Kessel

    Wieso? Weshalb? Warum? Erstleser: Dinosaurier (Band 1)

     (43)
    Aktuelle Rezension von: stefan182

    „Dinosaurier“ ist ein Kindersachbuch aus der Ravensburger-Reihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ und richtet sich an Erstleser. Es beschäftigt sich mit vielen Fragen rund um das Thema „Dino“. Wann und wo haben die Dinos gelebt? Warum gibt es heutzutage keine mehr? Wie sah ihr Leben aus? Welche besonderen Dinosaurier gibt es? Und woher wissen wir überhaupt so viel über Dinosaurier, obwohl niemand je einen lebenden Saurier gesehen hat? Man erkennt schon: Das „Dinosaurier“-Buch ist ein toller Informationsschatz. Die Fragen werden dabei in kurzen, prägnanten Sätzen kindgerecht beantwortet und sind fachlich fundiert. Aufgelockert wird der Text durch zahlreiche, farbige Abbildungen, die das Aussehen der unterschiedlichen Saurier veranschaulichen. Sehr schön ist auch, dass immer mal wieder Leserätsel eingebaut werden (Buchstabenschlange, Kreuzworträtsel, Bilderzuordnungen, Aufkleben von Stickern usw.). So werden die Kinder aktiv in den Leseprozess eingebunden und stärker motiviert, gründlich zu lesen. Insgesamt ist „Dinosaurier“ ein sehr schönes, informatives Kindersachbuch, das sich toll an der Zielgruppe orientiert.

  24. Cover des Buches Die Stadt, in der es mich nicht gibt 02 (ISBN: 9783842010253)
    Kei Sanbe

    Die Stadt, in der es mich nicht gibt 02

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Carlosia
    Cover:
    Nun sind wir wieder bei einen wie ich finde fast normalen Manga Cover angekommen. Es passt zum Inhalt ist jedoch nicht mehr so schön wie beim ersten Teil, jedoch habe ich auch an dem Cover nichts auszusetzen.

    Zeichnungen:
    Der ganze Zeichenstil ist hier etwas ernster. Es geht in dem Buch einfach um sehr viel und das merkt man auch.

    Inhalt:
    Satoru ist auf der Flucht und dies ist nicht immer so einfach, vorallem wer ist dafür verantwortlich?

    Meine Meinung:
    Dieser Teil hat mir auch gut gefallen. Alles war stimmig und man bekommt mehr in die Geschichte und sieht wie alles so verwirrend wird.
    Ganz toller Teil!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks