Bücher mit dem Tag "grundschule"
100 Bücher
- Nicholas Sparks
Mein Weg zu dir
(732)Aktuelle Rezension von: bookniine6„Mein Weg zu dir“ wird aus einer Erzählerperspektive in der dritten Person erzählt. Für mich war es das erste Buch von Nicholas Sparks. Insgesamt war es eine sehr schöne, emotionale und berührende Geschichte.
Allerdings fällt es mir persönlich in dieser Perspektive oft schwer, mich vollständig in die Gefühlswelt der Figuren hineinzuversetzen. Dadurch wirkten einige Passagen etwas langatmig und an manchen Stellen fiel es mir schwer, der Handlung durchgehend zu folgen.
Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt bewegt und gut unterhalten. Vor allem das Ende hat mich emotional wirklich abgeholt. Ich hatte sogar feuchte Augen.
Da es bereits eine Verfilmung des Buches gibt, werde ich mir diese vermutlich auch bald anschauen.
Fazit: Für alle, die mit der Erzählerperspektive in der dritten Person gut zurechtkommen, ist „Mein Weg zu dir“ auf jeden Fall eine Empfehlung. Eine gefühlvolle, rührende Geschichte, die nachhallt.
- Alex Gino
Melissa
(199)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisGeorge ist ein feinsinniger Zehnjähriger, der die weibliche Hauptrolle im Theaterstück beim Schulfest spielen möchte. George möchte sich aber auch die Haare wachsen lassen, liebt die Farbe rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften. Und eigentlich möchte George Melissa genannt werden und als Mädchen wahrgenommen werden. Doch alle Welt sieht nur den Jungen, als der sie geboren worden ist.
Alex Gino hat mit diesem Buch, das bereits unter dem Titel „George“ veröffentlicht worden ist, sehr feinfühlig und empathisch die Gedanken von George/Melissa, warum sie so ist, wie sie ist, dargestellt.
Schon von Anfang an habe ich George nicht als Jungen gesehen, denn zum einen erzählt der Autor die Geschichte in der dritten Person und verwendet stets das weibliche Pronomen und zum anderen ist George siehe George Sand auch als Frauenname bekannt.
George/Melissas Gedanken, ihre Ängste und Nöte werden einprägsam dargestellt. Allerdings halte ich ihre Empfunden und die Ausdrucksweise für eine Zehnjährige ein wenig zu erwachsen.
Geschickt sind die Reaktionen der Mutter und des älteren Bruders dargestellt. Während der Bruder Melissas „Geständnis“ eher neutral sieht, ist die Mutter zunächst verunsichert und reagiert ziemlich schroff. Doch Melissa lässt sich nicht beirren. Zusätzlich findet sie Verständnis bei der Direktorin ihrer Schule.
Fazit:
Gerne gebe ich dieser einfühlsam erzählten Geschichte eines Mädchens, das als biologischer Junge geboren worden ist, 5 Sterne.
- Kara Atkin
Blue Seoul Nights
(195)Aktuelle Rezension von: feemitstiftHeute folgt mal eine Rezension, die mir etwas schwergefallen ist, da ich es nicht mag Bücher schlecht zu bewerten, immerhin steckt da meist ganz viel Arbeit dahinter 🫶 Aber jeder hat unterschiedliche Interessen und Meinungen und was für einen das Wohlfühl-Buch schlechthin ist, ist für den anderen vielleicht eine nicht-gemochte Leselektüre…
So war das bei mir mit Blue Seoul Nights. Ich wollte dieses Buch so sehr lieben, schließlich spielt es in meiner Lieblingsstadt Seoul. Es ist schon viel zu lange her, dass ich in Südkorea war, dass ich mich mit einer schönen Geschichte mal wieder hinzaubern wollte. In dieses beeindruckende Land, mit seinen freundlichen Menschen, den leckeren Cafes und dem nächtlichen Trubel 🥰🇰🇷
Leider hat mich das Buch nicht überzeugen können. Ich lese daran jetzt schon seit Anfang des Jahres, aber ich habe es ständig beiseite gelegt. Diese Woche wollte ich Kara Atkins Geschichte dann eine letzte Chance geben. Aber auch diesmal konnten mich Jade und Hyun-Yoon nicht in ihren Bann ziehen 😞
Der Handlung fehlt es an vielen Ecken an Spannung und Glaubwürdigkeit. Ich wusste garnicht so recht, was ich noch zu erwarten habe, nachdem sich die Protagonisten kennengelernt haben. Klar, Jade hat eine tiefe Wunde in sich, die sie verarbeiten muss und die sie daran hindert wirklich glücklich zu werden aber das ist jetzt nichts großartig Neues für eine NA Protagonistin 😪 Auch dass sie und ihre Kollegin bis 6 Uhr saufen gehen, kurz bevor eine wichtige Veranstaltung stattfindet, ist für mich unverständlich. Sowas würde ich keineswegs wagen, wenn ich in einem anderen Land eine neue Arbeitsstelle antrete. Das ist aber nur eine von vielen Szenen, die mich stutzig gemacht haben 🤔
Nicht zuletzt ist Seoul für die Geschichte einfach unrelevant, diese könnte auch in jedem anderen Ort spielen. Es werden hier und dort ein paar Anspielungen gemacht aber den typisch koreanischen Tatsch sucht man vergebens in diesem Buch. Es ist definitiv ein gutes Beispiel dafür, wie der K-Pop/Korea-Hype ausgenutzt wird um Bücher zu verkaufen 😬
P.S. Ich habe das Buch abgebrochen und nur noch mal in das Ende hineingeblättert. Deswegen gelten meine Worte nicht für das ganze Buch.
- Philipp Möller
Isch geh Schulhof
(256)Aktuelle Rezension von: JonasSchreiberHumorvoll geschrieben – und zugleich erschreckend, welche Menschen wir in unseren Schulen antreffen und die später einmal unsere Gesellschaft mitgestalten sollen. Man schwankt zwischen Lachen und Kopfschütteln, denn zwischen den Zeilen steckt bitterer Ernst. Respekt und Hochachtung vor allen Lehrkräften, die täglich mit Engagement, Geduld und Nervenstärke diesen Spagat meistern und dabei oft weit über ihre Grenzen hinausgehen.
- Laura Baldini
Lehrerin einer neuen Zeit
(152)Aktuelle Rezension von: elycalxaDieser biografische Roman von Laura Baldini, ein Pseudonym der Autorin Beate Maly gehört zu der Reihe "Bedeutende Frauen, die die Welt bewegen".
Es geht um Maria Montessori und ihre prägenden Jahre. Maria war zur damaligen Zeit als weibliche Medizinstudentin eine absolute Ausnahme, doch sie schloss als eine der besten ab.
Der Schreibstil ist schön flüssig zu lesen. Sehr leicht geschrieben. Ich habe manchmal das Gefühl live bei der jungen Montessori dabei zu sein.Auch gerade zur Biografie, die meist trocken sind, ist dieser Roman ein echter Genuß.
Was mir sehr gut gefällt, sind die klaren Zeitangaben am Anfang eines Kapitels. Ich finde,dass für die damalige Zeit, die Sprache oftmals etwas zu modern wirkt.
Auch schade finde ich, dass, da der Roman zwischen 1894 und 1902 erzählt wird, der Leser wenig über die Ausbreitung der Montessori-Schulen erfährt.
Trotzdem ein sehr lesenswerter Roman.
Von mir daher eine klare Leseempfehlung.
- Liane Moriarty
Tausend kleine Lügen
(135)Aktuelle Rezension von: aly53Eine idyllische Kleinstadt ,ein Mord und viele Geheimnisse.
Wie bitte schön, sollte da meine Neugier nicht geweckt werden.
Ich mochte den Schreibstil der Autorin wahnsinnig gern. Locker und flockig ,aber auch sehr einfühlsam und drängend.
Es hat den Flair von Desperate Housewives, hat aber dennoch seine eigene Dynamik.
Celeste, Jane und Madeline spielen hier mehr oder weniger die Hauptrollen.
Dabei wurden ihre Persönlichkeiten sehr gut ausgearbeitet.
Schicht für Schicht wird sie freigelegt, dabei geht die Autorin sehr einfühlsam, aber auch sehr eindringlich mit den jeweiligen Leben um.
Sie nimmt sich Zeit und Raum, um die Charaktere als das zu präsentieren, was sie sind.
Menschen mit Stärken und Schwächen.
Menschen die ein Stück weit zerbrechen, dies sich aber nie eingestehen würden.
Aber vor allem zeigt Liane Moriarty, wie wichtig Freundschaft, Akzeptanz und Vertrauen ist.
Daneben gibt sie auch den Kindern sehr viel Raum sich zu entfalten, so dass man es wirklich verstehen und nachvollziehen kann.
Sie zeigt das jeder von dem geprägt wird, was er erlebt. Vom nahen Umfeld.
Und das ist einfach sehr interessant und gleichzeitig sehr beklemmend und verstörend.
Aber gerade diese Aspekte sind es, die dieses Buch in meinen Augen einfach so großartig.
Ich muss allerdings zugeben, dass mir der Einstieg gar nicht mal so leicht fiel.
Denn ich wurde mitten ins Geschehen geworfen ,es fiel mir zunächst nicht leicht, Anschluss zu bekommen. Zudem ich die Spannung nicht spürte,weil ich nicht verstand.
Erst später, von einem Moment auf dem anderen ,hat mich die Story mitten ins Mark getroffen.
Ich konnte lachen, weinen, wütend sein, aber auch hoffen.
Man erblickt hier einfach absolut perfekte Fassaden, diese zu durchbrechen, braucht Zeit.
Die Erzählweise hat mir wirklich gut gefallen.
Denn am Anfang war der Mord und dann taucht man in die Vergangenheit ein und erfährt wie es dazu kommen konnte.
Zwischendurch gibt es noch Befragungen, die eine gewisse Tragik beinhalteten.
Liane Moriarty zeigt uns Menschen, die einfach glaubhaft dargestellt werden, die bis in die Seele berühren.
Mit ihrer Art, ihrer Einfühlsamkeit.
Am Anfang hätte ich niemals gedacht, dass mich dieses Buch so packen könnte.
Aber ich habe mich geirrt.
Liane Moriarty bringt hier ernste und wichtige Themen zur Sprache, die beileibe kein Einzelfall sind, sondern tagtäglich passieren.
Und vielleicht fühlt man deshalb auch so unglaublich mit.
Zum einen sind es Frauen, die perfekt scheinen, es aber nicht sind.
Denn hinter den Mauern brodelt es heftig.
Dabei erlebt man, wie sehr sie von Selbstzweifeln, innerer Zerrissenheit und Angst geplagt sind. Aber andererseits kommt man aus diesem Kreislauf auch nicht heraus.
Ein Dilemma, das sich stetig wiederholt und dabei immer größere Kreise zieht.
Für mich eine unglaublich tiefgründige Story, die mir enorm ans Herz gegangen ist.
Es erzählt von Werten ,von Schicksalen, Missbrauch ,Angst und dann erlebt man einfach Verbindungen, die man nie in dieser Form erwartet hätte.
Fazit:
„Tausend kleine Lügen“ von Liane Moriarty ist für mich eine absolute Überraschung.
Eine tiefgründige Story voller Leid, Witz und Feingefühl.
Gespickt mit brisanten Themen, die uns tagtäglich begleiten ,aber dadurch so unglaublich nachzuvollziehen sind.
Mit dem Flair von Desperate Housewives und dennoch hat diese Story ihre ganz eigene Dramatik.
Unbedingt lesen.
- Robert Scheer
Pici: Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück
(42)Aktuelle Rezension von: pardenEIN PERSÖNLICHES MAHNMAL...
Robert Scheer liebte seine Großmutter. Dies ist an und für sich nichts Besonderes, doch eigentlich ist es ein Wunder, dass es den Autor überhaupt gibt. Denn eigentlich hätte seine Großmutter Pici nicht überleben, nicht heiraten und keine Familie gründen dürfen. Denn dies war der Plan von Hitler und seinen Schergen. Doch als einzige ihrer weitverzweigten jüdischen Familie überlebte Pici ("die Kleine") seinerzeit die Gräuel des Holocaust.
"Die Weisen sagen, das Ziel des Lebens sei das Leben selbst. Dem folgend habe ich das Ziel erreicht. Denn ich lebe noch." (S. 56)
Zum 90. Geburtstag seiner Großmutter beschloss Robert Scheer, diese nach ihren Erlebnissen zu befragen, damit ihr Zeugnis bewahrt bleibt. Und wo Pici jahrzehntelang geschwiegen hat, öffnete sie sich ihrem Enkel gegenüber und gab Auskunft über helle und dunkle Jahre ihrer Vergangenheit.
Die ersten zwei Drittel des Buches erzählen von Picis Familie und ihrer Kindheit in Rumänien. Dort wohnte die Familie ungarischer Juden und lebte vom Holzhandel des Vaters. Arm, kinderreich, aber zufrieden, so wie viele andere Menschen der kleinen rumänischen Stadt auch. Als etwas langatmig habe ich diese Schilderungen zeitweise empfunden, aber andererseits als durchaus legitim - holte sich Pici auf diese Art noch einmal alle Mitglieder iher großen Familie in ihre Erinnerung zurück, alle in den Jahren des Holocaust ums Leben gekommen.
Die schlimmen Erlebnisse Picis nach dem Verlust ihrer Heimat in den 40er Jahren nach der Machtergreifung Hitlers nehmen entsprechend etwa ein Drittel des Buches ein. Die Vertreibung ihrer Familie aus der kleinen rumänischen Stadt, die Erfahrungen im Ghetto, die Deportationen in verschiedene Konzentrationslager, die Kälte, die Hitze, der Hunger, die Unmenschlichkeit, die Angst, die Krankheiten, das Trauma, der Tod - Dinge, über die es sicher auch nach 70 Jahren noch schwerfallen dürfte zu sprechen.
Was mich bei der Lektüre verblüffte, waren die großen Erinnerungslücken Picis, die viele schreckliche Erlebnisse und Details ausgeblendet zu haben scheint.
"Und auch für die folgenden Zeiten gibt es solche kleinen Momente, die völlig in meinem Gedächtnis fehlen, aber nicht so, dass ich sie nach Jahren vergessen hatte, sondern so, als hätten sie nichts mit mir zu tun gehabt. Vielleicht, weil mein Verstand dies alles nicht nachvollziehen konnte und von sich wegschob..." (S. 90)
Entsprechend rudimentär erscheinen denn auch teilweise die Erinnerungen, Spotlights der Schrecken, wobei die Schilderungen selbst nahezu nüchtern erscheinen. Dennoch kommt das Grauen beim Leser an, die Bilder lassen sich ncht verdrängen, die Unfassbarkeit der Erinnerungen bricht sich Bahn. Zahlreiche in den Text integrierte Fotos (viele aus dem Privatbesitz des Autors) unterstreichen das Geschriebene, geben dem Erzählten ein Gesicht und verankern das Grauen in der Realität.
Der Schreibstil ist einfach, erinnert zeitweise an einen ungeübten Schulaufsatz. Doch vieles ist in wörtlicher Rede wiedergegeben und dokumentiert so eher das Gespräch zwischen dem Enkel und seiner Großmutter Pici als dass es literarisch aufgearbeitet ist. Dieses Stilmittel der wörtlichen Rede unterstreicht in meinen Augen die Authentizität der Erzählung.
Neben den bereits erwähnten Fotos gibt es - vor allem in dem vielseitigen Anhang - auch zahlreiche Kopien von alten Briefen, Dokumenten und Listen, die die Erinnerungen Picis in Raum und Zeit des Holocaust verankern. Hier hätte ich mir eine bessere Qualität der Darstellung gewünscht, denn viele der genannten Quellen waren durch eine blasse und verschwommene Kopie für mich tatsächlich kaum leserlich, was ich wirklich bedauerlich fand.
Robert Scheer hat mit diesem Buch nicht nur seiner geliebten Großmutter ein Denkmal gesetzt, sondern mit Picis Erinnerungen auch ein persönliches Mahnmal geschaffen. Ein Buch 'Gegen das Vergessen', das sehr persönliche Einblicke gewährt.
© Parden - Kei Sanbe
Die Stadt, in der es mich nicht gibt 05
(6)Aktuelle Rezension von: KayuriSatoru versucht sein bestes keines der Kinder einsam und alleine zurück zu lassen um alles zu verhindern. Kann man das schaffen? Immerhin kämpft er jetzt nicht mehr alleine. Es ist spannend die Geschichte nochmal zu erleben, wobei sie meines Erachtens nach nicht abweicht vom Anime. Oder umgekehrt? Oh macht das Spaß hier mit zu fiebern.
- Kei Sanbe
Die Stadt, in der es mich nicht gibt 06
(9)Aktuelle Rezension von: KayuriOh es geht spannend und emotional weiter. Satoru scheint dem Täter immer näher zu kommen. Dabei gibt es einige Twists. Ich bin gespannt was nun kommen wird denn dieser Band weicht zum ersten Mal etwas vom Anime ab. Dabei wird tiefer auf bestimmte Charaktere eingegangen. Es wirken Handlungen etwas nachvollziehbarer und es macht einfach Spaß.
- Tanya Lieske
Wir sind (die) Weltklasse
(52)Aktuelle Rezension von: Coni90„Wir sind (die) Weltklasse“ richtet sich an Kinder ab etwa acht Jahren und überzeugt durch seine lebendige, alltagsnahe und diverse Darstellung des Schullebens. Die Geschichte folgt Adam, der mit seiner Familie von Polen nach Deutschland zieht und sich an einer neuen Schule in der "Igelklasse" zurechtfinden muss. Zum Glück findet er schnell Anschluss, denn in seiner Klasse kommt jeder „von irgendwoher“.
Die Figuren wachsen einem schnell ans Herz. Besonders die Lehrerin beeindruckt durch ihre einfühlsame und kompetente Art, große und kleine Probleme der Kinder zu lösen. Auch die anderen Kinder sind bunt und vielfältig – die gelebte Diversität der Klasse wird authentisch dargestellt und bietet gleichzeitig Einblicke in die polnische Kultur.
Der Sprachstil ist bewusst einfach gehalten, passend für die Zielgruppe. Die Handlung wirkt stellenweise etwas chaotisch und der rote Faden ist nicht immer klar erkennbar, dennoch macht gerade die lebendige Erzählweise den Charme des Buches aus. Lustige Szenen lockern die Geschichte auf, und die Illustrationen unterstützen das Lesevergnügen zusätzlich.
Die Botschaft des Buches ist wertvoll und klar: Herkunft spielt keine Rolle – alle Kinder sind gleich viel wert, jeder bringt eigene Stärken und Schwächen mit. Das Buch vermittelt Zusammenhalt, Freundschaft und das Überwinden kultureller Unterschiede – Themen, die in Zeiten zunehmender rechtsgerichteter Tendenzen besonders wichtig sind.
Alles in allem ist „Wir sind (die) Weltklasse“ ein warmherziges, lebensnahes Buch, das Kinder zum Nachdenken anregt, Empathie fördert und Mut macht, Vielfalt zu leben. Eine klare Empfehlung für junge Leser:innen und ein bereichernder Beitrag zu Themen wie Inklusion, Freundschaft und Zusammenhalt.
- Hanna Simon
Ziemlich beste Mütter
(49)Aktuelle Rezension von: Sternchen_liestCover:Auf dem Cover ist jede Menge los. Der Hintergrund ist allerdings schlicht gehlaten, schwarz-grau meliert. Durch diesen kommen allerdings die vielen kleine Motive hervorragend zur Geltung. Der titel des Buches ist groß und markant in der Mitte des Covers platziert und sticht durch seine handschriftliche Gestaltung sofort ins Auge.Anhand der kleinen Motive wie Schnuller, Babywagen, Fläschen usw. hätte ich mit einer Story rund um eine frischgebackene Mutter gerechnet. Alles in allem finde ich das Cover aber passend zur Story.
Was ich gerne zum Buch sagen möchte:In dem Roman "Ziemlich beste Mütter" von Hanna Simon lernt man Marie und ihren 7-jährigen Sohn Florian kennen. Marie hat sich für einen Umzug nach Berlin entschieden. Sie möchte so viele Kilometer wie nur möglich zwischen sich und ihren Ex bringen. Doch auch wenn die beiden knappe 600km trennen, werden sie immer eine Verbindung haben - ihren gemeinsamen Sohn.
Marie findet in Berlin recht schnell Anschluss und freundet sich mit 3 Frauen an, die genau wie sie selbst einige Hürden in ihrem Leben meistern müssen. Und al swäre das noch nicht genug kommt ihr auch noch die Liebe dazwischen.
Hanna Simon hat einen wunderbar leichten und flüssig zu lesenden Schreibstil. Beim Lesen habe ich mich sehr gut in die verschiedenen Charaktere einfühlen können, auch wenn ich mit den ganzen vielen Namen und den dazugehörigen Problemchen anfangs etwas Schwierigkeiten hatte. Doch nach und nach habe ich das auf die Reihe bekommen.
Die Handlung schreitet im Laufe des Buches schnell voran. Immer wieder passiert etwas neues, leider ist nichts so wirklich unvorhersehbar. Dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten und habe die Zeit mit dem Buch sehr genossen.Am Ende des Buches geht es sehr schnell ... wo vorher ein langes Katz- und Mausspiel herschte ist auf einmal alles sonnenklar. Das hätte ich mir etwas runder und geschmeidiger gewünscht.
Fazit:Der Roman "Ziemlich beste Mütter" von Hanna Simon hat mir viel Freude bereitet und bekommt von mir 4 von 5 Sterne. Einen Stern habe ich abgezogen, weil die Hnadlung doch sehr vorhersehbar ist, aber lieben wir es nicht wenn alles sich zum Happy End wendet?
- Kei Sanbe
Die Stadt, in der es mich nicht gibt 03
(12)Aktuelle Rezension von: KayuriIch finde es spannend wie das ganze mit den Zeitsprüngen gelöst ist. Satoru fühlt sich machtlos, konnte er doch nicht sie retten die er zu retten versuchte? Ein Blick in die Gegenwart zeigt auf wie verzwickt die Lage für ihn ist. Hat er doch aktuell ganz eigene große Probleme. Wem kann er vertrauen? Und vor allem, was ist damals passiert? Und was hat das mit ihm zu tun?
- Peter Härtling
Ben liebt Anna
(236)Aktuelle Rezension von: SchiebeliniSelber in der Schule nie gelesen, jetzt durch meinen Job nachgeholt.
Das Buch ist aus der Sicht des Protagonisten Ben geschrieben und dementsprechend besitzt es eine sehr einfache Sprache. Zu einfach, selbst für die Altersempfehlung. Hinzu kommt, dass das Buch doch schon einige Jahre auf dem Buckel hat und man das deutlich merkt. Nicht nur in der Sprache, sondern auch in den Themen und der passenden Darstellung dieser.
In Bens Klasse kommt eine neue Schülerin, Anna. Sie und ihre Familie haben davor in Polen gelebt und das Thema rund um Einwanderer-Familien und Mobbing neuer Kinder wird mehr schlecht als recht mit in das Buch aufgenommen. Es ist eben nicht der Fokus des Buches, sondern die seltsame Faszination Bens mit Anna. Ben ist ohnehin ein sehr unliebsamer Protagonist, weil er gerne mal schnell zum Arschloch mutiert.
Vielleicht ist aber gerade seine vollkommen irrationale Art eine Darstellung von Kindergedanken und -verhalten? Ich finde nicht, dass das so gut rüber kommt, so bleibt Ben ein ziemlicher Depp. Gegen Ende lernen wir auch Anna näher kennen, doch sie bleibt wie viele andere Figuren sehr blass. Der Roman endet auch sehr plötzlich und ohne irgendwie einen Abschluss. Auch hier könnte man sagen, dass es nah an der Realität ist. Aber mögen muss ich das nicht. Und vor allem ist es doch gerade für Kinder, die mit diesem Buch zum ersten Mal mit dem Thema Liebe sich mal genauer bechäftigen sollen, doch auch irgendwie unbefriedigend.
Unabhängig davon wie ich Ben als Charakter finde und wie er mit dem Thema Liebe umgeht, kann ich zumindest den Nutzen im Unterricht oder grundsätzlich in der Arbeit mit Kindern sehen. Wenn man sich während oder nach der Lektüre mit den Lesern hinsetzt und über das Thema Liebe spricht und warum Ben vielleicht so ein Depp ist, können da tolle Gedanken und Überlegungen entstehen. Aber einfach so, ohne eine genaue Diskussion würde ich das keinem Kind geben.
Es ist jetzt nicht scheiße, aber es hat mich auch nicht überzeugt. Dafür war zu vieles zu meh. Ich muss leider bei zwei Sternen bleiben.
- Kei Sanbe
Die Stadt, in der es mich nicht gibt 04
(12)Aktuelle Rezension von: KayuriIn diesem Band geht es hauptsächlich um den nächsten Zeitsprung und den Versuch Kayo zu retten. Dabei wird deutlich das man nicht alles alleine schaffen kann. Ich finde die Geschichte gut durchdacht und der Manga macht sehr viel Spaß. Er ist spannend und spricht wichtige Themen an. Ist die Zeitschleife nun durchbrochen?
- Yoshitoki Oima
A Silent Voice 03
(32)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisShoya beginnt sich immer mehr zu öffnen, aber diese innere Zerrissenheit und eine gewisse Unbeholfenheit sind seine stetigen Begleiter. Jedoch sind einige seiner Gedanken auch zum Augenrollen und man denkt sich nur „Mach dir doch nicht immer so viele Gedanken, Junge!“. Dennoch lässt sein Verhalten und seine Zweifel, seinen Charakter unglaublich authentisch wirken.
Was ich hingegen überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist, dass er sich mit Nao abgibt, die sich scheinbar kein bisschen verändert hat. Sie trägt keinen Mehrwert bei, ist einfach nur nervig und unsympathisch.
Ansonsten ist es nach wie vor eine schön gezeichnete und wunderbare Geschichte, mit zwei tollen Protagonisten.
- Yoshitoki Oima
A Silent Voice 04
(23)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisMeiner Meinung nach sind plötzlich zu viele neue Freunde da. Das macht die ganze Handlung sehr unübersichtlich und wirr. Zudem verstehe ich nicht, warum Shoya Menschen in Shokos Leben holt, die sie früher gemobbt haben und allem Anschein nach, sich kein bisschen verändert haben. Dadurch rückt die eigentliche Geschichte um Shoko und Shoya ziemlich in den Hintergrund, was sehr schade ist.
Dennoch wird in diesem Band endlich Shokos Leben näher beleuchtet. Der Leser erfährt vieles über die Vergangenheit, auch als sie noch ein Kleinkind war. Spannend ist, dass hier besonders die Problematik behinderter Kinder in Japan thematisiert wird. Viele Japaner glauben nämlich, dass Menschen, die ein behindertes Kind haben, für ihre Boshaftigkeit in einem früheren Leben bestraft werden.
Fazit:
Meiner Meinung nach ist dieser Band bisher der schlechteste und das, obwohl man so einiges über Shoko und ihre Familie erfährt.
- Johann König
Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen
(26)Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertanteManchmal muss es was lustiges sein. Und da mir die Geschichten und Sprüche von Johann König über Kinder und Familie gefallen, dachte ich mir, dass mir sein Buch Kinder sind was wunderbares auch gefallen könnte (SPOILER).
Meine Meinung:
Das Buch von Johann König schaut mit Humor und Ironie auf das Leben mit Kindern. Dabei ist es an der tatsächlichen Familie und deren Erlebnisse von König orientiert. Geschrieben ist es im Tagebuchstil und wenn auch über ca. ein Jahr chronologisch nochmal thematisch in einzelne Kapitel unterteilt. Außerdem gibt es ein paar Runninggags. Vieles kam mir sehr bekannt vor und ich hab viel gelacht bzw. geschmunzelt.
Fazit:
Im Laufe des Buches wiederholt sich manches und wird dadurch mit der Zeit langweilig. Es ist ein super Buch für zwischendurch, ich würde es allerdings nicht am Stück lesen, sondern mit Pausen. Mich hat auch das zweite Buch von Johann König interessiert, weiß aber noch nicht, ob ich das lesen werde.
Bleiben oder Weg? Erst mal bleibt es bei mir.
- Dagmar Geisler
Die Tintenkleckser: Schulhof-Alarm
(9)Aktuelle Rezension von: EmmajaSchulhofalarm ist bereits der 2. Band von Dagmar Geisler rund um "Die Tintenkleckser" bzw. die bunt gemischte Klasse 3a. Eines Tages erfahren sie, dass der Schulgarten mit ihrem Baumhaus einem neuen Einkaufszentrum bzw. Parkplatz weichen soll. Doch das darf natürlich keinesfalls Fall geschehen und so hecken sie einen Plan aus, um dies in letzter Minute zu verhindern.
Das Hörbuch mit einer Laufzeit von 1h 7min und untergliedert in 16 Kapiteln ist es geeignet für Kinder ab ca. 6 Jahren. Die Geschichte ist in 16 Kapitel aufgeteilt. Diese werden abwechselnd von Annette Frier und Ralf Schmitz gelesen. Dieser kurzweilige Perspektivwechsel der beiden Sprecher, zwei Tintenkleckser stehen hier jeweils im Vordergrund aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, kam bei uns sehr gut an. Auch das Thema ist für Schulkinder sehr gut gewählt, es geht um immer aktuelle Konflikte, Mut und den Zusammenhalt der Klasse. Der Witz kommt aber auch nicht zu kurz,
manche Szene kann man sich als Hörer bildhaft vorstellen,
und man ertappt sich beim Lachen. - Gerhard Widmann
Diktate 3./4. Klasse
(1)Aktuelle Rezension von: MissStrawberryDie Lernhilfen vom Hauschkaverlag finde ich einfach großartig. Sie sind kindgerecht, machen Spaß und helfen den Kids, sich das Wissen dauerhaft einzuprägen. Der Schulstoff wird auf spielerische Weise zu Hause so noch einmal anders gelernt. Dadurch lernt das Kind nicht nur den Stoff leichter, sondern es lernt auch, wie man effektiv lernt. Solange noch Spaß dabei ist und das Lernen nicht zum Drill ausartet, finde ich das super.
Wie immer sind auch hier die Lösungen in der Mitte eingeheftet. Man sollte sie herausnehmen und nach Möglichkeit heften, damit die Gefahr des Spickens gebannt ist. Das ist der einzige Schwachpunkt, den ich bei diesen Lernheften immer finde. Eine bessere Lösung wird es aber auch kaum geben.
Sehr schön finde ich, dass im hinteren Teil nach den Übungen und Aufgaben noch wichtige Rechtschreibregeln aufgeführt und erklärt sind. Es gibt auch immer Beispiele dazu. Zudem werden den Eltern hier noch Hinweise zum Gebrauch des Heftes gegeben. Das ist mir wichtig – dass die Kinder nicht alleingelassen werden mit der Lernhilfe, sondern immer jemand für sie da ist, den sie fragen können und der ihnen hilft, wenn nötig. Diese Unterstützung ist einfach notwendig, gerade in der Grundschule.
Den Kindern und Eltern wird auch erklärt, wie man mit einer Lernkartei seine Erfolge noch erhöhen kann. Ich selbst habe auch so gelernt und für mich war das eine Methode, die leicht zu erlernen war und die schnell in Fleisch und Blut überging.
Der Übungswortschatz ist eine feine Sache. Aus meiner eigenen Erfahrung finde ich auch besonders lobenswert, dass alle Wortbezeichnungen in der kindlicheren Version in Klammern stehen. So lernt es schneller, dass ein Tunwort ein Verb ist. Sie werden nicht ersetzt, sondern beide genannt. Umso leichter stellt sich das Kind dann darauf ein und auf der weiterführenden Schule kennt es die Begriffe im Schlaf. Neben den kleinen Diktaten gibt es Übungen, die in unterschiedlichen Formen Abwechslung bringen. So finden sich kleine Kreuzworträtsel, Silbenrätsel, Austausch-Rätsel, Bilderrätsel und vieles mehr zwischen Aufgaben, die im ganz normalen schulischen Stil gehalten sind.
Kinder lernen gern, wenn lernen Spaß macht. Mit Hauschkaverlag-Lernheften lernt es sich schöner. Ich gebe fünf Sterne! - Yoshitoki Oima
A Silent Voice 01
(59)Aktuelle Rezension von: Lady_CassiopeiaSchöner Manga mit Tiefe und ernsten Thematiken, Stichwort: soziale Isolation/Ausgrenzung.
- Kirsten Wendt
Lehrerflüsterin
(3)Aktuelle Rezension von: ArthanisObwohl die Lehrer recht gut charakterisiert sind, hat es mir nicht so gut gefallen. Was wohl ironisch rüberkommen sollte, ist eigentlich nur zynisch geraten. - Christa WIßkirchen
Schule ist cool
(1)Aktuelle Rezension von: YaBiaLinaDieses Buch ist schon seit 2012 in unseren Besitz,denn meine Große hatte es zur Einschulung bekommen.Leider haben wir es bisher nie gelesen,da es in Vergessenheit geraten ist,aber meine zweite Tochter hat es nun heraus gekramt und wir haben es gemeinsam gelesen.
Eigentlich war es dafür schon viel zu "spät",denn das Buch soll ein Kind eigentlich auf die Schule vorbereiten,jedoch hatte meine Tochter damit keine Probleme und hatte große Freude am Lesen.
Das Buch beinhaltet 61 Seiten und auf jeder Doppelseite befindet sich ein anderes Thema was zur Schule gehört und was das Kind dort genau erwartet.Da haben wir zb alles über den Schulweg und die Verkehrszeichen,wie eine Schule aufgebaut ist,bzw aus welchen Räume eine Schule besteht und welche Personen dort arbeiten.Aber auch die einzelenen Fächer werden hier dem Kind schmackhaft beschrieben,genau wie die Hofpause, Hausaufgaben, AG´s und Projektwochen.Ganz am Ende befinden sich auch noch ein paar Tipps für Eltern.
Der Erzählstil hat uns auch gut gefallen.Er war einfach zu verstehen,es kamen keine Fragen auf,das finde ich wichtig in Kinderbüchern.
Begleitet wurde dieses informative Buch durch tolle und viele Illustrationen.Diese waren farbenfroh und detailreich,sowie ansprechend dargestellt.Der Text hat sich in den Bilder immer wieder gespiegelt und es wurden zwischendurch auch ein paar Aufgaben eingebaut,woran meine Tochter natürlich ihre Freude hatte.
Fazit:Ich finde dieses Buch wirklich klasse.Es bereitet das Kind super auf den Schulanfang vor,es weiß im voraus was es dort genau erwartet und muss nicht ins kalte Wasser springen.So nimmt es dem einen oder anderen Kind vielleicht die Angst,vor dem neuen Lebensabschnitt. Ich freue mich schon darauf,es meiner kleinsten Tochter vorzulesen,wenn sie soweit ist.
- Hermann-Josef Frisch
Der Chamäleonvogel
(3)Aktuelle Rezension von: TaHaDargestellt wird die biblische Ostergeschichte. Die Herangehensweise ist wirklich gelungen: Ein kleiner, bunter, hübscher Vogel begrüßt den Leser mit „Hallo, ich bin der Chamäleonvogel. Warum ich so heiße?“ Nun erfährt der Leser, dass der Vogel seine Farbe seiner Stimmung anpasst. Der Leser wird aufgefordert, die Farbe der Federn zu beobachten. Auf Seite zwei beginnt der Vogel, von Gott und Jesus zu erzählen. Eingebettet sind die vier kurzen Textabsätze in eine Doppelseite mit bunten Farbklecksen und dem bunten Chamäleonvogel. Im Laufe des Buches begleitet der Vogel die Leser durch die Ostergeschichte und verändert die Farbe seines Gefieders. Leider ist die Veränderung nur dann besonders klar erkennbar, als Jesus das Kreuz trägt – der Vogel wird dunkelgrau. Als Jesus stirbt, ist kein Vogel zu sehen – er ist ganz schwarz, identisch mit dem Hintergrund. Zweifelsfrei wird der Vogel im weiteren Verlauf wieder farbig, aber sehr wenig nuanciert. Die Bilder sind eher schemenhaft gehalten, überlassen viel der Phantasie.Der Text macht mit dem Wesentlichen der Ostergeschichte vertraut und ist dabei betont schlicht, kurz und bleibt in einfacher Syntax. Die Gewichtung liegt in diesem Buch eher auf dem Bild (besonders auf dem Vogel) als im Text. Ich denke, hier wird auch ein Bedeutungsmaßstab sichtbar. Das Buch soll als Sprechanlass über die Ostergeschichte dienen und visuell das Mitfühlen ermöglichen.
Das Besondere an diesem Bilderbuch ist der didaktische Aspekt. Der Autor und Pastor H-J- Frisch macht am Ende Einlassungen, die über den Text der Geschichte hinausgehen und die Bilder mit einer anspruchsvolleren Sprache erklären. Immer drei Bilder werden pro Seite erläutert. In einer Spalte ist das Bild abgedruckt, direkt daneben ein Satz, der den Inhalt des Bildes und im Grund auch der Bibelstelle benennt. Diesem folgt eine Erklärung der Szene in Form eines kurzen Fließtextes und Verweisen auf entsprechende Bibelstellen. Auch optisch ist diese Handreichung für Lehrer, Erzieher und Eltern ausgesprochen gelungen. Das abgedruckte Bild und der erklärende Text haben die gleiche Größe. Inhaltlich hilft die Handreichung fachfremd unterrichtenden Religionslehrer, Betreuungskräften in Grundschulen und Eltern, die richtigen Fragen zu stellen und mit den Kindern ins Gespräch zu kommen.
Empfohlen wird das Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren. Dieser Empfehlung würde ich nicht folgen. Grundschülern kann man mit diesem Buch sicher die besondere Stimmung der Ostergeschichte vermitteln.
Fazit:
Wer Ostern nicht nur mit Hasen und Eiern verbindet, ist mit diesem Bilderbuch sicher gut beraten.
https://musikgarten-hammer.blogspot.de/2018/02/die-ostergeschichte-fur-grundschulkinder.html























