Bücher mit dem Tag "gruppendynamik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gruppendynamik" gekennzeichnet haben.

93 Bücher

  1. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462048001)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

     (525)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    Was der Klappentext verspricht klingt sehr vielversprechend: britischer Humor, eine Gruppe von Bankern beim Teambuilding in den schottischen Highlands und turbulente Erlebnisse. Davon halten konnte das Buch leider so gut wie gar nichts. Die Geschichte entwickelt sich nur zäh, immer wieder beschreibt die Autorin offensichtliche Sachverhalte und lässt ihre Protagonisten immer wieder dieselben Gedanken durchkauen. Zusätzlich gibt es eingeschobene Kapitel in denen nochmal zusammengefasst wird welchen Wissensstand und welche Vermutungen hat jeder der Protagonisten zu den Vorfällen hat. So komplex, dass man sich das nicht merken könnte ist die Geschichte allerdings nicht, daher fand ich die vielen Wiederholungen sehr ermüdend. 

    Auch die Story plätschert vor sich hin. Die Banker führen belanglose Gespräche, erledigen lediglich zwei Teambuilding Aufgaben und sind abgesehen davon nur mit Spazierengehen und Essen beschäftigt. Das Ganze ist dabei sehr trocken geschrieben und liest sich fast wie ein überlanger Sketch. Worauf die Autorin hinaus wollte hat sich mir nicht erschlossen. Dabei hätte es durchaus einige gute Ideen gegeben, doch gerade diese Handlungsstränge wurden nicht vertieft. Auch für witzige Dialoge wäre Potential vorhanden gewesen.

    Der subtile Humor war so subtil, dass er mir komplett verborgen blieb, dabei liebe ich ihn eigentlich so sehr. Die Charaktere wurden bis zum Ende nicht greifbar und blieben eindimensional. Sie zu unterscheiden fiel mir schwer. Der eine ist verheiratet, der andere hat immer gute Laune, aber das reichte nicht um in meinem Kopf eigenständige Personen entstehen zu lassen.  

    Bis zum Ende durchgehalten habe ich nur, weil ich immer darauf gewartet und gehofft habe, dass da doch noch etwas kommen muss. Irgendetwas, worauf die ganze Geschichte hinausläuft. Leider kam aber nichts mehr.

    Fazit

    Für meinen Geschmack war die Geschichte zu belanglos und den Protagonisten fehlte es an Ausarbeitung und Tiefe. Daher war das Buch für mich leider ein Fehlgriff.  ⠀

  2. Cover des Buches Dry (ISBN: 9783737356381)
    Neal Shusterman

    Dry

     (513)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Alyssa traut ihren Augen nicht, als sie eines Junimorgens den Wasserhahn aufdreht - und kein Wasser kommt. Nicht nur bei ihr, in ganz Kalifornien gibt es kein fließend Wasser mehr. 

    Die Regierung verweist auf Ruhe und das tolle Krisenmanagement.

    Doch aus ein paar Stunden werden Tage ohne einen Tropfen Wasser - und so geht es schon sehr bald um die Frage nach dem nackten Überleben.

    Meine Meinung:

    Ahh Mann, das Buch war wieder mal eine totale SuBLeiche und ich bin soooo froh, dass ich es endlich gelesen habe! Was für ein Wahnsinnsbuch!

    Es ist total beängstigend, wie Shusterman dieses grausige Szenario buchstäblich zum Leben erweckt. Leere Supermarktregale und Menschen, die sich um Einkaufswägen prügeln muss man sich ja noch nichtmal vorstellen - war ja bei uns auch erst traurige Realität...

    Aber Shusterman bleibt nicht bei den leeren Supermärkten - das Buch handelt von der Anarchie der Menschen, wenn das Überleben eines jeden einzelnen auf dem Spiel steht und so sind die Charaktere des Buchs gezwungen unvollstellbares zu tun.

    Zu den Charakteren:

    Alyssa und Garrett fand ich ein tolles Geschwisterpaar, weil sie sich zwar streiten, aber doch immer zusammen halten. Kelton fand ich anfangs total creepy, aber das ließ schnell nach. Denn Jacqui und Henry haben beide einen absoluten Vollknall. Ich habe selten in einem Buch von einem derart unsympathischen Charakter wie Henry gelesen - würg!

    Fazit:

    Es ist eine tolle Sommerlektüre, die man bitte mit einem kühlen Glas Wasser lesen sollte. Es ist absolut ersteckend, was Shusterman hier kreiert hat und das Buch wird definitiv wie schon 'Vollendet' einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Tolle Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches Die Terranauten (ISBN: 9783446253865)
    T. C. Boyle

    Die Terranauten

     (312)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Vier Männer und vier Frauen werden für zwei Jahre in ein großes Terrarium gesperrt, um Leben in einem geschlossenen Ökosystem nachzubilden. Man erhofft sich wissenschaftliche Erkenntnisse für mögliche Missionen auf dem Mars. Doch wo Menschen sind, sind auch Emotionen, die die Mission schon bald auf eine harte Probe stellen wird.

    Meine Meinung:
    Dieses Buch wartet schon sehr lange darauf, von mir gelesen zu werden. Das Experiment hat mich neugierig gemacht, doch schnell musste ich feststellen, dass das große Ereignis aus dem Klappentext erst im zweiten Jahr nach dem Einschluss passieren würde und bis dahin noch sehr viele Seiten gelesen werden mussten.

    Ich hatte einige Schwierigkeiten, mich in die Handlung reinzufinden. Auf den ersten 100 Seiten ist die Auswahl noch nicht getroffen worden. Es gibt Einblicke in das bisherige Auswahlverfahren, aber so richtig mitfiebern, wer es am Ende schafft, konnte ich nicht. Dazu fehlte mir komplett die Bindung zu den Protagonisten. Sie waren mir lange fremd.

    Danach beginnt Jahr 1 nach dem Einschluss. Es geht um erste Anlaufschwierigkeiten, blinde Passagiere, die Eingewöhnung der Männer und Frauen mit den Umständen und erste menschliche Konflikte. Das Team muss erst zusammenfinden, auch wenn sie sich schon länger kennen.

    Die gesamte Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Dawn Chapman, Ramsay Roothoorp und Linda Ryu erzählt. Dawn und Ramsay sind drinnen. Linda wurde nicht ausgewählt, hofft aber auf einen Platz in Mission 3. Jeder dieser drei Protagonisten bekommt jeweils ein eigenes Kapitel, sodass manche Ereignisse aus mehreren Perspektiven erzählt werden. Der Erzählstil wirkt, als ob die Protagonisten eine Art Protokoll führen. Dabei wird der Leser stellenweise direkt angesprochen.

    Auch wenn man durch die wechselnde Perspektive einen guten Einblick über alle Ereignisse drinnen und draußen bekommt, fehlten mir die Emotionen. Weder Ramsay, noch Dawn oder Linda sind mir besonders nahe gekommen. Dawn konnte ich tatsächlich am wenigsten verstehen. Vor allem gegen Ende fand ich sie wahnsinnig und war ein wenig ensetzt, dass Mission Control ihr Verhalten auch noch unterstützte.

    Nach und nach entwickelte die Handlung eine Sogwirkung, doch so richtig gefesselt war ich leider nie. Am Ende wollte ich das Buch einfach nur noch beenden, weil ich wissen wollte, was mit Dawn passiert. Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass das Buch dann einfach endet, ohne einen weiteren Ausblick auf die Zukunft.

    Am interessantesten waren die menschlichen Aspekte, d.h. die Beziehungen untereinander und die Gruppendynamik. Die wissenschaftlichen Hintergründe wurden zwar verständlich erklärt und waren bis zu einem gewissen Grad auch interessant, aber so richtig hat mich das nicht gefesselt.

    Jahr 2 nach dem Einschluss beginnt erst nach über der Hälfte des Buches. Erst in diesem Teil geschieht das Ereignis, das im Klappentext so groß angekündigt wurde. Das hat mich enttäuscht, weil sich der Klappentext so eher wie ein Spoiler anfühlt. Schließlich warte ich als Leser auf die im Klappentext angedeuteten Geschehnisse.

    Die Emotionen, die mit dem Ereignis einhergehen, sind nachvollziehbar, auf beiden Seiten. Zu Beginn hatte ich für Dawn noch Verständnis, aber gegen Ende der zwei Jahre fand ich sie ziemlich unverschämt. Ich würde mich nicht auf Dawns Seite stellen und kann alle Terranauten verstehen, die wütend auf sie sind. Am Ende war ich einfach froh, dass ich das Buch beendet hatte. Ich glaube, das war das erste und letzte Buch von T.C. Boyle, das ich gelesen habe.

  4. Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785577837)
    Ursula Poznanski

    Saeculum

     (1.874)
    Aktuelle Rezension von: Anna_222

    Ich kann das Buch (und ALLE  Bücher von Ursula Poznanski) nur empfehlen! Ihr Schreibstil ist toll. 

  5. Cover des Buches Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle. (ISBN: 9783596705580)
    Arno Strobel

    Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.

     (944)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Fakt ist, dass keiner mehr dem anderen trauen kann.“ S. 247

    Inhalt:
    Eine Gruppe macht sich auf eine Wanderung ohne Handys oder anderer Verbindung zum Internet. Es so ll eine Digital Detox freie Zeit sein. Doch am Ziel angelangt, schneit es die Gruppe so ein, dass sie im Haus festsitzen und jemand im Haus ist, der Gruppenmitglieder misshandelt. Ohne Aussicht auf Hilfe werden die Tage zu einem nervenaufreibenden Warten auf das nächste Opfer.

    Cover:
    Das Cover ähnelt der „App“ und „Sharing“ und ist durch die Abbildung eines realen Gegenstand mal etwas anderes. Durch das zersplitterte Glas kann man erahnen worum es geht.

    Meine persönliche Meinung:
    Ich lese immer sehr gerne eine Strobel, aber hier wurde ich leider enttäuscht. Schreibstil und Kapitellänge sind wie immer super und es lässt sich leicht lesen. Doch irgendwie packte mich die Geschichte gar nicht. Anfangs war es noch spannend. Ich komme aus der Gegend und konnte mir gerade den Start bildlich vorstellen. Ich weiß nicht woran es lag, aber die Personen kamen in ihrer Verschiedenheit ein wenig gekünstelt vor und diese typische Thriller-Stimmung blieb bei mir ganz aus. Von Anfang an war mir klar, wer in der Sache verwickelt sein musste. Zwischendurch fand ich’s ziemlich langatmig, weil dauernd Diskussionen waren, wie sich die Gruppe aufteilt und wer der Täter sein könnte. Natürlich durchaus passend, aber das ganze dauerte viel zu lange und kam immer wieder und nahm somit der Geschichte den Schwung. Die Vorstellung, dass einem so etwas passiert, ist schrecklich. Das gelang dieses Mal Arno Strobel leider nicht zu transportieren - zumindest kam es bei mir nicht an. Das Buch ist gut, aber ich habe schon viele bessere von Strobel gelesen.

    Fazit:
    Der Täter in den eigenen Reihen ohne einen Ausweg zu haben, klingt sehr spannend. Für einen Strobel aber ungewohnt schwach.

  6. Cover des Buches Raum der Angst (ISBN: 9783548063805)
    Marc Meller

    Raum der Angst

     (287)
    Aktuelle Rezension von: Mellchen

    Dieser Thriller wurde nicht umsonst hoch gelobt. Man ist mit einer Gruppe von Probanden unterwegs in einem Escape-Room und verliert immer mehr Mitspieler an das Spiel. Spannung, Verwicklungen, Hintergründe. Alles ist vorhanden und der Lesespaß ist selten groß.

    Natürlich werde ich den Nachfolger lesen.

  7. Cover des Buches Nichts (ISBN: 9783423625173)
    Janne Teller

    Nichts

     (1.044)
    Aktuelle Rezension von: sunny_sun

    Ein gutes auf wenigen Seiten verfasstes Buch, das einen zum Nachdenken anregt. Teilweise ist die Geschichte sehr makaber, zumal es sich um ein Jugendbuch handelt. 

    Die Geschichte beginnt zunächst mit einer harmlos wirkenden Aussage, die zu einem Gedankenspiel führt. Die Dramatik nimmt zu und mit der Zeit kommt es immer schlimmer.

    Für die geringe Anzahl an Seiten passiert unglaublich viel. Durch die Erzählperspektive hat man das Gefühl, mitten im Geschehen dabei zu sein. Aber obwohl das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, erfahren wir erst später, wer sich als Person dahinter verbirgt.

    Leider gibt das Buch keine Antwort auf die Frage, warum und zu welchem Zweck wir hier auf der Erde sind, sondern zeigt, welche Auswirkungen diese Problematik auf Heranwachsende haben kann.

    Eine literarisch sinnreiche Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens.

  8. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.401)
    Aktuelle Rezension von: buecherblondine_blondie4books

    German version/English version below:

    London, an einem Silvesterabend, vermutlich irgendwann kurz nach der Jahrtausendwende:  

    Vier Menschen, die nichts miteinander gemeinsam haben (außer ihre Absicht, bald freiwillig aus dem Leben zu scheiden) treffen zufällig auf einem Hochhausdach aufeinander: Der gescheiterte TV Moderator Martin Sharp will nur vorher noch kurz die Beine ein bisschen baumeln lassen. Da betritt die alleinerziehende Mittfünfzigerin Maureen die Bild- bzw. die Hochhausfläche, deren einziger Daseinsinhalt ihr schwerstbehinderter Sohn, Matty, ist. Um das ungleiche Duo in ein Quartett zu verwandeln, fehlen nur noch die durchgeknallte Ministertochter Jess (der verlassene Teenager kann, wie es sich in so einem Alter gehört, nicht ohne den Ex, Chas, weiterleben) sowie JJ, ein – wie könnte es anders sein – erfolgloser Musiker, der sich das Leben nehmen will, weil er nicht Bruce Springsteen ist. 

    Statt sich umzubringen, beschließen die Vier dann dennoch, den long way down zu nehmen –  statt zu springen, verlässt man das Hochhaus dann doch lieber über die Treppe und vereinbart, erst einmal noch für drei weitere Monate am Leben zu bleiben...  

    Nick Hornbys Geschichte ist herrlich skurril und witzig, trotz der teils recht klischeehaften Backgrounds der Figuren, einer oft flachen Sprache und einer Vielzahl an (meist unnötigen) Kraftausdrücken. Hornby versteht sich auf unvorhersehbare Wendungen und Charaktere, ihm entgeht die Ironie des Lebens genauso wenig wie seinen Protagonisten. Ich habe das Buch zum ersten Mal vor zirka 15 Jahren gelesen, kurz nach seiner Erscheinung und konnte mich nach all der langen Zeit noch recht gut an Martin und Jess erinnern. Es kam mir beinah vor, wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. 


    London, on a New Year's Eve, presumably sometime shortly after the turn of the millennium:  

    Four people having nothing in common (except their intention to end their lives very soon) meet by chance on a high-rise rooftop: the washed-up TV presenter Martin Sharp just wants to let his legs dangle a bit before the big jump...Then Maureen, a single mother in her mid-fifties, steps on the scene, or rather the high-rise, whose only reason for being alive is her severely handicapped son, Matty. All that's missing to turn the mismatched duo into a quartet is the manic minister's daughter Jess (the abandoned teenager can't go on living without her ex, Chas) and JJ, an - how could it be otherwise - unsuccessful musician who wants to take his own life because he's not Bruce Springsteen.  

    Instead of killing themselves, the four decide to take the long way down - instead of jumping, they take the stairs and agree to stay alive for another three months...  

    Nick Hornby's story is wonderfully bizarre and funny, despite the sometimes rather clichéd backgrounds of the characters, often flat language and a multitude of (mostly unnecessary) swearings. Hornby is adept at unpredictable twists and turns of character, he does not miss out on life’s irony – neighter do his protagonists. I read the book for the first time about 15 years ago, shortly after its publication. After all this time I could still remember Martin and Jess quite well. It almost felt like a reunion with old friends. 

  9. Cover des Buches Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3) (ISBN: 9783785579220)
    Ursula Poznanski

    Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3)

     (709)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Geschichte von Ria und ihren Freunden ist von Anfang bis Ende spannend, fesselnd und immer wieder überraschend.
    Die Idee hinter der Geschichte ist einfallsreich, neu und gut durchdacht. Die Wahrheit kommt nach und nach ans Licht, und ist tatsächlich nicht vorhersehbar. So bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend.

  10. Cover des Buches Das Licht (ISBN: 9783446261648)
    T. C. Boyle

    Das Licht

     (101)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Wer hier nach einem spannenden Plot sucht, sucht vergeblich. Die Geschichte ist recht vorhersehbar und beschränkt sich inhaltlich auf klassische Themen der 60er Hippie-Bewegung: Sex und LSD. Dafür sind diese ausführlich und gut beschrieben, sodass ich das Buch flüssig lesen konnte und es an Personen weiterempfehlen würde, die sich für diese Themen interessieren 

  11. Cover des Buches The Green Mile (ISBN: 9783453435841)
    Stephen King

    The Green Mile

     (902)
    Aktuelle Rezension von: Marceline

    Ich hatte den Film gesehen, lange bevor ich wusste, dass er auf einem Buch basierte und dieses ausgerechnet von DEM Horrorautor unserer Zeit geschrieben wurde.

    Und ich finde es wundervoll den Film mit dem Schreibstil von King wieder zu erfahren. Ein wundervoller Hauptcharakter und eine schöne Rahmenhandlung umschließen ein magisches, unnatürliche Geschehen. Es hat Höhen, Tiefen, Wendungen, weitere super Charaktere, schön viel Tiefgang ...

    Auch der Film ist eine super Umsetzung des Buches.

    Hat mich mega begeistert und packt mich immer wieder.


  12. Cover des Buches Die geheime Geschichte (ISBN: 9783442487332)
    Donna Tartt

    Die geheime Geschichte

     (522)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Richard Papen stammt aus einfachen Verhältnissen. Mit Hilfe eines Stipendiums erhält er jedoch die Möglichkeit das Collage zu besuchen. Sofort nach seiner Ankunft, zieht ihn der Zauber des herbstlichen Vermont in seinen Bann. Er ist fasziniert von dieser, ihm so fremden Welt und auch etwas eingeschüchtert durch die neuen, im Gegensatz zu ihm offensichtlich sehr wohlhabenden, Kommilitonen. Eine kleine und äußerst elitäre Gruppe widmet sich, angeleitet durch ihren exzentrischen Professor, ausschließlich dem Studium des Altgriechischen. Diese 4 jungen Leute ziehen Richard magisch an, mehr und mehr wünscht er sich dazu zugehören. Seit jeher ist auch er an alten Sprachen interessiert, kann ausgeprägte Kenntnisse vorweisen und erhält so Zugang zu dieser eingeschworenen Clique. Allmählich entsteht eine zwanglose Freundschaft. Richard erkennt zu spät, dass es unter der harmonisch anmutenden Oberfläche gewaltig brodelt und seine Freunde ein furchtbares Geheimnis teilen. Zunehmend gerät auch er in einen düsteren, mörderischen Sog. 

    Der Roman ist sehr detaillverliebt und atmosphärisch dicht verfasst. Zu Beginn wird der Leser ins herbstliche und farbenprächtige Vermont versetzt. Gemeinsam mit dem Ich- Erzähler erkunden wir den unbekannten Kampus und entdecken die Welt einer Eliteuniversität des vergangenen Jahrhunderts. Die Beschreibung der einzelnen Szenen strotzen stellenweise nur so vor nostalgischem Charme. Die Handlung wird zunächst nur sehr gemächlich vorangetrieben. Die Jahreszeiten, das Wetter, Licht und Schatten und nahezu die gesamte Atmosphäre nutzte Donna Tartt gleich in mehrfacher Hinsicht. 

    Akribische Recherchen, sowie der sprachlich gut pointierte und anspruchsvolle Erzählstil machen einfach Freude. Leider verliert die Autorin sich selbst wiederholt in langatmigen Ausführungen, wodurch das flüssige Vorankommen stellenweise für mich etwas erschwert wurde. Der eigentlich überschaubare Plot wird, teils unnötig, gedehnt und büßt so leider stellenweise etwas von seiner Sogwirkung und Ausdruckskraft ein. Die Figuren, deren Charakterzüge, Gewohnheiten, Eigenheiten und die gruppendynamischen Prozesse wurden mühevoll und passend herausgearbeitet. Die Ereignisse rund um die Gruppe, die daraus resultierenden (Abhängigkeits-) Verhältnisse, das zunehmend gesteigerte Misstrauen und die schlussendliche, nackte Paranoia sind glaubhaft dargestellt. Eine unbestimmte, allgegenwärtige Beklemmung erfasst auch den Leser, wird gezielt und spürbar intensiviert. Im Verlauf nehmen die Begegnungen, Gespräche und Pläne der Clique immer morbidere Züge an. Die fragile, teilweise bereits bröckelnde Psyche einzelner Personen wird für mich passend und glaubwürdig skizziert. Andere werden diesbezüglich eher pathologisch distanziert, nicht ganz glaubwürdig beschrieben.  


  13. Cover des Buches Neuschnee (ISBN: 9783328106418)
    Lucy Foley

    Neuschnee

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Neun Freunde verbringen die Tage rund um Silvester zusammen. Als eine Person aus dem Freundeskreis ermordet wird, steht fest das einer aus dem Freundeskreis der Täter sein muss, da die Gruppe eingeschneit ist.

    Irgendwie bin ich mit einer anderen Erwartungshaltung an das Buch heran gegangen. Ich hatte einen spannenden Thriller erwartet, bei dem erst eine Person ermordet wird und die übrigen Freunde immer misstrauischer werden und vielleicht noch die ein oder andere Person verschwindet oder stirbt. 

    Aber hier werden einmal die Ereignis von der Ankunft bis hin zur Ermordung geschildet und unterbrochen wird das durch Sequenzen in denen die Person schon tot ist und zwei Mitarbeiter versuchen heraus zu finden was mit dem Gast passiert ist.

    Auch erfährt man erst ziemlich zum Schluss wer denn nun das Mordopfer ist, aber wer einigermaßen fit in der Materie ist, bekommt das schon früher raus. Auch einige andere Dinge bekommt man zeitnah raus, weswegen auch der Täter keine große Überraschung war.

    Alles in allem war das ein wirklich spannender Roman, aber nicht wirklich ein Thriller.

  14. Cover des Buches Die Welle (ISBN: 9783473544042)
    Morton Rhue

    Die Welle

     (2.296)
    Aktuelle Rezension von: luluschi11

    Ich fand das Buch sehr gut, dafür dass ich keine Psychothriller mag. Es ist spannend geschrieben und das Besondere ist, dass es eine echte Geschichte ist. Sie öffnet einem ein Stück weit die Augen und die Bilder zwischen den Seiten sind sehr gut ausgewählt, um einen Einblick in die Zeit des Nationalsozialismus zu bekommen.

  15. Cover des Buches Monument 14 (1) (ISBN: 9783453411630)
    Emmy Laybourne

    Monument 14 (1)

     (169)
    Aktuelle Rezension von: EmiLilie

    Inhalt:
    Durch eine Naturkatastrophe und dessen Folgen landen 14 Jugendliche alle Altersklassen in einem Einkaufszentrum. Doch damit ist nicht genug, denn zudem entweicht ein Kampfgas einer nahen Chemiefabrik. So muss der schüchterne Dean über sich herauswachsen und muss schwierige Entscheidungen treffen.

    Cover:
    Das Cover scheint zunächst schlicht gestaltet, sodass der Titel in den giftgrünen Farben hervorsticht. Mir gefällt hierbei sehr gut, dass tatsächlich genau 14 Personen dort stehen und man den oder die ein oder andere sogar möglicherweise identifizieren kann. Mich wundert jedoch, dass alle relativ jugendlich aussehen, wo da doch auch kleine Kinder bei sind...

    Charaktere:
    Im Vordergrund steht Dean, der zu Beginn alles andere als ein Held ist. Doch nach und nach entwickelt er sich zu einem ordentlichen Charakter, der immer wieder beweist, wie fürsorglich er ist. Er ist dadurch sehr realitätsnah, was auch einige Gedanken gegenüber seinem Bruder offenbaren, die womöglich jedem Geschwisterkind in so einer Situation durch den Kopf gehen.
    Auf jeden anderen Charakter wird gut eingegangen, sodass es gerade durch deren Vielfalt nie langweilig wird, denn jeder und jede hat seine Eigenarten. Ich finde es super, dass man hier die unterschiedlichen Altersklassen mit reingemacht hat! Dadurch wird alles nochmal herausforderner.

    Handlung:
    Da ich persönlich Weltuntergangsbücher liebe, finde ich diese Reihe wirklich klasse! Es vereint mehrere Katastrophen in einem und macht es so unheimlich spannend und einzigartig! Dass so viel darauf eingegangen wird, wie sie die Kinder beschäftigen, finde ich nicht langweilig, sondern viel mehr wunderbar interessant! Denn bei dieser Bande weiß man wirklich nie, was passiert.....
    Dabei gibt es sowohl spannende als auch lustige oder gar traurige Momente, sodass von allem etwas dabei ist. Der Plot Twist ist meiner Meinung nach auch sehr gelungen und lässt sich aus einem überraschten und einem weinenden Auge sehen...
    Dennoch muss man gewahr sein, dass es an einigen Stellen nicht gerade zimperlich zu geht. Ein Kinderbuch ist es demnach nicht, aber der Weltuntergang ist eben kein Ponyhof.

    Fazit:
    Mir hat das Buch sehr zugesagt, sowohl bei den Charakteren als auch bei der Handlung. Man muss sich auf ein wenig Brutalität einstellen, d.h. inwiefern man damit klar kommt, muss jeder für sich entscheiden. Überhand nimmt dies dennoch nie.

  16. Cover des Buches Isola (ISBN: 9783401508924)
    Isabel Abedi

    Isola

     (1.615)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Bei den Charakteren waren für mich schon ein paar sympathische dabei, die Story plätscherte aber leider nur so vor sich hin. Es war zwar eine tolle Atmosphäre und es ließ sich auch gut lesen, aber bis kurz vor dem Ende kam einfach gar keine Spannung auf. Diese fing erst ungefähr hundert Seiten vor dem Schluss an sich aufzubauen, nachdem schon über zweihundert Seiten vergangen waren, bis das Buch dann  ungefähr fünfzig Seiten vor dem Ende wirklich spannend wurde. Die Auflösung hatte ich so nicht ganz vorhergesehen - (SPOILER) ich hatte mir nur schon gedacht, dass Darling diejeninge aus der Gruppe war, die dem „Haupttäter“ half, weil so etwas für solche Bücher typisch war (SPOILER ENDE) -, sie war aber eben auch ziemlicher Standard.

  17. Cover des Buches Mondgeflüster in Fella (ISBN: 9781521386965)
    Lara Kessing

    Mondgeflüster in Fella

     (117)
    Aktuelle Rezension von: PiratenLilly

    Klappentext:

    Ein schweres Unwetter zerstört große Teile von Fella. Eine Gang mit dem Namen Senk nutzt das entstandene Chaos, um die Macht an sich zu reißen. Da Andra ein Jahr vor dem Unwetter bei den Senk ausgestiegen ist, hat sie es nun besonders schwer. Einige Senk können ihr den Ausstieg nicht verzeihen, allen voran ihr ehemals bester Freund. Aus Freunden werden erbitterte Feinde. Menschen, um die sie früher einen großen Bogen gemacht hätte, werden zu Verbündeten. Andra muss nicht nur herausfinden, wer sie eigentlich ist, sondern auch ihren Platz in dem neuen Fella finden. Sich wieder den Senk anzuschließen wäre der leichtere Weg. Gerät Andra ins Schwanken, als sie unerwartet Gefühle für einen der Senk entwickelt? Sie ist bereit, an ihre Grenzen zu gehen und sich ihren ehemaligen Freunden in den Weg zu stellen, doch ist ihr neues Ich stark genug, sich der Macht der Senk zu widersetzen?

    Meinung:

    „Mondgeflüster“ ist der zweite Teil der Fella-Reihe, kann aber auch unabhängig vom ersten gelesen werden. Jedoch empfehle ich, für die ganzen Hintergrundinformationen „Windgeflüster“ zu lesen. Lara Kessing entführt uns Leser erneut nach Fella zu der Protagonistin Andra, die mit aller Macht gegen die Feinde ankämpft. Aufgrund des einfachen und flüssigen Schreibstils wird der Leser nur so durch die Seiten geführt. Mit Andra wird uns Lesern eine starke Persönlichkeit zu Tage, welche auch selbst mit ihren Gefühlen zu kämpfen hat, denn schließlich empfindet sie genau für den Mann etwas, der über ihren Möglichkeiten lebt. Wagt sie den Schritt über die Grenzen?

    Das Ende bleibt mit einem Cliffhänger bestehen und man will unbedingt den dritten Teil lesen, denn schließlich überzeugt die Geschichte durch ihr spannungsreiches Material, welches von Anfang bis zum Ende bestehen bleibt. Aber würde Andra sich sofort entscheiden, würde das Drama und die Spannung verloren gehen und die Geschichte nur halb so gut machen.

  18. Cover des Buches Battle Royale (ISBN: 9783453437210)
    Koushun Takami

    Battle Royale

     (196)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Bin damals durch Suzanne Collins' "Hungergames" drauf aufmerksam geworden. "Battle Royale" hat dann noch eins drauf gesetzt. Die Handlung ist zwar völlig surreal, aber trotzdem handeln die Charaktere absolut nachvollziehbar. Mir ist es immer wichtig, dass ich mich in Charaktere hineinversetzen kann, was Koushun Takami wirklich gelungen ist (trotz der kulturellen Unterschiede). Er schafft es innerhalb weniger Seiten einen Charaker so tiefgehend zu beleuchten, dass man erst merkt, wie sehr man ihn doch mochte, wenn er gerade von jemand anderem brutal getötet wird. Gänsehaut & Emotionschaos pur! 

    Die Tribute von Panem sind dagegen nur ein müder Abklatsch.

  19. Cover des Buches Die Stadt der Blinden (ISBN: 9783442745296)
    José Saramago

    Die Stadt der Blinden

     (547)
    Aktuelle Rezension von: Leonore324

    Der Schreibstil ist zunächst ein wenig schwer zu lesen, da es ein bisschen dauert, bis man herausfindet, wer was sagt. Mit der Zeit habe ich mich aber dran gewöhnt und konnte ohne große Probleme fortfahren. Zudem finde ich es klasse, dass in diesem Buch den Charakteren keine Namen gegeben werden.

    Den Inhalt des Buches empfand ich als sehr spannend, aber oftmals auch sehr schrecklich und eventuell nichts für schwache Nerven. Ein Teil des Buches hat mir besonders zu schaffen gemacht, die Beschreibungen waren wirklich sehr detailreich und trugen dazu zu dem Horror bei, den man eh schon beim Lesen verspürt hatte. 

    Alles in allem ist das Buch sehr gesellschaftskritisch mit einigen philosophischen Weisheiten und es lohnt sich meiner Meinung nach wirklich, es zu lesen!

  20. Cover des Buches Das Labyrinth erwacht (ISBN: 9783401507910)
    Rainer Wekwerth

    Das Labyrinth erwacht

     (740)
    Aktuelle Rezension von: Magische_Buchwelt

    Meine Meinung:

    Das Labyrinth erwacht ist der erste Band einer dytopieschen Trilogie. Rainer Wekwerth hat hier eine Romanwelt erschaffen, die mich ab der ersten Seite gefesselt und nicht mehr los gelassen hat. Der Schreibtil ist flüssig, leicht und mitreißend. 

    Es sind sieben Jugendliche, aber nur sechs Tore führen in die Freiheit. Und das Labyrinth, das sie gefangen hält, denkt. Es ist bösartig. Sie wissen nicht, wer sie einmal waren. Aber das Labyrinth kennt sie. Jagt sie. Es gibt nur eine einzige Botschaft: Sie haben zweiundsiebzig Stunden Zeit, das nächste Tor zu erreichen, oder sie sterben. Ein tödlicher Kampf um die Tore entbrennt - aber sie sind dort nicht allein. 

    Man wird als gleich zu Anfang in die Handlung reingezogen, die Atmosphäre ist düster und beklemmend, was der Geschichte von Anfang an einen hohen Spannungsbogen verleiht. 

    Es gab viele unvorhersehbare Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. 

    Die Handlung wird hier aus der Erzähler Perspektive erzählt. Zwischendurch bekommen wir immer wieder kleine Einblicke aus der Vergangenheit der Protagonist*inen, was ich sehr gut fande, denn konnte ich mich besser in sie hineinversetzen. 

    Rainer Wekwerth hat hier tolle Charaktere erschaffen, die alle mit ihrer Vergangenheit, zu kämpfen haben. Und das ein oder andere Geheimnis hüten. 

    Doch bald merken die Jugendlichen, dass sie nur gemeinsam als Gruppe überleben können. 

    Denn überall lauern tödliche Gefahren. 


    Eine spannende Geschichte für Fans von Maze Runner und Die Tribute von Panem. 






  21. Cover des Buches Bad Boys and Little Bitches (ISBN: 9783789107641)
    Andreas Götz

    Bad Boys and Little Bitches

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Benni_Cullen
    Ja, auch ich musste bei dem Titel zwei Mal hingucken und dachte mir auch: "Gehört das wirklich so?" Aber dann habe ich mir gedacht: Der Titel ist doch total egal, Hauptsache die Geschichte ist spannend! Und die schien wirklich vielversprechend, beschrieb man das Buch doch als Must-Have für alle Fans von Pretty Little Liars, Gossip Girl und Tote Mädchen lügen nicht - schon hatte man mich und ich war wirklich neugierig, was sich der Autor alles überlegt hat. Ob er den hohen Erwartungen gerecht werden konnte und ob ich die Reihe weiterhin lesen möchte, das erfahrt ihr jetzt.

    Im ersten Band der Reihe lernen wir die Clique rund um Lissy, Finn, Elif und Leon kennen - die ihre WhatsApp-Gruppe eben "Bad Boys & Little Bitches" genannt haben. Deren Leben wird völlig auf den Kopf gestellt, als die zwar nette, aber doch merkwürdige Vanessa in ihr Leben tritt. Diese scheint alle Menschen in ihrer Umgebung zu manipulieren und sich als Anführerin positionieren zu wollen. Doch die Gruppe weiß sich zu wehren und weißt Vanessa in ihre Schranken - ohne zu wissen, was für dramatische Konsequenzen das haben wird. Halten die little bitches und ihre bad boys wohl zusammen oder verlieren sie am Ende nicht nur ihre Freundschaft, sondern auch sich selbst?

    Ich muss sagen, dass mir die Stimmung von Anfang an gefallen hat: Man traut irgendwie keinem und fühlt sich nur in der Gruppe sicher. Und obwohl ich am Anfang etwas Schwierigkeiten hatte, mit den Gruppenmitgliedern warm zu werden, gelang es mir nach den ersten 100 Seiten sehr gut und ich war Feuer und Flamme für die vier Protagonisten. Jeder an sich ist sehr individuell, hat seine ganz eigenen Probleme und hat mit anderen Dingen zu kämpfen. Der Autor zeigt so eine große Palette an möglichen Schwierigkeiten in den Leben von Teenagern auf, obgleich er manche Aspekte besser und andere weniger gut verarbeitet. So finde ich es super, wie er manch schwierige Beziehungen zu Eltern darstellt oder Mobbing in Schulen anspricht, weniger gelungen finde ich dagegen die Darstellung des Drogenkonsums von Leon. Das wirkt irgendwie so gezwungen, als ob man sich gedacht hätte, man müsse jemanden Drogen nehmen lassen, weil man das heutzutage nunmal macht. Das mochte ich persönlich überhaupt nicht, auch wenn mich da ein paar für zu spießig halten. Wahrscheinlich liegt das weniger an der Tatsache, wie es der Autor eingewoben hat, sondern mehr an meiner Einstellung zum Thema, dennoch wollte ich es angesprochen haben, denn ich glaube, man hätte auch andere Mittel und Wege gefunden, Leon als Charakter zu zeichnen, ohne ihm als kiffenden Typ darzustellen.

    Die Entwicklungen der Geschichte empfand ich zwar als vorhersehbar, allerdings konnten sie mich trotzdem unterhalten. Ich fühlte mich tatsächlich ständig an Pretty Little Liars erinnert, denn auch da, weiß man eigentlich was passiert, allerdings bleibt man trotzdem am Ball, da man sich ja dann bestätigt fühlt und man dennoch mitfiebert. Diese Kombination hatte der Autor total raus, hier hätte ich mir zusätzlich nur gewünscht, dass er mich ein bisschen mehr überrascht. Dies hat er mit einigen Punkten getan, besonders gegen Ende, war ich dann doch etwas sprachlos, allerdings hätte das noch mehr passieren können, denn dann wäre ich völlig geflasht gewesen. So war die Story ganz nett, aber eben nicht mehr. Außerdem gingen mir manche Dinge auch etwas zu schnell: Der Autor baut einzelne Aspekte der Geschichte groß aus, teasert diese gegen Ende eines Kapitels an, nur um dann im nächsten innerhalb von zwei Sätzen diese Aspekte aufzuklären. Schade, hier hat man großes Potenzial verschwendet und viel an Spannung dadurch verloren.

    Gelungen fand ich dagegen den Schreibstil des Autoren: Dieser lässt sich flüssig lesen und findet genau die richtige Balance zwischen beschreibenden und erzählenden Elementen. Dabei sind die Kapitel relativ kurz und immer so aufgebaut, dass sie meist mit einem Cliffhänger enden und man unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Das führt natürlich dazu, dass man total drinnen ist in der Story und ständig gespannt weiter liest. So verflogen die knapp 300 Seiten förmlich und ich war am Ende etwas traurig, schließlich wollte ich wissen, wie die ungelösten Probleme denn nun weitergehen - gut, dass es hierfür einen zweiten Band gibt, der im Februar erscheint und den Untertitel "Kleine Geheimnisse" trägt. Mal sehen, was uns da erwartet.

    Mein Fazit:
    Insgesamt ließ mich "Bad Boys & Little Bitches" mit gemischten Gefühlen zurück: Ich mochte die Charaktere, liebte die Stimmung und war ganz angetan von den Intrigen und Machtspielchen, gleichzeitig ging mir manches einfach zu schnell und die gesamte Geschichte an sich war dann doch etwas zu vorhersehbar. Dennoch möchte ich wissen wie es weiter geht und dem Autoren gerne nochmal die Chance geben, mich komplett zu überzeugen. Und dafür muss ich den zweiten Band einfach lesen. Zum Schluss kann ich deshalb nur sagen: Wer auf die Atmosphäre von Pretty Little Liars steht und nichts gegen (vorhersehbare) Intrigen und Machtspielchen hat, der sollte (trotz des wirklich polarisierenden Titels) unbedingt zugreifen und sich in die Welt der boys and bitches ziehen lassen. Von mir gibt es 3,5 Sterne und ganz viel Luft nach oben für Band 2.
  22. Cover des Buches Blind Walk (ISBN: 9783570403303)
    Patricia Schröder

    Blind Walk

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Larika

    Jesper und Lida sind ein Paar, zumindest glaubt Lida das. Aber dennoch möchte er sie nicht zu diesem Abenteuer im Wald mitnehmen. Als wäre das noch nicht genug, finden sich die Jugendlichen nach einer endlosen Fahrt über Stock und Stein irgendwo im nirgendwo wieder und müssen versuchen, wieder nach Hause zu finden. So weit, so gut. Doch es gibt mehr Hürden als gedacht. Als ein Mord die Gruppe erschüttert, sind die Nerven bei allen zum Zerreißen gespannt...

    Die Idee des Blind Walks finde ich gut; eine Gruppe Jugendliche, zusammengewürfelt aus Charakteren, die verschiedener nicht sein könnten und scheinbar jeder mit einer kleinen Macke oder einem Geheimnis, das man als Leser lüften möchte. Seite um Seite habe ich steigerte ich mich in die Geschichte, hatte Gänsehaut und konnte mit den Protagonisten fühlen. Für mich überschlugen sich die Ereignisse teilweise zu sehr, ein Problem ist aufgetreten, bevor es gelöst ist, passiert wieder etwas Schreckliches, es hat sich noch keiner davon wirklich erholt und schon gibt es den nächsten Schock. Parallel gibt es neben den Jugendlichen im Wald einen weiteren Schauplatz: den im Krankenhaus liegenden Sten. Ich habe mich von Anfang an gefragt, was er mit der ganzen Sache zu tun hat und war beim Lesen etwas irritiert, weil er irgendwie nicht ins Bild passte. Am Ende hat sich herausgestellt, dass es ein geschickt gewählter zweiter Handlungsstrang war. Das Ende der Geschichte hätte ich mir dennoch anders vorgestellt, ich hatte ein bisschen gehofft, dass es eine Art Wiedersehen oder "Abrechnung" gibt. 

    Insgesamt war es eine spannende, nervenkitzelnde Lektüre, die mir das ein oder andere Mal Gänsehaut beschert und sich am Ende zum Guten gewandt hat.

  23. Cover des Buches Creepers (ISBN: 9783426509739)
    David Morrell

    Creepers

     (526)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>Manche Gebäude lassen die Vergangenheit so lebendig werden, als wären sie Batterien. Sie scheinen die Energie von allem gespeichert zu haben, das jemals in ihnen vorgegangen ist. Und manchmal lassen sie diese Energie wieder ab, wie die Gefühle, die in diesem Koffer gesteckt haben.<<

    Von dem Buch "Creepers" von David Morrell muss ich ehrlich sagen habe ich vorab nicht so viel erwartet. Ich wollte ein bisschen was einfaches, dennoch spannendes, gruseliges, bei dem ich einfach nicht viel nachdenken muss und letztlich habe ich genau das richtige bekommen.
    Die Geschichte strickt sich insgesamt sehr einfach und gerade zum Ende wird es ein bisschen vorhersehbar und erinnerte mich an "Saw" aber wie gesagt, das hat mich nicht gestört denn ich wollte mich ja schließlich auch nicht in Theorien verheddern.
    Das alte Hotel, um das es hier geht hat es wirklich in sich! Es ist unheimlich interessant der Geschichte dieses Hotels auf die Spur zu kommen und das lies mir tatsächlich auch den ein oder anderen Schauer durch die Adern ziehen!
    Fazit: Alles in allem ein guter Thriller, der Sogwirkung hat, sich gut lesen lässt und mit einer interessanten, sowie spukigen Geschichte aufwartet! Kleiner Hinweis an dieser Stelle, es wird mitunter auch hin und wieder ein bisschen blutig...🤗

  24. Cover des Buches Grün wie die Hoffnung (ISBN: 9783442383559)
    Nora Roberts

    Grün wie die Hoffnung

     (377)
    Aktuelle Rezension von: lesenbirgit

    Dieses neue Cover ist auch sehr schön. Ich habe noch die ältere Version, aber es kommt ja auf den Inhalt drauf an. Die Bücher von ihr sind allesamt einfach nur traumhaft geschrieben. Ich habe bis jetzt alle verschlungen.Gerade die mystischen wie dieses hier haben es mir angetan. <Ich liebe ihre Bücher und habe auch schon ganz viele im Bücherschrank stehen. Es ist auf jeden Fall wert es zu lesen. Die ganze Trilogie

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