Bücher mit dem Tag "gruselig"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gruselig" gekennzeichnet haben.

156 Bücher

  1. Cover des Buches Silber - Das erste Buch der Träume (ISBN: 9783949465215)
    Kerstin Gier

    Silber - Das erste Buch der Träume

    (7.470)
    Aktuelle Rezension von: Morian

    Wundervoll greulicher Gedanke, dass man sich nur einen Gegenstand eines anderen Menschen beschaffen braucht und schon kann man in dessen Träume marschieren. Darauf baut die ganze Geschichte auf und entwickelt fast so was wie einen Krimi mit mehrere Liebesgeschichten und unklarem Beschwörungsritual. An eine paar Stellen etwas abgeflacht, aber echt: Das passiert jedem.

    Schade, dass kein Mensch so anschaulich träumt. Und damit haben wir den Punkt erfasst. Kerstin Gier bedient den Wunsch nach den richtigen Träumen, ohne Drogenhandel. Ich bin begeistert.

  2. Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783755300298)
    Bram Stoker

    Dracula

    (1.176)
    Aktuelle Rezension von: HenriLMatos

    Dracula funktioniert auf einer Metaebene, die über Horror hinausgeht. Der Graf ist eine Metapher für jede externe Kraft, die in ein Bewusstsein eindringt und es langsam überschreibt — die Opfer verlieren nicht ihr Leben, sondern zuerst ihre Identität. Was Stoker beschreibt, ist die Auflösung von Grenzen zwischen Selbst und Anderem, die Infiltration von innen heraus. Als Horrorgeschichte ist das Buch ein Klassiker; als Identitätsstudie ist es unterschätzt.

  3. Cover des Buches Silber - Das zweite Buch der Träume (ISBN: 9783596522903)
    Kerstin Gier

    Silber - Das zweite Buch der Träume

    (4.661)
    Aktuelle Rezension von: T_B_

    Dieses Buch ist ein Muss für jeden. Der Schreibstil ist getrieben von Humor, die Wendungen kommen alle komplett unerwartet und die Charaktere sind extrem vielschichtig. Die Handlung dieses zweiten Bandes hat mir gut gefallen, sowohl der Krieg der Protagonistin und ihrer Schwester gegen das Bocker, die Mutter ihres Patchwork Vaters, die Spannung um Mias Schlafwandeln als auch das Finale, das irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit spielt. Eine schöne Idee um ebendiese Handlung voranzutreiben finde ich auch die Blogbeiträge die über das Buch verteilt immer wieder zwischen den Seiten zu finden sind Und wie auch schon beim letzten Band baut das Nachwort nochmal Spannung auf. Auch dieses Buch ist vom zweiter Band Syndrom betroffen, es ist wirklich auffällig wie oft in zweiten Bänden ein neues, meist nerviges Familienmitglied auftaucht, in diesem Buch das Bocker. Ebenfalls ein guter  Handlungsstrang dieses Buches finde ich ist Henrys familiäre Situation, zu der vor allem zum Ende hin immer mehr durchsickert und damit Livs und Henris Beziehung auf eine harte Probe stellt. Insgesamt ist das Buch also wirklich gelungen

  4. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

    (2.144)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    Inhalt

    Als Jacobs Großvater stirbt, wird für den Jugendlichen klar, dass er die Geschichten, die ihm sein Opa zeitlebens erzählt hat, noch einmal hinterfragen muss. Angeblich war Abraham in seinen jungen Jahren nicht nur ein Waisenkind, sondern ist viel gereist und hat abenteuerliche Dinge erlebt, die er seinem Enkel in schier unglaublichen Geschichten nahebringen wollte. Vieles davon hat Jacob schon lange nicht mehr geglaubt, sei es die Erzählung von einem schwebenden Mädchen oder die wilden Verfolgungsjagden mit gruseligen Monstern.

    Doch der Tod seines Großvaters wirft Fragen auf und Jacob reist gemeinsam mit seinem Vater auf die Insel Cairnholm, um Spuren aus der Vergangenheit seines Großvaters aufzuspüren. Jacob besucht das örtliche Museum und erfährt Vieles, was ihm genauso bereits erzählt wurde. Der 03. September des Jahres 1940 scheint ein enorm wichtiges Datum für Abraham gewesen zu sein und genau an diesem Tag wurde das Waisenhaus durch einen Bombenabwurf vollkommen zerstört.

    Die Merkwürdigkeiten häufen sich und Jacob befürchtet, dass die wilden Erzählungen doch der Wahrheit entsprachen und keine fiktiven Geschichten waren. Spätestens als er den besonderen Kindern des Waisenhauses begegnet, die ihn die Zusammenhänge erklären, inklusive der aufwendigen Zeitschleife, die ihre Heimleiterin konstruiert hat, um ihr Leben zu schützen. Es gelingt ihm selbst von einer Seite auf die andere zu gelangen, er trifft die Freunde seines Opas, die nach 70 vergangenen Jahren immer noch Teenager sind und er muss erleben, dass es auch die Monster irgendwie geschafft haben, zu überleben …

    Meinung

    Von dieser Fantasy-Reihe sind bereits 6 Bände erschienen, der erste hier wurde im Jahr 2011 veröffentlicht. Trotzdem bin ich in erster Linie durch die Verfilmung darauf aufmerksam geworden. Dort geht es nicht immer kindgerecht zu, manches ist für jüngere Zuschauer eher gruselig – aber wie so oft in diesem Genre führen mich die Filme zum Buch und das geschriebene Wort gefällt mir dann eindeutig besser.

    Das Buch beinhaltet viele alte Fotos, die thematisch in die Geschichte eingeflochten werden und ihr Mehrwert verleihen. Die Magie kommt nicht zu kurz aber vor allem das hochinteressante Thema der Zeitreisen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Verwandlungen und Lebensaufgaben – ein kleines Universum, welches in den Folgebänden sicherlich in vielen bunten Facetten schimmern wird. Band 1 weckt auf jeden Fall mein Interesse, an dieser Reihe dranzubleiben, gerade weil mich die vielen Abenteuer von Jacob und seinen neuen Freunden gekonnt in andere Welten entführen. 

    Fazit

    Ich vergebe gute 4 Lesesterne für einen gelungenen Reihenauftakt, der weniger Gruselelemente aufweist, als zunächst vermutet. Das magische, düstere Setting, die langsam aufziehende Geschichte, die vor Toten und Morden nicht zurückschreckt, besticht vor allem durch die Dynamik, die mit Zeitreisen einhergeht. Auch die zahlreichen Nebenfiguren werden nahbar und dadurch erhöht sich der plastische Eindruck des Buches. Trotz der dunklen Stimmung und der gefährlichen Etappen im Kampf gegen das Böse überwiegt hier die Hoffnung und ein gefeiertes Miteinander. Diese Story eignet sich sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, sie bedient nicht unbedingt ein Klischee. Besonders toll erscheint mir das Universum, welches sich nun für die Folgebände öffnet, es gibt hier zahlreiche Ansatzpunkte für die Entwicklung der Figuren untereinander, miteinander oder auch nicht und das durch verschiedene Zeitschleifen hindurch immer wieder hinein in eine neue Welt, die es doch nicht unbedingt braucht, weil die Dinge sich in ihren Grundzügen stets wiederholen. Band 2 wird von mir definitiv noch gelesen und dann schaue ich weiter …

  5. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442482801)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

    (1.008)
    Aktuelle Rezension von: FritziS

    Die fünfte Welle zeigt eine Welt nach der Alien-Invasion. Cassie hat fast alles verloren und macht sich auf, ihren kleinen Bruder zu finden. Dabei begegnet sie Evan, der ihr hilft, dem sie aber nicht sofort vertrauen kann. Parallel verfolgt man Ben, der im Militärlager zum Kämpfer wird.

    Cassie ist eine starke Heldin, verletzlich, zynisch, aber immer kämpferisch. Evan bleibt geheimnisvoll und sorgt für Misstrauen, was die Spannung hochhält. Ben bringt eine andere Sichtweise ein und zeigt, wie Jugendliche in einer zerstörten Welt ums Überleben kämpfen.

    Der Schreibstil ist flott und voller Action, einige Passagen wirken jedoch etwas zu lang, besonders im Mittelteil. Die Liebesgeschichte kommt für meinen Geschmack zu schnell, ohne dass sie richtig aufgebaut ist.

    Das Ende bietet Dramatik, Überraschungen und macht neugierig auf die Fortsetzung. Für mich ein sehr guter Auftakt mit kleinen Schwächen

  6. Cover des Buches Krähenmädchen (ISBN: 9783442484942)
    Erik Axl Sund

    Krähenmädchen

    (887)
    Aktuelle Rezension von: Benitabooklover


    Die Story an sich ist gelungen und auch der Aufbau ist mal was anderes, jedoch war es mir zu kompliziert und hat mir dadurch weniger Spaß gemacht. Wir haben hier keine klassischen POVs, sondern schwedische Schauplätze, die sich abwechseln & damit auch die Sichtweise von Personen im hier & damals. Auch wenn ich in den Kapiteln einige Orte in Stockholm wiedererkannt & andere Orte zum Verständnis gegoogelt habe, waren die Ortsüberschriften einfach zu wirr für mich. Sicher für einige, die mal was anderes und Komplexes suchen, ein toller read, aber ich habe mich entschieden Band 2 & 3 auszusortieren.

  7. Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785577837)
    Ursula Poznanski

    Saeculum

    (1.951)
    Aktuelle Rezension von: RattusExlibricus

    Kategorie: Thriller | Mitraten | Kammerspiel

    Besonderheit: Ich nehme das Buch seit Jahren immer mal wieder zur Hand, wenn ich „leichtere“ Unterhaltung suche. Und obwohl ich die Auflösung auswendig kenne, nimmt mich die angenehme Spannung jedes Mal wieder mit.

    Worum dreht sich die Handlung?: Bastian ist Medizinstudent und sollte eigentlich dringend auf die Prüfungen lernen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – lässt er sich von seiner brandneuen Freundin überreden, mit ihr und ihren Mittelalterfreunden einen Convention im Wald mitzumachen. Sogar eine ganz exklusive, bei der die Plätze begehrt und rar sind. Was als interessante und auch spaßige Erfahrung beginnt, schlägt schnell in bitteren Ernst um: Die Verbindung zur Außenwelt reißt ab, Leute verschwinden und mehr als eine Person scheint etwas zu verbergen zu haben. Wer hat es auf die Gruppe abgesehen und inszeniert perfide einen wiedererwachenden Fluch? Und wie lange dauert es, bis die ersten daran glauben und sich blind manipulieren lassen?

    Große Themen im Hintergrund: Gruppendynamik in Extremsituationen, Manipulierbarkeit, Rache

    Teilbewertung (Legende *= hat mich nicht überzeugt, **= ausbaufähig, ***=solide/gut zu lesen, ****= sehr gut/klare Empfehlung, *****= exzellent/schwer zu erreichen):


    1. Handlung ***


    Die Handlung ist abwechslungsreich und hält Überraschungen bereit. Die Schilderungen sind greifbar und spannend dargelegt, das Setting ist ungewöhnlich. Allein vom ursprünglichen Spiel (bevor es schiefgeht) zu lesen hat schon einen gewissen Unterhaltungswert. Sagen- und Horrorelemente werden gut eingeflochten, es wirkt selten zu dick aufgetragen und wenn, wird das innerhalb der Handlung auch hinterfragt. Die Spannung entsteht durch die beklemmende soziale Situation, der Kontrollverlust und Unberechenbarkeit der Gruppe und nicht durch billige Effekte oder Gewalt. Das ist (leider) bei Büchern für diese Zielgruppe fast schon ungewöhnlich und toll umgesetzt. Die Schilderungen erzeugen gekonnt Spannung, die Motive sind unverbraucht und die Auflösung schlüssig. Viel Handlung entsteht durch Interaktion der Charaktere miteinander, es gibt aber auch externe Ereignisgeber.

    Die Endauflösung macht es sich vielleicht etwas einfach, bildet aber einen guten Abschluss zum Buch. Schön ist auch, dass es kein reines Happy End gibt, das wäre beim phasenweise doch recht misathropischen Grundtenor unrealistisch.

     


    1. Aufbau ****


    Der Aufbau läuft klar auf das Finale zu, nach einer Einleitung, die genug Zeit erhält, um das Setting auf sich wirken zu lassen, verdichten sich die Ereignisse schnell.  Die Auflösung ist gut gemacht und die Hinweise werden zur richtigen Zeit gegeben. Spannungskonstruktion funktioniert hier sehr gut. Kleine Hinweise sind gekonnt über das ganze Buch eingestreut, so dass man eine Chance bekommt, mitzuraten.

     


    1. Charakterzeichnung **°


    Leider der schwächste Punkt. Die Charaktere stellen oft ganz klar Klischees dar und einige bleiben sehr blass. Die wenigen Hauptcharaktere kommen besser weg, tappen aber auch hin und wieder in die Klischeekiste. Allerdings muss man dem Buch zu Gute halten, dass diese Klischees immerhin lebendig, konsequent im Verhalten und anschaulich geschildert werden, so dass man sie der Geschichte gut abkauft. Und gerade von der Interaktion dieser simpel gehaltenen Typen lebt das Kammerspiel – es hat also auch sein gutes. Und versprochen- einige Charaktere werden euch doch überraschen! Ein bisschen mehr Ambivalenz an der ein- oder anderen Stelle, gerade bei Nebencharakteren, wäre wahrscheinlich trotzdem drin gewesen. Beim ersten Mal lesen fiel es mir noch nicht so stark auf, aber die Charaktere altern mit mehrmaligem lesen nicht unbedingt super.

     


    1. Sprache und Stil ***


    Die Sprache ist klar, spannend und erzeugt Stimmung – genau richtig für einen Thriller. Natürlich kann man da kein sprachliches Meisterwerk erwarten, aber es ist schon ein bisschen mehr vorhanden als unbedingt nötig – nicht nur Spannung und Stimmung, sondern auch schöne Szenerien werden mit einer hohen Anschaulichkeit geschildert, Sprachverwendung und Wortschatz sind für einen Thriller sehr gut.


    1. Zielgruppe(n)


    Breite Zielgruppe. Menschen, die einen ungewöhnlichen Thriller mit Kammerspielflair und mystischer Atmosphäre suchen, der doch klar auf dem Boden der Realität bleibt. Das soziale Feld schafft hier die Beklemmung, nicht Gruselelemente – darauf muss man sich einlassen wollen. Das führt dazu, dass es zwischendrin vom Erzähltempo her auch mal ruhiger wird – vielleicht ein Stolperstein für klassische „Thrillerleser“. Vielleicht zu sehen als eine Mischung aus Jugendthriller, Kammerspiel und psychologischem Experiment (in dieser Reihenfolge).

     


    1. Fazit ***


    Ich lese das Buch trotz kleiner Schwächen in der Charakterzeichnung immer wieder gern zwischendurch, und das, obwohl ich die Auflösung kenne. Mir gefällt die Szenenzeichnung und die Art der Konstruktion. Das Buch bewegt sich ein bisschen zwischen den Genres, primär würde ich es als Kammerspiel-Jugendthriller bezeichnen. Das Setting ist unterhaltsam zu lesen und die Geschichte spannend erzählt. Trotzdem liest sich das Buch leicht und angenehm, ohne ins banale abzurutschen.

  8. Cover des Buches Der Circle (ISBN: 9783462048544)
    Dave Eggers

    Der Circle

    (837)
    Aktuelle Rezension von: HenriLMatos

    The Circle ist die präziseste literarische Auseinandersetzung mit dem Silicon-Valley-Utopismus, der Überzeugung, dass vollständige Transparenz die Welt verbessert. Mae Holland gibt ihre Privatsphäre nicht unter Zwang auf; sie tut es aus Überzeugung, weil das System sie gelehrt hat, dass Sichtbarkeit eine Tugend ist. Was Eggers zeigt: Die erschreckendste Dystopie ist die, die sich als Fortschritt verkleidet. Erschreckend aktuell.

  9. Cover des Buches Krabat: Roman (ISBN: 9783522202343)
    Otfried Preußler

    Krabat: Roman

    (1.959)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Der 14-jährige Waisenjunge Krabat wird von einer geheimnisvollen Stimme zur Mühle im Koselbruch gelockt und vom Meister als Lehrling für sowohl das Müllerhandwerk als auch die schwarze Magie aufgenommen. Als Krabat merkt, dass die Macht des Meisters jedes Jahr den Tod eines Jungen fordert, kann ihm beim Widerstand nur das Mädchen Kantorka helfen. Die atmosphärisch dichte Handlung behandelt zeitlose Themen wie Machtmissbrauch, Freiheit, Loyalität, Liebe und Selbstbestimmung und wirkt an manchen Stellen durch das ruhige Erzähltempo etwas zäh.
    Bei den Protagonisten steht Krabat im Mittelpunkt der Handlung, der eine interessante und glaubwürdige Entwicklung innerhalb der Handlung vollzieht. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Tonda oder der Meister bereichern die Geschichte und tragen zur Entwicklung Krabats gekonnt bei.
    Wer stille Geschichten mit einer dichten Atmosphäre und großer Figurenentwicklung mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist klar, mit märchenhaften Elementen und voller Symbolik.
    Einziger Minuspunkt: Das eher langsame Erzähltempo wirkt an manchen Stellen etwas zäh, was den Lesespaß mindert.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

  10. Cover des Buches Die Blutschule (ISBN: 9783404175024)
    Max Rhode

    Die Blutschule

    (1.035)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann

    In zwei Tagen ausgelesen und was soll ich sagen... ich bin wie immer begeistert. Ich mag einfach den Schreibstil - der hier stark an die ersten Werke erinnert - und die Art wie sich die Spannung immer mehr und mehr steigert, sodass man die letzten Seiten eigentlich nur noch überfliegen möchte und endlich zu erfahren wie es ausgeht. Und immer ist das gewisse Augenzwinkern mit dabei (und sei es nur bei den Danksagungen oder wie in diesem Fall, ohne zu viel verraten zu wollen, bei den Beschwerden).

    Die Aufregung über den Preis kann ich mal nun gar nicht nachvollziehen. Ich schließe mich da völlig der Bewertung des Sebastian F. an (und ich traue Herrn Fitzek durchaus zu, dass er diese Bewertung tatsächlich selber geschrieben hat). Ein Buch ist doch etwas das sich optisch etwas her machen sollte, das ich mir danach ins Bücherregal stelle und gerne nochmal in die Hand nehme. Der Verlag oder Herr Fitzek oder wer auch immer es endgültig entschiedet, gibt sich immer sehr viel Mühe, dass die Bücher hochwertig aussehen und auch in diesem Fall macht es etwas her. Es ist ja kein einfaches Taschenbuch und ich halte den Preis für völlig angebracht.

    Für mich ist es ein gelungenes Erstlingswerk im Bereich Horror/Fantasy und ich würde mich über weitere Werke von Herrn Rhode alias Fitzek sehr freuen. Ob das Buch nun in Zusammenhang mit dem Joshua-Profil steht, wird sich dann ja nächste Woche raus stellen.

    Das Buch ist - wie ich finde - nicht viel blutiger oder rauer als gewohnt. Es wird - wie man es kennt - an den Stellen aufgehört zu beschreiben die man auch einfach nicht genauer ausgeführt haben möchte. So war es schon immer und so wird es vermutlich bleiben. Den Bücher sind - im Gegensatz zum TV nun mal reines Kopfkino.

  11. Cover des Buches Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8) (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)

    (643)
    Aktuelle Rezension von: reading_squirrel

    3.5 Sterne

    Vermutlich ist meine Erwartungshaltung einfach falsch. Für mich sind Nervenkitzel à la Andreas Gruber und raffiniert aufgelöste, ineinander verstrickte Fälle, wie man sie aus dem Norden kennt, ein unverhandelbares Muss bei Krimis. Ich muss gestehen, dass ich in diesem Buch beide Punkte etwas vermisst habe.


    Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis Leben in die Geschehnisse kommt und ich musste teils ziemlich mit mir selbst ringen, um weiterzulesen. Dann steht aber auf einmal plötzlich alles Kopf - lieben wir! Ansonsten sind die Kapitel angenehm gegliedert und nicht zu lange; Man erhält in den einzelnen Kapiteln Einblicke aus unterschiedlichsten Sichtweisen, was ich von anderen Autoren so nicht kenne und wiederum den eher laschen Spannungsbogen etwas hoch zieht. Das Ermittlerduo harmoniert gut, auch wenn es für mich jetzt nicht unbedingt die einprägsamsten Hauptfiguren sind. 


    Ich möchte die Reihe zu einem späteren Zeitpunkt definitiv weiterverfolgen, ungeachtet dessen, dass mir dieser Teil nicht so hundertprozentig zugesagt hat.

  12. Cover des Buches Das Haus der Mädchen (ISBN: 9783499020339)
    Andreas Winkelmann

    Das Haus der Mädchen

    (519)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Ich habe Beides :

    Buch 397 Seiten

    Hörbuch / Laufzeit 9:30h. Gut gelesen von Simon Jäger

    *   *   *

    Was mir hier gefiel : es spielt in Hamburg. Die Polizeiarbeit + der sehr menschliche + sympathische Ermittler Jens (Dirty Harry). Die Kapitel mit dem Obdachlosen Freddy, der mir tatsächlich mit der Zeit ans Herz wuchs. Trotz seiner Vergangenheit.

    Was mir nicht gefiel : die gestellten Szenen mit Vivien, die immer 'n Tick drüber war. Die unsichere, unbeholfene, schüchterne, unmodische Protagonistin Leni Fontane (Landei, das nicht schwimmen kann) + die langweilig + gestellten Szenen mit ihrem Vorgesetzten Seekamp. Viele abrupte Szenenwechsel. Je weiter die Geschichte voran ging, desto hölzener klangen die Dialoge, besonders zwischen Opfer + Täter. Auch hier immer Wiederholungen. Leni Landei besonders.

    Der Herr des Hauses kommt. Der Herr des Hauses möchte dies. Der Herr des Hauses möchte das. Der Herr der Hauses wird dich strafen. Ich fand es affig,  immer wieder 'der Herr des Hauses' zu wiederholen. Überhaupt war er als Serienkiller wenig überzeugend + wirkte oft schwach + weinerlich. (ich darf nicht zu viel verraten) Die Leichen der Frauen beschwert im Wasser zu versenken erinnerte mich an Dexter / Netflix. Das Haus des Geschehens erinnerte mich an Henry Howard Holmes + das Mörderhotel. 

    Mein Fazit : die Dialoge, die Macht der Worte...da ist viel Luft nach oben. Die Handlungen der Romanfiguren könnten natürlicher + raffinierter gestaltet werden.

    3/5 gutgemeinte Sterne

  13. Cover des Buches Die Bibliothek der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520277)
    Ransom Riggs

    Die Bibliothek der besonderen Kinder

    (381)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Endlich habe ich ein wenig frei und nutze die Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz, Videospiele, Kochen und Backen sowie natürlich zum Lesen. Umso mehr Beiträge werdet ihr in nächster Zeit von mir sehen. Zuletzt habe ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“, den dritten Band der „Besonderen Kinder-Reihe“ von Ransom Riggs, gelesen. Wer aber denkt, dass es sich dabei um Kinderliteratur handelt, irrt sich. Mit der düsteren Urban Fantasy-Atmosphäre ist diese Saga vielmehr etwas für Leser ab dem fortgeschrittenen Teenageralter. Die Reihe ist mit sechs Bänden abgeschlossen, auf Deutsch gibt es bislang aber nur fünf. Wann der sechste Band mit dem Originaltitel „The desolation of devil’s acre“ auch hierzulande erhältlich sein wird, ist offiziell noch nicht bekannt. „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ erschien 2016 auf Deutsch. 

    Im London der Gegenwart sind der 16-jährige Jacob Portman und seine Freundin Emma Bloom nur knapp entkommen. Miss Peregrine, die anderen besonderen Kinder und die verbleibenden Ymbrynes sind dagegen in die Hände der Wights gefallen. Gemeinsam mit dem besonderen Hund Addison versuchen Emma und Jacob ihre Freunde zu befreien. Ihr Weg führt sie nach „Devil’s Acre“, übersetzt Teufelsacker, eine Zeitschleife, in der es von zwielichten Gestalten nur so wimmelt. Zu allem Überfluss werden sie von einem Hollowgast verfolgt und Jacob spürt, dass er die vermeintlich unsichtbaren Wesen nicht nur sehen kann, sondern auch manipulieren. 

    Noch vor dem ersten Kapitel findet sich ein Zitat von Edward Morgan Forster, einem britischen Autor des 20. Jahrhunderts, der vor allem für seine Gesellschaftsromane wie „Zimmer mit Aussicht“ berühmt war. In dem Zitat geht es im übertragenden Sinne darum, dass jemand der ewigen Verdammnis entgegenblickt. „Das Monster stand nicht mal eine Zungenlänge entfernt, den Blick auf unsere Kehlen gerichtet, das verschrumpelte Gehirn voller Mordgelüste.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Die Geschichte setzt unmittelbar nach dem abrupten Ende des Vorgängers ein, weshalb es für den Leser am sinnvollsten ist, die Reihe in einem Rutsch zu lesen. Mit annähernd 550 Seiten und elf Kapiteln, ist „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ nicht nur das bislang längste Buch der Saga, sondern die Kapitel selbst nehmen ebenfalls an Länge zu. Erzähler bleibt wie gewohnt Jacob aus der Ich-Perspektive im Präteritum.

    Dass Emma und Jacob von den anderen besonderen Kindern getrennt sind und diese hier keine nennenswerte Rollen mehr spielen, finde ich schade, da sie interessante Figuren sind, die ich gerne noch näher kennengelernt hätte. Stattdessen werden die beiden nun von Addison MacHenry, einem besonderen Hund, begleitet. Denn nicht nur Menschen, sondern allgemein Tiere können außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. So ist Addison ein Boxer, der sowohl sprechen kann, als auch Besondere erschnüffeln, was bei der Suche nach den entführten Kindern natürlich besonders nützlich ist. Außerdem wird ihm eine hohe Intelligenz nachgesagt, die aus Perspektive eines Menschen aber noch ausbaufähig ist. So weiß er beispielsweise teilweise nicht, wann er besser die Schnauze halten sollte und bringt das Trio damit gerne mal in unangenehme Situationen. Zwar hat dieser schwatzende Hund durchaus seinen Charme, sein Stolz macht ihn aber gelegentlich unsympathisch. 

    In diesem Band wird Jacobs Charakterentwicklung besonders präsent. Er vergleicht sich selbst, indem er seine frühere Persönlichkeit als „Old Jacob“ und seine jetzige als „New Jacob“ bezeichnet, wobei bei seinen Gedankengängen häufig noch der „Old Jacob“ hervorblitzt. Sie unterscheiden sich vor allem dadurch, dass der „New Jacob“ weniger ängstlich und pessimistisch ist, sondern mutig und bereit, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Doch Jacob muss sich auch fragen, ob er wirklich ein neuer Mensch ist, oder ob der „New Jacob“ nur eine Wunschvorstellung ist, der er niemals gänzlich gerecht werden kann. Er macht also hier eine typische Teenager-Identitätskrise durch.

    Natürlich dürfen auch die Fotografien in diesem Band nicht fehlen, wobei ich sagen muss, dass Riggs mit seiner Sammlung das Pulver größtenteils schon verschossen zu haben scheint. Unheimliche, bearbeitete Schwarzweiß-Fotos, die einen zweimal hinschauen lassen, gibt es hier verhältnismäßig nur noch wenige. Stattdessen reihen sich immer mehr Aufnahmen von Landschaften oder Personen ein, die vielleicht ein bisschen schräg, aber nicht aufsehenerregend sind.

    Sprachlich ist der dritte Band mit seinem direkten Vorgänger vergleichbar, kommt aber nicht mehr an „Die Insel der besonderen Kinder“ heran. Der Stil ist zunehmend uninspiriert, repetitiv, wenn nicht sogar stellenweise schwach. Auch das Tempo findet Riggs hier nicht mehr so gut wie zuvor. Im bisher umfangreichsten Buch der Reihe passiert vergleichsweise wenig. Es gibt weniger Ortswechsel und der Plot ließe sich schnell zusammenfassen, sodass stellenweise Längen entstehen. In spannenden Szenen gibt es dagegen starke Zeitraffungen, die kaum Raum für die Beschreibungen des Handlungsortes lassen. Inhaltlich gibt es jedoch starke Ansätze, wie beispielsweise das gelungene Vertiefen von Hintergrundinformationen, die das Worldbuilding erweitern oder die Thematisierung von Drogensucht und deren Konsequenzen.

    Das Finale hat es dann aber in sich. Es ist spannend, düster und actiongeladen. Allerdings sind nicht wirklich viele Verluste zu beklagen. Doch gerade als man denkt, dass das Spektakel vorbei ist, kommt es noch einmal richtig dicke. In meiner letzten Rezension hatte ich bereits erwähnt, dass ich die Reihe ursprünglich für eine Trilogie hielt, und tatsächlich steht auf dem Buchrücken: „Das mitreißende Finale der ‚Besondere Kinder’-Trilogie“. Die Fortsetzung mit drei weiteren Bänden wurde erst später geplant, und so fühlt sich das Ende hier auch wie ein richtiges Ende an, selbst wenn noch manche Fragen offen bleiben. Ist Fiona, die bereits im zweiten Band von einer Klippe gestürzt ist, wirklich tot? Wie werden Jacobs Eltern auf den Umgang mit den anderen Besonderen reagieren? Und werden Emma und Jacob wieder zueinander finden oder Freunde bleiben? Ich hoffe auf diese Fragen im vierten Band Antworten zu finden.

    „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ ist ein lesenswertes Jugendbuch, das in mir aber nicht mehr die Euphorie des ersten Bandes auslösen konnte. Es ist schade, dass die Reihe „Die besonderen Kinder“ heißt, es in diesem Buch aber hauptsächlich um Emma und Jacob geht. Auch der Schreibstil bleibt oft uninspiriert und es gibt gelegentlich Längen. Insgesamt hat das Werk aber viele tolle Momente und Szenen zu bieten, wie zum Beispiel das Finale. Deswegen möchte ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ drei von fünf Federn geben. Als nächstes werde ich die Fortsetzung „Der Atlas der besonderen Kinder“ lesen.

  14. Cover des Buches Das Mädchen (ISBN: 9783453441095)
    Stephen King

    Das Mädchen

    (1.348)
    Aktuelle Rezension von: Japanophilie

    Ein junges Mädchen gerät bei einem Ausflug in die Wildnis plötzlich in eine ausweglose Situation und muss sich ganz allein durch eine fremde, bedrohliche Umgebung kämpfen. Mit wachsender Erschöpfung und Angst verschwimmen für sie Realität und Einbildung immer mehr. Während sie ums Überleben kämpft, klammert sie sich an ihre inneren Kräfte – und an die Hoffnung, nicht völlig allein zu sein. Stephen King erzählt eine packende, psychologisch dichte Geschichte über Mut, Angst und … Baseball.

    Ich lese die Bücher von Stephen King schon seit meinem zehnten Lebensjahr und liebe seine Werke wie „The Stand – Das letzte Gefecht“, „Es“ und „Der dunkle Turm“. In den letzten Jahren habe ich kaum noch etwas von ihm gelesen, doch als mir „Das Mädchen“ in die Hände fiel, habe ich direkt mit dem Lesen begonnen.

    „Das Mädchen“ ist an sich kein schlechtes Buch, allerdings ist der Horroranteil für meinen Geschmack zu gering. Während Trisha sich durch den Wald kämpft, unzählige Insektenstiche erträgt (dabei wäre ich vermutlich schon längst ausgestiegen, da ich sehr stark darauf reagiere), die Nächte mutterseelenallein verbringt und nach Nahrung suchen muss, wird diese spannende und dramatische Erzählung immer wieder durch Baseballpassagen unterbrochen.

    Tatsächlich ist der Sport ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte, da Trishas fiktiver Beschützer ein Baseballspieler ist und sie diese Vorstellung braucht, um die Tage zu überstehen. Ich persönlich kann jedoch wenig mit dieser Sportart anfangen und bin generell kein großer Sportfan, weshalb mich solche Elemente – vor allem, wenn sie zentral für die Handlung sind – eher stören.

    Daher würde ich diesen Roman nur Leserinnen und Lesern empfehlen, die sich für das Thema Baseball interessieren und auf die typischen Horrorelemente von Stephen King verzichten können.

    Am liebsten hätte ich 2,5 Sterne vergeben.

  15. Cover des Buches HELIX - Sie werden uns ersetzen (ISBN: 9783734105579)
    Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen

    (422)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Es werden Gene in Erbgut von Pflanzen verändert, um eine größer Ernte zu haben . Gene von Menschen werden so verändert das Bad super mitgetanzt sind. Weihnachtlich ein spannendes Buch das aufzeigt was bald in der Gene Veränderung möglich ist. macht schon ein bis sich mulmiges Gefühl. Guter Page Turner.

  16. Cover des Buches The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. (ISBN: 9783328103271)
    JP Delaney

    The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

    (386)
    Aktuelle Rezension von: Gin_a

    hab das buch im urlaub gelesen und es war schon fesselnd und eine interessante idee. auch die abwechslung zwischen der vorherigen und der jetzigen frau und auch, dass beide charaktere eine gewisse tiefe besitzen. jedoch war es teilweise ein wenig zu lang, und ohne die gänsefüßchen bei den rückblicken war mein lesefluss ein wenig unterbrochen.

    die idee, eines hauses mit system, minimalismus und alles war jedoch interessant und ich denk auch nach dem beenden das buches teilweise darüber nach- natürlichen nur bis zu einem gewissen grad, aber was brauchen wir eigentlich wirklich? was ist unverzichtbar?

    naja, ob ich das buch empfehlen würde, weiß ich dennoch nicht. Da gibt es doch spannendere Bücher, mit einem angenehmeren Lesefluss und Schreibstil. Schlecht war es jedoch auch nicht, deshalb 3 Sterne.

  17. Cover des Buches Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies (ISBN: 9783785573860)
    Kate Harrison

    Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies

    (664)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    Alice Schwester wurde ermordet. Am Tag der Beerdigung erhält sie eine Mail von ihrer Schwester. Zunächst glaubt Alice an einen schlechten Scherz, doch folgt sie der Einladung in eine virtuelle Welt namens Soul Beach. Diese Welt zieht Alice sofort in ihren Bann. Doch wer steckt hinter dieser Welt? Warum sind alle Menschen auf Soul Beach so toll? Fragen über Fragen die sich nach und nach beantworten.


    Teil 1 von 3. Ich fand den Schreibstil sehr unheimlich, mysteriös aber unglaublich spannend. Konnte das Buch kaum zur Seite legen! Der Schluss ist schon sehr spektakulär! Bin gespannt, wies es weiter geht.

  18. Cover des Buches Die Lieferung (ISBN: 9783499275173)
    Andreas Winkelmann

    Die Lieferung

    (305)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Sehr, sehr spannend, mit vielen falschen Fährten und einem tollen Ende. Auch das sich die Beziehung und ihre Weiterentwickelt, von Kerner&Oswald durch das Buch zieht hat mir gut gefallen. Bin schon sooooooo gespannt auf den nächsten Teil. Der erste Teil war nämlich auch sehr gut. Ich habe beide als Hörbuch gehört.

  19. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland (ISBN: 9783764532673)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland

    (157)
    Aktuelle Rezension von: EllenKnorr

    Ich fand die Kurzgeschichten gut. Sie haben noch ein paar Lücken in der Geschichte rund um Alice und Hatcher geschlossen. Gerade die Vorgeschichte zu Hatcher hat mich sehr interessiert und den Charakter in ein ganz anderes Licht gerückt. 

    Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen - ist also super für Zwischendurch. 

  20. Cover des Buches Knochenkälte (ISBN: 9783499012716)
    Simon Beckett

    Knochenkälte

    (201)
    Aktuelle Rezension von: NicoleK1975

    Dr. David Hunter war auf dem Weg nach Carlisle, um der Polizei als forensischer Berater bei einer Vermisstensuche zu helfen. Das Wetter war schlecht, und wegen des Wintersturms kam er nicht so voran wie geplant, kam vom ursprünglichen Weg ab und musste in einem Dorf einen Zwischenstopp einlegen…

    Ich habe mich auf den neuen Fall des forensischen Anthropologen gefreut, den ich schon aus den ersten 6 Bänden kannte. Der Schreibstil war angenehm wie gewohnt und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Dr. Hunter war mir sofort wieder sympathisch.

    Als er in dem einsamen Dorf strandete, fand er einen Pub und kehrte ein. Die Bewohner waren mürrisch und kurz angebunden, aber er kam in einem alten ehemaligen Hotel unter. Als er am nächsten Morgen weiterfahren wollte, stellte er fest, dass die einzige Straße, die aus dem Dorf führte zerstört war - er saß fest und kam nicht mehr weg. Und ein übler Dorfbewohner verbreitete Lügen über ihn im Dorf, er sei Schuld am Stromausfall. Nachdem er dies zumindest bei dessen Chefin richtig gestellt hatte, hat er einen Feind, der auf Rache aus war.

    Zumindest das Ehepaar, das in dem ehemaligen Hotel wohnte, war freundlich zu ihm und er hatte eine Unterkunft für die Zeit, in der er bleiben musste. Bei einer Wanderung durch den Wald entdeckte er in den Wurzeln eines umgestürzten Baumes ein Skelett. Damit kam ein alter Twist und Hass unter den Dorfbewohnern ans Licht. Da es keine Verbindung nach „Draußen“ gab, musste David improvisieren - was ihm weitere Feindschaft entgegenbrachte.

    Und dann wurde es grotesk und gefährlich. Was am Ende alles ans Licht kam, war an Grausamkeit nicht zu überbieten. Aus einer jahrzehntealten Leiche wurden 4 und ein aktueller Mord, der nicht der letzte bleiben sollte, um Geheimnisse zu hüten. Aber die Wahrheit kam ans Licht und alles wurde aufgelöst. Ich habe das Buch zufrieden aus der Hand gelegt und gebe diesem sehr guten Buch gerne sehr gute 4 Sterne!


  21. Cover des Buches Marina (ISBN: 9783596512768)
    Carlos Ruiz Zafón

    Marina

    (826)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Am besten hat mir die Freunschaft des einsamen Erzählers mit Marina gefallen. Auch die Beschreibung von Barcelona ist phantastisch und bildreich. Die Monster sind weit hergeholt und nicht  meine Welt,  aber es passt irgendwie zu Mut und Phantasie des Heranwachsenden. Die Sprache des Autors mag ich sowieso, das Cover gefällt mir sehr gut 

  22. Cover des Buches Gerwod I - Das Artefakt (ISBN: 9781537220611)
    Salvatore Treccarichi

    Gerwod I - Das Artefakt

    (42)
    Aktuelle Rezension von: Wolf1988

    Der Waldkehr Gerold ist wie immer auf der Suche nach Schätzen im Alten Wald. Vor Jahrhunderten hatte dort eine große Schlacht zwischen mehreren Ritterorden stattgefunden. Doch dieser Tag ist anders. Geron glaubt das sich sein Leben zum guten wenden wird, als er mehrere Skelette findet die alte Rüstungen und Schmuck dabei haben. Darunter ist eine Kiste die fest versiegelt ist. Als er Sie zuhause beim Schmied öffnen lässt entweicht daraus böses. Die Skelette im Wald erheben sich wieder und mit Ihnen ein alter Magier der voller Wut und dunkler Magie ist.

    Slavatore Treccarichi beginnt seine Heldenreise im friedlichen alten Wald nicht mit einem Menschen, sondern mit einem Waldkehr. Waldkehre sind dem Menschen nicht unähnlich, nur das sie beharrt wie Bären und dazu absolut friedfertige Wesen sind. Auch Leben im Dorf des Waldkehrs die sogenannten Zähhäuter. Menschenähnliches Wesen mit harter Haut und ohne Ohren die für die Menschen die Schafe hüten, doch waren Sie vorm großen Krieg starke Magiebegabte. Ich fand diesen Einstieg toll, da man die Welt direkt aus der Sicht einer anderen Kreatur empfinden konnte. Erst später kommen Menschen dazu, die wie üblich Ihre Zwistigkeiten miteinander haben. Darunter mehrere Ritterorden die dem Orden des Ebers nachjagen.

    Gerwood ist sehr gut geschrieben. Man liest die Kapitel sehr schnell durch und man bangt mit den Charakteren mit. Die Fantasy Welt ist gut durchdacht und das Magiesystem ist wirklich sehr erfrischend. Artefakte mit guter Magie dürfen nur gutes bewirken, sonst kehrt sich das gute ins Böse um und korrumpiert das Artefakt. Doch nicht immer kann man wissen ob das was man als gut empfindet wirklich Gutes ist.

    Ich werde die Gerwod Reihe definitiv weiterlesen und kann sie auch wärmstens weiterempfehlen.

  23. Cover des Buches The Raven boys (ISBN: 9788817077811)
    Maggie Stiefvater

    The Raven boys

    (130)
    Aktuelle Rezension von: lolalametta

    Das Buch ist einfach von vorne bis hinten fantastisch. Ein bisschen Gruselvibes, total fesselnd und so gut geschrieben saugt es einen förmlich in den Bann. Ich war ein überrascht, dass es sich so viel um Übernatürliches in einer eigentlich normalen Welt dreht und man so das Gefühl bekommt, es könnte auch bei uns vor der Haustür stattfinden (Gänsehaut ist vorprogrammiert). Die beiden Aspekte miteinander verwoben und gerade die Betonung darauf, dass Wahrsagerei etc meist als Scharlatanerei abgetan werden geben dem Buch eine ganz spannende Atmosphäre. Auch die Charaktere sind besonders und tiefgründig gestaltet, man erfährt von allen immer nur ein paar Happen, aber so bildet sich immer mehr der Charakter heraus und man hat am Ende das Gefühl, selbst zu der Freundesgruppe zu gehören. Ich kann wirklich nur sagen: lest es, es lohnt sich und konnte mich absolut überzeugen, ja ist sogar ein Highlight dieses Jahr! 


  24. Cover des Buches Lockwood & Co. - Das Flammende Phantom (ISBN: 9783570312636)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Das Flammende Phantom

    (313)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Ein weiteres Abenteuer mit Lockwood & Co - das mich auch wieder fesseln konnte. Ich fand die Fälle in dem Band an sich sehr interessant und spannend aufgezogen. Sie bringen ein paar Antworten, aber auch ebenso eine Menge neuer Fragen. Vor allem das Ende lässt viele Fragen offen und dementsprechend gespannt bin ich auf den finalen Band.

    Gewünscht hätte ich mir tatsächlich eine zweite Erzählsicht. Das würde der Geschichte einfach ein bisschen mehr Abwechslung bringen und Lucy alleine hat eben auch nicht soo viele Gedanken. Da würde ich doch gerne mal in Lockwoods Kopf schauen und mehr zu seinen Beweggründen erfahren.

    Schade finde ich es aber ein bisschen, dass der Titel einem schon einen Hinweis auf den "wichtigen" Fall des Bandes gibt. Dadurch werden die anderen ein wenig herabgestuft, was ich ungünstig finde. 

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks