Bücher mit dem Tag "guru"
20 Bücher
- Elizabeth Gilbert
Eat, Pray, Love
(921)Aktuelle Rezension von: EXLIBRISUnverständlich bis zur letzten Seite bleibt, warum das Buch auf dem Klappendeckel von Personen wie Hillary Clinton, Meg Ryan etc. gelobt wird.
Denn dieses Buch ist in keiner Weise lesenswert:
Das Schreiben des Buches mag zwar für die Autorin zur Verarbeitung Ihrer Lebenskrise hilfreich gewesen sein, für den Leser ist die Lektüre wertlos.
Es wäre besser gewesen, wenn der Buchinhalt ein persönliches Tagebuch geblieben wäre.Der 1.Teil, der in Italien spielt, ist zwar an wenigen Stellen amüsant, aber viele Textstellen wirken wie ein Auszug aus einem Italienreiseführer oder Sprachlehrbuch.
Der 2.Teil, in Indien angesiedelt, gibt in keiner Weise die Atmosphäre, wie sie beispielsweise in einem indischen Tempel vorherrscht, wieder. Wenn man das selbst einmal erlebt hat, kann man ermessen, wie wenig die Autorin daraus gemacht hat. Generell werden die Gefühle der Autorin an manchen Stellen auf sehr niederem, sprachlichen Niveau dargestellt und wirken geradezu lächerlich wie manche Texte zu Gott (z.B. „Gott war im Oberschenkel…“).
Im 3.Teil, mit viel Überwindung beim Lesen angelangt, wirkt das Buch etwas frischer. Aber die Seiten werden mit Schilderungen über Menschen gefüllt, die- bis auf einige Ausnahmen- sehr banal und verzichtbar wirken.
Abgesehen vom wenig ansprechenden Inhalt des Buches ist der Schreibstil der Autorin holprig, ohne Fluss und sehr derb. Es war eines der schlechtesten, wenn nicht das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe.
Wer sich hier Hilfe in einer Lebenskrise erwartet, wird enttäuscht werden. Wer ein unterhaltsames Buch gesucht hat, ebenso.Fazit: Zu 100% keine Leseempfehlung!
- Daniel Speck
Yoga Town
(78)Aktuelle Rezension von: Gartenfee-BerlinIch gehe selber regelmäßig zum Yoga, deshalb dachte ich, das Buch könnte etwas für mich sein. Leider war das nicht der Fall und ich habe mich durch die ersten 100 Seiten gequält, bis ich dann letztendlich abgebrochen habe. Mich konnte weder Lucy mit ihren Gefühlen und Gedanken abholen noch die Geschichte ihrer Eltern aus 1968. Das war für mich alles so wenig greifbar, dass ich mich beim Lesen leider nur gelangweilt habe.
- Nick Hornby
How to be Good
(330)Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerinKatie und David sind Anfang 40 Jahre alt, verheiratet und Eltern des zehnjährigen Tom und seiner jüngeren Schwester Molly. Katie ist Allgemeinmedizinerin und arbeitet in einer Gemeinschaftspraxis, während David von zu Hause aus Kolumnen und Rezensionen für eine lokale Zeitung schreibt und sich um die Kinder kümmert. David ist ein verbitterter, streitlustiger Zyniker – Eigenschaften, die er sich beruflich für seine Kolumnen zunutze macht.
Katie und David sind ein eingespieltes Team, sie wissen, auf welche Knöpfchen sie beim anderen drücken müssen. Abwechslung und Romantik fehlt in ihrer Beziehung weshalb sich Katie auf das Abenteuer Seitensprung einlässt. Wirkliche Befriedigung empfindet sie dabei nicht, beendet die Affäre und erzählt David davon. Katie möchte die Scheidung, aber David weigert sich.
Fast zeitgleich begibt sich David wegen seiner Rückenschmerzen in die Arme eines Wunderheilers. Anschließend sind die Schmerzen weg, aber auch seine Persönlichkeit. David mutiert vom „zornigsten Mann in Holloway“ zu einem Wohltäter, der nicht nur großzügig Geldspenden und Essen an Obdachlose verteilt, sondern auch das Spielzeug seiner Kinder verschenkt. Katie erkennt ihren Mann nicht wieder und kann sich nicht dagegen wehren, dass der Moral predigende Wunderheiler DJ GoodNews bei ihnen in das Gästezimmer zieht.
„How to be good“ ist für einen Nick Hornby-Roman ungewöhnlich aus Sicht der Frau geschrieben. Es geht um die (gescheiterte) Ehe zweier Londoner, bei denen die Rollen vertauscht sind. Während Katie das Geld für die Familie verdient und zu ihren Kindern ein eher distanziertes Verhältnis hat, ist Möchtegernschriftsteller David für Haushalt und Kinder zuständig. Katie ist Philantropin, wollte nicht nur als Ärztin den Menschen immer nur helfen und ist an das gegensätzliche Gezeter ihres Ehemanns gewöhnt, der grundsätzlich alles und jeden ablehnte. Umso verwirrter ist sie über seine Wesensveränderung nach dem Besuch bei dem ominösen Wunderheiler. David entwickelt sich zu einem so kompromisslosen Samariter, dass es selbst Katie zu viel wird. Auf einmal ist er der Gutmensch und sie die Kritikerin.
Als Leser kann man sich auf keine Seite stellen. Beide Ehepartner sind starke Persönlichkeiten, von ihren Ansichten überzeugt und schrecklich anstrengend. Während David nur von Außen betrachtet werden kann, blickt man bei Katie auch ins Innere und kann sich köstlich über ihre Auffassungen und Verwirrung über ihren Ehemann amüsieren. Sie nimmt dabei kein Blatt vor den Mund – weder in Bezug auf den Wunderheiler, ihren Ehemann oder ihre Kinder. Bei David muss man sich dagegen fragen, inwiefern er seine Aktionen und Ideen ernst meint oder wie weit sie der Provokation dienen.
Sehr unterhaltsam liest sich der Schlagabtausch zwischen den Ehepartnern, während die Umstände um GoodNews die Handlung fast ins Absurde driften lässt.
Wie ist oder wird man gut ist die zentrale Frage des Romans. Was macht einen guten Menschen aus, was muss man dafür aktiv tun oder passiv ertragen? Die unterschiedlichen Ansichten bieten Stoff für diverse Kontroversen, sind unterhaltsam und voller Ironie und regen zum Nachdenken über den eigenen Standpunkt an.
„How to be good“ ist eine Ehe-Dramödie mit einem amüsanten Schlagabtausch über moralische Überlegenheit der beiden Protagonisten in typisch ironischer Nick-Hornby-Manier. - Stephan Orth
Couchsurfing in Russland
(58)Aktuelle Rezension von: HoldenNach der Besetzung der ukrainischen Krim durch Rußland, aber bevor dem aktuellen großen Angriffskrieg gegen die Ukraine reiste Stephan Orth via Couchsurfing durch Rußland, von West bis Ost. Schwierig, unter diesen Bedingungen neutral über Russen und Rußland zu schreiben, auf jeden Fall sind wird auf die porträtierten jungen Russen angewiesen, wenn wieder eine Annäherung an Rußland erfolgen soll. Interessant, wie unterschiedlich die Russen über Deutschland, Europa und Putin urteilten, für mich als Brillenträger wichtig, daß einem im russischen Winter bei -40 Grad Celsius die Brille im Gesicht festfrieren kann. Leider fehlt ein Foto der bildhübschen Nestea-Trinkerin. Gowno!
- Sadhguru
Karma
(59)Aktuelle Rezension von: Tigerluna"Karma: wie wir das eigene Schicksal beeinflussen können" ist ein Ratgeber von Sadhguru.
Das Cover ist relativ schlicht gehalten, was hervorragend zum Inhalt passt.
Sadhguru ist mir gleich ins Auge gesprungen, da ich ihn von einigen YouTube Videos kenne.
Der Schreibstil ist gut, aber etwas schwieriger. Ich habe einige Zeit zum Lesen gebraucht.
Der Inhalt ist dieses Buch sehr anspruchsvoll. Zu Beginn gibt es eine kurze Geschichte zum Karma, die einen schmunzeln lässt.
Zunächst einmal wird erläutert was Karma eigentlich ist.
Mit kurzen Geschichten wird der Text immer wieder aufgelockert und verständlicher rübergebracht.
Außerdem werden Sadhana, also Übungen und Ideen vorgeschlagen. Am Ende befindet sich auch ein Glossar, das mir sehr geholfen hat, weil enorm viele Fachbegriffe enthalten waren.
Dies ist definitiv kein Buch, dass man in einem Rutsch durchliest. Es regt zum Innehalten und Reflektieren an und weist einem neue Wege auf.
Eine Empfehlung für Fans von spirituellen Ratgebern.
- Martine McDonagh
Familie und andere Trostpreise
(93)Aktuelle Rezension von: abuelitader mich öfters zum Lachen brachte. Aber auch zum Nachdenken…
Sonny, um den es hier geht, hat jede Menge Neurosen. Wenn Menschen in seiner Gegenwart diese seltsamen Knutsch- und Sauge Geräusche mit ihren Mündern machen, ergreift er die Flucht. An seinem 21. Geburtstag erfährt er, dass er Multimillionär ist. Und begibt sich auf eine Rundreise, auf den Spuren seiner Eltern - um mehr über sie zu erfahren. Über seinen Vater den Guru und seine verschwundene Mutter….
Das ist sehr gut beschrieben und der Leser begegnet so manchen seltsamen aber auch liebenswerten Personen. So nach und nach setzt sich das Puzzle von Sonnys Vergangenheit dann auch zusammen.
Da Sonny in der Gegenwart davon erzählt, denkt man manchmal fast, ein Tagebuch von ihm zu lesen.
Wer eine lustige Familienkomödie erwartet, der wird enttäuscht sein - es geht „tiefer“ - um Schicksale die miteinander verbunden sind, um unerklärliche Wahrheiten, um Schuld und Reue…. Ihr müsst es selber lesen, um Euch ein Bild davon machen zu können.
- Stefanie Gregg
Mein schlimmster schönster Sommer
(110)Aktuelle Rezension von: schatziiboo"Mein schlimmster schönster Sommer" hat mich tief berührt und auf eine emotionale Reise mitgenommen. Die Geschichte ist eine wunderschöne Mischung aus Tragik und Hoffnung, die das Leben in all seinen Facetten zeigt. Die Charaktere sind authentisch und man fühlt sofort mit ihnen mit. Besonders gelungen ist die Darstellung der Konflikte und Gefühle, die das Buch so real und nachvollziehbar machen. Die Autorin schafft es, sowohl zum Lachen als auch zum Weinen zu bringen, und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Einzig die manchmal vorhersehbare Handlung und einige Klischees verhindern die volle Punktzahl. Dennoch absolut empfehlenswert!
- Maria Blumencron
Am Ende der Welt ist immer ein Anfang
(20)Aktuelle Rezension von: Lea5858Es ist schon so lange her. Ich hatte das Buch damals aufgrund einer eigenen schwierigen Lebenssituation das Buch nicht ganz fertig lesen können. Jetzt will ich trotzdem endlich meine Rezension schreiben.
Gerne gebe ich dem Buch vier Sterne, dann es ist die wunderschön beschriebene Lebenskrise einer Frau. Reisen im Äußeren ist oftmals auch eine Reise zu sich selbst. Ich habe mich darin wunderbar wiedergefunden, bis meine eigene Lebenskrise auch mich zum "Vagabundieren" gebracht hat.
- Robert Thorogood
Mord im Paradies
(27)Aktuelle Rezension von: Anna_ResslerInhalt: DI Richard Poole wurde gegen seine Willen in die Karibik versetzt. Wo andere Urlaub machen fühlt sich der Brite gefangen - was soll er nur in der Hitze mit dem ganzen Sand? Der Mord an dem inseleigenen Guru bringt ihn schließlich auf andere Gedanken und er muss seine grauen Zellen mächtig anstrengen um das Rätsel zu lösen.
Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir gut gefallen und der Krimi zählt eher zu den ruhigeren Wohlfühlbüchern. Erstklassig auch zum Mitraten. Die Idee rund um den Mord hat mir sehr gut gefallen - auch wenn ich nicht wirklich überrascht von der Auflösung war. Die Protagonisten fand ich stimmig - ich hätte mir aber noch ein bisschen mehr Info zu jedem einzelnen gewünscht. Richard Poole ist... eigen, was natürlich auch einigen Spielraum für den Autor bietet. Das Setting in der Karibik sorgt für Abwechslung und mir gefiel es ganz gut mich an den Strand zu träumen.
Fazit: Ein Krimi den ich gerne empfehle. Urlaubsstimmung trotz Mord garantiert.
- Fanny Svoboda
Marillenknödelmord
(13)Aktuelle Rezension von: peedeeHorvath, Band 1: Obstbauer Berti sagt zu einem Marillenknödel niemals nein. Hätte er doch besser, denn dieser letzte Marillenknödel wurde zu seinem tödlichen Verhängnis. Ein Täter ist schnell gefunden: Rudi Horvath, ebenfalls Obstbauer. Sein Bruder, Journalist und Krimiautor Horvath, wird von seiner Schwägerin um Hilfe gebeten. Er solle ermitteln, denn er würde sich ja in solchen Dingen auskennen. Ja, in der Theorie. Aber in der Praxis? Mit seiner Freundin Mimi und Guru Shaman sucht er im kleinen Wachauer Dorf nach dem Täter…
Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover, ein witziger Buchtitel – gefällt mir.
Horvath ist ein erfolgreicher Autor: Er hat offiziell bereits 7‘500 Bücher verkauft! Nicht schlecht, oder? Aber dazu soll sich Horvath noch selbst äussern. Nun zum Fall: Wie soll er einen „echten“ Fall lösen? In seinem Buch kann er gefahrlos ermitteln und im Falle einer Sackgasse einfach nochmals mit der Rückwärtstaste die Geschichte korrigieren. Auch Tote kann er bei Bedarf wieder auferstehen lassen. Aber in der Realität? Glücklicherweise kommt ihm sein Protagonist „Krüger“ zu Hilfe. Seine Freundin Mimi, die bei Gefahr auch gleich mal einen Chant von sich gibt, und Guru Shaman unterstützen ihn. Ich habe mich gleich gefragt, wieso jemand einfach einen Marillenknödel isst, der vor seiner Tür platziert wurde. Aber dann habe ich diesen Gedanken sofort wieder beiseitegeschoben, denn mit Logik muss man bei einem solchen Krimi nicht kommen.
Dies war mein erstes Buch der Autorin – ich habe auch noch keines von ihr unter ihrem Klarnamen gelesen, aber das werde ich nachholen. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen, durch die Dialektausdrücke fand ich mich gut in der Region eingebettet. Ich sah die Protagonisten – in ihrer mehr als bunten Mischung – förmlich wie im Theater vor mir; ein unterhaltsamer Krimi mit Slapstickelementen. Wer einen Krimi mit einem „richtigen“ Kommissar erwartet, würde hier enttäuscht. Der mehr-oder-weniger erfolgreiche Autor Horvath – wie ist wohl sein Vorname? – und sein imaginärer Krimi-Kommissar Krüger kommen dem Ganzen eher zufällig auf die Spur. Marillenanbau, Leben auf dem Dorf, Polyamorie, künstliche Befruchtung, Lottogewinn – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Von mir gibt es für den Reihenstart 4 Sterne. - Timm Kruse
Roadtrip mit Guru
(24)Aktuelle Rezension von: Die-GlimmerfeenMit 38 Jahren gerät der Journalist Timm Kruse an einen Guru. Schnell ist er Feuer und Flamme, für die Weisheiten und das Leben in einer spirituellen Gemeinschaft. Er lässt Familie und Lebensgefährtin erst einmal hinter sich, und probiert sich in Meditation und in Sachen Erleuchtung. Er wird zum Chauffeur des Gurus, bereist mit ihm Kanada, die USA und große Teile Europas.
Die Weisheiten des Gurus sind interessant und mit einem gewissen Sinn für Humor oder Schlitzohrigkeit. Leider vermisse ich bei dem Autor journalistischen Spürsinn und Mut. Und so bleibe ich als Leser mit vielen Fragen zurück. War der Guru ein Ausbeuter? Wurde Timm Kruse ein Opfer einer Intrige? Ist er einfach nur jemand der leichtgläubig ist? Woher kommt das Trauma, dass ihn jetzt blockiert zu schreiben, wenn er Kontakt zu jemandem aus dem Ashram hat? Was ist geschehen? So viel Angst und keine Antworten. - Jordan Belfort
Der Wolf der Wall Street. Die Geschichte einer Wall-Street-Ikone
(5)Aktuelle Rezension von: M-J-KnaakEs ist ein Wechselbad der Gefühle, ich habe viele schöne Momente beim lesen des Buchs verbracht, aber manche haben mich schon sehr getroffen, z.b die Alkhol und Drogen Geschichten, die krasser verlaufen sind, als man es im Film zu sehen bekommt.
- Emma Cline
The Girls
(22)Aktuelle Rezension von: kassandra1010Evie, eine junge unbedeutende Schönheit verfällt der jungen Suzanne vollständig. Aus Evies Sehnsucht nach einem normalen Leben flieht sie aus ihrem klassischen und normalen amerikanischen Zuhause mitten hinein in Suzannes Kommune.
Die Kommune stellt für Evie endlich die Familie dar, die sie schon so lange gesucht hat. Geborgenheit und Freiheit zugleich umgehen sie. Das Oberhaupt der Kommune, Russell, stellt sich als Guru dar. Evie jedoch, völlig geblendet von ihrem neuen Leben, ignoriert die deutlichen Anzeichen.
Russells Art bezirzt sie alle. Seine Gefolgschaft gehorcht ihm aufs Wort. Seine Macht in dieser Gruppe scheint grenzenlos. Bis zum Tag der Abrechnung.
Evie finden wir im Haus ihres Vaters und dessen neuer Lebensgefährtin wieder. Dort findet sie nach einem Aufenthalt im Gefängnis langsam wieder zu ihrem Selbst zurück.
Doch die Last der vergangenen Zeit in Russells Sekte wiegt schwer. Nur mühsam kann sie diese Zeit loslassen. Die nächtlichen Alpträume entpuppen sich nach und nach als Wahrheit und Evie muss sich damit abfinden, dass sie selbst große Mitschuld am Tod eines Menschen trägt…
Wir starten mit Emma Clines „The Girls“ ins Jahr 1969 und lernen Evie kennen, die sich als Teenie so durch den Alltag schleppt. Sie trifft eines Tages auf Suzanne, die für Evie die Verkörperung der Zukunft darstellt. Frei, mutig und voller Leben. Das erhofft sich auch Evie, als sie sich Suzanne und der kommunenhaften Verbindung Rund um Russell anschließt. Doch Evie blickt in dieser Geschichte auf sich und auf ihr bisheriges Leben zurück und stellt fest, dass Freiheit doch ein großer Begriff ist und war und sie diese immer noch nicht für sich gefunden hat.
Emma Clines Buch zeigt einen Ausschnitt in den damaligen American Dream mit seiner Sucht nach Freiheit, Drogen und einem Leben ohne Verbindlichkeiten. Für die einen endete es mit einem abrupten Aufwachen und für viele andere mit einem nicht enden wollenden Leben auf der Suche nach dem Sinn des eigenen Daseins.
- Gaetano Cappelli
Ferne Verwandte
(6)Aktuelle Rezension von: HoldenCappellis wunderbarer Roman über einen Schlawiner, der durchs Leben findet, Kiffer Säufer Frauenschwarm, und doch ist das einzige, was ihn wirklich umtreibt, die Sehnsucht nach den USA. Unter der tyrannischen Großmutter Nonnilde aufgewachsen, vom Tagedieb Pit in die Freuden des Müßiggangs und des Kiffens eingeweiht, sind ihm bald alle Frauen willig (eine Verfilmung bekäme nur eine "Ab 18"-Freigabe!), triebgesteurt taumelt er durchs leben und machte so alle Phasen neuerer italienischer Geschichte mit (als Beatnik, Hippie usw.). Herlich komisch, mir wie viel Selbstironie hier die Italiener durch das gelato gezogen werden, ein großartiges Buch! - Gustav Meyrink
An der Grenze des Jenseits - Die Verwandlung des Blutes
(2)Noch keine Rezension vorhanden - Catherine Shepherd
Mooresschwärze
(245)Aktuelle Rezension von: LeseRolliMeine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.
Das Internet macht vieles einfacher. Egal, ob wir Dinge bestellen, etwas nachlesen oder Menschen kennenlernen wollen. Alles ist möglich und es sind keine Grenzen gesetzt. Doch dadurch lauern viele Gefahren. Einen Menschen kennenzulernen, mag mit am leichtesten sein, doch ist es am Ende wirklich der Mensch, den wir vermeindlich kennenlernen oder verbirgt sich jemand anders dahinter?
Wir können niemals sicher sein, dass wir auch diesen Menschen treffen, den wir vermenidlich glauben kennengelernt zu haben. Es kann sich herausstellen, dass dieser Mensch mit vielen seiner Angaben ein Bild gezeichnet hat, dass uns am Ende enttäuscht oder, schlimmer noch, wir einer Gefahr ausgesetzt sind, die wir durch unsere Hoffnung nicht gesehen haben.
Es gibt Krankheiten, die verändern einen Menschen in seinem Wesen total. Oftmals wird diese nicht ernst genug genommen und dadurch total unterschätzt. Es kann sein, dass betroffene Menschen dadurch Dinge nicht steuern können und Verbrechen begehen, die sie unter normalen Umständen nicht begehen würden.
Keine Erkrankung sollte daher unterschätzt werden, oder Auffälligkeiten schön geredet werden. Sollten Veränderungen wahrgenommen werden, sollte versucht werden, dass geholfen wird. Wenn durch Nichthandeln, Schaden entsteht, hat sich ein Jeder mitschuldig gemacht.
Es gibt Eltern, die wollen mit aller Macht, den Schein der heilen Familie aufrechterhalten. Sie würden dabei sogar so weit gehen, die Schuld ihrer Kinder auf sich zu nehmen, damit ihre Erziehung nicht in Frage gestellt wird oder, eines ihrer Kinder von der Gesellschaft nicht verurteilt wird. Doch dabei vergessen diese Eltern oftmals, dass sie damit das Problem nicht lösen.
Schließlich geben sie ihrem Kind die Möglichkeit anderen Menschen zu schaden. Hätten sie also, die Schuld ihres eigenen Kindes nicht auf sich genommen, wäre keine andere Person mehr zu Schaden gekommen. Daher würden diese Eltern eine Mitschuld tragen, wenn anderen schlimme Dinge angetan werden und Familien zerstört werden.
Täter, die verurteilt werden, können nach ihrer Strafe ein Leben weiterführen. Sehr oft wird dabei nicht mehr an das Opfer gedacht. Schließlich hat der Täter seine “gerechte“ Strafe erhalten.
Doch kann es für gewisse Straftaten wirklich eine gerechte Strafe geben? Ist es wirklich eine Strafe, wenn ein Mensch sich an einem anderen vergeht und dafür nur eine Bewährung bekommt? Ist es wirklich gerecht, wenn einem Menschen das Leben genommen wird und der Verursacher nach einigen Jahren wieder auf freien Fuß kommt?
- Edward St Aubyn
Muttermilch
(18)Aktuelle Rezension von: semikolonEdward St Aubyn ist ein Meister des geschriebenen Wortes! Grandios! - Ellen Barksdale
Tee? Kaffee? Mord! - Tod im Morgenrot
(9)Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannikaDas Black Feather ist über das Wochenende komplett ausgebucht, aber nur von einem Veranstalter. Der Guru Jason Abrahams will auf einem Acker in der Umgebung seinen Aufstieg zu einer höheren Macht (Ka-Ihla) zelebrieren und lockt damit seine Anhänger in Scharen an.
Dann taucht Janis B. eine Journalistin auf, die Nathalie bedroht, da sie der Ansicht ist, diese würde mit Abrahams gemeinsame Sache mache. Ihre Schwester war eine Anhängerin und ist gestorben. Janis gibt Abrahams die Schuld daran und möchte eine öffentliche Entschuldigung.
Als Janis dann tot auf dem Nachbaracker gefunden wird, geht das Team aus Earlsraven nicht von Selbstmord aus. Aber es ist nicht einfach, die mutmaßlichen Täter zu überführen, da wiedermal alle Beweise fehlen oder vernichtet wurden.
In der Nebenhandlung haben Ronald und Yoshiko herausgefunden, was mit Getränkelieferant Tyler passiert ist. Aber damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende und wird bestimmt in einem der nächsten Fälle noch einmal wiederkommen.
Und Nathalie gibt an, dass sie sich dank Yoshiko langweilt und nun ein Buch schreiben möchte, über die Besonderheiten der Region.
Dieses Mal steht das Thema Kult und Fanatismus im Mittelpunkt. Die Diskussionen der Gruppe sind da bereits interessant, gerade wenn es darum geht, wie diese Anhängermassen beeinflussbar sind und wie eine friedliche Gruppe zum Mob werden kann.
Danke Vera Teltz, für vier unterhaltsame Stunden.
Fazit: Fantasy trifft Geldgier und man sollte sich definitiv mit allen Smartphone Funktionen auskennen. - Fanny Svoboda
Sonnwendmord
(8)Aktuelle Rezension von: Lesens_werte_Eigentlich will der Hovarth endlich mit seinem Kriminalroman weiterkommen. Als beim Wachauer Sonnwendfeuer jedoch die Leiche von Christel Hulatsch auftaucht, muss die Schreibarbeit warten und er macht sich an die Ermittlungen. Dazu nimmt er auch in Kauf, die Hulatsch in ihrer Funktion als Arzthelferin zu vertreten. Freundin Mimi erweist sich dabei nicht immer nur als Hilfe, steht sie doch mit ihrem Hang zu Heilkräutern und schamanischen Riten der Schulmedizin mehr als skeptisch gegenüber.
"Sonnwendmord" hat mich von der ersten Seite an gut unterhalten und bringt alles mit, was ein lokaler Krimi braucht. Dazu gehören neben einem originellen Fall natürlich auch entsprechende Ortskenntnisse und authentische Charaktere. Das Salz in der Suppe ist allem voran der Wachauer Zungenschlag, der allein schon Freude beim Lesen bereitet. Darüberhinaus ist Autorin Fanny Svoboda aber auch gelungen eine ordentliche Portion Humor in den Fall zu stecken, ohne dabei ins Lächerliche abzurutschen. Nach Marillenknödelmord ist also auch der zweite Fall für Horvath ein voller Erfolg und hoffentlich nicht der letzte! - 8
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