Bücher mit dem Tag "gut und böse"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gut und böse" gekennzeichnet haben.

109 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423718493)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

    (3.633)
    Aktuelle Rezension von: _bookwormvibes_

    „Das Reich der Sieben Höfe“ hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und sich für mich als ein atmosphärisch dichtes, modernes Märchen herausgestellt, das gleichzeitig düster, romantisch und überraschend vielschichtig ist. 

    Der Schreibstil von Sarah J. Maas ist unglaublich flüssig, bildhaft und leicht zugänglich. Ich war sofort mitten in der Handlung, konnte mir die Welt intensiv vorstellen und hatte das Gefühl, die Erlebnisse der Figuren hautnah mitzuerleben. Besonders gefallen hat mir, dass nichts überladen oder übertrieben detailliert beschrieben wurde, auch wenn es zwischendurch ein paar Längen gab, die den Lesefluss jedoch kaum nachhaltig störten.

    Die Geschichte bietet eine gute Mischung aus Spannung, gefühlvollen Momenten und actionreichen Szenen. Gerade diese Balance machte das Lesen für mich sehr angenehm – nichts schien überhandzunehmen. 

    Feyre als Protagonistin hat mich besonders beeindruckt. Ihre Stärke, Loyalität und Entwicklung im Verlauf der Handlung machten sie zu einer Figur, mit der ich sehr gut mitfühlen konnte. Auch die Fae – Tamlin, Lucien und Rhysand – waren spannend gezeichnet, und ich bin neugierig, wie sie sich in den Folgebänden weiterentwickeln. Die Welt der Fae selbst, konnte mich durch ihre fantasievollen Orte, märchenhafte Stimmung und teilweise düsteren Elemente ebenfalls schnell für sich gewinnen.

    Besonders die Mischung aus Schönheit und Grausamkeit, aus Magie und Gefahr, hielt die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht. Die Autorin überrascht immer wieder mit kreativen Ideen und unerwarteten Wendungen, sodass ich das Buch zeitweise kaum aus der Hand legen konnte. 

    Trotz der kleinen Schwäche – ein paar Längen – ist das Buch für mich ein gelungener Auftakt einer Reihe, die neugierig auf mehr macht. Ich freue mich jetzt schon darauf, erneut in diese magische Welt einzutauchen und den zweiten Band zu lesen.

  2. Cover des Buches Die rote Königin (ISBN: 9783551317780)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin

    (2.757)
    Aktuelle Rezension von: suma

    Die Idee hinter „Die rote Königin“ war wirklich spannend.

    Die Fantasywelt war gut beschrieben und die Ausarbeitung der Politik in dem Buch war wirklich gut. Ich bin flüssig durch das Buch gekommen.

    Die Charaktere waren teilweise sympathisch, aber stellenweise konnte ich ihre Entscheidungen überhaupt nicht nachvollziehen.

    Ausserdem waren auch die Beziehungen zwischen ihnen nicht so gut ausgearbeitet und es erschien mir mehr wie eine Einführung in die Reihe.

  3. Cover des Buches Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz (ISBN: 9783551321305)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz

    (1.883)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Mit Opposition – Schattenblitz endet die Obsidian-Reihe von Jennifer L. Armentrout, und obwohl ich mich auf das Finale sehr gefreut habe, konnte es meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllen. Die vorherigen Bände hatten mich mit ihrer Mischung aus Spannung, Romantik und einem Hauch Mystery richtig gepackt, doch hier hatte ich das Gefühl, dass vieles von dieser Energie verloren ging.


    Das Buch war zwar insgesamt ein schönes Ende, weil es die losen Handlungsstränge zusammenführt und den Figuren ein abgeschlossenes Kapitel schenkt, aber gleichzeitig fehlte mir die Spannung und Dringlichkeit, die ein finales Buch für mich braucht. An manchen Stellen wirkte es, als wüsste die Autorin selbst nicht mehr so recht, wohin sie die Geschichte führen möchte – vieles plätscherte eher dahin, statt mitreißend und nervenaufreibend zu sein.


    Natürlich gab es trotzdem auch gute Momente: Die Dynamik zwischen Katy und Daemon hat wie gewohnt funktioniert und war stellenweise wieder voller Charme, Sarkasmus und Gefühl. Auch das Wiedersehen mit liebgewonnenen Nebenfiguren hat mir Freude bereitet. Aber insgesamt konnte es die große Erwartung, die sich über vier Bände aufgebaut hatte, nicht komplett tragen.


    Ich hatte mir mehr finale Intensität gewünscht – epische Wendungen, ein großes emotionales Feuerwerk oder zumindest Szenen, die mich noch einmal so richtig mitfiebern lassen. Stattdessen wirkte das Ende zwar solide und stimmig, aber eben auch ein wenig unspektakulär. Im Gegensatz zu den Vorgängern, die mir teilweise richtig unter die Haut gegangen sind, bleibt dieser Abschluss eher blass in Erinnerung.


  4. Cover des Buches Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen (ISBN: 9783365004708)
    Jennifer L. Armentrout

    Dark Elements 1 - Steinerne Schwingen

    (1.837)
    Aktuelle Rezension von: Alice_K

    Steinerne Schwingen von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band ihrer Dark Elements Reihe und ein echt gelungener Auftakt. 


    Layla ist mit 17 Jahren mehr als ein ganz normales Mädchen. Zum einen ist sie Wächterin, die nachts Dämonen jagt und zum anderen hat sie aber auch Dämonenblut in sich. Und als wenn das nicht schon kompliziert genug wäre, taucht da noch ein geheimnisvoller Dämon auf, der sie rettet und ihr Leben komplett auf den Kopf stellt! 


    Hach, die Geschichte um Layla, Zayne, Roth und Co. hat mir echt gefallen! 

    Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und mochte Layla von Anfang an.

    Dämonenjägerin bei Nacht und am Tag versuchen eine ganz normale Schülerin zu sein, das gehört zu Laylas Alltag. 

    Doch nach einem Angriff trifft sie auf den mysteriösen Dämon Roth... und dann geht's so richtig los:

    🖤 Verwirrende Gefühle, obwohl sie doch eigentlich Zayne mag

    🖤 Geheimnisse, die ihr die Augen öffnen

    🖤 Spannende Kämpfe mit gruseligen Kreaturen, die sie auf die Probe stellen 

    Und und und... 


    Ehrlich gesagt, würde ich ungern mit Layla tauschen wollen! 🙈

    Obwohl... Zayne, der heiße Wächter und Roth, der heiße Dämon? Okay, könnte schlimmer sein! 🤭😅🥰❤️


    Alles in allem war Steinerne Schwingen ein richtiger guter Start und ich bin gespannt wie es weitergeht! Das Ende ließ mich ja komplett geschockt zurück! Ich brauche Antworten! 


    Dies ist meine ehrliche Rezension mit meinen eigenen Worten. 

  5. Cover des Buches The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben (ISBN: 9783473585113)
    Soman Chainani

    The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben

    (434)
    Aktuelle Rezension von: SinaAnis

    Nachdem ich vor ein paar Jahren den dazugehörigen Film auf Netflix gesehen habe, wollte ich mich nun auch an das Buch wagen.

    Meine Arbeitskollegin meinte, es sei ein Buch, welches super in den Herbst passen soll.

    Die Geschichte über Sophie und Agatha verläuft ganz anders, als ich erwartet habe... Ich habe mich auf eine ruhige und cozy Jugendfantasy vorbereitet, erhalten habe ich einen tollen ausgearbeiteten Fantasyroman mit diversen Charakteren.

    Obwohl das Buch etwas über 500 Seiten beinhaltet, hat es sich gar nicht nach so vielen angefühlt. Ich kam sehr schnell und simpel durch die Seiten. Also auch eine sehr einfache Sprache aber trotzdem nicht zu einfach.

    Die verschiedenen Wendungen auf den letzten 200 Seiten haben mich richtig unerwartet getroffen-wirklich klasse gemacht.

    Was mich am Anfang etwas verwirrt hat, war, dass die Sicht innerhalb der Kapitel zwischen Sophie und Agatha gewechselt hat. Da habe ich mich aber schnell angepasst.

    Die Botschaft hinter diesem Buch finde ich sehr stark! Kann man alle Menschen immer nur in Gut oder Böse einteilen oder gibt es auch etwas dazwischen? Auch hat mich toll gefunden, wie gezeigt wird, wie man sich bei engen Freunden auch täuschen kann.

    Also nicht nur ein Buch, welches eine Geschichte erzählt, sondern auch gute Ratschläge für das Leben mitgibt :)

    Fazit

    Ein abwechslungsreicher Jugendfantasyroman, der sich definitiv sehen lässt! Passt stimmungsmässig wirklich gut in den frühen Herbst.

    Kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen, auch wenn man noch nicht so viel gelesen hat, da man schnell in diese Fantasywelt eintauchen kann.

    Band 1 von einer mehrteiligen Reihe.

  6. Cover des Buches Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Gebunden in Cabra-Leder (ISBN: 9783730613948)
    Robert Louis Stevenson

    Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Gebunden in Cabra-Leder

    (670)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae

    Kennst du das auch:

    Du denkst, du kennst eine Geschichte, weil sie einfach irgendwie schon immer da war, und dann stellst du fest, dass du sie nicht gelesen, sondern nur geschaut hast?

    So ging es mir tatsächlich mit R. L. Stevensons Buch "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" und ich bin begeistert von dem, was 1886 möglich war. Eine Gothic-Horror-Novelle. 

    Die Dramatik in dieser Geschichte, der Aufbau und allgemein, das gesamte Setting haben mich richtig in den Bann gezogen. Es ist beeindruckend, mit wie viel Vielfältigkeit hier gearbeitet wurde. Die Andeutungen, der Umstehenden, die zwiespältige Aneignung des Menschen und die groteske Darstellung des menschlichen Geistes haben dieses Buch zu einem Meisterwerk gemacht, und ich kann durchaus nachvollziehen, warum und wieso. 

    Robert Louis Stevenson hat eine Kreatur erschaffen, die vermutlich zu damaligen Zeiten für Empörung gesorgt hat. 

    Stevenson spielt regelrecht mit dem Verstand der Lesenden und hüllt sie bewusst in ein Geheimnis ein, was so gewaltig droppt, dass es mir wirklich selbst die Sprache verschlug – obgleich ich irgendwann einmal den einen oder anderen Film gesehen habe. 

    Doch all diese menschlichen Abgründe zu lesen, zu erforschen und in den Geist des Doktors einzutauchen, ist etwas vollkommen anderes. 

    Es ist genial, dass es sich hier um eine zweisprachige Ausgabe handelt. 

    Diese Geschichte hat wirklich meine Vorstellungen gesprengt, was man damals schon für möglich gehalten hatte und welche Wege der Autor selbst gegangen sein muss. 

    Ebenfalls spannend und interessant ist der allgemeine Aufbau der Geschichte. Wir sind nur Gast in einer Erzählung über Hyde oder Jekyll. Wir sind mitten in den Gerüchten, um eben jene Personen. Erleben es als jemanden, der deren Anwalt ist, und haben doch den Eindruck, die beiden persönlich zu kennen.

    Und auch hier: Das, was der Autor andeuten wollte und geschafft hat, umzusetzen, ist einzigartig. Er spielt mit dem, was man glaubt zu wissen. Geht Gerüchten nach, forscht, was war, und beobachtet den Doktor. Bekommt ein Bild von Hyde und doch ist all das nur die Macht dessen, was man von außen wahrnimmt. Nicht, was tatsächlich los ist. Die äußere Wahrnehmung ist das, was dieser Geschichte Leben eingehaucht hat. Die Umstehenden wissen nicht die ganze Wahrheit, nor die eigentlichen Beweggründe. Und ich bin der absoluten Überzeugung, dass hier die eigentlichen Abgründe und Tiefen des menschlichen Wesens dargestellt werden. Nicht unbedingt nur in Hyde oder Jekyll, sondern in dem, was wir glauben, zu wissen und zu kennen. Gerüchte haben Macht. Und das demonstriert er hervorragend.


  7. Cover des Buches Die Straße (ISBN: 9783644050518)
    Cormac McCarthy

    Die Straße

    (710)
    Aktuelle Rezension von: gosureviews

    Cormac McCarthys Die Straße ist ein Roman, der nicht gelesen, sondern erlitten wird. Eine Welt nach dem Untergang, ein Vater, ein Sohn, ein Weg. Mehr braucht McCarthy nicht, um eine Geschichte zu erzählen, die wie ein Prüfstein für unsere Vorstellung von Menschlichkeit wirkt. Was bleibt vom Menschen, wenn die Welt verschwunden ist, die ihn hervorgebracht hat? Vielleicht nichts als die Fähigkeit, weiterzugehen.

    Man begleitet diese beiden Gestalten auf ihrer Wanderung durch eine Landschaft aus Asche, in der es keine Vögel, keine Farben und keine Zukunft gibt. Die Ursache des Untergangs bleibt ungesagt, und gerade darin liegt die Kraft des Romans. Denn es geht nicht um das Wie, sondern um das Danach, nicht um Apokalypse als Spektakel, sondern um das stille, zähe Überleben im Schweigen. McCarthy schreibt nicht, um zu erklären, sondern um zu zeigen, was geschieht, wenn Sprache und Sinn sich auflösen.

    Sein Stil ist karg, fast asketisch. Kurze Sätze, die wirken, als hätten sie selbst den Atem verloren. Dialoge, die aus dem Nichts kommen und wieder ins Nichts fallen. Diese Sprache verweigert alles Überflüssige, jede Rhetorik, jede Auflösung. Sie ist ein kaltes Feuer, das sich an seiner eigenen Sparsamkeit wärmt. In ihrer Reduktion erreicht sie eine poetische Klarheit, die man kaum aushält. McCarthy schreibt, als wäre jedes Wort eine letzte Münze im zerfallenden Haushalt der Sprache.

    Im Zentrum steht jedoch nicht das Elend, sondern die Liebe. Der Vater, der den Sohn beschützt, der Sohn, der mit seiner reinen Güte die moralische Balance des Buches trägt. In dieser Beziehung steckt die ganze Widersprüchlichkeit des Menschen. Die Liebe gebiert Gewalt, der Schutz führt zur Zerstörung, die Fürsorge ist zugleich Fluch und Segen. Und doch ist sie das Einzige, was bleibt. „Das Feuer bewahren“ – dieser Satz wird zum Mantra, zum Sinnbild eines Restfunkens, der noch nicht erloschen ist.

    Es wäre leicht, McCarthys Roman als deprimierend abzutun. Tatsächlich ist er das Gegenteil: ein stilles Glaubensbekenntnis ohne Religion. Denn ausgerechnet in der Asche, im völligen Verlust von Hoffnung, bleibt ein Moment des Lichts. Der Junge ist kein Kind aus Fleisch und Blut, sondern eine Idee. Eine Erinnerung daran, dass Güte möglich ist, auch wenn Gott längst verstummt ist.

    Natürlich verlangt dieses Buch dem Leser einiges ab. Es ist monoton, in seiner Wiederholung fast quälend, und doch genau dadurch wahrhaftig. Wer durchhält, wird belohnt – nicht mit Trost, sondern mit Erkenntnis. McCarthy gelingt das seltene Kunststück, das Grauen so zu zeigen, dass daraus Würde entsteht.

    Die Straße ist kein Roman für die Nachtlektüre, kein Trostspender für zwischendurch. Es ist ein moralisches Experiment, eine literarische Grenzerfahrung. Man legt es aus der Hand und hat das Gefühl, etwas gesehen zu haben, das man nicht hätte sehen dürfen. Und vielleicht ist genau das die Aufgabe der großen Literatur: uns zu erinnern, dass selbst in der Verlorenheit noch ein Rest Menschlichkeit brennt.

    Wer sich dieser Erfahrung akustisch hingeben möchte, sollte unbedingt zur Hörbuchfassung greifen, gelesen von Christian Brückner. Seine Stimme verleiht dem Text eine fast biblische Gravität, eine Ruhe, die nicht tröstet, sondern durchdringt. Brückner liest nicht, er trägt – so wie Vater und Sohn das Feuer tragen. Es ist eine kongeniale Interpretation, die den Roman nicht nur begleitet, sondern vervollständigt.

  8. Cover des Buches Light & Darkness (ISBN: 9783551315946)
    Laura Kneidl

    Light & Darkness

    (921)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung

    Das Buch ist Klasse. Die Story ist für mich komplett neu denn ich habe noch nichts Vergleichbares gelesen und muss sagen ich Liebe es. Die Idee mit den Menschen als Delegierten mit einem passenden Wesen finde ich einfach toll. So lässt die Autorin die ganz normale Welt mit dem Paranormalen verschmelzen ohne dass es falsch klingt und man sich vorstellen kann, dass dies vielleicht wirklich in ein paar Jahren so passieren könnte.

    Wie ich schon sagte habe ich auch noch nichts Vergleichbares gelesen, so dass ich das Buch verschlungen habe. Denn man konnte sich das Ende, wie sonst bei dem einen oder anderen Roman, einfach nicht vorstellen. So bleiben im ganzen Buch die Spannung und das Lesevergnügen. Die Gesetzte der Delegierten zu lesen, die immer zu Anfang eines Kapitels zu lesen sind, fand  ich auch immer sehr spannend und es zeigt wie viel Liebe und Mühe in dem Buch der Autorin steckt.

    Die Charaktere sind alle sehr schön beschrieben und ich mochte sie auf Anhieb. Light´s Familie die aus Vater Ryan, Mutter Silvia, Bruder Jude und sein Wesen Kane besteht ist sehr Liebenswert. Ihre Eltern scheinen immer ein offenes Ohr für sie zu haben und Bruder Jude, nun ja ist eben ein Bruder. Kane fand ich einfach total Romantisch.

    Vom ersten Moment an merkt man, dass er eben doch mehr Gefühle gegenüber Light hegt und man leidet mit ihm, da er einfach ein Lieber Kerl ist und man ihm keinen Liebeskummer wünscht. Dann gibt es noch Anna, Light´s beste Freundin, die in der Geschichte ebenfalls ein Wesen erhält und dann natürlich noch Light´s Wesen Dante selbst. Zu Beginn des Buches ist er schwer zu durchschauen und man weiß noch nicht so recht was man von ihm halten soll.

    Auch von der  Beschreibung her erinnert er einen anfangs eher an einen Raudi. Später jedoch kann man auch hier erahnen wie sehr er an Light hängt und was er bereit ist zu tun um sie zu beschützen. Auch ändert sich sein Aussehen und man kann auch hier ins Schwärmen fallen. Die Geschichte ist an sich abgeschlossen, mit Happy End, so dass man sich die letzten offenen Situationen selbst ausmahlen kann. Allerdings kann die Autorin hier auch weiterschreiben was ich mir persönlich sehr wünschen würde da ich noch lange nicht genug von Light und ihrem Wesen Dante habe!

    Fazit

    Die Geschichte ist einfach mit nichts zu vergleichen. Sie ist Spannend, Romantisch und macht süchtig. Ich vergebe 5 Sterne, spreche eine absolute Leseempfehlung aus und wünsche mir mehr von Light und Dante lesen zu können.

  9. Cover des Buches Dämonentage (ISBN: 9783492281836)
    Nina MacKay

    Dämonentage

    (194)
    Aktuelle Rezension von: mausispatzi2

    Meine Meinung:Dämonentage von Nina MacKay hat mich gut unterhalten und ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.
    Die Story ist gut durchdacht und interessant umgesetzt. Adriana ist ein 17-jähriges Mädchen, dass sich wie alle anderen Menschen an den Dämonentagen vor den Dämonen versteckt. Doch diesmal ist es anders und die Gegner schließen sich zusammen, um ihr Ziel zu erreichen. Adriana begegnet dem Halbdämon Cruz und sie erfährt eine erschreckende Wahrheit, die das Leben aller bedroht. Schafft sie es das Unheil abzuwenden? Das müsst ihr selbst herausfinden. Mir hat es jedenfalls gut gefallen und ich bin gespannt, was noch alles passieren wird.
    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Adriana berichtet aus ihrer Sicht von den Geschehnissen, sodass man einen guten Überblick über ihre Gedanken und Gefühle hat.
    Die Protagonisten sind individuell gestaltet. Adriana ist ein taffes Mädchen, die schon viel in ihrem Leben erlebt hat und alles für die Lebewesen gibt, die sie ins Herz geschlossen hat. Cruz wünscht sich wieder ein Mensch zu sein und würde dafür alles tun. Ich bin gespannt, was er dafür auf sich nehmen wird. Zudem finde ich den Aufbau der Dämonenwelt sehr interessant. Vor allem, wie sie aufsteigen und was sie dafür tun müssen.
    Das Cover passt perfekt zum Inhalt und gibt die Grundstimmung wieder.
    Fazit:Dämonentage ist der Auftakt einer Reihe und ich wurde wunderbar unterhalten. Die Story hat sehr viel Potenzial und ich bin gespannt, was in den Folgebänden noch alles passieren wird.

  10. Cover des Buches Frankenstein (ISBN: 9783757508722)
    Mary Shelley

    Frankenstein

    (206)
    Aktuelle Rezension von: Feryla

    Auf Französisch, aber kann ja bei Google-translate ganz einfach übersetzt werden 😉. Als Info: ich mache mir Notizen auf Französisch oder Deutsch (zweisprachig) und manchmal auch auf Englisch...(wäre hier wohl passend gewesen 😅)

    Un savant, Victor Frankenstein, parvient à donner vie à un cadavre d'homme reconstitué de chairs morts. Horrifié par le monstre, qu'il vient de créer, il préfère l'abandonner. La créature, livrée à elle-même, comprend rapidement qu'il lui sera impossible de mener une existence normale.

    C'est une exploration des aspirations humaines, des dangers de l'ambition démesurée et des conséquences de l'isolement.

  11. Cover des Buches Skulduggery Pleasant 2 - Das Groteskerium kehrt zurück (ISBN: 9783732000685)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant 2 - Das Groteskerium kehrt zurück

    (671)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Stephanie führt kein normales Leben mehr, stattdessen macht sie gemeinsam mit dem Skelett Skulduggery Pleasant Jagd auf das Böse.
    .
    Stephanie, Skulduggery und die restlichen Charaktere sind einfach nur toll. Auf der einen Seite sind sie natürlich stark überzeichnet, aber auf der anderen Seite wirken sie auch gerade deswegen auch realistisch. Aber mein wahres Highlight ist noch immer der spezielle Humor und Skulduggerys Art, die die Reihe einfach einzigartig machen. Die Handlung war wieder sehr spannend und dank dem angenehmen Schreibstil lässt sich das Buch extrem schnell lesen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

  12. Cover des Buches Engelslicht (ISBN: 9783570310175)
    Lauren Kate

    Engelslicht

    (458)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    "Keine Dunkelheit ist so finster wie ein großes, verdorbenes Licht. [...] Und der Himmel weinte, als er die Sünden seiner Kinder sah."


    Das war es nun also, das Ende dieser Engelssaga. Ich muss zugeben, das Durchhalten hat sich irgendwie doch gelohnt. Das finale Ende ist doch sehr schön gewesen. Dazu davor auch noch segr actiongeladen, was in vorherigen Bänden vielleicht etwas zu kurz kam. Wobei ich keinesfalls sagen würde, dass dieses Buch nicht ebenfalls seine Längen gehabt hätte; die hatte es definitiv zum Beginn und im Mittelteil. Doch im Gegensatz zu seinen zwei Vorgängern hielten diese Längen nicht lange an. Trotzdem habe ich nach wie vor die Liebesgeschichte zwischen Luce und Daniel nicht so recht nachempfinden können. Da lagen mir zu sehr andere Charaktere am Herzen, als dass ich segr mit den beiden mitfühlen konnte. Jemand wie Molly oder Cam haben auch wesentlich mehr Tiefe bekommen. Und Arianne und Roland brachten den nötigen Witz und Humor in diese Geschichte mit hinein, was sie leicht aufheiterte und weniger trust machte. Aber, dass mein Liebling Penn keinen weiteren Auftritt als in Band 1 bekommt, hat mich sehr traurig gemacht. Da hat die TV-Serie ihr mehr Background gegeben. Was soll's? Für ein 'deep-romabtic' Teen-Drama war diese Reihe doch eigentlich sehr unterhaltsam und lesenswert. 

  13. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entschlafen (ISBN: 9783959911337)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

    (415)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Achtung! 3. und letzter Teil einer Trilogie!


    Inhalt:

    "Keine Geschichte sollte endlos währen. Es muss ein Ende geben. Es gibt immer eines." Die Königin der Feen steht einem neuen Feind gegenüber, der noch mächtiger scheint als alle Schwestern zusammen. Es gibt nur einen Weg ihn aufzuhalten: Lillith muss ihre Kräfte zurückerlangen und zu dem werden, was sie am meisten fürchtet. Doch wer ist wirklich Freund und wer ist Feind? "Wohin gehst du?", rufe ich und will ihn am liebsten aufhalten. "Jagen", antwortet er kurz angebunden, dann verschwindet er und lässt mich zurück. Er gibt mich frei. Meine Zeit ist noch nicht gekommen. Aber unsere scheint vorbei.


    Meine Meinung:

    Bevor ich mit meiner Rezension beginne, muss ich sagen, dass ich die ersten beiden Bände vor recht langer Zeit gelesen habe und beide Bände auch im Urlaub gelesen habe. Vermutlich war ich zu der Zeit in einer etwas anderen Stimmung und habe die Bücher sehr sehr positiv wahrgenommen und demnach auch sehr gut bewertet. Ich muss zugeben, dass ich jetzt in den dritten und letzten Band nur mit viel Mühe eingestiegen bin. Ich hatte mir zwar nach dem 2. Band eine Zusammenfassung geschrieben, aber in dieser wurden nicht alle Geschehnisse im Detail nochmal erläutert und auch nicht alle Figuren nochmal erwähnt. Ich bin daher doch schlechter in die Geschichte reingekommen als ich gedacht hätte. 

    Zu Beginn ist mir aber direkt aufgefallen, dass ich den Schreibstil der Autorin wieder sehr schnell genossen habe. Die Autorin schreibt sehr atmosphärisch, mit viel Gefühl, wählt tolle Worte und schafft es, einen schnell in ihre Welt zu entführen. Die schöne Aufmachung des Buches hilft hierbei natürlich enorm. 

    Die Geschehnisse rund um Lilith und den Hexenjäger gehen demnach in diesem Band nahtlos weiter. Das ist etwas schwer, wenn man die Bücher nicht direkt hintereinander liest, aber es ist durchaus möglich. Im dritten Band passieren sehr viele verworrene Dinge und die Geschehnisse entwickeln sich sehr sprunghaft: Mal ist hier ein Kampf, dann an anderer Stelle, dann wird plötzlich über was diskutiert, dann wird jemand gerettet, dann doch wieder jemand anders verflucht... Manchmal weiß man gar nicht, worüber man zuerst nachdenken soll. Je nach Kapitel findet man sich plötzlich in einer anderen Action oder in einem anderen Geschichtenstrang wieder. Man merkt dadurch, dass die Autorin hier im letzten Band noch ganz viel aufholen und zu Ende erzählen wollte. Sie muss die Stränge, bzw. irgendwie auch die Geschichten der einzelnen Feen und die unterschiedlichen Märchen zu Ende bringen und jedem sein zugedachtes Ende gönnen. Ich finde auch bemerkenswert, dass sie hier kaum lose Enden lässt, aber es endet eben auch darin, dass dieser letzte Band recht wild hin und her springt. Das Ganze führt dazu, dass ich diesen finalen Band nicht ganz genießen konnte. Das Ende gefällt mir persönlich irgendwie auch nicht richtig und ist irgendwie nicht das, was ich mir gewünscht hätte, aber das würde ich jetzt eher unter "Geschmacksache" verbuchen und nicht unbedingt in die Bewertung mit einfließen lassen. Ich muss aber gestehen, dass ich einfach ganz froh bin, dass die Reihe für mich jetzt beendet ist :) 


    Fazit:

    Der finale Band rund um die dreizehnte Fee bringt für mich ein wildes Durcheinander ganz vieler Stränge mit sich. Man merkt, dass die Autorin kaum lose Enden lassen und jedem "sein Ende" gönnen möchte. Das gelingt ihr, führt aber eben auch zu einem kleinen Chaos. Ich mochte zwar die Atmosphäre, aber sie hat mich öfter mal verloren. Solide 3 Sterne und ich bin froh, dass die Reihe jetzt vorbei ist.

  14. Cover des Buches Die Hexenholzkrone 1 (ISBN: 9783608984774)
    Tad Williams

    Die Hexenholzkrone 1

    (57)
    Aktuelle Rezension von: Rieka

    Es gibt so viele wundervolle Zitate in diesem Buch, dass es einem vorkommt, als halte man eines der großen weisen Werke aus Tiamaks Büchersammlung in Händen. 

    Es ist wieder sehr spannend, mit den politischen Entwicklungen und vielen neuen Charakteren. Am liebsten mag ich das Trio Prinz Morgan, Qina und Klein-Snenneq. Aber auch auf das Geheimnis von Jarnulf und Tanahaya bin ich sehr gespannt. 

    Schnell den nächsten Band schnappen und weiterlesen - nach diesem Cliffhanger am Ende.

  15. Cover des Buches Anima (ISBN: 9783401510224)
    Kim Kestner

    Anima

    (202)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1

    Guter, flüssiger Schreibstil der nicht zu längen neigt. 

    Beim ersten Perspektivwechsel war ich etwas verwirrt, da dieser nur mit einem Absatz zwischen den Zeilen kam. Schön wäre da ein kleiner Hinweis gewesen. Allerdings ist es relativ schnell klar, dass es sich plötzlich um eine andere Person handelt um die es grad geht.

    Das ganze hat keine Actionreiche Spannung, sondern eine angenehme dahin fließende Atmosphäre. Das Spiel von Gut gegen Böse, mit dem dezenten Hinweis, dass es jede Menge dazwischen gibt. 

    Das Abby so schnell an Juspinn hängt (im wahrsten Sinne) finde ich etwas übertrieben,  auch wenn es dafür etwas später eine Erklärung gibt. Er ist quasi der "Böse" und macht viele Dinge die Abby als "Gute" gegen den Strich gehen und trotzdem dackelt sie ihm etwas zu sehr hinterher.

    Das Ende war mir allerdings zu schnell und einfach abgehandelt. Ich hätte schon ganz gerne erfahren, was da eigentlich zwischen dem Teufel und Abby passiert ist. 

    Insgesamt aber eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe. 

  16. Cover des Buches The School for Good and Evil - Ein Königreich auf einen Streich (ISBN: 9783473401581)
    Soman Chainani

    The School for Good and Evil - Ein Königreich auf einen Streich

    (47)
    Aktuelle Rezension von: diamantenherz

    Rezension ⭐⭐⭐⭐⭐

    Auch dieser Teil war wirklich gut. Tedros hat mich zwar in den Wahnsinn getrieben, aber ich mag Agatha wirklich gerne, und auch Sophie hat ihre positiven Seiten. Die Charaktere (außer irgendwie Tedros) haben sich gut entwickelt und es ist schön spannend. Das Ende war unerwartet aber man kann dadurch nicht anders als unbedingt weiter lesen zu wollen! Ein Muss für jeden Märchen und Fantasy Fan :)

  17. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 1: Aurafeuer (ISBN: 9783958342170)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 1: Aurafeuer

    (375)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Magie ist Teil dieser Welt – hinter einem Wall und damit vor Menschenaugen verborgen. Lange Jahre hat er für Frieden und Gerechtigkeit gesorgt, doch nun tobt ein Kampf um Macht und Vorherrschaft zwischen Licht- und Schattenkämpfern. Eine alte Vorhersehung scheint sich zu erfüllen, als Jennifer Danvers ihren Kampfgefährten verliert und Alexander Kent als dessen Erbe erwacht. An ihr und ihren Freunden liegt es nun, ihn in sein neues Leben einzuführen und doch ahnt keiner von ihnen, dass das Gleichgewicht der Kräfte zeitgleich ins Chaos zu stürzen droht. Das Böse ist bereit, den Wall zu zerschmettern…

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Das Cover von „Aurafeuer“ fand ich sofort sehr anziehend. Es verweist auf spannende, erwachsenere Magie und wirkt in seiner Schlichtheit sehr mächtig. Die Hinweis auf dem Cover zu den Preisen, die die Serie gewonnen hat, empfinde ich hingegen als störend.

    „Aurafeuer“ stellt den ersten Teil einer längeren Buchserie dar. Diese ist ursprünglich monatlich als e-Book erschienen, wobei es mittlerweile Sammelbände und Gesamtausgaben (auch als Print) zu kaufen gibt. Die „Das Erbe der Macht“-Reihe umfasst 13 Bände und wurde im Anschluss mit einer 2. Staffel um ein Spin-off verlängert.

    In der ursprünglichen Variante gleichen die einzelnen Teile eher Abschnitten eines große Ganzen – der Auftaktband umfasst dabei etwa 140 Seiten. Dieses Konzept hat mich schon vor Beginn des Buches gestört und auch im Laufe des Lesens konnte ich mich nicht recht damit anfreunden.

    Die Erzählung selbst beginnt rasant, da man mitten in die Geschichte und dabei noch verschiedene Handlungsorte hinein geworfen wird. Erst nach und nach findet man als Leser den roten Faden, Erzählstränge kommen zusammen und das durchaus komplexe Magiesystem in der Urban Fantasy-Welt erschließt sich nach und nach zumindest soweit, dass man sich nicht verloren fühlt. Durch die kurzen Einzelbände würde es bei mir aber wohl noch einige Zeit dauern, bis ich mich wirklich in der Welt zu Hause fühlen würde.

    Dazu tragen auch die Charaktere bei. Hier lernen wir sowohl Menschen, als auch Lichtkämpfer und Unsterbliche kennen. Erstere geraten schnell in den Hintergrund. Bei den magisch Begabten führt uns das Buch bald zu einer kleinen Gruppe mit ganz unterschiedlichen Protagonisten. Einige davon finde ich grundsätzlich sympathisch, andere bleiben unnahbar und Alex ist mir (mit seinem sexistischen Gehabe und seinen gewollten Macho-Sprüchen) sogar schlichtweg unsympathisch. Ich denke hier soll sich eine größere Figurenentwicklung anbahnen. Die Sprache gefällt mir nicht wirklich: Girl? Alter? Ein genaueres Kennenlernen ist aufgrund der Kürze des Buches auch nicht möglich. 

    Die Unsterblichen bilden hingegen einen spannenden Part, der auch vom Magiesystem unterstützt wird. Wir reden hier von Größen der Menschheitsgeschichte wie Johanna von Orleans oder Leonardo da Vinci. Diese Prämisse konnte mich sehr von sich begeistern.

    Der Schreibstil hat mich am Anfang nicht wirklich in einen Fluss kommen lassen. Vor allem flapsige Bemerkungen zu Alkohol und Sex hätte es für mich nicht gebraucht. Der Humor ist mir nicht so positiv aufgefallen wie einigen anderen Lesern. Die einzelnen Handlungsorte sind interessant, aber wir springen zu schnell zum nächsten um Tiefe zu erzeugen. Am Ende des Buches findet man noch ein gutes Glossar, sowie eine (zu) große Menge an Werbung für weitere Werke des Autors…

    Da ich nach wie vor das Gefühl habe, erst per Prolog in eine Geschichte geschnuppert zu haben, fällt es mir schwer diese zu beurteilen. Ich denke hier ist viel Potential vorhanden, gerade in Sachen Magie, und auch die spannenden und geheimnisvollen Teile (eine Schattenfrau, der alte Wall, mächtige Artefakte,…) haben mir gut gefallen. Ich merke jedoch selbst, dass ich nicht gewillt bin diesen Protagonisten über so viele Teile hinweg – stets in kurzen Häppchen – in die Geschichte zu folgen.

     

    》FAZIT:

    Protagonisten und vor allem die gestückelte Art diese Geschichte per kurzen e-Books zu erzählen konnten mich nicht überzeugen. Das Magiesystem, die Unsterblichen, die geheimnisvollen und spannenden Aspekte haben mir an sich gut gefallen.

  18. Cover des Buches Die geliehene Schuld (ISBN: 9783453428386)
    Claire Winter

    Die geliehene Schuld

    (161)
    Aktuelle Rezension von: Marina_Prokopp

    Berlin, 1949: Vera Lessing hatte es in den letzten Jahren nicht leicht: Der 2. Weltkrieg hat ihr ihren Mann und ihre Eltern genommen und jetzt liegt Deutschland in den Trümmern und ist mitten in der Nachkriegszeit. Gemeinsam mit ihrem Jugendfreund und Kollege Jonathan arbeitet sie bei einer Zeitung. Plötzlich stirbt Jonathan in Köln, er wollte dort etwas für seinen aktuellen Artikel recherchieren. Die Polizei geht von einem Unfall aus, aber Vera glaubt, dass mehr dahintersteckt. Als sie seine Unterlagen und eine Nachricht von ihm bekommt, die er kurz vor seinem Tod abgeschickt hatte, ist ihr klar, dass Jonathan an einer großen Sache dran war. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und folgt seinen Spuren, die sie in die Vergangenheit und in Gefahr bringen ... 

    Die Autorin Claire Winter hat mit „Die geliehene Schuld“ wieder ein sehr packendes, vielseitiges, facettenreiches und emotionales Buch geschrieben. Der Roman fesselt von der ersten Seite und lässt bis zum Schluss nicht mehr los. Die Geschichte spielt in Deutschland in der Nachkriegszeit und die Autorin hatte die Lebensumstände der Menschen greifbar dargestellt und ihr bildhafter Schreibstil erweckt das Gefühl, dass man direkt dabei ist. In dem Buch wechseln die Zeiten, mal ist man in der Gegenwart und manchmal ein paar Jahre zurück in der Vergangenheit. Das sorgt aber nicht für Verwirrung, sondern macht das Buch noch ergreifender, emotionaler und tiefgründiger, da man den Verlauf der Geschichte immer wieder aus anderen Augen und Blickwinkel betrachten kann. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und verknüpft ihre fiktive Erzählung mit realen Geschehnissen. 

  19. Cover des Buches The School for Good and Evil - Eine Welt ohne Prinzen (ISBN: 9783473585168)
    Soman Chainani

    The School for Good and Evil - Eine Welt ohne Prinzen

    (151)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 2

    Es ist sicher möglich diese Fortsetzung ohne Vorkenntnis des ersten Bandes zu lesen, jedoch empfehle ich die Reihenfolge einzuhalten, da auf einige nebensächlich erscheinende Details in Band 1 eingegangen wird, deren in diesem Buch vorausgesetzt werden.

    Als Agatha und Sophie an „Die Schule von Gut und Böse“ zurückkehren, ist sie sehr verändert: Es gibt nun eine Mädchen- und eine Jungenschule, die gegeneinander einen erbitterten Kampf führen. Und es liegt an Agatha und Sophie das Gleichgewicht wiederherzustellen.

    Die Übersichtskarte der Schule und Umgebung im Bucheinband ist identisch mit der aus Band 1, obwohl nur wenig davon mit der „neuen“ Schule übereinstimmt. Auch fand keine Fehlerkorrektur statt.
    Mich langweilt das ständige Hin und Her zwischen Sophie und Agatha: Sie vertrauen einander, Sophie ist jetzt eine der Guten, sie wollen gemeinsam zurück in ihr Dorf, sie arbeiten zusammen. Aber könnte Sophie nicht doch eine Hexe sein, die Agatha ihr Glück nicht gönnt?
    Die Nebenfiguren sind mir in diesem Buch deutlich sympathischer als die ständig unentschlossenen Protagonistinnen.
    Auch die Fehler werden kaum weniger (jemand stürzt zur Tür, sieht aber etwas aus dem Fenster; Missdeutungen der Schulbewertungen)
    Ich bekam beim Lesen immerhin eine Vermutung, dass zumindest der männliche Protagonist circa 14-15 Jahre alt sein dürfte. Genaue Altersangaben fehlen leider vollständig.

    Fazit: Liest sich gut, inhaltlich schwächer als Band 1, ständiges Hin und Her in der Geschichte verwirrt bis hin zum Finale inklusive Cliffhanger. Ich beende die Reihe damit, habe kein Interesse an den Fortsetzungen

  20. Cover des Buches Bösland (ISBN: 9783442719211)
    Bernhard Aichner

    Bösland

    (291)
    Aktuelle Rezension von: Janika_Cyrilla

    Bösland hat mich absolut überzeugt. Der Schreibstil ist angenehm schlicht, was das Lesen sehr flüssig macht – aber inhaltlich steckt eine Menge drin. Die Geschichte ist spannend, die Themen sind gut recherchiert und mit Tiefe umgesetzt, ohne überladen zu wirken.

    Besonders beeindruckt hat mich der Plot-Twist, der wirklich stark und überraschend kam – genau so, wie man es sich von einem guten Thriller wünscht. Aichner versteht es einfach, Spannung aufzubauen und dabei immer wieder unerwartete Wendungen einzubauen, die einen nicht loslassen.

    Für mich war Bösland ein weiteres Beispiel dafür, warum es immer wieder eine Freude ist, Bücher von Aichner zu lesen. Packend, clever und atmosphärisch – sehr empfehlenswert!

  21. Cover des Buches Telos Malakin - Prüfung (ISBN: 9783862823161)
    J. H. Praßl

    Telos Malakin - Prüfung

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Ninja_Turtles
    • Erste Hälfte des achtbändigen Epos - High Fantasy
    • Telos Malakin- Teil 2


    Meinung:

    Auch hier wieder: Der Schreibstil reißt dich förmlich vom Hocker!

    Von der ersten bis zur letzten Seite ein Lesegenuss, der sich echt sehen lassen kann. Die Geschichte birgt so manches Wunder und hat mich meine Augen aufreißen lassen. Die vier "Helden" sind immer noch zusammen auf einer Reise, die immer neue Wunder bereithält. Am besten haben mir hier Chara und Telos gefallen, weil sie einfach die gewisse Tiefe bekommen haben. Es gibt hier einige Überraschungen, mit denen ich so gar nicht gerechnet habe, die sich aber echt sehen lassen können. Die Begegnung mit Lomond hat mir eine Gänsehaut beschert, obwohl Chara nicht viele Worte mit ihm gewechselt hat. Man merkt aber förmlich, dass dort etwas in der Luft liegt. :-) 

    Auch steckt das Buch voller Philosophie und ist nicht einfach zu lesen/ zu verdauen, da braucht man schon starke Nerven.


    Fazit:

    Überraschende Wendungen, spannende Momente und gewiss eine Portion Philosophie. Gelungene Fortsetzung! 

  22. Cover des Buches Hades (ISBN: 9783518468388)
    Candice Fox

    Hades

    (200)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Hades ist der «Herr der Unterwelt» von Sydney. Er weiß alles über das Verbrechen in seiner Stadt, denn auf seiner gigantischen Müllhalde entsorgt er gegen Honorar Leichen. Dieses Schicksal hätten auch beinahe die Kinder Eden und Eric geteilt, die man bei Hades deponiert hat. Doch er stellt fest: die beiden leben noch. Er zieht sie groß, merkt aber schnell, dass Rache in ihnen schwelt. Sie wollen den Tod ihrer Eltern rächen und das, was man ihnen angetan hat. Hades gibt ihnen eine gute Ausbildung, lässt sie studieren, denn sie sollen lernen, wie man das Geplante auch vertuscht, wie man die Leute aufspürt, die man sucht. Heute sind sie Top-Cops bei der Mordkommission von Sydney.


    20 Jahre später: Als Detective Frank Bennett zur Sydney Metro Police versetzt wird, bekommt er Eden als Partnerin zur Seite gestellt. Sie und ihr Bruder Eric gelten als die härtesten Cops der Stadt. Sie ermitteln in einem Fall eines Serientäters, der der seinen Opfern Organe entnimmt. Handelt es sich hier um Organhandel? Die Geschwister wirken unnahbar und kalt auf Frank – und sie scheinen ein Geheimnis zu verbergen. Drum fängt an, zu den beiden zu recherchieren. Es gibt den Handlungsstrang zur Vergangenheit der Geschwister und den in der Ich-Perspektive von Frank im Jetzt. Letztendlich ist Eric ein Psychopath, der Kriminelle jagt, bei Eden bin ich mir nicht ganz sicher, aber tendenziell ebenfalls. Die Rächer für Gerechtigkeit. Mittendrin Frank, der Eden ziemlich attraktiv findet. Ein Noir-Krimi, Hardboiled, für gute Nerven, unterhaltsam, spannend und mit Humor, etwas reißerischen mit grausamen Details. Na ja, einiges ist nicht ganz glaubwürdig gelungen, die Charaktere auch nicht ganz. Eben schlichte, aber gut Unterhaltung – sehr spannend. Mir ein wenig zu viel Augenmerk auf Effekthascherei mit Schlachtefest. 


    Candice Fox stammt aus einer eher exzentrischen Familie, die sie zu manchen ihrer literarischen Figuren inspirierte. Nach einer nicht so braven Jugend und einem kurzen Zwischenspiel bei der Royal Australian Navy widmet sie sich jetzt der Literatur, mit akademischen Weihen und sehr unakademischen Romanen. Für den ersten und zweiten Teil ihrer Trilogie, Hades und Eden, wurde sie 2014 und 2015 mit dem Ned Kelly Award ausgezeichnet.


  23. Cover des Buches Der unsichtbare Freund (ISBN: 9783453424739)
    Stephen Chbosky

    Der unsichtbare Freund

    (132)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Als ich die Gesamtbewertung zu diesem Buch gesehen habe, war ich zugegebenermaßen schon etwas zwiegespalten, letztendlich habe ich es aber dennoch gelesen und oh man, was für eine krasse Geschichte habe ich da eigentlich gelesen? Ich bin auf jeden Fall noch immer ziemlich verwirrt und gleichzeitig beeindruckt, denn das hier war auf spezielle Weise etwas Neues für mich.

    Im Grunde geht es hier um den Kampf zwischen Gut und Böse, aber gleichzeitig auch um viel mehr. Denn da ist eine liebende Mutter auf der Flucht und ein kleiner Junge, der erst verschwindet und dann plötzlich unerklärliche Fähigkeiten entwickelt, während auch die Stadt ringsherum sich verändert, die Menschen scheinbar krank werden, immer ängstlicher und aggressiver. Dabei beginnt die Geschichte noch relativ ruhig und gelassen, spitzt sich aber immer mehr zu, bis die Gefahr förmlich aus den Seiten trieft. Zudem ist die Geschichte aber auch noch sehr komplex, mit ineinander verschachtelten Nebenhandlungen, wie die, in der von Christopher ein Skelett gefunden wird oder in der ein scheinbar unbescholtenes Mädchen plötzlich schwanger ist. Das alles wird auch noch aus ganz verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man am Ende ein riesiges Gesamtbild bekommt. Es geht außerdem um die Liebe zwischen Mutter und Sohn, um Freundschaft und gegenseitiges Vertrauen. Vor allem aber steht dieser vorher schon genannte Kampf zwischen Gut und Böse im Vordergrund, wobei man nie so ganz weiß, was es mit verschiedenen, teil sehr mysteriösen Elementen in der Geschichte auf sich hat, wer gut ist und wer eigentlich böse. 

    Dazu kommt, dass das Buch gerade am Anfang super spannend ist, aber nicht auf eine reißerische Art, sondern eher, weil man so verwirrt wird und nicht so richtig weiß, worauf die ganze Geschichte eigentlich hinaus will. Zudem gab es recht kurze Kapitel, welche oftmals mit einem kleinen Cliffhanger endeten. So musste ich einfach immer weiter lesen. Nur gegen Ende hin gab es hier und da leider ein paar Längen und manchmal war ich auch etwas mehr verwirrt, als nötigt. Im Großen und Ganzen aber war die Geschichte super packend und mitreißend, mit sehr vielschichtigen Charakteren, vor allem einem kleinen, super liebenswerten und mutigen Protagonisten. Ich kann mir aber auch vorstellen, warum das Buch teilweise doch etwas schlechter bewertet wurde, denn man muss den ganzen Aufbau der Geschichte und die Komplexität wirklich lieben, außerdem sie Skurrilität hier und da.

    Alles in allem war dieses Buch für mich bis etwa über die Hälfte ein riesiges Highlight und auch mit den Längen gegen Ende fand ich es noch immer richtig gut. Ich kann es also durchaus empfehlen, da es einfach großartig ist, irgendwie anders und sich trotz der über neunhundert Seiten relativ schnell weglesen lässt. 

  24. Cover des Buches Book of Lies (ISBN: 9783551316974)
    Teri Terry

    Book of Lies

    (345)
    Aktuelle Rezension von: enya_ileana

    Es ist und bleibt schon ein Nervenkitzel nicht zu wissen wer die böse der Beiden ist. Wie viele andere auch fand ich es auch etwas vorhersehbar, wer das am Ende ist, fand aber auch, dass man sich nie ganz sicher sein konnte. Das Buch hat sich etwas gezogen, vor allem in der Mitte. Die richtig spannenden Sachen wurden alle erst sehr spät aufgedeckt, aber auch hier hatte man Vorahnungen. Dafür konnte ich im letzten Drittel gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Beziehung zwischen dem bösen und guten Zwilling fand ich ein bisschen sprunghaft, dennoch irgendwie verständlich - mal waren sie beste Freunde und mal nicht. Auch die Beziehung zu der Großmutter war mir zu Beginn eigentlich ziemlich klar - sie ist böse, wurde dann aber doch überrascht, jedoch fast ohne Erklärung. Man hätte da die Entwicklung besser darstellen können. Trotzdem musste ich das Buch einfach lesen, da Teri Terry eine meiner Lieblingsautorinnen ist und würde es auch weiterempfehlen, der Nervenkitzel lohnt sich :)

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