Bücher mit dem Tag "gymnasium"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "gymnasium" gekennzeichnet haben.

102 Bücher

  1. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.817)
    Aktuelle Rezension von: BraDaPu

    In diesem Buch geht es um einen Roadtrip. Beim gemeinsamen Lesen in der Schule war ich leider die gesamte Zeit gelangweilt. Normalerweise lese ich längere Bücher, aber von diesem Buch würde ich mir keine längere Version antun. Eindeutig keine Empfehlung von mir. Da finde ich Conni Pixie-Bücher unterhaltsamer.

  2. Cover des Buches Zeitenzauber - Die goldene Brücke (ISBN: 9783843210805)
    Eva Völler

    Zeitenzauber - Die goldene Brücke

     (967)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich muss ja ganz ehrlich gestehen, dass ich mir nicht sicher war, ob ich den ersten Band zu meinen neuen Lieblingsbüchern zählen sollte. Ich muss ganz ehrlich sagen, es ist eines meiner Lieblingsbücher. Der zweite Band war auch super, noch besser wie der Erste.

    Der flüssige Schreibstil hat mich schon von der ersten Seite an überzeugt. Dadurch konnte ich gut in die Geschichte starten.

    Die Protagonisten sind gut auserarbeitet und werden einem gut erklärt. Anna finde ich sehr sympathisch. Einige Protagonisten sind geheimnisvoll.

    Viele Fragen, die ich mir gestellt habe und in meiner Fantasie beantwortet habe, wurden auch im Buch beantwortet.

    Es gab auch einige Wendungen, die mich sehr überrascht haben. Womit ich nicht gerechnet habe.

    Mir gefiel auch sehr gut, wie Anna sich innerhalb der Geschichte verändert hat.

    Die Geschichte ist spannend bis zur letzten Seite und jetzt bin ich natürlich gespannt, wie es mit Anna und Sebastiano im dritten Teil weiter geht. Klare Weiterempfehlung.

  3. Cover des Buches Zirkel (ISBN: 9783841502773)
    Mats Strandberg

    Zirkel

     (432)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Zirkel (Band 1) von den Autoren Elfgren und Strandberg aus dem Cecilie Dressler Verlag 

    .

    🔮 Inhalt

    .

    Sechs unterschiedliche Mädchen aus einer kleinen Stadt treffen nachts aufeinander und erfahren von einer Prophezeiung und das sie besondere Kräfte besitzen sollen.

    .

    🔮 was mir gefallen hat

    .

    Mit knapp 600 Seiten haben es die Autoren geschafft sich Zeit für die Geschichte zu nehmen... ohne zu langweilen. Man lernt die Mädchen kennen. Sie haben Zeit sich zu entwickeln. Sie erfahren von der Prophezeiung und müssen nicht gleich auf der nächsten Seite zum finalen Kampf in Bestform sein. 

    .

    Trotz vieler Protagonisten haben es die Autoren geschafft den Leser mitzunehmen. Ich war beim Lesen nicht überfordert.

    .

    🔮 was mir nicht so gut gefiel 

    .

    In diesem Buch wird auch das Thema Selbstmord beschrieben.... und hier bin ich der Meinung, dass die Geschichte somit nicht zu jedem passt oder von jedem gelesen werden sollte. Eine Warnung oder eine Hotline bzw. Internetadressen zu dem Thema wäre meiner Meinung nach wichtig gewesen.

    .

    🔮 Fazit 

    .

    Ein Buch, was mich in seinen Bann genommen hat. Ein Buch irgendwo zwischen Jugendbuch und Erwachsenenbuch. Es war spannend und überraschend. Die Protagonisten waren normale Jugendliche mit Ecken und Kanten und Zweifeln. Die Folgebände möchte ich sehr gerne lesen.

  4. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.695)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Manchmal echt verwirrend wie Bernhard Schlink geschrieben hat. Ich musste erst einmal damit klar kommen, dass er aus verschiedenen Zeitformen innerhalb eines Kapitels schreibt.
    Er schreibt aus der Sicht des Jungen.
    Einmal schreibt er von seiner Erinnerung mit Hanna, was in der Vergangenheit liegt und zum anderen wechselt er in die Gegenwart. Das war anfangs verwirrend, aber damit kam ich schnell zurecht und hatte begriffen, dass er seine Geschichte, die er erlebt hat erzählte.

    Die Geschichte ist in drei Teile geteilt und innerhalb der Geschichte geht ein roter Faden durch. Es ist zwar etwas anders geschrieben, aber dennoch sehr interessant. Die Protagonisten sind faszinierend geschildert.
    Das Ende hat mich echt überrascht und damit habe ich gar nicht gerechnet.

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich das Buch gut finden würde. Die Story ist wirklich interessant und spannend. Der Sprachstil natürlich ein anderer als in der heutigen Zeit. Aber dennoch ein guter Klassiker.

    Von mir gibt es 4 Sterne.

  5. Cover des Buches Jungs sind wie Kaugummi - süß und leicht um den Finger zu wickeln (ISBN: 9783401502793)
    Kerstin Gier

    Jungs sind wie Kaugummi - süß und leicht um den Finger zu wickeln

     (365)
    Aktuelle Rezension von: Elisa23

    Verlag: Arena

    Autorin: Kerstin Gier 


    Ich finde das Buch für 10 bis ca 14 Jahre sehr passend zu lesen. Aber man kann es genauso lesen wenn man älter ist.

    Die Schrift ist sehr angenehm und alles sehr freundlich gestaltet.

    Ich gebe dem Buch 4 sternen****, weil ich denke bissel älter bin als gedachte Zielgruppe.

  6. Cover des Buches Der Kuss des Raben (ISBN: 9783401600093)
    Antje Babendererde

    Der Kuss des Raben

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Sensei_San

    Mir hat das Buch super gut gefallen, es ist unterhaltsam die Charaktere waren toll, es gab auch nicht unnötige Komplikationen wie sie es in vielen anderen Büchern gibt. Es ist abwechslungsreich, es wird Nicht ständig vom gleich’s Problem geschrieben. Das Ende ist super geschrieben worden, nicht zu schnell und nicht in die Länge gezogen, der Schreibstil im Allgemeinen war leicht und flüssig zu lesen. Das einzige kleine minus war, dass mir Mila manchmal zu naiv war, aber ansonsten super gemacht! 👍🏻

  7. Cover des Buches Lehrerkind (ISBN: 9783492272964)
    Bastian Bielendorfer

    Lehrerkind

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm80

    Bastian Bielendorfer ist der Sohn eines Lehererpaares und erzählt in diesem kurzweiligen Buch von sener Schulzeit und seinem doch recht überraschenden Berufsweg.
    Als Lehrerkind der Stufe 3, dazu noch ein unansehnliches Moppelchen, wird er von klein auf in der Schule gehänselt und gemobbt. Seine Eltern sind ihm auch nicht gerade große Hilfen, da sein Vater jegliches pädagogisches Feingefühl und seine Mutter jegliche Mutterwärme vermissen lässt. So gewinnt man schnell den Eindruck, Bastian habe extrem in der Schule und unter seinen Eltern gelitten.
    Anfangs musste ich einige Male herzhaft lachen, da er doch recht gekonnt mit der deutschen Sprache und ihrem Wortwitz spielt. Jedoch ab der Hälfte begann mich das Buch zu langweilen und es konnte mich nicht mehr fesseln. Auch das Ende war irgendwie... Naja. Ich werde daher kein weiteres Buch von ihm lesen.

  8. Cover des Buches Die Deutschlehrerin (ISBN: 9783426304099)
    Judith W. Taschler

    Die Deutschlehrerin

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Ich habe das Buch vor Jahren schon mal gelesen und obwohl Romanzen nicht wirklich meins sind, war ich von diesem Buch begeistert.  

    Bei dem jetzigen Reread, war mir Xaver viel unsympathischer als damals. Zum Ende hin hatte ich dann zwar doch wieder mehr Verständnis für ihn aufbringen können, aber am Anfang konnte ich ihn gar nicht leiden.

    Allerdings ist und bleibt es eins meiner Lieblingsromanzen. 

    Die Liebesgeschichte von Xaver und Mathilda endete vor 14 Jahren, für Mathilda mit einer überraschenden und schmerzlichen Trennung. Als sie sich dann zufällig wieder treffen, arbeiten die beiden ihre gemeinsame Vergangenheit auf und Xaver hat ein weiteres schweres Schicksal zu verkraften. 

    Der Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart und dazwischen E-Mails, die sich Mathilda und Xaver vor dem ersten Treffen nach 14 Jahren schreiben, sowie Geschichten die sie sich gegenseitig erzählen, finde ich grandios. Die Autorin wechselt wie selbstverständlich zwischen allen möglichen Erzählperspektiven und es passt immer. Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich gut.

    Bis zum Ende wird die Spannung aufrecht erhalten und man erfährt erst am Ende die Wahrheit über die Vorkommnisse von damals. Das Ende ist kein Happy-End, aber auch nicht wirklich ein Sad-End, es ist einfach in Ordnung so wie es ist.

    5/5🦉 und eine absolute Leseempfehlung.

  9. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.359)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Raimund Gregorius (genannt Mundo) verlässt nach einer besonderen Situation das Gymnasium in Bern in dem er als Lateinlehrer arbeitet. Er fährt mit dem Nachtzug nach Lissabon und ist auf der Suche nach dem Arzt Amadeu de Prado, von dem er zuhause im Antiquariat ein Buch entdeckt hat, das ihn fasziniert. Schon im Zug lernt er einen Mann kennen, der ihm bei der Suche hilft.

    Er lernt auf seinem Aufenthalt verschiedene Leute kennen, die jahrelang mit Amadeu de Prado zusammen gelebt haben oder befreundet waren. Auch erhält er einen tiefen Einblick in das Leben des Arztes, der nur nahestehenden Personen vorbehalten ist. Raimund Gregorius fährt verschiedene Orte an und erfährt immer mehr über die schillernde und auch einsame Persönlichkeit Amadeu de Prados.

    Pascal Mercier hat wieder mal einen einsamen und introvertierten Gelehrten beschrieben, den es auch schon in seinem früheren Buch Perlmanns Schweigen gab. Raimund Gregorius ist auch ein akribischer Übersetzer der alten Schriften, er hat unter anderem Griechisch, Hebräisch studiert,  in seiner Jugend die Liebe für das Morgenland entdeckt und Persisch gelernt. Nun als er Hals über Kopf nach Portugal abreist, lernt er in kürzester Zeit die portugiesische Sprache, um das Buch Prados zu lesen und in Lissabon die Menschen verstehen zu können und sich selbst verständlich zu machen.

    Diese unberechenbare Flucht passt so gar nicht zu Mundo, der immer so zuverlässig ist und sich keine Disziplinlosigkeit leistet. Sein Tag verläuft wie ein Schweizer Uhrwerk und er bedauert, dass er in seiner Jugend die falsche Berufswahl gewählt hat. Auch erinnert er sich an eine Begebenheit in jungen Jahren, die seinen ehrlichen Charakter zeigt. Er ist kein charmanter und exzentrischer Typ auf den die Frauen stehen, aber es gibt Begegnungen auf seiner Reise durch Portugal mit Frauen, die diesen unbeholfenen Mann berühren. Und nicht nur Frauen sind es, mit denen er intensive Begegnungen hat. Auch lernt er einige Wegbegleiter Amadeus kennen und kann zeigen, wie versiert er im Schachspielen ist. 

    Bei Amadeo de Prado und Raimund Gregorius gibt es einige Parallelen. Zum einen die gemeinsame Liebe zum geschrieben Wort, die Angst vor einer Krankheit und ihre Empfindsamkeit anderen gegenüber.

    Raimund Gregorius macht keine halben Sachen. Wenn er sich zu etwas entschlossen hat, zieht er es bis zum Ende durch, aber er ist ein einsamer altmodischer Zeitgenosse, der auf andere wohl verschroben wirkt.

    Auch dieses Buch von Pascal Mercier wurde bis auf einige Begegnungen spannend geschrieben. Pater Bartolomeu hat Amadeu de Prado sehr detailiert und gefühlvoll beschrieben, aber die Unterhaltung zwischen Jorge und Prado war mir zu philosophisch und verworren. Am Ende habe ich gedacht, Raimund Grigorius würde eine andere Richtung einschlagen.  

     

  10. Cover des Buches Karl Valentin ist tot (ISBN: 9783839225783)
    Sabine Vöhringer

    Karl Valentin ist tot

     (57)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Im Karl-Valentin-Gymnasium brennt es, eine Lehrerin ist tot – Tom Perlinger und Jessica Starke stellen schnell fest, dass mehr dahinter steckt, als zunächst gedacht.

    Dies ist bereits der dritte Band der Reihe, für mich allerdings erst der erste. Normalerweise macht es mir nichts aus, mitten in eine Reihe einzusteigen, hier aber hat mich manches doch gestört, z. B., dass sich viel um Iwan Maslov dreht, was mir fehl am Platz scheint, aber offenbar ein roter Faden ist, der sich durch die Reihe zieht, jedenfalls scheint Tom Perlinger in der Vergangenheit bereits öfter mit ihm und seiner Organisation aneinandergeraten zu sein.

    Aber auch sonst konnte der Roman nur bedingt bei mir punkten. Die Charaktere, vor allem Tom und seine Familie könnten ziemlich interessant sein, eine alte Gastwirtfamilie, die ein gutgehendes Gasthaus betreibt und ein ziemlich bunter Haufen zu sein scheint, leider kommen die meisten ein bisschen kurz (aber auch das könnte an der fortgeschrittenen Reihe liegen). Die Schule bietet auch eine Reihe Charaktere, Schüler, Lehrer, Eltern, manche ganz gut gelungen, wie die Schülerin Leonie, andere recht klischeehaft, wie die „böse“ Lehrerin. Wirklich tiefgehend ist keiner der Charaktere, auch die Ermittler nicht, gezeichnet. Manches erscheint mir sehr aufgesetzt, warum z. B. lässt man sein Kind an so einer Schule? Oder der Strang um Tina, Toms Nichte. Wirklich berührt hat mich nur der Schüler Fabian Brühl, dem der Prolog gewidmet ist, und dessen Vater Sascha. Tom und Jessica sind mir sympathisch, mehr aber auch nicht. Christl, Toms Lebensgefährting mag ich nicht besonders, trotz des eher tragischen Erzählstrangs um sie. Insgesamt war vielleicht auch ein bisschen zu viel in den Krimi gepackt.

    Der Fall ist nicht uninteressant, man kann miträtseln, auf den Täter bin ich nicht gekommen, dafür gab es auch zu wenige Hinweise bzw. die kamen erst ziemlich spät, als die Auflösung schon vor der Tür stand. Auch beim Täter fragt ich mich, wie konnte es so kommen, warum hat niemand früher etwas getan oder bemerkt.

    Am schlimmsten aber ist, dass ich das Ganze nicht sehr spannend und arg langatmig finde, mich manchmal sogar gelangweilt habe. Aber das kann auch daran liegen, dass es einfach zu viel anderes um den eigentlichen Fall herum gibt, der Freund, der wieder auftaucht, Jessicas Problematik, Tina, Christl, Ivan Maslov und Toms dauernde Brustschmerzen von einer alten Schusswunde – zu viel Ablenkung, zu oft steht nicht der aufzuklärende Fall im Mittelpunkt.

    Gut gefallen hat mir der Bezug zu Karl Valentin, der auch immer wieder zitiert wird, und das Lokalkolorit. Am Ende des Romans gibt es ein Personenregister, und, eine nähere Beschreibung der Menschen rund um Tom Perlinger mit netten Zeichnungen dazu.

    Leider konnte der Roman bei mir nicht punkten, weitere Bände der Reihe werde ich nicht mehr lesen. Wer die Reihe mag, wird sowieso zugreifen, allen anderen empfehle ich, sie vielleicht der Reihe nach zu lesen.

  11. Cover des Buches Die Nacht der gefangenen Träume (ISBN: 9783841500649)
    Antonia Michaelis

    Die Nacht der gefangenen Träume

     (136)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 336 Seiten

    Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH (1. Juli 2008)

    ISBN-13: 978-3789142611

    Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren


    Was wäre das Leben ohne Träume?


    Inhalt:

    Die Kinder in Frederics neuer Schule sind echt komisch. Brav und fleißig, fantasielos und langweilig. Frederic weigert sich, sich ihnen anzupassen. Nur in Änna kann er noch einen Funken Lebendigkeit entdecken. Doch dann bekommt Frederic mit, wie Herr Direktor Bruhns mit einer Maschine Ännas Träume absaugt und einsperrt und Änna genauso willenlos wird wie die anderen. Und noch schlimmer: In wenigen Tagen will Bruhns alle gefangenen Träume zerstören. Dies muss unbedingt verhindert werden!


    Meine Meinung:

    Dieses Kinderbuch ist typisch für Antonia Michaelis. Wie so oft verschwimmen Wirklichkeit und Fantasie. Die Figuren sind äußerst skurril und zum Teil sehr liebenswürdig, zum Teil böse. Manche Szenen können gerade für jüngere Kinder recht gruselig und verstörend sein. Allerdings wird dies durch den leichten Schreibstil wieder relativiert. 


    Und dieser Schreibstil ist klasse wie immer bei dieser Autorin. Sie schreibt sehr bildhaft, lebendig, eindringlich. Sie erfindet geniale neue Wörter, die zutreffender sind als alles, was vorher war. Sie spielt mit der Sprache und mit der Fantasie der Leserschaft.


    Dabei ist die Geschichte, die hier geschrieben wird, spannend von Anfang bis Ende. Es geht um Individualität, um Freundschaft, um Trauer und um das Bewahren von Träumen, die für unser Leben so wichtig sind.


    ★★★★★


  12. Cover des Buches Staat X (ISBN: 9783743202306)
    Carolin Wahl

    Staat X

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Wow. Dies ist mal ein Buch, dass es verdient hat, in Schulen gelesen zu werden. Nicht nur, weil es ein unglaublich brisantes und allgegenwärtiges Thema in den Fokus stellt, sondern weil es zur Abwechslung auch so geschrieben ist, dass man als Jugendlicher Spaß am Lesen bekommt. 

    Bevor ein falscher Eindruck entsteht: Werke von Goethe, Schiller und Co sollten und müssen in der Schule behandelt und gelesen werden, aber ehrlicherweise regt es die meisten Schüler nicht an, nach der Lektüre eine Bibliothek oder Buchhandlung aufzusuchen. Bei Carolin Wahls „Staat X“ könnte das meiner Meinung nach anders sein. 

    Es ist eine locker geschriebene Geschichte, die trotzdem den Ernst des Themas nicht verfehlt. Das ist ein großes Talent! Das Projekt, einen Staat in der Schule nachzustellen, wird wohl durchdacht und komplex erzählt, was jedoch nicht anstrengend auf den Leser wirkt. Das erfordert viel Arbeit! Auch die Figuren sind sehr gelungen. Es gefällt mir, dass die Autorin vier so unterschiedliche Charaktere gewählt hat, ihnen den Raum gibt, sich zu entfalten und ihre Perspektive auf den „Staat“ darzulegen. Ich hätte es auch super gefunden, wenn noch weitere 100 Seiten drin gewesen wären, um Melinas und Adrians sowie Vincents und Laras Geschichte etwas weiter auszuformulieren. Auch hätte ich mir am Ende ein wenig mehr Raum für die Aufarbeitung dessen gewünscht, was bei dem Projekt alles geschehen ist. 

    Neben dem Projekt werden auch andere Themen wie Leistungsdruck, Verlust und sexueller Missbrauch angesprochen, die gut verpackt in dem Schreibstil der jungen Autorin zum Tragen kommen. Das Umgehen mit Worten von Carolin Wahl möchte ich übrigens noch einmal besonders hervorheben: Ich liebe ihr Spiel mit Metaphern und ihren Wortwitz. Auch die Querverweise auf Harry Potter, Marvel und Co. haben mir das Lesen versüßt. 

    Alles in allem würde ich mir wünschen, dass dieses Buch die Schulen dieses Landes erobert und Schülern beweist, wie cool, spannend und modern ernsthafte Literatur sein kann.

  13. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783839891261)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (86)
    Aktuelle Rezension von: parden

    EIN KLASSIKER VON MORGEN?

    Am Ende der 8. Klasse sieht der 14jährige Maik Klingenberg den Sommerferien alles andere als freudig entgegen. Er kommt zwar aus einem wohlhabenden aber zerrütteten Elternhaus und gilt in der Klasse eher als Langweiler. Deshalb wird er auch nicht zum Geburtstag der angesagtesten Mitschülerin eingeladen: Tatjana. Ausgerechnet. Maiks heimliche Liebe nimmt gar keine Notiz von ihm... Dafür aber der neue Mitschüler, dessen Namen niemand aussprechen kann und der deshalb bald schon von allen nur 'Tschick' genannt wird. Tschick ist ein wortkarger russischer Spätaussiedler, der hin und wieder sichtlich betrunken zum Unterricht erscheint und im Grunde zu niemandem in der Klasse Kontakt hat. Auch er wird nicht zum Geburtstag von Tatjana eingeladen, doch er sucht den Kontakt zu Maik, der ebenso Außenseiter ist wie er.

    Als Maiks Mutter zu Beginn der Sommerferien wieder einmal in die Entzugsklinik muss und sein Vater beschließt, mit seiner bildhübschen Assistentin auf Geschäftsreise zu gehen, sieht sich Maik plötzlich allein in der großen Villa. Doch bevor er noch überlegen kann, was er mit seiner unerwarteten Freiheit anfangen soll, steht Tschick mit einem 'geborgten' Lada vor der Haustür. Und der Sommer kann beginnen...


    Ohne Karte und Kompass machen sich die beiden einfach auf den Weg. Ziel ist die Walachai, wo Tschicks Opa wohnt. Keiner weiß, wo es wirklich lang geht, doch sie fahren einfach drauflos. 'Der Weg ist das Ziel', könnte das Motto dieses Romans sein. Und tatsächlich ist der Ich-Erzähler Maik Klingenberg auf dem Weg. In die Sommerferien, in sein Leben, zu sich selbst.



    "Die Welt ist schlecht, und der Mensch ist auch schlecht. Trau keinem, geh nicht mit Fremden und so weiter. Das hatten mir meine Eltern erzählt, das hatten mir meine Lehrer erzählt, und das Fernsehen erzählte es auch. Wenn man Nachrichten kuckte: Der Mensch ist schlecht. Wenn man Spiegel TV kuckte: Der Mensch ist schlecht. Und vielleicht stimmte das ja auch, und der Mensch war zu 99 Prozent schlecht. Aber das Seltsame war, dass Tschick und ich auf unserer Reise fast ausschließlich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war." 



    Ein besonderes Buch über die Zeit des Heranwachsens, authentisch im Jugendslang, umstandslos, vor allem aber zart - komisch und berührend zugleich, einfach schön! Eine einzigartige Mischung aus Roadmovie und Jugendroman - ein kluges Buch, das für mich sogar das Potential hat, einmal zu den Klassikern zu gehören.

    Immerhin ist das Buch schon lange nicht nur ein Bestseller, sondern hat auch schon einige Preise gewonnen: Das Werk wurde 2010 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, 2011 mit dem Clemens-Brantano-Preis und 2012 mit dem Hans-Fallada-Preis ausgezeichnet.

    Eindeutig empfehlenswert! Auch als passend besetztes Hörspiel von NDR-Kultur (84 Minuten), das einem das Gefühl gibt, einen Film im Kopf zu schauen...


    © Parden

  14. Cover des Buches No & ich (ISBN: 9783426654385)
    Delphine de Vigan

    No & ich

     (416)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Mir passt das alles gar nicht. Wir haben wichtigeres zu tun. Wir gehen gegen den Strom der Dinge. Wir sind durch denselben Eid gebunden. Einen stillschweigenden Eid. Das ist so viel wichtiger. Alles Übrige zählt nicht. Alles Übrige darf nicht zählen.“

    Inhalt

    Lou Bertignac ist anders, als Gleichaltrige. Nicht nur, dass sie auf Grund ihrer Begabung bereits mehrere Schuljahre übersprungen hat und mit 13 Jahren mittlerweile unter 15-jährigen Schülern sitzt, sie bleibt auch gern für sich, ist eine Einzelgängerin und zieht sich mehr in ihr Inneres zurück, um die Welt zu reflektieren. Für ein aktuelles Schulreferat beginnt sie über Obdachlose zu recherchieren, und zwar direkt auf der Straße, vor Ort, in deren Refugium. Sie bemüht sich um die Bekanntschaft zu einer jungen Frau, die gerade an der Schwelle zum Erwachsenwerden steht. Sie führt Interviews mit ihr und lädt sie immer wieder in ein Café ein, um ihr wenigstens für ein paar Stunden den Komfort einer wärmenden Umgebung zu ermöglichen. Die beiden Mädchen schließen Freundschaft – jedoch eine ungleiche, deren Weiterbestehen mit dem Ende des Referats auf der Kippe steht. Aber Lou denkt nicht daran, das aufzugeben, sie will den Dingen nicht einfach ihren Lauf lassen, sie will ihre neue Bekanntschaft No nicht einfach auf der Straße zurücklassen, sie will etwas verändern. Ihr Versuch, das Unmögliche zu beweisen und die Welt wenigstens ein kleines bisschen besser zu machen, verleiht ihr Zivilcourage und lässt sie auch persönlich reifen …

    Meinung

    Ich mag die Texte der französischen Autorin Delphine de Vigan ausgesprochen gern und dieses Buch war das letzte bisher noch nicht gelesene von ihr. Auch in „No & ich“ versteht sie es wieder bestens, die Gefühle und Gedanken ihrer Protagonisten greifbar zu machen, eine eher minimalistische Story so glaubwürdig und authentisch zu erzählen, dass man als Leser jede Entwicklung nachvollziehen kann und sich den Menschen sehr nahe fühlt. Thematisch ist dies in weiten Teilen ein Coming-of-Age Roman, den ich schon vor vielen Jahren hätte lesen sollen, am besten, wenn man selbst ein Teenager ist. Denn gerade die Beweggründe von Lou, ihre Art zu denken und zu handeln, sind für junge Menschen mit großen Ansprüchen an sich selbst und andere geradezu typisch. Aus diesem Grund, bekommt das Buch jetzt meine Tochter im Teenageralter. Auch für den Deutschunterricht könnte ich es mir sehr gut vorstellen, weil es eben nicht so trocken geschrieben ist und nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommt. 

    Besonders hervorheben möchte ich die liebevolle Verpackung von Botschaften, die direkt und ungefiltert beim Leser ankommen, dieser Text hat eine hohe Aussagekraft, er bringt vieles ganz treffsicher auf den Punkt und klärt es auf, schildert aber ebenso die ungeschönten Wahrheiten, mit denen sich Lou, stellvertretend für so manchen Weltverbesserer, herumplagen muss. Dabei gleitet die Story weder ins Kitschige ab, noch erfindet sie das Rad vollkommen neu. Das große Plus der Geschichte ist ihre gute Nachvollziehbarkeit, die viele Gedankengänge anregt aber auch Grenzen aufzeigt. Als Quintessenz des Buches bleibt der Gedanke haften, dass die Dinge zwar sind, wie sie sind, dass man aber niemals die Hoffnung aufgeben sollte, selbst dazu beizutragen, das sich etwas ändern könnte.

    Fazit

    Hier vergebe ich gerne 5 Lesesterne, für einen emotionalen, berührenden Roman, der sich hervorragend für intensive Lesestunden eignet. Sprachlich und inhaltlich sehr ausgewogen und dabei konzentriert auf die Gefühlsebene gerade junger Menschen. Den Film zum Buch möchte ich mir auf jeden Fall noch anschauen, genug Potential ist definitiv vorhanden. Jetzt freue ich mich schon auf die baldige Neuerscheinung aus der Feder der Autorin: „Die Kinder sind Könige“ (ET März 2022), verspricht wieder ein brisantes, aktuelles und faszinierendes Buch zu werden.  

  15. Cover des Buches Leiden sollst du (ISBN: 9783862784974)
    Laura Wulff

    Leiden sollst du

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Becky_loves_books
    Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Der Titel scheint mit Blut eine Wand geschmiert worden zu sein. Das und die Lichtverhältnisse erzeugen eine düstere Stimmung.
    Meinung: Dieser Thriller subte schon viel zu lange bei mir rum. Schlimm, wenn man an keinem Buch vorbeigehen kann und es dann oftmals trotzdem länger liegt. Jetzt habe ich mich also endlich rangewagt und hätte es gern schneller gelesen, mir fehlte aber schlichtweg die Zeit. Das Buch startet mit einem super spannenden Prolog, der mir gleich mal eine Gänsehaut bescherte. Leider ging der Spannungbogen danach zunächst mal steil nach unten. Der Leser lernt Daniel und Marie Zucker kennen. Er, Kripobeamter, ist seit noch nicht allzu langer Zeit dank eines Unfalls an den Rollstuhl gefesselt und hat damit zu kämpfen, momentan nicht im aktiven Dienst zu sein. Seine Frau Marie unterstützt ihn so gut sie kann, hat es mit ihm aber nicht wirklich leicht. Sympathisch waren sie mir beide von Anfang an. Die privaten Passagen der beiden wirken etwas zu langatmig, sind weniger spannend, aber dennoch wichtig, um die Charaktere und deren Handlungsweisen besser kennenzulernen. Der eigentliche Fall beginnt daher schleichend und plötzlich ist man schon mittendrin. Lange war mir nicht klar, wohin mich das Ganze führen würde, gewann die Handlung mit jeder Erkenntnis mehr und mehr an Komplexität. Zum Ende hin hatte ich schon eine Vermutung, was den Täter betraf und der Ermittler kam dann ebenfalls drauf. 😉 Wie gesagt mochte ich Daniel und Marie. Durch den Schicksalsschlag müssen sie langsam wieder zueinander finden. Diese schwierige Situation hat die Autorin sehr gut beschrieben. Die Handlung ansich ist vielschichtig und baut erst zur Buchmitte wieder ordentlich Spannung auf. Die Beschreibungen der Taten und Opfersind sehr detailliert und ziemlich grausam. Diese Brutalität lässt die Leser definitiv schlucken.
    Fazit:  Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Die Autorin hat eine ausgefeilte Story gestrickt und hält ihre Leser mit Spannung und immer neuen Details am Ball. Ein brutaler, aber intelligenter Täter und ein etwas anderer Ermittler. Spannende Lesestunden sind hier garantiert.
  16. Cover des Buches Chloé völlig von der Rolle (ISBN: 9783785582381)
    Sonja Kaiblinger

    Chloé völlig von der Rolle

     (29)
    Aktuelle Rezension von: cityofbooks
    Eigentlich wollen Chloé und ihre Freundinnen auf der prunkvollen Schultoilette bloß die Hausaufgaben abschreiben, als sie eine Entdeckung machen: Ihre Klassenkameradin Pauline wurde über Nacht in einer der Kabinen eingesperrt. Chloé ist überzeugt, dass Oberzicke Angelique dahintersteckt. Kurzerhand beschließt sie, Angelique mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, denn wenn ihre Freunde sich in Not befinden, kennt Chloé kein Pardon!

    Da wir den zweiten Band von Chloe schon gelesen hatten, waren wir dem Charm dieser Reihe schon längst verfalllen. Die beiden Bücher sehen zusammen auch nicht nur richtig klasse im Bücherregal aus, sondern bescheren wirklich jedem ein großartiges Lesevergnügen!

    Der Schreibstil der Autorin ist einfach, gut verständlich und oftmals sehr lustig. Es wird die ganze Zeit über aus Chloes Perspektive erzählt und besonders toll finde ich, dass der Leser sehr oft "angesprochen" wird.

    Chloe mochten wir wieder von Anfang an. Sie ist einfach toll und auch die anderen Charaktere sind richtig gut gestaltet und bunt gemischt. Besonders angetan hat es meinen Geschwistern allerdings Ernst. Mit seinem YouTube Kanal und seinen tollen Sprüchen hat er sich mal wieder ganz fix in ihre Herzen geschlichen.

    Die Idee, dass sich im Buch alles rund um Toilleten dreht ist einfach klasse und toll umgesetzt. Die zusätzlichen EnzyKLOpädie Einträge, die sich im Buch befinden ergänzen diese noch zusätzlich. Die Geschichte besitzt einfach die perfekte Mischung an Witz, Spannung und macht riesen Spaß, weshalb meine Geschwister gar nicht mehr wollten, dass ich mit dem Lesen aufhöre.

    Insgesamt kann ich nur sagen, dass das Buch grandios ist! Ein wunderbares Kinderbuch, welches sowohl für Jungs, als auch für Mädchen empfehlenswert ist! Wir freuen un sschon riesig auf die weiteren Bände und wollen unbedingt noch mehr von Chloe & Co und ihren skurillen Toilettengeschichten.

  17. Cover des Buches Klassentreffen (ISBN: 9783453722514)
    Simone van der Vlugt

    Klassentreffen

     (366)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Es ist der erste Roman den ich von Simone van der Vlugt gelesen habe und wird garantiert nicht der letzte sein. Auch den historischen Roman den diese Autorin geschrieben hat möchte ich unbedingt lesen. 

    Der Schreibstil von Simone van der Vlugt gefiel mir sehr sehr gut und die Geschichte konnte mich gleich fesseln. Sabine mochte ich gleich und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie hatte es wirklich nicht leicht in der Schule und auf der Arbeit. Durch das Mobbing erlitt sie einen Burn-Out und Depressionen. Wirklich sehr traurig. Die Geschichte war sehr interessant und ich habe sie sehr gerne gelesen. Das Ende war für mich nicht voraussehbar. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Leser, die es eher unblutig und ruhiger mögen. Ein Stern Abzug gibt es wegen dem Ende. Ich hätte es mir anders gewünscht. 


  18. Cover des Buches Ungenügend (ISBN: 9783959912242)
    Asuka Lionera

    Ungenügend

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Leon ist reich, oberflächlich und der beliebteste Junge der ganzen Schule. Das ist ihm mehr als klar, so wie jedes Mädchen ihm Blicke zuwirft. Doch sein Herz gehört bereits jemandem: Alex. Seine damalige Nachhilfelehrerin. Drei Jahre ist es nun her und er konnte sie immer noch nicht vergessen. Dennoch hat er fleissig Erfahrungen gesammelt, mit einigen Regeln versteht sich. Jedes Mädchen muss sich mit Alex messen, ansonsten schiesst er sie gleich in den Wind. Seine Alex ist ein eher unschuldiges Mädchen, mit einer Nerd-Brille, schlechtem Kleidergeschmack und dennoch kann er seine Finger nicht von ihr lösen. Konnte er damals nicht, weswegen sie aus seinem Leben verschwunden ist. Eines Tages, bei einer Doppelstunde im Mathe, läuft plötzlich eine junge Frau in den Klassenraum und stellt sich als ihre neue Lehrerin vor. Leon fällt die Kinnlade runter als er sieht, wer diese Lehrerin ist. Alex, sie ist zurück. Und sie ist seine Lehrerin. Und wie er danach sieht, auch verheiratet. Mit einem Langweiler, seinem Geschichtslehrer. Was ist da bitte passiert? Obwohl beide wissen, dass sie sich nicht nähern dürfen, können beide dennoch nicht wirklich die Finger voneinander lassen. Als Leon dann von seinen Eltern konfrontiert wird, endlich Verantwortung zu übernehmen, heckt er einen sehr gewagten Plan aus. Doch auch dieser läuft komplett aus dem Ruder und er weiss nicht mehr, was er tun soll. Und genau da, zerschmettert ausgerechnet sie sein Herz in tausend Stücke.

    Ich weiss echt nicht, was ich zu dem Buch sagen soll. Eine typische Schüler-Lehrer-Geschichte eben. Er will sie, kann sie aber nicht haben. Dennoch können sie ihre Finger nicht voneinander lassen. Die eigentliche Geschichte war ja ganz nett, aber Leon ging mir extrem auf die Nerven. Zuerst will er nur seine Alex, danach, um seine Haut zu retten, trifft er sich mit Evelyn und es wird noch komplizierter. Danach weiss er selber nicht, was er eigentlich will, oder fühlt. Und Jahre später ist es fast schon umgekehrt. Echt jetzt? Meiner Meinung nach hat sich die Autorin komplett verrannt. Es war einfach viel zu viel. Und das Epilog hat mir endgültig die Nerven geraubt. Für Zwischendurch, und vor allem eher für Jugendliche, ist es nicht schlecht. Aber ich hab echt mehr erwartet. Mich hat es jedenfalls nicht wirklich überzeugt, leider.

  19. Cover des Buches Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen (ISBN: 9783404179633)
    Malin Persson Giolito

    Quicksand: Im Traum kannst du nicht lügen

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Jacky2708

    Inhalt:

    Stockholm: Nach einem Blutbad an einem Gymnasium steht die achtzehnjährige Maja vor Gericht. Sie hat geschossen, und unter den Toten sind ihre beste Freundin Amanda, ihr Freund Sebastian und der Lehrer Christer. Wie konnte es dazu kommen, dass dieses einstmals so beliebte Mädchen zur meistgehassten Person Schwedens wurde? Und ist sie überhaupt eine Mörderin?

    Fazit:

    Der Schreibstil liest sich angenehm, allerdings gab es so einige Wiederholungen, die meinen Lesefluss gestört haben. Maja kommt recht emotionslos rüber, dadurch konnte ich mich nicht gut in sie hineinversetzen. Eine 18 jährige die zusammen mit ihrem Freund einen Amoklauf geplant haben soll. Ich konnte nicht sagen, ob sie es getan hat oder nicht, sodass mich das Ende überraschen konnte. Wahrscheinlich hätte ich mehr mitfühlen können, wenn Maja nicht so kalt rüber gekommen wäre. Ihre Emotionen waren nicht so richtig nachvollziehbar, da Maja sehr distanziert ihre Geschichte erzählt hat. Im großen und ganzen war das Buch unterhaltsam und es ist lesenswert. 

  20. Cover des Buches Nachts am Askanischen Platz (ISBN: 9783423217132)
    Susanne Goga

    Nachts am Askanischen Platz

     (25)
    Aktuelle Rezension von: SarahLeik

    Mal wieder hat Goga die Atmosphäre der Zeit wunderbar eingefangen! Kommissar Wechsler beweist auch in diesem Fall sowohl im Beruf, als auch privat Feingefühl und Spürsinn. Die Verwicklungen der Vergangenheit holen die Charakter packend und folgenreich ein. 

  21. Cover des Buches Das Kind meiner Mutter (ISBN: 9783037630792)
    Florian Burkhardt

    Das Kind meiner Mutter

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Koriko

    Story:
    In Folge eines Autounfalls und des Todes des jüngsten Sohnes, zeugen Florians Eltern sofort ein Ersatzkind – ihn. Florian wächst überbehütet und unter dem strengen Regiment seiner Mutter auf, was bedeutet, dass alles verboten ist, was in ihren Augen schlimm ist und zu Drogen und einem Lotterleben führt. Für Florian Burkhardt die Hölle, was sich besonders bemerkbar macht als er älter wird und kaum die Möglichkeit hat sich frei zu entfalten. Stattdessen bestimmt seine Mutter seinen beruflichen Werdegang und legt seine Kontakte zur Außenwelt fest. Schlimmer wird es, als Florian erkennt, dass er homosexuell ist – eine Unaussprechlichkeit in der damaligen Zeit. Es bleibt ihm nur durchzuhalten und auf den Tag hinzuarbeiten, an dem er sich endgültig lösen kann …

    Eigene Meinung:
    Der autobiografische Roman „Das Kind meiner Mutter“ erschien 2017 im Wörterseh Verlag. Verfasst wurde der knapp 200-seitige Roman von Florian Burkhardt, der als Model, Partyveranstalter und „Electroboy“ ein Leben auf der Überholspur lebte, bis ihn eine Angststörung dazu zwang, sich mit seiner Kindheit und Jugend auseinanderzusetzen. In diesem Zusammenhang verfasste er den vorliegenden Roman, der nach seiner preisgekrönten Dokumentation „Electroboy“ auf den Markt kam.

    Das Buch ist in drei Zeitepochen eingeteilt (Illusion, Vision und Passion) und beleuchtet Florian Burkhardts Kindheit, seine Jugend und sein Leben als junger Erwachsener, bevor er nach Amerika ging. In all diesen Kapiteln spielt seine Mutter mit ihrem Kontrollzwang und ihrer Härte eine schier übermächtige Rolle, die jegliche Freiheiten und jegliche Kreativität unterdrückt und alles daran setzt, ihren Sohn in eine bestimmte, den Normen entsprechende Form zu pressen. Der Autor findet klare Worte, um seine Gedanken und Empfindungen auszudrücken und auf diesem Weg seine unschöne Vergangenheit zu verarbeiten. Dabei legt er besonderen Schwerpunkt auf seine Kindheit und erzählt sehr ausführlich von der Zeit vor der Pubertät. Hier wirkt sein Leben noch relativ normal, was auch daran liegt, dass ein Kind gewisse Dinge ganz anders wahrnimmt und viele Aktionen der Mutter nicht negativ bewertet. Das sorgt leider dafür, dass dem Buch gerade am Anfang die Spannung fehlt, die Dynamik und der Konflikt, der eine Autobiografie interessant macht. Das ändert sich zum Glück im Mittelteil, wenn die Jugend des Erzählers in den Vordergrund rückt und deutlich wird, wie stark der Einfluss seiner Mutter ist und wie sehr sie das Leben ihres Sohnes kontrolliert. In diesem Abschnitt hätte man sich wiederum mehr Details gewünscht, bestenfalls hätten einige Szenen ausführlicher sein können, um einen tieferen Einblick in das kontrollierte Leben des Autors zu geben (doch vielleicht war das zu persönlich und intim, um es in der Biografie darzustellen). So kratzt es leider ein wenig an der Oberfläche, ist zwar dank des Konflikts spannend, jedoch wird das meiste stark zusammengefasst, so dass man nur bedingt die Gefühlswelten und Gedanken des Autors ausloten kann.

    Vielleicht gibt es in der Fortsetzung „Das Gewicht der Freiheit“ die Möglichkeit, die Gedanken und Gefühle des erwachsenen Florian Burkhardts besser kennenzulernen und nachzuvollziehen. Der Roman beleuchtet sein Leben in Amerika und sein abwechslungsreiches Leben fernab der Heimat und ist ebenfalls beim Wörterseh Verlag erschienen.

    Stilistisch ist die Autobiografie gewöhnungsbedürftig – gerade am Anfang braucht man etwas, um in das Buch einsteigen zu können. Das liegt auch daran, dass einige Formulierungen unglücklich gewählt und holprig, teils auch fehlerhaft sind. Zudem ist der erste Teil „Illusion“ zwar sehr bildlich aus Sicht eines Kindes geschrieben (und von dem Ansatz her sehr gut gelungen), dennoch etwas langatmig.  Erst im zweiten und dritten Teil kann man sich besser mit dem Ich-Erzähler identifizieren, die Passagen werden flüssiger und runder, wenngleich man sich wünscht, er hätte einige Szenen ausführlicher ausgearbeitet.

    Fazit
    „Das Kind meiner Mutter“ ist eine bewegende, nachdenklich stimmende Autobiografie von Florian Burkhardt und hinterlässt einen tiefen Eindruck. Der Inhalt begleitet den Leser über das Ende des Buches hinaus – man fragt sich, was aus dem jungen Mann geworden ist, der von seiner Familie so unterdrückt und kleingehalten wurde. Trotz einiger Schwächen im Aufbau, lohnt sich ein Blick, wenn man autobiografische Werke schätzt. Lediglich der horrende Preis schreckt ein wenig ab, denn das Hardcover schlägt mit fast 35,-€ zu Buche. Wen das nicht stört, sollte einen Blick riskieren.

  22. Cover des Buches Tod eines Lehrers (ISBN: 9783426553251)
    Andreas Franz

    Tod eines Lehrers

     (217)
    Aktuelle Rezension von: niknak

    Inhalt (Klappentext):

    Als Oberstudienrat Schirner ermordet und grausam verstümmelt aufgefunden wird, reagiert seine Umgebung zunächst fassungslos: Der Lehrer war überall beliebt und führte eine glückliche Ehe. Hauptkommissar Peter Brandt beginnt gründlicher in Schirners beruflichem Umfeld zu recherchieren und entdeckt, dass an dem Gymnasium Dinge vorgingen, die offenbar nicht an die Öffentlichkeit dringen sollten. In diesem Roman begegnet dem Fan von Andreas Franz' Krimis ein neues Ermittlerduo: der unkonventionelle Hauptkommissar Peter Brandt und die coole Offenbacher Jung-Staatsanwältin Elvira Klein. Für Zündstoff sorgen ihre gegensätzlichen Charaktere - für Spannung die bewährte Hand des Erfolgsautors! Ein neues Ermittlerduo betritt die Bühne!

     

    Mein Kommentar:

    Dies ist der erste Teil einer neuen Reihe des Erfolgsautors Andreas Franz rund um den Hauptkommissar Peter Brandt. Ich kenne bisher schon einige Teile des Autors von der Julia Durant Reihe. Und ich mag seine spannenden und fesselnden Bücher und wurde auch diesmal nicht enttäuscht.

    Peter Brandt ist ein sehr sympathischer Hauptkommissar, der dazu auch noch alleinerziehender Vater ist und sich liebevoll um seine zwei Töchter kümmert. Dennoch schafft er den Spagat zwischen Familie und Arbeit sehr gut zu meistern. Er kommt sehr authentisch und sympathisch rüber und man fiebert mit ihm mit und versucht den Fall aufzuklären. Wie ich es vom Autor ja schon kannte, hat er auch in diesem Buch wieder einige Überraschungen und spannende Wendungen eingebaut, mit denen man als Leser nicht rechnet. So blieb das Buch die meiste Zeit über spannend. Leider wurde der Mord recht früh aufgeklärt und das letzte Viertel des Buches beantwortete nur noch die offenen Fragen und setzte die letzten Puzzleteile zusammen. Da fehlte mir dann auch ein wenig die pannung und das Buch plätscherte nur noch dahin. Auch wenn hier noch ein paar Überraschungen eingebaut waren, waren mir hier einige Szenen zu lang beschrieben und ich denke, da hätte man noch mehr herausholen können aus der Geschichte.

    Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und hat mir spannende Momente verschafft. Ich finde allerdings, dass der Autor bei dieser Reihe noch Potential nach oben hat und hoffe, dass er dies beim nächsten Band noch ausnutzen wird.

    Die Thematik, welche dieses Buch befasst, hat mich sprachlos zurückgelassen. Man denkt eindeutig darüber nach und sie lässt einen auch nach dem Beenden des Buches nicht sofort los. Ich denke, dass dies sicher vom Autor so beabsichtigt war und fand es sehr gut. Denn man sollte mehr auf die Kinder und Jugendlichen achten und sie schützen. Worum es genau geht, will ich aber nicht genauer beschreiben, um die Spannung nicht vorweg zu nehmen.

     

    Mein Fazit:

    Ein wirklich gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe mit noch kleinen Schwächen, die hoffentlich beim nächsten Band weniger werden. Ich  freue mich schon darauf, wie es weitergeht mit Peter Brandt – beruflich und privat.

     

    Ganz liebe Grüße,

    Niknak

  23. Cover des Buches Dumme Gänse: Augen auf und durch... (ISBN: 9798653898723)
    Karolin Anzett

    Dumme Gänse: Augen auf und durch...

     (20)
    Aktuelle Rezension von: miss_defne

    Status: Spannend!
    Die schöne und kluge Protagonistin Isabella ist nun ein Jahr älter und besucht mittlerweile die 6. Klasse des Novalis Gymnasiums. Alle bekannten Charaktere aus dem ersten Teil sind wieder mit dabei. Der super coole und mega attraktive Mathelehrer Herr Lorenz (genannt Loto) lässt die Mädchenherzen wieder höher schlagen und sorgt für so manche Turbulenzen bei den weiblichen Gemütern. Überhaupt treiben sich in Isabellas Umgebung eine Menge hübscher Jungs herum. Natürlich gibt es neben den vielen lieben und sympathischen Wegbegleitern Isabellas (Familie, Freund*innen, Bandkollegen*innen und den „Zombie Killers“) auch weniger gutgesinnte Kontrahenten. Dadurch bleibt das Ganze spannend. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, sehr witzig und leicht zu lesen. Man fliegt förmlich durch die Seiten. Die Geschichte ist so herzerfrischend und humorvoll, dass man sich ein häufiges Schmunzeln (bis lautes Gekichere) nicht verkneifen kann. Jedoch kann man zwischen den Zeilen sehr deutlich die Botschaft von Moral, Anstand und Herzensbildung durchscheinen sehen, was mir gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig erscheint. Ich durfte Isabella begleiten in ihrem deutschen Schulalltag und mitverfolgen, wie die inzwischen 12-jährige heranwächst und sich immer weiterentwickelt. Der jeweilige, zum Inhalt passende Status am Ende eines jeden Kapitels ist einfach eine hervorragende Idee. Auch die Musik, welche in der Teenagerzeit ja sehr wichtig ist, kommt bei den „Dummen Gänsen“ nicht zu kurz. Seien es die selbst komponierten Lieder der „Young Vampires“ oder der „Zombies“ oder auch die originelle Jukebox in "Herbies Milchbar". Hier wäre man gerne noch einmal zwölf Jahre alt und direkt im Geschehen mit dabei… Wunderbar! Isabella ist mir schön langsam richtig ans Herz gewachsen und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Klare Leseempfehlung für junge Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren.

  24. Cover des Buches Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen (ISBN: 9783596903528)
    Heinrich Mann

    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

     (184)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Treffend kritisiert Heinrich Mann in seiner gesellschaftskritischen Satire „Professor Unrat“ die Doppelmoral des Bürgertums und beschreibt die Denkweise der Menschen in der wilhelminischen Ära. Der kurze Roman ist in diesem Sinne ein ganz gutes Zeitdokument. Sehr gelungen ist Mann dabei die Charaktergestaltung. Vor allem Professor Raat und sein Wandel vom einzelgängerischen Tyrannen zum Lebemann und sein Fall werden extrem gut beschrieben. Die Geschichte an sich ist zwar ganz gut, die zähe Sprache und die vielen Zitate in norddeutscher Mundart erschweren das Lesen allerdings etwas. Und die legendären Szenen im "Blauen Engel" sind natürlich aus heutiger Sicht nicht mehr wirklich skandalös oder schlüpfrig. "Professor Unrat" ist ein Klassiker, der es verdient, gelesen zu werden, aber kein überragender.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks