Bücher mit dem Tag "h. p. lovecraft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "h. p. lovecraft" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches Schatten über Innsmouth (ISBN: 9783518382837)
    H. P. Lovecraft

    Schatten über Innsmouth

     (69)
    Aktuelle Rezension von: benfi
    KURZBESCHREIBUNG:

    Der Student und Erzähler der Geschichte hört auf seiner Reise durch Neuengland von dem eigenartigen Ort Innsmouth, in dem es nicht mit rechten Dingen zugehe und die Einwohner recht seltsam seien. Als der junge Mann im Museum von Newportsbury eine Art Krone mit fischähnlichen Gestalten eingraviert, ist sein Interesse geweckt. Kurzum unternimmt er einen Kurzaufenthalt in dem abgelegenen Ort. Allerdings ist im dort direkt unwohl - die Bewohner sehen komisch aus und weisen einen eigenartigen Gang auf. Der Jüngling beschließt besonders nach den Erzählungen eines alten Trinkers den Ort schnellstmöglichst zu verlassen, jedoch kommt sein angedachter Linienbus nicht. So erlebt der Student die schlimmste Nacht seines Lebens ...


    KOMMENTAR:

    Dieses Buch sollte jeder grusel-begeisterte Fan einmal gelesen haben! Es ist unglaublich faszinierend, wie viel Atmosphäre Autor H.P. Lovecraft in die recht simple Handlung seines einzigen Romans, der während seiner Lebenszeit veröffentlicht wurde, gepackt hat, so dass diese denn Leser wahrhaftig schaudern lässt! Denn die Ereignisse der Story beschränken sich auf ein paar Dialoge und zwischen dem reisenden Amateur-Historiker und diversen Menschen wie dem streunenden Trinker Zadok Allen und einer nächtliche Flucht aus eben jener unheimlichen Stadt Innsmouth sowie vor seinen fischähnlichen Bewohnern. Und natürlich einem wunderbaren abschließenden Plot. Aber die Dichte der Empfindungen, die Lovecraft aus der Sichtweise seines reisenden Studenten herüber bringt, ist wirklich ergreifend! Warum Suhrkamp allerdings den Untertitel 'Eine Horrorgeschichte' gewählt hat, ist mir aufgrund keinerlei vorhandenen typischen Horroreffekte mehr als schleierhaft. Eine sehr qualitative Gruselgeschichte ist 'Schatten über Innsmouth' alle Mal! Leider nur viel zu kurz...
    8,3 Sterne
  2. Cover des Buches Der Raum (ISBN: 9783453316423)
    Peter Clines

    Der Raum

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Vampirella
    Ich muss unbedingt mehr von diesem Autor lesen. Es ist die ganze zeit eine mystische Atmosphäre in diesem Buch. Schon allein weil alle Anwohner des Kavach-Hauses das Geheimnis um ihr Haus herausfinden möchten. Vielleicht hätten sie lieber die Finger davon lassen sollen. Jedes einzelne Zimmer ist anders geschnitten und total unlogisch. Dann krabbel grüne Kakerlaken im Haus rum. Dann die ganzen Formeln unter der Tapete was sie finden. Mehr will ich gar nicht erzählen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist halt ein Fantasy Roman oder eher SciFi??. Aber sehr gut geschrieben und flüssig zu lesen.
  3. Cover des Buches Chronik des Cthulhu-Mythos - Band II (ISBN: 9783865521453)
    H. P. Lovecraft

    Chronik des Cthulhu-Mythos - Band II

     (66)
    Aktuelle Rezension von: andheu
    https://andheu.com/2018/02/20/chronik-des-cthulhu-mythos-i-h-p-lovecraft/
  4. Cover des Buches Die lauernde Furcht (ISBN: 9783865522887)
    H. P. Lovecraft

    Die lauernde Furcht

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Berge des Wahnsinns (ISBN: 9783865524225)
    H. P. Lovecraft

    Berge des Wahnsinns

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung im Podcast geht es hier:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-n9uhj-117e4ae

    Vorsicht, Spoiler!

  6. Cover des Buches Der silberne Schlüssel (ISBN: 9783865522900)
    H. P. Lovecraft

    Der silberne Schlüssel

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Horror Stories: Das Beste vom Meister des Unheimlichen (ISBN: 9783518459676)
  8. Cover des Buches Das Ding auf der Schwelle (ISBN: 9783518368572)
    H. P. Lovecraft

    Das Ding auf der Schwelle

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Elbenwind

    Fünf unheimliche Kurzgeschichten von H.P.Lovecraft finden sich in diesem Band. Die erste Erzählung hat mir mit Abstand am besten gefallen. „Das Ding auf der Schwelle“ beginnt mit folgendem Satz: „Es ist wahr, daß ich meinem besten Freund sechs Kugeln durch den Kopf gejagt habe, und doch hoffe ich, mit dieser Erklärung beweisen zu können, daß ich nicht sein Mörder bin.“ [S.7, Suhrkamp]
    Der Ich-Erzähler beschreibt die Veränderungen an seinem Freund Edward Derby, nachdem dieser die 15 Jahre jüngere Asenath White heiratet. Dieser wird nachgesagt, einen sonderbaren Einfluss auf andere Menschen zu haben. Das Grauen nimmt seinen Lauf. Die zweite Geschichte war ebenfalls super. „Der Außenseiter“ ist zwar nur wenige Seiten lang, aber hat bei mir dafür umso länger nachgeklungen. Auch hier wird die Geschichte aus der Sicht eines Ich-Erzählers geschildert, der ohne Langzeit-Erinnerungen in einem alten, verfallenen Schloss lebt. Eines Tages beschließt er einen Turm hochzuklettern, um einen Blick auf die Welt außerhalb des Schlosses zu werfen. Die dritte Geschichte „Die Farbe aus dem All“ ist an einigen Stellen etwas langatmig, hat mich insgesamt aber auch gut unterhalten. Es geht um eine seit einem Meteoriten-Einsturz verfluchte Heide, die einer Familie zum Verhängnis wird. Die beiden letzten Geschichten „Träume im Hexenhaus“ und „Der Schatten aus der Zeit“ waren nicht ganz nach meinem Geschmack, vor allem letztere war viel zu langatmig. Bei beiden Geschichten spielen Träume eine wichtige Rolle, die die Existenz einer anderen Dimension andeuten.

    Edgar Allan Poes Einfluss ist in Lovecrafts Geschichten spürbar. Der Aufbau der Geschichten und die bedrückende Atmosphäre sind ähnlich. Bei Lovecraft kommt das Böse aber meistens aus dem Kosmos bzw. einer anderen Dimension. Außerdem beschreibt er das Geschehen meistens in Form einer Chronik. Der Sprache haftet etwas Altertümliches an, sie ist aber leicht lesbar.

    Für Fans dieses Genres auf jeden Fall empfehlenswert. Das Buch eignet sich aber auch als Einstieg in Lovecrafts schaurige Welt.

  9. Cover des Buches Kannibalen (ISBN: 9783865521262)
    Robert Bloch

    Kannibalen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Elmar Huber

    „In einer Kammer sah ich nichts außer Knochen, Hundertausende Knochen, blassgrün und mit sauber abgenagten Biegungen und Verdickungen, hohl da, wo das Mark herausgesaugt war. Ein riesiger Haufen von Knochen, der die Kammer vom Boden bis zur Decke auffüllte und in den Gang hinausragte. Er schleifte mich durch diese Geschichte Tausender von Mahlzeiten.“
    (Harlan Ellison: Auf der Suche nach dem verlorenen Atlantis)


    Greg F. Gifune: Schnee-Engel
    Jahre zuvor – als Steve noch bei Frau und Tochter in Whaler’s Bay lebte – entdeckte er beim Versteckspiel im Wald die Opfer Spuren bestialischer Morde. Die Ermittlungen der örtlichen Polizei haben nichts ergeben, doch Steves eigene Recherchen lassen ihn an dieser offiziellen Version zweifeln und er kehrt zurück nach Whaler’s Bay und zu seiner Tochter.

    E. T. A. Hoffmann: Cyprians Erzählung
    Der überraschende Besuch einer entfernt verwandten Baronesse und deren Tochter Amelie verändert da Leben des Grafen Hippolit auf nachträgliche Weise, denn Hippolit verliebt sich innig in Amelie, die er auch schließlich zur Frau nimmt. Der Tod der Baroness indes lässt Amelie schweigsam und bedrückt werden und auf Hippolit Drängen erzählt sie ihm von ihrer verderbten Mutter. Und auch in Amelie selbst regt sich ein unheiliges Verlangen.

    Harlan Ellison: Auf der Suche nach dem verlorenen Atlantis
    Als der ziellose Weltenbummler die hilfsbedürftige Camilla befreit, scheint sein Leben endlich einen Sinn zu erhalten. Und so machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach Camillas Familie.

    Tim Curran: Maden
    In der Not des napoleonischen Krieges lernt Francoise Jarny widerwillig den Geschmack von Menschenfleisch kennen. Tödlich verletzt wird er zu einem Wirt für eine besondere Art Maden, die ihn nicht sterben lassen, solange er sie mit dem menschlichen Futter versorgt. Wo um ihn herum die Menschen zu hunderten am Typhus sterben, bleibt Jarny durch diese unheilige Symbiose am Leben.

    Anthony Boucher: Sie beißen
    Auf dem Gelände, auf dem Tallant seine Hütte bauen will, sollen früher die Carkers gelebt haben, eine Familie Kannibalen, die Reisende töteten und aßen. Zweimal war angeblich die Armee dort um die Carkers zu töten. Doch Tallant muss erkennen, dass es mehr ist als eine lokale Legende und dass die Carkers nicht so leicht zu töten sind.

    H. P. Lovecraft: Das Bild im Haus
    Ein einsames Bauernhaus bietet den Wanderer, der plötzlich vom Regen überrascht wurde, Schutz. Das Haus scheint verlassen und so beschäftigt sich der Besucher mit dem Buch, das aufgeschlagen auf dem Tisch liegt. An einer abgegriffenen Stelle zeigen die Illustrationen eine Gruppe exotischer Männer und Frauen bei der Zubereitung von Menschenfleisch. Da vernimmt der Eindringling plötzlich Schritte im oberen Stockwerk des Hauses.

    Edward Lee: Madenmädchen im Gefängnis der toten Frauen
    Nach einem Zwischenfall mit einem atomar betriebenen Versuchsflugzeug wachen die Toten als sogenannte „Maden“ wieder auf, die nur noch rohes Zeug essen können. Und da „Maden“ nicht ansteckend sind, keine Krankheiten haben und billiger sind, sind die Madenmädchen plötzlich gefragter als normale Nutten.

    David Case: Der Kannibalenschmaus
    Noch weiß der Forschungsreisende nicht, was auf ihn zukommt, als er gefesselt in der Eingeborenenhütte liegt. Die Schreie seines Begleiters vor der Hütte jedoch verheißen nichts Gutes, auch wenn der Stammesherrscher ihm versichert, dass es nicht ihr vorrangiges Ziel ist, ihm Schmerzen zuzufügen.

    Robert Barbour Johnson: Tief unten
    Etwas lebt in den Tunneln der U-Bahnschächte unter Manhattan. Es war bereits da, als das Land noch den Indianern gehört hat. Um die Menschen zu schützen, wurde eine spezielle Wachtruppe eingerichtet, die das Grauen Nacht für Nacht und Jahr um Jahr in Schach hält.

    Edgar Allan Poe: Arthur Gordon Pym, der Kannibale
    Halb wahnsinnig vor Hunger und Durst beschließen die Schiffbrüchigen, dass einer der ihren sterben muss, damit die anderen leben können.

    Robert Bloch: Das Festmahl in der Abtei
    Vor den Unbillen des Wetters rettet sich der Erzähler in eine sonderbare Abtei, wo man ihn nicht nur mit frischer Kleidung ausstattet, sondern ihn überdies zu einem gewaltigen Festschmaus einlädt.

    Brian McNaughton: Lord Glyhtards Geschichte
    Lord Glyphtard Fand lebt mit seiner Mutter in unmittelbarer Nähe zu einem Friedhof, von wo er knöcherne Andenken einsammelt und in seinem Zimmer ausstellt. So wird die nekrophile Umbra auf ihn aufmerksam, die er schließlich heiratet. Doch Glyphtard kann Umbra nicht befriedigen und es zieht sie Nacht für Nacht auf den Friedhof, wo sie sich mit den Ghoulen vergnügt. Doch es geht die Behauptung, dass auch Glyphtards Großvater ein Ghoul war.

    Graham Masterton: Eric, die Pastete
    „Man ist, was man isst“ war stets das Motto von Erics Mutter. Doch Eric wollte nicht zu einem Pastetenmann werden. Und so probiert er etwas Lebendiges, in der Überzeugung, sich auf diese Weise neue Lebendigkeit verleihen zu können.

    „Es sind Menschenfresser, wissen Sie. Sie sind keine Ammenmärchen. Sondern Wirklichkeit, und wie. Der Gasthof, den nur neun Gäste von zehn Angekommenen verließen – die Berghütte, die Reisende vor dem Schnee schützte, sie den ganzen Winter beherbergte, bis die Frühjahrsschmelze ihre Knochen freilegte – die einsame Straßenstrecke, die so viele Reisende nur halb durchfahren – man findet sie überall.“
    (Anthony Boucher: Sie beißen)


    Mit Horror Taschenbuch 32 gibt es einmal mehr eine Orignalanthologie „Marke Festa“, nur diesmal keine gemischte Sammlung, wie die bisher drei NECROPHOBIA-Bände, sondern eine Geschichtensammlung zum Thema Kannibalismus. Ganz der kurz zuvor eingeschlagenen Verlagslinie folgend, lotet Herausgebern Frank Festa hier die Grenzen des guten Geschmacks aus und beschert dem geneigten Horrorfan einige appetitliche Lesestunden. „Sittlich und moralisch tabu“ verspricht der Untertitel. Die Bandbreite der enthaltenen Autoren (tatsächlich sind nur männliche Verfasser enthalten) reicht dabei von E.T.A. Hoffmann („… mitten im Kreis lag der Leichnam eines Menschen, an dem sie mit wölfischer Gier zehrten …“) bis Edward Lee („Eines Nachts zerdepperte ich eine Kloschüssel auf seinem Kopf, schlitze ihm den Bauch auf und aß seine Gedärme.“). Ebenso abwechslungsreich sind die Sujets, obwohl die Pointe ja zwangsläufig bekannt ist. Diese reicht vom verhaltenen, vampirisch gefärbten Kannibalismus über die modernen und oft strapazierten „Strahlenzombies“ bis zum Klassiker des Kannibalenwitzes, bei dem ein weißer Forscher im Kochtopf eines Eingeborenenstammes landet. Greg F. Gifune und Harlan Ellison gelang sogar das Kunststück, je eine nahezu schwermütige Kannibalengeschichte beizusteuern. Ob man jedoch, wie im Fall ARTHUR GORDON PYM, einen Romanauszug in eine Kurzgeschichtensammlung aufnehmen sollte, muss sich jeder Leser selbst beantworten. Im Großen und Ganzen hat es Frank Festa trotz des vorgegebenen Themas wieder einmal geschafft, eine stilistisch abwechslungsreiche Sammlung zusammen zu stellen, die keinen einzigen Aussetzer aufweist.
    Selbstredend bedeutet eine Festa-Anthologie auch immer Werbung für die Hausautoren, wie die Aufnahme von Edward Lee, Tim Curran, Greg F. Gifune, Graham Masterton und H. P. Lovecraft zeigen.

    Dass der Kannibalismus sich nicht nur möglicherweise unter den weißen Flecken der Landkarten oder im Kopf von Buchautoren abspielt, beweisen die Pressemeldungen über tatsächliche Fälle von Kannibalismus, mit denen die Sammlung ergänzt ist. Und das ist tatsächlich das Erschreckendste an dieser Sammlung.

    Das Cover ist recht einfach im Stil eines Filmplakats gestaltet, auf dem als Motiv lediglich Messer und Gabel zu sehen sind. Das Taschenbuch ist in exklusiver Festa-Lederoptik gefertigt und gewohnt hochwertig gearbeitet.

    FAZIT:

    Die „weltweit erste Anthologie zum Thema Kannibalismus“ vereint Klassiker und „Junge Wilde“ zu einer typischen stilistisch-abwechslungsreichen Festa-Anthologie ohne Lückenfüller.
  10. Cover des Buches Stadt ohne Namen (ISBN: 9783518392560)
    H. P. Lovecraft

    Stadt ohne Namen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Eliza_
    War mein erstes Buch von H.P.Lovecraft und wird wohl auch mein letztes sein.
    Dieses Buch enthält einige Kurzgeschichten, nach den ersten drei Geschichten wollte ich das Buch schon wieder auf meinen SuB packen, wenn man sich allerdings an seinen langatmigen und altbacken Schreibstil gewöhnt, kann man die Geschichten recht flüssig durchlesen und man glaubt es kaum, sogar teilweise richtig spannend. H.P.Lovecraft spielt mit unseren Ängsten. u.a. Das Haus das Menschen tötet, das versunkene U-Boot am Meeresgrund, ein Fahrradfahrer der vom Unwetter überrascht wird und in einem verlassenes Haus Unterschlupf findet, ein Arzt der versucht Leichen wieder zu beleben, Grabschänder die das falsche Grab plündern, usw.
    Ich werde keine weiteren H.P.Lovecraft Bücher lesen, ist nicht meins.
  11. Cover des Buches Cthulhu. Geistergeschichten (ISBN: B0000BSF6Q)
    H. P. Lovecraft

    Cthulhu. Geistergeschichten

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Elbenwind

    Sechs spannende Geistergeschichten für Gruselliebhaber. Es geht um einen Maler, der schreckliche Bilder erschafft (Pickmanns Modell); einen Familienansitz, um den sich unheilvolle Geschichten ranken (Die Ratten im Gemäuer); die unheimlichen Melodien eines einsamen Geigenspielers (Die Musik des Erich Zann), eine alte Kirche, in der ein Schriftsteller ungewollt ein Monster beschwört (Der leuchtende Trapezoeder); ein abgeschiedenes Dorf, in dem das Grauen seinen Lauf nimmt (Das Grauen von Dunwich) und einen Nachlass, der schreckliches offenbart (Cthulhus Ruf). 

    Die Geschichten ähneln sich im Aufbau. Fast immer werden rational denkende Menschen vom Übernatürlichen eingeholt. Auch wenn man als Leser ahnt, in welche Richtung die Geschichten gehen, bleibt es doch überraschend, in welcher Form es schlussendlich geschieht. Lovecraft schafft es eine Atmosphäre aufzubauen, die einen nicht mehr so schnell loslässt.
    Der Einfluss von Edgar Allan Poe ist mir sofort aufgefallen: der Aufbau der Geschichten, Katzen und Hunde, die die Präsenz von etwas Übernatürlichem vor dem Menschen spüren, Ratten als die Vorboten des Unheils.
    Die Übersetzung von H.C.Artmann hat mir gut gefallen. Sie ist flüssig lesbar und trotzdem haftet der Sprache noch etwas Altertümliches an.

    Das ist mein erster „Lovecraft“ und ich habe mich für diese Kurzgeschichten-Ausgabe entschieden, da sie „Cthulhus Ruf“ enthält. Eine seiner bekanntesten Erzählungen und grundlegend, wenn es um den von ihm erfundenen Cthulhu-Mythos geht, der in der Phantastischen Literatur später auch von anderen Autoren aufgegriffen und weiterentwickelt wurde. Dabei geht es im Groben um Überwesen („Die Großen Alten“) im interstellaren Raum, deren Existenz über Jahrmillionen zurückreicht und die auch auf der Erde zuweilen ihr Unwesen treiben. „Cthulhus Ruf“ ist eine interessante Erzählung, aber mir hat die packende Atmosphäre gefehlt, die mich bei den anderen Geschichten so fasziniert hat. Meine Favoriten sind „Die Ratten im Gemäuer“ und „Das Grauen von Dunwich“, wobei ich das Ende von „Pickmanns Modell“ auch genial fand. Auf jeden Fall sicher nicht mein letztes Buch von H.P.Lovecraft.

  12. Cover des Buches Der Cthulhu Mythos (ISBN: 9783785713839)
    H. P. Lovecraft

    Der Cthulhu Mythos

     (19)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Hüter der Pforten (ISBN: 9783404770816)
    H. P. Lovecraft

    Hüter der Pforten

     (15)
    Aktuelle Rezension von: wollsoeckchen88
    Klappentext: Makabere Geschichten um einen klassischen Mythos für alle Freunde von Stephen King und Wolfgang Hohlbein. H. P. Lovecraft zählt neben Edgar Allan Poe zu den großen Klassikern der düsteren fantastischen Literatur. Berühmt wurde er mit seinem Mythos um die Großen Alten, die vor vielen Jahrhunderten von der Erde vertrieben wurden und immer wieder versuchen, ihre Schreckensherrschaft zurückzuerlangen. Lovecraft verfügte nach seinem Tod testamentarisch, dass andere Autoren sein Werk weiterführen dürfen. In dieser Anthologie lehren zahlreiche bekannte Autoren den Leser das Gruseln: neben Lovecraft selbst u.a. Stephen King, Robert Bloch, Robert E. Howard, Karl Edward Wagner, Brian Lumley und Ramsey Campbell. Meinung: Eine schön-schaurige Kurzgeschichten-Sammlung um dem Mythos der Großen Alten von Lovecraft. Darunter neben zwei Klassikern vom Meister selbst ('Cthulhus Ruf' und 'Der leuchtende Trapezoeder') und den im Klappentext erwähnten Autoren, finden sich Beiträge von James Turner, Clark Ashton Smith, Frank Belknap Long, August Derleth, Henry Kuttner, Fritz Leiber, Colin Wilson, Joanna Russ, Philip José Farmer und Richard A. Lupoff. Ich erwähne sie alle, da jeder von ihnen eine beeindruckende Arbeit geleistet hat. In jeder Geschichte leben Geist, Idee und Stil Lovecrafts weiter. Dabei umfassen die Handlungszeiträume das 19., 20. und auch 24. Jahrhundert und sind ganz unterschiedlich in vielen Aspekten. Trotzdem ist das Gesamtwerk eine schöne runde Sache, die zu lesen sehr viel Spaß macht und unheimlich spannend ist. Ich kann diesen Sammelband jedem Fan des Lovecraft'schen Werkes wärmstens ans Herzen legen - 18 liebevoll geschriebene Kurzgeschichten, die einem das Gruseln lehren.
  14. Cover des Buches Der Flüsterer im Dunkeln (ISBN: 9783518392614)
    H. P. Lovecraft

    Der Flüsterer im Dunkeln

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Bei dieser Geschichte, schätze ich vor allem die Anspannung welche durch die Ereignisse und den Briefwechsel erfolgt. Um so mehr man erfährt, umso unheimlicher wird es, man spürt dass sich das Grauen niedergelassen hat. Ich konnte diese Spannung kaum ertragen, ständig fragte ich mich worauf es hinauslaufen würde. Alles wird so gut beschrieben, dass man sich sofort Bilder, Geräusche und diese Stimmen selber vorstellen kann. (Und die eigene Phantasie ist ja bekanntlich besonders intensiv). Unheimlich gut was Lovecraft sich hier erdacht hat. Auch das Ende verfehlt seine Wirkung nicht, einfach grandios!
  15. Cover des Buches In der Gruft und andere makabre Erzählungen (ISBN: 9783518392577)
    H. P. Lovecraft

    In der Gruft und andere makabre Erzählungen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Mueller
    In dem Buch "In der Gruft" von H. P. Lovecraft sind dessen früheste Werke veröffentlicht, die er teilweise auch zusammen mit anderen Autoren verfasste. Zwanzig Geschichten wurden in diesem Buch zusammengefasst: In der Gruft; Kühle Luft; der schreckliche alte Mann; die Aussage des Randolph Carter; Polaris; Jenseits der Mauer des Schlafes; das Verderben, das über Sarnath kam; Vom Jenseits; der Baum; das Mond-Moor; die anderen Götter; Iranons Suche; Hypnos; das Unnennbare; der boshafte Geistliche; das Tier in der Höhle; der Alchimist; das Grab; Gefangen bei den Pharaonen und in den Mauern von Eryx. Bei fast allen Geschichten merkt man, dass sie zu Lovecrafts früheren Werken gehören, da ihnen das "Gänsehaut-feeling" fehlt, das so typisch für Lovecrafts spätere Werke ist. Allerdings gab es auch einige Werke, die mich wirkliche begeistert haben, wie zum Beispiel Iranons Suche und der Alchimist. Im Großen und Ganzen gehört "In der Gruft" aber nicht zu Lovecrafts besten Werken, deshalb "nur" drei Sterne von mir.
  16. Cover des Buches Der Hexer von Salem 04. Die Sieben Siegel der Macht (ISBN: 9783404143399)
  17. Cover des Buches Das Grauen im Museum und andere Erzählungen (ISBN: 9783518375679)
    H. P. Lovecraft

    Das Grauen im Museum und andere Erzählungen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: metalmueller1807
    Eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten von H.P. Lovecraft ist "Das Grauen im Museum". Weitere Höhepunkte sind "Das wimmelnde Chaos", "Flügel des Todes", "Der Fluch des Yig" oder "Der Hügel". Alle Geschichten in diesem Buch hat H.P. Lovecraft übrgiens - genau wie bei "Azathoth" - ausschließlich in Zusammenarbeit mit anderen (aber völlig unbekannten) Autoren geschrieben.
  18. Cover des Buches Strange Days - Band 2 (ISBN: 9783842374751)
    Fred Ink

    Strange Days - Band 2

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zum Inhalt:

    Nachdem David wieder in seiner Welt ist, muss er sich dran halten, um hilfreiche Informationen über den reichen Investor Leuen zu bekommen. Dafür wagt er einen riskanten Einbruch in dessen extrem gut gesicherten Firmensitz. Durch Zufall trifft er dort auf die permanent fluchende IT-Expertin Jessy, die auch einsteigen möchte. Zusammen werden sie in ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel verwickelt, das aufregender nicht sein könnte. 
    Währenddessen entdeckt Alex die Parallelwelt, in der er sich gerade befindet. Mojo, sein kleiner blauer Begleiter, erzählt ihm einiges über dessen Welt und wie sie funktioniert. Immerhin greifen dort die bekannten physikalischen Gesetze nicht.
    Das lässt Alex’ Geografenherz höher schlagen. Allerdings nur bis zu dem Zeitpunkt, an dem er in Besitz von uraltem Wissen gelangt, das sein bisheriges Leben noch mehr auf den Kopf stellt.

    Meine Meinung:
    DANKE für die kurze Zusammenfassung am Anfang!!! Mein Gott, was war ich froh drum. Es ist schon eine Zeit her, dass ich den ersten Teil gelesen (und verschlungen) habe. Deshalb hatte ich total Angst, schwer wieder in die Geschichte reinzukommen und keinen Zugang mehr zu finden. Aber dank der kurzen Zusammenfassug konnte ich ohne Probleme sofort starten, das war echt toll!
    Das Format ist etwas ungewöhnlich, wie alle BoD-Bücher. Das tolle Cover macht es aber wieder wett: es ist unheimlich, es ist gruselig und es passt optimal zur Stimmung!

    Um zu dem Eigentlichen zurückzukehren: was für ein “cränker shize”! Dieser recht spezielle Ghetto-Slang stört mich komischerweise überhaupt nicht, er passt einfach nur verdammt gut hier rein. Ohne “Alter”, “cränk”, “krass”, etc wäre es einfach nicht echt, sondern gekünstelt. Es peppt das Ganze auf, ohne dabei nervig oder aufdringlich zu sein, vielmehr nimmt es oft auf sympathische Art und Weise den Ernst der Lage.

    Ständig hab ich mich während des Lesens gefragt, wie man bitte auf so was kommen kann. Der Autor hat hier eine komplett neue Welt erfunden, mit eigenen physikalischen Gesetzen, neuen Geschöpfen und einer mystischen Geschichte. Alles ist stimmig und passt. Szenenwechsel werden genau im perfekten Moment vorgenommen. Am Anfang verbringt man mehr Zeit bei einem Handlungsstrang, somit bekommt man die Chance, sich gut reinzudenken, bzw. sich erst mal in der jeweiligen Situation zurechtzufinden. Gegen Ende werden die Wechsel schneller. Wenn man sich lange in einer Handlung aufhält, wird es oft etwas zäh und langwierig. Man möchte wissen, was bei der anderen Person passiert. Geschieht es aber zu schnell, verflüchtigt sich leider die Spannung und kann in Langeweile umschwenken. Fred Ink hat wirklich den perfekten Moment erwischt, das war genau richtig so.
    Was ich auch noch hervorheben muss, ist die vorgegebene Lese-Geschwindigkeit: Man kann sehr gut folgen, die Ereignisse überschlagen sich nicht so sehr, dass man sich “überfordert” fühlt. 

    Was die Charaktere betrifft, kann ich mich nicht entscheiden, wer mir sympathischer ist: David, der keine Ahnung von dem hat, was er gerade tut, sich ständig tiefer reinreitet, dem immer ein frecher Spruch auf den Lippen liegt und der ganz offensichtlich ein schlechtes Händchen in Sachen Frauen hat. Oder Alex, der mindestens genauso planlos ist, aber (vom Gefühl her) eine Wandlung vollzogen hat. Er scheint mit seinen Aufgaben zu wachsen und verantwortungsbewusster zu werden. 

    Ich muss zugeben, dass ich relativ lange für das Buch gebraucht habe. Das lag aber nur daran, dass ich Angst vor einem fiesen Cliffhanger am Ende hatte und nahtlos mit dem dritten Teil beginnen wollte, den ich leider noch nicht hier habe (ist hoffentlich schon unterwegs!!!). Ganz offensichtlich ist mein Plan nicht aufgegangen, urplötzlich war ich fertig mit dem Buch, ohne es gemerkt zu haben.

    Strange Days 2 kann ich, wie Strange Days 1 auch schon, mit sehr gutem Gefühl weiterempfehlen. Es lohnt sich wirklich!

  19. Cover des Buches Der Schatten über Innsmouth (ISBN: 9783785713846)
    H. P. Lovecraft

    Der Schatten über Innsmouth

     (18)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Erbe der Alten (ISBN: 9783940830708)
    Hans Jürgen Hetterling

    Erbe der Alten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Malachai80
    "Erbe der Alten" ist - wie man im Titel bereits vermuten kann - thematisch an den Lovecraftschen Cthulhu Mythos angelehnt, ebenso an Robert Chambers "Der König in Gelb". Dabei bedient sich der Autor in einer komplexeren, detaillierten Sprache die dem Inhalt gut zu Gesicht steht.


    Nach dem zuerst langsamen Einstieg nimmt die Geschichte mit steigendem Wahnsinn an Fahrt auf. Es gelingt dem Autor dabei die Handlung nach und  nach zu entwirren, bis schließlich das große Ganze vor einem liegt und das Buch in einem würdigen Finale schließt.


    Als Fan des Cthulu-Mythos und der Werke von Lovecraft und Poe hat mich das Buch sehr gut unterhalten.
  21. Cover des Buches Gesammelte Werke - H.P. Lovecraft (ISBN: 9783924959654)
    H. P. Lovecraft

    Gesammelte Werke - H.P. Lovecraft

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Cenobite
    NIcht nur die einzigartige Aufmachung der Bände ist beeindruckend. Eine chrnologische Reihenfolge der Lovecraftgeschiichten lässt den interessierten Leser miterleben, wie Lovecrafts Erzählgewalt und seine Ideenwelt gewachsen sind. Die Geschichten sind neu übersetzt worden und auch bisher fehlende, unübersetzte Geschichten wurden eingearbeitet. Zwischen den Erzählungen reihen sich Kapitel über deren Entstehung und das Privatleben von Lovecraft. Die erste Werkgruppe besteht aus fünf Bänden, alle gebunden, in grauen Samteinband. Die zwiete WErkgruppe beschäftigt sich dann (wieder chrnologisch) mit Lovecrafts Einfluss auf andere Autoren und zieht sich bis in die heutigen ERzählungen über sein e Mythen. Die dritte Werkgruppe (noch in Arbeit) schließt die ARbeiten Lovecrafts mit einer Sammlung seiner Gedichte ab. Ich finde die Werkgruppe wegen der chronologischen Reihenflge sehr interessant und erhalte als Lovecraft Fan einen tiefen Einblick in seine Person. Wirklich eine bemerkenswerte Arbeit der Edition Phantasia.
  22. Cover des Buches Der Sohn des Hexers (ISBN: 9783404208227)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Sohn des Hexers

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die Katzen von Ulthar und andere Erzählungen (ISBN: 9783518392553)
    H. P. Lovecraft

    Die Katzen von Ulthar und andere Erzählungen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Schon die Aufmachung des Buches lässt erahnen, dass das Werk nicht mehr das jüngste ist. Ein einfaches Bild, von Hand gezeichnet, welches einen Mann auf einem Stuhl sitzend umgeben von einer Schar grüner Katzen. - Grüne Katzen - kommen die von Mars oder was? Ansonsten ist das Cover blau und nur noch Titel, Autor und Verlag abgedruckt.


    Im Inhalt finden sich mehrere Erzählungen, von denen eine fantastischer ist, als die andere. Teilweise scheinen die Geschichten aufeinander aufzubauen. Doch das bezieht sich aber nur auf Orte und Gestalten in den Handlungen. Ansonsten sind die Geschichten in sich abgeschlossen.


    Alle Erzählungen, bis auf die erste muteten irgendwie wie, sehr seltsame Drogenfantasien an. Ich hatte viel Mühe in die Handlungen rein zu kommen. Und wenn ich dann endlich verstanden hatte wie ich das, Gelesene zu verstehen hatte, war die Geschichte zu Ende und das Dilemma begann wieder am Anfang.

    Lange Schachtelsätze, komische Namen für Orte und diese antike Erzählweise machten mir das Verständnis noch um einiges schwerer. - Nur aufgeben wollte ich nicht. Es war einzig mein Dickkopf, der mich das Buch nicht weg legen lies.

    Auch Rechtschreibfehler habe ich in meiner Ausgabe nicht gerade wenige gefunden. Entweder wahren die auch schon im gedruckten Buch vorhanden, oder aber es ist etwas bei der Konvertierung zum EBook schief gelaufen. Gestolpert bin ich jedenfalls immer mal wieder darüber. Die Worte waren in dem Fall entweder vollkommen sinnentlehrt, oder hatten eine nicht passende Bedeutung.


    War mal ein ganz nettes Leseabenteuer. Aber mein Lieblingsbuch wird es wohl nie werden.

  24. Cover des Buches Der Hexer von Salem. Auf der Spur des Hexers. Wie der Horror begann (ISBN: 9783404132287)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Hexer von Salem. Auf der Spur des Hexers. Wie der Horror begann

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Tyrael
    Nach diesem Buch habe ich dann mit der Hexer Serie begonnen. Sehr empfehlenswert!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks