Bücher mit dem Tag "habgier"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "habgier" gekennzeichnet haben.

218 Bücher

  1. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.233)
    Aktuelle Rezension von: anni_ab


    Bewundernswert, wie Ken Follett informativ und spannend die Geschichte rüberbringt. Es geht um fünf Familien in England, Deutschland, Russland und Amerika vor, während und kurz nach dem Ersten Weltkrieg. 
    Der Autor schafft es nach tausend Seiten keine Eintönigkeit aufkommen zu lassen.


  2. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.647)
    Aktuelle Rezension von: Leseliebe4und80

    Dieser Roman ist der erste Thriller von Sebastian Fitzek und wenn man ihn gelesen hat, ist absolut nachvollziehbar, woher der Autor seinen guten Ruf hat. Hier passt einfach alles. Stimmung, Figuren und Setting und die spannende Handlung. Man merkt aber auch schon die Ansätze von dem, was in neueren Thrillern von Herrn Fitzek meiner Meinung nach dann doch etwas "too much" wird: Ständige und manchmal etwas krampfhaft wirkende Versuche, eine Überraschung einzubauen und das Ende ... na ja. Ich kenne mich mit psychischen Krankheiten nicht wirklich aus (bin keine Expertin), aber da hatte ich das Gefühl, da werden einfach so viele Krankheiten aneinandergereiht, bis die handlung irgendwie Sinn ergibt. Wie gesagt, in diesem Buch stört es nicht, auch andere sind toll: Der Augensammler, Das Kind ... sogar Amokspiel war irgendwie noch ganz witzig. Aber in den neueren Büchern (AchtNacht, Das Paket und alle, die danach kamen) wird all das so übertrieben, das ich mir als Leserin irgendwie veralbert vorkomme. Auch die Brutalität artet völlig grundlos aus und trägt überhaupt nichts mehr zur Spannung bei stellenweise, und ich bin wirklich nicht zartbesaitet. Lieber Herr Fitzek, schreiben Sie doch bitte wieder so wie hier, dann kaufe ich auch gern wieder Ihre Bücher!

  3. Cover des Buches Atlantia (ISBN: 9783841421692)
    Ally Condie

    Atlantia

     (493)
    Aktuelle Rezension von: jens_bookworld_

    Zwillinge. 

    Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt. 

    Doch das Schicksal trennte sie.

    Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang und erinnerte an eine Zeit, als Wasser und Land noch zusammengehörten. Wo auch immer an der Landoberfläche ihre Schwester nun war, sie musste sie finden – auch wenn es niemandem erlaubt war, die Stadt unter der Glaskugel zu verlassen. 

    In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörerische Gabe die Frauen der Familie verbindet.

    Eigene Meinung

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. 

    Das Leben von Rio wurde sehr detailliert beschrieben, doch mir fehlte die Geschichte rund um Bay. Rio war zwar die Protagonistin, aber der Handlungsstrang rund um die andere Zwillingsschwester fehlte nun mal. Man erfährt nicht, wie es Bay oben erging, nur einige kleine Fetzen erfährt man. 

    Die Liebesgeschichte rund um Bay und den Jungen Mann, der in ihr Leben tritt, drängt sich nicht in den Vordergrund. Vor allem ging es in diesem Buch um die Liebe von Rio zu Ihrer Schwester Bay. Man konnte sehr gut mit Rio mitfühlen, vermisste Bay ebenso wie Sie.

    Es macht sehr viel Spaß, die Geheimnisse rund um Atlantia und dem Oben mit der Protagonistin herauszufinden. Durch dies wird das Buch spannender und spannender.

    Die Autorin hat einen sehr schönen und bildhaften Schreibstil, sodass man sich die Charaktere und die Umgebung sofort vorstellen konnte.

    Fazit

    Das Buch erhält von eine klare Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Woman in Cabin 10 (ISBN: 9783423261784)
    Ruth Ware

    Woman in Cabin 10

     (421)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    mein erster Thriller von Ruth Ware ... sie schreibt eher langsame, subtile Spannung, aber sehr tolle Storys.

  5. Cover des Buches Bourbon Sins (ISBN: 9783736304017)
    J.R.Ward

    Bourbon Sins

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Im zweiten Teil, der nahtlos an den ersten anschließt, geht es mit der Familie Bradford weiter. Kann Lane das Familienunternehmen retten, wer steckt hinter den Todesfällen und noch vieles mehr.

    Mir hat der zweite Teil wieder sehr gut gefallen, es gab auch nicht die typische "mittlerer Teil Langeweile", denn ich empfand das Buch sogar noch spannender als den ersten Teil.

    Es hat mich selbst etwas überrascht, das ich so mit diesen Leuten mitfiebern konnte, da eigentlich fast alle sehr unsympathisch sind. Trotzdem hat mir die Geschichte großen Spaß gemacht. Es war ein bisschen wie eine Daily Soap zum lesen.

    Alles in allem war das ein spannender Zwischenband, der einen gut auf den finalen Teil eingestimmt hat.

  6. Cover des Buches Wer Wind sät (ISBN: 9783548284675)
    Nele Neuhaus

    Wer Wind sät

     (747)
    Aktuelle Rezension von: Annifshr

    Das Buch war ein keiner Stelle langweilig. Es war durchgehend spannend.

    Erstaunlich ist, wie viele Menschen über Leichen gehen um an Geld zu kommen. Das Buch hat sich super flüssig lesen lassen. Die Handlungen und Charakteren waren in keinster Weise übertrieben oder uninteressant.

    Ich freue mich schon auf die weiteren Teile von Nele Neuhaus!

  7. Cover des Buches Das große Schweigen (ISBN: 9783954516575)
    Katja Montejano

    Das große Schweigen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Tom_Read4u
    Atme, so lang du noch kannst!' – diese bizarre Nachricht erreicht die ehemalige Kripobeamtin Primerose Bouillé kurz nach dem Mordanschlag auf ihren Vater, einen Berner Staranwalt. Es ist für sie der Anfang eines Alptraums. Ein gnadenloser Killer beginnt ein grausames Spiel und tötet Schlag auf Schlag ihre Freunde. Als Primerose erkennt, dass auch ihr Leben bedroht ist, trifft sie eine einsame Entscheidung. Doch auch alleine kämpft sie ums Überleben und um das Geheimnis, was dahinter steckt.  Ihr Vater scheint mehr gewusst zu haben, mehr getan zu haben, als sie sich hat jemals vorstellen können. Wird sie es schaffen oder ist es bereits zu spät ???

    Mit diesem gnadenlosen Krimi bedient sich die Autorin Katja Montejano einem der dunkelsten Kapiteln der schweizer Geschichte mit all seinen Folgen, nämlich über die "administrativ Versorgten" .
    Allein schon der Prolog lässt einem ein Schauern über den Rücken laufen und nicht zuletzt, die Schritt für Schritt ans Tageslicht kommende Fakten verlangen einiges von Primrose und ihren Freunden/ Familie ab, sondern auch von uns Lesern.
    Die Charakterzüge aller beteiligten Personen, besonders Primrose und Luc sind perfekt ausgearbeitet und entwickeln sich im Verlauf so wie es sich jeder vorstellt. Klar sind einige Auffälligkeiten zwischen Primrose mit ihrem Kurzhaarschnitt, schwarzen Kleidungsstil und ihrerm Technikequipment zu Lisbeth Salander aus der Millenium Triologie nicht von der Hand zu weisen, aber das stört eigentlich nicht. Ich persönlich hab einwenig schmunzeln müssen, als ich es gelesen hatte.
    Die vielen unerwarteten kleinerern Wendungen im Verlauf der Geschichte, macht dieses Thema umso spannender und zeigt auch welche Gesellschaftsschichten wohl involviert waren. Alles in allem, ein sehr guter Krimi mit einem tollem Team, von dem man getrost weitere Fälle erwarten könnte -  sofern es die Autorin zulässt. ;)

  8. Cover des Buches Im Wald (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald

     (583)
    Aktuelle Rezension von: mixtapemaedchen

    "Im Wald" ist der achte Teil der Taunuskrimi-Reihe um Oliver von Bodenstein Pia Sander. Und es ist auch gleichzeitig der bisher persönlichste Fall für Oliver, denn die Ermittlungen im aktuellen Mordfall, einer Leiche in einem verbrannten Wohnwagen, führen ihn unerwartet zurück in seine Kindheit und reißen alte Wunden wieder auf. Die Erinnerungen und Selbstvorwürfe wegen des Verschwindens seines damals besten Freundes Arthur holen ihn wieder ein. Die Zahl der Toten steigt wird immer mehr und das Team des K11 steht bei den Bewohnern von Ruppertshain vor einer Wand des Schweigens. Doch viele von ihnen wissen mehr als sie sagen. Wie hängen die aktuellen Ereignisse mit dem Vorfall von damals zusammen und wer ist der Täter? Ich freue mich immer schon auf Neues aus dem Taunus von Nele Neuhaus. Auch der achte Fall ist wieder sehr spannungsgeladen von Anfang bis zum Ende. Die Mitglieder des Ermittlerteams sind fast schon wie alte Bekannte. Der flüssige Schreibstil von Nele Neuhaus macht das Lesen leicht. Einzig die vielen Namen, die im Laufe der Ermittlungen auf einen zukommen, sind teilweise etwas verwirrend. Aber da hilft einem zum Glück das Personenregister am Buchanfang schnell wieder auf die Sprünge. Im Wald" ist für mich ein sehr spannender und packender Taunuskrimi mit einigen überraschenden Wendungen. Ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Fälle folgen.

  9. Cover des Buches Die Farben des Feuers (ISBN: 9783608963380)
    Pierre Lemaitre

    Die Farben des Feuers

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Tausendléxi

    1927, der berühmte französische Bankier Marcel Péricourt soll zu Grabe getragen werden. Ein großes Staatsbegräbnis wurde anberaumt. Alles was Rang und Namen hat, ist zu Ehren des mächtigen Bankiers erschienen. Madeleine, seine Tochter, steht unvermittelt an der Spitze des Imperiums. Madeleine ist geschieden, ihr Ex-Mann verbüßt noch eine Haftstrafe, und Mutter des siebenjährigen Paul. Paul verunfallt am Tag des Begräbnisses seines geliebten Großvaters schwer. 

    Mit dem Tode von Marcel Péricourt verändern sich viele Leben. Madelaine sollte zwar die Geschäfte ihres Vaters weiterführen, doch ist sie nach dem Unfall ihres Sohnes ganz auf seine Gesundung bedacht und überlässt die Führung dem langjährigen Buchhalter Gustav Joubert. Der Privatlehrer von Paul, André Delcourt, beziehungsweise Liebhaber von Madelaine, wird nur noch geduldet. Doch er hat schon längst andere Pläne. Charles, der Bruder von Marcel, befindet sich in einer heiklen Lage, denn sein Bruder half ihm immer wieder großzügig mit Geld aus. Nun muss er sich anders behelfen. Er hat auch schon ein besonderes Vorhaben im Auge. 

    Um Paul macht sich Madelaine sehr große Sorgen, denn der Junge wirkt hochgradig depressiv. Erst als die junge, polnische Krankenschwester Vladi, sich seiner annimmt, scheint es mit Paul aufwärtszugehen. Vladi führt ihn ein in die Welt der Oper und Paul entdeckt seine hingebungsvolle Begeisterung für die Opern-Diva Solange Gallinato. Und gerade in dem Moment, an dem Madelaine wieder Hoffnung schöpfen könnte, wird sie Opfer eines gemeinen Komplotts. Sie verliert Hab und Gut. Die Vorboten des Zweiten Weltkrieges warten auf und Madelaine beginnt ihren ganz persönlichen Rachefeldzug.

    Mit einem rasanten Tempo überschlagen sich die Ereignisse in diesem Roman. Es ist faszinierend was sich Pierre Lemaitre so alles einfallen lässt, wie er die Fäden geheimnisvoll und ausgeklügelt zusammen fügt. Das ist Unterhaltung vom feinsten. Gehaltvoll wartet der Roman mit bitterbösen Intrigen und mannigfaltiger Spannung auf.Sehr große Leseempfehlung!

  10. Cover des Buches Doggerland – Fehltritt (ISBN: 9783471351826)
    Maria Adolfsson

    Doggerland – Fehltritt

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Zitrusfrucht

    Ein ungewöhnlicher Mord und ein Verdächtiger, der es nicht gewesen ist. Da die ermittelnde Kommissarin die Nacht mit ihm verbrachte.Es gibt keine blutigen Morde. Die Autorin beschreibt anschaulich, geht auf die Beziehungen ein und die Vergangenheit spielt eine wichtige Rolle bei dem aktuellen Fall.

    Noch ungenutztes Potential, welches in den nächsten Büchern sicher besser wird. Eine Stellen empfand ich als langatmig. Ein guter Plot. 

  11. Cover des Buches Still Missing – Kein Entkommen (ISBN: 9783596512447)
    Chevy Stevens

    Still Missing – Kein Entkommen

     (772)
    Aktuelle Rezension von: angi93

    Ich fand das Buch an sich interessant, allerdings hat mir das Ende leider gar nicht gefallen.

  12. Cover des Buches Alia - Der magische Zirkel (ISBN: 9783845911113)
    C.M. Spoerri

    Alia - Der magische Zirkel

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Man nehme eine Priese Harry Potter, einen Hauch aus der Gilde der Schwarzen Magier, einen Schuss Panem und würze es mit reichlich Twilight. Gib diese Zutaten in eine Schüssel, gut durchschütteln, nicht rühren. Lass es einige Tage gehen und bei mittlerer Hitze backen. Und schon hat man ein neues Werk.

    Die Grundidee dieses Buch ist ja als solches nicht besonders neu. Die Idee, dass die Hauptprotagonistin für einmal nicht die alleskönnende Erwählte ist, sondern ein unscheinbares Mädchen ohne besondere Kräfte, finde ich hingegen genial. Aber leider blieb es dabei. 

    Alia entwickelte keinerlei magische Begabung, was ich spannend fand. Aber eben auch kein anderes Talent, dass diesen Missstand ausglich. Da sie die einzige, ohne magische Begabung war, würde es daher die Vernunft fordern, dafür in anderer Richtung aktiv zu werden. Zumindest sollte sie einen besonderen Charakterzug haben, der sie von den anderen hervorhebt.

    Doch dem war nicht so. Alia blieb blass und uninteressant - ein klassischer Nebencharakter, der leider die Hauptrolle bekommen hat...  Sie war so unglaublich schwach, naiv und ängstlich und hatte nur ganz selten ihre "Mutmomente". So kam mir dann auch die Lovestory etwas an den Haaren herbeigezogen vor. Denn was fand Mister Perfect aka Reyvan aka Elfenprinz an ihr?

    Die Geschichte, die sich zu entfalten beginnt, macht dennoch neugierig und ist in großen Teilen sehr überzeugend und spannend. Ich sage "zu großen Teilen", da ich doch einiges nicht ganz nachvollziehen konnte. 

    Beginnend damit, dass ich der Romanze nichts abgewinnen konnte. Sie schmachtet ihn an – Er schmachtet sie an. Die Dialoge fand ich etwas gestelzt und die beiden teilweise zu nahe am Kitsch. Die sexuellen Spannungen empfand ich als gezwungen und haben nicht überzeugt.

    Weiter zu ihrer Rolle, die nicht authentisch war. Als Dienerin in der Magiergilde mit seinen vier Häusern, begleiten wir die Hauptfigur Kapitelweise beim Putzen, Assistieren, Servieren und Anschmachten. Zwischen kurzen Ereignissen wird vor allem sehr viel Zeit mit der Protagonistin und ihren Gedanken verbracht. Am Anfang sind diese sehr zielgerichtet und bringen Alia den LeserInnen näher. Leider drehen sich die Gedanken mit Fortschreiten der Geschichte immer wieder im Kreis.  Alia wirkt nicht wie eine Heldin. Eher scheint es, als würde sie die meiste Zeit nur durch Situationen laufen, ohne zu handeln - zumindest nicht aktiv.

    Die Auswahlrituale und das Trimagische Turnier a la Panem wäre ja an sich spannend gewesen. Gerade dieser Teil hätte weitaus mehr Platz einnehmen können. Überlebt hätte Alia dieses Turnier niemals. Und schon gar nicht gewonnen. Bei jeder auftauchenden Gefahr erstarrte sie gleich vor Angst und hat mit Glück dann doch noch überlebt. Aus eigener Kraft geschah dies jedoch selten. Um nicht gleich zu sagen - nie. Und wenn doch, erschien es nicht glaubwürdig. Gestorben sind immer die anderen. Die, im Gegensatz zu ihr, mit magischer Begabung gesegnet waren.
     Mir fiel es schwer mich in die Geschichte hineinzuversetzen. Der Schreibstill ist sehr hastig, alles geht sehr schnell, eine richtige Tiefe kommt nicht auf, sei es bei der Todesangst in der Arena oder der Liebe zu dem Elfen, nichts wirkt plastisch. Rein in die Arena, fünf Tage, drei von fünf Personen Tod, großes Drama, viel Angst, kennt man ja aus Panem, nur dass die Story hier wenige Seiten abgehandelt wird. Ich kann das Buch nicht empfehlen. Dazu gibt es weit besseres auf dem Markt.

    Vor allem beweist dieses Buch einmal wieder klar, dass die Gegenwartsform (das Präsens) nicht die geeignete Erzählform ist. 

    Ich könnte jetzt einfach behaupten, weil es mir nicht gefällt, und es dabei gut sein lassen. Rechtfertigen muss ich mich dafür nicht. Dennoch werde ich dies begründen.

    Mir ist bewusst, dass einige das Präsens großartig finden. Mir persönlich sagt es nicht zu. Ich fühle diese angebliche Nähe dieses Unmittelbare nicht. 

    Auch wenn die Gegenwart im Geschichtenerzählen funktioniert, kann sie dennoch nicht die Vielschichtigkeit der menschlichen Erfahrung herüberbringen: Nämlich die Tatsache, dass Ereignisse sich auf der Vergangenheit aufbauen und von der Zukunft fortgeführt werden.

    Dennoch sehen Einige Vorteile im Präsens. Dabei übersehen sie jedoch, die vielen Nachteile, die daraus resultieren.

    Die Erzählung der fortlaufenden hier und jetzt Ereignisse schafft Inflexibilität. Starre Handlungen sind die Regel. Es gibt kaum Spielraum für das Vergrößern und Komprimieren von Szenen. Zeitverschiebungen sind umständlich oder abrupt. Spannung kann nur durch die ungewisse Zukunft geschaffen werden. 

    Nur ein Beispiel:

    „Und ich sollte glücklicherweise recht behalten“ Alia S. 386

    Solche Voraussagen sind in der Gegenwartsform gar nicht möglich. Woher kann die Protagonistin dies in diesem Augenblick bereits wissen. Kann sie in die Zukunft sehen? Es handelt sich zwar nur um eine Kleinigkeit. Und dennoch ist es ein Logikfehler. Im Einzelnen können wir sie ignorieren. Doch da sich diese häufen, kommt das Lesevergnügen rasch abhanden.

    Die Einhaltung zur Gegenwart als Realität, gewährt kaum Platz, um Bedeutungen zu erklären oder etwas zum Verständnis anzubieten. Die Handlung muss für Erzählungen pausiert werden. Kann die Handlung nicht pausieren, reißen Rückblenden den Leser aus der Geschichte. Subtile Charakterisierung und die Schaffung von Tiefe durch Hintergrundgeschehnisse sind nicht gegeben. Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Gedanken, Anspielungen oder freier indirekter Rede. Bei der Kombination mit einem Ich-Erzähler muss dieser sowohl beobachten als auch erleben. Doch wer ist in der Lage, sich selbst während des Handelns zu beobachten und das Beobachtete zeitgleich zu erzählen? Dies schafft ein Gefühl von losgelösten Ereignissen. Der Erzählfluss wird laufend unterbrochen.

    Und dennoch schwören immer mehr Autoren auf das Präsens.

    Als Autor würde ich mich jedoch fragen: Wenn von zehn möglichen Lesern zwei das Präsens ablehnen – weshalb soll ich auf zwanzig Prozent meiner potenziellen Leser verzichten, wenn die übrigen achtzig Prozent die Geschichte auch im Präteritum großartig finden würden?

  13. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (594)
    Aktuelle Rezension von: carolin-jethon

    Diese Hammerstory mit so vielen und toll ausgearbeiteten Figuren, dass ich fast selbst das Gefühl hatte, in Castle Rock zu sein, plus das geniale Ende plus all die tollen Anspielungen auf die anderen King-Geschichten insbesondere auf "Cujo" machen "In einer kleinen Stadt" zu einem Erlebnis der besonderen Art. Es gehört definitiv mit zu Stephys besten Büchern und mit Leland Gaunt bleibt einer der besten Bösewichte aller Zeiten in Erinnerung!

  14. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404167890)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.284)
    Aktuelle Rezension von: Bettina_Reuter

    Gesichildert wird das Leben im Dorf Kingsbridge zur Zeit des 14.Jdts. Zwar eine Art Fortsetzung seines Buches "Die Säulen der Erde", steht es jedoch für sich und man kann es auch ohne Kenntnis des Vorläufers gut lesen.

    Detailreich und sehr gut recherchiert schildert Ken Follett das Leben der Bewohner und ich habe beim Lesen viel über das Leben im Mittelalter gelernt. Man taucht quasi ein in das vielschichtige Alltagsleben je nach Bevölkerungsschicht: einfache Handwerker, arme und unfreie Landbewohner, das Leben der Mönche und Nonnen im Kloster, die Rolle der Frauen in der Gesellschaft, Ritter und Grafen und schließlich das harte Leben der Geächteten, auf sich gestellt im Wald. Dies alles zu lesen war für mich durchaus lehrreich, eine angnehme Art, Geschichte zu erfahren.

    Mich störte jedoch zunehmend die klare Unterteilung in Gut und Böse. Auch wenn die "guten" Akteure durchaus auch ihre Fehler hatten und ein wenig reflektierten, fühlte ich mich jedoch etwas an "Denver-Clan" erinnert. Wer diese Serie der 80er noch kennt ; ) Das war mir etwas zu platt.

    Der Schreibstil war angenehm, vielleicht etwas zu saftig. Eher ein Urlaubs-Schinken, dann aber wegen der 1300 Seiten eher als E-Book!

    Aber ich glaube nicht, dass ich ein weiteres Buch von Ken Follett lesen werde, sondern für gute Geschichtsdarstellung lieber auf die Suche nach anderen Autoren gehe.

  15. Cover des Buches Deiner Seele Grab (ISBN: 9783548611242)
    Inge Löhnig

    Deiner Seele Grab

     (147)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    in diesem Buch wird eine alte Dame tot aufgefunden, im Tod drapiert mit Apfel und Trauben.

    Tino beschäftigt sich mit der Symbolik dieser Inzenierung und sieht die entsprechenden Schlüsse daraus. Aber ist er auf dem richtigen Weg?

    Bitte selber lesen, ich will die Spannung nicht verderben!

    Gewohnt flüssiger Schreibstil von Inge Löhnig macht das Buch zu einem Lesegenuss!

  16. Cover des Buches Der Hobbit (ISBN: 9783608938401)
    David Wenzel

    Der Hobbit

     (4.268)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Vergleicht man einige Dinge aus dem Buch mit dem Film, würde man behaupten, im Buch fehlt etwas. Doch eigentlich hat PJ nur etwas hinzugefügt.

    Nun aber zum Buch. Ich finde es klasse geschrieben und die Geschichte um Bilbo Beutlin fasziniert mich nach wie vor! Man kann richtig mitfühlen und die Mittelerde förmlich spüren!

  17. Cover des Buches Die Wanderapothekerin (ISBN: 9783426515518)
    Iny Lorentz

    Die Wanderapothekerin

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_de_Mora

    Als Klaras Vater, der Wanderapotheker Martin, und ein Jahr darauf auch ihr Bruder Gerold spurlos verschwinden, gerät die Familie in grösste Not. Doch Klara ist mutig und bittet den Fürsten, die Strecke ihres Vaters bzw. ihres Bruders selbst zu übernehmen, bis ihr jüngster Bruder alt genug ist, um als Wanderapotheker tätig zu sein. Klara macht sich auf eine gefahrenvolle Reise und begibt sich in manch heikle Situation, in der schier Aussichtslosigkeit herrscht.

    Iny Lorentz ist mit die Wanderapothekerin eine absolut fesselnde Geschichte gelungen. Der Leser wird von diesem historischen Roman regelrecht begeistert sein. Das Buch liest sich sehr gut, ist in einer flüssigen Sprache geschrieben und hat einen anregenden Spannungsbogen.

    Die Hauptfiguren lassen sich wie vom Autorenduo gewohnt, in Gut und Böse einteilen. Klara hat mich am meisten begeistert. Für dieses Zeitalter ist sie sehr mutig, vielleicht aber auch ein wenig naiv, denn auf ihrer gefahrvollen Wanderschaft kann weiss was alles passieren. Die Familie steht jedoch an erster Stelle und sie muss von etwas leben können. Not macht schliesslich erfinderisch. Die «guten» Protagonisten wachsen einem recht ans Herz und man fiebert auch mit, damit schlussendlich alles gut ausgeht.

    Die Geschichte beinhaltet auch viele wissenswerte geschichtliche Informationen, was ich sehr mag und was für mich auch ein historischer Roman ausmacht. Man bekommt auch viel vom dannzumaligen Leben mit und ich finde die Beschreibungen davon sehr authentisch.

    Die Geschichte der Wanderapothekerin hat mich sehr fasziniert und überzeugt. Die weiteren Bände konnte ich von einer Freundin ausleihen und werden weiterverfolgt.

  18. Cover des Buches Lila, Lila (ISBN: 9783257234695)
    Martin Suter

    Lila, Lila

     (553)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    Im Esquina trifft sich regelmäßig eine illustre Clique. David Kern  serviert ihnen die Drinks, möchte gerne dazugehören und über Themen, die gerade die Welt bewegen, mitdiskutieren. Eines Abends kommt Marie in die Bar und erhascht einen freien Platz am begehrten Tisch. Um David ist es bei ihrem Anblick sofort geschehen. Als er für sein armseliges Zimmer ein gebrauchtes Tischchen kauft, findet er in dessen Schublade ein altes Romanmanuskript eines gewissen Alfred Duster, das ihn gleich fasziniert. Da er selbst Ambitionen zum Schriftsteller hat, bringt er den Text mittels seines Computers auf den neuesten Stand und ändert den Verfasser auf seinen eigenen Namen. Er schafft es, damit das Interesse bei Marie zu wecken und diese schickt es ohne sein Wissen an einen Verlag. Die Lektorin ist begeistert und will den Roman verlegen. So kommt auch die Liebesgeschichte zwischen David und Marie in Gang. Das Buch wird zum Bestseller und David gerät zunehmend in Bedrängnis, weil er die Wahrheit verschweigt. Bis eines Tages ein Fremder bei einer Lesung erscheint, der eine Widmung für Alfred Duster möchte.
    Ein interessanter Einblick in den Literaturbetrieb und wenn die Summen stimmen, die fließen, recht lukrativ. Allerdings fand ich die Story, bis Jacky, alias Alfred, auf der Bildfläche erschien, doch recht vorhersehbar. Mein erstes Buch, vielleicht nicht das beste Werk Suter's.

  19. Cover des Buches Die Stille der Lärchen (ISBN: 9783462047349)
    Lenz Koppelstätter

    Die Stille der Lärchen

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Ein weiterer Südtirol-Krimi aus der Feder von Lenz Koppelstätter liegt hier mit „Die Stille der Lärchen“ vor.

    Das Cover zeigt eine traumhafte Kulisse, die den Hintergrund für den gewaltsamen Tod der 17-jährigen Marie bildet. Nahe bei den Urlärchen, einem bekannten Naturdenkmal im Ultental, liegt die erschossene Schülerin.

    Das Dorf meint den Täter rasch zu kennen, ein anderer legt jedoch ein Geständnis ab.

    Commissario Grauner und Saltapepe suchen lange nach einem Motiv und stoßen auf Schweigen im Dorf, ein verfallenes Heilbad sowie literarische Rätsel.

     

    Mir hat auch dieser Krimi gut gefallen. Wieder versteht es der ortskundige Autor, die Atmosphäre Südtirols einzufangen und die Leser in das hintere Ultental mitzunehmen. Beigefügtes Kartenmaterial bildet eine gelungene Ergänzung zum Text. Die beiden unterschiedlichen Ermittler stellen ein gutes Team dar. Die persönlichen Nebenschauplätze von Grauner und Saltapepe halten sich in einem angemessenem Umfang. Das im ersten Band der Reihe erwähnte Geheimnis aus der Vergangenheit von Grauner wird etwas erhellt, ist aber noch nicht zu Ende erzählt.

     

    Der Krimi bleibt bis zum Schluss rätselhaft, eine echte Chance, mitzuraten hat der Leser nicht, da unerwartete Wendungen immer wieder eingearbeitet sind.

     

    Nach gut 300 Seiten ist die Lösung gefunden, es bleibt der Eindruck eines soliden und sehr stimmungsvollen Krimis. Gerne mehr aus der Reihe!

  20. Cover des Buches Die Pfeiler der Macht (ISBN: 9783404172320)
    Ken Follett

    Die Pfeiler der Macht

     (743)
    Aktuelle Rezension von: anni_ab

    Machtkämpfen und Affären in einer Bankiersfamilie. Schöne Geschichte und spannend geschrieben. Allerdings kann dieses Buch mit seinen anderen Trilogien nicht mithalten.

  21. Cover des Buches Ausgefressen (ISBN: 9783596193561)
    Moritz Matthies

    Ausgefressen

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Nette leichte Lektüre für den Strand oder wenn man mal schmunzeln möchte. Ich würde gerne wissen welche 2 Autoren hinter Moritz Matthies stecken. Auf alle Fälle werde ich noch die nächsten Bände lesen. 

  22. Cover des Buches Der Teufelsfürst (ISBN: 9783937357751)
    Silvia Stolzenburg

    Der Teufelsfürst

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Thunderdreamer

    Kein Roman über Vampire und Untote, dafür ein historischer Roman, der im fünfzehnten Jahrhundert angesiedelt ist und die Geschichte des „wahren“ walachischen Fürsten Vlad Draculea erzählt, der wohl als Vorbild des Vampirromans diente. Dieser erlitt in seiner Jugend, als Geisel am türkischen Sultanshof, unglaubliche Brutalität, wurde geschlagen, gefoltert und zum Kriegsdienst gezwungen. Eine Jugend, die ihn prägte und später, als Fürst der Walachei, ebenso grausam handeln ließ.

    Zugleich wird hier die Geschichte der Ulmer Kaufmannstochter Zehra von Katzenstein erzählt, die in ihrer Heimatstadt einer Intrige zum Opfer fällt und daraufhin als Hexe verurteilt und verbannt wird. Auf abenteuerlichen Wegen gelangt sie schließlich an den Hof des Fürsten Vlad  und wird seine Geliebte.

    Ein weiterer Strang der Geschichte widmet sich Zehras Bruder Utz, der als Kaufmann in Ulm und auf weiten Handelsreisen gen Osten, ebenfalls einige Abenteuer zu bestehen hat.

    Die von der Autorin gewählte Erzählweise ist für den Leser ein wenig anstrengend. Ständig springt man vom Sultanshof in der Türkei nach Ulm, von der Walachei nach Transsylvanien etc. Da ist es schon eine Herausforderung, all die handelnden Personen im Blick zu behalten und dem Handlungsstrang zu folgen. Zudem muss man ein gehöriges Maß an Unerschrockenheit mitbringen, um die doch recht detaillierten Schilderungen der verschiedenen Foltermethoden zu ertragen. Man fragt sich manchmal, ob es wirklich sein kann, dass ein einzelner Herrscher derart in seinem Land wütet … Rechnet man einmal die damalige Bevölkerungszahl gegen, müsste Vlad Draculea die ihm gehörenden Ländereien fast entvölkert haben. Aber nur so viel dazu. Sicher, die Zeiten waren vermutlich um einiges härter als das heute der Fall ist. Aber dennoch, da geben ich einem meiner Vorrezensenten Recht, wäre eine etwas weniger detaillierte Schilderung ausreichend gewesen. Nach dem zwanzigsten Pfählen eines Gegners reicht es eigentlich, wirklich vorstellen möchte man es sich nicht.

    Insgesamt vermag die Geschichte durchaus zu fesseln, und wer sich nicht an detaillierten Schilderungen mittelalterlicher Folter stört, bekommt eine historisch recht gut recherchierte Story geboten, die auch sprachlich ausgefeilt ist. Von mir bekommt „Der Teufelsfürst“ vier Sterne …

  23. Cover des Buches Macbeth (ISBN: 9783150098707)
    William Shakespeare

    Macbeth

     (342)
    Aktuelle Rezension von: VerenaWagenpfeil
    Wahnsinniger Schotte tötet, von noch wahnsinnigerer Ehefrau angestachelt, den König um selbst den Thron zu besteigen. Endet nicht gut für ihn und am Ende lachen nur die drei Hexen.
    Sicherlich besser im Theater anzusehen als als Buch zu lesen.
    Trotzdem beeindruckend, wie viel Kraft Shakespeare in jeden seiner Verse packt.
    Ich habe das Buch sowohl in Englisch als auch in der deutschen Übersetzung von Friedrich Schiller gelesen, wobei mir von allen Shakepeare-Übersetzungen diese von Schiller am besten gefallen hat.
    Hier kann man für einen bildungsbürgerlich, überheblichen Smalltalk einige Verse auswendig lernen, um sie gelegentlich fallen zu lassen.
  24. Cover des Buches Kühn hat zu tun (ISBN: 9783499266829)
    Jan Weiler

    Kühn hat zu tun

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Jan Weiler wurde am 8. Oktober 1967 in Düsseldorf geboren. Er besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete ab 1994 beim SZ-Magazin, zunächst als redaktuer, später als Chefredakteur.
    2003 schrieb er ein Buch über die Lebensgeschichte seines italienischen Schwiegervaters. Mit "Maria, ihm schmeckt's nicht" wurde er deutschlandweit bekannt und ist seither als Vorleser seiner Werke in verschiedenen Städtetouren zu sehen. Außederdem schreibt er Kolumnen für die Zeitschrift "stern" und die "Welt am Sonntag".
    Jan Weiler lebt mit seiner Familie in der Nähe des Starnberger Sees.
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Lovelybooks).
    Ehemann, Vater, Freund, Polizist, Nachbar – und umfassend überfordert. 
    Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort eine Munitionsfabrik, aber was es damit auf sich hatte, weiß Kühn nicht so genau. Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: Zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist. 
    Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden, gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und plötzlich hat Kühn sehr viel zu tun.

    Ich habe vor einiger Zeit Jan Weilers Buch "Im Reich der Pubertiere" gelesen. Der humorvolle Schreibstil hat mir gut gefallen und deshalb habe ich einen Krimi in ähnlichem Stil erwartet. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht, im Gegenteil, ich fand es sogar ziemlich deprimierend. Ein Kommissar in einer Lebenskrise ist ja per se nichts Schlechtes, aber mir war es streckenweise zu arg. Seinen Humor empfand ich als Sarkasmus. 
    Die Krimihandlung trat ein wenig in den Hintergrund, war aber auch ziemlich konstruiert und abgedreht. Auch das Mordmotiv war mir zu weit hergeholt. 

    Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen, zu deprimierend. Ich fand es sehr enttäuschend.

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