Bücher mit dem Tag "hacker"
148 Bücher
- Marc Elsberg
BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
(1.620)Aktuelle Rezension von: H-LshIch lass das Buch, bevor die Handlung Realität wurde. Ich erinnere an den Black-out in Berlin im Frühjahr des Jahres 20,26. Ich empfand es beim Lesen als äußerst spannend und sehr gut beschrieben. Bis auf das Ende was etwas nach Hollywood klingt, ist es ein sehr gutes Buch. In der Retroperspektive ist es eine absolute aktuelle Empfehlung.
- Stieg Larsson
Verblendung
(6.244)Aktuelle Rezension von: Neytiri888Als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen, war ich direkt drin. Die Charaktere waren mir sympathisch und die Handlung spannend. Ich war so begeistert, dass ich noch während des Lesens die zwei Nachfolgebände gekauft habe, damit ich nahtlos weiter lesen kann, wenn ich mit dem ersten Teil fertig bin.
Larsson hat mich einfach mit der Geschichte um Harriet Vanger und der düsteren Familienchronik gepackt. Die akribische Recherche von Blomkvist fühlte sich an, wie echte Detektivarbeit. Die Beziehung zwischen Blomkvist und Salander und wie sie zueinander finden, einfach toll beschrieben. Der Schreibstil atmosphärisch und packend.
Leider war der Schluss, nachdem das Vangersche Familienrätsel gelöst war, ein echter Stilbruch. Sowohl der Schreibstil änderte sich plötzlich massiv und war nur noch ein einziges Heruntergerattere der Geschehnisse, als auch die Geschichte, die sich nun mit dem Wennerström-Rachefeldzug in einen staubtrockenen Wirtschaftskrimi verwandelte. Die Vorgänge die beschrieben wurden waren teilweise kaum nachvollziehbar (vllt lag es auch daran, dass ich mich mit dem Thema nicht wirklich gut auskenne und nur noch wenige Seiten pro Tag gelesen habe, sodass ich die Handlung erst recht nicht mehr nachvollziehen konnte). Aber alles in allem führte es dazu, dass ich für den kleinsten, letzten Teil des Buches mehrere Wochen gebraucht habe, während ich den spannenden Hauptteil in wenigen Tagen verschlungen habe.
Die Nachfolgebände sind nun hier und ich werde sie lesen, aber meine Motivation hält sich momentan in Grenzen. Ich hoffe sehr, dass Larsson dort wieder zu seinem "guten" Schreibstil zurück findet!
- Amie Kaufman
Illuminae
(576)Aktuelle Rezension von: LeseEule28Ich wusste nicht genau, was mich mit den Illuminae-Akten erwartet und habe bewusst vorher nicht viel darüber gelesen, um mich nicht zu spoilern. Auch in meiner Rezension möchte ich nichts spoilern.
Zunächst ein großes Lob an die Autoren, aber auch an die Übersetzer und den Verlag, so ein Projekt anzugehen, denn es ist mehr als ein Buch. Der gestalterische Aufwand war mit Sicherheit immens, aber meiner Meinung nach war er es auf jeden Fall wert. So erlebt man das Buch in einer Eindringlichkeit, die ich so noch nicht kannte.
Die Protagonisten sind noch Teenager, könnten praktisch meine Enkel sein, und ich gehöre somit sicher nicht zur anvisierten Altersgruppe. Trotzdem war ich unheimlich gefesselt und kann das Buch jedem empfehlen, der sich mal auf ein ganz anderes Buchabenteuer einlassen möchte. Die Serie gehört sicher zu meinen Lese-Highlights!
Wenn man 6 Sterne vergeben könnte, würde ich die sicher vergeben.
- Marc Elsberg
ZERO - Sie wissen, was du tust
(632)Aktuelle Rezension von: _jamii_London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …
Der Schreibstil ist interessant und packend ab der ersten Seite. Im Verlauf der Geschichte werden mehrere Charaktere begleitet, man muss etwas bei der Sache sein, um jeweils die Hintergründe und Beziehungen untereinander präsent zu haben. Dafür erfährt man aber viel über die Motive der jeweiligen Personen.
Häppchenweise erfährt man mehr über die wahren Motive von Freemee, wenige Fragen werden beantwortet, viele neue tauchen auf. Die Spannung hält sich über das ganze Buch.
Das Thema ist hochaktuell und nicht weniger beängstigend. Dass Grosskonzerne unsere Daten munter sammeln, verwerten und verkaufen ist ja bekannt. Auch dass sie uns entsprechend manipulieren (können). Hier dann zu lesen, was alles daraus resultieren kann, ist erschreckend.
Zero agiert als Organisation im Hintergrund, welche die Menschen auf die Wichtigkeit ihrer Privatsphäre aufmerksam machen will.
Äusserst realitätsnah, erschreckend und spannend!
- Katharine McGee
Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
(616)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDer Auftakt der „Beautiful Liars“-Reihe kommt nicht einfach daher – er stolpert dir quasi mit High Heels und einem Glas Champagner in der Hand direkt ins Gesicht. Von der ersten Seite an wird man in ein Netz aus Lügen, Intrigen und ein bisschen zu viel Drama (im besten Sinne) gezogen. Eine verhängnisvolle Nacht, die nicht nur gebrochene Herzen, sondern auch einen Toten hinterlässt, wirbelt das Leben mehrerer Charaktere gehörig durcheinander – und ganz ehrlich: Wer hier noch den Überblick behält, hat Nerven aus Stahl.
Dank der wechselnden Perspektiven fühlt man sich fast wie ein allwissender Gossip-Gott, der heimlich überall mithört. Avery, Leda, Watt, Rylin und Eris – jeder von ihnen bringt genug emotionale Baustellen, Geheimnisse und (sagen wir mal) fragwürdige Entscheidungen mit, um eine eigene Reality-Show zu füllen. Und trotzdem: Man kann ihnen einfach nicht böse sein. Man leidet mit, man fiebert mit… und manchmal möchte man sie auch leicht schütteln.
Das futuristische Setting mit seinem luxuriösen Turm und den sozialen Abgründen hat genau die richtige Mischung aus Glamour und „Oh wow, das ist eigentlich ziemlich düster“. Es knistert nicht nur zwischen den Figuren, sondern auch in der Atmosphäre – ein bisschen dystopisch, ein bisschen dekadent und definitiv spannend.
Zugegeben, der Einstieg nimmt sich Zeit – aber hey, auch ein gutes Drama braucht einen langsamen Aufbau, bevor es richtig eskaliert. Und wenn es dann Fahrt aufnimmt? Dann gibt’s kein Halten mehr. Das Finale kommt mit einem Cliffhanger, der einen praktisch dazu zwingt, direkt weiterzulesen (und vielleicht ein bisschen innerlich zu schreien).
Unterm Strich: Eine Geschichte voller Emotionen, Geheimnisse, Verrat – und genau der richtigen Portion „Spice“, um einen nicht mehr loszulassen. Ganz nebenbei hält sie unserer eigenen Gesellschaft einen ziemlich ungeschönten Spiegel vor. Und mal ehrlich… wir schauen doch alle ein bisschen zu gern hin.
- Arno Strobel
Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst.
(748)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BMit Die App von Arno Strobel habe ich mal wieder zu einem Thriller gegriffen, auf den ich mich im Vorfeld sehr gefreut hatte. Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen und die Grundidee der Geschichte finde ich spannend und interessant.
Trotzdem konnte mich das Buch leider nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft hatte. Zwar gab es einige spannende Momente, insgesamt fehlten mir jedoch die Spannung und der Nervenkitzel, die ich von einem guten Thriller erwarte. Zudem waren manche Entwicklungen für mich ein bisschen vorhersehbar, sodass die Geschichte nicht die gewünschte Sogwirkung entfalten konnte.
Für zwischendurch ist das Buch dennoch eine unterhaltsame Lektüre und die Handlung bietet einige interessante Ansätze. Grundsätzlich ist die Geschichte auch solide erzählt, für mein persönliches Leseempfinden schöpft sie aber nicht ihr volles Potential aus. Wer einen leicht lesbaren Thriller mit einer modernen Idee sucht, könnte an Die App durchaus Gefallen finden. Für mich ist das Buch leider etwas hinter meinen Erwartungen zurück geblieben.
- Meredith Wild
Hardwired - verführt
(582)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist schlicht, aber trotzdem ein echter Blickfang – es macht sofort neugierig auf die Geschichte.
Und was soll ich sagen? Diese Story ist einfach hot! Blake ist der Inbegriff eines attraktiven, selbstbewussten Mannes – arrogant, dominant und absolut zielstrebig. Sein Fokus liegt ganz klar auf Erica, und die Chemie zwischen den beiden ist einfach elektrisierend. Sie passen perfekt zusammen und sorgen für jede Menge Spannung und Emotion.
Auch die Nebenfiguren bringen Tiefe und machen die Geschichte lebendig. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos in die Handlung eintauchen kann. Das Setting rundet das Ganze wunderbar ab.
Ein fesselnder, leidenschaftlicher Roman, den man in einem Rutsch durchlesen möchte!
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Krystyna Kuhn
Das Tal. Das Spiel
(1.018)Aktuelle Rezension von: KUebnerBei "Das Spiel" handelt es sich um Band 1 einer mehrteiligen Reihe. Die Hauptcharaktere sind Julia und ihr Bruder Robert. Die Geschichte beginnt mit ihrer Ankunft an ihrer neuen Schule: dem Grace-Collage. Als Nebencharaktere spielen Julias und Roberts neue Freunde auf dem Collage eine wichtige Rolle, die alle von ihrer Persönlichkeit sehr unterschiedlich sind und dessen Charaktere weitere Fragen aufwerfen.
Die Spannung im Buch wird vor allem durch die vielen offen Fragen generiert. Von Seite zu Seite kommen immer mehr Fragen auf, wodurch man als Leser, gar nicht mehr aufhören kann mit Lesen, da man unbedingt zum Ende des Buches und zur Auflösung der vielen Fragen kommen möchte. Schnell wird zudem klar, auch das Setting: Das Tal, wo sich das Grace-Collage befindet, birgt viele Geheimnisse in sich. Das Setting ist also mysteriös.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Zu Beginn hat mich die Stimme der Hörbuchsprecherin etwas genervt, da mir die Dialoge zu betont waren. Das hat sich allerdings schnell geglättet und ich konnte das Buch in vollen Zügen genießen.
Fazit: Ich bin schon sehr auf die nächsten Teile der Reihe gespannt, da auch das Ende bereits einen spannenden zweiten Band angeteasert hat. Ich freue mich also auf noch mehr rätselhafte Vorkommnisse mit Spannung und Plottwist.
- Eva Siegmund
Pandora - Wovon träumst du?
(260)Aktuelle Rezension von: Laurada11Sophie und Liz erfahren komplett unvorbereitet, dass sie Zwillinge und ihre leiblichen Eltern beide tot sind. Die Suche nach Antworten zu ihren vielen Fragen führt sie in ungeahnte Gefahren.
Wir befinden uns in dieser Geschichte in einer recht nahen Zukunft, was Dystopien sowieso immer eine noch unheimlichere Grundstimmung verleiht. Viele Menschen haben sich eine Chip einsetzen lassen, der quasi das Smartphone ersetzt, der allerdings auch Einfluss auf die eigenen Träume nehmen kann.
Ich fand die Geschichte unheimlich spannend. Sie begann noch reicht seicht, aber der Spannungsbogen stieg und stieg. Die Art von Spannung, bei der man im letzten Drittel auch mal die Luft anhält und die Augen gar nicht schnell genug über die Seiten fliegen können!
Wir lesen abwechselnd aus der Sicht von den Schwestern Liz und Sophie. Mir hat richtig gut gefallen, dass man die unterschiedlichen Persönlichkeiten sehr gut am Schreibstil erkannt hat und so auch ohne Überschrift gewusst hätte, in welcher Sicht wir uns befinden.
Ich bin jetzt unglaublich gespannt auf den nächsten Band.
- Teri Terry
Mind Games
(548)Aktuelle Rezension von: Das_LesedingInhalt:
Ab dem 10. Lebensjahr wird den Menschen ein Chip implantiert, mit dem sie dauerhaft Online sind. Luna verweigert sich dem ganzen und wird dennoch von PareCo zum Einstellungstest eingeladen. Die Frage ist nur: Warum? Denn ohne Implantat ist man für die Firma wertlos ...Meinung:
Die Slated-Reihe von Teri Terry fand ich sehr unterhaltsam, daher habe ich mich an Mind Game gewagt. Diese Geschichte verweist sogar kurz auf "Slated", was für einen Schmunzler sorgte. Es ist nicht relevant, Slated zu kennen, um Mind Games zu verstehen. Mind Games ist ein spannendes Jugendbuch, welche die süchtig machende Onlinewelt aufzeigt und das wir uns selbst, unsere Bedürfnisse und unsere Körper im "dauerhaften Online sein" vergessen. Gerade aktuell, wo es mehrere Länder gibt, welche Social Media für Jugendliche sperren wollen (aufgrund der Suchtgefahr). Die Autorin zeichnet eine kranke Welt und verarbeitet im Thema Intelligenz mit Rationalität / Irrationalität. Darf jemand, der einen hohen IQ hat irrational handeln, sind wir alle in Gefahr? Wie ist das Machtgefüge und wie stark das eigene Ego. Wie weit würde man gehen, um immer Online zu sein? Diese Fragen stehen so nicht im Buch, aber man stellt sich diese Fragen beim und nach dem Lesen zwangsläufig. Auch wenn die Handlung stellenweise nicht nachzuvollziehen und sprunghaft ist und auch die Charaktere sich nicht weiter und stellenweise zurückentwickeln, ist Mind Games eine spannende und erschreckende Entwicklung, denn viele Dinge sind bereits eingetreten.Cover:
Das Cover kann ich nach dem Lesen besser deuten, allerdings muss es auch keine Bedeutung haben. Es wirkt technisch und dennoch geheimnisvoll, daher passt es perfekt zum Inhalt.Fazit:
Ein spannendes Buch mit einigen Sprüngen und nicht nachvollziehbaren Handlungen. Dennoch interessante Ansätze und gefährlichen Möglichkeiten der Technologie. Weil nicht alles logisch war, gibt es Abzug und nur 3 Sterne. Dennoch empfehle ich Mind Games an alle, welche sich oft und gerne im Internet tummeln oder generell lieber Online als Real leben. - Dan Brown
Diabolus
(1.700)Aktuelle Rezension von: LuliaAls der Entwickler eines unknackbaren Codes namens Diabolus unter mysteriösen Umständen stirbt, wird die Kryptografin Susan Fletcher gerufen um das Rätsel zu lösen. Während Susan im Hochsicherheitszentrum der NSA gegen einen unsichtbaren Verräter kämpft, jagt ihr Verlobter David Becker in Spanien einem Ring hinterher, der den Schlüssel zum Code enthalten soll. Die rasante und spannende Handlung springt zwischen diesen beiden Handlungssträngen hin und her, was der Haupttreiber für die Dynamik des Buches darstellt.
Bei den Protagonisten stehen Susan und David im Mittelpunkt der Handlung, die sympathisch und nahbar dargestellt werden. Relevante Nebenprotagonisten bereichern die Handlung und steuern ein angenehmes Facettenreichtum bei.
Wer rasante Thriller mit einem originellen Thema mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist filmartig, klar und vermittelt komplexe technische Zusammenhänge sehr verständlich.
Einziger Minuspunkt: Manche kleinere Logiklücken und etwas zu konstruierte Zufälle mindern den Lesespaß ein wenig.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Nele Neuhaus
Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2)
(802)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Das Buch war für mich ganz solide – nichts, was mich komplett umgehauen hat, aber definitiv gut zu lesen. Es war so ein typischer Krimi für zwischendurch, den man gut weglesen kann, ohne dass er allzu lange im Kopf bleibt.
Der Fall war spannend aufgebaut, mit einigen Wendungen und Verstrickungen, die ich so nicht gleich durchschaut habe. Trotzdem hat es mich nicht so stark gepackt, dass ich noch Tage später darüber nachdenken musste. Eher so ein Krimi, den man liest, miträtselt, zur Seite legt – und sich nach ein paar Wochen schon nicht mehr genau erinnert, wie alles ausgegangen ist.
Positiv war aber, dass sich die Charaktere Bodenstein und Kirchhoff weiterentwickeln und man mehr von ihrer Dynamik mitbekommt. Das macht für mich den Reiz der Reihe aus und motiviert auch, weiterzulesen.
Alles in allem: Kein Highlight, aber nett für zwischendurch und ein ordentlicher zweiter Band der Reihe.
- Ursula Poznanski
Anonym
(468)Aktuelle Rezension von: RobsiFakten zum Buch
Autor:innen: Arno Strobel und Ursula Poznanski
Verlag: Rohwolt Verlag
Seitenzahl: 384 Seiten
Klappentext
Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr...
Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...
Meine Meinung
...und schreiben einen spannenden Krimi!
Der Krimi wird aus der Sicht dreier Personen erzählt: Daniel Buchholz, Nina Salomon und dem Täter. Buchholz und Salomon sind dabei so unterschiedlich, dass es richtig Spaß macht, ihnen beim Zusammenarbeiten zuzuschauen. Nicht nur die gemeinsame Zusammenarbeit steht im Vordergrund, auch die Hintergrundgeschichten und Charakterentwicklung tragen dazu bei, sich in die Protagonist:innen hineinzufühlen und sich ein Bild von ihnen zu machen.
Der Schreibstil und Spannungsbogen trägt sein Übriges dazu bei, unbedingt weiterlesen und dranbleiben zu wollen. Durch die unterschiedlichen Perspektiven und Cliffhanger wird Spannung erzeugt und bis zum Schluss rätselt man, wer der Täter sein könnte.
Fazit
Ein absolut gelungener Krimi, den ich nur schwer aus der Hand legen konnte! - Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenblut
(304)Aktuelle Rezension von: schnegge1998Der zweite Band der beliebten Ostfriesenkrimi-Reihe ist wieder super spannend und Ann Kathrin Klaasen überzeugt mit wahnsinnigen Ermittlungen. Bereits zu Beginn des Buches wird es sehr dramatisch: Eine Leiche wird direkt vor ihrer Haustür abgelegt. Es wird schnell klar, dass der Täter Ann Kathrin gezielt ausgewählt hat. Der Krimi entwickelt sich spannend und geht in die Abgründe der menschlichen Psyche. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und besonders gut gefällt mir, dass das persönliche Leben der Ermittlerin immer wieder mit in das Buch verschmilzt. Auch die raue Atmosphäre des Nordens und die Schönheit des Wattenmeeres bzw. der Nordseeküste, verleiht dem Buch einen regionalen Charme. Die Mischung des Buches ist grandios und war genau das richtige für mich. Ich kann es nur weiterempfehlen und starte direkt mit Band 3.
- Meredith Wild
Hardpressed - verloren
(261)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist schlicht, aber auffällig und passt perfekt zum ersten Teil.
Erica und Blake stehen erneut vor großen Herausforderungen – und besonders bei Blake zeigt sich wieder sein Bedürfnis nach Kontrolle. Das sorgt für reichlich Spannung und Drama. Auch die Nebencharaktere haben mit eigenen Problemen zu kämpfen, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht.
Der Schreibstil ist locker und fesselnd, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Das Setting ist lebendig beschrieben und zieht einen sofort wieder in die Welt der Figuren.
Ein gelungener zweiter Teil, der mit Spannung, Emotionen und authentischen Charakteren überzeugt.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Andreas Gruber
Todesrache
(195)Aktuelle Rezension von: Holla_Die_Waldfee
Nach dem krassen Cliffhanger des vorherigen Bandes war ich unglaublich gespannt auf diesen Teil – und ich wurde nicht enttäuscht. Andreas Gruber löst den Cliffhanger hervorragend und angenehm ausführlich auf. Gleichzeitig bildet diese Auflösung den perfekten Auftakt für einen neuen, extrem spannenden Fall.
Im Laufe der Recherchen stößt Sneijder auf ein weiteres Verbrechen, das mit Sabines Verschwinden in Zusammenhang zu stehen scheint. Mit genau diesem zweiten Fall schafft Gruber etwas wirklich Tolles: Er knüpft eine geniale Verbindung zu seiner „Rache“-Reihe. Dieses Crossover hat mir extrem gut gefallen! Der Charakter Pulaski wird eingeführt und bildet zusammen mit Sneijder ein absolut grandioses Duo. Die Dynamik zwischen den beiden ist einfach fantastisch. Und ich weiß jetzt sicher, dass ich die Rache-Reihe lesen werde.
Auch der Charakter von Miyu bekommt dieses Mal mehr Aufmerksamkeit. Sie ist eine absolut spannende Persönlichkeit und für mich eine echte Bereicherung für diese Reihe.
Wie man es von Gruber kennt, legt er anfangs viele lose Fäden aus. Man weiß lange Zeit überhaupt nicht, wo das Ganze hinführen soll. Doch bis zum Ende des Buches wird alles logisch und sinnvoll miteinander verknüpft. Es bleiben keine offenen Fragen und es gibt keinerlei Logiklöcher.
Das Erzähltempo ist wie gewohnt das ganze Buch über hoch. Und dennoch schafft es Gruber, auf den letzten 150 Seiten das Tempo nochmals anzuziehen.
Ich bin von der gesamten Reihe begeistert, aber von diesem Band ganz besonders. Ein Buch mit absoluter Sogwirkung, das ich nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Es ist mir ein absolutes Rätsel, warum dieser Autor nicht noch viel mehr Aufmerksamkeit erfährt. Für mich ist Andreas Gruber ein absoluter Meister seines Fachs!
Ganz klare Leseempfehlung für die gesamte Reihe!!
- Alexandra Flint
Maple-Creek-Reihe, Band 2: Save Me in Maple Creek
(161)Aktuelle Rezension von: PrettyDark„Bist du ihm wirklich nahe gewesen? Du weißt gar nicht, wer Joshka ist.“
„Das ist dem Herzen egal. Es verliebt sich trotzdem. Und tut umso mehr weh.“
Kein Tag vergeht, an dem Mira nicht an Joshkas übereilten Aufbruch aus Maple Creek denkt. Als sie für einen Termin nach New York muss, steht er plötzlich vor ihr. Obwohl die Anziehung zwischen ihnen stärker denn je ist, stößt er Mira von sich. Verletzt und bestürzt über seinen Zustand, fragt sie sich umso mehr, was ihm in den letzten Monaten widerfahren ist. Was sie nicht ahnt: Joshka hat sich auf einen riskanten Deal mit dem Untergrund eingelassen. Und der Einsatz ist Miras Leben.
Joshka hat Maple Creek in einer Nacht- und Nebelaktion vergessen und seitdem vergeht kein Tag, an dem Mira nicht an ihn denkt. Als sie Lilac nach New York begleiten muss trifft sie Joshka wieder und all die Gefühle sind zurück. Doch durch ihren Kontakt bringt Mira nicht nur sich, sondern auch alle ihre Lieben in Gefahr.
Nachdem mich der erste Band schon nicht vom Hocker gerissen hat, ich aber durch den Cliffhanger neugierig auf das Ende der Geschichte war, konnte mich auch dieser Teil leider nicht vollends überzeugen. Klar, wir reden hier über ein Jugendbuch, aber die Plottholes haben mich leider echt gestört und dadurch wirkte die ganze Geschichte unrund. Auch die Charaktere lernt man immer nur oberflächlich kennen und Lilac rückt komplett an den Rand.
Was ich ein bisschen weird fand, war der Buchtitel - es heißt zwar “Save me in Maple Creek”, aber die Handlung findet überwiegend in New York statt.
- Marc Elsberg
Blackout. Das ungekürzte Hörspiel
(107)Aktuelle Rezension von: TWDFanSTAnmerkung
Ich habe dieses Hörbuch in einer anderen Fassung gehört, diese aber nicht gefunden. Meine Rezension bezieht sich damit auf das Hörbuch von Marc Elsberg, gelesen von Steffen Groth.
Inhalt
Eigentlich läuft alles ganz normal - bis es das plötzlich nicht mehr ist. Von einem Moment auf den anderen ist der Strom weg und den Menschen wird klar, wie abhängig sie davon sind. Während überall Behörden und Firmen versuchen, die Katastrophe wieder in den Griff zu kriegen, fällt dem Italiener Pierro Mansano etwas auf...
Bewertung
"Blackout - Morgen ist es zu spät" ist ein spannender Thriller, der aufzeigt, wie sehr die Menschheit mittlerweile von der modernen Technik abhängig ist. Ein Stromausfall sorgt letztlich dafür, dass gar nichts mehr funktioniert, einschließlich Kühlschränken, Tankstellen und - am schlimmsten - Kernkraftwerken.
Steffen Groth wirft den Hörer mit seiner Lesung direkt ins Geschehen. Immer hat man das Gefühl, direkt dabei zu sein, wenn die Firmen versuchen, alles wieder in den Griff zu kriegen, die Polizei die Täter schnappen will oder Pierro Mansano versucht, der Polizei zu entkommen..Groth gelingt es so gut, einen in das Szenario hineinzuziehen, dass man am liebsten gar nicht aufhören will, ihm zu lauschen.
Ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß - und Spannung - mit diesem Hörbuch und würde es jedem weiterempfehlen. Von den Romanen von Marc Elsberg, die ich bis jetzt kenne, ist es auf jeden Fall der beste und hat sich seine vier Sterne redlich verdient.
- David Lagercrantz
Verschwörung
(284)Aktuelle Rezension von: Olaf_RaackDie Trilogie von Stieg Larsson um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist habe ich verschlungen. Lagercrantz ist nicht Larsson, aber das stand auch nicht zu erwarten. Dennoch konnte ich auch dieses Buch kaum aus der Hand legen. Es ist vielleicht weniger düster, weniger bedrohlich, weniger emotional, aber es besticht durch eine hervorragende Stilistik und eine klasse zusammengefügte Story. Und es ist dem Autor aus meiner Sicht gelungen, die wichtigen Charaktereigenschaften der Protagonisten von Larsson zu übernehmen und gekonnt fortzuführen.
Für mich war es auf jeden Fall ein spannendes Wiedersehen mit Salander und Blomkvist, die eine Affäre aufdecken, die sich von der russischen Mafia bis zur NSA in den USA erstreckt und die grandiose Rückkehr Millenniums an die investigativ-journalistische Spitze einläutet.
Wer keinen Larsson erwartet, wird hier sicher nicht enttäuscht. Ich zumindest freue mich darauf, den nächsten Band zu lesen. - Andreas Brandhorst
Das Erwachen
(68)Aktuelle Rezension von: eumel8DIeses Buch habe ich gelesen, nachdem ich "Die Eskalation" gelesen habe und feststellte, dass es die Fortsetzung von diesem Buch hier ist. Man sollte es sinnigerweise andersrum lesen, macht aber ansonsten nichts, weil beide Bände abgeschlossene Handlungen sind. Die Personen sind natürlich gleich.
Dann muss man noch sagen, dass dieses Buch 2017 erschienen ist. Also wurde es 2016 vielleicht geschrieben und das ist jetzt schon 9 Jahre her. Künstliche Intelligenz ist ins tägliche Leben eingezogen. Ob ChatGPT oder Rasenroboter, die Maschinen erleichtern uns die tägliche Arbeit.
So fängt auch die Geschichte hier an. Es ähnelt so bisschen aus der Geschichte des Internets. Einst vom Militär geschaffen, ist es nun kommerzialisiert und für alle da. Auch die Steuerung der Infrastruktur geschieht über Internet und wird durch Computer überwacht. Aber wer überwacht die Computer bei zunehmender Automatisierung? Im Buch ist das die NSA, die weltweit alle Informationen sammelt und auswertet und auch ein Arsenal an Cyberwaffen entwickelt hat, die den nächsten Weltkrieg gewinnen sollen. Der unbedarfte Hacker Axel Krohn erlangt Zugang zu diesen Cyberwaffen und schon ist der Teufel los. Die KI übernimmt alle Computer der Welt, die NSA will Krohn abmurksen, um ihre Spielzeuge wieder zu bekommen. Aber es ist zu spät. Auch sein Vater kann ihn nicht mehr retten.
Eine atemlose Hetzjagd beginnt, um von Hamburg nach Rom zu kommen, wo die KI ihr Denkzentrum hat. Dort sitzen weitere Interessengruppen: Sonderbotschafter der UN, Think Tanks, aufstrebende ahnungslose Politiker. Das Ende ist zugleich der Neuanfang. Und das liest man im nächsten Buch weiter.
- Emily Suvada
Cat & Cole 1: Die letzte Generation
(315)Aktuelle Rezension von: Das_LesedingInhalt:
Eine Seuche beherrscht die Welt und Cat ist ganz allein, nachdem ihr Papa vom Tech-Konzern entführt wurde. Nun schlägt sie sich allein durch und versucht zu überleben, das gelingt zwei Jahre auch ganz gut, bis wieder jemand vom Konzern vor ihrer Tür steht und sie um jeden Preis schnappen möchte …Meinung:
Der Einstieg ist leicht und gleich fesselnd. Die Seuche bestimmt das Leben und hat die Welt verändert. Es ist leicht mit Cat zu fühlen und beängstigend zugleich, denn irgendwie scheint nichts so zu sein, wie es soll und so ist die Geschichte spannend, abwechslungsreich und natürlich auch voll von Gefühlen. Die Figuren sind alle sympathisch und sie entwickeln sich mit der Zeit. Man lernt immer mehr von ihren Persönlichkeiten kennen und dann kommt ein Punkt, in dem einem langsam klar wird, was Cartaxus (der Tech-Konzern) verbrochen hat und es ist unglaublich gut umgesetzt – es könnte tatsächliches vieles so passieren – was das Kopfkino natürlich noch mehr anregt und man noch mehr in die Handlung abtauchen. Schade ist, dass sich immer wieder ein paar Fehler eingeschlichen haben – weil ich nicht spoilern möchte, bleibe ich bei den belanglosen Sachen: Lee hält eine Flasche in der Hand, diese ist leer und er stellt sie in die Wanne. Eine Seite später nimmt Lee einen Schluck aus der Flasche, leert sie damit und stellt sie ab. Solche Sachen hätten im Korrektorat auffallen müssen! Es gibt leider mehrere solcher Szenen in denen Sachen oder Personen immer wieder auftauchen, obwohl sie bereits auf einer Seite davor weggeschrieben wurden, sowas ist schade, stört den Fluss und behindert innere Bilder. Zudem ist die Handlung sehr technisch, ich bin mir nicht sicher, ob die ganzen technischen Skills für jeden nachvollziehbar sind. Um die Geschichte zu mögen, muss man definitiv eine Affinität zur Programmierung, Codierung und Hacking haben. So ist die Ausdrucksweise und der Erzählstil aber flüssig und gut geeignet für ein Jugendbuch. Auch die Liebesgeschichte ist passend gestaltet, sie ist nicht von null auf jetzt, entwickelt sich irgendwie, ohne aufdringlich zu erscheinen.Cover:
Das Cover ist super schön und es passt perfekt, es wirkt hochexplosiv und wenn man die Geschichte kennt ein bisschen eklig.Fazit:
Ein spannender Auftakt der Dilogie. Aufgrund einiger Handlungsfehler und der tiefen Einsichten ins Hacking (nicht für jeden geeignet) vergebe ich nur 3 Sterne und eine Leseempfehlung nur an Fans von Programmierung und DNA-Optimierung. - Andreas Eschbach
Black*Out (1)
(295)Aktuelle Rezension von: Lunacat.
Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört, es war mein erstes von Andreas Eschbach. Stefan Kaminski fand ich als Sprecher wirklich gut.
Die Charaktere waren typische Jugendbuchcharaktere, man hat genau gemerkt, wer das Publikum ist. Eventuell deswegen haben sie mich stellenweise genervt...
Tiefe oder Gefühle waren kaum da, aber das haben Jugendbücher oft an sich. Die typischen Dramen der Teenager-Zeit waren auch hier vorhanden, aber der Fokus lag dennoch auf der eigentlichen Geschichte und vor allem der Technik.
Diese wurde natürlich überspitzt dargestellt, dennoch zeigt sie Gefahren auf, die auch wir nicht vernachlässigen dürfen. Es ist einfach erschreckend, was alles im Buch passiert ist.
An einigen Stellen war wirklich viel Spannung vorhanden, vor allem die Rückblicke und Erzählungen von Christopher fand ich sehr spannend.
Dennoch war die Handlung manchmal auch langweilig und dezent repetitiv, das zieht sich dann auch so in Teil 2 fort...
Der Schreibstil war typisch Jugendbuch.
Die Darstellung von Frauen fand ich im Buch manchmal nicht angebracht, altmodisch, gar fast sexistisch. Da ich über diesem Autor aber mehrmals diese Vorwürfe gehört habe, bin ich damit auch wohl nicht allein...
.
Fazit:
Gutes Jugendbuch, perfekt für 11-/12-Jährige, aber ab 14 wird es dann schon zu "jung".
Gerade für Technik-Nerds defintiv ein tolles Buch, das oft wirklich spannend war!
Auch wenn ich nicht die Zielgruppe bin, fand ich für eben jene, dass es ein gutes Buch wäre. Vielleicht sogar perfekt, um ein paar Lesemuffel-Kindern den Weg ins Lesen zu zeigen!!
- Amie Kaufman
These Broken Stars. Sofia und Gideon (Band 3)
(201)Aktuelle Rezension von: SophelliestNachdem ich Band zwei beendet hatte, habe ich direkt Band drei verschlungen.
Die Charaktere
Sofia und Gideon sind ganz anders, als die anderen Charaktere der Reihe. Sie sind nicht ehrlich, nicht einmal sich selbst gegenüber. Für mich war die Charakterentwicklung der beiden wirklich sehr spannend anzusehen und ich mochte die Spannung zwischen den beiden sehr. Ich fand es ein bisschen Schade, dass die beiden nicht so viel "Zeit" zusammen hatten, wie die anderen, also dass man eben weniger von den beiden mitbekommen hat.
Der Schreibstil
Wie in den beiden anderen Bänden, war der Schreibstil auch hier wirklich gut und flüssig zu lesen.
Die Story
Die erste Hälfte des Buches fand ich wirklich gut gelungen und eine gute Mischung aus Romantik, Fantasy und Spannung. Leider war mir persönlich das Finale ein wenig zu langgezogen. Bereits bei etwa 60% des Buches hatte ich dieses "Finalegefühl", also dass bald der Punkt kommt, dass alles zusammengeführt wird und sich löst. Dadurch, dass sich das dann so gezogen hat, habe ich zwischendurch ein wenig die Motivation verloren. Dabei war die Story eigentlich nur noch spannend! Leider hab ich die Auflösung auch nicht so 100% verstanden, weil mir das mit den Wesen und dem Universum doch ein wenig zu komplex war.
Fazit
Ein gutes Buch mit ein oder zwei Verbesserungspunkten (die aber wirklich Meckern auf hohem Niveau sind). Die gesamte Reihe ist eine absolute Empfehlung für alle, die Fantasy und vor allem Dystopien mit einem guten Schuss Romantik mögen.
- Lyssa Kay Adams
The Secret Book Club – Liebesromane zum Frühstück
(298)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Noah und Alexis sind die besten Freunden. Es wird jedoch kompliziert als Noah sich eingestehen muss, dass er sich in Alexis verliebt hat. Noah will die Freundschaft mit Alexis nicht gefährden, aber zugleich wünscht er sich sehnlichst mehr. Es fällt ihm zunehmend schwerer sich seine wahren Gefühle nicht anmerken zu lassen. Zum Glück ist Noah nicht auf sich allein gestellt, denn der „Secret Book Club“ gibt sein Bestes um ihm zu helfen…
„Wir brauchen einfach jemanden, der da ist. Es gibt keine größere Geste als das.“ (S. 212)
Meine Meinung:
Noah und Alexis schließt man schnell ins Herz. Die Freundschaft und die besondere Verbundenheit zwischen den beiden ist spürbar und wird sehr gefühlvoll beschrieben. Man kann sich in beide sehr gut hineinversetzen und insbesondere Noahs gut verstehen, der Sorge hat, dass seine romantischen Gefühle der Freundschaft schaden könnten. Es ist schön zu sehen wie sich allmählich mehr zwischen Noah und Alexis entwickelt. Allerdings fand ich die Liebesgeschichte der beiden nicht ganz so mitreißend wie die von Mack & Liv (Band 2), Vlad & Elena (Band 4) oder Gavin & Thea (Band 1). Das liegt zum einen daran, dass zwischen Noah und Alexis von Beginn an schon so viel Verbundenheit und Freundschaft besteht, dass sich in dieser Hinsicht nichts mehr entwickeln muss und es nur noch eines kleinen Schrittes bedarf um daraus Liebe werden zu lassen. Die Liebesgeschichte von Noah und Alexis ist ein bisschen vorhersehbarer, wird ruhiger erzählt und es gibt weniger romantische Momente, die für Herzklopfen sorgen. Außerdem finde ich, dass Alexis und Noah – so gerne ich sie auch mochte – weniger Persönlichkeit haben als andere Protagonisten aus der Buchreihe und etwas blasser wirken.
Auch in diesem Band gibt es wieder sowohl romantische und lustige als auch dramatische und traurige Szenen. Für emotionale Momente sorgen besonders die Liebe zwischen Noah und Alexis, das damit einhergehende Gefühlswirrwarr und das eine oder andere Missverständnis zwischen den beiden. Außerdem sorgen Alexis‘ (und ein bisschen auch Noahs) familiäre Probleme für Drama. Das Thema Organspende und die damit eingehenden Herausforderungen für die Betroffenen wird sehr eindrücklich und einfühlsam behandelt. Trotzdem wird es nie zu bedrückend, weil es auch romantische und lustige Szenen gibt. Natürlich sorgen vor allem die Gespräche zwischen den Mitgliedern des „Secret Book Clubs“ wieder für lustige Momente, aber auch dank Alexis‘ Kater Beefcake – mit dem sowohl Noah als auch der arme Vlad unerfreuliche Begegnungen haben – wird es lustig.
Neben der Liebesgeschichte stehen Alexis‘ familiäre Probleme im Mittelpunk. Alexis hat ihren Vater nie kennengelernt, weshalb es für sie sehr überraschend ist als sie von ihrer Halbschwester aufgesucht wird. Es wird sehr einfühlsam beschrieben wie sich Alexis einerseits freut, dass ihr Vater und ihre Halbgeschwister in ihr Leben getreten sind, aber wie es andererseits auch alles andere als leicht ist, weil zunächst alle wie Fremde sind. Die Umstände unter denen ein Kontakt hergestellt wurde sind dramatisch und lassen die Frage aufkommen, ob wirklich ein ehrliches Interesse daran besteht Alexis kennenzulernen oder ob es nur darum geht von ihr die erhoffte Hilfe zu bekommen: Alexis‘ Vater braucht nämlich eine Spenderniere und Alexis ist die einzige aus der Familie die als Spenderin in Frage kommt. Alexis muss eine Entscheidung treffen, die ihr eine Menge abverlangt.
Die Treffen des „Secret Book Clubs“ haben mir wieder sehr gefallen. Neben Lösungsideen für Noahs Probleme wurde diesmal auch über die Stärken und Schwächen von Liebesromane gesprochen, wobei Mack & Co. ein paar schöne, aber auch lustige Gedanken hatten:
[Mack:] „Was geht dir in schlecht geschriebenen Liebesromanen am meisten auf den Sack?“ […] [Malcolm:] „Wenn ein einziges vernünftiges Gespräch zwischen zwei Figuren den Verlauf der ganzen Handlung ändern könnte.“ (S. 205)
„Weißt du, was ich am Romance-Genre am meisten liebe? […] Wie sie uns dazu bringen, mit jeder Figur mitzufiebern, solange wir nur verstehen, warum sie so handelt und nicht anders. Wir verzeihen ihnen fast alles – selbst wenn sie die Frau zurückweisen, die sie verzweifelt lieben –, solange sie ein starkes Motiv haben. Alles hängt vom Warum ab.“ (S. 205)
„Keine Geschichte ist so universell wie die von zwei Menschen, die sich durch ihren Scheiß hindurchkämpfen um das gemeinsame Glück zu finden. Aber der Weg dahin ist für jeden anders, die Hürden, die sie überwinden müssen, sind einzigartig. Jede Geschichte zeigt uns einen individuellen Weg, und daraus können wir für unser eigenes Leben etwas lernen.“ (S. 153)
Was ich an dieser Reihe besonders toll finde und mit jedem weiteren Band umso mehr schätze ist wie liebenswert die Nebencharaktere sind und wie sehr sie die Handlung bereichern. Es freut mich, dass einige von ihnen in anderen Bänden der Reihe zu Hauptcharakteren werden und man sie dann noch besser kennenlernt. Außerdem ist es schön, dass Hauptcharaktere aus vorherigen Bänden in den Folgebänden als Nebencharaktere in spätere Geschehnisse verwickelt werden. So ist es auch in diesem Band: Es gibt u.a. ein Wiedersehen Mack und Liv, die inzwischen mitten in den Hochzeitplanungen stecken. Vor allem Mack als der Romantiker von den beiden geht richtig in den Vorbereitungen für ihren großen Tag auf. So muss z. B. eine Tanznummer einstudiert werden und das Problem mit dem Sitzplan treibt Mack zur Verzweiflung. Außerdem erfährt man wie Mack und seine Freunde den Junggesellenabschied feiern.
Natürlich gibt es auch diesmal letztlich ein wunderschönes und gefühlvolles Happy End mit der obligatorischen „großen Geste“ für die selbstverständlich gerannt werden muss!:
Die Schritte des Russen klangen wie Kanonenschläge auf dem Boden. „Das ist große Geste! Wir rennen immer für große Geste!“ (S. 377)
Außerdem kommt es zu einer aufsehenerregenden Begebenheit, die klarmacht, dass Vlad im nächsten Band im Mittelpunkt stehen wird. Vlad hat zuvor auch schon an einer anderen Stelle des Buches eine Andeutung gemacht hat, die nachdenklich stimmte:
Der Russe blickte von seinem Schoß auf. Ein ernster Ausdruck verdüsterte seine kantigen Gesichtszüge. „Zusammen heißt nicht immer glücklich.“ (S. 282)
Fazit:
Es handelt sich um eine schöne Liebesgeschichte, die ich gerne gelesen habe. Neben den Geschehnissen rund um Noah und Alexis punktet dieser Band zusätzlich mit einem herzerwärmenden Wiedersehen mit Mack und Liv.
Nichtsdestotrotz ist es leider so, dass dieser Band für mich zu den schwächeren der Reihe zählt. Noah und Alexis mochte ich zwar gerne, aber ich fand, dass sie im Vergleich mit anderen Charakteren aus der Buchreihe weniger Persönlichkeit haben und etwas blasser wirken. Ich fand zudem die Liebesgeschichte der beiden etwas vorhersehbarer, geradliniger und nicht ganz so mitreißend, weil es weniger romantische Momente gab als in anderen Bänden. Das liegt wohl auch daran, dass Alexis‘ familiäre Probleme vergleichsweise viel Raum eingenommen haben.
Es lohnt sich aber auf jeden Fall die Reihe weiterzulesen! Ich habe inzwischen schon alle Bände gelesen und finde, dass der auf den vorliegenden Band folgende Band 4 (Vlad & Elena) ein Highlight der Reihe ist.
Zum Schluss noch ein paar besonders schöne Zitate:
„Ich versuche, das Beste von den Leuten zu denken, bis mir sie mir einen Grund geben, das nicht mehr zu tun.“ (S. 79)
„Wir alle haben ein Päckchen zu tragen, und ich schätze, du bist meins.“ (S. 134)
Gavin klopfte Noah auf die Schulter. „Wir sind für dich da. Wirklich für dich da. Du brauchst nur zu reden.“ (S. 151)
„Erinnerungen sind unfair, weißt du? Man erkennt erst, wenn es zu spät ist, dass es dieses eine Detail, diese eine Sache ist, an der man hätte festhalten sollen. Warum behalten wir den sonderbaren Kleinkram im Gedächtnis, aber nicht die wichtigen Dinge?“ (S. 171)
[Alexis:] „Du bist ein guter Mann, Noah Logan.“ [Noah:] „Verrat es keinem. Sonst ist mein Ruf ruiniert.“ (S. 313)
„Menschen machen Fehler. Viele Fehler. Der Schlüssel zu einer dauerhaften Beziehung ist die Fähigkeit zu verzeihen, immer wieder.“ (S. 355)























