Bücher mit dem Tag "hades"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "hades" gekennzeichnet haben.

111 Bücher

  1. Cover des Buches Warrior & Peace (ISBN: 9783959914611)
    Stella Tack

    Warrior & Peace

     (386)
    Aktuelle Rezension von: mausispatzi2

    OMG...ich habe das Buch so geliebt. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Sekunde einfach wahnsinnig gut unterhalten und ich bin so froh, dass ich auch schon Band 2 hier stehen habe und gleich direkt weiterlesen kann. Denn das Ende hat mich echt gekillt...das war ganz ganz böse Stella!!!


    Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Ich liebe die Geschichte und deren Verlauf. Am Anfang bekommt man ganz viele Infos, geht mit Warrior durch die Hölle, um dann im Olymp Chaos zu stiften. Es ist eine absolute Achterbahnfahrt der Gefühle und es hat so viel Spaß gemacht die Protagonisten zu begleiten. 


    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Ich liebe den Humor und die Beziehungen zwischen den Charakteren. Es wird aus der Sicht von Warrior berichtet, sodass man einen hervorragenden Überblick über die Geschehnisse und ihre Gedanken & Gefühle hat. 


    Die Protagonisten sind alle sehr individuell beschrieben. Warrior ist die Tochter zweier Götter und hat es sehr schwer in ihrem Leben. Alle um sie herum scheinen perfekt zu sein, nur sie ist das schwarze Schaf der Familie und wird von allen auch so behandelt. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen, denn ich liebe ihre Art und es ist echt witzig mit ihr, denn es passieren ihr die unglaublichsten Dinge. Als sie dann auf Peace trifft, ändert sich ihr Leben in der nächsten Sekunde und schon steckt sie in den größten Schwierigkeiten...aber wer kann einem blauhaarigem jungen Gott schon widerstehen? Es gibt so viele unterschiedliche Charaktere und entweder man liebt sie oder man hasst sie... ich finde es einfach nur genial und bin sehr gespannt, wie sie sich alle weiterentwickeln. Natürlich hoffe ich, dass meine Lieblinge es überleben und ihr Glück finden.


    Das Cover zeigt ein Herz, dass von der Farbe nicht mehr so ganz frisch ist und die Arterien und Venen sehen auch aus, als würden sie absterben. Zudem sieht man weiße Federn fallen. Es könnte auf die Götter im Olymp hinweisen... Mir gefällt es gut.


    Fazit:

    Ich liebe Warrior und Peace! Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht sie auf ihrem Weg zu begleiten. Die Story und deren Verlauf hat komplett meinen Geschmack getroffen und ich freue mich jetzt auf den zweiten Band. Ich kann euch das Buch wärmstens empfehlen.

  2. Cover des Buches Hades' Hangmen - Styx (ISBN: 9783736308114)
    Tillie Cole

    Hades' Hangmen - Styx

     (154)
    Aktuelle Rezension von: yourtinybookworm

    Auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, betritt sie eine Welt, von der sie sich immer fernhalten sollte ... 


    Cover: 

    Also ich verstehe, dass es Leute gibt, die es gut finden wenn Bücher echte Menschen auf dem Cover haben. Ich verstehe auch, dass diese Bild vom Rücken das Tattoo des Hauptprotagonisten darstellen soll und somit leichthin eine eleichte Bedeutung hat. Trotzdem finde ich, dass dies der Geschichte nicht vollständig gerecht wird und würde es als nicht sehr getroffen beschreiben. Da dies der Auftakt der Geschichte ist, würde eine Fokussierung auf die einzelnen Zeichen des Clubs und oder eine Zeichnung dieser treffender sein. Auch von der Beschreibung her. passt das Model nicht wirklich zu dem Hauptprotagonisten. Aber da ich eher strenger bin mit dieser  sehr genauen Art will ich das nicht noch weiter ausführen. Sagen wir aber einmal so: Hätte meine Freundin nicht gesagt ich solle es lesen wäre ich (am Cover festgemacht) an diesem Buch aufjedenfall weitergelaufen...


    Inhalt:

    Eine leblose junge Frau vor dem Hauptquartier seines MCs zu finden hat River "Styx" Nash gerade noch gefehlt. Seit er mit nur 26 Jahren völlig überraschend zum Anführer der Hades' Hangmen wurde, hat er genug damit zu tun, seine Position vor seinen Brüdern zu behaupten und seinen Feinden die Stirn zu bieten. Von Geburt an ohne Stimme kein leichtes Unterfangen. Gewalt und Unnahbarkeit sind Styx' Sprache. Seit er denken kann, lässt er niemanden wirklich an sich heran. Doch als die schöne Mae plötzlich die Augen aufschlägt, weiß er augenblicklich, dass er diesen Blick schon einmal gesehen hat. Dass er ihr schon einmal begegnet ist. Dass sie eine der wenigen Menschen ist, mit denen er sprechen kann - und dass er sie nie wieder gehen lassen wird!

    Meinung: 

    Die Idee dahinter und auch das Vorwort beweisen, dass das Buch sehr viel Potenzial hatte und als auch die Autorin anmerkte, dass paar der Geschichten der Frauen, die sie dort dem Leser beschreiben sollte, inspiriert vom Leidensweg echter Frauen sind, war ich wirklich angetan und habe mir viel erhofft. 

    Durch den Rückblick wissen wir genau warum sie und er miteinander verbunden sind und so geht es mit der Geschichte auch gut voran. Dabei wird jedoch bis zum ende des Buches sehr oft das Trauma der Hauptfigur außen vor gelassen und lässt den Leser nicht verstehen, wie schlimm es der Darstellerin eigentlich geht. 

    Ich war schon paar mal sehr verstört bei dem was der Frau so in der Sekte angetan wurde und wie mutig es von ihr eigentlich war dort hinaus zu wollen.. Aber das nun diese einzelnen Geschichten bis auf einmal nur als Erzählungen von ihr kamen und nie wirklich eine traumatische Reaktion aus ihrer Sicht ersichtlich wurde, war schon sehr unrealistisch.

    Ich wusste jedoch bis gerade eben nicht, dass dies eine erotische Literatur ist und bin mir echt meiner  Naivität gerade erst bewusst geworden, weshalb ich sagen muss, dass ich nicht sehr gut weiß, pn das normal ist so eine eigentlich schwierige Thematik in so einem Buch nicht groß zu thematisieren. Wobei ich aber finde, dass dies ein Fehler ist und eigentlich so eine ernste Thematik mehr Raum gerbaucht hätte und in der Geschichte aufjedenfall nicht sehr zur Geltung gekommen ist.

    Fazit ist : 

    Die Idee der Geschichte ist ausgezeichnet und kann einen echt für sich gewinnen, dabei ist es so dass diese schwere Kost nicht sehr gut zur Geltung kommt durch den (für mich) falsch gesetzten Fokus der Geschichte....

    Es hätte aufjedenfall noch besser gemacht werden....



  3. Cover des Buches Medusas Fluch (ISBN: 9783959911719)
    Emily Thomsen

    Medusas Fluch

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Medusas Fluch ist der Auftakt einer Trilogie rund um die griechische Mythologie und auch mein erstes Buch, das ich von der Autorin Emily Thomsen lese.

    Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und absolut fesselnd. Die Beschreibungen der Götter- und Menschwelt sehr bildhaft, sodass ich mich super in die Geschichte hineindenken konnte. Man erlebt die Geschichte von Marie/ Medusa aus zwei unterschiedlichen Perspektiven, einmal die Gegenwart als Marie und Medusas Vergangenheit. Das Buch ist durchweg geladen von Emotionen. Man konnte Medusas/ Maries Verzweiflung und auch ihre Wut deutlich spüren. Aber auch die Liebe, die sie einmal empfunden hat.

    Ebenfalls ist es der Autorin gut gelungen, die griechische Mythologie mit der Moderne zu verbinden. Ich bin ein riesiger Fan der griechischen Götter und mir gefiel es sehr, dass es in diesem Buch um Götter ging, die mir zumindest aus Büchern noch nicht so bekannt waren.

    Marie als Charakter mochte ich sehr, auch wenn man ihre Verzweiflung und ihren Selbsthass deutlich spüren konnte, empfinde ich sie als starke, aber sehr tief verletzte Protagonistin. Einziger Kritikpunkt, den ich sehe, ist, dass mir persönlich die Geschichte zwischen Marie und Jendrik zu schnell fortschreitet. Diese überzeugte mich nicht ganz von sich.

    Alles in allem ist das Buch aber ein schöner Auftakt einer Reihe, die noch einiges an Spannung verspricht. Denn gerade zum Ende kam es doch noch zu einem Ereignis, mit dem ich nicht gerechnet habe und der mich neugierig auf Band zwei macht. Ich vergebe dem Buch vier Sterne.

  4. Cover des Buches Nebelkind (ISBN: 9783734100697)
    Emelie Schepp

    Nebelkind

     (80)
    Aktuelle Rezension von: makama

    Ihre Alpträume plagen die Staatsanwältin Jana Berzelius schon seit ihrer Kin dheit, doch sie weiß nicht warum, denn an vieles kann sie sie sich nicht erinnern. Sie is quasi leer..... Doch dann ein Mord an einem hohen schwedischen Beamten --- der Täter ein Kind!!!! Die Polizei tappt im Dunkeln und die Staatsanwältin ermittelt auf eigene Faust ..... Dann wird der Junge gefunden - tot - auch ermordet und er trägt merkwürdige Teichen im  Nacken - das Wort "Thanatos" - eine Todesgottheit.  Und auch Jana hat so ein Zeichen im Nacken ---- auch den Namen einer Todesgöttin und nun will sie wissen WARUM..... koste es was es wolle....

    Fazit und Meinung:

    Ein ungewöhnlicher Krimi, als Thriller würde ich ihn nicht bezeichnen. Spannend und unteressant .... Kinder die ihren Eltern entrissen worden und gezeichnet wurden .... sie werden ausgebildet und müssen nun neuen Herren dienen, auch wenn es ihr Leben kostet.  Das Buch hat zwei Erzählebenen, von denen eine in die Vergangenheit führt - Janas Vergangenheit - und die ist gausam - sehr grausam..... Die Protagonisten konnten mich nicht so ganz überzeugen, (leider) und auch das Ende kam etwas zu schnell und übereilt. Ansonsten habe ich mich gut unterhalten gefühlt und vergebe gute 4 Sterne für dieses Buch.

  5. Cover des Buches Das göttliche Mädchen (ISBN: 9783959671651)
    Aimée Carter

    Das göttliche Mädchen

     (418)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Inhalt: Einen schlimmeren Geburtstag hat Kate noch nicht erlebt. Ihre Mutter ist sterbenskrank. Und Kate muss in die Kleinstadt Eden ziehen. Als sie auf der neuen Schule den geheimnisvollen Henry kennenlernt, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen: Denn er ist Hades, der Gott der Unterwelt. Und er macht ihr ein verlockendes Angebot. Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.

    Meine Meinung: Ich weiß nicht wie oft ich das Buch schon gelesen habe. Es ist genauso gut wie beim ersten Mal. Die Charaktere, der Ort, die Handlung einfach alles ist so toll.
    In diesem Buch wird eine moderne Geschichte mit der griechischen Mythologie so schön vernetzt. Im Laufe des Buches ahnt man schon welche Rolle einige der Charaktere spielen. Es gibt viele unerwartete Ereignisse die einen schockieren und dennoch ist das Buch schwer ausd e rHandzu legen
    Die Beziehung zwischen Kate und ihrer Mutter lässt mit jedes Mal die Augen tränen. Ihre Beziehung wird von der Autorin so schön erzählt, man kann nicht anders als Kates Schmerz nachzuempfinden.
    Henrys und ihre Beziehung entwickelts sich auf eine wunderschöne Weise. Es ist keine Liebe auf den ersten blcik oder vollkommende vernarrtheit. Stattdessen verfolgen wir wie sich die beiden füreinander öffnen und den anderen akzeptiere.
    Ich kann das Buch jedem weiterempfehlen der Bücher mit griechischer Mythologie liebt. 

  6. Cover des Buches Jenseits des Schattentores (ISBN: 9783737352468)
    Beate Teresa Hanika

    Jenseits des Schattentores

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Susanne_J._Beisteiner

    Siehe mein Video auf Youtube

    Die junge Aurora lebt in der spannenden Stadt Rom, doch ihr Vater schwebt überbehütend über ihr. Jetzt will sie ausbrechen, endlich was erleben! Ein derartiges Abenteuer, wie das, in welches sie auf der Wohnungssuche hineinschlittert, hatte sie sich aber nicht vorgestellt...

    Aurora war mir von Anfang an sympathisch, und es hat Spaß gemacht, ihr durch ihre Abenteuer zu folgen und mitzuerleben, wie sie nach ihrem behüteten Leben herausfindet, wozu sie fähig ist und wie es in der Welt zugehen kann.

    Auch die Geschichte mit Persephone und Hades und wie sich die beiden Handlungsstränge anschließend verknüpfen, passt perfekt!

    Interessant fand ich auch den Kontrast von Persephone als alternde Göttin, die in Sachen Liebe schon einiges erlebt und die Schnauze voll hat von enttäuschenden Erfahrungen, und der unschuldigen Aurora, die soeben ihre ersten Erfahrungen dahingehend macht.

    Es gibt viel zu lachen, vor allem Persephone und Kassiopeia sorgen für jede Menge lustiger Momente, und auch Aktion und Lovestory kommen nicht zu kurz!

    Alles in allem ist diese Geschichte eher für weibliche Leser konzipiert, denn die Emotionen und Gedankengänge der männlichen Charaktere werden nur ansatzweise nachvollziehbar, während die weiblichen Protagonistinnen sehr gut dargestellt werden.


    Insgesamt ist das Buch eine tolle Mischung, die mich sogar dazu gebracht hat, es ein zweites Mal zu lesen, was ich nur äußerst selten mache.

    Viel Spaß beim Selberlesen!

  7. Cover des Buches Jenseits (ISBN: 9783442379675)
    Meg Cabot

    Jenseits

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Gedankenflüge

    Diese Geschichte reiht sich in die Bücher ein die sich mit Göttern befassen. Und ich liebe solche Geschichte ja, wer mich kennt, oder mein alten Blog auch schon verfolgt hat weiss, das ich diese verschlinge. Klar gefällt mir das ein oder andere besser als andere aber eigentlich wurde ich noch nie enttäuscht. Aber worum geht es jetzt in dieser Geschichte? 

    Nun, hier begleiten wir Pierce durch ihre Zeit nach dem Unfall bei dem sie auch starb. Während des Buches erfahren wir nach und nach was genau passiert ist und vor allem was sie während der Zeit, in dem sie Tod war, erlebt hat. Die Autorin greift hier das Thema der Nahtod-Erfahrung auf, was ich natürlich sehr spannend finde, also das Thema. Klar hat sie dieses in eine fantastische Geschichte gepackt aber dennoch verändert dieses Erlebnis das Leben dieser Menschen, genau so ist das Leben von Pierce nicht mehr das selbe wie zuvor. 

    Nach dem die Ärzte sie also wieder zurück geholt haben erzählt sie den Ärzten und ihrer Mutter von ihrem Erlebnis und keiner glaubt ihr. Die Ärzte tun dies ab in dem sie sagen das es nur die Chemie im Hirn ist, diese rufe Halluzinationen hervorruft währen das Hirn abstirbt. Und das es alles eingebildet war, doch sie hat einen Beweis von da mit gebracht, von der anderen Seite, der Unterwelt, denn sie war dort und konnte fliehen. Und der Diamant an ihrem Hals, welcher sie vor dem Bösen schützen soll, ist der Beweis. Sie hat ihn von John Hayden bekommen. Einem mysteriösen jungen Mann den sie damals schon mit 7 Jahren kennen gelernt hat. 

    Die Idee ist sicher nicht neu, Göttergeschichten gab immer schon, auch das Thema Tod kommt immer mal wieder vor, auf irgend welche Art, auch wenn es nur als Metapher erscheint. Es ist ein Thema das sich tief im kollektiven Seelenbewusstsein eingeprägt hat. Die Frage was nach dem Tod passiert. 

    Aber ich fand die Umsetzung echt gelungen und fand es wirklich spannend. Es passiert ständig was und man fiebert mit Pierce mit. 

    Prota- und Antagonisten & Co

    Mir ist Pierce schnell ans Herz gewachsen, obwohl sie mir manchmal auf den Geist ging *gg* Aber das darf sie auch, denn sie ist noch jung, hat viel erlebt und nichts läuft grade so wie es eigentlich sollte. Sie versucht wirklich das alles um wieder in die Spur zu kommen, aber es ist leider nicht so einfach. Es ist schwer an einem neuen Ort wieder von vorn zu beginnen und niemanden zu haben dem man sich anvertrauen kann, weil alle eh nicht glauben was man erzählt. Was ich auch toll finde, sie wird während der Geschichte doch immer erwachsener, denkt etwas weiter als nur bis zum Tellerrand und denkt auch mal darüber nach wie es vielleicht dem anderen geht. Sieht hinter die Maske. 

    Und natürlich John Hayden. Der mysteriöse, attraktive junge Mann, der Pierce zu verfolgen scheint. Die Autorin hat ihn wohl als Antagonist angelegt. Stur, voller Emotionen und impulsiv und dennoch empfand ich ihn nie als böse oder schlecht. Auch wenn er nicht grade dem netten Jungen entspricht der nebenan wohnt. 

    Die Autorin Schaft es die Emotionen und Gefühle zu transportieren und das macht die Geschichte spannend. Man kann mitfiebern, sich ärgern. Man spürte die Unsicherheit aber auch die Hoffnung auf ein neues, unbeschwertes Leben.

    Die Sache mit dem Text

    Ich mag den Schreibstil von Mag Cabot. Er ist leicht und flüssig zu lesen. Und ist auch dem Alter und der Geschichte angemessen. Auch die Länge der Kapitel sind angemessen, nicht zu lang und werden immer von einer Strophe aus Dante’s Göttliche Komödie eingeleitet, die zum Thema des Kapitels passt. 

    Meine ganz persönliche Meinung zum Buch

    Hier möchte ich das Cover als erstes Loben. ich mochte es wirklich. Der Stil wie es gezeichnet ist hat mich erst auf das Buch aufmerksam gemacht. Leider hat sich der Verlag dann ab dem 2. Teil für einen total anderen Stil entschieden der nicht mehr zum ersten passt und der mir auch nicht mehr so gefällt. Diese sehen aus wie alle anderen auch. Schade. 

    Der Originaltitel „Abadon„gefällt mir auch besser, er ist nicht neutraler als „Jenseits“, sondern würde den Todesengel bezeichnen. Denn das Jenseits ist nur ein winziger Teil der Geschichte. Denn als ich das Buch zum ersten mal gesehen habe, hab ich mir eine andere Geschichte vorgestellt. Vielfach bewirkt ja der Titel eines Buches schon welche Erwartungen wir an eine Geschichte haben. Aber keine Angst, hier wird man nicht total in die Irre geführt

    Spannend war es auf alle Fälle und das von Anfang bis zum Ende. Den man erfährt nicht häppchenweise etwas über John, sondern begleitet Pierce durch ihre schwere Zeit des Neuanfangs. 

    Leider merkte ich erst gegen Schluss das es wohl mehr als ein Teil gibt. Denn das ich endet mit einem Cliffhanger. Leider gibts die Bücher nicht mehr, nur noch als eBook, also werd ich bei Gelegenheit mir diese dann holen, denn ich will wirklich wissen wie es weiter geht. Und ich denke ich werde auch noch andere Bücher von ihr genauer angucken. Ich muss ja gestehen, ich kannte die Autorin zuvor gar nicht *hust*

  8. Cover des Buches Götterherz (Band 1) (ISBN: 9783038960133)
    B. E. Pfeiffer

    Götterherz (Band 1)

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Mit dem Buch „Götterherz“ hat die Autorin B. E. Pfeiffer einen wundervollen Auftakt einer Dilogie geschaffen. Cover und Klappentext empfand ich als sehr ansprechend und dann geht es auch noch um griechische Mythologie, also begann in mit Freude das Buch zu lesen. Im Buch begegnet man einige mythische Wesen und auch einige griechische Götter und ich empfand die Geschichte rund um Penelope unglaublich spannend, emotional - sowohl Liebe und Humor sind vorhanden, was mir sehr gut gefiel. 

    Den Schreibstil der Autorin empfand ich als angenehm zu lesen. Mit wenigen Seiten hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und so schnell nicht mehr losgelassen. Gut gefiel mir, dass man die Story nicht nur aus Sicht der Protagonistin Penelope verfolgen kann, sondern auch einige Szenen aus der Vergangenheit und auch die Sicht von einem der griechischen Götter erleben kann. 

    Das Setting im Buch fand ich einfach traumhaft schön. Mit dem kleinen Dorf, in dem Penelope mit ihrer Familie in Griechenland Urlaub macht, bekommt man direkt Fernweh und ich kann mir die dortige Landschaft sehr gut vorstellen und mich zumindest gedanklich dorthin träumen.

    Ebenfalls kann das Buch mit sehr sympathischen Charakteren punkten. Sie sind sehr lebendig gestaltet und wirken authentisch. Die Protagonistin Penelope (Pen) gefiel mir von Anfang an sehr gut. Sie ist 20 Jahre alt und Medizinstudentin, begeistert sich aber auch für die griechische Mythologie und hat ein gutes Händchen für Pflanzen. Durch ihre verwirrenden Träume, die sie in Griechenland begleiten, begegnet sie einem Mann, der ihr seltsam bekannt erscheint und sie fühlt sich stark zu ihm hingezogen. Die Szenen zwischen den beiden gefiehlen mir richtig gut, und man bekam selbst förmlich Herzchen in den Augen. Aber was es mit dem mysteriösen Mann und mit den Erinnerungen aus einem früheren Leben auf sich hat, müsst ihr selbst lesen.

    Mir gefiel das Buch einfach nur richtig gut, da es auch um einen meiner Lieblingsgötter aus der griechischen Mythologie geht. Ich hatte einige schöne Lesestunden mit dem Buch und freue mich auf die Fortsetzung. Daher vergebe ich fünf Sterne und kann das Buch an Fans der griechischen Mythologie sehr empfehlen.


  9. Cover des Buches Hades (ISBN: 9783499216015)
    Alexandra Adornetto

    Hades

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina
    Jake Thorn ist zurück und dieses Mal verschleppt er Engel Bethany in den Hades. Dort will er sie an sich binden. Doch Beths Gefühle zu Xavier sind stark und Jake lässt nichts aus, um sie auf seine Seite zu ziehen.

    Leider hat mir dieser zweite Band so gar nicht gefallen. Zwar war der Schreibstil wieder super und auch die Charaktere waren zum Großteil wieder sehr gut geschrieben und sympathisch, aber der Hades hat mir definitiv die Freude an diesem Buch genommen.

    So manches Mal musste ich über die Beschreibungen der Autorin nur den Kopf schütteln und habe mich gefragt, wie man aus der doch recht guten Idee, so einen Mist machen konnte.
    Es ist klar, dass es hier um eine Fantasygeschichte geht, aber so ein bisschen realistisch hätte es doch zu gehen können. Autos und Motorräder in der Unterwelt? Echt jetzt? Clubs, Bars und Restaurants? Seit wann müssen Dämonen essen und wo wurde das Essen bitte hergestellt? Ein Hotel, in dem der Luxus groß geschrieben wird? Nein, ganz ehrlich, dass ist für mich nun wirklich nicht das, was ich mir unter der Hölle vorstelle. Am schlimmsten wurde es dann aber mit "Opa Luzi". Wie bitte kommt man auf die hirnrissige Idee, die schlimmste und böseste aller Kreaturen so zu nennen? Auch, wie er beschrieben wurde, ging mir so gar nicht in den Kopf. Seit wann ist Luzifer der nette alte Herr von nebenan mit Leinenanzug und Cowboystiefeln? Für mich war der Hades nicht mehr als eine schlechte geschriebene Märchenkulisse.

    Ganz ehrlich, war ich wahnsinnig froh, als ich das Buch endlich zuklappen konnte. Selten mochte ich eine Umgebung so sehr wie hier. Hätte die Autorin damit irgendeinen anderen schlimmen, von mir aus ausgedachten Ort, so beschrieben, dann wäre es noch in Ordnung gewesen, aber so nein. Trotzdem möchte ich auch den letzten Band noch lesen, gerade weil mich auch der Zweite wieder mit einem riesigen Cliffhanger zurück gelassen hat und ich unbedingt wissen will, ob Beth und Xavier zusammen bleiben können und wie sie das anstellen. Ich hoffe aber gleichzeitig, dass mich die Autorin noch einmal überzeugen kann.

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass mich dieses Buch wirklich enttäuscht hat und obwohl die Idee gut war, allein das Scene Building alles zunichte gemacht hat.
  10. Cover des Buches Hades (ISBN: 9783518468388)
    Candice Fox

    Hades

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Candice Fox, die Entdeckung des Jahres 2014 aus Australien, liefert einen harten Krimi ab, der in jedem Fall als Debut sehr stark ist und gleichzeitig der Auftakt einer Miniserie...

    Geschichte:  Eden und Erik überleben als kleine Kinder nur knapp ein Verbrechen, welches Ihre Eltern tötete. Um unbequeme Zeugen loszuwerden entsorgt der Kriminelle alles bei Hades, der eine riesige Müllhalde in Sydney betreibt und eine Größe im Hintergrund darstellt. Entsorgung und Vernichtung gehört zu seinem Handwerk. Doch die beiden Kinder bleiben am Leben und Hades behält sie bei sich und lässt sie ausbilden. Er will, dass beide Polizisten werden und die Männer finden, die Ihre Eltern auf dem Gewissen haben....

    Schreibstil / Personen:  Es ist sehr gut geschrieben. Hades ist der rätselhafte Mann im Hintergrund. Ganz sicher kriminell, doch legt er nicht viel Wert auf Gerechtigkeit. Langsam entwickelt sich die Geschichte und die Geschwister wachsen auf. Alles schwankt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, was durch die Zeitensprünge richtig abwechslungsreich ist und Spaß macht. Frank Bennett, der neue Partner von Eden beim Polizei-Dezernat, erzählt in der Ich-Form die Gegenwartsgeschichte der Geschwister mit ihrem starken Charakter von Heute. Sehr stark !

    Meinung:  Ich hatte das Glück vor ein paar Jahren ein Buch von Candice Fox zu lesen und wusste, dass sie eine ausgezeichnete Schriftstellerin ist. Als ich dann das Debut bekommen konnte ging es los und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Der Anfang, das Mysteriöse an Hades , die Geschwister die keiner einschätzen kann und Frank Bennett der als Erzähler verschiedene Formen und Farben in das Buch bringt....

    Fazit:  5  Sterne und eine Kaufempfehlung für jeden Krimi-Fan, der auf etwas härtere Versionen steht. Wer Candice Fox noch nicht kennt, sollte hiermit starten, denn es gibt eine gute Schriftstellerin zu entdecken.

  11. Cover des Buches Wanderer 2: Hüter der Zeit (ISBN: 9783646601381)
    Amelie Murmann

    Wanderer 2: Hüter der Zeit

     (56)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Ich muss zugeben, dass ich anscheinend doch recht viele Details aus dem ersten Band vergessen hatte.

    In die Handlung selbst kam ich aber gut und vor allem schnell wieder rein. Nur bei ein paar Begriffen oder Ereignissen hätte ich gerne noch mal eine kurze Erinnerungsauffrischung vertragen können.

    Insgesamt gefällt mir der Schreibstil besser als noch vom ersten Band – er hat sich auf jeden Fall weiter entwickelt.

    Ich mag an sich auch den Humor in dem Buch. Allerdings fand ich diese lockere Art und die ganzen Sprühe, einfach zu viel bzw. zu oft verwendet. Es gibt kein Abschnitt ohne.

    Das nahm die Ernsthaftigkeit fast komplett raus. Obwohl das von der Handlung her gelegentlich angebracht gewesen wäre.

    Dadurch, dass er immer da war, wirkte der Humor/Sarkasmus der Charaktere eben nicht mehr akzentuierend oder besonders oder hat Ereignisse/Szenen hervorgehoben. Es hat mich nach einer Weile sogar eher gestört. Ich kann mir aber vorstellen, dass gerade das sehr viele mögen.

    Auch in diesem Band merkt man, dass Amelie gerne viel liest und sie eben auch über das schreibt, womit sie sich in Büchern gerne beschäftigt.

    Das merkt man vor allem bei den griechischen Elementen.

    Wobei es nicht um griechische Mythologie direkt geht – also nicht um eine Adaption der griechischen Mythologie  – aber es tauchen die griechischen Götter auf und diese sind in einer ähnlichen Art und Weise wie in „Percy Jackson“ dargestellt. Also eher auf eine lockere, moderne Art.

    Und natürlich sind auch die Fantasieelemente aus dem ersten Band, auch hier vertreten.

    Ich finde die Geschichte wirklich extrem kreativ und es ist definitiv etwas Neues.

    Aber ich finde alles zusammen, ergab für mich kein 100%ig stimmiges Bild – ich finde nicht, dass das alles so gut harmoniert hat.

    Was ich aber sehr zu schätzen weiß ist, dass hier drin eben nicht diese ganz typischen 08/15 Muster ausgebreitet werden.

    So ist die Protagonistin durchaus in der Lage Gefühle für einen Jungen zu haben und gleichzeitig nicht ihr Gehirn aufzugeben. Es ist tragisch, aber das ist leider Selbstverständlichkeit.

    Außerdem wird eben auch sehr viel um eine (in dem Fall sogar mehrere) Liebesgeschichte drum rum geboten.

    Nicht alles erschien mir immer unbedingt logisch, ein zwei Dinge auch etwas gestellt – aber insgesamt eben sehr kreativ erdacht.

    Mit einem Ende, der die Geschichte wirklich abrundet.

     

    Fazit

    Die Geschichte ist sehr kreativ erdacht und gab es meiner Meinung nach in dieser Form noch nicht.

    Allerdings fand ich nicht, dass die ganzen Elemente wirklich zusammen gepasst haben – das Bild war für mich nicht so ganz stimmig.

    Trotzdem ein Buch ohne 08/15Mustern – wofür ich sehr dankbar bin und das zeigt, dass es geht.

  12. Cover des Buches Warrior & Peace - Göttliches Blut (ISBN: 9783959914673)
    Stella Tack

    Warrior & Peace - Göttliches Blut

     (49)
    Aktuelle Rezension von: lara_07

    War es witzig? Hat mich das Buch nicht mehr losgelassen? Empfinde ich Peace als ein Arschloch und hätte ich gewollt, dass Warriors Bruder Madox mehr Szenen bekommt? JAAA auf alles, deshalb 4,5 Sterne. Ich habe den Klappentext vom 2. Band gelesen und noch dienMeinung anderer Leser dazu, und ich vermute, dass es nicht besser wird. Aber abwarten. Ich fand es echt gemein, wie fast jeder aus Warriors Familie und Umgebung sie behabdelt hat. Mir entschließt es auch nicht. wieso sie Bastard genannt wird, wenn man das doch zu unehelichen Kindern sagt. [Natürlich empfinde ich das auch dann nicht richtig, nur ... Warum sie?]

    Ihre Kontersprüche haben mir gut gefallen und wie sie aus jeder Situation uns zum Lachen bringen konnte. Es gab einen roten Faden und trotz der Länge hatte ich kein Problem die Geschichte nachzuvollziehen oder als lächerlich abzutun. Die Autorin hat eine wirklich tolle Welt mit tollen Charakteren erschaffen. Ich fand es aber schlimm, was mit Braze am Ende war. Nur weil Warrior Mal eine Andeutung über ihn gemacht hat, dass das später als wahrherausgestellt wurde, fand ich doch unwahrscheinlich. Da Braze doch Diamond geliebt hat. Aber vielleicht tut mir auch Diamond einfach zu sehr leid, da ich ihre unbeschwertheit in seiner Nähe verloren gehen wird. Natürlich wenn sie im zweiten Band erwähnt werden sollten.


    PS: Eine Leserin hat kommentiert, dass sie das Buch als zu vulgär empfindet. Aber genau das, bzw. Fantasy mit coolen Sprüchen hat mir sehr gut gefallen. Da die meisten Jugend- oder Erwachsenenbücher zu ernst sind.

  13. Cover des Buches A Touch of Darkness (ISBN: 9783736317758)
    Scarlett St. Clair

    A Touch of Darkness

     (334)
    Aktuelle Rezension von: FairyFlower
    „Aber es konnte nie wieder so sein wie früher, das war Persephone klar. Sie hatte eine Kostprobe gehabt – einen Hauch von Dunkelheit – und sie würde sich für den Rest ihres Lebens danach sehnen.“ (S. 384) 

    Der Fantasyroman „A Touch of Darkness“ von Scarlett St. Clair ist 2022 im Lyx-Verlag erschienen und erzählt auf 448 Seiten von der Liebe zwischen Hades und Persephone. Es handelt sich bei dem Roman also um eine Liebesgeschichte, der noch zwei weitere Teile folgen werden. Ich lese selten Liebesromane, jedoch sprach mich die dunkel gehaltene Gestaltung des Buches sowie die Aspekte der griechischen Mythologie an, weshalb ich dem Roman eine Chance gegeben habe. 

    Persephone ist die Göttin des Frühlings, hat jedoch keinerlei magische Fähigkeiten, weshalb sie ein unerkanntes Leben als Sterbliche in der Stadt New Athens führt. Eines Abends geht sie mit ihrer Freundin Lexa in den Club Nevernight, lernt Hades kennen und verliert eine Wette gegen ihn. Wenn sie kein Leben in der Unterwelt erschaffen kann, wird sie diese für immer bewohnen müssen… 

    Die Autorin hat sich in ihrem Roman für eine personale Erzählweise entschieden, sodass man Persephone von Anfang an folgt und an ihren Gefühlen und Gedanken Anteil nimmt. Genau wie sie lernt man nach und nach immer mehr über die Unterwelt. Auf den letzten 40 Seiten gibt es dann eine Überraschung und man erfährt aus der Sicht von Hades von seiner ersten Begegnung mit Persephone. Insgesamt ist das Buch in 27 kurze Kapitel eingeteilt, weshalb sich der Roman kurzweilig anfühlt und schnell gelesen ist.

    Persephone wird rein äußerlich als attraktive, junge Frau beschrieben, die für ihr Studium und ihren Job bereit ist, hart zu arbeiten und mit dem Journalismus endlich etwas gefunden hat, in dem sie richtig gut ist. Sie hadert mit ihrer Stellung als Göttin des Frühlings und ist sich ihrer wahren Kräfte nicht bewusst. Tief in ihrem Inneren sehnt sie sich nach Unabhängigkeit, Leidenschaft und Macht. Als sie Hades kennenlernt, ist sie abgeschreckt und fasziniert zugleich. Ihre bisherigen moralischen Vorstellungen geraten ins Wanken und Persephone erfährt durch die Verbindung auch einiges über sich selbst. 

    Auf Persephone wirkt Hades unglaublich attraktiv. Er gibt sich selbstbewusst und hat eine düstere, unergründliche Aura. Weiterhin meidet er die Sterblichen, weshalb sein Ruf nicht der Beste ist. Sein innerer Konflikt wird erst später deutlich, als er seine früheren Taten mit seinen heutigen vergleicht. Der Gott der Unterwelt wird von vielen Menschen, auch anfangs von Persephone, missverstanden und muss mit Vorurteilen umgehen. Hades erkennt Persephones wahre Stärke und ihr Potential noch vor ihr selbst. 

    Gut gefallen hat mir an dem Roman, dass die griechische Mythologie gut in die heutige Zeit eingebunden wurde. Persephone trifft nicht nur auf Hades in der Unterwelt, sondern auch auf Hermes, Hekate oder Thanatos. Die Götter treiben sich aber auch in New Athens rum und öffnen Clubs oder gehen auf eine Gala. Außerdem lernt man einiges über Zyklope, Nymphen oder auch die Moiren. 

    Dabei beinhaltet der Fantasyroman eine Karte der Unterwelt, an der man sich bei den Besuchen immer wieder orientieren kann. Besonders gefallen hat mir der Aufenthalt der Seelen in ihr, der gut beschrieben und erklärt wurde. Der Tod wird enttabuisiert und Hades als Herrscher der Unterwelt noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive beleuchtet. 

    Die komplette erste Hälfte der Geschichte nimmt sich die Zeit, um die Beziehung zwischen Persephone und Hades wachsen zu lassen. Das hat mir gut gefallen, da die Gefühle der beiden nachvollziehbar und echt wirkten. 

    Allerdings wird Hades teilweise übergriffiges Verhalten am Anfang romantisiert und als Privileg dargestellt. Er kommt Persephone nahe, als sie sich ihrer Gefühle noch gar nicht sicher ist. Dies stellt er als notwenige Voraussetzung dar, damit sie seine Welt betreten kann, wann es ihr beliebt. Als sie sich dann schließlich auf ihn einlässt und auch körperlich werden will, ist er wie besessen davon, ihr erster Liebhaber zu sein. Auch wenn er ein Gott und mächtig ist, fand ich diese Einstellung sehr fragwürdig, Persephones Wert auf die Anzahl ihrer Liebhaber zu beschränken. Besonders, da man an dieser Stelle auch eine Verantwortung gegenüber einer jüngeren Zielgruppe hat, die den Roman liest. Konflikte und Streitigkeiten werden ebenfalls nicht ausreichend besprochen und geklärt, sondern mit noch mehr Körperlichkeit kompensiert.

    Negativ aufgefallen ist mir zudem die Vorhersehbarkeit der Geschichte. Natürlich weiß man, wenn man sich mit der Mythologie auskennt, dass Persephone und Hades zueinander finden werden. Es gibt aber keine größeren Überraschungen, da die „bösen“ Charaktere schnell bekannt sind und sich Persephones Probleme wie von selbst lösen. Handlungsstränge, wie der Konflikt zwischen ihr und ihrer Mutter, werden vernachlässigt, während die Sexszenen mit Hades zunehmen. In der zweiten Hälfte kommt die Handlung kaum mehr voran. Ich hätte mir, besonders in der Unterwelt, ein wenig mehr Action gewünscht. 

    Ich würde diesen Fantasyroman denjenigen Lesenden empfehlen, die sich für die griechische Mythologie interessieren und auch vor Liebesgeschichten nicht zurückschrecken. Zwar geht es um den Aspekt der Selbstfindung, das Buch enthält aber auch viele Sexszenen, die auch explizit beschrieben werden. Ich gebe 2,5/5 Sterne und runde hier auf 3/5 Sterne auf.  

  14. Cover des Buches A Touch of Darkness (ISBN: 9783736317758)
    Scarlett St. Clair

    A Touch of Darkness

     (334)
    Aktuelle Rezension von: Sheyla

    Ich mag das Setting und die Idee, griechische Gottheiten in die Gegenwart zu transportieren. Mehrere mythologische Gestalten wurden hier neu interpretiert. Das finde ich prima.

    Wer eine vorhersehbare Liebesgeschichte mit explizit erotischen Szenen sucht, kann mit der Geschichte nichts falsch machen. Hades ist der klassische, besitzergreifende Bad Boy mit harter Schale, weichem Kern und perfektem Körper. Persephone ist eine etwas unbeholfene semi-selbstbewusste junge Göttin, die Hades natürlich zuerst überhaupt nicht ausstehen kann, fast ununterbrochen wütend auf ihn ist und trotzdem in seiner Gegenwart so heiß wird, dass ihre mangelnde Selbstbeherrschung schon fast peinlich ist. Ihre Entwicklung im Lauf der Handlung kam mir nicht besonders authentisch vor. Die Autorin will wohl den Anschein einer emanzipierten Protagonistin erwecken, was ihr meiner Meinung nach nicht gelingt.

    Es sind viele Klischees enthalten, unter anderem der Standard Satz, den irgendwie ALLE männlichen Protagonisten in Romance Romanen beim Coitus zwingend von sich zu geben scheinen: "Du gehörst mir!" Auch die sexuelle Anziehung / Liebe auf den allerersten Blick. Finde ich nicht mehr zeitgemäß.

  15. Cover des Buches Eden (ISBN: 9783518468616)
    Candice Fox

    Eden

     (142)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Band 2 ist genau wie Band 1 (Hades) cool, brutal und schräg!

    Ich finde Band 2 allerdings komplexer und facettenreicher:

    Die Leser/innen erfahren wie aus dem kleinen Heinrich, Hades wurde, und auch Persönliches aus seiner Vergangenheit als junger Mann...

    Frank ist ein Wrack - er trauert um seine ermordete Freundin, bzw. lenkt sich mit Alkohol, Drogen und belanglosem Sex von dem Verlust ab.

    Eden begibt sich auf eine gefährliche Undercover-Mission, und macht sich ausgerecht von dem labilen Frank und einem neuen Kollegen abhängig - was ihr zum Verhängnis werden soll...

    Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind wirklich undurchsichtig: wer steht wie zu wem und warum? Wer kann wem trauen, wenn es darauf ankommt? Die heiß-kalten Gefühle hier sind die reinste Achterbahnfahrt!

    Der Schreibstil ist unterhaltsam, anschaulich und ein realistisch  bizarrer Zynismus schwebt über allen Beschreibungen vom Menschen, Tieren sowie Gegebenheiten. 

    Aber auch (un)glückliche skurrile Zufälle spielen eine Rolle, sodass irgendwie alles mit allem zusammenhängt, und das Ende macht neugierig auf Band 3 - den ich glücklicherweise schon habe!

  16. Cover des Buches Es ist was faul (ISBN: 9783423212960)
    Jasper Fforde

    Es ist was faul

     (180)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Dieser Teil spielt wieder hauptsächlich in der echten Welt.

    Ich mag die Figuren nach wie vor, da selbst jede noch so kleine Figur einen eigenen Charakter und Geschichte hat. Es ist sehr erfrischend, wie hier mit den Charakteren umgegangen wird.

    Allerdings finde ich auch, dass man große Emotionen in dieser Reihe vergeblich sucht. Wirklich tiefgreifende Emotionen sind auch vom Schreibstil her nicht drin.

    Dafür gibt es viele starke Figuren, natürlich gilt das gerade für die Protagonistin, die so ziemlich jeder Herausforderung gewachsen und jammern für sie ein Fremdwort ist.  

    Allerdings gibt es bei ihr eine Sache, die ich nicht unbedingt stimmig finde: Thursday hat sich im 3.Teil schon nicht wie eine Mutter (Schwangere) verhalten und jetzt verhält sie sich nicht wie eine Mutter – bei diesem Thema merkt man ganz deutlich, dass der Autor männlich ist und dahingehend vielleicht nicht unbedingt recherchiert hat.

    Außerdem hat sich die Protagonistin in diesem Band sich das erste Mal an manchen Stellen wirklich einfach dumm verhalten, dass hat sie in den vorherigen Bänden nie getan oder es ist mir schlicht nicht aufgefallen.

    Die Handlung selbst ist im Prinzip eine Mischung aus allen vorherigen Teilen. Es werden einen Zeitreisen, Buchfiguren, Probleme der realen Welt, usw. geboten – aber nicht direkt was eigenes Neues. Es gibt keine richtig neuen Themen mehr – es gibt immer neue Details und kleine Dinge, die sind auch sehr intelligent und witzig, aber es gibt nichts großes Neues mehr.

    Ein paar thematische Details die angesprochen werden, sind unter anderem: Politik, Medien (witzig, wie die politischen Talkshows aufs Korn genommen wurden mit der erfolgreichsten Polit-Talk-Show namens „Stell mir keine heiklen Fragen“) oder wie diese Phrasen der Politik funktionieren und wie sie Fragen ausweichen und von ihrer Politik ablenken. Es geht auch wieder um Konzern-Monopole in Form der Goliath-Corporation.

    In diesen überspitzten Darstellungen befinden sich deutliche Gesellschaftskritiken. Das ist unterhaltsam gemacht und immer auch ein wenig Schockierend, wenn man merkt, dass das zwar überspitzt deutlich dargestellt wird, aber nicht mal wirklich unrealistisch ist. So z.B., wenn darüber gesprochen wird, dass Konzerne keine Moral kennen, sondern nur Gewinn und Wachstum und dass sie Jahrhunderte alt werden können, während die Regierung alle paar Jahre ausgetauscht wird und Konzerne nicht den Medien Rechenschaft schuldig sind. Mächtige Konzerne sind längst eine Art Nebenregierung.  

    Diese Reihe reizt auch so ziemlich alles an kreativer Nutzen/Gestaltung aus. In diesem Band werden z.B. verschiedene Schriftarten für verschiedene Sprachen verwendet (also z.B. alte Sprache wird in alter Schrift dargestellt, oder eine laute Sprache durch fett gedruckten Buchstaben).

    Und natürlich  gibt es nach wie vor tolle Anspielungen zu literarischen Werken. Es ist nach wie vor eine Liebeserklärung an die Literatur.

     

    Fazit

    Qualitativ ist dieser Teil nicht schlechter als die vorherigen Bände. Er ist kreativ, es werden sehr viele Themen zumindest angesprochen, es gibt viel Gesellschaftskritik, die kreativ verpackt ist und es wird auch Spannung geboten.

    Allerdings habe ich das Gefühl, dass mir dieser Teil nicht mehr wirklich was Neues bieten kann.

  17. Cover des Buches Fall (ISBN: 9783518469279)
    Candice Fox

    Fall

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Mia80

    Es ist Jahre her, dass ich die ersten beiden Teile von Candice Fox Hades Reihe gelesen habe und ich kann mich ehrlich gesagt an wenig erinnern, außer, dass mich die Bücher begeistert haben.
    Obwohl eine lange Zeit vergangen ist, bin ich sehr leicht in „Fall“ hineingekommen. Man kann den Thriller durchaus auch als Einzelband lesen.
    Candice Fox spart nicht mit brutalen Details gleichzeitig wirft sie immer wieder humorvolle Dialoge ein, bei denen man einfach schmunzeln muss.
    Frank und Eden sind zwei tolle Protagonisten. Eden hat ein extrem hartes Auftreten und lässt kaum jemanden an sich heran. Mit ihrer geheimnisvollen Art ist sie so speziell, dass jede Szene mit ihr faszinierend ist.
    Frank hat sich ziemlich berappelt, seit wir ihn zuletzt gesehen haben. Ich fand ihn in diesem Teil einfach nur sympathisch und seine Sprüche sind sehr gelungen. Toll war auch sein Umgang mit der 17-jähriger Hookie. Er ist wie ein großes Kind im Körper eines Mannes, seine Späße sind oft die eines Teenager-Bruders, der seine kleine Schwester an den Haaren zieht. Neutral betrachtet eigentlich eine nervige Art, aber ich fand ihn witzig.
    Diese drei Charaktere für sich (Eden, Frank und Hookie) würden schon genug Stoff für ein komplettes Buch – und eigentlich sogar für noch weitere - liefern. Die Lebenssituationen der Protagonisten sind so außergewöhnlich und am Ende des Thrillers war ich ein wenig traurig, dass die Reihe nun zu Ende ist und der Leser mit so vielen Fragen, wie es weitergegangen sein könnte, zurückbleibt.
    Es hätte also meiner Meinung nach nicht unbedingt noch einen Kriminalfall benötigt. Mir kam der Fall um den Parkmörder teilweise wie ein Seitenfüller vor. Da es Kapitel aus Sicht des Täters gibt, ist für den Leser die ganze Zeit klar, wer dahinter steckt und ich fand die Katz und Maus Jagd nicht sonderlich spannend, teilweise fast schon langweilig.
    Insgesamt hat mir der Thriller aber gut gefallen. Die Bücher von Candice Fox sind einfach immer außergewöhnlich.

  18. Cover des Buches Ewiglich die Sehnsucht (ISBN: 9783841502742)
    Brodi Ashton

    Ewiglich die Sehnsucht

     (1.005)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Ich mag Geschichten über Mythologie und der Klappentext hörte sich wirklich interessant an. 

    Doch so ganz wurde ich mit Nikki, Jack und Cole nicht warm. Alle Charaktere sind sehr oberflächlich behandelt und es fehlt ihnen die Tiefe und vor allem das sich entwickeln. Das natürlich in den weiteren Bänden noch kommen kann. Die Handlungen von Nikki sind oft unüberlegt und sie zieht ihre Vorhaben nicht durch z.B. will sie Infos über Cole sammeln und herausfinden, wie sie den Schatten entgehen kann. Dazu hat sie sechs Monate Zeit, doch über die Hälfte der Zeit, verbringt sie damit, sich vor der Welt zu verstecken. 

    Erst zum Ende hin, als sie mit Jack einen Verbündeten erhält, kommt sie endlich in die Puschen. 

    Der Schreibstil war zwar leicht, doch oft auch langatmig und leider auch nervig. Oft erhielt man Infos an den falschen stellen, wo sie eher unpassend waren. 

    Zum Ende wurde es dann etwas spannender, doch ob ich die Reihe weiterlesen werde, weiß ich noch nicht.

  19. Cover des Buches Träume & Hoffnung (ISBN: 9783732574278)
    Kira Licht

    Träume & Hoffnung

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Silberhauch04

    Es ist schon sehr lange her, dass ich die Dilogie gelesen habe. Leider ist dieses Prequel völlig an mir vorbeigegangen. Deswegen hatte ich es jetzt nachgeholt. 


    Es war sehr kurz und sehr interessant. Aber leider dann doch schon zu lange her, um alles zu verstehen. Aber wer die Dilogie noch nicht gelesen hat oder sie lesen möchte, ist dieses kurze Prequel bestimmt sehr aufschlussreich. Ich habe die Bücher geliebt.

  20. Cover des Buches Magie aus Tod und Kupfer (ISBN: 9783959915618)
    Lisa Rosenbecker

    Magie aus Tod und Kupfer

     (33)
    Aktuelle Rezension von: jennysbuecherliebe

    Nachdem ich den ersten Teil der Dilogie um Rya richtig gerne gelesen habe, habe ich mich sehr auf die Geschichte von Ilena gefreut. Ilena ist eine Magissa, welche kaum noch Macht hat nachdem sie Rya gerettet hat. Sie fühlt sich daher etwas verloren und weiß nicht mehr um ihren Platz in der Welt. Ich mochte sie wirklich gerne aufgrund ihrer ganzen Eigenschaften. Für ihre Freunde ist sie immer da und gibt auch fast alles auf. Xanthos ist mir mittlerweile auch mehr ans Herz gewachsen und er hat eine tolle Charakterentwicklung hingelegt. Die Handlung an sich setzt direkt an das Ende des vorherigen Bandes an und der geglaubte Frieden ist nur von kurzer Dauer. Schon bald müssen Ilena, Xanthos, Rya und Nick wieder das Böse bekämpfen. Es gibt viel Spannung und überraschende Wendungen. Auch die Liebesgeschichte wird sehr süß erzählt, steht aber nicht im Mittelpunkt. Man taucht wieder in die griechische Mythologie an und lernt wieder was Neues.

    Insgesamt daher eine gelungene Fortsetzung der Dilogie mit Spannung und liebenswerten Figuren. Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sternen. 

  21. Cover des Buches Antigone (ISBN: 9783110357615)
    Sophokles

    Antigone

     (546)
    Aktuelle Rezension von: Leseliebehoch10

    Die Hauptfiguren beharren zu Lebzeiten starr auf Ihren Meinungen. Es werden ganz klar zwei Seiten aufgezeigt. Ich finde, das Buch ist noch immer aktuell bzw. gut in die heutige Zeit übertragbar. Antigone ist eine starke weibliche Hauptfigur und kämpft für die Ehre Ihrer Familie - jedoch sicherlich auch aus egoistischen Motiven, so will sie endlich dem Familienfluch entfliehen. 

  22. Cover des Buches Roma Nova (ISBN: 9783404209149)
    Judith Vogt

    Roma Nova

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Fantasie_und_Träumerei
    "Roma Nova" ist mein Einstieg in die Science Fiction für Erwachsene. Ich habe wenig Erfahrung mit diesem Genre und war mir lange Zeit unsicher, ob es was für mich ist, aber "Roma Nova" hat mir gezeigt, dass es ganz egal ist, in welchem Umfeld gute Geschichten spielen.

    Dennoch ist gerade in diesem Roman das Setting sehr interessant. "Römer im Weltall" mit diesem Slogan wird das Buch vielerorts beworben. Klingt irgendwie abgefahren und sehr der Fantasie entsprungen. An den Haaren herbeigezogen? Ist es gar nicht. Die Römer waren gar nicht so viel anders, als heutige Gesellschaftsgruppen. Gruppen, Strukturen, Machtverhältnisse die es immer gegeben hat und vermutlich auch immer geben wird, wenn nicht doch irgendwann ein großes Umdenken stattfinden wird.

    Genau das war es auch, was mich am Roman reizte. Aufmerksam geworden durch einen Podcast, in dem das Autorenpaar Judith und Christian Vogt über Bücher, über ihre Bücher sprechen, und die Autorin erklärt, dass sich deutliche Parallelen zeigen. Parallelen in der Struktur der Gesellschaft, im System der Politik, aber auch im Kleinen. Allzeit vorhanden ist die Gier nach Macht und das Ausspielen derselbigen, sobald man sie besitzt. Wer in einer Position über wem anders steht, spielt das aus. Psychologie, die auch in "Roma Nova" deutlich zum Einsatz kommt.

    Der Einstieg ins Buch fiel mir etwas schwer. Ich wurde recht zügig mit einer komplexen Denkweise, einer Unbekannten Daseinsform mit nicht sehr leicht greifbaren Ideen und vielen weiteren Personen konfrontiert. Namen kamen mir bekannt vor aus dem Lateinunterricht (endlich macht er sich bezahlt! Ist aber absolut kein Muss, um das Buch zu verstehen), aber es sind direkt recht viele. 

    Nach kurzer Orientierungslosigkeit konnte mich der Roman schnell in seinen Bann ziehen. Festgelage, die beherrscht wurden von Hemmungslosigkeit und eben jenem Ausspielen der eigenen Macht. Menschen werden benutzt wie Gegenstände, man suhlt sich darin eine provokative Außenwirkung auf andere zu haben. Reichtum steht über Schönheit über Charakter. Die Protagonisten sind zunächst unangenehme Zeitgenossen. Judith Vogt spielt mit ihren Lesern, lässt sie nicht einmal ahnen, wer Gut und wer Böse ist.

    Später gibt es dann einen Twist. Mit dem Auftauchen der Kämpfe in einer Arena, treten auch Heldenfiguren auf. Klassisch, aber nicht herkömmlich und schon gar nicht sympathisch und doch gibt es schon schnell Figuren, denen ich wünsche, dass sie auch die letzte Seite überleben.

    Zum konkreten Inhalt möchte ich gar nicht zu viel verraten. Fakt ist: Römer in der Science Fiction funktioniert. Meiner Meinung nach sehr gut. Es gibt viele Dinge, die an historische Sagen und Fakten angelehnt sind, die aber dank des Phantastik Hintergrunds des Romans viel mehr Freiraum bekommen. Nicht nur in der Handlung, sondern auch im Denken. Ich habe mir sehr oft Gedanken darüber gemacht wie angesprochene Themen in der Realität ablaufen und sehr viele Parallelen entdeckt.

    "Roma Nova" hat mich gefordert. Im positiven Sinn. Ich musste mich auf einiges einlassen, dass ich aufgrund meines Wissens über Geschichte anders im Kopf hatte, und ich musste mich einigen unangenehmen Themen stellen, die der Gesellschaft, in der ich lebe, auch in der Realität begegnen. Aber ich bin auch unterhalten worden. Sehr gut sogar. Mit vielen spannenden Handlungen, überraschenden Wendungen und interessanten Charakteren. von mir gibt es für "Roma Nova" eine ganz klare Leseempfehlung.

  23. Cover des Buches Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss (ISBN: 9783473401895)
    Alana Falk

    Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss

     (388)
    Aktuelle Rezension von: firefly

    Erin ist eine ganz normale Studentin am Ivy Hall College. Naja, so normal wie eine Rachegöttin eben sein kann. Sie arbeitet im Dienst von Hades. Jede Woche muss sie einen Jungen küssen - und ihm damit die Seele stehlen. Niemals darf sie sich verlieben. Und das hat sie auch eingehalten - bis sie auf einer Verbindungsparty Arden kennenlernt. Aber sie darf ihn nicht küssen, es würde ihn zerstören...

    Zu allem Überfluss befindet sich ihre große Schwester Jenna in Hades' Fängen. Damit er nicht auch noch ihre kleine Schwester Summer bekommt, hat Erin sie jahrelang versteckt. Doch dann ist Summer in größter Gefahr...



    Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Erin und Arden erzählt. Man erfährt viel über die griechische Mythologie, so bekommt man einen besseren Überblick über die Fähigkeiten der Götter.


    Erin ist ein sehr starkes Mädchen. Sie hat aus Wut den Pakt mir Hades geschlossen. Aber sie hasst es, fremde Männer zu küssen und ihnen so ein Leid zuzufügen. Deshalb sucht sie extra nur die schlimmsten Typen raus. Außerdem kann sie Kung-Fu um sich zu verteidigen. Sie studiert Game Design am College.


    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr spannend geschrieben, es hat mich sehr gefesselt.



    Zitat: "Das ist das Einzige, was ich wirklich davon habe, eine Rachegöttin zu sein. Alles andere bedeutet mir nichts. Nicht die Kräfte, die ich sowieso für nichts einsetzen kann, außer um meinen Job zu machen. Nicht die ewige Jugend. Nur Jenna. Nur für sie tue ich das alles" (Erin)

  24. Cover des Buches Gebieter der Träume (ISBN: 9783442269242)
    Sherrilyn Kenyon

    Gebieter der Träume

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Kassilala

    Gebieter der Träume - Band 11 der Dark-Hunter-Serie 

    Die Geschichte rund um die griechischen Götter, die Suche nach Atlantis, unerwartete Liebe und das entdecken des Lebens war alles in allem sehr rund. Es ist viel passiert, was man zuvor nicht erwartet hatte. Des weiteren wurden viele verschiedene Charaktere angesprochen und auch durchleuchtet. Die Geschichte rund um die Götter, die sonst eher in den Hintergrund geraten sobald es um die griechischen Götter geht war sehr komplex aufgebaut und machte durchaus, wenn man das Gemüt der Götter berücksichtigt Sinn. Die Romanze kam nicht zu kurz und ging auch nicht zu schnell von statten. Auch die sehr witzigen Schlagabtäusche waren zum amüsieren. Es war zwischendurch nur etwas zu sehr in die Länge gezogen. Aber dennoch habe ich sehr mitgefühlt und hatte Spaß beim Lesen!
    Trotzdem nur 4/5 Sternen von mir! 😊

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